1908 / 148 p. 10 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Bothe sind folgende Kinder am Leben: Heinrich, August, Caroline und Carl, mit wel<hen die Witwe in fortgeseßter westfälisher Gia [ebt. Die Witwe Kaufmann Levi Selig, Sophie geb. Rosenberg, zu Unna hat als Hypothekengläubigerin die Erteilung eines Erbscheins hinter dem Schäfer Friedrih Wilhelm Ri>s beantragt. Die Kinder desfelben erster Ehe sind weder dem Namen no< dem Aufenthalt nah bekannt und werden diese sowie ihre Rechtsnachfolger aufgefordert, ihre Ansprüche aus dem Nachlaß bis zum 22. Oktober 1908, Vormittags D Uhr, bei dem unterzeihneten Gericht anzumelden, unter der Verwarnung, daß nah Ablauf des Termins die Ausstellung des Erbsheins dahin erfolgen wird, daß Grben des 2c. Ri>s seine Kinder aus zweiter Ghe mit Sophie geb. Bothe sind und diese mit den Kindern die westfälishe Gütergemein- haft fortseßt.

Kamen, den 18. Juni 1908.

Königliches Amtsgericht. [27682] Oeffentliche Aufforderung.

Die unbekannten Erben der am 11, März 1908 in Konstanz, ihrem Wohnsitze, verstorbenen Franziska geb Brunner oder Bronner, Witwe des Schreiners

ebastian Mayer. werden gemäß $ 1965 B, G.-B. aufgefordert, ihre Erbrehte binnen einer Frist von ¿wei Monaten bei dem unterfertigten Nachlaß-

erihte anzumelden. Ein Erbre<ht bleibt unberü>-

<tigt, wenn niGt tem Nachlaßgerihte binnen drei Monaten na< dem Ablauf der Anmeldungs- frift nachgewiesen wird, daß das Grbreht besteht oder daß es gegen den Fiskus im Wege der Klage geltend gemat ist.

Koustauz, den 17. Jani 1908.

Gr. Notariat L. : Dr. Bachelin. [27845] Bekauntmachuug. VI. 79/07.

In der Erbetlegitimationssache na< den Erben der am 3. März 1878 zu Aumenau verstorbenen Ehefrau des Grubensteigers Anton Jung, Katharine geb. Haßmaun, haben \i<h, soweit hierbei die Erben der «am 21. Juli 1882 zu Neuwied verstorbenen Ehe- frau des Bürgermeistereisekretärs Leopold Hasselbach, Wilhelmine geb. Ds in Frage kommen, als Erben der leßteren folgende Personen ausgewiesen: 1) Friedrih Tepel zu Karlsruhe, 2) Ludwig Tepel, 3) Wilhelm Tepel, 4) die Erben der verstorbenen Ghefrau Karl Ludwig Michenfelder, Luise geb. Tepel, nämli<h der Ehemann der Verstorbenen und deren Kinder Karl, Maria, Hermann, Eduard, Paula und Luise. Alle diejenigen, welhe nähere oder glei nahe Erbansprüche auf den Na<hlaß der Ehefrau Anton Jung erheben, werden aufgefordert, fh ‘\pätestens bis zum 20. August d. Js. bei dem unterzeichneten Geriht zu melden bezw. zu legiti- mieren, widrigenfalls die Erbbesheinigung für die unterzeiwneten Erben ausgestellt werden wird.

Runkel a. d. Lahu, den 2. Mai 1908. „Königliches Amtsgericht. [27679] A

gebot.

Die am 16. Mai 1841 in Weifa (evorene JIohanne

Sophie Pelet, zuleßt Poi eute n in Weifa, ist am 24. August 1907 daselb\t gestorben.

Als deren Erben kommen unter anderen in Frage

1) der am 24. März 1796 in Weifa geborene

Johann Gottlieb Wolf oder, falls er gestorben ist, feine Abkömmlinge,

2) die Abkömmlinge der am 27. September 1799 in Weifa geborenen, am 20. August 1863 in Groß- eitsden b. Baußen verstorbenen Johanne Sophie

olf, später verehel, gew. Neumann.

