1838 / 287 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

auf 6787 Thir. 22 sgr. 3 pf. abgeschäute adelige Gut Kiein Kaczkowo Nr. 5 soll geschas s am 9. Februar 1839, Vormittags 10 Ubr, an ordentlicher Gerichtsstelle subhafirt werden. Taxe, der Hypothefen-Schein und die Kaufbedingun- gen fönnen in der Registratur ciugesehen werden. Ulle unbekannten Real-Prätendenten werden aufgeboten, sich bei Vermeidung der Präkiufion spätestens in diesem Termine zu melden. ïannteu Real - Jutercsseuten :

tia, abgeschäßt auf 29,120 Tblr. 1 sgr. 4 vf., soll zu- folge der uebst Hypotheken- Schein und Bedingungen geladen, in unserer Registratur einzusehenden Taxe

am 1. Februar 1839, Vormittags 11 Uhr, an ordentlicher Gerichtsftesle subhastirt werden.

Königl. Ober-Landesgericht von Pommern.

vor dem Königl. Hofgericht, bei Strafe der Präflusion,

welche am 7. Januar 1839 erkannt werden wird, unter

Bezugnahme auf die den Stralsuudischen Zeitungen

veUsiäudig inserirten Proflamen vom heutigen Tage,

hiermit aufgefordert.

Königl. Preuß. Hofgericht von Pommern ê

{L. S.)

Ven dem unterzeichneten Königl. Landgericht werden folgende Verschollene und rejp. unbekannte Erben :

1) der

2) der Buchdrudergeselle Carl Heinrich Ludwig von

2) der Tuchscheerergeselle Christian Gottlob Wec*ck

zx) der Schuhmachergeselle Jehann Friedrich Rieschit

5) Xehann Gotifricd May von Kocssa, seit fast 40

c) der in Gräfenhapuchen 1836 verfiorbenen Wittwe |

d: Uiniz-ín nauunterbrochene Verbindung treten würden, iu Bera- 1921, dur deren Ausführung in den dadur berührten Gegenden scdr bald si cia ganz nenes uie gefanntes Leben im Landbau, Ver- tfeyc und Gewerbe aller Art entwickeln wird. Ohne thätige Bei- búifz der Einwodner sind indeß diese Pläne nicht. ausführbar, und es ijt der vorzüglichste Beruf der großen Gutsbesiger, wie der Städte uud Landgemeinden, hicrinu dem Staate entgegen zu fommen, und mit, lebendigem Gemeinsinn die Mittel zur ersten, wenu gleich kostba- ren Anlage herbeischaffen zu helfen.

Wissenschaft, Kunst und Literatur.

_ "Berlin. Von unserem Landémanne, dem Misfionair Herrn Karl Gügßlaff, find neuerdings brieflihe Nachrichten aus Macao cinge- aangen, die an den Direftor des Jänicfeschen Missions - Juftituts, Herrn Prediger Rückert hierselbst, gerichtet find. Herr Güglaff be- richtet in diesem Schreiben über sciue Theilnabme an der mit deu berühmten Englischen Missionair Herrn Medhurst - gemeinschaftlich vcraustalteten Chinesischen Bibel-Uebersegung, zu welcher unser Lands- mann den Pentateuch und dic Propheten geliefert hat. Fm Begriffe, nach Japan abzugehen, um dort ebenfalls das Christenthum zu pre- digen, hatte Herr Güglaff auch vorher noh eine Uebersegung des Evangeliums Johannis ins Japanische veranstaltet. Gegenwärtig b:findet er sich bereits in dem legtgenaunten Reiche, wo er sich von sciner Wirksamkeit cinen großen Segen verspricht.

Auswürtige Börsen. L ; Ámsterádam, 9. Oktober. Niederl. wirkl. Schuld 533/,, 509/, do. 1019/, Kanz- Bill. 24/2. 59% Span. 17i/,. Passive 4!/,. Ausg. Sch. —. Zinusl. —. Preuss. Präm.-Sch. 1193/,. Poln. —. QOesterr. Met. 103S/g. Ï Antwerpen, 8. Oktober. Zins), 53/,. Neue Anl. 177/,¿. Br. 3/;. G.

_ ——— Î

Geburtsfeier Sr. Königl. Hoheit des Kronprinzen : gedichtet von A. Wollheim, gesprochen von Herrn Rott. Hier- auf, zum erstenmale: Lustspiel in 5 Abth., frei nah Carlo Gozzi, von C. Blum.

1180

S 50) T pagkfuxt a, M., Ae Oeden, esterr. ö°%/, Met. 106'/,. 1063/,. 49/7 100. Br. 21/29/50 59'/s Bre. 19% 2%, Br. Bank-Actien 1736. 1734. Partial Ob 151!/,, Br. Loose zu 500 FI. 127!/,. 127. Loose zu 100 FI. 275. G. Preuss. Präm.-Sch. 663/,. G. do. 4% Anl. 103!/,. Br: Poln. Luose 66?/g. 6632/4, 59/6 Span. nl. 77/g. 75/g. 21/29 Holl. 5213/1 g. 82/4.

Eisenbahn-Actien. St. Germain 700. Br. Versailles rechtes Ufer 615. Br. do. linkes Ufer 460. 445. Strassburg - Basel 375. G. Bordeaux - Tesie —. Sambre-Meuse 440. Br. Leipzig - Dresden 96. Br. Köln- Aachen —. Comp.-Centrale —-.

Hamburg, 12. Oktober.

Bank-Actien 1441. 1439. Engl. Russ. 108!/,. 5%, Port. —. do. Neue Anl. —. / London, 6. Oktober. Belg. —. Neue Anl. 185/,. Passive 43/5. 21/,9%/9 Holl. 54. 59% 1003/,. 5%, Port. 341/,. Engl. Russ. —. Bras. 80. Columb. 243/,. Mex.

