1838 / 350 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

_ Kunst-Anzoig.s In meinem Verlage ist s0 eben erschienen :

Mädchen, Schwäne fütternd. Gemalt von A. lopfgarten, lith. von C. Vi ild : _ lli he 225 Zoll, Breite 16 Zoll. Nach dem Original-Gemalde im Besitz Seiner Majestàät des Königs und Aller Löcbstdemselben mit Allergnädigster Ge nehmigung zugéeignet, Auf Französischem Veliüpapier 3 Thir. Auf Chinesischem Papier Colorirt Dieses Kunstblatt von unübertrefflicher , bishe

nach nicht erreichter Schönheit ist von allen Ken- rernmit dem ungetheiltesten Beifall ausfgenommer worden, Das Sr. Majestät dein Könige zugebörigt

Öriginal-Gemätde war eines der Lieblings-Bilder alle Künstsreunde auf der letzten Ausstellung, und ha aucù diese Lithographie in der Gunst des Publi

kums bereits den ihr gebührenden ausgezeichnete é | g der Anschaf- der Preis ungewöhnlich wohlfeil gestellt.

Rang eingenommen; zur Erleichterun fung ist Friedrich Krebs, Kunsthändler,

Französische Strasse No, 41, am Gendarimmen-Platze

Bci C. F. Amelang in Berlin (Brüdersiaße Nr

11) erschicu so eben und ift daselbs so wie durch all

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Theoretisch - praktische Anleitung zum ersten Unterrichte im Zeichnen für den Schul - und Privatgebrauch von Carl Ludwig Fraucte,

Ze:chnenlebrer am Königl. Scuinar für Ssadtschulen

und am Friedrich-Wilhelms-Gypmuasium ju Berlin.

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ter gr. 4to. und 52 Bogen Tert gr. $o. Velinpa pier. Prcis 15 Túlr.

Weun schon das Zeichnen an sich zu den angenchm sen und zugleich nüßlicysten Beschäftigungen der Ju

gend gehört, so isi es ganz besonders mit vielcm Dauke zu erkfenuen, daß ein sein Fach gründi:ch versteheuder Maun in dem hier angezeigten „ersten Unterrichte im Zeichnen“ durch eine große Anzahl zweckmäßig und mit seltener Genauigfeit entworfener Vorlegeblär- ter, die durch die beigegebenen Erklärungen auch leicht auszufübren siad, cine gründliche Auleitung zum Er- lernen des Zeichnens darbietet, und es werden nicht dicß Lehrer und Erzicher, soudern auch Aelteru, die nur einigermaßen Fertigfcit im Zeichnen haben, mit

Húüife dieses, vorzüglich auch zum Gebrauch in Schulen schr zu empfehlenden Zeichnenbuchs ihre Kinder und Zöglinge mit dem bcsien Erfolge im Zeich- uen unterrichten und ibnen, wählen sie dieses verhäit: nißmäßig auch sehr billige Buch mit als Weihnachts - geschenk, nicht nur cinc große Freude macheu, son- en dds auch Etivas sczentcu, das bleibeudeu Werth rail,

Das Kreuz in der Mark. Von KarlSecidel. Berlin 1838. Preis 1 Thr. 15 sgr. Dieses neue Werk des rübmiichit bekannten Verfas- sers bat sich so schnell scine Bahn gebrechen, daß cs, über den engeren Kreis eines mebr lokalen Jateresse binaus, auc) in den übrigen Theilen Deutschlauds be- reits vicifachen Anklang gifunden hat, wie dies die riclen günstigen Beurtheiluugen von allen Seiten ber „zur Genüge daribun. Das meiste Juteresse bebält in- dessen diese dichterische Darstellung des Jabihunderte währenden Kampfes zwischen dem Christeatbume und dem Wendischen Heidenthume, vou interessanteu Velks sagen durhwebt, für die Bezwehnec des heimiswen Bodens, und somit gehört dieses echt vatcrläadi che Werk, bei cleganter Auétstattung, gewiß zu den zah- lendsien poetischen Festgaben für Ult und Jung. Das- s:lbe ift cartonirt ia allen Buchhandlungen zu haben; \chöôn gebundene Exemplare sind vorräthig in dee un: terzetegneten Verlagsbandlunng. Plahnscwe Buchhandlung (L. Nite), Jägersiraße Nr. 37.

