1838 / 245 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

1010

E: s . } des normalen geistigen Zustandes um so mehr errcihbar und c

i 45, in Rom und Moskau müssen in Zukunft bestimmtere und fcuchtdarere Zahlen find Besi Amstordam, 28. A S

ten Pa s Peterüdars 1 tate sich uns darbieten, weun dic statistischen Angaben darüber ge- Niederl. wirkl. Schuld 54/16: 5 F

Auswürtige Börsen.

iw d 34,000, Es fameu auf 100 2 trug im Durchschnkit etwa S e e

; inflü l “sL 59/. Andere Beispiele im Seine-Departement : im großen Zuethause 7 Es mor en e Le errn Fus bei, „daß der Wahnsinn fein Kind Zinsk S4 rankfurt a: M., 30. August.

*eA

Allgemeine

2 E “As { î 23; % is 20, Brüsscl 14. ; D s i 3 . Sch. —. j y

E t Dad Sli ‘Bat unit Be | Bat 20 gei Me fat et” fen n Tal Ine tat | t T B ae ft Ç i

L spiel ift iu Vilvorde in Belgicn, wo 1802 Gen 1 Vefangenas Bru inateriellen Ursachen ab, während dieser geselligen, iatellefktuellen und | Antwerpen, 27, August. 4+ H 1.27 starb; aber 1807 uur 1 von 30 und l g S sweise unterliegt. Der Verfasser stimuit Neue Aul. 195/g. | j

z f à ; in der gevni ; ; o/ 100. G. 21/2% 601, F . x0; ín der Conciergerie 1 auf 32; im Bicèêtre 1 auf faft 19; der Civilisation scvz selten bei den Wilden, is er häufiger unter Oesterr. 5% Met. 1063/2. G. 4% 2 /0 M Berwaltungs-Anslalt fgr vi M: D e d deaibildeten Nationen, als in Len C E ee Dnimengesiclit 597/g. 19/0 25s g Da Beton e d 100 Fl 2626 1 , I 45 Schweiz verschieden 14 g l V bilder für Ge- | Aus den Resultaten, die am Schluß de : 151. G. Loosec zu 500 Fl. 125®/g- P t G. Poli. Loo M e bis 58. Die beiden legten Läuder werden oft als Bord“ der { | find, wählen wir: 1) Von 100 Wahnsinuigen genesen im Durchschnitt | ppouss. Präm.-Sch. 662%. G. do. 46/6 Anl, 10 n l 537/ 2 ugS/ l z llt. Das Verhältniß zwischen den Kindern bis zum | Un? 1 E, ilung gewährt die Manie (Rase- s. Sen O I l, 105/,. 102. 21/29/o Moll. 53/1 6: 535/16 1 s Sts i : lóten Fahr und den Erwachsenen ist schr adweichens iu 2e ri N D e Mtccomolie kad Serrüdfiheit die geringste Blödfiun ; 6a Ce Pes Mrian, E t 893. Br. Versailles rechtes e : E

