1939 / 97 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 28 Apr 1939 18:00:00 GMT) scan diff

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und die Ausfuhr dem. Hersteller dur< eine Bescheinigung nach- weist ($ 24 Absaß 4 DVO.). Diese Etnbeziehung dex mittelbaren Ausfuhr wird verhindern, daß Hersteller zwe>s Erlangung der erweiterten Bewertungsfreiheit zur unmittelbaren Ausfuhr. über- gehen und dadurch den Ausfuhrhandel aushalten.

: Es ist au< unschädlih, wenn bei der mittelbaren Ausfuhr N zwischen Abnehmer und Hersteller ein Lieferungssyndikat ein- geschaltet ist ($ 24 Absay 5 DVO.). La Bei der Feststellung der Höhe des Ausfuhrumsates wird dur Ee Î die Finanzämter großzügig verfahren werden.

E E R a emer

/ 4. Zur Mehreinkommensteuer. 6 | Die Durchführungsverordnung zum Neuen Finanzplan sieht | eine Erhöhung des Freibetrags, eine Ermäßigung des Steuer- saßes und weitere Milderungen vor, die ih bereits bei der Be- ' i kanntgabe des Neuen Finanzplans angekündigt habe. E Für die Fahre 1939 und 1940 sind die folgenden Milderungen vorgesehen : 1. Für die Berehnung dex Mehreinkommensteuer ist als Einkommen des Erstjahres in jedem Fall mindestens

ein Betrag von 6000 Reichsmark zugrunde zu legen

($ 44 DVO.). Dahinzu kommt ein Freibetrag von

1200 Reichsmark ($ 45 DVO.). Demgemäß scheiden

alle Personen, deren Fahreseinkommen im Zweitjahr

niht mehr als 7200 Reichsmark beträgt, von vorn-

: herein für die Mehreinkommensteuer aus. . Der Freibetrag erhöht sih um je 900 Reichsmark für das dritte und jedes weitere Kind, für das dem Steuer- pflichtigen bei der Veranlagung für das Zweitjahr Kinderermäßigung zusteht. Sind vier Kinder vor- handen, für die bei der Einkommensteuer Kinderermäßi- gung gewährt wird, so kommt demgemäß eine Mehr- einkommensteuericht in Betracht, wenn das Fahres- einkommen 9000 Reichsmark nicht übersteigt. Bei fün Kindern erhöht sih diese Fahreseinkommensgrenze au 9900 Reichsmark, bei se<s Kindern auf 10 800 Reichs- mark usw. ' . Werden die unter Ziffern 1 und 2 bezeihneten Frei- grenzen überschritten, so ist die Mehreinkommensteuer zu entrichten.

Beispiel:

Eine Person hat in 1937 15 000 Reichsmark, in 1938 20 000 Reichsmark Einkommen gehabt. Das Mehreinkommen beträgt 5000 Reichsmark. Es andelt sich um einen Familienvater mit fünf cinderermäßigungsfähigen Kindern. Das Mehr- einkommen ermäßigt si<h um 1200 + 2700 = 3900 Reichsmark. Der Mehreinkommensteuer unterliegen nur 1100 Reichsmark.

4. Jm Geseßt ist für die Mehreinkommensteuer ein Steuer- saß von 30 vom Hundert vorgesehen mit der Maßgabe, daß die Mehreinkommensteuer bei der Ermittlung des steuerpflichtigen Einkommens abzugsfähig ist. Fn der Durchführungsverordnung wird der Steuerjaß auf 15 vom Hundert ermäßigt mit der Maßgabe, daß die Mehreinkommensteuer - bei der Ermittlung des Ein- kommens nicht abzugsfähig ist ($8 47 und 48 DVO.). Das ist ein wesentlich einfaheres und ein durchaus3Me- rechtes Verfahren. Dieses Verfahren wird insbesondere von den Angehörigen des gewerblichen Mittelstandes, der freien Berufe und der leitenden Angestellten be- grußt werden; denn alle diejenigen, bei denen die Ge-

F jamtbelastung des Einkommens durch die Steuern vom Einkommçen und vom Ertrag 50 vom Hundert nicht er- reiht, ikcen gegenüber dem Geseß eine wesentliche Erleichterung.

Beispiel:

Ein mittlerer Gewerbetreibender hat im 9000 Reichsmark, . im Jahr 1938 mark Einkommen gehabt. beträgt 3000 Reichsmark. Dieses vermindert sich um 1200 Reichsmark allgemeinen Freibetrag- und um 2> 900 Reichsmark für sein drittes und / viertes kinderermäßigungsfähiges Kind. Der Ge- Z werbetreibende bleibt demgemäß mehreinkommen- steuerfrei. Würden in seinem Fall kinderermäßi- gungsfähige Kinder niht zu berü>sihtigen sein, jo würde die Mehreinkommensteuer 15 vom Hun- dert von 1800 Reichsmark = 270 Reichsmark be- tragen. Diese Mehreinkommensteuer wird bei einem Mehreinkommen von 3000 Reichsmark und einem Gesamteinkommen von 12 000 Reichsmark in der Beit außergewöhnlichen Finanzbedarfs des Reichs als erträglih bezeihnet werden können.

