1877 / 234 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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E E E T N E E R TE A dn

Wochen-Ausweise der deutschen S tian.

[8462] Lebersicht

Säüchsischen Bank

zu Bresden

amm 30. September 1877. Activa. i is Coursfähiges deutsches Geld . M. A 2 Reichskassenscheine R ES i 1800 Noten anderer deutscher Banken 0 R Sonstige Kassenbestände L Tas Wechselbestände T Lombardbestände P D Effectenbestände Ea wis $,158,08 Debitoren und ver Kan Ä „010, KSASIVA Eingezabltes Actienkapital : t. 20s

“L Dr ú R aa iw Unf .. .$ 9 UEBS Täglich fällige Verbindlicbkeiten 42 An Kündigungsfrist gebundene Ver- L aa Si

bindlichkeiten. . « « * 220 147

i f: E L a T R z E Ee ltande zahlbaren noch nicht fälligen Wech- seln sind weiter begeben worden S. 1,919,596. 29. Die Virection.

Verschiedene Bekanntmachungen.

7 as-Actieu-Gesellschaft. O emteit, des $. 27 unseres Statuts laden wir die Herren Aktionäre un]erer Gesellschaft zu M au ittwoh, den 24. Oktober d. J., Vormittags 11 Uhr, _ L im Geschäftslokale der Berliner Handels-Gesellschaft, Französischestraße 42, anberaumten 5. ordentlichen Generalversammlung ie ebenst ein. P Ta es-Ordnung: 1) Geschäftsbericht der Direktion. i 2) Bericht der Revisions-Kommission. i: 3) Srigeltuna E Dechargc für Direktion un 1ichtsrath.

En j pre Aktionäre, welche an der Me neralversammlung Theil nehmen wollen, wes den laut 8. 28 des Statuts aufgefordert, ihre Aktien bis zum und mit 20. Oktober, Nachmittags 6 Uhr, bei unserer Gesellschaftskaßse, Hedemannstraße 12, oder bei dcr Berliner Handels-Gesellschast, Fran- zösischestraße 42, mit doppeltem Nummernverzeichniß gegen eine Bn E Beendigung der

n lung zu deponiren. E enera tver Aftten geben dem Inhaber je eine Stimme; die Zahl der Stimmen, welche ein Aktionär in seiner Hand vereinigen kann, ist nicht beschränkt.

Bz:rlin, den 5. Oktober 1877.

Der Auffichtsrath. Fr. Gelpd>e.

[8490] Monats-Uebersicht

der Ritterschaftl. Privatbank in Pommern, gemäß $. 40 der Statuten vom 24. August 1849. __Aetiva. as Ul 1) Baarbestände M. U 2) Wechselbestände E S 3) agfrats provi L 880,232 4) Staatspapiere n inde ; ) Börsen: Effekten S 430,164 5) Verschiedene Forderungen und a eia 3,617,941 6) Staatsschuldscheine bei der Königlichen E ( D er Ge S S Passiva. 7) Banknoten und Depositenscheine Ua 7 2 e 8) Verzinsliche Depositenkapitalien 9) Guthaben verschiedener Insti- tute und Privatpersonen . 10) Gegen die Staats\chuldscheine ad 6 vom ribeite realisirte 5 Thlr.-Bankscheine . « «___ , den 30. September 1877. ti Direktorium

U ivatbauk in Pommern. E E Ros M Siegel. Cto, 35/10.)

798,000

33,385 8,953,910

8,069,803

798,000

[8480] Monatsübersitht der Weimarischen Bank am 30. September 1877. L. eie Nestand an Gold- und Silber- münzen, Reihs- und Staats- fafenscheinen und Noten anderer s e s ee: e OÍR 277,730 —, Bestand an Wechseln ... «x 2,175,055 60. Bestand an Lombardforderungen. 55,930 —, Bestand fs e ird d - 412,853 80. urüd>gelegte Weimarische VDaul- Af P Eee 930,000 —. Landrentenbank. . Confortialbetheiligungen Conto-Corrent-Debitoren Sonstige Activa

o ‘Reservefond . . . « « ; o -Corrent-Creditoren U Depositen ohne Kündigungsfrist L Depotiten mit Kündigungsfrcis: L Sonstige Passiva... « + . »

[8479] Privatbauk zu Gotha.

O A rum Manenbestunde 3,387. Wechselbestände. . . .. . y 9,366,942. Lombardforderungen...» 345,310. Effektenbestände . . 465/100: Guthaben in Rechnung e 9,133,814.

Passiva. Li EE Aktien-Kapital 400,000. Reservefonds . - « . « « 478,917. Reservefür präkludirte Banknoten , 89,110. Guthaben auf längere Kündigung 2,339,082. Scrftige Guthaben... .__y„ 3,417,443.

Gotha, den 30. September 1877. Direktion der Privatbank zu Gotha.

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II. Passîiva.

666,977 64. 9,275,303 39. 8/100,484 56. 1,452,528 66.

