1838 / 307 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

1202

Y erte Einzahlung auf die Actien de: Mag- deburg. Cötben-Balle-Leipziger EÉisen- bahn - Gesellschaft.

Das rasche Fortschreiten der Bau- Arbeiten, die dadurch nothwendig werdende Beschleunigung des Expropriations - Geschäfts und endlich die prompten Lieierungen der koutrabirten Schienen und Hö!zer üun4 die Anschaffflsung von Personen-Wagen und au- deru Babnwagen erfordern jetzt bedeutende Geld- kräfie, Wir sehen uns daher genötbigt, biermit narhk &. 3 des Gesellschafts- Statuts aui jede Actie

dicseu Gegcufland berührt und der unecudliche, inj Veutschland wci)t so hêéchst sngareißend berücsichtigte Eiofluß der Einrichtuugen der Gefängnisse auf die Befe ritag der Verbrecher, auf Verminderung der Verbrechen and mitbin auf den ganzen meralischen und geseglicheu Juitaud des Slgais im Allgemeinen nud insbesondere aqauciz in den landsiäudischen Kammern immer mehr ge- œourdigi zu werken begiunt, wesha!d denn auch genanutes Werk verzugsweise den Elicdern landständiscer Kam: mern von Wictigfeit tse cer Mila

( , im Scptemòd .

Darmstadt, im Scp Cm: ges

vab

dar Magdeburg - Cöthen - Halie- Leipziger Eisenbahn- ÜGecellschafc eine Vierte Einzahlung von | zen Thalern Preuss Courant Auszuschreiben, die vom 1. Dezember d. J, Acestons aber e 1 5. Dezember d. J, bis Abends 7 Uhr, in unserm Geschüfts-Lokale (Regierungsstrasse No.7) au die Gesellschasts-Kasse zu entrichten ist. Auswärtige Actien-Inbaber können, wenn sie sich nicht eines biesigen Vermittlecs bedienen wollen, die Zahlung, jedoch purbiszumi3. Dezemberd, J. in Berlin an die Herren Anbalt & Wagéner

ar, j

oder ]

in Leipzig an die Herren Hämmer & Sehmidt leisten, ! i Jeäer Einzahler hat mit üen Gelde die betreffen- den Quittungsbogen nebst zwei nach der Reihe- folge dersclben georilneten gieichiautenuen De. xignatinonen, von denen die eine auf einen gaN- en Bogen geschrieben seyn muss, bei der Zahlung worauf ihm die andere Desirnatton,

i Seen,

z einzureichen, mit der Intecims-Quittung des Emp: s0fort zuriicagepgeben Werden Wird 1 : ter knnen dann die fQuitomgsbogen, auf WeicHen

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habn Mr. 3),

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Qu baden bei E. S. Mittler in BVerliu (Stech- Bosen, Bromberg, Eulin und Guefen.

reti

Anfüadigüng ciner neven politischen and Jol unterhaltenden Zeitschrift. Sol

Bom 1. Oftcber d. Y. an erscheint iu Conftanz inter Verantwortiichfeit des Unterzeichneten : Der Leuchtthurm, ciu politishes Tagólatt für Deutschland nud die Schweiz, | vbcbenitli( sieben Mal, und zwar sechsmal eineu alben, cinmal (Montags) cinen ;

and

Vierteiébogen stark; diesem Blatte beigegeben wird jeden Mouítagg: P Eo n ein litérar.-dfibetisches Unterhaltungsblatt, das jedesmal zwcif Seiten n10faßt. L i Der Leuctiitburia kann ohne die Pallas bezegen vere [36 Kr. odce 8 Fri. A Bat, viericijähriich 1 Fl, 24 „cer. oder 2 Drt 1 Baß. Die Pailas3 wird

Nr

uicht ohne dex Leuchtthurm gitE- fosicu ia Constanz jähr}

èavutà ded ver Waf ivewiséhen cin Mitglied des Direktoriums, unfer Let

dracking eines Stempels, über lie geleistete Zahl t

quitticen wird, gegen die interims-Quittung wieder

eingeiöst werden. 5 L Wenn suf eine Actie die jetzt ausgescnrieDene

Theiizaklung bis zum 15. Dezember, Abends 7? Uur, nicht eingegangen ist, $0 wird nach $. 6 des ixe- «vlischasts- Statuis der Eigenthümer derselben von uns öffentlich aufgefordert werden, die ausgebliebene Zaulung und ausserdem eine Couventional- Strie von fünft Thalern Preuss. Courant, Zus men also funfzehn Thaler, spätestens am 26, Januar 18&9 an die Gesellzchufis-Kasse zu entrichten, und büsst, wenn er dieser Aufforierung nieht volietardig und pünktlich Genüge leistet, die frühere Ziui0ng $0 wie jedes fernere Anrecht auf die Actie ei, deren Zeichner dann nach $. 7 des Statuts zur Entrichtung der ausgebliebenen Rate angehbaiten werüen wird,

Schltiesslich machen wir noch darauf aufmerksam, dass nach &. 12 unsérs Geseilschafts «- Statuts die Zinsen der zuerst eingeschossenen Vierzig Prozent bei der fünften Theilzaklung, mithin bei derjemgen, welche auf die jetzt ausgeschriebene folgt, durch Ábzug von dem Betrage der fünsten Theiizablung berichtigt werden, S a

Das Nähere darüber werden wir bei dem nächsten Ausschreiben bekannt machen, so wie auch gleich nach Beendigung der jetzt ausgeschriehenen vierten Theilzablung in Gemässheit des $. 5 unsers Statuts der Beschluass der Vertreter der Gesellschaft darüber eingeholt, werden soll: e U

„ub die ersten Actien-Zeicbner fernerweit für den

Rückstand des Nominal-Betrages verhaïtet bleiben

oder von dieser Verhaftung entbunden weren

ellen”,

zur. öffentlichen Kenntniss bringen werden. Magdeburg, den J. November 1888. Direktorium der Magdeburg-Cöthen-Halle- Leipziger Eisen ann-Gesellschaft. Francke, Vorsitzender. Zur Arnmahme der Yorstebend ausgeschriebenen Einzahlung ecklären wir uns bereit. Berlin, den 2. November 1888. Anbalt und Wagener, Brüderstrasse No. 5.

