1838 / 254 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

Leute aus Algier gemacht haben; wie dieses

wahr, was diese A ahe tus abdjucht aus-

mie Französi gebeutet wird. rüttetes Vermögen wieder her Rdmischen Prokonsul, Heimath verwenden,

ist ordentlich zur

schem Blute eroberte Land von der Der Eine will sein dur< Verschwendung zer- stellen; der Andere, gleich“.cinem Raub und Gewinn für seine un sich dort populair zu machen. ( daß jeder Traktat, jeder für diejenigen abwersen muß, die mik Wenn : General Brossard in Geldgeschäfte zum Verluste d Grades oerurtheist ist, so fragt man alilge- der sich fürwahr und nach ß ähnliche EinmisWüngen zu Schulden ft gezogen wird. |

Regel geworden,

do iA

dem Abschlusse beauftragt sind wegen unzulässige seines Ranges un warum der General Bugeaud, seinem eignen Bekenntni fommen lassen, nicht mindestens zur Rechenscha Mag man seine übergroße partement der Derdogne, Vicirral: Wege, mag ma der strengen Beobachtung} lungen und sein digung gelten la noch vertuschen.“" uud in dieser Angelegenheit bloß für seine Sndividualität auf, so würden seine Aussagen und st Allein die Regierung begünstigt fenbaren Vorlicbe, scheint | éen und Absich-

r Cininij

Liebe zu seinem heimathlicze! mag man seine Moñomanie für die n endlich seine Neue über gewisse, mit einer Pflicht nicht ganz verträgliche Hande | Eingeständnisse als Gründe der Entschul- die Thatsachen lassen sich nichtmehr wegleugnen Dec Commerce bemerkt: „„Träte General ; Person, in sei-

e,„nativen“

Betragen weniger auffallen. ißn, bedient sih seiner mit einer o in ihm den Mann zu sehen, ten am vollkommensten eingeht , am besten eignet. gen gesekzt, man hat Kri einen Diplomaten, einen failend ras<

i Diati A Qi i i is A L Li D

welcher in ihre Jd und sich zu ihrer Auéführung dem Marschall Clauzel -entge- | Frieden in seine Hand gelegt, Staatsmann aus ihm gemacht. Monarchie emporgesties |

A

Man har ihn

ec 2 S R ul) s a7

ist er unter der neuen ist es gewiß dónnern zu beuttheilen, Sage mir,

ein politisches System | die es zu seinen Organen ; wen Du auserwäh!st, E. Soviel ist wohl Jedem durch Ge- | s Benehmen bei den Debatten durch die ganze seines Äustretens und dur den Ton, in wel- flar geworden, daß diesem“ Unterzeichner ‘des Tafna alle Eigetscheften eines Sta Würde in der Haltung, renge, Nachgeben und Nachdru? les kennt und versteht er nicht. d damit mússen viele seiner Ver- von Gegenständen der äußerst wenig „Jch bin ein guter

nah den V und Werkzeugen ausersieht. so sage i< Dir, wer D neral Bugeaud? Art und Weise chem er syrach, Traktats an der und Regenten abgehen: wandtheit, Schonung und St zur rechten. Zeit, Es zeigt si< ferner, un entschuldigt werden , bürgerlichen wie Einjicht besißt.

General fúr die Avantgarde in aller Welt konnte man diesen M len, wohin durchaus ein get! ter Administrator gehörte!

Zeit. Dieselben Händlungen,

atôsmannes j Takt, Ge-

Militair - Verwaltun Er bekennt es selbst: 11 sagt er, „weiter nichts.“ ann auf einen Posten stel- Unterhändler, ein geschi>- Die Gunst gilt heute, wie in der um dérentwillen man eint man ganz in e sich gestattet. Um egen das Ende der unst bei den Mäch- brutaler Weise über alle Formen des (i plaidiren wie ein Advokat, er lehnt läßt sich keinen Verweis gefal- hungen gegen den Vertheidiger. Uebermuth gegen den General Brossard 1 Sie si< an mich, ih gelte mehr als 1 Seinem heftigen, anmaßlichen Auf- ein ähnlicher Gedanke ich gelte meßr als

guten alten - den Sei&ral Brossard bestraft, \< finden, wenn General Bugeaud fi erscheint sein Betragen hen, auf seine

ia 2

Ñ

U s

so _widerwärtiger Debatten. Auf sein Anse tigen pochend, seßt er si Gerichres hinweg; er-wi gegen den Präsidenten auf, len und vergißt sich Zu Oran foll er im geäußert haben: „Halter General-Gouverneur. treten bei und nach dem Verhdr scheint zum Grunde zu liege ein Kriegsgericht.“

Großbritanien und Irland.

Sept. Der König und die Königin der Bel- Abend von Ostende in Ramsgate an. Majestäten herübërbrachte , verließ <te die Ueberfahrt in weniger als e Belgische Flagge und die Britische s ôstlichen Hafendamms von von Welling-

S i) E 5e K

 À al

bis zu Dro

: „Bedenkt es wohl,

London, 7. langten ain Dienstag idgeon‘!, der Jhre Ostende um 7“Stunden; ez trug di An den Landungsskufen de Ramegate wurden Jhre M derrn Vandeweyer, 1 Konsul, Herrn Hodges, dem Albion - Hotel geleitet. pagen am Ufer bercit, um Hdôchstdieselben zogen es aber Ungeachtet ihrer um 9 Uhr, gecognet hatte, waren do weldie Jhre Majestäten zu pa augesulle, von dene! grüßt würden. Kurz cine Deputation Sir W. Curtis ver uad Besucher von Ramégate, \c<aft, bitten um Erlaubniß, mit Gefühlen der Dankbarkeit Höniglichén Hafens derum erwiesene Ch Wünsche für d erlauchten Familie dar, Geschicke dic göttliche Vorsehung Erw. antwortete:

ajestäten voin Herzoge Sir William Curtis und dem Bel- empfangen und von ihnen nach standen zwei Königl. Britische Ihre Majestäten aufzuneh- vor, zu Fuß

unerwarteten und obgleich es furz vorher stark < der Hafendamm und die Straße, ssiren hatten, dicht von Menschen selben mit freudigem Zuruf be- | ft im Hotel machte ihnen ufwartung, und | die Bewohner |

