1838 / 282 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

ierín getäuscht gesehen, viel erreiht, daß man den v gefähr 130,000 Pfund jährlich, ren 25 pCt. von ihrem Einkommen Freilich, fährt er fort, und die Last durch die Grundzins nur Bauern auf die

fügt er hinzu, so sey doch immer durch die Bill ierten Theil der Zehntenlast, un- los geworden, da die Zehnther- hátten aufgeben müssen. sey der Rest immer noch drückend genug Verwandlung des Zehnten in einen von den Schultern der kleineren Pächter oder e der größeren Pächter gewälzt worden, indeß auch diesen Rest von Druck werde man ja wohl durch fernere durch Erneuerung des Widerstandes 1 bald vom Halse schaffen. Besonders soll dazu der von ihm gegründete Vorläufer- Verein beitragen. ische Volk von neuem auf, sich die- i Um Abhülfe von Seiten des Par- laments zu erhalten“, sagt er, „bedarf ih zwei Millionen Vor- läufer. Möge das Jrländische Volk mich nur unterstüßen, und das Gelingen wird uns nicht fehlen. Jch glaube, daß es mich unterstüßen wird. Dublin wenigstens thut seine Schuldigkeit brav und redlich, und ih zweifle nicht, daß der Vorläufer-Verein ge- gen den November hin der mächtigste und einflußreichste Körper seyn wird, welchen Jrland jemals gesehen. nach, hat, es aber mit diesem Verein in den Provinzen von Jrland nur geringen Fortgang, rekären Art entnehmen, ( n Betreff des ihm gemachten Vorwur jeßigen Ministerium -so unerschütterlih anhänge, von dieser Verwaltung auch noch wenig erlan O'Connell wieder auf die schon oft gegebene daß er bloß deshalb so schen den jeßigen Minis „Böte mir“/, sagt er, „me ster nur die min dar, so würde ich ihr Ausscheiden au Tories ins Kabinet zur Fol entschieden. Jch ziche die keinesweges so gut sind, wie Die Königin - Wittwe, roughhouse noch pfangen hatte, b in vier Equipagen nah Portsmouth, nach Gibraltar einschisste. Schiff unter Segel. Ober - Kammerherrn, Grafen Grafen von Denbigh und der Gräfin Sh Hofhaltung angeste z Eduard von mit, wie das Gerücht ging; Militair-Schule von Sandhurst z Vorgestern ist der Hofe, Fürst Esterhazy,

von wo er erst im Apr

ird.

Der Russische Botsch Dienstag dem neuen B St. Petersburg, diplomatischen Corp Portugiesischen Gesandten, Die beiden Minister n Russell sind von ZJrland wied Jn Dublin geht griff stehe, seines ho Lord- Kanzlers von Jrland abzutreten.

Der Hof-Zeitung z Secretair bei der Briti

angestrengte Bemühungen, in einer anderen Form, sich

Er fordert daher das Jrländ sem Vereine anzuschließen. „,

Allem Anschein

und man kann dies auch {on wie O’Connell sich daräber fs, daß er dem obgleich Jrland t habe, föômmt ‘rélárung zurúd, handle, weil ihm die einzige Wahl zwi- Fern und den Tories zu liegen scheine. ine Opposition gegen die Mini- cht auf eine bessere Verwaltung mich ihnen auf der Stelle opponiren; da aber s dem Amte unvermeidlich den Eintritt der e haben würde, so ist meine Wahl higs den Tories vor, obgleich sie ich sle wünschte.“/ die vor ihrer Abreise von Marlbo- einen Besuch von der regierenden Königin em- egab sich vorgestern von dort mit ihrem Gefolge wo sle sich auf dem „„Ha- Um 6 Uhr Abends Jhre Majestät wird von ihrem Howe, von ihrem Stallmeister, von dem Grafen

deste Auss i

, mit seiner Gemahlin, effield und von mehreren anderen bei ihrer últen Personen nah Malta begleitet. Sachsen-Weimar aber macht die Reise nicht er ist von hier wieder nach der urügekehrt.

Oesterreichische Botschafter mit seinem Sohne nach il nächsten Jahres hier zurück erwartet

am hiesigen Wien abgereist,

after, Graf Pozzo di Borgo, gab am ritishen Botschafter am Hofe von Marquis von Clanricarde, und dem ganzen s, mit Ausnahme des Spanischen und des ein glänzendes Abschieds - Diner. Marquis von Lanédowne und Lord er hier eingetrofsen.

daß Lord Plunkett in Be-

das Gerücht, hen Alters wegen von dem Posten eines

ufolge, ist Herr John Milbank, jebiger hen Gesandtschaft in St. Petersburg, retair bei der Gesandtschaft in Wien ernannt worden; an seine Stelle tritt Herr Henry Bulwer, bei der Gesandtschaft in Konstantinopel, a derum Herr Charles B Washington, James Hud

Am Montage wurden zu D dieser Stadt, Alderman Hoyte, und Taylor fúr das kommende J

bisheriger Secretair n dessen Stelle wie- ns - Secretair in

anthead, jelzt Legdátio dlich wird Herr

und an die Stelle des son sich nah Washington begeben.

ublin der neue Lord - Mayor Sherisss Grant ahr vor dem Lord- Lieutenant

Leßteren en

und die Ober:

derr Hampton, troß ersuch gemacht, sich von seinem Luftballon herabzulassen ; das glúflih ab, denn H der Stirn da-

ser Tage hat in Cheltenham ein aller Abmahnungen, wieder einmal den mit einem Wagestük Hampton kam mit einer geringen von, obgleih er sich aus einer

Der Courier h nen Gerüchte, daß die sowohl gegen Cirkassien, als England gerichtet st Reiche gewiß eben wie dem Britizchen. rieg uichts Wünschenswerthe genannte Blatt besonders die davon zu ge m eine oder ein paar Britischen Rhederei durch en, und den Verlust, aperschiffe erleiden würden. Registrirungen ergeben bis jeßt esultat für die konservative, als ch der Saumseligkeit die Tories die größte d die wahlberechtigten Individuen ihrer ise anspornen, ihre Rechte eintragen der Grafschaft Middlesex, in welcher die immer die Reformer und Radikalen niß der Registrirung und wenn die Sache Parlaments- n dieser Grafschaft zu hegen sie für die Pro- Gutsbesizer überwie- hensten Grundherren in der City von London wird immer bedeutender, Ministecium {on herausfordern, áchsten Parlameuats den en machen, und es würde Unterhause gegen sich bekommen. Hoffnungen ihrer Geg- d halten einzelne Erfolge der To- do “rdern sie selbst häufig

lief jedoch dieómal ziemlich Verleßung an Höhe von 5000 Fuß herun-

ält die in auswärtigen Blättern enthalte- Rüstungen im südlichen Rußland nicht

vielmehr und hauptsächlich gegen sehr unglaublich, da dem Russischen so daran liegen müsse, einen