V S d Ci 0 AGRE LIL C BAPA U L R E A 10% B D 4 Ri Ca B M T A L Sr At

Literarische Anzeigen.

Ge E # Livingston's Geseßbuch ber dic Verbesserung und innere C inrich: Vans der Gefängnisse. MRebst dessen Ein Nus und dea Anmerkungen des Herrn Carl Lucas, E General-Jnfpefters der Gefängnisse Frankreichs u. s Iv. Ein Beitrag zur Theorie des Pöoniteuziar- Sysiems, _ frei bearbeitet nach dem Franz. des Hrn. Carl Lucas von Konrad Samhaber, j Lssessor des Kouigl. BVavcischen Apellationêgerichts ‘für den Kreis Untersranfen und Aschaffenburg. 8vo, Gch. Preië 25 sgr.

Bd 6

D:e Namen Livingsion und Lucas leuchten als

Sie:ne ersler Größe auf dem Gebiete der neucren

firafrechtlicien Forschungen. Gegner der Todesfirafe *) berühmt. rung anerfannt haben.

der Strafrechtswisseuschaft überhaupt.

biete der ersteren erfreulih seyn.

wir dieselbe durch cine 2h schäybare Zugabe, näa lich dur die Einleitung Livingsion?s und Lu cas Anmerkungen, bereichert. i

So erfreulich die Erscheinung dieses Werks in Deut scher Sprache überhauyt jedem Rechtsgelehrten, Poli

liter, Poilosovben, ja jedem Gebildeten, welchem dic

helligfieu Ungelegenheiten der Meuschheit nicht gleich

gültig find, seva muß, so wird dafseie namenilih auch ° interefant darum erscheinen, weil die Krisis der Eescygebungen über S C E i : t . 8yo, rotczirt. Strafrecztspsiege in Devischland vorzugstoeife auc Sr 5 E

als besonders ¿citgemäß und doppelt

m 42

-) Man vergleite tessen gefröute Preitschvift üver bac! (Erschzint ia 8 Lieferungen ia Laufedes Jahres 1828.)

Ctrafsgireat uind

Sambab tr.

die Todesficafe. Darmstadt, 130, - Breis 183 gr, oder 25 sgr.

ener ist als der geniale Geseggeber vou Nordamerika , dieser als cifrigsier Höchst intercssant

ist Livingston's Gesegbuch über die Verbesse- und innere Einrichtung der Gefäng- nisse, wie selbst alle Deutschen gelezrten Zeitscgriften ; Die Verbesseruvg des Gefängniß- wesens erscheint als Propädeutif der Vervolllommnung Wem daher

das Studium und die Forischritie der lehteren zur Sorge sind, dea wird jede Erscheinung auf dem Ge- ir hoffen deê-

balb, vielen Wünschen zu entsprechen, indem wir das porerwähnte Werk Livingston?s, in die Deutsche Sprache übertragen, der Publizität libergeben. Die Bearbei- tung, aus gewanudter Feder @cflossen, geschah uach deim Französischen des H. Carl Lucas „du système penul- tentiaire en Europe et aux Ktats-Unis“, und baven

Uebersezt vou C.) F.

gegebea, Beide zusountil Li 18 %l, 24 Kr.- oder 13 rf. 1 Bas, | (6 Kr. cdex 3 rf, 3 Baß. d i [m lle Postämier neh Bestellungen an und derg, Boñgaufiilag if mögiich]t nicd-ig augeseßt.

| Fur Constanz und die Umgegend flud die Beslelun- ‘nen bei ter A M. Bannÿvardizen Buchdrucîere:, | Kanzleisiraße Nr. 571, za mac, :

| Da das Blatt alle Tage érsweint, so eignet es ch bejonders auch zu Aufündigunugeu, woron die Zeile uur zwei Kreuzer oder einen haiben Bageu kostet. |Fedech wird dur die Anzeigea dem cigentlichen Ju-

vierte! jährli 2 Ff.) j

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Mir den Anzeigen bat man sich ledigiich an die | Expedition des Leuchtthurms (Banuhardsche Brucy- \druckerei) zu wenden. z

"Der Sive des politischen Blaites ist möglichst schnelle 0nd richtige Erzählung der Tags - Begebenbeiten; ebli werden öfters crläuterude Abhandlungen fyr ‘über die Lage der verschiedenen Läuder, deu Siand ¡der Parteien, über wichtige politische Fragen und auf- ‘fallende Zeit - Erciguisse vorangestellt, besonders aber die Schweizerischen und süddeutschen Verhält: ¡zisse ins Auge gefaßt werden. E | itel A tiaer Tours- und Mes hofft die | Redaction auc) dem Handelsfand der odenseegegeud uütlih zu seyn. i ; | She A licgt in den z vci Worten: Sociale ¡Freiheit, geistige P E :

Eine néhere Entroickelvng und Au chauung der Ten- denz giebt der durch die Postämter vertheilte Pro- '(pektuc, nebst den Provenummern, welche vom 19. Sep- tember an versandt und allen Abeouneuten ün

Oktober nachgeliefert werden. i v 2 Vanotti, Obergericht-Adve?at.

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zu

vie

E i S verrätbig, namentlich bei Posen,

| Fu allen Buchbandiungey | 1 E. S. Mittler in Beriia (Stechbahu Nx. 3),

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So cbea versandten wir au alle Buchhandlungen, ¡u Verlin an die Stuhr sche, Schloßplay Mr. 2: Zweite durchgesebene Auflage pon: Befreiungskampf der Nordamerikanischen : Staaten f wit den Biographicen der Haußthelden : Way: ou ranflin, Lafayette und Z So3ciuéfko. Von De, Heinrich Elsner. Ersie Lieferung mit zwei Stahlslichen. Subscriptions : Preis 24 Kr.