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Vei Duuccker & Humblot, Franzésische Straße Nr. 21, ist erschienen und als passendes Weibuachis- gescheuk zu empfehlen : ;

K. E. P. Wadernagel, Auswahl Deutscher Gedichte für höhcre Schulen. Dritte vermehrte Auégabe. Gr. $vo. 1838, Preis, roh 13 Thir. ; kart. 1s Thlr. -

Diesc ‘Auswahl von Gedichten, deren Werth sch durch die drei in kurzem gefolgten Ausgaben hiurei- chend befundet, is, abweichend von den bis jeßt vor- handenen Sammlungen, nach deu Formen der Poesie geordnet und sowobl für den Schulunierricht in de1 Metrif, Deutschen Grammatik und Deutschen Litera tur Geschichte, als auch zum Vorlesen, zum Lernen und freien Vortrage geeiguet. Um die praktische Brauch- barkeit dieses Werkes zu vermehren, ist dasscibe sowobi

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Gesá ite an der Universität Greifswald, Ee-

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| 38 Bageu i 8vo. 2 Thlr. 20 sgr. ( Subscrip- tions Preis 2 Thlr.) Refereut sagt bierüber: Gegeuwäctiges Werk, herocrgegangen aus mehr- jhrigem Stnd‘um der Zuellen und durch Reisen er: worbdener Vertrautheit mit dem Laude und Volke ichließt sich nicht als Provinzial-Geschichte ab, ondern erwartet au in anderen Provinzen des Staats und in Deutschland überbaupt eine güustigc Aufnahme, so wie im Sfaudinarischen Norden. und vei den Slaviszen Machdaru, indem die wichtigsten historischeu Fragen, welce den Nordosten Europa's netreffen, die Germanische Bcvölterung an der Bal- tisten Küsie, die Einwanderung der Slaven, deren aralte Kenslifte mit Däxemarkf und Schweden, mit rem Königreich Polen, von neuem erörtert sind und der Kulturzusiand der sogeuanuten Deutschen Wen- deu im X|l. und Xll. Jahrhundert ciner fritischen Beleuchtung unterzogen ijt. Für die Deutsche Volks: zeschichte verspricht sich Pommerns Geschichte ein um fo hôberes Juntcresse, da in Pommern, seit dem Ende des X11. Jahrhunderts zum Deutschen Reiche gehö- rig, die Verdrängung des Slavischen Elementes und dessen Vermischung mit dem Germanischen genau sich erweisen läßt. und die Städte Pommerns in ihrem frühen Deutschen Bürgerthume sich einen großartigen Antheil an der Bliü!henperiode der Hanse vindiziren. So wie Nürnbergs Bcetriebsamkeit und Handel ihr frühestes Besicben dem Slaviscyen Boden und der eingeborenen Meigung der Slaven zur Handwerks- thätiagfeit und zum Waarenvertricbde verdanken, hat ¡die Deutsche Hanse ihren weltbistorisheu Ausscwung nür durch die früh bezeugte Seefabrerlust und durch den gewandten Speculationsgeisi der Lechischen Os- secstämme gewinuen fönnen, und vermittela allein Pommerns und Mccklenburgs Bürgergemeinen eine so nachhaltig siegreiche Stellung Deutschlands zum Norden, als nur furze Zeit den Kaisern mit der Kraft Slid - Deutschlands gelang, den Ländern jenseits der Alpen ausfzunöthigen. Ju dieser Bedeutung, welche vervorzuheben der Verfasser besonders zum Zwecke nahm, gebührt den Ostsccanwohnern ein Ehreuplay in der Deutschen Geschichte neben den Schwaben ; die einen find, unter ihren Kaisern, die Vertreter Deutscher Natiotalkraft gegen den Süden;z die an- deren, nicht geleitet und bedingt durch die Herrscher- gewalt eincs Einzelnen gegen den Nordeu. Der erste Theil der Geschichte Pomn'erns endet mit dem Unterliegeu der Slarischen Selbsiständigfeit an unserer Küjtez der zweite, dessen Erscheinen im näch- sien Jahre rerbeißen wid, fübrt bis zur Festsezung des Hobenzolleruscheu Hauses in SPHTATAA I

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ra

In der Crenz schen Buchhandlung zn Magdeburg ist erscwienen uud durch die Stubrscbe in Berlin, Scloßplay Nr. 2, in Potédam, Hoteuwegstraße Nr. 4, zu haben. / ._ F. Mevers Deutshe Grammatik für Gymnafien. Preis Ï Thle., bei Partieen von 12 Stück an # Tolr. Der Verfasser des vor einigen Jahren erschienenen beifällig auïgenommenen Svrachwertchens: Die Vor:

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sorgfältige und gediegene Bearbetung seines Juhaits, so wie auf äuße:e Auestattung, sid vor1heilhufi aus.

