1838 / 291 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

daß man die Absicht hat, die dur< den M so daß zu allen

t werden soll, ih hdre jedoch, die stark genug sind, keiten zu überwinden, f dem Rothen Meere befördert wer- ain J. Barber sagte hierauf, daß die Compagnie bis jet gestellten Dampf- Brief - Beförderung ausreihten, und der Passagiere viel zu wenig gesorgt „„wird diese Dampfschifffahrt nderen Lichte betrachtet, ngland haben so vielerlei andere in Betracht kommt. Jn seinem Palast eben #o England interessirt, wie der Landmann ist Niemand gleichgültig gegen die entstehen müssen, wenn man Jndien in Berührung mit England bringt; und in j 2800 Actien, im Betrage von 140/909 j s Rothe Meer zu errichtende Dampfboot- | Präsidentschaften mit England, unterzeich- j âre indeß cine Absurdität, wenn man an- daß in England, wo Millionen dazu verwendet um London und Birmingham durch verbinden, nicht eine hinreichen Personen zu finden seyn sollte, wúrden, um Indien in nähere Man wird vielleicht fragen, Hoffnung nach ih den möglich kärze Weg durch

Dampfbdte zu bauen, sun erzeugten Schwierig Jahreszeiten P den könnten.“ C drei von der Ostindische bôte nicht einmal zur ie Bedúrfnisse sagte er,

Der Capit

daß für d „In Indien““, in cinem “ganz a hen Kaufleute in E daß fár sie Indien nur wenig st der Gouverneur in

überhaupt Die Britis Geschäfte, i Indien dagegen i bei der Verbindung mit in seiner Erdhütte. Vortheile, die eine möglichst nahe

Bengalen allein sind Pfd., fär die úber da Verbindung der net worden.

e R E E:

eine Eisenbahn zu de Anzahl von unternehmenden die 400,000 Pfd. subscribiren Verbindung mit England zu warum man nicht ums indien fahren will; ich sten Weg zu neh- Aegypten no<h au- indem er durch eia halbcivi- dem Kauf-

Vorgebirge der guten erwiedere darauf, daß men wünsche. ßerdein die Vortheil lisirtes Land führt,

manne neue Márkte, Feld zum Wohlthun u vielleicht einwenden ,

Gehalt von 1500 Tonnen und erhalten soll, zu groß daß in weniger als zwölf Verkehr unge Böte so groß seyn müssen, gelmäßig fortfe luß von fünf

Auch bietet der e dar, daß er, der Civilisation eine neue Bahn, dem Christen und Philosophen ein weites Forschungen erdfnet. daß die Dampfbôte, deren jedes einen eine Maschine 600 Pferdekraft h rechne jedoch darauf, Monaten nach Eröffnung der mein vermehren wird; auch glaube um alle Hindernisse n zu können. ôten von der ei kleineren für die Fahrt nah Bombay, ur Fahrt durch die Wüste, würden sen 400,000 Pfd. betragen. Man von Omnibus in der Wüste spreche, daß ich in dem ersten, der die Fahrt Die jährlichen Ausgaben w. werden 227,460 Pfd. den fúr die Kohlen allein wärden sich bloß fen, denn ih kenne Jemand, der Preis zu liefern bereit ist. Die viel Einnahme kann man rech- en auch auf diesem Wege nach Frage kann nun wohl kein denn wenn man den Anglo- Jndiern nur Begurmlichkeit verschafft

S D I E idi N U A a i 4A

Man wird

seyn würden. I

ten sih der ih, daß die überwinden und ihre Fahrten re Die ersten Auslagen, mi angegebenen Größe und zw so wie der Omnibus und Vans z 335,000 Pfd., oder in runden Z lache nicht darüber, daß ih ih kann nur so viel sagen, macht, einen Plat für Kohlen, Lohn, betragen. Die Ausga auf etwa 90,000 Pfd. belgu sie funf Jahre lang fär diesen nâchse Frage ist nun: Auf wie nen, und werden die Reisend Indien gehen? Zweifel herrschen, erforderliche neun Zehntel aller Reisende Die Einnahme von den Nei gabe von nach und 65,800 Pfd., nach und vo pád u. s. w. 20,600 Pfd., a so daß noch ein Ueberschuß v vidende zu vertheilen wär Post in Eng der Indischen 12,000 Pfd. einbringen. Diese. Berechnungen acht worden, daß die Präsidentschaften , st|st unterhalten wird.

nehmen werde. Lebensmittel u. \.

Ueber die lebtere

werden ge- n diesen Weg vorziehen. na<h der Aus- die Bekdstigung berechnet, nach und von Madras ferner fúr Ge-

senden würde,

von Kalkutta 130,000 Pfd., n Bombay 42,720 Pfd., {so im Ganzen 297,720 Pfd. betragen, on 70,260 Pfd bliebe, der als Di- Außerdem würden no<h die Brief- sand und vom Kontinent 60,000 Pfd, men also 72,000 Pfd. jährlich sind natúrlich unter der Vor- Verbindung zwischen Eng- Ceylon und Batavia mit der Ich habe dabei 000 Personen die Reise nah und ß die Hälfte derselben den Weg // Die Versammlung beschloß, t werden solle, die den vom Capi- so wie anderweitige erwa noch <tung einer Dampfschifffahrt Rothe Meer prüfen solle.

-radifale Agitator, Herr Oastler, der gegen esel zu Felde zieht und seit kurzer Zeir eine denkt jest schon daran, Wie verlautet,

Felleisen der

auésebung gem land, den drei Regelmäßigkeit einer Po angenommen, daß jährli von Indien machen, und da ôber das Rothe Meer neh! daß eine Kommission ernann tain Barber vorgelegten Plan, eingehende Vorschläge na< Indien úber Der toryistisch das neue Armen-G nicht gerin sich einen will Herr Stanössield, Plaß machen. Die Tíme

fúr die Erri

Bedeutsamkeit erlangt hat, 6 im Parlamente zu verschaffen. der Repräsentant von Huddersfield, ihm ierung Ludwig Philipp?s zur fast täglih enthälc sie {<hmä- vorzüglich sind es die Bloka- die Occupation von Al- worauf jenes Blatt un- s ob es hoffte, mit sei- Fels auszuhöhlen und die zwi- bestehende Eintracht zu un- sagt die „Times“ in ih- ärtigen Angriffs-Ver- so werden nicht

s hat jeßt die Reg Zielscheibe ihrer Angrisfe gemacht ; Artikel gegen dieselbe, und Mexiko und Buenos - Ayres, gier und die Schweizer Angelegenheit, ermüdli<h immer wieder zurü>f nen Tropfen allmälig doch den reich und England jeßt „Wenn Ludwig Philipp“ Blatte, „bei seinem gegenw Amerika beharrt, ohne daß es zu einer Kollision íIndeß heißt auf friedliche Weise Sollte dies