Krieg zu ver- Zu dên Gründen,

weshalb für s sey, rechnet das ärtigende Erhöhung Millionen, den Ab- die Rhederei neu- den die Englischen

England ein K

seiner Schulden u bruch, welcher der traler Nationen ges Kauffahrer durch die

Die diesjährigen Wähler - and cin günstigeres R liberale Partei, was hauptsächli der leßteren beigemessen wird, wogegen Thätigkeit zeigen U Partei auf alle sen. Sogar in stadt liegt, die Mazjori diesmal sehr günstig so fortgeht, wahl die b verdrángen. Um fo vinzen, wo der Ein während in g-Partei gehören. Einfiuß der Konservativen Oppositions- Blätter jeßt das einmal vor Einberufung des n Versuch mit allgemeinen Wahl eine konservative Majorität im Die ministeriellen Blätter ner zwar fúr eine Chimáre un ríes fúr zufállig und vorübergehend,

und wo bisher tát hatten, stellt sich das Ergeb fár die Konservativen, diese darauf, eiden liberalen Repräsentante größere Hoffnungen fluß der fonservativen Middlesex die angese

bei einer neuen

so daß die

ertláren diese

1162

die liberale Partei zu lebhafterer Theilnahme at der Wähler- Registrirung auf. ;

Die Eisenbahn zwischen London und Birmingham hat in den ersten vierzehn Tagen, seitdem sie auf der ganzen Strecke zu befahren is, 11,000 Pfd. Sterling eingetragen; davon wur- den 2000 Pfd. an Einem Tage eingenommen.

Seit Montag ist die Zufuhr von Englischem Weizen in London nicht bedeutend gewesen; da er aber von noch {chlechte- rer Qualitát war, als der in der vorigen Woche zu Markt ge- brachte, so fand er kaum Käufer, obgleih der Quarter um einen Shilling wohlfeiler angeboten wurde. Im Preise des fremden Weizens hat keine Veränderung stattgefunden; es war au nicht viel Begehr danach. Der Zoll ist auf 16 Shilling Pence gestiegen. : i i i

Die Zeitungen aus Jamaika reithen bis zum 26. August. Jhr Jnhalt lautet in Bezug auf die Lage der Jnsel keines- weges erfreulih. Es herrschte noch immer große Aufregung unter den Negern, und sowohl die Pflanzer als die weiße Be- völkerung im Allgemeinen waren nicht ohne Besorgnisse. An eine Annäherung in Bezug auf die Feststellung des Tagelohns war noch nicht zu denken. In einigen Fällen hatten die Neger für einen Tagelohn von 2 Shilling ® Pence gearbeitet, was man als sehr hoch betrachtete, da die Pflanzer und selbs der Gouverneur der Meinung waren, daß 1 Shilling 8 Pence das Maximum sey. Einige Neger forderten sogar | Dollar und fär das Hinschaffen des Zuckers nach dem Werft 1 Shilling 8 Pence pro Meile. Der Besißer einer Pfeffer - Pflanzung hatte die Hälfte der Aerndte geboten, um sie nur einzubringen, allein die Neger nahmen es nicht an. Die Städte sind täglich mit Negern angefüllt, die sich müßig auf den Straßen und Pläßen herumtreiben. Man hoffte indeß, daß die Neger bald nach- geben würden, weil sie, sobald die Lebensmittel Ae Ländereien erschôpft wären, den Forderungen der Pflanzer sich würden fügen müssen. Die Aufregung soll übrigens durch den unzeitigen Eifer gewisser Baptisten-Missionare sehr e worden seyn. Aus Demerara lauten die Nachrichten günstiger ;- dort hatten die Neger auf den meisten Plantagen ihre Arbeiten wieder begon- nen; der Arbeitslohn war daselbst im Durchschnitt $ Dollars monatlich nebst Hütte und Garten. Die Rundreise, welche der Gouverneur dort gemacht, und die Adresse, die er an die Ne- ger gerichtet, scheinen diese gute Wirkung ervorgebracht zu ha: en. Nicht so Erfreuliches wird von Barbadoes, Trinidad

und Grenada berichtet. Die ministeriellen Blätter glauben indeß, daß in den Berichten von diesen Inseln und von Ja- maika die dústeren Farben etwas zu stark aufgetragen seyen, und schieben auch zum großen Theil die Schuld der momenta- nen Störung in den Plantagen- Arbeiten auf die Pflanzer selbst, weil diese den Negecn nicht mit Freundlichkeit entgegenkämen, sondern ihnen drohten, sie von Haus und Hof zu vertreiben, woan sie sich nicht den ihnen gestellten Bedingungen fügen wollten.

Briefe aus Sidney melden die Ankunft einer beträchtli- chen Anzahl Ostindischer Arbeiter, der sogenannten Hill - Kuli's, in Neu-Súdwales. Sie werden als schwächlich und zu chwe- ren Arbeiten untauglich geschildert. Viele von ihnen aa sich von ihren- Brodherren entfernt, und es war nôthig, sie beftän- dig zu beaufsichtigen. Die Klagen úber Mangel an Arbeitern währten in der Kolonie noch immer fort, und die Landkäufer beschwerten sich, daß die Regierung sie getäuscht habe, indem ihnen Hoffnung gemacht worden sey, daß sie Deportirte zu Ar- beitern erhalten würden, was doch nicht der Fall sey. Die Aussichten für Neu-Südwales werden in Folge des neuerdings durch Parlaments - Diskussionen veranlaßten Verbots, die Hill- Kuli's aus Ostindien nach entfernten Kolonieen überzustedeln, natürlich nicht gerade verbessert werden.