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in Süddeutschland. Herausgegeben von Dr. Heinrich Schreiber, 8vo. 1839. Preis 1 Thlr.

Preußische Land- Zeitung Dieselbe erscheint vom 1. Januar 1839 an, wêgent, li 4 Mal, im Verlage ven Carl E, Kicmann ¡zu Potédam und Berlin, unter der Redactien Ta Dr. Ungewitter. Der Abonnementspreis betrggt, vierteljährlich 20 sgr. gt: wefür sie in Berlin Abends den Abonnenten fx,j ins Haus gebrawt und im ganzen Umfang de Preuß. Monarchie geliefert wird Die Preußig, Landzeitung wird ausführliche Berichte über die - vortretendsien politischen Ercignisse , Nacbrichien ay dem Julande und cinen Ucberblick der Tageégeschiéy eutvalten. Die Probeblítter enthalten folgende Artikel: Prey ßen und die Belgischen Provocaticnen Vaterln, disches (Sette aus Potsdam) Beigabe (Euide Göêrres über Preußen) Spanische Zusiände Y4 Kriegélust in Belgien Rückblicke (Joscoh Görres) Vatcrländisches (Gewerbe). Dieïe Probebläiter sind gratis zu haben, in Berlin, Burgstraße Nr, 9 in Potédam bei C, W. Müller, neben der Post und bei allen Königl. Preuß. Posämtern, woselbsi aug Abenueuzxent auf die YJeitung angenommen wird, Anuze'gen aller Art (welche gegen eine Gedühr von 2 sgr. für jede Spaltzeile oder deren Raum inserirt werden), erbittet man in der Expedition der Preuß. Landzeitung, Berxrlia, Burgstraße Nr. 9.

\traße Mr. 11, der Bauschule gegenüber), is zu haben: Vorzügliches Weihnachts- und Neujahrs: Geschenf. Prachtausgabe von Wilhelm Hauff's sämmtlichen Werken mit Stahlsichen in 10 Bänden. Jett vollständig. Preis 74 Thlr.

Unter den neueren Roman- und Liederdichtern zei: net sich der früh versierbene Wilhelm Hauff durd Eleganz und Anmuth aus. Seine wenigen Liedei sind so voifsthümlich, so naio und treuberzig, daß im Munde aler sciner Stammacuossen foztleden Auf verschiedenen Feldern dichteriscwer Prosa bt er fich nach Form und Juhalt mit Glück versudi Echte Poesie atbmet tun seinen Mähren, werin n mit wirklich seltencr Gabe und freiem Phantasiespid den crientalischen Sägensloff behandelt. Großl Verdicnst um die Lesewclt erwarb er sich durch seine Satire und Polemik gegen die fade, uusittlice Romaynfadrif von Clauren, welchen er in seinem

„Mann im Monde““ persiflirte.

Ais Novellendichter hat er sh allermei} durch scine nah Erfindung und Darstellung treffiiche „Phanz« ta'ie im Bremer Rathskeller‘/ bewäbit. Den allgemeinen und cerdienteïten Beifall jedoch aewanu sein giößercr bistorisherReman „Lichtenstetu“, Das blüvende Talent des jugendlichen Säagers und Dichters bat sich dei seinen Zcitgencssen eine scuelle Babn gebrochen und freuandlicve Anerkennung verschafft,

Wie Schiller wird er immer ein Licblinz der Ju

Begeisterung, Rübrung, 10omantth Dabei trägt dlesec Lichter, wie Walter Scott, so schr das Gepräge

aenud sevn.

der Siitenreinbeit und Junig!eit, daß er dem weib: lihenu Geschlechte mit besonderem Rechte zu em pfeb:en ist.

