1905 / 61 p. 14 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

geht aus einer Zusammenstellung in der Halbmonats\hrift „Das ] wirkli sahverständigen Männern für das ganze Handwerk gefordert. | Gemeinde-, Betriebskrankenkassen und freien Hilfskassen. Meine freie Wori* hervor. In diesem Aufsay wird au<h schon jeßt ein | Oesterreich-Ungarn erkennt grundfäglih die Gewerbefreiheit an und Herren, ih meine, es ist selbstverständlich daß, wenn man darüber Reichsgesch gefordert. Eine Verfammlung von Se E ist | bat do< längst den Befähigungsnahweis. Der Auss<luß aller | erat ob E a nfeutas un ma arie ebenso zu dem Resultat" gekommen, daß hier mit rüd tslofec | Pfuscher, das Feblen aller Warenhäusfer à 1a Wertheim und Tie, ift L e Krankenkassen ander s Gnergie eingeschritten werden muß. Gs handelt si< niht um | die ja nicht den Befähigungbnachweis für 30 oder 40 Gewerbe führen , man nur Herren zu solher Beratung zuziehen kann, gelegentliche, mehr oder weniger \plendide Geschenke, sondern um können, hat doch in Oesterreich dem Handwerk großen Segen gebracht. | die mit dem Krankenkassenwesen eng verbunden sind, die die ganze Provisionen, die die Angestellten in aller Form von den Lieferanten Daher ja die Wut gerade dieser Warenhausinhaber gegen den Be- Geschäftsgebarung der Krankenkassen aufs genaueste kennen, daß es erhalten. Auf welchem geseßgeberishen Wege das Ziel erreicht werden | fähiaungsnahweis. Alle Argumente gegen ihn find den verbrauchten aber dabei dem Reichsstatistischen Amt volle, / hat kann, ob dur< Abänderung des Ge|ezes über dea unlauteren Wett- Waffen aus dem Arsenal des alten manchesteclihen Liberalismus ent-, irgendwelche politishe Gesichtöpunrt ollfommen ferngelegen hat, bewerb, des Strafgeseßbuchs oder der Gewerbeordnung, mag zweifelhaft | nommen. So sehr wie in Oesterrei< brau<t man ja nicht zu Jen punkte maßgebend sein zu lassen. Man ersheinen. Wir wollen alle diese Wege ofen halten. reilih find |} spezialisieren, hon um den Gegnern diese Waffe aus der Hand zu } hat nicht nah dem politischen Bekenntnis- der Sachverständigen -ge- n der e A n E Gese über 5: Et N U ReREro pie u. Der e as betri 2 “y Leh E nee D fragt, sondern nah ihrem sachverständigen Wissen, und ih glaube, das niht geeignet ist. u) wenn man die Reichszewerbeordnun ie Gefängnisarbeit und bestätigt, daß au na ein - der. einzig richtige Standpunkt in diefe E

abändert, oder sonst geseggeberis< vorzeht, wicd man nicht alle Fälle innige Cbefs dem deutsh-nationalen Handlungsgehülfen-Verband an- ist der: einzig richtig p sem Fall. (s ist gestern ferner

E 2 l So behauptet worden, das preußische Ansitedelungsges ur der BesteGung von Privatbeaniten treffen können.“ Aber gu ehôrige Angestellte gemaßregelt haben. f i: Z eleß wäre d das Strafgefeßbuh kann nicht alle Straftaten treffen. Ste x Abg. Scheideman n (Soz.) verliest eine aus München dem | einen Verfassungsbru<h Preußens zustande gebraht. Dag ist E falls leben e e as s g ¡Unterfuhung , die Aus Sr uge reger S E nas L e Ao eine eigentümlihe s\taatörc<tlihe Auffassung. (Sehr richtig! & veranstaltet werden mu au e rganisationen der An- es Abg. Fräßdorf über die Wir ung der [reien i ts.) Di i i F gestellten eingehend zum Worte zugelassen werden müssen, | München und seine Zahlenangaben berichtigt werden, und wendet ih rets.) ie preußische Ansiedelungskommission ist begründet

