1908 / 270 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

au Boden verliert. Von 1903 zu è Zunahme an Genossenschaften Haftpfliht 2087 oder 14,20 v. 1798 oder 30,42 v. H,

D, in Der b desgleichen die Z Uberhaupt in der unbeschränkten Haftpflicht 21

ug im Deutschen Reiche erat der unbes<ränkten beschränkten Haftpflicht unahme ver Mitglieder 7701 oder 12,60 v. H.,

überhaupt

in

der beshränkten Haftpflicht 452 755 odér 32,62 v. H. Die Zunahme O ABabie (—) von 1903 zu 1906 betzug

bei den Genossenschaften

in den Verbänden m’. u. H. m. b. H.

; im ganzen v. H. im ganzen v. H. Sthulze. Deli A ONE 86 1488 Reichsverband . 1339 18,40 797 46,94 Lies A 573 15,50 92 44,02

entraiverband deut- U Der êr Konsumvereine 3 16,67 274 48,24

andslo -

haften E Genpline e A 3428 19,74,

bei den Mitgliedern der Genosfjen-

ten

Swulze-Delißsh . . 116400 3,11 73566 27,41

Reihoberbank E A888 22/73 69412 5324

Feuwied Eda 581422 17,02 1 0078 entralverband deut-

8 der Konsumvereine 4-099 +2 29,28 213660 45,81 rbands ;

schaften L e Us 11932: 40,89 3192 951

Genoffenschaften mit unbes<hränkter Naws<uß

Deli tBatntsmäß g nur E Eo Ry Pren d mit. 2918,

n Neidetct 74 mit 10 003 bezw. 78 mit 11634, im

mit 710, bei fozstigen

bei verbandslosen Ge-

ci gliedern, im Neichsverbande

Neuwieder Verbande 10 mit 656 bezw. 10

erbänden 22 mit 4577 bezw. 19 mit 2983,

vofsensaften 35 mit 6114 bezw. 38 mit 6580

entralverbande deutscher Konsumvereine ge Unkes@ränkter Nahshußpfli®)t nit gewerblicher Genossenschaften zählte beshrärkter Nachschußpflibt und 1848

Die Höhe der Hastpflicht der

mit beschränkter Haftpflicht ist in den. Ver Es war

bei den Vecbänden

1903 1904 1905 1906

1903 1904 1905 1906

1903 1904 * 11905 1906

| | | 1903 | 1 |

Shulje-Delibs. « - Red sverbpd.. « « - - -

. po d P_G .

_Neuwked,

Zeutralverband deutscher j 1904 .__ Konsumrereine . . « O

1905 1906

1903 1904 1905 1906

1903 1904 1905

1906

Haußtverband deutscher gewerbtlißer Gen. Id S

fo1sige Ve.binde « .«-

v:rbandslose Eenofsens schaften . « - -

|

an.

Genossen

die R hastsumme

M 107 933 486 123 694 207 132 205 805 151045 741 113 036 318 123 756 616 138 418 455 149 234 418

13 760 245

18154 665

22 321 375 28 797 460

15 243 367 17 179 975 19 179 472 21 248 924

19 526 022 23 744 760

80012 859 88 667 376 85 593 040 89 543 568

90 681 743 87 507 870 101 802 345 104 690 098

bren Der Hauptverbar.d deutscher 1906 3 Genossenschaften mit un- Mitglieder zu seinem Bestande. bei ven Genossenschaften bänden fehr verschieden.

8 mit

Genoffens

die Zabl der Geschäfts- anteile

333 395 363 322 377 243 430 890

450 316 491 829 545 257 597 074

61 745 74278 87 454 97 861

478 933 583 931 647 073 708 422

75 732 86 395

290 218 317 566 274 478 280 318

519 037 539 026 564 590 588 529

Zur Arbeiterbewegung. Aus Aachen wird dem „W. T. B.“ telegraph*ert: Der Arbeit-

eberverband der

Mitgltedern.

flit gibt lia Sh

ulze- 2461 Mit-

Dem <aften mit

die dur<- s{nittlice Hafifumme für den Gesäftss anteil M 324 340 324 351

251 252 294 250 223 244 259 294

linksrbheinis<hen Metallindustriellen

t die über etwa 135 Arbeiter verhängte Aussperrung z¿urü>- en! infolgedessen wird am Montag ‘die Arbeit wieder auf-

“Lénonimen werden.