Fr. Brodhagsche Buchhaudlung in Stuttgart

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Sokrates nach dem Grade seiner Schuld, ¡umSchußgegen neuere Verunglimpfuäageu,

Von Pref. Dr. Theodor Heinsiue. Leipzig, Kollmann. 4 Thlr. (36 Kr,) Hervorgerufen durch cine andere („die Atbeuec und

Sofkrates, die Geseulichen und der Revolutionair vol P. V. Forchhammer““) soll diese” kleine Scvrist je doch nicht als Streitschrift angesehen werden, sender hat vielmehr den literarisch - pädagogischen Zweck, 10 ineutlih ia der Brust juuger Mlaner den seit

Jahr ausenden fortgeerdten Glauden au die sittliche Rein

heit des Griechischen Weisen iu alter ungetrübter Alp

ung wieder herzustellen.

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g des J1- halts der runden Hölzer, der Klafterhöl- zer und des Reisigs, so wie zur Berechnung der Nut- und Bauholz- Preise. Auf Al- lerhöchsten Befehl entworfen. Nebit eine Nachtrage ynd cinem Kupfer. Gr. 8vo. Gut eil

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Allgemeine

P

p 3ó0.

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oemtlihe Nachrichten. Kronif des Tages.

ajestät der König haben dem Pfarrer Faber zu i A Ke ierungs-Bezirk Düsseldorf, den Rothen Ad- or-Orden vierter Klasse, dem Küster und Schullehrer Mathias e rtes zu Weißkirchen, Regierungs-Bezirk Trier, das Allge- : f Ehrenzeichen, so wie dem Feldwebel Immeydorf vom Tode Jnfanterie-Regiment (8ten Reserve-Regiment) die Ret- 0st Fedaille mit dem Bande zu verleihen geruht.

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Zeitungs-Nachrichten. Ausland.

Rußland und Polen.

rsburg, 8. Dez. Se. Majestät der Kaiser, Alexandrinischen Theater einer Vorstellung des National-Drama's: „der Großvater der Russischen Flotte“ bei- wohnte, hat dem Verfasser desselben, Herrn N. Polewoy, einen llen Drislagzeing zustellen lassen dchster Bewilligung wir

St. Pete der neuli im

d in der Stadt Tula ein det werden.

x Wirkliche Staatsrath Zimmermann, außerordentliches Mitglied des evangelisch: lutherischen General-Konsistoriums, hat den Stanislaus-Orden zweiter Klasse eg

Die Kaiserlich Russische Akademie hat den Staats - Secre- tair Tanejef zu ihrem Ehren-Mitgliede ernannt. “Die bei Gelegenheit der 50jährigen Jubelfeier des Akade- mifers und emiritirten Professors der Chirurgie, Wirklichen Staatsrathes Dr. Busch, eingeseßte Kommission hat beschlossen, die bei dieser Feier eingelaufenen beträchtlichen freiwilligen Bei- tráge folgendermaßen anzuwenden: nämlich 16,000 Rubel j Bildung einer chirurgischen Prämie zu Ehren des Pr. Busch, und 7500 Rubel auf ewige Zeiten in einer öffentlichen Kredit- Anstalt anzulegen, um von den Zinsen Prämien an ausgezeich- nete Zöglinge bei deren Austritt aus der hiesigen medico-chirur- gischen Akademie, zu vertheilen. Dieser Beschluß erhielt die

dchste Bestätigung. Allerhöchst s erden auf der Universität Dor-

i ungen über technische Wisjenschasten gehal- pat dfffentliche Bor“etunge mal6; über technische

; über Technologie vom Professor Sch inie vom Professor Gebel und über Mechanik fester uud : Fabrik zur An-

Körper vom Professor Parrot. s in Herr Douat hat in Riga cine große

fertigung einer Papiermasse zum Dachdecken angelegt, die in

Schweden und Finnland mit Erfolg benußt wird.

Schon seit langer Zeit hatte die Regierung ihre besondere Aufmerksamkeit darauf gerichtet, dur Wegräumung der Was- serfálle die Schifffahrt auf dem Dniester gefahrlos zu machen ; jedoch hatten drtliche Verhältnisse der Erfüllung dieses Zweckes immer große Hindernisse in den Weg gelegt. Jebt aber, nach mannigfah wiederholten Versuchen, ist diese schwierige Aufgabe gelôst worden. Jn einem der bedeutendsten Wasserfälle, mitten im Euer ist ein aus zwei steinernen Dámmen gebildeter Kanal erbaut worden, der im Lause dieses Sommers mit bestem

werthe Allerh Verein fär jährliche Pferderennen gebil De

Erfolge benußt worden ist. JÎn Folge dessen werden im näch- sen Fahre die Arbeiten bei noch 3 Wasserfällen beginnen; das Unteruehmen auf der vollen Länge des an asserfällen

allmälig im Laufe von 7 oder 8 Jahren wodurch dieser Strom während des ganzen rd beschisst werden können. t Auf der leßten sogenannten JFljinskischen Messe in der Stadt Romno, im Gouvernement Pultawa, waren aus 7 be- nahbarten Gouvernements 56,615 Pud Wolle verschiedener Gattung, an Werth über 1,600,000 Rubel angebracht und da- von 53,727 Pud zu 7'/, bis 50 Rubel das Pud verkaust

worden.

