1905 / 258 p. 39 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

an den Schuldner. Dies ist aber, wie die Erfahrung lehrt, lediglich ein Ret auf dem Papiere. Alles drängt also darauf hin, den deutschen (ausländishen) Gläubiger bei der eriten Benachrichiigung von dem Konkurse von vornherein zu veranlassen, daß er nicht in direkten Verkehr mit dem Tribunale trete, sondern ih f{leunigst an dem Orte des Konkurses einen Vertreter bestelle. Gerade diese erste Benachrichtigung sollte einen entsprechenden „Hinweis darauf enthalten. Aber selbstverständlih nicht in rumänischer, sondern meistens in französisher Sprache. Einer neueren Nachricht zufolge soll eine in französisher Sprache abgefaßte Belehrung nunmehr vom 1. September (a. St.) d. I. ab an ausländische Konkursgläubiger beigelegt werden. (Nach einem Bericht des Kaiserlichen Konsulats in

Bukarest.)

Canada.

ung der Prämie für Stahlschienen. Na einer Mitteilung A Daily CIIR and Trade Reports vom 22. Gep- tember d. F. ist in Canada die den Erzeugern von Stahlschienen auf Grund des Geseßes 3 Edward VII Kap. 68 bisher gezahlte Prämie insofern abgeshafft worden, als nah ciner Ratsverordnung der § 1b des genannten Geseßes einen Zusaß erhält, wona die darin bezeih- nete Prämie für Stahlschienen nit gezahlt werden darf.

bau in der chilenischen Provinz Tarapaca DExg im Jahre 1904.

upfer. Ein hervorragendes Interesse verdient gegenwärtig der gupfetminendistrik von Collahuasi, roelher in einer Entfernung von etwa 230 km öôstlih von Jquique liegt. Das Mineral scheint bereits zu Zelten der Spanier bearbeitet worden zu sein, worauf einerseits die alten mangelhaften Gruben hindeuten, die man hier und dort sieht, sowie die darin vorgefundenen primitiven Minen- geräte, wie kupferne Spaten, steinerne Fäustel und Hirschgewethe, welche als Bohrinstrumente benußt wurden, wie andererseits die Ruinen altertümliher Schmelzwerke, die aus den Felsen herausgearbeitet find, davon Kunde geben. Die geologishe Struktur ist ein meistens gleihmäßiger Quarzporphyr, an einigen Stellen durch Granite und Granitite unterbrohen. Schroffe Gebirgöspartien kommen nit vor. Das Hochplateau ist vielmehr eben, wellig, und überall finden sih be- deutende Ansammlungen von Schutt und Geröll, welche das Aus8gehende der Erzadern verdecken und das Auffinden der Gänge fehr erschweren. Die Ausfüllung dieser Gänge besteht haupt säthlich aus Kupfererzen, Oryden und Silikaten mit einem Gehalt von 20 bis 40 und sogar bis 70/0 Kupfer, 17 bis 18 Unzen Silber und etwas Gold, gemischt mit kristallinischem, gelbem und weißem, teilwetse eisenhaltigem Quarz. Der Reichtum der Gruben besteht aus Ne und kleinen Nestern bon gutem Kupfererz, oft von bedeutender Ausdehnung, welche etnen regelrechten Bergbau mit Schächten, Tunneln und Galerien not- wendig machen. Das Gestein und feine Saalbänder sind größten- teils fo fest, daß sie eine Verzimmerung unnôtig erscheinen lassen. Die Minen von Collahuasi liegen auf einer Höhe von 15 000 Fuß über dem Meeresspiegel (15 176 Fuß). Das Klima ift rauh, und die Bergkrankheit ist dort zu Hause. Deshalb werden größtenteils Bolivianer beschäftigt, welhe die dünne Höhenluft ertragen können. Der Lohn beträgt gegenwärtig durchscnittlih 9 hilenishe Pesos täglih für den Mann, wird jedo vorauesidtlich nah Herstellung der a S enbahn fallen. Folgende Gesfellshaften find (Ende 1904) etabliert: Die Compañia Minera de Collahuasi (Kapital 2000000 Doll.), mit dem ausge ehntesten Grubenbesiß und bestbearbet!eten Gruben; Sindicato Collahuasi; Compañta Hispano-Americana; Compañta Internacional ‘de Huiquintipa; Gildemeister u. Co., Que- brada Blanca (Rotkupfererz bis zu 85 0/6); Compañiia Porvenir de Collahuasi; Compañta Esmeralda; Jeffery u. Co.; Nencoret und Genossen; Mericq, Moranda und Genossen; Mericq u. Valenzuela; Santtago nte u. Co.; Martin Venegas u. Becerra; Compañia Maldini; Compañfta La Tamarugal; Comvoñia Maria de Collahuasi. Kalisalze. Die Forderungen von Terrains dauern fort und geben dem Spekulätionsgeist, der sich im Süden aller Gesellschafts- kreise bemächtigt hat, neue Nahrung. Unter den Unternehmungen, welche sich zum vorgeblihen oder wirklihen Zweck der Ausbeutung der - Kalisalzlager gebildet haben, nimmt augenblicklih die Com- pañta Minera Pintados die erste Stelle ein. Es interesstert vielleicht, von der Expertife der Chemiker Lemetayer, Martens und Vaëetquez in einigen Bruchstücken Kenntnis zu nehmen: Die Terrains nehmen die Salares (Salzlazer) von Pintados, Bellavista und Buenaventura ein; von diesen ist nur Pintados und Buenaventura zur Hälfte in Betracht gezogen, da die Untersuchung der restierenden Gelände kaum 29% Gehalt an Kalium(hlorür ergeben hat, also zu wenig für eine rationelle Ausbeutung. Die Sachverständigen schäßen die zu Tage

