1908 / 270 p. 8 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Arbeitszeit gegriffen haben, um die Kalamität weniger fühlbar zu machen. roduktion8weise verantworilih. Wie würde fi in ihrem ] langen Lieferfristen man es Geschäft nidt zustande kommen lassen, Vom egoistishen Standpunkt aus wäre für die Arbeitgeber die Ver- Put die Sache gestalten? Eine praktische Probe darauf baa g acker, qus e ift nit 1 laute und der ein- minderung der Arbeiterschaft bequemer. Der Abg. Molkenbuhr will nur | \pürde die Hinfälligkeit dieser Auffassung sofort beweisen, aber man | heimishen Industrie ufiel oder endli< erst später zu wesentli die Massen konsumfähiger machen, um auf dem inländishen Markt | kann ‘ihnen für dieje: Probe niht das ganze Deutsche Reth überlassen; | niedrigeren Preisen abgeschlossen werden konnte. Die Zahl der Artikel, Ersaß für die Einbuße an Ausfuhr zu - haben. Es wird vergessen, | die Gefahr ist dazu wirkli< zu groß. Ich unter|<äze ebensowenig | die infolge - der hohen Zölle niht mehr eingesührt werden können, daß die deutsche Landwirtschaft do<h nit ledigli als Produzent, | wie der Abg. Stresemann und der Staatssekretär die Bedeutung des | mehrt si<. Während sich früher der Konkurrenzkampf der russischen sondern au< als Konsument in Betracht kommt. Die Zölle sind inneren Markies; aber der bedeutendste Faktor auf diefem Markte ist | In strie mit der ausländischen hauptsähli< auf die s{<weren, ver- nicht allein der Regulator des Wirtschaftslebens. Gerade als unsere | nit die Landwirtschaft. Heute leben keine 25 9% der Bevölkerung | hälknismäßig billigen Artikel beshränkte, werden neuerdings in Polen, Ausfuhr dur die Zölle ers<wert war, kamen wir in eine Hoh- | des Deutschen Reichs mehr von der Landwirischaft. Da bleibt | aber au< ‘in Zentralrußland, teils von der Fabrikindustrie, teils konjunktur, wie wir fie lange nicht gehabt hatten; denn wir kamen | also - nur die Frage, wieweit die Wirtschaftspolitik zu dieser | aber auh von der Hautindustrie, {on re<t gute Werkzeuge und gerade hinein fn cine Zeit der Welthohkonjunktur und glänzender Krise beigetragen hat. Und da ¡eigt sih do< zum Beispiel, | kleinere Hilf8maschinen hergestellt, die früber aus\<ließlih aus dem Ernten. Von unserer Entwi>lung in den leßten drei Jahren haben | wie die Teuerung aller Lebensmittel infolge derselben Wirtschafts- | Ausland, befonders aus Deutschland bezogen wurden; z. B. kleinere nit nur die Unternehmer allein Gewinn gehabt. Der Sozialdemokrat | politik auf alle Kreise ganz außerordentli<* nahbaltig drü>t. | Bohrmasginen, Zangen, Schraubens<lüssel, Hämmer, einfache Calwer hat ja nabgewiesen, wie si die Verhältnisse des deutschen | Gerade ia der Hausindustrie sind die Produktionskosten Bohrer u. dergl. Mit der Herstellung komplizierterer Werkzeuge in Arbeiters relativ gehoben haben. .Wir hätten nur au< dur eine | dadurh ganz ungemein - in die Höhe getrieben worden. Rußland ist ebenfalls \<on begonnen worden, ohne daß indes be- gesunde Wohnungspolitik verhindern follen, daß der höhere Gewinn | Dasselbe gilt von der Textilindustrie. Und darunter leidet natürlich | sondere Erfolge erzielt worden wären. Diese Tendenz, sih. neuen der Arbeiter wieder den Grundbesißern zufiel. Die sofortige Ein- |} au< unser Export. Nicht jeder Export ist volkswirischaftlih richtig Arbeitsgebieten zuzuwenden, fich zu spezialisieren und die Fabrikation führung des Neunstundentages, die der Abg. Molkenbuhr fordert, gehört | oder vorteilhaft; der Export, den die Kartelle mit Nohprodukten