49 g

Cons. 39 94. Ausg. Sch. 73/,. do. 32%, 22!/,.

23!/,. Peru 17!/,. Chili —. Paris, 8. Oktober. 59/, Rente 109. 50. 3% 81. 5. 5%/g Neap. 100. 30. 5%

Span. Rente 20. Passive 4!/;. 39% Portug. 21!/, Wien, 9. Oktober. 49/0 1009/29. 39% 80. 212% —. 19% —.

59, Met. 107!/,. Neue Anl. —.

Bank-Actien 1461.

anae 4d Ee

Königlihe Schauspiele. Montag, 15. Okt. Jm Schauspielhause. Zur Vegean ede,

Das laute Geheimniß, romantisches

: Lustspiel in 1 Aft, von Koßebue.

Dienstag, 16. Okt. Jm Opernhause, zum ebste : Doppelleiter , komische Oper in 1 Akt, nah Planard. Yai von Ambroise Thomas. Deutsche Bearbeitung von C. Bly Hiorauf: Fröhlich. : m, Jm Schauspielhause: 1) L'epée de mon père, vaudey; en I acte. 2) La haine d’une femme, vaudeville en 1 acte ih Scribe, 3) Moiroud et Compagnie, vauderille en 1 acte, par ne Bayard. D F L M

n Potsdam: ie zweite Frau, Lustspiel in 3

von E Blum. Hierauf: Lebendes Bild mit Solotan Abth, Mittwoch, 17. Okt. Jm Opernhause: Die Zer etten : Hierauf: Der Seeriuhe,' großes Ballet in 3 Abth., von P. Taglioni. _ ,

Königsstädtishes Theater. Montag, 15. Okt. Zur Feier des Höchsten Geburts s Sr. Königl. Hoheit des Kronprinzen. Zum erstenmale: von Lammermoor. Oper in 3 Akten, nah dem Jtaliänis des Salvatore Cammerano. Musik von Donizetti. (L neuen Decorationen sind von den Decorations-Malern Hertg T ns E gemalt.) vater TUGe n ständischn eater zu Pesth, neu engagirtes Mitglied dieser Bühne: j Edgard von Ravenswood, als Debüt.) dne: Ei

Jn Vertretung des Redacteurs: Wengtel.

Gedruckt bei A. W. Hayn,

L A y Bord

Ga D ——————

Bekanntmachungen. Ober-Landesgericht zu Justerburg.

Das im Oleykoscheu Kreise belegeue auf 23,744 Thlr. so wie der Verschollenen unbekannte Erben und Erb-| Gläubiger oder sonst aus cinem Rechtsgrunde An-!neuen verbesserten Auflage darf daher dieses L 1628 9 sgr. 5 pf. taxirte adelige Gut Drosdowen nebst nchmer, auf den Autrag der resp. Kuratoren und Ver: |\p 9 f flage darf daher dieses Lehrb y626.

Pertinenzien soll am 16. Jaunar 1839, Vormittags 11 Uhr, sin deu auf vor dem Ober: Landesgerichts-Asse}sor Book an ordent»

kauft werden. fcrer Registratur einzusehen. Jnjterburg, den 1. Mai 1838. Civil-Senat des Königl. gerichts. Nothwendiger Verkanf.

Ober -Laudesgericht zu Bromberg, Das im Wagrowicer Kreise gelegene, landschaftlicz

Hohlkamm, unbekaunter Erbe und dessen Erben

Nachlaß ctwa 16 Thlr. ;

) der l den 21. Juli 1839, licher Gerichtsstelle iu nothwendiger Subhastation ver-|vor unferm Deputirten, Herrn Landgerichts - Rath Tare und Hypdthekeuschein sind in un- | Benedict, angeseßten Termine an Landyerichts - Stelle

Allgemeiner Anzciger für die Preußischen

Vormittags 10 Uhr,

Die dem Aufenthalte nach unbe-

I) die Bogislaus und Michalina v. Gorecka- v. No- wowiepskischen Eheleute, 2) die Barbara v. Gorcecka, §) die Kuniguude, geborne v. Reznowska, verchel. v. Gorecka, werden hicrzu éfffeatiih vorgeladen. Bromberg, den 21. Mai 1838.

Nothwendiger Verkauf. Dber- Landesgericht zu Cöslin. Subhastations-Patent.

Céslin, den 7. Juni 1838. Civil-Senat.

und längsiens U u.8..4 Ül g-

Vormiitags 10 Uhr,

Datum Greifswald, den 25. Scptember 1838.

and Rügen. Dr. Odebrecht, Königl. Hofger.-Rath.

Edictal-Citation.

die Acltern derselben, deren Aufenthalt völlig un- befannt ist, fich noch an: Leben befinden; ferner 2) der Uhrmacher Traugott Haase albier verstorben und auch zu dessen aus 23 Thlr. 17 sgr. 1 pf. be, sehenden Machlasse bekaunte Erben nicht vorhan: den find, deshalb aber zu beiden Berlasseuschaften das Ediktal-Verfahren eintreten zu lassen von uns beschlossen worden ifi; gen, so werden Stadtgerichtswegen Alle und Jede, welche] Rr. 2, zu beziehen: als Erben oder fonst aus cincmm Rechtsgrunde An: sprüche an die Nachlässe gedachter Geyerin oder Haa- : : sens zu haben vermeineu, bei Strafe des Veriusts der Das im Neu-Stettinschen Kreise belegene Gut Born-| Wiedereinseßzung in den vorigen Stand und der Aus- schließuug ven gedachten Nachlaßmassen, hierdurch

den Dritten Dezember 1838 an biesiger Stadtgerichtsselle persönlich oder durch gebörig und zwar, so viel die Ausländer angeht, ge- richtlich legitimirte Bevollmächtigte zu erscheinen, ihre Ansprüche anzuzeigen und zu Oa, darüber und über ihre Borzugsrechte mit

