1900 / 285 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

der schuldigen Prinzen und Beamten, en Bevollmächtigten mitgetheilt, daß Nußland, welches stets von aufrichtiger Freundschaft für China beseelt sei, eine Abänderung der Bestimmungen der Note ver- langen werde, damit diese China genehm seien. Rußland werde haupye li< darauf bestehen, daß die Be- stimmung bezüglich der Todesstrafe der schuldigen Prinzen und Beamten abgeändert und statt deren fesgesebt werde, daß die Schuldigen von den Chinesen in einer für die Mächte annehmbaren Weise gu bestrafen seien, dder daß die einzelnen Punkte der Note nicht als HAWNELT Ne Beschlüsse der Gesandten angesehen würden, mit anderen Worten nah weiteren Unterhandlungen mit den hinesishen Be- E S vollmächtigten abgeändert werden könnten. Augenbli>- T i lih würden die chinesischen Bevollmächtigten über die Debatten 1900

in den Versammlungen der Gesandten so gut unterrichtet, es seien die Beziehungen zwischen Li-Hung-Tschang und den Russen so intim, daß man nicht ret einsehe, weshalb Li- Hung-Tschang nicht gleich O werde, den Sißungen der Gesandten beizuwohnen. Auch Japan verlangt eine Ab- änderung der von den Gesandten entworfenen Note, und zwar dur< Hinzufügung der Bestimmung, daß China dem er- mordeten Kanzler der japanischen Gesandtschaft Sugiyama ein Denkmal errichten solle.

Péking, 29. November. (W. T. B.) Auf Betreiben der deutshen Gesandtschaft ist durh den Prinzen Tsching die Absehung des Magistrats von Tschanglo wegen ristenfeindliher Agitationen durchgesezt worden. Kapstadt, 29. November. (Meldung des „Reuter'schen Bureaus“.) Eine vorläufige Versammlung des ver- einigten Comités der Flüchtlinge aus Trans- vaal hat am leßten Dienstag in dem hiesigen Negierungs- ge stattgefunden. Sir Alfred Milner führte in erselben aus, sein legter Besuch in Transvaal habe ihn zu der Ansiht bekehrt, daß es für die Vitlanders no< niht möglich sei, in genügender Anzahl, die nöthigen Einge- borenen eingerehnet, nah dem Transvaal zurü>zu- kehren und die Geschäfte wieder aufzunehmen. Er sei der Ansicht, daß eine Wiederaufnahme der Ge- \häfte zwar erfolgen könne, bevor die Ordnung allgemein wiederhergestellt sei, er bitte aber dringend, die Leute möchten nit zurü>kehren, bevor man in der Lage sei, ihnen zu helfen. Dreihundert Mann sind in das Lager von Worcester ent- sandt worden, wo der Afrikander-Kongreß am 6. De- zember zusammcentcitt. Lord Roberts hat Johannesburg verlassen und ist nah Durban abgereist. Er wird etwa am 7. Dezember in Kapstadt erwartet, wo er sih einige Tage auf-

halten wird. Orangeriver, 29. November. (Meldung des „Reuter- enerals Settle wurde

hen Bureaus“.) Die Abtheilung des am leßten Dienstag von 400 Buren unter dem Kommandanten Herzog in der Nähe von Lukhoff angegriffen. Die Buren hatten eine starke Stellung eingenommen, wurden aber nach einem Le Kampfe aus derselben vertrieben und follen schwere

erluste erlitten haben. Die britishen Verluste sind gering. Herßzog versuchte, die Verbindung mit de Wet herzujtellen, welcher \sih, wie berichtet werde, in der Nachbarschaft befinden

solle.

Im Königlichen Dpernhause wird morgen Ambroise

Thomas’ Oper Mignon* r Fräulein Rothauser n der Titelrolle |

gegeben. Den Wilhelm Meister {singt Herr Philipp, die Philine

e Üräulein Dietrich, La Ari Herr Lieban, den Laërtes Herr Nebe, o Herr Hoffmann.

¡Dm Kènigliden Schauspielhause. geht morgen zum ersten Mal „Agnes Bernauer“, ein deutshes Trauerspiel in fünf Aufzlgen von Friedri Hebbel, in der bereits mitgetheilten Beseßung in Scene.