E 2 i} : den dur den übereinstimmenden Beschluß der Negt weil es gerade wichtig ist, diese zuu hôren. JYÿ mö@te | dann dem Abg. Mugdan zu, der ihn veranlaßt babe, auf die | wor : L | gterung deshalb ebenfalls eine Enquete beantragen. Sie E hte Solinger Krankenkassenverhältnisse einzugehen. In Solingen sei der | und beider Häuser des preußischen Landtags, und daß, wenn die Anträge annehmen, ‘der eine steht dem anderen nit im Wege. | Kassenvorstand von der Aufsichtsbehörde einfah abgeseßt worden, gesezgebenden Körperschaften übereinstimmend ein Geseh beschließen, Was unfere Resolution über die Ausdehnung der Arbeitershuß- | weil er niht so wollte, wie die Aerzte. Insofern habe | parin ein Verfassungsbruh liegen foll, ist eine staatsrehtliche Auf- bestimmungen auf die Hausindustrie betrifft, so wird es freilih große | der Leipziger „Fall lange niht fo s{limm gelegen wie der fassung, für die: fi einè Autorität. alrvho i g t anführen läft Schwierigkeiten bereiten, die Hausindustrie abzugrenzen. Die Frauen- | Solinger. Die Kasse sei am 23. Februar plöglih zur Anstellung ung, e si eine Autor tât, glaube ih, nit an \ arbeit nimmt in der Hausindustrie einen ganz erheblichen Ümfang | von weiteren zehn Aerzten zu den vorhandenen fe<hs bis zum } (Heiterkeit) Es ist gestern au wieder die Frage des Bauarkbciter- ein; fie hat eine ganz unerwünschte Vermehrung erfabren. Lange | 2. März aufgefordert worten. Der Regierung sei vom Kasfen- | \{ußes zum Gegenstand der Erörterung gemaht worden. Meine Arbeitszeit, 12 bis 13 Stunden, in dec Saison sogar 15 bis | vorsißenden eröffnet worden, daß mit der Erfüllung dieses Verlangens Herren, Sie können sih darauf verlassen, daß ih diese Frage mit 18 Stunden, und dabei noch Tagelohn, ad das Kennzeichen diefer | Solingen viel mehr Aerzte haben würde, als je vorher doct praf- anz“ besonderem Nacbdra> , i Arbeitsflasse in der Konfektionsindustrie. tiht anders und eher no< | tiziert hätten; darauf habe sih die Behörde auf 4 Aerzte herünter- } ganz rem Nach rut fortgeseßt betreibe, und daß in gleicher s{limmer ist es in der Wäschekonfektion, wo die Heimarbeiter mit- | handeln lassen. Als auch diese Forderung nicht erfüllt wurde, sei der | Weise diése Frage mit äußerstem Nachdru> vom Reichsversicherungs- untec einen Wohenverdienjt von 5 bis 6 haben, also au eine | Vorstand vom Oberbürgermeister einfa abgesetzt worden. Das habe | amt betrieben id. E nit nur elne humanitäre Entlobuung unter aller Kritik, dabei eine überlange Arbeitszeit, | den „Sieg“ der alten Aerzte bedeutet, die dann ungeniert in echt Frage, sondern es ist au, wie gestern mit R t hervorgehoben (eradezu menshenunwürdige Zustände. Wenn man dazu noch die | terroristisher Weise den Austritt der drei neuen forderten, der wurte, eine wichti ' i g mit Recht hervorg s

ohnungéverhältnisse bedenkt, so empfindet man ein Gefühl des Be- | s{ließlih, und no< tazu auf Kosten der Kasse, auh erfolgt sei. 1 ge finanzielle Frage. Es ist im legten T daueras und der Beshäâmung, daß so etwas heute no< mögli ist, daß | Die Generalversammlung ter Kasse habe die Zumutung, - die alten | Jahre die Zahl der technischen Aufsichtsbeamten auf 69 vermehrt man fi niht aufgerafft hat, um diese Uebelstände, dieses phvsische | Aerzte wieder zur Kassenpraxis zuzulassen, entrüstet zurlüi>gewiesen. worden; im Laufe tes Januar sollten no< se<s, neue tein Elend, das jeder Beschreibung spottet, zu beseitigen. C3 kommt hier | Was fei da noch von der Selbstverwaltung der „Krankenkasse übrig? Aufsichtsbeamte hinzukommen, das würden lso 75 1. u auch eine Beeinträchtigung der Wehrkcaft in Fra e; vielleicht hat | Herr Mugdan fei au< nur mit konservativer Hülfe in den Reichstag sihtsbeamte sein; i gest ' : aljo technische man für diesen Gesichtöpunkt mehr Verständnis. Die Kinder müssen | gekommen; ihm stehe es wenig an, den Sozialdemokraten Mora! zu i: ) gestehe ohne weiteres zu, daß diese Zahl noh