i j i ini ; q j ina i : E S G S s I 450. Br E E E E E E L S j ändern; cs \schwanft in ciner mitgetheilten Tabelie aus cini- | 1 i te, Melancholie die geringste Sterblichkeit; | 155, ° =40. do. linkes Ufer 600. 590. Strassburg Base ; j Sen Bändern ¡wischen 1,22 und 2,20 der ErwaG senen, R S S De der arfies A ti per Wahnsinn am Seiten beilbar, aber ufe 7E: L ti lo. : “Snlée Mell e 48 Leipi. Drevdèn U i Ÿ der gleich 1 geseht werden. Das mittlere ire "F. 1472; von eben so auch tödtlich. Die moralischen Fähigfeiten lassen nuu eben- | (/ Köln- Aachen 101. G. Comp.-Centrale —. Amtl i ch e Na ch richten. Ï England. Unter 9996, Menschen sind Kinder unter d: 2391, Jm | falls keine Zablen - Angaben zu; aber wohl dic sittlichen Abirrumgen Hamburg, 31. Aug y0/ Port. —. & 4 5— 10 F. 1300; von 10 - 15 J. 1119; zusammen Bude 20— 40 X. | fo der Trunf, der Selbilmord, die Ziveikämpfe; wovon wir aber keine Bank-Actien 1426. 1424. Engl. Russ. 108/s. So » i if s T s | Aiter von 15 —20 J. find: 18006; DoR:IP 7M O 70 X. | Notizen weiter ausztehen Ep, S tin Verbrei S 29, Neue Anl. 214 ns: Kroni de ages. A A6. A0 50 F. 931; a S: 5 l A S: s v c ; t, n ere nga enl ä n E ris, D ugus!. L Ì 1 460; von 70 80 J. 2273 von 80——90 J. 62; von 90— 100 J. 5,5 ; us Dee E L B au bier die Bedcutuug der Büdung her- 50/, Rente 111. 40. 39/9 80. 75. 5%/o Neap. 99. 75. h Se. Majestät der König haben dem Land-Syndikus Sat- 4 über 100 Y. 0,3. s rik z ZvBce | vortriit, indem ihre Zabl mit den höheren Graden derselben in sebr Span. Ponte 213/,. Passive 4/2. 39/9 Portug. —- tig zu Görliß den Charakter als Justizrath beizulegen geruHßt. Das weite Buch handelt: Von der Enatwicelurg der Große arfem Verhältnisse abnimmt. Es verhielt sich damit gleichmäßig Wien, 28. August. 5 10 f Des Königs Majestät haben die auf den Konrektor Dr. des Körpers, seines Gewichts, seiner Kraft u. \. w. Diese Gegen- uchrere Jahre biudurch in Frankreich so: auf 109 Angefïlagte kamen 59/6 Met. 107!/g. 49% —- 3% 81. 2159/5 —- lo E Haun gefallene Wahl zum Direktor des Gymnasiums zu Mühl- stände Rae a d E Tibas a See DeE ter Vebildete, 10 die au lesen und schreiben, 27 die es nur un ? y nk-Actien 1436/4. Neue Anl. 632!/. i 08 hausen huldreichst zu beßätigen geruhr. Einige Resultate hedeu w ‘aus. es Ma ' | voûfemmen, 61 die cs gar nicht founten. j _ E S ' Geburt, im Durchschuitt, F Fi; ¿s mittleren - j s. das ReS Betten L Q Elle); 5 Jahr alt 0,986; Dem vierten Buche, das S DA Se Dal ive entneh- : Se. Kdnigl. Hoheit der Großherzog von Mecklen- A 153 Mete E 19 Jahr alt 1,665: 2 Jahr alt 1,675; ja cs | Menscheu und des gesellshafilichea Säbe (S. 579 ff.): „Es schcint Königliche Schauspiele. ; Wourg-Schwerin ijt von Ludwigslust hier eingetroffen und im 4 f Tri im 25sten Jahre noch uicht vollkemuien geschloffen zu sevn, mi? E P ERON See sGLRRUde zu geben, als die Wissenschaft, Montag, 3. Sept. Jm Schauspielhause: Griseldis, dru o2znigl. Schlosse abgestiegen. L ¿ | noch bis zum 30steu Jahre fortzugehen, wofür er S 20fte Jahr dieses Wort in seiner weitesten Bedeutung genommen. Aile Fähig- matisches Gedicht in 5 Abth. , von Friedrich Cy A CHet S. Königl. Hoheit der Prinz Friedrich ist von Dús: | Lee De T K u p r S g vollendet zu | keiten des Menschen, die nit auf d Men Le: gro n aren Lôwe: Percival ao) Sa nE elta, Cr Ene ollen) seldorf hier eingetreffen. a inaus verläagert angenommen; u 1,5 Ñ x tionár, und die Gesegze ibrec Entwi 1 5 mburg : rie ; E Ee ° 1,579 bestimmt. dia Morgen “k mes pr Fahre d verklirzt sich der C antauas Fäbigkeiten betrifit, fo bleiben ibrr N R déselben 1A Dienstag, & A Im Opernhause: Die Verschwörun Bekanntmachung. \ wird man fleiner; so oauch vom L en Meter (etwa 2/2 Zoll). | sche wahrscheinlich dieselben, eder crfährt R e «Stufe des Fiesko N Genua, Trauerspiel in 5 Abth., von Schiller, Die Kandidaten der Baukunst, welche in dem zweiten dies: A Körper bis zum 90sten uu 6 bis 100 t im 40sten Jahre (63,97 | nur in der Größe des Maximums, das von der Entwi el n d : e L8, é: Fiesfo als lchte Gastrolle.) ihrigen Termine die Vorprüfung als Baumeister oder als Bau- J Ri Le erre eilogr R T "Pf; die Fran im d0ften | der Wissenschaft abhängt, Schwankungen, i E der Menschheit.“ (Herr L. Lôwe: ali g E Tren beabilichtigen, werden -aulaefórdert, it m] D ¿ mum 4 a 1 U ch“ d . . N 0 u 1 « af Á . s Î s 4 (56,16 Kilogramme). Der Maun ist im gleichen Alter U bele E Er Mauu, als Einzelner, is der befle Repräsentant der Königsstädtisches The MSS der: D, dis zum 20. September c. schriftli bei uns zu welden, wor- À \chwerer als die Frau; im 12ten Jahre aber if das Gewicht de 3 bis Entwickelungs-Stufe der Menschheit zu seiner Zeit, und seine Werke Montag, 3. Sept. Margarethe von Sent, oder: M auf ihnen das Weitere eréffnet werden wird. Spätere Mel- 2 den gleich. Die Kraft der Hände übertrifft die der Lenden 1 bezeichnen die Fortschritte auf der Babn der Entwicfelung, die er her- MWeißkappen , Komische Oper in 3 Akten, nach Scribe, von dungen können nicht berúEnichtigt werden. | 4 Mal. Beide Hände zusammen haben mehr Kraft a!s deite U beisührte Man überzeugt sich besser von der Nothwendigkeit der M. S riedri ch. Musik von Auber. Be rlin, den 25. August 1838. zhsammengerenet Pn 95; mi I insen C e n D Fabr großen Männer, und vou der Unrichiigkcit der Ansicht , daß sie zu- . G. » , f 1 Gy D

Königl. Ober-Bau-Deputation.