: Neuen Königlichen Opern - Theater findet am Sonntag, Mittags 12 Uhr, eine große Musikaufführung unter Ta von Kapellmeister Dr. Mu> und unter Mitwirkung der Königlichen Kapelle und des Königlihen Opern - Chors

ftatt. Das Programm lautet: „Ein deutshes Requiem“ von Johannes Brahms; Rezitativ und Arie „Alle Thale* berathen, die gleihfalls zu längeren Auseinandbersepangen Anlaß

“aus dem Oratorium „Messias* von Händel (Herr Sommer); „Par- n Der Ausschuß \<{lug dur den Stadtv, KyUmann fal“ (1. Akt Verwandlung) von Richard Wagner, (Amfortas: Herr olgende Beschlußfassung vor: „Die Versammlung erklärt l) erger; Titurel: Per Krasa; Gaurnemanz: Herr Knüpfer; Parsifal: grundsäßlih damit einverstanden, daß die künftige Weiter- rr Sommer; Altstimme aus der Höhe: Fräulein Rothaus: r.) sührung der Kaiser-Wilhelmstraße bis zur othrinagerstraße unter Be- eise der DREe Mittel - Balkon und Mittel - Parquet 3 #6; | seitigung der alten Siraßenzüge im sogenanuteu Sceunenviertel na< iten-Parquet 2 #4; Seiten-Ballkon 150 4; Stehplaß 1M | Maßgabe des Entwurfs 4a erfolgt.“ Dieser Antrag wurdé an- Der Billetverkauf findet täglih im Königlichen Schausptelhaute statt. | genommen. Die Vorlage wegen Errichtung eines städtischen Amtes

Im Berliner Theater wird am Dienstag nähster Woche, | zur UntersuGung von Nahrungs- und Genußmitteln wurde einem neu einstudiert, Shiller's Schauspiel „Die Räuber" gegeben. Von Aut|aß zur Vorberathung überwiesen. der üblichea Texteinrihtung ist Abstand genommen worden ; unter andern wird auch die Scene mit dem Pastor Moser wteder zutr Dar-

ellung gebraht werden. Die neuen Dekorationen sind von Professor tkemeyer in Coburg gemalt.

Dito Ernst's neues Stück, das dreiaktige Lustspiel , la<smann als Erzieher“ wurde von Direktor Neumann-Hofer zur Aufführung im Les Pg e erworben und wird no< im Laufe des De-

n Sc

zember ene gehen. Der „Akademishe Verein für Kunst und Literatur“

* veranstaltet, da au die zweite Vorstellung vor ausyerkauftem Hause stattfand, eine. dritte Aufführung der „Orestie“ des Aeshylos im Theater des Westens, und zwar am M ORnSedtaß, den 6 Dezember, Nachmittags 27 Uhr. Der Billetverkauf hierfür beginnt morgen an der Kasse des Theaters unnd in der Kunsthandlung von Keller. u.

Reiner (Potsdamerftraße 122).

gemachten S

Magistrats-Kollegium fei son jeyt fo stark, daß es nicht gut vermehrt cht f hat jeßt den cinesi

twerden könne, der Magistrat würde dei weiterer Vermehrung den Charakter eines Kollegiums verlieren und den einer parlamentarischen a annehmen. Der Ober-Bürgermeister ersuchte dann, die

Wahl der Stadt-Schulräthe sobald als möglich vorzunehmen uad feine weitere Verzögerung eintreten zu lassen. An seine Aus- die Mehrzahl der Stadt-

führungen knüpfte si< eine längere Debatte;

verordneten war dur dieselben davon überzeugt worden, daß man die weiteren Schritte zur Neuwahl der beiden Stadt-Schulräthe fo {nell als mögli thun müsse. Der Stadty. Cassel stellte auch einen dahin gehenden Antrag, der na< einer lebhaften Geschäftsordnungs- Debatte zur Annahme gelangte. Alsdann wurde über die Frage der Weiter- führung der Kaiser - Wilhelmstraße bis zur Lothringerstraße

| Erste Beilage zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

__ 19090.

Wi} 285. li j A Berlin, Freitag, den 30. November

Verichte von deutschen

Qualität mittel |

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15,00 15,00 15,20 14,50 15,60 16,20 15,70 14,70 16,70 16,20 14,30 17,00 17,20 18,00 14 40 19,45 15 80

Das Reih5-Postmuseum bleibt wegen innerer Arbeiten vom 9. Dezember ab ge]<lossen.

