1908 / 178 p. 9 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

. der öffenilihen

zum Deutschen Reih

A2 17S.

1. Untersuhungssachen.

2, ne ote,

3. Unfall- und Invaliditäts- 2c. Ve 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 25. 5, Verlosung 2c. von Wertpapteren.

9) Aufgebote, Verlust-u. Fund- sachen, Zustellungen U. dergl.

38251 Oeffentliche Zustellung.

E S Fohanne Magdalene Dorothee Oito, geb. Hartmann, in Minden (Westfalen), Prozeßbevollmächtigter : Rechtsanwalt Davidsohn in Hildesheim, klagt gegen den Arbeiter Karl Gustav Franz Otto, früher in Hildesheim, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Be- klagte nah Verktüßung eler im Herbst 1899 wegen schwerer Mißhandlung der Klägerin gegen ihn er- kannten dreimonatigen Gefängnisstrafe auf einige Tage zu der Klägerin zurückgekehrt, dann aber von ihr fortgegangen und si seitdem nie wieder um die Klägerin und um seine 7 Kinder gekümmert hat, sowie daß er am 6. Januar 1902 si von Hildes- heim abgemeldet hat und sein A fenthalt E her nit wieder bekannt geworden ist, mit de Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden. E ie Klägerin ladet Da Beta e mündlichen Ve ung des ectsstre Ziifanner des Königlichen Landse2S0 N ilen E 26 der Aufforderung, einen

n Gerichte zugelaflenen Anwalt zu

Eeftellen, Ba wed der öfentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Hildesheim, den 29. Juli 1908. daeri@t Der Gerichts\chreiber des Königlichen Landgerichts.

E entliche Zuftellung. 5

abe i lie Zugeherin Maria Maier in München hat durch Re@tsanwalt Hingerl dahier mit Schristsaß vom 22. Juli 1908 gegen ihren Chemann Franz Xaver Maier - zuleßt Schmiedmeister in Niederviehbac, nun unbekannten Aufenthalts, Klage auf Scheidang der Che aus den 88 1587 u. ev. 1565 B. G.-B. zum K. Landgerichte Landshut erhoben. Zur münkblichen Berhandlung über diese Klage ift Termin auf Samstag, deu- 14. November 2.908, Vormittags 9 Uhr, bestimmt. Zu diesem Termine wird der Beklagte durch den tflägerischen Vertreter mit der Aufforderung geladen, rechtzeitig cinen bei dem K. Landgerichte Landshut zugelassenen Rechtsanwalt zu seiner Vertretung zu bestellen. Der Flägerishe Anwalt wird beantragen, zu erkennen : 1. Die zwischen den Streitsteilen bestehende Ghe wird aus Verschulden des Beklagten Franz Xaver Maier geschieden. II. Der Beklagt? hat die Streits- Fosten zu tragen bzw. der Klagspartei zu erstatten. Zum Zwecke der durch erihtsbes{luß vom 54 ds. Mts. bewilligten: öfentlihen Zustellung an Franz Xaver Maier, unbekannten Aufenthalts, wird dieser Klageauszug veröffentlicht.

Landshut, den 28. Jali 1908.

Gerichts\{reiberei des K. Landgerichts. Der K. Obersekretär : (L. 8.) Huber.

38085 Oeffentliche Zuftellung.

i Nr. Do 782. fe Ehefrau des Spenglers Julius Nachtrab, Anna Maria Nachtrab, geborene Gert, zu Ludwigshafen a- Rh, vertreten durch Rechts- anwälte Dr. Panther und Lr. Gerhard in Mann- heim, klagt gegen ibren genannten Ehemann, früher zu Mannheim, L 4. 4, z. Zt. an unbekannten Orten abwesend, auf Grund des $ 1567 Abs. 2 Ziff. 2 B. G.-B., mit dem Antrage auf Scheidung der am 19. Mai 1909 in Ludwigehafen a. Rb. geschlofsenen (Ehe der Parteien wegen bösliden Verlassens, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die II1. Zivilkammer des Groß- herzogl. Landgerits zu Mannheim auf Freitag, den 20. November 1908, Bormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelafsene Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemaht.