Nachbar-

3 Hôrhstdie nah ihrer Ankun Stadt Ramösgate ihre las folgende Adresse: „Wir, St. Laurence und der uns Ew. Majestäten ehrerbietigst fär die uns durch die Wahl des Hdchstdero Landungésort wie- | rfen. Wir bringen unsere heißen Wohlfährt Ew. Majestäten und | eihen der Nation, | Maj. anvertraut hat.‘ Die Königiu und 1 schr danêbar fúr die freuudliche Aufinerksams s bei diesen ‘und vielen ayderen Gelegenheiten Ach hoffe, der Königin, einen Besuch machen zu können, so oft es Mir und die Zuvorkommenheit, mit der man Mich hier wird Mir die Bevölkerung von Ramsgate ‘stets mer für ihre Woßlfahrt inter- bei Meinen künftigen Be- Meiner Landung wählen:‘/ ( aus und ‘untecredetes sich Mitgliedern der Deputation. stoieselben in Schloß Wind- Graf von Ar- Hooghoorst, der

von Ramsgate zu re nahen zu ie Gesundheit und

so wie für das Ged

Der König Sch sind Zhne keit, die Sie un bewiescn haß und wieder mödgsich if, empfatig?!!, werth machen. werde mit

Neiner Nichte, hin

Ich habe mich im Vergnügen auch land diesen Hafen zu Sh cen sahen sehr woh aufs heräblassendste mit m Beitiwoch Nachmittags tra sor cin, Jn threr B Herr Vandewey:r,

suchen in Eag

fen Höch befanden si< der die Baronesse von eutenant Goblet und Herr van Praedt. in Victoria ihren hohen Gästen ein gro- die sämmtlichen Minister und der Belgi-

S enera! ¿Li Abend gab die König ßes Diner, welchem Gesandte beiwohnten. Die Times is uner ren Zrankceichs gegen hringt fle eigene oder de Staaten angeor

müdlih in Beschwerden über das Véer- Mexiko und Buenos: Ayres. “Fast jeden eingesandte“ Artikel, in denen ‘sie die dueten Blokaden für gesezwidrig er- Ser den Nachtheil klagt, der für Englands Handel Cine Blokade, wird gesagt, lasse sich nur

daraus hervorgehe

1048

re<tfertigen , wenn sih eine Macht mit einer anderen in wirk- - sihem Kriegszustand befinde, und es sey unerhört, daß Frank- reich , obgleich Mexiko sich bereit gezeigt, eine dritte Macht, Großbritanien, zur Vermittelung des Streits aufzufordern, hierauf-gar keine Rücksicht genommen , sondern auf der Stelle die Häfen Mexiko's blokirt habe, weil die dortige Regierung nicht in alle Forderungen zu willigen geneigt gewesen. Habe

doch die Französische Regieruna, als vor einigen Jahren zwis |

hen ihr und Brafilien ein Sikeit ausgebrochen , nicht so “rasch gehandelt wie jeßt, sondern nur mit Reyressalien gedroht, ohne den Verkehr anderer Staaten mit Brasilien zu hemmen. Und

welche Meinung werde man in Amerika von Europäischer Ge-

recztigkeit und Hochherzigkeit bekommen, wenn man eine der ältesten Europäischen Möchte so gewaltsam und willkürlich ge- gen die jungen Staaten Amerika’s verfahren sehe! Sicherheit und Friede würden jedenfalls auf lange Zeit getrübt seyn, wenn Mexikò, um Gewalt mit Gewalt zu vertreiben, seine Zuflucht zur Ausgebung von Kaperbriefen Und zu änderen ähnlichen | Maßregeln nähme. Was die Streitigkeiten Franfreichs mit ' Buenos - Ayres betreffe, so gehe aus der offiziellen Korrespon- denz zwischen der dortigen Regierung und dem Französischen Ad- miral Leblanc deutlich hervor, daß der cigentliche Zweck Frankreichs | daselbst nur sey, der Argencinischen Conföderation einen Trafcat

abzuzwingen, durch den die Franzosen in jener Republik den Englän- dern und den Bürgern der Vereinigten Staaten in allen Privilegien | gleichgestellt werden sollten, und daß die dort augeblich gegen Fran- | zdsische Bürger verübten Unbilden nur in der Einbildung be- ständen und als Vorwand zu einem Bruch hätten dienen müs- sen. Der Französishe Admiral hat zwei Haupt - Forderungen | an die Regierung von Buenos-Ayres gestellce: 1) das Versyre- chen, die Franzosen und ihr Eigenthum eben so zu behandeln wie die Personen und das Eigenthum der begünstigtiten Na- ' tionen; 2) der Französischen KNegierung das Recht zuzuerken- nen, Entschädigungen für dicjenigen Franzosen zu fordern, welche dur Handlungen der Argentinischen Regierung an ih- ven: Personen oder an ihrem Eigenthum ungerechter Weise ir- gend einen Schaden gelitten haben möchten. Die Regierung | von Buenos- Ayres habe darauf erwiedert, daß es ungercimt sey, ein so unverjährbares und anerkanntes Recht, wie das lelzs tere, erst fórmiich in Ansprach zu nehmen, und daß sie, was die erste Forderung betreffe, gern darüber mit einem diplomatischen Agenten Frankreichs unterhandeln wolle, nur werde fie sich nie durch eine feindliche Blokade - Maßregel dazu zwingen sassen. Hiernach hätte der Französische Admiral gar keinen triftigen Grund mehr gehabt, seine kriegerische Stellung noch länger zu behaupten, aber durch die voreilige Abreise des Fran- zösischen Konsuls sey er in die Nothwendigkeit versckt worden, Gewalt an die Stelle der Vernunft und der friedlichen Unter- handlungen zu seßen. Wie sehr er aber selb| die Ungetechtig- keit seines Verfahrens eingesehen, zeige dié Mühe, die er sich gebe, dem Gouverneur zu versichern, daß seinem Erscheinen an der Spige cines Geshwaders vor Buenos-Ayres nicht die Ab- sicht zu Grunde gelegen habe, die Argentinische Regierung ein- zuschüchtera, wiewohl es ihm \{werlich gelungen seyn möchte, jeném diese Ueberzeugung beizubringen.

