1877 / 132 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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ri, und betrug der Preis hierfür 52—55 Thlr. Die Zufuhren 0e fort. Für {lesishe und posenshe Wollen finden fih viel M In dem vom 25. Mai d. I. datirten Wo :nberict äußert sich die „New-Yorker Hd. Ztg.“ über die allgemeine Lage des Geschäfts folgendermaßen: Der Geldstand hat sih in keiner Meise verändert. Die Anhäufung von flüssigem Kapital dauert an ; dasselbe kann nur {wer temporäre, geschweige dauernde V rwendung finden, denn ein Aufschwung des Geschäfts macht sih im Allgemeinen faum fühlbar. Der Gold-Exrport nah Europa hält an; der- selle wird sich in dieser Woche, eins{ließlich der für die morgen abgehenden Dampfer engagirten Beträge, auf ca. 2,000,000 Doll. belaufen, auch stehen in der nächsten Zeit weitere Verschiffungen in Aussicht. Unter fsolcheu Um- ständen mußte der Goldmarkt in der leßten Woche feste Tendenz entwickeln. Am Waaren- und Produktenmarkt war das Ge- {äft von nur- mäßigem Umfang. Die im Laufe der Woche

WBerlin, 8. Juni 1877.

Nach den Bestimmungen der Stiftungsurkunde vom 6. No- vember 1854 über die zur fortdauernden Erinnerung an die Feier der silbernen Hochzeit Fhrer Kaiserlichen und König- lihen Majestäten am 11. Juni 1854 gegründete Berliner Spezial-Jubelfeststiftung werden in diesem Jahre die Zinsen des Grundkapitals der gedachten Stiftung am Mon- tag, den 11. Zuni, Vormittag 11 Uhr in der evan- gelischen Kirche des Jnvalidenhauses an die von dem unterzeihneten Verwaltungsrathe dazu ausg «wählten Veteranen nach vorangegangener kirhlichen Feier vertheilt werden. zzndem wir solches zur öffentlichen Kenntniß bringen, laden wir zu-

leich alle Wohlthäter und Gönner der gedachten Spezial- tistung, wie auch-der Nationaldankstistung “zur Theilnahme an diesem Akte der Nationaldankbarkeit für unsere hülfs- bedürftigen alten Krieger hiermit ganz ergebenst ein.

Invalidenhaus Berlin, den 28. Mai 1877.

Der Verwaltungs-Rath der Berliner Spezial-Jubelfeststistung. oon Maliszewski, Glaue, Hemptenmacer.

Auf der Tagesordnung der gestrigen Situng der Stadtver- ordnetenversammlung stand zunächst der Bericht des Ausschusses zur Vorberathung der Vorlage, betreffend die Anlegung einer neuen Straße in Verlängerung der Zimmerstraße zwischen der Wilhelm- und Königgräßerstraße. Dex Magistrat be- antragte nur die Feststellung der Baufluchtlinie. Die von dem Aus- {uß der Versammlung rorges{lagene Beschlußfassung lautet: „Be- vor die Versammlung über die Vorlage, betreffend die Anlegung einer neuen Straße in Verlängerung der Zimmerstraße zwischen der Wilbelm- und Königgräterstraße, sich {lüssig macht, ecsucht sie den Magistrat, mit den fiskalischen Bebörden darüber in Verhandlung zu treten, ob und welche Beiträge zu den Kosten dieser Anlage Sei- tens des Fiskus zu erwarten sind." Nach längerer Diskussion wurde der Magistratsantrag angenommen. N

Auf eine Anfrage des Stadtverordneten Mamroth und Genossen vom 24. Mai, betreffend das Vorhandensein eincs außerordent- lihen Nothstandes der Oranienburger Vorstadt, hat der Magistrat der Stadtverordneten - Versammlung Folgendes er- widert: „In der ersten Hälfte des April d. I. ergingen in den öffentlichen Blättern Seitens eines Comités, welches si im An- {luß an die kirhlice Armenpflege des Pastors (Witte) der Golgatha- Kirche zur Unterstüßung Nothleidender der Oranienburger Vorstadt im Mittelpunkt der Stadt gebildet, bis auf die neueste Zeit fort- geseßte Aufrufe, in denen ein so außerordentlicher Nothstand unter der dortigen Bevölkerung geschildert wurde, daß sich unsere Armen- verwaltung mit dieser Angel. genheit in wiederholten Berathungen sofort eingehend beschäftigte und Ermittelungen über die bezüglichen thatsächlihen Verhältnisje anstellte. Dur die organischen Cinrich- tungen unserer städtischen Armenpflege sind, wie bekannt oder wenig- stens allgemein bekannt fein sollte, die Revier - Armen - Kom- missionen, deren 18 in der Oranienburger Vorstadt bestehen, zur gewissenhaften Untersuhung jedes einzelnen Falles, in welchem ihre Hülfe in Anspruch genommen wird, sowohl verpflichtet, als er- mächtigt, und in den Stand gesetzt, bei nochgewiesenem Bedürfs- niß jederzeit die erforderlihe Hülfe zu leisten. Nach den, nach Abschluß jeden Monats regelmäßig eingereichten Berichten der Armen-Kommissioncn und den bei ihr selbst eingehenden Gesuchen vermag die Armen-Direktion sich ständig zu über- zeugen, ob die Armen-Kommissionen ihren Obliegenheiten prompt Genüge geleistet haben. War nun bei uns und den vorgesetzten Behörden auch nit eine Befcwerde, welche si als begründet erwiesen hätte, angebract, hatte ebenso si unsere Armendirektion überzeugt, daß jene Armenkommissionen jederzeit mit großer Umsicht und Pflihttreue verfahren, so mußte cs mindeftens auffällig erscheinen, daß bei einer Bevölkerung von 96,461 Ein- wohnern und 17,183 Haushaltungen der Oranienburger Vorstadt na den Schilderungen des gedachten Comités „10,000 Familien buchstäblih Hunger leiden“ und wie in einem Cirkular vom 18, v. M. behauptet wurde, „ca. 42000 Menschen in dortiger Gegend dem uner und Elend preisgegeben sein sollten.“ In anderen vom

