1838 / 341 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

Königlihe S

Sonnabend, 8. Dez. Im Schauspielhau wiedechoit: Maria, Königin von Schottland spiel in d Abth. und einem Vorspiel, von

Sonntag, 9. Dez. Im Opernhause. romantische Oper in 3 Abth., mit Tanz; von Helmina v. Chezy. (Neu einstudirt.)

Zu dieser Vorjtellung bleiben die bereits gelösten, mit Freitag bezeichneten Opernhaus - Billets gültig; auch werden die dazu noch zu verkaufenden Billets ebenfalls mit Freitag bezeichnet seyn.

Im Schauspielhause. Das laute Geheimniß, romantisches Lustspiel in 5 Abth., frei nah Carlo Gozzi, von C. Blum.

Montag, 109. Dez. Jm Schauspielhause. Trauerspiel in 4 Abth., von A. Müllner.

In Potsdam. Zum erstenmale: Lustspiel in 1 Akt, nah Theaulo Vater, Lustspiel in 4 Abth., von

Dienstag, 11. Dez. Im Opernhause. große Oper in 2 Abth., Musik von Mozart.

Im Schauspielhause: Französische

Musik von C. M. v. Weber.

Markt-Preise vom Getraide.

Berlin, den 6. Dezember 1838. Weizen 3 Rthlr. 7 Sgr. 6 Pf., auch 2 ; ; Roggen 1 Rthlr. 22 Sgr. 6 P ch 1K Gerste 1 Rtblc. 10 Sgr., auch 1 Rtdir. 1 Sg

Königsstädtisches Thea Die weiße Dame, sischen des Scribe. Musik von Boiel- erdam, neu enga- Dlle. Schnidt: | Marchion: Dik-

chauspiele. J komische Oper in }

Allgemeine

Preußische Staats-Zeitung.

Sonnabend, 8. Dez. 3 Akten, nach dem Franzd Herr Schrader, vom F ed dieser BÜh sle. Eichbaum: Jenny, son, als Debüt-Rollen.)

Sonntag, Komische Oper

se. Zum erstenmale

historisches Trauer-

E. Raupach. Euryanthe, große

u Lande: gr. 6 Pf. 16 Sgr. ; flein Hafer 1 Rthl Sgr. 3 Pf.- au | gegaugen find 125

Qu Wasser: 3 Sgr. 9 Pf., auch 1

heater zu Amst ne: Georg Brown,

Herr de 2D Sgr.: Erbsen 1

r. 1 Sgr. 3 Pf. anch 25 Linsen 2 Rthlr. 15

ch 1 Kthlr. 15 Sgr. z; Wispel 12 Scheffel.

Weizen 3 Kthir. 10 Sgr.; Roggen 1 R Rthlir. 22 Sar. 6 Pf l

E

1717, oder: Der Pariser Perruquier. }

in 3 Akten, nah dem Französischen de

ch, den 5. Dezember 1838. Sgr., auch 6 Rthlr, 7 @ Sar. 6 Pf. auch 17 Sh, ¿9

uport, vom Freiherrn von Lichtenstein.

Handschuh,

Neue Parod

nard und P. D

von Thomas. Montag, 10. Dez. Nelke und

Monetenpfutsch.

Das Schock Stroh 6 Rthlr. 2 f. Der Centner Heu 1 Rthir. 2

Branntwein-P vou 30. November bis 6. Dezember 1838.

Ne 341.

E

oder: Die Schick- | ie eines {on ; Musik von A. Müller.

N

sale der Familie

a g P Pg

Berlin, Sonntag den 9e Dezember 1838

d RA P S P 23

—, Lr Ire Ip E E I E A pa a ———————=

ffes, in 3 Aften. Zum erstenmale: von St. Cyr.

oft parodirten Sto

Dienstag, 11. Dez. Spanien, oder: 5 Aften, mi

200 DJuart, nah Tralles 54 pEt., nach Ri

aare Zahlung und sofortig auch 20 Rtblr.;

auch 16 Rtblr. 15 Sgr. artoffel-Preife. Der Scheffel Kartoffeln 12 Sgr. 6 Pf., auch ® Sgr.

E L Ci E P E M E L R ————

Das Faß von 40 pCt., gegen b Branntwein 17 Rthlr. 7 Sgr. 6 Pf,

—————————— E ————————

Amtlihe Nachrichten.

Kronik des Tages,

aben dem Ober-Prokurator des dem Regierungs-Se- d dem hiesigen Kauf- othen Adler-Orden vierter Klasse zu

Die Franzosen in | Schauspiel in | Die Eroberung von Tarragona. | Cornu, von L. von Alvené- |

e Ablieferung. g

Ein Page der Regenten, Kartoffel - Brannjy thi

Artini. Hierauf:

Die Zauberflôte,

Der Zögling t einem Vorspiele : Zach dem Französischen des Francis

daß sie in allen Neu-Russischen Bessarabien, wo es ihnen ohnsib zu haben, im M

Chirurgen besi6en, zu gestatten, Gouvernements und in der Provi nur erlaubt ist, einen beständigen dizinalfache in den Staatsdienst treten können, mit den im Al- lerhôchst bestätigten Reglement über die Hebräer vom 13. April

1 in gedruckter Bericht úber die rer Majestät der Kaiserin stehenden wohl-

Bauernfeld.

orstellung.

