1877 / 150 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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M MIE S 1 T E E A O E E inie

E Tit 2 N TT R 2M N mit Üigre ia at mie Er Ee chat Erd mats Aua Ves mebr vi. er env

wurde der Gegenstand verlassen, und später das Geseß in der veränderten Form mit 11 gegen 10 Stimmen in dritter

Lesung angenommen.

Oesterreich-Ungarn. Wien, W. Juni. Der Kaiser ist gestern, den 27. d. M., Abends, nah Z\{l abgereist.

Adolf Auersperg eine neuerliche Besprehung wegen der arlamentarischen Zeiteintheilung statt. An derselben nahmen heil : Die Prä identen beider Häuser des Reichsrathes, der Präsident der österreichis es Klubs des Abgeordnetenhauses, der Obmann des usgleichsausshusses und die Obmänner des Subcomités des leßtern. Seitens Präsidenten die Minister v ar von Lasser, Freiherr von Pretis und Ritter von Chlume>y anwesend. Wie das „Fremdenbl.“ meldet, verständigte man sih dahin, daß es | f bei der {hon früher in Aussiht genommenen Zeiteintheilung | ! verbleibe, so daß die Verhandlungen des Abgeordnetenhauses Ende nächster Woche ihren Abs erreihen. Das Herren- haus wird sodann das ihm vom Abgeordnetenhause zugeführte taterial aufarbeiten, so daß die formelle Vertagung des Reichsrathes um die Mitte Juli eintreten kann. Prag, 27. Juni. Die hiesige Stadtvertretung beschloß

ute mi inf Sti ie Wiederein- | î l 1 deu e mit allen gegen sünf Stimmen die Wie Erkennet heut die Gereitig

hat, um eu< vor seinem Willen derungen an die Behörden, wel

ührung des Shulgeldes an den städtischen Volks- und

Bürgerschulen. Der frühere Minister Zirecek {pra in länge- rer Rede für diesen Antrag. .

Pest, 27. Juni. Sämmtliche Blätter ohne Parteiunter-

e nehmen die gestrigen Erklärungen des Minister-Prä- identen Tisza mit bober Befriedigung zur Kenntniß.

Belgien. Brüssel, 28. “Juni. (W. T. B.) Der Senat hat das Geseß über betrügerishe Ausübung des Wahlre<hts mit 50 Stimmen gegen eine genehmigt und si dann bis auf Weiteres vertagt.

Großbritannien und Jrland. London, 27. Juni.

(E. C.) Das Unterhaus nahm gestern einen Antrag an, dahingehend: „Es ist wünschenswerth, Maßregeln zu ergreifen, um der simonistishen Umgehung des Gesetzes vorzubeugen und tißbräuche beim Verkauf von Pfarrstellen im Privat- patronat zu verhindern.“ Wie der „Times“ unterm

wohn

Gestern fand bei dem Minister-Präsidenten Fürsten fifter

Quotendeputation, die Obmänner >

deln, sondern die strenge na< und na< Ordnung un

r Regierung waren nebst dem Minister- hae nte Willkür ihr Muselmänner in

eine heilsame

rufen, deren si n \{huldig gemacht

vergessen werden, i Alle für die Verbrechen Ein gesezmäßige und unparteii} Schuldigen treffen, wel<he un Regierung vollfkomm

geseßmäßigen For werden eingeseßt werden werdet friedliche Bürger, bereit, an den Wohl- lten Verwaltung euer - Besiß, amilien werden uns heilig sein.

finden ; thaten einer gerege Eure Existenz, eure F rien! Jhr erlebt einen den Befreiung von der Willkür Welt ein Beispiel <ristlicher neren Zwiespalt, intem thr die legit

Nationalität auf das Strengste respe

des bewaffneten Widerstandes, sondern von vielbundertjährigen Le von Märtyrern, das seit Vaterlandes getränlt hat.

ficht Rußlan

Rußland is dur

Racen und ‘alle K er von verschiedener Absiammun ben leben, zu versöhnen und Frieden zwischen ihnen zu en. Nunmehr werden die Waffen Rußlands jan Christen egen jede Gewaltthätigkeit shüßgen. Keine Ver

erson oder seines Eigenthums, wer dieselbe au< begangen be, wird ungestraft bleiben.

trafe folgen. Unordnung

nnerungen at

hre Namen eurer

24. d. M. aus Calcutta telegraphirt wird, liegen aus den | «s ufs von der Hungersnoth heimgesuchten Distrikten in fans wenig B reen Mui Der Monsoon scheint in ganz Bombay und | werden. Die Einwohner sel

Nachrichten vor. 1 Madras gehörig eingeseßt zu haben. Die Bodenbestellung hat begonnen und die Aussichten werden allgemein als vielver- sprechend geschildert. i

28. Zuni. (W. T. B.) Jm Unterhau}]e erÉlärte heute der Vize-Präsident des Comités des Geheimen Raths für Erziehungsangelegenheiten, Sandon, auf eine Anfrage Stuarts, die Zollbeamten seien mit JFnstruktionen versehen gur Verhinderung der Einschleppung dés Koloradokäfers

ur die zur Verpa>ung benußten Gegenstände.

Franukreih. Paris, 27. Juni. Wie der „Moniteur“ meldet, hat die Regierung über den Zeitpunkt der Neu- wahlen zur Deputirtenkammer no< feinen Beschluß gefaßt. Jn den Blättern wird vielfa< die Frage besprochen, ob die Regierung nah Art. 5 des Verfassungsgesezes vom 95. Februar 1875 nur verpflichtet sei, binnen drei Monaten die Wahlen auszushreiben, oder ob der Wahlakt selbst binnen dieser Frist vor sih gehen müße.

Türkei. Konstantinopel, 28. Juni. (W.T. B.) Die Kammer hat einen Antrag angenommen, in welchem die Regierung aufgefordert wird, der montenegrinishen Frage definitiv ein Ende zu machen. _

(W. T. B.) Die Session der Kammer, die nah den bisherigen Bestimmungen verlängert werden sollte, ist heute ges<lo\sen worden. Der Präsident {loß dieselbe mit dem Wunsche, daß Gott der Armee den Sieg verleihen möge. Heute fand ein außerordentlicher Ministerrath im Serasfierate statt, welhem die Mitglieder des Kriegs- rathes beiwohnten. Nach dem Schlusse deselhen begaben fi<_ det Ss und der Kriegs-Minister na< dem Palais des Sultans.