Es sind Zeitungen aus Canton bis zum 17. April hier eingegangen. Sie enthalten eine Korrespondenz zwischen den dortigen Englischen Kaufleuten und dem Gouverneuc von Can- ton in Bezug auf die Forderungen, welche die Ersteren in Folge des Fallissements des Hing-Tae-Hong zu machen haben. Die Hong-Kaufleute hatten sich anfangs erboten, die Schulden desselben in 15 Jahren, dann in 12 und endlih in 9 Jahren zu bezahlen, und da auch dies Anerbieten verworfen wurde, so versicherten sie in einer „ehrerbietigen Mittheilung“, daß sie selbst fúr die rúcéständigen Zölle, die doch mit den Privat- Schulden nicht auf gleichem Fuße ständen, eine dreijährige Nachsicht und die Erlaubniß, in einzelnen Raten zu zahlen, hâtten nahsuchen müssen. Wenn sie die Schulden eines Ande- ren bezahlen sollten, so wúrden ihre eigenen unbezahlt bleiben und sie selbst Alle nach einander zu Grunde gehen. Der Gou- verneur hat es abgelehnt, sich in diese Angelegenheit zu mischen, und auf die Vorstellungen der Herren Dent, Jardine' und Tur- ner erwiedert: „Man gebe dem Dent und seinen Kollegen den strengsten Verweis und empfehle ihnen, die Gesetze in ihr Herz einzuprägen und sie stets zu befolgen‘’. Am 7. April wurde in Makao ein Mann Namens Ko -Se- Ping hingerichtet, weil er Opium eingeshmuggelt und ein Zimmer zum Opium - Rauchen gehalten hatte. °

Belgién.

Brüssel, 4. Okt. Der Judependant findet sich zu der Erklärung veranlaßt, daß die Londoner Konferenz bisher noch nicht ein einziges Mal offiziell zusammengetreten und daß daher noch kein fdrmlicher Beschluß irgend einer Art gefaßt worden sey. Ju den vorbereitenden Besprechungen, die bisher unter den Gesandten stattgefunden, sey die Gebietsfrage noch gar nicht berührt worden; vielmehr habe man sich bis jeßt aus- \chließlih an die Schuldfrage gehalten.

Dem Commerce Belge zufolge, nimmt der Finanz-Mi- nister Baron von Huart seine Entlassung und die bisher so kom- pakte klerokratische Mehrheit im Kabinet sieht sich dadurch bedroht, ihr Uebergewicht zu verlieren. Diese Mehrheit bestand bis jeßt aus den Ministern de Theux, Ernst und Huart, denen gegen- über nur der Kriegs-Minister, General Wilmar, und der Mi- nister der öffentlichen Arbeiten, Herr Nothomb, sich befanden.

i Deutschland. Múnchen, 5. Oft. (A. Z.) . Der Großfúrst. Alexander

verweilte diesen Morgen längere Zeit in den Räumen des

Wilhelminischen Gebäudes, und nahm dort die große Hof-Biblio- thek, die Akademie der Wissenschaften 2c. in Augenschein. Spä- ter beehrte er den General-Lieutenant Freiherrn von Zoller mit einem Besuche, und besah dessen Artillerie-Modellen-Samm- lung. Um 1 Uhr fand auf dem Marsfelde das Manöver ei- ner Batterie mit gewohnter Raschheit und Gewandheit statt. Mittags war Diner bei dem Herzog von Leuchtenberg, zu wel- chem auch die Herzo in Mutter von ihrem Landsis Jsmaning hier eintraf. er L ist am 2. d. M. majorenn gewor- den, und hat nun sein reiches Erbe, das troß vieler Lasten

durch eine gewissenh mehrt hat, im geordn Dresden, 7. O oheiten der Großherzog und die Großhe Schwerin hier ein und stiegen i Höchstdieselben die s besuchte Jhre Königl. Hoheit di F Sammlung von ndere Etablissements. Hohen Herrschaften mehrere Tage - Besuch in unserer Residenz is ld6lich eingetretene nthalt in unseren reizenden U

Drei andere Regimenter, das 6te wie das Z34ste und 64ste Linien-Regiment, 25. September im Tuilerieenhof gemustert hat, sind stimmt. Nantua soll das Hauptquar- Höchst wahrscheinlich aber wird der asser werden, da alle Dispositionen dazu wo man in Frankreich sem Augenbli vielleicht Abreise aus der Schweiz noch nicht wußte. und es wird wohl nur üble Mißstimmung zwischen beiden Ländern übrig bleiben.

afie Verwaltung sich noch bedeutend va ctsten Zustande gefunden und angetr Vorgestern trafen Jhre K rzogin von Metle,

Eisenbahn in

St. Claude eintreffen. welche der

fâr unsere Gegend be tier dieses Corps e Feldzug zu W nem Augenblick gemacht wurden, e's erflárte und in die

Sonntags nahmen hein und Montag Großherzogin di Sohn, so wie einige a nach, werden sih die aufhalten. Der Fremden immer sehr zahlreich, Witterung den Aufe minder angenehm macht. Deßau, 7. Oft. nach der am Ende des auf 17 Quadrat zusammen 8377 Wohnhäuser 29,368 männlichen und Die Volkszahl hat sih vermehrt um 1 um 2316 seit 1830; um 7998 seit 1818. kommen auf die Städte Deßau (incl. M und Zerbst (incl. Mi Hauptstadt Deßau 1138 Köpfe und seit 1839 u Einwohner des allein 743 auf die Stadt Deßau kommen, gleich geblieben. Frankfurt a. M., 7. Oft. Bundes-Central-Behörde, Oberst- Freiherr von Wag rufen und-durch den hier eingetroffen, ersebt worden. Oesterreich. (Schles. Z.) Der Kaiserl. Oesterreichish aron von Stürmer, hat heu Dampfschiffe Wien verlassen, um sich mit seinem Posten in Konstantinopel eiu Berichte über die bevorstehende Wi etianischen Königreiche dermalt Kommando's in zwei Genet Pavia statt Padua geschriebn de General Graf Radeth

hat Mehmed Y

e Antiken - Louis Bonapart

on bewirkte fállt der casus belli weg,

Laune und

Luzern, 2. Okt. am 1. Oktober. der Tagsatzung für

obschon die p Näheres über die Verhandlungen in der Umfrage erklärte Zürich erflüssig, und da durch apoleon's die Gefahr wesentlich beseitigt sey, Schritte von Waadt und Genf billigen und Frankreih auf angemessene t an Frankreich

m Herzogthum Anhalt : Deßau lh, Jahres 1837 veranstalteten Zäh 106 Dörfern ( hlen) 60,945 Einwohaer, uy 31,577 weiblichen Geschley 614 Köpfe seit 184 Von der Bevölke ilitair) 11,749 K Die Bevdlkerung hz t 1834 um 445 und seit 1839 y die der Stadt Zerbst seit 1834 um 316 uy Die Zahl der jüdiste Landes beträgt jeßt 1602 Köpfe, von wely und ist dieselbe jj