Kunft und Wissenschaft.

fir Das Königliche a n Vontog [pri d o p er forshung des Welimeers“.

ahnBerlin über: „Primitive Schiffahrt“.

e 34—36 enden Woche, e ta E LOA d R zugänglihe Vorträge : Kustos Baschin über: „Sef (Mit E

N ür Meereskunde, Institut für Abends 8 Ühr,

am

Georgen-

<i<te ber Gr- Dienstag Dr. it LUichtbildern);

am

titag Dr. Polis-Aachen über: „Meteorologische Studien auf dem

Tose (Mit Und

antishen Ojean im August 1908. Die Telegraphie zur Uebermittlung von W Li@tbildern.) Einlaßkarten sind von

% R den Vortragsabenden selbst von

in der Ges<häsissielle des Instituts zu haben.

Literatur.

im

reihe Ergebnisse er in einem

Buche „N

NVerwendbarkeit der traht- itterungsbeobahtungen. 12 bis 2 Uhr Wiitags 6 Uhr ab zum Preise von

Der Professor an der Universität Leipzig und Direkior des dortigen Muse.cus für Völkerkunde Dr. t

Jahre 1916 cir e ethnologtshe Forshungsreise nah Ostafriïa, deren egerleben in Ostafrika“,

Karl Weule unternahm

das soeten bei Bro>haus in Leipzig ershienen ist (geb. 10/6), nieder- fat hat. Der Verfasser hat seine Erlebnisse und die Forschertätig-

die er se<8 Monate lang unter

den Negerstämmen Ostafrikas

Tigndte, in Briefform geschildert, was der Lebendi.keit und Anschau-

Weule die A ufzei<hnungen gebract. So kann man den egleiten und erlebt das von i een 500 Seiten starken Buche alten, von Beobachlungen, auge angestellt hat und die

unter ethnologishen Gesichtspunkten zusa M anregender Form unterbreitet weiden, eules war es, die Negerpsyhe in den Sitte

Erzählunge hen der iéidinen. r La E i

em Anschein E

ift eine rei

mit offenem,

die dann,

keit der Darstellung zugute ‘gekommen is. ‘Es handelt dabei nit um auf der Retse geriebene Briefe, vielmehr hat Professor einer Tagebüher nahträglih in diese

or‘{er auf allen Etappen seiner

m Geschaute glei<hfam mit. In dem he Fülle von Beobatüngen

ein geshultes Forscher- wissenschaftli< gesichtet,

mmwengefaßt, dem Les,

Beile

eler

Das Streben Pro n und Gebrtuen her

Schwarzen aufzud: >en und zu

dieser interessanten, aber mühbseligen- | von Vorurteisen A

pirflußtem Forschersinn und jcner unendlihen Geduld unterzogen,

für d mensSlih räher

ben aftifas

treten

Europäer ein Haupterfordernis ist, wenn er dem und einen Einbli> gewinnen will. Wir lernen ta dem Buche den Neger Ost auf dem Marsche wie in seinen Dörfern kennen, in der Be-

in

eger

sein inneres

atung öffentliher und prirater Verhältnisse, in seinem Familienleben

Und aber Einbli>e in

nennt i

Der

die Ergebnisse seiner Forshung bescheiden ein

seinen bäutli#en Beschäftigungen. Nicht weniger vermittelt E sein innerïtes Leben, seine religiösen ns{auungen und seine primitive Kunstbetätigung.

Verfasser Stü>-

S mi P N O T O R G T E I P B EM R

werk. Gewiß sind sie das, denn ér betont mit Ret, daß es eixiem N Forscher ni<t mögli< sei, die Ge- samtheit der Lebensformen einer ganzen Rasse zu erfassen. Jeden- falls aber sind die Ergebnisse seiner Ostafrikareise sehr reich und werivoll, und das vorliegende Buch übermittelt sie in einer so gediegenen und anspreenden Art, daß man thm nur ret zahlreie Leser wünschen fan. Die vielen nah Origiaalaufnahmen mit der Kamera hér- gestellten Abbildungen erhöhen no<h den Wert der Publikation.

