1939 / 3 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 04 Jan 1939 18:00:00 GMT) scan diff

vtei<8» und Staatsanzeiger Nr. 3 vom 4. Januar 1939.

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Bei der Herstellung der Brü>kenbauwerke wurde neben ihrer einwandfreien baulihen Durchbildung besonderer Wert auf 1hre Gestaltung gelegt und demgemäß in vermehrtem Umfange Klinker- und Natursteinmauerwerk verwendet. emerkenswerte Eisenbetonbauwerke sind die Reichsstraßeubrü>ke über die Enz bei Eutingen, ein Durchlaufträger über drei Oeffnungen von 30, 45 und 32 m, und die Teufelstalbrü>ke, eine Eisenbetonbogenbrücke mit einer Spannweite von 138 m und einem Pfeiler von 26 m.

An größeren Bauwerken sind im Fahre 1938 weiter fertig-

estellt worden: die Gölyschtalbrü>ke im Bezirk der Obersten Bau-

leitung Dresden, die Wettersbahbrü>e bei Karlsruhe, die Loge- bachtalbrü>e auf der Stre>e Frankfurt—Köln, die (or wh ‘he ca wishen München und Fngolstadt, deren eine Fahrbahn für den Verkehr freigegeben wurde, die halbseitig fertiggestellte Theißtal- brü>e und ferner die Bogenbrücken in Klinkermauerwerk auf der Stre>ke Hamburg—Berlin. An der Reichsautobahnstre>ke Stutt- gart—Heilbronn wurde der erste Reichsautobahntunnel Deutsch- lands, der Engelbergtunnel, dem Verkehr übergeben.

Troß des fühlbaren Mangels an Arbeitern ist es gelungen, 1081 Bauwerke an den 1938 eröffneten Stre>ken fertigzustellen. Fm Bau sind zur Zeit rd. 800 Brücken. Die Vergrößerung der Bauaufgaben in dem 6. Fahr der Arbeit an den Reichsauto- bahnen jpiegelt si<h naturgemäß auch in der Höhe der verrehneten Ausgaben wider. Mit etwa 900 Mill. RM Bauausgaben im Jahre 1938 i} die bisher höchste Fahressumme erreiht worden. Für die Beschaffung der Baugelder sind im Fahre 1938 aus- \chließli<h wieder mittelfristige Kredite und zwar der Reichs- anstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversiherung und des Reichs in Anspru<h genommen worden. Der Schulden- und Zinsendienst sowie die sih in verhältnismäßig geringer Höhe haltende Mehrausgabe für den Betrieb der Reichsautobahnen wurden aus den zu ihren Gunsten erhobenen Zöllen und Steuern bestritten, deren Höhe in der Rehnung der Reichsautobahnen ba das Geschäftsjahr 1938 mit rund 220 Mill, RM ausgewiesen werden wird. j

Durch die Fertigstellung von insgesamt 3062 km konnten viele kürzere Teilabshnitte der Reihsautobahnen zu einem Ganzen vereinigt werden, wodurch bedeutende, mehrere Gaue verbindende ununterbrochene Stre>ken entstanden. Ende 1937 war die längste zusammenhängende Teilstre>ke die rd. 300 km lange Stre>e Leipzig—Nüruberg; jeßt führt die längste Verbindung über 900 km von der Ostsee bis Salzburg. Die so O Ves längeren Verbindungen haben ein starkes Anwachsen des Verkehrs zur Folge gehabt. Hierüber geben die Verkehrs- zählungen näheren Aufschluß, die auf den fertigen Stre>en >an mehreren Tagen im Monat durWgetührt werden. Allein dexr Vetkehr auf der Reichsautobahn Frankfurt a. M.—Heidelberg stieg innerhalb dreier Monate von 1900 bis zu 5300 Fahrzeugen je Tag an. Fn der Nähe von Köln wurden im Fuli 1938 täglih dur<h- schnittlich 9000 Fahrzeuge und an verschiedenen Stellen im Reich am Wochenende sogar 15 000 bis 18000 Fahrzeuge innerhalb 24 Stunden gezählt. Troß des ständig wachsenden Verkehrs ist die Unfallziffer auf den Reichsautobahnen verhältnismäßig wesent- lih geringer als auf den sonstigen Straßen. Der Personal - stand bei den Geschäftsstellen der S Ae at sih von ertb Köpfen Ende 1937 auf 11870 Köpfe Ende Oktober 1938

erhoht.

Uns der Vertvaltung.

Einslihrung der deutschen Sozialversicherung in der Ostmark.

Seit dem 1. Januar 1939 gilt na< einer. Verordnung des Reichsarbeitsministers nunmehr au< in der Ostmark die deutsche Sozialversicherung.

Besonders begrüßt wird, von der o Marten Arbeiterschaft, daß ihr künftig au<h der umfassende Schug der GIER Fn- validenversiherung für den Fall der Jnvalidität, des Alters und des Todes zuteil wird. isher bestand ein solcher Schuy nur auf dem Papier. Das österreichishe Reht sah nur eine unzulänglihe Altersfürsorge vor, deren Wirksamkeit im Einzelfall von einer Bedürftigkeitsprüfung abhängig war. Als besonderes Geschenk an die ostmärkishe Arbeiterschaft ist anzu- Hi daß ihnen Arbeitszeiten der Vergangenheit in weitem Um- ange bei der Feststellung der Leistungen angerechnet werden. Die am 1. Januar 1939 laufenden Altersfürsorgerenten werden von der E E Fubvbalidenversiherung übernommen. Das Reich beteiligt sih an der Finanzierung der aen JFnvalidenver- siherung außer mit dem in jeder Rente enthaltenen Grundbetrag noch mit einer pauschalen Zuwendung von jährlih 16 Millionen Reichsmark und einer Erhohung der Reichsgarantie. Die JFn- validenversiherung wird von yier Landesversicherungsanstalten durchgeführt, und zwar in Wien, Linz, Salzburg und Graz.

Vor besonders großen Schwierigkeiten stand man bei der Ueber- nahme der vor dem finanziellen Zusammenbruch stehenden öster- reichishen Ange k elltenversicherun g durch die E hilfe des Reichs ijt es gelungen, sie in die deutsche Angestellten- versicherung einzugliedern und damit gleichzeitig endgültig zu santeren. Gleichwohl konnte erreiht werden, daß die bisher er- worbenen Rechte in vollem Umfang gewahrt werden.