Die Ermittlungen des unterzeihaeten Gerichts nah dem Aufenthalt dieser Personen sind bisher ohne Grfolg gewesen. Demgemäß werden sie hier- dur, insoweit ihnen ein Grbre<t an dem Nachlasse der verstorbenen Hensel zusteht, aufgefordert, ihre Erbrehte spätestens bis zuin L. Oktober 190 anzumelden. Erfolgt keine Anmeldung, so wird fest- estellt werden, daß ein anderer Erbe als der Kgl. ds. Fiskus niht vorhanden ist. Der Anmeldende hat anzugeben, inwiefern er zur Erbschaft berufen ift und die urkundlißen Beweisstücke in Ur- oder be- glaubigter Abschrift beizufügen. Ein Erbrecht bleibt unberü>sihtigt, wenn ni<ht dem unterzeichneten Geriht binnen drei Monaten na< Ablauf der oben bestimmten Anmeldungsfrist na<hgewiesen wird, daß das Erbre<t besteht oder daß es geaen den Fiskus im Wege der Klage geltend gemacht ist. Das einem jeden Stamme zufallende Erbteil beträgt 338 6 42 , wovon noch die Kostzn des Nachlaß gerihts in Abzug kommen.

Kal. Amisgeriht Schirgiëwalde. Leidler.

[27920] Aufgebot. L

Die minderjährigen Ges@wister Berta Marie und Karl Hermann Büchel in Moßlar, vertretea dur< ihren Vormund, Landwirt Gregor Knapp in Kran- luden, sowie die Ehefrau Angelika Büchel, geb, Günkel, in Moßlar haben als Erben des om 15. März 1908 in Moßlar verstorbenen, zuleßt dort wohnhaften Schmiedes Augustin Büchel das Auf- ebotsverfahren ¿zum Zwe>e der Ausschließung von

aclaßgläubigern N auteaaE Die Na(hlaßgläubtger werden daher aufgefordert, thre Forderungen gegen den Nawhlaß des verstorbenen Augustin Vüchel spätestens in dêm auf Donnerstag, den 17. September 1908, Vorm. 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine bei diesem Gericht anzumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Urkundlihe Beweisstü>ke sind in Urschrift oder in Abschrift beizufügen. Die Nachlaß- gläubiger, welche si niht melden, können, unbeschabêt des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteils- reten, Vermächtnissen und Auflagen berü>sichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als si< na< Befriedigung der nicht aus- eshlossenen Gläubiger no< ein Uebers<uß ergibt. Nu aftet ihnen jeder Erbe na< der Teilung des Nawlasses nur für den seinem Erbteil entsprehenden Teil der Verbindlichkeit. Für die Gläubiger aus flihtteilsre{ten, Vermächtnissen und E sowie ür die Gläubiger, denen die Erben unbeschränkt aften, tritt, wenn sie s< ni<t melden, nur der Rechtsnachteil ein, daß jeder Grbe ihnen na<h der Teilung des Nachlasses nur füx den seinem Erbteil entspre<henden Teil der Verbindlichkeit haftet.

eisa, den 19. Juni 1908. Großherzogl. Sä<hs. Amtsgericht.