und | zu verfeinern, ist eine natürliche Folge der veränderten Bedingungen, aber nit in diese Debatte. Die Ausgaben für unsere Heer- und Halbfabrikaten treiben, dient nit dem nationalen Wohl, wohl aber ist | in denen si< die russise metallurgishe Industrie heutigen Tages Flottenpolitik verhindern * nit die Arbeitélosenversicherung. Die | er {huld an der Verkümmerung der Export fäbigkeit unserer | befindet und die fie zwingen, den borauésihtlih dauernden Ausfall wirtschaftlihen Gegensäße der heutigen Zeit führen au zu | im Auslande fkonkurrierenden Fertigindustrie. Wer die Ver- | an staatlichen Bestellungen dur Lieferung für den privaten Markt nationalen Gegensäßen; über die Zeiten der Kabinettskriege sind hältnisse an der russischen Grenze kennt, wie ih, wer den | zu komvenfsteren. esbalb werden die Bedingungen für die Einfuhr h wir hinweg, aber niht über usammenstöße aus wirtschaft- wirtschaftlichen Kampf dur<hgema<ht hat, der sh in immer | na< Rußland immer shwerere werden. Für wirkli< gute aus lien Ursachen. Wenn wir Jahrzehnte hindur eine friedliche volks- | sMärferen Zollerhöhungen auf beiden Seiten äußerte, wird wissen, | ländische Maschinen und Werkzeuge : zahlt maa in Rußland wirtshaftlihe Entwi>klung gehabt haben, fo danken wir das unserer | daß der Handelsvertrag mit Rußland diefen fast unerträglih | no< immer gern die höheren Preise des Auslandes. Aber starken Rüstung, die fomit indirekt eine Arbeitslosenversicherung gewesen | gewordenen Zuständen ein Ende gematt, daß si< von da ab ] dafür sind au die Anforderungen höhere und sie werden bei der ist, denn andernfalls bätten wir no< mit ganz anderen Krisen zu renen. | au<h das politische Verhältnis geb: sert hat; diese ersprießlice wachsenden Konkurrenz immer höher geshraubt. Viele deutsche Unsere Sozialpolitik geht nit im Swiendrian vorwärts, sondern | Wirkung der Caprivishen Handelsvertragspolitik kann niemand | Fabriken genicßen in Rußland für ihre Erzeugnisse einen wohlver- hat Gebiete betreten, die bon anderen Völkern no< nit in Angriff | leugnen, der obj-ktiv die LTatsachen beurteilt. In England muß } dienten vorzüglichen Nuf. Leider haben {fi aber manche Fabrikanten Gti find. Wir wünschen jeßt bor allem die Krönung des Ge- selbstverständlih der S(hleuderexport, der von gewisser Seite | der Flelielen und Stahlbranche verleiten .la en, die Qualität âudes dur die Versicherung der Privatbeamten usw., während für | bei uns getrieben wird, verstimmen. Wenn vollends | zu vernaclässigen, um in den Preisen unterbieten zu können. die Arbeitsloser versicherung bisber no< sehr wenig Unterlagen vor- | Dr. Strefemann die große Nüstung, die wir tragen, für not- | Daß dieses Tun sh rächen wird, ist unausbleibli; ein wirkli handen sind. Liebkncht sagte 1892, doß wir uns mit einer Arbelts- wendig erklärte, um unsere Bedeuturg auf dem Weltmarkt ¡u erhalten, | dauerndes \olid:s Geschäst ‘kann eben nur mit guter Ware gema lofenversiherung in ein Traumland begeben. Auf diesem Gebiete | fo sehe ih das für eine ganz irrige Auffafsung an. Im Gegenteil wird werden, die Billigkeit allein tut es nicht. Kommission8geshäfte und Éônnen am ehesten die Bundesstaaten und die Gemeinden vorgehen. | alles zu versuhen sein, was diese Last irgend zu erleichtern ge- abrikanten tragen an diesem Mißstand, der den Ruf der deutschen Schwer zu sagen ist, ob die wirtschaftliche Krisis sich no< vershärfen | eignet ist, zumal sie s< in den leßten zehn Jahren ganz un- ar? allgemein s{ädigt und damit die ganze deutsche