Berichte aus Lissabon vom lsten d. M. enthalten nichts von Interesse. Zu Porto schienen die Wahlen sich zu Gun- sten des Ministeriums hinzuneigen.

Nach Briefen aus Athen vom 19ten v. M., soll die Kd- nigin von Griechenland binnen kurzem eine Reise nach Deutsch- sand antreten wollen.

Der neue Gouverneur von Cuba, General Espeleta, hat eine Verordnung erlassen, durch welche er die Einfuhr fremder Schwarzen bei Strafe von tausend Dollars verbietet.

Das Paketschiff „„Hope‘/ hat 750,000 Dollars in Baar- schaften von Rio Janeiro überbracht; die Hälfte davon war mit der Fregatte „Stag‘/ um das Cap Horn nah Brasilien gelangt und dort an Bord jenes Paketschisss gegeben worden.

Bon den Westindischen Jnseln hat man Nachrichten bis zum 1. August, die den ministeriellen Blättern als ziemlich günstig erscheinen, und nach denen sie die in Privatbriefen dor- tiger Pflanzer hierher berichteten Besorgnisse úber die nachthei- ligen Folgen der Abschassung des Lehrlingwesens für unbegrün- det und sehr übertrieben halten. Die Tory - Blätter dagegen bleiben bei ihren Befürchtungen sür die Zukunft der Kolonieen. Der Standard unter anderen sagt: „Ueber 150 Acferbau- Neger haben in Jamaika schon die Plantagen verlassen, auf déten sie beschäftigt waren, und haben sich nach dem Distrikt St. Andrew gewandt. Dort liegt ein Landstrich, den der Ei- genthümer desselben in fleine Parzelen theilen und an die Ne- er verkaufen will. Diese plöhliche Verwandlung des bis- derigen Stlaven in einen Gutsbesizer muß den „Inter- essen der Pflanzer großen Eintrag - thun. Der Vetrag des den freigewordenen Negern zu „bewilligenden Arbeits- lohns hat lange Berathungen in der Kolonie veranlaßt. Unter den Negern sind in dieser Hinsicht Erwartungen erregt worden, die unmöglich erfállt werden können. Auf mehreren ‘Plantagen ist man übereingekommen, den Lohn, je nach den verschiedenen Klassen der Arbeiter, auf resp. 8, 13, 17, 21 und 26 Pfund jährlih festzuseßen. Jn der Aerndtezeit soll den Negern für außergewöhnliche Arbeit no< eine Zulage bewilligt werden. Die Neger sollen ihre bisherigen Wohnungen behalten und in jeder Woche einen Tag zu ihrer eigenen Arbeit frei haben, auch ärztlichen Beistand umsonst bekommen. Man fürchtet sehr, daß der 1. August durch Exzesse getrübt werden möchte. Sir Lio- nel Smith hat deshalb eine ruhige, gemäßigte Adresse an die Neger gerichtet , worin er sie beschwört, sich ordenlih und ge- ziemend aufzuführen und sich der ihnen erwiesenen Wohlchat würdig zu erweisen. Auch will dieser Gouverneur eine neue Friedens-Kommission einseben. Mehreren Friedensrichtern hat er angezeigt, daß man ihrer Hülfe noch dem 1. August nicht mehr bedúrfen werde. Dies Dekret hat große Unzufriedenheit er- regt.‘’ Jn Demerara war die Bill, wonach die Neger am 1. August dieses Jahres vollkommene Freiheit erhalten sollen, von einem Dr. Macturk cingebracht und mit einer Majorität von 5 gegen 3 Stimmen angenommen worden. Die dort erscheinende : Ö: nigliche Zeitung verkündete die Annahme der Bill am 12. Juli mit folgenden Worten: „Freunde des Menschen - Geschlechts, die schweren Kämpfe zu Gunsten der Emancipation der im Lehr- lings - Zustande befindlichen Arbeiter haben mit Sieg geendigt! Vöm kommenden ersten August soüen Eure Mitgeschdpse in dieser \hdönen Kolonie die gemeinsamen Vorrechte eines freien Volks genießen: Mögen sie der Welt durch? guten Gebrauch dér ihnen verliehenen Segnungen zeigen, wie sehr-sie dieselben verdienten.’ Auf Barbadoes sprach man davon, daß Sir John Macdonnell der Nachfolger des dortigen Gouverneurs, Sir Lionel- Smith, seya werde.

Seit Montag is nur wenig neuer Englischer Weizen auf die hiesigen Märkte gebracht worden , indeß reichte der frühere

Vorrath fúr die Nachfrage vollkommen hin. Die besten Sor-

ten wurden eden so bezahlt wie am Mon aber um 1 bis 2 Shilling Schloß war fast gar kein Begehr. aber immer mehr die allgemeine Aufm Blätter enthalten lange Betrachtungen darüber ersammlungen wird dieser Gegenstand ernstlich Die in London schon seit l die Korngesezewill ihre Wirksamkeit mit erneuter oil die Stelle-cinesSchaßmeisters die; Vorgestern wurdeazu dem Kirch- arneutswählern eine zahlreich um über eine an das Parlament r Korngeseße zu rihtende P Rodweil seßte die Nachtheile der Sr erwähnte, daß in 5 pCt. theurer sey, als in Frankrei, aufleute ¿.nd Fabrikanten sich auße mit fcemden Ländern zu konkurriren, en Getraide-Preise, die

tage, aidere Sorten Nach Weizen unter Die Korngeseße nehmen erfsamfkeit in Anspruch.