omité ausgegangenen Bericbten war bemerkt: „es sei cine traurige Gewif:heit, daß die Eisenindustrie in Berlin keinen Boden mehr habe, der Arbeiter werde mit ihr hinaus müssen. Cs finde das Ge- rüht Glauben, daß zwei der größten Industrie::en jener Gegend ihre Fabriken schlicßen müßten 2c.“ Wie schon unmit- telbar nach diesen - Veröffentlihungen jene beunruhigenden Nachrichten durch die beiden namhaft gemzhten Fabrik- inhaber selbs als unrihtig und unwahr bezeichnet wur- den, so erklärten auch die sämmtlichen Armenkommissionsvorsteher der fraglichen Vorstadt in einer durch Deputirte der Armendirektion mit ihnen abgehaltenen Konferenz mit Ausnahme des einzigen Vorstehers einer Kommission, welcher si ohne befondere Ermächti- gung dem gedachten Comité angeschlossen und si troy der an ihn erlassenen Einladung zu jener Konferenz niht eingefunden hatte, ein- stimmig, daß ein besonderer außerordentlicher Nothstand in der be- zeihneten Gegend nicht herrsche, daß die fragliche Schilderung der Arbeiternoth stark übertrieben sei, die in Folge der Arbeits\tockung hervortretende Bedürftigkeit aber, wie sie sich in einzelnen Industrie- zweigen noch jeßt erkennbar mache und Hülfe für viele Familien er- heische, in der gewöhnlichen geordneten Weise befriedigt werden könne. Diese Erklärung wurde des Weiteren noch dur Darlegung des Resultats der Ermittelungen über den Umfang der Fabrik- thätigkeit jener Gegend motivirt und dabei ausgesprochen, pt: die öfentlihe Armenpflege durch die Privatwohlthätigkeit zwar erleichtert und deshalb dankbar akzeptirt werden müsse, daß die leb- tere aber sowohl in materieller Beziehung nachtheilige Folgen haben könne, wenn sie wie im vorliegenden Falle die Einwohner dur der- artige, den thatsählichen Verhältnissen niht entsprehende Darstel- lung eines Nothstandes zu milden Beiträgen heranziehe, solche aber, ohne durchweg eine sorgfältige Prüfung des Bedürfnisses eintreten zu laffen, an die herandrängende, aus allen Theilen der Stadt zusam- menlaufende und die Sammelstelle förmlich Sagen Menge ver- theile. Unsere Armendirektion und wir mit derselben hat si dieser von bewährten, mit den Verhältnissen der Oranienburger Vor- stadt vertrauten Männern ausgesprochenen Ansicht nur anschließen können. Die Richtigkeit derselben wird auch ncoch dadurch bestätigt, daß die Ausgaben jener achtzehn Kommissionen, so hoh sie an sich sein mögen, in Vergleihung mit denen des Vorjahres niht wesentlich gestiegen sizrd, denn sie betrugen an Almosen, Pflegegeld und Grtraunterstüungen pro Januar 1876 zusawmen 17,142,65 4, pro Januar 1877 zusammen 19,226,30 #, pro Mai 1877 zusammen 20,113,093 / monatlich, während si also die Steigerung pro Januar 1876 zu Januar 1877 auf 12,15 % be-

eingetroffenen ersten Getreidezufubren per Kanal in dieser Saison war-n guter Beschaffenheit; es ift demnach auf eine Belebuná: dés Exportgeshäftes begründete Hoffnung vorhande:. Der Waaren- und Produktenimport während der am 19. Mai beendeten Woche repräsentirt einen Gesammtwerth von 5,605,784 Doll. egen 6,763,597 Doll. in der Vorwoche, eine Abnahme von 1,157,813 Doll. ergebend. Fremde Webstoffe partizipiren am Gesammtwerth des leßt- wöcentlihen Imports mit 912,388 Doll. resp. mit 340,464 Doll. weniger als-in dec Vorwoche, während der Import diverser Produkte und Waaren um 8172349 Doll. geringer war. Am Waaren- und Produkten-Erport wäbreub der am 22. Mai beendeten Woche dessen Gesammtwerth in Höhe von 5,518,535 Doll. gegen die Vorwoche eine Zunahme von 1,486,787 Doll. aufweist parti- zipirt Baumwolle mit 14,656 Ballen im fklarirten Werth von 802,187 Doll., gegen 2042 B. im Werth von 113,042 Doll. in der Vorwoce, und 3750 B. resp. 22,267 B. im Werth von 231,406 Doll. resp. 1,640 770 Doll. i der Paral'e“‘woche beider Vorjabre.

lief, war dieselbe nur pro Januar 1877 zu Mai 1877 4,61 “/0, pro Fahr aber 11,6 °/%. Es [äßt sih also und diese Hoffnung wird don den Vertretern jener Armenkommissionen getheilt annehmen, daß die Verhältnisse der bis dahin Unterstütten sich allmählich zu bessern anfangen werden, zumal die Bauthätigkeit nit blos in der genannten Stadtgegend, sondern in allen Theilen der Stadt im Zu- nebmen begriffen ist. Wir dürfen \{ließlich die Erwartung aufk- sprechen, daß die Organe unjerer städtischen Armenpflege sich nah wie vor den Verhältnissen gewacsen crweisen und mit den ihnen zur Verfügung gestellten Mitteln jeder wahren Noth bereitwilligst Ab- hülfe verschaffen werden.“ z

Dieses S(reiben rief eine längere Debatte hervor, nah wlcher indessen kein Beschluß gefaßt wurde.