Schweden und Norwegen. Sto>holm, 25. Juni. Morgen reist der König nah Schonen, um daselbst den Ka- valleriemanövern auf Ljungbyhaide, zu welchen 26 Shwa- dronen unter Befehl des General-Lieutenant Björnstjerna zu- e A worden sind, beizuwohnen. Am 830. begiebt ih derselbe na< Sophienruh. Die Königin wird am 7.“ Juli aus Deutschland zurüd>erwartet.

Dänemark. Kopenhagen, 26. Juni. Die „Berl. Tid.“ theilt jeßt ebenfalls mit, daß der Conseilspräsi- dent für si< und die anderen Minister gegen die Unter- zeichner der politischen Erklärung „An unjere Meinungsge- nossen“, welche im „Morgenbladet“ vom 3. Juni d. F. aufge- nommen war, den Prozeß angekündigt hat.

Der rusfish-türkische Krieg.

Bukares, W. Juni. (W. T. B.) Kaiser Alexan- der hat an die Bulgaren folgende Proklamation erlassen : „Bulgaren! Meine Truppen haben die Donau über- ichritten, und rü>en heute in euer Gebiet, auf dem sie s{on mehrmals für die Verbesserung des Looses der christlichen Be- wohner der Balkanhalbinsel gekämpft haben, welche treu den alten historishen Traditionen, immer neue Kraft s<höpften aus der innigen vielhundertjährigen Verbindung mit dem reht- läubiaen Volke Rußlands. Meine Vorfahren sind dur ihren Finfluß und ihre Waffen dazu gelangt, na< und nah das Geschi> der Serben und Rumänier sicher zu stellen, in- dem sie sie zu einer neuen politischen Existenz aufriefen. Die Zeit und die Umstände haben die Sympathie Rußlands für jeiae Glaubensgenofssen im Orient nicht verändert. Ruß- land hegt no< immer dieselbe Liebe, dieselbe Sorge für alle Glieder der großen <hristlihen Familie auf der Balkanhalb- insel. J habe meiner Armee unter dem Kommando meines Bruders, des Großfürsten Nikolaus, die Mission anvertraut, die heiligen Rechte eurer Nationalität, welche die unveränder-

den, an derselben thätig Theil leitung der Spezialbehörden. den den Kern einer l die Ordnung und die Sicherheit aufre<t

Eifer, den ihr zeigen werdet dienen und die Unparteilichk

den Beweis liefern, daß ihr so großer Opfer vorbereitet

unsere gere<ht® Sache zu ses

gelegt zu betraten.

ausgegangen ,

olte sodann die von

oli stattfinden fkönnen. éi Beantwortung der

egebenen

au< heute no< aufre{ht. feinen Grund, aus ihrer herauszutreten, au< bis

Grund vor, die Wehrkraft

an den Grenzen der Mo

möge, sei eine Bürgschaft geitig, noch in einem die No

anzuordnen. London, 2. Juni.

eines

rstellung des Rothen

üsten Abmachungen zu

tague an ihn gerichtete

lihen Grundbedingungen der friedlichen und B E Entwi>elung jeder bürgerlichen Existenz sind, sicherzustellen. Diese Rechte habt ihr niht erworben dur die Gewalt

iden, um den

Jahrhunderten n Boden eures nwohner. Bulgariens! Die Ab-

ist nit, zu zerstören, sondern zu erbauen.

Beschluß der Vorsehung berufen, um alle ulte in den Theilen Bulgariens, wo Ein-

1ehrere unter eu< gegen wehrlose Chri haben. Diese Grausamkeiten können ni aber die russishen Behörden werden ni zelner verantwortli<h machen. Die \he Gerechtigkeit wird allein die | f gestraft geblieben sind, obwohl en bekannt waren. keit Gottes an, welche euch getroffen | f Nichtet eure he überall sich be- | l

lokalen Armee bilden, welche be

ser großen Pflicht an den ag eu< Rußland fon seit so vie

hörden, folget gewissenhaft ihren Stärke und euer Heil sein. Jn De den Sieg übex die Feinde der Chri

folgt sei und daß déemna<h au eine Ablehnung--ni

Der Ministerpräsident wieder- Mai Gisfra’shen Jnterpellation ab- Erklärungen und fügte hinzu, die Regierung cher Auffassung der

abe jene Erklärungen nicht in optimisti} l 1 sicht der inzwischen

damaligen Verhältnisse, sondern in Voraus eingetretenen Eventualitäten abgegeben und erhalte dieselben

Die Regierung sehe au heute eutralität in irgend einer Richtung heute seien ihre Beziehungen zu den auswärtigen Mächten dieselben geblieben und es liege kein des Reichs zu mobilisiren. Sollten indeß Ereignisse eintreten, welche eine Verstärkung der Truppen narchie als nothwendig erscheinen Regierung, niht im Wider- sondern in deren Aus- der Neutralität jene

N

lassen würden, so behalte fi die spru< mit ihrer früheren Erklärung, führung vor, au innerhalb der Grenzen Maßregeln zu treffen, die der Schuß der unmittelbaren Fntcr- essen der Monarchie an deren Grenzen erheische. Der Umstand, daß die Regierung diese Maßregeln bi Lal und dieselben mit Berücsichti

ältnisse au< in diejem Augenbli

othwendigfeit erfordere: In diesem Sinne crkläre die

putirten Jenkins, die Regie besseren

treten und hoffe, daß G Stande l ) Unter-Staats\ekretär Bourke erwiderte auf eine von Mon-

eis des Blutes

und verschiedenem

eßung seiner

r geherrscht haben. Und Bulgarien! Jh rihte an euch

Warnung. Es isst mir peinlih, die Er- 1 die Verbrechen und Grausamkeiten Da sten

di

illen zu beugen. wo meine Truppen

Theil zu nehmen euer Leben,

der Muselmänner.