Von sehr großer Bedeutung sind die 8 31 und 32 der

Durhführungsverordnung. Danach dürfen bei der Berechnung des Mehreinkommens außergewöhnliche Verhältnisse berücksichtigt

Jahr 1937 12 000 Reichs- Das Mehreinkommen

werden. Jm F 52 Absaß 1 sind einige Beispiele angeführt, in denen der Begriff der außergewöhnlihen Verhältnisse ohne weiteres gegeben ist und der Steuerpflichtige demgemäß einen

Rechtsanspruch auf Berüsichtigqung dieser Verhältnisse hat. Darüber hinaus ist im $ meine Härtebestimmung enthalten, deren

außergewöhnlichen 32 Absatz 2 eine allge- Anwendung im pflicht-

gemäßen Ermessen des Finanzamts steht. Diese allgemeine Därtebestimmung lautet: „Außergewöhnlihe Verhältnisse, die eine besondere

Berechnung des Mehreinkommens rechtfertigen, kann das Finanzamt auf Antrag des Steuerpflichtigen au< dann anerfennen, wenn wegen der Art des Berufs oder aus anderen Gründen in der Zugrundelegung des vollen Mehr- einkommens eine unbillige Härte gegeben sein würde.“ Der Begriff der unbilligen Härte seßt voraus, daß es sich bei den Verhältnissen um eine erheblihe Abweichung von der E handelt. Hier ist zum Beispiel an die folgenden Fälle gedacht: 1. Ein Angestellter, Gewerbetreibender oder Angehöriger eines freien Berufes hat Jahre hindur fast nichts verdient und vielleicht sogar Shulden gemacht. Er hat im Jahr 1938 erstmals wieder ein annehmbares Ein- kommen erzielt, das ex zum Teil zur Bezahlung von Schulden, zur Neuanschaffung von Kleidern, zur Ein- richtung seiner Wohnung oder zur Erneuerung seiner Betriebsanlagen verwendet hat. Auch in diesem Fall wivd ein Teil des Mehreinkommens mehreinkommen- steuerfrei gelassen werden müssen;

2. Fn verschiedenen Grenzgebieten hat der allgemeine Wirtschaftsaufshwung. später eingeseßt als im anderen Reichsgebiet. Es sind Fälle denkbar, in denen es un- billig sein würde, das in 1938 erzielte Mehreinkommen eines im Grenzgebiet gelegenen Unternehmens restlos

j zur Mehreinkemmensteuer heranzuziehen. Jm Land

- F Oesterreih und im Sudetenland gilt die Mehrein-

kommensteuer no< ni<t. Es kommen demgemäß ins- besondere Betriebe in Betracht, die in den Grenz- gebieten im Osten und im Westen gelegen sind.

Mit diesen wenigen allgemeinen Beispielen ist die Zahl der außergewöhn!ihen Verhöltnisse selbstverständli<h niht erschöpft. Die Finanzämter werden stets das erforderliche Verständnis auf- bringen, wenn die allgemeinen Fnteressen des Volksgauzen ein

- Landesverteidigung wichtig sind. Auch soll sih französisches Kapi-

Neichs: und Staatsanzetger Nr 97 vom 28 April 1939. &. 4

ihr Einkommen aus- r niedrig géwesen sei, und daß nun dieses niedrige Einkommen bei der Feststellung des Méhrein- kommens des Erstjahrs zu gelten habe. Das sei unbillig. den Jahren 1936 und 1935 sei ihr Einkommen höher geivesen. Diese Unbilligkeit wivd dur< den $ 33 der Durchführungsverord- nung beseitigt. Diese Bestimmung lautet:

„Auf Antrag des Steuerpflichtigen ist für die Berech- nung des Mehreinkommens an Stelle des Kalenderjahres 1937 als Erstjahr das Kalenderjahr 1936 oder das Kalender- jahr 1935 zugrunde zu legen.“

Jit das Einkommen des. Erstjahres bei der Veranlagung zur Einkommensteuer oder Körperschaftsteuer dur< einen Verlust- abzug gemindert worden, so gilt als Einkommen des Erstjahres selbstverständlich nur das Einkommen vor Abzug des Verlusts. Das ist dur< 3 34 DVO ausdrü>li< klargestellt.

Die Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft sind schon dur< $ 7 Ziffer 1 des Gesecßzes von der Mehreinkommensteuer ganz aus-= genommen. $ 39 DVO bringt für die Land- und Forstivirtschaft eine weitere Vergünstigung. Diese besteht darin, daß bei den- jenigen Steuerpflichtigen, die vershiedenartige Einkünfte und solche aus Land- und Forstwirtshaft haben, das Mehreinkommen sih vermindert um ein etwa vorhandenes Weniger an land- und forstwirtschaftlichen Einkünften im Zweitjahr gegenüber dem Erst- jahr. Durch diese Vergünstigung wird in aller Eindeutigkeit aus- edrüdt, welche Bedeutung die Reichsregierung der Land- und Forstwirtschaft beimißt.

Die gewerblichen Unternehmer haben insbesondere den sehr großen Vorteil, daß die Teile des Mehreinkommens, die sie im Zweitjahr für notwendige Erweiterungen des abnußzbaren betrieb- lichen Anlagevermögens aufgewendet haben, niht der Mehrein- Du Reue unterliegen. ($ 7 Ziffer 4 NF.) $ 42-Absay 1 der Durchführungsverordnung bestimmt dazu das Folgende: i

„Db notwendige Erweiterungen vorliegen, n niht vom

Standpunkt des einzelnen Steuerpflichtigen, ondern vom

Standpuñkt der deutschen Volkswirtschaft unter Berücksichti-

gung der Belange der Wehrmacht und der Aufgaben des Vier-

Es haben Steuerpflichtige mitgeteilt, paß gerechnet im Fahr 1937 Feb

Nusweise ausländischer Iotenbanken. Paris, 27. April. (D. N. B.) Ausweis der Bank von

Abnahme im Vergleih zur Vorwoche) in Millionen Franken. Aktiva. Goldbestand 92 266 (Zun. 5000), Auslandsguthaben 18 (Abn. 3), Wechsel und Schaßscheine 9144 (Zun. 266), davon: disfontierte inl. Handelswe<sel 5255, diskontierte - ausl. Handels3- wechsel 17, zusammen 5272 (Zun. 261), in Frankreih gekaufte börsenfähige Wechsel 3146, im Ausland gekaufte börsenfähige Wechsel. 726, zusammen 3872 (Zun. 5), Lombarddarlehen 3369 (Abn. 67), Bonds der Autonomen Ämortisationskasse 5470 (unverändert), Vor- schüsse an den Staat 20 577 (unverändert). Pa {i va. Notenumlauf 123 064 (Zun. 964), täglich fällige Verbindlichkeiten 21 719 (Zun. 3854), davon: Tresorguthaben 1629 (Abn. 88), Guthaben der Autonomen Amortisationskasse 2138 (Zun. 134), Privatguthaben »17 849 (Bun. 3810), Verschiedene 103 (Abn. 2), De>ung des Banknotenumlaufs und der täglih fälligen Verbindlichkeiten dur< Gold 63,73 % (62,35 9/0). i :