. M 15,000,000 —. 1,105,278 60. 1,828,136 74. 545,720 —. 3,940,620 —. 812,690 09.

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PROSPECTUS,

Königl. Ungarische 6proc. in Gold verzinsliche Staats-Rentenanleibe,

ausgegeben auf Grund der Gesetz-Artikel XLIX. vom Jahre 1875, XLVI. yom Jahre 1876 und IX. vom Jahre 1877.

Subscription auf Nom. 80,000,000 Gulden Gold, oder 200,000,009 Francs, oder $,099,900 Pfuud Sterliug, oder 162,090,000 Mark Deutsche Reichswährung.

E

gerinti stimmte Beirag bildet einen Theil der in Gold mit 6 Prccent für's Jahr verzinslichen Königl, Ungarischen Staats- E Ner geg wr e ena fe Pindniaiiaietar auf Grund der unter verfassungsmässiger Zustimmung des Reichstags E Ge- setzo No. XLIX. vom Jahre 1875, No. XLVI. vom Jahre 1876, und No. IX. vom Jahre 1877 Behufs Dotation der Staats-Central-Cassa ges, E Von Eisenbahn-Bedürfaissen, sowio Behufs Einlösung und Amortisation der 6 procentigen Ungarischen Schatzanweisungen I. Emission und theilweise D mission aufzunehmen ermächtigt ist. Von dem zu letzterem Zwecke in der Gesammt-Emission der Rentenanleihe vorgesehenen Betrage entfallen auf diese Subscription 45,000,000 Gulden Nominal-Capital, deren Erlös zur Einlösung und Amortisation eines entsprechenden Theils der Schatzanweisungen I, Emission ver-

S Meng g A lauten auf den Inhaber und werden im Werthverhältniss von 10 Gulden Gold nach dem Gesetz-Artikel XII.

=— 25 = ? Sterling = 2025/100 Mark Deutsche Reichswährung, in Stücken zu: E E TONE H ‘Gulden 100. gt Fre. 250, = £2 10. M. 202,50. D. R.-W. Á 500. E a 80, » 1012,50. Ï Z 1,000. «2.000; » -100. S 2,025,—. s » 10,000. » 25,000 1000. » 20,250,—. Á

E Ï i i i i ür's Jahr in halbjährlichen Terminen am 1. Januar und 1. Juli jedes

huld hreibungen wird die Anleihe mit 6 Prozent für's Jahr in halbjährliche Z j Jahres Gia A Katie erccibltaeina, sowie die an denselben befindlichen Zinscoupons von jeder bestehenden Stempelgebühr und Steuer befreit, auch wird denselben die Stempelgebühren- und Steuerfreiheit für die Zukunft zugesichert, : Die Zins-Coupons sind zahlbar gestellt: :

in Budapest: bei der Königl. Ung. R, i ] isch emeinen Cre ) i: ;

Wien: bei e I boni in, Goatorr. Crodit-Ametalt sür Mandel in Gulden Gold nach dem Gesetz-Artikel XII. vom s und Gewerbe, Jabre 1869; bei S. M. von Rothschild, E bei Moritz Wodîianer,

Paris: bei Gebrüder von Rothschild,

»

\ in Francs nach dem Werthverhältniss von 25 Francs

: für 10 Gulden Goid;

| in Pfund Sterling nach dem Werthverhältniss von 1 Pfund Sterling für 10 Gulden Gold;

b)

London: bei N. N. Rothschild & Sons,

Frankart a. V: bei M. A. von Rothsehild Söhne,

in Mark D, R. W, nach dem Werthverhältniss von Mold bel der BFGENTER Mare INSoSmta=CHESeTIoeats, 202/100 Mark für 10 Gulden Gold. ù hei S. Bleichröder.

Benters anleihe 801] vom 9, Ottober 1877 ab zur öffentlichen Subsct:iption aufgelegt werden, und zwar: I L hes EBEBSEE, L F gez, wos | zu den von diesen Bankhäusern auszugebenden Bedingungen, London bei N. M. KRoths °

A RIEL 9s Antwerpen | bei den von Gebrüder von KRothsehild zu beausftragenden Stellen,

» Amsterdam

dann udapest bei der Ungarischen Allgemeinen Creditbank,

H . V, É Rothschild : N Î Nee le: priv. Oesterr. Credit-Anstalt für Handel und Gewerbe,

sowie deren Filialen in Brünn, Lemberg, Prag, Triest und Troppau, Berlin „_ der Direction der Diszsconto-Gesellsehaft, A I E, A vom Rathechiäld & Söhne ° . VEI. bei N. A. von Rothasckh LRRES Me E T : der Filiale der Bank für Handel und Industrie, CóIn bei Sal. Oppenheim jun. & Co.

d anderen Orten unter nachstehenden Bedingungen : 2 Art, 1, Die Subscription findet gleichzeitig tei den worgenannten Stellen