tretenden Mengen reinen Kalium{hlorürs, wte folgt:

Pintados.

Me S0 Gel s s 126 060 Tons «O7 z 742808 v A o 643666 , T Zas Ÿ 107094

über 12 , p 66981 ,

1 736 208 Tons

, Buenaventura. zwischen 5 und 80/0 Gehalt] 301 739 Tons im ganzen 2037 948 Tons

1 bér “Täng üluapat 20 O R n s deren shnellere oder langsamere Ausbeutung von dem Umfange der zu N E ltenbèn Fabrikationseinrichtuncon abhängt. Es ift dabei zu bemerken, daß die Kalisalzlager, welhe eine Dicke von 30 bis 0 cm haben, immerfort erneuern. Das mit denselben ge- \chwängerte Grundwafser befindet si an einigen Stellen nur 80 ecm tief ünd bildet nah Cntfernung der Depots an der Oberfläche fort- hrend neue Ablagerungen. Man geht wohl nit fehl, wenn man annimmt, daß in der Tiefe \ich, ähnli wie in Staßfurt, mächtigere Lager dieses Salzes vorfinden. Die obengenannte Menge von 20 379 480 dz repräsenttert nach Angaben der Chemiker, den Preis von 22,75 Fr. für den Doppelzentner von 80 0/6 Kaliumlorür gemäß der leßten Pariser Quotierung zu Grunde legend, die Summe von 279 359 804 Fr. Die Lager von Pintados mit ihren etwa 15 000 ha A was Dien Mgen Ao T der ie cen E , e Provinz Tarapaca überziehen. ah einem Ber des Kaiserlichen Konsulats in quique.)

Handel der Präsidentshaft Bombay 1904/05.

Die Ne Lage in der Präsidenishaft Bombay während der Zeit Die Ernten sin Le bis 31. März 1905 ist befriedigend ge- E “il etnes A nicht so reichlich wie im Vorjahre, jedo E H udsGer gut ausgefallen, wenn auch einige Segenden a Mißernten gehabt L Dekhan nen Ne Vorge n Prterstüpen mußte aben, sodaß die Negicrung die Be-

Das Em Mtikeln hat dee gwesentlichen günstia Lan Oeas

: as a allem in Baumwollenfabrikate;" L 280) “Dr Aefátiien Einfuhr ausmachen, außerdem in Metallen“ Seiden- und Wollen- waren, Zucker und Baumwolle, während ih ‘eine Abnahme besonders in Mas@inen, Chemikalien, Farbstoffen und Oelen bêmerkbar gemacht hat. Das Geschäst mit den eingeborenen Händlérn hatte ctwas darunter zu leiden, daß sich viele von ihnen in ungünstigen Geld- verbältnissen befanden und von den eingeborenen Bankiers nur sehr {wer Kredit erhalten konnten. Doch sind weniger Zahlungêein- stellungen als im Vorjahre erfolgt. Geld war seit “Anfang des

Jahres 1905 recht knapp, und die Zahlungen an die europäis{en S ents ta n sam ein. Der Wetthewerb im Cinfuhr- handel wächst mit jedem Jahre, da sh immer mehr Eingeborene

als Agenten niederlassen. Sie arbeiten mit geringen Unkosten und aen das Geschäft für die europäischen Somutissionsfiemen immer wieriger.