König Friedrich. Ein gescihtlicher Noman von Wilhelm Jensen. 3 Bde. Verlag von Gebrüder Verfasser, dem wir manche wertvolle hifloris<e Novelle verdanken es set nux an Karin von S<hweden erinnert —, hat in diesem drei- bändigen Roman fi Friedrich den Großen zum Helden erwählt. Handelnd tritt der aroße König vom Beginn des ersten S(lesischen Krieges bis zum Schlusse des Siebenjährigen in dem Noman auf; dur@ Einleitendes und Nebenerzählung wird aber re<t ges{<i>t sein früheres Lcben wit herangezogen, sodaß man ein Gefamtbild des Heiden erhält. Was der Verfasser aus eigener Phantasie hingu- getan, ist im wesentlichen die Geschichte eincs Geschwisterpaares, das, na<dem €s eine ähnli harte Juzend dur@lebt hat, wie sie dem König und seiner SHwester Wilhelmine beschieden gewesen, dem Eltern- hause entflieht. Bruder und Schwester kommen in nahe Beziehung ¡um Könige; jener als gewaltsam“ auëgehobener Rekrut und später schnell aufsteigender Offizier, diese als Shüßling der Königin und der Frau von Camas. Beide werden zu begeifterten Anhängern Friedrichs, obwohl desen dur die Staatsraison gebotene Härte ihnen ein Liebes- glü> zerstören muß. Sie üunterwzrfen s< {ließli der Einsicht, daß des Königs Härte nur sa{lihen und zwingenden Beweg- gründen entsprang, und Friedrich kann den Getreuen zin neues, dauerndes Lebensglü> bieten. Spiegelt sh so in den heiden hauptsägli&ßsten Nebenfizguren der zwingende Einfluß des Helden, so iît dessen weltges<i<tlide Lebensarbeit re<t anshauli% gescildert. Die S<hlaHienshiiderungen sind Cpisoden und ermüden nit; manch kulturges<i<tli< interessantes Bild wird entrollt, so die Schiiderung Berlins vor Beginn des Kampfes um Schlesien, oder die vom Leben und Treiben am üppigen Hofe von Bayreuth. Die Sprache und Sthreibweise Friedrichs ist gut getroffen, gelegentlid) sind e<te Briefe des Königs (¿. B. an den Marquis von Argent) in die Er:ählung aufgenommen. Diesen Vorzügen stehen aber eine Rethe von Mängeln gegenüber, fodaß der Noman als Ganzes nit den besten früheren bistoris<en Erzählungen Jensens gleichgestellt werden Fann. Zunächst ist die ganze Gliederung des Stoffes nit proportioniert, vor allem der Anfang zu breit ausgesponnen; der Schluß ist bei- nahe unorganis< angesügt, um nur ein Gefcamtlebensbild des Königs zu geben. Die yhantastis<en Elemente in dem Buche in erster Linie die Figur der „Gritt“ -—— sind an si nit übel gebildet; sie stehen aber so unvermittelt und fremd in dem übrigen, daß sie den Reiz der Wabrscheinlihkcit einbüßen. Troßdem kann man den Roman der befscren Unterhalturgélektüre zuzählen.

Land- und Forstwirtschaft.

Saatenstand, Ernteergebnisse und Getreidehandbel in Rumänien.

Der Kaiserli<e Generalkonsul in Gala berihtet unterm 6. d. M.: Während die exste Hälfte des Monats Oktober von \{<önem Weiter begünstigt war, brachte die zweite Näfse und Kälte. Fn den höher gelegenen Teilen Rumäntens herrshten mehrere Tage [ana Schneeslürme mit Nachtfrösten. Grheblihe Schätigungen \{einen jedo< ni<t eingetreten zu sein. Die Feldarbeiten haben nur vor- übergehende Störungen erlitten, und die frühzeitig gesäten Frußt- arten, insbesondere Raps und Weizen, find gut aufgegangen.

