1908 / 141 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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R R S Hn h T Le A Bi H a Q A Be me D A Hi ra d h Dur T

Die Obstbäume verspreWen mit Ausnahme der Birnen einen guten, an vielen Orten a Sei bis sehr guten Ertrag. In Nieder- österrei fehen die Obsternteaussihten sehr günstig; der Blüten- ansaß der Obstbäume war außergewöhnlich reihlid, sodaß ein sehr utes Obstjahr zu erwarten ist. Leider sind die Bäume hzuer n vielen Ländern an verschiedenen Orten in einer so über- aus starken Weise dur Insekten aller Art heimgesucht worden,

die anfäuglich sehr guten Fehsungsaussichten etwas reduziert worden sind. Jn den oft erwähnten, durch Dürre schwer betroffenen Küstenländern Dalmatien und Krain wie nicht minder zum großen Felle au in Oftgalizien, sind viele Früchte wegen der Trockene von

bstbäumen abgefallen. Die Olivenbäume versprehen in matien und Südtirol eine sehr gute beziehungsweise ret gute Ernte, Die Maulbeerbäume haben zumeist

reihlihes \{önes Laub. Die Seidenraupen entwickelten

sih im allgemeinen sehr gut, befinden sich im Stadium der dritten

oder vierten Häutung und lassen einen ergiebigen Ertrag hoffen. (Wiener Zeitung.)

Saatenstand, Ernteergebnisse und Getreidehandel in Bulgarien.

Das Kaiserliche Konsulat in Varna berihtet unterm 6. d. M.: Me Ernteauesihie bobin sich im Laufe des Mai nicht gebefsert. Zerengüse find zwar strihweise in einigen Gegenden, besonders an der Jed albahnlinie, niedergegangen, der erwünschte Mai-Landregen blieb N aus, Demnach wird der Stand der Getreidefelder zur Zeit im voremeinen als unter mittel bezeihnet. Die große trockene Hie hat und ebmlih den Sommerfrüchten der Dobrudscha, Hartweizen, Gerste sing fer, geschadet, die im Wachstum stark zurückgeblieben E Ein kräftiger Regen in absehbarer Zeit könnte jedo Ld vieles bessern. enn die Halmfrühte im nördlichen bi des Kreises Varna zu wünschen u lassen, so Men die Mais- und Bobnenpflanzen im Süden, besonders aber die fp ngärten von Varna ein:n um so erfreuliheren Anblick und ver- ügen eine \{chône Ernte. Der Naps ist meist ausgetrocknet ; was Lu geblieben ist, wurde bereits eingebraht. Der ¡weite Schnitt der

“Die fette eee G L f cgaitiea nf etreidezufuhren waren {chwach; Wshließlih auf Weizen und Mais und betrugen im Mai: Waggons Wagen 183 Dg e ABCIEN; 250 366% ch Mais; S a Ae, S 13 s erste,

A s Hirse. 5 land Zbnehmer hierfür war nah wie vor hauptsähli Griehen- ¡u hohen Preisen.

Handel und Gewerbe.

(Aus den im Reichsamt des Innern zusammengestellten „Nachrichten für Handel und Industrie“.

Einfuhr von Textilwaren über Schanghai D im Jahre 1907. ie Einfuhr ausländischer Waren über Schanghai ist im Jahre 1907 dem Birle: rad m8 Be e als 33 Millionen H T. = 15 v. H. tringer als im Jahre 1906. Ihr Wert betrug 1906: 227 535 546 . T, während er im Jahre 1907 sich nur auf 194 468 147 H. T. bezifferte. An diesem RüXgang der Einfuhr aus dem Auslande sind bauptsählich die Baumwollenwaren s{uld, von denen für über D Millionen H. T. weniger eingeführt wurden als 1906. In den ‘bten drei Jahren wurden eingeführt: 1905 . für 143,6 Millionen H. T. G 4139 z 2

1907 S 2/83;8 - D Baumwollenwaren, die im Jahre 1905 an Wert 55 v. H. der ge- samten ausländischen Einfuhr ausmaten, fielen 1906 auf 50 v. H. und 1907 auf 43 v. H.