Heute wird das 29ste Stück der Gesch-Sammlung ausge- geden, welches enthält: unter Nr. 1923. die Verordnung über die Beschränkung des Pros-

Kilogr.; mit der rechten 9,8; mit de è i inungen fcyeu, wenn mau bedenkt, wie unendlich lauge alt mit beiden Händen 57,1; 20 Jahr alt 8; 36 Zahn git 90 Rooar- e ert dis ine alaesdradent Wahrheit sich verbreitet, bei den

: K . Weiber 10 Jahr alt mit beiden Händeu 16,2, ' i üchte trägt; gewöhnlich steht es mch- Z - ivi L nit déx reten 2,5, mit der linken 4,s Kilogr. ; 13 Fabr att mit t N edes 8; ‘is V Mann etsigetut, der sie repräsentirt In Bertretung des Redacteurs: Wen he

D . “C C 0 ilo V ® , u Y T i y Ae den Händen 35,63 20 Jahr alt Na r Jar M Mink der sitt. f und ihren Trinmph sichern muß“. „Große Weitbegebenheiten ind -

: ft: eit: . W. Hayn. g : i Ube R Teig Flbigteiten dés Meascheii: Das Bemühen, dur | wie aroße Männer, etne Folge der Nothwendigkeit“, Gedruckt bci A. W. Hay vocations- Rechts auf Gemeinheits: Theilungen. Vom

Zahlen die geistige Entwickelung des Menschen zu bestimmen, wird 28. Juli d. J - und

; e ls bei der Stbrung He G POE ; | H __die ällerhöchsten Kabinets-Ordres reohl zu keinem Resultat führen. Dagegen ist die : Sra ES A L » 1924, vom ò. August d. J , die Untersuchung und Be-

e strafung dec Entwendung von Wald - Produkten in

: Allgemeiner Anzeiger für die Preußischen Staaken. Kein Provinz, betref dele d

: i L h ib lieb, d: eudlich die Notariats- unddie Sul » 1925. vom lUten ejusd , die Erweiterun der Betriebs-Frist

j on Bromberg belegenen Güter Wovnowo und|faugen, nebs mauchem Wissens@irdigen he E, lend i ous-Drdnung, Xn Einem Baud für die zum minderen Maisch - Steuersab ugetasse- À Bekanntmachungen. Mocheln, vou welchen das erstere in Jane dems ben ae Se Dee mit Fishen, und Krebsen und mebrere Herausgege een ven J Er ags nen LOOD M Ir RLCIANILEIEN M CNaEGEN beireffend, und L : c 32,042 Thlr. 13 sgr. 11 pf., das leßtere In demsel! L ‘insle betresfcud. 8$o. Geheftet. | Preis broschirt 1 hir. gr. » 1926. vom llten ejusl., über das von Amtswegen einzu- 5 Nothwendiger Verkauf. S 5 ‘37545 Tblr. 8 sgr. # pf. landschaftlich geheim gehaltene Künfle betreifeud. fartonnirt 1 - 10 - V Er S / 4 t zu Bromber), [Jahre auf 37, ir. S V APIEE 7 Preis 10 sgr. i s farton1 s . Schniill leitende Verfahren zum Ersaß des Schadens, wel- s Ds Be En D tiharrauDo; im Kreise Mogilno Vehufs der Gurva fla an MAOIE E t f G. Basse in Quedlinburg, E eleg. T s dic A ie v ait Au cer durch Vernachlässigung der geseßlichen Vor- s belegen, dessen revidirte Taxe anf 17,210 hir. r den TB Dis zermln é ovember c-., afen dee deutlichen und schönen Ausgabe Lp arien bei gert (hen oder vormundschaftlichen % 1 pf. abschließt, soll, da in dem den 26. Jauuc ; lhr in unserem Geschäfts: | / fo ele K en, sondern die auer kaun epositorien entstanden. z angesiandenen Licitations «Termine En R L O Sbevälimt, Pad E A ie So eben ift in Unterzeichneter erschienen und in fet M mag am meisi Berlin, am 4. September 1838, Bed E M dde e clftratar eintuschenden Taxe öffentlichen Kenntniß briugen, daß a A alls BUGRE n Pontigl, Preuß. Jnquisitoriats- |dazu beigetragen dadens dal, wix uon (r j Gesez-Sammlungs-: Debits-Comtoir. s edingungen E * [dingungen uebst Tax-Afien täglich während der Dienst 1 d D Sas Tusiiz-Rath. Rommentar}biuneu deu letverslossenen drei Moualeun, 30 1 E M ; Os E i werden Direftor und Kreis-Justiz-Rath. K l s A u abgeseßt sehen, - ¿ | ima a Movember « a [Stimbim fu noserer Meglstatte eingestben ne Me M sH geren Paragraphen Per send Gremblare, avs nagel hne vi Angetommen: Der Fürst Jralinsky Graf von Sw L an g Ha A era nts neuen Licitations- ate werden und für jedes eine Caution Ar Puische Seaivata Preis 262 R N tende Aufträge berechtigt und als B E i Mr S E L Wirkliche Geheime Staats-Minister und L ‘crmine subhastirt werden. C t N ichen ischen Papieren Ur Pre T i f: Q ßigkeci Unternehmung am besten di . i : Tie dan Aufenthalte nah unbefannten Real- ti 3000 Thlr, in Felgen Vonirt werden müsen. Berlin, im A aas Verlags Biiidtindluns Dn unserer qung General. Pojtmeister, von Nagler, von Kissingen. y Gläubiger, Brom erg, den 1. August 1838. d" / j i Crefeld, den 14: Juli 1838. . Î D) die Le Er P reieta, geborne von Mlicfa,| Königlich V î D M A V E arat i is J. H. Fun esche Buchhandlung, Y : di, I f Qur 25 jährigen Jubelfeier der glorreichen i de. ¿ , | K i A N aolann, sion u. Jguah vou Lubomesfi, Le Lief Sn E Schlacht bei Leipzig tai Ân allen Bushaublulgen dn Sn e, 23 eitun gss Nachrichten, 5 0) die M S R L I Verkauf ciner Papier-Mühle, erscheinen am 1, Oftoder n Be erie [M Zur gesellschaftlichen Veluftigung ist zu empfehls Ausland. & von Lubomes a, Í 5 F h beabsichtige meine 1 Stunde von Höxter bele- neten von en c 5 2 S a f C ar l o B osc0, h f) der Thomas von O Pio réutitèn: l Papier-Mühle aebst allen dazu gehörigen Grund- Ein großes Ta bleau. das Ganze der Taschenspielerkunst, Frankrei. l g) die Peter von Szaptict! Slicéeu meisibietend zu verkaufen, und if hierzu Ter-| Das mittlere Feld liefert eine Ansicht des Monn- de Kunststücfe, durch | : / et D N E tun auf mentes des Fürsten Carl von S uan enero: odex id Mes ie Karten, Würfel B L eus: M AIENG: omas der Perdogin von h Bromberg, den 17. ZUU è 5. © d. Y., Morgens 9 Uhr, 3 Teld nimmt das wohlgetroffene Por-|natürliche Zau ' / M Berry gehörige Besibung Rosny kommt unter den Hammer y Königliches ber-Landesgerlch t ide 1d: Deo A i E E Geldstüen u. |. und wird parzellire. Die Herzogin hatte das Gut an einen

