1838 / 224 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

wecke vei-wendet, daß die Stadt selbst 5!/, Millionen Millionen aus freiwilligen Beiträgen daß Paris 5mal so stark bevôl- spendet Rom doppelt so viel für die Armen länzende Resultat aber findet in der Wirklich- ontrast, eine fast ironishe Widerlegung. Welt giebt es mehr und unverschämtere Arme als trih in Jtalien ist so unsicher als der Agro-Ro- ahr dieses Jahres (darüber können die Fakta ) verging fein Tag, ja in einigen Tagen daß nicht am hellem Tage von Cività-Castellana ert wurde. Hier muß man auf arge Mängel ion dieser Fonds oder auf eine sehr vernach- g wahrscheinlicher auf beides zurück-

Marburg, 5. Aug. niversität beläuft ‘sich in diesem sich 80 der Theologie, N der Jurisprudenz, 63 m, dizinischen und chirurgischen Studien und 22 der Philologi und Philosophie gewidmet haben.

Frankfurt a. M., 10. Aug. Kassel der Kaiserl. Türkische Botschafter bei Sr. Maj Fethi Pascha, ein und stieg im „Rönmj, Herr von Nothschild machte dem Botscge, Finanz-Angelegenheiten seiner Regie, fommen ist, seine Aufwartung. . i aunus-Bâdern ist Wiesbaden noch am stärksgy ! cht, doch hat auch in diesem Kurort die seitherige ungün

Witterung bereits zum Aufbruch genöthigt. :

Wegen Uebertretung der bestehenden Verordnung, won fein Fremder auf den Namen eines Hiesigen hier Hande Geschäfte treiben soll, hat das Rechnei- und Renten-Amt fün Kontravenienten- die geseßliche Strafe zuerkan le Meßwaaren eingetroffèn. Wolle kommt n, cesse an und die Käufer we Man verspricht sich übe

Die Zahl der Studirenden an de

| hängigen Souverains und die Ehre des Volkes auf würdige Semester auf 283

em Unterhause, um dem- | Weise zu behaupten.

fen. Die abermalige Konferenz mit d dazu mitzutheilen , ward

selben dies Resultat und die Gründe auf den nächsten Abend angeselt.

Aug. Da das Oberhaus, wie vorauszuschen mendements zu der Jrländischen Munizipal- st und die Gegen-Amendements des Un- so ist nun wohl an eine Erledigung dischen Maßregeln“ in dieser Session kaum noch zu n die Zehnten-Bill haben die Minister selbst von Munizipal-Bill abhängig gemacht, und alle essionen hätten dann zu nichts weiter geführt, emäßigten beider Parteien s{heinbar einander näher brachten, sie aber dafür den Ultra?s verdächtigten und o in den Schoß einer jeden der beiden Haupt-Parteien des Landes den Keim- der Zwietracht legten. zog von Wellington und Sir Robert Peel chon öfter von ihrer eigenen Seite her den Vorwurf hdôren muß- ten, daß sie die. konservative Sache uicht eifrig genug lau und nachgiebig seyen, Minister von “der radikalen Fraction er beshuldigt worden, eform benáhmen. Der Anfeindung von at sih selbst un- resse seit kurzem

y daß noch 1!/, n, und bedenk st als Rom, s aris. Dies

eit einen argen m Orte der

f Jm Frúhj jeigebracht w ine Stunde

hiesigen U

von denen t man dann,

Belgien.

Brüssel, 8. Aug. Der gestrige Abend ist ohne Ruhestd- und die dffentlihen Demonstrationen, der Luxemburger Deputirten Veran- daß mehrere junge Leute vor dem die Brabancçonne san-

London, 7. war, von seinen Amend Bill nicht abgegangen 1 terhauses verworfen hat,

rung vorübergegangen , Heute traf

zu denen die lassung gak, beschränkten sich darauf, in dem dieselben abgestiegen waren, Nieder mit den 24 Artikeln‘‘ erschallen ließen. cheinen auch die Luxemburger Deputirten absichtlich úcfhaltendes Betragen zu beobachten ; nladungen zu Festmahlen abgelehnt. \ ihres Aufenthalts in der Hauptstad betrachten seyn, da die Audienz, Minister, dem Minister der öffen nanz-Minister nachgesucht hatten, weil der König schon die Adresse des pfangen habe.

In Folge einer

Anwesenheit Könige der Franzosen,

schen Kaiser“/ ab. ter, der, wie es heißt, in rung hierher ge

Von den T

Gasthofe,

der Jklä und den Ruf: „,

denken, den

der Annahme der Uebrigens

ein schr zur dieselben ha-

Der Zweck t durfte wohl als verfehlt zu um welche sie beim Kriegs- tlihen Arbeiten und dem Fi- ihnen nicht bewilligt worden,

Provinzial - Rathes em-

n Administrat issigte Volkóbildun

Budget des Kirchenstaats. Einnahmen. Landsteuer 2c

Monopole, | Stempel und

e o 0.0 0A 197 0 +004 0A 9/0/00 M

als daß sti

Indeß wenn auch der Her-

Taxen auf Lebensmittel 4,120,060

C0210 00 Sck ® M9

lich mehreren Bereits sind vie auch in größerer Menge für die Y den die Lager gut assortirt finden: haupt diesmal einen lebhaften Handel in Wolle und Wolley

3,280,000 Scudi.