Der Berliner Evangelische Verein veröffentlibt gegen- wärtig seinen Jahresbejri ht. Nach demselben sammelten die im Vereint hause gehaltenen Sonntagëschulen im vergangenen Jahre dur&\cnittlich 273 Kinder um sib, von denen 80 in die Sparkasse Einlagen von 447 A machten. In der „Herberge zur Heimath“ fehrten im Laufe des vergangenen Jahres 18,537 Reisende ein, die 30,476 Nachtlager beanspruchten. In den 27 Zimmern des Hospizes sind 3403 bemitteltc Reisende eingekehrt. Der im Vereinshause gepflegte ältere Jünglingsverein (außer welchem noch sechs Jünglingsvcreine in Berlin bestehen) zählt 200 Mitglieder, der Lehrburscenvereint 60 Mitglieder. Der Evangelische Verein hat gegenwärtig 328 Mitglieder, seine Einnahmen betrugen im verflossenen Geschäftsjahre 58,912 M, seine Ausgaben 59,912 MÆ, seine Hypothekenshulden 129,009 M

Das Sommermeeting in Hoppegarten findet am Sonn- tag, den 10. Juni, Montag, den 11. Juni, und Mittwoch, den 13. Juni, Nachmittags 4 Uhr, statt.

Ein Extrazug zwishen Berlin und Dresden wird am Sonntag, den 10. Juni, von der Anhaltischen Eisenbahn befördert werden. Die Abfahrt findet um 5 Uhr 30 Minuten früh vom Anhaltishen Bahnhofe in Berlin mit Aufnahme von Reisenden in Lichterfelde, Luckenwalde und Jüterbog ftatt; die Ankunft in Dreéden-Neustadt erfolgt um 10 Uhr, in Dresden-Altstadt um 10 Uhr 18 Min. Vormittags. Die Extrabillets zum Preise von 12 M für die 1., 9 M für die 2., 6 M für die 3. Wagenklasse beretigen zur freien Rückfahrt mit den gewöhnlichen Personenzügen bis ein- \chlicklih Freitag, den 15. Juni. Freigepäck wird niht gewährt. Der Verkauf der Extrabillets findet in C. Riesels Reise-Comtoir, Ferusalemerstraße Nr. 41 1. und beim Invalid:ndank, Markgrafen- Pre drit oder bei den Billetkassen des Berlin-Anhaltischen Bahn-

ofes statt.

Für Errichtung des Gauß-Standbildes in Braun- \chweig sind bei -dem-Berliner Lokalcomité nach dem erften Vrer- zeichniß 4808 4 Beiträge eingegangen.

Frankfurt, 6. Juni. Heute Vormittag. wurde hier in den Eschenheimer Anlagen auf der Promenade ein dem Schriftsteller Börne gewidmetes Denkmal enthüllt.

Am 15. Mai wurde in Frankfurt a. M. die von Hrn. Dr. Hammeran aus den Schäßen seiner reichen Privatsammlung veranstaltete Au s stellung für Völkerkunde in den Räumeu des chemaligen Bundespalastes daselbst eröffnet. Dieselbe füllt, dem „Frkf. Journ.“ zufolge, in gedrängter Ordnung vier ansehnliche Säle des Parterre-Gescho)ses und bringt zunächst in einer Reihe von Kollektionen intcres'anter und werthvoller Fundstücke E Originale, theils vortrefflibe Abgüsse und Nachbildungen nah olchen) die ver- gangenen Epochen der Kulturentwickelung des Menschengeschlechts zur Anschauung. Von der Steinzeit und den Pfahlbauten an dur die vorrêmische (etruskische) und römische Zeit bis herab auf die fränkishen (merowingishen) Reihengräber von Nieder-Ursel und dem Frankfurter Stadtwald find woblgeordnete Sammlungen von Schmuck und Waffen, Hausrath, Geschirr 2c. jener vergangenen Ge- \{chlechter im ersten Saale aufgestellt. Eine Wandfläcbe zeigt in trefflihen Photographien die hoh interessanten Resultate der Aus- grabungen auf Cypern, eine andere die Stätten und Funde der Aus- grabungen ron Olympia. Von leßteren Funden sind in den Nischen dieses Saales einige prächtige Gyps-Abgüsse, u. A. die berühmte folossale Siegesgöttin, aufgestellt. Römische Helme, Waffen- trophäen 2c. können hier nur beiläufig erwähntwerden. Diesfolgenden Säle enthalten in wohlberewneter Anordnung eine überaus reiche, nah Tausenden zählende Sammlung von bildlichen Darstellungen der hauptsätlibsten Völker der Erde in ihrem jeßigen Kulturzuftande. Waffen und Geräth, Körpertypen, Kleidung und Schmuck, Sitten und Gebräuche finden hier in höchst carakteristischen, vielfah in ganz originalen Abbildungen ihre Veranschaulihung und gewöhren ein höchst interessantes und belehrendes Gesammtgemälde des Menschen- geshlechts. Treffliche Charakterköpfe der Völkertypen in Gips nach v. d. Launiß treten dem Beschauer auf seitlich angebrahten Posta- menten entgegen, Waffen und Geräthe sind in originalen Exemplaren in den Fensternischen ausgelegt. Kurz, wo das Auge hinblickt, trifft es auf eine- Fülle interessanten Materials, welches dem Publikum im Eifer für die Popularisirung der ernsten Wissenschaft zugänglich ge- ies 13 zu baben dem Veranstalter dieser Ausstellung zum Verdienste gereicht.

Augsbur g, 2. Juni. Aus Anlaß der Vollendung des Gast- hofs „Zu den drei Mohren“, welcher demnächst dem allge- meinen Verkehre geöffnet werden wird, waren heute Nachmittags die Aktionäre und der Aufsichtêrath der Aktiengesellhaft mit einem klei- neren Kreise von Freunden und den Künstlern, welhe bei dem Bau des Gasthofs mitgewirkt hatten, zu einem Festmahl in dem großen Speisesaale desselben vereinigt. Es war hierdurch der Augsburger Gesellschaft zum ersten Mal Geltgen det! geboten, einen Gesammt- eindruck von dem neuvollendeten erke zu erhalten, dessen \tylvolle Architektur und innere Einrichtung in dem überdeckten Hof und in dem Speisesaal eine Harmonie der Renaissance erreicht, wie sie Augsburg außerdem nur in den Räumen seines Rathhauses aufzu- weisen hat. Der Gasthof bildet in seiner äußeren Ge talt ein we- sentlihes Glied in der Kette der Neubauten, welche Augsburg den Stempel des gegenwärtigen Halbjahrhunderts in ähnlicher Weise medi wie es im 17. SFahrhundert die Bauten (Elias Holls

aten.