5mmt, al

schen Franf tergraben. rem heutigen fahren gegen Mexiko und Süd- mehr zwei Monate vergehen, wischen Frankreich und daß Ludwig Philipp die Neigung zeige, cxitanischen Blokade herauszukommen. würden wir uns aufrichtig darüber freuen, {6st und um Frankreichs willen, wie um ; und Englauds willen.““ Nach den lesten Berichten au er Männer, welchekder Ermo geklagt sind, suspendirt worden, wei ssagen gemacht, sich entfernt m Publikum auf den “Plan, Gouverneur und sein Rath in Bezug auf British-Nord- Amerikanischen Ko- Jn Ober - Kanada sollen unition aus den Vereinigten und man {loß daraus, ätherischen Absichten noch im-

Großbritanien kömmt.

aus der M der Fall seyt, so | um Sr. Majestät se

s Kanada war das Verhör rdung des Lieu- { zwei Zeu-

Aalbert’'s, cines d tenaut Weir gen, die vor der Jury wichtige Au Sehr gespannt war man î welchen der General- die künftige Verwaltung der lonieen entworfen haben möchten. neuerdings Waffen und Kriegs-M Staaten eingeshmuggelt worden daß die Mißvergnügten ihre verr mer nicht aufgegeben hätten. Bon den neuesten , August reichen, müssen se daß sie ziemli< günstig lauten. Alle Haus- MNáhe von Kingston waren an ih auch die Feld-Neger fi Bedingungen zu arbeiten ;“ man berechnet,

Nachrichten aus Jamaika, die bis zum lbs die Oppositions-Blättter cinge- Neger ín der re Arbeit zurückgekehrt, und agen allmälig wieder an, unter erträglichen

daß {hon ein Drit-

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theil der Leßteren von neuem zur Arbeit geschritten find, und von den Anderen hoffte man bald dasselbe.

Schweden und Norwegen.

Christiania, 9. Oft. Se. Majestät haben auf den Vor- {lag des Kirchen-Departements und der Regierung beschlossen, daß aus dem Unterstüßungs-Fonds für das Aufklärungs/Wesen 1000 aebundene Exemplare der bci den Buchhändlern uldberg und Dzwonkowski erschienenen „auserlesenen Volkslieder mit náchster Hinsicht auf die unteren Stände“/ angekauft und den Bischdfen des Königreichs übergeben werden sollen, um solche als Prámien an junge Schüler und Konfirmanden, die sih durch Fleiß, Forischritte und Betragen auszeichnen, zu vertheilen.

Es verlautet, daß Ole Bull und unser berühmter Dichter Wergeland einig geworden, eine Norwegische National - Oper herzustellen. Der Dichter wird dem Tonkänstler dazu in diesem Winter den Text liefern. Von einem Konzert, welches der Lestere hier gestern gab, hat er die Einnahme zur Begründung eines Musik-Konservatoriums hierselbst bestimmt.

D à¿vemar: f

J 6e hoe, 12. Oft. (Stände-Ztg.) Die von der Ver- sammlung der Holsteinshen Provinzial-Stände dem König über- reichte Adresse lautet also: p N Aae,