Königlichen Verordnung ist die dem Staat gehörige Münz-Sammlung mit der Königlichen Bibliothek ver- einigt worden. Vorgestern er Gesandten in London, dffneten Unterhandlungen beziehen. Gestern fand hier das-feierliche L germeisters, Herrn Rouppe, statt, gen der Bürgerg

vertheidigten, daß sie zu fd doch die Yartei in der lesten Zeit noch viel heft daß sie sich treulos gegen die Sache der mehr aus persdnlichen Gründen herrührenden Seiten Lord Brougham's nicht zu gedenken, ter dem den Ministern ergebenen Theil der ende Stimme gegen sie vernehmen lassen, und kliches Symptom is der Wiederbeginn großer er den arbeitenden Klassen in den wobei die entschiedensten Radikalen Art wie im Jahre 1832, nur mit se Versammlungen damals bloß gegen diesmal sich auch gegen die wurde durch siein seinem

1,100,000

WEDECIOE S © T A 9,300,000 Scudi. avon abgezogen die Administration dieser Zweige mit

E 0D E 02.5: 6.9000 S $70. 4: 9

e: ge

hielt die Regierung Depeschen vom diesseitigen welche sich auf die bei der Konferenz er- Oesterrei.

(Allg. Ztg.) Mit dem diesen Morgey iffe „Baron Stürmer“ uli angekommen, wel

2,220,000

Ueberschuß 7,080,000 Scudi.

n Palast, für das Kardinal- aus auswáärti-

T riest, 4. Aug. hier eingelaufenen Lloydschen Dampssi sind Nachrichten aus Canea vom 20. die Ausfahrt der Aegyptischen Flotte nah dem Mittelländischy Meere nicht nur bestätigen , sondern zugleich aussagen, daß ei bestehend aus 2 Linienschiffen, 2 Fregatten un) eit kurzem in dem Golfe von Suda verweile.

S ch weiz.

(Tagsabzung.) In der heutigen hm eine Ehren - Gesandtschaft des Standes Schwy Si6 wieder ein. Ehren-Gesandte sind die bereits früher Landammann Holdener und Kantonsfürsprech""Dti reditiv derselben, unterzeichnet*voi Cèm Präsidentn Landammann Schmid von Lachen, wurd Herr Oetiker (Land:

eichenbegängniß des Bür- dem sich mehrere Abtheilun-

angeschlossen Ausgaben.

Fir den heilige

Kollegium, Congregation gen Missionen G "fentliche Schuld Ztaats-Ausgaben . ustiz und Polizei )effentlicher Unterricht, st Pohlthaen . ...« « Bauten, Reinigung und

ôfter eine warn ein neues beden Volks - Versammlungen unt Englischen Fabrik-Distrikten, den Ton angeben, in dem Unterschiede, daß die die Tories gerichtet waren, während sie sfehren. Das Greysche Ministerium streben, die Reform-Bill durchzuseßen, mächtig unterstúßt; das Melbournesche aber findet in ihnen noch eine neue Opposition au- ßer der Toryistischen im Parlamente; e wird ihm in jenen Volks - Vers Vorwurf: gemacht wie den Tories ihre Beharr- lichkeit, und. eine Veränderung des Ministeriums wurde von dem Chef der politischen Union zu Birmingham als einer der die man in diesen Versammlungen zu ver- Minister sind daher nichts hm. Bleibt die Munizipal- und Zehnten- ls unéntschieden „- so wird O’Connell es nicht an um Irland von neuem in Flammen zu was jedoch schwerlich geschehen wird, das ch am Ende in die Amendeménts des Oberháuses zur sowürde die Sache dadurch nicht ll wárde mit einer so einge-

arde, die Geistlichkeit u. #. w. Grabe desselben wurden mehrere Reden ge- 500,000 Scudi

Theil derselben, “g R . 2,680,000

Schweden und Norwegen. 2 Korvetten Der König ist gestern, als am 31sten Tage nach seinem unglüflichen Sturz vom Pferde, zum e wieder in einem Wagen ausgefahren und hat davon bequemlichkeiten verspúrt. Jn seinem Berichte darüber Majestät, Herr v. Edholm, daß man, nten fortwährend nah Wunsch ung aussprechen dürfe, daß li dem Leben und der Ge-

Stockholm, 7. Aug. ; n, 3. August. chône Künste u. Handel

sagt der Leibarzt Sr. da das Befinden des hohen Patie sey, nunmehr die gegründete Hoffn in Folge des Ereignisses vom 6. Ju uren Monarchen keine Gefahr mehr einige Zeit Vorsicht nöthig sey und der bishe- Verband beibehalten. werden Der -König hat die vom Hof- i der Zeitungen „Funszehntes Abendblatt““, „, ( ehanda‘/ und „Freja‘/ bestätigt, und dürfen diese Blätter unter denselben Titeln niht wieder erscheinen.

Der Kronprinz, begleitet von dem Ober-Stattha in welchen. das Grenadier-Corps des jekt hier anwesende Uplandsche Re- Auch das Seraphimen - Lazareth und Königl. Hoheit bei diêser Gelegen-

taatsrath, Graf Löwenhjelm, ist auch ferner mit es Ministeriums der auswärtigen Angelegen- da der Freiherr Stjerneld den ihm bewillig-

n die Ruhe der Hauptstadt so hat der Ober- Statthalter durch eine äten d. M. die Zeit zur Schließung der Räumung öffentlicher Orte bis 11 Uhr en alle übrigen Bestimmungen der früher noch in Krast.

die Frage wegen Zusammen- da die Ruhe der Hauptstadt bis auf Weiteres ajournirt worden. Freiherr von Schulzenheim, der sih wäh- ist nunmehr

seine Nachgiebigkeit ge-

Versammlungen nicht gewählten

ker; das K des großen Raths, lesen und sofort der zweite Gesandte, 1 Holdener war heute noch nicht erschienen), in Eid und Pflicht genommen.

Wie verlautet (berichtet die Zürich Mehrheit der Tagsaßung Französische zuzustellen, verainetät überlassen.

Schwyz. lich zahlreich versammelt. Nachdem der große Rath si e einhellig die bereits ernannten Tagsaßungs - Gt die Bestätigung det Amnestie wurde ertheilc für alle seit bis 11. Juli verübten politischen Vergehen.