nde, das Bessere anziehende, göttliche Richtung‘/ nicht

en. pecfenni demselben Blatte liest nthielt unlängst einen Korre 23. August, demzu ellungen, zu we endlich veranlaßt fand, an alle

niedriger. man: „Die Hannoversche spondenz- Artikel aus Mün- folge „,„„auf die dringenden ehrer- schen sich das protestantische Kreis - Behörden sich fünftig bei gemischten Da hierdurch

Die dente den und auch in ¿ti or

ängerer Zeit bestehende iétigen fehl ergangen seyn soll, reng an die C fte, jedo ist und der Artikel durch Staats - Zeitung und in andere Blätter g erhielt, welche sein falscher sey hier zu feiner Berichtigung ge- von den erzbishdflihen und bischdfi- st von dem hochwürdigsten Ordinariate der on dem bischöflichen Ordi-

Association gegen ¡ Kraft beginnen: Herr Grote | ser Association übernehmen wolien. spiel Marylebonevon den dortigen besuchte Versammlung geha wegen gänzlicher Aufhebung de zu berathschlagen. jeiben für die England das Getraide 7 und daß die Englischen K Stande sähen, gen der hoh esse der Grund-Eigenthü fär mäßigen Lohn feine zum Beispiel durch die Konkurrenz \hen Schuh - Fabrikanten 3000 Arbeiter und nicht Handwerker allein ,- so dem Ertrage ihrer Arbeiten und n en genöthigt, jeßt

er Korngeseße.

onstiturion zu halten-“ ( nicht unbedeutende Beschuldigung aus- seine Aufnahme in die

inds eino Verbreitun eineswegs verdiente, 0 agt, daß die Besch! ven Stellen zuer Mtúinchen-Freising, dann v Speyer und dem protestantischen Ober-Konsistorium, ahren 1833 bis 1837 aufgestellte Ministe- Beilage !1. der Verfassungs-Urkunde er- ärtig aber von Sr. Majestät dem Könige auf durch welche die primitiven Rechte n, wie die der Kirche und des Staates geschüßt und ‘alle Partikular - Rechte erhabene Bestimmung der on aufrecht erhalten werden.“

Nürnberg, 8

Ein Herr Industrie auéeinander.

einzig und ‘allein im Jntey ‘er auf dieser Hdhe erhalten würden, Arbeiter bekommen könnten; so seyen Frankreichs mit den Engli: außer Brod geseßt ndern Alle, die von iht bloß von ihrem Vermd; doppelt so viel . zu- arbeiten,

Die Versa:nmlung Pecition gegen diese Der Courier räth sie möchten sich erst genau ihrer Bestrebungen verständigen, licher Abschaffung‘ etwa die stete eir, jo würden sie nie zu weren Schuld

egen eine in den d ‘ial: Interpretation der

cife abge!tellt wurde,

ajestät die Kaiserin von mit Fhrer Kaiserl. Hoheit der Großfürstin ÄUlexan- ittags halb 1 Uhr hier eingetroffen, und in dem, Empfang geschmacvoll eingerichteten Gasthause zuz Hof abgestiegen. Noch vor der Herrschaften in offenen Stadtwagen eine Aus- Königl. Burg mir der dort erdfsneten Gemälde- des Albre<ht-Dürer-Vereins, dann das Aibrecht- das vom Direktorium echrfur<ts-

gen lebten, sey als vor der Einführung d {loß mit einstimmiger Annaf,me e Gesetze an beide Parlamentsháuser.

den Gegnern der über den eigentlichen Zweck denn sollten sie unter „gänz fuhr von Getraide mein England sey mit ciner st{ n brauche es Auflagen, und Getraide müsse auch \ Der große Uebelstand Märkte in dem einen Monat ge des hermetisch vers{<lossen \eyet onat gegen Zahlung eines rein nominellen Alle Bemühungen müßten daher Stelle des jeßigen aufund ab shwanken- sten Zoll zusc6en, der hoch genug wäre, um n Ertrag von seinem Kapitale zu btreibenden Klassen vor

Rußland ist

Korngeseße an, Bayerischen Tafel machten die

Mslerhdôchsten

Muéiteislung Frerhaus (wo Jhre Maj. voll úberreihte Diplom als Ehrenmitglied hul nd die St. Sebaldusfkirche in Augenschein z 4 Uhr wird Jhre Majestät die Kaiserin auf der CLisenbahn r vielleicht das Theater mit Jhrer Die Abreise erfolgt morgen fcüh

zolifreie Ein ihrem Ziel gelangen. belastet; zur Verzinsung derselbe das vom Auslande eingesúhrte Theil an der allgemeine sey nur, daß jeßt Englands gen die Einfuhr fremden Getrai und im nächsten M Zolls dafár geöffnet würd dahin gerichtet seyn, den Zolls einen mäßigen fe dem Landmanne einen hinreichende sichern, und niedrig genug, Hungersnoth- Preisen des Ge naunten Blatte scheint fürs er ling für den Quarter Weizen und auf die anderen Getraidearten a wenn ih der Landbau erst an den neu fônne man den Zoll dann no

drei aufnahm) u nehmen. n Lask tragen. ah Fürch fahren, und späte ohen Gegenwart beehren.

Augsburg, 8. Sept. Se. Majestät der König werden am 11. d. M. wieder hier eintreffen, und bis zum 13. verwei- en. Se. Majestät ließen dem Stadtmagistrate und der Ge- (ammtbürgerschaft durch das Königliche Regierungs-Präsidium Bedauern darüber ausdrücken, daß Höchstdieselben durh einen Katharr) verhindert seyen, heil zu nehmen, welcher von der Bürgerschaft Sr. Majestät eboten, und von Höchsidenselben bereits angenommen war. Majestät haben hierbei in den huldvell\ten Ausdrücken jemerkt, wie Höchstdieselben die von den treuen Bürgern Mugsburgs bewiesene Aufmertsamkeit im vollen ‘Maaße zu wúr- digen geruhten.

um die gewer traides zu bewahren. ste cin fester Zoll von 15 Shil

ein verhältnißmäßiger Zoll m angemessensten; späterhin, en Zustand gewöhnt ha < mehr herunterseßen. Courier‘/, werde ein fester Zoll von ügenden Schuß gewähren, dent Getraidepreise auf jedem fremden Markte aw so wie man erfahre, daß die Englischen würde bei einer e eine sehr große Einfuhr statt- wo die Aerndte s{le<ter ausfiele chen Production für die Bedürs- Bevölkerung nicht ausreiche, f eine jährliche Einfuhr von ein oder zwei Millionen Quarters Weizen rechnen können, der S würde also dadurch eine jährliche 1 Million Pfd. Sterling h wenigstens eben so viel hera

Belgien.