Die österreïthishen Bergarbeiter hatten im Vergleich zu ihren Arbeitskameraden im Altreih eine völlig unzulänglihe Versor- gung. Die bereits festgestellten Bezüge werden wesentlich erhöht. Die aktiven Bergarbeiter kommen in den vollen Genuß der für sie besonders günstigen knappschaftlihenPensions- versicherung. :

n der Unfallversiherung ist das bisherige büro- kratish-territoriale System dur<h das bewährte berufsgenossen- shafilihe Prinzip abgelöst worden. Auf diese Weise wird es möglich, auch in der Ostmark die für den shaffenden Menschen und die Erhaltung der Arbeitskraft so unendli<h wichtige berufs- genossenschaftlihe U nfallverhütung sa<hgemäß und erfolg- reih< durchzuführen.

_JIn der AEE a Ten v Lege Lg sind die wertvollen Leistungen der Familen- und Wochenhilfe auf die Ostmark aus- gedehnt worden. Diese bevölkerungs- und familienpolitis< so be- deutjamen Uedaefübn waren bisher nur in ganz beshränktem Umfange durchgeführt. Die Beiträge zur Krankenversicherung werden wie bisher zu gleihen Teilen von Versicherten und Unternehmern getragen. Der Aufbau der. Träger der Kranken- versicherung wird dent des Altreihs angepaßt.

Handelsteil.

Zwei Zahre Preislenkung.

Mit dem Beginn des zweiten Vierjahresplans und derx Ein- seßung des Reichskommissars für die Preisbildung hat die deutshe Volkswirtschaftspolitik den Schritt zur totalen Preis- lenkung getan. Seit dem Erlaß der Preisstopverordnung vom Herbst 1936 unterliegt jeder Preisvorgang mehr oder weniger der orduenden Mitwirkung des Staates. Nah Ablauf der ersten zwei «zahre dieser Preispolitik gibt das Statistishe Reihsamt im neuen dest von „Wirtschaft und Statistik“ einen zusammenfassenderen Rübli> über Fnhalt und Ergebnisse der vielfälti en Maßnahmen gur Preisbildung. Hiernach ist das geste>te Ziel, die Stabilhaltung des deutshen Preisstandes, erreiht worden. Bei anhaltender “Steigerung des Volkseinkommens erhöhte si<h von November 1936 bis November 1938 die Fndexziffer der Großhandelspreise nur um 1,66 % und die der Lebenshaltungskosten nur um 0,6 %. Selbst- verständlich bildete si<h mit der Erreihung der Vollbeschäftigung bei der relativen Knappheit an Verbrauchsgütern und Rohstoffen (die absoluten Verbrauchsmengen haben jedo<h zugenommen) ein leihter Preisdru> nah oben heraus. Die Preisde>e wurde aber, von wenigen Sonderfällen des vordringlihen Staatsbedarfs ab- gesehen, troßdem nirgends durhbrochen. Unerwünshte Rük- wirkungen der Preishausse am Weltmarkt vom Frühjahr 1937 auf

Die Landwirtschaft im fudetendeutschen Gebiet.

Jn dem Jahresshlußheft von „Wirtschaft und Statistik“ ver- öffentliht das Statistishe Reichsamt einen Gesamtüberbli> über die Landwirtschaft in den sudetendeutshen Gebieten, dem genaue Berechnungen über Betriebsverhältnisse, Bodenbenußung und Viehhaltung zugrunde liegen. Danach werden von der Gesamt- . fläche von rund 2,82 Mill. ha, die zum Reich kamen, 1,67 Mill. ha (59,4 %) landwirtshaftli<h und 0,93 Mill. ha (33,1 %) forst- wirtschaftli<h genußt. Der hohe Anteil der forstwirtshaftlihen Fläche - ist dur< den vorwiegend gebirgigen Charakter des Sudetenlandes bedingt. Der Anteil der landwirtschaftlih ge- nußten Fläche entspriht etwa dem im alten Reichsgebiet. Fm Sudetenland finden wir vor allem kleinere Betriebe von weniger als 20 ha Flähe. Von 264 000 land- und forstwirtshaftlihen Betrieben haben 916 % eine Fläche zwischen 0,5 und 20 ha, 7,9 % zwischen 20 und 100 ha und 0,5% über 100 ha.

Die Anbauverhältnisse weihen bei den einzelnen Fruchtarten nur wenig von denen im alten Reichsgebiet ab. Von den Ge- treidearten wird Hafer verhältnismäßig stärker angebaut, Weizen dagegen weniger. Der Ha>fruchtbau tritt allgemein etwas zurü>. Wesentlich höher als im alten Reichsgebiet i} der Anteil der Futterpflanzen an der Ackerflähe. Bedeutend stärker ist au< der Anbau von Flahs. Besondere Bedeutung für die sudetendeutshe Landwirtschaft hat der Hopfenanbau, dessen An- banuzentrum im Saaz-Duxer Gebiet liegt. Die Anbaufläche betrug 1937 rund 7000 ha gegenüber 9225 ha im alten Reichsgebiet.

Der Düngerverbrau<h je Hektar war bisher äußerst gering, bei Stickstoff und Käli betrug er nur etwa ein Zehntel des Reichsdurchnitts. Nach den Ernteergebnissen für 1937 war in den sudetendeutshen Gebieten die Getreideerzeugung je Kopf der Bevölkerung mit Ausnahme von Weizen größer als im alten Reichsgebiet, die Erzeugung von Kartosfeln und Zu>errüben da- gegen erheblih geringer.

Als dichtbesiedeltes Jndustriegebiet ist das Sudetenland bis- her nicht imstande gewesen, den Bedaxf an tierishen en jelbst zu deen. ie 6 erhält ihr entsheidendes Ge- präge dur< das Vorherrshen des Berglandes und durch die geringe Größe der landwirtschaftlihen Beiriebe. Beim Rindvich-

estand (1,2 Mill. Stü>) i der Hohe Anteil derx Milhkühe bemerkenswert. Der Pferdebestand is erheblih <wächerx als im alten Reichsgebiet. Die Schweinehaltung findet nux in den Ge-

den deutschen Preisstand wurden abgedämmt; ebenso die wirt- [asts renten Wirkung? 1. des folgenden Zusammenbruchs der eltmarktpr&f: 4 '

