1905 / 62 p. 65 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

wieder eine Rate für Verbesserungen eingestellt werden. Das beweist aber au, daß wir bei deu Bahnhofsbauten nicht so weit gehen dürfen, Luxusbauten, monumentale Bauten aufzuführen, von denen man annimmt, daß sie Denkmäler für lange Zeiten sein werden. Man wird gewisse Grenzen einhalten müssen, zwar hübsche, stattliche Bahnhöfe errihten, ohne daß aber übermäßiger Luxus getrieben wird. : Meine Herren, Sie haben manche Kommission {on gewählt für diese oder jene Angelegenheit, für die im Etat Mittel vor- gesehen sind. Ih möchte Ihnen vorschlagen, daß Sie eine Reisekommission wählen, die in das Ausland geht, die eine Reise

“in unsere Nahbarstaaten und vielleicht über den großen Bach hinüber nah Amerika macht, um eine vergleichende Revision der Bahnhofs- bauten vorzunehmen, und daß wir uns dann im nächsten Etatsjahre wieder \prehen, wenn Bahnhofswünsche abermals vorgetragen werden. Ich glaube, das würde für mih wie für den Herrn Finanzminister von außerordentlihem Werte sein. (Bravo!)

Der Rest des Extraordinariums wird darauf ohne Debatte

bewilligt: i Die verschiedenen Rechenschafts- und Betriebs-

berichte der Eisenba Ü der ommission für ban w O Bei dem Baubericht für 1903/04 bittet

Abg. Nadb yl = der neuen Bähnstrede tr) S Minister um Auskunft, wann der Bau

Angriff genommen we ppeln (Groschowiß) nach Brockau in bie auf bieser Sire fe de und bittet, den Verkehr so einzurihten, daß

j dem N j ( Breslau direkt die Anschlüsse n iesengebirge fahrenden Reisenden in r J ah dem Ri k i D Minister der öffentlichen e erreichen können. Die Ungeduld des Herrn V Bahnbaues Groshowitz—Bro dau “ias ü : t durhaus ¿ R LOE En be S VOD Viet at: dier n e der Behörden die vie CIEES sondern an E Sils Zahl wirken hatten. Manfeststellun

von Budde: 8 wegen Verzögerung des

en würde, wenn ih dem 9 Tur den Landverkehr eine

Straße vorsehen oder eine Laufbrü rückde mahen würde : ist der wesent-

lihste Grund der Verzögerung gewesen.

Ih darf dem weiter hinzufü i" y zufügen, da i L Gi ibahnbräte orgesoen tf Db eine elg ice mft der ü bekannt. mitteln gebaut werden kann, ist mix Ae ritt

Was die Anlage beit S tationen anbetrifft, E Ce in deren Gegend die landetpolütcilithe N diejenigen 2 diejenige ganz genau, welche Stationen vor rüfung \{chon un L e wo die landespolizeiliche Prüfung ib HIA sind, i ‘Berbte raed n o bei der landéueti ait 1 arudber tt zeili

der Lage. eilung zu maden, bin ich nit in ide v A L Vie en halten, daß der Ve

nlini H l : T- als On in Oppeln selbstverständlich von t sowohl in Breslau eisenbahnverwaltung in ReGhnung gezogen worde Ava Staats. Damit ist der : en ift, Etat der Eisenbahnverwaltung Ls

Jn erster und zweiter Be entwurf, betreffend die St ciatung wird dann d berg, 40 D angenommes. Veiterung 008 Rod Es folgt die erste Beratung E Ä treffend die Erweiterung des Ste tre g N be- gemeindungßvertrags, 4. B. bezügli, ide Ünklarteiten in dem Ein und fragt besonders an, wie die Bestic historischen Straßen, hin aus Mee Oberregi mmung im §8 5 des Vertrags Bestimmung, wona in Cert Dr. Freund erwidert, daß diese Wert nit n ingeüee n eingeführt: Grundsteuer ‘nach dem gemeinen daß a eEN E werden mlirerden dürfe, nicht besagen Toll, arauf mwirî er G : Lesung angenommen, esebentwurf in erster und zweiter