London, 26. April. (D. N. B.) Wochenausweis der Vank von England vom 26. April 1939 (in Klammern u- und Abnahme im Vergleih zur Vorwoche) in 1000 Pfund terling: Fm Umlauf befindliche Noten 489 080 (Zun. 4080), hinterlegte Noten 37080 (Abn. 4080), “andere Regierungssicher- heiten der Emissionsabteilung 287 470 (Zun. 10), andere Sicher- heiten der Emissionsabteilung 680 (Abn. 30), Silbermünzen- bestand der Emissionsabteilung 840 (Zun. 30), Goldmünzen- und Barrenbestand der Emissionsabteilung 226 160 (unverändert), Depositen der Regierung 26 960 (Zun. 4830), andere Depositen: Banken 91 420 (Abn. 5050), Private 37 590 (Abn. 1240), Regierungssicherheiten 107 155 (Zun. 5180), andere Sicherheiten, Wechsel und Vorschüsse 6170 (Abn. 570), Wertpapiere 22 340 bie 1890), Gold- und Silberbestand der Bankabteilung 930 Abn. 90). Verhältnis der Reserven zu den Passiven 24,36 egen 26,78 9%. Clearinghouscumsaß 649 Millionen, gegen die ent- P rerbenbe Woche des Vorjahrs 32 Millionen weniger.

Ausdehnung des französis<-polnischen Güter- austausches. : Paris, 27. April. Der französisch-polnische Güteraustaus<h hat in leßter Zeit eine merkliche Ausdehnung erfahren. Die Ein- fuhr aus Polen stieg im ersten Vierteljahr 1939 im Vergleich zur entsprechenden Zeit des Vorjahres von 119 auf 172 Mill. Franken - und die französische- Ausfuhr na<h Polen von 50 Mill. auf 108 Millionen Franken. An einem weiteren Ausbau der Beziehungen wird gearbeitet. So werden am 1. 5, 1939 in Paris französisch» polnische Verhandlungen aufgenommen, dié als Fortseßung der Besprochvngen anzusehen sind, die der französische Minister Li öffentlihe Arbeiten vor einigen Tagen anläßlich seines Besuches in Warschau gehabt hat. Polen dürfte vor allem auf eine erhöhte Lieferung von Kohlen nah Frankreih Wert legen. Frankreich soll dagegen bei der Elefktrifizierung des Landes stärker herangezogen werden. Nach einex Warschauer Meldung der „Agence Econo- . mique et Finançière“ soll ferner eine Sofort-Lieferung von 2009 Nenault-Lastwagen in Erwägung gezogen werden, Man ve<net ossenbar auch, nach der gleihen Meldung, mit einer Betei- ligung von französishem Kapital an Arbeiten, die für die polnische tal, das sich bckanntlih bereits stark an dem Bahnbau Ostober- s{lesien-—Gdingen beteiligt hat, an dem Bau der Bahn Schlesien— Wolhynien intevessieren. Wichtig ist auch die in Warschau bereits angescquittene Frage der Organisation dex neuen polnishen Ge- sellschaft, die die nah der Gebietsänderung in Zentraleuropa an Polen gesallenen Werke von Trzyniec übernehmen soll, Diese | Werke gehörten bekanntlich bisher zu der der Union Européenne (Scbnei er-Konzcrn) nahestehenden „Mines des Forges“. Die auch in Paris zu besprechende Neuregelung Fen offenbar vor, daß von französisher Seice dex neuen ehalt e Kredite fürdie normale Weiterarbeit zur Verfügung gestellt werden. Man wird wohl nicht fehlgehen in der Annahme, in den Anstrengungen, die zur Zeit hinsichtlih dec engeren Zusammenarbeit auf wirtshaftli<hem | und finanziellem Gebiet gemacht werden, au< politische Hinter- gründe zu suchen. / «

Belgische Anleihepläne.

Mislliardenbedarf für den außerordentlichen Haushalt.

Brüssel, 27. April. > „Dernière—Heure“- meldet, daß die belgische Regierung wohl hon in nächster Zeit eine furzfristige Anleihe in Höhe von ‘600 bis 709 Mill. Fr. auflegen werde, um den Anforderungen des außerordentlichen Haushalts gerecht zu werden, der u. a. eine Summe von 600 Mill. Fr. R den Aus- bau der Luftabwehr vorsieht. Eine größere Anleihe, an deren Zeichnung sih die Belgische Nationalbank beteiligen könne, werde

Entgegenkommen bei der Bere<hnung des Mehreinkommens ge- boten erscheinen lassen.

möglicherweise später folgen. Fnsgesamt müßten für den außer-

Jn

6 Wirtschaft des ANuslandes.

Frankrei<h vom 20. April 1939 (in Klammern Zu- und |

jahresplans zu entscheiden. Eing notwendige Erw

r Erzeu bezwe>t wird.“ :

Für die Méhreinkommensteuer gelten auch die / Anordnungen über die Se Wenn ein Steuer nachweist, daß er nit in der Lage ist, die Mehreinkomme ht rsgemäß zu entrichten, kann das Finanzamt die Mehreinkg-/ teuèr stunden. Anträge auf Stundung, die in 1939 gestellt wes wevden die Finanzämter besonders wohlwollend bearbeiten Y Die Mehreinkommensteuec 1939 ist in drei gleichen T beträgen am 10. September 1939, am 10. Dezember 1939 10. März 1940 zu entrihten. Ab 1940 wird. die Mehreinkom steuer in vier gleichen Teilbeträgen am 10. Juni, 10. Septemb 10. Dezember 1940 und 10. März 1941 zu entrichten sey

e Ì

DVO.) 2

Alle Land- und Forstwirte, fast alle Arbeiter

- meisten Angestellten, die Anfänger in den freien Very

und die meisten Angehörigen des Handwerks und

gewerblichen Mittelstandes werden dur die Mehreinh

mensteuer ni<t erfaßt. Die Land- und Forstwirte dele

niht, weil Mehreinkünfte aus Land- und Forstwirti

ohne Begrenzung mehreinkommensteuerfrei sind, die

beiter, die meisten Angestellten, die Aufänger in den iy

Berufen und die meisten Angehörigen des Handwerks

des gewerblihen Mittelstandes deshalb, weil bei ein

Jahreseinkommen von niht mehr als 7200 k. die My

einkomnîensteuer ni<ht Anwendung findet, und sih di

Einkommensgrenze um je 900 N./4 für das dritte und je weitere kinderermäßigungsfähige Kind erhöht.