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Scheible's Buchhaudlung in Stultgart.

ì E E E GRCEOL I

Jn Zartlebens und zu baben bei E.

Bei Ed. Autou in Halle f amn in Berlixi bei T. Trautwt1i!

Leo, Dr. Heinr.,

uud feste daun fu Conflanz jábrlih 5 l} 9

Bei G. J. anz in nd dur alie Buchhandlungen ,

Kein, Fr., Französisc-Deuijcht! pr \cha8, oder Haubwörterbuc) alier Franzesischen||, izos Panegyrister ; Bei: , Für -, Mebcu- und ; s Zeitwbrter, nebfi ibren zablreien, znfamnmenge- leuten uud abgeleiteien, meistens mit Redenéarten Meis 3 Rach ctumologischen rund» | amn Leben die Lerausgabe aller seiner Compositis.

deu.

und Zeitwörtern (von

er i égayer; von guerre aguoerrir; ven dette s’endetter; von climat accilnater ete, WOvON 8) bióber weder in den ältern nech neuer Lehrbüchern Vielen Haupt- und Veiwörtern ) anch der

welche

Erwäbnung geschah. V l

werde, der häufigen g) erg ha aa ä Murg igesezt und die Ausfprgche

welchen Beschluss wir demnächst auch ungesäumt/ V Plural beigesez i gu)ce,

Zech in Veriin (Schloßsreiheit Nr. 9, deu Werderschen Mühlen) ist ersicn:

sanberem Steindrucf, mit Umschlag 2

Stradella, Licbe und Liebelei, Brautitand\Hesterreichs und der Schweiz E ft ‘ie Gönnerschaften, Liebeél- Mittler iu Berlin, n Nr. 5): : j Die Goöunerschaf Mittler in Beriin Pt Vbiev Uin wdbrend i a8), Posen, Bromberg, D Gnesa! des Konsulats und | und Briefe Josepbineus an Aus dem Franzo: 1x Theil.

S. Mittler in Berlin (Ste):

Rr. 3): A ) Mraftisches Hülfsbuch

des Kunstfreundes

durch Mittheilungen aus dem Gebiete des Reucfñen und Nüßlichsien im Kuunstwisfen,

odex :

Anleitung zur Bercitung, Keuntniß uud Bebandiuag aller Farden: zur Wachsmalerei, Glaémalerei; zu Verfertigung der Emaillen, fünstlicwer Edeclsteinez ur Siderograpbie, Zinkographie, Xilographie, Lithographie; ¡u Verbesserungen in der Kupferstecherkunfl: e ung der Firnisse, der sarbigea Tinten, dex Copir-j —_ biátt U A.

Zur Potirnng des Marmers; zum Färben verscziedenei

zur Be- cer, des dien Jeicheupapiers, Emaiipapieró u. dai.

zgaitungenz zur Uebertragung dér Geunalde von oder Stein auf Leinwand; zur Bcrferiigung

iünfiliczer Perlei, die orientali“che Schnellmalerei, und

erce utiglichen Gegenstände. Nach den neuesten Angaben von F. K. Stöckler. let, - 1 Thir.

Gr. 8ro. 14 Bogen, Et

E

even erscbienen !, Breite Straße . 8, n baben: i: E die Hegelin en. Aftenstüe zu der sogenanauten Henunctation der 2g. Gehz. 5 Thir.

Lg

und Belege 1 Í ezviaecn Wahrheit. Sr. $70.

Noch cin Wort über gemischte Ebecu, in

A ; (T Ri wis 321 111011 M v

Bezug auf die Ebiner Frage. Vou einem PYro- testanten. . Vvo. 2 Bog. Ged. x chYir-

O A D E AEUD A

Regensburg if cfienen

in Degen

¿ali S. Mittler (Stechbahn Mr. 3), zu bezichen:

„D c

Homouvnuen, Haupt -,

versehenen Wörterit.

sáven zuin Behufe des Sclbjtsizidirens beazbeitct.

Gr. 8o. 1 Thlr. 29 sgr.

halt fein Einirag gethan. Die tägliche Erfahrung lehrt, daß die Homonymen oder gleichlautenden Wörter, z- débuter aeéputer:; endette (auch von Geüdieren) mit einander vexwechseit wer: És if demnach deren geuave Kenntniß, sowohl als der richtigen Aus- 2) Concertiño pour Violoncelle avec Ácc, Durcÿ die für ibn so bequeme als nügliche Hufstelunz aller 3) sammen zesezten Wörter von Haupt-, Del- lebterun hat z. B. unter poser 14, venir 11 Kom-| gz) posita) fann derselbe in schr furzer Zeit cine Menge] - con Wêörtern und MRedensarteu zum nes Gcdächtnissez machen und wi Geifte der Sprache vertraut. t in Absicht auf die Psychoiogie sind dié dent We häufig rorkfommenden Ableitnugen der Zeitwör- wie von | 7)

endetté entôêté ete.

Hinsicht des Rechtschreibens, h acve, dem L:cuendeu durchans unciunbehrilich.

len auderen, mettre 12, Eigenthume sei

von Bei- und Hauptwöriern,

4.

cchwierigkeit darbietet, besonders angegeben. Was das Vuch uoch sons Nügliches u?d dir Sprach

[kenntniß Förderndes cnthäit, besagt die Vorrcde. Scho

P

Jun der Buch- uin

Sir John Fal{taff dem Schchauspicl: Heinrich 1°.

Stuttgart.

Briefe KRapoleous an des ersten Feldzugs in Jlalien, des Kaiseribums ; Mapo!con und ihre Tochter. sischen vou De, Heinrich Slsuer. 1838. 1 Thlx.