, mw. J) H otar Klingemann hiersclbst anberaumt. it des edeln Fürsten ein; auf den oberen StellensRingen, Kugeln, , Ne de Berri dle: elte e angenehm M , Ge erscheinen die PS rtraits Mt s Q R alee-buni geselGastlichen Belus gnng wit nh ree En i arfes, nie auógehendes Betriebs - Wasser, ] Sinnreiche Embleme und die Ansi ren. f Es e A f die in Ss Stralsundischen gde ul gefriert, und Ueberfluß au flarem Wasch: |(Zedächtniß des großen Freibeitskampfes errichteten Broschirt. Preis 173 sgr

E e dia L eti Proclamata vom heu- wasser. Ein Blick auf die Postkarie von Deutschland|Y enfmäler 1c. werden dem Ganzen eine Vollendung] 9) Zur nüglichen und lehrreichen Unterhaltung /

. S ih für Ge-| 5 ie sie ein folches Fest: und Erinnerungóblati| gz d Landleute dient : igen, welche an das von |bekundet die in jeder Beziehung, vorzüglich fi geben, ie sie eiu sol Bürger un | e h Ligen Tage wee L Schumacher n den Wirth-| äfte. schr angenchme und vortheilhafte Lage der erheischt. Das Buch für Winterabende

Engländer Namens Stone verkauft, und dieser überläßt es jetzt einer „schwarzen Compagnie‘/ (compagnie noire), welche angeb- lih 3), Millionen Fr. dafür zahle.

Jn Algier traf am I8ten das Dampsétoot „Acheron““ ein; es fam von Oran, brachte den General Dampierre, welcher

rc ine

: A j ck ¡ons- Preis 2 sgr., für Pracht - Exemplare ; dort Inspection über die Kavallerie abgehalten hat, und Nach- schaftsführer J: De Lagemanu, dger vaten, P De v Pie nie “Ahsgedéndé bedeutende Wasser- ¿M L lizis Uta Erscheinen auf 1 Thlr. gs f S ifstorisch Sebi |- 14499 iten, Mrichten bis zum l3ten mit. Die hereinkommenden Araber hat- R B Fus, M Stadikoppel genannt, an|fraft, die Gebäude nnd Grundstücke der Padbee s und resp. 3 Thlr. erhöht werden. S Uibratha DUN E Befchichteit;=— Rat ur sa} ten gemeldet, Abdel-Kader läge noh immec gegen Ain- Maydeh oa Ea E überlassenen dortigen eigenthümlichen|macyen cine bedeutende, selb die größte ü E 6 Das zweite Kun stwerk ist: derungen, moralische Aufsäge, Anl zu Felde, allein die meisten Stä:nme wären 1hm feindselig, in Gebäude, Befriedigungen, Anpflanzungen, Saaten und|lage schr leiht. Ein großer Thei e L'ERN soll Eine Denkmünze. doten und 20 der bcsien Mittel für Lal cfedempt habe man schon lange feine Nachrichten von dem Actcrarbeit und an den ihm cedirten Pachtvorschuß|fkann sichen bleiben, Auf ein annehmbare Sie zeigt auf der Hauptseite die Bildnisse der\ nd Hauswirthschaft, mit der Abbildung Wi Emir ; die Verbindung wäre abgeschnitten. Die Araber der Ansprüche und Forderungen geltend machen zu fönuen der Zuschlag sofort erfolgen. ck. L. J drei glorreichen Monarchen, mit der Umschrift} $rockenhauses. 8vo. Brosch. Preis 7x [gr F Umgegend von Oran vertragen sich, seitdem der Emir fort ist, sich berechtigt erachten, werden auf den- Antrag des] Höxter, den 28. August 1838. H. L. Zeug. Gott war mit Ihnen.“ fil e S-A Tage verlebter Zut augenscheinlich besser mit den Franzosen; es knüpft sich ein Vei Wirtbschafters J. D. Lagemaun zu dereu Anmeldung | Bt 4m Abschnitte: Embleme des Sieges und die Jn- #) Me G E cch - historische Chi kehr an, und es sind bereits mehrere kleine Sendungen Fran- und Beglaubigung in einem der Oden: F nee L Versicigernng einer fleinen Sammlung vor- chTift: „Zum 25 jähr. Jubiläum der Les Dreihundert militairis h - historische j fischer Fabrikate Lie Deo M, aaa am 13. und S 0. Ubr, * “\üglicher Original-Oelgemälde in Franfkfurt|bei Leipzig.“ R S nannt L abu SDle rafterzüge O Apo î (Unter allen Verwickelungen Unserer auswärtigen Verhält vor dem Königl. Hofgericht, bei Strafe der an ien Montag, den 17. e r tet T d. J., Vor- uud ian 7 : Si U enver N r elle Friedt! 4 - sagt h Com ias eh Händel wes otte E HN E

