1908 / 150 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht: den in die erste R, und Ephoralstelle in Goldap berufenen Pfarrer Bu < olz, bisher in Dubeningken, zum Superintendenten der Diözese“ Goldap, Regierungsbezirk Gumbinnen, zu ernennen.

Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht: den Kreissekretären Konrad Bir in Anklam und No- bert Kürschner in Nimptsh aus Anlaß ihres Uebertritts in- den Ruhestand den Charakter als Ne<hnungsrat zu verleihen.

Finanzminister um.

Die Rent meisterslelle bei der Königlichen Kreiskasse in Wied enbrü>, Regierungsbezirk Minden, ist zu beseßen.

Justizministerium.

Die nachgesuchte “Bar aung mit Pension ift erteilt : den „Landgerichtsräten Geheimer Justizrat - Biermann in Hechingen, Dr. Heinrich NaE und Blumenfeld vom andgeriht T in Berlin un tien Bensieg bei dem Amtsgericht Berlin-Mitte, angel in Koppenbrügge, Heinzemann in Weilburg, Buchholz in Braunsberg, Heinemann in Königsberg i. Pr., Masuth in Gerdauen, Meyer in Culmsee und Himburg in Osterburg.

Dem Landrichter Dübbers in Cöln ist die nahgesuchte Entlassung aus dem Justizdienst erteilt.

Verseßt sind: die Amtsgerichtsräte Tis mer vom Amts- geriht Berlin-Mitte und Heilbrun in Kiel als Landgerichts- râte, ferner der Landgerichtsrat Weßel in Bromberg an das Landgeriht T in Berlin, die Amtsrichter: Freiherr von ea in Schwedt nah Frankfurt a. M., Kokott in

ppeln na<h Brieg, Kittler in Nicolai nah Altona, Dr. Kirchner in Görliß als Ländrichter an das dortige Landgericht, Gruber in Kaukehmen als Landrichter nah Magdeburg und der Landrichter Pohlschröder als Amts: rihter nah Essen.

Der Notar Franz Jordan in Prökuls hat sein Amit niedergelegt. Jn Berlin sind zu Notaren ernannt: T. für die Dauer ihrer Zulassung zur Rechtsanwaltschaft :

die Rechtsanwälte Zustizrat Albert Pinner, Justizrat Adolf Senff, S Dr. Max Lewin, Justizrat Leo Lilienthal,

ustizrat Dr. Arthur Gerson, Justizrat Georg Mankiewig, Max Hahn, Alfred Hennigson, Dr. Alfred Saalfeld, Dr. Karl Görres, Johannes Abraham, Dr. Hermann Barnau, Paul Lüders, Paul Boehlau, Gerhard Küster, Rudolf Shumacher, Dr. Richard Eßtzel, Dr. Ernst Beer und Benno (Benjamin) S <lomann in Berlin mit An- weisung ihres Amtssißes in demjenigen Teile der Stadt Berlin, der zum Bezirke des Amtsgerichts Berlin-Mitte

ehört, 5 Justizrat Karl Hamburger, Justizrat Bernhard Sintenis, Viktor von Glasenapp in Berlin mit An- weisung ihres Amtsfsißes in emjenigen Teile der Stadt Berlin, der zum Bezirke des Amtsgerichts Berlin-Schöne- berg gehört, : N A x Justizrat Moriß Rat kowski in Berlin mit Anweisung Ee in Berlin innerhalb der Stadtbezirke 308a, D, c, / ; 2 Friedri<h Brandt in Berlin mit Anweisung seines Amts- sißes in Berlin innerhalb der Stadtbezirke 246a, b/C7 247A, 247 c, 250 und des südli der Ringbahn belegenen Teiles des Stadtbezirks 247 þ, : TI. auf Lebenszeit : S der Rechisanwalt, Justizrat Bruno Wolff in Breslau, der Rechisanwalt und Notar, Justizrat Hugo Skopnik in Königs-Wusterhausen, der Rechtsanwalt und Notar, Justizrat Eugen Coßmann in Siegen, der Rechtsanwalt und Notar Max Conrad in Leib mit Anweisung des Amtssißes in dem- jenigen Teile der Stadt Berlin, der zum Bezirk des Amts- gerichts Berlin-Mitte gehört, Î ; der Rechtsanwalt und Notar, Justizrat Schwob in Ratibor mit Anweisung des Amtssißes in demjenigen Teile der Stadt Berlin, der zum Bezirk des Amisgerihts Berlin- Schöneberg gehört.