Seybold, Fr

nissea. Prozeß vor dem L burg. Nach dem Französischeu,

Breschixt, 223 sgr. A G, L. Frizshe Verlagshandlung.

1838.

Bei E.

Judae, U ® Hamilton's Methode. Gr. tvo, Geh. Hartiepreis bei 25 Exemplaren 75 Thlr. Schäffer, 2W., Mi brauch. Erslecs Heft. 8 bei 25 Erempiaren 14 Télr, Jwcites Heft. 8vo. bei 25 Erewplaren 4 Tvlr. Beantwortungen der Aufgabeu des ersien un zweiten Héfies. 8vo. 25 !gr. Schmidt, K. UAlb. L., 714 sgr. Partiepreis bei 25 Exemplaren 41 Stircit,

ubthigsien Formeln.

reitung vou Prüfuugeu. Gr. 8yo. 1 Zúlr. ren 18 Tblr. Wigers, ., für Aufcluger Geh. 5

Musikdirektor. Kleine Singschu

im Singei nach Moten,

Verlag iu Leidzig ift erscvienen j

ia Berlin durch!

As 6 S dl Ulster SPrac)-

B. brochet - projetz; häufig exwechseit wer-

rd schr daid mit dem 5) Micht minder wichtig in den Werfe 6)

d Musifalierhandlung veri R. dicht neben

Acht Scenen in {e Aufl, 4to. 15 sgr.

(Neue Schrifieu,) So eben ift erschienen uud in allen Buczhandlungeu Deutschlands, baben (bei E. S

Der Auf ‘aud von S tras- burg, dargeslellt ia seinen historischen Verhält- dem Assisenbofe vou Stras: Gr. 8yo.

. Schrocder in Verlu, Köntgsftraße H 87, in eben erschieucu und ia allen Buchband- lungen zu haben: A : ba Ee Nekior, Euglische Grammaiik ach 127 gr.

4

NRechenaufgabeu zum Schulge- 8va. 22 sgr. Partiepreis

21 sgr. Partiepreis

Mettor , Geographisches Lernbuch: nebst bivl, Geographie Palästina A F. 2W., De, und Major, Sammlung geometrischer Aufgaben, mit cinem Anhange de Für Gynmnasica und Schu- ien, so wie zum Selbjtunterricht uud zur Borbe- Mit 7 Figurentafeln. Partiepreis bei 25 Excwmpia-

Gr. 8vo. Partieprcis bei t e atio Ee Jerrenürr, X. F, Preuß, Artilierte- ptmann, 2 Lehrbuch der Arühmeiif. Erste Abtheilung : Rechen-

buch sür Schulen nund zum Selbstunterricht. Zweit

verdesscite Auflage. 8vo. 15 sgr. Partiepreis hej 25 Exemylareú $ Tbir. L X A

Die ersie ziemlich starke Aufiage erschien im Ja, nuar 1838 und war biny:n # Mcuaten gänzlich ver; griffen, so daß fie gar nit in den ? vchzandel fom;, nute. M

rgen aw Lehrbuch der Arithmetik. Zweite Abtheilung, f nebfi einem Auhange, enthaltend die Berecznung der Flächen und Körper und deren Ympoecnduugen guf's gemcine Lebeu u. st. 1o., für Gymrasieu, bühere Bürger- und Militair Schulen, wie anch vorzüg: |

ih zun Selbfiunterricht. WVäit 2 Figurentafely,

8x9. 1 Thir. Particpreis bci 25 Exemp!. i8 Ths;,

Erclieuen in meinem Verlage und durch afte Vu; [handlungen zu bezeben, nameuili durch E. S. Mitt: j'er in Beriiu (Sicchbahn Nx. 3), Pofen, Bromberg, ¡Culm und Guesen: : Volksbuch der Deutschen für Geist und FHerz von Ludwig Würkert, M0 in cincm Bande, Ler.- Fermat, 76 Xogen, 4 Tölr, geb. 4 Thlr. Ï : Der reiche und gediegene Fuhalt des genannte Wer!es cwpficb't es für jede Familien - Bibiiotvek al: F einen rertbvollcn Hausschatz. Fedem Liter und jeden Stande bictet cs die cntspreczendste Nahrung übe Bott, die Weit und die Zeit. Leipzia, Oktcber 1838. i ENl ie Buchhandlung vou Fr. August Leo.

‘A; Ge s

——_

ee.

Im Verlax der Schlesingerschen Buch- und Musikhan!ting in Berlin, Linien No. 54, erschienen i Subseription ohne Vorausbezablung): Bie hinterlasseuen S7 erke

C. M v Weber: s

i Carl Maria v. Weber ist den grössten Toi. 'kiünstlern aller Zeiten zugeseilt worden; der Vou | ponist des Vreischützen, der Euryanihe, des Oberon [bedarf in Bezug auf zeine nacbgelassenen Werke

ir Wert jn acsthelischaA und kunsthistörischer Beziehung wid dureh die vor herzegangenen verbürgt. Der untérzeichneten Ver. lagebandlung batte der unsterbliche Meister bei sei

Ai

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nen (mit wenigen Ausnahwen) anvertraut; ihr it auch die Ebre zu Theil geworden, die herrlichen Werke, die sich in seinem Nachlais ganz vollendet, von des Meisters eigner Hand geschrichen, vor fanden, der musìkalischen Welt zu übergeben: A i) 2e Sinfonie en ut (V dur) pour 1’Or.

chestre, dito arr. p. Piano a 4 matns, M del’ Orchestre, de Quatuor ou de Piano, Romanza Siciliana per il Flauto prin cipale con Ace. di Orchestra, dito con Acc. di Pianofoite, : : Quintetto zur Oper Rübezahl sür 4 So. ran- und 1 Bassstimme mit Begl. L Orchest., dito mit Piano,