Die Aussichten für das Geshäft mit Baumwollwaren waren ¿u Beginn des Jahres 1907 sehr trübe; denn die Vorräte an Stoffen jegliher Art hatten einen geradezu bedenklihen Umfang erreicht. Besonders reichlich vorhanden waren {were amerikanishe Shee- tings, von denen fich sehr große Mengen angebäuft hatten. Diese Stoffe gingen früher vorwiegend nach der Mandschurei. Aber diese fiel als Absatzgebiet vollständig aus, nicht zum wenigsten in- folge der großen Fortschritte, die dort die japanishen Stoffe gemacht haben. Es tritt immer klarer zutage, daß der amerikanishe Handel mit China durch den japanishen Wettbewerb in der Mandsurei einen Schlag erliiten hat, den er nicht so leiht überwinden wird. Die hohen Preise, die so lange für amerikanische und englische Stoffe erzielt worden waren, haben in Japan eine Industrie großgezogen, die erst dann erfolgreih zu bekämpfen sein wird, wenn Baumwolle wieder auf 4d das Ib. zurückgeht. Glüdlicherweise für China waren die mer ansen Fabriken das ganze Jahr hindurch mit A für den einheimishen Verbrau reihlich versehen, sodaß China nur einen Bruchteil der früheren Verschiffungen erhielt. Hierdurch wurde es den Schanghaier Händlern mögli, ihre Vorräte, wenn auch recht langsam, zu räumen. Freilich brahten die Preise empfindlie Verluste, aber dank dem hohen Silberkurse der ersten 9 Monate des Jahres und den sehr gestiegenen Herftellungs- kosten zu Hause waren die Verluste nit so groß, wie man erwartet batte. Nicht wenig trugen zur Rettung der Lage auch die bedeutenden Rüvershiffungen nah Amerika bei, wo die Waren zu guten Preisen Absaß fanden. Die englischen grauen und gebleihten Stoffe gingen eiwas besser ab und erzielten im ganzen auch annehmbare Preise. in amerikanishen und englishen Stapelartikeln kein lohnendes Veschäft zu machen war, wandten ih die chinesishen Händler Venetz lilhen Phantasieartikeln, wie glatten {warzen Italians, mit ians, gemusterten Stalians, Laftings und äbnlihen Stoffen zu, ‘Die vem Erfolg, daß in diesen der Markt vollständig überfüllt wurde. dow, M Ende des Jahres vorhandenen Vorräte waren mindestens so groß wie in gewöhnlichen Jahren. Die chinesishen Händler verkaufe, 2M sich Geld zu verschaffen, zeitweise fast zu jedem E unautbleib Unter diesen Umständen waren zahlreihe Zusammenbrü

G , sodaß, alles in allem genommen, das Schanghaier unt ; aren seit vielen Jahren nicht annähernd so tifesn cdigend gewesen ift wie 1907. Von den hauptsächlihsten Ar- wurden eingeführt: : s 1907 L Menge Wert enge Sgirtings 1000 Stü 1000H.T. 1000 Stück 1000H. T. r graue amerifanisà 276,9 752,5 39,0 92,7 englishe c ¿s 4267,7 105779 833284 86353 panische 2 j 2,0 j Sthirtings, weiße: an E 26685 86725 9820872 79589 niederländishe . . . 1058 3491 139,1 521,8 Uallenise 4:3 5,6 13 4,9 Sheetings: 1 1 amerifanishe. . . . 51466 17041,3 370,9 2020,0 tlishe 023197 9669 922 2996 leth A0 14,3 0,2 0,6 Divpanische E 932 2937 6,0 15,7 amerikanisher . . . 18845 65934 191,6 7 S ¿a N ALS0 576,3 85,8 2738 geantsher . . .. 26 71 - 61,6 187,3 amerikanishe. . . . 2388 757,5 7202570 mud R, 3919 10526 4104 10968 engli 12391 928678 7366 14719 japanisches 57,1 82,8 43,4 54,2