Dienstag, den 9., und Viittwoch, den 10. October d. J.,

¿ j ï öri ldungs-Formulare statt, Einer jeden Anmel- ä üblichen Geschäftsstunden auf Grund der zu diesem Prospéetas gehörigen Anme g D e a ‘iat Le Ban vátbolinlien. die Subeription ‘auch schon vor Ablauf jenes Zeitraumes zu gchliessen und : nach ihrem S die Höhe des Bctrages der Zutheilung zu bestimmen. Anmeldungen uuf O s T nux insoweit berücksichtigt werden, ale jes nach Ermessen telle mit den Intereseen der anáeren Zeichner verträglich 18%, Der Telénee a A GGSLIAWE, auft je 11090 Gulden Gold Ft «Lp Goa At Ld» din f 4 ° die Zahl von 1100 theilbar ist, £ 90 Nom _ betrages, soweit der letztere durch N O, E S Le Ä em Ungarisechen Sehatz-Anweisungen L Kn rag Mart rig wgre ortes ar Stückziieen = 508.1; Gulden Gold &ereclkhnet, amn S AN En zu geben *), wéheond ar gem INEOMEn TIIN E E Net due aino mr Leldlimangon ild Ler Brbllienag, dax éllvelid 3 ectus ausgegebenen Ánmeldangsformularen is E ür Ze l Lp j i

S u C e T A an Zablangavtatt gegeven werden s0ll2n, und das andere für Zeichnangen mit der E pad E E alias Stücke vollaländig gegen baare Zahleng abgenommen werden R La N M i L an Bafis 20a E E ¡ . Emission an kann von der Lieferung der autï de ge alle o Auweisungen I. Emission an Zahlungsstatt geben zu wollen, ] ferung ( / L E i issì ic de: die ihm zngetheilten Stücke insgesammk weniger als | l gen, E Ta E g e J lch icht durch die Zabl von 1100 theilbar ist, s80 hat er diese Stücke

oder falle aus der Zutheilung ein Restbetrag von Stücken bleibt, welcher nic arch di n E E

ändi di / Preise und zu den Bedingungen, welche für solche Einzahlung bes immt sind, abz Den s e Ta S E A Ade LiliAivelks die Vlarallung, In Urgarischen Secbatz-Anweisungen I. Emission geleistet wird, ist der

jenig ;

Subscriptionspreis : j ; aus 82,30. Gulden Gold sür je 1090 Gulden Noeminal-Capital

und für diejenigen Stficke, auf welche die Einzahlung vollständig baar entrichtet wird, ist der Subscriptionspreis

auf S9.s0. Gulden Gold für je 190 Gulden Nominal-Capital

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i lian Fällen bat der Zeicbner ausser dem Preise die Stückzinsen für den laufenden Zinscoupon vom 1. Juli d. J, ab bis zu dem

betreffenden Abnahme-Termine (Art, 6) zu vergüten, : i E S a R R is n den übri 3 der Oesterreichisch-Ungarischen Monarchie kann jedo baare Einzahlnng entw K

Teile "A ALE Gia T 2 025/100 Mark Lobodlinss oder in Oesterr. Bank-Valata zum jeweiligen von den Subscriptionsstellen Pn LRUE Teaaketere 7 l. R iden Deutschen Orten muss jede baare Einzahlung in Mark Deutscher Reichswährung, 10 Oesterr, Gulden Gold = 2025/100 Mark gerechnet, geleistet werden. _ Bei der Zeichnung muss eine O n een, c N N

h dem Tagescourse zu veranscblagenden Electen zu hinterlegen, W Die Zutheilung wird sobald wie möglich nach Schluss der Subscription erfolgen. Ls Oie L Ela e Pg ta in Ungarischen Schatz-Anweisungen I, Emission zu entrichten ist, muss

Die Abnahms derjenigen zugetheilten Stücke, deren E L C5

minalbetrages hinterlegt werden. Dieselbe ist entweder in Baar oder in solchen

lche die Subscriptionsstelle als zulissig erachten wird. M tion Im Valle die Zutheilung weniger als die Anmeldung beträgt,

Da Aka derjenigen Stücke, deren Preis nebst Stüekzinsen vollständig baar zu erlegen ist, kann

vom 18. October d. J. ab

Zei ist jedoch verpflichtet, N L E A Uin Viertel dis Tagelolien Nominal-Betrages spätestens bis einschl*‘esslic 24, October ded ein Viertel ,„ 15, November ,„ »y

ein Viertel ,„ L » Ä T Ä E December , y ein Viertel ,„ Ï » . » » »

-. . . . .. ben. f die zugetlheilten Stücke hinterlegte Caution verrechnet resp, zurückgegeber ; ¡ iv. Ves i Ï x Auftrage des Königl, Ungar. Finanz- i folgt den yon der k. k. priv. Oesterr, CreJitanstalt für Handel und Gewerbe im ] t E A C anbendtn Las TatetinucvciMnie Male gegen die definitiven Schuldverschreibungen, mit Zinscoupons vom 1, Juli 1877 ab laufend,

i ässhbei 1 der Bekanntmachung umgetauscht werden, R : / i Art, 8 Dio Sacitieun ‘SeiniliteccaDiesthniwen MÉE dl éutWodes mit Englischem oder Französischem Stempel versehen sein, ohne dass jedoch d?r Inhaber

i i igt i ü it 6i i fordern. i Interimsscheins berechtigt ist, Stücke mit einem bestimmten Stempel zu e Budapest, Wien, Berlin, Frankfurt a. M., im October 1877.,