_ London, 4. Juni. Die Feier des 400. Jahrestages der Einführung der Buchdruckerkunst in England dur William Carton wurde am Sonnabend durch einen Speziäl- Gottesdienst in der Westminster-Abtei eingeleitet. Vor der Predigt, welche Dechant Stanley hielt, wurde Mendelssohns „Lobgesang“, fomponirt im Fahre 1840 zur Feier der Erfindung der Buchdrucker- funst durch Gutenberg, aufgeführt.

Verkehrs-Anstalten.

Die neuen, auf der Grundlage des einbeitlihen Güter- tarifschemas umgearbeiteten Lokaltarife dec preußischen Staaté- bahnen sind nunmehr zur Einführung am. 1. Juli d. J. publizirt. An demselben Tage werden, dem Vernehmen der „Nat. Ztg.“ na, die neuen -Lokaltarife der bayerischen Staatsbahnen in Geltung treten, während diejenigen der säsishen Staatsbahn schon seit dem 1. April d. J. in Wirksamkeit sind. Die übrigen deutschen Staats- bahnea werden, wie zu erwarten ift, im Laufe des nächsten Quartals folgen. Jnzwiscen sind auch die Anträge fast sämmtlicher preußi- schen Privatbahnverwaltungen auf Genehmigung der neuen Tarife bezw. ihrer Marximalsäte bei den Aufsichtsbehörden eingegangen, fo daß mit Wahrschein ichkeit darauf zu renen ist, daß die Tarifreferm am 1. Oftober d. Ï. auf den deutschen Bahnen durchgeführt sein wird.

T ri est, 7. Juni. (W. T. B.) Der Lloyddamp er „Zu- piter“ ist he:te Morgen 2 Uhr ans Konstaatirov.l hier ci1- getroffen.

London, 5. Juni. (E. C.) Vor dem Appellationsgericte ist gestern nochmals wegen der Kollision de: Hamburger Dampfers zen mit der „Strathclyde“ verhandelt worden. Die Wittwe eines mit let:t-cem Dampfer unterzegangenen Vatrosen hatte nämlich gegen das Urtheil des Admiralitätsgerichtes, das ihr eine Entschädigung nicht zugesprochen hat, appellirt; indessen wurde die Frau auch gestern mit ihren Ansprüchen wieder abg wiesen, da die eine Hälfte der Mitglieder des Gerichtshofes für, die andere gegen ihren Antrag entsci_d. /

Rom, 2. Juni. Eine wichtige Nachricht bringt heute der Te- legraph aus Palermo. Gestern is es endlich bei Trabbiata im Territcrium von Aliminusa, Kreis Termini, der aus Sicherhci!t- WachmannschafteŸ zu Fuß und zu Pferd, aus Karabinieri und aus Versaglieri zusammergefeßten bewaffneten Macht gelungen , die Bande Leone's zu stellen und einzuschließev. Es entspann si zwischen der Truppe und den Briganten ein langer erbitterter Kampf, welcher mit der Tödtung des berüchtigten Banditenführers Antonino Leone und seiner beiden gefürchtetsten Gefährten Salva- tore Salpietra und Giuseppe Randazzo, endete. _Auf den Kopf Leone's allein war Seitens der Regierung cine Prämie von 25,000 Lire geseßt, während jeder seiner Gefährten auf je 3000 Lire Le- werthet war.

Philadelphia, 5. Juni. (Times.) Der Tornado rem Montag hat um 35 Uhr Nachmittags Mount Ca rmel, cine blühende Stadt ron 3000 Einwohnern am Flusse MWabasch im füd- östlichen Illinois, theilweise zer s ört. 3 Kirchen, 2 SGulen, 120 Ge- bäude wurden vernichtet. Die Ruinen fingen Feuer und brannten fast bis Mitternacht. 22 Personen kamen um, 40 wurden rer- wundet, 20 werden vermißt.

Theater.

Im Wallner-Theatcr gelangt morgen, Sonnabend, cine Reihe cinaktiger Novitäten zur Aufführung, und zwar „Der Tunnel“ von Gendinet, „Hector“ von Gustav von Moser und „Ein Ladenhüter“ von Labiche und Nus. Sämmtliche Stücke, welche in Paris und Wien viel Beifall gefunden haben, find mit den besten Kräften des Lustspielpersonals besekt. E E

Sgr. Tommaso Salvini gab als [eßte Rolle seines Gasispieles auf der Winterbühne des Friedrich-Wilhelms städtischen Theaters am Mittwoh den Macbeth. Von den fünf hier ge- spielten Rollen ist der Macbeth die der ganzen fünftlerishen Indi- vidualität Sal. ini’'s günstigste. Die kräftige, imposante Gestalt mit dem mächtigen Kopfe und der markigen, ausdrucksvollen Physiognowmie, passen glüctlich zu der Leldenkasttn Erscheinuig des Macbeth, wie ihn Shakespeare gezeichnet. _Auch der eigenartige geistige Prozeß des Künstlers, seine dramatischen Gestaltungen zu konzipiren und vor den Augen des Zuschauers durchzuführen, kommen ihm gerade bei dem Macbeth in vollem Umfange zu statten. Würde und vornehme Haltung in den Momenten der Ruhe und naturwahrer maßvoller Ausdruck erregter Leidenschaft in den bewegten Phasen der Handlung, getragen von dem der größten Modulation fähigen s{önen Organ, zeichnen diese Leistung Salvini's in gleih Hhohem Grade aus, wie feine früheren. Als die wirkungsvollsten mit dem größten Beifall aufgenommenen Scenen erschienen die Scene, in welcher Macbeth den König Duncan er- mordet und die Banketscene, in der ihm bei dem Gastmahl der Geist des auf sein Anstiften ebenfalls ermordeten Banco erscheint. Hier fonnte das Beifallspenden gar kein Ende finden; der Künstler wurde immer wieder hervorgerufen. Von den übrigen Mitwirkenden erhob fich nur die Darstellung der „Lady Macbeth“ dur Sgra. Checchi - Bozzo über das Niveau des Miittel- mäßigen; die begabte junge Künstlerin „gab die Rolle mit italienischem Feuer und wich in manchen Zügen von der Art und Weise ab, wie deutsche Schauspielerinnen diese Nolle darzustellen pflegen. Das Zusammenspiel war ungeachtet der unbedeutenden Leistungen der übrigen Mitwirtenden wiederum lobenswerth und die Juscenirung eine fehr geschickte und sorgfältige. Der Besuch dieser Vorstellung, welche zum Benefiz des Sgr. Salvini {\tattfand, war tro der großen Hike ein recht zahlreicher, und größer, wie bei ten vorhergegangenen Vorstellungen der italienishen Gäste. Ihre Kaiser- lide und Königliche Hoheit die Kronprinzessin, sowie Ihre König- lihe Hohcit die Prinzessin Charlotte und áShre Hoheit die Prin- zessin Marie von Sachsen-Meiningen wohnten der Vorstellung bei.

