1908 / 134 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Natascha, erleben, die er eon muß, um eine standesgemäße Heirat zu tun, und wenn wir Natasha aus Verzweiflung den Tod Wasser. finden sehen, fo bleibt für die drei en Akte wenig no< an Handlung übrig. Der Fürst vermählt A mit der un- eliebten, vornehmen Braut, wird aber am Abend seines Hohzeits- estes dur die Stimme der unsichtbaren Natascha, die ein Lied von einem ertrunkenen Mädchen \fingt, ershre>t. Als der Fürst, der seine Gemahlin vernachlässigt, an die Stätte kommt, wo Natascha gewohnt hat, findet er die Mühle verödet und den Vater der Geliebten, den alten Müller, als Wahnsinnigen wteder. Natascha, die auf dem Grund des Duniepr die Königin der Wafsernixen geworden ist, zieht zum Schluß den Geliebten in ihr Reich hinab. Der erste Akt der Oper ist der musikalis<h reichste und fesselndste. Im zweiten Akt, der die Hochzeitsfeter des Bann zum Inhalt hat, interessieren mehr das carakteristishe, ejn Stück ru!sishen Lebens \hildernde Bühnen- bild und vor allem die der Handlung künstleris<h angepaßten National- und Zigeunertänze. In den Schlußakten erlahmte das Interesse mehr und mehr, und es ist wohl - hauptsähli< dem Spiel des Herrn Wariaghin, der den wahnsinnigen Müller vortreffli<h <harakterisierte, und der Sangeskunst der Frau Sbruewa, deren seltenes Organ {ih immer machtvoller entfaltete, zu danken, daß die Zuhörer bis zum Schluß ausharrten. Die anderen in den Hauptrollen mitwirkenden Künstler überschritten in ihren Leistungen niht das Maß eines guten

Durchschnitts. Neues Schauspielhaus.

Der Erfolg, den der Direktor Monti seinerzeit, ebenfalls von Hamburg kommend, mit der „Lustigen Witwe“ in Berlin errang, veranlaßte wohl den jeßigen Direktor des Hamburger Neuen Operettentheaters, Herrn Bendiner, es hier mit der dreiaktigen Operette „Die Dollarprinzessin“ von Leo Fall zu versuchen, deren Erstaufführung am Sonnabend im Neuen Schausptelhause statt- fand. Das Berliner Publikum zeigte < für die Vermittlung dieser Bekanntschaft dankbar und bereitete dem anmutigen Werke einen leb- haften, si von Akt zu Akt steigernden Erfolg. Leo Fall, aus der Blütezeit des Ueberbrett’ls no< in guter Erinnerung, ift ein E Musiker, dem der melodishe Quell leiht und gefällig fließt. Dabei verfällt er niemals ins Triviale; davor bewahrt ihn sein künstlertsher Ges<hma> und ein starkes Charakterisierungsvermögen. So sind im ersten Akt das Lied vom Hampelmann, das Walzerduett mit gesummtem Refrain im zweiten Akt ein Schreibmaschinenduett und vor allen Dingen ein überaus reizvolles CLanzduett („Ringels rethe“) besonders hervorzuheben. Selbst der dritte Akt bringt noch eine Steigerung, die ihren Höhepunkt ebenfalls in einem gut erfundenen- Duette findet. Das Libretto, das von Willner und Grünbaum herrührt, hält fi< erfreuliherweise von den Plattheiten und Sinnlosigkeiten, die in den leßten Jahren der Operette üblich

ewesen, fern. Es behandelt das Motiv der Zähmung der Wider- spenstigen: eine amerikanis<è Milliardärstohtec glaubt \si< mit hren Dollars einen „Hampelmann“ kaufen zu können, der nah ihrem ‘Wunsh und Willen tanzt, sie findet in dem Deutschen Fredy Wehburg aber einen Mann, der auf Ehre uad Manneswürde hält, und ihr \{ließli< den Per und Meister zeigt. Nur die Ein- führung einer Löwenbändigerin als russishe Gräfin in das Haus eines Dollarfürsten, der ihr {ließli< die Hand zum Chebunde reicht, geht selbst in Amerika, dem Lande der unbegrenzten Möglihkeiten,