Ftalien.

Rom, 26. Juli. (Allg. Ztg.) Da seit dem Jahre 1829 über die Bevölkerung des ganzen Kirchenstaats von der Regi« rung nichts veröffentlicht ward, ist möglich, sie genau anzugeben. auf 2,597,292 Seelen, die o v

Landbesißer und Ackerbauer Fabrikanten, Kaufleute ‘und Handwerker

Künstler und Gelehrte

Land- und See-Soldaten

Welt- und Ordens-Geistliche

Kinder beiderlei Geschlechts Die Bevölkerung Roms betrug im Jahre 1800 153,004 Ste ab und fiel in ungeheuern Progressionen ; stieg dann wieder eben st die Hôhe von 153,687, 72,190 weiblichen Geschlechts. Dit in der Stadt 1:35, auf det 20, auf den

inien-Truppen und Cara : inderes Militair, Sanität und Marine . )efentlihe Feste und Ex

Reservirte Fonds . .

gen die le6ter weniger zum sundheit des the tra-Ausgaben .

Zwecke bezeichnet wenn auch noch

folgen habe. weniger al Frage aberma Agitation fehlen lassen, seßen. Und wenn auch, Unterhaus sich « Jrländischen Munizipal-Billfügte, viel anders werden, ‘denn O’Conne chränfkten Maßregel nicht zufrieden seyn. Nun kommt aber zu Irland zu befürchtenden Unruhen noch die Agitation der Englischen Radikalen hinzu, um den Ministern neue Zuge- ständnisse abzudringen, zu denen ßigteren liberalen Blättern gedrängt werden, die zwar nicht llen den Forderungen- übereinstimmen, welche in der er-

zu Birmingham als die fünf arte des Volks aufgestellt wurden, echt, jährliche Parlaments-Wahlen, bschaf}fung des Wählbarkeits - Census Mitglieder, aber

Summe 7,934,000 Scudi . 7/080/000

854,000 Scudi.

Die Aussichten für die ;

er Zeitung), wird dit sih wahrscheinlih begnügen, die nei Stande Thurgau zur Beantwortunz

und die Ehre in dieser Sache der- Kantonal -Sou

Davon die . Giebt ein Defizit von

S panien.

Madrid, 1. August. Die ministerielle Krisis dauert noch (et, und es sehlt natürlich uicht an Verzeichnissen von Kandi- aten für ein neues Kabinet. Der neue Französische Botschaf- A e q, und man will wissen, er habe großen Ein- bei Hofe.

Die ganze Reserve-Armee wäre beinahe vergiftet worden. der General Narvaez hatte nämlih in einer Stadt der Nancha für seine Truppen 3000 Rationen Wein requirirt, die, lucflicherweise noch zur rechten Zeit ergab, vergiftet unfzehn Personen, die an diesem Verbrechen nommen hatten, wurden sofort erschossen.

Spanische Gränze.

Kanzler vor kurzem verfügte

s angene ( Einziehun Note dem

lter, inspi- Am 1. August war der große Rath ungewöhn:

Von 108 Mitgliedern waren 82 an“ ch konstituirt hatte, besti

zirte gestern die Kasernen, Leib-Regiments so wie da giment einquartiert sind.

die Kranken-Säle nahm Se. tigte derselb

Eben so Instruction.

heit in Au einhellig erfolgte Tagsabungs -

sie theilweise auch von den dem 6. Mai

dem Portefeuille d heiten beauftragt, ten Urlaub noch einige Zeit benuße

Da in den leßten zwölf Tage ungestört geblieben ist, Bekanntmachung vom Hausthüren und zur verlängert, doch bleib erlassenen polizeilichen Anordnung

Hiesigen Blättern. zufolge, berufung des Reichstages jebt, wieder hergestellt ist,

Der Staatsrath, rend der leßten Unruhen auf dem Lande befunden, wieder in der Hauptstadt eingetroffen. ;

Den bisher aus den Schwedischen Pr nen Nachrichten über den Stand der Feldfrüchte zu derselbe nicht so ungän|tig zu seyn, als man nach der gen Witterung

Das Sch eine regelmäßige Verbindung zwischen erôfMfnet und wird später auch seine

zu Beiträgen für Crusenstolpe's F in anderen Städten fort. meistens dortiger Bür- als einen Beweis Meinung. in Schweden fär unver-

eßfreiheit sih ausspreche.

Deutschland.

München, 8. Aug. Jhre Majestät die Königin .ist diesen gleitet von Sr. Königl. Hoheit dem chener Nacht hier ankam, nah Te- st. Dem Vernehmen nah wird Se. Majestät M. wieder in Múnchen eintressen.

nov. Ztg.) Wir sind. hier von ie noch in Jtalien

wähnten Volks - Vexsa Fundamental- Artikel nämlich: allgemeines geheime Abstimmung, und Zahlung von D doch einige davon

namentlich die geheime Abstimmung, s und eine kürzere Dauer der Parlamente. n vor einigen Wochen assen stattgefunden ; bei welche gestern zu Bir- ttwood gehalten wurde. 200,000 Menschen zu derselben eingefunden halle hatten sih die Zünfte und Gewerke und diese zogen von hier in Prozession mit fliegen- achbarten Felde hinaus, wo auf enden Anhöhe die eigentliche Volks- er den oben genannten fünf Haupt- ebung der Korngeseße ein Gegenstand, Ziel geseßt hat.