[27387

Durth Aus\{lußurteil vom heutigen Tage sind: I. folgenden Nachlaßgläubigern ihre angemeldeten Forderungen gegen den Nachlaß des am 29, No-

vember 1904 in Stahnsdorf verstorbenen Nestaus rateurs Hermann Liefeldt vorbehalten :

1) dem Kaufmann Johannes Wien>e zu S<höne- berg, Hauptstraße 101, vertreten dur< die Jastizräte Dr. Berson und Ed. Bernstein,

2) den minderjährigen Geshwistern Hans, Willy und Grete Liefeldt, vertreten dur< den Testaments- vollstre>er Zü>kert zu Zehlendorf,

3) der Frau Zükert, geb. Liefeldt, zu Zehlendorf, Kaiserstraße 4

4) dem Testamentsvollstre>er Zü>kert zu Zehlen- dorf, ebenda;

II. die übrigen Nachlaßgläubiger, soweit nicht ihre Rechte nah dem Gefeß unberührt bleiben, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pslichtteilsre{ten, Vermächtnissen und Auflagen befriedigt zu werden, von den Erben nur insoweit

der nit ausges{<losfenen Gläubiger no< ein Ueber- {uß ergibt. Auch baftet allen Natlaßgläubigern, soweit ihnen nicht ihre Forderungen unter T vor- behalten sind, na< der Teilung des Nachlasses jeder Erbe nur für den seinem Erbteil entsprehenden Teil der Verbindlichkeit. Die Kosten des Verfahrens werden dem Nachlaß auferkegt. Potsdam, den 18. Juni 1908. Königliches Amtsgericht. Abteilung 1.

[27390] Ausfertigung.

Aufgebot.

Veber den Nachlaß des am 27. I1. cr. zu Mindel- heim verstorbenen Söldners Martin Haider von Langerringen wurde mit Beschluß vom 10. d. M. die Nachlaßverwaltung angeordnet. Auf Antrag des zum Verwalter bestellten Herrn Rechtsanwalts

Nachlaß Forderungen geltend ma<hen wollen, auf- gefordert, diese spätestens in dem hiermit auf: Don- nerstag, den 15. Oktober 1908, Vormittags 9 Uhr, im diesgerichtlihen Sitzungssaale bestimmten Aufgebotstermine unter Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung und unter Beilage der urkundli<en Beweisstü>ke in Ur- oder Abschrift bieramts anzumelden. Nicht angemeldete Forderungen können nur insoweit Befriedigung verlangen, als #< na< Befriedigung der angemeldeten und sonst be- vorre<tigten Forderungen no< De>ungsmittel aus der Nachlaßmasse ergeben.

Schwabmünchen, den 17. Juni 1908.

285 Der Kgl. Amisrichter:

(gez) Simon. Zur Beglaubiga.: 20. VI. 08. Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts S{hwab- münchen.

(L. S.) S<milt, K. O.-Sekr. [27678]

Dur heutiges Urteil ist der versGollene Müller- geselle Joadim Friedri<h Merten, am 27. Januar 1845 in Gülpe geboren, für tot erklärt. Als Todes- tag gilt der 1. Januar 1892.

Rathenow, den 22. Mai 1908.

i Königliches Amisgericht. [27405]

Oeffeutliche Zuftellung und Ladung.

In Sachen: Settele, Anna, Fabrikarbeiterin in Augsburg, Klägerin, vertreten durÞh Rechtsanwalt Löffler in Augsburg, gegen Settele, H&nrih, Fabrik- arbeiter, unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Ghescheidung, hat das Kgl. Landgeriht Augsburg, II. Zivilfammer, die öffentliche Zustellung der Klage- {rift des Nechtsanwalts Löffler dahier vom 15. Juni 1908 bewilligt. Zur Verhandlung in dieser Sache ist Termin auf Dounerstag, deu 5. November 1908, Vormittags 8} Uhr, im Zivilkammer- sfißungsfaal des K. Landgerichts Augsburg anberaumt. Zu diesem Termine ladet der klägeris<he Anwalt den Beklagten Heinri<h Settele mit der Aufforderung, einen beim Prozeßgerihte zugelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Der klägerishe Vertreter wird den in der Klage vom 15: Juni 1908 enthaltenen Antrag stellen, dahingehend: K. LandgertWt Augsburg wolle erkennen: L. Die Che der Streitsteile wird aus Vers(ulden des Beklagten Hetnriß Settele ge- schieden. 11. Der Beklagte hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen und zu erflatten. 111. Zum

wede der öffentlichen Zustellung an den Beklagten

einrih Settele wird dieser Auszug der Klage be- kannt gemacht.