E PERRE Se. Majestät der Köni Gedrut bei A. W. Hayn, ts zu Elberfeld, E M Hofrath Vette z

mann Meudtner den

1835 angegebenen Rechten. In diesen Tagen erschien e unter dem Schuß Jh

ingender,

ndgerich E u Breslau, un

T E E E E

thätigen Anstalten; die Zahl derselben becrägt 10, mit 1496 In-

All

Befanntmachungen.

Ediktal-Citation. Von dem unterzeichneten Königlichen Ober: Lar erichte werden nachstehend genaunte verschollene

sonen, als: 4 die Gebrüder :

a) Martin Konrad, geboren am 16, Yuni 1789 zu

Budziu, und

b) Michael Konrad, geboren am 16, YFuli 1792 zu

Budzin,. Chodziesener Kreises

welche im Fahre 1796 oder 1797 nach sind, und welche scitdem nichts weiter von bdren lasscu, auf den Antrag ihres Vormuudes, sie für todt zu erflúren, aufgefordert, un i gen, wo sie leben, oder sich spätestens

den 27. März 1839, früh vor dem Deputirten Herrn Ober-Landesgerichts-Affessor Peterson im Ober-Landesgerichts-Lokale hierselbst au- beraumten Termine persönlich oder durch einen Be- vollmächtigten zu melden, wozu ihnen die Justiz-Kom- missarien, Justizrath Schoepfe und Justiz-Kommissarius Vogel, vorgeschlagen werden, um weitere Anweisung zu cmpfangen, oder zu gewärtigen, daß sie für todt erflárt und ihr Vermögen dem Königlichen Fiéfus zu-

gesprochen werden wird. Bromberg, den 28. April 1838.

Königliches Ober-Landesger

Edictal-Citation.

Von dem unterzeichneten Königl. Landgericht werden

folgende Verschollene und resp. unbefanute Erben:

1) der Schueidergeselle Christian Gottlieb Weiter von Kemberg, welcher seit mehr abwesend und desfen lcyter inlándischer ANufeut- haltsort Neustadt- Eberswalde gewesen ist,

Vermögen etwa 120 Thlr.

2) der Buchdruekergeselle Carl Heinrich Ludwig von

Wittenberg, seit 1811 abwesend, Vermögen etwa 41 Thlr. ;

3) der Tuchscheerergeselle Chriftian Gottlob Weck von Wittenberg, seit 1811 oerschollen,

Vermögen ein fleines H

x) der Schuhmachergeselle Johann von Kemberg, seit mehr als 10 Jahren verschollen,

Vermögen etwa 175 Thlr. 5) Johann Gottfried May vou Kossa, scit fast 40

ahren verschollen,

Vermögen 8 Thlr. ; s 6) der iu Gräfenhayuchen 1836 verslsorbenen Wittwe des Schuhmachers Zander, Marie Elisabeth, geb. Hohlfkamm, unbekannter Erbe uud dessen Erben

oder nächste Verwandten,

Machlaß etwa 16 Thlr. ; fo wie der Verschollenen unubekaunte E nehmer, auf den Antrag der resp. Kuratoren und Ver- wandten, biermit vorgeladen, fich vor oder spätesteus

ags 10 Uhr,

in dem auf

den 21. Fuli 1839, Vormitt vor unserm Deputirten, Herrn Landgerichts - Benedict, angesetzten Termine an Landgerichts - Stelle oder in dessen Registratur schriftlich oder persoulich zu melden ; widrigeufalls die Verschollenen werden für todt erklärt, die nubefkannten Erben und Erbnehmer aber mit allen Ansprüchen an das vorhandene Ver- mögeu ausgeschlossen und solches den legitimirten Erben resp. dem Königl. Fisfus wird zugespr

geantwortet werden.

Wittenberg, den 2. August 1838. i Königl. Preußisches Landgericht.

Befkfkauntmachunu sg.

Das unterzeichnete Kuratorium beabsichtigt, uit höherer Genchmigung, einen Theil des nicht bebauten Grund und Bodens des au der Louisenstraße und der Neuen Straße hierselbst belegenen Gartens der Königl. Thier-Arzneischuie zu parcelliren und die ein- etnen Parzellen, besonders als Baustellen, zu ver-

ußern. Die spezielle Lage der zu v zellen ist aus einer dem Parzellirungs - Plan zum Grunde liegenden Zeichnuug, weiche täglich, mit Aus-

des Morgens von 10 bis 12 Uhr in der Regigratur des unterze Kuratoriums, Französische aße Nr. 42, eingescheu werden fann, zu entnehmen; auch fann daselbst und zur angegebenen Zeit, von den näheren Bedingungen der Veräußerung, von denen hier nar befaunt ge- macht wird, daß ein Theil des Kau langen zur Hypothek sichen bleiben so

uommen werden. Kauflustige wollen b

12. Dezember c., i ihre Anerbietungen entweder schriftlih dem Kuratorium einreichen oder in der Registratur desselben zu Pro-

chluß der Sonn - und Fesitage-

tofoll geben. Berlin, den 8. November 1338. Königliches Kurat

Abtheilung für die Thjcr-Arzneishul-An- gelegenhEten.

dividuen, die in denselben Unterstüßung, Beschäftigung, Jahr A E, N eg e | e mit den Ueber en frúherer | Jahre 3,734,869 und die Ausgabe 771,233 Rubel Bank-Assigna-

dem Geheimen Regierungs- ihm von des Kaisers von tterkreuzes des Kaiserl. Leo-

P Fe

Oesterreich pold-Orden

nig haben ie Anlegung des ajestät verliehenen Ri estatten geruht. Majestät haben den bi \ch in Erfurt zum Vice-Präsidenten des Ober- born Allergnädigst ernannt.