Maunheim, s a S nters{ri s Gerichts\shreiber des Großherzogl. Landgerichts.

[38521] Oeffentliche Zustellung. Die Arbeiterfrau E E el geb: Wefiphal, in Tilsit, Winkelstraße 4, Prozeßbevollmäßhtigter : Justizrat Meyer in Tilsit, klagt gegen den Arbeiter Martin Rudat, früher in Tilsit, Ragniterstraße 32, jeßt unbekannten Aufenthalts, auf Grurd der Behauptung, daß er, troydem er durch Urteil des Königlichen Landgerichts Tilsit vom 5. Januar 1907 zur Her- tellung der häuslichen Gemeinschaft verurteilt ist, dem Urteil in bôöswilliger Absicht nicht Folge ge-

mittags 9 Uhr-

[leistet habe, mit dem Antrag auf Ehescheidung. Die u

Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Rechtsstreits vor die T1. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Tilsit auf den 7. November 1908, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, elnen bei dem gedachten Ge. richte zugelafsenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke Bu wird dieser Auszug der Klage bekannt gema. :

Tilsit, den 25. Juli 1908.

Siemoneit, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

38252 Oeffentliche Zustellung.

E E ebéfen Karoline Bletner, ceb. Schindler, zu Siraßburg, Prozeßbevollmächtigte : Rechtsanwälte Justizrat Lange und Korsch bier, klagt gegen ihren Ehemann Peter Bletner, Zimmermann, früher in Straßburg, 3. Zt. ohne bekannten Wohn- und Auf- enthaltsort, mit dem Antrage, den Beklagien zur Wiederkerstellunz des chelihen Lebens kostenfällig zu verurteilen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündliGen Verhandlung des Rechisftreits vor die IT. Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerichts in Straßburg i. Elf. auf den 16. November 1908, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen

dsachen, Zustellungen u- dergle erlust- und Fun faden, nue

Zweite Beilage

Berlin, Donnerstag, den 30. Juli

bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu

bestellen. Qua Zweke der öfffentlihen Zustellung

wird dieser Auszug der Klage bekannt gemaht. Sträfßburg, den 24. Zuli 1908. Gerichtsschreiberei des Kaiserlichen Landgerichts.

080] Oeffentliche Zuftellung.

(38080). rie Amalie Henriette Wagner in Dresden, geseßlich vertreten dur ihren Vormund, den Arbeiter Marx William Ruscher in Dresden, Klägerin, und die ledige Ottilie Wagner in Dresden, ‘Mitfklägerin, Prozeßbevollmächtigter : der vorgenannte Arbeiter Ruscher, klagen gegen den Präparateur Aage Hans Albert Christian Larsen, früher in Oberlößniß, Sgulstraße 49D, jeßt unbekannten Auf- enthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte der Mitklägerin innerbalb der ge]eßlichen Empfängnis- zeit beigewohnt und demgemäß als Vater zu dem von ihr am 21. Oktober 1202 außer der Che ge- borenen Kinde der Klägerin ¿1 gelten habe, mit dem Antrage, den Beklagten in vorläufig voll- streckbarer Form zu verurteilen: 1) der Mitklägerin die Kosten des Unterhalts für die Klägerin auf die Zeit vom 1. September 1904 ab bis zum 31. Juli 1908 mit 828 46, 2) der Klägerin vom 1. August 1908 an bis zum erfüllten sechzehnten Lebensjahre als den der Lebensstellung der Mutter entsprehenden Unterhalt eine vierteljährlih im voraus zu, ent- richtende und am 1. Januar, 1. April, 1. Juli und 1, Oftober jedes Jahres für das mit diesen Tagen beginnende Vierteljahr fällige Geldrente von 216 M jährli, die verfallenen Beträge sofort in unge- trennter Summe, zu bezahlen. Die Klägerinnen laden den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des ReHtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Dresden, Lothringerstraße 111, Zimmer 155, auf den 23. November 1908, Vorm. {9 Uhr.

