1877 / 222 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

et des laufenden Finanzjahres nicht die Sanktion des Rei der entschei

das provisorische Bud im Grundgeseße vorge halten hat. Die aber nachträgl bevorstehende

ie weiteren Verhandlungen auf vier- Motivirt wird die Suspendirung da- iversität ihren geseßlichen Wirk

die Sißung {loß und d zehn Tage fusp mit, daß die Un schritten habe. Schweiz. hat, nade

langte Demi Geschäfte bereit erklärt. auf Verfassungsrev1 geger 81 Stimmen für dr zehnerkommission gewie}en, erstatten soll.

Großbritannien und Jrla Königin und die Loh Maree nah Schloß etár des Jnnern, Mr. r an das König Téméraire“ ha sender O been

te sih au 5 : etre Mde T. B.) Der russische Bot- ist zu Lord Derby nah

se wird von

so wenig wie vo \sion wird somi erung unter solch! bleibt, als den Reichsta des widerspenstigen Folkethings zu

Washington, 18. räsident Haye Louisvill keit der Eintra egen dic Verfassung beton fall aufgenommen.

ungsfreis über- heilt werden. Die

t von langer Dauer sein, Umständen kaum etwas an- mit oder ohne Auflösung

Die Regierung ldet, und zwar mit ) die von ihr ver- ur Weiterführung der e Rath hat den Antrag

Namensaufruf mit 96 klärt und an eine <sten Session Bericht

Bern, 19. September. der Große Rath, wie geme 7 Stimmen (der Ultram sion verweigert,

da der Regi deres übrig

September. hat vor einer großen Rede gehalten, in welcher <t, der Versöhnlichkeit lnd

Der Präsident Versammlung vor, worauf stand. Mr. Hamp- [lle zu der Groß- fanges, welcher obwohl er von über Parteigefühle er- über thue. D 1 fomme, um den Präsi- ewillklommnen und ihm d Versöhnlichkeit, für owie für den Frie- Lande gegeben.

Amerika. Bureau.) Der P Versammlung in er die Nothwendig des Gehorsams | b wurde mit stürmischem Bei stellte Mr. Wade eine Scene ungewd® ton beglü>wünschte artigkeit des dem zeige, daß sie ihnen in politi aben, seine gte hinzu, daß er ayes auf südl zu danken für seine die Súd-Carolina erwie den und die Wohlfahrt, d Er verspra<h dem Präsident in Süd-Carolina. Der Rede Auch von den und Key wurden Reden Mr. Emwarts erklärte , daß Merkmale der Spaltung, w gewischt habe. länzenden Empfang, besuht wurde. Die B atten am 14. ndianern am Yellowstone-Fl und 1000 1hr ruppen is gerin Aus Mexiko me

sion unte inglih er die in der

nd. London, 19. September. Prinzessin Beatrice fehrten Balmoral zurü>.

Croß, hat si als liche Hoflager begeben. t seine Maschinen- digt. Die mittlere

Hampton der nlicher Begeisterung entsta die Einwohner von Louisvi Präsidenten bereitet Mann anerkennen schen Dingen abweiche, Pflicht dem Lande gegen als Südländer idem Boden zu b Akte der Güte un sene Gerechtigkeit , \ ie er dem ganzen en einen gleih warmen Empfang Mr. Hamptons folgte anhalten- Senatoren Schurz, Mr. Cravy, ehalten und gut aufge- er Präsident die leßten zurügelajsen, räsident Hayes tern aller Parteien destruppen unter dem General ein Gefeht mit den N usse. Viele Jndianer hrer Pferde wurden

(E. C.) Die estern von r Staatssekretär dienstthuender Minister_ -—— Das Panzers\chiff proben in sehr Geschwindigkeit %W. September. B, schafter, Graf Schumwaloff, Knowsley gereist. ndien. Bombay, Kattyawar , deren Orten, wo die Dürre hegt man Hoff Der Baummwollexp da die Eisenbahn aus\{li teln verwendet wird. Folge eines Ruhra wurde, ist in Peschawur ang Afghanistan hat 100 m als Esforte C.) Die neue st Castle die d der Königin D'J as Herrscherpaar h hanen, jowie meh die Aschantis un der englischen

rne, 7. August. (A. A. C.) Die für die Vertheidigung von ln betreffen die B < Batterien geshüßter inen aber tüchtigen des Baues einer auf 300,000 Pfd. on 73,000 Pfd bindung mit West- d ist bis zur Eucla-Grenz-

31. August. (Reuters Bureau.) Kandeish, Berar, B sehr groß gewesen nungen au

ellary und ist Regen en ziemlichen von Bombay hat ießlih für den Der tür- es in Pindi

ter Ali Mussid

gefallen, und Ernteertrag. gänzlih aufgehört, Transport von L kishe Gesa aufgehalten Emir von : abgesandt, welche ih Afrika. (A. A. bringt aus Cape Coa ftung des Königs un britishen Behörden. seine eigenen Untert einem Kriege gegen zuwiegeln, daß es von

Australien. Melbou F. Fervais Bai vorgeschlagenen Maßrege der Kanäle mit einer Linie dur sowie die Bildung Die Kosten sind, Geelong nah Queenscl <en Ausgabe v Die Telegraphen Georges Sun

der Beifall. Thompson

elche der Bürgerkrie Am Abend der von Vertre

ndte, der in

Mann un nah Cabul dienen \ ste westafrikanische Nachricht von der V abin Seitens der atte si<h bemüht, achbarstämme zu ter dem Vorgeben auf- Regierung unterstüßt

Perces- blieben todt auf dem Playe, Der Verlust der T (A. A. C.) fanishe Konsul zu Guaymas die Legislatur von litärishen Kommandanten d Gouverneur eingeseßt hat. [ Huerta in Begleitung Generals Pasqu Guaymas, um ermähtigt, dieselbe z Dinge es erfordern sollte. dem Wege na m 5. September von dampfer hat die folgende Nachrichten De ie Autorität des Präsidenten V im ganzen Lande respektirt. Diejenigen ausgenomme d von der Revolution Festigkeit des Präsidenten an. lesiasschen Kabinets, rü>gektehrt und Man erwartet,

ldet der ameri- Sonora) unter dem 31. Sonora am 2. Juli den es Staates, Vincent Am 15. Juli er- des früheren Gouver- iera, mit 200 Mann leßte Staatswahl zu u annulliren, wenn Weitere 600 Mann < Guaymas. Der Cruz eingetroffene n, bis zum 31. A

Mexiko.