_ An alle anderen Volksgenossen rihte ih den Ap) sih stets ihrer Verantwortung gegenüber der Vollsgem oan und damit gegenüber dem Staat bewußt zu sein y tets zu bedenken, daß ihr Wohl und ihre Entwitlun möglihkeit si<h nah den Leistungen des Nationalsozialistii Staates bestimmen. |

Japans Handel mit den -Ländern des : Ben-Blocks.

Die Handelsbeziehungen zwischen den Ländern des P Blo>ks Fapan, Korea, Formosa, Mandschukuo und China sind seit dem Beginn des Konsflikts niht nux enger gewor sie zeigen gerade in dieser Zeit eine so schnelle Entwi>lung, 1 sie kaum jemals in der Wirtschaftsgeshichte erlebt wurde, Ÿ Ausfuhr Fapans und seiner Kolonien nä< Mandschukuo hi spiel8weise hat si<h im Fahre 1938 im Vergleih mit 1936 d doppelt, die nah Nordchina sogar verdreifacht, und die Ausf na< dem Kwantung-Pachtgebiet ist um 50% gestiegen. „Al die Einfuhr aus Nordchina und Kwantung weist eine Verdojs lung auf, die Einfuhr aus Mandschukuo eine Steigerung 65 9%. Jm ganzen stieg die japanishe Ausfuhr nah den U dern des Yen-Blo>s von 1936 bis 1938 um 493 Mill., d. h, ü 88,3 9/0, die Einfuhr von dort um 225 Mill., d. h. um 73%. Ÿ Anteil des Yen-Blo>ks an dem gesamten japanishen Außenhan) ist damit bei der Ausfuhr .von 20,7 auf 30,9 9%, bei der Einfu von 11,2 auf 209%/% angewachsen.

Jm “einzelnen dürften die in. nahfolgendem zusammen stellten Ziffern von Fnteresse sein: Die japanishe Ausfuhr n Mandschukuo wuchs in den drei Fahren von 150,9 auf 216 bj 316,3 Mill., die Einfuhr von 205,6 auf 249,1 bzw. 339,1 Mill. F das Kwantung-Pachtgebiet betrugen die entsprechenden Zahlt Ausfuhr: 347,2 bzw. 395,9 bzw. 536,3 Mill.; Einfuhr: 33,8 lj 45,2 bzw. 60,3 Mill. Für Nordchina ergaben sich die folgen Zahlen: Einfuhr: 69,6 bzw. 74,5 bzw. 133,1 Mill.; Ausfuhr: bl bzw. 81,8 bzw. 198,6 Mill. Nach ‘Mittel- und, Südchina füh Japan in den drei Fahren für 99,6 bzw. 97,4 bzw. 114,6 M aus; die Einfuhr von dort wies freilih begreiflicherweise eint starken Rü>kgang auf: sie fiel von 85,2 auf 68,1 bzw. 31,5 V lionen. /

Mandschukuos Außenhandel rollt überhaupt zum weitä! größten Teil mit Fapan ab. Schon im Jahre 1936 gingen 391 der mandshurishen Gesamtausfuhr nah Japan; -im folgend Fahre stieg dieser Anteil auf 42,949/0, im Jahre 1938 0 49,49 %/. Nach Korea gingen von der mandschurischen Aufl in diesen drei Jahren 8,03 bzw. 6,88 bzw. 6,19 9, nah Chi 21,33 bzw. 17,63 bzw. 16,95 9%. An der Einfuhr nah V dshukuo war Japan mit 73,33 bzw. 70,68 bzw. 72,43 °/ beteili

Besonders. bezeichnend sind aber die Zahlen für Nordil Die chinesishe Gesamtausfuhr war im Fahre 1937 von il 800 Mill. im Vorjahre auf 738 Mill. zurü>gegangen, und | Jahre 1938 erfolgte ein weiterer Rückgang auf 580 Mill. ? Anteil Fapans dagegen stieg von rund 154 auf rund 200 Mi der der übrigen Blo>k-Länder von 18 auf 50 Mill. Bei der cil sishen Einfuhr steigerte si<h" der Anteil Japans von 17/8 24,8 °/o, der der übrigen Blo>-Länder von 5,8 auf 9,5%.

Aus den einzelnen wirtschaftli<h verbündeten Ländern bell Japan nach wie vor Rohstoffe, während es selbst die Lw Länder im "wesentlichen mit . Aufbaukapital, Maschinen usw. sorgt. Mengen- wie wertmäßig besonders géstiegen ist die 1M! nische Einfuhr an Bohnen und Getreide aus Mandschukuo, 1 minder beachtlih gewachsen sind die japanischen Verschiffungen! Material für die Schwerindustrie. in Mandschukuo, Korea U dem Kwantung-Pathtgebiet. z

Fortsetzung des Handelsteils in der Ersten Veilagé

«4.

j Verantwortlich: qu für den Amtlichen und Nichtamtlichen Teil, den Anzeigentei für den Verlag:

Präsident Dr. Schlange “in Potsdam; für den Handelsteil und den übrigen redafktionellen Teil: Rudolf Lanbysch in Berlin-Charlottenburg.

Dru>k der Preukishen Dru>erei- und Verlags-Aktiengesellib Berlin, Wilhelmstr. 32.