1906 1907 Menge Wert Menge Wert 1000 Stück 1000 H.T. 1000 Stück 1000 H. T. Bedruckte Stoffe:

rints u. dgl. . es S 2046 542,7 419,3 827,8 öbelkattun und ähnl. 139,6 258,2 141,2 265,4 Satin, D. 70, 249,2 176,8 691,3 T-Tuh; 2 372,7 6895 92914 5042

Gefärbte Stoffe: alians, glatte

echtsckwarz . « « 1093,2 5 386,0 1 694,4 7 913,1 farbige 0 DBIDO 1 6544 D - 2 064,1 gemusterte. . . . 361,8 1 555,9 5223 2491,6 Laftings, glatte... 16,5 67,5 7847 83896,8 == gemütslerle « 9139 25132. 10119. 45663 Ripsglatter 4132/9 483,5 41,6 196,0

gemustertker . . 183,5 825,7 123,0 565,6 Titishrot gefärbte

Sl E e 80,4 1 667,5 701,7 1 494,5 Spanish Stripes . 61,8 219,5 30,4 116,7 Flanelle, einfarbige : amerikanishe. . . - 91,6 316,7 42,5 167,0 eno 52,6 160,5 54,3 167,3 japanishe. . - - - 3,3 8,5 1,2 3,1 anesle R citte as 116,8 297,9 88,9 247,8 g japanishe . 11,4 21,2 3/7: 8,8 1000 Yards 1000 Yards Velv:ts, 22 engl. Zoll . 1982,95 3965 2215,0 420,8 Velvet Cords . . . + 1336,3 400,9 1 466,0 439,8 er 2910 e 306,1 E 197,6 Taschentü . J j L s is E japanische 6,9 1,8 15,1 4,1 Handtücher . « ._- - 229,0 80,7 239,5 91,9 L japanische 415,0 207,5 477,6 226,8 n: Pikuls 1000 Pikuls englis. --» 21,9 717,5 17,1 618,9 indisches « « + « - 1203,38 29 902,7 973,6 283 951,6 japanishes . «-. . 405,6 10301,7 361,4 9 073,9 Hongkonger . 3 69,5 9,1 218,9.

¿r 42S 0 ,

Der außerordentlihe Nückgang der japanishen Sheetings erklärt ih R daß diese fast E E für die Mandschurei bestimmten Stoffe unmittelbar dorthin ver\chifft wurden. Die meisten übrigen japanishen Gewebe haben Fortschritte gemacht, insbesondere Drelle, die noch nie in solhen Mengen nah Schanghai gekommen find. Englische gefärbte Phantasiestoffe find geradezu ein Gegenstand der Spekulation für die chinefishen Händler geworden. Der Speku- lationésuht der Chinesen wurde noch dadurch Vorschub geleiftet, daß zahlreihe Geshäftsreisende aus Manchester in den leßten Jahren Schanghai besuchten und eine Anzahl wenig kapitalkräftiger oder ganz fkapitalloser Händler zu unfinnigen Bestellungen - zu überreden vermochten. Italienishe Baumwollenstoffe haben im allgemeinen Enttäus{ungen gebracht. Die Erwartungen, mit denen man vor einigen Jahren an das Geschäft mit Jtalien heranging, haben ih nicht verwirklicht, und die Einfuhr ist denn auch weiter zurück- gegangen. Die deutschen Baumwollenwaren haben unter der Un- unst der allgemeinen wirts{haftliGen Lage gelitten. Sie sind ür die breite Masse der Bevölkerung zu teuer es sind Luxus- artikel, die gegenwärtig nur von wohlhabenden Leuten gekauft werden. Treten s{lechte Zeiten ein, so läßt man natürli die Luxusartikel zuerst fallen. Es sind troßdem auch im verflossenen Jahr einige neue Artikel auf den Shanghaier Markt gekommen und haben Absaß ge- funden. Es handelte fich aber fast slets um Saisonartikel, die als folhe nur vorübergehend gekauft wurden.