Einfuhr ge- oder zurü>gehen wird ; die Verhältnisse werden in ih selbst aber ihre | verhältnismäßig gesteigert hat. Wir waren dur< unseren hohen | fährdet, die gleiße Schuld. Der gegenwärtige Augenbli> ist in dieser Korrektur finden, und wir werden wieder ¿u normalen Verhältnissen | Diskontsaß darauf angewiesen, die Zahlungsmittel des Auslands E, doppelt gefährlih, weil einerseits die ru}sis<he metallurgishe ommen. : : nah Deutschland hereinzuziehen ; der Zinsfuß ist ja zurü>gegangen, ndustrie lebhafter als früher neue Fabrikationszweige sucht und anderer- Abg. Carstens (fr. Volksp.): Es ist nicht Sache einzelner Parteien, | aber der NüXgang bleibt eben auf der Einschränkung der Industrie, | seits die englische und französische sowie amerikanis<he Konkurrenz nur fondern aller Fraktionen, „der unvershuldeten Arbeitslosigkeit abzu- | die feine Unternehmungslust und also feinen Geldbedarf hat; | darauf wartet, die Pläbe_ einzunebmen, die der deutshen Ausfuhr helfen. - Gewiß sind wir in einem hohen Stadium der Arbeitslofig- | ebenso s\to>t die Bautät'gkeit, und das wirkt auf die | wegen der vershle<terten Qualität ihrer Ware verloren gehen. keit, aber dann ist erstaunli, daß in der Forstverwaltung Arbeits- | verschiedensten anderen Zweige der heimis<hen Industrie zurü>. Im einzelnen wäre zu erwähnen, daß die Einfuhr von kräfte fehlen. Ih bin nur gespannt, wel<e Löhne da gezahlt | Vorhin wurden die kolossalen offenen Kredite erwähnt, wel he die ematiliertem Geschirr no< immer im Wagsen begriffen ist, werden. Cine Arbeitslosenstatistik muß ih, wenn sie au | preußische Cisenbahnverwaltung no< zur Verfügung habe. Ja, sie wiewohl 1907 zu den bestehenden polnisGen Fabriken no< eine neue Mängel aufweist, do in kürzerer Zeit aufstellen lassen, als .es die hat sie, aber sie ‘benußt sie nit. Was nüßen der Eisen- | getreten ist und vie Warschauer Ware si< immer mehr in Zentral- Bureaukcatie bisher vermocht hat. Der Aba. Molkenbuhr macht sich die industrie höhere Preise, wenn die Cifenbahnverwaltung mit | rußland und im Osten Eingang verschafft. Die ausländishe Ware Sache kequem und ‘sagt, der Kapitalismus verschulde alles Elend. | ihren Bestellungen zurü>khält ? Diese Verwaltung hat in neuester | ist billiger, soll aber häufig au< in der Qualität geringer sein. Wir produzieren nicht kapitalistis<h, sondern spekulativ, denn | Zeit. eine Sparsamkeitspolitik allererster Ordnung betrieben. | Die Ciñúfuhr von Messèrwaren, an der Deutschland hauptsächli- ohne Profit rau<ht kein Schornstein, guch ni<ht im Zu- | Auh hat die preußische Cisenbahnverwaltung ihre Bautätigkeit | beteiligt ist, hat sich ebenfalls wieder vermehrt, wiewohl die in den kunftsstaat. Produktion und Konsumtion kann man nit niht ausgedehnt, und das hat den großen Nohteil, daß in den | leßten Jahren ih raf< vollziehende fabrikmäßige Entwi>lung de regeln, weil der Konsum \{<wankend it, und weil die Pro- | Zeiten der Ho@konjunktur der Verkehr nit bewältigt werden kann. russishen Mefsserwarenindustrie im Pawlowshen Industricbezir duktion von Witterungseinflüssen und anderen Faktoren abhängt. | Diese Sparsamkeitspolitik sollte also niht weiter geübt “werden. | (Gouvernement Nishnij-Nowgorod) die autländise Konkunens Maù wirft den Unternehmern Hartherzigkeit vor; ih halte jeden Jn- | Es kommt au< nicht bloß darauf an, daß von den Staatsbetrieben | ers@wert. Bei diesen Artikeln spielt die Qualität die Hauptro 1s dustriellen au< in Zeiten s{le<ten Geschäftsgangs für verpflichtet, | Arbeiter beschäftigt