fol<hen Verhältnissen von Anfang an verwahrlosen, und daß | predigen. „In der „Nation“ stehe zu lesen, daß es geradezu unglaubli< | ni<t ausreicht, und es wird mein ernstestes Bestreben sein, auf dié daraus au eine religióse Verwilderung erwächst, kann nit ver- | sei, daß ein freisinniger Mann fo reden könne wie Herr Mugdan in | weitere Vermehrung dieser technischen Aufsichtsbeamten hinzuwirken. windern. Gs ergibt fich aber au<h ein Mangel an Vaterlandsgefühl, | der vorigen Session des Reichstages. Auch zahlreiche deutsche Aerzte Von einem der Redner ist die B b y gnir“ ih möôdGte sagen, ein eindseligkeitegefühl gegen die bestehende Dis mit dem Verhalten des Herrn Mugdan im Reichstage nit zu- idur< 3 e Debauptung aufgestellt, der „Phön Ordnung. Es ist also nicht allein vom sozialen Standpunkt, fondern | frieden. Herr Mugdan habe in einer Charakteristik der sozialistischen | sei dur wangömaßregeln, die fast den Charakter der Erpressung trügen,

au< vom lichen Standpunkt aus ein Gebot, einzugreifen. Es Kassenvorstände unglaubliche Uebertreibungen vorgebraht. Jn dem genötigt worden, dem Stahlwerke ; was dar erdings nie unerwähnt bleiben, daß es an Bemühungen, | beruhmt gewordenen Falle „Oëwald“ habe er glauben machen wollen, | hinter den Krlissen gespielt e Lo Ca Os t ift diese Uebelstände wenigstens zu bekämpfen, niht gefehlt hat, der | daß die Kassenvorstände au' die sozialdemokratisden Beamten ungeheure soweit mir aber amt , Tann ih selbstverständlih niht w Erfolg ist aber nicht gerade großartig gewesen. Schon vor 20 Jahren | und unverdiente Gehälter zahlen, diese dann aber gleichzeitig au er am liches Material vorliegt, trat der Phönix zunächst det ist die Frage der Hausindustrie in Fluß gebra<t worden, indem | übetbürden und tyranrisieren, und damit habe er dartun wollen, was | Stablweiksverband nicht bei, weil ihm die Beteiligungsziffer eine sit eine BespteHung der Verhältnisse auf einem der wichtigsten Gebiete | für spottshlehte Kerle die Sozialdemokraten überhaupt scien, Diese geringe war. Nahträglich ist. ci Ser if Sins aure Beschlusses der Hausindustrie, nämlich der Klciter- und Wäschekonfektion, | Logik sei von überwältigender unfcciwilligec Komik. Die Sozial- seiner Generalversamm E zu einem von der fonservativen und der Zentrumsfraktion | demokratie habe natürlih nit die geringste Urfahe, nit zu beigetrblen ung dem Stahlwerksverband .tatfächli<h geitteinfam gestellten Antrag führte, Erhebungen über die Lohn- | wünschen, daß ihre Freunde in den Kassen Einfluß gewinnen; fie g ' verhältnisse usw. anzustellen. “Aber erst bei Beratung des Arbeiter- | wolle do< bekanntli das ganze Reich für si erobern; selbst- Zum Shluß gestatten Sie mir no< zurü>zukommén auf die S \chußgeseßes ist bom Ergebnis dieser Erhebungen Notiz genommen worden. verständlich werde bei gleiher Qualifikation der ozialdemokrat vor- | Bemerkungen, die gemaht find über ein Rundschreiben der S E Dur das Arbeitershußgeseß wurde dem Bundesrat die Befugnis erteilt, | gezogen. Was folle also damit bewiesen werden? Das Privilegium sicherungsanstalt der Mark ul A durdd Verordnung die SHuhvorseheiften der Gewerb-ordnun auf die weib- | auf Dummbeiten und Fehler habe keineswegs die bürgerliche Ge- des Begriffs S Brandenburg in bezug auf die A G