zu weit über die Wahrscheinlichkeit. Dargestellt wurde das Werk yon dem gut eingespielten Ensemble der Ham- burger ganz ausgezeichnet. [len voran is das reizende,

drollige Fräulein Kartoush, ein ausgesprohenes Soubreitentalent, zu nennen, die gemeinsam mit threm Partner Herrn Marischka, der über eine gut gebildete Stimme und über ein angenehmes Wesen ver- fügt, das grazióse Ringelreihe-Duett zu größter Wirkung brachte. Fräulein Grete Holm sang und spielte die Dollarprinzessin vornehm und mit s{<öônen Stimmitteln, ihr zur Seite stand Herr Bechert (Fredy) der zwar nur eine - kleine Stimme hat, seine Rolle aber mit großem \{auspieleris<hen Geshi> und Humor durhführte. err Bendiner als reicher Einfaltspinsel wußte eye gut zu charakterisieren, ohne in Uebertreibungen zu verfallen.

ur die Vertreterin der Olga war gesangli< und darstelleris< unzu- länglich. Dad Orchester unter der persönlichen Leitung des Komponisten Hielt < gut und folgte gern und willig seinem Dirigenten. Sehr \{hôn und ges<ma>voll war au< die Ausstattung. So wird wohl diese Operette einen Sommer lang den Spielplan des Neuen Schau-

sptelhaufes beherrschen.

Aenderung im Spielplan des Königlichen Opern- bauses. Statt der für morgen, Mittwoch, angekündigten Aufführung von „Madama Butterfly“ findet auf Allerho<sten Befehl eine Aufführung der „Hugenotten“ statt. Herr Jablowker vom Groß- herzoglichen Hoftheater in Karlsrube singt als Gast den Raoul, den Marcel Dre Knüpfer, den St. Bris Herr Hoffmann, den Nevers Herr Berger, den

argarethe Fräulein Hempel, die Valentine Fräulein Rose, die Urbain Fräulein Dietrih. Im Ballett des 111. Aufzuges tanzt Es Dell’Era. Die für die 151. Vorstellung („Madama

utterfly") “an der Theaterkasse gekauften Billeite haben Gültigkeit für die neuangesezte Vorstellung („Die Huge- notten*), können aber au< an der Vormittags- und Abendkasse des Königlichen Opernhauses bis zum Beginn der Vorstellung gegen Erstattung au< des Aufgeldes zurü>zegeben werden. Eine spätere Zurü>nahme der Billelté findet nicht statt.

Im Königlihen Schauspielhause wird morgen, Mittwoch, Gustav Freytags Lustspiel „Die Journalisten“, mit ben Herren Molenar, Arndt, Boettcher, Le Werra>, Platen, Zeisler, Vallentin, Oberländer, Gageling, Cichholz und den Damen Steinsie>, von Mayburg, Schramm und Buße in den Hauptrollen, aufgeführt.

Mannigfaltiges. Berlin, 9. Juni 1908.

In der katholishen Pauluskir<e im hiesigen Staditeil Moabit entstand gestern durh Brandstiftung Feuer, das aber rechtzeitig gelö f><t werden konnte.

Cra a. O., 6. Juni. (W. T. B.) Seine Majestät der Kaiser traf zur Jubiläumsfeier des 100jährigen Be- stehens des Leibgrenadierregiments Nr. 8 (vgl. Nr. 133 d. Bl.) mit Gefolge, von Wildpark kommend, um- 11 Uhr 30 Min. Vormittags, hier ein und begab Sich in Begleitung des General- feldmarshalls von Hahnke, vom Publikum lebhaft begrüßt, im Automobil na< dem Park, wo das Regiment gegenüber dem dort errichteten Feldaltar im offenen Viere> Aufstellung genommen hatte und wo ein Feldgottesdiensst stattfand. Darauf begaben Sih Seine Majestät der Kaiser sowie Ihre Königlihen Hoheiten der Großherzog und die Großherzogin von Me>lenburg-S<werin zu Fuß, zur Einnahme eines Imbiffses bei dem Generalleutnant Grafen von Slieffen, zur Kommandantur, stiegen dann dort zu Pferde und ritten unter Hochrufen des Publikums zum Anger. Hier stand das Re- giment in Paradeauf stellung, am reten Flügel die alten Offiziere und die Chrengäste, gegenüber die alten Kameraden. Hinter diesen war eine Tribüne errichtet, die hauptsählih Damen beseßt hatten. Seine Majestät der Kaiser und die Großherzogli me>lenburgischen HertsGasten ritten die Front des Regiments und die Front der alten

ameraden ab. Das Regiment bildete hierauf ein offenes Viere> und Seine Majestät der Kaiser verlas folgende Kabinetts-

order:

Ich entbiete Meinem Leibgrenadierregimente König Friedri Wil- belm 111. (Erstes Brandenburgisches) Nr. 8 zu seinem Jubeltage Meinen Glö>kwunsh. Errichtet aus Bataillonen, die dur die stand- hafte Verteidigung Kolbergs dem verdunkelten Ruhme der. preußischen Waffen neuen Glanz errungen hatten, hat das Regiment in dem abgelaufenen ersten Jahrhundert seines Bestehens, wohin immer seine Krieg8herren es gestellt, unvergängliche Lorbeeren erkämpft. hm heute für ‘alles, was es geleistet, zu danken, ist Mir ein Herzensbedürfnis. Zum Zeichen dieses Meines Königlichen Dankes und zuglei ¿ur Erinnerung an die mit so viel Ehren zurü>geleate Bahn verleihe Ih dem Regiment die Säkularfahnenbänder. Ih weiß, daß Meine Leibgrenadiere für alle Zeiten bleiben werden, was sie biéher gewesen sind: ein Vorbild in Treue und Hingebung an Köntg und Vaterland, cin gutes, tapferes märkis<hes Regiment.

Frankfurt a. O., den 6. Juni 1908. Wilhelm R.

An Mein Leibgrenadierregiment König Friedri Wilhelm II. (Erstes Brandenburgisches) Nr. 8. Y h

Drei Säkular-Fahnenbänder wurden nunmehr an die Fahnen, die in der Mitte des Viere>s standen, angeheftet. Seine Majestät der Kaiser selbst kommandierte das Präsentieren und ließ die Fahnen einrü>en. Der Oberst des Regiments, von Dierings- hofen, dankte im Namen 5000 alter und junger Leibgrenadiere

und [<loß mit drei Hurras auf Seine Majestät den Kaiser, worauf die Musik die Nationalbymne spielte. Das Regiment formierte \si< sodann zum Parademars< in

Kompagniefronten, bei dem Seine Majesiät der Kaiser und Ihre Königliche Hoheit die Großherzogin, neben einander reitend, das Regiment Seiner Königlichen Hoheit dem Großherzog vorführten. Seine Majestät der Kaiser nahm den Vorbeimars<h älter Kameraden ab und führte sodann mit dem Großherzog und der Großherzogin das Regiment mit den Fahnen zur Kaserne.

Cöln, 8. Juni, (W. T. B.) Der vor kurzem dur< Schweißen ausgebefserte Klöppel der Kaiserglo>ke des Doms brach, wie die „Kölnische Volkszeitung“ meldet, am Sonnabend beim Ein- läuten des Pfingstfestes abermals und fiel herab. Personen wurden ni<t verleßt.

Lindau, 8. Juni. (W. T. B.) Auf der Waldbahn bei Bregenz stürzte ein Fels ü> auf einen vorüberfahrenden Zug. Es traf den leßten Wagen und riß diesen mit drei vor ihm laufenden Wagen in die A<. Zwanzig Personen wurden verleßt, zwei werden vermißt.

Straßburg, 6. Junt. (W. T. B.) Die von der Regterung veranstaltete Ausstellung von Werken junger elsaß-lothrin- gis<her Künstler wurde heute dur< den Statthalter in An- wesenheit der Sp!zen der „Behörden eröffnet. Der Unter! staatssekretär Mandel erklärte, eine solhe Landesaus\tellung jei ein Wagnis gewesen, aber dank dem Interesse - der Künstlershaft sei es gegkü>t; sie biete eine Uebersiht über

die heimisden Leistungen, au des Nahwuchses. Die Künsiler- ausstellung solle regelmäßig alle zwei Jahre stattfinden. fie Künstlerschaft dankte der Maler Stoskopf der Regierung, daß den heimishen Künstlern eine eigéne Ausstellung ern: öglichte. ft hob der Statthalter hervor, er sehe in der Kunst und Wiffens{hal! ein Barometer der Kultur; er hoffe, daß die Künstler \i< be hren des deutshen und des elsaß-lothringishen Namens entfa werden.