„Allerdurchlauchtigster, Großmächligsicr, Ullergnädigster König und Herr! Die auf Ew. Königl. Majestät Befehl jeßt zum ztvetten- mal versammelte Heistetnische Provinzial-Stände-Versammiung, €in- gedenk der von Ew. Majestät durch das allgemeine Gese vom 28. Mai 1831 ausgespreczenen landesväterlic;en Absicht, durch sie die zu- verlässigste Kunde von den Mitteln zur Beförderung des Wohls der Einwohner der Herzogthümer zu erhalieu, und das Baud, welches Ew. Majesiät Köniziiches Haus mit Fhrem Volke vereinigt, noch fester zu inüpfen, beeilt si, die Versicherung ihrer unwandelbaren Trene und unbegränzter Ergebenheit au Et. Majestät und Aller- béchsidero Königliches Haus auch jebt, wie bei ihrer erjten Zusam- menberufung, wiederboli auszusprechen. Weun wir uns erst ]ebt/ nachdeu: fast drei Jahre seit der ersicn Zusammenfunft der Holsteinischen Stände - Versammlung und mehr als zwei und ein halbes Jahr seit ihrer Auslösung verstrichen, wieder ver- sammeit scbea, so habea wir mit tiefer Betrübniß die beson- deren Umstände erkannt, welche gleich anfangs der genauen Erfüllung der Allerhöchsten Zusicherung hemmend entgegen getreten sind. Duxch die von Ew. Königl. Majeftät uns gewordene Eréffnung, betreffend die Refuitate der im Jahre 1836 von uns erfiatteten Gutachten, hat die jedem Holsiefner uncrschütterlicy inwzohnende Ueberzeuguug von den wahrhaft landesväterlichen Gefinnuugen Ew. Majesiât, welche stets nur das wahre Wohl Jhrer gcireuen Unterthaneu Dea t oerstärft werden müssen. Dle Versammiung erkennt mit le haftem Dank die Beachtung, welche ihre Anträge in Betreff der dur<h Ew. Majesiät Kommissarius ihr vorgelegten Gese Entwürfe in mehrfa- cher Nüclsicht befunden haben. Jst dieses auch zum Theil nicht in dem Umfange geschehen, daß wir uns die gewünschte Wirfung davon versprechen dürfen, haben wir namentlich die Emanirung des von uns, so wie es erlassen, cinstimmig widerraihenen Geseges, betresfend das See: Enrollirungs-Wesen, um desto shmerziiher empfinden müss- sen, je nahtheiliger der Eindruck ist, welchen dieser Erfolg des von uas nah gewissenhafter Erwägung ertheilten Rathes her- vorgebracht hat, so überlassen wir uns doch der Hoffnung, daß die Umstände und Hindernisse, welche einer größeren Wirksamkeit der Provinzialstände zur Zeit noch entgegensiehen und die Emanirung jener Gescgze veraulassen fonnten, in Uebereinstimmung mit den Wünschen Fhrer geireuen Unterthanen wehr und mehr wer- den beseitigt werden. Die Ho!steinicze Stände- Versammlung hat es dantbzx mohrgenommen, daß auch bei den gegenwärtig zu ihrer Be- raißung uud Beschlußnahme vorgelegten Gesetz -Eutwürfen die An- tráge derselben mehrfache Berücksichtigung gefünden, daß außerdem in Betresf mehrerer Anträge die. fünfiige Berücksichtigung Allergnä- digst zugesichert worden. Steht uun zwar nach den Mittheilungen Ew. Königl, Majestät Kommissarius die Erledigung gerade der wich- tigsten jeuer Anträge während unserer diesjährigen Zusammenkunft noch nicht zu erwarten, bátteu wir auch allerdings gehofft, daß den gere<ten Wünschen der Unterthanen ia dieser Hinsicht schon jegt voll- mtándige Gewährung zu Theil werden fönne, so erfüllt es uns doch mit besouderer Dankbarkeit, daß Ew. Köüigl. Majesfiát der Versammlung einen Gesek-Entwurf Über dic Kiageu gegen die Königl. Administrativ- Kollegien haben vorlegen lassen. Eine geseßliche Bestimmung über diesen Gegenstand, unter Berücksichtigung des von uns zu ertheilen- deu Gutachtens, wird hoffentlich die Nachtheile, welche für die ge- treuen Unterthanen Ew. Majestät die bisherige Verbindung der Ad- mínisiration und der Justiz in den oberen Kollegien herbeigeführt pat für die Zukunft hebeu. Der baldmöglichfien Erfüllung des Allerhôch- fien Befehls wegen Beschieunigung der Porbereitungen, welche zur Erledigung der Differenzen in Betreff der bestrittenen Bankzinsen der Augusienburger und Schleswig-Holsteinschen Fidcifommiß-Güter an- noch erforderlich sind, dürfen wir nunmehr zuversichtlich entgegense- hen. Mit Bestürzung haben wir vernommen, daß dié Erledigung der wihtigen Differenzen zwischen den Finanzen und der National-Bank bercits auf eine Weise erfolgt is, welche für das Herzogthum den dur<h Errichtung der National - Bank und die dadur<h be- wirkte Verbesserung des Geldwesens des Königreichs schon er- littenen unermeßlihen Verlusflen noch neue Belästigungen hin- zuzufügen scheint, deren Umfang zur Zeit nicht vollständig zu erfennen i. Der Königliche Kommissarius is, wie wir auf desfallsige Anfrage erfahren, zur YJeit nicht ermächtigt, in diescr Be- ziehung die geeigneten Mittheilungen zu N Wir müss:n daher die Zuversicht aussprechen, daß Ew. Majestät befehlen werden, daß den gegenwärtig versammelten Ständen drs Herzogthuus die in die- ser Hinsicht erforderliche Aufklärung baldigst vorgelegt werden moge. Der {a der Kbnig!. Eröffnung ausgesprochene Allerhöchste Wille, daß Ew. Majcstät getreue Unterthanen vou dem Zustande der Finau- zen Kenutniß exhaitea, und daß eine dem Zie entsprechende Ocf- fentlichkeit des Staats-Finanz:Weseus sialtfinden solle, gewährt uns die U-rberzeugung, daß Ew. Majestät diesem Zweige der Staats-Ver- waltung Ihre ganz besondere Aufmerksamkcit widmen. Die uns ge- wordene Allergnädigsle Zusicherung, daß auf die Ausarbcitung eines Finanz-Vlans, unter Erwägung der Bemerfungen der Provinzial - Stände, Bedacht genommen werden solle, ist uns ein neuer Verweis der vielfach erkannten laudesväterlichen Absichten Ew. Majestät. Je weniger wir aber oecrhehlen dürfen, daß die be- fanut gemachten Finanz-Uebersichtea der ausgesprochenen AllezhLchften Absicht auf keine Weise genügend zu entsprechen scheinen, daß die uns gewordene Lusicherung an Bediugungen gefnüpsi i}, weiche die Erreichung des dringenden und durch die Nothwendigkeit hervorgeru- fenen Wunsches der getreucn Unterthanen Ew. Majcstät in eine un- bestimmie Ferne hinansschieben und zu begründeten Vefürchtuugen Raum geben , daß cine hinreichende Garartic sür die wirflicze Er- rcihung der landesvdäterlichen Absicht nicht vorhauden sey, um desio zuversicztlicher dürfen wir hoffen, daß unscre ferneren etwanuigen An- tráge in dieser Bezichung sh Ew. König!. Majestät näherer Berücksichtigung zu erfreuen haben werden, Müssen wir es zwar bedauern, das Ew. Majestät anf unseren Antrag we- gen Aufhebung der Berechnung nach Neichsbank - Geld aus allgemei- nen Staats - Rücfsichten, welhe uns unbekannt geblteben, nicht haben eingehen fönnen, so erfemién wir doch mit ehrerbietigem Dank, daß Ew. Königl. Majestät eine Untersuchung und Abhülfe der BVes- s<hwerden zu verfügen geruht haben, weiche für die Unterthanen des Herzogthums aus dieser Berehnungsart erwahscn. Der baldigsten Becudigung der angeordneien Untersuchung, dem desfalls vorbehal: teneu ferueren Allerhöchsten Bescheide dürfen wir mit froher Zuver- sicht entgegensehen. Wenngleich leider die Rücksicht auf die gegen- wártige Lage der Finanzen des Staats eine Gewährung unsercs An- trages wegen Aufhebung des verderblichen Lotto's zur Zeit nicht ge-

wir do überzeugt seyn, daß die einstimmigen dieser Beziehung fortwährend mfcit Ew. Königl. Majestät würdig era, ches irgend gestatien, Gewährung finden Gesinnungen und seiner Lêyalität, wird Füirslen blicken und verirauenévo[s ajestät dem Lande verliehen vörders Provinzial: i Holstein eingeführt i>cla mögen zu dem Zwee, den Wobl und Glü deg ischen Fürsten und Volf, át geruhen, diese Adresse, welche die s lung zu den Stufen des Königlichen 1, und uns die Versicheruy bevorsiehenden Berathung and der Leitslern unse Oftober 1838. Ey, chorsamse Versammiung de ! Valcmann, Präsi,