und jüngeren Arbeiter in der Hausindustrie cuHudebnen. Von | sellschaft allein. Auch in den Krankenkassen würden Fehler und g „Inbalidität“ im Sinne des Invalidenversicheruns® diefer Befugnis wurde kein Gebrauch gemacht, erst später wurde eine | Dummheiten gemacht, aber der grobe Fehler des Herrn Mugdan geseßes. Was ist in dem Rundschreiben der Versicherungsanstalt det Verordnung für die Kleider- und Wäshekonf-ktion erlassen; mit der | liege in der unberehtigten Verallgemeinerung olher Cinzel- | Mark Brandenburg gesagt ? Es heißt dort: Ausführung der Verordnung wurde begonnen, aber an der Fort- | fälle. Ein nationalliberaler Landwirt, fährt der Redner fort, Wenn man d eiß p es oft segung hat es gefehlt. Die Heimarbeiter können fi< nit | wandte si< an den Bund der Landwirie, um als NReichs- eine M n den ganzen Arbeitemarkt überblidt, so gibt elbst helfen, nit felbst crganisieren, weil sie von tagsabgeordneter seinen Juteressea dienen zu können. Was enge von Beschäftigunesarbeiten, die vom Rentenbewer den Unternehmern viel zu abhängig sind. Daß man vorsihtig-| würden - Sie tazu sagen, wenn ih solhe Fälle ver- schr wohl no< geleistet werden könne obwohl er in seinem Beruf vorgehen muß, geben wir zu; man fann nur Schritt für Schritt | allgemeinerte ? Zubeil ist gewiß angelogen worden, aber deswegen kann keine Verwendung mehr fi E vorgehen: a etwas muß unbedingt gesHehen. Die Arbeitgeber | man do< nicht von einer joztaldemokratishen Methode Cn: Sih-glaube i nden kann. no< etwas klarer müssen eine Liste führen, in der alle Heimarkbeiter aufgezeihnet | Milan, König von Serbien, verseßte seine Orden in Paris. Soll man drlien 8 máñ bâtte den Gedanken vielleicht bén vurchaus werden; die Arbeitsstätten müssen von den Hausinduftriellen angezeigt | daraus für alle Herrscher Stlüsse ziehen? (Der Nedner erzählt sodann | Wbsd:ü>ken können —, sahlih de>t sich dieses Rundschreiben im werden. Die Sonntags- und Nachtarbeit muß verboten und eine | einen Fall aus einem Orte bei Offenbach, wo eine Familienversiche- } mit den Bestimmungen deg Invalidenversicherungsgesepes; denn gründliche Wohnungsinspektion eingeführt werden. Die Haus. | rung gegründet wetden sollte.) Dem betreffenden Arzt paßte dies niht, | $ 5 detselben heißt es: B industrieuen verlangen die Einführkng der Inbalidenversicherung, fie | er ute die ambien der Arbeiter auf und fagte den Frauen, Erwerbsunfähi,kei n die Renten- wollen die Lasten gern tragen. Der Staatssekretär von Boetticher fagte, | er würde ihre Männer als der Sozialdemokratie verdächtig anzeigen, i Feil is tann anzunehmen, wen y fo groß au die Schwierigkeiten feten, die Frage müsse gesegli< ge- | und sie würden dann ihre Eriftenz verlieren. Die Versicherung wurde empsänger nicht; mehr imstande sind, dur<h eine 19 reit regelt werden. Leider ist dies Versprehen nit eingehalten worden. | gegründet, und der Arzt vershrieb nun für die Krankenkasse | Kräften und Fähigkeiten entsprechende Tätigkeit, Das Hindernis lag bis jeßt lediglich bei der Regierung Rezepte vom dreifachen Werte der früheren. Vor dem Kreisamt die ihnen unter billiger Berü>sichtigung ihrer