August, daß seitherigen m1 Mariscal, zum schien der neurs von Sonora, Bundestruppen zu untersuchen. die Lage der Din Bundestruppen sind auf in Havana a englische Post reichenden bracht: D es scheint , Mexikaner ,

von Sir

Landmacht. einschließlih Eisenbahn von Geelon( Sterl. mit einer jährli veranschlagt. | Australien und Kin

ansiedelung hergestellt.

Frankreich. Paris, 21. Sep Marschall Mac Mahon ist Schlosse La Foret ab der hier anwe

inken statt.

das Manifest des erzielt, da es gro so abzufpasen,„crfh

Diaz wird, wie Sämmtliche

tember. (W. T. B.) Der Abend nach feinem Gestern fanden Berathun- der vereinigten eine Antwort auf Mac Mahon wurde noh vie en bietet digies u blique 0 rit eine Art Manifest an das fran- zösische Volk, welhes na<h der Mittheilung des genannten Blattes das Werk einer Anzahl ehemaliger Deputirter von Paris und aus den Departements, von den verschiedenen Gruppen der republikanischen Partei, ist. das Aktenstü>k ein genaues Gegenstück zu dem Manifeste Mac Mahons und beantwortet dasselbe Punkt für Punkt.

e Konstantinopel, 20. September. B.) Der österreichische Botschaster, Graf Zichy, wurde heute von dem Sultan in Privataudienz empfangen.

L 3) Aus Belgrad wird dem Tagebl.“ vom 21. gemeldet: Die Milizen sind in ihre Heimath entlassen, an der Grenze sind nur 8 Bataillone zurücgeblieben. Aus Semlin wird demselben Blatte ge- meldet: Die Partei von Karageorgewits< hat Tausende

von Profklamationen verbreitet, die gegen de ü Milan gerichtet sind. gegen den Fürsten

Numänien.

Palacio, ein Mitglied ist unbelästigt nah Durango zU- Diazsche Regierung „unterstüßen. tet „HaleSi.as. Wg toetót. Der General Manuel Gonzales wurde na<h Tepic geschi>t, um die dor- tigen Unruhen zu unterdrü>en. San Diego ift der Grenzdistrikt von Unterkalifornien in revolutionärem Zustande. 50 bewaffnete Männer erschienen in La Frontera, um si<h der von der Bundesregierung ver- ügten Wiedereinseßung der vertriebenen obersten Beamten es Municipal-Distrikts zu widerseßen. der leßteren haben aus Furcht, ermordet zu werden, die Flucht

Ge

senden Vertreter

Eine Einigung

Mar os A Schwierigkei ;

ße Schwieriglkel. Nach einer Depesche aus

Der Form nach ist Mehrere Anhänger

Der rusfssisch-türkische Krieg.

Europäischer Kriegsschauplaßt.

_ Konstantinopel, 20. September. (W. T. B. hier eingegangencn Nachrichten aus Schumla vom heutigen Tage rü>t die Armee Mehemed Ali Paschas langsam auf dem rechten Ufer des Banika-Lom gegen Kopriva vor; d 12. russishe Corps hat das Gebiet von Domaglie und Beclime bis nah Monastir hin besct; eine Division des 13. ‘Corps befindet si<h in Balanbanlar, die übrigen Divisionen stehen westlih von Kopriva und Cairkoi, das 11. Corps bei Osman-

Außerdem haben die Russen Buzotsa und Cerviyza

Cerfowna soll von dem Prinzen Hassan

(W. T. B.) die Kämpfe vor Türkische Fournale

(W. T. B.)

i e Bukarest, 20. September. Die Grenadiere und Dragoner der russishen Garde eute hier durhpassirt. Heute fand in der Hauptkirche in nwesenheit der Fürstin, des Reichskanzlers e cs S E p des rus onsuls, Baron Stuart, ein Trauergottesdienst die Gefallenen statt. O S

_ NMußsland und Polen. Warschau, 16. September. Die Rinderpest, deren Ausbruch unlängst gemeldet Duixhe verbreitet si< in hiesiger Stadt. 3 sind nebst zehn verdächtigen neuerdings getödtet worden.

Schweden und Norwegen.

(W. T. B.)

ürsten Gortscha-

ishen General- | worden sein.

Konstantinopel, 20. September. | Nachrichten dauern lewna und im Schhipkapaß fort. wollen von einem Erfolge wissen, den Osman Pascha jüngst bei Plewna errungen haben soll. Ebenso wird von Zeitungen berichtet, daß Chesket Pascha von Orhanie nach Lowt gerü>t sei, und daß das Corps Mehemed Ali Pa geringer Entfernung von Biela stehe.

liegen hierüber niht vor. Wien, 20. September. meldet aus Bukarest von heute: Die Aktionen beschränken sich keineswegs auf ein kontinuirlihes Bombarde- ment auf die türkishen Positionen, welches die Türken s{hwac< erwidern, vielmehr haben seit dem 17. d. mehrere anderweitige Artilleriekämpfe stattgefunden. Nacht vom 17. zum 18. d. von größeren türkischen Kolonnen mehrere Ausfälle gegen die Redoute von Grivica gemacht, welche unter bedeutenden Verlusten für die Türken zurü>- Dagegen mißglü>te ein am Nachmittag es 18. d. von den Rumänen gemachter Versuch, die größte türkische Redoute vor Plewna zu überrumpeln, die Rumänen wurden mit einem Verlust von etwa 300 Mann in die Re-

doute von Grivica zurückgeworfen.