30. November. (W. T. B) Der Direktor der

München, ) Schauß-Kempfenhausen ift gestern

Königlichen Münze Dr. von Abend gestorben.

16,10 13 50 13,60 16.00 15,70 17,00 13,00

15 80 13,50 13,00 16,00 15,70 16,50 12,00

13,80

Letpzig, 30. November. (W. T. B.) Amtlich wird cemeldet: Auf dem Rangtierbahnhof Engel3dorf fuhrkgestern Abend 10 Uhr der von Dresden kommende Durchganasgüterzug 4576, dem irr- thümli die Einfahrt frei gegeben war, eine in seinem Ginfahrtszeleise stehende Wagengruppe an, wodurch die leßten aht Wagen dieser Gruppe entgleisten. Beide Hauptgleise der Leipzig-Dresdner Linie waren vorübergebend gesperrt. Jufolge herrshenden dichten Nebels hatte der Lokomotivführer das Hinderniß erft bemerkt, als es ibm nicht mehr mögli war, den Zug zum Halten zu bringen. Der Matertals

schaden ist ziemli erhebli<h; verlegt wurde niemand.

An iches (Dep. Nord), 29. November. (W. T. B.) Die Ab- räumungsarbeiten im Fónélon-Schacht (vergl. Nr. 284 d. Bl.) find beendet; es wurden keine Leichen mehr gefunden.

Ueberlingen . Mot Schwerin i. M. , Colmar i. E. . L E A Château-Salins ,

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Mannigfaltiges. Berlin, den 30. November 1900.

In der gestrigen Sißung der Stadtverordneten gelangte zunälhst folgendes Dankschreiben Jhrer Majestät der Kaifkrin und Königin Friedrich zur Verlesung :

„Die Stadtverordneten von Berlin haben Mich zu dem Eintritt in ein neues Jahr mit herzlihen Glü>wünschen und mit so theil- nehmenden Worten zur Wiederherstellung Meiner Gesundheit begrüßt, daß es Mir ein Bedürfniß ift, für dies neue Zeichen anhänglicher Ge- finnungen Meinen aufrichtigsten Dank auszusprechen.

Möchten Meine Wünsche Grhörung finden, welche stets auf die legenareie Entwi>elung der Stadt Berlin und die Wohlfahrt ihrer

ürger geritet sind!

Schloß Friedrihshof, den 26. November 1900.

Victoria, verwittwete Kaiserin und Königin Friedrich.

An die Stadtverordneten von Berlin.“

Die Versammlung befaßte sich. sodann mit der Vorbereitung der Neuwahl der Stadt-Schulräthe, da der Stadt-Schulrath Dr. Bertram am 1. Januar, ber Stadt-Schulrath Fürstenau am 1. April 1901 aus dem Amte scheidet. Der Ausf<uß, welcher die Angelegenheit vor- berathen hat, {lug folgende Beshlußfassung vor: „Da- das gesammte Schulwesen in Berlin einen folhen Umfang angenommen at, daß zwei Schulräthe zur Leitung desselben nicht mehr ausreihen, so er- sucht die Versammlung den Magistrat um eine Vorlage darüber, ob und wel<e Aenderungen derselbe hierin vorzunehmen für geetanet hält.“ Der Ober-Bürgermeister Kirschner erklärte, Daf der Magistrat nicht die Absicht habe, eine dritte Stadt-Schulrathsstelle zu schaffen; das

ggen. 12,50 13,60 14 20 13,00 13,00 14,60 15,10 14,10 14,80 15,20 13,90 14,50

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13,00 13,40 14,80

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15,00

12 80 12,60 14,00 13,70

New York, 29. November. (W. T. B.) Aus Manila wird über den Taifun auf der Insel Guam (vergl. Nr. 284 d. Bl.) weiter gemeldet, daß derselbe vom 11. bis zum 13. d. M. dauerte ; an 1000 Häuser, darunter diejenigen des militärishen Hauptquartiers, wurden zerstört, desgleichen die Städte Indruyan und Terraforo. Hunderte von Eingeborenen wurden getödtet; in vershieden:n Theilen

der Fnsel wurde die Ernte vernichtet.

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14,60 14,90 12 50 14,00 13,50 12,50 15,83 13,80 14,50

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14,80

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Nach Schluß der Redaktion eingegangene Depeschen.