Abg. Froeli<h (Reformp.) : Eine Grenze zwischen Fabrik und | hat er dies Verfahren zugegeben, aber es damit erklärt, daß er Ausbildung und ih rfe rufszugew Handwerk ist bis jeßt nicht gefunden worden. Die Maschine als | sih darüber geärgert habe, daß er wegen seiner früheren billigen k in Dri res bisherigenBe rli< und solche ist kein Unterscheidurg8merkmal, denn au viele Handwerks, | Rezeptur von den betreffenden Frauen als „Kamillentopf“ bezeihnet EIEN euie ee E ju erwerben, was körpe ung {t betriebe verwenden Maschinen. Auch Teilarbeit findet beim Hand- | worden sei. J< will hnen nun auch fagen, wer diefer Arzt war, es geistig gesunde Personen derselben Art mit ähnlicher Audsbild : werk statt. Ein anderer Vorschlag war, daß ewerblihe Betriebe, | war unfer Kollege Dr. Beer, und der Ort heißt Sprend- derselben Gegend dur< Arbeit u en. in denen 50% gelernte Arbeiter beschäftigt find, als Handwerks. | lingen. Der Redner kommt 18s auf die S j zu verdienen pfleg nd das

g , Pandwerks- ri e ommt nochmals auf die Solinger Verhält. | qug dieser Fassung des Gesepes geht do unzweifelhaft hervor g die ;

betriebe anzusehen seien. Aber au dieser Vorschlag ist nit voll- e zu sprehen und bezeichnet die Ausfü d 2 ; kommen. Sehr notwendig wäre die Ausdet nung der Gewerbe- ugdan a ein sharfmaderisies Vorgehen E S Käme ergibt si au aus den ganzen Verhandlungen über das Geseb d hct infpektion auf alle genterblidten Betciebe. Daß die Gewerbeinspektion | aus dem Walde des deutsh-n Freisinns. Solche Leute gehörten | Beru f s invalidität, wie ih schon in einer früheren Rede ausg

außerordentli segensreih gewirkt hat, haben au< die Arbeiter a niht in dea Reichôtag, sie müßten wieder berausgewählt werden b ist wie di j validität. Wenn Da, A B auf die Behandlung der Arbeiter herrshen | Herr Mugdan verstehe gar niht, was in den theoretis Schriften babe, etwas andres ist wie die reihsgesegliheIn ständen, n großen eg