Der Práäsidirende dz Land-Richter Geheime Raj ction hier abu

die Einberufun die Erklärung so wolle es die Vorort überlassen , Bern ermahnt, nicht eine Antwor sondern vielmehr die Vertheidigungs- Maßregeln Es ‘stimmt daher für Einberufung der Mili- Die Paßsache für fah ; Thurgau solle seinem Bürger nur visiren. Uri und Unterwal- Napoleon weder das Bürgerrecht noch das d stimmen für Ausweisung. en in dem von Napoleon gethanen Schritt ein Mit- llen die Abreise desselben befördern. bt in einer weitläuftigen Deduction die ganze ge- cht, worauf sich die jeßige Verhandlung grün- ftaten von 1814 an bis zur Broschüre von s den bisherigen Handlungen Napoleon's, daß errechts, wenn es auch an sich rich- g wäre, sih ganz unwürdig, überhaupt nie als wa Ueber die Frage selbst habe übrigens saßung allein zu entscheiden; denn nur sie, und ein Thurgauisches Gericht, könne entscheiden, ob âge, wodurch sie große Vortheile, Wallis, Genf, [l und das Bisthum Basel erhalten, gültig seyn sollen Nicht die Wegweisung eines Thurgauischen Bür- sondern die

meilen in 10 Städten und

antworten. u berathen, u

T: Aufsichts - Behörde zu diesem Zweck. parte sey sehr einfa | n und die Gesandten sie

litair) 9201 Köpfe. hat sich sei

zm ertennen für

m 752 Köpfe vermehrt. Schwyz und

Glarus sehen R 4E Erledigung und wo 1818 ziemlich Freiburg giebt in schichtliche Uebersi y A n den Tra emann, ist von seiner Zun

i ity, erklärt au K. K. Landrath Pratobeveraf, der btreis Ta L

er des Thurgauischen Bürg Schweizer gezeigt habe. ie Ta Wien, 3. Oft. M me La Internuntius an mit dem Donau- lauf seines Urlaubs auf n. In einem s im Lombardisch - Ven bestehenden vereinten General - Kommanden, ist aus Versehen worden. Es heißt, der habe diese Theilung sel Nachrichten aus Ale an die Konsuln der vier gegen seine Unabhä Inhalts erlassen: ,, teressen Europa's od Er zähle n vor seinem tiv- Kinder fest Regierungs - dieser Frage; er sey sehr zufried Wege gütlicher Verhandlungen er Feindseligkeiten gegen die Pforte un beabsichtigte Reise nah Senaa Hände lasse- er sich ni als das Loos seiner

der Pforte, B

verlangt, Europäischen Der Gesandte findet darin auch nichts Verleßendes der Schweiz und stimmt für Auswei- urn die Bürgerrechts-Ertheilung mt für Abweisung des Franzd- Basel - Land hat keine neue Jnstruction er- ber wegen der Noth des Vaterlands für Berns Basel-Stadt findet wegen der wesentlichen Verände- tember, daß politische Fragen, sie der Erörterung nicht bedürfen, auch nicht erörtert - Das einzig dringlihe sey daher jet, Bona- parte's Abreise zu befördern, und die entgegenstehende igen, und sodann zu sehen, welche einfache Ant- dsischen Regierung gegeben werden soll. rôrterungen, die kein Resultat hät- orort zu beauftragen, für 's zu sorgen. Sollte dann die Haupt- so spricht Basel -Stadt aus, daß apoleon nicht als Schweizerbürger ansehe, Entfernung für begründet halte.

Italien.

Turin, 23. Sept. JJ. KK. HH. der Großherzog und die Großherzogin von Toskana. sind am 22. September Nach- nittags unter dem Namen eines Marchese und einer Marchesa pon Petigliano in Turin eingetroffen und im Königl. Pallaste abgestiegen.

und selbst auch der r die Wäárde Hingegen erklärt Soloth urgau für hen Begehrens

fommandiren bstt in Antrag gebracht. xandrien zufolge, Großmächte auf deren Vorstellungu ntwürfe eine Erklärung folgendu was den politischen J er der Ruhe des Orients entgegen erachte es fr seine Pflich seiner Ado

stig und stim

ngigkeits-E Er verlange nichts, der Sache seit dem 3. Sep un 70 Jahre und er werden follen. Tode das Schicksal seiner Familie und Er verlange für sie die Erblichkeit d hoffe auf eine günsti wenn er

rigfeit zu beseit vort der Franz Gesandte trägt daher, um E tin, zu“ vermeiden, darau die Pásse Louis Napoleon behandelt werden,

ge Entscheidun solche auf den halte und werde so lange fein ternehmen, wie seine eb on verbürge. und er wolle lieber unterliegt, unentschieden lassn, in gedachter Net nicht errei,

ürde und

f an, den

cht binden und feine Familie noch länger seinen Zweck fort im Wege friedlicher wenn die Europäischen Großm Aegyptens nicht garantivren, schränkt sey, so werde er jene eignet erscheinen 2c. er sich nicht mehr ni dern seine unbedingte Unabh er wohl, daß, wenn die- vier gange vereinigten, er unterlie seyen so hoch gestellt, daß ein Lockendes haben kônne und ihren während wenn die Resultate de nen Gunsten wenden sollten d unendlich seyn würde.“

Von der Serbischen schrieben: Die Fürstin von S den Söhne, der Prinzen Mil Kontumaz eingetreten, und die land scheint somit be falls vor nächstem Frühjahre an die Prinzen den bevorstehenden lauchten Mutter bringen. Ueber die neue Organisir nichts mit größerer Besti det sich noch immer zu Konstantino mit der Pforte und Rußland. dem Vladika von Montenegro ver Milosch ihm in seinem chen habe, hat am druck gemacht, man dieselbe durchaus grun nen Berichten zufolge, i tember in Scopia dffentlich enthauptet worden. chen war der Neid seiner Verfolger, ehemals Janitschar war und behaupteten , gen noch die álten seyen.