London, 30. November. (W. T. B.) Der „Times“ wird aus Peking vom 29. November gemeldet: Der russische Gesandte von Giers, welcher hon allen Punkten der von den Gesandten vorbereiteten gemeinsamen Note ugestimmt hatte, und zwar einshließli<h der zur edingung

Allee Landdberg a. W. . Crone a. Br. . Wongrowiß . Goldberg

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13,00 15 00 13,60

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13,00 12,40 14,00

11,80 13 30

16,20 14,00 14,00

(Fortseßung des Nichtamtlichen in der Ersten Beilage.)

14,30 15,60 16,60

15,50 15,50

14,00 15,60 16,60

15,00 15,50

V C C E E E 3 A

Wie die Beeihoven-Saal. Sonnabend, Anfang 8 Uhr: Konzert von Arthur Nubinftein (Klavier) mit dem Philharmonischen Orchefter.

Cessing-Theater. Bläiter . Sonntag: Wie die Blätter . Mortag: Johanuisfeuer.

nußung | des Wotigang von Goethe’s{en Romans „Wilhelm Meister's Lehrjahre“ von Michel Carré und Jules Barbier, deuts< von Ferdinand Gumbert. Ballet von Paul Taglioni. Anfang

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Sonnabend:

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Wetterbericht vom 30. November 1900, 8 Uhr Vormittags.

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Wind- afer.

Name der Beobachtung3- station

stärke, Winds- rihtung

Barometerft 09%. Meeres- iveau redvz

Wetter.

Temperatur in Celfius.

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74 Uhr.

Schauspielhaus. 271. Vorstellung. Zum ersien Male: Agnes Bernauer. Ein deutsches Trauer- spiel in 5 Aufzügen von Friedrich Hebbel. Jn Scene gesezt vom Ober-Regisseur Max Grube. Dekorative Einrichtung vom Ober. Juspektor Brandt. Anfang 7# Uhr. : Sonntag: Opernhaus. 258. Borstellung. Fidelio. Oper in 2 Akten von Ludwig van Beethoven. Text nah dem Französishen von Ferdinand Treitschke. Zu Beginn : Ouverture „Leonore (Nr. 3)". Anfang

Sonnabend : Die Liebesprobe. S&wank in 3 Akten 10 a von Trotha und Jul. Freund. Anfang r.

Neues Theater. (Direktion: Nu': Buye.)

Sonniag und folgende Tage: Die Liebesprobe.

Residenz-Theater. Direktion: Sigmund Lauten-

Birkus Schumann. Sonnabend, Abends p äzise 74 Uhr: X. Grande Soirée HMigh-Life. Gala-Programm. Neue Debuts. Sämmtlich neu Für Berlin. Unter vielem Anderen: 1. Debut des Reitkünitlers Mons. Alphouse Althoff mit seinem vollfiändig neuen musikalishen Akt zu Pferde auf dem von ihm selbst erfundenenrotterenden Apparat. Auftreten der neu engagierten Spezialitäten. Die neuesten Original-Dressuren des Direktors Albert Schumann. Neu für gavz Europa: eg n

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Allenstein Landsberg a. W , E Crone a. Br. , Wongrowiß Goldberg Hirschberg Ratibor . Göttinçen Geldern .

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22. 11. 24. 11. 22, L1. 22. 11.

22. 11.

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June. Der Löwen - Baron. Zum Großes Manògen- und Wasserschaustü> der Gegen- wart: China. Bilder aus der Gegenwart in

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28. 11. 26. 11, 22. 11.

burg. Sonnabend: Die Dame vou Maxim. (La dame de chez Maxim.) S<wank in 3 Aften von Georges Feydeau. UÜeberseßt und bearbeitet

752,1 |NO 753,1 |ONO

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74 Uhr. Schauspielhaus. 272. Vorftellung. Der wilde

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Sigmaringen : 13,00 3,

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763,1 |O 761,7 |NNO 760,9 |D 757,3 |D 765,5 |N 764,7 762,1 |D 756,6 |[NW

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« | 749,4 |NNO «_| 747,5 |\NO «746,1 |W

Ein Maximum von über 765 mm liegt über

Mittelskandinavien, ein Minimum voa unter 747 mm In Deutschland if das

Weiter trübe, im Norden wärmer, im Süden etwas etwas fkühleres Wetter mit auf-

kühler. frishenden öftlihen Winden und Niedershlägen im Deuts<he Seewarte.