Es. folgt die Beratu Zentralgenossensca fts}

Berichterstatter ist der

tigung u g. von n f 4

e 8 entralgenoffensaftefasje vi; N tine Freunde zollen der Tätigkeit aud e einung, pee ngen oll inE Wir H Otefd im Gegensaß zu and verbältrtanea orden NnD, Wir « gensab #8 arberen Bankicltnibmäßig niedrige Verzinsung

tituten d in die 4 urhaus Diretit etten Fall besondere NRepräsenta onspflichten

begr

1. 9 ündeten Stellenzulage für den “1e ale denen, paß im er d ani unbedenklich ist uns der Um- bg Me Ser für andere Beamte der Zentralgenossenschafts-

es verstand Ul ein (konf anken verwendet werden. sein und Vi èwishen dez Dee Die Zentral; enossenshaftskasse hat llen hier EON dem gesamte ershiedenen Syslemen unpartetis zu. d sich fl enso objektiy sein Genosseaschaftswesen zu nüßen. Wir tin en Wir Parteien zu ao und uns dieser Entwicklung freuen, in id und die zollen uns be emeinsamer Arbeit die Hände reichen dient emat Männer, wel inüben, daß hier die po A a iel ane haben, S de sih um das Genossenschaftswesen ver- auéspieen. Wir wollen ulze und Raiffeisen, niht gegeneinander die Pumanitas, Raiff iht betonen, daß Schulze setne Sache auf un beben re t ba i en auf die charitas begründet hat. er Cra wähst das heiden andere Jnstanzen als dieses hohe Haus. En den Streit um d enossenschaftswesen in S s dle er s immer üets Förderung des B willer e s fin, a Geéhalb bedauera, n e Eo L Anhän er Naiffeisens ständigkeit aufgegunschaftöbank Soergel, Parrisius u. Co. ihre Selb- meine Frakt;ai8tgeben hat, Jch persönlich ih sprehe nicht für an Kons ‘0n halte das Verbot der Teilnahme von Beamten ch S ulze vereinen für gefährlich. Eine Genossenschaft Schulze ¿e oder Naiffeisen kann den Mittelstand nicht | ädigen. lichen B und Raiffeisen haben beide den Hauptwert auf die persön- nossensH h ungen elegt; es is nicht rihtig, wenn man die Ge- zeich nlhasten als die Attiengesellscha ten des kleinen Mannes be- L ofecetngs sind manche Konsumvereine über den Rahmen

von Genossens d ih hätte nihts dagegen wenn ma nshaften hinausgegangen, und, Die Landwirte hat die Not diese shärfer zur Steuer heranzicht. T Lex Handel im

t zu Ge ührt, we S nossenshaften zusammengeführt, r i grrehr mit der Candietscboft niht Feine fliht erfüllt hat. S aben si Elemente in den Handel eingeshlihen, die an R und Unfähigkeit das Menschenmöglihe oder vielmehr das Menschen- unmögliche geleistet haben. Sie (na links) täten dem Handel einen \{le{ten Gefallen, ihn mit diesen Elementen zu identifizieren. Sie lun das ja auch nicht. Der Landwirt ist A, worden zum Sparen nah dem Grundfaß : Wer seine Su fann selber en der foll sie nicht zum Schuster shicken. Die Landwirte haben 2 ¿u Genossenschaften zusammengetan. Es mögen manche Fehler im Ge- /

|

a Etats der Preußischen

9. Dr. Rewoldt, der die unveränderte

nossenschaftswesen gemaht worden sein, im ganzen aber kann jeder deutshe Mann nur seine Freude daran haben. Hat Israel der Welt die NReligton, Athen die Kunst, Rom das Necht gegeben, so Deutsch- [land das n Ea Liam Der Staat hat seine wirtschaftlichen und sozialen Aufgaben viel mehr erkannt, als es in alter Zeit geschah.

Hierauf vertagt sih das Haus.

Abg. G yßl in g (fr. Volksp.) bittet den Präsidenten, am Mon- tag niht {hon die dritte Lesung des Königsberger Cingemeindungs- A auf die Tagesordnung zu seten, weil noch eine Petition zugegen eingegangen fei, die erst in einer Kommission geprüft werden müsse.