Jn der Liste der Rehtsanwälte sind gelöscht: die Rechts- anwälte Brückmann bei dem Landgericht in Jnsterburg, Klengzan bei dem Amtsgericht in Potsdam, Franz Jordan bei dem Amtsgericht in Prökuls, Kurzweg bei dem Amts- geriht in Gostyn und Müll er bei dem Amtsgericht und der Kammer für Handelssachen in Siegen. :

In die Liste der Rechtsanwälte sind ge ragen. die Gerichtsassessoren Michalke bei dem Kammergericht, Dr. Klefish bei dem Oberlandesgericht in Côln, Tiemann bei dem Amtsgeriht und dem Landgericht in Potsdûm, Caro bei dem Amtsgericht und dem Landgericht in Breslau, Dr. Goldberg bei dem Amtsgericht und dem Landgericht in Duisburg, Bolten bei dem Amtsgericht „in Nheydt und dem Landgericht in M.-Gladbah und Dr. Reineke bei dem Land- geriht in Münster. Ï :

Der Landgerichtsrat Breit kopf in Natibor, der Amts- gerichtsrat Fischer in Mülheim G der Rechtsanwalt Und Notar, Justizrat Wodt>e in Havelberg und der Rechts- anwalt Paul Horn in Berlin sind gestorben.

Oberrehnungskammer.

Der bisherige Geheime Kanzleidiätar Matschat ist zum Geheimen Kanzleisekretär bei der Königlichen Oberrehnungs- Tammer ernannt worden.

S E E E R R R L E

Karte des Deutshen Reichs im Maßstabe 1:100000. (Buntdru>ausgabe.)

Im Anschluß an die unterm 17. Januar 1908 angezeigten Blätter sin) die een

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Dr. Weil in Breslau, den Amts-*

dur die Kartographis<e Abteilung bearbeitet und veröffentlicht worden. Der Hauptvertrieb der Karte i der Verlagsbuhhandlung von R. Eisenshmidt bier, Dorotkeensir. 70 A, übertragen worden.

Der Preis eines Blattes beträgt 1 4 50 d.

Die Anweisung für den Dienstgebrauh zu dem ermäßigten Preise von 75 H für jedes Blatt erfolgt dur< die Plankammer der König- lien Landesaufnahme hier, NW. 40, Mosltkestraße 4.

Berlin, den 24. Juni 1908.

Königliche Landesaufnahme. Kartographische Abteilung. von Zglini>i, . Oberstleutnant und Abteilungs<hef.

Karte des Deutschen Reichs im Maßstabe 1 : 100000.

Im Anschluß an die unterm 16. Januar 1908 angezeigten

Blätter ist die Sektion 337 Halberstadt dur die Kartographishe Abteilung auf Grund der Neuaufnahmen bearbeitet und veröffentliht worden. Der Vertrieb erfoïgt dur die Verlagsbuchhandlung von R. Eisen- {midt hierselbst, Dorotheenstraße Nr. 70A, Der Preis eines jeden Blattes beträgt 1 4 50 S.

Die Anweisung für den Dienstgebrauh zu dem ermäßigten Preise von 75 .Z$ für _jedes Blatt erfolgt dur élit ammer be öônig- oltkestraße 4.

lien Landesaufnahme hier, NW. 40, . Berlin, den 24. Juni 1908.

Königliche Landesaufnahme. Kartographische Abteilung. von Zglini>i, / Oberstleutnant und Abteilungsef.

Meßtis<blätter im Maßstabe 1:25 000.

Auf Grund der Neuaufnahmen sind ansließend an die in der

Anzeige bom 12. März 1908 verzeihneten Blätter die na@stehend in itbograpbie hergestellt und veröffentliht worden : e

Nr. 104 Rausthen, 105 Neukubren,

106 Cranz, 108 Postni>en,

227 Zimmerbude, 277 Balga,

279 Pörshken, 280 Mahnsfeld,

281 Tharau, 2810 Stößen,

2811 Hohenmölsen, 2812 Predel,

2923 Schwarzenborn, 2942 angenleuba-Niederhain,

3005 Niederwiera,

3047 Niederklein, 3049 Berta

3108 Norde>,

3111 Búf. Salzshlirf, 3112 Salz\{hlirf, 3113 Hünfeld, 3170 Hosenfeld, 3185 Löfsau, 3272 Schaumburg, 3478 Beuren, 3479 Morscheid, 3481 Kirn, 3513 Nohfelden.