(Fünf Beilagen

ordentlichen Haushalt 2% Mrd, Fr. aufgebracht werden,

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! F s T 5 Ba E C E

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(einschließlih Börsenbeilage und eine Zentralhaudelsregisterbeil

DDEL E E A Au F AETA

Gütern oder eine Erhöhung der Leistungskraft eines Beta

abnußybaren betrieblihen “Anlagevermögens liegt U | Deutschen Neíchsa wenn dadurch unnrittelbar eine Erhöhung de U |||

t. 97

Erste Beílage

Berlin, Freitag, den 28. April

nzeiger und Preußischen Staatsanzeiger

Hanbelsteil. [F

(Fortseßung.)

eftelung für Kohle, Koks und Briketts im Bde: fein 27. April 1939: Gestellt 26 871 Wagen.

je Elektrolytkupfernotierung der Vereinigung für deutsche P fupfernotis stellte sich laut Berliner Meldung des „D. N. B. 9g, April auf 58,00 LM (am 27. April auf 57,75 KM) für

kg

Herlin, 27. April. Preisnotierungen für Nahrungs=z jl, (Verkaufspreise des Lebensmittelgroß- dels für 100 Kilo frei Haus Groß - Berlin.) [Preise in j¿mark.] Bohnen, weiße, mittel 42,00 bis 48,00, Langbohnen, j handverlesen —,— bis —,—, Linsen, _Tleine, käferfrei j bis 52,00, Linsen, mittel, käferfrei 52,00 bis 58,00, Linsen, e, fäferfrei 58,00 bis 66,00, Speiseerbsen, Vict. Konsum, gelbe - his —,—, Speiseerbsen, Vict. Riesen, gelbe —,— bis —,—, jseerbsen, Vict. extra Riesen, gelbe 53,00 bis 54,00, ‘Geschl. gelbe Erbsen II1 61,00 bis 62,00, Geschl. glas. gelbe Erbsen [III h bis 59,00, Grüne Erbsen 53,00 bis 55,00, Reis: goon*) 25,50 bis 26,50, Saigon, ungl.*) 29,00 bis 30,00, iener, ungl. *) 30,50 bis 31,50, Gerstengraupen, fein, C/0 5/0 *) 42,50 bis 43,507), Gerstengraupen, mittel, C/1 *) 41,50 4250+), Gerstengraupen, Kälberzähne, C/6 *), 35,00 bis 14), Gerstengrüße *), alle Körnungen 35,00 bis 36,007), rfloden *) [Hafernährmittel] 46,00 bis 47,00 Þ), Hafergrüße *) irnährmittel| 46,00 bis 47,00 {), Roggenmehl, Type 997 24,55 %,60, Weizenmehl, Type 812 (Fnland) 24,55 bis —,—, zengrie, Type 450 39,45 bis —,—, Kartoffelmehl, hochfein - bis —,—, BZu>kex Melis (Grundsorte) 67,90 bis —,—, genkaffee, lose 39,10 bis 40,10), Gerstenkaffee, lose 41,00 bis 0), Malzkaffee, lose 45,50 bis 46,50 #), Yohkaffee, Robusta Pestafrikaner 266,00 bis 284,00, Rohfkaffee, Brasil Superior Crira Prime 270,00 bis 320,00, Rohkaffee, gewashen, Süd- rifaner —,— bis —,—, Rohkaffee, gewaschen, HZentral- ifaner 336,00 bis 440,00, Röstkaffee, Brasil Superior bis 1 Prime 364,00 bis 399,00, Röstkaffee, gew., Südamerikaner bis —,—, Röstkaffee, gew., Zentralmerikaner 444,00 bis 00, Röstkaffee, gering 340,00 bis 376,00, Kakao, stark entölt 00 bis —,—, Tee, chinej. 810,00 bis 900,00, Tee, indis< 00 bis 1400,00, Ringäpfel, amerikan, extra coice 7: Dis „Pflaumen 40/50 in Kisten —,— bis —,—, Sultaninen: 10 64,00 bis 66,00, Type 9 57,00 bis 59,00, Korinthen è Amalias 58,00 bis 62,00, Mandeln, süße, handgewählte, jewogen —,— bis —,—, Mandeln, bittere, handgewählte, jewogen —,— bis —,—, Kunsthonig in !/g kg- Pa>ungen ) bis 71,00, Bratenshmalz in Tierces —,— bis —,—, Braten- alz in Kübeln 183,04 bis —,—, Berliner Rohshmalz —,— ,—, Dtsch. Rindertalg in Kübeln 111,60 bis —,—, Spe, inl, —— bis —,—, Markenbutter in Tonnen 292,00 bis —,—, fenbutter, gepa>t 296,00 bis —,—, feine Molkereibutter in nen 286,00 bis —,—, feine Molkereibutter, gepa>t 290,00 —-—, Molkereibutter in Tonnen 278,00 bis —,—, Molkerei-

gepa>t 282,00 bis —,—, Landbutter in Tönnen 256,0 —, Landbutter, gepa>t 260,00 bis —,— (die Butter- je verstehen sih frei Bahnhof Berlin zuzüglih 1,30 1.6 held per 100 kg), Allgäuer Stangen 20 %/ 96,00 bis 100,00, r Gouda 409% 172,00 bis 184,00, e<hter Edamer 40 %/o 172,00 184,00, bayer. Emmentaler (vollfett) 220,00 bis —,—, Fuer Romatour 20 % 120,00 bis —,—, Harzer Käse 68,00 400.

*) Nur für Zwecke der menshlihen Ernährung bestimmt. \) Die zweiten Preise verstehen si< auf Anbruchmengen.

Verichte von auswärtigen Devisen- und Wertpapiermärkten.

Devisen.

Danzig, 27. April. (D. N. B.)- Geld Brief Mm... 1 Pfund Sterling... « 2479 24,89 n,» + 100 RM (verkehrsfrei). « 212,12 - 212,96 hau , , » « 100 Sloty (verkehrsfrei) « 99,80 100,20 B 100 Franken... «o 1401 140d h. » « 100 Franken . . .. « « 118,86 119,34 sel, , . 100 Belga « « + + - « « 89,32 89,68 ferdam . , , » 100 Gulden , « « « « « 282,12 282,28 olm , , , , 100 Kronen . « « « «. « 127,73 128,27 hagen , , , 100 Kronen . « « «+ « «+ 11067 111,13 ! «e o «+ 100 Kronen , «. «5 « + 12456 1265,06 ) Jork (Kabel). 1 USA-Dollar . ….. 5,2945 5,3155 land. , , , 100 Lire (verkehrsfre). . 27,90 828,00

Am 28, April bleibt die Börse geschlossen.