In der Nacht vom 21. November ward die Dwina bei Archangel mit Eis bedeckt und die Verbindung mit dem Wei- ßen Meere und den benachbarten Küstenländern unterbrochen ; einige Tage später waren auch die Narwa bei der Stadt Narwa

und die Dûna bei Riga zugefroren.

Frankrei.

Paris, 12. Dez. Der Moniteur publizirt heute die Königliche Ordonnanz, durch welche der Marschall, Graf Gé- rard, Pair von Frankreich, zum Ober-Befehlshaber der Natio- nal:Garden des Seine-Departements ernannt wird. :

Das Journal du Commerce meldet, daß Herr Molé sehr unwohl sey, und das Bette hüten müsse.

Das Journal des Débats enthält heut folgenden Artikel über die Belgischén Angelegenheiten : „Seit die Belgische Frage neuerdings der Londoner Konferenz zur Berathun vorgelegt worden ist, hat man oft die nahe bevorstehende Beehdigung der {chwierigen Unterhandlungeu verkündigt, und fast immer war man ungerecht genug gegen das Ministerium, um es einer strafbaren Gleichgültigkeit, hinsichtlich der Interessen Belgiens, u beschuldigen; ‘oder wenn man zu glauben geruhte, daß die

ranzdsische Regierung sich im Schooße der Kommission zur eifrigen Beschükerin des neuen Staates aufgeworfen habe, 0 stelle man den Erfolg ihrer Bemühungen in“ Ab: rede. Wir behaupten sicherlich nicht, wie so viele Andere, Tag für Tag von allcn Phasen und von den geringsten Zwischen- fällen der Unterhandlungen in London unterrichtet zu seyn; aber wir glauben zu wissen, daß man sich eben so sehr getäuscht hat,

Tite

tehen Dniester soll ausgeführt werden, Jahres ohne Gefahr wi

_Yreußische S

Berlin, Dienstag den I8gte D

e - E D m Geme nl S S E mélatnSmamaggp angr _ J ps s n S —————— e E —_— e:

ezember

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nitive Urtheil würde längst erlassen worden seyn, wenn das Französische Ministerium das Terrain nicht hartnäckig verthei- digt und unaufhörlich gekämpft hätte, um Belgien so günstige Bedingungen zu verschaffen, wie sie nur irgend mit den Trak- tateu verträglich sind. Die Regierung mußte, indem sie si diese Mission auferlegte, die zu bekämpfenden Schwierigkeiten voraussehen. Sie hatte die Lauheit des Einen, die Feind- seligkeiten der Anderen zu überwinden, gefaßte Entschlüsse gängig zu machen und hun was man für bestimmt entschieden gehalten hatte, um neue Zu-