Die Einfuhr deutsher Waren ist gestiegen. Während sie in Textilwaren und Zucker einen bedeutenden Aufschwung gegen das Vor- jahr genommen hat, ist sie in Metallen, Metalifabrikaten und Farbe stoffen etwas zurückgegangen. h

Der Absaß japanischer Waren macht Fortschritte, und der russis{- japanische Krieg hat keinen nachteiligen Einfluß darauf ausgeübt.

Wenn die Regenzeit des Sommers 1905 gut verkläuft, so werden sich für den Einfuhrhandel günstige Aussichten eröffnen, weil im Früh- jahr die Lager in den meisten Artikeln flein waren.

Während des Jahres 1904/05 find 409 Fälle von Verstößen gegen das indische Markenshußgeseß zur Kenntnis des Zollamts in Bombay gekommen. Das Geseß wid streng gehandhabt, und die genaue Beobachtung seiner Bestimmungen kann nit dringend genug empfohlen werden. Es wird beabsichtigt, die Borschrift über die Bezeichnung jeder nichtbritishen Ware mit dem Vermerke des Ursprungélandes dahin abzuändern, daß der Vermerk „foreign make“ als genügend angesehen werden foll.

Die Ausfuhr ist gegen das Vorjahr in Baumwolle, Oelsamen und Opium stark zurückgegangen, hat ih dagegen in Baumwollen- waren, Getreide und Wolle vermehrt.

Nach dem Jahresberihte des Bombayer Zollamts für die Präsidentschaft Bombay mit Aus\{luß der Provinz Sind hatte der kaufmännische überseeische Handel mit dem Auslande einen Wert von 1 060 649 730 Rupien = 1 463 684207 46, wovon 289,4 Millionen

- Rupien auf den Edelmetallverkehr entfielen. Der Wert des Waren-

handels betrug in der

Rupten Rupien M Einfuhr 329 937 312 = 455 313 499 Ausfuhr : Wiederausfuhr . . 25 784864 Auêfuhr indischer Er- zeugnisse . 415 445 097 441 229 961 = 608 897 346 überhaupt... 771 167 273 = 1 064.210 836.

Der Wert ist gegen das Vorjahr unter Zugrundelegung der da- maligen Preise um etwas über 100/96 in der Einfuhr gestiegen, in der Ausfuhr um 1290/0 gefallen. Der Uebers{chuß der Ausfuhr über die Einfuhr belief sich auf 111,3 Millionen Rupten. res

Die europäischen Länder waren an dem kaufmännischen über- seeishen Warenhandel mit dem Auslande folgendermaßen beteiligt :

; vom Hundert Einfuhr Sue des Gesamt- Wert : 1000 Rupien handels Dn an 12779 24283 4,81 Wroubritannién 14 181899 52 992 30,46 Md E 14354 832051 6,02 c Ee 9243 836065 5,88 Desterreih-Ungarn . . . 17514 14299 4412 S 751 20169 3,99 Ie Nttederlande., 5 2 235 7 094 1,21 O L E S 6 526 572 0,92 Spanien außer Gibraltar . 39 4 501 0,59 Schweden und Norwegen . 1 307 54 0,17 Europa Zuzüglih der übrigen europäischen Länder 253575 195 707 58,26.