dnig haben dem Land- und Stadtge- erg den Charakter eines

át der Kd st ng und Unterricht e

nstalten betrug im

[hen

er Gründung in einer Voli- aus den lt dargebo- Fliías, den Kern den Stoff, den rihums darboten, in m Geiste getra- war eine Ausgabe, die erhaft gelöst hat, f das Buch selbst, dessen le- lle Gemälde nicht nur die Ju- hen und ihr in der gegen- sondern auch fahsten Genuß gewähren

Sage von Troja, und zwar von d tesiamentliche Ur-Evangelium.) Gr. 8vo, 19

der Statt an bis zu ihm Untergang, ständigkeit, wie sie als E Quellen noch nie in dieser ten worden ist. Die unsterbliche der Sage, und den reichen erg andere berühmte Dichter des Alte cinem harmonischen, genen Ganzen wieder der Herr Verfasser mcis verweisen am liebsten bendige und wechselvo gend in hohem Grad wärtigeu Bearbeitung n reiferen Lesern den maunig

Befkfanntmäachung. _ Das unterzeichnete Kurat jenseits des ueuen Thore belegene, zu Baustellen tens der Köuiglichen Charité zu zielle Lage der zu veräußernd dem Parzellirungs nung, welche täglich, sitage, des Morgens von s Kuratoriums, ben werden fa

orium beabsichtigt, mehrere, erigen Landgerichts-

n der Juvaliden - Straße geeignete Parzellen d veräußern.

Parzellen is aus der Grunde liegenden Zeich- us\chluß der Sonn - und 10 bis 12 Uhr, in der Franzöfische Straße nn, zu entnehmen ; auch benen YJeit von den nä- ußerung, von denen hier ß ein Theil des Kaukf- en soll, wenn es ver- Kauflustige schriftlicy dem

sgr.

j Band (Die Evangelien der Petring chien 1832 und fostet 2 Thlr, 71 Verfasser erschien ebeufalls in

het Foel, überscüt und erklärt. Cr,

1 Thlr. 15 sgr.

Einleitung in das Band, in zwei Abtheilungen. 3 Tbir. 75 sgr.

Einer Kaiserl. Verordnung zufolge, müssen die Gutsbesitzer, Religion nach den Ostsee - Provin- ch keine Griechische

ektor o Dad

ts zu Pader ajestát der K ssor Wagener in Havelb Stadtgerichts-Raths beizulegen geruht.

Judencyristen) ers Von demselben serm Verlage : Der Prop

welche Bauern Griechischer zen an Orten übersiedeln, in deren Nähe s Kirche befindet, eine solche auf ihre Kosten erbauen lassen.

Auf Befehl der Regierung soll in der Kreis- Schule von Nertschinsk der Unterricht in der Mongolischen Sprache ertheilt

Der Stadt Feodossia is ein jährlich zu haltender Markt bewilligt worden.

Landesgeri S

richts - Asse Land- und

ekommen: Der General-Major und Chef des Sta- Königl. Hoheit des Kronprinzen, von Neumann, von Neu-Strelib. Abgereist: lsten Landwehr-Bri Der General-

-Plan zum

von homerisce z x Neue Testament, Er

egistratur de Nr. 42, eingese fann daselbst: und zur ange heren Bediugungen der Ver gur befannt gemacht wird, da geldes zur Hypothek sichen bleib langt wird, Kenntniß genommen wollen ihre Anerbietungen entweder Kuratorium einreichen oder in der Registrat tokoll geben.

22. Movember 1838.

lihes Kuratorium.

r die Krankenhaus - Ange- legenheiten.

Kommentar über die Gu 3 Thlr. 72 sgr.

Polen gegangen Buchhandlung des Waise in Halle.

Der General - Major und Commandeur der ade, von Esebecck, nah Ksnigöberg in Pr. ajor und Commandeur der 9ten Landwehr- Brigade, von Blankenburg, nah Pommern.

Odessa, 15. Nov. Aus einem Berichte des Ingenieur- auy an den stellvertretenden General-Gouverneur von Bessarabien ersieht man, daß die von jenem eiten bei der Bohrung eínes Artesischen ía mit der Einlegung der Röhre, durch beendigt worden sind. dem Basar-Pla

eu erscheinen ,

Majors H Neu-Rußland und , Offizier geleiteten Arb | Brunnens in Eupacor welche das Wasser emporsteigt , Artesische Brunnen befindet sich auf 42 Faden von der Meereskúste und 1 el. Die Röhre, durch welche upfer und’ geht 410 Fuß tief in die Erde; t und fest vernietet, und ihr Durchmesser Zoll. Das Wasser, welches durch die- ist von ausgezeichneter Güte, 24 Stunden 450 Tonnen, Ohne Zweifel wird der Brunnen in da jeßt noch eine beträchtliche rgetrieben wird. um für alle

s sofort anzuzei- in dem au

E E E ERELAER

In meinem Verlage ist im Oktober c. die n Lieferung der G ‘Auswahl dener Schreibart und neuer Zeit in Partitur ausgegeben y Subseriptions-Preis 10 sgr. ausführlicher Prospekt welche mit Genehmigung eines hohen Minist der Geistlichen etc. zur Beförderung des höht Studiums der Musik unter Aufsicht der musìikalisd Section der Königl. Akademie der Künste in eben wird, ist gratis zu erhalten. rautwein in Berlin, Breite Str. No,

. Mittler in Berlin (Stechbahn Mr. 3),

ist zu haben:

Kavallerie-

Ansichten eines Preußischen Artillerie-

Mit 3 Tafeln.