Augsburg, den 17. Juni 1908. Gerichtsschreiberei des K. Landgerichts: Haßung, Kgl. Sekretär.

[27406] Oeffentliche Zustellung und Ladung.

In Sachen Mühlbauer, Johann Baptist, Lag- [öhner in Augsburg, Kläger, vertreten dur<h Nechts- anwalt Wolf in Augsburg, gegen Mühlbauer, Anna, Taglöhnersehefrau, unbekannten Aufenthalts, Beklagte, wegen Chescheidung, hat das Kal. Land-

eri<ht Augsburg, 1k. Zivilkammer, die öffentliche Zustellung der Klageschrift des Re{tsanwalts Wolf dahier vom 13. Juni 1908 bewilligt. Zur Ver- handlung in dieser Sache ist Termin auf: Dounerê- tag, 5. November 1908, Vormittags 8{ Uhr, im Zivilkammersißungssaal des Kgl. Landgerichts Augsburg anberaumt. Zu diesem Termine ladet der Elägerishe Anwalt: die Beklagte Anna Mühlbauer mit der Aufforderung, etnen beim Prozeßgerichte zuge- lassenen Rehtsanwalt zu bestellen, Der kTlägerische Vertreter wird den in der Klage vom 13, Juni 1908 enthalienen Antrag stellen, dahin gehend: K. Land- geri<ht Augsburg wolle erkennen: I. Die am 2. März 1897 vor dem Standesamt München 1 zwischen den Streitsteilen ges<lossene Ehe wird aus alleinigem Verschulden der beklagten Ehefrau Anna Mühlhauer geschieden. I1. Die Beklagte hat sämtlihe Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Zum Zwe>ke der öffent- lien Zustellung an die Beklagte wird dieser Auezug der Klage bekannt gemacht.

Augsburg, den 17. Juni 1908.

Gerichtsshreiberei des Kgl. Landgerißts. Hatzung, K. Sekretär.

[27295] Oeffentliche Zustellung. 1R 25/08. Die Ehefrau Otto Dedidatines, Sobänna e

Dreißiga>ker, in Crefeld, Klägerin, Prozeßbevoll- mächtigter: Rechtsanwalt Justizrat Mengelberg in Crefeld, klagt gegen den Zuschneider Otto Des- watines, früher in Crefeld, jeßt ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, Beklagten, unter der Behauptung, daß Beklagter fie böswillig verlassen, ihr und threm Kinde keinen Unterhalt gewährt und ih des Chebru<h3 \{Muldig gema<t habe, mit dem An-

trage, die zwis<hen den Parteien am 24. Mai 1901

zu Côln geshlossene Ehe für aufgelöst und den Be-

klagten für den \<uldigen Teil zu erklären, ihm auch die Kosten aufzuerlegen. Die Klägerin ladet den

Befriedigung verlangen, als si< na< Befriedigung | A

Börger hier werden alle diejenigen, welche gegen den | Eb

nna Müklbauer |-

Beklagten ¿ur mündlichen Verbandlung des Rects- streits vor die erste Zivilkammer des Königlichen LUndgerihts in Crefeld auf den 14, November 1908, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerihte zugelassenen An- walt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen vie wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. - Crefeld, den 19. Juni 1908.

Sommer, Gerichtss{hreiber des Königlichen Landgerichts. [27297] Oeffentliche Zuftellung. 2. R. 30/08. 2.