Wien, 20. September. „N. W. Tageblatt“ aus Gornji Studen vom 18. d. M. : lewna wird von den Russen und Rumänen fortw rend bombardirt und isst derart cernir 1 und Munition abge Türken lassen das Bombardement wegen Mangel an Mu- nition unerwidert. Der Kampf, in welchem die Russen im Shhipkapasje wiedernahmen, dauerte on den Türken wurden 2000 Todte auf dem

eingegangenen

Vier daran erkrankte Thiere

Stocholm, 19. Sep- Der Legations-Sefretär Akerman i | inister- Residenten Madrid ernannt worden. Die neuen Festungsanlagen bei „ODrxedybet“ sollen, einer Generalordre vom 11. d. M. zufolge, „Oscar Frederiks Borg“ genannt werden. Ueber den General-Major Rosensvärd schreibt der „Stockholm. Korresp. “, daß er als einer der tüchtigsten Offiziere der Armee anerkannt und Mitglied einer früheren Armee-Kommission und derjenigen Kommission gewesen is, welche den Heeres- ordnungsvorshlag von 1875 prüfte, sowie ferner, daß er in

den beiden leßten Reichstagsversammlungen als Vize-Präsi in der Ersten Kammer fungirt bat, 5 E

Dánemark. zum 1. Oktober einberufene

Offizielle Nachrichten

olit. Korr.“ xei Plewna

r<wdirE - : \{<wedis< - norwegischen (W. T. B.) Die „,

Namentlih wurden in der

es<lagen wurden.

agen, 15. September.

i eihstag soll ni<ht nur den Entwurf des Staatsbudgets pro 1878/79 raben und ge-

nehmigen, sondern nahträgli<h au< no< das von der Regie- eitig, ohne Zustimmung des Reichstages erl

he Finanzgeses (Staatsbudget) pro 1877/78 sank- e Die allgemeine Ansicht geht, wie man dem „Hamb. Corr.“ \{reibt, dahin, d der Reichstag, oder richtiger die oppositionelle Majorität des Folkethings in die Berathung des udgetentwurfs pro 1878/79 garnicht eintrete? wird, so lange

*) conf, Nr. 215 des Reichs-Anzeigers,

(W. T. B.) Telegramm des

von Lebensmitteln daß die Zufuhr

den Nikolaiber 9 Stunden.

laße gelassen. Der bei den russischen Truppen vor M befindliche österreihis{<e Militär - Attaché, Hauptmann Bolla, hat vom Kaiser von Rußland das Georgs- kreuz erhalten.

Wien, 21. September. (W. T. B.) Telegramm der „Presse“ aus Bu karest: Am 18. d. fanden einige unbedeu- tende Gefechte statt. Die Vortruppen Suleiman Paschas haben im Schipkapaß einen erfolglosen Vorstoß gemacht. Ein russisches Kavallerie-Streifcorps hat ein Detachement Osman Paschas am Jskerflusse urü>geschlagen.

London, 21. September. (W. T. B.) Der Korrespondent der „Times“ im russishen Hauptquartier von Gornji Studen meldét über die Situation von Plewna unter dem 19. d. auf Grund einer von ihm persönlich E i Besichti- gung der russischen Positionen : Die russi <-rumänische Armee nimmt eine Linie ein, die si< von Grivica rets bis nah Tatschenißa links hinüberzieht. Bei Grivica sind die Ru- mänen mittelst Sappen bis auf 250 Yards zu einer zweiten Redoute vorgedrungen, welche wahrscheinlich in einigen Tagen fallen wird. Weiter links von Grivica steht das 9. Corps des Generals Krüdener, das seit der Schlacht vom 11. d. zu- nächst dur< da1s 4. Corps des Generals Zotoff verstärkt ist. Numerish stark reduzirt steht auf der äußersten Linken das Corps des Fürsten Jmereti n be- stehend aus der 2. Division und der 4. Schütenbrigade, sowie den Trümmern des Skobeleffshen Corps. Der Verlust desselben am 11. und 12. d. M. betrug 60 Prozent. Die Russen beschießen unausgeseßt mit 320 Geschüßen die türkishen Werke, von denen das Feuer kaum erwidert wird. Es heißt, bei den Türken sei die Munition sehr knapp. Die Russen haben si< längs ihrer ganzen Linie stark _ver- schanzt und dicht oberhalb Radischowo eine starke Feld- redoute aufgeworfen. Die russishe Armee lt einschließli der Verstärkungen 50,000 Mann, die türkische Armee wird auf 60,000 bis 80,000 Mann mit 140 Geschüßen geschäßt.

Aus Bukarest, 18. September, meldet die „Pol. Korr.“ : Seit heute passiren die russischen Garde-Kaval- lerieregimenter nebst den Batterien der Garde-Artillerie dur< Bukarest, woselbst sie von General Gurfko besichtigt werden und unverzüglich weiter nah Bulgarien rü>en. Auch General Stkobeleff weilt momentan in Bukarest, wo er seine Ernennung zum General-Lieutenant und Kommandanten der 13. vor Plewna stehenden Jnfanterie-Division erhalten hat. Jn diesem Augenbli> ist die Redoute von Grivica aus\{ließli<h von rumänischen Jnfanterie-Divisionen und Ar- tillerie beseßt.

Aus Adrianopel, 5. September, meldet dasselbe Blatt: Wie gewaltig die Kämpfe im Schipkapasse ge- wesen sind, davon giebt die überaus große Zahl von Ver- wundeten Zeugniß, welche täglich von Philippopel hier ein- treffen. Bis jeßt konnte man fonstatiren, daß jeit vier Tagen beiläufig 6000 Verwundete hier anlangten, von welchen der größte Theil nah mehrtägigem Aufenthalte na< Konstan- tinopel geschi>t wird, um anderen nahfommenden Play zu machen. Es ist aber au Thatsache, daß sih in Philippopel no< etwa 4- bis 5000 Verwundete befinden. Rechnet man no< die in Kasanlik ohne jede Pflege liegenden 5000 Verwun- deten hinzu, so erhält man die Summe von 16,000 Mann, welche die Armee Suleiman Paschas an Verwundeten eingebüßt

at. Die Zahl der Gefällenen wird hier mindestens auf 5000 M 414+ ge

“Der Wiener „Presse“ wird von „maßgebende1“ E Ee geschehen: R

„Gestatten Sie, eine Behauptung zu berichtigen, di Zweifel aus Irrthum Are bie exten cussiswen Be richte n auch in viele Zeitungen eingeshlichen hat. Man sagte nämli, daß se<s russishe und ein einziges rumänisches Bataillon an der Er- oberung der Griwißa-Redoute theilgenommen hätte. Diese Angaben sind unrichtig. Das Corps, welches si dieser wichtigen Position bemächtigte, bestand aus zwei russischen Regimentern, acht Bataillonen und aus zwölf rumänischen Bataillonen. So lautet au der Bericht des rumänischen Generalstabes, der in dem „Monitorul“ publizirt wurde. Auch beweist die Zahl unserer Verluste, daß an dem E mehr als ein rumänishes Bataillon theil-