Wien, 6. Juni. (W. T. B.) In einer Zellul ot dfabrik in

Ottakring erfolgte heute eine Éx ploston, die einen Brand r ursahte. Bis jegt sind 17 Leichen geborgen worden. Zahl- reiche Personen sind verleßt. Vier Arbeiter werden ver- mißt, doch besteht die Hoffnung, daß sie sih gerettet haben. De dur die Explosion hervorgerufene Brand zerstörte das ganze Fabr L gebäude. Die Ursache zu dem Unglüdsfall ist vermutlih in der Enl- ¿ündung von Zelluloidstaub zu suchen. :

London, 8. Juni. (W. T. B.) Die jeßt hier zum Besu weilenden deutschen Arbetter L Düldorf und Duisburg wurden von den Behörden der City eingeladen, Freitag del Zentralstrafgeri<tshof und Mansion House zu besu@el und in der Guildhall zu frühftü>en. Sie haben die Einladung angenommen.

Paris, 9. Juni. (W.T. B.) Das ehemalige Karmelittl|

kloster in Carcasson, in dem sich eine von früheren KongreganisE L

geleitete Privatshule befindet, ist gestern dur< eine Feuersbru zerstört worden. Nur die Kapelle konnte gerettet werd Menschen sind ni<t verunglü>t.

> St. Petersburg, 7. Juni. (W. T. B.) Der internationale Schiffahrtskongreß wurde heute ge\<l-o\{

en. Ó __ Novara, 8. Juni. (W. T. B.) In Roccapietra in E Nähe von Varallo stieß heute na<mitîag ein Passagier ug

einem Güterzug zusammen. Neun Personen wurden getötet; 65 verlegt. Ein Hilfszug mit Aerzten und zwei Kompagn cis Soldaten, denen si< der Bürgermeister von Novara ans{lofß, sind E Hilfeleistung abgegangen. Dex von Varallo kommende Personenzug A mit Pilgern beseßt, die die Kirche der gekrönten Jungfrau besucht ha Infolge eines Maschinendefekts war der Zug im Bahnhof Noccapte

liegen geblieben. Der ankomn(ende Güterzug stieß mit Wucht geg

den leßten Wagen und {ob diesen über die andern. Die Getötetel und Verwundeten sind \ämtlih Ftaliener aus Varallo und Umge 22 Verwundete wurden in Novara, die übrigen in der Pfarrkirche Î Roccapietra untergebracht.

Konstantinopel, 8. Junk. (Meldung des „Wiener K. K. Telegr.-Korresp.-Bureaus“.) In der am Bosporus gelegenen Vor! stadt Arn autkdi sind vergangene Naht 200 Häuser abgebrann Einige Personen sind dabei verunglü>t.

Athen, 8. Juni. (W. T. B.) Der türkishe Torpedo“ bootszerstörer „Sam un* stieß beim Ausl"aufen aus dem Hase! von Piräus gegen den Kai. Es erfolgte eine Kessel“ explosion, wobei vier Maschinisten \{<wer verlegt wurden-

Philadelphia, 7. Juni. (W. T. B) Im Fairmontpa!! fand gestern unter Teilnahme von Vertretern der Stadtbehördel/ sowie des deutschen Konsuls und Offizieren und Man! \<haften des deutshen Kreuzers „Bremen“ die feicrlide Ano einer Haydnbüste statt, bei der 1000 Säng mitwirkten,

Omaha, 7. Juni. (W. T. B.) Nah einer Meldung des „Reuterschen Bureaus“ wütete ein verheerender Wirbelst urm E 9 Juni im südlihen Nebraska und im nördlichen Kans Ein weites Gebiet liegt verwüstet, 21 Menschen wurde! getôötet. 75 Häuser liegen in Byron, Geneya anderen Städten in Trümmern, wohin obdachlose Ta von Schre>en ergriffen, geflohen waren, um Zuflucht G finden. In Gladstone (Colorato) s<äßt man die Zahl der ul Leben Gekommenen auf 23 Im Goldking- Bergwerk drangen

nach einer Explosion \{kagender Wetter 34 B gleute in die Grube, um 3 vermißte Kameraden zu retten. Nur 14 sind zurü ;

gekehrt, alle übrigen wurden,

wi überras<* und fanden den Tod. e man glaubt, von Gasen ü j

Nah S <luß der Redaktion eingegangene Depeschen.