Der Kaufmann Peter Wilhelm Conrad Berg in Düsseldorf, Prozeßbevollmäßhtigter: Necztsanwalt Justizrat S. Cohen hier, klagt gegen seine Ehbefcau, Lina Ella geb. Burg, unbekannt abwesend, wegen Ghesheidung gemäß $ 1568 B. G.-B3., mit dem ntrag: die am 25. Mai 1900 zwis<hen den Parteten ges<lossene Ehe zu scheiden und die Beklagte für den allein s{@uldigen Teil zu erklären. Der Kläger [adet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 2. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Düsseldorf auf den 26. Oktober 1908, Vormittags 10 Uhr. mit der Aufforde- rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der - öffentlichen ns wird dieser Auszug der Klage bekannt ge- macht.

Düsseldorf, den 20. Juni 1908.

Arand, Gerichts[hreiber des Königlichen Landgerichts. [27298] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Bahnarbeiter Ludwig Siuemus, Maria geb. Hahn, in Rohden, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Kempkes in Essen, klagt gegen ihren emann, früher in Bedinarade, jeßt unbekannten Aufenthalts, auf Grund des $ 1567? B. G.-B., mit dem Antrage auf Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlicen Verhandlung des Rechtsstreits vor die fünfte Zivilkammer des Köntig- lichen Landgerits in Essen-Nuhr auf den L, Of- tober 1908, Vormittags 9 Uhr, mit der Auf- forderung, etnen bei dem gedachten Gerichte zu- gelaffenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>ke der öffentliden Zustellung wird diefer Auszug der Klage bekannt gemacht.

Essen, den 19. Juni 1908.

Voges, Aktuar, Gerichts\{hreiber des Königlichen Landgerits. [27299] Oeffeutliche Zustellung mit Vorladung.

Zuma K. Landgerichte Frankenthal, I. Zivilkammer, hat Neumann, Julianne geb. Plaß, Ehefrau des Kaminkehrers Adam Neumauu, in Maikammer fh aufhaltend, Klägerin, dur< Re<tsanwalt Dr. Georg Mappes in Frankenthal als Prozeßbevollmächtigten vertreten, gegen thren vorgenannten Ehemann, früher in Haßlo<h wohnhaft, z. Zt. unbekannt wo ah- wesend, Chbescheidungsklage erboben mit dem An- trage: „Kal. Landgericht, #1. Zivilkammer, wolle er- kennen: 1) Die Cbe der Parteien wird geschieden

und der Beklagte für den allein \huldigen Teil er- } b

klärt; 2) der Beklagte hat die Kosten des Rechts- streits zu S bezw. dem Klageteil zu erstatten; 3) die dSffentlihe Zustellurg des Urteils wird be- willigt. Klägerin lädt den Beklagten in die Sißzung des K. Landgerichts Frankenthal, 1. Zivilkammer, vom Dornerêtag, den 29. Oktober 1908, Vor- mittags 9 Uhr, zur mündlißen Verhandlung vor mit der Aufforderung, einen beim Prozeßgerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Vertreter zu bestellen. Jn Ausführung der bewilligten öfentli@en Zustellung wird vorstchendès bekannt gegeben. Frankeuthal, den 23. Juni 1908. Der Gerichtsschreiber K. Landgerichts : Boerschinger, Kgl. Sekretär.

27699] Oeffentliche Zustellung.

: Der Schneidermeister Guitav Gundlahß zu Gassen N.-L,, Prozeßbevollmê@tigte : Mehl und Unger in Guben, klagt gegen feine Ghe- frau Ida Gundlach, geb. Bode, aus Sassen, später in Rummelsburg im Korrektion8hause, jeßt unbe- kannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß die Beklagte ihn seit dem Jahre 1900 verlassen, sowohl wegen Truntsuht als aud) wegen ebhebre<eris<hen Verhaltens wiederholt tin Korrekttonshaft genommen worden und si< seit Trennung als öffenilihe Dirne umhergetrieben habe, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu s{eiden, die Beklagte für den s{uldigen Teil zu erklären und thr die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die dritte Zivilkammer des Königlichen Landgerihts in Guben auf den 19. Oktober 1908, Vormittags 9x Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge- dachten Gerihte zugelaffenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Kuêszug der Klage bekannt gemacht.