Der Gerichts\chreiber des Königlichen Amtsgerichts

Dresden, am 25. Juli 1908,

[38512] Oeffentliche Zuftellung.

Die minderjährige Elisabeth Paulokat, vertreten Schneidermeister Johann Sghröder zu Stallupönen, klagt gegen den Müller- gesellen George Petrat, früher zu Stallupönen, jet unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptang, daß der Beklagte ihr natürlicher Vater sei, mit/ dem Antrage auf Zahlung einer Unterhaltsrente von vierteljährlih 27 #6 für die Zeit vom 28. April 1908 ‘bis zu ihrem se{chzehnten Lebenejahre. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgeriht zu Stallupönen auf den L, Dezember 1908, Bormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Stallupöueu, den 25. Suli 1908.

Koppenßagen,

Gerichts\hreiber des König ihen Amtsgerichts.

[38247] Oeffentliche Zuftellung.

Die Oekonomenseheleute Iohann und Barbara Segerer in Rieden klagen gegen Schneiderssohn Michael Segerer von Nieden, nun unbekannten Aufenthalts, wegen Lösung einer Hypothek, Reallast, persönlichen Dienstbarkeit und sonstiger Rechte, mit dem Antrage, zu erkennen: 1) Sa ift schuldig, die schung der im Grundbuche für Nieden Band 1V Seite 174 ff. Blatt 142 für ihn eingetragenen Hypothek, Reallast, pe sonstiger Rechte zu bewilligen. 2) Derselbe hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen bezw. zu erstatten. 3) Dieses Urteil wird für vorläufig vollstreckbar erklärt. Beklagter wird zur münd- lihen Verhandlung des Rechtsstreits in die öffent- lihe Sihung des Amtsgerihts Amberg vom Dienstag, den 20. Oltober 1908, Vor- mittags S{ Uhr Sigzungssaal Nr. 4 geladen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemaht. Die Sache ist als Feriensache erklärt.

Amberg, den 27. Juli 1908.

Gerichtsschreiberei des Kgl. Amtsgerichts. Der Kgl. Sekretär: (L. 5.) Steigelmann.

[38253] Oeffentliche Zuftellung. __

Die Firma Otto Te, Inhaber H. Hündors, in Berlin, Dresdenerstr. 109, Prozeßbevollmächtigter : Rechtsanwalt Dr. Broh, Berlin, Alexanderplaß 2, klagt gegen den Herbert Münchow, früher in Hankels Ablage bei Zeuthen beim Rentier Otto Münchow, au Grund der Wechsel vom 26. März 1908 über 590 H, vom 96. März 1908 über 75 M

d S LOG 13M ae s 1 Mat 1908 unden vom 13. Pcal , 21. Ma Protefturt i 1908, mi eie Antrage ut Ba nebst 6 9/9 Zinsen : a. von e

Pes 1 nta 1908, b. von 75 M seit dem 21. Mai 1908, c. von 400 M seit dem 17. Juni 1908 und 32,10 M Weg@selunkosten. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rehts- streits vor die 10. Kaminer für Handelssachen des Königlichen Landgerichts I in Berlin, Neue Friedrih- straße 16/17, 11. Stockwerk, Zimmer 76, auf den 19, September 1908, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwoecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug E A: bekannt gemaht. Aktenzeichen: 54. P.

Berliu, den 27. Juli 1908.

S@rapel,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts T. [37503] Oeffentliche Zustellung.

Die Erben des verstorbenen Sébeime Medizinal- rais Professor Dr. A. Hoffa, Berlin, Kurfürsten- damm 185, 1) die Witwe Frau Sophie Johann Wilhelmine Hoffa, ü Töchter : a, Fräulein Elsa Emely Wilhelmine Hoffa,

dur ihren Vormund,

Öffentlicher Anzeiger.