, Der Handel Großbritanniens hat sh gegen das Vorjahr in der Einfuhr infolge der größeren putabe von Baumwollenfabrikaten um 18,6 Millionen Rupien verme rt, ist aber in der Ausfuhr wegen geringerer Versendungen von Baumwolle um 5,3 Millionen Rupien gefallen. Sein Anteil am Gesamthandel ist um 2,3 9% gestiegen. Der Handel mit dem europäiscken Festlande ift infolge beträchtlicher Ab- nahme der Ausfuhr von Baumwolle und Oelsamen um 57,5 Millionen zurüdck enden und hat nur 24,8 9% des Gesamthandels betragen. Der Betde Deutschlands dürfte mit Rücksicht auf die auch im Be- rihte des Zollamts zugegebene Tatsache, daß ein großer Teil des belgischen und au ein Teil des niederländischen Handels Deutschland zuzurehnen ist, in der Einfuhr einen Wert von etwa 22 Millionen, in der Ausfuhr einen Wert von etwa 45 Millionen Rupien gehabt haben. Die Einfuhr aus Oesterreih-Ungarn hat si hauptfächlih wegen wesentliÞ größerer Zufuhren von Zucker im erte um 6,3 Millionen Rupien vermehrt, wogegen die Rußlands wegen Rück- gangs E B nto en um 3,4 Millionen Rupien gesunken ist.

Im Handelsverkehr mit Afrika hat die Einfuhr von Zucker aus Mauritius gegen das T N etwas abgenommen, dagegen hat sich der Anteil Aegyptens erhöht. Der Handel mit Ostasien ist durch den russish-japanischen Krieg nicht beeinträchtigt worden, vielmehr infolge vermehrter Zufuhr von Seidenstoffen qus Japan und größerer Ver- shiffffungen von Baumwolle dorthin und von Baumwollenfabrikaten nah China auf 194,5 Millionen Rupien gestiegen. (Nah einem Bericht des Kaiserlichen Konsulats in Bombay.)

Bierexport über Hamburg.

Das Bier, der alte hanseatishe Hauptausführartikel bildet für den Veberseehandel unserer Hansestädte auch jeßt noch einen Exporkt- gegemians von erhebliher Bedeutung. Im Fahre 1904 sind über

amburg 19,8 Millionen Liter Bier im Werte bon rund 10 Millionen

Mark nah allen Ländern der Erde ausgeführt worden. Die größten Quantitäten gingen nah den Vereinigten Staaten von Amerika, nämlich 4,9 Millionen Liter. Auh China und

Deut|ch-Südwestafrika erwiesen ih mit 2,0 bezw, 1,7 Millionen Liter als gute Abnehmer. Bemerkènêwert zurückgegangen is der Bezug British-Südafrikas an deutshem Bier; während dieses Absatz- gebiet im Jahre 1900 noch mit 1,8 Mill. Liter im Werte von rund 1 Mill. Mark die absolut höchsten Einnahmen des damaligen Hamburger Bierversands lieferte, hat es 1904 nur für 660 000 bezogen. Den höchsten Durschnitispreis der lebtiäbrigen Exporte erzielten die Sen- dungen nah Venezuela mit 0,95 für das Liter.

Konkurse im Auslande. Galizien.

Konkurs ist eröffnet über das Vermögen des Kaufmanns Ostas Edelstein in Tarnów mittels Besehlujies des K. K. Kreisgerichts, Abteilung 1V, in Tarnöw, vom 25, Oktober 1906 No. cz. 8. 3/5. Be Konkursmafseverwalter: Advokat Dr. Adolf Fink in Tarnów. Wahltagfahrt (Termin zur Wahl des definitiven Konkursmasseverwalters) 7. November 1905, Vormittags 10 Uhr.

orderungen sind bis zum 1. Dezember 1905 bei dem genannten

ericht oder bei dem K. K. Bezirksgericht in Tarnów anzumelden; in der Anmeldung ist ein in Tarnów wohnhafter Pu eaungdbevoll- mächtigter namhaft zu machen. Liquidierungstagfahrt (Termin zur Feststellung der Ansprüche) 5. Dezember 1905, Vormittags 10 Uhr.

äglidre Wagengestellung für Kohlen und Koks A R Lex Rhe und in Oberschlesien.

An der Ruhr sind am 31. v. M. gestellt 17 443, nit reckt-

‘zeltig gestellt 4151 Wagen.

In Oberschlesien sind am 30 v. M. gestellt 8900, nicht recht- zeitlg gestellt ketne Wagen.

New York, 31. Oktober. E (W. T. B.) Der Wert der in der B UNEA Woche ausgefübrten Waren betrug 8 300 000 Dollars gegen 13 420 000 Dollars in der Vorwoche.