Vom 4. August wird berichtet: Espartero ist, nachdem er 25 Tage lang Estella mit einem ngriffffe bedroht- hat, mit seinen Truppen nach Calahorra mar- hirt, von wo aus. er sowohl den General Oraa unterstüßen, s Castilien decken fann. Don Carlos is darauf am 30. Juli n Estella nah Segura abgegangen, ar unò von wo er sich, wie es heißt, Die Sentinelle des Pyrénées vom 4. August mel- t, daß der Karlistische Chef Balmaseda an der Spiße von )0 Mann am 22. Juli die Stadt Cuellar in Alt - Castilien ngenommen habe. Einem Schreiben aus Bilbao zufolge, hat Don Carlos e Ausrüstungen sechs bewaffneter Trinkaduren befohlen, die. den Biscayischen Häfen stationirt werden und gegen alle Han- lsschiffe, die sich der Küste nähern, kreuzen sollen.

Stei 25. Juli. (Wiener Bl.) Der ehe- i roß: ahir Pascha ist an Ahmed Fethi Pa- a's (Túrkischen Botschafters am Französischen Hofe) Stelle im Muschir von Aidin ernannt worden. natolien und Präsident der Sanitäts-Kommission, Abdul - hak fendi, ist dieser leztern Stelle enthoben und darin durch Na- i Unter den in leßterer Zeit hier troffenen wohlthätigen Einrichtungen verdient die vor kurzem fügte Aufhebung mehrerer Steuern erwähnt zu werden, die n inneren Handel belasteten, und die namentlich bei der Ein- hr von Holz, Kohlen und Früchten an den JFhtißab - Nasiri trihtet werden mußten. Auch dürfte die Tamga oder Stem- [steuer binnen kurzem gänzlich abgeschasst werden. Naßregeln machen auf die Bevölkerung der Hauptstadt den înstigsten Eindruck und selbe wird sih nun den zu erlassenden Perordnungen zur Verhütung der Pest desto williger unter- jerfen. Der Pulverthurm bei Azadli war in der Nacht vom lsten d. M. nahe daran, in die Luft zu springen. Glücklicher- jeise beschränkte sich die Explosion auf zwei Pulverfässer, wobei ber ‘aht Menschen theils ihr Leben einbüßten, t \urden. Berichten von den Dardanellen zu ürkische Flotte, unter dem Kommando des n 19ten d. M. in den Archipel ausgelaufen. Wiener Briefe berichten von der Montenegrinischen „Zwischen den Montenegrinern und en Türken in Herzegowina ist ein Waffenstillstand abgeschlossen orden, kraft dessen dort Alles in dem gegenwärtigen Stande itbleibt, der Bezirk von Grahowo wieder seiner frühern Ab- abenfreiheit genießt, die Montenegriner ihren Raub behalten, nd dagegen si jeder fernern Feindseligkeiten gegen H "na zu enthalten verpflichten.

es {hwer, wenn niche: un iáten an die Parlaments- e belief sich im Jahre 182 in etwas modifizirter Gestalt in S ertheilt werden konnten: eine Ausdehnung | erlassenen polizeilichen Anordnung noch in Kast. ie n, Kaufleute und Handwerker

wo er am 2. August noch

des Stimmrecht nach Oñate begeben will.“

In Glasgow und Newcastle hatten scho solche Versammlungen der arbeitenden Kl weitem die imposanteste war jedoch die ührung des Herrn

d S 0T Q #00509 4 G E 0.0.6.4 -(W'e-. 0 0

0.641005 S «M

mingham unter Anf Es sollen sich gegen haben. Jn der Stadt versammelt, den Fahnen nach éinem ben einer amphitheatralisch ausstei Versammlung stattfand. Artikeln“ ist auch die Aufh den man sih in diesen Wohlfeileres Brod ist der ärbeitenden Klassen, und so hatte

len, nahm allmälig bis zum Jahr: 1813 auf 117,882; und erreichte im Jahr 1836 darunter $1,448 männlichen, Geburten stellen sich hier so: Lande 1 : 30; Verheirathungen in der Stadt 1:1 Lande 1 : 110; Sterbefälle L: 97 in der Stadt, auf dem Lande 1:37 (so wird angegeben, doch ist dies unmöglich, hier muß ein Versehen seyn). In Rom also: burten wie 4: 1, auf dem Lande oft noch höher. lichkeit ist in Rom im Zunehmen. Die äußersten Enden eines Decenniums beweisen E : :

ovinzen eingegange- folge, scheint

schließen sollte. wedishe Dampfboot „Malmd// hat seit kurzem Malmòs und Kopenhagen

Versammlungen zum Fahrten bis Lübeck aus-

natürli einer der ersten Wünsche man. denn auch auf eine die bei der Versammlung ‘in Birmingham entfal- rodte gemalt, ein sehr kleines, mit der Ueber- Sechspenny-- Brod‘‘, ein bedeutend größeres „Französisches Sechspenny-Brod‘/ und ein drittes von riesenhaften Dimensionen mit der Ueberschrift „Rus- - Brod‘/. Herr - Attwood erklärte in seiner Bill fär ‘ein wirkungslos gebliebenes Stück Reform; und wenn, wie diese, im Lande Sheffield und

Konstantinopel Die Unterzeichnungen Verheirathungen zu Ge alige Groß-Admiral milie dauern sowohl hier als Die Geist

Boráâs meldeten sich 60 Unterschriften , Die Oppositions-Blätt an, wie sehr die dffentliche

kúmmerte Erhaltung der Pr

der Fahnen 2 , Der Kadiasker von

tet wurden, drei B rift „Englisches mit der Ueberschrift

er führen dies ik Pascha erseßt worden.

fisches Sechspenny Rede die Reform - Papier und verlangte eine neue Parlaments- meinte er, zwanzig solcher Versammlungen, zu Stande kämen, wenn Manchester, Liverpool, andere bedeutende Fabrik - und Handelsstädte nicht zurückblie- so würden diese Versammlungen eine Macht im Lande bil- ung werde widerstehen können.