Der Moniteur meldet, daß Hetr bekannten Schrift in“ der Hol wegen seines patriotischen Leopold: Ordens ernannt worden.

d im vorigen Monat von und lieferten einen Ertrg ergiebigste Resultäh

hr lebhaftes an dem Fest-Balle

ben würde, Jedenfalls aber, meint der 15 Shilling dem da natürlich die

genbli>lih stiegen , Hôâfen gedffnet würden, sto guten Aerndte in England ni finden; in Jahren dagegen,

und der Ertrag der e nisse der zunehmenden dann im Durchschnitt au

Landmanne gen J O esterreicdc<. Deutsche Blätter melden von der Montenegri- ishen Gränze (über Wien) vom 16. August: den Vesterreichischen Truppen und den Montenegrinern hat es vom 2. bis 6. August ernste Konflikte gegeben. gemeldet, so bestand wegen der an der Gränze im Werke be- griffenen Desterreichishen Katastra eit einiger Zeit eine

einigermaßen „Zwischen

Iie bereits

l - Landes - Vermessung schon ster Art zwischen den Gränz- hahbarn. Die Montenegriner sahen mit höchstem Mißtrauen en Arbeiten der Oesterreichischen Landesmesser zu, und hielten je Errichtung von Gränzzeichen, Signalen und dergleichen für uter drohende und gefährliche Demonstrationen. Das Oester- ichische Gouvernement, welches hierüber bald im Klaren war, atte darum vorzugsweise Offiziere aus der Armee und Unter- ülfsarbeiter zu diesem Geschäfte erufen, damit nämli<h der Anbli> der Oesterreichischen Uni- ormen und der Waffen den Montenegrinern den gebührenden Respekt einflôßen solle. Allein troß dieser weisen Vorkehrung sind hon früher ein Meßtisch und andere Instrumente von den Montenegrinern entwendet worden, und neulich drängte sich as Weib eines Montenegriners an den Meßtisch des Geome- ers, welcher in der Gemeinde Pastrovich, im Distrikt Budwa, tationirt ist Und dicht an der Gränze arbeitet, und wolite se- Der Offizier fertigte die unziemlich Reugierige und Zudringliche mit ein Paar Ohrfeigen ab, was r einen Haufen, in einem Hinterhalte lauernder Montenegri- ern das Signal war, hervorzustürzen und auf den Offizier ind seine kleine Eskorte loszugehen, wonach es scheint, daß der ganze andel absichtlih angesponnen war. deres thun , als sich eiligst vor der Uebermacht zurückzuziehen ind sich in einem Hause so gut als möglich Das nächste Militair-Kommando sandte sogleich Hülfe, allein die pahl der Montenegriner ward zusehends stärker und einige Tage nach iesem Ereignisse erschienen sie in sehr bedeutender Anzahl. Nun kam ber zu rechter Zeit der Oberst-Lieutenant Roßbach, Komman- dant des im Kreise von Cattaro stationirten Len Jäger-Batail- ons (nunmehr Kommandant des Tyroler Jäger - Regiments ¡Faiser-Jäger‘/) mit 3 in aller Eile zum Kampfe ausgerüsteten äger-Compagnieen auf dem bedrohten Punkte an. Zu gleicher Zeit langten daselbst 2 Compagnieen voin Jnfanterie-Regiment „Baron Meyer‘/ in Eilmärschen aus Cattaro an, und mit die- ên vereinten Kräften griff sofort Roßbach die Montenegriner it, warf sie über ihre Gränze zurück und nahm auf Montene- \tmischem Gebiete eine sichere Stellung. Mmuzirten einen vollen Tag hindurch und sollen an Todten 9 Gemeine und an Verwundeten 3 Offiziere und 14 Unteroffiziere Unterdessen kam das Vorgefallene zur Kenntniß des General-Kommando in Zara, welches augenblicklich jr energische Maßregeln entwickelte. Ein Theil der Garnisons- ruppen von Ragusa wurde in-Eilmärschen nach Cattaro beordert, alsende von Patronen an das Militair und die Land - Miliz \Panduren , deren Flinten ein kleineres Kaliber haben, als die Vewehre des regulairen Militairs) wurden von verschiedenen Nagazinen aus nach Cattaro gesendet, das im Kreise Spalato dislocirte 10te Jäger - Bataillon seßte sich am 11. August eben- alls in Marsch, und ein Artillerie - Detaschement wurde zu Die tollen Montenegriner aber kamen Die Ein-

würde man Spannung ern

NVeehreinnahme von d die direkten Steuern un bzusezen im Stande seyn.

Brüssel, 6. Sept. fiziere und Gemeine als Dumortier, der Verfasser der lándisch - Delgischen Angelegenheit,

Eifers zu

269,086 Personet von 499,679 Fr. das bisher noch im

m Ritter des Belgischen Eisenbahnen sin 1 befahren worden 80 C. Es is dies das Laufe eines Monats erreicht worden.

en, w N Schweden und Norwegen. E er Lan ars Der König hat in diesen Taz | Reichs-Kollegien zc., #0 wit \tdemselben ihre Glü stellung abstatteten und zugleich i fs neue versicherten. Die S ser Gelegenheit gehaltenen Reden, gnádigsten Ausdrücken abgefaßte Er

Stockholm, s. Sept. die Deputationen der Gerichtshöfe, zahlreiche Beamten empfang wünsche zu {einer Wiederher Treue und Anhänglichkeit tidning theilr die bei die wie des Königs in den wiederungen mit.