Duett f Sopran u. Tenor m. Begl. d, Orchest, od. Piano. i Komische Arie für eine Teuorstimme mit Begl. des Orcbest., dito mit Piano, Grabgesang im Quartett oder für eine Stimme,

2 Räthsel-Canons. J Da die Theiluabme für diese Werke ohne Zweifel allgemein seyn wird, s0 bietet die Verlagshandlung) gern die Hand, um auch dei Unbenitteien dle An. F Schaffung zu erleichtern, de: halb srellt sie fest: F Es kann auf jedes einzelne Werk subseribirt| werten. : E

-} Der Subscriptions-Preis ist per Bogen gr. Fol, inf elegantester Ausstattung 37 Sgr (also die Hälfte des üblichen Preises !) S

Der Subscriptions- Termin gilt bis Neujahr, dann tritt der Ladenpreis, d. i, % Sgr. per Bogen, ein. Wer wenigstens auf 4 Werke der Sammlung subscribirt, erhült gratis das Portrait C. M, von Webers und ein Fac-Simmie seiner IHandschrift Das Arrangement sür Pianoforte haben die aner. lcannt tüchtigsten Männer in diesein Fache, die Hercen Mockwitz und Jähns, übernommen, Alle soliden Buch- und Musikhandlungen nehmenf Subseriptionen an, Die Namen der resp. Subsceri f benten wérden den Werken vorgedruckt. .! Bei Y. H, Deiters in Münster if eben ev schienea und bei E. S. Mittler in Verlin (Steh:

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zu haben: : i ugt : Preußen in staaëtsrechtlicher Beziehung. | Von Dr. Carl Julius Bergiuns, Y Küönig!. Preuß. Regierungs-Rath. Gr. 8o, Gebestei. Fein Velinpapier, 1% Tblr. f Dürch das vorslchende Werk wollte der Herr Ver fasser desselben nicht bloß den Einwohnern des Preuß, Staates, soudern auch den Ausläuderu zeigeu, in wel- cher Weise gegenwärtig der Preußische Staat regiert wird. Fuébesondere beabsichtigte er für dic Preuzischen Beamten eine Uebersicht des Preußisczeu Staatêreczis mit Verweisung auf die Quellen 11 lieferä., Er hak nichts Erhebliczes unberührt gelasscu und sich eiuer möglichst gedrängten, dabei aber aügemein verstäudlichen Darstellung befleißigt und hauptsächlich den neuesten Zustand des Preußischen Staates vor Augen gehabt, Die vielscitige Brauchbarkeit dieses Wertes eiu ähnliches is uocy nicht erschienen ergiebt sich aué dem reichen Fuhal!te. Ein vouftändiges Nameu- uud Sach- Register erleichtert den Gebrauch.

P

So cben erschien und ist vorräthig in der Buch- d 'oud Musikfalienhaudlung von R. Zesch in Berlin (Schlosfeciheit Nr. 9, dicht neben den Werdersæcu Mühlen): ; M sämmtliche Werke. Su pplenieut (zu der neuen eleg. Tasch. Ausg.). Jnhalt : Schil lers Briefc au deu Frhrn. H. v. Daiberg Deut: ‘rius, Trauerspiel, nach dem hinterlassenen Eut- wurfe des Dichters bearbeiiet vou Frz. v. Mab tiß. 75 sgr. Bei E. S. Mitilerx in Berlin (Stechbahn Nr. 3) if so eben erschienen: Blan von Berlin und Umgegend, in 12 Vláttern. Maaßsiab x05: Herausgegeben von C. Baldamus, d Schwarz 4 Thlr., illuminirt 6 Thir, , auf Leinwaß und illumirt 10 Thir.

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iee a pre ——

gerichts-Rath dam zu

eilungen über die Präfektur - Veränderungen Weise zusammen: „Die Einen beclagen sich über die Präfek-

Mausgeführt werden.

ih enge Schluchten getrennt sind. Kleis und eine natürliche Vertheidigung - des Plages.

Fen. dll, ist fast ganz beendigt; es hat den Namen Fort royal er-

Mbsichtigt, soll Sp ou ille heißen.

S

eitung.

ne 307.

Berlin, Montag den 5e November

—_—

f I

Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages. Se. Le der Köni

chulz zum ernennen gerußt.

haben den bisherigen Kammer- irektor des Stadtgerichts zu Pots-

Das unterm 27. Januar c. dem Doktor der Philosophie

Fund Chemiker Lüdersdorf auf eine Methode, Holz - Essig zu reinigen, ertheilte Patent ist außer Wirkjamkeit geseßt worden.

Angekommen: Se. Excellenz der Königl. Dänische Ge-

neral-Lieutenant, außerordentliche Gesandte und bevollmächtigte Minister am Kaiserl. Russischen Hofe, Graf von Blome, von Kopenhagen.

Abgereist: Se. Durchlaucht der Fürst Wilhelm Rad- iw ill, nah Teplis6.

Zeitungs-Nachrichten. Ausland.

"Fran ch. Paris, 30. Okt. Die Verschmelzung der beiden Eisenbahn-

Linien von Paris nach Versailles scheint si realisiren zu wollen. Dem vorgeschlagenen Arrangement gemäß, sollen die Actien des

infen Ufers (8 Millionen Fr.) angekauft und durch Actien des echten Ufers erse6t werden. Man war über alle Punkte einig, ur noch nit ganz úber den Ankauféspreis.

Herr Mignet reklamirt in den dfentlichen Blättern gegen en Baronstitel , der ihm so häufig beigelegt werde.