Jn einem Artikel über die Kriegsereignisse in Bulgarien spenden die „Times“ zunächst Osman Pascha großes Lob dafür, daß er eine ofene Stadt wie Plewna so rash in eine surhtbare Festung zu verwandeln wußte und dann so kraftvoll vertheidigte.

„Dennoch fährt das Blatt fort wäre es eine voreilige wenn nicht ganz und gar irrthümlihe Annahme, zu meinen, daß das Mißlinge:1 des russishen Angriffes auf Plewna ein sicheres Vorzeichen für das Aufgeben der Offensive von Seiten der Russen, wenn auch ‘nur im jeßigen Feldzuge, sei. Jeßt ihre \{<ließlihe Nieder- lage vorauszusagen, wäre ein eben #o vorschnelles Ur- theil, als es die Vorausverkündigung des unzweifelhaften Sieges na dem glü>lihen Donau-Uebergange gewesen. Im Kriege giebt es gar manche Zufälle und es is no< kein Wunder nöthig um den Sieg wieder an die russishen Fahnen zu knüpfen, denn die Russen haben eine Mittelstellung zwischen den getrennten Armeen ihrer Gegner inne und dieser Vortheil berechtigt fie no< zu Hoffnungen. Wenn Oêman Pascha nicht stark genug ist um aus seinen Linien heraus zum Angriffe gegen die Russen vorzugehen, so kommt es jeßt darauf an, ob Mehemcd Ali, welcher in den leßten Tagen wieder weiter vorgedrun- gen ift, den Großfürsten-Thronfolger vor der Ankunft der Garde und des Armee-Corps von Wilna überwältigen kann. Gelingt ihm das dann wird die Stellung der russishen Armeen in Bulgarien eine sehr kritische; daß sie nicht jeßt son fkritischer ist, als es wirklich der Fall, verdankt man dem verkehrten Cigenfinne Suleiman Paschas. Hâtte dieser, statt tausende von tapferen Soldaten in Angriffen im Schipka- passe zu opfern, sich re<ts gewendet und Mehemed Ali angeschlossen jo hätte dieser mit aller Kraft voa Rasgrad aus auf den linken Flü- ge der Armee des Thronfolgers an der Donau drü>en und die russi- <en Verbindungen an ihrem verwundbarsten Punkte bedrohen kön- nen. So aber wurde dem Thronfolger Zeit gelassen, die Stellung bei Biela einzunehmen und herzurihten ; kann er dieselbe halten, bis die Verstärkungen über die Donau sind, dann mag die Zeit zum Schlagen wiederkehren, und wir dürften dann wieder vom Vorrücken der russishen Armeen hören.“ fol Tei lec Av wee es Proiarüen Thron-

gers berichtet ein Korrespondent der „Dai 4 Biela, 12. September, “Uu. A. : Y ORE nus

L Wahr ist es, daß die russischen Truppen, weit entfernt, dur den mit aller Sorgfalt, ohne Ueberstürzun t Rückzug entmuthigt zu scin, voll Vertrauens sind und ihre gute Laune nicht verloren haben. Wer si- an des Kaisers Krönungstage, am 11., gesehen hätte, würde keinen weiteren Beweis für die Spannkraft ihrer Stimmung gefordert haben. Es war glei< der Feier eines großen Sieges, und unmöglich konnte man es für einen Tag des Rückzuges halten. Die Vortheile der neuen Stellung der Truppen des Zarewits, sowohl für Offensive wie Defensive sind einleuchtend. In 2 Stunden kann sie jeßt abgeritten werden. Die ganze Linie ist verkürzt auf die Stre>e von Biela na<h_ LTrstenik. Auf ter Linken ist Pyrgos aufgegeben und die dortige Fähre abgebrochen. Die

Ruffen halten Me>a am Strome inne. Das Hauptquartier des 12. : Jaly-Ablanova, "10 englishe Meilen westli< von Trstenik und bei dem Dorfe Balin an der Donau, wo eine neue hre na< Petroshani eingerihtet worden. Die Vorposten von rstenif erstre>en si bis na Cernica und Buzovka und de>en so die ganze Straße zwischen Trstenik und _Biela. dem kleinen Dorfe Monastir an der Straße, 5 engli Verstärkungen treffen täglich ein,

Statistische Nachrichten.

Nach Mittheilung des statischen Bureaus der Stadt Berlin sind bei den hiesigen Standes-Aemtern in der Wohe vom 9. September bis inkl. 15. September cr. zur Anmeldun 156 Gbeschließungen, Sterbefälle.

Die polyte<nis<e Schule zu Hannover is in dem Studien-Jahre 1876/77 vom Beginn des Winter-Semesters bis zum Schluß des Sommer-Semesters von 837 Studirenden be- <t Darunter befanden \si<h 572 Studirende aus dem Kö- nigrei< Preußen, und zwar: aus der Provinz Hannover 289, aus Hessen-Nassau 31, aus der Rheinprovinz 25, aus Provinz Westfalen 50, aus S{leswig-Holstein 51, aus P aus Brandenburg 18, aus S&lesien 23, aus Posen 13, aus Preußen 14. Aus den übrigen Ländern Deutschlands hatten sich im Ganzen 175 Studirende eingefunden, darunter aus Me>lenburg 35, aus Hamburg 31, aus Oldenburg 29, aus Sachsen-Weimar-Cisenach 11, aus Sachsen 7, aus Braunschweig 15, aus Bremen 12, aus Lübe> 5, Interefsant is die Zahl der Besucher aus den außerdeutschen Ländern; dieselbe betrug 90 und vertheilt \sih auf die einzelnen Län- der wie folct: Belgien 1, Niederlande 16, Dänemark 3, England 7, Norwegen 15, Oesterrei< 3, Rußland 12, Schweiz 3, Spanien 2, Portugal (Agoren) 1, Türkei 3, Nordamerika 14, Argentinische Re- publik 1, Brasilien 3, Neu-Granada 1, Peru 2, Uruguay 1, Java (Asien) 1, Japan 1.