n, ntag, . er d. Ze-- ; : a en einen uns die Hän (fo un enos- Oktober c. sonsi gegen sie zu erkennenden Präclusio Nachmittags, sollen erbabtheilungshalber verschie- Den Manen Schwarzenberg. dom Großen, Napoleon und Friedriä Anres a E Ne Blan Glien: Dir P T bin,

s R io den 11. Yuli 1838. dene aus der Sammlung des Herrn J. F. Ettling m Abschnitte: Errichtet am 18. Oktbr. 1838. Wilhelm Ill. 8vo. Brosch. Preis 15 sgr.

; j i i : ilde, darunter die be- e: in f. Gold 20 Thlr., in }ff. Silber 1 Thlr. ; —— Königl. Preuß, Dosen 100 Me M cühmt r ondnaG CUIn ‘Arthur van der T Sl Ou 20 4 | 4) Als ein shägbares Hausbuch ist Jedermanl v

schleppende Blokade wird dem Handel aller Nationen, der Engländer und. der Amerikaner vor allen, von Tage zu Tage

6 j Alchemist von David Teniers und ungen uehmen alle Deutsche|empfehlen: . ¿M unerträglicher und macht uns keine Ehre. Alle Personen, welche

(L. 8.) . Möller, Praeses. Mnn dtteicióttait Meistern, als: Rembrand E S LURGe l an, A Berlin die Stuhrsche] Fünfhundert der besien Hausarzneimittt das Regierungswesen und die sogenannte Kriegsmacht Mexiko's rf vau Ryn, Gerard Dow, Thomas Wy, I-| Buchhandlung, Schloßplay Nr. 2, E. S. Mittler] gegen alle Krankheiten der Mens in ihrer ‘ganzen Erbärmlichkeit kennen, sind einstimmig der

A u s zug Wouwermann, Morgensiern, C.GeorgSchÜv,| und Ludwig Ochmigke. L ck in Leipzi Mit einer Anweisung, wie män Lin Ai M Ueberzeugung, daß ein rascher, gleich anfangs geführter Schlag

Alle diejenigen, welche an den dem Herrn Grafen|Seckag, Anton Watteau, Jan Steen 2c. 2c. Ludwig Schrecck in Leipzig. |(anges Leben erhält, —wiemaneinen vollständig geglückt wäre. Man versichert uns, daß die Cita-

i ümli e-|in der Bchausung Litt. E. No. 105 große Bockeuheimer- Magen stärken kann, nebsH ufeland's Hal

birenden. gegenwärtig. von demselben vertauften, in gasse e die den fübelich e Ver ee “béi Wir benachrichtigen hierdurch eiu geehrtes Publifum, M us Reise-Ap oth eke. Brosch. Preis 15 A Rer-Vorpominen im Suesckow f e d eikczekiubeie e n Rin Maiinann & Webe r in Be Ein “ctt Exemplare rorräthig sind von unserer neuen] ») Belehrend für Tedetiann n die beliebte Sh tern x As des Werderschen| Ausgabe der . , : ltend machen|Niederlagsiraße Nr. 4, Ecte de er K ber ; Ñ

Forderungen und Anspr he p erden gu deren An- Marktes. zu erhalten sind. ünf 5 a naten Gef 9 “S Gans s 4 us N u- Vom Wiedersehen nach dem LoNN / meldung und Beglaubigung in einem der auf a Nebst einem Anhange, enuthal- [Oder ob wir uns wiedersehen, warum L

delle San Juan d’Ulloa nur mir 20 Stúck Geschüß und im- mer nur auf 4 bis 5 Tage mit Lebensmitteln verjehen war. tatt den Mexikanern die verdiente Lection und Züchtigung zu ertheilen, woran Engländer und Amerikaner e Freude gehabt hätten, sind wir ihnen, durch unsere Drohungen, b 5. Nov 70 L db ichen De-|wiedersehen Gründe für die Unsterblid) e. dia T p etl ved O nas! eye A mber, 15. Oftober u. 9. M0. C. * j Î y : und Kaiserlichen De-|w! Las K l ir er e aison gebracht, den 24. Sept 2 10 Uhr, Literarische Anzeigen. (eddi g ele e U und Kom-|der menschlichen Ste clht wohin gelan die Argentinische Republik sich daran eine Lehre genommen