egatte vom Vice-Admiral lhem fr diesen erfreuli- ‘ommando der Mandver und der Parade am ses Kriegsschiffes übertragen worden war, e Mandbver wurden unter der Leitung des genannten dßter Präzision und Gewandtheit ausgeführt, Allerhöchste Zufriedenheit an den Tag Als Jhre Majestäten nach beendigtem Land gestiegen waren, sidieselben, von dem Gouverneur be- den ehemaligen Dogen- Palast und hierauf in die um alle dortigen Merkwürdigkeiten in Au- wurde noch die Kirche von Santa hren Majestäten besucht. Se. Ma- Kaiser kehrte hierauf in den Palast zurü, Jhre Ma- Kaiserin aber beehrte no< das Kloster der Salesiane- inem Besuche. Auch der Nachmittag wurde von stäten der Besichtigung verschiedener Anstalten und ten der Stadt gewidmet.“

Konstantinopel

ieselben wurden auf der Fr

stattet hat, so dürfen herzoge Friedrih, we

dringenden Wünsche d igen Aufmerfksa ald die Umstände fol werden. Unwandelbar in scinen der Bewohuer Ho erwarten, daß die J indem Sie am 28. : Stände für die Herzogthümer S irfen und sich cut siimmte, zun

es Landes iu

der sorgfält

tet und, sob so empfangen.

Sámmtlich erzogs mit gr Se. Majestät die u legen gerußten. an der Piazzetta wieder ans

Sich Allerhöch

lstcins siets zu seinem ustitutionen, welche Ew. Maj Maí 1831 erflärtcn, daß hleéwig un

werden soliten, w Fhrx erhabener Wille deusciben be Landes, zur Befesligung des Mégcu Ew. Königl. Majest eben eréffnuete Stände-Vers Thrones niederlegt, buldvoll av 11 erlauben, daß aich jezt bei unscren gegen König und Vaterl Fyechoe, den 2.

Bandes zt

St. Marcus- Kirche, zu nehmen; später ella Salute von J ediglich die Pflicht Verhand!unäeu seyn werde. Kéuigl. Majtf zial-Stände des Herzo W iese, Berichterstatter.“

Deutschland.

(A. Z.) Se. Königl. Hoheit der Diesen Morgen

ät allerunterthäntgst treug

thums Holßicin. | rinnen mit e

| eiden Maje

R dr

vom 26. September wird in meh- hen Blättern berichtet, daß Tages zuvor zu Bu- Millionen Türkischer Piaster (etwa 1,800,009 Fl. Wechseln aus Alexandrien angelangt seyen. andte der hohen Pforte diese Summe, welche zum e des Tributs vom vergangenen Jahre, n einer kleinen Schuld Mehmed Ali’s an den Pforte, im Uebrigen in einer starken Konto-Zah- Tribut für das laufende Jahr besteht, an welchem 4 Millionen rückständig bleiben, deren baldige bestimmt zusichert. D'Anastasie, erster Kaufmann in Fonds nah Konstantinopel zu in Baumwolle. Jn Kon-

Ï reren Deuts jukdere 18 C. M.) in med Ali #\

aus dem Nest

München, 13. Oft. Kronprinz ist diese N hatte in der Hoftirche zu feier fúr die verstorbenen Kronprinz und der P Bayern und der Herzo rer tritt am 16ten die Reise nach deren der Gra Herzoglichen

acht hier angekommen. St. Michael die gewöhnliche: Todten Max-Josephs-Ritter statt, welcher der rinz Kari, so wie der Herzog Max in g von Leuchtenberg, beiwohnten. Leßte: St. Peteréburg an, wohin Mejean und der General cer, Herr Röux, begleiten, ge des hôchsiseligen Königs Max, fand Unvergeßlicheu mit Blumenkränzen ge Nacht von unbekannter Hand gespendet Zug rührender Pietät, die sich seit mehreren Jah kundgiebt.

Königin. Therese dürfte bis zum idten während, Briefen aus Tegernsee zw Königin Wittwe schwerlich vor Au

zum Theil í

Hanquier der

(lung an dem E nun nur noch F Nachzahlung Mehmed Ali ul in Aegypten, en, ist beauftragt, die und erhält den Werth hierfür hat das Anlangen dieser Sendung allgemeine Freude und Beruhigung verbreitet, indem man sie als eine Bürgschaft Zeit wenigstens für den Frieden mit l Der Cours des Türki- merklich dadur<h gebessert, troß der zu gleicher Zeit bekannt gemachten Verwerfung der ein? Fixirung desselben bezwecenden Vorschläge des Handelsstandes. Aus Smyrna berichtet man, daß ein Türkischer Kutter neuli< ein entde>t, und sogleich zu dessen Verfolgung ge- Nach kurzer Jagd landete der Pirat an den Fel- sen-Ufern von Berg Athos, worauf auch der Kutter docrt Mann- | chase ausschiffte, um sich der Räuber zu bemächtigen; allein Ì diese fanden bei den Griechischen Bewohnern von Berg Athos Unterstúßung, seßten sich mit diesen tapfer zur Wehr, und zwan- Türken, sich auf ihr Schiff zurückzuziehen und das

ihn unier An Administrator der

Heute, am Todesta man das Standbild d die in der

Der Schwedi- Ï sche Kons

wurden, ein ren auf diese zarte Weis

Ihre Majestät die aus Trient zurücfkehren, folge, Ihre fang Novem

Der Kaiserl. Oesterrei Fürst Esterhazy, befindet

Bamberg, 16. Oft. dem Elsaß vom 8. Okt entschieden sich die D unserm Elsaß gelt Theile und seit l reich; der Elsaß hat sei von jeher wandte das das Kabinet Ludwig Philipp's all franzôsiren. Franzosen

nahm, daß auf einige Mehmed Ali nichts hen Geldes hat sti

Mojestät die u besorgen sey. bers hier eintrefsen wird.

chische Botschafter am Londoner Hofe, sich seit mehreren Tagen in unsere Piraten-Schi

Der Fränk. Merkur schreibt aus (ritten sey.