„, um eurem eit,

hat.

nen. Alexander.“

St. Petersburg, W. Juni. (W. T. B.) Die „Agence Russe“ berichtet aus Bukarest, die Gerüchte Ü lischen Militär-Attaché, Oberst Wellesley, \chenfall seien übertriebene und wenn je irgend ein Mißver- ständniß obgewaltet habe, so sei dasselbe gegenwärtig als in durchaus befriedigender und „gentlemanmäßiger“ W

Wien, 2. Juni. (W. T. B.) Jm Abgeordneten- hause beantwortete der Ministerpräsident Fürst Auers- perg die vom Abg. Hofer und Gen. eingebrachte Fnter- pellation dahin, daß weder eine Anregung Seitens lands zu einem Schuß- und Trußbündnisse mit Oesterreich no< überhaupt etwas dem Aehnliches E

t

der Regierung am

dafü

ößeren Ausmaße ergreifen werde, niht mehr und nicht weniger“. Regierung, daß der Kaiser si bis jeßt niht bewogen gesunden habe, militärishe Maßregeln

(W. T. B.) Jm Unterhause ant- wortete der Schaßkanzler Northcote auf eine Anfrage des De- rung sei mit dem Khedive E

en

Leuchtdienstes an Meeres in Verbindung hierüber in Bälde

fommen würden.

bezügliche Anfrage, es sei

von einem an den russischen Reichskanzler, Fürsten Gortf koff, gerichteten Proteste direkter Verhandlungen zwi nichts bekannt. Antwort, bezügli der

des Grafen Andrassy in Be

Dem Deputirten Simon gab derselbe

Mißhandlung der Juden in

uin - den Preis

Jedem Verbrehen wird die Nicht die Rache leitet uns bei unserm Han- Gerechtigkeit und der feste Wille, d Recht da herzustellen, wo bis-

eure Ehre und Christen in Bulga- fwürdigen Tag: Die Stunde der Gebet der Liebe, vergesset den früheren in- imen Rechte einer jeden ktirt, vereinigt eu< mit euren Glaubensgenossen in dem Gefühle der Eintracht und der brüderlichen Liebe, welche allein feste Grundlagen für einen starken Bau darbieten. Schaaret e ¿ Fahne, deren Siege {hon so oft an der Donau und im Ba fan einen Wiederhall gefunden ruppen in das Jnnere des Landes vorrü dur<h eine geordnete Verwaltung ber werden alsbald berufen wer- zu nehmen unter der Dber- Neue bulgarische Legionen wer- stimmt ist, u erhalten. Der aterlande treu zu welche ihr bei Erfüllung die- legen werdet, werden der Welt es Looses würdig seid, welches len Jahren und um den Preis Gehorcet den russishen Be- Weisungen, das wird eure Demuth bitte i< Gott, uns stenheit zu verleihen und

u< eng um die russische haben. Jn dem Maße, als

den, wird erseßt

ber den den eng- betreffenden Zwi-

eise bei-

Deutsch-

sher als unnöthig betrachtet ung der finanziellen Ver- e no< zu entbehren ver- r, daß sie diejelben weder vor-

schen Rußland und der Türket

bewah

mänien sei ihm seit dem 15. April d. 7 egangen; der englishe Konsul in Bukarest habe aber Be- ehl erhalten, den Gerüagyt

begangene Grausamkeiten nahzuforshen. Wenn sih dieselben iten sollten, würden bei der rumänischen Regierung Vorstellungen erhoben werden. Paris, W. Juni. (W. T. B. „Agence Havas“ gemeldet: Die gri Galas des dortigen russishen Gesandten 193 Kisten mit

nichk

. ein i

en über neuerlih gegen die

Aus Athen wird der ische Regierung habe auf

Munition in Korfu mit Beschlag belegt, welche dort

als

ge-

besondere

Der

ihm a- tref}

werde, schiffe „Georg“

stehen zuversicht

votiren.

endigung und Rußland nicht \{ einem Artikel, in dem im Trinityhaus im Zusammenhang mit dem erfolgten Donau- Uebergang besprochen wird, daß nichts gefährlicher wäre, als [- | der Türkei Glauben an eine Unterstüßung oder Hülfe einzu- die sie von England nie erhalten werde.

Aus Athen meldet man der „Agence Havas“: Die von der griechishen Kammer votirten die Heeresverstärkung und die Organisation der National- garde dienten nur defensiven Zwe>en. Sowohl das Ministe- die Kammer befolgten eine nationale und Sie strebten nach der allgemeinen Sym-

flößen,

rium als au< patriotische Politik.

pathie aller Mächte, \<hwebenden Fragen niht no< mehr v-:rwi>eln.

Ziráus sofort z

ogar die Aufregung,

Gemeinen in der Erwartung einer ministeriellen ( über den Gegenstand herrschte. agen, daß die Regierung bis jeßt no< keine Nothwendigkeit erbli>t, das Haus zu ersuchen einen Supplementar-Kredit zu Die Behand daß beshlofsen worden, das Par- ament im August nicht zu vertagen, sondern zu prorogiren, ist ebenfalls spekulativ.“ i: Der Briefwechsel zwischen dem Grafen Derby und dem Fürsten Gortschakoff hat in England, wie es scheint, einen günstigen Eindru> hervorgerufen. Die „Times“ fassen ihr Urtheil in folgenden mit Offenheit entgegengekommen worden und das Nesultat ift die Ueberzeugung, daß der Kriea, auf dessen s{leunigste Be- wir hoffen, die guten Beziehungen zwischen England

y Europä

des Ober-Kommandi (Dratschea ?), den 28.

sion des Generals

(W. T. T.) Armee-Corps im

Truppen bewegten fi Slatina und

bahn bei Kustendsche

Dié Stadt Nikopol:s

Tag über fortgeseßt. nahm geen eine in der Ri

e Ostroveni un

Galaß und Bra

ers nah

Die Besatzung zog Einwohner von M

200 Meter auf S

dite U=

die eigentliche Flo

Ueberganges ist vollzogen. i i Höhen sind in unseren Händen. Zuerst überschritt die Divi-

na< Rumänien befinde.