vertreter zu verfahren, binnen der geseßlichen Fris

den Ein und Dreißigsten Dezember 1838

Alie diejenigen, welche au die Verlassenschaft des zu beschließen und sodann cerforbenen Suts-Befigers Carl Felix Georg v. Behr auf Behbrenhoff, in specie an das dazu gehörende, ge- dachte, im Greifswalder Kreise belegene Gut c. p. Forderungen und Ansprüche baben, werden zu deren Anmeldung und Beglaubigung iu eiaem der folgen- den Termine :

decn 1. und 22. November und 13. Dezember c.,

den Vierzchuten Januar 1839

blicati oder abcr der Jurotulation und der Akten nach rechtlichem Erkenntnisse und leßtern Falls den Eiiften März 1839 der Kundmachung des -cingeholten Urtels unter der| Neueste Militair - Veränderungen. Verwarnung, daß solche für geschehen werde geachtet werden, sich zu verschen. Auswärtige Juteresscuten aben Bevollmächtigte am hiesigen Orte zu bestellen.

Ediftal- Citagti 0.0 Karl Gottlieb Böhm, der Sohn des Halbhlfners weil. Traugott Böhns zu Eclenau, bis. zum 1809 Handarbeiter daseibst, dann zum Soldat in die beziehen. Königi. Sächs. Armee ausgehoben, soll im Jahre 1812 als Gemeiner der dritten Compaguie des Regiments Prinz Klemens unter dem von dem Französischen Ge- U : nera! Reynier befehligten Armee-Corps mit nach Polen Schneidergescle Christian Gottlieb Wolter |gegangen, indeß uugefähr 30 Meilen hinter Warschau,

zu Berlin durch die Stuhrsche

Mit cinem Anhange

: Preis 1 Thaler. Leipzig, den 1. Oftober 1838. F. J. Weder

em bestellten Nachlaß-

bandlungen versendet worden.

mepins. 35) Gefechte bei Vitry.

Die Jahrgänge 1811 1813 sind in Hering, Stadtrichter.

erhált dieselbe um 4 wohlfeiler.

Wien, den 5. September 1838.

Zu beziehen durch

von Kemberg, welcher seit mehr als 20 Jahren !in der Nähe der Stadt Küßlin, während geuanntes -

abwesend uud dessen legter iuländischer Äufent-| Regiment im Spätherbst des Jahres 1812 durch einen Waid marschiret, aus+Ermattung zurücfgeblieben und zu der Franzöésish-Sächsishen Armee uicht wieder ge- fommen, fondern in-Russische Gefangenschaft gerathen sevn. Am 18. September 1837 ift Böhms Vater, der frühere Halbhüfuer, dann Auszüg- ler, Traugott Böhm, mit Tod abgegangen und, nacy- dem wir des Abwesenden Erbtheil auf 163 Thlr. 8 gr. + pf. ausgemittelt haben, dessen Gejehwister, unter dem Anführen, daß sie scit dem Jahre 1812 über das Leben ahren vershouen, [und den Aufenthalt ihres abwesenden Bruders, der sorgfältigsten Erkundigungen ungeachtet, etwas nicht erfahren fônuen, auf dessen Todeserklärung, so wie BVerabfolgung seines gedachten väterlichen Erbtheils

haltsort Neustadt - Eberswalde gewesen ist, Vermögen etwa 120 Thlr. ;

Wittenberg, scit 1811 abwesend, Vermögen etwa 41 Thlr. ;

vou Wittenberg, seit 1811 verschollen, Vermögen ein fleines Haus;

o03a Kemberg, scit mehr als 10

Vermégen etwa 175 hir. ;

Fahren verschellen, Vermögen 8s Thlr. ;

an fie, augetragen.

) j Gerichtöwegen werden demna in Gemäßheit des des Schuhmachers Zander, Maric Elisabeth, geb. | Mandats vom 13. November 1779 und Patents vom

des leugenannten

gewöhnlich Geometrie

8vo.

Prätendenten hingegen bei Strafe der Ausschließung |sellt, wovon Jeder sich überzewgen wird, der Beogiw und des Verlusts ihrer Ansprüche, auch der Rechts- zahl und Preis der von anderen Autoren heraudgeg

Adelig Schönbergsche Gerichte. Alexander Gensel, Ger.-Dir.

Literarishe Anzeigen. So eben is erschienen und durch alle Buchhandluu-|H istorishe und romantische Erzählungen,

Allgemeines Gebetbuch der Jsraeliten. Zum Gebrauch in der Synagoge für das weibliche Geschlecht Deutsch bearbeitet.

der Tisch- und Nachtgebetc von Dr. Y. Heinemann.

Oesterreichische militairische Zeitschrift 1838. VII, t. Diéses Heft ist so eben Flihien und an alle Buch»

de ( Fnhalt: 1. Kriegs-Ereignisse bei Gibraltar in den|Nr. 19, zu haben: der Eröffnung cines Gerichtsbescheids sub Vert pu- Fahren ne und Aw Die Mheraliones u erscndung| bündeten Heere gegen Paris im März 1814 (Fort- i

sezung). Der 23. März. 34) Das Gefecht bei Som- Unter Mitwtkung einer Anzahl Entomolegen heraus

111. Literatur. 1V. / j ; V. Karten-Ankün. [17 Band 1s Heft. 13 Bogen mit 2 illum. Kupferl

digung. VI. Uebersicht des Juhalts der älteren Jahr- gänge der Oesterreichischen militair. Zeitschrift (Schluß). Der Preis des Jahrgangs 1838 von 12 Heften i, wie auch der aller frühern Jahrgänge von 1818 bis Pirna, im Königreich Sachsci, am 28. Juni 1838, | 1837, jeder 8 Thlr. Sächs.