Dem Finanz-Minister Skogman, rúcgekehrt ist, haben die in seinem eamten ebenfalls ihre Aufwartung gen aller wohlgesinnten Einwo zusprechen, d des Ministers

en, die Höch Leßtere konnte nichts an-

zu verrammeln.

der kürzlich vom Land Departement angestellten nacht, um den Unwillet Gewaltthätigkeiten aut ufläufen auch gegen eßtere erwiederte, seiner langen Amréfüh st gesucht zu haben, und da

infuhr von Weizen,

hner über die ie man sich bei den leßten A Fenster gestattet hat. daß er das Bewußtseyn habe, rung feinerlei persöóntiche wegen jenes Unfuges ‘u

Die Regierung hat Roggen, Gerste und H Zolles bis zu E

Der Domprobst Dr. ernannt worden.

Der Minister der auswärtigen Stjerneld , ist zurügekehrt und h

t hat das Urtheil übe Crusenstolpeschen Schri „rothen Buches“ kassirt, Beschluß eingefordert ‘hat, was, alten Geseßzen zufolge, König oder die Regierung bt und was“ bis. jeßt in den

fo ruhiger seyn fd

den Zeitpunkt zur E afer gegen die Hälfte des gewöhnlichen Zahres verlängert.

Heurlin ist zum Bischo

Die Truppen schar- nde dieses f con Gothland und’ Gemeine zählen.

Angelegenheiten „. Freiherr at seine Functionen wiede!

r den Verfasser det ften „erschienenen #0 da das Niedergericht nic ob der Prozeß ett in jeder Sach(

angetreten.

Das Hofgerich gleichzeitig genannten erst des Königs geleitet werden solle, Beleidigungen gegen den st beobachtet werden muß, ällen die Niederschlagung der Anklage zur

Schiffe dahin gesendet. inzwischen zur Besinnung und baten um - Gnade. felung aller Feindseligkeiten auf einen Monat ward von ihnen kingend angesucht und Oesterreichischer Seits gewährt. Sofort wurde weiter unterhandelt, und dadurh die Ruhe soweit her- gestellt, daß dem l10ten Jäger- Bataillon bereits ein Courier mit 4 Ordre zur Rükkehr nachgesandt worden ist, der die erste " rgl auf der vierten Marsch - Station (von Spalato an ge- Monats wo der Stab des Bataillons liegt) erreichte.

ontenegrinern soll diescr tolle Versuch theuer zu stehen ge-

trisst, er meisten F habt hat.

Deutschland.

Von der Belgischen Grönze bring! Reihefolge von Artikeln, von 1830, besonders vollkommen gerechtfertigt wird- Münchner Zl

München, 8. Sept. die Mónch. polit. Zeitung eine welchen die Belgische Revolution sie vom Klerus befördert worden,

In der Belgischen Revolution, behauptet dîe

1049 haben sollen. Der jeßige Vladika, ein junger feingebildeter Mann, bemüht sich vergeblich, den moralischen Einfluß seines Vorgängers, des greisen Petrövich, auf das noch größtentheils im rohen Natur - Zustande lebende Montenegrinishe Volk zu ? gewinnen und dadurch für dessen Glück Sorge zu tragen. Er fann nur indirekt wirken. Der Besuch des Königs von Sach- sen\chien seinem Anschen und Einfluß anfangs in manchen Gegenden förderlih zu seyn; allein in anderen zeigt sich nun gerade das Gegentheil. Ein Theil der Montenegriner soil ihn in seiner natürlichen Cinfalt in Verdacht haben, daß er sie und ihr Land an den König von Sachsen habe verkaufen wollen; durch wel- 4 E Verdacht sein Einfluß einen mächtigen Stoß er- itten Hat.

Vam 24. August. Nach offiziellen Angaben hatten die Oesterreicher bei den lezten Scharmüßein mit den Montenegré- nern 17 Todte und ungefähr eben so viel Verwundete. Unter leßteren befinden sich drei Offiziere, deren einer, Ober-Lieutenant | Baron Reichlin, schwer, die beiden anderen aber nur leicht ver- let sind. Reichlin erhielt einen {weren Schuß in den Fuß, der die Amputation desselben erfordern könnte; dagegen sollen die Montenegriner zwischen 120 bis 140 allein an Todten vet loren haben. Nach Berichten von verschiedenen Gränzpunkten darf man nicht viel Hoffnung haben, daß die Zeit des Wassen- stilistandes ruhig verstreichen werde, vielmehr zeigen die Mon- tenegriner, treulos und rachgierig, wie sie sind, große Lust, denselben zu bre<hen. Man bemerkt allenthalben zahlreiche Zusammenrottunaen und Alles wetteifert in dem Bemühen, sich mit Pulver und Blei reichlich zu versehen. Der Pascha von Scutaréi, der betannte Hauptfeind der Montenegriner, liefert ihnen gegen Bezahlung Munition ailer Art, so viel sie nur wollen, womit er übrigens gewiß keine andere Absicht verbindet, als rh- rer Tollkißnheit Nahrung zu geben und dadur< den Bruch zwischen ihnen und den Oejterreichern möglichst zu erweitern ; indessen dürfte solche Handlungsweise von Seiten Oesterreichs doch Klagen bei der Pforte gegen den Pascha veranlassen. Ueber die eigentliche Absicht der Montenegriner ist man gar nicht im Klaren; einige Berichte sagen, daß sie, während sie sich den An- schein geben, gegen die Türken in Grahowo einen neuen Zug machen zu wollen, einen Ueberfall Dobrotas beschlossen, und daß nur der Vladika dessen Auéführung bisher verhütet habe; für die Zukunft sey übrigens von dem Einflusse des Vladika weni- ger zu hosfen. Merkwürdiger Weise ist dur<h ganz Montene- gro die Angabe verbreitet, daß Fürst Milosch von Serbien den Montenegrinern zu Hülfe eile, und Schreiber dieses hat selbsi einige Mánner aus Montenegro gesprochen, welche mit aller Festigkeit und Zuversicht auf Serbische Hülfe rechneten. Allein dies ist gewiß nur eines jener absichtlich ausgestreuten Gerüchte, die darauf berechnet sind, den Muth der Montenegriner zu be- leben und andererseits die benahbarten Türken abzuhalten, die jetzige Bedrängniß Montenegro’s zu benusen. Oesterreichischer Seits werden indessen die kräftigsten Vorbereitungen getrossen, jeden Angri gebührend zurü>zuweisen. Das Gouvernement von Dalmatien hat ansehnliche Verstärkungen verlangt, und es sind solche, darunter eine vollständige Raketen - Batterie, nach dem bedrohten Punkte bereits unterweges. Der Dringlichkeit der Umstände wegen werden solche zu Wasser expedirt. Dabei ist der dffentlihe Geist in den Bezirken von Cattaro, Ragusa 2c. der beste. Viele Calanesen haben sich freiwillig erboten, sich auf eigene Kosten zu bewaffnen, um an dem Kampfe gegen die Montenegriner Theil zu nehmen, welcher Antrag jedoch von der Regierung nicht angenommen wurde.