önigl. Hofgericht anstehenden Liquidations- uncchbandlungen, bei E. S. Mittler ; i und Disziplin dersnach diesem Leben, und f iele gelegt haben ; sa ersplittern L aon Hei Vermeidun der am 26. November c. zu (Stechbahn, Nr. in ju haben: Geri di ber den Abe akatenstand und|sbeschaffen? (Eine Erbauungsschrift aas. v wir e “fâr D E dia ay die hende Macht erkennenden Präklusion, Tiermit geladen. St. M. Henuing, dessen Di sziplin, über die Organisation] Trauernde, ine Beförderung der* irdischen is 100M und hab i Krieas-Geschwader in Amerika, ein drittes vor Datum Greifswald, den 18. August 1838. Geheim gehaltene Fischkünste d den Dienst der Gerichtsvollzieher, [lischen Glücfseligkeit.) 2te verb. Auflage. Ly Wnis rod erade i g L ' df a, ein Drittes v Königl. Preuß. Hofgericht von Vote h éa auf alle Arten Sische den Küder,| über die Kompetenz Konflikte; feuuer (Verlag der un isten Vai R Hees su E F IAnIeL, SI0eNE tig ies wee zu L er Y / / , ¿niíal. uß. einpro- : 16 . Ì M

& und eller, Praeses. die Witterung oder Med aiss wu R n Le in Is L E N ree erlasse-| Be! E. S. Mittler i Sena (Siewbahn_ Fr Golf gehen und ausrichten sol, was längst hätte ausgerichtet

Reusen und Säen, mit der Ung eug- fusbe oudere das| Posen und Bromberg Stettin be —A4# seyn müssen. Wie viel unnügze Opfer legt man dem Lande auf,

; Verordnungen, l * Magdeburg bei Heinri! ¿ | ___ Befanntmachung garue und mit den bloßen Háuden zu, fangen; eben L E : ment und die Instruction, furt bei Tempel ag g wie wenig hält man seine Kräste zu Rathe! Wir haben ein ft s cbbricen, i eor a Wesipreußisczen Land. Witten Mlgterutg ges Sre fi (n Reusen und S erihtsvollzieher betrefs bea Breslau bei Aderholz, zu haben g h \ ste z h h aft gehörigen, i romberz ? ,

Berlin, Dienstag den Aten

L Du E E 4 ———- 4-24 E S Wn

großes Armee: Budget und waren —- die Regierung bekannte es nicht im Stande, ein Corps von 30,000 Mann zur rech: ten Zeit mit der nöthigen Artillerie zu versehen. Wir haben ein gro- ßes Marine-Budget und die Ausrästung der Expedition, mit welcher Admiral Baudin die Ehre des Franzdsischen Namens in Mexiko her- stellen soll, schleppt sich von Woche zu Woche; wenn er anlangt, wird ihn entweder die ungünstige Hahres eit, das gelbe Fieber zur Unthätigkeit ndthigen, und dann virdarten die Dinge bis künftiges Jahr in diesem unleidlichen Zustande, oder er wird, den ungünstigen Umständen zum Tro, angreifen und dann wir wollen kein Unglück weissagen aber die Fehler, welche vor 2 Jahren zu der Schlappe vor Konstantine führten, das Zögern zur rechten, und das Beginnen zur unrechten Zeit, sind ste nicht alle wieder hier im Spiel ?““

París, 28. Aug. Mittags um 12/, Uhr fuhr der König aus den Tuilerieen nah Notre-Dame, um dem Tedeum beizus

Eine Schwadron Munizipal - Garden ritt dem Zuge vorauf; dann kam das Offizier : Corps der Besabung von Paris, eine Schwadron Husaren, sechs Pelotons reitender National-Garde, der Generalstab, mit dem General Pajol an der Spiße. Dem Wagen des Königs folgten in ahr Hof: Karossen die Prinzen,

tanten u. \. w. Reitende National - Garden, Dragoner und Munizipal: Garden machten den Beschluß. Um 2'/, Uhr war die Ceremonie vorüber und der Zug trat den Rückweg zum Schlosse an. Die Musik des Tedeums war von dem verstor- benen Komponisten Lesueur. Schon früh am Morgen war der Pla6 vor der Kirche gedrängt voll, es wurde jedo Nie- mand eingelassen; das große Portal ölieb offen, so daß man in die ausgeshmückte Kirche hinein sehen konnte. Das Portal selb| war mit Teppichen des Kronmöbels ausgehangen , auf welchen man noch die Lilien und das Wappen Ludwig's AVl1[. gewahrte. Die Tribünen innerhalb waren mit karmoisinrothem Sammt drapirt und mit dreifarbigen Fahnen geschmückt. Draußen auf den Thürmen, in den ringsum laufenden Hal- len prangten Oriflammen mit der Jnschrift : „Es lebe der König! der Herzog von Orleans! der Graf von Paris !‘’ Ueber das Befinden der Herzogin von Orleans is den 27iten, früh 10 Uhr, folgendes Bülletin erschienen: „Bei Zhrer Königl. Hoheit haben sich gestern Abend die ersten Symp- 1ome des Milchfiebers eingestellt. Die Nacht war ruhig. Das Fieber nimmt einen regelmäßigen Verlauf. Der Prinz befindet sich fortwährend wohl.“ Für morgen den 29sten giebt es wieder dffentliche Lustbarkeiten, nah dem, wie es cheint, ein für allemal zugeschnittenen Programm: Pantomimen- Theater, ein Kletterma\t, Musik von 4 Orchestern und Tanz auf dem gro- ßen Viereck der Champs Elysées; desgleichen an der Barriere du Trône:; Abends Feuerwerk auf dem Pont de la Concorde und in Kähnen auf der Seine, urter Musik-Begleitung von 5 Orchestern; Feuerwerk an der Barrière du Trône; Erleuchtung Age ROAIAS Elysces, des Stadthauses und anderer dffentlichen ebäude.