Straßburg, 16. September. (A. Z.) Die Eisenbahnen in ( Luxemburg haben im Jahre 1876: 9,011,424 Personen und 5,543,985 Tonnen Güter befördert. Es wurden zugleich 31,745 Achsen Bieh teaus8portirt. Die Einnahmen beliefen si< auf 35,908,087 4 In 1875 w sonen 8,886,775, Güter 5,731,649 Tonnen un Die Einnahmen beliefen sih auf 35,125,008 4, was also für das Fahr 1876 ein Mehr von 783,072 4. ergiebt. verkehr wurden 9,129,171 M gegen 9,082,599 4, und für den Güter- trans8ports 24,252,360 F gegen t. Die Ausgaben wurden verhält- t, so daß jeßt die Jahresrente, die f 31% gestiegen ist und ein weiterer

zeugenden Schilderungen, jede seiner Reisen dazu beigetragen habe, er zu {häßen.

zu dem bemerkenswerthen Geständniß,

Corp? ift in sein Vaterland nur no<

gekommen : und Forstwirthschaft. Julius Springer 1 von dem Forst- und Fagd- Kalender für das Deutsche Reich auf das Jahr 1878, se<ster Jahr- ang, früher herausgegeben von üßung von praktishen Forstmännern fortgeführt von H. Behm. Dieser bis jeßt erschienene erste Theil des Kalenders enthält ein vollständiges Kalendarium, einen Wirthschafts-, Jagd- und Fischerei- Kalender, geschäftliche Formulare und Hülfêtabellen, welhe dem praktischen Forst- und Jagdmanne für seinen Beruf und seine Thätigkeit von Werth sind. Wie der Herausgeber im Vorworte be- merft, haben die Hülfstafeln dur< den Beistand von Fahmännern e bezw. erweitert und verbessert werden können. Der sorgfältig ausgestattete, handliche Kalender wird somit au in den Forst- und Waidmännern willkommen oll Ende November ausgegeben werden.

i In ganz Mittelshweden hat in der Nacht vom Montag zu Dienstag starker Frost den no< im Felde stehenden Saaten erheblich geschadet.

Gewerbe und Handel.

Dresden, 15. September. Der Dresdner Kunstgewerbe- verein hatte seiner Zeit eine allgemeine Konkurrenz für einen Stuhl, ein Tapetenmustcr und einen Leuchter aus 115 Konkurrenzarbeiten ausgestellt. Von denselben wurden, der

ür den Stubl: I. Preis Herren Ihne und Berlin. 11. Preis Herren Girard und Reh- ITII. Preis Hr. Otto Fritsche, München. Für das Tapetenmuster: I. Preis IT. Preis Frl. Helene Ferner 2 Diplome.

Der Zarewits ist in 857 Lebendgeborene, 31 Todtge

he Meilen nörd- ; osakenregimenter __in ausgezeichneter Verfassung. lleFälle gehalten werden. Der Stellung erken na< zu urtheilen, ist das Vormarsche der Türken zu j D d selbst wahrscbeinli< eine Vorwärtsbewegung nur bis zum Eintreffen aller Verstärkungen hinaus\cieben.

Der bei Suleimans Corps befindliche Korrespon- dent der „Times“ meldet in einem von Syra aus am 16. d. beförderten Telegramm u. A.

„Unter den Offizieren in

herrs<t übrigens die größte Verwirrung und Unzufrieden ] anwesend bei dem heftigen Ges<hüßkampf türkischen und russishen Befestigungen. erscheint von dieser Se ganzen Tag in seinem Methode seine Truppen vor,

Im Verlage

erschien vor Kurzem der erste Theil

li< von Biela. fris< vom Ufer des Straßewirdaufa der Truppen und den zahlreichen Erdw Heer nun in der widerstehen und wir

F. W. Schneider, mit Unter- su<ht worden.

Lage, jedem f

ommern 6, aus Sasen 52,

wesentlih vermehrt, dem Corps Suleiman Paschas heit. Sonn- zwischen den Stellung der Russen

Suleiman sißt den

diesem neuen Jahrgan Der zweite Thei

Sto>holm,

abend war i ite aus uneinnehmbar. E R, Zelt und \{<i>t ohne erkennbaren Plan oder Tru j damit sie zers<hmettert und zerrissen werden. Es ist fürterlih zu sehen, wie diese braven Leute zu Tau- senden von den Shrapnels vernichtet werden. im Lager ausgebro<hen und jedes Haus in Kasanlik Der ganze Ort is mit Fieberdunfst erfüllt.

wundete daselbst an mir vorübertransportiren. Gegend vom Schipkapaß bi Kampher im Munde reiten in den Feldern und Gärten.

Schon lange ist Fieber ist ein Spital. Ich sah 4000 Ver- Durch die ganze

. fann man nur mit Leichname liegen längs der Straßen, C In Jeni Sagra befanden ih in einer ernung von einigen hundert Fuß von unserm Zelt vier- hundert unbeerdigte Leichen seit der Schlacht, die vor einigen _Ich fragte fast alle Türken, mit

Männer, Frauen und Kinder na< dem Verhalten der Russen, und mit einer einzigen Ausnahme crklärten alle diese Leute, von denen viele in russisher Gefangen- wesen waren, daß die Russen keine Grausamkeiten begangen Drei Kosaken waren wohl bei der Schlächterei in einem Dorfe anwesend, aber Niemand war im Stande, zu sagen, daß sie [ 1 Von einem Kollegen erfuhr i< fol Fall: Ein Weib wurde verwundet nah Schumla gebrach diesem Korrespondenten gezeigt; sie bekannte ih von Kosaken überfallen,

Elsaß-Lothringen und geschrieben. Es sind nun

S 8 JIeni-Sagra Ztg.“ zufolge, prämiirt: Stegmüller, Architetten, länder, Architekten, Wien. Ferner 5 Anerkennungsdiplome. . Otto Malke, Musterzeichner, Dresden. uttig, Zeichenlehrerin, Stettin. Leuchter: Î. Preis Hr. Paul Stotz, Stuttgart. Ferner 3 Diplome.

urden befördert: Per- d 26,775 Achsen Vieh.