S < weiz.

Neuch atel, 4. Sept. Jm hiesigen Constitutionnel liest man: „Die gegenwärtige Krisis konnte naturlich nicht vorúber- gehen, ohne daß die Însassen von Liestal auch ihre Stimme vernehmen ließen. Ein Aufruf an die Schweizer Karabiniere ist von dieser Hauptstadt ausgegangen, die keine Gelegenheit vorbeigehen läft, wo sie die Schweizer Kantone, welche diesen Staat mit Verletzung ihres Vertrages und ihres Eides geschassen haben, shamroth machen kann. Der leßte Aufruf, welcher aus dieser Hdhle der Zügellosigkeit und grdöbsten Unwissenheit her- vorgegangen is, übertrifft jedoch alle früheren. Wir wollen zur Probe einige Stellen mittheilen: „„„„Der König, welcher, uns angreift, ist ein Subjekt, auf dessen Dankbackeit die Schweiz die gegründetsten Ansprüche hat, denn es war einmal eine Re- volurion in dem Lande, das er bewohnt, und damit die Adligen und Priester ni<ht von so hoh auf das Volk herabzusehen hätten, fand man es fúr gut, sie um einen Kopf kürzer zu machen. Der König fand, wie es schien, daß er auch zu lang sey, er nahm Reißaus und kam in die Schweiz, wo man ihn aufnahm, obgleich er tein Bürger war, und wo er ein Asyl fand, ohne welches das republikanische Messer ihn auch expedirt hätte.““ „„Die Tag- saßung hat vor Furcht die Diarrhôe bekommen; diese alte... gleicht nicht übel einem alten Hasen, der vor zwei bellenden Hunden flieht, die sich dur< seine Sprunge nicht irre machen lassen, u. \. w.‘/ Solcher Aufruf is des Ortes würdig, von dem er ausgeht, und der Sache, für die er verfaßt worden ist. Eine neue constitutionnelle Komödie hat in jenem Kanton statt- gefunden. Das Volk hat eine neue Constitution angenommen. Die alte hatte sechs Jahre gedauert, etwas länger, als ein lei- nenes Hemde. Die neue wird eben so gut seyn, wie die alte, und die alte, wie die neue. Die Regierenden werden sie so lange respektiren, als dieselbe sie nicht genirt; das Volk wird ihr so lange gehorchen, als es ihm gefälle. Bald wird man sie ohne Zweifel allen Kantonen zusenden und von ihnen verlan- gen, sie zu garantiren, was Niemand verweigern wird, unter der Bedingung jedoch, daß man sie nicht zu lesen braucht. Von allen Possenspielen in der Welt hat das constitutionnelle in der neuesten Zeit offenbar die meisten Fortschritte gemacht.“

| Jtalien

Turin, 30. Aug. (Allg. Ztg.) Die bei Gelegenheit der Krönung Sr. Majestät des Kaisers von Oesterreich errichtete Jtaliänische Nobelgarde, die aus Mitgliedern der reichsten und angesehensten Familien der Lombardie besteht, wird künftig in der Hauptstadt der Monarchie residiren, und dadurch ohne Zweifel als ein neues Band zwischen dem angebeteten Fürsten und diesem herrlichen Lande zur Befestigung der Ruhe und Wohlfahrt Jtaliens beitragen.

__ Die Belgische Regierung ist gegenwärtig in Unterhandlung mit dem Turiner Hofe begriffen, um einen für beide Länder vortheilhaften Handels - Vertrag zu schließen. Es scheint, daß die Sache ihrem Abschlusse nahe sey, und die Ratificationen binnen kurzem erfolgen werden.

Die lebten Briefe aus Lissabon sprechen viel von dem zu- nehmenden Einflusse und der steigenden Popularität des jungen Königs. Man erwartet daselbst in kurzem die Niederkunft oer Königin, und bezeichnete bereits mit Gewißheit den König: Lud-

tung, lasse sich „die durch sie hindurchgehénde, das kommen seyn, da sie zwischen 40 bis 50 der Jhrigen verloren

wig Philipp als Pathen des gehossten Prinzen, die regierende

Herzogin vou Sachsen-Koburg-Gotha aber, im Falle Zhre Ma- jestät von cinem Mädchen entbunden würde.

S panien. Die Hof-Zeitung enthält (außer < einen Bericht des Generals Oraa, 21. August datirt ist. Er Generals Borso $00 Ver- daß er selbs mit den drei Geschúbß in Val de und daß der Feind si< darau

Madrid, 30. Aug. dem bereits erwähnten) no der aus Val de Algorfa vom meldet darin, daß die Division des wundete nach Alcaniz gebracht habe, anderen Divisionen und dem Belagerungés- Algorfa angekommen sey, j {<ränft habe, aus der Ferne einige Flintenschüsse trab abzufeuern. Am nächsten Tage wolle er versuchen, Artillerie, die seinen Operationen sehr hinderlich sey, zu erreichen.