ist interessant, wie kräftig und eutsche Natur und Art noch immer in Seit 1648 gehört er zum großen 397 gehört insbesondere Straßburg zu Frank- n politisches Geshi>® mit ihm verknüpft; Französische Kabinet, aber nun besonders e Mittel an, den Elsaßer

ober: „Es end macht.

gen so die Weite zu suchen. Der Kdnigl. Großbritanische Konsul, Oberst Hodges, is Ï nah mehrmonatlicher E von Konstantinopel zurück / s heißt, derselbe habe dem Fürsten Milosch eben so wichtige als günstige Nachrichten über die mit der Pforte hinsichtlich der künftigen neuen Ordnung in | Serbien gepflogenen Verhandlungen, übrigens auch sons wich- tige die orientalischen Verhältnisse betrefsende Neuigkeiten für | seine Regierung, die er sogleich durch Courier nach London weiter beförderte, überbracht. Aufder Donau bemerkt man gegenwär- | tigungewöhnliches Leben. Die Proviant-Zufuhren für die Tärkischen | Donau-Festungen, welche wirklich auf den Kriegéfuß geselzt werden | sollen, beschäftigen eine Menge Frachtschiffe, so daß die Frachtpreise angen sind, und viele Nachfrage ; Cin schon álteres chifffahrt hôchst wichtiges Projekt scheint von j neuem mit allem Ernste aufgenommen worden zu seyn. reich will nämlih mit Einverständniß der Pforte den alten ver- S sandeten Kanal des Trajan von Rassova bis Kostendsche wieder E herstellen lassen, wodurch die Donaufahrt um beinahe 80 Mei Ï len verkürzt, und das von den Russen beseßte Sulina vermie- Ä den würde. _— Jn Bezug auf die oben erwähnte Canalisacion der Donau Ì berichtet ein Korrespondent der Allgemeinen Zeitung: „Sie | werden sich erinnern, daß vor etwa anderthalb Jahren in Konstan- | tinopel die Herstellung eines Kanals angeregt wurde, der die ; Donau, da wo sie unweit Silistrta ihren Lauf nach Norden richtet, mit dem Schwarzen Meere auf der kürzesten Linie in : intung Augen sollte. gung dieses Kanals gewähren müßte, sind augenfällig, denn | * nebst dem, daß dadurch die Fahrt nach der S ride Balutftade und überhaupt nach den südlichen Häfen des Schwarzen um einige Tage abgekürzt würde, könnte man fär die Zukunft hinsichtlich des freien Verkehrs mit dem Orient ganz beruhigt 9n, und politische Spannungen, die sich etwa unter den die onau-Mündung beherrschenden Staaten ergeben möchten, wür- den auf den Handel minder empfindlich zurückwirken. Auch verdient Ÿ der Umstand Beachtung , daß die Fahrt von Jsatschka bis ins, A Zeiten, no<h mehr aber die Ein-\. ie, wirth vesibelis (t, Dams nahm sh worttgli En: / ( ¿ nahm sich vorzüglich Eng- | C F inge ‘aphische L : land ves SAG a E: watd: aus “Tugleith L Ls Bag | Chaux de Fonds eingegangen sind, hatte eine telegraphische De- Journalen vielfältig über die wahr ereien Lärm geschlage des Stromes gegen

Wels\che aber freili<h auch nennt will von ihnen ebenfalis nichts wissen. der neulich im Theater zu - Vorstellung aus teten. Der

wieder in Belgrad angelangt.

die Deutschen

Schwaben und Man erinnert sich des Streites, er die dortige Deutsche Opern hänger das er vorerst

Straßburg üb ) bra<h und wobei deren An Krieg wird yun fortgesebt, ab Die in Straßburg erscheinende ,, rung und U Stöber, ein

Feld behaup friedli<h und literaris, Ervinia, ein Blatt zur Beleh von den Gebrüdern nahme in Deutschland ver Deutsche Sprache, Franzofenthume enthält in ihrer kritischen An

iterhaltung‘/, herausgegeben Blatt, was rechte Aufi dient und von Anfang an dazu bestimmt war, d Gesittung, dem eindringenden im Elsaß aufre<ht zu erhalten, M. bei Gelegenheit der rechsler - Meisters G. D. Hirß in lbst (versteht sich, in Deub , unter Anderen diesen Gedichten,

ansehnlich in die Höhe ge nah Fracht- Gel für die Donau -

Bildung un enheit un gegenüber , Nummer vom ten d. zeige von Gedichten des D Straßburg, wel her Sprache) nachstehende Stellen dessen Verfasser, Herr E Wenn der Deutsche fromme und von fremder Feinheit und so ist es Pflicht de halten. Wir re unsere Muttersprache nicht abschwör daß wir in unserer ganzen A n und Thun Deutsche Deutsche Uncigennübßigke s Gut auf unsere Kinder v

Auf beiden Rheinufern wo acht und Welthändel können (s dur< Zollhäuser und Schlagbäume trennel <t. Unser Gegner is nur, Wt um des eitlen Flitterstaates No < jeßt im Liede die eisernt seine frevelnde Hand a

efriedigt bleibt.

he dieser neulich dase im Druck herausgegeben hat aus dem Vorworte zu duard Reuß, ebenfalls ein Elsaßer is: Sinn uns überall ersterben will Schlechtigkeit überwunden wird, gers, ihn anzufachen un den Deutsch, heißt ja nicht bloß, en wollen, sondern es hi d Sitte, in unserem Gl Kraft und Treue, Deutschen it - bewahren ererben wollen.

s Meistersän

ben, Wolle Ernst und Gemein und als ein heilige Das is unser Patriotismus: fúr uns nur ein ittern und die Herzen scheiden sie ni unseres Ursprungs vergessend, poleonischer Lorbeern willen, no Ruthe käßt; unser Todfeind ist, wer das Heiligthum unserer Nationalität legt.//“" Karlsruhe, 13. Oft. Prínz und die Prinze Abend, von Stuttgart f abgestiegen, nachdem ohnung im Großherzoglichen Sigmaringen, 1. Oft. lige Kurhessishe Y ist an die Stelle des ver gerichts- und Negierun serem Erbprinzen derm von Huber vorgestellt worden.

Oesterreich.