geb. Günther, 2) seine fünf | Hef

1 und 28 zu Charlottenburg, Kurfürstendamm 185, wohnhaft, b. Frau Oberleutnant Frieda Sophie Marie Roser, geb. Hoffa, zu Saarburg, ec. Fräulein Sophie Glijabeth Minna WMéèargarethe Hoffa, a. Bertha Nora Irene Hoffa, 6. Nelly Karola Mathilde Hoffa, 2c—e in Ghartottenburg, Kur- fürstendamm 185, zu 2c—e& minderjährig, ver- treten durch ihre Mutter, die Klägerin zu 1, Prozeß- bevollmächtigte: Rechtsanwälte Ahlemann und Dr. Paulus in Berlin, Leipzigerstr. 110, klagen gegen den Grafen von Talleyraud - Perigord, zur Zeit unbekannten Aufenthalts, früher in Lausanne Schwetz), Hotel Windsor, auf Grund der Be- auptung, daß der Beklagte aus dem Wechsel vom 92. November 1906 über 1500 4, zahlbar am 15. Mai 1997, welcher am 17. Mai 1907 präsentiert worden sei, hafte, mit dem Antrage, den Beklagten kosten- pflichtig ¿u verurteilen, an Kläger a. 1500 H nebst 6 9/o Zinsen seit 17. Mai 1907, b. 9,70 (6 Wewhsel- unkosten zu zahlen, und das Urteil für vorläufig voll- streckbar zu erklären. Die Kläger laden den Be- flagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts8- streits vor die 2. Ferienkammer für Handelssachen des Königlichen Landgerichts 11 in Berlin SW. L, HallesGes Ufer29/31, Zimmer 67, auf den 31. August 1908, Vormittags 10 Uhr, mit der Aus- forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zuge- laffenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 21. Juli 1908.

iemke,

Geritsshreiber des Königlichen Landgerichts I. [38082] Oeffeutliche Zuftellung.

Die Firma Carl Wilde zu Berlin, Köthener- straße 45, Prozeßbevollmächtigter : Justizrat Dr. Müh- som und Rechtsanwalt SJUch zu Berlin, Letpziger- straße 57, klagt gegen den Leutnant Carl Beukuer, früher in Wilmersdorf, Berlinerstraße 10, jeßt un- bekannten Aufenthalts, auf Grund der dem Be- klagten in der Zeit vom 39. August 1902 bis 14, September 1904 auf Bestellung gelteferten Waren im Betrage von noch 256,79 4, mit dem Antrag, den Beklagten kostenpflichtig zur ablung von256,75 f nebst 4 9/6 Zinsen seit dem 1. fiober 1904 zu ver- urteilen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht in Charlottenburg, im Zivil- gerichtsgebäude, Amtsgerichttplaß, nahe dem Bahnhof Charlottenburg, 1 Treppe, Zimmer 22, auf den 30. Oktober 1908, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwedte der öffentlichen Zu tellung wird diejer Huszug der Klage bekannt gemadcht. -

Charlottenburg, den 18. Juli 1908.

Der Gerichtsschreiber Ne Amtsgerichts.

[38087] Oeffentliche Zustellung.

Der Georg Link, Waffenhandlung zu Darmstadt, Kläger, vertretéèn durch Rehtsonwalt Kern in Darm- stadt, klagt gegen den Architekten Vouderschmidt, früher in Darmstadt, Karlsstraße, 5. Zt. unbekannten Aufenthalts, wegen Forderung aus käufliher Waren- lieferung, mit dem Antrage, 1) den Beklagten zu verurteilen, an Kläger 313,16 46 (dreihundertdrei- zehn Matk 16 Pf.) nebst 49/6 Zinsen seit dem Tag der Klagezustellung an iu zahlen, 2) dem Beklagten die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen, 3) das er- gehende Urteil ohne oder gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streits vor die I. Zivilkammer des Großherzoglichen Landgerichts zu Darmstadt auf Freitag, deu 2. Ofk- tober 1908, Vormittags $ Uhr, mit der Auf- forderung, einen bei dem gedadhten Gerichte zu- gelaffenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Darmstadt, den 24. Juli 1908.

evi, Ger.-Af,, als Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Landgerichts. (38081] Oeffentliche Zustellung.