Lemberg, 30. Sept. brach auf der hiesigen Juden- ein Feuer aus,

Unterhandlung ächte ihm die künftige Stelluy somit auf sich selbst b Maßregeln ergreifen, die ihm u den Waffen greifen, so weit it der Thronfolgeforderung begnügen, 0 ängigkeit verkünden. Großmächte sich zu seinem Unt en werde; allein diese Mit riumph dieser Art für sie nitt Ruhm nicht vermehren wür, s Krieges sich zufällig zu sti er Ruhm auf seiner Seite

Müsse er z

Spanien.

| A Die Generale der Central - Armee, \spiroz und Pardiñas, haben, in Folge der Ernennung des Generals van Halen zum Ober-Befehlshaber dieser Armee, ihre Entlassung genommen. Man ist hier der Meinung, daß der General Alaix, wenn seine Niederlage überlebt hätte, wahrscheinli eben so wie drag del cuartel gestellt, d. h. in Disponibilitäts- Zustand ver- seßt worden wäre. Der Minister der Kapitel von Saragossa den ordnungen u. \. w., die dem

Madríd, 27. Sept.

Gränze wird vom 26. Sept. erbien ist in Begleitung ihrer b an und Michael, in die Semlint Reise der Prinzen nach Deutsh n; doch wird dieselbe keints [mehr sollt

Justiz und der Gnaden hat dem Dom- Befehl ertheilt, alle Erlasse, Ver- l selben ‘von den bei Don Carlos be- ndlichen Prälaten, dem Erzbischof von Saragossa und dem Bischof von Orihuela zugehen, sofort dem dortigen politischen Chef zu übersenden.

schlossen zu sey getreten werden, vie Winter in Gesellschaft ihrer thlich zu Temeswar j" ung Serbiens verlautet 0 Serbische Kommission besi erhandlung

in Ungarn und vermu

Spanische Gränze. Don Carlos hat am 27. Septem- her Balmaseda verlassen, um sich nach Durango zu begeben. Nan sagt, er sey Willens gewesen, sich in das Hauptquartier abrera’s zu begeben, was dieser sich aber verbeten habe. Bülletin der Baskischen Provinzen‘/ vom 25. S ember widerspricht dem Gerüchte, daß Pablo Sanz, Navarresischen Armee, wegen seiner fen von Luchana habe nach Frankreich sich derselbe vielmehr mit Genehmi-

mmtheit; die pel in diesfälligen V Die nach dffentlichen Blättern vol breitete Angabe, daß Streit mit Oesterreich Beistand ver bischen Hofe einen unangenehmen E fann auf das Bestimmteste versi dlos ist. Eben, in Belgrad st der Musselim von Livno am d.

Veneralstabes der Basko - Lerbindung mit dem Gra lehen müssen; es befinde gung des Don Carlos in den Bädern von Betelu. t kei

en Zeitung enthaltenen Schrei- ember zufolge, soll zwi- v- und Offensiv- Truppen-Sen- so wie der Be- Ausrüstung der Festungen sollen damit in Verbindung empfohlene General C

welche nachwiesen, daß t daß seine Gesinnun

Einem in der Allgemein ven aus Konstantinopel vom 18. Sept sen Großbritanien und der Pforte eine Defensi lianz gegen Persien zu Stande gekommen seyn. dungen nach Asien und an die Do thl zur Verproviantirung und Schumla, Varna und Rustschuk, Der von Lord Ponsonby owsfi is mit einem Gefolge von Offizieren im Lager der en in Asien eingetroffen.

Aegypten.

Das in Smyrna erscheinende Echo de l’Orient vom ende. (auch in den „Oesterreichischen ) Betrachtungen über die moralische

m 24sten d. N r Synagog( ß in furzet re zerstört wur“ Sieben Perso d úber dreißig waren dermaß sie in die Spitäler bringen mußte. D dene Schaden is sehr bedeutend.

Schweiz

(Allg. Ztg.) Die V Vertheidigung Genfs gegen einen Franzd werden mit großer Thätigkeit fortgesekßt.

rere Kontingente ein (auch Waadtländische) roßen Kasernen untergebracht , ränze bestimmte Französische Aymard in Lyon stärker seyn Franzdsishe Blätter ankündige egend auftreten will. E pen soll am 4. Oktober in Gex, tillon-de-Michaille und Nantua,

In der Nacht zu Gasse in der Nähe de

ll verbreitete, da nau-Gränze,

welches sich so shne äuser eingeäschert und viele ande Die Feuersbrunst war furchtbar. loren dabei ihr Le schädigt, daß durch entstan

orbereitungen z ou de main Täglich treffe und werden in

für die Schweizel! Corps des General -Lieu ÿ als 4500 Mann n wenn es handelnd in unse in Theil der Franzsd andere denselben noch ‘andere den Tten un

Genf, 1. Oft. L

}. September enthält folg Veobachter‘/ übergegangene nd materielle Macht Aufmerfsamfeit Europa tischen Angelegenheiten des n Wichtigkeit zu seyn, einen en, um die Gegenwart desto besse ahre 1833 hatte der Herrschaft in Syrien gelüstete, u ‘verschaffen, oder vielmehr,

ehmed Ali’'s: "8 ih gegen1väriig wieder den so scheint es uns Blick auf die Vergangeuheit zu wer- r beurtheilen zu könuen. Schou Pascha von Acgypteu, dem es nichts verabsäumt, sich da- er hatte alle nur die Wohlthaten seiner Administra-