Der Gesamtertrag der diesjährigen Maisernte wird jeßt auf 34 000 000 hl gesœägt. Im Veraleih zu dem Mittel der leßten fünf Jahre stellt ‘diese Ziffer ein Mehr von 9-000 000 h1 dar. Die Ernte des Vorjahrs war um 14 000 009 11 geringer. Da der Eigen- bedarf des Landes auf 15 0: 0090 11 ges<äßt wird, würden für die Ausfuhr 19 —20 000 000 h1 verfügbar bleiben. /

Der Ertrag an Weizen wird von amtliher Seite auf 20 000000 Hl berehnet im Werte von 30000/0060 Fr. Dle bies- jährige Weizenernte war dur eine in ähnlihem Grade äußerst selten beobachtéte UngleiGmäßiäkeit <arakterisizert. Während in einzelnen Gegenden ein Prtarertras von mehr ais 20 h1 erzielt wurde, brachten es in unmittelbarer Nachbarshast gelegene Bezirke nur auf 13,6 h]. Aehrliches “gilt voi der Gerste, wovon -beträchilihe Mengen in den Distrikten Dorohoi, Botosani, Tulcea und Constangya lagern. Au der Ertrag an Hirse, die eine Zeit lang Due Msreeenie verspra<, wird dun< Ungleimäßigkeit fehr be- einträchtigt. i

Das Ausfuhrges<äft blieb au<h im Oktober matt und hatte insbesondere unter den sehr widrigen Wasserverhältnissen der Donau zu leiden. Eine Neubelebung der Ausfuhr wird erst im nächsten Früßbjahr ¿u erwarien sein, wenn der neue Mais zur Ausfuhr gelangt.

Ueber Sulina seewärts wurden in der Zeit vom 4. bis 31. Oktober E

aetel in Berlin. Der

t. 130830 & Roggen . 12466 & Mais. . 14976 & Gerste 14497 &

fer. 1993 & ohnen 10025 t

Ge i. A074 E Die zur Zeit im Hafen von Gala lagernden Vorräte werden

ge<äßt auf :

S Weizen 7 000 & Roggen 10 000 t S E A 8 000 & Gerste . 12000 &

Daser s 5000 &. Die Preise für 1000 kg cif Kontinent stellten sh auf: Weizen 80/81 179/178

S 75/76 m/Besaß 166/167 Roggen Ene 147/149

Gerste fag : 67/68

w / Mais Galfor p t November Cinguantino 134/136 Hafer 43/44 105/110 Dampfersrahten blieben gedrüd>t: 5s/=— Donau.

Gesundheitswesen, Tierkrankheiten und Absperrungs maßregeln.

Rußland.

Die russisGe Kommission zur Bekämpfung der Pestgefahr hat unter Aufhebung der entspre<henden früheren Verfügungen das Uralskgebiet für <olerafrei, die Gouv. Astrachan, Nishni-Nowgorod und die Stadt Zarizyn für <olera- bedroht erklärt, mit Ausnahme jedoH der Kreise Krasnojarsk Len: Astrachan) und Gorbatow und Makarjew (Gouv. Nishni-

owgorod), die für <oleraverseut erklärt bleiben.

123/125 129/132 123/125 121/122

Sulina und 6/—

Verdingungen im Auslande.

E näheren Angaken über Verdingungen, die beim „Reichs- und taatsanzeiger“ autliegen, können în den Wothentagen in eyen Expedition während der Dienststunden von 9 bis 3 Uhr eingesehen werden.) Oesterrei<h-Ungarn. i 25. November 1908. K. K. Generaldirektion der Tabakregie in

Wien: Lieferung von Zigarettenmundftü>kpapler, Näheres hei

‘Lieferung von Telegraphen- und Telephonmatertal

der Expedition der vorgenannten Behörde, bei den Tabakfabriken in Fürstenfeld, Hainburg a. d. Donau, Klagenfurt, Laiba<, Wien, Neutischein, Sedleg: bei Kuttenberg,“ Krakau und Winniki bei Lemberg und beim „Reichsanzeiger“.

Serbien.

Direktion dex Königlich serbis<en Staaisbahnen in Belgrad. 25, November /8. Dezember 1908: Sechriftlihe Verdingung behufs i „„be;w. -Apparaten für die neue Bahnstre>e Stalath-Tschatschak.UzZißze. Muiter und Bedingungen in der Direktion für Bahnbauten. Kaution 7600 Dinar.