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abzunehmen. : ( Nach vollständiger Abnahme wird die au

*) 7, B, auf fl, 2200. £ 100. : 4a U Sw Z0U, » E E 2 ae f 2,000, » 6 u W06 Ep As L pu Hobibaz des an Zahlang statt za gebenlen Betrages werden die

in beliebigen Appoints,

Zeichnungs:te'len thunlichst den Umtau-ch grosser Stücke gegen

Kühn. JZoe>usch,

kleine kostenfrei bewirkten,

M 234.

Zweite Beilage zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

_ Berlin, Freitag den 5 Oftober

1877.

Der Inhalt diefer Beilage, in welcher au die im $. 6 des Wiodellen vom 11. Januar 1876, und die im Patentgeseß vom 25.

andels-Register für

Central-

Das Central-Handels-Register für das Deutsche Reich kann dur< alle Post-Anstalten, sowie

dur< Car: Heymanns Verlag,

Patente. Batent-Anmeldungen,

Die na<folgend Genanuten haben die Erthcilung eiazes Patentes für die daneben angegebenen Gegen- stände nahgesuht. Ihre Anmeldung hat die ange- gébene Nummer erhalten. Der Gegenstand der Au- meldung ift einstweilen gegen unbefugte Benutzung gesbüßt. -

Nr. 2868. Herren Civil-Ingenieure und Patent- Anwalte J. Brandt & G. W. von Nawroti, Berlin, fue Herren George Heury Nussey und William

radshaw Leacbmann aus Leeds (England).

Gegenstand: Verbesserungen an Apparaten zum Pressen von wollenen und anderen gewebten oder gestampften Zeugstoffen. E 2887. Herren L. Rothkehl & W. Schenk zu eise. Gegenstand: Verstellbarer Kinderwagen zum Sißten und Liegen.

Nr. 2931. Hr. I. Zeyland, Tischlermeister und Fabrikbesißer zu Posen. j tisd Gegenstand: Mechanisch verstellbarer Schreib-

is). Nr. 2934. Hr. Theodor Husung, Tischlermeister zu Berlin, Dennewißstraße Nr. 26, Gegenstand; Parket-Fußboden-Konstruktion. Nr. 2961. Hr. G. Dünninghaus zu Unna. Gegen|tand: Saugflasche für Kinder. Kaiserliches Patent-Amt. [8484]

Königreich Sacßsen. Verlängert bis zum 5. April 1878, Frist zu Ausführung dcs Brandt und v. Nawroci, Berlin, für Seth Wheeler und Edgar Jerome, Albany im Staate New- York der Vereinigten Staaten von Nord-Amerika, unterm 5, Oktober 1875 auf eine Maschine zur Pee mäßigen Erzeugung von Defen und anderen

ohlen Gegenständen aus Papiermasse ertheilten Patcntes.

Württemberg. Erloshene Erfindungspatente: Charles Brown, Winterthur, eigenthümliche Ventilsteuerung für Dampfmaschinen vom 24. Sep- tember 1875; Karl Fromm, Stuttgart, eigen- thümlicher Spund für Schenkfässer, vom 22. Ok- tober 1875.

Die Frage, ob na< dem Allg. Berggeseß vom 24. Juni 1865 der Forderkkg der Gewerkschaft an rückständigen Beiträgen gegen den Ge- werken ein dinglihes Recht an dessen Kuren oder doc ein Vorrecht vor den Hypotheken-, Pfand- oder sonstigen Gläubigern dieses Gewerken zusteht, ist vom Ober-Tribual, IIT. Senat, durch Erkennt- niß vom 7. September 1877, in Uebereinstimmung mit der bisherigen Rechtspre<hung des höchsten Ge- riht-hofes und im Widerspruch mit einem Erkennt- niß des Appellationsgerichts zu Hamm, sowohl be- züglich der erst na< Cmanation des Allg. Berggesetes entstandenen Gewerkschaften als au<h derjenigen, Les damals bereits bestanden haben, verneint worden.

In den drei ersten Monaten des Bestehens des Kaiserlichen Patentamts sind. wie das „Patentblatt“ mittheilt, 1852 Patentgesuche eingegangen. Von diesen sind bei der ersten Prüfung 85 zurückgewiesen, 676 zur Veröffentlichung zugelassen, 1091 no in der Echandlung, zum Theil wegen formeller Mängel vorläufig beanstandet.

Beschwerden gegen die Zurü>weisung sind bisher in 34 Fällen er\oben.

Mit der definitiven Ertheilung von Patenten hat nah Ablauf dcr geseßlich vorgeschriebenen Fristen soeben erst begonnen werden. Tönnen.