Präsident von Kröcher bemerkt darauf, daß ja in der dritten Lesung die Vorlage noch zu diesem Zweck an eine Kommission ver-

wiesen werden könne.

Schluß 43/4 Uhr. Nächste Sißung Montag 11 Uhr. (Geseßentwürfe über die Stadterweiterungen von Königsberg und Dortmund; Etats der Zentralgenossenschaftskasse, der

direkten und indirekten Steuern und der Änsiedelungskommission.)

Statistik und Volkswirtschaft.

Die Verschuldung der ländlihen Grundbesißer Preußens im Verhältnisse zu ihrem Kapitalvermögen 1902. Wir haben vor kurzem*) die Vershuldung der Grundeigentümer

mit Haupterwerb aus Land- oder orstwirtschaft, soweit fie einen

Besiß von mindestens 60 E haben, also die

Gruppe der selbständigen Landwirte im Hauptberufe bilden, nach dem

Verhältnisse der Schulden zum Gesamt- sowie zum Grundvermögen

behandelt. Heute wollen wir den gesamten Schulden derselben Grund-

besizerklasse ihr Kapitalvermögen gegenüberstellen, um so thre eigent- liche R aUttalberhUIbug erkennen zu können. Es betrugen die Schulden der Eigentümer nah der „Stat.

Korr. *: . ._. Hundertteile des Kapitalvermögens in der Grundsteuerreinertragéklasse von 300 750 1500 83000

00 0 A ) 60 Provinz bis bis bis bis bis bis und und 90-4160 200 e s 2000 mehr mehr ar Oftpreußen 845,4 839,7 1024,6 895,5 958,0 860,1 381,7 650,8 Oren TbL3 1055.9 962,6 10719 1031,7 875,9 473,0 707,9 dtkreis ( S Berlin. 93 60 17 61 683,7: 522 500 390 at 197,9 276,2 284,8 245,0 262,4 192,0 154,4 197,6 ommern. 628,9 527,3 473,0 516,0 596,3 470,6 283,5 364,8 ofen .… . 950,2 1087,6 1034,0 868,2 1085,8 1043,0 815,9 456,7 S@hlesien . 479,9 523,9 594,7 530,4 433,4 83348 112,2 206,6 Sawsen. . 926 1258 1441 157,1 161,9 1708 133,7 144,6 S(bleswig- *

i 192,0 163,3 179,3 311,6 304,6 282,1 126,7 208,7 B 1091 11066 129,3 1426 150,7 140,6 1254 135,3 Ge tfalen . 108,9 112,0 137,7 122,7 93,1 84,8 719 97,8 enen-

93,1 105,6 134,5 116,8 883,6 508 67,0 92,3 Rbeirland 436 491 56,9 622 691 00,1 32,6 48,6 398'b 323,9 3422 486,5 559,2 1211/1 342,9

33,8 Lr Staat 198.8 215,5 237,5 230,2 230,7 208,9 14 8,0 188,5

esamtstaate kommen hiernah auf je 100 4 Kapital- vica Sie Le if Landwirte im Hauptberufe 188,9

S 1 Vi nd also im ganzen sehr erheblih höher als jenes. Suden: dee lit h das Verhältnis bei den Landwirten im Neben- Forstwirtschaft nur

: und darüber, während

berufe, also denjenigen, welche aus der Lande oder ibren Nebenerwerb, ihren Haupterwerb dagegen aus Gewerbebetrieb, PaideiBe Beamtenstellung u. dergl. haben; hier beträgt die Ver- uldung nur 51,2 Hundertteile des Kapitalvermögens; leßteres ist mithin fast noch cinmal fo groß wie die Schulden. Betrachtet man die Landwirte im Haupt- oder Nebenberufe zusammen, so stellt sih deren Verschuldung auf 120,7 vom Hundert ihres Kapitals, also immer noch um rund ein Fünftel höher als dieses. Von den einzelnen Landesteilen weisen nah vorstehender Uebersicht bei den Landwirten im Häuptberufe ei Weste S und Hessen-Nassau noch einen geringen, die Rheinprovinz und er Stadtkreis Berlin cinen bedeutenden Üebershuß des Kapitalver- mögens über die Schulden auf. Während im esten der Monarchie