Ein hiesiges Blatt faßt die Urtheile der Provinzial- in folgender

en, die man ihnen sendet, die Andern sind unzufrieden wegen er Präfekten, die man ihnen nimmt und noch Andere sind rstaunt über die Präfekten, die man ihnen läßt.‘

Die leßten Depeschen des Marschalls Valée sind aus Fort e France vom Uten d. M. und enthalten im Wesentlichen Fol- eades: „Die Arbeiten werden ohne Hindernisse fortgese6t ; die age ist herrlich, und es können s{ône Arbeiten ohne große Ko- en und ohne bedeutende Streitkräste zur Vertheidigung derselben Oestlich und westlih vom Fort de France iehen sich zwei steile Hügelketten, die von demselben durch ziem- Sie bilden beinahe einen Der Narschall Valée hat das System der detaschirten Forts angenom- en, welche durch beschüßte Gänge mit einander verbunden sind.

Die Rômer hatten auf demselben Punkte vor 2000 Jahren

asselbe System befolgt. Man hat an mehreren Stellen die undamente ihrer Werke noch ganz vollständig Rain gefun- Das Fort, welches den Ort von Westen her beschüßen

alten. Oestlich erhebt sich ein Blockhaus, welches das Fort on Konstantine genannt wird, ein anderes erhält den Na- en Fort d’Orleans. Die Stadt, deren Erbauung man be- d Die Resultate der Ex- dition nach Stora erweisen sich immer mehr und mehr als dchst wichtig. Frankreich besist jeßt eine Rhede, von der es oßen Vortheil ziehen kann, und die in Folge der Besegung on Konstantine von doppeltem Werthe ist. Die Straße, welche on dem Fort de France nach dem Lager von Arrouch führen ll, ist begonnen, und wird am 15. oder 16. Oft. fahrbar seyn.“

Der Temps sagt: „Die Nachrichten aus Mexiko sind, as auch das Ministerium sagen möge, beunruhigend. Die geordneten Maßregeln sind ungenúgend und unzeitig; man it zu viel oder zu wenig gethan, und überdies fragt man sich bt, ob die gegen Mexiko vorgebrachten Beschwerden wirklich

äften erheischten, und ob es nicht leiht gewesen seyn dürfte, e Sache freundschaftlich beizulegen. Endlich fragt man sich, ob die eclamationen der in Mexiko ansässigen Franzosen alle auf Gerech- gkeit und Billigkeit beruhen. Wir habeniin dieser Beziehung einige uschlússe von London erhalten; mehrere der Reklamanten er- ben darnach die lächerlichsten und übertriebensten Forderungen. tan nennt unter Anderen einen Buchhändler, dessen Laden geplün- kt wurde und der eine Entschädigung von über 500,000 Fr. tlangt. Ein Parfumeriehändler, dessen Laden vielleicht einige 00 Fr. werch war, spricht eine Entschädigung von 400,000 anck Freilih sind jene Forderungen verkauft worden, und dar an Leute, die im Stande waren, einigen Einfluß auf die eshlüsse unserer Regierung auszuüben; hierdurch erklärt sich r außerordentliche Eifer, mit dem man die Feindseligkeiten be- eben hat. Verdienen solche Juteressen, daß man eine Flotte srüstet, und unsere Truppen so vielen und verschiedenen Ge- hren ausse6t? Die Franzosen sind in Mexiko einigen Plak- reien ausgeseßt gewesen, das ist unbestreitbar; aber man muß ch bedenken, daß sih Mexiko beständig in Revolution und im ürgerkriege befindet, daß die Regierung alle mögliche Mühe / ihre eigenen Unterthanen und sich selbst zu beschüben, und

es ihr daher zuweilen fast unmöglich ist, den Ausländern lständigen Schus angedeihen zu lassen.“

Großbritanien und Jrland.

London, 30. Okt. Es erhält sh fortwährend das Ge-

;. daß die Königin sich mit ‘des regierenden Herzogs von

F achsen-Koburg ältestem Sohne, der vor kurzem seine Studien if der Universität Bonn beendigt hat, vermählen werde. Die

rbereitenden Schritte sollen bereits geschehen seyn, und es

n der Art waren, daß sie eine solche Entwickelung von Streit- |

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A die Angelegenheit werde gleich beim Beginn der nächsten usammenkunft des Parlaments zur Sprache gebracht werden. Die Herzogin von Kent soll mit dieser Verbindung vollkommen einverstanden seyn. Bekanntlich war der Herzog von Koburg mit seinen beiden Söhnen bei dem Krönungsfeste in London anwesend und verließ England zuleßt von allen Gästen. Jhre Majestät verlieh bei dieser Gelegenheit dem Herzoge den Hosen- band -Orden. :

Berichte aus Gibraltar vom 18ten d. melden, daß die |

verwitwete Königin dort angelangt war und sich am 1T7ten {on wieder eingeschifft hatte, um ihre Reise nach Malta fortzusetzen.

Der neue Spanische Gesandte, General Alava, is vor- gestern hier angekommen.

“Die ministerielle Morning Chronicle is autorisirt wor- den, die Angabe Nordamerikanischer Blätter, daß die Königin ein eigenhändiges Schreiben an Lord Durham gerichtet und denselben ersucht habe, auf seinem Posten în Kanada zu ver- bleiben, ein Gerücht, dem hier gleich kein rechter Glaube geschenkt wurde, für ganz ungegründet zu erklären. Dessen- ungeachtet wird aus New-York vom 13. d. M. gemeldet, daß man dort jeßt fast allgemein wieder glaube, Graf Dur- ham werde die Kolonie nicht verlassen. Worauf sich diese Vor- aussebung gründete, wird indeß nicht gesagt; vielleicht erwartete man, daß die zahlreichen Adressen, welche aus allen Gegenden Ober- und Nieder - Kanada's an den General-Gouverneur ein- gingen und ihn unter Bezeigung der größten Dankbarkeit und Hochachtung zum Bleiben aufforderten, eine Aenderung sei- nes Entschlusses herbeiführen würden. Andererseits wird je- doch auch berichtet, daß Graf Durham bereits Maßregeln getrof- fen habe, um dem Befehlshaber der Truppen und vormaligen interimistischen Gouverneur von Kanada, Sir John Colborne, scine Functionen zu übertragen. Der Uúter- Statthalter von Ober- Kanada, Oberst Arthur, befand sich zum Besuch beim Grafen Durham in Quebek. Jn der Stadt Montreal war der Pdbel dem Beispiel von Quebek gefolgt und hatte ebenfalls den Ex-Kanzler Lord Brougham, außer ihm aber auch noch die Lords Melbourne und Glenelg, in efligie verbrannt. Daß übri- gens die Insurgenten in Kanada sih wieder erheben wollen, und daß sie auf Unterstüßung aus den Vereinigten Staaten rechnen, scheint sih immer meßr zu bestätigen. Unter den an der Gränze stehenden Britischen und Nord-Amerikanischen Trup- pen fanden häufige Desertionen statt. Der Befehlshaber der Ersteren hatte Depeschen an Lord Durham abgesendet, worin er diesen von beabsichtigten Bewegungen. der {sogenannten Pa- trioten benachrichtigt. Sir John Colborne \foll deshalb drei Regimenter auf dem Wege von Montreal nach der Gränze kon- zentrirt haben.