werden, sondern es muß daran gedaht werden, wo Swchafscheren deutscher und österreichisher Herkunft fanden ebenfa die Arbeiter so lange zu halten, wie es geht. In den leßten zehn | Ueberfluß und wo Mangel an Beschäftigung inländischer Arbeiter | wieder guten Absaÿ. Die Einfuhr von Feuerwaffen war lebhafte Jahren find die Unternehmer aber au< wesentli « sozialer ge- } vorhanden ist. Warum werden denn bei den Fortifikationsarbeiten | der Absaß. war indes dur die fast in ganz Rußland heu senden worden, als sie es fruher waren. Leider sind aber in manchen | in der Umgebung von Metz und Mainz vorwiegend italienishe | strengen polizeiliGen Vorschristen stark beeinträchtigt. In Sens Kreisen die Arbeiter unternehmerfeindliher geworden. J< bin Arbeiter beshäfligt ? Bei der Forsiverwaltung werden eben unzureihende | ist die russishe Konkurrenz für billigere Sorten sehr fühlbar, E niht für eine Lohnreduktion, aber ih kann mi< darüber nit | Löhne geboten, deshalb der beklagte Arbeitermangel. Die Staats- | tut die wachsende Verbreitung von Mähmaschinen dem Absa Cie: wundern, wenn ih in meinem eigenen Betriebe erlebt verwaltungen verfügen zum Teil direkt die Annahme ausländischer | trag. Gleihwohl hielt ic die Einfuhr, an der au< Deut E habe, daß die Arbeiter den einen bestimmten Lohn über- | Arbeiter. In meinem Wahlkreise wird anderseits darüber geklagt, | nicht unwesentli<h beteiligt ist, auf der gleihen Höhe wie L steigenden Betrag an die Streikkassen abliefern müssen. Bet | da man die ausländischen Arbeiter so zeitig ins Land bringt, |. Ha ndwerkszeug ausländischer, hauptsähli< deutsher Herkun Notstandsarbeiten dürfen die Kommunen mit den LWhnen nicht so |- daß für. die einheimishen gar keine Beschäftigung übrig bleibt. | wurde im Berichtsjahre wieder in größerer Menge als im * orjahr hoh gehen, damit es si niht als eine ständige Einrichtung bei tten wir eine bessere Besißverteilung im Norden und Osten, fo eingeführt und fand guten Absaß, jedo wurden gerade bezüglich dieser den Kommunen einnistet. Ich verwerfe die Schußzollpolitik nit in | würde auch diese Frage ein wesentli< günstigeres Gesicht aufweisen. | Artikel Klagen über die verschle<terte Qualität gewisser deutscher Bausch und Bogen, man Tann aber niht leugnen, daß dur< die | Die Interpellanten werden ja selbst nicht glauben, daß allein dur Produzenten laut. : j Verteuerung der Rohmaterialien, der Kohle, des Brotes der | diese Interpellationen die Arbeitslosizkeit beseitigt werden wird; es Dle russis<e Einfuhr von Ma schinen außer den [and-# Industrie, die deutsche- Exportindustrie außerordentlich benach- | kam ihnen wohl mehr darauf an, die Sache einmal durzufprehen. | wirts{aftlihen Maschinen und Geräten ist au< 1907 wieder teiligt worden ist. Einverstanden bin i mit dem Abg. Molken- | Die Arbeitslosenversicherung wünschen wir alle, aber es stehen große | gestiegen, jedo< hat si die deutsche Einfuhr ihrem Umfarg nah buhr darin. daß die Tabaksteuervorlage die Arbeitélosigkeit no< | Schwierigkeiten entgegen. Ein Versu in Basel ist nit gut aus- f ni<t ausgedehnt. Die bemerkenswerteste Steigernnns der Cinfuhr vershärfen würde. Wir müssen dafür sorgen, daß Stetigkeit | geschlagen. Diese Versicherung seßt weitgehende gewerks<aftlihe {| zeigt si< auf dem Gebiete der Maschinen für die pertilindustrie; in- unsere auswärtige Politik wieder einkehrt, sonst hilft den deutshen | Organifationen der Arbeiter, ein Einvernehmen dec Gemeinde- | sie steht im Zusammenhang mit der S er lten Unternehmern ibr Fleiß“ und ihre