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über dem Alpenvorland. Meist Süden wahrscheinlich.

bede>t bededt halb bed. bebedt heiter halb bed.

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Theater.

Königliche Schauspiele. Sonnabend: Dpern o ? Thomas. Vert h Be

297. von

3 Aften

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Roman von Hans Werder, von Gustav von Moser und von Thilo von Trotha. Anfang 74 Uhr.

Sonnabend: Roseu-

Deutsches Theater. moutag. Anfang 74 Uhr.

Die Macht der

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Glodfe. Abends 74 Uhr: Finfternifß.

Montag: Roseumoutag.

Berliner Theater. Sonnabend: Ueber unsere

Kraft. Sonntag, NaGmittags 24 Uhr: Maria Stuart.

Abends 74 Uhr: Die ftrengen Herreu. Montag: Die strengen Herren.

Schiller-Theater. Sonnabend, Abends 8 Uhr: Ephraim’s Breite. Schauspiel in 5 Akten von Carl Hauptmann.

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Die Welt, in der man fic< langweilt. Abends 8 Uhr: Das

Glü> im Winkel. Montag, Abends 8 Uhr: Ephraim's Breite.

Theater des Westens. Sonnabend, Nach- mittags 3 Uhr: Sneewittchen bei den fieben Zwergeu. Abends: Volksthümliche Vorstellung

zu halben Preisen: Martha. Sonntz3g, Nachmittags: Zu halbèn Preisen: Undine. Abends: Gastspiel von Franceshina

Prevosti. La Traviata.

Montag: Undine. : 14. Abonnements-Vorstellung. Gastspiel

Dienstag der Gräfin Juliane Vasquez und des Herrn

Sonutag, Nachmittags 24 Uhr: Die versunkene j.

von Benno Jacobson, In Scene gescßt von

Sigmund Lautenburg. Anfang 7#$ Uhr. Sonntag und folgende Tage: Die Dame vou

Maxim. 2 Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Bei bis über die

Hälfte ermäßigten Preisen: Feruaude. Schauspiel in 4 Akten von Victorien Sardou.

Secessionsbühne. Alexanderplaß 40. Sonn- abend: Zum ersten Male: Der Leibalte. Komödie

in 3 Akten von Lothar Schmidt. Sonntaa, Nachmittags 3 Uhr: Hoekenjos. Peter Squenz. Abends 74 Uhr: Der Leibalte.

Thalia-Theater. Sonnabend: Amor vou heute. Große Ausftattungs-Posse_ mit Gefana und Tanz von Jean Kren und Alfr. Schönfeld. Musik

von Gust. Wanda. Anfang 7} Uhr. Sonntag und folgende Tage: Amor von heute.

Bentral-Theater. Sonnabend: Der Braut- vater. Gesangsposse in 3 Akten von Adolf Rosse. Musik von Heinri Plaßbe>er. Anfang Uhr. onntag, Nahmittags 3 Uhr: Zu halben Preisen: Der Vogelhändler. (Briefchristel : Mia Werber.) Abends 74 Uhr: Der Brautvater. Montag und folgende Tage: Der Brautvater.

Konzerte.

Sing-Akademie. Sonnabend, Anfang 8 Uhr: Lieder. Abend von Jduna Walter-Choinanus.

Saal Bechstein. Sonnabend, Anfang 74 Uhr:

Konzert von Toni Daeglau (Gesang) und Mina

3 Abtheilungen vom Hof-Balletmeister A. Siems. Fn Scene geseht und mit pra<tvollen, ganz neuen Wassereffekten versehen vom Direktor Albert Schu- mann. OQarstellendes Personal: 600 Personen. Neu: Sensationelle Bravourleistung: Die Er- ftürmung der 20 Fuß hohen, glatten <inefi-

\chen Mauer.