Der König soll, der Geburt seines Enkels zu Ehren, allen Soldaten und Unteroffizieren der Armee und Marine einen außerordentlichen zweitägiaen Sold:-Betrag aus seiner Chatulle bewilligt haben.

Die Päpstliche Bulle wegen Errichtung eines Bisthums in Algier is in Paris eingetroffen. Der zu dieser Würde aus- ersehene Abbé Dupuch von Bordeaux wurde sogleich nach Pa- ris berufen. Sonntag den 26sten kam derselbe an; seine Er- nennung war Tages zuvor gerade am Tage des heiligen Lud- wig unterzeichnet worden.

Die Restauration und Ausshmúückung der Kirche St. Ger- main l’Auxerrois wird sehr eifrig betrieben. Die Pariser Mu- nizipalität hat auf Vorschlag des Präfekten eine ansehnliche Summe dazu votirt, und Graf Montalivet nimmt großes Jn- teresse an dem Fortgang der Arbeiten. Die Herren Gigoux, Couder und Guichard sind neuerdings mit der Ausmalung der Kapellen St. Germain, St. Landry und der Passions : Kapelle beauftragt.

In der Königlichen Manufaktur zu Sèvres sind die für die Fenster der Schloß - Kapelle zu Eu bestimmten Glas - Ge- mälde fertig geworden. Sie stellen in einer Reihe von Brust- bildern die alten Herzbge der Normandie vor. i

Man will aus Luzern vom 24. August wissen, daß der Herzog von Montebello auf die erste Kunde von dem abweisen- den Beschlusse des Thurgauschen Großen Rathes seine Pässe gefordert habe.

Bei einer Bücher- Versteigerung in Antwerpen hat der Kon- servator der an interessanten Handschriften ziemlih reichen Stadt-Bibliothek zu Rouen, Herr André Pottier, für 900 Fr. eine kostbare Handschrift erstanden, welche den Éin ug König Heinrich ll. und der Katharina von Medicis zu Rouen am 27. September 1550 beschreibt. Die Handschrife ist mit zehn sehr kunstvoll und sauber gemalten Miniatur: Bildern verziert, welche den Aufzug und das Königliche Gefolge bis in das kleinste Detail treu darstellen. Alles ist so fris und wohl er- halten, als wenn das Manuskript eben erst aus den Händen des Schreibers und Malers käme.

Zu Marseille hat der Präfekt durch Verordnung vom 7. August eine Kommission niedergeseßt, um folgende 4 Punkte zu untersuchen und zu begutachten: 1) Welcher Art die Mias- men und schädlichen Gase sind, die sich auf dem Wasser im Hafen erzeugen, 2) seit wann und 3) von welchen näheren und entfernteren Ursachen, die verdorbene Beschafsenheit des Wassers sich herschreibt. 4) Wie dem Uebel am besten S sey.

Bei der Compagnie für die Eisenbahn von Paris nah Orleans führen die Banquiers, welche mit Begünstigung der Regierung dieses Unternehmen an sich gebracht haben, das hohe Wort ‘und die ganze Administration liegt in ihren Händen. Es ist von mehreren Seiten, und namentlich von dem im national-

dfonomischen Fache nicht unrühmlich- bekannten Schriftsteller

wohnen. Jm Momente der Abfahrt wurden Kanonen geld. |

der Jnfant Don Francisco de Paula, die Königlichen Adju: |

September 1838.

E a _——-

D D —— —- . - E E L E A

Leon Faucher in einer besonderen Broschúre *) darauf aufmerk: sam gemaht worden, daß Unternehmungen, zu welchen nicht bloß finanzielle, sondern auch statistische und speziell technische Einsicht gehört, welhe überdies für den Anfang ansehnliche Geldopfer erfordern und erst nach Jahren Ertrag versprechen, daß solche Unternehmungen in den Händen von Banquiers nicht gut aufgehoben sind, weil sie sich eben nicht als Geldgeschäfte ehandeln lassen. Die Herren Banquiers, deren Namen in Nummer 238 der Staats-Zeitung zu lesen- sind, hatten bei ihrem Zusammentritt im Mai durch ihre Unterschrift die Auf: bringung des erforderlichen Kapitals von 30 Millionen garan- tirt; jeßt, nachdem die Societär definitiv konstituirt und autori- sirt is, laden fie zur Subscription ein, woliten aber die Actie um Nennwerth von 509 Fr. nur gegen eine Prämie von 50 r., also zum Preise von 550 aus Händen geben. Unter die- ser Bedingung fand sih keinAbnehmer, und es liefenBeschwer- den von Personen ein, welchen man früher Actien al pari vers sprochen hatte. Man hat denn für gut gefunden, die Subscrip- | tion noch bis zum 1. September Mittags offen zu lassen und wer sich bis dahin meldet, erhält die Aciten zum Nennwer1h.