Der Vertrieb erfolgt dur< die Verlagsbu andlung von R. Eisenshmidt hierselbst, Dorotheenstraße 70 A 8 L Der Preis eines jeden Blattes beträgt 1 4 Die Anweisung für den Dienstgebrauhß zu dem ermäßigten pree von 50 S für jedes Blatt erfolgt dur die lankammer der öniglihen Landesaufnahme hierselbft, NW. 40, Moltkestr. 4. Berlin, deñ 24. Juni 1908.

Königliche Landesaufnahme. Kartographishe Abteilung. von Zglini>i Oberstleutnant und Abteilungscef.

Nichtamlkliches.

Deutsches Reich.

Prenßen. Berlin, 27. Zuni.

Seine Majestät der Kaiser und König hörten heute vormittag in Kiel an Bord der Jacht „Hohenzollern“ den Bas Jes Staatssekretärs des Reichsmarineamts, Admirals von Tirpiß.

Der Bundesrat versammelte sih heute u einer Plenar- sißung; vorher hielten die vereinigten Ausf üsse für Zoll- und Steuerwesen und für Rechnungswesen, die vereinigten Ausschüsse für s und Steuerwesen und für Justizwesen, die vereinigten Ausschüsse für Zoll- und Steuerwesen und für

andel und Verkehr, die vereinigten Ausschüsse für Zoll- und

teuerwesen und für Elsaß-Lothringen sowie die vereinigten Ausschüsse für Rechnungswesen und für Elsaß-Lothringen Sigzungen.

B“

Laut Meldung des „W. T. B.“ ist S. M. S. „Loreley“ vorgestern in Varna eingetroffen.

Oesterreich-Ungarn.

m österreihishen Abgeordnetenhause sprachen “cie in der fortgesezten Spezialdebatte über das Buvdget

no< eine Anzahl Redner, worauf die Debatte geschlossen

wurde. L

Der Generalredner pro Abg. Leopold Steiner trat, „W. T B.“ zufolge, in entschiedener Weise für den Bau der Wasser- straßen ein und erklärte dann, er habe nihts einzuwenden gegen die Autonomie der Hohschulen, vorausgesebt, daß sie ein Hort der Wissen- schaften seien und ni<t zum Schauplaß wüster Agitationen einzelner Professoren werden. Der Generalredner contra Abg. Muqhitsc besprach die jüngsten Grajer Ereignisse, protestierte gegen die auf- reizende, überflüssige Verwendung des Militärs und die Veileßung der Autonomie der Stadtgemeinde.

Es folgten taisähliche Berichtigungen, bei welcher Gelegen- heit der Präsident die Redner ermahnte, ih streng im Nahmen der Verhandlungen zu bewegen.

Nach den Worten des Präsidenten kam der Abg. Graf Stern- berg auf Bemerkungen verschiedener Abgeordneten zurü> und erklärte \{ließli<, derjenige, der wie der Abg. Dascinzki unter dem Schuße der Immunität den ganzen Priesterstand beleidigt habe, set ein Fetgling. Die Sozialdemokraten stürmten mit geballten Fäusten N den Abg. Grafen Sternberg eir, um den si< die hristlih-\ozialen Abgeordneten harten. Es entstand ein wüster Tumult, in dem Tätlihkeiten nur mit Mühe verhindert wurden. Der Präsident, der die Rube nicht herzustellen vermoÏte, unterbrah die Sißung und verließ den Saal. Mehrere sozialdemokratishe Abgeordnete warfen Dru>sachen gegen den Abg. Grafeu Sternberg Die Bewegung dauerte längere Zeit an, bis es einflußreihen Abgeordneten gelang, die Ruhe wiederherzuftellen. Die Sozialdemokraten nahmen hre Pläye ein. Der Präsident Weiskirhner gab seinem tiefsten Bedauern darüber Ausdru>, daß si, während das Haus der Au: übung seines witigsten Retes obs liege, folhe Sjzenen ereignen konnten, und entzog dem Abg, Grafen Sternberg wegen des Redecxjesses, den er si hatte zu \{ulden kommen lassen, das Wort. Der Abg. Graf Stern berg protestierte,