Das Stadtgericht. Auflage in 4 Bänden vereinigt erschienen und kosten zusammen ebenfalls 8 Thlr. Sächs. Wer die ganze Sammlung von 1811 1837 auf einmal abnimmi,

Von dem Unterzeichneten ist diese Zeitschrift dur |schienen und in Berlin bci C. F. Amelan Jahre | alle Buchhandlungen um die genanuten Preise zu

X. G. Heubner, Buchhändler. Ludwig Oehmigke in Berlin, Burgsir. Nr. 8, |1r Theil. 458 Seiten in Vvo., auf feinem Maschinel

Fm Verlage der Buchhandlung Josef Max & Karl Jmmermann's Schriften. 8r Band.

E adiangen, (n Merlin in der Pl al hn hen Buchhand in diesem neuesten Werke Jmmermann's auftritt, nimmt

lung (2. N ige), YFägerstraße. Nr. 37, zu haben

Die Raumlehre oder die Meßkunst,

cnannt;

mit gleichseitiger Beachtung von Wissenschaft und Leben, einmal“ alle Winde des für Lehrer und Lerner bearbeitet von

Dr. Wilhelm Harnisch, Seminar-Direktor.

tinister Grafen von

U

Amtlihe Nachrichten. Kronik des Tages.

nen - Ordens

Le ide Sla

P var 5 D D U a qu

Majestät der König haben dem Staats- und Finanz- De D Alvensleben die Anlegung des St. | erster Klasse in Brillanten, so wie dem Ober-

allmeister von Knobelsdorff die Anlegung des Alexander- '

wski - Ordens, welche des Kaisers von Rußland Majestät en verliehen haben, zu gestatten geruht.

Bekanntmachung.

2 e Prâmienscheinen die 108 Serien 5. 54. 88.

zogen worden, welche die Nummern

V

5 Thlr. 15 sz Antiquar. Katalog Mr. 12 gratis. Berlin. List & Klemann, Burgstraße Nr. 9,

Ju unserm Verlage erschienen so eben: , Schloßplaß] Begebenheiten und Skizzen. Nach dem Russische des A. Puschkin, A. Bestuschew, T. Bulgarin und Anderer Deutsch herausgegeben von Fr. Tie 8vo. Brosch. Preis 1 Thlr.

Der Herausgeber dieser Russischen Ern en if bereits durch scine trefflichen Reiseskizzen fo bekannt,

tragung der ausgezeichnetsten Russischen Romanew dichter : Puschkin, Bestuschew u. A. vollkommen befrit digen sollte. Jeugt, wo dic Russische Literatur so h: deutend ius Lebeu tritt, dürfte dieses Werk zeitzanlj

erscheinen. V o ß sche Buchhandlung, Charlotteastraße Nr. 25, Ede der Dorothcenstraßt.

in Leipzig.

Bei Friedrich Fleischer in Leipaig ist so ehen ViCo e

erschienen und bei Ferd. Dümmler-in Berlin, Linde Zeitschrift für die Entomologie. von Professor E. F. Germar.

Preis des erñen Bandes vou 2 Heften 24 Thlr. Wun

So cbeu erschienen und sind bei Bechtold & Hartje, Jägersiraßie Nr. 49, zu haben:

verd. Bosch, six Contredanses sur de motifs favoris de l’Opera: Au fidèle Berger (zum treuen Schäfer). Pour le Piano. Preis 12g sgr

Bei Y. E. Schaub in Düsseldorf is so eben er

emer neuen

ph dersiraße Nr. 11, so wie in allen Buchhandlungen,

zu haben: ¿ Münchhausen.

Eine Geschichte in Arabeskeun. Von Karl Jummermann.

Velinpapier, in elegantem Umschlag geh., 2 Thir. 10gr. Auch unter dem Titel:

Der Machkomme des bekannten Erzählers, welche?

scine Mittheilungen nicht, wie“ scin Ahnherr, haupt: sächlich aus dem Kreise der Jagd- und Reise- Aben teuer, sondern mehr aus dem Gebiete der moralischen Welt. „Fn diesem Erzwindbeutel hat Gott der Herb Zeitalters, den’ Spott ohn Gesinnung, die kalte Fronie, die gemüthlose Phan-

aden:

dessen versteht sich für die, welche den Verfasser

Die Raumlehre des Herrn Semtnar-Direftor|Epigonen näher kennen, von selbst, daß den verneine1: M Loß, von Harnisch is, ungeachtet der vielen Lehrbücher in die-|den Tendenzen gegenüber auch das Bleibende und sem Fache, seit ihrer Erscheinung immer begehrt wor-| Kernhafte der den und hat besonders seit Begründung vieler neuen |mehr jene scha BVürger- und Gewerbschulen starken Absay gefunden. | Stelle findet,

eit, und zwar um so deutlicher, gezeichnet find, in diesem Werke seins

6701 » 36800 0601 » 40700

als daß er den Leser nicht auch durch diese Ucbe« nth

sehen immatriculationsfähig zu seyn,

Wilhelms - Universität widmen , N sehen wollen, werden hierdurch veranlaßt, sich noch vor Anfang des bevorstehenden neuen Studien -Semesters in der Französi- hen Straße Nr. 42 in den Mor | mit Beibringung der über ihre Schul-Kenntnisse oder über be- reits gehörte Vorlesungen sprechenden Zeugnisse, zu melden, wo- | nächst sie, wenn sie" geeignet befunden oder es nach einer Vor- prúfung werden , die Zulassung und nähere Anleitung zum be: | tressenden Studium zu gewärtigen haben.