o daß das s ß Orients zuwendet,

ange vor dem

Bttdenklichen

ittel aufgeboten, um

11653

tion in Aegypten und das Glück des seiner Verwaltung anvertrau- ten Landes herauszustreichen, als wollte er dadurch die Syrischen Völkerschaften gleichsam vorbereiten, seine Herrschaft nicht allein ge- duldig anzunehmen, sondern sie segar sehnulichft herbeizuwünsehen. Diese Völker, wie jedes Volk, das die unter verführerischen Formen dargebotene Neuheit liebt, konnten der Versuchung schwer widerstehen, um so weniger, als unter den groben Jrrthümern, welche die Anhän- ger Mehmed Uli?s damals in ganz Syrien im Uebermaße verbreiteten, einer war, welcher auf die religiöfe Einbildungsfraft sciner Bewohner mächtig wirken mußte, nämlich die Behauptung, daß die glorreiche Re- form, die in dem Osmanischen Reiche bewerkstelligt worden, das Ge- bäude des wahren Glaubens erschüttert babe, dessen einziger und wah- rer Vertheidiger nunmehr der Pascha von Aegypten geworden sey. Diese Lüge, dazu bestimmt, den herrschsüchtigen Absichten ihres Er- finders zum Decfmantel zu dienen, obne nähere Prüfung von Völ- fern hingenommen, welche leicht zu täuschen find, diente den êFbra- him Pascha, der nunmebr, von zahllosen Hindernissen befreit, nicht mehr deu Ruhm zu siegen, sondern nur dic Mübe hatte, die Namen der Orte, die cr durzzog, aufzuzeihnen, gewissermaßen als Ävant- garde. Es war dies ohne Zweifel das erstaunlicyste Resultat, das 1c eine mi Erfolg 1n Umiauf gesetzte Lüge hervorgebracht bat ; aber die- ser mächtige Bundeégeunosfse Xbrahim's mußte vor den Handlungen der Verwaltung seines Vaters bald wieder verschwindeu. Fn der That, kaum war das Untercdrüctungs - System, welhes Uegypten be- herrschte, auf Syrica angewendet, so preßie es auch scinen Bewoh- } nern laute Klagen aus, díe nun deutlich saben, daß Mehwed Ali im Grunde nur der Wolf in der Fabel war, der sich in einen Schäfer verkleidet hatte, um die Heerde desto leichter auffressen zu fönnen, und die näuli- chzeu Bölfer, welche so gutmüthig waren, allem dem Guten, was mau ihncn vou der Acgvptischen Administration vorgescywaßt hatte, so leichtsinnig das Dhr zu scihen, s4umten nicht, die Herrschaft ihres rechtmäßigen Souverains s{chmcrzlich zu vermissen ; ja sie faßten so- gar gegen Mehmed Ali jenen tiefen Haß, der sich in jedem Augen- blicé durch bewaffneten Aufruhr Luft macht; der neueste dieser Auf: stände is zur Stunde faun beshwichtigt. Mach einer so voll stän- digen Umvälzung iu den Jdeen der Syrischen Völker wird heute gewiß Niemand in Abrede zu stellen wagen, daß alle ihre Sympa- thicen wieder ihrem wabren Souverain zugewendet sind. Hinsicht- lich des Aegyptischen Bolkes, dieses ausgemergelten Skelettes, dem man sich uicht nahen fann, ohne die Hand in blutende Wunden zu tauchen/ so weiß Jedermann, daß-cs bei der Unmöglichkeit, in der es sich befindet, sich mit bewasfneter Haud zu empören, zu einer unseres Erachtens schr bedeutsamen Art von Petitionen scine Zuflucht nimmi, um seine Beschwcrden geltend zu machen. Zeuge desseza der Brand des Linienschisfes im Hafen von Alexandrien und der noch neucrlichere eines Theils der Stadt Kahira. Dic Regierung des Pascha behauptet allerdings, es seven dies feine Handlungen des Aufruhrs; was aber dennoch beweist, daß sie dieselben für solchze gehalten hat, is der Umsiand, daß sie die Untersuchung darüber bei verschlossenen Thüren anslellen ließ, und nach gepflogener Untersuchung das tiefste Stillschweigen aufer- legte. Jt übrigens die Langsamkeit in Ertbeilung von Befehlen, um der Anarchie, welche den Brand von Kahira begleitet haben, cin Ziel zu sehen, nicht ein sicheres Anzeichen, daß der Pascha nicht wußte, was er beim UAnölick einer Volktsbewegung, die seine Existenz aufs höchste gefährden fonnte, beginnen sollíe? Welcher Excesse is cin Volk nicht fähig, wenn es cinmal in einen solchen Zustand des Eiends versetzt ist, wie das Aegyptische? Es wäre lächerlich zu fra- gen, für wen die Svmpathicen eines solchen Volkes sind; ockne Zwei- fel für irgend eine Veränderung und vor allem für den rechtmäßigeu Beherrscher des Reichs. Wenu cs nun wabr ist, wie die Geschichte aller Zeiten beweist, daß die wahre Kraft eiues Staats wesentlich in dem Patriotismus seiner Bewohner und in den Sympathieen für den Souverain besteht, weil gerade diese Kraft, die wir eine moralische nennen wollen, die dauerhafteste und ihrer Natur uach die unüber- windlichste ist, so wird man auch mit uns eingestehen, daß die mate- riclle Kraft, die dem persönlichen Ehrgeize Mehmed Ali’s nicht minder, als der Unterdrücfung, die er auf den seiner Verwaltung anvertrau- ten Völkern lasten läßt, zum Werkzeug dient, in der That schr ge- brechlich und zumal höchst precär ist. Eine einfache Hypothese ge- nügt, um diese Behauptung zur Gewißheit zu erheben. Nehmen wir den Fall cines Krieges an. Wohlau! ürde daun der Pascha von Aegvpten in die Nothwendigkeit verscgt, scine moralische Kraft, an der es ihm mangelt, zu gebrauchen, sich nicht io der gebieterischen Nothwendigkeit befinden, in dic fleinsten Ortschaften Soldaten zu legen, um cinem plötlichea Aufstaude von Seiten der unter feiner Verwaltung stehenden Völker vorzubeugen oder ihn P ersticten ? Würde dies für ‘ibn zum Geseh des Heils gewordene ( vstem nicht eine Zersplitterung materieller Kraft erheischen, die sih im Verhält- niß des Flächenraums des Landes, deren Einwohner im Zaume ge- balten werden müßten, vermehren würde? Wo wäre daun bei die- sem System die große materielle Kraft, welche Mehmed Ali übrig bliebe, um dem Feinde, gleichviel welchem, die Spitze zu bieten? Wahrlich, man sucht sie vergebens; höchst wahrscheinlich aber würde die unvermeidliche Revolte, die in dem angenommenen Falle aus- brechen würde, alsbald die Vernichtung des Pascha und seiner mate- riellen Macht herbeiführen. Der Augenblick ist gekommen, wo man es unverholen sagen darf: jener von den Anhängern Mehmcd Alis so übertrieben geschilderte Popanz ciner Macht it höchst lächerlich, wenu man ihn in der Nähe betrachtet, und wenn man bedenft, daß die moralische Kraft, die im Jahre 1833 alle Successe dieses Pascha?s bewirkte, gegenwärtig dem Souveraine des Reiches anheim- gefallen ift, wer sieht dann uicht, auf welcher Seite die eigentliche Kraft sich befindet? Jst diese ciufache Betrachtung, die bei der ge- geuwärtigen Lage überwiegend und in den Angelegenheiten des Orients so entscheidend ist, nicht geciguet, einen schlagenden Eindruc auf alle diejenigen zu machen, welche außerhalb der Grundsäze der Gerech- tigieit uud des Rechtes eine Lösung suchen wollten? Wahrhaft be- wundernswürdig aber is es, zu schen, wie ein Souverain, der die JZuneiguag seiner Vöiker besigt, an den fich ihre theuersten Wünsche wenden, cine so edle Mäßigung bewahrt. Ja, cine solche Großmuth wird die Geschichte als eines der s{chönslen Dpfer, welche je der Liebe zum Frieden gebracht worden sind, in den Annalen verzeichnen. Dic hohen vermittelnden Mächte werden ibrem hochherzigen Alliirten ohne Zweifel dafür Dank wissen. Sie werden nicht zu Gunsten cines Vasallen der Ungerechtigkeit das Siegel aufdrücken wollen. Und noch weniger werden sie wollen, daß man im Angesichte der Welt sage daß dic Herrshsucht und der Ehrgciz eines einzigen Mannes mächtiger geweseu seyen, als die Rathschläge, die ihre hohe Weisheit ihnen eingiebt.“