geständnisse zu erlangen. Der Französischen Regierung dafür

nicht Dank wissen, würde von Seiten Belgiens ein um so über-

raschenderes Benehmen seyn, als ihm die Stimmung, vielleicht

sogar der entschiedene Wille, den man zu besiegen hatte, nicht

unbekannt seyn kann, und die Meinung in jenem Lande müßte

sehr irre geleitet seyn, wenn sie niht dem von unserer Diplo-

matie befolgten Gange, so wie den erlangten Resultaten volle

Gerechtigkeit widerfahren ließe. Wenn rein spekulative Politi-

fer, mit einem Worte, die s{wierigsten Fragen entschieden,

wenn sie die Hindernisse, die Verpflichtungen, die Traktate, die Ver-

wickelung der Interessen, die bei einer Sache, wie die Belgische, im

Spiele sind, außer Acht lassen, so begreift sich das. ie Red-

ner und die Schriftsteller der Opposition haben seit 8 Jahren nichts Anderes gethan. Aber mit Recht würden wir erstaunen, wenn Männer, die an der Verwaltung Theil genommen haben, wenn wahrhaft praktishe Staatsmänner jeßt alle ihre Erinnerun- gen abshwdren, und ihre eignen Werke verleugnen wollten, um von dem Ministerium etwas zu verlangen, was sie selbst nicht gewollt, was sie selbst nicht gethan haben, und zwar aus den- selben Gründen, weshalb das jebige Ministerium es nicht thut und nicht will. Der Augenblick ist nicht gefommen, wo alle Details jener Unterhandlung bekannt gemacht werden kôn- nen; aber, wir wiederholen es, in dem von der Französischen Regierung beobachteten Verfahren in Bezug auf die Belgische Frage und in den Resultaten ihrer Anstrengungen ist nichts, was ihr nicht zur Ehre gereicht, nihts was nicht der Würde, den Pflichten und den Interessen Frankreichs angemessen wäre, nichts, wofür uns nicht Belgien Dankbarkeit s{huldete, nichts, worüber sih die dffentliche Meinung zu beklagen hätte.“

Herr Dupin, oder wenigstens sein Journal, der Temps, fängt jeßt an, etwas entschiedener über das zu sprechen, was er will und nicht will, ohne indeß das Zweideutige seiner Stel- lung ganz aufzugeben. Bemerkenswerth is die in seinem gestri- gen Blatte dem „Constitutionnel‘/ ertheilte Antwort. „Der Constitutionnel‘‘, heißt es darin, „findet es seltsam, daß wir Bürgschaften für die Zukunft verlangen, und ohne dieser Búrg- schaften weiter zu erwähnen , sucht er uns in Widersprüche mit uns selbst zu verwickeln, und {ließt seinen Artikel, indem er uns folgendes Dilemma stellt: „Entweder scheint Euch das Ministerium gut, und dann räumet ein, daß Jhr ministeriell seyd, oder es scheint Euch shlecht, und dann tretet in die Coalition ein, um es zu stürzen.‘ Wir würden uns gefreut haben, wenn der Constitutionnel dieses Mal etwas weniger mit Spißfindigkeiten um sich geworfen und sich etwas deutlicher über die von uns verlangten Bürgschaften ausgespro- chen hätte. Wir sind vertraut genug mit der Journal - Pole- mik, um leicht zu unterscheiden, wenn ein Blatt in seinem ei- genen Namen, oder wenn es in dem Namen einer oder meh- rerer seiner politischen Freunde spricht. Deshalb würden uns auch gerade jeßt die Explicationen des Constitutionnel sehr häßbar gewesen seyn. (Man sieht, daß sich je6t die Herren Dupin und Thiers so ziemli ohne Maske gegenüber stehn.) Was uns betrifft, so werden wir seinem Beispiele nicht folgen, sondern gerade auf das Ziel losgehen. Wir wiederholen, daß wir das Kabinet Molé-Montalivet nicht wollen; aber eben so wenig wollen wir ein Kabinet, in dem sich Herr Guizot und seine Freunde befinden. Die liberale

ache sheint uns noch nicht so verzweifelt, daß man zwischen jenen beiden Uebeln wählen músse, und der Liberalismus befin- det sich glúklicherweise noch nicht in der Lage eines Mannes, der genöthigt wäre, sich zwischen dem Messer und dem Strie zu entscheiden. Wenn die Freunde des Constitutionnel sich ver- pflichten wollen, nur mit Männern des linken Centrums ins Kabinet zu treten, wenn sie die Reform des Wahlgeseßes und der September-Geseße versprechen und sich deutlih Über die inneren Angelegenheiten erklären, dann können sie auf ; uns, als auf treue Verbündete zählen. Man môge | nun sagen, wir seyen ministeriell, weil wir uns weigern, der Coalition zu dienen, so werden wir doch bei unserer An- sicht bleiben, daß die liberale Sache zulegt über diese ganze Intrigue den Sieg davontragen wird. ,1 ,eAber‘/‘/, wendet man uns ein, „„„bekennt wenigstens, daß eure Polemik die Existenz des Ministeriums um einige Tage verlängern kann.“ ‘“ Dies is nicht unsere Ansicht; aber wäre es auch wahr, daß das schwache, ohnmächtige und seinem Atttangs nahe Mini- sterium durch unseren Widerstand gegen die Coalition noch eine kurze Fristerhielte, so würde uns dies nicht anderen Sinnes machen. Es scheint uns in der That eine bessere Taktik, die Bildung

wenn man behauptete, daß Alles zu Ende, und daß das Ur- theil der Konferenz Belgien notifizirt worden sey, als wenn

einer liberalen Majorität und die Vorbereitung eines guten

man die Wirklichkeit oder die Wirksamkeit des Beistandes in Bweifel zog, den Frankreich der Belgischen Revolution in die-