Paris, 29. Aug. Die gestrige Auffahrt nah Natre-Dame ! und die Feierlichkeit in der Kirche nimmt sih in der heutigen Beschreibung des Journal des Débats ungemein prächtig aus. Der König, die Königin, der Herzog von Orleans und die Prinzessin Adelaide saßen in dem ersten Wagen; General Jacqueminot und Pajol ritten neben dem Schlage; eine glän- zende Suíte von g Offizieren, Adjutanten u. \. w. {loß sich an. Auch den Polizei Präfekten sah man in dem Zuze zu Pferde. Jun dem zweiten Wagen saßen die SrbareNerze in von Mcekleuburg, die Prinzen von Aumale uad Néucotiier und die Prinzesfin Clementine. Zunächst kamen die Mirtlster, der Marschall Lobau, sodann der Hofstaat. Längs des Weges, von der Caroussel:Pforte bis zu dem Plate vor der Kirche machten Linicn- Truppen Spalier, auf dem Playe selbst waren Nationai-Garoen aufmarschirt; in den Seiten - Straßen, auf den Trortoirs , an den Fenstern sah man Kopf an Kopf gedrängt; dazu schien die Sonne herrlih. Von den Masten am Pont neuf man hatte sie von den Juli-Festen her stehen lassen fahren dreifarbige ahnen. Nur gegen Einlaß: Karte fand man Eingang in die irhe; der Graf von Str. Mauris und 2 Königl. Ordonnanzs Offiziere wiesen den Ankommenden die Pläte an. Alle Pfeilec lángs dem Schiffe der Kirhe waren mit Waffenbündeln und dreifarbigen Fahnen dekorirt, die Galerieen mit dunkelrotheni, goldverbrämtem Sammet drapirt. Der Hochaltar blendete die Hinschauenden durch sein Gold und seine Kerzen. Die Geist- lichen prangten in den Meßgewänden von Goldbrokat, welche der König an die Kirche geschenkt hat, das Auditorium in der buntesten C E der Kostüme, Uniformen und Da- men - Toiletten. Auf dem Vorplas der Kirche, wo die König: liche Familie abstieg, war ein Thronhimmel von rothem goid- durchwirktem Sammet errichtet; hier empfing den Kdnig der Erzbischof an der Spite seiner Geistlichkeit und geleitete ihn in die Kirche. Als der Kdnig und die Königin Plx6 genommen me hielt Herr von Quelen eine Anrede, mit welcher das ournal des Débats fich nicht ganz zufrieden erklärt. „Der fromme Prälat is mit seinen Gedanken noch zu sehr in ciner vergangenen Zeit, welcher seine Klagen gelten, während die Ge- enwart Allen und auch ihm Vertrauen und guten Muth ein- dßen sollte. Die Religion is nicht mehr gefährdet. Die Zeit der Prüfungen möge L werden, sagt der Herr (Crz- bischof. Was find das für Prüfungen? Die katholische Geist- | lichkeit steht hochgeachtet da; sie verdient es dur ihre Weis: | heit, durch ihre treffliche Haltung. Als die Macht in den Hän- den dér Regierung noch nit fest war, als ihre Autorität täg- lich angefochten wurde, als fle für ihren eigenen Bestand gege das Treiben wilder und leidenschaftlicher Parteien zu kämpfen hatte, damals freilih konnte sie keinen Schuß gewähren; sie konnte es um so weniger, da man sich zu einer anderen Fahne als der ihrigen bekannte, da man hinter dem Altar gegen sie protestirte, oder sich vershwor. ie Zeiten sind * jeßt vor- über; der Religion gebührt Schuß und Verehrung; Beides ist ihr gesiher. Aber man verlange niht mehr. Ge- gen ein Werk der Bekehrung, worauf man hinzudeuten und zu hoffen scheint, #räubt sich der Geist unserer Zeit ; es is unseren Sitten, es ist der Verfassung und den Gesezen zuwi- derz; es liegt nicht in dem Gebote der wahren Religion, die uns liebreich und duldsam auch gegen Andersgläubige zu seyn lehrt.‘/ Man sicht, die Mahnung is ernst. Der König ant: wortete auf die Anrede und ging dann das Mittelschiff der Kirche entlang, bis vor den Hochaltar hinauf, auch hier zwischen einem Spalier von National-Garden und Linien: Truppen, von deren Lebehoch die Kirche wiederhallte. Für den Kdnig war ein Sessel hingestellt; ihm zur Rechten saßen seine drei Sdhne, zur Linken die vier Damen des Königlichen Haus- ses; den Prinzen zur Rechten die Herren Lobau, Pa- jol und Jacqueminot; dem Hochaltar zunächst, rechter Hand waren dem diplomatischen Corps und den Pairs von Franks rei, linker Hand den Ministern, dem Staatsrath und dem Fie Pläve angewiesen. Die Ceremonie währte eine halbe tunde. Abends war in den Tuilerieen großes Diner zu 320 Gedecken, zu welchem die ersten Cévil- und Militair : Per- sonen geladen waren. Gegen 109 Uhr begab sich die Königliche Familie in ihre Gemächer zurü.

Die allerdings sehr auffallende und deshalb viel besprochene Anrede des Erzbischofs an den König lautet wie folgt: „Sire, die Mutterkirche von Paris, mit dem Schmuck angethan, wel- chen sie Jhrer Freigebigkeit verdankt, freut fich mit dem ganzea katholischen Frankreich der heute ihrem Glauben: feierli dar- gebrachten Huldigung. Mit dankbarem Sinne nimmt die Kirche am Fuße des Altars der Mutter Gottes das Pfand des Schuszes

C

*) De la souscription directe en matière de travaux publics; fie im vergangeuen April erschienen.