Me Ee A E ialiden 8

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts : Gährich, Amtsgerichtssekretär. L [27701] Landgericht Hamburg. Oeffentliche Zustellung.

Der Zimmermann Klaus Paulus Jagemann in Hamburg, vertreten dur Rechtsanwalt Dr. Sud->, ladet seine Ehefrau Wilhelmine Bertha Jage- maun, geb. Gose, unbekannten Aufenthalts, zur mündliGen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zivilkammer VII des Landgerihts Hamburg (Zivil- justizgebäude vor dem Holstenthor) auf den 16. Ok- tober 1908, Vormittags 97 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem geda<ten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der öoffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Ladung bekannt nade

Samburg, den 23. Juni 1908.

Der Gerichtsschreiber des Landgerichts: Pohlmann, Gerihtssekretär. 127702)

Oeffentliche Zustellung.

Die Chefrau Ernestine Steinhardt, geb. Hölzel, | hei

in Kiel, Königsweg 109, Klägerin, Prozeßbeyoll- mächtigter: Ne<tsanwalt Möller T. in Kiel, klagt gegen den Arbeiter August Steinhardt, ihren Ehe- mann, zuleßt in Kiel, jeßt unbekannten Aufenthalts, Beklagten, auf Grund böslicher Verlassung und \<werer Verletzung. der dur< die Che begründeten Pflihhten, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den {huldigen Teil zu erklären, eventuell den Beklagten zu verurteilen, die häuélihe Gemeinschaft mit der Klägerin wieder herzustellen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Kiel auf den 81. Oktober 1908, Vormittags

Rechtsanwälte Dr. | d

10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge- daten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Kiel, den 20. Juni 1908

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[27703] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Alwine Louise E>, geb. Mohr, in Wellingdorf, Schönbergerstr. 50, Klägerin, Prozeß- bevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Scholz in Kiel, klagt gegen ihren Ghemann, den Arbeiter Ludwig E>, zuleßt in Kiel, jeßt unbekannten Aufenthalts, auf Grund \{<werer Verleßung der durch“ die Ehe begründeten Pflichten, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu \{heiden und den Be- klagten für den allein {huldigen Teil zu er- klären. Dié Klägerin ladet den, Beklagten zur münd- lien Verhandlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Kiel auf den 31. Oktober 1908, Vormittags 10 Uhr- mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>ke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Kiel, den 20. Juni 1908.

: Der Gerichts\{reiber

des Königlichen Landgerichts. Zivilkammer 4.

[27300] Bekaunutmachung. 1b R. 34/08. Oeffentliche Zustellung.

Der Rechtsanwalt Justizrat Dr. Flinter in Weimar, als Vertreter der Frau Hedwig Brand, geb. Markart, in Pfiffelbah, erhebt Klage gegen den Färbereibesißer Otto Brand, zuleßt in Pfisfelbach, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung, mik dem Antrage, die Ehe der Streitteile zu scheiden, den Beklagten für den allein {huldigen Teil zu er- flären und ihm die Kosten des Rechtzstreits auf- zuerlegen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Nechtsstreits vor die 1. Zivilkammer Großherzogl. Landgerihts zu Weimar zu dem au Donnerstag, den L, Oktober 1908, Vor- mittags 9 Uhr, anberaumten Verhandlungstermin/ mit der R einen bei ‘dem genannten Gericht ug acien e<tsanwalt zu seiner Ver? tretung zu bestellen. Zum Zwe>e der öffenilichen pla wird dieser Auszug der Klage hiermit ekannt gemacht.

Weimar, den 23. Junt 1908.

Der Gerichtsschreiber des Großherzogli Sächsischen Landgerichts. [27293] Oeéeffeutlichye Zustellung.