Der Garnmarkt war sehr ruhig; insbesondere hielten |ch Tientsin und die anderen nördlichen Pläße sehr zurück. Erst gegen Séhluß des Jahres belebte fich das Geschäft etwas mehr, als Szet- {wan wieder in größerem Umfange Käufer wurde. Ebenso wie das zum Verweben bestimmte Garn ift auch Nähgarn wesentlihß zurück- gegangen. Die Einfuhr betrug an Garn auf Spulen 1906: 208 155 Gros im Werte von 364271 H. T., 1907: 140895 Gros im Werte von 253611 H. T. Von Wooloa oder Berlinette dagegen, wovon 1906 nur 9 Pikuls im Werte von 704 H. T. nah Schanghai kamen, wurden 34 Pikuls im Werte von 2827 H. T. eingeführt.

Billige rote Decken, ein vorwiegend deutscher Artikel, der früher in beträhtlihen . Mengen nach der Mandschurei ging, wurden nur in ganz engen engen dorthin vers{chifft, zum Teil aus dem Grunde, weil in Niutshwang eine dortige Firma die Decken auf Kredit vertrieb. An baumwollenen Decken wurden ein-

eführt :

gef 190&. . . 591925 Stück im Werte von 236770 H. T. 1907 22020 ú L e 44020.

an JIaguarddecken : 19062. D x s 08D 2 1900 a 29180 S s S U TD 2

aus Japan kamen: ; 1906 B00 s E 2 9499 1907. ¿Ut 2006 5 S 1-070 s Sodcken. Infolge des verteuerten Rohstoffs wurde die Be-

\chaffenbeit der Ware allenthalben verschlechtert. In diesem Artikel wird Deutschland eigentliß nur von Japan ein ernsthafter Wett- bewerb bereitet. Die E betrug:

I. Sorte II. Sorte Menge Wert Menge Wert Dußend H. T. Dutzend H. T. 19062 « 136696 173392 89692 51998 1907 124680 173158 91873 62577. Außerdem an Strumpfwaren: 1906 S 27 384 Dutzend im Werte von 47 057 H. T. 10 5 44 500 7 e & C O2 DOL S A In Unterzeug für den Wintergebrauh aus Halbwolle berherr\{cht

das amerikanische Erzeugnis (Wright's Health Underwear) den Markt. Die U rers Under, einen ähnlichen Artikel herzustellen, haben keinen nennen8werten Grfolg ans, Es wurden ängesühri:

Menge Wert Menge Wert Dutzend H. T. Dutzend H. T. reinbaumwollenes Unterzeug 9102 20024 159544 52967 halbwollenes Unterieug . . 48893 22246 73251 418263

Wollenwaren sind um etwa 400 000 H. T. zurückgegangen. Es wurden eingeführt: io

: Menge Wert Menge Wert 1000 Stück E 1000Stück 1000 H.T. Englishe Camlets. .. 25,7 388,3 20,7 256,3 SnoE S a2 52,3 504,6 46,1 477,9

Long U 02 r 53,5 275,5 542 300,5 4 1000 Yards 1000 Yards

Cloth, Broad u. Medium 463, 671,5 465,1 641,8

Cloth, Rusfin “bot 52,6 19,8 18,2 diele i s A A248 45,9 83,7 25,1

Pr Stripes . 4838 241,9 934,3

E / 442,2

1000 engl. Pfund 1000 engl. Pfund

e E 1436.1 5745 6984 321,2 1000 Pikuls

E 09,0 4,6 499,4 B Boitene Tuche. In Sommerfelder Medium war das S durchaus unbefriedigend; faft das ganze Jahr hindur herrshte große Stille. Der allgemeinen Notlage im Yangtsetal ist es wohl haupt- ächlich zuzuschreiben, day im Vergleich mit \rüheren Jahren die Nah- as fic namentlich auf die billigen Qualitäten richtete. Die Abnahmen waren im Gegensaße zu 1906 beser in schwarzen als in hellblauen Tuchen. e sEder rusfishe Tuche hatten noch mehr als die E ¿u [eiden. Für gewisse Zwecke, insbesondere für militärische Bekleidung, gibt man gegenwärtig englishen halbwollenen Stoffen den Vorzug.