) wohlthat der Wiedereinseßung in den vorigen Stand, |benen Raumlehren mit der obigen vergleichen will, ou bis incl. | von bis inci. | von bis acl. | von bis incl. oder in dessen Registratur schriftlich oder persönlich| hiermit öffentlich vorgeladen, 7 - G I E = 0! G5 36000/125101 » 135200/199901 » 200000 zu. melden; widrigenfalls die Verschollenen werden für|fommenden 25. Januar 1839, Vormittags, 401 » 1500 65901 » 66000) G O 18 Ai fe tet Ober - Landes» [todt erklärt, die unbekannten Erben und Erbnehmer] persönlich oder durch gebörig gerechtfertigte Beauftragte Für Juristen. 1601 » 1700 66101 » 66200 136701 » 136800 200201 » 200300 : aber mit allen Ansprüchen an das vorhandene BVer- [an Gerichtsstelle zu Gelenau zu erscheinen, sich zu legi:-|Corpus juris eivilis, Deutsch, von Sinteni4 W301 » 5400 66401 » 66500/138204 L 138300200501 A 200600 mèêgen ausgeschlossen und solches den legitimirten Erben |timireu und ihre esagt Ansprüche zu bescheinigen,| 7 Bde, Leipz., 1830—33, neu. 14 Thlr, M8201 » 8300| 66601 » 66700/141201 » 141300/200901 » 201000 resp. dem Königl. Fiskus wird zugesprochen und ars- hierüber mit dem zu bestellenden Kontradiktor allent-|Dasselbe. Velinpapier, neu. \ 18 Thlr, 0701 » 10800| 76701 » T6800 L42101 » 142200/201301 » 201400 geantwortet werden. 4A halben so wie nach Befindeu wegen des Vorzugrechts| Kamp 8, Jahrbücher der Preuß. Gese6g. Bd. 1——49, W001 » 14100| 77001 » 77100/142201 » 142300/206401 » 206500 Wittenberg, den 2. August 1838. ' unter sh binnen vier Wochen zu verfahren und zu| Berlin, 1814—37. 48 Thlr. 20 sgr. 5901 » 16000| T8701 » 78800/143601 » 143700208101 » 208200 Königl. Preußisches Landgericht. beschließeu, I M A Rae Arens Geseys. 13 Bde. in 19 Abth, een §601 » 18700| 83601 » 83700/144001 » 144100/208501 » 208600 E z ¿N L 20 Thlr, 19200| 91201 » 91300/145701 » 145800213801 » 213900 Ediktal-Ladung, dz As 1 April 1839 Sit OSIIALOA Pte Berlin n 20e 10 Oi ° 21000 96601 » 96700 145901 » 146000 214301 » 214400 Die Nachdem i der Bekanntmachung eines Erfenutuisses sich zu ver-|Siewert*s- Materialien. 8 Hefte, cpl. Halte. 2 Thlr, 501 » 23600/ 99101 » 99200 150604 » 150700 218501 » 218600 1) Christiane Friederife Geyer, weil. herrschaftliche | sehen, und haben im Uebrigen auswärtige Betheiligte|Juris?. Zeitung. Jahrg. 1—5 (1832—36). Berlin, M501 » 25600/100801 » 100900 151301 » 151400219901 » 229000 Köchin allhier, aus Görli gebürtig, am 11. März /zu Annahme fünftiger Ladungen Bevollmächtigte im 9 Thlr. 10 \ ¿001 » 26100/102101 » 102200/152301 » 152400/220401 » 220500 d. J. unter Hinterlassung eines Vermögens vou hiesigen Gerichts-Bezirke oder dessen Nähe, bei 5 Tha-|Grävell, Commentar zu den Creditgesegen. 4 5101 » 26200/103501 » 103600161201 » 161300/222601 » 222700 ungefähr 280 Thlr. ohne Leibeserben mit Tode lern Einzelustrafe, zu bestellen. Berlin. : 8 Thlr. 23 sgr, 501 » 26700/103901 » 104600/162001 » 162100227201 » 227300 abgegangen, auch uicht zu ermitteln gewesen, obi Haus Gelenau, am 16. August 1838. Paalzow, Handbuch. 5 Bde. Berlin, 1816— H - |

M01 » 27000 108701 » 108800162301 » 162400/227701 » 227800 11 » 32600 114201 » 114200/162501 » 162600/231001 » 231100

[116401 » 116500 162701 » 62800/233701 » 233800 117301 » 117400

118201 » 118300/18110i » 181200/238701 » 238800

alten.

hier in Berlin durch die Haupt - See- dessen Legitimation

urant gezahlt.

Wer aber seine Prämie im Laufe von 4 Jahren nicht er- | ey sie nách den näheren Bestimmungen, welche die vors | rwähnte nthält, verwirkt, und wird ihr Betrag zu milden Zwecken ver- dendet.

dem Prämienscheine beigedruckte Bekanntmachung

Mit der Absendung der Prämien - Beträge durch die Post d der damit verknüpften Korrespondenz wird sich die Haupt-

Seehandlungs - Kasse nicht befassen.

Berlin, den 15. Oktober 1838. j General - Direction der Seehaudlungs-Societät. (gez.) Kayser. Mayet. Wentzel.

Alle diejenigen, welche sich, ohne nah den bestehenden Ge- dem chirurgischen oder der hiesigen Königl. Friedrich- oder das on begonnene fort-

armaceutischhen Studium bei

genstunden von 8—10 Uhr,

Berlin, den 6. Oktober 1838.

Der Direktor des chirurgisch- pharmaceutischen Studiums bei

hiesiger Königl. Universität. fl Für Denselben: Klug.

Angekommen: Der Bischof der evangelischen Kirche und

tasterei, den schwärmenden Verstand einfaugen wollen, General: Superintendent der Rhein-Provinz und der Prooinz Mit 7 Steintafelu. Zweite verbesserte Auflage.|um sie eine Zeitlang stille gemacht zu haben.“ Ju- W 1837. 172 Bogen. Preis 225 sgr.

estphalen, Dr. Roß, aus der Rhein-Provinz.