Chronicle schildert den Prinzen Ludwig dessen Gefährlichkeit sehr über- spondent des „„Courier‘/ meint der König der Franzosen werde dies wohl besser zu be- , als die „Morning Chronicle“/, und es fehle worunter sogar bedeutende unsten eines Napoleon zu ziehen

Nachmittag um 3 Uhr, be Kronprinzen, gernsee abgerei der König am 1öten d. Dresden, 7. Aug. (Han ehr úberrascht worden, daß d ittwe des Herzogs Max, geborne Prinzessin sich vermählc hat. ein Bruder des Grafen. d sie demnächst hier haben, und nicht, heimisch machen. daß von einem

der in verwi Seminaristen .

Obwohl der Kirchenstaat zwei große und sechs kleinere Uni: versitäten besißt, so ist der Volks-1 erregende Weise vernachlässigt. dies auch unsinnig übertrieben, lesen können, wie 1:500 herabgeseß höchste, was man annehmen kann, noch unendlich niedrig, welche die Schule besuchen. Leo A1. versuchte schon im 1824 durch eine Bulle (quod äivina sapientia docet) zu ânderu und zu bessern; es erfolgte auch ein Regolamento degli Studj, das aber keine durchgreifende Abhülfe gewähren konnte. Der Ganß, Berathungen durchmachen müssen, Der Bischof nämli | spektiven. Kommunen, welche von del Kommunen eine Schule haben und bezahlen kann; d tat der Berathung hat er an die heilige Congregati Diejenigen ferner, welche sih um ch deni Konkurs durch die Magistrats-Perso wart eines bischöflichen Der Magistrat wählt, de

Interricht doch auf Erstaunci Haben Französische Blättel und die Anzahl derer, welt t,- so bleibt dennoch dâs

den, der keine Regier

Die Morning Napoleon als einen ‘Tollkopf, trieben werde; ein Pariser

der Nachricht # weilende junge von Lucca, mit einem Grafen Rossi Gemahl der gefeierten Sonntag ist Jhren Wohnort wir itungen erzählen, in Rom sich eser sicheren Nachricht hinzu, dem Grafen der Herzogs- Titel ertheilt. wer-

Se. Majestät der König sind heute II. KK. HH. die

eils beschädigt olge, war die apudan Pascha,

urtheilen wissen in Frankreich nicht an Leute ner, die das Schwerdt zu bereit seyn würden. Von Herrn Urqu Frage unter dem Titel ,, Nach Briefen aus T zdsishe Gesandte, dem Mexikanischen M ein zweites U wenn den Forderunge nûge geleistet wäre, ei

Gerücht füge ich di Jtaliänischen Hofe den würde. Stuttgart, 6. Aug. von Wiesbaden hier wieder eingetroffen. arie und Sophie kamen am 3ten d. M. von d sind gestern nach Friedrichshafen stät die Königin mit JI. KK. HH. am 23jsten v.

welchen hierher einschlagende ist nicht geeignet, die beräth sih mit den re

hart ist eine Schrift über die orientalische Geist des Orients‘/ erschienen.

ampico vom 21. Juni soll der Fran- Baron Deffaudis, vor seiner Abreise aus cerbusen der. Regierung von Mexiko noch des Inhalts, daß,

ache zu fördern. ränze vom 20. Juli.

Prinzessinnen M Wiesbaden hierher zurück un abgereist, wöselbst Jhre Maje den Prinzesinnen K M. von der nach

ind. Se. Königl. Hoheit der Kursurst von Hesseu ist heute, von

Se. Majestät der König sind heute

des Großherzogs von Mecklen-

u- Streliß abgereist. „Der bewunderungs-

zu berichten. Lehrerstellen bewerben, sind na nén der respektiven Kommunen in Gegen Deputirten zu examiniren. bestätigt und hat fortwährend die Macht, den Lehrer zu lassen, ohne die städtische Behörde dabei zu befrag Rom giebt es 372 Elementarschulen, 482 Lehrer, 14,09 ler, die sich. so vertheilen lasse 2) iún unentgeltlichen Elementar Mädchen; 3) in S 2115 Knaben und 1600 Mädchen. solche Einkünfte für Almosen als Rom. Si lih im Ganzen auf 4,100,000 liche Einkünste von Fonds, 2,2 der Staats-Kasse zu rechnen sind. Ni Paris jährlich gegen 5 Millionen Fr.

stimatum übergeben haben, n Frankreichs bis zum 3. Juli nicht Ge- n Angriff auf. Veracruz erfolgen würde.

Katharine und Auguste bereits

Ober-Italien unternommenen Reise angelangt Die den Kriegszügen bloßge-

ellt gewesenen Gegenden erschallen von lautem Jubel über die omit wieder gewonnene Ruhe und Sicherheit. Dagegen hat duld die Montenegriner wieder gestachelt, eite ihr Glück zu versuchen ; -dießmal aber eimgeschickt worden. : / r den bekannten leßten Frevel 7 Podgorikaner ein Einfall in das Paschalik von Scutari pro- eftirt, und nachdem bei Grahowa Friede gemacht war, so hielt nan diesen Zeitpunkt zur Au gnetlsten. Ein beträchtliches (ach in Kucsi, von wo aus der Einfall bei Clementi L D die Clementiner hatten von dem ihnen dro

inde erhalten, und sich zum Empfange desselben in aller Stille

e kriegerische U uf einer andern Md sie mit bluttriefenden Zeit hon war nämlich

Niederlande i

Dem Handelsblad zufolge, hat st von Ligne ‘auf dem Englischen er bei Vließingen vorüberkam, auch in Brússel zu dem Plane szurústen, das mit B segeln und die Holländer „Handelsblad ““. spricht