Mit dem Dampfboot „Liverpool“/, welches am Sonntag in Falmouth ankam, hat man Briefe und Zeitungen aus Lis- sabon vom 23sten d. erhalten. Man glaubte dort allgewein, daß das Portugiesische Ministerium die Cortes im Dezember einberufen würde. Die Miguelistischen Guerilla's beunruhigten noch immer das Land, ohne sich durch die bedeutenden Streit- kräfte, welche die Regierung gegen sie ausgeschickt haben soll, einschüchtern. zu lassen. Am 22sten war der neue Gouverneur von Angola, Admiral Noronha, von Lissabon nach seiner Be- stimmung abgesegelt.

Die A I drgse große Versammlung in der Jrländischen Grafschaft Meach hat am Mittwech zu Navan stattgefunden, und es sind in derselben die energischsten Beschlússe gegen den Zehnten angenommen worden. Man hält dies für den Anfang einer neuen allgemeinen Agitation, um die Aufhebung des Zehnten, der Form und dem Wesen nach, zu erlangen.

Zu den leßten aus Ostindien eingegangenen Berichten ist noch nachzutragen, daß der gegenwärtige Beherrscher von He- rat, Kam Ram, seit der Niederlage der Perser vor Herat in der öffentlichen Meinung der Afghanen sehr gestiegen seyn soll, daß 6 Mohammed Chan seinen Sohn, Mahomed Akbar, an die Spibe eines Heeres gegen die Oftindische Compagnie stellen wollte, und daß dagegen die Spannung olen der lelz-

teren und dem Birmanen- Staate ganz aufgehört hatte, indem |

der Englische Resident, Oberst Benson, zu Ramguhn aufs freundlichste empfangen worden war. Jn allen den verschie- denen Zeitungs - Nachrichten aus Ostindien herrscht übrigens eine solche Verwirrung und zum Theil auch solcher Wider- spruch, daß es schwer ist," die Wahrheit herauszufinden. Der ministerielle Courier weiß sich auch wenig Rath damit; nur meint er, daß die Gerüchte über den nahe bevorstehenden Aus- bruch eines Krieges übertrieben schienen. „Die von der Jndi- schen Regierung getroffenen Maßregeln““, fagt dieses Blatt, ¡sind bis jet bloße Vorkehrungen, die den Zweck haben, in dem- jenigen Theile von Asien, der zwischen Persien und Judien liegt, eine Macht zu organisiren, die im Stande wäre, jedem etwa- nigen Angriff von Seiten Rußlands eine feste Schranke entge- genzustellen. Wie es scheint, sind zwei Prätendenten vorhau- den, die auf den Thron von Kabul Anspru machen, Schach Kam Ram und Schach Sudschah. Der Erstere ist jeßt im Besiß der Souverainetät und hat sich durch die Vertheidigung Herat's gegen die von Russischen Ingenieuren unterstüßte Per-

sische Armee cinen bedeutenden militairischen Ruf erworben. |

Wenn den Gerüchten zu glauben is, will jedoch die Indische

Regierung zu Gunsten Schah Sudschah's auftreten, der in La- |

hore von einer Penfion Rundschit Singh's lebt. So viel ist gewiß, daß unser Einschreiten dem Staate Kabul nur zum Vortheil gereichen kann, denn seit vielen Jahren herrscht dort die furcht- barste Anarchie, und dieser Zustand der Dinge verleitete Per- sien zu jenen weitreichhenden Eroberungsplänen , die unsere Re- gierung noch zur rechten Zeit im Zaum zu halten sich beeilt hat. Mit Rundschit Dos stehen wir fortwährend auf dem freund- schaftlichsten Fuße. uch an der Birmanischen Gränze ist fär jebt nichts zu fürchten, und obgleich unsere Nachbarn in Nepal minder freundschaftlihe Gesinnungen gegen Britisch-Indien he- gen, so werden ihre Bewegungen doch verhältnißmäßig nicht viel zu sagen haben, wenn die anderen Eingeborenen nur, wie

" theilt folgende Antwort des | missar auf die Adresse der Holsteinshen Stände -

1838.

—S

es allen Anschein hat, mit England in gutem Vernehmen zu bleiben gesonnen sind.“

Die neuesten Berichte aus New-York enthalten wenig Interessantes, außer daß zwischen den Vereinigten Staaten und der Peruanisch - Bolivischen Confdderation cin Handelss | Traktat abgeschlossen worden. Mit dem Handel ging es in | den Vereinigten Staaten immer besser.