Die Elisabeth Besowski in Dien bei Goul- Petersonnenstr, 63, Prozeßbevollmächtigte: Reh anwälte Frank und Dr. Elias in Dortmund, klas gegen den Meßger Theodor Lange jr., früher Husen bei Courl, zur Zeit unbekannten Aufenthal unter der Behauptung, daß Beklagter der Vater i von der Klägerin außerehelih geborenen Kindes [r mit dem Antrage auf Zahlung von 150 46 Woher bettskosten nebst 49/6 Zinsen seit Klagezustellung, Uk eantragt, das Urteil für vorläufig vollstre>tar i! erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgeriht in Dortmund, Zimmer 84, auf den 23. Oktober 1908, Vormittags 9 Uhr. Zum Zre>e der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug dèr Klage b-kannt gemacht.

Dortmund, den 17. Juni 1908,

__ Grotemeyer,

Gerijts\hreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[27696] Oeffentliche Zuftellung.

Die Ebefrau Emil Sooth in Velbert, Friedri&- ftraße 100, Prozeßbevollmätztigter: Rechtsanwalt Idel in Glberfeld, klagt gegen den S@&losser Emil Sooth, früher in Velbert, jegt ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, unter der Behauptun daß Beklagter sie böslih verlassen habe, em Antrage auf Verurteilung des Beflagten zur Zaßlung einer jährlichen Rente von 600 #- Die Klägerin ladet den Beklagten zur mindlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 7. gioile kammer des Königlichen Landgerichts in Elberfeld 2 den 28. Oktobcr 1908, Vormittags 10 un mit der Aufforderung, etnen bei dem gedachten Gerl zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e e öffentlichen Zustellung wird dieser Äuszug der Klag bekannt gemacht.

Elberfeld, e 22. Juni 1908.

ranke, Aktuar, S Gerihtss{reiber des Könialichen Landgecichts-

685] Oeffentlicbe Zustellung.

Der minderjährige Willi Carl Detering, gebots am 19. Februar 1902, in Hannover, vertreten du seinen Vormund, Schlossermeister Carl Wuns tit selbst, Dieterichsstraße 21 A, klagt gegen den Mot Carl Nüt in Hannover, Am Judenkur<hof 3, unbekannten Aufenthalts, aus außereheliher He zeugung, mit dem Antrage auf Verurteilung des “ir klagten mittels vorläufig vollstre>baren Urteils E Zahlung von vierteljährlihßen Unterhaltsgel oll von 60 46 vom 19. Februar 1905 an bis zum get endeten 16. Lebensjahre des Klägers, die rüdständi sofort, die künftigen am 19, August, 19. NovenS 19. Februar und 19. Mat jedes Jahres fällig- Ger Kläger ladet den Beklazten zur mündlichen nte handlung des Rechtsstreits bor das Königliche ABZ, Grid in Hannover, Abt. 5 6, Hallerstraße 2

immer 21, auf den 4. November 1908, lien mittags L Uhr. Zum Zwe>e der ofene Zustellung wird dieser Auszug der Klage Dannoves der 16 I A0 ;

aunover, den 18. Jun s G. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amsgeridht8 1s [27691] Oeffentliche Zustellung, Œ d

Der minderjährige Otto Rudolf Krause ¿ Selm f glei seine Mutter und Vormünderin Mt ibe v E led. Krause in Leipzig-Volkmarsdorf 4 Mald/ treten dur< Rechtsanwalt Justizrat uth be A Tate pegen ven A D » früber in Hartha ¡ unbekannten Aufenthalts, unter der Behaup! 21, Mai Beklagte sei der außereheliche Vater Ste auf vol” 1908 geborenen Klägers, mit dem An Zahlun v [äufig vollstre>bare Verurteilung zus F jébrli y 172,90 (6 an die Klägerin und pon X" ebens abre ab 1. Juli 1908 bis zum erfüllten 19 äg des Klägers an den jeweiligen ien ‘Verh u laden den Beklagten zur Min liche Amtsgericht ? des Rechtsstrcits vor das A L , ace I M mittag L.

Waldheim, den 20. Junt 19 Der Gerichtsschreiber des König