[rnold ische Buchbandlung in Dreôden und Leipzig.

Bei E. S Bromberg, Culm und Gnesen,

| 5 vorzüglicher Werke in geb Artilleric 1E g

hen zu Pro von Meistern al

Berlin, den

Abtheilung f

Zeitungs-Nachrichten. t P das Wasser

Ausland.

Rußland und Polen.

30. Nov. Se. Majestät der Kaiser g von Leuchtenberg heute

Sqhreiben aus Mo s- dem wir Nachste-

über dem Meeresspie emporsteigt, ist von

sie is zusammengelôthe Annern beträgt 4!/, drei Fuß hoch emporspringt, und man erhált davon in zu 40 Wedros gerechnet. der Folge noch reichlicher fließen, Menge Sand von der Strômung empo in Eupatoria erlangte Resultat ist wichtig genug, darauf verwendete Mühe und Kosten zu entschädigen.

Warschau, 4. Dezember. Jahrestag der Thro durch festlihen Gottesdi Statthalter nahm dite aft entgegen un

dieser Samml

Wenn die hiesigen Bürger und Kaufleute Willem un Friedrich von Stade als exe- der verstorbenen Christina Evers, 1 Matthias Evers Wittwe, geb. en Ober- Gerichte vorgestellt, daß abwesenden Bruder- Meyerink zu Erben verfügt habe, die- heliche Leibeserben durch cin sich innerhalb zweier achte Erbescin- chtet werden solle; die efutoren solchemuach um die mend bitten mußten orden, so werden von ebrüder Willem 1aliter deren ebeliche d citirt, sich bei nerhalb zweier dieses Pro- ber-Gerichte zu mel- widrigenfalls mit dem vers zugeseßten Ver- erfahren wer-

Dr. Fr. Sörster?’s historische Werke. Die Hôfe und Kabinette Europas im 18ten Jahrhundert. Dritter Band, enthaltend: il, König von Polen und

Sacqzsen; seine Zeit, sein Gr. Vicdian - 8x0.

ihrliche Leben®ge- es hier geschieht, ist ch nit gegeben worden. Es wa- Materialieu und Handschriften zu- Es if daher anzu- Werk des Herrn as Jutercsse,

etersburg, . Durchlaucht dem Herzo aus Moskau wieder hier angekommen. Die Nordische Biene enthält ein fau úber die Ankunft des Kaisers daselbst, „Das Erscheinen unserer Kaiser in Mos- ch ein für Russische Herzen theures Ereig- eichnet; \o erfahren wir auch jeßt, daß die Großfür- E am C Oer verlobt z alle hatten nur den einen feurigen Wun ren erwählten Bräutigam zu sehen; wir naten faum fs daß uns das Glü eines so freudigrn Anblickes zu und unsere Wünsche wurden : erfüllt: Und wer ist mit ihm? Un- z ein Pfand Sei-

Meyerink uud Joha

cutores testamenti , des weiland Joachiu die Tonne Meyecrink, dem hiesig die beregte Erblasserin ihre beiden \söhne Willem Heinrich und Hans ihres Nachlasses mit eingese selben, eventualiter deren e gerichtliches Prokiama aufzufordern, Jahre zu melden, widrigenfalls sezung als nicht gescheh besagten Testame Erlassung eines

er Verlag handlung in Göttingen; Demosthenes Üratio pro Corona.

lectionum recensuit

Neuerschienen schen Buch endes entnehmen:

Friedrich Au gust au war immer dur

Kurfürst von Kabinet und sein Hof. 480 Seiten. 2 Thir. 10 sgr. Es ist dicses die ersie ausf1 schichte Augusts l dieselbe bis jeßt no ren dem Verfasser gänglich, wie nehmen, daß a Dr. Förster die wie seine frühern, au 1x und 2r Band enthalten: Kaiser Karl VI., und sein Hof. Gr. Median-:8vo. Bisher noch nic d keit gelangte das treue G die Schilderungen ü verleihen diesem Wer Es láßt sich mit Uebe fügen, daß der Herr zu Gebot ge Umsicht, Gewand! nugtt hat, wie jenes für seiner und seinen Wallcusteiu; nach vollgültigen reuvollen Pla unter eit bewahren werdeu. ch Wilhelm l1., König von

hlr.

lung dieses Geschichts- g, da es gleich nach 5 die allgemeine Auf- d anerkennende Theil ritif sich in jeder Hinsicht gün-

Mcctleuburg, ldherr und Landes- en und Privat - Leben. zogs eigenhändigen ud Urkunden der Wien, Berlin, Mün- rchive des

E. C. F. Wunder Editio quarto ementatior, ed. C. G. Diw 8Sro. ma). a 2 (

(Bei Partieen für

günstigungen statt.)