Die Benefiz - Vorstellung des Frl. Johanna Busfka im Residenz-Theater ist auf Sonnabend, den 9. d. M, verlegt worden. Frl. Buska tritt demnach heute Abend noch einmal in dem Benecdixschen Schauspiel „Aschenbrödel“ auf und verabschiedet si morgen vom hiesigen Publikum.

__ Das unter Leitung des Hrn. Professor Stern stehende Kon- servatorium der Musik hatte am Mittwoch eine interessante öoffentliche Prüfung der Orgelklasse in der Marien- kirche veranstaltet, deren Lehrer der Organist Hr. Dienel ist. Die Schüler machten ihrem Lehrer alle Ehre. Hr. Dienel ist aus scinen eigenen Kirchen-Kouzerten her als Meister auf seinem JIn- strument bekannt, und die Herren Winnc, Schroeder, Boettcher, Martin, welche meist Werke von Seb. Bach, aber. auch neuere vor= trugen, beherrschten waer die Orgel. Die Fugen kamen flar ¿zum Auédruck, die Mcedulationen hoben fich scharf von einander ab, und auch die nöthige Virtuosität fehlte nicht, so daß alle diese Aufführungen einen sehr günstigen Ein-- druck machten. Der vokale Theil diefes Prüsungäfomértes war- nur P überwiesen worden; der XXil11. Psalm von Schubert wurde ron dem Chor in gelungener Weise zart und innig und so korrekt auegeführt, wie man es von dem Chore des Hrn. Prof. Stern gewohnt ist, und ron Hrn. Kammermusifker Posse und seiner Schüleri 1 Frl. Dora Stern trefflich auf der Harfe begleitet. Frl. Schulte trug Arien aus „Samson“ und dem „Elias“ mit \ch{öôner Altstimme vor, die nur in der tieferen noch nasal gequetscht klingt und si frejer entfalten muß; Frl. Beihl sang eine Arie aus dem „Messias“, rl. Bernhardt eine solche aus dem „Tod Jesu“; Beide bewiesen eine tüchtige Schule,

erstere, aber ermüdet leiht und verfällt dann in ein, wenn auch nur-

geringfügiges, Tremoliren. Alle Schüler und Schülerinnen aber be-

wiesen so viel gute Anlage, daß,

man recht Tüchtiges von ihnen crwarten darf. y M

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Redacteur: F. Prehm.

Verlag der Expedition (Kessel). Druck: W. Elsner» Drei Beilagen (eins{ließlich Börsen-Beilage).

Berlin:

- wünscht ; jedoch Lud auch mit Ausnahme der Luxus- Ö

Lage-

wenn sie tüchtig weiter studiren,

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M 132.

c Fnseratec für den Deutschen Reihs- u. Kgl. Preuß. Staats-Anzeiger, das Central-Handelsregister und das Postblatt nimmt an: die Königliche Expedition des Dentschen Reichs-Anzeigers und Königlich

Preußishen Staats-Anzeigers : Berlin, s. v. Wilhelm-Straße Nr. 32.

I-Z riet UNV RONIQN Preuplen Slaals-Anzeiger. Berlin, Freitag, den §8. Juni I8ST7,

Deffentlicher Anzeiger. fz 5 a ena nenen

; : : Í : Burean d tung i L D 2A Fir mt wr mt ait eraa A | 5. Hs! Tiaiilparzaii, Fabriken und Mobrexstraße N A M S E cbitios r : É 3 E „J IUva dank“, z p Es BE S | 6, Verschiedene Bekanntmachungen, & Vogler, Gs. D L E w S blatte L: A gen, Submissionen etc, 7. Literarische Anzeigen, Büttner & Winter, sowie alle übrigen eren | y 8, Amortisation, Zinszahlueg | 8. Theater-Anzeigen. | In der Börsen- Ee LEe Ds Uo a:

u, s. w. von öffentlichen Papieren, | 9. Familien-Nachriehten, beilage Aunoucen-Bureaus,

Stebriefe und Untersuchungs - Sachen.

[5076] Zm Namen des Königs! In der Intersuchungs\ache wider den Sthrift- steller Wilhelm Philipp Martin Christian Ludwig Liebknecht aus Leipzig hat das Königliche Kreisgerit, Strafkammer zu Kiel, in der öffent- lihen Sißung vom 14. Juni 1876, an welcher folgende Richter Theil genommen haben: 3 ann Aretogeri Gt Ralh, Vorsitzender, eiche, Kreisgerihts-Rath, :

3) Tagg, Kreidrichter, | Beisiger, nah mündlicher, unter Zuziehung des Staats8anwalts Stuhr und des Referendars Mackeprang, als Ge-

rihts\{hreibers, erfolgter Verhandlung für Recht | l

S der Angeklagte der Beleid der Angeklagte der Beleidigung \{chuldi und deshalb mit einer Gefängnißstrafe Je i (2) Monaten zu bestrafen, auch die Kosten des Verfahrens zu tragen gehalten sei.