Reval, 9. Zuni. (W. T. B) Di menkunft des Kaisers Nikolaus mit dein nta von Englan) fand heute vormittag 11 Uhr auf der Reede von Reval statt.

(Fortseßung des Amilichen und Nichtamtlichen in der Erl? und Zweiten Beilage.)

Hierauf

Theater.

Königliche Schauspiele. Mittwoh: Opein- haus. 151, Abonnementsvorstelung. Dienst. und Freipläße sind aufgehoben. Statt der ursprünglich angekündigten Vorstellung „Madama Butterfly*: Auf Allerhöchsten Befehl: Die Hugenotten. Große Oper in 5 Akten von Giacomo Meyerbeer. Text na< dem Französishen des Eugöne Scribe, überseßt von Ignaz Castelli. Musikalische Leitung: Herr Kapellmeister Bleh, Regie: Herr Regisseur Dahn. Ballett: Herr Ballettmeister Graeb. es Herr Hermann Jadlowker, vom Großherzog- 7E O lhealer in Karlsruhe, - als Gast.) Anfang

r. 1 Schauspielhaus. 156. - Abonnementsvorstellung, Die Journalisten. Lustspiel in 4 Aufzügen von Gustav Freytag. Regie: Herr Regisseur Keßler. Anfang 7# Uhr. Donnerstag: Opernhaus. 152. Abonnements- vorstellung. Dienst- und Freipläte sind aufgehoben. Lohengrin. Nomantishe Oper in 3 Akten von L Wagner. Anfang 7 Uhr. (Gewöhnliche reise.

Schauspielhaus. 157. Abonnementsvorftellung. Shakespeares Königsdramen. Sechster Abend: König Richard der Dritte. Trauerspiel in 5 Aufzügen von Shakespeare. Anfang 74 Uhr.

Die für die 151. Abönnementsvorstellung „Ma- dama Butterfly“ an der Theaterkasse gekauften Billette haben Gültigkeit für die auf Allerhöchsten Befehl angeseßte Vorstellung „Die Hugenotten“, können aber au< an der Vormittagskasse im König- lihen Opernhause und am Tage der Vorstellung (10. Juni) an der Vormittags- und Abendkasse gegen Erstattung au des- Aufgeldes bis zum: Be- inn der Vorstellung zurü>kgegeben werden. Eine pûtere Zurücknahme der Billette findet nicht statt.

Deutsches Theater. Mitiwoh: Vaudeville- Ensemble Arnold-Waßmann. Gastspiel Fedák. Die Brettlgräfin. Anfang 74 Uhr.

Donnerstag und folgende Tage: Die Brettlgräfin.

Kammerspiele.

Mittwoch: Ensemble Berthold Held. Der Tugeud- wächter. Hierauf: Jm Unterseeboot,.

Donnerstag und folgende Tage: Der Tugend- wächter. Hierauf: Jm Unterseeboot.

Ueues Schauspielhaus. Gastspiel des Neuen Operettentheaters in Hamburg. Mittwo<h: Die Dollarprinzesfin. Anfang 8 Uhr. E

Donnerstag bis Sonnabend: Die Dollar- prinzessin.

Lessingtheater. Mitiwo<h, Abends 8 Uhr: Nora. Donnerstag, Abends 8 Uhr: Der Raub der erinn

ab en. Freitag, Abends 8: Uhr: Die Stützen der Ee- sellschaft. ?

Berliner Theater. Gastspiel des Neuen Sthau- spielhauses. Mittwoh, Abends 7} Uhr: Alt- Heidelberg. :

Donnerstag, Abends 8 Uhr: Der Dummkopf.