Der Hof Jägermeister , Major Graf von Kleist vom rankfurt a. d. O. Abgereist: Se. Excellenz der Königl. Hannoversche Ge-

neral-Lieutenant , außerordentliche Gesandte und bevollmächtigte VNinister am hiesigen Hofe, von Berger, nah Dresden.

i der äßheit unserer Bekanntmachung vom 30. | : A ie 7 E L

i in der

“er sih zu fixiren beabsichtigt.

Allgemeine

ats-Zeitung.

Berlin, Dienstag deu 16m Oftober

Der General-Major und Jnspecteur der ten Artilleríe- Inspection, von Bardeleben, nah Koblenz.

Zeitungs-Nachrichten. Ausland.

Frankrei.

Paris, 10. Okt. Der Moniteur parisien bestätigt in seinem gestrigen Blatte die von dem „Messager““ mitgetheilte

und berichtigt die Meldung des genannten Oppositions - Blattes nur dahín, daß jene Nachricht nicht durch den Telegraphen,

I S

in dem Gehslze umher und las in einem Band von Boileau, den er mit d aenommen hatte. Er wurde von einem Limo- nadier entdeckt, der ihn, mir Hülse eines der Wächter verhaf- tete und der Gensdarmerie úbergab. Man begann sogleich die Instruction, die bis dahin iu contumacium erfolgt war, und lieferte die Sachen aus, die man bei dem Capitain Berard gefunden hatte. Diese bestanden in den gekauften Pistolen, in einem vecsiegelten Briefe, adressirt an den Obersten des 34sten Linien - Regiments, und in einem zweiten offenen Schreiben, dessen Vorlesung eine große Sensation hervorgebracht hat. Am obern Ende desselben fand man einen Todtenkopf mit der Fe:

| der gezeichnet, unter demselben zwei in Form eines Kreuzes ge-

sondern durch einen außerordentlichen Courier in Paris einge- troffen sey. Das Journal des Débats fügte jener Mit- | Es seinem gestrigen Blatte Folgendes hinzu : „Es scheint |

verlassen hat.

Der Prinz har sich zu diesem

| Zweck nach und nach an den König von Württemberg, an Eng-

x —— 17:7 f 108. 141. 160, 187. 192, 210. 36. 256. W1. 262. 267. 270. 326. 368. 4067. 455. |

S Î d aten. 168. A487. 515. 555. 57I. 575. 623. 600. 662. 665.

667. 768. 771. 788. 837. R 04 Ae LAE E

¡9. September 1826 ernaunter Karl Gottlieb Böhm|Segar in England r. v. 036. 1040. 1088. 1143. 1165. 174. ada: E L A

oder nächste Verwandten, | oder, dafern derseibe nicht mehr am Leben seyn sollte, Ma a o Walde ci . 992, 1258. 1272. 1308. 1352. 1368. 1383, 1413. 1422, 1423.

alle diejenigen, welche an scinem Nachlaß als Erben, [sie am Fuße der Pyrinäen in Brauch. Jun der jeßi 137. 1441. 1458. 1460. 1507. 1514. 1524. 1613. 1621. 1624.

d . 1722. 1730. 1812. 1908. 1912. 1936. 1968. 1986.

“den ruh zu baben glauben, und zwar der Abwesende |den Seminarien und geförderten Volksschulen, wie dq i993. 2000. 2003. 2006. 2010. 2014. 2065. 2082, 2086. 2139. wandten, hiermit vorgeladen, sich vor oder spätestens] unter der Verwarnung, daß er außerdem für todt er-| Bürger- uud Gewerbsschulen, mit Recht von neun W144, 2186. 2200. 2205. 2227. 2273. 2278. 2311. 2338, 2359. |

klärt werden wird, Erben, Gläubiger odex sonstige | empfohlen werden. Der Preis is schr wohlfeil 46 359. 2388. 9152. 2458. 2464. 2468. 2490. 2494.

72101 » 172200/235401 » 235500 | 5401 » 45500/118001 » 118100/172901 » 173000235801 » 235900 6701 » 46800 §601 » 48700/119401 » 119500/190701 » 190800245101 » 245200 1401 » 51500/120101 » 120200/191101 » 191200 245701 » 245800 S401 » 55500/122101 » 122200/193501 » 193600 246301 » 246400 þ7001 » 57100/125701 » 125800/196701 » 196800 246701 » 246800 7401 » 57500/127101 » 127200/198501 » 198600 248901 » 249000 9201 » 62300/130701 » 130800/199201 » 199300 249301 » 249400 |

| heutigen Blatte des „Journal des

| sand, an Oesterrei und an Rußland gewendet.“ In dem

Débats‘’ liest man über die Schweizer Angelegenheiten Folgendes : ¡Der eidgenössische Vorort Luzern ij durch die Schweizer Tagsaßung, in der Sibung vom 6. Oktober, ermächtigt worden, auf die Note des Herzogs von Montebello, dem Eatwurfe gemäß, zu antwor- ten, den wir unten mittheilen und der mit einer Ma- jorität von 17 Staaten angenommen worden ist. Wir halten den Streit durch diese Antwort für beendet, die, wenn auch in Bezug auf den Prinzen Louis allerdings nicht sehr aus- führlich , doch durchaus passend in der Form, und versöhnend und friedlih in der Sache abgefaßt ist. Von der Schweiz selbst wird fortan die Aufrechthaltung des guten Vernehmens abhängen, welches sie niht mehr gestórt zu sehen hoffe und wünscht; denn Frankreih wird niemals zum Anhaltpunêkt fúr Verschwdrungen oder Intriguen gegen die Unabhängigkeit und die Ruhe der Schweiz dienen, vielmehr wird diese in der Französischen Regierung, so oft sie dessen benôthigt seyn sollte, thren alten und getreuen Verbündeten finden. Nachstehendes ist die Antwort des Vorortes: „,„„Da Se. Excellenz der Herzog von Montebello, Botschafter Sr. Majestät des Königs der Franzosen , durch seine Note vom l. August von den Bundes-