Die Bs arburger Kohlenhof, Carl Knust, zu Harburg, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsänwälte Zustizrat Palm und Dr. Regula in Harburg, klagt gegen den Arbeiter und Kaufmann A. P. Bull, rüher zu Buchholz, jet unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Beklagter ihr für Anfang Mai 1908 käuflich gelieferte Braunkohlen (einen, Waggon, enthaltend 10 640 Kilo) den dafür ver- einbarten, auch angemessenen Preis von 122,35 schulde, mit dem Antrage, den Beklagten kosten- pflichtig zu verurteilen, an die Klägerin 122,35 4 nebst 6 9/9 Zinsen seit 1. Juni 1908 zu zahlen, auch das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgeriht zu Harburg a. d. Elbe auf Freitag, den 27. November 1908, Vormittags 10 Uhr. um Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser

uszug der Klage bekannt gemacht.

Harburg, den 23. Juli 1908,

Heinemann, Gerichtsschreiber Königlichen Amtsgerichts. [38338] Oeffentliche Zustellung einer Klage.

Der Pen Jakob Kübler zu Karls- ruhe, Rintheimerstr. 28, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Salomon Oppenheimer in Karlsruhe, fsagt gegen den Heinrih Ludwig Lefßle, zur Zeit an unbekannten Orten, früher zu intheim, unter der Behauptung, der Kläger habe ‘vom Bes flagten das Grundslück Lgb. Nr. 13536 ter Ge- markung Rintheim gekauft, für den Nest des Kauf- preises von 600 6 sei eine Sicherungshypothek im

{| Grundbu Karleruhe, Abteilung Rintheim, Band 6

eft 8 Abt. 111 Nr. 1 eingetragen, der Ka i sei längst bezahlt, der Beklagte habe aber die Bleie,

sanzeiger und Königlich Preußischen Staatsanzeiger.

1908,

6. Komanmditgesellshaften auf Aktien und Aktiengesells{. : 7, GErwerbs8- und Birtsetal

8. Niederlassung 2c. von Rechtsanwälten.

9, Bankausweise.

10. Verschiedene Bekanntmaungen.

t8genofsenshaften.

bewilligung bis jeyt nicht erteilt, mit dem Antrage auf Urteil dahia: Der Beklagte wird verurteilt, die auf dem Grundstück des Klägers Lgb. Nr. 13 536, Grundbuch Band 6 Heft 8 Abt. 111 Nr. 1 einges tragene Sicerungsbypothek, bisher Gemarkung Rint- heim, jeßt Gemarkung Karléruhe, in Höhe von 600 f nebst Zins löschen zu lassen und demgemäß vor dem Grundbuchbeamten in Karlsruhe oder einem zuständigen Notar bie Löschungsbewilligung zu erklären und zu unterschreiben. Der Beklagte hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Das Urteil ist gegen Sicher- heitéleistung vorläufig vollstreËbar. Der Kläger lädt den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die V. Zivilkammer des Große herzoglihen Landgerihts zu Karlöruhe auf Montag, deu 9. November 1908, Vormittags 9 Uhr, wit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Karlsruhe, den 27. Juli 1908.

Stußg,

Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Landgerichis. [38339] Oeffentliche Zuftellung einer Klage.

Nr. 16 191. Der prakt. Arzt Dr. med. Ed, Molitor zu Karlsruhe, Kriegstraße Nr. 56, Prezeß- bevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Salzer hter, fíagt gegen die Chefrau Bertha geb. Goldfarb, an unbekannten Orten, früher zu Wien, unter der Behauptung, daß der Kläger Gläubiger einer Buchs bypothek von 14 000 1, eingetragen auf das Grunde üt Eisenlohrstr. 35 Lab. Nr. 3986bþ Grundb. Bd. 314 Hest 5 in Abt. 111 hier, Eigentümerin des Grundstücks sei die Errungen|chaftsgemeinschaft der Beklagten und ihres Chemanns, die Hypothek" set auf 1. Fuli 1908 gekündigt, Zablung jei nicht er- folgt, die vereinbarten Zinsen 9 °/o, bei iwet- wöchenilihem Verzug 6 %/% seten vom 1. April 1908 rüdständig, mit dem Antrage auf Urteil dahin: Die Beklagte wird verurteilt, wegen der Forderung des Klägers von 14000 4 und 6909/9 Zinsen seit 1. April 1908 die Zwangsvollstreckung in das Grund- füt Cisenlohrstraße Nr. 35 Lab. Nr. 3986 Þ Grundbu Bd. 314 Heft 5 nah Maßgabe des Gin- trages der Hypothek in Abt. 3 Nr. 6 zu dulden. Der Kläger lädt die Beklagte zur mündlichen Vex handlung des Rechtsstreits vor die 4. Zivilkämmer des Großherzcglichen Landgerichts zu Karlsruhe auf Mitiwoch, den 30. September 1908, Vor-

mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, eien bet

dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bes

stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird

dieser Auszug der Klage. bekannt gemacht. Karlsruhe, den 27. Juli 1908.

udchler, Gerichtsschreiber des Großherzoglihen Landgerichts. [38249] Oeffeutliche Zuftellung.

Der Kaufmann Hermann Kußwor in Seckenburg,- Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Gerlach in Kaukehmen, klagt gegen den Besißer Christoph- Woska, früher in Neusorge, jeßt unbekannten Aufs- enthalts, auf Grund der Behauptung, daß Beklagter: die am 1. Februar 1908 fällig leveléuen Zinsen im: Betrage von 232,50 #4 des zu 5 9/9 verzinslihen Darlehns von 9300 46 nicht bezahlt hat, mit dem Antrage, den Beklagten unter Kostenlast zu“ ver- urteilen, an Kläger 232,50 #6 zu zahlen und wegen dieses Betrages und der Kosten die Zwangsvolls ftreckung in die Grundstücke Neusorge 8 und Neu- Sköpen 4 sowte Erbfrei - Bogdahnen 27 zu dulden. Dur Beschluß des Königlichen Landgerichts Tilsit vom 24. März 1908 ist das Amtsgericht Kaukehmen für die Klage als das zuständige Amtsgericht be- stimmt worden. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen anang des Rechtsstreits vor das Köntglihe Amtsgericht in Kaukehmen auf den 17, September 1908, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Kaukehmen, den 25. Juli 1908.

Gromelsfki, Gerichis\hreiber des Königlichen Amtsgerichts.

t gens 9 mat

e Firma A. Wolf & Co, zu Gera, o bevollmächtigter: Rechtsanwalt Max Laufe E Leipzig, klagt gegen den Student der Chemie Karl Willy Klepzig, früher in Leipzig, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behavptung, daß her Be- fsagte für im Jahre 1906 gelieferte Kleidungsstücke ihr insgesamt 755 4 \s{chuldig geworden sei, und be- antragt, den Beklagten zu virurteilen, an die Klägerin 755 6 nebst 4 9/0 Zinsen seit dem 1. Januar 1907 zu zahlen sowie die Kosten des Rechtsstreits zu tragen, auch das Urteil gegen SicWerheitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Werbänblani des Rechtsstreits vor die zwölfte Zivilkammer des König- lichen Landgerichts zu Leipzig auf den LSD. November 1908, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforde- rung, einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechts- anwalt zu bestellen. D Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt ge-

macht. Der Gerichts\{hreiber des Königlichen La i ndge z Leipzig, am 28. G 1908, E [38399] Oeffentliche Zustellung. E Gemeinde Anhausen, vertreten dur den ürgermeister Wink in Rengsdorf, Prozeßbevoll- mächtigter: Rechtsanwalt Heuß in Neuwied, klagt gegen 1) den Wilhelm Blum, früher in Neuwied jeßt unbekannten Aufenthalts, 2) den Friedrich.

Blum zu Neuwied, Schulstraße N s : Karoline Blum, verehelichte Wilhel Gabe e Neuwied, Ahlen 1, 4) den Wilhelm Glabach zu Neuwted, Ahlen 1, auf Grand der Behauptung, daß

die Beklagten zu 1—3 als Kind Eheleute Iohann Wilhelm Blur uind Antr Caliie