Auf vielen Gebieten erfolgten eins<neidende Maßnahmen zur Umbildung des deutshen Preisgefüges. Auf rund 30 größeren Marktgebieten wurden die Preise zum Teil niht unerheblich g e - senkt, so u. a. für Sti>stoffdüngemittel um 30 %, Kalidünger um 25 %, Ersagteile und Zubehörteile für Kraftwagen um 5 bis 30 %, Aluminium um 7,5 %, Zellwolle um 7—9 %, Kunstseide um 4—8 %, Markenwaren verschiedener Art um 2—12 %, Land- maschinen um 5%, Rundfunkapparate und Rundfunkröhren um 5 %, Glühlampen um 5—8 %, Rasierklingen um 10 %, Näh- maschinen um 6 %, Kalbfleis<h um 5—6 % und Hammelfleish um 13 %. Umgekehrt wurden vereinzelt au<h Preiserhöhungen zugé- lassen, und zwar meist für solhe Waren, die durch die eto verordnung auf einem volkswirtschaftli<h zu niedrigen Preisstand festgehalten worden waren- (so für Roggen um 183 ?%, Butter um 3 %, Fettshweine um 3,6 %, Rinder um 3—5 %), oder für solche, bei denen unvermeidbaren Erhöhungen von Rohstoff- oder sonstigen Kosten Rehnung getragen werden mußte. Die im «nteresse der Erzeugungssteigerung vorgenommenen Erhöhungen der Erzeugerpreise landwirtschaftliher Produkte wirkten sih in den Verbraucherpreisen nicht aus.

bieten, in denen Ha>frühte in größerem Umfang angebaut

werden, günstige Bedingungen. Jm gesamten sudetendeutschen Gebiet kamen deshalb nur 27,7 Schweine auf 100 ha Gesamt- flähe, im alten Reichsgebiet dagegen fast doppelt so viel. Der Gofamtbestand betrug Anfang 1938 rund 782 000 Stü>k. Während der Schafbestand nur gering is, ist die Ziegenhaltung mehr als doppelt so stark wie im alten Reichsgebiet. Erheblich stärker ist auch die Geflügelhaltung. :

Bildung eines Reiíchsausschufses für Leistungs- fteigerung beim Reichskuratorium für Wirtschaftlichkeit.

9m Ministerialb"att a Wirtschaft (1938 S. 310) wird ein Erlaß des Reichswirtschaftsministers vom 23. November 1938 I1I SW 24 422/38 —, betreffend Bildung eines Reichsausschusses für Leistungssteigerung beim Reichskuratorium für Wirtschaftlich- keit, veröffentlicht, der folgenden Wortlaut hat: „Das Reichskuratorium für Wirtschaftlihkeit Hat die Auf- gabe die Hebung der Wirtschaftlichkeit auf allen Gebieten der irtshaft planmäßig zu betreiben und zu lenken und die Gemein- L uE : auf bieten Gebiet zwischen Staat, Bewegung, Wirt- haft und a au E fördern. Es wird im erweiterten Auf- gabenberei<h meines Ministeriums no<h mehr als bisher bei der lanvollen Ausrihtung aller für die P wer vao ¡vgs der deutshen Wirtschaft wesentlihen Gemeinschaftsarbeiten Stats gezogen werden. Fn Verfolg dieser Aufgaben ermächhtige ih .den veiter des Reichskuratoriums für Wirtschaftlichkeit, einen „Reichs- aus\{<uß für „Leistungssteigerung beim Reichskuratorium für Wirtschaftlichkeit“ zu bilden. MR diesem Aus\{<uß sind alle Stellen, die si< mit wirtschaft ationali ierungsarbeiten

ichen beschäftigen, zu gemeinsamer Arbeit zusammenzufassen.

Wagengestellung für Kohle, Koks und Briketts im Ruhrrevier: Am 3. Januar 1939: Gestellt 28 412 Wagen.

Die Elektrolytkupfernotierung der Vereinigung für deutsche Elektrolytkupfernotiz stellte sih laut Berliner Meldung des „D. N. B.“ m 6 Januar auf 60,50 4 (am 3. Januar auf 60,50 4) für

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S. 2

Berliner Börse am 4. Zanu-

‘Aktien eher anziehend. bs Auch Renten gefragt,

Die seit Fahresbeginn freundliche Grundtenden behe au<h den heutigen falle M Von der Banken! waren neben den Kaufausträgen für Renten auch solche für d dendewerte eingegangen, die an verschiedenen Marktgebiey Besseruugen führten, Allerdings fehlte es au<- nicht an Ges Le namentli<h des berufsmäßigen Handels, was hig da auch kleine Einbußen zur Folge hatte, Jm allge konnten sih lebhaftere Umsäve kaum entwid>eln; lennzeig dafür war die wieder ret große Zahl von Strichnotizey ielen z. B. A urie, extil- und Metallaktien mit ; Anfangskurs völlig ans. Von den aus der Wirtschgj liegenden Mitteilungen fand der Reichsbahn-Vorbericht für mit einem weiteren Anwachsen der betrieblichen Leistungey dem Hinweis auf die großen Finanzierungsaufgaben im, Jahr starke Beachtung. - Am Montanmarkt ermäßigten si< Klö>ner um 1, Hoesi| Mannesmann um je 4, während Buderus 14 und Ver werke "4 % E notierten.

Von den drei mit einer Anfangsnotiz versehenen y fas miei g büßten Eintracht 2% ein. Kaliaktien warey fe me gut erholt namentlich die gestern <hwächeren Winty + 1). Von chem. Papieren ermäßigten sih Farben bei [| Sa um 1/4 % auf 1501/4, Rütgers und Schering um je y Elektro- und Versorgungswerte lagen uneinheitlih. Licht j n um 11/4 nach, während EW.-Schlesien 13/4 %. HEW |

asser-Gelsenkirhen 4/2 % gewannen. An den übrigen ÿ gebieten fielen mit über Prozentbruchteile hinausgehenden | anderungen nur -no< Berger auf, die bei kleinstem Bedarf y Us f can etl: der Lerutomikinn-Böei

_JIm Börsenverlauf seßte der berufsmäßige Börsenhande schiedentlih die Gewinnsicherungen fort, so daß es cin weiteren Kursabschlägen kam. Farben notierten 150. AC} Demag verloren je !/2%, Vec. Stahlwerke gaben unz % Rheinstahl um 2/4 % nach.

Andererseits stiegen Zellstoff-Waldhof und Klötner j 7% %. Harpener fielen dux< einen Verlust um g L Wintershall mit + 14 % eine größere Steigeruy uhren.

Die zu Einheitskursen gehandelten Bankaktien wiesey meist nur geringe Veränderungen auf. Dresdner Bank sj um ?% %.