Hausmann, perientiarum meta geologicas adjuve

Libri sywbolici Ece que notis prolego opera et studio F.

als 20" Jahren Vorgestern wurde

Majestät des Kaisers

n- Besteigung Sr. Der Fürst

enst in den Kirchen gefeiert. Glúckwünsche der Behörden und der l d gab im Schlosse ein glänzendes Abends war die Stadt illuminirt, Theater fand freies Sch Der Oesterreichische von Ficquelmont, is au Petersburg hier eingetroffen. Am 27ten v. M. Polnischen Schriftsteller, im 63sten Jahre seines Alters. Literatur an der ehemaligen W lezten Zeit Mitglied des Unte Er hat Tragòödien, us dem Französischen überseßt ; auf der Polnischen Bühne eingebürgert ; er- Talent, welches er der Freunde der Wis- Gelegenheit hatte.““ us Warschau

Schulen finden besondere

L, und fo wie u hoffen,

F. L., Commentatio de usu Ilurgicarum ad dis

x Ato. maj. à I der Herzog lesiae Catholicae, conjuneti 1s indicibusque inst . Streitwolf et R, Gr. 8vo. à 4 Thlr, 10 sg au Recueil de Traités d'allu pr. Fr. Murbi Vol. 1V.) a 41

Proflama gezie Bitte Statt gegeben w Gerichts wegen die beregten abw Heinrich und Hans Meyerink, eventii Leibeserben, hiermittelst aufgefordert 1 der angedeuteten Folgen in eten Vefann beim hiesigen O

den würde, von Leuchtenberg ist in Moskau!

Er wollte Seiner ersten Residen ebe geben. Kaum zurückgekehrt von einer weiten, be- shwerlihen Reise, erscheint Er Selbst, Ihn uns, Seinen ge Selbit vor, und sagt: „Hier, meine guten iebet Jhn, Er verdient eure Liebe.‘

noch feinem vorher. uch dieses neuese Aufmerfsamfeit und d regen wird.

und im großen

e late: L S2 U otschafter am Russischen Hofe, Graf

f seiner Rückreise von Wien nach St.

ser Kaiser!

nach kurzer Erholung, treuen Unterthanen, Moskauer, ist mein Wer wird nicht tief gerührt? alle Russen segneten Hause Roma- osfauer den nicht lieben, dem unsere uns allen theure Großfürstin alle, wie feurig Sie ebt? In diesen Wor-

Vermeidung Jahre, a dato der l flams an gerechnet, den und gehörig zu legitimiren, ihnen von der gedachten Wittwe E Vorschrift der Testatricin v Wonach sich zu Altona, im Dber- Gerichte, den

c decreto

riedrich Rieschick s h V eit, scin Kabinet fundenbuch. 2 Thle. 3 Thlr. 10 sgr. E urhch den Druck zur Deffentlich- wit urfundlichen Bele emálde des Hofes und Kabinets ber ihn und die damalige fe cin eigenthümliches Juteresse. eugung die Zusicherung hinzu- erfasscr das ihm bei diejer Ur- dene reiche Material mit jener heit und historischen Si 1 Friedrich W Werke, welche demselben für immer cinen cch- den historischen Schriftstellern

Martens nouve unter uns, stellt

paix, de tréve etc. cont.

Vol. XUII. (Nouvelle Série.

hier einer der ausgezeichnetsten der Staats-Referendar Ludwig Osinski, Er war früher Professor der schauer Universität und in der rrichts- Raths und der Theater- Lustspiele und Opern, theils durch ihn

fänfter Sohn, | dur; eine so zarte väterliche Aufmerksamkeit Herzen fliegen dem jungen Prinzen zählen Jhn schon mit Freude now. Und wie sollten wir wir die Freude verdanken, in Rußland zu behalten? Wissen wir nicht Jhre erhabenen Aeltern li für das Glück dieser von dem zärtlichsten Va- in Moskau seyn,

mögen nach Mittheilungen

A., Diss. inaugur. de Kai

Reiche, L. Th. ur dicuntur theoreticis Áto, Wi

tinomiis quae

23. Oftober 1837. entgegen , Senatus.

u dem ge Direction. selbst gedichtet, theils a wurde Corneille zuerst besonders gerühmt wird auch sein Redn als Secretair des ehemaligen Vereins „, häufig zu zeigen Journal de Francfort wird a vom 12. November geschrieben: „Vor einigen Jahren schon hatte gen Jsraelitischen Gemeinde von der erhalten, ein Theater zu errichten, us Hebräischer und Deut- das mit Hebräischen Buch- sten Deutschen und Pol- stattfinden sollten. unzählige Hindernisse mit einem

Zeitschrift für die Kunde d herausgegeben von E Gabelentz, Kosegarten, mann, Rödiger, Rückert.

Sgr. 4 T. die Secrophel-Krankheit, ugen-Entzündunß Gb. à 1 Thlr. F, W., Fragmente Gried Papyrus des Königl. Mu

Bersteigeruug ciner Buchdruckerei.

der Benefizial - Erben esigers Herrn Wilhelm Nachlaß gehörige Buchdruckerei-Ge-

Zhr Vaterland und ten liegt das Pfand ter herbeigeführten Verbindung. um sich von dem allgemeinen einmüthigen Entzücken aller seiner Einwohner . einen Begriff zu machen. , denn wir begreifen, daß der Kaiser, ählten Bräutigam hierherkam, denselben, so zu sagen, Wie jung, \{chdôn, wohlgebaut und Ò Er! Alle Blicke wandten sich auf Jhn, als Er an der Seite des Kaisers vom Palais aus in die Uspenfkische ; von wem Rußlands Kaiser bewacht wird, Er sah, wie das Volk sich um Ihn drängte, mit welhem Jubel es Jhn begleitete, Er sah die allgemeine ungeheuchelte Liebe, gewiß ward so zärtlihe Liebe für Sein neues Vaterland, wo wir das Glü hatten, Theater. Ehe noch Se. Majejtät in Mos- waren schon alle Logen und Pläke im vor- s Theater war bis auf den In den Logen saßen Perso esellschaft und auf den Lehnstühlen der Generale, Senateurs und hiesige Vorstellung der Oper „„Askolds G j Kaiser traten in der Mitte des ersten Aktes in Jhre Loge. Empfindungen bei der Erscheinung

rben und Erb- Auf Autrag des hiesigen chtung be- Buchdruckerei : B soll das zu dessen