Für den Personen- Wochen daselbst stattgefunden. < zusammenkam verkehr eins{ließli< des Vieh 23,891,173 M in 1875 vereinnah nißmäßig sehr bedeutend verrin anfänglih kaum 1 °/6 betrug, au

Fortschritt zu gewärtigen steht.

Kunst, Wissenschaft und Literatur.

Am 5. d. Wo: starb in Helsingfors der Professor der Theologie A. V. Ingman, welcher si< als Bibelüberseßer und -Erklärer einen Namen erworben hat.

Florentiner Blätter melden, daß der Bildhauer Professor Enrico Pazz i eine den Fürsten von Serbien, Michael Obrenowitsch, Reiterstatue vollendet und öffent- dieselbe allgemeine Anerkennung findet.

L „Vom Indischen Ozean bis zum Goldlande“ ist der Titel eines uns vorliegenden, bei Theob. Grieben hierselbst erschienenen Werkes, in welchem der Professor an der Königlichen Gewerbe-Akademie . W. Vogel seine in vier Welttheilen gesam- melten Beobachtungen und Erlebnisse schildert. haben ihm vi r große Reisen geboten, zu denen er als Autori dem Gebiete der Photographie eingeladen wurde, nämlich die schaftliche Expedition der astronomischen Gesellschaft z vom 18. August 1868 in Kongreß in Cleveland in Nordamerika im l 870, die englishe wissenschaftliche Crpedition nach den Nicobaren zur Beobachtung der Sonnenfinsterniß vom 16. April 1874 und die Reise zur Weltausstellung in Philadelphia 1876. Die wissenschaftlichen Resultate dieser bereits früher in verschiedenen werden deshalb hier nur kurz, a von Illustrationen, um so ausführlicher Unterhaltenden und genügen die Kapitelüberschriften, na< Aden in Süd-Arabien und E Stunden in Egypten. Die Fahrt dur< das Rothe Meer. 3 Wochen Rückreise nah Suez und Besuch Cairo und die Pyramiden.

1I. Preis Hr. Otto i anau. Der Besuch der Ausstellung dieser Arbeiten im Parterre der Königlich sächsischen Kunst \chule ist ein sehr zahlreicher. Bremen, 19. September. Handelsflotte ist dies \chiffe vermehrt worden. Fritze und Gerdes bei der Aftienge/{ell „Kaiser Wilhelm“ vom Stapel gelassen, Schiff „Marie Siedenburg“

Fröhlich, Hanau.

(Wes. Ztg.) Die Bremische er Tage wieder dur mehrere große Segel- Vor einigen Tagen ist das für die Ficma ellschaft „Weser“ erbaute Schiff in Liverpool kürzlich das Firma Siedenburg, Wendt

daran theilgenommen.

m, daß sie von jedo< angewiesen

fen.“ F 22 E UM © E

Bulgaren und nicht worden sei, zu sagen, es seien Kosaken gewe Zas

(W. T. B.) Aus Kattaro wird der „Polit. emeldet, seit dem 18. d. M. seien au die tür- m Dugapasse in die Hände der nachdem den fkapitulirenden Be- n freier Abzug nah Stolay bewilli den türkishen Familien in Bilek leite nah Stolay gewährt worden.

absichtigten, ihre Operationen zunä dann gegen Trebinj

Tageblatt Mangel an Menschenleben gekoste um Zusendung von Ausfständische aus

Banjaluka unterworfe flohene Familien zurü

darstellende zwölf Meter hohe

lih ausgestellt hat, und daß fong angetreten.

E 44 Korresp. Schiffshaumeisters H. F

fischen Blockhäuser in und a Montenegriner sazungen derselbe Ebenso sei

. Ulrihs in Bremerhaven gebaut und hat eine Ladefähigkeit von 1800 Tons; das Schiff ist daher unter der bedeutenden Anzahl von Segelschiffen, welche die Firma D. H. Wätjen besitzt, das größte (gleichzeitig au das größte, we jener bekannten Werft gebaut ift); es zeichnet \hône Formen, als dur< folide Bauart aus. bestand die Wätjenshe Segelschiffsflotte, wo Deutschland, aus 39 Fahrzeugen, 5 Vollsch 34,367 Tons. „Galveston“

hierselbst, Dr. H [ches bis jeßt auf

ih sowohl dur< anuar d. I. bl die bedeutendste in iffen und 34 Barken,

l 1 Die G legenheit dazu Die Montenegriner be- <st gegen Korjenic und ur Beobachtung

ichten. e zu ri Aden, die Reise

; Aus Cettinje wird dem „N. W. t“ vom 21. telegraphirt: Bei dem zunehmenden Lebensmitteln, der hon in vier Nahien Opfer an t hat, sind die Slavencomités in Rußland Getreide und Geld ersucht worden. Bosnien haben si< dem Kaimakam von n, aus Serbien sind ebenfalls 120 ge- >gekehrt. :

Asiatischer Kriegsshauplaß. 20. September.

der großen Sonnenfinstern zu dem photographischen

Sommer 1 Registertons

v in dem Sturme 30. Januar dur< Strandung auf Terschelling und das Voll- <iff „E. F. Gabain“ von 1383 Registertons am 9, Mai bei dem der Westküste Südamerikas bei Pabellon de Pica ver- Dagegen ist die Flotte durch das Voll\chifff „Kaiser“ von 1241 Registertons vermehrt worden, während no< zwei Barke: und „Lesmona“

Jahres vollendet sein werden. Schiffe wird die Wätjensche zwar aus 28 hölzernen, 10

Erdbeben an

seiner Reisen hat der Verfasser | loren gegangen. a<blättern veröffentlicht, r \hauli<, zum Theil mit Hülfe \fizzirt, dagegen die allgemeinen Reiseeindrü>e escildert. Um ein Bild von der Fülle des elehrenden zu geben, das hier geboten wird, die wir hier folgen lassen: 1) Reise Nach Alexandrien.

fich in Glasgow 1 im Bau befinden, die unter dem Namen „Visurgis“ fahren und voraussichtli< no< im Laufe dieses

Nach Fertigstellung dieser beiden lotte also aus 40 Fahrzeugen, und

Konstantinopel, eisernen und 2 Kompositionsschiffen be-

(W. T. B.) Ein smail Pa

shas meldet, daß eine türkische Ko- Höhen bei dem russishen Dorfe Hale russishen Lagers von Jgdyv, Kampfe um dieselben hätten die Russen nam- hafte Verluste erlitten.