Vei den Hypothekenbanken kamen Westdt. Bodenkredit Dt. Centralboden je 4 % höher an. Am Markt dex Koh werte lagen Otavi Minen 4 RM niedriger.

Bei den Fndustriepapieren stiegen Mühle-Rüningen un Ponarth-Brauerei sowie R. Sto> & Co., beide nah Paus je 224 %. Niedriger lagen Allg. Baugesellschaft Lenz um 1 Aachener Tuch um 3% %. Deutscher Metallhandel und Huby Braunkohle s<hwächten sih je um 3 % ab.

Am Kassarentenmarkt war der Grundton als fest zu by nen. Das Geschäft ist jedoch eher etwas ruhiger geworden, Ÿ

dationspfandbriefe zogen weiter im Kurse an, lediglih

burger Liquid. Pfandbriefe verloren 2 %.

Pfandbriefe und Kommunalobligationen konnten \ih haupten. Bei den Stadtanleihen stellten si< 28er Breslau 29er Königsberg je */s % niedriger. 26er Dresden-Gold w gegen um !/2 % derguigeles. Reihs- und Länderanl) atten vielfah leihte Besserungen aufzuweisen. Alte Li und Alte-Hamburger gewannen Je 2/8 %. Ferner stiegen Il, kosama im gleihen Ausmaß. Von Zweckverbandsanleihen li

Kasseler-Bezirk 2/4 % höher an. Auh Fndustrieobligationen [f

arpener stiegen je um !|

überwiegend fester. Aschinger und enis“ um 1/2 %. Manÿf

36er AEG um 0,35 und Mont kamen 11/425 höher an.

._Am Geldmarkt waren für Blankotagesgeld um niedrigere Säße von 25/s—2?/s % zu zahlen.

/ Vörsenkennziffern für die Woche vom 26. bis 31. Dezember 19!

Die vom Statistischen Reichsamt erre<hneten Börsenkennj stellen si in der Woche vom 26. bis 31. Dezember 1938 im Vel

zur Vorwoche wie folgt: Wochendur(hschnitt Mont J vom 26. 12. vom 19. 12. dur Aktienkurse (Kennziffer bis 31.12. his 24.12, Dejen

1924 bis 1926 = 100 Bergbau und Schwerindustrie 105,56 105,49 106,0 Verarbeitende Industrie . . 98,42 98,22 980 Handel und Verkehr ... 108,81 108,90 109! 103,05 102,96 1030!

Gesamt . ..

Kursniveau der 43 °/cigen Wertpapiere Pfandbriefe der Hypotheken- M ERA v 5 an ind

andbriefe en

rehtli<hen Kredit-Anstalten Kommunalobligationen . . Anleihen der Länder und

Gemeinden . .

Durchschnitt. Außerdem : 5 %/ige Industrieobligationen 4°sige Gemeinde- a AeZamiaikie La

99,15

99,22 98,85

98,12 98,98

99,21 994 98,88 990

97,99 981 98,97. 990

100,21 99,93 1000

92,21

Bau einer großen Schleuse bei Wesermü Ein zweiter Fischereihafen entsteht bei Cuxrha!

Die beiden größten deutshen Fischereihäfen, Wesermündt Cuxhaven, sind im lezten Fahre in Anbetracht des enorl! eses Fishfanges immer stärker ausgebaut worden,

ejermünde ist für dieses Jahr der Bau einer großen *

jene geplant, um für die Zukunft größte Entwicklung

lihkeiten offenzuhalten. Jn Cuxhaven entsteht ein zweiter großer Fischerei)!

dur den die Le Kapazität annähernd verdoppelt w! ieses Neubaues wird im kommende! }

wird. Der erste Teil dem Verkehr übergeben werden können.

Notierungen der Kommission des Verliner Metallbörsenvorsta!

vom 4. Januar 1939.

(Die Preise verstehen si<h ab Lager in Deutschland für pro Lieferung und Bezahlung): Originalhüttenaluminium, I O s 133 RM für 100 it ded. in Walz- odér Drahtbarren

/ . . Neinnikel 98 —99 9% Antimon-Negulus C6 O

5: 38,20—41,20

R 31,50 M, S 43,50 Af), Gerstengraupen. mittel, C/1 *) 41,50 bis 42,50 M),

99,15 9M

92,02 32008

Neichs- und Staatsauzeiger Nr. 3 vom 4. Januar 1939, S. 3

Wirtschaft des Auslandes.

Œochenausweis der Iriederländischen Bauk.

3. Januar. Der Ausweis der Niederländischen

Amsterd bes 1939 geigt einen unveränderten Goldbestand Vank 161 24 Mill. hfl. FFnlandswecsel verminderten sih um P Mill "hfl. auf 8,40 Mill. hfl., Ausleihungen erhöhten sich um 99 auf 309,24 Mill. hfl. Jm Zusammenhang mit der stärkeren e f ru<ung zum Fahreswehsel stieg der I R Un Vean]p ill. hfl. E nd gingen die Giro-

i 19,81 i n die. 28,29 auf n ater um 46,57 auf 655,22 Mill. hfl. zurü>, während

I ie Giroguthaben des Staates um 18,93 Mill. hfl. auf

2] 13 Mill. hfl. erhöhten.

Diskontsenkung in Frankreich.

is 3. Januar. Die Bank von Frankreich. hat den Dis- neb E v eutigen Tage von 2!/2% auf 2%, den Saß ür Vorschüsse i Wertpapiere von 34 % auf 3% und den inssab für 30-Tagegelder von 2/2 auf 2% herabgesegt. Die bisherigen um 14 % höher lautenden Säße waren seit dem 94, November 1938 in Kraft.

Riückläu ge Suezkanal-Einnahmen E Fahre 1938.