Prag, 27. April. (D. N. B.) Amsterdam 15,61, Berlin Zürich 657,00 nom.,, Oslo 687,50, Kopenhagen 611,25, von 136,90, Madrid —,—, Mailand 152,30, New York % Paris 77,50, Sto>holm 705,25, Polnische Noten 545,00, ftad 65,70 nom., „Danzig 551,00, Warschau 550,50 nom.

Budapesst , 27. April. (D. N. B.) [Alles in Pengö.] terdam 182,80, Berlin, 136,20, Bukarest 3,42}, London 16,08, land 17,7732, New York 8343,50, Paris 9,10, Prag 11,86, 1 4,13, Zürib 77,15. j

Paris, 27. April. (D. N. B.) [Schl ußkurse, amtli<.] ‘on, 176,72, New York 37,75}, Berlin 15,15, Jtalien 198,65, gen 638,75, Schweiz 847,50, Kopenhagen 788,75, Holland 425, Oslo 887,00, Stockholm 910,75, Prag —,— Helsingfors - Varshau —,-—, Belgrad —,—.

Paris, 27, April. (D. N. L [Anfangsnotierungen. Fret- hr.} London 176,72, New York 37,75}, Berlin —,—, Jtalien e ien 6381), Schweiz —,—, Kopenhagen 788,756. Holland

d, Oslo —,—, Sto>kholm —,—, Prag ——, Warschau Belgrad —,—. |

T

Amsterdam, 27. April, (D. N. B.) [Amtlih.] Berlin 75,385, London 8,784, New York 1871/,,, Paris 497,25, Brüssel 31,74, Schweiz 42,125, talien —,—, Madrid —,—, Oslo 44,123, Kopenhagen 39,20, Sto>holm 45,25, Prag —,—.

Kopenhagen, 27. April. (D. N. B.) London 22,40, New York 479,75, Berlin 192,20, Paris 12,85, Antwerpen 81,00, ürih 107,75, Rom 25,40, Amsterdam 255,90, Stockholm 115,55, 8lo 112,70, Helsingfors 9,95, Prag —,—, Madrid 54,09 nom., Warschau 90,60.

Stockholm, 27, April. (D. N. B.) London 19,423, Berlin 167,00, Paris 11,05, Brüssel 70,50, Schweiz. Pläße 983,50, Amsterdam 221,50, Kopenhagen 86,80, Oslo 97,70, Washington 415,50, Helsingfors 8,60, Rom 22,00, Warschau 78,50.

Osl o, 27. April, (D. N. B.) London 19,90, Berlin 171,75, Paris 11,45, New York 427,00, Amsterdam 227,75, Zürich 96,50, Helsingfors 8,60, Antwerpen 72,50, Stockholm 102,80, Kopenhagen 90,00, Rom 22,60, Warschau 81,25.

London, 27. April. (D. N. B.) Silber Barren prompt 202/16, Silber fein prompt 2112/4, Silber auf Lieferung Barren 20,00, Silber auf Lieferung fein 21,4, Gold 148/6.

Wertpapiere.

Frankfurt a. M., 27. April. (D. N. B.) Reichs - Alt- besißanleihe 131,50, Aschaffenburger Buntpapier —,—, Buderus Eisen 107,00, Cement Heidelberg 153,50, Deutsche Gold u. Silber 201,50, Deutsche Linoleum 157,50, Eßlinger Maschinen 112,00, Felten u. Guill. 134,00, Ph. Holzmann —,—, Gebr. Funghans 96,75, Lahmeyer 111,00, Laurahütte 12,75, Mainkraftwerke 89,60, Rütgerswerke 142,50, Voigt u. Häffner —,—, Zellstoff Waldhof 122,75.

Hamburg, 27. April. (D. N. B.) [Schlußkurse.] Dresdner Bank 105,50, Vereinsbank as Hamburger Hochbahn 97,50, Hamburg - Amerika Paketf. 56,25, Hamburg - Südamerika —,—, Nordd. Lloyd 59,00, Alsen Zement 189,00, Dynamit Nobel 81,50, Guano 109,00, Harburger Gummi 182,00, Holsten- Brauerei 128,00, Neu Guinea —,—, Otavi 22,00.

Wien, 27. April. (D. N. B.) 62 9/9 Ndöst. Lds, - Anl. 1934 100,40, 5 9/6 Oberöst. Lds.-Anl. 1936 99,60, 6F 9/9 Steier- mark Lds. 1934 100,35, 69% Wien 1934 99,85, Donau- Dampfsch. - Gesellshaft —,—, A. E. G.- Union Lit, 4 —,-—, Brau A-G. Oesterreih 135,50 f, Brown - Boveri =—,—, Egydyer Eisen u. Stahl 176,00, „Elin“ AG. f. el. Fnd. 13,50, Enzes- felder Metall —,—, Felten-Guilleaume 117,757, Gummi Semperit —,—+{, Hanf - Jute - Textil 64,00, Hirtenberger —,—, Kabel- u. Drahtind. —,—, Lapp - Finze AG. 63,00, Leipnik - Lundb, j Leykam - Fosefsthal —,—, Neusiedler AG. 47,75, Perl- mooser Kalk 330,007, Schrauben - Shmiedew. 106,00, Siemens- Schuckert —,—, Simmeringer Msch. ¡—, „Solo“ Zünd- waren —,—, Steirishe Magnesit 87,007, Steirishe Wasserkraft —,—, Steyr- Daimler-Puch 116,25, Steyrermühl Papier 30,00, Veitscher Magnesit 16,60, Waagner - Biro 166,254, Wienerberger Ziegel —,—. + = Variable Kurse.