cin\{licßlich der Provinz Sachsen) überhaupt nur Schleswig-Holstein - Gs A 0 E bédeutend über den Staatsdurchschnitt hin- ausgehen, bleibt im Osten abgeschen von Berlin, wo es sich um

r 179 fast durchweg recht fkapitalkräftige Landwirte mit meist ardßerein, fal erbalb der Landeshauptstadt elegenen Grundbesiße handelt feine Provinz darunter. Am bödhsten ist die Kapital- vershuldun in den Provinzen West- und Ostpreußen mit dem 7 bezw. 6k faden des Kapitalvermögens. Berücksichtigt man auch die Regierungsbezirke, #o steht Gumbinnen sogar mit dem 8fachen obenan; ihm folgen Bromberg mit rund dem 74, Danzig und Marienwerder je mit dem 7 und hierauf Königsberg mit dem vi fochen. In den Bezirken Köslin, Stettin und Posen beziffern sich die Schulden auf fe über und in Sigütaeigen N annähernd bas 7 Us A

j wig un erschurg noch au ache des Kapita iegnit, Shleoo sie in den s A E n aden und am meisten (mit nur rund 15 b. H. des Kapttal- a S Koblenz noch unter den verhältnismäßig n edrigen Stand

bgehen. E ais vet Lerschiedenen Grundsteuerreinertragsklassen

; im Staate die oberste mit einer Verschuldung von

t betri o anderthalbfachen des Kapitalvermögens bei weitem am

die unterste Klasse, hon etwas über den ünstigsten La a ; t von 1500—3000 und

S itt hinaus gehend, alsd ) Sin Bur Cet mehr als dem Doppelten, und {ließli diejenigen von 150— 1500 (G Grundsteuerreinertrag, ziemli gleih- ae mit etwas unter be ret 6 von 150—300 F über dem itals vershuldet, Tommen. 24 fachen des Ae Pwanken die Ziffern in allen Grundsteuer: reinertragéklassen außerordentli. Mehrfach, namentli} in den rovinzen Westpreußen und Pofen, übersteigt die Vershuldung das 0, in der obersten Klasse von Hohenzollern sogar das 12fahe des Kapitalvermögens. In einzelnen Klassen von östlichen Regierungs- bezirken ist der Zustand no bedenkliher als in Sigmaringen, vor allem in derjenigen von 750—1500 J des Bezirks Stralsund, wo die Schulden fast 135 mal so groß wie das Kapital sind, aber auch im Bezirk Marienwerder bei den Grundbesißern mit 150 bis 300 und im Bezirk D bei R mit R und io rundsteuerreinertrag, wogegen sie abgesehen von den R en Berlins in derjenigen von 1500 bis 3000

bis

ten Kl 1

Lr aria teben und Trier sowie in der von 3000 und mehr Mark des Bezirks Koblenz os nit ein E des Kapitalvermögens ausmachen. Hemerkenswert ist noch, daß sich abweihend vom Pros-

ialdurdscknitte der Kapitalverschuldung in den Grundsteuer- E ian assen bis zu 750 & von Westfalen und in denjenigen von 90 bis 750 „& von S eins mehr und umgekehrt in der von 60 bis 90 J von Sachsen etwas weniger Schulden ‘als Kapital vor- nden. s fi Nach vorstehendem erscheint der Stand des Kapitalvermögens unserer selbständigen Landwirte im Hauptberufe in sämtlichen östlichen rovinzen wie auch: in einem Teile des Westens in wenig günstigem ite. Wennschon das Verhältnis der Schulden zu den Aktivkapitalien nit der alleinige Maßstab für die Beurteilung der wirtschaftlichen Lage der ländlichen Grundbesitzer ist, so läßt fich zum mindesten über-

*) Vergl. Nr. 7 des „NReichs- und Stagatsanzeigers" vom

9, Januar d. J.

all da, wo die Verschuldung ein mehrfahes des Kapitals beträgt, an- nehmen, daß die Kapitalkraft der landwirtschaftlichen Bevölkerung im allgemeinen eine schwache ist und daß dieser Umstand die Wirtschafts- führung in vieler Hinsicht unvorteilhaft beeinflußt. Auch ergibt sich ri S S E O e das Kapitalvermögen ersteigen, daß es den me i i nennenswerte Ersparnisse zu machen. E

Zur Arbeiterbewegung.