(aats-ZBeilun

der Kammer und nicht der Mann des Ministeriums seyn. sind in dieser Beziehung ganz der Meinun Journals, welches mit Recht tadelte, in Gemäßheit dieses Grundsatzes Präsident als solcher, muß frei Die doctrinairen, beide gleih unp rúck- | sen Ausfall sehr piquir dertmal wieder in Frage zu stellen, | len, ¡„„Temps“/ gern ein“ der Kammer und nicht der aber unter der einen Bedingung, daß er die Stimmen sciner Kolleg

fluß Herr Dupin.‘

sachen, die

Ministeriums um einige Tage zu verlängern, als den unver- meidlichen Sturz des Kabinets zu

Gunsten eines schlechten

(.

ser lehten Zeit in London geliehen hat. Man beruhige si | Ministeriums zu beschleunigen.“ Während der Temps si also. Belgien ist in London Schritt vor Schritt, mit Eifer und | auf diese Weise gegen die Opposition stellt, lehnt er zu gleè- Ausdauer und, wir können hinzufügen , mit Erfolg vertheidigt | cher Zeit auf niht minder energische Weise das Patronat worden. Jener wohlwollende Schuß, der ihm schon so nüßlich ge: des Ministeriums ab. Das ministerielle Journal , la wesen ist, wird auch ferner unseren Nachbarn nicht entzogen ; Presse, hatte in seinem gestrigen Blatte ausdrücklich et- werden. Bei dem in zweiter Jnstanz von den fünf Mächten | flärt, daß bei der an, des Präsidenten Herr Du- abgeurtheilten Prozeß hat sich Frankreich mehr als jede andere | pin der Kandidat des inisteriums seyn würde. Dies als muthige und getreue Verbündete Belgiens gezeigt. Wenn | giebt dem Temps zu nachstehender Erwiederung Anlaß: „Dit der Traktat, der die Existenz des Belgischen Staates gründete, | „Presse‘‘ sollte doch wissen, daß, seitdem die Charte von 1830 und durch welchen er in den Kreis der anerkannten Regierun: | der Kammer das Recht verliehen hat, ihren Präsidenten zu aen aufgenommen wurde, einer den Interessen dex Belgier | wählen, es bei dieser Gelegenheit keine ministerielle Kandidatu- durchaus günstigen Revision unterworfen worden ist, so ver: | geben kann. Die Wahl der Kammer kann nicht zu einer Ka- danken sie hauptsächlich Frankreich diesen Vortheil. Das defi- | binetófrage Anlaß geben; denn ein Präsident muß der Man!

Wir eines Coalitions- daß Casimir Perier nicht gehandelt habe. Der von Verpflichtungen \eyn. so wie die ministeriellen Journale sind arlamentarisch.“’ Die Presse, über die- t, läßt es nicht an- einer Antwort fehs- , aber shlagend is. „Wir räumen dem , sagt sie, „daß der Präsident der Mann Mann des Ministeriums seyn muß;

die zwar kur

eine edle Weise abwartet, und nicht um den Ein-

en auf dies thut aber

ettelt, úber den ein Ministerium verfügt;

Der Moniteur enthält heute ein Schreiben aus Met

vom 6ten d. mit der Bemerkung, das die Aufnahme desselben mit Berufung auf das Geseß von ihm verlan Dasselbe is von unterzeichnet, und laute

t worden sey- 51 Offizieren der aufgelösten National - Garde t folgendermaßen: „Die Nummern des Moníteurs vom 28. und 29. November enthalten über die That- der Aufldsung der National-Garde in Mes voran- nd ein Schreiben, in welchem erden. Man behauptet, die Majo- hnen gesetzlich gestellte Oberhaupt