Die Jahresberichte der Handels- und Gewerbekammer in Württemberg für das Jahr 1876 (herausgegeben von der König- lichen Centralstelle für Getverbe und Handel) geben olgende allgemeine UebersihtdesErwerb s-

ebens im Jahre 1876. „Das Geschäftsjahr 1876 unterscheidet sti< in seinen allgemeinen Ergeb- nissen nur wenig von seinen nächsten Vorgängernz es Tann zwar aiht ungünstiger, do< keineswegs als befriedigend bezeichnet werden.

Die landwirthschaftliche Produktion steht in ihrem Gesammtergebniß hinter dem eines Mitteljahres zurü. Dies gilt namentli< vom Getreide, no< mehr vom Heu und Oehmd, Popien, Obst und Wein. Nur allein die Kartoffeln mit ihrem sehr reihen Ertrag machen eine Ausnahme. Die Hopfen- und Weinbauer haben aber der ge- ringen Ernte einen i g \{önen Erlös zu ver- danken. Die ungewöhnli<h hohen Hopfeapreise er- gaben bei einem Crtrag von nur 30,000 Ctr. (Vor- ar 96,900 Ctr.) cinen Gesammterlös von 12 Mill.

(ark (Vorjahr 7 Mill. Mark); im Wein erreichte troß des mittelmäßigen Naturalertrages der Erl58s fast das Doppeltc des 40 jährigen Dur{schnitts- preises und in dieser Beziehung wurde der Jahr-

ang nur no< von den allerbesten Jahrgängen des eiten halben Jahrhunderts übertroffen.

Der Futtermangel war glüclicherweise nicht im Stande, den Viehstand dauernd zu verkleinern, er- {werte aber die Viehmastung. Der Viehhandel war weniger belebt als im Vorjahr; 1heilweise trat in den Viehpreisen ein kleiner Rü>kgang ein. Die Preise des Fleisches blieben gegenüber dem Vorjahr dur<schnittli< die gleichen, die Brodpreise stiegen

fast überall. :

_Was die Industrie betrifft, so war die Lage der Kleingewerbe im allgemeinen keine befriedi ende, | ein verhältnißmäßig kleiner Theil derselben konnte

erlin, W., Mauerstraße 63 —65, und alle Buchhandlungen, für Berlin au< dur< die Expedition: 8W., Wilbelmstraße 32, bezogen werden.

eines guten Geschäftsgangs \si< freuen. Das Gleiche ist von der Großindustrie zu sagen. Nur wenige Industriezweige sind cs, welche in Beziehung auf ihre Geschäftsresultate einen befriedigenden Gesammteindru> gewähren.

Wenn wir die einzelnen derselben be- rühren und zunäst die Tertilindustrie heraus- greifen, so gilt dieses un-cünstige Urtheil leider au< von dieser für unser Land so be- deutenden Industrie. In der Baumwollenindustrie g‘aubte man bei dem schon zu Anfang des Jahres niedrigen Stand der Preise der rohen fowie der ver- arbeiteten Baumwolle sicher auf cine erhebliche Zu- nahme des Konsums renen zu dürfen in einem Artikel, welcher ja den Bedürfnissen der weitesten Kreise dient. Aber es war eine Täuschung. Die Rchbaumwollpreise fielen bis zur Jahresmitte no< tiefer und die Folge war, daß, während im ersten Ha!bjahr Konsum und Produktion no< ziemlich gleichen Schritt mit einander gehalten hatten, im zweiten Halbjahr die Käufer so reservirt blieben, daß si< bei den Produzenten große Lager aufstapel- ten: um den hierdur< verursachten Oru> auf die Preise der Fabrikate weiter zu vermehren, that Eng- land no< das Uebrige, wcl<es, weil seine Absat- verhältnisse auf dem indishen Mark- ungünstige waren, große Quantitäten von Gespinn'ten und Ge- weben auf den deutshen Markt warf. Jnsbesondere ist es die inländische Weberei, welche klagt über die außerordentli<h niedrigen Absaßzprcise, so anomal, daß troß theilweisen Steigens der Rohbaumwoll- preise zu Ende des Jahres die daraus angefertigten Gewebe nur zu 10—12 % Abs<hlag Käufer fan- den. Wie bei der Baumwolle, so hatten auch die Schafwollpreise bis zu Mitte des Jahres einen seit Jahren nicht mehr so niedrigen Stand. Hier aber war die Spinnerei wenigstens theilweis: in der Lage, davon Nubten zu ziehen, da die Nachfrage zu- Kath und zuglei<h die Garnprei'e etwas anzogen. Dagegen befindet si< die Tuchindustrie in ungünstiger Lage; sie leidet unter Konsum- einshränkung; sowie unter fremder, nament- lih englischer, gegenwärtig zuglei< in der Mode tonangebender Konkurrenz, und in Folge davon unter flauem Geschäft bei gedrü>ten Preisen. Die Flachsspinnereien hatten theures Rohmaterial und tür ihr Fabrikat gedcü>te Preise, zusämmen- hängend mit dem besonders in den leßtea Mo- naten des Jahres ganz ungünstigen Stand der Weberei, welche sehr über den Mangel an Auf- trägen und Zurückgehen der Weberlöhne klagt. # Die Seidenindustrie endlich hatte unter den überaus großen Preiss{wankungen ihres an si schon theuren Nobstoffs zu eiden, Ein Hinaufschnellen tieser Preise um 80—100 %, welchem die Fabrikation mit ihren Preisen kaum mit 10—20 °% folgen konnte in der Befürchtung, den Konsum eines Artikels, in welchem si< der Einzelne lei{t einzu- \{hränken im Stande ist, zu mindern, hatte zur Folge, daß auch bei diefer Industrie von günstigen Geschäftsergebnissen niht geredet werden kann.