Paris, 3. zFanuar. Die Einnahmen aus dem Suezkanal stellen sich für Dezember 1938 auf 788 800 £ gegen 857 800 £ im Dezember 1937. amit erreichen die Gesamteinnahmen für das Jahr 1938 9 664 500 £ gegen 10 806 100 £ in 1937. Nach den am 7; Dezember 1938 wir sam gewordeuen Tarifermäßigungen darf mit einem weiteren Rückgang der Einnahmen gerechnet werden. Die Tarifsenkung erfolgte bekanntlich u. a. wegen der zunehmen- den Benußung anderer Schiffahrtswege, vor allem von Motor- shiffen, die nicht auf häufigere Zwischenladungen zwe>s Kohlen- verjorgung angewiesen sind. Man hofft immerhin, daß die Sen-

| fung der Kanalgebühren dazu beitragen wird, erneut in erhöhtem

Maße den Verkehr über den A zu lenken. Allerdings wird von Jtalien, dem zweitwichtigsten Benuyer des Kanals, die Tarifermäßigung von Mitte Dezember als no< nicht ausreihend angesehen. Man stellt sich in Jtalien gegen die Ausnußzung der Monopolstellung der Suez-Kanal-Gesellschaft, die nicht den be- rehtigten Verkehrsinteressen, mehx aber den vorwiegend franzö- sischen Finanzinteressen gere<t werde. Auch Deutschland gehört

neben Großbritannien, Ftalien und den Niede1 sanden zu wih-

tigen Benutern des Kanals, ist also ebenfalls a1 der Tarifpolitik

der a E Suez-Kanal«Gesellshaft interessiert, während Frankreich selbst nur etnen verhältnismäßig geringen Anteil am Kanalverkehr aufzuweifen hat.

Weiter gute Beschäftigung im dänischen Schiffsbau.

Kopenhagen, 3. Fanuar. Die dänishen Schifsswerften, die a im Fahre 1938 gut beschäftigt waren, haben im vergangenen Jahr insgesamt 32 Schiffe mit einer Bruttotonnage von 141 000 t abgeliefert. Das Maximum von 156 t wurde in 1982 erreicht, wahrend in 1933 die Produktion mit nur 25 000 t auf den bisher tiefsten Stand fank. Die überwiegende Mehrheit der Neubauten von 1938 waren Motorschiffe. Dampfschiffe wurden nur drei mit einer Bruttotonnage von etwa 11 000 t geliefert. Die Zahl der fertiggestellten Tankschiffe belief si< auf se<s mit insgesamt 48 000 BRT. An Frachtschiffen mit entsprehenden F e und Kühlanlagen, deren Bau vor wenigen {Fahren noch einen her- vorragenden Plat in der Produktion der dänishen Schiffswersten einnalar wurden im leßten Fahr nur vier für Bananentrausporte fertiggestellt.

Zu den Schiffsbauten kam weiter eine bedeutende Maschinen- produktion, so vor allem von Diesel-Motoren mit tnrgelami 250 000 PS. Die Zahl der im Jahre 1938 auf den dänischen Werften beschäftigten Arbeiter betrug im Durchschnitt 14 500 Mann. Die Ausfihten werden von beteiligter Seite au<h für das kommende Fahr als günstig angefehen, zumal bei den meisten n Lieferungsaufträge für etinetnhalb bis zwei Jahre vor- iegen.

Uruguay ändert Peso-Parität für Fmporteure. Eine zuscäzliche Einfuhrsteuer.

London, 3. Fanuar. Aus Montevideo wird berichtet, daß die Exportrate für Fmporteure von 8,50 Pesos auf 9,50 Pesos je eng- lisches Pfund Sterling erhöht wurde. Die neue Regelung ent- E! einer zusäßlihen Fmportsteuer von 11!/4 %. Nach weiteren

estimmungen der neuen Devisenverordnung müssen die FFmpor- teure die neue Steuer für bereits eingeführte, aber no< niht ver- kaufte Güter nachzahlen. Die Parität der Uruguay-Exporteure bleibt unverändert 7,60 Pesos zum T Sterling. Wie ver- lautet, werden die Beträge der neuen Besteuerung im Gegenwert von [RIR Age 300 000 £ jährli<h zu öffentlihen Arbeiten verwendet, ;

E E E E N g E

Berlin, 3. Januar. Preisnotierungen für Nahrungs- mittel. (Verkaufspreise des Lebensmittelgroßs- handels für 100 Kilo frei Haus Groß - Berlin.) Bohnen, weiße, mittel 40,00 bis 42,00 4, Langbohnen, weiße, hand- verlesen —,— bis —,— M, Linsen, kleine, käferfrei 46,90 bis 52,00 4, Linsen, mittel, käferfrei 52,00 bis 58,00 .Æ, Linsen, große, fäferfrei 58,00 bis 66,00 Æ, Speiseerbfen, Vict. Konsum, gelbe 48,00 bis 50,00 4, Speiseerbsen, Vict. Riefen, gelbe 50,00 bis 53,00 M. Speiseerbsen, Vict. extra Riesen, gelbe 53,00 bis 54,00 M, Geschl. glaj. gelbe Erbsen 1 61,00 bis 62,00 Æ, Geschl. glaf. gelbe Erbsen II1 58,00 bis 59,00 4, Grüne Erbsen 53,00 bis 55,00 4, Reis: Rángoon*) 25,50 bis 26,50 .Æ, Saigon, ungl.*; 29,00 bis 30,00 #4, Ftaliener, ungl.*) 830,50 bis Gerstengraupen, fein, C/0 bis 5/0*) 42,50 bis

Gerstengraupen, Kaälberzähne, C/6*), 35,00 bis 36,00 Af) Gerstengrüße *), alle Körnungen 35,00 bis 36,00 47), Hafer- flo>en *) [Hafernährmittel] 46,00 bis 47,00 ÆF), Hafergrüzße *) [Hafernährmittel] 46,00 bis 47,00 4 F), Roggenmehl, Type 997 24,55 bis 25,50 Æ, Weizenmehl, Type 812 (Jnland) 34,15 bis —,— M, Weizengrieß, Type 450 39,05 bis —,— 4, Kartoffel- mehl, hochfein —,— bis —,— &, Zucker Melis (Grundsorte) 67,90 bis —,— M4, Roggenkaffee, lose 39,10 bis 40,10 47), Gersten- kaffee, lose 41,00 bis 42,00 f). Malzkaffee, lose 45,50 bis 46,50 4+), Rohkaffee, Robusta u. Westafcikaner 266,00 bis 284,00 4, Rohkaffee, Brasil Superior bis Extra Prime 270,00 bis 320,00 4, Rohkaffee, gewaschen, Südamerikaner 310,00 bis 368,00 16, Roh- kaffee, gewaschen, Zentralamerikaner 326,00 bis 420,00 .46, Rösttaffee, Brasil Superior bis Extra Prime 364,00 bis 399,00 4, Röstkaffee, gew. Südamerikaner 392,09 bis 500,00 4, Röstkaffee, gew., Zentralmerikaner 428,00 bis 570,00 .4, Röstkaffee, gering 340,00 bis 876,00 6, Kakao, stark entölt 130,00 bis —,— 4, Tee, chinej. 810,00 bis 900,00 4, Tee, indis< 960,00 bis 1400,00 4, Ring- apsel, amerikan, extra <oice —,— bis —,— M, Pflaumen 40/50