Wien, 28. Juni. Wiener Tageblattes“. Aus ( L Tschernawoda und Medschidje geräumt. Aus Rust\schuk:

ihtung auf litten zu haben, zurüd>fehrte. Jn der Naht zum 25. d. [ünderten Baschibozuks die bei Beket liegenden rumänischen

linken Ufer bis zu den Höhen legten. 1 seien von Galaß aus an 8000 Mann russischer Truppen zum

Angriff auf die Höhen von Matschin marschirt, welche aber se<sstündigem Kampfe et ‘det Matschin soll, wie der „Times“-Korrespondent R erst in der jüngsten Zeit von den Türken durh neuange shanzungen noh stärker befestigt worden sein, als es war. Bereits am 24. d. hatten aber die Rufsen auf den Höhen von dem Punkte ihres ersten Angriffs aus eine Stre>e von wölf Kilometer Ausdehnung gegen Jjaktsha zu beseßt. Mat- idi räumten die Türken am 23. d.

ie fi< von der Unhaltbarkeit des Plaßes gegenüber dem fom- binirten Angriff von Gala und Braila aus überzeu t hatten.

werken mit der Bibel, mit Brod und Brü>e bei Jbraila ist am re<ten Ufer in einer

gelandet und für Prevesa bestimmt gewesen wären. türkishe Gesandte habe hiergegen Protest eingelegt mit der Erklärung, daß ein türkishes Kriegsschi um die Munitionsvorräthe abzuholen. und „Olga“ hätten Befehl erhalten, den u verlassen und si na Korfu: zu begeben, um die Neutralität dieses Gebietes zu vertheidigen. Die griehische Regierung sei bereit, den Transport der Munition na< Triest dur< neutrale Fahrzeuge zu gestatten.

London, 27. Juni. Der „Standard“ bringt das nach- de Communiqué: „Es ift von einigen Zeitungen fehr lih mitgetheilt worden, daß die Regierung beschlossen habe, auf Grund des russish-türkishen Krieges einen Supple- mentar-Kredit zu beanspruchen, und ein

na Korfu gehen Die Panzer-

ournal schilderte

die am Montag Abend im Hause der Erklärung Es ist der:na<h geboten zu

orten zusammen: „Der Offenheit ist

ädigen dürfte.“ Dasselbe Blatt sagt in die Rede des Schatkanzlers Northcote

Geseße über

und wollten aus diesem Grunde die

isher Kriegsschaupla8s.

St. Petersburg, 2. Juni. (W. T. B.) Anläßlich des glü>lih bewirkten Donauübergangs : geflaggt, in der Kathedrale hat feierlicher Gottesdicnst stattgefunden. Eingegangenen Privatdepeschen zufolge ist das russis<he Hauptquartier nah Simniza verlegt, die Stadt Nikopolis foll gänzlich niedergebrannt fein.

t die ganze Stadt

St. Petersburg, 28. Juni. (W. T. B.) Telegramm

renden der Súdarmee aus Dratsh d.: Die schwierige Aufgabe des Donau- Sistowo und die umgebenden

Dragomiroff mit Gebirgs-Artillerie den

Strom, das Volhynishe Regiment bildete die Spiße. Am Abend des 27. d. befanden si< bereits am anderen Ufer der Donau das 8. Corps und die 4. Schüßenbrigade. Augen- bli>lih überschreitet die 35. Division den Strom.

Der „Pol. Korr.“ geht aus Bukarest

unterm 2. die Meldung zu, daß si< das 4. russische

Augenbli>e über Bolgrad im Einmarsche Andere starke Nachschübe russischer

< seit einigen Tagen über Plojesti nah

E Konstantinopel, 28. Juni. (W. T. B.) An E Dobrudscha wird gemeldet, die Türken hielten die Eisen-

noch beseßt. (W. T. B.) Telegramme des „Neuen

Aus Bukarest: Die Türken haben

steht in Flammen. Der gestrige Donau-

übergang der Russen erfolgte in der Nähe der Jnsel Nardin. Wien, 29. Juni. (W. T. B.) Telegramme des „Neuen Wiener Tageblattes“. dement Widdins von

Aus Kladowa, 28.: Das Bombar- Kalafat aus wurde gestern den ganzen Ein rumänisches Detachement unter- Rekognoscirung auf bulgarishem Gebiet Bregomwa, von der es, ohne Verluste er-

d Oritscheni. Bukarest , 28.: Das

russische Hauptquartier ist heute nah Alexandria verlegt. Ueber den Donau-Uebergang der Russen von

ila aus und über die Beseßung von

Matschin meldet der „Times“-Korrespondent u. A., daß die Russen am 23. d. au< von Galaß aus eine f po über den Strom und dur< die übershwemmten Ni

iederungen am Ueber diese Brücke

eingenommen wurden.

egte Ver- {on

ends um 5 Uhr, als

fich na Hirsowa zurü>. Die bu garischen

atshin kamen den r bei den Außen-

lz entgegen. Die änge von ägen und Böte gestellt, daran {ließt sih brüde in einer Länge von 1200 Meter, di

f auf dem jenseitigen Ufec wieder auf einen hölzernen ;

erbau fortseßt. Dié Brüd>e also ei ä von Dn 2gOn. D oder a6 S E Age

T orre}pondent der „Daily News“ in Galcaß beri an M g am 22. d. Morgens auf Booten übersegten u schen Abtheilungen gleih bei ihrer Landung am jenseitigen : GE gus Handgemenge mit den Türken geriethen. Der erste 4 Ea war ein junger russisher Offizier. Er sprang aus E oot ans Land und eren alsbald einen Schuß in die E Diese ersten _russishen Jnvasfionstruppen mußten, De Ee am 23. die Verstärkungen von Galaz und Zbraila na D E, sih se<s Stunden lang gegen die Türken behaupten. A ei den türkischen Truppen in der Dobrudscha befindliche Korrespondent des „Daily Telegraph“ meldet aus Hirsowa, ß 23. d. die Russen au< dort cinen Versu<h machten, aas un gte aus in Booten über die Donau zu eben, aber dur heftiges Gewehrfeuer zum Rü>zuge genöthigt prd en. Hierauf beseßten sie die zahlreicen Jnseln zwischen er Donau-Armee unterhalb Hirsowa bis Matschin.