In der Metallindustrie war der Geschäftsgang ebenfalls im allgemeinen ein gedrü>ter. Am meisten litten die Maschinenfabriken, von welchen einzelne ihr Arbeiterpersonal reduzirten, andere eine Ver- kürzung der Arbeitszeit eintreten lassen mußten; das fortgeseßte Nachlassen des Bedarfs im Jn- und Ausland und das hiedurch vergrößerte Angebot haben die Preise derart erniedrigt, daß sich diz Er- zeugnißkosten, ungeachtet sie geringer ge- worden, fast no< über die Marktpreise E Nur wenige Zweige der Metallindustrie tanden au< in diefer allgemeinen Geschäfts- stille in Blüthe; es sind die Fabrikationzzweige der Messerwaaren, der <irurgishen Instrumente, ferner der sog. ameritanishen Uhren, endlih der Waffen.

Die Gerberei klagt andauernd über zu hohe Roh- stoffpreise und ungenügende inländische Rindenpro- duktion, wie auch über die Konkurrenz amerikanischen Leders. E en hat die Schuhfabrikation wenig- stens zum Theil von günstigem Betrieb berichtet, ebenso die Handschuhfabrikation. Auch aus den übrigen Industriezweigen treten nur no< wenige hervor, welche sih eines befriedigenden Ge\häfts- angs rühmen, dahin gehören die Fabrikation musi- alischer Instrumente und des Schießpulvers.

An Arbeitskräften war kein Mangel. Aber au an Arbeitsgelegenheiten läßt fich im Lees Ganzen ein Mangel ni<ht behaupten. Die Arbeitslöbne blieben unter geringer Neigung zum Rückgang mit wenigen Ausnahmen auf der bisherigen Höhe.

War sonach die Industrie nichtsdestoweniger reg- sam, so war dagegen der Handel flau, es fehlte das Gefühl der Sicherheit, den Austausch der erzeugtca Güter ungestört vorzunehmen.

Außergewöhnliche Unfälle und Verluste sind im Ganzen nicht zu beklagen; aber die längcre Fort- dauer des qu! allen Handels- und Gewerbegebieten iiutnec no< lastenden Dru>ks , der gestörte Kredit auf der einen, der langsame Eingang der Zahlungen auf der andern Seite, wodur ein lebhafter Umsaß unmögli< gemacht ist, hat au< auf die solidesten Geschäfte einen s{hwächenden Einfluß geübt. i

„Man tastet vergebli<“, schreibt die Kammer in Heidenheim, „na< allen möglichen Mitteln zur Hebung von Handel und Industrie und sucht die Ursachen ihres \{limmen Zustands zum Theil an Orten, wo sie einmal nicht zu finden fund. Umkehr, völliges Verlassen einer „verkehrten“ Zoll- und Han- del8politik däuht dem Einen als absolut erforder- liches Heilmittel, der Andere verwirft es als ab- solut s{hädli<. Beschränlung im freien Gebrauch der dem Einzelnen zu seinem Fortkommen verliehe-

Geseßes über den Markeushuß, vom 30 November 1874, sowie Mai 1877 vorgeschriebenen Bekanntmachungen veröffentliht werden,

das Deuts

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die in dem Gese, betreffend das Urheberre<t an Mustern und erscheint au in einem besonderen Blatt unter dem Titel

he Reich.

(Nr. 235.)

Das Central-Handels-Register für das Deutsche Reich erscheint in der Regel täglih. Das Abonnemeni beträgt 1 A 50 H für das m7 Dri Einzelne Wiulinees kosten $0 A.

nen Kräfte auf dem Gebiete des Handels und der Gewerbe, [autet der Nothschrei von vielen Tausen- den, größer aber ist die Zahl derer, welche in fol- chem Verlangen einen verderblichen Angriff auf das ganze Kulturleben erbli>en.“

„Erfreulich ist das Begegnen Aller anf dem Wege nah einem Ziele: der Reform unseres Zahlungs- verfahrens. Ist es im allgemeinen vorerst au nur zu Nefolutionen in Betreff derselben getommen, fo stet do< zu hoffen, daß eine unablässige Agitation in dieser Frage die Reformbewe ung kräftigen und diese wichtige Frage ihrer praktischen Lösung ent- gegenführen werde.“