Amsterdam, 27. April. (D, N. B.) 3 9/9 Nederland 1937 91,75, 53% Dt. Reih 1930 (Young, ohne Kettenerkl., nit nat.) 17,50, 49/9 England I Loan 1960—1990 74,25, 4} 9/9 Frankreih Staatskasse Obl. 1932 —,—, - Algemeene Kunst- ziide Unie (Aku) 34/14 M., Philips Gloeilampenfabr. (Holding-Ges. 190,75 M., Lever Bros. u. Unilever N. V. (8) 128,25 M., Koninkl. Nederl. Mij. tot Exploit. v. Petroleumbronnen 2907/z M., Philips Petroleum Corp. (3) 26,00, Shell Union (Z) 8°/1g M., Holland Amerika Lijn 109,00, Nederl. Scheepvaart Unie 1047/2 M., Rotter- damshe Lloyd 100,50, „Amsterdam“ Rubber Cultuur Mij, 185,00 M., 7 9/6 Dt. Reich 1924 (Dawes, ohne Kettenerkl., nicht nat.) 13,00, 64 9% Bayern 1925 (nat.) 12,75, 6 9% Preußen 1927 (nat.) 13,00, 79/9 Deutsche Rentenbk. Kred. Anst. 1925 (nat.) 17,00 G., 79/6 Ver. Städteanl. d. Dt. Spark.- u. Giroverb. 1926 (nat.) 123/24, T 9% Deutsche Hyp.-Bank Bln. Pfdbr. (nat.) 16,75, 79/6 Preuß. Central Bodenkred., Pfbr. (nat.) —,—, 7/9 Preuß. Pfand- brbk., Pidbr. (nat.) —,—, 7°%/6 Rhein.-Westf. Bod.-Crd,, Pfdbr. (nat.) —,—, Säch}. Bodencred., Pfdbr. (nat.) —,—, 5} °/ A. R. de B, E. D. (Aciéries Réunies) 119,50, 7°/9 Rob. Bosch A. G. (nat.) —,—, 7% Conti Gummi- Werke A. G. (nat.) —, 7 0/9 Deutsch. Kali-Syndik.,, Sinking Funds (niht nat.) 38,50, 6 9/9 Harpener Bergb., 20jähr. (nat.) —,—, 6% J. G. Farben m. Gewinnbéteilig. u. Kettenerkl. (ni<ht nat.) (Y —,—, 7 % Rhein - Elbe Union (nat.) —,—, 6$% Siemens u. Halske 1926, m. Bezugsschein (nat.) 483,00, 69/9 Siemens u. Halske m. Gewinnbeteilig, (nat.) —,—, 7 % Vereinigte Stahlwerke (nat) —,—, =64 9%/ Vereinigte Stahlwerke, 25 jähr., Serie C (nat.) —,—, 69/6 Ne>ar A. G. (nat.) 18,50 G., 7 9% Rhein.-Westf, Elektr. Wke. 1925 (nat.) —,—, 7°/9 Rhein.-Westf. Elektr. Wke. 1931 Notes (nat.): —,—, 6 9%/ Rhein.-Westf. Elektr. Wke. 1972 (nat.) —,—, 6°%/% Eschweiler Bergwerkver. (nat.) —,—, Amsterdamsche Bank 11874, Rotterdamsche Bank Vereeng. 107,50, Deutsche Reichs- bank Es 34,00, a Kunstzijde Unie 42,00 G., Jnternat, Viscose mp. 20,50, Jürgens Ver. Fabr., Pref. and A. —,—, J. G. Farben (nit nat.) (Z) —,—, Algem. Nederl.-Fnd. Electriciteits Mij. (Holding-Ges.) 218,50, Montecatini —,—.

(Z) = Zertifikate, (nat.) = nationalisiecte Stücke.

Berichte von auS8wärtigen Warenmärkten.

Bradford, 27. April. (D. N. B.) Am Wollkammzugmarkt zogen die Drese an, da die Regierung Nachfrage für Khakistoffe be- kundete. Merinos lagen allerdings kaum stetig. 64er Kette stellte sih auf 251/z d, 56er Kette auf 19 4a, 46er Kette (kardiert) auf 14/2 d und 0er Kette (prepared) auf 15!/, d.

Notierungen der Kommission des Berliner Metallbörsenvorstandes vom 28. April 1939.

Preise verstehen si< ab Lager in Deuts(land für prompte daa bts Lieferung und Bezahlung):

Originalhüttenaluminium,

99 0/6 in Blöcken . « + « o. 133 NRM tür 100 kg at in Walz- oder Drahtbarren S A E É S M % «> + > S< Gs e - e ntimon-Aeguuß « e « o « e o. - E e G e a A Md T fin

Ueber 10 Millionen Versicherte in der privaten

Krankenversiczerung.

Die Fachgruppe Reichsgruppe „Versicherungen“ Altreih 790 Mitgliedsunternehmungen mit einem Bestand von 8 059 153 versiherten Personen gegenüber 683 Mitgliedsunter- nehmungen mit 7 400 465 versicherten Personen am 31. 12. 1937. Der Zugang des Jahres 1938 beläuft si<h mithin auf 658 688

Personen.

Zu diesen Unternehmungen und Versicherten des Altrceichs müssen no<h 4 private Krankenversicherungsunternehmungen der von denen unternehmungen des Altreihs vershmolzen sind, mit 133 000 Versicherten zugezählt werden. unternehmungen der Fahgruppe „Private Krankenversicherung“ das Fahr 1938 mit 8 192 153 versiherten Volksgenossen ab.

Bei den öffentlih-re<htli<hen Versiherungsunternehmungen sind weiterhin no< gegen 2 Millionen Volksgenossen versichert, so daß im ganzen die außerhalb der Sozialversiherung stehende private Krankenversiherung ohne die sudetendeutshen Ge- biete Ende 1938 den ungewöhnli<h hohen Bestand von mehr als 10,2 Millionen versicherten Personen aufweisen kann.