F in Kisten —,— bis —,— 4, Sultaninen: Type 10 64,00 bis 66,00 4,

Type 9 57,00 bis 59,00 4, Korinthen <oice Amalias 64,00 bis 66,00 4, Mandeln, süße, handgewählte, ousgewogen —,— bis —,— M, Mandeln, bittere, handgewählte, ausgewogen —,—

F bis —— 4, Kunsthonig in 3 kg-Pa>ungen 70,00 bis 71,00 4,

Bratenschmalz in Tierces —,— bis —,— .#, Bratenschmalz in Kübeln 183,04 bis —,— H, Berliner Rohshmalz —,— bis —,— , Sped>, inl., ger. —,— bis —,— M, Markenbutter in Tonnen 292,00 bis 294,00 .4, Markenbutter, gepa>t 296,00 bis —,— A, feine Molkereibutter in Tonnen 286,00 bis 288,00 .4, feine Molkereibutter, gepa>t 290,00 bis —,— 4, Molkereibutter in Tonnen 278,00 bis 280,00 4, Molkereibuttec, gepa>t 282,00 bis —,— 4, Landbutter in Tonnen 256,00 bis 258,00 „4, Land- butter, gepa>t 260,00 bis —,— M (die Butterpreise verstehen sich frei Bahnhof Berlin zuzüglih 1,30 «4 Rollgeld per 100 kg), Allgäuer Stangen 20 9% 96,00 bis 100,00 .4, e<ter Gouda 40 °/9 172,00 bis 184,00 A, e<hter Edamer 46 °/% 172,00 bis 184,00 4, bayer. Emmentaler (vollfett) 220,00 bis —,— #, Allgäuer Roma- tour 20 % 120,00 bis —— .4, Harzer Käse 68,00 bis 74,00 4.

| (Preise in Reichsmark.)

*) Nur für Zwe>e der menschlichen Ernährung bestimmt. 4) Die zweiten Preise verstehen si< auf Anbruchmengen.

Berichte von auswärtigen Devisen- und Wertpapiermärkten.

Devisen.

anzig, 3, Fanuar (D. N. B.) ‘... 1 Pfund Sterling. .

- . ._. 100 RM (verkehrsfrei) . » «200 e (verkehrsfrei)

D London Berlin .

Geld 24,50 212,12 99,80 13,86 119,46 89,12 . 287,62 126,13 . 109,37 109,83 123,14 123,66

Brief 24,60 212,96 100,20 13,94 119,94 89,48

, 287,98 126,67

100. Franken E Franken . . Amsterdam - : | | 100 Gulden. Stockholm 100 Kronen Sopeuhagen . . 100 Kronen R 100 Kronen . .. N Dort (Kabel). 1 USA-Dollar . .. 5,2845 5,3055 O _ . 100 Lire (verkehrsfrei). . 27,80 27,90 1175 9, 3. Januar. (D. N. B.) Amsterdam 15,89, Berlin ak zk Zürich 660,50, Oslo 680,50, Kopenhagen 605,50, London 7680 Cuadrid ——, Mailand 152,30, New York 29,223, Paris 64'991 to>holm 697,50, Polnische Noten 535,00 nom., Belgrad “L Danzig 552,75, Warschau 552,75. uUdapest, 8. Januar. (D. N. B.) [Alles in Pengö.]

L Amsterdam 187,50, Berlin 136,20, Bukarest 3,423, London 15,97,

tailand 17,7732 i / Sofia 4,13, "“Düirtts Me Boxt 344,70, Paris 9,05, Prag 11,86,

. Belgien 643,75,

London, 4. Januar. - (D. N. B.) New York 462,28, Paris 176,53, Amsterdam 8,50}, Brüssel 27,40}, talien 87,87, Berlin 11,53}, Schweiz 20,46}, Spanien 100,00 nom., Lissabon 110,18, Kopenhagen 22,40, FJstanbul 580,00 B., Warschau 24,43, Buenos Aires Jmport 17,00 B., Rio de Faneiro 3,03 B. ;

Paris, 3. Januar. (D. N. B.) [Schlußkurfe, amtlih.} London 176,60, New York 38,17, Berlin 15,343, Ftalien 200,85, Schweiz 861,75, Kopenhagen —,—, Holland 2075,00, Oslo 885,75, Sto>holm 909,50, Prag 130,10, Warschau

—,—, Belgrad —,—. t , '

Parts, 3. Januar. (D. N. B.) [Antangsnotierungen, Fret- verkehr.] London 176,65, New York 38,144, Berlin —,—, Jtalien 200,85, Belgien 642,50, Schweiz 862,50, Kopenhagen —,—, Holland 2071,00, Oslo ——, Sto>holm 910,50, Prag —,—, Warschau —,—, Belgrad —,—. i j :

Amsterdam, 3. Januar. (D. N. B.) [Amtlich.] Berlin 73,75, London 8,514, New York 1831/,,, Paris 482,25, Brüssel 31,03, Schweiz- 41,57, Ztalien —,—, Madrid —,—, Oslo 42,774, Kopenhagen 38,00, Sto>holm 43,82}, Prag 630,00. |

Zürth, 4. Januar. (D. N. B.) [11,40 Uhr.] Paris 11,594, London 20,463, New York 4425/4, Brüssel 74,65, Mailand 23,28, Madrid —,—, Berlin 177,50, Sto>holm 105,40 Osklo 102,85, Kopenhagen 91,37, Fstanbul 350,00.

Kopenhagen, 3. Januar. (D. N. B.) London 22,40, New York 484,75, Berlin 194,20, Paris 12,80, Antwerpen 81,75,

ürih 109,50, Rom 25,70, Amsterdam 263,55, Sto>kholm 115,50, slo 112,70, Helsingfors 9,95, Prag 16,75, Warschau 92,10.

Sto>khoim, 3. Fanuar. (D. N. B.) London 19,422, Berlin 168,75, Paris 11,10, Brüssel 71,25, Schweiz. Pläye 95,00, Amsterdam 228,75, Kopenhagen 86,80, Oslo 97,70, Washington 419,50, Helsingfors 8,60, Rom 22,25, Prag 14,60, Warschau 79,75.

Oslo, 3. Januar. (D. N. B.) London 19,90, Berlin 173,75, Paris 11,50, New York 431,50, Amsterdam 235,00, Zürich 98,00, Helsingfors 8,90, Antwerpen 73,25, Sto>holm 102,80, Kopenhagen 89,25, Rom 22,90, Praa 15,00, Warfchau 82,50.