Die Arbeiterverhältnisse in Württem- berg 1876 haben, nah den Jahresterihten der Handels- und G. werbekammer in W., infofern eine Aenderung erfahren, als theilweise Arbcitsreduktionen und Entlassungen von Arbeitern stattgefunden haben. Dies warder Fall in der Metallindustrie (mechanischen Werkftätten) zum Theil auch in der Textilindustrie, in den Bauhandwerken und den Luxusgewerben. Doch scheint die Zahl der entlassenen Arbeiter nirgends eine belangreide Ziffer erreicht zu haben mit Aus- nahme von Cannstatt, wo dieselbe zu 40%/ an- gegeben wird. Von andern und darunter den gewerbrei<sten Pläßen wird keine, oder nur eine mäßige Arbeitsreduktion berichtet. Die Richtig- keit dieser Berichte wird auch bestätigt durch die That- fache, daß die Arbeitslöhne gar nit oder kaum zurü>- gegangen sind, und au< dann nur bei geringern Arbeitskräften. Das Jahr hatte zwar unverkenn- bar eine Neigung zum Sinken der Löhne, jedo keineêwegs einen durhgreifenden Abschlag derselben herbeigeführt. Wird von Göppingen z. B. ein Sinken der Löhne in der Baumwoll-Hand- und Maschinenweberei um 10% berichtet, so wird von der Sceidezwirnerei in Jsny eine abermalige Lohn- erhöhung gemeldet. In Winnenden verdienen die Zimmerleute 3-——5 M. per Tag und in Murr- hardt wird der Wochenlohn neben Kost auf 4—7 M bei gut betriebenen Gewerben angegeben. In der Woulfilzmanufaktur in Giengen a./Br. mußten die Löhne fogar um 10/5 erhsht und den Arbeitern fogar Sommerprämien von 15—20 Æ gewährt werden, um sie zur Sommerzeit, wo viele die Ernte- geschäfte den Fabrikarbeiten vorziehen, bei der Ar- beit zu erhalten. Der Mangel an Arbei- tern hat zwar aufgehört, aber wirkli< solide Arkeiter sind rar. „Die alte Treue des Ar- beiters“ , berichtet die Kammer in Reutlingen, „welche das Interesse des Arbeitgebers zum eige- nen madhte, ist gewihen und ohne Aufsicht des leßtern wird weniger und \{le<t gearbeitet.“ Für Abhülfe gegen den immer lästiger gewordenen Handwerksburschenbettel find die öffentlichen Organe vielfa thätig; durchgreifende Wirkung haben jedo auch die allerorts errichteten Reise-Unterstüßungs8- kassen no< nicht erzielt. Klagen über den Kontrakt- bruch der Arbeiter sind au<h vom vergangenen Jahr

‘in einer Reihe oon Industriezweigen zu hören ge-

wesen, do< sind sie im ganzen etwas in den Hinter- grund getreten.

Handels -: Negister.

Die Handelsregistereinträge aus dem Königreich

Sachsen, dem Königreih Württemberg und

dem Großherzogthum Hessen werden Dienstags,

bez. Sonnabends (Württemberg) unter der Rubrik

Leipzig resp. Stuttgart uud Darmstadt

veröffentlicht, die beiden ersteren wöchentlich, die leßteren monatlich.

Amgermiünde, In unfer Gesellshaftsregister ift unter Nr. 20 Colonne 4 erthold eingetragen :

Die unter der Firma Bert old Frankenstein Comp. zu Angermünde bestandene Handels- gesellshaft is durch gegenseitige Ucbereinkunft ders GeseUschafter aufgelöst. Eingetragen zufolge Verfügung vom 29. Septem- ber 1877 am 1. Oktober 1877. Angermünde, den 29. Septermber 1877. Königliches Kreisgericht. I. Abtheilung.

Ascherslehen. Auf Grund des von uns ge- führten Genofsenschaftsregisters wird bekannt ge- macht, daß der jeßige Vorstand des Consum-Ver- cins, cingetragene Genosseuschaft zu Ashers- leben, von

a. dem Kaufmann Heinri Bo,

b, dem Kaufmann Elias Barschall,

c. dem Schuhmachermeister Ferdinand Meyer, sämmilich in Aschersleben, gebildet wird,

Aschersleben, den 3. Oktober 1877. Königliche Kreisgerichts-Deputation.

EBerliz, Handelsregister des Königlichen Fes zu Berlin. Zufolge Lerfügung vom 4. Oktober 1877 sin» am selbigen Tage folgende Eintragungen erfolgt: In unter Gejellschaftsregister, woselbst unter Nr. 4424 die hiesige Handels8gesell haft in Firma: Gr*hling, Michaelis & Co. vermerkt steht, ist eingetragen: Die Handelsgesells<haft ist durch gegenseitige Uebereinkunft aufgelöt.