Behörden verlangt hat, daß Napoleon Louis Bonaparte gehal-

ten seyn solle, das Gebiet der Schweiz zu verlassen, so hat der eidgenössische Vorort Luzern von der hohen Tagsaßung den Be- fehl erhalten, Nachstehendes zu antworten: Als die Großen Räthe der Kantone aufgefordert wurden, auf das Verlangen des Herzogs von Montebello zu antworten, waren ihre Stimmen über die Stel- lung Napoleon Louis Bonaparte's und über die Frage seiner Nationalität, aber nicht über den Grundsaß getheilt, daß die Forderung der Ausweisung eines Schweizer Bürgers, als der Unabhängigkeit eines souverainen Staates zuwider, unzulässig

| sey. Seit Napoleon Louis Bonaparte dffentliche Schritte ge-

Dem §. 6 der Bekanntmachung des Herrn Chefs des Sees | handlungs-Jnstituts vom 30. Juli 1532 zufolge, wird die aus- jelooste Prämie von 65 Rthlr. für jeden Schein, drei Monate zah der heutigen Ziehung, also am 15. Januar 1839 und an den folgenden Tagen , handlungs-Kasse (Jägerstraße Nr. 21) gegen Rückgabe des Oris ginal - Prämienscheins an jeden Inhaber, 1 iner weiteren Prüfung nicht unterworfen wird, in Preußischem.

D'-

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than hat, um die Schweiz zu verlassen, welche Schritte der Vorort bemüht is, zu erleichtern, so ist eine Berathung der Tagsakung, hinsichtlich dieses Gegenstandes, überflüssig gewor- den. Getreu den Gesinnungen, die die Schweiz seit Jahrhun- derten an Frankreich geknüpft haben, kann sie es doch nicht unterlassen, mit Freimüthigkeit das shmerzlihe Erstaunen auszudrücken, welches ihr die feindseligen Demonstrationen verursacht haben, bevor noch die Tagsaßung versammelt war, um auf eine definitive Weise über die as sie ergangene Recla- mation zu berathschlagen.

nicht mehr erneuern e und daß in der Folge das gute Vernehmen der beiden wie durch ihre Interessen verbunden sind, werden möge; sie überläßt sich der Hoffnung, | i ren Verhältnisse der guten Nachbarschaft und die alte gegensei- tige Neigung hnell wieder hergestellt und befestigt werden wird.‘‘‘ 0

Der Herzog von Nemours ist heute fcüh von Luneville in den Tuilerieen angekommen; er stattete einige Stunden später dem Kriegs-Minister einen Besuch ab und ist darauf nach Tria- non abgereist.

Das ras Kriegsgericht der ersten Militair-Division war heute unter dem Vorsiße des Obersten Ballon zusammengetre-

hat gewiß, daß der Prinz Louis Bonaparte die Schweiz | Der Verkauf seiner Pferde und seiner Wagen | ist auf den 10. Oktober angekündigt. Man weiy noch nicht, wo |

Die Tagsaßung wünscht eben so | sehr, wie es nur die Fe N Abi ps r |

i der Art, wie die stattgehabten, ch | | AIE E UDE! cipliooe MOgNN "dal f / Eine genaue Beschreibung derselben is für jeßt unmöglich; es ge- änder, die durch ihre Erinnerungen, | durch nichts gestört ; daß die frühe- |

ten, um úber den Capitain Berard zu urtheilen. Der Ange- |

klagte ist beschuldigt worden, Gelder, welche dem Staate und einzelnen Militair: Personen gehörten, unterschlagen , und seine Rechnungen, welche er zu führen hatte, verfälscht zu haben. Man erinnert sich, daß der Capitain Berard, Schabzmeister des Zästen Regiments am 1. August aus seinem Wohnorte ver- {chwand, und die Absicht zu erkennen gab, sich wegen mehrerer

Defizits, die sich in seiner Kasse befanden, das Leben zu neh- | men.

Man hatte seit längerer Zeit sämmtliche Gehölze in der Umgegend von Paris durchforscht, in der Hoffnung, seinen Leichnam zu finden, aber umsonst. Der Capitain hatte sich mit einer Baarschaft von 100 Fr. und seiner Uhr entfernt, für 75 Fr. ein Paar Pistolen gekauft, und sich dann auf abgelegenen Wegen nach seinem Geburtsorte Stenai begeben. Seine Ab- sicht war , sih auf den Gräbern seiner Aeltern das Leben zu neh- men. Aber dort angekommen, fürchtete er, sich den Blicken der Einwohner preiszugeben, er irrte drei Tage lang in der Umge- gend umher, und kehrte dann auf den einsamsten Wegen nach Paris zurúck. Er hielt sich zehn Tage lang mitten im Gehölze zu Boulogne auf, und lief in einer Hütte von Laubwerk, die er an der Mauer, die Neuilly: umgiebt, errichtet hatte. Ein