Mosfkan, 28. Dezember. (D. N. B.) 1 Dollar 5,30, 1 engl. Pfund 24,72, 100 Reichsmark 212,42.

London, 3. Fanuar. (D. N. B.) Silber Barren prompt 211/, Silber fein prompt 2219/,,, Silber auf Lieferung Barren 203/16, Silber auf Lieferung fein 2188/4, Gold 150/04}.

Wertpapiere.

Frantfurt a. M., 3. Januar. (D. N. B.) Reichs - Alt- besißanleihe 128,75, Aschaffenburger Buntpapier 87,90, Buderus Eisen —,—, Cement Heidelberg 148,50, Deutsche Gold u. Silber 202,50, Deutsche Linoleum 152,50, Eßlinger Maschinen 107,00, Felten u. Guill. ——, Ph. Holzmann —,—, Gebr. Junghans 985/,, Lahmeyer 115,00, Laurahütte 14,75, Mainkraftw _,—, Ee 138,00, Voigt u. Häffner —,—, Zellstoff Waldhof 125,00. /

Hamburg, 3. Januar. (D. N. B.) {Schlußkurse.] Dresdner Bank 108,75, Vereinsbank 125,50, Hamburger Hochbahn 95,00, Hamburg - Amerika Paketf. 64,50, Hamburg - nrerila —,—, Nordd. Lloyd 67,50, Alsen Zement 170,00, Dynamit Nobel 80,00, Guano 102,50, Harburger Gummi 190,00, Holsten- Brauerei 124,00, Neu Guinea —,—, Otavi 24/g.

Wien, 3. Januax. (D. N. B.) 64 9/9 Ndöst. Lds. - Anl. 1934 102,00 G., 5 9%/% Oberöst. Lds.-Anl. 1936 99,75, 64 %/% Steier=- mark Lds. 1934 100,85, 6% Wien 1934 99,50, Donau- Dampfsch. - Gesellshast —,—, A. E. G. - Union Lit. 4 —,—, Alpine Montanges. 19,10, Brau - AG. Oesterreich 104,00, Brown-Boveri —,—, g Eisen u. Stahl 157,00, Eisenb. Verk.-Anst. öst. —,—, „Élin“ AG. f. el. Fnd. —,—, Enzesfelder Metall —,—, Felten-Guilleaume 108,00, Gummi Semperit 81,00, Hanf-Fute-Textil 62,25, Hirtenberger —,—, Kabel- u. Drahtind. 101,00, Krupp-Berndorf —,—, Lapp-Finze AG. 64,50, Leipnik- Lundb. , Leykam - Josessthal —,—, Neusiedler AG. —,—, Perlmooser Kalk 325,50, Schrauben-Shmiedew. 99,00, Siemens- Schu>kert 135,50, Simmeringer Msh. ——, „Solo“ Zünd- waren —,—, Steirishe Magnesit —,—, Steirishe Wasserkraft 22,90, Steyr-Daimler-Puch 120,00 W, Steyrexrmühl Papier —,—, Veitscher Magnesit —,—, Waagner - Viro —,—, Wienerberger

ie L M E 20 n 9 Eme rdam, 3. Januar. (D. N. B.) 839/94 Nederland 1937 997/,s, 5F 9/0 Dt. Reich 1930 (Young, ohne Kettenerkl., nicht nat.) 221%, 49% England Funding Loau 1960—1990 75,50, 4} 9% Frankrei< Staatskasse Obl. 1932 43,00, Algemeene Kunst=- zijde Unie (Aku) 40/1; M., Philips Gloeilampenfabr. (Holding-Ges.) 216,50, Lever Bros. u. Unilever N. V. (Z) 1391/4 M., Koninkl. Nederl. Mij. tot Exploit. v. Petroleumbronnen 320 M., Philips Petroleum Corp. (ZY) 832%, Shell Union (Z) 1/5,

olland Amerika Lijn 113,00, Nederl. Scheepvaart Unie 1155/2,

otterdams<he Lloyd 106,00, „Amsterdam“ Rubber Cultuux Miß, 228,50, 7 °%/% Dt. Reich 1924 (Dawes, ohne Kettenerkl, nicht

nat.) 17,00, 6} 2% Bayern 1925 (nat.) 16,75, 6 9% Preußen 1927 (nat.) 15/5, 79% Deutsche Rentenbk. Kred. Anst. 1925 (nat.) 209, 79% Ver. Städteanl. d. Dt, Spark.- u. Giroverb. 1926 (nat.) 16,50, 7 9% Deutsche Hyp.-Bank Bln. Pfdbr. (nat.) 28,00, 79% Preuß. Central Bodenkred., Pfbr. (nat.) —,—, 7 °%/%s Preuß. Pfand- brbk,, Pidbr. (nat.) —,—, 7°%/9 Rhein.-Westf. Bod.-Crd., Pfdbr. (nat.) 28,00, Säch1. Bodencred., Pfdbr. (nat.) 28,00, 514 9% A. R. de B. E. D. (Aciéries Réáunies) —,—, Rob. Bosch A. G. (nat.) 7% Conti Gummi - Werke A. G. (nat.) —,—, 7 9/4 Deutsch. Kali - Syndik., Sinking Funds (niht nat.) —,—, 6 9% Harpener Bergb., 20jähr. (nat.) —,—, 6% F. G. Farben m. Gewiunbeteilig. u. Kettenerkl. (uiht nat.) (D) —,—, T% Rhein - Elbe Union (nat.) —,—, 64% Siemens u. Halske 1926, m. Bezugsschein (nat.) 50,50, 69% Srtemens u. Halske m. Gewinubeteilig. (nat) —,—, 7% Vereinigte Stahlwerke (nat.) —,—, 64 % Vereinigte Stahlwerke, 25 jähr.,, Serie C (nat.) ——, 69%, Ne>ar A. G. (nat.) 27,00, 7% Rhein.-Westf. Elektr. Wke. 1925 (nat.) —,—, 7% Rhein.-Westf. Elektr. Wke. 1931 Notes (nat.) —,—, 6% Rhein.-Westf. Elektr. Wke. 1972 (nat.) ——, 6 °/9 Eschweiler Bergwerkvex. (nat.) 32,25, Amsterdamsche Bank 1343/,, Rotterdamsche Bank Vereeng. —,—, Deutsche Reichs- Hank (ni<t nat.) 62,00, Holl. Kunstzijde Unie —,—, FJnternat. Viscose Comp. —,—, A. Fürgens Ver. Fabr., Pref. and À. —,—, F. G. Farben (niht nat.) (Z) —,—, Algem. Nederl.-Fud. Elec- triciteits Mij. (Holding-Ges.) 249,75, Montecatini —,—. (Z) = Zertifikate, (nat.) = nationalifierte Stü>ke.

t! ,

Berichte von auswärtigen Warenmärkten.