Gastein kommend, hier einge Hannover, 10. Aug. Morgen zu einem Besuche bei burg - Strelig Königl. Hoheit nah Ne Die hiesige Zeitung bemerkt : würdigen Thätigkeit Sr. Majestät des Königs, welche sich alle Gegenstände erstreckt, wodurch das Wohl der Unterthanen wird die dem hiesigen Konsistorium un- ie Entstehung einer Wittwen- ch einem seit vielen Jahren ihlten Bedürfnisse endlich wird abgeholfen werden.“

Amsterdam, 8. Aug: der Umstand, daß der F Dampfboote, mit welchem die Belgische Flagge aufgezogen hatte, Anlaß gegeben, ein Kauffahrteischiff gischer Flagge bei Vließingen vorbei gewissermäßen ‘herausfordern soll. die! Ueberzeugung aus, daß, falls die Belgier es wagen sollten, die Niederländische Nationat- Ehre auf diese Weise beschimpfen zu wollen, die Regierung wissen werde, die Rechte eines unab-

1) in Kinderschulen {ulen 2694 Knaben und 289 chulen, wo eine Kleinigkeit bezahlt wird,

e belaufen sich jäht/ 1,900,000 als jähr’ 00,000 als jährlicher Zuschuß aus mmt man dagegen,

Einkúnsté von Fonds zU

des Projektes für den ge- ontenegriner sammelte sich eschehen sollte. enden Besuch

deus, befördert werden kann, Fr., wovon orps terworfene Geistlichkeit sehr bald d

Kasse zu verdanken haben, wodur

dringend gef

929

bestens vorbereitet. Die Montenegriner marschirten eben in völliger Sorglosigkeit durch einen Engpaß an der Gränze, als die Clementiner pld6lih über sie herfielen, und ‘in dem er- \hrockenen Haufen ein ziemlihes Gemektel anrichteten; 70 Montenegriner sollen erschlagen, die übrigen in die Flucht ge- jagt worden seyn. Jn Scutari sind dieser Tage ein Dukend Montenegriner Köpfe von den Clementinern unter unbeschreib- lichem Jubel dffentlih herumgetragen worden, und der Pascha von Scutari hat die Träger derselben, so wie die Häuptlinge der Clementiner, welche den Angriff geleitet haben, fürstlich belohnt. Die Clementiner sind dadurch in große Aufre ung gerathen, und es heißt, sie seyen entschlossen, den kleinen Krieg gegen Montenegro so lange fortzuseben, bis sich die Pforte im Stande sähe, noch einmal einen Hauptschlag gegen die unruhigen Montenegriner zu versuchen. Auffallend is, daß, während so der Krieg auf der Gränze sich mehr und mehr belebt, der Russische Hauptmann Kowalewski im Jn- nern von Montenegro eifrigst bemüht ist, das Land in allen Theilen kennen zu lernen, sich von seinen Erzeugnissen und Kräften, besonders aber von seinen Bedürfnissen Kenntniß zu verschaffen und den Vladika mit gutem Rathe zu unterstüßen. Er soll si dabei fast unverholen als Agent der Russischen Re- gierung benehmen, und nicht unklar zu verstehen geben, daß die neuesten Russischen Unterstüßungen von ihm veranlaßt wor- den seyen. Jn den leßten Tagen hat wieder ein Schiff aus Odessa mit 25,000 Stoja Getraide für Montenegro an der Dalmatischen Kúste angelegt. Die Oesterreichische Gränz - Re- gulirung schreitet nunmehr wieder, jedoch langsam, vorwärts. Der Vladika bemüht sh, gegen Oesterreich stets die größte

Zuvorkommenheit zu zeigen, was mit seinem Plane, den Tür- -

ken weiß zu machen, er erfreue sich Oesterreichischer Unterstüz- zung, zusammenhängt. Kürzlich wurde der Plaß Dagagl von Oesterreich armirt, und sogleich war unter den Türken das Ge- rúcht verbreitet, es sey zum Schuße Montenegro's geschehen, was vielleicht gerade das Gegentheil von dem zu Grunde lie- genden Motiv ist.“ é

Aegypten.

Alexandrien, 17. Juli. Tg Z.) Man erfährt so eben, daß eine Englische Escadre sich den Dardanellen genähert habe. Eine Französische Flotte unter dem Admiral Gallois ist zwischen Cypern und Syrien, die des Pascha is ganz ausgelaufen, und begiebt sich nah der Syrischen Kúste. Man erwartet hier Französische Kriegsschisse. Der Pascha befindet sh noch in seinem Serail, hat aber das Nil - Dampfschiff kommen lassen, um auf alle Fälle bereit zu seyn. Gestern ist sein Dampfschiff, das die Reise nah Konstantinopel unter Toskanischer Flagge machte, wieder zurückgekommen und wird von jeßt an unter Lu eigenen, die bald die grúne Flagge von Mekka seyn wird, egeln. /

Ostindien.