Die Gesellschafter der Le unter der Firma: Meserizer & Abraham (Lederhandlung) am 1. Dftober 1877 begründeten Handelsgesellschaft (iebiges Geschäftslokal: Jüdenstraße 33)

find die Kaufleute;

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1) Siegmund Meseriter, 2) Amandus Abraham, Beide zu Berlin. Dies ist in unser Gesellschaftsregister unter Nr. 6321 eingetragen worden.

In unser Firmenregister, woselbst unter Nr. 4852 die Handlung in Firma : A . Leopold Simonsohn mit ihrem Sitze zu Berlin und einer Zweignieder- lassung in Berlin vermerkt steht, ift eingetragen : fee Zweigniederlassung zu Ch mnitz ift aufge- oben. Die dem Max Simonsohn für diese Firma er- theilte Prokura ift erloschen - und ist deren Löschung in unserem Prokurenregister Nr. 3288 erfolgt.

In unser Firmenregister, woselbst unter Nr. 4660 die hiesige Handlung în Firma : Gebrüder Deer vermerkt steht, ist eingetragen : Die Firma ist in Edmund Deer geändert. Vergleiche Nr. 10,386 des- Firmenregisters. Demnächst it in unser Firmenregister unter Nr. 10,386 die Firma: Edmund Decker und als deren Inhaber der Kaufmann Edmund Deer hier eingetragen worden.

In unser Firmenregister, woselbst unter Nr. 8292 die hiesige Handlung in Firma: Louis Herbst vermerkt steht, ist eingetragen : Das Handeléëgeschäft ist dur< Vertrag auf den Kaufmann Julius Cohn zu Berlin über- gegangen, welcher dasselbe unter unveränderter irma fortseßt. Vergleiche Nr. 10,387 des Firmenregisters. Demnächst ist in unser Firmenregister unter Nr. 10,387 die Firma: Louis Herbst und als deren Juhaber der Kaufmann Julius Cohn bier eiagetragen worden. Berlin, den 4. Öfkftober 1877, Königliches Stadtgericht. T, Abtheilung füx Civilsacben.

Bremen. Sn das Handelsregister ist eingetragen am 2. Oktober 1877:

Alois Erbrich, Bremen. Die Firma. ist am 30. September d. J. erloschen.

A. Erbrich & Co. Bremen. Offene Handels- esellschaft, errihtet am 1. Oktober d. J. Jn- baber: Alois Erbrich und Carl Friedri Wilhelm Wisloh.

Meyer & Hammerschmitt. Bremen. Durch den am 1. Oktober d. J. erfolgten Austritt von Philipp Hammers%hmitt ist die Han- del8gesellschaft aufgelöst. Die Aktiva und Passiva derselben sind von Hermann Mever übernommen, welcher das Geschäft seit 1. Of- tober d. J. unter unveränderter Firma als alleiniger Inhaber fortführt. :

S. Bähre. Bremen. Friedrich Heinrih Münder hat das Geschäft mit Aktivis und Passivis pur< Vert1ag erworben und führt dasselbe seit 1. Oftober d. J. als alleiniger Inhaber unter unveränderter Firma fort. Die demselben ers theilte Prokura ist am 1. Oktober d. F. er- loschen. ;

Bremen, aus der Kanzlei des Handelsgerichts, den 2. Oktober 1877.

C. H. Thulesius, Dr.

Brieg. Bekanutmachung.

Für die unter Nr. 36 unseres Gesellschaftsregisters mit dec Firma A, Schüß et Comp. eingetragene ofene Han*elsgesellshaft zu Brieg ist der Lehrer Emanuel Klose zu Brieg zum Prokuristen bestellt und dies unter Nr. 31 unseres Prokurenregisters heut eingetragen worden.

Brieg, den 26. September 1877.

Königliches Kreisgericht, Erste Abtheilung.

Bromberg. Befanntmachung.

Der Kaufmann Emil Richard Hammer zu Crone a. B. hat für seine Ehe mit Laura Fran- ciska Maria Veronica Doherr, verwittwet (ereins Voß, aus Bromberg, dur<h Vertrog vom 12. Sep- tember 1871 die Gemeinschaft der Güter und des Erwerbes ausges{lossen. A

Eingetragen in das Handelsregister zufolge Ver- fügung vom 1. Oktober 1877 am 3. Oktober 1877.

Bromberg, den 1. Oktober 1877.

Königliches Kreisgericht. T. Abtheilung.

Burs. Bekanntmachuug.

Königliches Kreisgericht zu Burg.

In unser Firmenregister ist unter Nr. 229 der Gutsbesißer Ties Peter Lau zu Altengrabow bei Loburg, mit dem Orte der L, daselbst unter der Firuia „T. P. Lau“, laut Verfügun vom 29. September 1877 am 1. Oktober 187 eingetragen.

Coblenz. Sn das Handels- (Gesellschafts-) Register des hiesigen Königlichen Handelsgerichts ist heute unter. Nr. 727 cingetragen worden die ofene Handel8gesells<aft unter der Firma „Gebr. Schroeder“ mit dem Sitze zu Wadenheim, Gez