heftig gestikulierend, gegen die Wortentztehung. (Anhaltender irm,

große Bewegung, die au< fortdauerte, als der Präsident dem nächsten Kedner, Professor Masaryk, das Wort erteilte) Unter allgemeiner Unruhe stellte der Abg. Masaryk die Behauptung des Abz. Seliger richtig, daß einer feiner S(ülec infolge scines Unterrichts „tinen Selbstmord verübt habe, und wies aus dessen Tagebüchern nah, daß der Schüler wegen unheilbarer Krankheit den Selbst- mord verübt hatte. Cine weitere tatsählihe Berichtigung des Abg. Masaryk bezog si< auf den Syllabus. Sämtliche dem geistlichen Stande angehörenden Abgeordneten mit Ausnahme des Abg. Seliger, der dem Redner zuhörte, verließen demonstrativ den Saal. Die Abgg. Dr. Myslivec, Graf Sternberg und Bielholavec verlangten stürmisch, daß dem Abg. Masaryk, der bereits längere Zeit gespowen habe, das Wort entzcgen werde. Stürmishe S{hlußrufe egleiteten den Rest der Ausführnngen Masaryks. ; Nach einigen persönlichen Bemerkungen s<hriti das Haus zur Abstimmung über das Budget. Der gesamte Staats- voranshlag nebst den vom Budgetausshusse beantragten Re- solutionen wurde mit überwiegender Majorität angenommen. Unter den angenommenen Resolutionen befindet sih auch eine solche, in der die Regierung-aufgefordert wird, der Verstaat lihnng der Südbahn ernstlih näher zu treten.

Eine Resolution Wolf, betreffend die Errichtung einer deutshen Kunstakademie in Prag, wurde mit 194 gegen 189 Stimmen angenommen. Bei folgenden Beratung des Fin anzgeseßes brachte der a Ellenbogen einen Zusaßantrag ein, wona dié Zuersteuer bis zum Schluß des Jahres 1908 38 Kronen, vom 1. Januar 1909 ab 30 Kronen betragen sol. Nah längerer stürmischer Debaite wurde der Zusaßantrag Ellen- bogen in namentliher Abstimmung mit 234 egen 126 Stimmen abgelehnt. Das Finanzgeseß wurde A angenommen und ebenso in dritter Lesung das Gesamtbudgei. Das Haus er ledigte sodann ohne Debatte in sämtlichen Lesungen die Zu- erkennung der pupillaris<en Sicherheit an mehrerer Anleihen, darunter an 360 Millionenanleihe der Stadt Wien. Hierauf wurde die Sizung na 151/„stündiger Dauer

geschlossen. Frankreich.

Der Ministerrat bestimmte in seiner gestrigen Sißung- daß die Regierung eine Internationale Konferenz zU- sammenberufen solle, um den Au tomobilverkehr zu regeln und zu erleichtern. Die Konferenz wird zur gleichen Zeit mit

dem Jnternationalen Kongreß für Wegebau in Paris zu? sammentreten.

…_— Der Senat sehte gestern die Beratung über den Rü>kauf der Westbahn fort.

Nah dem Bericht des „W. T. B.* erklärte der Minister Barthou, die Regierung leh=e den Antrag Lintilhae ab, die Er- klärung des Rückkaufs an die Kompagnie zu vertagen, bis das Geseß über die Organisation des neuen Staatseisenbahnneßes vom Senat und der Kammer angenommen fein würde, Prevet beantragte it Namen der Cisenbahnkommission, daß die. Organisation und Ver“

waltung des neuen Eisenbahnneyes dur Speztalgeseße und nit

dur< Verordnungen geregelt werden sollten,

Nachdem der Finanzminister Caillaux sih hiermit ein verstanden erklärt hatte, wurde der Antrag Prevet dur Händeaufheben genehmigt. Sodann wurde die ganze Vorlage Uber den Rückkauf der Bahn mit 155 egen 118 Stimmen angenommen und darauf die Sißung géshlofsen.