F nland.

Trier, 4. Okt. Mosel - Damp fs ifffahrt. Ge- stern fand, wie bereits angekündigt (s. St. Ztg. Nr. 271.), die General-Versammlung der Unterzeichner für das Unternehmen einer Mosel-Dampfschifffahrt statt, in welcher sich die Gesellschaft definitiv konstituirte und zur Ernennung eines Comité’s ritt, welches mit der erforderlichen Vollmacht zur Ausführung des Unternehmens versehen worden. Das Comité hat bei der dem- nächst vorgenommenen Wahl aus seiner Mitte Herrn Banquier Lauß zu seinem Präsidenten und Herrn Kaufmann Savoye zum Secretair ernannt.

Ober- Wesel, 4. Okt. (Rhein- u. Mos. Z.) Ver- unglücktes Schiff. Vorgestern Nachmittag um 4 Uhr fuhr das, Herrn Krüsmann aus Rotterdam zugehörige, {wer beladene Schiff, von Mainz kommend, auf den glei unterhalb unserem Orte befindlichen sogenannten Karstein. Das Schiff, mit gesenkten Masten quer im Rheine liegend, is in der Mitte, einem geknickten Stabe ähnlich, gebrochen. Dasselbe scheint jeden Augenblick, von dem starken Druck des s{häumenden Wasser - Andranges überwältigt, dem Untergange nahe. Der größte Theil der Ladung, die in 1100 Malter WeFen, 24 Ctr.

er großcn Menge anderer Effekten des Herrn Krüs- er Güter wurden in be- as diesseitige Ufer Rettungs-

alder Wanduhren und cin Waaren besteht, ist überfluthet. mann so wie ein beträchtlicher Theil d \chädigtem

Mannschaften. Windstoß herbeigeführt. Simmern, 7. Oft. Straße von Trier nach Bingen. Dies Hundsrúck führende Straße, welche schon von ‘als die kúrzeste Verbindung zwischen Trier Rhein angelegt worden war, ist seit einigen eworden, und in ganzer Ausdehnung gut, in wahrhaft beroundernswärdig ausgeführt. welche früher der t zu Punkten der Der Fall der Straße ebrochen und in allen asten ohne Hemmschuh Weg in vierfach

Schwarz

und durchnäßtem Zustande an d i ätigfeit erbliét man die 1 lúck wurde durch einen pló6lichen

und Miosel Ztg.) áber den den Römern d dem Ober- Monaten fertig den shwierigften

In rastloser Th Das Ung

(Rhein-

heilen aber zwei Haup Schrecken der Reisenden waren, sind je Freude und Bewunderung umgeschasfen. ist durch fünstliche Leitung gänzlich Theilen so geebnet, daß die schwersten L Bei Bernkastel führt der endungen übereinander hinunter und ge- bei Bingen

berge bei Bernkastel und Bingen,

hinunter fahren. terrassenförmigen W den Anblicé einer \chöônen Garten- Anlage ; eitung desselben so känsilih durchgeführt, daß schwerlich 1d reichere Aussicht in der Nähe und Ferne am in der Mitte des Berges an dem Hier angekommen Rheingau bis Biberich; Bingen mit Vordergrund des großen Gemäldes, gegen- r Niederwald und führt das Auge bis zur b, wo das Gebirg den Khein wie in etet die Gegend mit Fluß, Jn- illen sammt ihren H welche= durch Reichthum und Es darf ohne Uebertreibung welche sich zur Linken sammt dem vielbesuchten Niederwalde ewähren, als hier übersehen wird. hat daher mit dem Bau dieser sondern auc ank verpflichtet.

eine schônere ut Rhein zu finden is, ais Rondell auf den angebrach übersieht man den g der Nahe bil! über erhebt. sich de Burg Rheinstein hina einen See abschließt; hinauf bi Dörfern und V

ten Ruhebänken.

seln, Städten, Höhen eine Fernsicht, Jeden fesselt, der hierher kommt. behauptet werden, dieses Punktes erhebt, des Schönen nicht so viel g Die Preußische Regierung

Straße nicht allein die jeden zum Vergnü Bau durch diesen

20,000 Rthlr. durch den Umweg einzige Punkt, dessen Bau zu der ganze übrige e Aufmerksamkeit der

daß die Elisenhöhe,

Communication erleichtert, n Reisenden zu D allein fostet an 60,000, der bei Bern- Die Brücke bei Klausen, welche jet über Wittlich vermieden wird, ist noch der nschen ist und gewiß bald aus- Weg verdient es in jeder Be-

geführt wird; Reisenden auf ihn

daß man di

276 der St. Ztg., S. 1139, Reg. Bez. Königsberg“, lies:

Berichtigung. Jn Nr. Sp. 3, Z. 25 u. 26 v. u., statt: „, Provinz Preußen.