Ostmark,

Fu Verlin festgestellte Notierungen und telegraphische Auszahlung, ausländische Geldsorten und Banknoten

Telegraphische Auszahlung.

E

„Private in der

1938 im

Krankenversicherung“ umfaßte am 31, 12,

E N L C S d wir E Nd S 1E I T

irzwishen 2 mit Krankenversiherungs-

Damit schließen die Mitglieds-

Aegypten(Alexandrien

und Kairo)

Argentinien (Buenos

Aires) . « Belgien (Brüssel u.

Antwerpen) Brasilien &Faneiro) . .

(Nio de

e...

Bulgarien (Sofia) . Dänemark (Kopenhg.) Danzig (Danzig) England (London). -

Estland

(Neval/Talinn) . . Finnland (Helsingf.)

Frankreich (

aris).

Griechenland (Athen) Holland (Amsterdam

und Notterdam). . Iran (Teheran) . « « Island (Neykiavik) . Stalien (Nom und

Mailand) .

Fapan (Tokio u. Kobe)

Jugoflawien grad und

(Bel-

Zagreb).

Kanada (Moutreal). Lettlaud (9iga) . .. Litauen (Kowno/Kau-

nas) e... s

Norwegen (Oslo) 4

Polen (Warschau, Kattowitz, Posen) . Portugal (Lissabon) . Numänien (Bukarest) Schweden, Sto>kholtn und Göteborg) . . Schweiz (Zürich, Bafel und Bern). Türkei (Jstanbul). . Ungarn (Budapest) . Uruguay (Montevid.) Verein. Staaten von Amerika (New York)

Ausländische Geldsorten und Baukuoten.

28. April 27. April

Geld Brie! | Geld Brief 1 ägypt. Pfd. | 11,955 11,985| 11,955 11,985 1 Pap.-Pes. 0,574 0,578] 0,574 0,578 100 Belga 42,15 42,23 | 42,04 42,12 1 Milreis 0135 0,140) 0,140 0,142 100 Leva 3047 3/0531 3,047 3,053 100 Kronen | 52,005 52,15 | 52,05 52,15 100 Gulden | 47,00 47,10 | 47,00 47,10 1 engl. Pfund | 11,655 11,685] 11,655 11,685 100 estn. Kr. | 68,13 68,27 | 68,13 68,27 100 finn. M.} 5,14 5151 5,14 5,15 100 Fres. 6,593 6,607] 6,593 6,607 100 Dra<hm.| 2,3533 2,3571 2,3933 2,3957 100 Gulden 1133,01 133,27 1132,57 132,83 ; 100 Nials | 1449 1451 | 1449 1451 4 E 100 isl. Kr. | 43,18 43/26 | 43,18 43,26 A 100Lre 13,00 13,11 | 13,09 13,11 4 1 Yen 0,680 0/682] 0,680- 0,682 100 Dinar 5,694 5,706] 5,694 5,706 j 1 1 fanad. Doll. 2,480 2,484 2,480 2,484 | Í 100 Lats 48/75 48,85 | 48,75 48,85 j 100 Litas } 41,94 42,02 | 41,94 42,02 j 100 Kronen 158,57 58,69 | 5857 58,69 E 100 Zloty 47,00 47,10 | 47,00 47,10 M 100 E. 10'58 10,60 j 1058 10,60 (M 100 Lei _— E 100 Kronen | 60,03 60,15 | 60,03 60,15 100 Franken 1 55,94 56,06 | 55,91 56,03 1 tuck. Pfund} 1,978 1,982 1,978 1,982 100 Pengö —_ 1 Goldpesfo 0,899 90,901 0,899 0,901 1 Dollar 2491 249%] 2,491 2,495

ü

Sovereigns . .

20 Francs-Stülke

Gold-Dollars Amerikanische:

1000—5 Dollar. . 2 und 1 Dollar. .

E Ee o. e ee o e.s Brasilianische Í

Bulgarische Dänische Danziger « . .

Englische: große « .

ee. .

e...

1 £ u. darunter Gilde .. «o... E a0

: franzö \de A olländishe . « « ««

Italienische: große . 100 Lire u. daruntk,

Jugoflawische Fanadische L

Lettläudische . . . «.

Litauische . . «

e...

Norwegische .. « «

PolnGe A

Numänische: 1000 Lei und neue 500 Lei unter 500 Lei...

Schwedische

Schweizer: große . . 100 Frs. u. darunt.

Türkische . Ungarische

er

28. April 27. April Geld Briet | Geid Brief Noti 20,38 20,46 } 20,38 20,46 für 1616 16,22 | 16,16 16,22 | 1 Stix | 4185 4205] 4/185 4,205 | 1 Dollar 2463 2,483} 2,463 2,483 1 Dollar 2,463 2,483] 2463 2,483 1 Pap.-Pelo 0,546 0,566] 0,546 0,566 100 Belga 42,00 E 4192 42,08 H 1 Milreis 0112 90,13 0,112 0,132 100 Leva _— 100 Kronen | 51,90 52,10 } 51,90 52,10 100 Gulden | 47,01 47,19 } 47,01 47 ,19 1 engl. Pfund | 11,63 11,67 11,63 11,67 1 engl. und 16S I T U Lt 100 estu. Kr. | 100 finn. M.} 5,10 5,14] 5,10 5,14 | 100 Frs. 6566 6,58 | 656 6,58 100 Gulden 1132,77 133,31 1132,33 132,87 100 Li dnn eta Gt t 100 Lire 1307 13,13 j 13.07 13,13 100 Dinar 5,63 5,67 | 5,63 5,67 1fanad. Doll} 2,452 247A 2,52 2,472 100 Lats —— —— 100 Litas m 100 Kronen 58,41 58,65] 58,41 598,69 100 Zloty 47,01 47,19 } 47,01 - 47,19 P E 100 Kronen | 59,87 60,11 | 59,87 60,11 100 Frs. 55,79 56,01 | 55,76 55,98 100 Frs. 55,79 56,01 } 55,76 55,W 1 tück. Pfund | 1,89 1,91 î 1,89 1,91 100 Pengö —— —_ | -— nt

t