Ueber die von Bombay abgegangene Expedition und ih- ren wahrscheinlichen Zweck theilt die Allgemeine Zeitung folgende Angaben nebst einigen den Hafen Abuschir betreffenden Nachrichten mit: „„Der General - Gouverneur von Ostindien hat auf Nachrichten von dem unsicheren Zustande von Persien das Dampfschiff „Semiramis“/ mit einigen hundert Mann Truppen von dem Marine - Bataillon nah Abuschir im Persi- chen Golf geschicktr, was natärlih zu einer Menge von Bazar- Gerüchten Veranlassung gegeben hat. Man sagt, daß die Ex- pedition bestimmt sey, eine Diversion gegen die Persische Expe- dition nach Herat zu bilden, daß sie nicht nur Abuschir, sondern eine Jnsel im Persischen Golf (nach den Einen Bahrein, nach den Anderen Karedsch) beseßen soll, als ob einige hundert Mann eine Armee wären, mit der man den Krieg erklären könnte. Das Faktum is, daß der Englische Resident in Abuschir eine Verstärkung seiner Eskorte verlangt hat, da er bei den Unruhen in Persien und bei der immer zum Plündern geneigten Nachbar- chaft der Arabischen Stämme fürchtet, daß er die Anteressen des Englischen Handels nicht hinreichend beshüßen könne. Ostin- dien’'s Handel mit Persien hat in den leßten Jahren sehr zu- genommen, und während früher im ganzen Jahre kaum zwölf bis vierzehn Schiffe in Abuschir ankamen, sieht man gegenwär- tig oft eben so viele zu gleicher Zeit dort im Hafen. Das Gou- vernement der Stadt und Provinz ist in Händen der halb Ara- bischen Familie des Scheich Abdurresul; der Vater des gegen- wärtigen Scheich wurde im Jahre 1832 auf Anstiften des Prin- zen von Schiras ermordet, als er von einer Reise in die Wüste zurúcfkam, und seitdem herrscht natürlich großes Mißtrauen ge- gen die Persische Regierung, und nichts als die große Schwäche der leßteren hat sie gehindert, dem Zustande von halber Unab- hängigkeit der Familie des Gouverneurs ein Ende zu machen. Denn dieser begnügt sich, von Zeit zu Zeit einen Tribut an Schiras zu bezahlen, wenn er keinen Vorwand hat, ihn zurück- zuhalten, d. h. wenn er einen Ueberfall von den Persern fürch- tet, denn an Vorwänden fehlt es ihm nie. Er erhebt die Zölle nach altem Gebrauch und Tarif; sie sind, wie alle Orientalischen Zôlle, eigentlich nicht hoch, und betragen selten mehr als fünf Procent des Werths, aber die Art, sie zu erheben, macht sie unerträglich lästig. Denn der Gouverneur hat die Gewohnheit, was ihm von den eingeführten Waaren ansteht, zu behalten und selbst damit Handel zu treiben, während er den Preis nie bezahlt, sondern ihn an den künftig zu bezahlenden Zöllen ab- zuziehen verspricht.“

Fnland.

Naumburg, 7. Aug. Wollmarkt. Wäh- rend der Petri - Pauli - Messe sind hier 377 Ctr. Wolle zu den Preisen von 65—75 Rthlr. verkauft worden. Diese Quanti- tât würde weit größer gewesen seyn, wenn nicht die hiesigen Wollhändler schon vor dem Wollmarkte die in der Nähe liegen- den Ortschaften und Rittergüter bereist und an Ort und Stelle die Wolle aufgekauft hätten.

Köln, 12. Aug. Alte Bau-Denkmale. Die Staats-Zeitung hat in Nr. 183 unter der Rubrik Vaterlä n- dische Alterthümer die großartigen Wiederherstellungs-Bau- ten besprochen, welche an dem Dom in Köln und an der Al- tenberger Kirche im Kölner Regierungs - Bezirk, dort zum bei weitem größten Theil, hier ganz auf Kosten des Staats aus- geführt worden sind, auch zeigen die in Nr. 218 aus Köln mit- getheilten Nachrichten über die theils vollführten, theils beab- sichtigten Wiederherstellungen des Aeg erd der Lich- hofs- Pforte u. s. w., daß es die städtische Behörde von ihrer Seite eben so wenig an Sorgfalt für die Erhaltung alter Bau- Denkmale fehlen läßt. Nichtsdestoweniger wird in einem Arti- kel der Kölner Zeitung vom 9ten d. M. Nr. 221 über den wei- teren Ausbau des dortigen Doms nach dem Urplan zu demsel- hen gesagt: „Köln und die ganze Rhein-Provinz werden den

tiesgefählten Wunsch in Erfüllung gehen sehen, daß man färder von Seiten der Behörden mehr zur Erhaltung dfsentlicher Mo- numente thue, mit größerer Sorgfalt, als bisher, die histori- schen Denkmale der Heimath beachte; denn Fes kehren die unzähligen Rhein-Reisenden weniger unserer eubauten wegen bei uns ein, als um der Ansicht der uns glücklicherweise übrig- gebliebenen alten willen.“ Aber abgesehen davon, daß. die Rheinländer ihre vorzeitlihen Monumente besser zu s{äßen wissen, als daß ihnen an der Erhaltung und Wiederherstellung derselben bloß deshalb gelegen seyn sollte, um Reisende anzu- locken, so werden namentlih die Bewohner von Köln s{werlich geneigt-seyn, um den Preis alles dessen, was die Stadt durch neue Gebäude und andere Verbesserungen soit 25 Jahren ge- wonnen hat, den unmittelbar vorhergegangenen baulichen Zu stand derjelben zurüczukaufen, wenn ihnen die Möglichkeit einer solchen Wahl gegeben werden könnte.

Vervollständigte Zusammenstellung der Wollmärkte.

Wir haben in Nr. 190 bereits eine Zusammenstellung der Wollmärkte im Preußischen Staate, soweit das Resultat bis dahin zu unserer Kenntniß gekommen war, gegeben. Theils sind uns aber seitdem Ergänzungen und Berichtigungen zuge- gangen, theils haben noch mehrere Märkte stattgefunden, und theils wollen wir dies Verzeichniß auch die Stelle eines Regi- sters vertreten lassen (wie wir auch für viele andere Gegenstände dergleichen Zusammenstellungen zu diesen und anderen Zwecken zu geben gedenken): weshalb wir denn auch die früheren An- gaben hier wieder mit aufgenommen. haben. Auch sind sie in anderer Weise nach den Provinzen und nach der Quantität der Wolle geordnet.