Sonntag: Zwei große Vorstellungen. Nach- mittags 3} Uhr und Abends 75 Uhr. In beiden Vorstellungen: Löwen- Baron. RNawson «C June. Nachmittags ein Kind frei. Zum 70. Male:

Chiua. (O R R L A E R A T L E A E E R A E

Familien-Nachrichten,

Verlobt: Frl. Rosaly Darcount mit Hrn. Leut- nant Börries von Ditfurth (Bielefeldb—Minden). Frl. Mira von Nostiß-Wallwiß mit Hrn. Ober- leutnant Hodo Frhrn. von Dogenbêrg, (Dreéden). Geboren: Eine Tochter: Hrn. Oberleutnant

Ralph von Egidy (Dresden). Gestorben: Hr. Rezierungs- und Schulrath

Heinrih Vandenes< (Minden). Hr. Verlag3- buhbändler John Henry Schwerin (Berlin). . Pastor Mathilde Krug, geb. Jae>kel (ODver-

r anthenau). Frl. Julie von Zawad,ky (Brieg). rn. Regierungsbaumeister Cramer Sohn Diederich

Hamburg).

Verantwortlicher Redakteur: Direktor Siemenroth in Berlin.

Verlag der Expedition (S<holz) in Berlin.

Dru> der Norddeutshen Buchdru>erei und Verlags- Anftalt, Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32,

Neun Beilagen (eins{hließli< Börsen-Beilage), und die Verlustliste Nr. 4 über das Gefecht

Node (Violine).

Vittorino Arimondi. Die Hugenotten.

bei Tsekingkwan am 29. Oktober 1900.

[Gelder der Anstalten wird zu fragen sein, ob es z. B. den An-

Da Langenau i. Writbg, Veberlingen . R Sc{werin i. M. .

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12,00 13,00 12,00 12 50

v -D- S 4.9. U # T «aua

30.

Bemerkungen. Die verkaufte Métige wird ‘auf volle Doppel Ein liegender Strich (—) in den Spalten für Preise hat fie Beet 4 4

Deutscher Reichstag. 10. Sißung vom 29. November 1900. 1 Uhr.

Zur ersten Berathung steht derEntwurf eines Geseßzes E Pren Anf Verficherungsunternehmungen.

eber den Anfang der Sißzung wurde in der gestri anges d. E s E

Nach den Abgg. Dr. Opfergelt (Zentr.) und Dr. Lehr H Wort der O E

bg. Rettich (d. kons): Es ist niht aanz leiht, die Kon- fequenzen der Vorlage si in allen Einzelheiten flar zu T ou Prüfung der Einzelheiten wird Sache der Kommission seir. Die Klagen über Mißstände im Versicherungswesen sind seit klangen Jahren hervorgetreten und ventiltert worden, und das Verlangen na< éiner einheitlichen Reform hat \i< iæamer stärker geltend gemacht. Ich habe selbst im Deutschen Landwirthschaftêrath wieder- holt Gelegenheit gehabt, auf diese Klagen hinzuweisen und für Abstellung der Mikfiände einzutrêten. Angesichts der Bunt- Seeger der in den Bundesstaaten maßgebenden Landesgesete ist die Schaffung eines einheitliGen dealshen Rechtsgebiets nur freudig zu egrüßen, Werden do< in einzelnen Bundesstaaten deutsche Unter- ehmungen geradezu als ausländische behandelt. Dadurch wird eine edenfliche Rechtsunsicerheit geschaffen. Daß die Feuerverficherungen ver Gesetzgebung der Bundesstaaten unter Aufsicht derselben nah wie vor unterliegen sollen, finden wir gere<tfertizt, weil si diese Anstalten sehr gut bewährt haben. Immerhin wird aber in der Kommission die Frage der Aufsicht und deren jenaue Umgrenzung no< genau zu prüfen sein. Bezüglich der