Küstendsche, 17. Juni i ilitäris _K j - Junt. Ueber die militärischen Zustände in der Dobrudscha wird der W. „Presse“ von ihrem hiesigen Spezial-Berichterstatter geschrieben: „Die Dispositionen, welche in der Dobrudscha von der türkis>en Femecttang guaen werden, beweisen, daß dieselbe über die In- 2 ionen der Ruffen vollkommen im Unfklaren ift. Die ersten von Tan line in der Dobrutscha angelangten 2000 Mann wurden P der Linie Küstendshe-Medschidi-Czernawoda dislozirt und Ly v W se das Centralspital erri<tet, da unter der Mannschaft e. a epidemish grassirte. Sie dürfen si. übrigen ein tüir- stelle; E itärspital niht nah dem Muster eines europäischen ver- ffe en. Mangel an jeder Bequemlichkeit, an Medizinen 2c. sind dessen ennzeihen. Bei dem biesigen sind überdies nur türkije und ar- Me Aerzte angestellt. Ich besuchte gestern den Friedhof, der be- res s überfüllt. Nach eiwa vierzehn Tagen wurden plößlich alle diëpo- niblen Truppen in Czernawoda konzentrit und Schanzen aufgeworfen; ; man erwartete daselbst den Uebergang der Ruffen. Die Zwischenzeit wurde indesien von den Tscherkefsen fleißig benußt, um aus den Fn egenbes rumänischen Ortschaften ihren Jahma (Raub) zu bo en. Oefter ift es geglü>t, do< von den vor acht Tagen auf eine ähnliche Erpedition auêgegangenen 60 Mann ift bis heute no< feiner raa. Eines s{ônen Morgens wurden die Bewohner von R se dur< den Anbli> eines Zeltlagers überrasct, das, eine H e englisde Meile von der Stadt aufgesblagen, fertig dastand. Die in Czernawoda kantonnirenden Truppen hatten Befehl erbalten, in forzirten Märschen si< hierher zu begeben. Der Tellal (öffentlide Auerufer) verkündigte {on in aller Frühe, daß alle rien Unterthanen verpflichtet seien, an den um Küsten- sche zu erri<htenden Scanzen mitzuarbeiten. Aus der ganzen Umgebung, bis zu einer Entfernung von aht Stunden, wur- den Leute mit Gewalt herbeigesbleppt, um die Schanzen aufzuwer- fen. Diese Erdwerke hâtten übrigens, selbst wenn sie in Vermen- dung gekommen wären, keinen Werth, denn i< glaube nicht, daß ama, selbft wenn Geschüße vorhanden gewesen, dieselben bätte auf- stellen können. Gestern in aller Frübe marschirte cine Abtheilung gegen Hirsowa ab Und der Rest folgt beut? nah. Vor Podbaschi steben drei russishe Kriegéschife. Nah langem Zaudern sceint es endli Ernst werden zu wollen. Reisende, die von Czernawoda fom- men, fagen mir, daß seit drei Tagen aus der Umgebung von Hirsowa Kanonendonner zu hören sel. In Küstendsh: waren im Ganzen 3500 Mann, und wenn man die in Czernawoda, Hirsowa und Matschin vertheilten Truppen dazu zählt, so hat der in der Dobrudscha kommandirende Liva (Brigadier) höchstens über 10,000 oun und 12 Kanonen zu verfügen. Dazu find die Truppen dur N Hiobsposten aus Asien gänzli entmuthigt und haben kein Zu- rauen zu ihren Anführern. Alles wünscht eine Entscheidung, denn unter den gegenwärtigen Verhältniffen leiden eben Alle. Küstendscbe ist ganz verlaffen, 1 was flüchten fonnte, hat si geflüchtet. Die englishe Bahn hat den Verkehr eingestellt; do< ankert im Hafen zum Schuße der englischen Unterthanen der englishe Kriegédampfer „Rapid“. Aus Tultscha wurden alle Arive hierber tranéportirt, und hat der dor- tige Mutefsarif den Auftrag erhalten, si< auf eine Uebersiedelung mit dem ganzen Perfonale gefaßt zu mahen. Eben erfahre ih aus bester Quelle, daß türkishe Kriegedampfer in aller Eile die in Czer- nawoda liegenden Kohlenvorräthe einladen, um sie na< Silistria und Rustscuk in Sicherheit zu bringen. Das daselbst no< übrig ge- bliebene halbe Bataillon ist früh Morgens gegen Hirsowa abmar- \{irt, von wo munterbrodenes Geshütßfeuer zu hören ist. Shließ- A Ee A ved, daß lam Mutejiarit für Tultscha neuerdings ) urde, dessen Sekretär fendi cin ge- rubig Meg: q: ffen Sekretär Palat Effendi ein ge

Wien, 289. Juni. (W. T. B.) - Die o D“ meldet aus Cattaro von heute: E ae Ä li Mera griff die Montegriner in der Nahia Moratsha an, wurde aber von 3 montenegrinishen Bataillonen mit erheblichen Verlusten bis Kolaschin zurü>geworfen. Sämmtliche noch in der Herzegowina befindliche reguläre türkis<he Truppen, ein- shließlih der bei Metkovih stehenden, erhielten Ordre “nah Albanien abzurü>en. Ebendahin wurde au sämmtlicher Pro- viant gebracht, der si< in den von Metkovich bis na< Mostar hin angelegten Magazinen befand.

Aus Cettinje wird den „Times“ unterm 24. Zuni über die Kämpfe der Türken und Monte S hrieben: negriner ge-

„Die Armee Suleiman Paschas hat heute Mittags un ß Danilograd ihre Vereinigung mit jener Ali Saibs L E fleht nun, an diesem Plaß vorbeidefilirend, unter dem Artilleriefeuer o Fürsten vom reten Ufer und dem Gcwehr- und Artilleriefeuer S ukotics im Rü>en und in der linken Flanke. Aus den im Laufe e eingelangten einzelnen Berichten läßt fi ein ziemli flares ee der ganzen Operationen gewinnen. Am Montag, Dienstag und

tittwo wüthete ein beständiger Kampf um Ostrog, von elper Position die Türken am Sonntag Abends oder Montag Früh ane oder unter sehr geringem Widerstande Bestß nahmen Am è ittwoch wurden die Türken von Ostrog vertricben, und da denselben uri die Ofkupirung von Planinitza die Verbindung mit Nifkfics abgeschnitten war, sahen sie si< außer Stande, den Weg im Thal zu verfolgen, da die Montenegriner die Höhe über ihnen beseßt hatten. Za au die Artillerie des Fürsten von den gegenüberliegenden Hügeln jerabfeuerte, waren fie genöthigt, si die Höben zu erkämpfen, wo eine Straße führte, dihte Gruppen von kleinen Bäumen und zerrissene ftisen cine trefflicbe De>ung boten, und die Bewegung unter allen venständen sehr s<wierig maten. Die Führer, welde Bewohner u Nikjics waren, desertirten in der Nähe der montenezriniscen Uruppen und es wurden zwei oder drei (englis<e) Meilen unter aritbaren Opfern gewonnen, da die Pferde auf dem Wege vor