Freitag und Sonnabend: Raffles.

_Hebbeltheater. (Königgräßer Straße 57/58.) Bis auf weiteres: Geschlossen.

Schillertheater. @. (Wallnerthea ter.)

Mittwoch, Abends 8 Uhr: Ohne Geläut. Schau- spiel in 5 Aufzügen von Fedor von Zobelti

Donnerstag, Abends 8 Uhr: Der Herr Ministerial- direktor. E

Freitag, Abends 8 Uhr: Der Herr Ministerial- direktor.

Charlottenburg. Mittwo<h, Abends 8 Uhr: Das leite Mittel.

Schwank in 3 Aufzü v Philipp Berges. h uszügen von

Donnerstag, Abends 8 Uhr: Der Weg zum Herzen.

Freitag, Abends 8 Uhr: Das leßte Mittel,

Komische Oper. Mittwo<, Abends 8 Uhr: Die Fledermaus.

Donnerstag: Tiefland.

Freitag: Die verkaufte Braut.

Sonnabend: Die Fledermaus.

Theater des Westens. (Station: Zoologis&her

Garten. Kantstraße 12.) Mittwoch, : Ein D lcciea as ) oh, Abends 8 Uhr

Donnerstag bis Sonnabend: Ein Walzertraum.

Residenztheater. (Direktion : RichardAlexander.) Mittwoch, Abends 8 Uhr: Der Floh im Ohr.

Schwank in 3 Akten v i von Wolff-Jacoby O Georges Feydeau. Deuts

Donnerstag bis Sonnabend: Der Floh im Ohr. Vom 15. Juni ab: Geschlossen. os s

Lustspielhaus. (Friedrihstraße 236.) Mitiwo, Abends 8 Uhr: Die blaue Maus. Donnerstag bis Sonnabend: Die blaue Maus.

Thaliatheater. Mitiwo<, Abends 8 Uhr: Der Selbftmörderklub. é E puerTian bis Sonnabend: Der Selbstmörder-

Trianonthegter. (Georgenstraße, nahe Bahnhof Friedrichstraße.) Mittwo<h, Abends 8 Uhr: Gaft- [piel des Wiener Ensembles. Die Frau Baronin.

Donnerstag bis Sonnabend : Gasispiel des Wienct Ensembles. Die Frau Ba

E Familiennachrichten.

Verlobt: Frl, Hildegard von Kulmiz mik Regierungsassessor Friedrih von Winterfeld und Marienhütte bet Saarau—Berlin). yod

Verehelicht: Hr. Oberleutnant Alexis Krbr: loß Buddenbro> mit Frl. Cornelia Leube ( yar Monifort am Bodensee). Hr. Leutnant Dohew- pon T ene rein von Mevyern L Hand

erg (Karlsruhe). Hr. Bergassessor a. 2. a von Loewenstein zu See wet mit Frl. reds von Arnim (Karlsruhe). {gewi

Geboren: Ein Sohn: Hrn. B. von Bi Í (Quadtenburg). Hrn. Regierungsafsess9? inbar von Stos (Berlin). Hrn. Regierungsrefet S). Günther von Steinau. Steinrüd>t (Frankfurt G yon > Eine Tochter: Hrn. Oberleutnant S nant Graeffendorff (z.. Zk. Oels). rn. Le , Frhrn. Schuler von Senden (Küstrin)- Karl von Wedel (Vehlingsdorff).

Hrn (Id

sitätsprofessor Dr. Rudolf Credner O Hr. Rittmeister a. D. Max Orlop onhause! D.-L). Hr. Oberst Friedri von Go und (Breélau). Hr. Hermann von Febren F heim Gruppenberg (Breslau). Verw. G erti Oberregierungsrat Marie Meyer, ge®-

(Halle a. S.).

Verantwortlicher Redakteur: rg Direktor Dr. Tyrol in Charlottenb lis Verlag der Expedition A V. L R Verlag! dd udhdrud>ere!

Deus der tin G Wilhelmstraße Nr- 35

Zehn Beilagen

(29

(einshließli< Börsen-Beilage).

Namens der

1 Gestorben: Hr. Geheimer Regierungsrat, un) j ifs Dober?