Die Preisnotiérungen vom Berliner Produktenmarkt sowie die vom Königlichen Polizeipräsidium ermittelten Mark tpreife in Berlin befinden sich in der Börsenbeilage.

Kursberichte von den auswärtigen Fondsmärkten.

Hamburg, 31. Oktober. (W. T. B.) (Sck&luf.) Gold in Barren: das Kilogramm 2790 Br., 2784 Sd., Silber in Barren:

das Kilogramm 85,75 Br., 85,25 Ed.

London, 31. Oktober. (W. T. B.) (Schluß.) 24 %% Ez. Dil E Plazdiskont 4, Silber 287/z. Bankeingang- 80 909

. Sterl.

Paris, 31. Oktober. (W. T. B.) (Shluß.) 3%, Frarz.

Rente 99,82, Suezkanalaktien 4505. ; - adrid, 31. Oktober. (W. T. B.) Wesel auf Paris Lissabon, 31. Oktober. (W. T. B.) Goldagio 54.

New York, 31. Oktober. (Schluß.) (W: T. B.) Die gute Haltung der Londoner Börse, Kauforders für Rechnung dortiger Firmen und die Nachrihten aus Rußland verursahten bei Er- öffnung des Verkehrs eine ziemliche Festigkeit. „Daß auf diese Motive hin sich ge Bestreben der Blankoverkäufer, so {nell als möglih Deckungen vorzunehmen, und lebhafte Nüdck- käufe [S der westlichen Spekulantengruppen, die gestern als Abgeber aufgetreten waren, begünstigten "eine weitere Aufwärtsbewegung in nahezu allen Umsatzgebieten. Au die Aktien der lokalen Transportunternehmungen verkehrten heute in festerer Tendenz, da der auf diese Werte in den leßten Tagen aus- geübte Druck merklich nachgelassen hatte. Die Gerüchte von einer voraussihtlihen Interessengemeinschaft der National Lead Com- any mit anderen gleihartigen Unternehmungen wirkten gleihfalls timulterend. Während des Nachmittags wurden Gewinnrealisierungen vorgenommen, die aber keine Wirkung hinterließen, da bas zum Vor- hein kommende Angebot gute Aufnahme fand, Für Rechnun Londons wurden im Ergebnis 30 000 Stück Aktien gekauft. Schluß bei s{leppendem Verkehr behauptet. Aktienumsay 10100600 Stück. Geld auf 24 Stunden Dur(s{n.-Zinsrate 9, do. Zinsrate für letztes Darlehn des Tages 42, Wechsel auf London (60 Tage) 4,8320, Gable Transfers 4,87,35, Wechsel auf Paris (Sicht) 5,164, Silber, Com- mercialBars 625/z. Tendenz für Geld: Fest.

Rio de Janeiro, 31. Oktober. (W. T. B.) Wesel auf London 16/2

mere aa I:

Kursberichte von den auswärtigen Warenmärkten,

Berlin, 31. Oktober. Monatsbericht der ständigen Deputation der Wollinteressenten. Im abgelaufenen Monat zeigte das Geschäft in deutshen Wollen wentg Veränderung. Zu vor- herigen festen Preisen wurde die Bedarfsfrage so viel wie möglich ge- deckt. Verkauft wurden: 3000 Ztr. NRückenwäshen und etwa 3500 Ztr. ungewashene Wollen. Kolontalwolle. Wenn au die Nachfrage, als natürliche Folge der starken Einkäufe im vergangenen Monat, nicht ganz fo lebhaft war, blieb die Grundstimmung des Marktes doch eine sehr feste, und regelmäßige Umsätze fanden in allen Gattungen statt. Es hat den Anschein, als ob noÿŸ viel dringender Bedarf bei Spinnern und Fabrikanten zu decken sei Die Preise konnten fih voll behaupten, in manhen Fällen sogar anziehen. Es wurden verkauft : etwa 2100 Ballen Kap- und étwa 1400 Ballen australische und Buenos Aires-Wollen,- zusammen etwa 3500 Ballen.

Magdeburg, 1. November. (W, T. V.) Zudckerberiht. Kornzucker 88 Grad o. S. 7,80—7,95. Nadprobufle 75 Srab.o: G

6,15—6, 36 Stimmung: Ruhig. Brotraffinade [I 90. F. 18,00. Kristallzuker T mit Sa —,—. Gem Naffinade m. S, 17,874. Gemablene Melis mit Saë 17,374. Stimmung: Ruhig.