| Bund Stroh diente ihm zum Lager, und den Tag über lief er

legte Knochen; hierauf folgte der Brief selbst: Meine letzte Stunde ist endlich gekommen. Hier werden alle meine Qualen enden. Könnte mein Grab für mich ein Zufluchtsort des Friedens und der Ruhe werden! Jch habe so viel geduldet , daß das Leben mir unerträglich geworden ist. Diese Nacht wird die ruhigste mei: nes ganzen Lebens seyn. Keine erschrefenden Tráume, feine grausamen Marter mehr! Jch werde nicht mehr vom Hunger gequält werden! Elendes Leben! J werde dich also für im mer verlassen, ohne Bedauern! Ja, ohne Bedauern! denn ih habe zu traurige Tage verlebt. Und wenn ich nur allein un- glúklih gewesen wäre! Aver ih weiß nicht, welcher Dämon an mein Schicksal gekettet ist. Jch habe, ohne es zu wollen, die Verzweiflung aller derer, die mi umgeben, herbeigeführt. Unglükliche! Jhr seyd jeßt mehr als ih zu bedauern, denn ich dulde nicht mehr! Lebe wohl, armes, menshliches Geschlecht: Fch bedarf deiner nicht weiter, als um ein wenig Erde auf meinen Leichnam zu werfen. Thue es willig, wie ih es unte! ähnlichen Umständen gethan haben würde. Wollt ihr wissen, wer ich bin, so ôffnet meine Schachtel (ma boite). Ich habe ati Einen geschrieben, der mi kannte, und der mir selbst wohi wollte. Mdöge ihm mein Brief und meine Schachtel überliefei t werden.‘ (Die Verhandlungen vor dem Gerichte werden wir morgen nachliefern. Das Resultat war eine Freisprehunz des Angekiagten.) l

Man liest in dem Courrier de l'Ain vom s. Ofktobe! : „„Wir beeilen uns, das nachfolgende Schreiben bekannt zu ma: chen, wodurch die falschen Gerüchte, welche an der Gränze vei breitet waren, vollständig widerlegt werden. „„,„Mein Herr. Jch habe in Jhrem Journal so eben cinen vom 29. Septen der datirten Brief gelesen, worin von den zahlreichen groben und widerlichen Beleidigungen die Rede ist, welche sich die B-:- vdlkerung Genfs täglich gegen den Kdnig, die Regierung ui ò das Volk von Frankreich zu Schulden kommen lass)se. Jch kar: Ihnen nach der Wahrheit die Versicherung ertheilen, daß Jd Korrespondent sehr \c{lecht unterrichtet ist. _ Alle Franzose?:, welche in der legten Zeit in Genf gewesen sind, können nic anders, als das Verfahrèn der Bürger aller Klassen durchaus löblih finden. Es is vor allen Dingen durchaus fals, daß die Büste des Königs durch die Straßen vL:!! Genf getragen und von der Volksmasse verbran"t worden ist. Nur eine übelwollende Partei har solche, förmli:) aus der Luft gegriffene Nachrichten verbreiten können, um dn Haß zwischen zwei Ländern anzuschüren; ein verruchter Zweck, dem Jhr Journal gewiß nicht zum Organ dienen witd. Lüge und Verleumdung sind keine Französische Waffen. J habe bei den Bewohnern Genfs nur eine ruhige und würdi? Haltung bemerkt und Alles ließ auf eine gütliche Beilegunz des Zwistes zwischen zwei Nationen hoffen, die dazu bestimmt sind, sih täglih mehr zu achten und mehr und mehr zu nähern. Jch zweifle nicht, daß Jhre Unpärteilichkeit die Berichtiguns eines Augenzeugen nicht verschmähen wird, der stets der Wakls"- heit die Ehre giebt. Versoix, 4. Oktober 1838. (Gez.) Der Graf von Marmier. Requetenmeister beim Staatsvrath.““‘“

Man hat ungefähr eine Meile von der Stadt Bourg St. Andeol (im Departement Ardèche) Grotten von der größten Ausdehnung und besonderer Schönheit entdeckt. Sie befinden sich in der Gemeinde St. Marcel an den Ufern der Ardecie.

nügt, zu sagen, daß es in Frankreich vielleicht niche eine Hddle giebt, die mit ihnen den Vergleich aushalten könnte; man braucht 6 bis 7 Stunden, um sie mit der Fackel in der Hand zu dur- wandern, und findet in denselben Gallerieen und Sále von 2 bis 300 Metres Länge. Der schdnste Kalkspath bietet sich in den verschiedenartigsten Formen dem Auge dar: hier ist es eine Kaskade oder ein gigantischer Monolith, weiß wie Alabast?r, dort sind es Säulen von riesenhafter Höhe, weiterhin sieht man Vorhänge, Baldachine, Bänder von der saubersten Arbeit, die unsere Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen; überall bieten sich Tropfstein-Gebilde in den verschiedensten Farben und mannig- fachsten Formen, die oft mit einer systematischen Regelmäßigkeir wechseln, dem Beschauer dar. Seit dem Anfange des Monats September, wo diese Grotten zuerst entdeckt wurden, besuchen täglich einige Hundert Neugierige dieselben. Der Präfekt des Ardèche- Departements hat vor einigen Tagen einen genauen Bericht über diese prächtigen unterirdischen Hdhlen eingefordert,

| díe bis diesen Augenblick unbekannt waren und nur durch einen

ufall entdeckt worden sind. i tis Man schreibt aus Bordeaux vom 7. Oktober: „Seit mehreren Jahren haben wir zu unserer Weinlese kein so gün- stiges Wetter gehabt, als wir uns seit einigen Tagen erfreuc1n. Von allen Seiten beeilt man si, diese günstige Gelegenheir zu benußen, und die Weinbergs-Besiker rehnen darauf, daß die Güte des Weines von 1838 ersetzen werde, was ihm an Quan- tität abgeht.““ Aus anderen Gegenden lauten dagegen die Nachrichten über die Güte des Weines sehr ungünstig. Im Charentais liest man vom 6. Oktober: „Die Weinlese iat bereits in einem großen Theile von Frankreich begonnen. Za der Touraine und in Orleans giebt man sich derselben mit gro- ßem r O) an der Charente beginnt die Lese am nächiten Montag. Wenn das shdne Wetter, das wir jeßt haben, andauern sollte, würden die Weinbergs-Besiher gut thun, noch einige Tage 1 warten. Der Wein wird herbe, wenn man ihn zu sehr pre,