In Frankfurt a. M. sind die Fensterpußer und Glas- reiniger, nachdem die Unternehmer den neuen Dari badet at der „Frkf. Ztg. jusolae, am Sonnabend in den Ausfkand getreten.

N 61 d. e „În Brandenburg a. H. sind am Sonnabend, wie die „Voss. Ztg.“ erfährt, über 200 Korbmacher der Gebr. M eile iniin Kinderwagenfabrik in eine Lohnbewegung eingetreten. Sie ver- [angen eine ahtprozentige Lohnaufbesserung für Akkordarbeit. Die irmeninhaber erklärten sich bereit, einzelne Säße zu erhöhen. amit begnügten sich indessen die Arbeiter niht. Als es einem aus Berlin nach Brandenburg gekommenen Vorstandsmitgliede des Verbandes nicht gelang, weitere Zugeständnisse für die Korbmacher zu erzielen, legten diese am Sonnabendvormittag die Arbeit nieder und verließen die Fabrikgebäude. Ein endgültiger Beschluß über den Aus- stand sollte noch in einer abzuhaltenden Versammlung gefaßt werden. Die Arbeiter der Rheinischen Gas-Motor-Fabrik Bens u. Comp. in Mannheim befinden sih, wie „W. T. B.“ meldet, seit heute früh im Ausstand. Es streiken ungefähr 650 Mann darunter 200 nit organisierte. Die Ursahe des Streiks soll in Lohnabzügen seitens der Meister zu l sein.

__In Brest kam es, wie „W. T. B.“ berichtet, zwischen Aus- ständigen, die gestern auf der Straße lärmende Kundgebungen veranstalteten, und Truppen am Abend zu einem Zusammenstoße. Die Ausständigen warfen die Soldaten mit Steinen, wurden jedoh {ließli auseinandergetrieben. Auf beiden Seiten gab es mehrere

Verwundete.

Handel und Gewerbe.

(Aus den im Reichsamt des Innern zusamme tellt „Nathrichten für Handel und Industrie s

Brasilien.

Zoll- und Steueränderungen. Das brasilianishe Budget- geseß auf das Jahr 1905, Nr. 1313 vom 30. Dezember 1904, enthält u. a. folgende Bestimmungen:

Artikel 1. 1) Die Einfuhrzölle werden nah Maßgabe des durch Dekret Nr. 8617 vom 19. März 1900 genehmigten Tarifs unter Berücksichtigung der durch das Geseß Nr. 1144 vom 30. De- zember 1903 bewirkten Aenderungen erhoben.

2) An Verbrauchsabgaben werden erhoben :

43. Auf Getränke, siehe Artikel 11.

56. Auf ausländishen Wein in Flaschen zu 140° bis reinen Alkohols . . 50 Reis für 1 Flasche, Aber O L

Artikel 2. Der Präsident ter Republik wird ermächtigt :

111. Die Einfuhrzölle zu 25 v. H. in Gold (von denen wie bisher 5 v. H. für den Garantiefonds bestimmt sind) und zu 75 v. H. in Papier zu erheben.

IV. Zu Gunsten des für die Verbesserung von Hafenanlagen, die von der Regierung ausgeführt werden, bestimmten Fonds zu

erheben: 1) den Zollzushlag bis zu 2 v. H. in Gold von dem amtlih estgesezten Einfuhrwerte im Hafen von Rio de Janeiro und den ollämtern in Rio Grande do Sul, mit Ausnahme für die in Artikel 1 Nr. 2 genannten Waren. 2) Die Abgabe von 1 Real bis 5 Reis von Waren, die aus anderen Häfen kommen oder nah anderen Häfen gehen, nah Maßgabe

des Werts, der Bestimmung oder Herkunft.

usw. XIL llfreiheit zu gewähren : 1) A e ein f Becrbeitzng ländliher Erzeugnisse

bestimmte Ackerbaugerätscha und Vortichtungen sowie auch für zur Gewinnung von Erzeugni fen der Milhwirtschaft bestimmte Ea die unmittelbar von den Landleuten oder den betreffenden Verbänden eingeführt werden; für diese sind nur nah Artikel 5 des Tarifs die Abfertigungsgebühren zu entrichten;

2) für die zum Gebrauche gegen die Tuberkulose für Gesellschaften oder Verbände eingeführten Apothekerwaren und Gerätschaften ;

3) für Sämereten und E lebender Pflanzen, für zur Zucht geeignete Bullen, Hengste, Maultiere, Böcke und Eber;

4) für Eier des Seidenwurms.