Aus Veracruz hat man Nachrichten vom 28.. August, denen zufolge in Mexiko kräftige Vorbereitungen zum Empfang | der Franzosen getroffen wurden. Alles Kirchengut, dessen man entbehren konnte, war nach Jalapa gebracht worden. Bei dem | Blokade- Geschwader waren zwei zu seiner Verstärkung abge- | sandte Schiffe angelangt. Jn Texas hatte ein unbedeutender | Aufstand zu Gunsten Mexiko’s stattgefunden. | In 7 ist, wie über New-York berichtet wird, eine | neue Nevolution ausgebrochen. Die Nord Provinzen haben

sich ju! Ende des Monats Juli gegen die Peruanisch-Bolivische Confdderation erhoben. Die Generale Nela und Siema wa- ren mit 2500 Mann in Chancy, etwa vier Stunden von Lima, angekommen, wo sih ihnen General Orbegoso, der Präsident von Nord-Peru, mit 600 Mann Kavallerie angeschlossen hatte. General Santa - Cruz, der Protektor der Confdderation, auf dessen Sturz es hauptsächlih abgesehen is, stand in Bolivien an der Spibe einer bedeutenden Truppenmacht, und auch die Garnisonen von Lima und Callao waren ihm ergebon. Man glaubte naturlich, daß Chili, welches 4000 Mann an der Küste von Peru landen wollte, um seinen Feind, den General Santa- Cruz, zu stärzen, alles Mögliche aufbieten würde, sich die Verwirrung in Peru zu Nutbe zu machen.

Aus Montevideo wird gemeldet, daß am 17. August von den Jusurgenten unter Fructuoso. Ribero ein Sturm auf die Stadt unternommen, aber nach fünfstündigem Kampfe zurück- geschlagen wurde. Indeß wollten die Jnsurgenten neue Ver- stärkungen abwarten und dann den Angriff erneuern.

Niederlande.

Aus dem Haag, 30. Okt. Jn der gestrigen Sibung der zweiten Kammer wurde derselben unter Anderem wieder der Gese6 - Entwurf in Bezug auf die Bestrafung demago- gisher Umtriebe vorgelege. Das Miliz-Aushebungs-Gesecb, das ebenfalls vorgelegt wurde, schreibt auch für das Jahr 1839 die Aushebung von einem Mann auf 300 Seelen vor. Zu den außerordentlichen Ausgaben des nächsten Jahres werden folgende Kredite verlangt: 1) für das Marine:Departement 750,000 Fl, | 2) fär das Kriegs : Departement 9,387,000 Fl. und 3) für das | Finanz-Departement zur Deckung desjenigen Renten- Antheils, | von welchem das Land eventuell entlastet wird, 8,400,000 Fl. | Die Summen sollen abermals vom Schate aus den Revenüen | der überseeischen Besibungen vorgeschossen werden, und zwar | vermittelst einer Anleihe, die- mit 5 pCt. verzinst wird. | |

Bei der Abstimmung über die Adresse an den König, als Antwort auf die Thron-Rede, hatten sich in der zweiten Kammer 11 Stimmen dagegen erklärt. Gegenwärtig wird nun behaup- tet, diese 11 Mitglieder hätten nur darum ihre Zustimmung

| nicht geben wollen , weil eine Stelle der Adresse, die noch stär- fer war, als diejenige, die sich jest noch darin in Bezug auf | die auswärtige Politik befindet, nicht genehmigt worden war. Diese Stelle am Schluß der Adresse soll folgendermaßen ge- lautet haben: .. . „und um, im Angesichte von Europa, der gerechten Sache Niederlands und seines Färsten endlich den Sieg zu verschaffen.“

Die Vermählung des Erbprinzen von Oranien mit der Prinzessin von Württemberg wird, wie. man vernimmt, noch im Laufe dieses Winters ‘stattfinden. Das Hotel auf dem Plein wird bereits als Wohnung für Se. Königliche Hoheit in Be- reitshaft geseßt.

Die erste Klafse des Königlich Niederländischen Junstituts der Wissenschaften , der Literatur und s{dnen Künste hat den i Mata Berghaus in Potsdam zu ihrem Korrespondenten ernannt.

Jn Amsterdam hat die Post-Behörde bereits zu wieder- | holten Malen Versuche mit neuen Reise-Wagen machen lassen, "die nach der Constructions-Methode des bekannten Mechanikus, " Herrn Diez, erbaut sind. Diese Wagen haben ganz. die Form | der Eisenbahn-Waggons; sie ruhen auf sechs Rädern und bie- ten den Vortheil dar, daß eine geringe Pferdekraft hinreicht, die Wagen und die darin sizenden Perfonen auf eine leichte und sichere Weise fortzuschaffen. Die Wagen werden, wie auf der Eisenbahn, einer dem andern angehängt und können auf bewundernswürdige Weile gelenkt und umgedreht werden. Die Versuche sind vollkommen befriedigend ausgefallen und 2s wer- den jeßt bereits cine Anzahl dieser Wagen für den dffentlichen Dienst angefertigt.

S El Fie N:

Brüssel, 29. Okt. Der Französische Marschall Maison “verweilte vor einigen Tagen auf dem Schlosse Mariewmont im | Hennegau, wo er unter anderen bekannten Belgiern auch den

Deputirten Herrn Deschamps kennen lernte.

Dänemark.

Das hiesige Korrespondenz-Blatét önigs an den E Kom:

ersammlung mit: „„ Auf Veranlassung der an Uns gerichteten, Uns durch

Kiel, 27. Okt.

| Dich allerunterthänigst zugestellten Dank - Adresse der jet statt-

findenden Versammlung von Provinzial- Ständen für das Her- zogthum Holstein wollen Wir Dir hierdurch den Auftrag aller-

dchst ertheilt haben, gedahten Unsern getreuen Provinzial-

tänden zu erkennen zu geben; daß, obschon es einer solchen Adresse bei Fauna, einer jeden Zusammenkunft der Stände nicht bedarf, und es Uns sodann unerwartet gewesen, selbige zu empfangen, Wir sie doch in r P Gnaden aufgenommen haben, indem Wir mit Allerhöhstem Wohlgefallen erkennen,