\háft im Ganzen

à 1 Thlr. 10 Ruete, C. G. sondere die scrophulöse A 8 ill. Tafeln. ( Schneidewin, Dichter aus einem Geh. à 5 sgr. Carmina, recensipne Car. lieuit L. Diss litionis min

Man muß senschaften““ Wir freuen uns und

Jauuar 1839 da Er selbst

ichneteu Notar in dessen Wohnuug, Klassig's Kaffeehaus, 3te Etage, ttags um 11 Uhr,

ersieigert werden. olljiändigsien Zustand, hat fortwährend 8 Ctr. der ganugbar- Presse, drei "he, cine hölzerne und ie alle übrigen

die Verwaltung der hiesi Regierung die Erlaubniß auf dem Vorstellung scher Sprache gemischten Jdiom, staben geschrieben und von den mei nischen Jsraeliten gesprochen wird, definitiver Organisirung wurde endlich am vorigen Monta Moses‘, erdffnet, das theils in Versen, theils der erste dramatische Versuch eines jungen ten Schriftstellers, des Herrn der selbst die Hauptrolle darin es Theaters provisorisch übertra- in welchem man einstimmig gut im höchsten Grade dramatische prache findet, die zuweilen an die er- bel ertnnert, ist mit großem Beifalle er junge Verfasser wurde dreimal ge- m Beifall empfangen. {hon drei Vorstellungen stattgefun- im Allgemeinen aus Ju- le fremde Christen und eine ziemlich große und unter diesen den General Berg, Armee, bemerkt, der einer der vor- ses Theaters seyn soll, dessen Errich- n aus Brody, Lemberg, Berditscheff den Winter in Warschau zuzubrin- Sohn des Ober- Rabbinen in irection des Jsraelitischen Theaters aus r‘‘, in reinem Hebräisch übersandt; en, weil man es nicht

durci den unterzce

Katharinenstraße, mit dem erw

Rußland aneignen wollte. herablassend i

Preußen. Tibulli, A., en in einem a manni passi:n mutata exp Supplementum Collationis Ec MCCCLAXXIL, (Obiger Anhang wird versandten Exemplaren gratis Gradus ad Parnassum S1Vv@ cae linguae ed. Siedhof. Abth. 1.

Noch jeut Etwas zur werkes zu sagen, rsheinen im Jahre 183 merksamfeit erregte , nabme findet und die K stig über dasselbe aunsgesp Wallenstein, Friedland 2c., als Fe fürst in seinem öffentlich Eine Biographie uach des Her Briefen und aus den Afte geheimen Staats- chea und der vorne Königreichs Böhmen. Die Buchhandlung vo Vorstehende Werke sind dur luugen (in Berli1 lung (F. Müller

an den Meisibietenden v Die Drud…erei isi im v @undschaft und w Es gehören dazu 35 sten Schriften, eine Englische ses Stanhop draulische Presse, fo w forderlichen Uteusilien.

auf portofreie An- elchem auch die Licí- sehen sind.

ce Überflüssi

ausgebreitete 3 Kathedrale

betrieben. fertwähren

auf Verlangen zu dea! nachgeliefert.) ¡ive Thesaurus

Theater , dessen entgegenstanden , fänfaftigen Drama, „, in Prosa geschrieben und Schauspielers und ausgezeichne Schertspierer aus Wien, ist, spielte und dem die Leitung d Das Stú,

ochen und aus- 3 y Columbia -

Hofmann'sche , rochen hat.

eine eiserne hy zu einer Druckerei er Nähere Nachweisungen ertheilt fragen der Unterzeichnete, tations:- Bedingungen einzu am 30. November 1838.

Adv. Wilhelm Einert.

I V R A E S A T

Literarische Anzeigen. Verlags - Buchhandlun neu und in allen so in Berlin bei Ferd. Nr. 19, und E. S. Mittler, Greifswald bei L. Bamberg;

r gerührt 0 Len S n als dieses für Ihn. Das zweitemal, den Kaiser zu fa: war Abends im kau angekommen, aus in Beschlag genommen. Da

las angefüllt.

- (Die folgenden Abtheilungen werden r

einander folgen.) / : : llgemeine Nosologie und

Arcl ive u ) j j Republic de At0:

hmsten Landes : A Gr. Med.-8vo. n Riegel in, Potsdam. ch asle guten Buchhand- nslinsche Buchhand- ) Breite Straße Nr. 23) zu beziehen.