Aus Venedig wird berichtet: -, ns war Militatr- elchem Se. Ma sammten Gener {

Die Vortheile, welche die Anle-

Volk; Schl

7 Schwarze Meer Ihre Königlichen Hoheiten d F Íhwarze Meer zu von Dänema fommend, hier eingetroffen und im Höchstdieselben die ihnen angeboten Schlosse angelehnt hatten. Gestern Abend ist der ehem er angekommen.

ssin Christian

oder vermeintlichen Plak- ußland in den Mündungen 2% } indels - Falfrzeuge aller Nationen er- ube. Jn Betreibung jener Maßrtgel blieb Oesterreich nicht Ba e weise aps N nd, die daraus für seinen Handel und für die Oesterrei- Mise Dampfschifffahrt entstehen müßten. i V und auch in der Folge aus leicht erflärlichen Grún- E iese Bemühungen vergeblich, bis es endlich vor einigen ciagen dem Sultan gefiel, zur Herstellung der erwähnten Ver- n ung den Genehmigungs-Ferman zu erlassen ein Ereigniß, Ulme ge von den Anwohnern der Donau von Silistria bis nach hin mit ho f NOUDe, gesilert R wird. Der Be- : elta’s verliert nun für Rußland einen Theil seiner Bedeutung, alle auf den von den Armen der Saa m ede o Anstalten ! ; ang ihres Zwe>kes, Rußland ie Möglichkeit entr 6 andel tributár Gi fers R A. Qaige den. Dae

Gdrz, 27. Sept.

dinister Hassenpflug hi storbenen Herrn von Laßberg z ernannt und heute Geheimen Konferenz-Präsidenten

gs- Direktor Fortheile zu würdigen ver- | Jndessen schienen

Wien, 14. Oft. tag den 7ten d. M. um 10 Uhr tesdien in der St. Marcus- Kirche, w von den Erzherzögen und der ge Der Kardinal - Patriarch las sdienst musterten S e in dreifachen Re hierauf vor Allerhdöchstdem mit den Erzherzogs

sib des Donau-

bealeitet, beiwdöhnte- Nach beendigtem Gotte die auf dem St. Marcu stellten Truppen, welche lirten. Jhre Majestät die Kaiserin, sah diesem militairishen Schauspiele von den Königlichen Palastes zu.

oder Wettfahrt der Schiff Schauspiel, das von dem jestäten unter großem echrten Jhre Majestäten die Oper im Fenice mit Jhrer Gegenwart.“ Montags den aiser und die Kaiserin, Bord der Fregatte „Venere““, welche miraqls Ober-Marine-Kommandanten,

gebildeten Inseln errichteten , verlieren dadur< den großen

selben des

<berg hier M E v f N dee H s emahl, und übermorgen der T n I o dau - De Herzog von Blacças läßt sich, sagt man, Ausgrabungen in dem nahen Aqui- ald fortgeseßt werden kdnnen, was weiß, wie so viel in jener Stadt einst ausbreitete,

Nachmittags war große 2 anal Grande,

er, auf dem K ana 11stigt wurd

herrlichsten Wetter begü Jubel des Volke

Herzog von Ihre Ma i n einer Sänste Theater leja i ante be nicht sob un m oder vielmehr des

begraben liegt.

Uhr verfügten si dgen begleitet, 0" die Flagge des Vi Marquis Paulucc!,

gs um 10 von den Erzherz

Sten Vormitta i en Bo im Felde, auf welchem sie

1199

Schweiz.

Luzern, 11. Oft. Ueber die Unterhaltungen, welche zwi- schen dem Französischen Gesandten und dem Präsidenten der Tagsaßung am 5. Oktober, wegen des Visa der Pässe Louis Bonaparte's stattzesunden, verlautet, daß Ersterer sich dazu be- quemt habe, bei den anderen Gesandtschaften die geeigneten Schritte hierfür zu thun, na<dem ihm Herr Kopp bemerkt hatte: wenn Herr von Montebello das Ende der Verwickelun- gen wünsche, so werde er selbst und von sich aus die ndôthigen Schritte thun, ohne daß es des Wunsches des Präsidenten der Tagsaßung hierfür bedürfte. Bei diesem Besuche fiel natür- lich die Unterhaltung au< auf die an der Tagesordnung befindlihe Frage. Hierüber soll s{< Herr von WMonte- bello geäußert haben: 1) daß in Hinsicht der Abreise des Prinzen Frankreich seinen feindseligen Maßregeln keine Folge geben werde; 2) daß es eine befriedigende Versicherung von Seiten der Tagsaßung erwarte, gegentheils werde es der Schweiz erklären, daß es sie fúr alle kúnftigen Ereignisse verantwortlich mache; 3) daß es im Falle der Rückkehr Louis Bonaparte's so fort seinen Maßregeln den Lauf lassen werde. Den Tagesbe- fehl des Generals Aymard soll Herr von Montebello als eine bloß individuelle Manifestation erklärt haben, deren Unschicklich- keit er tadle.

Die cidgendssische Militair-Aufsichts-Behdörde hat sich am 9. Oktober in vollständiger Anzahl konstituirt, Sie besteht aus dem Herrn Kopp, als Präsidenten , und den Obersten Hirzel, Dufour, Herzog, Luvini, Hegner und Maillardoz. Die Koften sämmtlicher Militair-Ausgaben werden auf ungefähr 400/000 Fr. geschätt.

Neuchatel, 11. Okt. Die Regierung von Neuchatel hat dem Vorort die Anzeige gemacht, daß na offiziellen Berichten, die ihr zugegangen, ein Bataillon Französischer Truppen am llten zu-Pontarlier ankommen sollte, um seinen Marsch nach Morteau zu nehmen, am 12ten ein zweites, um nach Mache, und am Iten wieder cines, ‘um nach Moutte zu marschiren, daß Pontarlier selbst erst am 20sstten Truppen in seine Mauern erhalten sollte, daß aber die óffentlichen Beamten einstimmig der Meinung waren, alle diese militairischen Maßregeln würden eingestellt werden und die Truppen würden Gegenbefehle empfangen. „Diese offizielle Nachricht“, sagt der hiesige C on- stitutionnel, „ist die beste Antwort auf die in den Berner unde Aargauer Blättern enthaltenen Angaben, so wie auf das, was der Abgeordnete von Freiburg behauptete, und auf den der Regierung von Neuchatel gemachten Vorwurf, daß sie den Vorort von den Truppen- Bewegutigen an der Gränze dieses Landes nicht benachrichtigt habe. Der Staatörach von Neuchatel, der dafür gesorgt hatte, daß ihm genaue Nachrichten zukämen, hielte es für seine gebieterishe Pflicht, dem Vorort nur sichere Mittheilungen zu machen und demselben niche Stadt- oder Zeitungs-Gerüchte zu berichten. Die vom „Verfassungs- Freund“ gegebene Nachricht, daß Französische Soldaten in