Dies kommt auch in der Statistik zum Ausdruck, denn der Gesamt- wert der eingeführten halbwollenen Stoffe hat sich wiederum gehoben und hat bereits 2 Millionen H. T. überschritten. Die reinwollenen Stoffe bewertet die R nur noch auf 3 Millionen H. T. Einen sehr beträhtlihen Abfall haben auch die zum größten Teil deutschen reinwollenen De cken erfahren.

Zephyrwolle ging infolge der hohen d Sr im Umsaß zurück. Au mat si eine wachsende Nachfrage nah Strickwolle bemerkbar, worin Großbritannien der deutshen Industrie einen gefährlichen Wetts bewerb bereitet. Besser gestaltete sich das Geschäft in wollenen Lißen (Llama Braids). Doch matten im Jahre 1907 auh holländische Gapres große Anstrengungen, \ich einen Anteil am Fels L Bra as Wuppertal deckte aber noh den weitaus größten Teil

Seidenwaren, die wie in früheren Jahren hauptsächlich aus Frankrei bezogen wurden, hielten {ih Die L der Höhe von 1906, während Plüsche und Samt, an denen Deutschland stark pes ift, außerordentlich abgenommen haben. Es wurden ein- geführt: ;

1906 1907 Kills O aae S 8 s S m eide gem Eo 0 128778 311643 S Cal S 117997 235994 22583 47512 Seidenstoffe: latte A S 8495 48422 11615 61792 Gem ierte. S 28863 193382 27434 188372 Halbseidenstoffe: dae s 92050 308368 117 807 393 475 gemusterte . . 151989 562359 128265

N 513 060.

In seidenen und halbseidenen Bändern hätte das Geschäft kaum s{chlechter sein können. Die Chinesen hatten in den A Jahren weit über Bedarf bestellt. Auch beeinträhtigten sie den Absaß durch ihre Neigung, die Länge der Stücke zu verkürzen. Dann kam noch die Preissteigerung in Europa ‘infolge der Verteuerung der Rohstoffe, und das Endergebnis war, daß am Schlusse des Jahres in allen Sorten sehr rofe Läger vorhanden waren. Auf eine Le Besserung im Geschäft ist shwerlich zu rechnen. Die Einfuhr

beirug: 1906 1907 Dien e E Diese ext U . L. s C Seidene Bänder. . . . 219 87 424 85 33 590 Halbseidene Bänder . . 688 401 567 269 178 177.

Bericht des Handelssachverständigen bei dem Kaiserli / j Tonfulat in Swhanghat) aiserliden General

Ausscreibungen. *

S RS von drei Brüdckenkonstruktionen für die Bahnlinie Salzburg—Wörgl. Verhandlung: 3. Juli 1908, 12 Uhr, bei der K. K. Staatsbahndirektion Innsbruck. Näheres bei der erwähnten Direktion und beim „Reichsanzeiger“.

Lieferung von Walzfabrikaten und verschiedenen Eisenwaren für die K. K. Staatsbahndirektion Olmüt. Verlangt werden : 1) Verschiedene Walzfabrikate, als: Stabeisen, Bleche aller Art, Feder- und Werkzeugstahl sowie Trag- und Volutfedern ; = verschiedene Eisenwaren, als: Gewebe, Geflehte, Ketten, Muttern,

ägel, Nieten, Schrauben aller Art, Splinte, Drahtstifte usw., ferner messingene Gewebe und S(rauben. Näheres in den Angebotformu- laren, die ebenso wie die allgemeinen, und besonderen Bedingungen bei der genannten Staatsbahndirektion (Zugförderungsbureau) eingesehen, behoben oder gegen Einsendung des Portos bezogen werden können. Frist für Angebote: 20. Juli 1908, 12 Uhr. (Oesterr. Zentral-

nzeiger für das öffentlihe Lieferungswesen,) 2 :

Lieferung von Lack- und Farbwaren nach Wien für die

K. K. Nordbahndirektion. Es handelt sich um den Bedarf an Lack,

irnis, Leinöl, Terpentinöl und verschiedene Farbwaren für das Jahr

909. Offertformulare und Lieferungsbedingungen können vom

Bureau IV/2 der K. K. Nordbahndirektion in Wien (Il. Nordbahn-

Lt 50) bezogen werden. Frist für Angebote: 30. Juni 1908, r.