Zugleich wird erkannt: daß dem beleidigten Antragsteller; dem Kriegs- Minister von Kameke, eine Ausfertigung des Erkenntnisses auf Kosten des Angeklagten mit der Befugniß zuzustellen, die Nerurtheilun E auf Kosten des Angeklagten dur inmalige Veröffentlihung im Reichs-Anzeiger und im Neustädter Wochenblatt innerhalb vier- zehn (14) Tagen von der gerielung des Urtheils

an gerechnet offentlich bekannt zu machen.

Von Rechts Wegen.

Vorstehendes Erkenntniß ist unterm 5. September 1876 von dem Königlichen Appellationsgericht hier- felbst bestätigt, die dagegen eingelegte Nichtigkeits- beschwerde auch unterm 31. Januar d. J. vom Königlichen Ober-Tribunal zurückgewiesen. Dasselbe E Dar na Vie A my Antrag

es Beleidigten hierdurch öffentlich bekannt gemacht.

Kiel, den 2. Juni 1877. mgs

Der Staatsanwalt.

Oeffentliche Vorladung. Der Einlieger Franz Buransfi aus Boßanowiß und der Knecht Peter Adam Kärbowietßki aus Cziorke sind von der Königlichen Staatsanwaltschaft unterm - 8. März 1877 angeklagt, als Wehrpflichtige -in der Absicht, sich dem Eintritte in den Dienst des stehenden Heeres oder der Flotte zu entziehen, ohne Erlaubni das Bundesgebiebt verlaffen zu haben, deshalb dur den Beschluß der Strafabtheilung hierselbst vom heutigen Tage auf Grund des §. 140 Strafgeset- buchs in Anklagestand verseßt und ist Termin zur mündlichen Verhandlung und Entscheidung auf den 9. Juli 1877, Mittags 12 Uhr, im öffentlichen Sigzungsfaale hierselbst anberaumt worden. Da ihr egenwärtiger Aufenthaltsort im Inlande nicht be- annt ist, so werden dieselben zu diesem Termine hiermit öffentlih mit der Aufforderung vorgeladen, zur festgeseßten Stunde zu erscheinen und die zu ihrer Vertheidigung dienenden Beweismittel mit zur Stelle zu bringen oder folche fo zeitig voc dem Termine anzuzeigen, daß sie noch zu demselben herbeigeschafft werden können, widrigenfalls mit der Üntersnhung und Entscheidung in contamaciam gegen sie verfahren werden wird.

Rosenberg O./S., den 15. März 1877.

Königliches Kreisgericht. I. Abtheilung.

Verkäufe, Verpachtungen, Submissionen 2c.

Holzverkauf im Forstrevier Rittel pro LIT. Quartal 1877. Am 6. August und 3, September cr., von Vormittag 10 Uhr ab, im Siegschen Gasthofe zu Rittel. Es kommen zum Ausgebot: Sämmtliches Kloben- und Knüppelholz aus den diesjährigen Schlägen in größeren Posten, bei freier Konkurrenz, und zwar am 6. August aus den Schußtbezirken Niederhaide, Kofsawonika und Mühlhof, am 3. September aus den Schußbezirken Luttom, Rittel, Plößno und Ostrowo. Oberförsterei Rittel, den 6. Juni 1877.

Der Königliche Oberförster.

[5059] Bekanntmachung.

Vom 1. September d. I. ab sollen ca. 30 münn- liche Gefangene, welche mit Möbelfabrikation be- \hâftigt waren, anderweit für industrielle Arbeiten Tontraftlih verdungen werden.

Der Weiterbetrieb vorgenannter Arbeit ift er-

papier- und Filzshuhfabrikation und Buchbinderei alle Arbeitszweige, soweit sie den geseßlichen Be- stimmungen entsprehen und niht außergewöhnlih A Räumlichkeiten bedingen, zulässig. ierauf Reflektirende wollen die bezüglichen all- emeinen Bedingungen von hier erfordern und ihre s bis spätestens zum 1. Juli cr. ein- n. Cottbus, den 6. Juni 1877. Königliche Juspettion des Central - Gefängnisses.

[5055] Bekanntmachung.

Die für den Neubau des hiesigen Garnison- Lazareths erforderlichen Wasserleitungsanlagen veranschlagt zu 1265 Æ 75 H sollen im Wege der unbeschränkten Submission vergeben werden.

Termin hierzu ist auf Montag, den 25. Zuni cr., Vormittags 11 Uhr,

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„Offerte auf Anlieferung von Wasser- leitung3anlagen zum Lazareth-Nenban verfiegelt und portofrei eingereiht werden müssen. Die Bedingungen, welche vor Abgabe der Offerte

zimmer des Uuterieist ofen.

ie Bedingungen und der Kostenans{lag könne auch gegen Erstattung der Kopialien abschriftlich bee

Celle, den 5. Juni 1877.

5073] Königlich Niederschlesisch-Müärkische Eisenbahn. Die zur Herstellung des Mee Se hu.

Ftaos von Ziegeln, ege der Submission an einen Unternehmer ver-

Termin hierzu ist auf:

im Bureau der Königlichen Cisenbahn-K i hierselbst anberaumt, bis zu lben be EMiee frankirt und versiegelt mit der Aufschrift: Es E Dreh i

er Adresse der Königlichen Eifenbahn- i (N. M.) eingereicht sein een A P

liegen im vorbezeihneten Bureau zur Einsicht aus, auch können daselbst Abschriften der L und der vorgeschriebenen Offerten-Formulare, sowie Kopien der im Betrage von 2 M 15 H von dem

Breslau, den 5. Juni 1877.

Ausführung von Erd- und Maurerarbeiten in Loos V. und Va. ver IV. Bau-Abtheilung ein zufriedenstellendes Ergebniß nit erzielt ist, so werden dieselben hiermit nochmals ausgeschrieben 0A Wr Stat. 228 + 20 bis S

oos V. von Stat. 22 is Stat. 262 4 10 mit 55,443 Kubm. Erd- 2c. Arbeiten, M6400 M veranschlagt

Die Angebote sind mit entsprechender A ift versehen bis zum Submifsionstermin isl

versiegelt und frankirt an den unterzeihneten Ab- theilungs-Baumeister einzureichen, in defsen \chäftslokal zu bezeihneter Stunde deren Eröffnung erfolgen soll. Submisfionsbedingungen, verzcichnisse 2c. können im Centralbureau der lichen Eisenbahn-Direktion zu Saarbrücken und im hiesigen Abtheilungsbureau eingesehen, die Sub- E annen und Masfsen- und Preisverzeich- nisse au

eines Notars öffentlich verloost werdén. Berlin

deni 20. Mai 1 S aupt - Berwaltung der ì . ra S p S0

Hering. Rötger. vez it pee

[5085] Berlin-Stettiner Eisenbahn.