gen worden. gezeichnete Charaktere, Situationen und eine S habene Einfachheit der Bi aufgenommen worden. rufen und mit einstimmige Jsraelitischen Theater haben den. Das Publikum. be den, doch hat man auch vie Anzahl Russischer Offiziere, General-Quartiermeister züglichsten Beschüßer die tung bereits mehrere Familie und Krakau bewogen hat, en. Herr Ger falzburg, hat der D aris eine Tragdôdie, „Esthe e ist jedoch noch ni für angemessen hält, heile des P sind. Der überhaupt

pie, 2 Thle. Müller, Thb., de Thurioram nen der hd- Schiller, Lud,, de rebus Thuriorum« hdhere Beamte. an Paten begann die ; G Majestät der Es ijt unmöglich, unsere unseres erhabenen Beherrschers und des in tung befindlichen {dneun Jünglings zu den auf und die Vorstellung ward durch sich erhebendes lautes Hurrah unterbrochen. beugte Sich und das Hurrah wiederholte sich noch Das Orchester spielte die beliebte National - Hymne; ng zu, indem sie ihre Blicke auf die und als die National - Hymne zum geruhten Se. Majestät der chtbarem Vergnügen

1 durch die E e Artikel sind zu beziehen d

Nicolaische Buchhandlun (Brüderstrasse No. 13), Elbing,

eräußernden Par- G. Lieschings Auf dem

so eben erschie

Siultgart ist Buchhandlungen zu Dümmler, Linden Stechbahn Nr. 3; Elbing bei Fr. L. Levin: Die Sagen Troja's von seiner Erbauung bis zu seinem

Siblern der Alten.

Seiner Beglei- steht natürlich Alle stan- ein von allen Seiten

Der Kaiser ver-

Musikalien-Leih-Inslitut Kunst- und Musikalien-Handlung von

vormals Fröhlich & Comp. Ño. 42, Ecke der Obet-Wallstr. für Auswärtige

ndler in Leipi

Bei Otto Wigand, Buchhä j : Buchhandlun

so eben erschienen und in allen

Preußen und die Reactio! Zur Geschichte unserer Zeit

der Buch-, Ed. Bote & G. Bock in Berlin, Jägerstrasse

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Untergan

Nach den Dichtern und Von Gnstav

Anch unter dem Titel:

Die schönsten Sagen Alterthums.

elbilde nah John Flaxman.

Geh: 1 Thlr. 125 sgr. cbunden 1 Thlr. 173 sgr. großartigste der alten nd der „s\chönsten ums“ =— die

wesenden hörten mit Rühru Kaiserliche Loge richteten, zweitenmale angestimmt wurde, Kaiser Sich wieder zu erheben und mit st| der Anhänglichkeit der Bewohner Moskau's

des auf Ver-

Kenntniß ge- gezahlten Betrag M

nehmen, 12 Thlr. ; gen dieselben stets gro Tien leihweise erhalten. A

enschwiller ,

1) Der Geist 2) Die Gedan \chreibens an 3) Die denunciren liner politische Wochenblatt ; 4) Die protestanti

st 5) Die katholische Reaction oder der fülottismus in den Triariern von J.

l des flafsischen : es flafsisc fen der Reaction, eine Kritik des* F. Görres von H. Leo;

de Reaction. Leo und da

cht angenommen word Stücke aufzuführen, die in einer dem grd- blikums unverstiändlichen Sprache abgefaßt / ck an scenischen Darstellungen verbreitet sich immer mehr in Warschau, denn es giebt hier jet nicht weniger als 19 Liebhaber-T

an Allerhdchstihre P

er ihre Person auf Se. Majestät der Kais

stellung des Ministers des

zunehmen.“

haben am 11. Oktober, auf Vor- Innern und gemäß dem Beschlusse Comité’s, Allerhôchst zu befehlen geruht, von unseren Akademieen und Universitäten Di- Grad von Doktoren der Medizin oder von

sind \o eben erschienen und eu des Jun- und Aus- erlin bei Ludwig Och-

Jn unserm Verlage in “allen Buchhandlun u haben, in urgstraße Nr. 8: Credner, Dr. K

die biblishen Schriften.

Mit einem Tít Druck-Velin. abe auf feinem Velin, g e einzige Sag bildet den vor

sche Reaction. Leo und ÿ!

die Philosophie ; des Minister- bräern, welche

plome úber den

e, aber die liegenden Ba

eiträge zur Einleitung in (Das alt-

2r. Band.

des kflassishen Alterth

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Frankrei.

Paris, 3. Dez. Der Marschall Gérard hatte gestecn Abend eine lange Konferenz mit dem Grafen Molé und begab sih y u R S Sau

aum hat der Herzog von Choiseul. die Augen geschlossen, so bewerben sich mehr als 20 Kandidaten um Ven durid seinen Tod erledigten Posten eines Gouverneurs des Louvre. Jn seis ner Eigenschaft als Adjutant des Königs wird er wahrschein- lih durch den General Friant erseßt werden. Die Erbin sei- nes ungeheuern Vermögens is seine einzige Tochter, die Mar- quíse fg D L

e Herren Sauzet und von Lamartine sind gestern in Paris eingetroffen. j S

In der Presse liest man: „Die Journale der Coalition fordern den Herrn Dupin in gebieterischen Ausdrücken auf, sich auf eine kategorische Weise über seine Stellung zu dem Ministerium zu erflären. „, „Es steht einem Staatsmanne im- mer übel an“, sagen sie, „„„„das Publikum abzuweisen, wenn es eine Aufklärung über sein politisches Benehmen verlangt. Er muß jederzeit bereit seyn, zu antworten, denn es ist fúr ihn nicht weniger von Wichtigkeit, als für seine Freunde oder Geg- ner, daß sich über seine Meinungen kein Zweifel erheben könne.‘ Wir theilen diese Ansicht; denn man. weiß, daß wir weder die Charaktere mit doppeltem Antlib, noch doppelsinnige Reden, noch zweideutige Stellungen lieben; aber wic wissen unsere Ungeduld zu züúgeln; wir verlangen niht, daß ein Staatsmann, um auf voreilige Junterpellationen zu ant- worten, sich in der Zwischenzeit der Sessionen zu Zei- tungs: Redacteur mache. Hierin glauben wir, die Repräsentativ- Regierung besser zu verstehen als diejenigen, die uns beschuldi- gen, derselben nicht leidenschaftlih genug anzuhängen, weil es uns zuweilen widerfährt, zu sagen, daß bei gewissen Dingen p 4 ortheile durch ihre Nachtheile aufgehoben werden. Der