auf den Nach-

Spanische Gränze. ausgegebenes Suppiemen vinzen“ enthält zwei Berichte Cabrera? der Belagerung oon Morella. datirt, und Cabrera meldet darin, daß die Truppen der gin, nachdem sie neunzehn Tage die Stad mal gestúrmt, die Flucht ergrifsen hätten. Flinten, mehrere Sturmleit ihm in die Hände gefallen, an Todten und Verwundeten vor den Mauern von und etwa eben so viel in den vorhergehenden Gefechten verlo- In dem zweiten Bericht vom 19. Aug. meldet Cabrera, daß er den Feind verfolgt, bei der Einsiedelei San Marcos nah einem Kampfe von einer Stunde völlig ge- folgt habe. Berichts, „den der ter namentlich viele

in am 1. September in Oñate t des „Bulletins der Baskischen Pro- s úber die Aufhebung Der erste ist vom 18. August

t belagert und drei- Eine Kanone, 3000 ern und anderes Kriegsgeräth seyen und der Feind habe an 20u0 Mann

angegrifsen , n und noch vier Leguas weit bis Pobleta vei „Der Verlust“, heißt es am Schlusse des Feind an Todten und Verwundeten, worun Offiziere, so wie dur<h Desertion erlitten hat, is gar

T Pr C0: h Konstantinopel, 22. Aug. (O. B.) Der Minister der Reschid Pascha, ist am 18ten d. M. Muschirs von Aidin, Tahir

berechnen.“

auswärtigen Angelegenheiten, in Gesellschaft des neuernannten ascha, auf einem Türkischen Dampfboote nah Smyrna abge- Reschid Pascha soll sih von da nah Malta begeben, da- seine Quarantaine úberstehen und sodann über Venedig und Mailand seine Reise nach Berlin, werkstelligen. Tages zuvor ist von Tripolis, Aschkar Ali Pascha, nach seiner Bestim Am 2lsten d. Bord sih die Decke des Grab Hafen eingelaufen.

Paris und London be- der neuernannte Statthalter auf einer Türkischen Korvette mung abgegangen. M. ist das Aegyptische Dampfschiff, an dessen es des Propheten befindet, in den | Dasselbe soll außerdem auch Ge- des Vice-Königs für den Sultan überbracht haben. Die Königlich Großbritanishe Korvette „Tyne“, bisher in Bujukdere vor Anker lag, ist nah dem Archi

bekannte Französische Alterthumsforscher, Herr Raoul eingetroffen.

Morning Chronicle mitgetheilten / nopel vom 17. August wird als ei- nes Gerüchtes erwähnt, daß Halil Pascha und nicht Efendi an Redschid Pascha's Stelle das wärtigen Angelegenheiten erhalten werde, zurücberufen werden solle.

Vereinigte Staaten von Nord-Amerika.

Dem Vernehmen nach, hat die errn Martinez abgesandt, um mit dem Kabinet in Washington wegen Ausgleichung der Differen- zwischen beiden Ländern zu unterhandeln.

Ein ehemaliger Secretair im Kriegs - Departement hat ein Schreiben bekannt gemacht, welches der General Jackson, als Präsident, an den Gouverneur von Arkansas, Herrn Fulton, gerichtet hatte, und aus dem hervorgeht, daß der Erstere ein Hauptanstifter der Empdrung von Texas gegen Mexiko war. Wahrscheinlich dürfte dies in der nächsten Session des Kongre\- ur Sprache kommen.

Man sagt, Texas habe einen Handels-Traktat mit Frank- reich abgeschlossen.

Viele Amerikaner haben Montreal und Quebek besucht und Alle sprehen mit dem höchsten Lobe von der Höflichkeit, Güte und Gastfreundlichkeit des Grafen Durham. Es sollen jedoch in Folge der Unruhen viele Familien aus Kanada nach dem Gebiete Wisconsin in den Vereinigten Staaten auswandern, und ia Montreal und der Umgegend wegen des Erscheinens einer neuen uültraliberalen Französischen Zeitung „„La Quoti- dienne“’, von neuem vielfache Aufregungen herrschen.

Die Chilier sind im Begriff, eine Armee von 5000 Mann Callao ist von einem Chilischen Ge- und die beiden Republken Buenos- Ayres und Chili scheinen entschlossen, die Macht des Präsiden- t at Uebrigens fehlt es in Peru und in Chili an Geld, und der Handel liegt in beiden Ländern da-

Rochette, ist hier In einem von der Schreiben aus Konstanti

Portefeuille der aus- und daß Akif Pascha

New-York, 16. Aug. Mexikanische Regierung

nach Peru zu senden. schwader streng blokirt,

ten Santa Cruz zu zerstôren.

Am 24. Juli sind die Herren Davis, Mitglied der Legi®- latur von Georgien, und Wilde nebst ihren Familien von fünf Wilden aus Florida ermordet und skalpirt worden. Die größte Bestärzung herrscht in der ganzen Gegend, und es ist dies ein neuer Bewcis, daß die Wilden in Florida keinesweges bezwun-

Der Seneral Scott widerspricht in einem Schreiben dem Gerüchte, daß die Tschirokis , welche in die Regionen westlich vom Mississippi auswandern jollen, in ihrem Lager am Durch- fall und anderen Krankheiten zu Tausenden stürben; er vers- sichert vielmehr, daß sie sich nie einer besseren Gesundheit er-

Die bekannte Fanny Wright, je6ige Mistriß Darusmont hält hier Vorlesungen über Moralicät und Politik. 1 politischen Abhandlungen vertheidigt sie die Grundsäße des Präsidenten van Buren.

Die Englischen Dampfböte sind nicht die einzigen will- kommenen Besucher unserer Gestade. Russen, Holländern und Amerikanern äus den Grönländischen Gewässern versheuhten Wallfische, haben sich nah den Küsten der Vereinigten Staaten gewendet. Meilen von Portland in die af taiB Oel rute Z

uf den Bergen von Neu-England haben in d Jahre ungewöhnlich viel Klapperschlangen A Y E

Brasilien. Rio Janeiro, 11. Juli.

Jn ihren Die von den Briten,

Ein Schiff fin aine, in drei Wochen sie

Der gegenwärtige Regent,

Dom Pedro de Araucço Lima, is von dem Senat ermächtigt