Manch+ster, 3. Januar. (D. N. B.) Am Gewevemarkt war die Stimmung bei ruhigem Handel stetig. Für überseeische Rechnung kamen ziemli< gute Abschlüsse zustande. Auch die Jn- landsumfätze zeigten eher eine leihte Besserung. Garne hatten nur mäßiges Geschäft.

Fn Berlin festgestellte Notierungen und telegraphische Auszahlung, ausländische Geldsorten und Banknoten.

Telegraphische Auszahlung.

3. Januar

Geld Brief

11,865 0,567

42,08

0,148 3,053 51/61 47,10 11/565

68,27 5,095 6,547 2,357

135,67 14/36 51,80

13,11 0/675

5,706 2471 48/85

42,02 58,09

47,10 10/495

4. Januar Geld Brie!

11,81 11,84 0,562 0,566 42,00 42,08 | 42,00

0,146 0,148] 0,146 3,047 3,0534 3/047 5140 5150 | 51/51 47,00 47;10 | 47:00 1151 1154 | 11/535

68,13 68,27 | 68,13 5,075 5,085] 5,085 6,523 6,537] 6,533 2/353 2,3571 2,353

135,29 135,57 [135,39 1431 1433 | 14/34 51/59 5L69 | 51,70

13,09 13,11 | 13,09 0/672 0674] 0/673

5,694 5,706] 5,694 2/467 2,471] 2,467 48,75 48,85 | 48,75

41,94 42,02 | 41,94 5784 57,96 | 57,97

47,00 47,10 | 47,00 10/45 10,47 | 10,475

Aegypten(Alexandrien und. Aairo) .. « Argentinien (Buenos

Aires) Belgien (Brüffel u. Antwerpen) .… Brasilien (Nio de Janeiro) Bulgarien (Sofia) Dänemark (Kopenhg. Danzig (Danzig) England (London). Estland (Neval/Talinn) Finnland (Helsingf.) Franfkreih (Paris). . Griechenkand (Athen) Holland ( Anrifterdam tend Notterdam). . Fran (Teheran) . . Island (Neykjavik) . Ftalien (Rom und Mailand) Sapan (Tokio u. Kobe) Iugoslawien (Bel- grad und Zagreb). Kauada (Montreal). Lettland (Niga) . Litauen (Kowno/Kau- nas) Ó Norwegen (Oslo) . . Polen (Warschau, Kattowitz, Posen) . Portugal (Lissabon). Numänien (Bukarest) Schweden, Sto>holm und Göteborg) . : Schweiz (Zürich, Basel und Bern). Spanien (Madrid u. Baärcelana) .… Tschehoslow. (Prag) Türkei s C Ungarn (Budapest) . | 100 Pengö Uruguay (Montevid.) | 1 Goldpeso Verein. Staaten von Amerika (New York)[ 1 Dollar

11,835 0,563

Î ägypt. Pfd. 1 Pap.-Pes. 100 Belga

1 Milreis 100 Leva 100 Kronen 100 Gulden 1 engl. Pfund

100 estn. Kr. 100 finnl. M. 100 Frs. 100 Dram.

100 Gulden 100 Nials 100 isL. Kr.

100 Lire 1 Yen

100 Dinar 1 fanad. Doll. 100 Lats

100 Litas 100 Kroneu

100 Zloty 100 Escudo 100 Lei

100 Kronen 100 Franken 100 Pefeten

100 Kronen 1 türk. Pfund

59,40 56,44

59,52 56,56

59,39 56,56

59,27 56,44 8,609 1/982 0,921 2,494

8,591 1,978

0,919 2,490

8,60 1/98

0,911 2,494

8,591 1978

0,909 2,490

eme mr

Ansläudische Geldsorten uud Bauk: oten.

3. Januar

Ged Brief

20,38 20,46

16,16 16,22 4185 4/205

2,462 2,482 2'462 2,482 0535 0,555 41,88 42,04 0,11 0,13

51,36 51,56 4701 47,19 11,51 11,55 11,51 11,55

5,04 5,08 650 6,52 135/16 135,70

1307 13,13 563 567 9439 2459

41,70 57,81 47/01

4. Januar Geld Brief Notiz 20,38 20,46

für 16,16 16,22 4,185 4,2056

2,462 2,482 2/462 2,482 0/534 0/554 41,88 42,04 0,11 0,13

51,25 51,45 47,01 47,19 11,485 11,525 11,485 11,525

5,03 5,07 649 651 135/06 135,60

1307 13,13 5/63 567 2'439 2459

41,70 57,68 47,01

Sovereigns 20 Francs-Stüde .. Gold-Dollars . . || 1 Stü> Amerikanische: 1000—5 Dollar. .| 1 Dollar 2 und 1 Dollar. . | 1 Dollar Argentinische . . « . .| 1 Pap.-Pefo Betaikche . « « + « »[ 100 Belga Brafiliauif{e . . . «k Milreis Bulgarische . « « « | 100 Leva Däuisthe . « -- » « « [200 Kronen Danziger . . . . « [100 Gulden Englische: große « « « {1 engl. Pfuud ? £ u. darunter | 1 engl. Pfund Glluis@ie .… ¿ . « ¿ « «1200 ein. Ke. innische . | 100 finuk. M. ranzösische 100 Frs. olländishe . . …. . 100 Gulden italienische: große . | 100 Lire 100 Lire u. darunt. | 100 Lire As e «. «1.100 Dinax auadische . - « « « «|Llfkauad. Doll Lettländishe . . . . . 100 Lats Litauishe. . . «« . | 100 Litas Norwegische . . . . [100 Kronen Polnische . « . . « . [100 Zloty Rumänische: 1000 Lei und neue 500 Lei | 100 Lei unter 500 Lei . . . | 100 Lei Schwedische 100 Krouen Schweizer: große . . 100 Frs. 100 Frs. u. daruut. | 100 Frs. Spanische 1100 Peseten Tschecho}lowakische: 20 Kr. u. darunter | 100 Krouen 1 trf. Pfund . } 100 Pengö

41,86 58.06 471

99,24

Türkische Ungarische