| Berrières-Suisses geplôndert hätten, ist ganz, ungegründet. Zu L

Verrières de Joux befinden sich gar keine Franzdsische Solda- ten.‘ Vorgestern hat der Staats-Rath von dem Beschluß, der von der Tagsaßung am Lten d. gefaßt worden, Mittheilung er- halten und darauf sogleich an die Anfanterie-Bataillone des Kontingents und an die Carabinier-Compagnie die Benachrich- tigung ergehen lassen, daß sie aufs Piguet gestellt seyen. Die Mannschaften, aus welcher dieselben bestehen, sind außerdem noch einzeln davon unterrichtet worden. Jm Zeughause sind alle erforderlihen Anstalten getrusen, damit diese Truppen auf den ersten Befehl in Linie treten können. Sie stehen sámmt- lich unter dem Kommando des Generals Guiguer de Pran;

| gins, den der Staats-Rath von den Vorbereitungen, die

er getroffen, benachrichtigt hat. Die beiden Infanterie- Bataillone werden von den Öberst-Lieutenants von Roulet und

| von Meuron befehligt, die Carabinier-Compagnie vom Capitain | Girardet. Der Constitutionnel Neuchatelois fordert in-

deß die Einwohner nochmals auf, sich vor den falschen Gerüch- ten zu hüten, die von Uebelwollenden verbreitet würden. „Bald

| heißt es‘, so sagt das genannte Blatt, „die Franzosen ständen

an der Gränze und plünderten, bald, sie würden mitten ins

| Land eindringen, bald, Frankreich fordere von der Schweiz eine

Kriegs-Contribution. Alle diese Nachrichten sind unwahr. Die

vdllig friedlihe Schlichtung der Mißhelligkeiten zwischen der

Schweiz und Frankreich is eine unbestreitbare Thatsache. Die Abreise Louis Bonaparte’s, der Rückmarsch der Französischen Truppen, die Beurlaubung der Schweizer Truppen, dies Alles ist, je nah den Umjèiändeu, binnen zwei, drei oder vier Tagen, aber unfehlbar sehr bald zu erwarten. Man braucht sich also nicht im mindesten zu beunruhigen. Daßÿ man unsere Kontin-

| gente aufs Piquet gestellt hat, is eine bloße Vorkehrungs-Maß-

regel, der man nicht eine úberttiebene Bedeutung beilegen muß. Es ist sehr unwahrscheinlich, daß ein wirkliches Aufgebot dar- auf folgen wird, und sollte dies geschehen, so würde es nur für wenige Tage seyn. Nachrichten aus Besanzon zufolge, die über

pesche den Befehl überbracht, mit dem Marsch der Truppen gegen die Gränze einhalten zu lassen. Dieselbe Nachricht hat ein Französischer Beamter vou der Gränze hierher gemeldet.“

Louis Bonaparte wollte am liten d. Arenenberg verlassen vnd seine Reise über Mainz, Koblenz, Köln und Wesel nach den Niederlanden und England antreten.

Genf, 9. Okt. Man schäßt jet die Zahl der Franzdsi-

schen Truppen in der Umgegend von Gex, Bellegarde und Fort

de l’Ecluse auf 3000 Mann. Die Französischen und Genfer

Vorposten berühren sich fast, do sind von beiden Seiten strenge

Befehle zur Verhütung aller Konflikte gegeben. Die Franzosen

haben bis jeßt weder Kavallerie no< Artillerie; aber das Fort de l’Ecluse euth&ít ein beträchtliches Kriegs - Matertal. Noch immer arbeiten inzwischen die „Kinder von Gens““ eifrig an der Befestigung der Stadt fort, und der Umstand, daß noch vorgestern eine Artillerie Batterie in Gex angelangt is, scheint diese Dienst-Beflissenheit immer noch nothwendig zu machen.

Bor einigen Tagen wurde das neu errichtete Denkmal

Zwingli's in Kappel bei Zürich in Gegenwart von etwa 5000 Menschen eingeweiht. Die Denkreden wurden von Herrn Pfar- rer Eßlinger, Antisies Fäßli und Pfarrer Burkhart gehalten. Etiva 400 Sänger trugen zum Feste bei.

Aale Neapel, 1. Oft. ¿Die hiesige Zeitung enthält folgendes

Schreiben aus Catania vom 12. September: „Der lebt Ausbruch des Aetna, welcher am 2. August begann und Verte | wärtig noch fortdauert, ist von feinen besonderen Erscheinungen

begleitet. Ohne die gewöhnlichen vulkanischen Vorboten, wie das Ausfsteigen dichter Rauchsäulen, periodischer Ausbruch ein-

zelner Flammen ute m d

nden pflegen, erscheint derselbe nur als Fortsetzung des s bruches von 1832, welcher die Stadt Bronte zu A ven ate