urst und Ersöpfung stürzten und die Leute unter dem unabläfsi- en Feuer der Montenegriner aus näcster Nähe niedergemäht wurden. A O und Donnerstag griffen die Montenegriner häufig in e, en und Flanke an. Am A tag wurde keine Bewegung gemacht. Ee (24. Juni) wurde dieselbe jede mit dem oben angegebenen Reful- Ge wieder aufgenommen. Die Türken versubten es, den Fluß merhalb Ostrog zu dur{waten, wurden jedo< zurü>ges{lagen und A OTE, ist keine Furt, so daß die Division des Fürsten am R Ufer unangreifbar wär, obs{on der Sluß nicht über 30 Yards

it ift. Die ganze Distanz, welche Suleiman Paschas Armee in

Höhlen, Löcher und Vertiefungen am Wege sind mit den aft, welche an anderen Orten wörtli den Grund bedeen. Die Luft in QuTos E zu den Berghöhen hinauf dur< die Massen von todten mttfon beo I, Juni dauerte, it Geweb Ln Arte La Naeh” 1 u C ehr- und Artillerief E Thal hinab mars{irenden Kolonnen fort aab E Diens fortgeseßt, bis die Armee die De>ung unter den Kanonen von igs Send e nos fe EniEs mit der Division von „den Str u beftchen hat. steht auß , daß Son ein te<nis<her Sieg, dies das blutiz-ste Ia O “Os ie Da nieen _ Krieges erfahren haben.“ : r die kriegerischen Vorgänge der [ctt Tage in Monten egro bemerft die W. "Presse vom s E „Das Sehuksal Suleiman Pasbas im Zetathal ift ein ns uer E und Ser in e ArlegögeiBedte no$ selten : 1 sein. war ibm bekanntli „di mg enge zu forciren und nah der Beevcociitienit L Br Über die Höben von Ostrog in das Zetathal einzudringen. Mittler-

ciren und si< mit Suleiman dann vereinigen

wurde aber am 4. Juni bei Martinicsi, am 29. bei S i

e P T Il M a l 7

s&lagen und Suleiman su<te nun offenbar dur eg ries Ldl

m TECN im Zethathale das montenegrinis<e Süd-Corps unter josidar Petrovics zu bedroben und so Ali Saib Pascha Luft zu machen

Nach neuntägigen Kämpfen und Anstrengungen gelang es aber den

Boden zwis<hen Spuß und Podgoriza. gegengeseßzte hinausgeschoben.

jeden Preis mit Ali Saib zu vereinigen, wir al fast, daß

j ] ] ib 3 igen, glauben fast, da

n nit mehr leiht mögli< war, si auf seiner biéberigen S Da tte in die Herzegowina zurü>zuziehen. Der Lauf der Zeta

S eidet nâmli< na< ihrem Eintritte in Montenegro eine Unter-

brewung. indem nie unter den Höhen von Planinita, auf denen au<

ar Kloster Oftrog stebt, als S{lundfluß versbwindet und erst drei ilometer südli wieder an das Tageslicht tritt. Wurde Suleiman

r lente südli der Planiniga-Höhen im Zetathale entschieden ge-

\{lagen, fo war es ihm unter allen Bedingungen \<wer, si über

zuziehen. Durch die lette Waffenthat hat der montenegrinif ri

3 L e leite Waf zal ¡tenegrinische Ss schauplaßz eine wesentli veränderte Gestalt angenommen. De Deus gowina ift von türkishen Truppen ganz entblößt und der moralische

thun, um die Montenegriner, die #i fi bun, die Montenegriner, die sih halbtodt gesiegt haben, vo eiuer Katastrophe in nächster Zeit zu bewahren.“ E A

Asiatisher Kriegsschauplaßt.

_ St. Petersburg, 28. Juni. (W. T. B ffizi

Telegramm aus Mazra vom 27. Juni: S Bo E ere von Kars wird von denselben Batterien, wie seither, fort- geseßt, unser Verlust am 25. und 26. d. betrug einen Todten und 9 Verwundete. Von der Kolonne des Generals Hei- mann liegen keine Nachrichten vor. Die Truppen des Gene- rals Oklobschio griffen am 23. d. M. Zichidsiri an, die Türken vertheidigten sih hartnätig und benußten das coupirte Terrain, die künstlihen Hindernisse, die Beihülfe der Monitors und der bewaffneten Bevölkerung. Der Kampf dauerte denganzen Tag. Die russishen Truppen kämpften tapfer und nahmen gegen Abend einen Theil der feindlihen Position ein. Auf russischer Seite fiel der Flügel-Adjutant, Oberst-Lieutenant <Teriew, 10 VDiffiziere wurden verwundet, von Soldaten find an 400 todt oder verwundet. Am 24. d- griffen die Türken den re<ten Flügel und das Centrum der russischen Position bei Samebah an. Nach einem heftigen Kampf, der türkischer-

aus Arabistan und dur< die Schüßen des 4. C

Cr - F T 4 . -, Z OrpS G führt wurde, gelang es, die Türken mittelst Kartätshenkéuer und mit dem Bajonnet unter großen Verlusten zurü>-

der türkishen Befestigungen konnt- die Verfolgung ni

“t 1 1 è Berf g mt zu weit fortgeseßt werden. Die Türken wurden Vos Derwith Pascha befehligt. Am 25. d. wurde die Position des Gene- rals Alchasoff bei Jlory von einer großen Anzahl Türken,

die bei Suhum mit Artillerie gelandet waren und dur< Monitors unterstüßt wurden, angegriffen. Die Türken wurden dur< das ausgezeichnete Feuer der Schüßen des Achalziger Negiments und der Kubanschen Artillerie zurü>gewiesen; die Verfolgung wurde dur