Zinsen gegen Einlösung des lie E scheins Etrie 1j eus a es Zins- und Dividenden

mi M 40 für die Aktie à 600 M

„mit 20 4 70 S für die Aktie à 300 M G hier bei unserer Hanuptfasse, im Berliæx befi unserer dortigen Stationsfasse in ven gewshn- lichen Geschäftsstunden, in Frankfurt a. M. befi den Herren M. A. von Rothschild & Söhne. in

amburg bei dem Herrn Paul Mendelsfohn- Battholdy und in Magdeburg bei den Herren Diaer & Kos vom 1. Juli cr. ab,

u werden vom 1. Juli er. ab hier, in Berli und bei dem Herrn Paul Mendels\sohn-Bartholdy o Heanburg LLEN unserer DEtuilnnhung vom

. Marz cr. aufgerufenen ausgeloost ioritäts Obligationen I. Emission realifirt, e eem Stettin, den 6. Juni 1877.

Direktorium.

chrieben sein müssen, liegen im Geschäfts- Garnison-Lazareths zur Dursicht und

werden. e à Cto. 54/6. Königliches Seebisea - Beteili ap Z

a d Nachdem die diesjährige General-Versammlu: bes{lossen hat, aus dem Reinertrage e votlns Jahres außer den bereits gezahlten 4% Zinsen noch eine Dividende von 4,90% auf unsere Stamm- aktien zu gewähren, erfolgt die Zahlung dieser Di- vidende eins{ließlich der am 1. Juli cr. fälligen

eibe auf Bahnhof Mochbern erforderlichen Maurer- und Steinmet-Arbeiten und die Lie-

Kalk und Sand sollen im Cto. 438/6.)

“Preußische Central-Bodencredit-Actiengesellschaft.

Bei der am 2. Juni 1877 in Gegenwart des Notars Kau h D Blacbtefe, Seines L E T Murssion von 1871 und dee Mh Tati Ra E S werden: n 18/2 Serie I. und 11, von 1874 Serie I. und von 1875, find folgende °%/ unkündbare Central-Pfandbriefe, Emission von 1871 __rüdckzahlbar mit einem Zu 0 ‘o = : 4s, e Eber Z 00 Thl Me 209290 399 E e B. über r. Nr. 520. 613. 1062. 1166. 1760. 1966. 2143. 25 Lit. C. über 200 Thlr. Nr. 4. 220. 77. 1719. 2345. 2375. 2420. 2583. 260: dro. 3126. 8622. 4175 430. s e E Be 700. 1377. 1719. 2345. 2375. 2420. 2583. 2603. - D. über 100 Thlr, Nr. 427. 533. 654, 1182. 1286. 14 7 71. 2175 2306. 2478. 12020, O 14D, 2243. 4362. 4524, 5044, 5133. 5546. 5700. 5817 5839. 6364 6596 . 6821. 7132. ; : . 8972. . 9149. 9 : 253. 10273 10674. 11050. 11201. 11397. 11902. 12906. 13308. 13739. 13914. ¿tr Marie U E R Lit, E. über 50 Thlr. Nr. 419, 592. 595. 1173. 1740. 1820. 43°/o unkündbare Central-Pfandbriefe, Emission von 1872 Serie L. rückzahlbar mit cinem Zuschlag von 10% = 110%, i Lit. A. über 1000 Thlr. Nr. 546. 783. Sh. 1122. 1182. Di T Fer E Sir E E, S 428. 520. 1108. 1452. 2175. 2762. 3109 . . T, o o S . D 7 A 199 3503. 3902. 3687, r 4 ry 41. 597. 666. 963.. 1980. 1982. 1989. 2278. s t. D. über 100 Thlr. Nr. 627. 668. 867. 23. 2095. 282 Ia 3205. 3365. 3688. 3751. 4009. 4672. 4858. 5137. 5304. G SE A E E A Haa ai 306. 545. °/o unkündbare Central-Pfandbriefe, Emission von 1872 , rückzahlbar mit einem Zuschlag n T0 O Lit. A. über 1000 Thlr. Nr. 968. 1146. 1272. 1447. N De ur I e E ee M 1101 1168. 1243. 1250. 1505. 1694 . . T. S . . 52 . . De i; 9743. 3265. 3370. 3885. I 4140. 4240. 4663. 4908. E Y . D. über _ Thlr. Nr. 585. 861. 890. 1543. 16- C2, DAOE, 3977. 4326. 4856. 5172. 5423. G GLT GAGS G O LETD, 20D 2900) R Tra Bbex E TINE, ie L-Vf Le Let o unkündbare Central-Pfandbriefe, Emission von 1874 . _rückzahlbar mit cinem Zuschlag mes S T0 Dr Lit. A. über 1000 Thlr. = 3000 A Nr. 664. 1054. 1196. 1278, 1410. Lat, D r jds Bs E Ee: == So M. Fee 29. 419. 1957. 2309. 2462. 2589. . . r, = U . A q 4 5 L 4171. 4818. 4588. N f. r. 96, 298, 444, 727. 731. 949. 954. t. D. über 100 Thlr. = 300 A Nr. 47. 205. 405. 1072. 1: s Ge- | 3083, 3109. 3221. 3658, 4629. 1648 5164. 5947. 5315 S Lt. E. über 50 Thlr. = 150 A Nr. 63. 69. 94. E E U RaREE E E Emission von 1875, S ahlbar mit einem Zuschlag von 10%, = %. Lit. A. über 3000 “& Nr. 53 18)" 934. M8 1g Olo

werden,

Sonnabend, den 16. Juni d. J., Mittags 12 Î Î

scheibe auf Bahnhof Mochbern“

Submissions - Bedingungea und Zeichnungen

. 2211.

eihnungen gegen Sees der Kosten / ureau-Vor- Herrn Volke in Empfang genommen werden.