harakter des Herrn Dupin ist bekannt genug, um die Erfklä- rungen, welche man von ihm verlangt, durchaus überflússig zue machen, und wenn die Anhänger oder die Gegner des Mini- steriums sagen, daß sie sih getäuscht hätten, indem sie für Herrn Dupin votirten, so ist dies wohl nur eine bloße Nedenss art oder ein Eingeständniß daß man nicht die geringste Dosis von Menschenkenntniß besitzt. Jm - vorigen Jahre waren wir der Ansicht, daß das Ministerium bei der Wahl des Kammer- Präsidenten fär Herrn Guizot stimmen múßte, und wir be- dauern auch jekt noch, daß man es nicht gethan hat, denn alédann würden wir nicht das betrübende Schauspiel beklagens- werther Coalitionen- vor Augen haben. Jn diesem Jahce bleibt weder dem Ministerium noch der Opposition eine Wah! übrig ; Herr Dupin besißt die Majorität, wir wollen nicht sagen durch die Gewalt, wohl aber durch die schwierige Lage der Dinge.“

Das neueste Stück des Herrn Casimir Delavigne: „la po- pularité““, welches vorgestern zum erstenmale auf dem Théâtre français gegeben worden ist, scheint im Allgemeinen nicht sehr angesprochen zu haben, wenigstens äußerte sih die Kritik miß- billigend. Man räth Herrn Delavigne ab, sich nicht weiter in das rein politische Drama zu vertiefen, indem die abstrakten Theorieen , selbst mit seinem Geist und seinem Talent auf der Bühne entwickelt, die Theilnahme der Zuschauer nicht auf län- gere Heit würden fesseln können.

Nach längerem Schweigen äußert sich das Journal des Débats einmal wieder über die Amerikanischen Angelegenhei- ten und sagt unter Anderem: „Mit den zuleßt aus Amerika angekommenen Schiffen erhalten wir Nachrichten von den Wah- len, welche daselbst im Monat Oktober und namentlich in den Staaten Pennsylvanien, Ohio, Georgien, Süd-Karolina, Ver- mont und New-Yersey stattgefunden haben. Die Hoffnungen, welche die Gegner der Verwaltung van Buren's von diesen Wahlen hegten, sind getäuscht worden. Sie hatten auf einen vollständigen Sieg gehosst, aber es scheint, als ob nach den neuen Wahlen die Stellung der Parteien dieselbe bleiben, oder das bisherige Gleichgewicht nur wenig geändert werden wird. Die Wahlen geschehen zu gleicher Zeit zur Ergänzung des Bundes - Kongresses, der Lokal -Gesebgebung und der Sine, Verwaltung der Staaten. Jn Ohio, der, obgleich einer der neuesten, doch auch schon einer der mächtigsten Staaten der Fôderation ist, haben van Buren und die demokratische Partei mehr Kongreß-Mitglieder für sich gewonnen, als sie früher ge- Ler haben, und in Pennsylvanien, welches als der Matetate

tú6punkt der Vereins-Staaten angesehen wird, hat der Gou- verneur der Opposition, Herr Rittner, dem Herrn Porter, einem der Verwaltung ergebenen Gouverneur, weichen müssen. Eben so sind in New-Jersey und Maryland der Ad- mínistration ergebene Gouverneure gewählt worden. Die Par- teien klagen sih gegenseitig laut des Betruges bei den Wahl- Akten an, wozu früher oder später in Amerika beè dem unbe- gränzten Wahlrechte sich die Veranlassung finden muß. Jn Pennsylvanien verlangen einige Oppositions-Männer von Bedeu- tung, der Staats-Secretair an ihrer Spike, eine gerichtliche Untersuchung, ob die Majorität des Herrn Porter auch auf eine geseblihe Weise erlangt sey. Aller Blicke sind nun auf den Staat New- York gerichtet, der. sowohl hinsichtlih des Reichthums, als au der Bevölkerung, der erste ist, und der eben jet sich anschickt, seine Repräsentanten zum Kongreß und seinen Gouverneur, sowie seinen gesetzgebenden Körper , zu er- nennen. Wenn die Wahlen dieses Staates nicht zu Gunsten der Opposition im Kongresse ausfallen, dann möchten die Spu- ren der Handelskrise von 1837 sich nicht so leicht aus{dschen lassen. Die Bundes - Truppen breiteten sich gegen das Ende des Oktobers an den Gränzen von Kanada aus, um so viel als. möglich eine Collision zwischen den Be- wohnern der Vereinigten Staaten und den Englischen Trupse- pen zu verhüten, indem die Ersteren Alles dazu beitragen, um cine neue Jnsurrection in Kanada zu begünstigen. Der Oberbefehlshaber der Unions-Armee, General Mercomb, befand sich zu- Saetts -Harbour, am Ontario: See nahe der Gränze

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