Elektrische Beleuchtungsanlagen in Ungarn: 1) In Vajdahunyad. Angebote sind bis zum 15. Juli 1908 beim dortigen Stadtrat einzureihen. Der Privyatkonsum würde ca. 1500 Stück See bon je 16 Kerzenlichtstärke, die Straßenbeleuhtung 150 Stück, bezw. 75 Stück ganznächtige und 75 Stück halbnächtige Glühlampen mit 16 bis 40 Kerzenlichtstärke und 4 Stück Glühlampen zu 10 bis 12 Ampòre beanspruchen. Die Stadt behält sich das Ab- [ösung8recht vor, weshalb auch die Ablösungsbedingungen -von 5 zu 5 Jahren im Angebot hervorzuheben sind. Offertbedingungen beim

4 Stadtrat Vajdahunyad. Reugeld 5 °%/. 2) In Zsombolya, Die

dortige Gemeinde hat beshlossen, hierzu ein Darlehn voa 435 300 Kronen aufzunehmen. (Oesterr. Zentralanzeiger für das öffentliche Lieferungswesen.)

Städtische elektrishe Kraftstation in Rom. Der S et ein dietbezüglihes Projekt genehmigt. (The Electrical ngineer.

Erweiterung und Verbesserung des Kanalisations- Ilems in Cartagena (Spanten). Verhandlung: 3. Juli 1908, 11 Uhr, beim Stadtrat von Cartagena (Alcaldia constitutional Ans{lag: 2 432 894,44 Pesetas. Bei Beteiligung an Verdingungen in Spanien is es ratsam, sich der Vermittlung [andeskundiger Vertreter zu bedienen, deren Adressen bei den Kaisers lichen Konsulaten zu erfahren sind.

Belgien. Lieferung von Shulmöbeln: 1) Nach Ooster- zeele (Prov. Oftflandern), Verhandlung: 27. Juni 1908, Maison communale in Oofterzeele. Eingeshriebene Angebote zum 25. Juni 2) Na Brüfsel für die Schule in der rue Poinçon. Verhandlung: 30. Juni 1908, 14 Uhr, Hôtel de ville in Brüffel. Kaution: 5 9/0, cahier des charges für 50 Centimes. Angebote zum ge- nannten Tage vor 11 Uhr.

Lieferung von 100000 kg Hafer nah Belgien. 2 Lose, Verhandlung : 26. Juni 1908, 14 Übr, in Brüssel, Hôtel de vine Cahier des charges für 50 Gentimes. Angebote ¡um genannten Tage vor 11 Uhr Vorm.

Lieferung einer festen Brückenwage nach Rio d Janeiro an die Intendantur der Brasilianischen Benfraleiseabaha (Intendancia da Estrada de Ferro Central do Brazil). Ver- Ion: 18. Juli 1908, 12 Uhr. Kaution : 500 Milreis. Näheres

de Cartagena).

eim „Reichsanzeiger“.

Wagengestellung für Koble, Koks und Briketts am 16, Juni 1908:

Ruhrrevier Oberschlesishes Revier nzahl der Wagen / Geftelt ., , 21986 8 004 Nicht gestellt —,

Der Kaiserliche Konsul in Baku, Herr Nöhll, wird gelegent- li feiner Anwesenheit in Berlin am Freitag, den 19., Sonnabend, den 20., und Montag, den 22. d. M., von s Uhr Vormittags bis 13 Uhr Nahmittags im Auswärtigen Amt für Interessenten, die über die Handelsverhältnisse in Baku und Russisth- Mittelasien Auskunft wünschen, zur Verfügung \tehen.