Der Eisenbahn-Bau-Inspektor. Großmann.

Neubau der Moselbahn.

in dem Submissionstermin vom 24. Mai cr.

8 Va, von Stat. 228 +20 bis Stat. ‘262

mit 488 Kubm. Maurerarbeiten einschließ- eferung der sämmtlichen Materialien, veran- zu 14,755 A.

3142. 1910.

2430.

am Freitag, den 22. Juni cr., Vormittags 10 Uhr,

Mafssen- und Preis-

onig-

uch von mir gegen Erstattung von 1,75 #. ien für jedes Loos bezogen werden. tlich, den 6. Juni 1877. Der Abtheilungs - Baumeister. Prins.

[5082]

Berli

Die

gegen vom bei d

in den

tatuten

anberaumt, bis wohin auch die Offerten mit der

Aufschrift:

“4

Zinszablunug u. \. w. von öffentlichen

schaft. Actien, I. Lestmanu & Co.

Dividende ist auf 10 pCt. festgestellt worden und kann dieselbe mit 60 Mark pro Aktie

und Volkmar & Bendix J

Den Dividendenscheinen ist ein, der Reihe nach | mit geganetes Verzeichniß der Nummern der Artien eizufügen.

Berlin, den 6. Juni 1877. die

Drewke. J. Lestmann.

Die von den Stamm-Aktien und Prioritäts-Obli- gationen der Nieder\hlesisch - Märkischen Eisenbahn

tionen Ser. 1. à 160 Thl

ionen Ser. I. à r., 721 Stü Prioritäts- Obligationen Ser. II. à 50 Thlr. E n 2. Zuli d. Js., Vormittags 12 Uhr, in unserem Sitzungszimmer, Oranienstraße 92, in Gegenwart

E T A 1000 6 Nr. 59. 745. 844. 1234. 1510. 2555. 3228. 3707. 3990. 4055. S E C. vas 500 A Nr. 85. 588. 897. 1018, 1032. 1873. 2393. 3499, 3996. 4187. a v E über 300 Æ Nr. 1191, 1360. 1440, 2106. 2727. 2940. 2950. 2972. 3837. 40838.

Bi Ria ee 100 e Nr. 4 515, 977.

: „Die Rückzahlung erfolgt vom 2. Januar 1878 ab an der Ge

e e, den Da etten M. A, von Rothschild & Söhne in L aier a. Mala A +4 Verloosung, Amortisation, | ente M Co. in Cöln gegen Einlieferung der Pfandbriefe und der nicht fälligen Zins- Berlin, den 2. Juni 1877. Papieren. j ' | ay Die Direktion. v. Philipsborn. Bossart.

ner Pferde -Eiseubahn - Gesell- Commandit - Gesellschaft auf

Herrmann.

Angermünde-Schwedter Eisenbahn- [5057] Gesellschaft.

Die laut Beschluß der Generalversammlung vom 2. Juni a. e. auf 3 % frsigceote Dividende für das Geschäftsjahr 1876 auf die Stamm-Prioritäts- Aktien unserer Geselischaft kann gegen Vörlegung und Abstempelung des Dividendenscheines Nr. 4 (cfr. S A des Statuts) s 6 548 022 6 dank om 16. Junt af in Berlin bei der Coupons- 3,022 A 05 S. Lombard: 1,812,000 kasse der Berliner Handel3gesellshaft L Gffeften: 436,406 A 25 S. Sonstige Aktiva: rend der üblichen Geschäftsstunden mit 18 4 | vacat. erhoben werden. Pasalva. Grundkapital: 3,000,000 A. Res Die Dividendenscheine sind arithmetisch serve-Fonds: 600,000 « Banknoten im Umlauf: 2,061,900 Æ Tägliche Verbindlichkeiten: Depositen» Kapitalien: 3,058,450 46 An Kündigungsfrist ge- bundene Epe 1,000,000 A Sonstige va: vacat. entuelle Berbindlichkeiten aus weiter begebenen, im Inlande MaElbaren Wle Teln 49,820 M35 pr

Wochen-Ausweise der deutschen Zettelbanken.

_Wothen-Uebersichr der Städtischen Bank zu Breslan am 7. Juni 1877. Aetlva. Metallbestand: 835,167 4A 36 S. Bestand an Reichskassenscheinen : 3,810 4 Bestand an Noten anderer Banken: 213,800 4 Wesel:

ir das I 1876 diefsei i für das Jahr diesseits zu vertheilende (5061]

Rückgabe des Dividendenscheines Nr. 2

9. d. Mts. ab ea Herren Platho & Wolff\

Tito HUCT,;

hein eordnet, Nummernverzeichniß versehen, einzureichen. In derselben TNoGania wuse von den Shuld- verschreibungen unserer Gesellschaft : ummer 5 über 6. 3000 Pa zur Rückzahlung am 1. Juli a. ec. gezogen. Die Rückzahlung erfolgt gegen Rückgabe der Obli, gation nebst den dazu gehörigen, noch nit fälligen Coupons nach dem 1. Juli a. c. bei der Berliner Handelsgesellschaft, bei welch-er von diesem Tage ab auch die Zinsen der übrigen Schuldver) chreibun- gen gegen Einlieferung des Zinéscheins Nr. 2 mit 50 M. pro Stück zur Auszahlung gelangen. Schwedt, den 6. Juni 1877. Der Auffichtsrath ter Angermünde-Schwedter Eisenbahu- Gesellschaft,

Vormittagsstunden abgehoben werden.

Die Direktion. Büsing.

—h

Verschiedene Bekanntmachungen. [507] Magdeburger Allgemeine Versicherungs-Actien-Gesell schaft.

Die Herren Aktionäre der Magdebu“ A meinen Versicherungs - Actien - Gesell®ha r a

hierdurch ergebenst benachri{tigt, der gedruckte

mäßig zu tilgenden 1355 Stück Stamm-

360 Stück Prioritäts-Obliga-