Nobzucker T. Produkt Transito frei an Bord Hamburg: November 1630 Sd., 16,35 Br. —,— bez, Dezember 16,50 Gb 16,55 Br. —,— bei, Januar 1665 Gd,, 16.75 Br., ¡— bez, Jañuar-März 1680 EŒSd., 16,90 Br., —— bez, Mai 17,20 Gd. 17,30 Br.

O L B E

n, . over. _(W. T. B. Ns E Mai O s f : ) Nüböl loko 52.59, : remen, ober. t . B. Bz Privatnotierungen. SSmalz. Stetiq. Loko, T-hs Uno Fete V

Doppeleimer 403, Spe. Fest. Notierung der Baumwollbörse. middl. 552 g,

Foffee. Baumtwelle,

Nuhia. Offutelle

Ruhig. Upland "oko Hamburg, 31. Oktober. {W. F. 3. Staubard white lo 7B 9) Petroleum. Stramm.

Hamburg, 1. November. (W. T, B.) Kaffee. ( beriht.) Good average Santos Deozernber “i As Mia R Mai 974 Gd, September 384 Gd. Rubig, Zucker marki. (Anfangsbericht.) Nübenrohzucker 1. Produkt Basis 838 0/5 Rendement neue Usance freï an Bord Hambura November 16,35 Dezember 16.50, Januar 1665, März 16,95 Mai 17,20, August

17,60. Ruhig. Budapest, 31. Oktober. (W. T. B.) Raps August 25,40 Gt.,

A E 3 Du ; ondon, 31. ober. (W. T. B.) 960 v aue 9 h. d. Wert. Nübenrohzudcker ta i e

London, 31. Oktober. (W. T, B, ¿ ä Er E e 70) Stetig. ! AGAGSI S R n ancester, 31. ober. (W. T. B) (Die Zzif in Klammern beziehen {h auf die Notierungen n P s ater courante Qualität

d gee T E 83/4 (82/,), 30x t „OVT Zater bessere Qualität 93/, (94), 40r Mul rant: Qualität 95 (91), 40r Mule Wilkirfc Gi (104), 42r Pincops Reyner 8/s (8/3), 32r Warpcops Lees 9 (9), 36r Warpcops Wellington 10'/s (10!/,), 60r Coys für Nähzwirn 174 (174), 80r Cops für Nähzwirn 221 E 100r Cops für Nähzwirn 29+ (294), 120r Cops für Nähzwirn, 38 (38), 40r Double courante Qualität 103/, (10/5), ß80r Double courante Qualität 135 (134), Printers 236 (236). Lan et E u heif 9Hlasgow, 31. Oktober. (W.T. B.) (S@{luß.) Roheisen. i warrants träge, 88/0. Mibdleóber Ae matt.

Paris, 31. Oktober. (W. T. B.) (Sgluß,) Roh1ucker ruhig, 88 %/) neue Kondition 19*/;—194. Weißer Zucker matt, Nr: 3 für 100 kg Oktober 233, November 23/3, Oltoter-Fanuar 231, Januar-April 241.

Ï S F hc Vet r E T. B) Java-Kaffee goob ordinary . Bankazinn 913. e ffialortas ene cie fs 106 Br est V Btto N 10 Be vrassinterte8 e weiß loko ez. Br., do. » do. eau ior Br., do. Januar-März 20 Br. Felt. “—— S@{malz, E —,

N ere M ortober. (W. T. B.) (S#luß.) Baumwolle, vreis in New York 10,75, do. für Lieferung Dezember 10,47, ho. tür Lieferung Februar 10,67, Bäaumwollepreis în New Orleang 10, Petroleum Standard white in New York 7,70, do, bo. tn Philadelphia 7,65, do. Refined (in Cases) 10,40, do. Credit Balän:-8 at Qt City 1.61, Shmalz Western fteam 7,40, do. Robe u. Brotberg 7,65, Ge: Lo ar R H R fair R Ne. 7/81 o M Nr. ovember V, « DO. anuar / 0, a E, Ó 32,90—383,40, Kupfer 16,374—16,75. Zuder 27/4, ginn