das Austreten des Flusses Ghilisia gehi ser Verlusi das Austreten [ufs sia gehindert. Unser Verlust bejcruntt sh, Dank den vorher errichteten SSükengräben und Verschanzungen, auf einen einzigen Verwundeten. Die Kolonne des Fürsten Dschord)chadse wurde bei tem Marsche nah Dido am 24. d. M. von den Bewohnern von Dido an- E und Ne Denselben große Verluste bei. Russischer- ¿fs hatte man 1 Offizier und 10 Mann todt, 1 Offizie 20 P verwundet. , at aus St. Petersburg, 29. Juni. (W. T. B.) Nath aus dem Kaukasus heer vorliegenden Nachrichten i wie zu er- warten war, die Suhumsche Diversion zum Stillstand gekom- e da die Abchasier und die gelandeten Türken und Tscher- tessen zu keinem Einvernehmen gelangen fonnten. Russischer- jeits ist die Gegend um Suchumkaleh einstweilen dur e AORE en Kordon cernirt worden. : onstantinopel, 28. Juni. (W. T. B.) Hier einge- gangenen Nachrichten zufolge hätten \ih die uf fen, ai Is He a S L den O bei Zewin geschlagen orden, nah Soghanli zurücgezogen. Moukhtar Pas E sich in Taikodja. 5 AEE E Ee “Konstantinopel, 2W. Juni. (W. T. B.) Eine De- pee des Gouverneurs von Erzerum vom 25. p meldet des eres über das Gefecht bei Zewin; General Levis- iti habe mit 16 Bataillonen, 5000 Reitern und 32 Ge- s üben den Paß von Jalicaba passirt und das türkische Lager bei Zewin angegriffen. Es habe ih ein Geshüßkampf ent- iponnei, darauf seien die Türken zum Angriff übergegangen O es ues genöthigt, sih mit einem Verluste von 5 irüdzuzichen. lirkische Ve o E zuzich er türkische Verlust betrage nur

Aus dem Wolffschen Telegraphen-Bureau.

St. Petersburg, Freitag, 29. Juni, Mi ffi J Freitag, 29. Juni, Mittags. Offi-e zielles Telegramm aus Mazra vom 28. Juni C: Am 25. D,

griff General Loris-Melikoff im Verein mit der Kolon

Ss Heimann das befestigte Lager Jsmail Paschas tei Sivin an. Der Kampf dauerte von 2 Uhr Nahmittags bis in die Dunkelheit; der Feind, welcher 23 Bataillone start war wurde aus seinen vorderen Positionen geworfen. ;

‘8 Tagen zurüdgelegt hat, beträgt nur drei Stunden und Vukoti J D T E r 2E f L) cs berihtet, daß die türkischen Verluste absolut unberecenkar sind.

weile sollte Ali Saib Pascha das Zetathal bei Danilovgrad for- ! Ali Saib Pascha |

É E Suleiman Pascha zu s{lagen und ihn nah Albanien ! s Sszudrängen. Den Paschas ist also allerdings die Vereinigung | ge ungen, nur nit auf montenegrinis{em, sondern auf türkishem | r i ß und J Suleiman Pascha war sozu- |

sagen bei der einen Thüre eingedrungen und wurde dur die ‘ent- j Ee 1 1 |

- 3 Diese Thatsabe war ni<t nur das | Ergebniß seiner Niederlage am 24. Juni und seiner Idee, 6 um |

die steilen Höhen von Ostrog wieder nab der Herzegowina zurü>- |

Eindru> auf die türkiswen Truppen wird ohne Zweifel seine Dienste |

seits dur< auserlesene, jüngst crst angekommene Bataillone |

* C 143 T5 C3 S zuwerfe.. Wegen der späten Abendstunde und bei der Nähe |

; : Statistische Nachrichten. Be a Mittheilung des sftatistishen Bureaus der Stadt rig S ae be dnn hiesigen Standesämtern in der Woche - Zuni bis incl. 23. Juni cr. zur Anmeldun nmen : 161 Ebes<liezungen, 797 Sbendgeborne 2 Dand men: Sterb ne, 32 Todtgeborne, 826 U j î Uftien-Gelell Sai Ueitilude Tee UG terun 8 l Tt Abtbetlung für Unfall-Versiherung iden im Monat Mai 1877 zur Anzeige: 10 Unfälle, weldbe dex G od der Selroffenen zur Folge gehabt haben, 4 Unfälle, in Folge deren die Beschädigten not in Lebensgefahr s{weben, 35 Unfälle wel für die Verlezten vorauêsihtlid lebenélänglihe theils totale, theils artielle Invalidität zur Folge haben werden, 339 Unfälle mit vo - A nur vorübergehender Erwertsunfähigkeit, Summa 388 Un- | N A den 10 Todeéfâllen treffen 4 auf Baugewerke, je einer | gui Linn Steinbru< in Verbindung stehenden Transport- Es ne Stab- und Façon-Eisenfabrifk, Eisengießerei, Torfgräberei unststeinfabrik, Brauerei mit Landwirths<aftsbetrieb; von den vier lebenégefährliden Beschädigungen 2 auf Steinbrüche, le ‘Chitei pr eine SIEezfabeil und cue Nuochen- und Lohmühle; von den 35 s altiditatsfällen 5 auf S{neidemüblen, j f Bierbrauereien Un) | Baugewerke, 3 auf Landwirthscaftsbetriebe, je 2 auf Oelrmüblen und | ierfabrifen und je einer auf einen Stein6ru: Fill S E | und Scbneidemühlenbetricb, eine Zündhütcbenfebrik Serhane | E Holzwaarenfabrik, P Tufabrik, E <Beveret, Klempnerei, Färberei, Mablmühle, Seifensiederei, Gewehr- fabrik, Ziegelei und ein Speditionsgeschäft mit Güterbeförderung. 5 E Na< dem Albany „Law Journal* giebt es due ine E

ein igten Staaten 33,000 Advokaten. ‘Von der Seliniiis L befinden sich 5913 im Staate New-York, 3452 in Mifsouri, 3253 i Pennsylvanien, 2683 in Illinois, 5563 in Okbio, 1684 in Jndiana. | aua in Kentu>i , 1270 in Mafsacbusetts und 1115 in KalFornien. Von den Städten besißen New-York 1286, Philadelphia 992, Chicago 629, St. Louis 564, San Francisco 433, Brookly! 729. Boston 343, Baltimore 342, Wasbington 379, New-O ada 310, Cincinnati 294 und Cleveland 266. Ls t dae Ort

2 Kunst, Wissenschaft und Literatur.

Im Verlage von Otto Janke bierselbst ist der erste Band von: Lek dds des Königlichen Theaters zu Berlin, na ; aen des RIDen Gebeimen Staatsarcirs und des Fênig- E “erptfge HBn e Ave Tel erscienen. Dieser erste | deutsden Dramas behandelt Hie Zeit ps E T iu Ee | 5 Abschnitten: 1) Die Gauklerepoche 1606 1705, 9) die enden