XI1I1. Den mittels Dekrets Nr. 2832 vom 14. März 1898 ge- S reg einer Dur@sicht zu unterziehen.

rtikel 3. Auf Ansuchen der Regierungen der Bundesstaaten, der Munizipien und des Bundesdistrikts wird Zollfreiheit gewährt für das eingeführte Material, das von ihnen felbst zu ihren Arbeiten verwendet wird, die sie für die Verwaltung oder verträagsmäßig ausführen und die zum Zweck haben: Verbesserung der gesundheit- lien Lage, Verschönerung, Wasserversorgung, Abzugskanalnete, e e eins{ließlich der Pflasterrammen, der entsprehenden Maschinen und Rollen oder Druckwalzen zum Makadamisieren, Ver- besserung und Erhaltung der See und Häfen, Erbauung von Müllverbrennungéöfen und von Brücken, Sra eures Eisenbahnen und elektrishe Bahnen, einshließlich der zu diesen Zwecken erforderlichen Kraftmaschinen. Unter denselben Voraus- lhrnoen ift auch das für die Analysenlaboratorien und das zur Aus- ührung der unmittelbar für die Negierungslaboratorien ausgearbeiteten Vorschriften bestimmte Material zollfrei zu lasen. Artikel 4. Zollfreiheit wird für das zur Einrichtung von Kraftzentralen sowie auch e Erbauung und Verlängerung von Eisenbahnen und für Hafenarbeiten erforderlihe Material, die entwveder auf unmittelbare Veranlassung des Präsidenten der Republik oder auf Grund der etner Privatperson verliehenen Konzession ausgeführt werden, gewährt; es sind jedoh 5 v. H. Abfertigungsgebühren für die Waren zu entrichten, deren E nicht geringer als diese ist.

Artikel 5. ie zur Herstellung von ZWeisiblehbüchsen für Butter und Schmalz unmittelbar von den Fabriken eingeführten Bleche bleiben zollfrei, und nur die Akbfertigungsgebühr ist mit ° V. P bitel 6 Die in Artikel

rtikel 6. e in Artikel 2 Nr. 1X des Gesetes Nr. vom 30. Dezember 1903 enthaltene Bestimmung, betresad die I freie Einfuhr der für die Wasserversorgung in den Gemeinden des Staates Ceará und anderer Staaten, die unter Trockenheit zu leiden haben, erforderlihen Materialien, bleibt weiter in Kraft.

Artikel 7. Den Feronen oder Unternehmern, die den ein- heimischen Anbau des Kaffees, Kakaos, Tabaks, der Baumwolle und der tierischen E O Spinnstoffe heben und gewinnbringend E Et E 4 t E Leguas Betriebszentralen er-

e 7 er Prâsfident der Repu ür die zu di bestimmten Materialien Zoll freiheit n fg Es B

usw.

1. Wenn diese Anlagen von wirtschaftlihen nach den Be-

stimmungen des Geseyes Nr. 979- vom 6. e 1903 S LA

Verbänden errichtet werden, so \ind für die Materialien auf Grund

der Zollgeseße, unabhängig von einem Erlasse des Finanzministers, 5 v. H. zu entrichten.

P usw.

rtikel 8. Außer den feststehenden Maschinen, Apparaten und

Gegenständen des Artikels 3) der Vorbemerkungen zum Zollta

Han, wenn sie für wirtschaftliche nah den Bestimmungen des Geseh r. 979 vom 6. Januar 1903 gegründete Verbände eingeführt werden,

nur 5 v. H. der Eingangszölle zu entrihten, für: j Z

1) Soll wohl heißen: Artikel 2 § 3.

vil uad adi Sive a S

amit