Theater und Musik.

Friedri<h Wilhelmstädtis<h.es Schauspielhaus.

Ein neues Lustspiel: „Seine Hoheit“ vom Freiherrn von Schlicht und WaltetlDursßinkt, wurde gestern unter lebhaftem Beifall im Friedri Wilhelmstädtishen Schauspielhause zum ersten Male aufgefühct. Es gehört zu ter Zahl der harmlosen, lieben8- würdigen Stüe, die beim Publikum \tets ein freundlihes Entgegen- kommen, ein offenes Dhr finden, Die Handlung bewegt in militärishen Kreisen, die {on oft mit Erfolg den Schauplaß für heitere Luitspielszenen abgegeben haben. Neues und Ueberraschendes bietet das Stück freilich nirgends. In einer Reihe lofe mit einander verknüpfter Sjenen steuern, wie üblich, verschiedene Liebetpaare dem Ehehafen zu. Seiner Hoheit dem Erbprinzen wird fast widerstandele3 sein reixendes Komteßchen bewilligt; eine junge, ke>e Medi- zinerin sichert s< ihren ersten Patienten, einen magenleidenden Hauptmann, auf Lebenszeit; und das phantastishe Kammer- mäd<en, dem ein „großer Herr“ prophezeit - wurde, fiadet in einem langen Offizieréburshen die endlihe Erfüllung ihrer Hoff- nungen. Alle Frauen sind tavei liebenswürdig, alle Männer ritter- li; die handelnden Personen find eben den üblihen Lustspieltyp:n na<hgebildet. Troßdem unterhält das Stü, weil alles angenehm und anspru<slos vorgetragen wird Die Datstellung war im ganzen auf den richtigen Ton gestimmt; mit \röhlißer Laune und der dazu gehörigen Dosis von Empfindfamkeit und Rührung wuden die Szenen dur<hgeführt. Die Herren Schmidt, Sarnow, Holthaus, Möbius trugen ihreUniformen mit siherem Anstand; Herr Eyben erzielte kräftige Wirkungen mit seinem trinkfreudigen alten Rittergutstesißer; und Herr Baselt als in allen Verkleidungskünsten erfahrener Reporter hatte die Lacher ebenso auf seiner Seite wie Herr Kaufmann in der Nolle des langen Burschen. Die weiblien Rollen waren bei den Damen Heisler, Mallinger, Korn, Immisch, Lafrenz in den besten Händen. Die Verfasser wie die Darsteller wurden nah allen Akten l-bhaft hervorgerufen.

In der morgen im Königlihen Opernhause statifindenden Aufführung von Richard Wagners „ESötterdämmerung“ unter der Leitung des Generalwmusildirektors Dr. Mu> singen Frau Plaichinger die Brünnhilde, Fräulein Nose die Gutrune, Herr Kraus den Stegwwted, Herr Griéwold den Hagen und Herr Bron3geest den Gunther; in den übrigen Hp wirken die Damen Goeße, Hempel, von S<hcele-Müller, Herzog, Ober, Rotbauser und Herr Krasa mit. (Anfang 64 Uhr.) Am Montagabend wird „Mignon“ wiedérholt. Fräulein Siems vom Königlichen Hoftheater in Dresden, singt in dieser Vorstellung die Philine als Gast, die Titelrolle singt Fräulein Ekeblad. Die übrigen Hauptpartien sind mit den Herren Sommer, Baczmann, Dahn, Boettcher und Krasa beseßt. Dirigent ist der Kapellmeister von Strauß.

Im Königlichen Schauspielhause wird morgen Grabbes Tragödie „Kalser Heinrich der Sechste“ in der Beseßung der Neuaguf- führung wiederholt. Am Montag wird Ernst von Wildenbruhs Schau- spiel „Die Rabensteinerin* mit Frau Willig in der Titelrolle gegeben. In den übrigen Hauptrollen wirken die Herren Matkowsky, Zimmerer, Zeiéler, Geisendörfer, Patry, Eggeling und die Damen Buyte, von Acnauld und von Mayburg mit.