Telegramm J lonne sih der Umgebung des

Nach aus Odessa eingegangenen Nachrichten ist daselbst die Rinderpest ausgebrochen.

Wie man der „Leipz. Ztg.“ chen Provinz Limburg wiederum Steinkohlenl worden, un fortgeseßt werden.

London, 20. September. (W. Wollauktion war Capwolle etwas williger.

Verkehrs: Anstalten.

(A. A. C.) Ungefähr 2000 iris<e Great Southern & Western of Eisenbahn haben gestern die Arbeit ein Der Verkehr auf der Bahn leidet sehr unter

Triest, 20. September.

„Ceres“ ist heute früh 84 Uhr mit der ostindish-

Veberlandpost aus Alexandrien hier eingetroffen.

fgi, in der

in des Teufels Punschkessel. bemächtigt

des Suezkanals. Sakarah bis Reise na Amerika: Die Seereise und der Aufenthalt f. Nah Philadelphia und Cleveland. Chicago. Cin- Der Niagarafall und der Lorenzstrom. Die Reisen im amerikanischen 3) Reise nah den Nicobaren im Indischen edig na< Suez und Aden. Nach den Nicobaren. Auf der Inscl Camorta. Die Sonnenfinsterniß und die Abreise. Die Rückreise. Nach Philadelphia. Die Union-Pacificbahn. an Francisco. Riesenbäume. fassec übrigens, troß seiner von

der Juristif ein Vortrag Aktiengesellschaft.

\{reibt, sind in der niederlän- ager entde>t

2) Die erste d zwar bei Craubeek, wo jeßt die Bohrungen eifrig

in New-Yor cinnati und St. Louis. weißen Berge, Saratog Osten ¿nd Heimkehr.

Ozean: Ueber Ven Ozean und Ceylon.

a und Boston. Bei der gestrigen Nr. 56 d!s und Telegraphcnverwaltu Vom 19. September Trauben 2c. na< der Schweiz. Bestellgeldes für Zeitungen, und Württemberg überwiesen werden. Leitzettel. Vom 18. Septem fahrten auf der Linie Frederiks Aenderung in der Au

„Amtsblatts der Deutschen Reichs-P ng“ hat folgenden Inhalt: 1877: Verbot der Einführung von

Vom 17. September: Bezug des welche im Wechselverkehr mit Bayern Vom 19. September: Paket- Schluß der Post-Dampfschiff- avn-Christians\sand. Vom 15. Sep- stellung der statistischen Nachweisung über den Postauftragsverkehr und über die Porto-Einnahme.

Berlin, 21. September 1877.

Mit Bezug auf den Vertrag falisher Straßen und Pläße, < Rechte gegen sind, {lug der Ausschuß dieser vor, über die A Hrn. Litfaß abzuschließen, 1. Januar 1876) pflichtet baldizst bestehenden, in d unter der Vorausseßung, gehenden öffentlichen An eine Erhöhung des Tari nicht stattfinden dürfe. Sitzung diesen Antrag mit der Maßgabe an, innerhalb 3 Monate vorzulegen sei. Nachdem die städti)<en Beh Ministers, der Stadt ein Bau Moabit unentgeltlich zu überlassen, selben ein neues Gymnasium zu errichten hat, ist durch Resfkrip neues Anerbieten gemacht worden, erklärt, in

Aden, der Indische

Zehn Stunden Reise nah Amerika : Aus dem Leben und Treiben in Philadelphia. Bei den Mormonen. San José und die Quecsilberminen. osamitethal. Am Schlusse gelangt der Ver- liebevollem und eingehendem Interesse

<en G esellschaft statt. Auf der Tageêordnung steht des Justiz-Raths Primker über die Privilegien d

London, 19. September.

4) Die zwei!e Bremser und Heizer der JFrland- dem Strike.

Der Lloyddampfer

Die Central-Pacific- (W. T. B.)

chinesi]hen

den wild, und die Einwohn den Sables wurde eine we und mehreren Tönen, wie Kanonenschüsse, beob Romain d’Orfe wurden Fensterscheib Bäch.n schien zu kochen u. st. w.

Berge der Auvergne hinaus bis Clermont-Ferrand v

er stürzten entseßt aus den Häusern. In

betreffend die Uebernahme fié- llenförmige Vewegung mit dumpfem Nollen

31. Dezember 1875, durh welchen te auf die Stadt Berlin übergegangen der Stadtverordnetenversammlung n\<lagsäulen einen neuen Vertrag mit mit bedeutend erhöhter Pacht (zahlbar vom daß Pächter sich ver-

en zerbrochen, : Das Erdbeben wurde über die

das Wasser in den

München, 21. Sèptember. (W. T. B.) Das von der Stadt

deutscher Naturforscher ge- durchaus glänzenden Verlauf. meister Kirhenpauer (Hamburg) auf dwig aus. Professor ede Se. Majestät den Kaiser als d kühnen Kri-gshelden. immte die Versammlung enthusiastisch ein.