! ] L i i i ir die Berufsinvalidität maßgebend sein ließen, wenn wir zuge eleien und Brennereien der Grofßgrund- | der Sozialdemokratie überhaupt stehe. Die Sozialdemckraten riffen D g en, n besißer haarsträubende Zustände, die oft jeder Beschreibung rotten nicht eiñietac Mitglieder R bürgerlichen Gesellichaft an, ues daß jemand, ter in seinem Berufe verunglü>t und infolgedes ä während der kleine und mittlere Landwirt seine Leute in der Regel | die Grundlage der bürgerlihen -Gesellshaft, bie dahin führe, | mehr in der Lage ist, diesen seinen bisherigen Beruf auszuliven, j gut behandelt. (Der Redner suht dies an mehreren Frafsen Fällen zu | daß deren Mitglièder beständig all eseße überträten. Was die |, jedem Falle rentenbere<tigt fei, da ärde mit der Invaliden erläutern, bei denen besonders die Wohnungsverhältnisse geradezu | Freisinnigen leisten, zeige eiae große Stadt wie Nürnberg, die eine versiche j Lis Le S die, wie ih glaube, menshenunwürdig seien.) Die Stadt Berlin geht in dieser Beziehung | ausgesprochen ena ‘Stadtverwaltung besitze und es hintertrieben rung eine finanzielle Last verbunden sein, die, mit sle{<tem Beispiel voran, fie hat keine Veranlassung, immer auf die | habe, daß bisher eine Ortskcankenkasse gegründet wurde. Die Stadt | "iht zu tragen wäre. - t do< au notleidendenden Agrarier zu \<impfea, sie hat vielmehr alle Ver- | begnüge mit einer jämmerlichen Gemeindeversiherung und trage Die Bestimmung des Invalidenversicherungsgesehes ift d ter anlaffung, an die eigene Brust zu \{<lagen. Darum ift eine gefeß- | lieber die Défizits. Die Angriffe des Abg. Mugdan ezxinnerten an | fadlih ganz verständig: es ka B. jemand ungeeignet' sein, weite lie Regelung dieser Verhältnisse niht von der Hand ju | den russishen Admiral Rofschdjeslwensky, der auf cúglishe Fischer als M s Ar pes lettern; er kann aber weisen. Wir säßen die hervorragende Arbeitskraft des Staats- | geschossen und gemeint habe, wären Japaner. - Herr Mugdan hieße r du arbeiten, auf hohe Gerüste zu flettern; bener Erde sekretärs, aber mit manchen setner Ausführungen können wir nit | auf {ähsishe ischer und stempele sie zu Sozialdemokcaten. Herr | sehr wohl noch eine ganze Reihe körperlicher Arbeiten auf sung einverstanden sein. Er sagte, dur die Affsoziation des Kapitals sei | Mugdan habe heute allerdings seine früheren Auéführungen | verrichten. JIcne Bestimmung des $ 5 des Gesepes, die ihre Fa manches erreicht worden. Der rasche Aufschwung und die einseitige | etwas ab eshwäht, aber sein Auftreten sei niht geeignet, | der leßten Umarbeitung des alidenversicherungsgesepes verdankt, Bevorzugung der Gro industrie ist kein ortsritt; die minder | das Verhältnis zwischen -den Krankenkassen und den Aerzten zu _ver- | wollt nug Invaliden dem die Rente ent- starken Griftenzen, der Miltelitead, ist dadur zurü>zedrängt worden. | “bessern. Wenn er die fozialdemokratische Presse angreife, so müsse er nur dagegen Vorsorge treffen, daß Ee sei, no< irgend Wer sollte dem Arbeiter verdenken, wenn er in die großen Fabrik. darauf hingewiesen werden, daß keine Zeitung fo einseitig und gehässig | gen werden könnte, weil er angebli< imstan manitáren und Brottet ett Je o seine R E E S piéhen e E arine us die ie 7 ETaois S: Die fre fal e | eine beliebige Arbeit zu verrihten. Man wollte A Arbeiten zu ras{< in die , dann m as platte Land rtei on jet gänz erunter; Herr Mugdan werde Ï Erwerbsun i sih entvöôlkern und der Mittelstand zu Grunde gehen. Vor F Jahren | als politischer Toteaeräle des Freisinns erweisen. e ay Ds wirtschaftlihen Gründen einem Ausbildung entsprächen, Abg. Büsing (nl ): Mein, Parteifreund, der Abg, Dr. Beer, | ?VMulen, die einigermaßen feiner bidherigen einem Maurer zumuten Kapitals selbst it anders geworden. Es ist ein fundamentaler | gegen den der Vorredner so f<wre Vorwürfe erhoben hat, hat vorx | Man wollte verhindern, daß man vielleicht Steinseter, er solle L na S mglan f de dite jet Pre | Dag I du ai E nt f dd | fte e o tent e: Lene ed cen Sl ee fala Þ a in den nden etntger tveniger. tndert, tm use anpwefen u fein. aude bestimm - i 1 Die Reich3-, Staats», Kommunal. und Privatschul® ist ins Miesenba) te | nehmen zu können, daß dem Abz, cibezank; der in dem Wo irgend eine feinere Handarbeit g at diese Bestimmung des Ge-

gen ert; auh aus diesem Grunde sollte man diesem allzu s{<nellen | kreise des Dr. Be>er wohnt, dies bekannt geworden ist, | 19h physische Kraft besigt, sollte dur au<h zu verwenden, wo i