D t ) Yaullerepowe 1606 1705, 2) die -reijenden Truppen 1706—1742, 3) die Oper Friedrichs Il, das französische und das deut) che Theater, 1743—1756. Graun, Astrua, Barbarina. Die Trup- pen Sbönemann, A>ermann und Franz Schuch. 4) Die ersten stabilen Gefelishaften 1756—1775, Such Vater und Sohn Bergé Ham- mon, Ko, Doebbelin. 5) Das Doebbelinshe Theater in der Behren | straße, 1775—1786. Erste Blüthe deutscher Dicbtkunst. Würdigung Shafkespeare's. Das ganze Werk ist auf vier Bände bere<net, deren reicher Inhalt sib folgendermaßen vertheilen wird. Der zweite Band soll die Zeit von 1786—1796 umfassen: Die Königliche O per unter Frei- herrn von der Re> und das National-Theater bis zu Jfland. Diefer Ab- scnitt gliedert si< in folgende 4 Kapitel: 1) das Königliche National- Theater auf dem Gensd'armen-Markte unter Doebbelin. Doebbelins Sturz, 1786—1787; 2) das Königliche National-Theater unter dem Comité: v. Bey.r, Engel und Ramler. v. Bevers Entlafsun 1787—1 788; 3) das Königliche National-Theater Gufér:- déus Comits: Engel, Namler und v. Warsing. Engels Sturz. 1788—1794; 4) Das Königliche National-Theater unter Ramler und v. Warsing bi Das O C i a nd v. Warsing bis zu Iffland. 1794—1796. Der dritte Band behandelt: Die flassisde Epoche Ifflands von 1796—1815 in den drei Kapiteln: das Könialiche

National-Theater unter Jffland 1796 1811; die Oper urd das Schauspiel vereint unter Iffland 1811—1814, Iflands

Tod, Ausfklang der klassishen Epobe; die Königlichen Hof- theater unter der Kommission: Esperstedt, Unzelmann Bes@ort, Herdt und Gern (Vater) 1814—1815. Der vierte und leite Band ist- der Periode von 1815 bis zur Gegenwart: die Königlichen Hof- theater unter den General-Intendanten gewidmet. Hier ergeben si die Abschnitte: 1815—1828 Graf Brühl 1828 1842 Graf Redern. 1842 1851 von Küstner und feit 1851 von | Hülsen. Es enthalten diese vier Bände ein reides Ma- terial von bishèr nit veröffentlihten Urkunden und Briefen au< von Swiller, Goethe, Kotebue, Jffland u. \. w. In dem Werke wird zum ersten Male eine vollständige Geschichte des Berliner Theater- wesens, insbesondere der Königlichen Hoftheater, von den ersten Anfän- gen der Schauspielkunst in der Mark Brandenburg überhaupt bis in die neueste Zeit gegeben; natürli \{liezt die Aufgabe, welche si der Verfaîter geitellt bat, alle Kunstersheinungen und Perfonen aus welde mit dem ehemaligen Berliner Bühnenwesen und den Hof- theatern in keinerlei Zusammenhange gestanden haben. E N Der Kronprinz Humbert von Ftalien hat, wie die E as Protektorat des 4. Internationalen O é v - orn 5 or 1 nton E E E S Igr l hes ervmien, der im näbsten Jahre _ SL Pétersburg;, 26. Juni. Zu der vrojekti ten S feier Karl Ritters berichtet der M S E QUATLES Mrs Gedenktages aub Seitens der hiesigen Akademie der Wissenschaften cin Akt der ehrenden Anerkennung für diesen verdienten Geogravben vor- bereitet werde, indem cine Subskription eröffnet werden foll, um das Kapital zur Stiftung einer „Ritter-Prämie“ für die besten geogra- phischen Arbeiten zu beshaffen. Jn gleicher Weise, erfährt das Blatt beabsichtige man au< in Moskau, diesen hundertjährigen Gedenk- tag dur eine bleibende Stiftung zu feiern und zu chren. Es soil si daselbft eine selbständige Gesellschaft zur Verbreitunz geogra- phisher Kenntnisse unter dem Namen „Ritter Gesellschaft“ bilden

wollen. Land- und Forstwirthschaft.

Fraustadt, 26. Juni. (Nat. Ztg.) Die Brutstätten der Heuschre>en bei Reisen, Zaborowo, Dambitf{ und Pilzvorwerk find nunmehr vollständig mit Fanggräben umzogen. Die Gesammt- flähe beträgt nahe an 1309 Morgen. Die Flädbe bei Lushwit welche von dieser Brut am 23. d. heimgesubt wurde, ist 60 Mor- gen groß. 5

London, 27. Juni. (A. A. C.) Die Rinderpest ist in England als érloschen zu betrahten. Nachdem dem Geheimen Rath feit dem 22. Mai keine Meldung von einem weiteren Aus- bruhe der Rinderpest in Großbritannien gema<t worden, hat diefe Behörde, wie die „London Gazette“ mittheilt, am 26. d. M. ab die von der Rinderpest angesteät gewesenen Ortschaften von dieser Krank- beit für frei erflärt. S

2 Gewerbe und Handel.

Cöln, 28. Juni. (W..T. B.) In der heutigen Genera l- Pes U Eee Rheinischen Eisenbahn wurden alle An- räge der Direktion einstimmig genehmigt, und die Dividende

E 78/9 festgeseßt. g gen hmigt Und Pro : Vien, 28. Juni. (W. T. B) Die beutige -Generalver- sammlung. der Aktionäre der Nordwestbahn ertreilte Decharge und bes{loß sodann, die Beschlußfaffung über die Anträge des Ver- waltungéraths, betreffend die Regelung der finanziellen Lage der Ge- sellschaft, sowie über mehrere auf denselben Gegenstand bezügliche Anträge der deuishen Aktionäre auf eine noG in diesem Jahre ein- zuberufende Generalversammlung zu vertagen. Der Verwaltungsrath hatte fi< mit dieser Vertagung einverstanden erklärt.

Babu E E O Ter Na Ba s: Oderberger Î den penschaftsberibt und die Bilanz genehmi das h R A ertheilt. E As __— Aus dem Geschäftsberiht der Prag-Durer Ba ro 1876 theilt die „Magdeb. Ztg.“ Folgendes mit: Die N tetSiRE

men erreichten die Summe von 725,233 Fl., währe i ! T 33 Gl., während sie im Vor- jahre 589,434 F1, betrugen. Der Betrieb lieferte mithin ein Mchrs

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