Wissenschaft, Kunst und Literatur. Ausstellung auf der E Akademie der

Julius Hübner h aber das eine, dex Zölluer un Gründen kurz nah scinem E verschwunden ist. trauert, dar und ist durch seine Dimeusion und den d. Hiob is mit bösen Schwären angethan, duld. Da vereinigen sich seine drei Freunde, ad von Suah und Zophar vou N Der cigentlihe Mo- zweiten Ka-

at zwei historische Bilder gegeben, von denen d der Pharisáäer, aus uns unbefannten rscheincn wieder von der Uusstellung Das andere stellt Hiob, von seinen Fr

eunden bes ehalt seiner Auffassung gleich bedeuten trágt aber scin Leid in Ge Eliphas vou Theman, Bild „daß sie kämen, thn zu fiagen und zu trösten“. ment des Bildes scheint nun aus dem leßten Verse des ( „Und saßen mit ihm auf der Erde sieben Nächte, und redeten nichts mit ihm, denn fie sahen, rz schr gr ‘, Außerdem is noch Hiob's Weib die fünf Figuren sind in ciuer halbfreisförmigen Um- daß die Frau stehend die Mitte einnimmt, Beschauers am : Boden sigt, ganz im Profil ben ibw einer der Freunde, von vorn ficht- l auf der rechten Seite die beiden anderen Freunde wiederum im Profil. Hiob erscheint oberhalb nackt, unterhalb nur mit einem weiten Gewande bedeckt, die Darstellung seiner Schwären ünstler mit feinem Gefühl vermieden und sciu ganzes Lei- in die Stellung und den Ausdru gelegt. ltung hat aber in der That etwas tief Exrgreifendes, das und infonderheit durch das Auge sich zu ciner hin- : i Es ist in diesem Antlit aber nicht bloß cin hoher Grad von förperlicher Qual und tiefem Seelenleiden aus: sondern es tritt au der nähere Juhalt jenes alten Bu- hervor: es is jener finsier fragende Blick über die Wege och hat sich Hiob, wie es heißt, nicht mit sci- noch erkennt man den Hiob, welcher ge- und follen

pitels genommen Tage und sieben er Schmerz sehr groß war“’, zugegen und schließung so vertheilt, Hiob zur Linken des genommen, sto

hat der K den cinzig siyende Ha durch die Miene, reißenden Wirkung steigert.

Die gebeugte

D I R N E P I ST E T

gesprocizen, ches deutlich der Vorsehung. N nen Lippen versüudigt, „haben wir Gutes empfangen von Gott, ch anuehmen?“ allein dieser slarre Blick sagt uns, wird an seinem Herrn, und daß er bald sein Durch eine so tiefe und energische Darstel- r aber auch zugleich die denn von diesem Hiob „und redeten nichts mit Diesen Hiob das Leid hat hier eine Der jüngere

das Böse nicht au daß er eben jetzt irre Daseyn ver lung des ivnerst

fluchen wird. en Schmerzes hat der Künstle innere Verbindung für sein Bild gewonnen, begreift sihs wohl, was die Schrift sagt: ibm, denn. sie sahen, daß der Schmerz sehr trösten zu wollen, würde vergeblich seyu, solche Höhe erreicht , Manu wagt es nicht einmal, verdecki seinen M send, voll innere das Antliy anf fen hin, H wehmüthigem Stellungen und Gewändern großartig, Affford mit, indem dunfkele,

groß war.“

daß es Stillschweigen gebietet. zu dem Leidenden aufzublicken, der ältere und mit dem Gewande und schaut, mitleidig mes- 0 Mitgefühls den Gefolterteu an, der dritte stügtt cinen Arm und giebt sich gleichfalls seinen Gedan- s Weib aber blickt auf ihren leidenden Gemahl mit Ausdrack herab. Das Ganze is in den Linien, in den und die Farbe klingt deu V gebrochene Farben in einem ht si zu einer gewissen trüben Harmonie vereini- Als Hintergrund ist das ofene Meer genommen, und auf deuen bereits Vegetation beginnt, ufen von dem Untergange aller menschlichen Etwas vou dieser symbolischen Auffassung d, und der Künstler hat alles vershmäht, g dem Vorgange natürliche und illusori- wobei er freilich einen Die Skulptur ift mei- mit dem Svmbol zu begnügen, weil ihr bei versagt ist; auch die all, uamentlich wo fie onst aber wird sie ihre immer durch die Wahrheit und Unbefangenheit viel auf Gruppirung und Linie der Figuren auch an- ie sehr fh bier fünstlerisher Verstand und künstleri- u macyen hat, vor allen Dingen muß der Schein chriften und Gesczen der Kunst gesuchten Anord- und B L eon i weun das Erlesenste zugleich als ganz natürli Daß dies bei unserem Bilde zutrefe, e er Künsiler befolgt vielmehr ziemlih unverho-

schmerzlichen matten gelben Li

Trümmer von Architcftur, len symbolisch den Geda Dinge mit aussprechen. geht durch das ganze Vil was von déäußerer Umgebun he Wahrheit dätte verlei vortheil sciner Kunst stens genöthigt, ihren Mitteln ein Malerei befindet sich sich architeftonisch böchste Wirkung

heu föóunen, aus der Hand gab.

e ershöpfende Darstellu zuweilen in diesem en Gescßen fügen muß,

fommt, und w hes Genie gelteud einer nah den Vor nung verschwinden, wahrhaft gelungen, und zufällig erscheint. wir uicht bejahenu. len ein entgegengeseztes Prinziy.

iguren is nur daun