Die Deputiertenkammer verhandelte in der ied Sizung über eine JZnterpellation, betreffend die Ab-

eßung des Lehrers Drome wegen antimilitaristis<er PLAE gans Be i

Der Abg, Buiss on verteidigte, obiger Quelle zufolge, die Lehrer- schaft, die keineswegs hervéistish und vom Lea att N Geiste beseelt sei. Der Unterrichtsminister Doumergue wies darauf hin, daß der gemaßregelte Lehrer geäußert habe, Clemenceau müsse füsiliert werden, wenn er in einem Streitfall mit Deutschland nit zu einem Schiedsgericht seine ZufluGt nehme und ih auf einen

Krieg einlasse. Er übernehme e v orturg für die Absebung dieses Lehrers, der wed seiner Gesinnung dur<haus ungeeignet sei, * die Jugénd ers

ju zieben, und er halte es für notwendig, die L r ein gf sunder Geist herrshe, von Persone ¿u Se RE M va Schule Ziele E die von keinem Republikaner gebilligt werden ee

le Kammer nahm mit 472 gegen 70 Stimmen ein Tagesordnung an, welche die Erklärung der Regierung billigt. Sodann wurde die Sißung aufgehoben.

S Rußland, is

e Dutna verhandelte gestern na des Eta des Unterrichtsministeriuums Über des G er Finanz? kommission, betreffend eine vom Handelsminister eingebraht€ Geseßvorlage über die Bewilligung der Mittel zur Unter? stüßung der temporären Dampfschiffahrt der frei- willigen Handel sflotte zwischen Wiadiwostok und China bezw. Korea und Japan.

Der Referent d , laut Berit des M T er Finanzkommission beantragte,

. D.“, die Gesebßesvorlage ohne Veränderung an“ *

¡unehmen ; der Referent der Budgetkommi sion- fand Unterstüßung der Linie Wladiwostok— Tsuruga oeales: im übrigen {loß er sich dem Antrag der Finarzkommission an- Im Namen derx Kadeltenpartei {lug der Abg. Ingenieur Nekraf\o vor, jegli%e Unterstäßung abzulehnen und keine von den genannten Schiffahrtslinien zu bewilligen. Hterau wies der Handelsminister Shipow in längerer Rede auf die große Wichtigkeit der Vereinigung des Festlandes mit dem Meere e Zentrum und Brennpunkt der Weltipolitik hin. „Falls wir di€ Dampischiffahrt nit einführen", erklärte ter Minister, „wird der ebr auf dem Ufer unterórcehen. Nicht im Juteresse cs aggressiven Politik, sondern um die Möglichkeit der erteiti/ gung zu sichern, ift eine direkie Verbindung nit nur, Vie die Budgetkommission will, bis" Schanghai, sondern au lle Tsuruga und dur dieses direkt mit Yokohama notwendig, weil a S Orte nö:dli® dieser Linie nah Wladtwostok hinstreben Falls L niht beide Linien bestätigen, können uns beliebige Bedingung h diktiert werden." Der Minister {loß mit den Worten: va 7 vor kurzem im fernen Osten war, hoffte i, daß unsere shwere ae dort dur das Eingreifen der Duma \ih verbessern werde. Es wür? mir [eid tun, wenn Sie mich darin enttäushen würden.“ des Die Abstimmung ergab eine Majorität zu Gunsten Antrags der Finanzkommission, der die Vorlage d:s Han ministers unverändert annimmt. oto Während der Debaiten über die Schiffahrt Wladiwos fen-- Schanghai—Tsuruga brachte der Oktobrist Baron L is ausen ein Amendement zur ei R ein, L frei- le zu diesem Zwe> nötigen vier neuen Damp E z willigen Handelsflotte in Nußland gebaut werden #0 E Ver Handelsminister S<hip o w bemerkte, er Le eiten ent- feld in Jeder Hinsicht. „Es e jedo S orisher Form ehen, wenn die Duma das Amendemen annehmen würde, da die projektierten Kredite, die den Schiffbau utlande vorausseßten, nit ausreichen würden.

é un€: Das Haus lehnte das Amendement ab, worauf die Sizuns

geshlossen wurde.

der -