gegangen sind, einen Artikel u jene Thatsachen unrichtig erzählt w rität der Offiziere hätte gegen das i die Subordination aus den Augen gesetzt; dem ist aber nicht so gewe- sen. Wir wollen wenigstens nur für unsere Handlungen verantwoit- lih seyn. Wir protestiren daher öffentlich gegen Erzählungen, die dadurch, daß Jhr Blatt sie verbreitet, einen gewissen Grad von Authenticität erlangen, und aus denen man sogar die Bes weggründe der Ordonnanz geschöpft hat, welche unsere Natio- nal: Garde aufldst. Die Offiziere wurden, um dem Präfekten einen Besuch abzustatten, niche durch den Maire, sondern durch den Obersten, auf Veranlassung des Maire, zusammen beru- fen. Jener Besuch, den kein Reglement vorschreibt, ist rein eine Sache der Konvenienz und hat nichts mit dem Dienst zu schaffen. Als der Maire in der Mitte der Offiziere erschien, deren Zahl sich auf ungefähr 60 und nicht auf 90 belief, redete der Oberst ihn niht in heftigen und beleidigenden Aus- drücken an. Er sagte zu ihm: „„„„Herr Maire, ich muß Jhnen in Anwesenheit der Offiziere der National- Garde sagen, daß Sie übelwollend gegen ihren Oberst gewesen sind. Sie haben, dem versammelten Munizipal: Rathe gegen- über, Dinge gesagt, die unwahr, abgeschmackt, lächerlich und verläumderish gegen mich sind. Jch erkläre daher, daß der Oberst der National-Garde nicht von Ihnen eingeführt, in der Präfektur erscheinen wird; er wird allein, oder mit den Offi: zieren, die sich ihm anschließen wollen , hingehen.//‘/ Der Maire wendete sich darauf niht an die Offiziete, sondern an den Obersten und begann seine Antwort mit den Worten : / 7, Mein Oberst! Jch habe dem Munizipal: Rathe nicht ge- sagt u. \. w.//// Dann führte er die Worte an, die er im Schoße des Conseils gesprochen haben wollte. Herr Voirhaye, Bataillons - Chef und Munizipal-Rath, machte dem Maire be- merküich, daß das, was er so eben gesagt habe, im Wider- spruhe mit dem Sikungs - Protokolle stehe. Der Obers schien durch die Rechtfertigung des Maire nicht zusfrie- den gestellt; dieser nahm darauf neuerdings das Wort und glaubte, sein Benehmen gegen den Obersten durch die Berichte entschuldigen zu müssen, die ihm zugegangen wären. Der Oberst bezeichnete durch ein sehr bitteres Wort die Pérson, die seine Berichte abgestattet hatte, und sagte, der Herr Maire hätte sich zwanzig Male von der Wahrheit überzeugen müssen, “u er ih eine so ernste Anschuldigung gegen den Oberst der ational-Garde erlaubte. Jn diesem Augenblicke wandte sich der Oberst-Lieutenant Simon mit vieler Ruhe an den Maire und sagte, daß er um so eher geneigt sei, dem Obersten zu folgen, da seines Erachtens der Maire nie gegen die National - Garde sehr viel Wohlwollen erwiesen abe. Der Oberst, um dem Streite nun ein Ende zu machen, Le zum zweiten Male: „Ich gehe allein oder mit den Of- fizieren, die mir folgen wollen, nach der Práäfektur.//‘/ Der aire erwiederte darauf ausdrücklich: „„„„Nah Jhrem Belie- ben, Oberst, nah Jhrem Belieben.‘/// Es ist nicht wahr, daß ein Offizier darauf seine Kameraden aufgefordert hätte, sich dem Maire anzuschließen ; die Majorität der Offiziere folgte, ohnezu berathschlagen undohneeinWortzusagen, dem Obersten nach der Práfeftur ; nur 7 von ihnen blieben bei dem Maire zurü. g mb Ap hier nicht zu untersuchen, was die Offiziere der Natio- nal: Garde gethan haben würden, oder zu thun gehabt hätten, wenn der Maire, der kundgegebenen Absicht des Obersten einen förmlichen Befehl entgegenseßend, sie gezwungen hätte, sich zwi- schen ihrem unmittelbaren Chef und dem Maire zu entscheiden. Der Maire machte seine Autorität nicht geltend und wir sind daher nicht in die Alternative eines Ungehorsams verseßt wor- den. Wir versichern auf unsere Ehre, daß sih die Sache genau so und nicht anders verhält.“ Folgen die Unterschriften. Das Comité der Eisenbahn von Paris nach dem Meere soll dem Finanz: Minister zwei Propositionen eingereicht haben. Nach der einen derselben solle die Kammer den Actionairen ein Interesse: Minimum von 4 pCt. auf das Jahr bewilligen. Nach