S z Neuen E L S e <lierseer morgen als Nachmittagsvor stellung „Jägerblut“ un ald Abendbotstéllunia „Dék Anetitasebral Die Ta, élässe am Schalter 111 des Königlichen Schauspielhauses ist von 10f bis 1 Uhr geöffnet. Die Kasse bei Kroll wird zur Nahmittagsvo1stellung um 2 Uhr und zur Abendvorstellung um 6 Uhr geöffnet, Im Lause der nähsten Woche spielen die Sclierseer nur no< Dienstag (,Der Amerikaseppel“) und Frèéitag („Der Paragraäphens{huster*). Sonntag, den 22., verabshieden si< die Bauernspieler mit einer Aufführung des E Theaters M m Deu en eater x morgen sowte für Dienstag, Freitag und Sonnabend Nestroys Posse „Revolution in Krähwinkel: angeseßt. Montag, Donnerstag und nächsten Sonntag wird „König Lear“ wiederholt. Am Mittwo<h (Bußtag) bleibt das Theater ge- s{lofsen. In den Kammerspielen des Deutschen Theaters e am Dienstag eine Aufführung von „Syges und sein Ring“ tatt; Montag, Donnerstag und nächsten Sonntag wird Clavigo“ d itew Am e ladet S Ce a „Der Arzt am eidewege“ von Bernar aw statt. e erste Wied

dieses Werkes ist für Sonnabend angeseßt. f o

Im Neuen Schauspielhause wird morgen sowie am Montag, Donnerétag und nähsten Sonntag „Julius Cäsar“ aufgeführt. Am Dienstag wird „Faust“ (l. Teil) gegeben. Am Freitag findet die Uraufführung der Komödie „Blaue Berge“ von Marx Halbe statt, die am Sonnabend zum ersten Male wiederholt wird.

Im Berliner Theater gestaltet s< der Spielplan der kommenden Woche folgendermaßen: Morgen sowie Montag, Freitag und Sonnabend: „Der Veilchen|resser*; Dienstag, Donnerstag und nächsten Sonntag: „Herodes und Mariamne“, mit Albert Heine und E fr n Ln 8 ees (Bußtag) bleibt

eater ges{<lossen. orgen und nä<hsten Sonnta a Ne s Lit E A Pat ige A p geht Nah as Lessingtheater hat für die nä<Gste Wo Spielplan aufgestellt: Morgen na<mittag E none L abend sowie am Dienstag, Donnerétag und nächsten Sonntagabend: „Michael Kramer“ ; Montag: „Die Wildente“ : Freitag: «Gespenster“

Sonnabend: „Hedda Gabler“. Im Sgchillertheater O. (Wallnertheater) wird mor

mittag „Der rote Leutnant“, Abends „Die Zwillingsf hu na@e gegeben, die auh am Dienstag, Donners gs]|<wester wiedtWbolt wied, Montag in Freitag O Sonnabend

l „Der \{<w Kavalier“ aufgeführt. Am Mittwochab Are unter Mitwirkung der R i G S E R ci A O ertheater L A naGhmittag „Die Braut von Messina M Lu i l „Der Herr Ministerialdirektor“. Freitag wird D F ¡E Dfitlwod (Bußtag), Abends d se fetnorie Kaaller“ witderholi H 1 nde n ftatt, in R der Bein Lehrergesangverein unter Ce eaufführung I Gar ma dren t. Am Sonnabendnacuaittag Men Ed O -Der Graf Von bart B j estens wird allabendlih , j Dratoriuins Gli nur am Bußtage findet eine Auffübrang res ftatt. Auch i L , mlt Alexander Heinemann in der Titelrolle, LBALE i s Den Jahre werden Kindermären an einigen Nach- gen in der Woche dargestellt werden, und zwar zum erften Male

m P Dae den 21 November; gespielt wird ¿Dornröshen“ von

Im Hebbeltheater muß troß des E 1! elt tut olges v E die nächste Erstaufführung res aua Siu E

ovember stattfinden, da Fried ab wieder dem Deutschen Theater E e eser Mea peiember

Didrings „Hobes Spiel“, eine Hauptroll ils Novität, Crnft

R enetag, Freitag und nühllen Eoifita fei u eate -

„Besuch* und „Die Silberfishähen" drei Einakter „Ahasver*,

morgen fowie am Montag,