14 20 13,40 79 14,25

30

14,00 13,40 14,25 14,00 12,70 13,50

13,00 13,20 13,42 13,50 12,30 13,00 14,50

13,20 13,20 13,42 14.00 12,70 | 13,00 | 14,80 |

12,00 13,50 12,30 | 12,50 ||

15,00 13 00 13,50

stalten auf Gegenseitigkeit gestattet werden soll, Theile i - fonds in Pfandbriefen anzulegen. Die A li Sali seiten dor Vecsicherung3gesellshaften gegen den Entwurf erhoben worden sind, werden selbstverständli® in der Kommission geprüft een müssen. Wir dürfen aber dabei nicht vergessen, daß das ia, zum Schuß des großen Publikums erlassen werden soll. Jm Aas edt pa d r arne politischen Freunde mit dem Entwurf i anden, ebeá i [ eófelbe e mi h 21 Om der Ueberweisung desfelben an eine Kommission Abg. Dr. Müller- Meiningen (fr. Volktp.): Au N wüns&t eine einbeitlihe Regelung dieser Vi ataie O aber, daß si die Vorlage auf die Priatversihherungsgesell haften bes<ränkt; ‘denn dadur wird das Koukurrenzverbältniß zwischen den Privalunlerwehmen und den öffentlihen Sozietäten zu Gunsten der Len v?rsboben. Ist die Regierung für die möglichste Verstaat- iwung der Verficherung, so darf fie niht aus dem Auge verlieren, daß sie damit nur dem yon der äußersten Linken (den Sgzial- demokraten) vertretenen Verstaatli<hungs- und WMonopolgedanken entgegentommt. Wir acceptieren die Forderung, daß demnägst noÚ dem Hause der in Aussi4t gestellte Ergänzunas- geschentwurf Horgelegt wird. Hoffentlich erleidet er keine Ver- f{leppung. Mit der von dem Vorredner bedauerten Buntsche>igkeit wird dur die Vorlage ah no<h nicht vollständig aufgeräumt. Die Buntsche>igkeit bleibt z. V. bestehen bezüglih der Besteuerung und der öffentlichen Kontrole der Feuerversiherung. Auch hier wären allgemeine Normen erwüns>{t. Noch immer besteht die Doppel- hesteuerung wit ihrer Unbilligkeit und Härte. Hiermit aufzuräumen damit das Publikum niht arg in der bicherigen unzuläfsi en Weise belastet werde, wäre in erster Linie geboten. n fah- und fa<kundigen Kreisen wird es als“ Hauptmangel

99. 11. 99.11.

957 13,30 420 14,00

13,30 14 50

Verkaufswerth auf volle Mark abgerundet mitget ilt. Sni 8 wi daß der betreffende Preis niht vorgekommen ift, cin Punkt ( Thi ben L E E

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aus den unab erundete I bten fe<s Spalten, daß artfvzeBGer b au ere W i

des Entwurfs empfunden, daß er bloß auf dem S Lebensversicherung aufgebaut ist, und die N eiten der Se rung unberü>ä<tigt geblieben find. Mit der Konzessionsertheilung und der Staatsaufsicht werden wir uns wobl abfinden müssen; aber ih möhte do<* warnen ‘vor einer allzu hohen Werthshäzung der- artiger Konzessionen. Gerade die Erfahrungen der letzten Tage bei der Revision der Spielhagen-Banken hat gezeigt, daß die Konzessionsertheilung eine sehr \dledite Garantie gewährt. Das Publikum wird in eine gewisse falshe Sicherheit eingelullt ; es glaubt daß der Staat thatfächlih bet der Konzessionsertheilung die vollständige Garantie übernimmt und daß, wenn etwas pasfiert, der Staat au die Bürgschaft leistet. Es müßten auch Kautelen für eine Konzessions- pflicht geshaffen werden; andererseits ist es erfreulih, daß die Bedürfniß- frage im Gejeßentwurf beseitigt ist und ein Rechtsanspru<h auf die Konzessionsertheilung vorgeschrieben ift. Dagegen is die Art der Konze|sionsertheilung im $ 7 in einer Weise geregelt, die mit Recht einer s{harfen Kritik unterzogen worden ist. Es heißt darin daß die Erlaubniß zum Geschäftsbetriebe nur verfagt werden dürfe "wenn na< dem Geschäfttplan die Interessen der Versicherten niht hinreihend gewahrt seien, oder w-:nn die dauernde Erfüllbar- keit der aus der Versicherung si< ergebenden Verpflichtungen nit genügend dargethan oder eine Gefährdung des Gemeinwohls dur den Geschäftsbetrieb zu besorgen sei, Es wäre do die Haupt- pflicht des Gefetzgebers, eine Anweisung zu geben, 2 die Vers sicherungsanstalten es eigentli machen sollen, daß sie thatsächlih die Genehmigung bekommen. Wir müssen eine Lösung dieser Aufgabe finden, die eine willkürlihe Anwendung des Geseßes unmöglich Die Reichsregierung weiß do, daß solche Dinge exakt und matis< wissenshaftlih festgestellt werden können. Wenn die sicherurgstehnik fo weit gediehen ift, sollte fi< der