heftige Erdstöße und donnerähnli onate vorher einen Ausbruch ga Saa Vote,

aber glüflicherweise plôblih in seinem Laufe Der eiste Auswurf vulkanischer Massen zeigte sich am 17. Juli Aktends. Anfangs vermehrte sih derselbe nur unbedeutend von Tag zu Tage, bis endlich die hoch in die Luft geschleuderten feu- rigen Körper von Catania, deutlicher aver von Nicolosi aus mix bloßem Auge gesehen werden konnten. Lava einige Ellen unter dem Rande des in der Mitte beider Hörner stehenden hohen Kegels, welcher die pyramidalische Be- stalr des Berges und der aîten Lava vervollständigt, zum A bruch und stürzte sich dann mit ungeheurer Schnelligkeit über den sehr abschüssigen Boden gegen den Fuß desselben. Am drit- er S egen zwei Ellen in der Breite, ge- en eine halbe Elle in der Hdhe und gewährte dem fernen Be- chauer den Anblick einer im lebhaftesten Feuer glänzenden Linie. Am Fuße des Kegels angekommen, schlug sie die Richtung der Lava von 1787 ein, verfolgte dieselbe eine Zeit lang, die Casa degli Jnaglesi und wandte sich dann einen von derselben ua< der Valle del Bue. Inglesi oder dem Thurm des Philosophen gewährte das Auffliegen von tausend und tausend Feuerkugeln, ihr Zurückfallen und H einprallen ber die äußeren Flächen des Kegels einen pracht- Der Glanz des Lavastromes ergoß über den ganzen oberen Theil des Berges ein wundervolles Licht; das furchtbare Getdse, welches der Sturz desselben über die hohcn Felsen des Thales del Bue verursachte, vermehrte das Schauers liche dieser majestätischen Natur -: Scene. zu wünschen wäre, ihre Richtung immer nach jenem abgelege- nen, durchaus unbebauten und unbewohnten Thale nehmen wúrde, so wäre für die Bewohner der Umgegend des Aetna nichts mehr zu befürchten. Wer den Berg elbst gesehen, be- greift leicht, daß derselbe Ranm genug darbietet, die Lava jahre- langer Ausbrüche zu fassen. Während der 40 Tage, welche die- ser Ausbruch bereits dauert, sah man nur selten Rauchwolken auf- steigen, noch seltener zeigte sich Aschenregen. drei Schlünde, welche sh anfangs im Jnnern des Kraters ge- bildet, hat sich nun ein Berg von Schlacen und Asche in der Höhe des westlichen Hornes (Spike) erhoben. beiden Oeffnungen sind unverändert geblieben; aus der einen steigen fortwährend Dünste auf, die andere zeigt gleich einem Ofen mit Reverberen die zum Autflusse bereit stehende Lava. Dies is der gegenwärtige Zustand des Actna, bei dem sich die Bewohner der Umgegend des Anblickes einer herrlichen Natur- erscheinung ohne die geringsten Befürchtungen erfreuen können.

ehemmt wurde.

Am 2. August kam die

ten Tage maß der Strom

<sens{uß Von der Casa degli

Wenn die Lava, wie

Auf einem der

Die andern

R 0D

Die Amesblätter enthalten nachste- abinets-: Ordré Sr. Majeftát des Königs : < Jhrem Antrage vom 26. Juni d. J. will J< für die schaft diesseitiger Schiffe, die das Mittelländische Meer oder die Meere in anderen Welttheilen befahren, die vermdge Meiner Ordre vom 25. Márz 1833 zugestandene Begünstigung, nach welcher ihnen die Dienstzeit während dieser Fahrten auf erechnet wird, auf anderweitige $43 erneuern und Sie autorisï-

Berlin, 19. Okt. hende Allerhdchste K

ihre militairische Dienstzeit an

5 Jahre bis zum 25. März

ren, hiernah ia Jhren Ressorts weiter zu verfügen. Berlin, den 10. August 1838.

20> A E A

Friedri< Wilheim. die Minisier des Junern, der Finanzen und des Krieges."

—. Ferner bringen diesclben das hier folgende Cirkular des Königlichen Ministeriums des Jnnern und der Polizei:

„Durch die unterm 3. Januar 1834 in Betreff der Reisen der Studirenden von meinem Herrn Amts-Vorgänger erlassene Cirkular - Verfügung ist zub 6 festgesetzt worden: daß Auslän- auswärtigen Universitäten studirt haben, der dniglichen Staaten nur dann gestattet werden soll, wenn sie mit diesseitigen Ministerial, Pässen versehen sind, oder ihre auswärtigen Pässe das Visa der betreffenden Preußi- Auslande erhalten haben. tracht der seit dem veränderten Verhältnisse und der von der Deutschen Bundes - Versammlung zum Zwecke der Feststellun und Aufrechthaltung gemeinschaftlicher Maßregeln in Betre der Universitäten gefaßten Beschlüsse, sehe ich mich veranlaßt, diese Bestimmung hierdur< zurückzunehmen und ersuche das Königliche Ober : Präsidium , darnach das Weitere gefälligst zu veranlassen.

Berlin, den 28. September 1838.

(gez.) v. Rochow.“

Königsberg, 1d. Oft. Schenkungen und Vermächtnisse. Seit der Publication des Geseges vom 13. Mai 1833 über Schenkungen und leßtwillige Zuwendungen an Anstalten und Gesellschaften, sind im Regierungs - Bezi1êë Königsberg bis Ende des Jahres 1837: s wohlthätigen Zwecken namentlich zur Unterstützung kranker und dürftiger Personen: 22,360 Rthlr. 13 Sgr. 8 Pf., 2) zu fkirch- lichen und Schulzwecken, und zwar an katholische Anstalten : 16,447 Rthlr. i6 Sgr. und an evangelische Anstalten: 3910 23 C ., im Ganzen also zu vorgenannten Zwek- fen 42,718 Rehlr. 22 Sgr. 7 Pf. geschenkt oder vermacht

dern, welche au Eintritt in die

schen Gesandtschaft im

t R R E A O E C O I B P Q E U 1 I N C T C O V R E D E I

Zu verschiedenen

Rthlr. 23 Sgr. 4 P

- Königóber

- Der Kaiserl. Nussische Kutter „Snapop““ ist am Misch

| ten d. fräh von den Lootsen: Böten ín den Pillauer Hafen bugsirt, da dieses früher wegen heftigen Sturms und starker Ausströdmung nicht möglich war. St. Z. Nr. 287.)

__—_— Stettin, 17. Okt. Gestrandetes Schiff. In der Nacht vom llten zum i2ten d. M. hat das hiesige Briggschiff „Berlin“, Capitain Reimer, das Unvalück gehabt, auf Vittmund unweit Arkona zu stranden. Xannsc rettet worden, das Schiff aber voll ob dasseibe und die in Holz bestehende, nah S Das Schiff

I ene

Die Mannschaft ist ges asser gelaufen und noch zweifelhaft, derland bestimmte Ladung geborgen werden wird. war auf seiner zweiten Reise begriffen, ist ers in diesem Jahre hier vom Stapel gelaufen und war, dem äuferen Ansehen na, eines der schönsten des hiesigen Reviers.

A, T F Pr,

Feuersbrun st. In dec Nacht des 4. Oktobers wurde die Stadt Ortrand bei einem - eftigen Sturm von einer Feuersbrunst heimgesucht, welche 0 ohnhäuser, das Rathhaus und die Nebengebäude nicht mir

Liebenwerda,