: Bei den verschiedenartigen Betrachtungen und Folgerungen, die bei dergleichen statistischen Angaben von den kundigen Lesern gemacht werden , ist aber manche Vorsicht anzuwenden. So z- B. dürfte hier nicht der Schluß von der Menge der Wolle auf die Production der Provinz so unbedingt und ‘allgemein gemacht werden, denn bald is die Art des Verkaufs noch in einigen Provinzen auf anderem Wege üblich, wie z, B. am Rhein, bald werden auch an einzelnen Orten weiter umher, als bloß aus der Provinz, die Zufuhren bewirkt u. s. w. Wo runde Zahlen stehen, da gilt das so viel wie „ungefähr“/, indem uns die genauen nicht zugegangen sind. Die Summe der hier angegebenen Wolle läßt sich in runder Zahl auf 175,000 Centner seßen, die, zu einem Durchschnittspreise von 60 N gerechnet, Ungefähr 10 Millionen Thaler betragen würden.

: Preis in | Nr. der Fn der Provinz Tage. Centner. Thalern. | St. Ztg. Brandenburg, in Spremberg. . .| 14. 15. Mai 420 AS— 67 141. » Landsberg a. W.| 5—9. Juni 11,838!)| 35— 95 !)| 159. 163. » Berlin 19—23. Juní 50,000 38— 125 169. 172. » Frantfuxe a. O.| 9. u. f. Juli O Fes s us 2)| 201. » Kottbus . . - -| 20.21. Juli 331 65— 85 | 8. zusammen| .….….. . |— 72089 |Mittel: 81/2 Schlesien, inBrieg . .. . « + 25. Mai 187 A8— 57 156. » Schweidniy . .| 25. 26. Mai 4,040 50— 99 149. 154, » Breslan 5. Juni 53,000 (181/,—140 | 153. 154. zusammen] «.....- 57,227 Mittel : 79 Pommern, in Stralsund . . .| 7. 8. Juni 2,600 45— 70 168. » Stettin... 14—16. Juni| 16,076 40—110 | 164-67. zusammen|s ...,-.+.- 18,676 | Mittel: 75 | 193. _ Posen, ¿s inPosen. . 9. Juli 10,000 60—110 | 160. 61. Mittel: 8 | 67. 69. Sachsen, : in Naumburg « - -|20. Juni u. f 377 65— 75 197. 224. » Magdeburg. - -|25—27. Juni 7,339 40—110 177. 193. zusammen| .…..... 7,716 | Mittel: 75 Preußen, in Königsberg . - ? Juli 7,379 ? ? 203. Wesiphalen, in Paderborn ? Juli 2,405 30— 90 ! 200. Rhein - Pro- vinzen. in Koblenz . . - .|15—17. Yuli 473 42— 62 205. Mittel: 52

Wissenschaft, Kunst und Literatur.

Paris. Jn der Sigzung der Akademie der Wissenschaf- ten am 6. August beendigte Herr Breschet seinen Bericht über die zur Bewerbung um den Monthponschen Preis eingegangenen Schrif- ten. Die Kommission schlägt vor, einen großen Preis auszusetzen für eine Abhandlung, worin entweder erwiesen wird, daß die Impfung der Kuhpocken nur temporair {ütt und nah Verlauf einiger Jahre wiederholt werden muß, oder daß die Jmpf-Materie sich mit der Zeit verschlehtert und es daher nöthig sey, zu den ursprüugliehen Kuh- pocken zurüczukehren. Herr Dumas theilte im Namen der Kom- mission für Physiologie die für 1840 bestimmte Preis - Aufgabe mit; es sollen nämlich durch eine Reihe Fenouer Beobachtungen die physi- schen, chemischen und organischen eränderungen nachgewiesen wer- den, die das Ei der Vögel und der Batrachier während der Brüte- zeit erleidet. Herr Arago machte fernere interessante Mittheilun- gn über den Artesishen Brunnen im Schlachthause von Grenelle in Paris. Der jeyt etwa 410 Metres tiefe Brunnen war bisher nur auf 150 Met. mit Röhren versehen und mau hielt es fast für unmöglich, die Röhren noch tiefer hineinzubringen ; Herr Mullot hat indeß alle Schwierigkeiten überwunden und die Röhren haben bereits eine Länge von 310 Met. Eben o ns es ihm, den Löffel, der sih vor einigen Tagen von der Bohrstange löste, glülich heraufzubringen. Herr Maraviglia übersandte ausgezeichnet {chöne Proben von dem auf Sicilien vor- kommenden gediegenen Schwefel. Die Akademie erhielt eine von Herrn Rayard verfaßte Abhandlung über den Donner und das Gewitter. Herr Rayvard will bemerkt haben, daß das Getöse des Donuers von der Gestalt des Bliges abhängig sey und daß die Zick- jeu des leyteren durch das Relief des Bodens bestimmt werde. Fr beschreibt auch eine neue, augeblich sehr kräftig wirkende Elektrisir- Maschine von seiner Erfindung. Bekanntlich lassen unpolirte me- tallische Oberslächen die Wärme leichter entweichen, als polirte. Herr Melloni’ ist jedoch der Meinung, daß die glatte oder rauhe Beschaf- fenheit der Oberfläche bei der Aussirahlung der Wärme ganz unwe- sentlich sey, daß vielmehr Alles von dem Molekular - Zustande des

1) Diese Zahlen sind nach einer späteren genaueren Angabe in dem Amtsblatt der Regierung zu Frankfurt a. d. O. Nr. 31 berich- tigt. Als Ergänzung zu unserer Augabe in Nr. 163 entlehnen wir von da auch noch: Ès waren daruuter Mittelwolle zu 60 70 Rihlr. 7636 Ctr. und feine Mittelwolle zu 75—80Rthlr. 2872 Ctr.

2) Die Preise sind nur „als etwas geringer, als in Berlin‘ an-

gegeben.

/