Abg. fl \hwung einigermaßen hemmend entgegenwirken. Es is au< ein | Ih glaube, alle Mitglieder dieses Hauses, die no< nicht z | seyes verpflihtet sein, d e physische Kraft die - grober Unters ied u en produktivem und spekulativem Kapital : | Gefühl dem Parteistandpunkt E pfer gebracht Bui vas er dâzu aken S E Pas wollte e, ret

pr cerupp, bier Rothschild! Das spekulative Kapital beutet die | es mit de verurteilen, daß der Abg. Scheidemann sich diesen Zeit- | bestimmun E orre Pag é Werte aus. Da as ne kräftige progrefsive Reichseinkommensteuer agf für feine schweren Vorwürfe aus esuht hat. Jm übrigen habe 8 ferner verhindecn, t na geeigneter Arbeit zu suchen; S eagesüket werden. Ein Mann, wie der Baron Hirsch, der Türken- | ih zu erklären, daß de: Abz. Dr. Becker, sobald er zurüdgekehrt | Wiese, elwa in der ganzen uf: es muß die Arbeitsgelegenheit * hir|, der Hunderte von Eristenzen vernichtet bat, ift mit Orven übersät sein wird, dem Abg. Scheidemann die nötige Antwort nicht s, uldig | man stellte vielmehr dea Grundsaß A Wohnortes fein. Aber inner- Und Ko1 anat E eutsche Meicdent er dat s6 ein “Elie ride A S 5 in erreichbarer Nähe seines Me e Forderung der Versicherungs ) ; | at so ein nicht. ä S inisios Í Beim Juden geht es so: der Vater erwirbt es der Sohn erwirbt no< Staatssekretär des Innern, Staatsminister Dr. Graf Le R Begrentuns L durchaus berechtigte und, wie ih ex Mark Bran :

Hundecttausende dazu, und der Enkel zieht h vine Le , j von Posadowsky-Wehner: ae ns Buepra L Dr Meine Herren ! Jh will hier nur einige ganz kurze-tatsählie Fest- | hinzufügen da rf, aud eite finanziell notwendige.

eht an die Börse und handelt mit i P aaf e bemertt tein Redner, daß diefe Ausführungen mit dem Gehalt | stellungen malen. Es ift von einem Herrn Redner der linken Seite „Kölpin (d.konf.): Der Magdeburger

y 9 dorff inf t Wo bleibt Ae ter Sorgen p E vie E rosindu stehen.) | des Hauses so dargestellt worden, als ob bei einer Konferenz, die im ÿa Don Bs Le mit Erh Mehrdeit rie RL C A

: Z ndrverk| Großapital erseßt, er verschwindet. Das Haour® 6 strie und | Reichoftatistishen Amt stattgefunden hât über die anderweitige Gin, | Befähigungdr cho, 1 ausgesprochen, inen L weis, wie

; i ir ja gar nit ; es steht aber fest, daß dem Mangel an Kapital ; steht ihm dies zur Seite, fo kann er die | rihtung ter amtlihen Krankenkassenstatistik, nah politi , | thn Oesterreich besigt, verlangen w Befähigungsnahweis haben Konkurrenz mit dem Großbetriebe aufnehmen. Der Hinweis auf das | punkten bei Auswakt[ der Sachverständigen verfahren vîre Mh Le die ôsterreichishen E e bwverer tel amn fa nide „freie Spiel der Kräfte“ is heute der reine Hohn. _BVilliger Kredit fofort vom Reichsstatiftishen Amt tie Lisle der Anwesenden kom T} wollen, als gar inführun des Befäbigungénachweifes,. Jch fühle Muß E At E E Sue a0 ria Tol e Zu a laffen. Daraus ergibt si, daß 35 Saverständige tei die‘er Sigung mie MEIE hie Tatsache zur Kenntnis des Staatssekretärs zu werden, Lehr i‘ i | y i ; bedürftige Handwertduzeister foll man unterstügen, damit sie dies | anwesend gewesen fin, unter besen Act nente bel Vorsteher von | bringen. Ic freue mi, vas wenigstens der ie aber ah empseblen

brin Kurse befuhen können. Der Befähigungsnahweis wird von allen | ärztlichen Vereinen, Trogisten, Apotheker,- Vertreter von Orts-, dag tnan vorher D btigen Kreise hört und richtig hört.

2 A Æ= [5