München der Versammlung gebene Kellerfest nah ersten Toast brachte der Bürger Se. Majestät den König Lu feierte in einer begeisterten milden Friedensfürsten un Rednern ausgebrachte Hoch st

Am letten So nationalen Kongresses eröffnet öffentlihen Moral bung befaßt. t\<land, Frankreich und Engla Sektionen getheilt, welche die Frage, Standpunkte der Gesundhcitslehre, d keit, der Velkswirthschaft und der Gese neralversammlungen finden in dem gro

und unter der Bedingung, 100 neue Säulen zu errichten, die, wie die \{ as Eigenthum der Stadt überzugehen haben, ferner daß die von den städtishen Behörden au®- läge gratis angeschlagen werden, auch, daß fs ohne Zustimmung der städtishen Behörden Die Versammlung nahm in ihrer gestrigen daß der neue Vertrag

Ueber einen interessanten unterseeis<hen Fund gehe n zu: Auf der Insel Hitteren, theim fkursirte seit langen Zeiten unter erü<ht von einem dort gestrandeten russischen li< dieses Gerüchtes stellte die norwe- \<ha ft Untersuchungen an, welche denn auch nwärtig 96 Kanonen, e gefördert.

Zittel (München) | „Golos“ folgende Mittheilunge von Norwegen bei Dron dem Volke das Kriegs\< iff. Taucherge sel folg gekrönt waren, und sind son gege 12 Anker und mehr als 200 „gefü nonn haben lateinishe Aufschriften, und zwar die einen: 1716“, die anderen: Olonez 1715“.

Auf Grund dieser D die gefundenen Schiffsüberreste dem , November 1760 unterging, angehörten. großes dreimastiges Schiff, mit 2 von Kronstadt nah Archangelsfk. dasselbe bei der Insel Hitteren Anker und w später ans Land geworfen, Ausnahme

In das von den

nntag sind in Genf die Sibungen des inter - worden, welcher si< mit der Beziehungen zu der Ge- selben wohnt eine große Zahl Delegirter nd bei. Der Kongreß ist in vier unabhängig von einander, vom er Moral und der Wohltbätig- :gebung berathen. en Reformationssaale statt.

London, 19. September. Jm Pentland Firth bei der Insel ischen Schottland und Orkney, unbekannter Herkunft gestrandet. Es w nung ertrunken is. Auf eini and getrieben wurden, befand

Pud Blei zu Tag in ihren örden das Anerbieten des Kultus- terrain im kleinen Thiergarten bei

Luis rf ñ ten aten unterliegt es wohl keinem Zw alls se sich verpflichte, auf dem-

Fedinorog“, welcher im

Es war das ein nicht sehr 2 Kanonen ausgerüstet, u eines Sturmes warf

, als ungenügend abgelehnt 13. v. M. dem Magistrat ein nach welchem der Minister si bereit Moabit eine höhere Lehranstalt, sei es Gymnasium oder Realschule, auf Staatskosten zu errichten, wenn Errichtung einer neuen (Potsdamer auch von den

dürfniß der

Gegend vor dem Potsdam der Magistrat bereit, auf die folgenden Beschluß: Die Annahme des von dem eiten gemachten Anerbietens öhere Lehranstalt zu errichten, neuen Reals<ule ‘in der Schöneberger Vor Stadtverordnete Dr. Kürten beantragte das

éantrage, jedo< unter der Vedingung, der städtischen höheren Lehranstalt nich als bis die Kosten für Errichtung einer höheren Le in Moabit von der Staatsregierung bereit gestellt sein w Dieser Antrag wurde von der Versammlung angenommen.

t des Ministers vom

Mannschaft, mit ans Ufer ge-

die Stadt die <öneberger Bei dem unzweifelhaften ah anerkannten Be- ten sowohl für die er Thore als für Moabit, erklärte \sih ses Anerbieten einzugehen und beantragte Versammlung ertheilt 1h Herrn Minister der geistlicben 2c. Angelegen- , in Moabit auf Staatskosten eine wenn die Stadt die Errichtung ciner tadt übernimmt. inverständniß mit dem daß mit der Er- t eher vorgegangen

wobei die ganze 10 Personen, verunglü>te.

aufgefundenen Kanonen geht hervor, selben nah A1changelsk für dort im B des Schiffes war

Realschule in der S

Vorstadt übernimmt. ommunalbehörden bereits mehr Errichtung höh

Swona, halbwegs zw S<{ooner von nc< fürchtet, daß die gesammte Veman Stücken des Wraldks, die an das L der Name Hakon.

ist ein großer

der „Jedinorog“ au begriffene Schiffe bringen der Schiffssekretär (ein eines Lieutenants) Wassilij

Bewohner Blei geworfenen und wiesen dar- Bei dieser Ver-

Commandeur Marinerang, 3 Bulgakow, welcher während des Schiffsbruches die geretteten Matrosen bemerkten, und Eisen raubten, su<ten sie dieselben daran zu hindern das Material der Krone gehöre. ost ershlagen worden und wurden nur, Wirthes, bei dem sie ein Unterkommen

ihre Zustimmun Paris, 19. September.

neue Avenue de l’Opera, Linie mit dem Theatre français und eine der wichtigsten und ele stadt zu werdcn versprich e 1 Mac Mahon mar der erste, welcher in Begleitu des Generals Broye und des Obersten de la die no< von vielen Baugerüsten beseßte, sante Perspektive bietende Straße von einem Ende zum an- deren dur{fuhr.

Paris, 19. September. mehreren Punkten des Forez, ein Erdbeben verspürt

Heute Mittag um 2 Uhr wurde die welce die große Oper in gerader und dem Palais Royal verbindet gantesten Verkehrsadern der Haupt-

t, dem Verkehre übergeben. Der auf hin, daß

theidigung wären sie jedoch f Dank den Bemühungen des gefunden hatten , gerettet.

Wie rerlautct, hat schen Regierung de grunde gefundenen

seines Adjutanten, aurelle in offener

aber son jeßt die norwegische Tauchergesellsaft der russi-

e dieser auf dem Meeres-

n Votschlag gemacht, eini em Interesse anzukaufcn

Gegenstände von historif Aus Lyon wird -

meldet, daß auf besonders im

Die Heerden wur-

Am Sonnabend,

den 22. September, Abends 7 Uhr, findet im Re- staurant de l’Eur ope,

Amerikanische Zeitungen melden ten Tod des amerikaniscen Cbarlcttenstrafe 37, hierselbst, eine Versammlung

Tragöden E. L. Davenport.