Intelligenz sehr wenig. Man | verwaltungen mit den Gewerkschaften, kommunale Zuschüsse und | Baumwollindustrie infolge der (Finienden Konjun m Ver len hat gesagt, die Arbeitslosen mögen auf das Land gehen. Die Zahl | eine Kontrolle der Gemeinden über deren Verwendung voraus. Die | legten Jahre. Die zentralrussischen aug nd eilt die der Arbeitslosen ist aber so groß, daß fie das Land nit auf Haupttätigkeit fällt den Gemeinden zu, aber sie fiad vielfa< | vielfa< ihre Betriebe erweitert und neue Maschinerte fabriken mit nehmen kann, namentli nit im Winter. Die städtishen Ar- | zu arm, diese finanzielle Last“ zu tragen, und deshalb müßten | jedo wegen der Ueberlaftung der ausländis<en Maschinen 2 Élioda beiter sind auh an die ländlihe Arbeit nit gewöhnt. | vielleiht weitere Kommunalverbände gebildet werden oder Staat und | Aufträgen zum größten Teil erst im verflossenen Feil diefer Wünschenswert wäre es, wenn von einer NReichszentralstelle aus ein | Reih mit dafür eintreten. Aber diese Frage läßt si nit gelegent- | Ablieferung und Aufstellung gelangte. Weitaus der lrette Le E i iges von Arbelisnahweisen geschaffen würde. Für eine Utopte balte | li ciner Interpellation [dser e müßte sich eine Kommission | Bestellungen war, wie dies zum Teil dur< die historische TRE ih eine Arbeitslofenversiherung durchaus ni<t. Wir können viel« | mit einem positiven Antrag beschäftigen. Heute und morgen läßt | wi>lung der russischen Baumwollindustrie bedingt ist, nah E 25 eb [eicht darauf zurü>kommen, wenn die Reichéfinanzen durh Sparsam- | si die Frage nit lösen, aber der Abg. Molkenbuhr hat beahtens- | gegangen, insbesondere für Spinteln, während Bestellungen für Web- keit befriedigend geordnet sind. Für die nächste Zeit ist allerdings der | wertes Material beigebraht. Eine ArbeitslosenversiHerung be- | stühle, Dru>maschinen und Appreturmaschinen au< nah Deutsch- Gedanke undurWführbar: Die Arbeiter follten fi< na< Berufs- | dingt, daß der Arbeiter, der in seinem Wohnort keine Arbeit findet, | land erteilt wurden. Man nimmt an, daß im Laufe der leßten vereinen gliedern und Beiträge für eine Versicherung entrichten. | au bereit ist, auf Befebl des Staates an einem anderen Orte | zwei Jahre im rusfishen Industrierayon- etwa 70 0c0 Spindeln und Reicht es dann nit, dann könnten die Kommunen unter gewissen | zu arbeiten. Für eine Besserung der wirts{afili<en Krisis \preGen | 15 000 Webstühle reu aufgestellt worden sind. In Rußland selbst Kautelen Zuschüsse leisten. gewisse Anzeihen. In Amerika ist die Lage günstiger infolge | werden bis jetzt nur sehr wenig Maschinen für die Textilindustrie Abg. penning (d. kons.): Au wir möchten im Anschluß an die | des Ausfalls der Ernte, und die Erledigung der Präsidentenwahl hergestellt; neuerdings haben sih aber einige der größten Baumwollen- Aeußerungen des Staatssekretärs über das fur<tbare Grubenunglü& | hat Beruhigung gebra<t. Aber anderseits gibt es au< un- |- industriellen des Bezirks von Iwanowo- Wosnessens zusammergztan, den Verunglü>ten unsere tiefste Sympathie. und die Hoffaung und den | günstige Momente; in Rußland liegt die wirtschaftliße Lage | um einen daselbst bestehenden kleinen Betrie ¡u übernehmen und Wunsch aussprechen, daß alles gesehen möge, um den Hinterbliebenen no< dani-der, die Ernte war niht günstig, überhaupt is das | weiter auszugestalten. dieser braven Arbeiter eine genügende Unterstüßung zu teil werden zu | ganz? Niveau der Lebensmittelpreise no< zu ho< und beengt die Die gesteigerie Au8nußung des Holzreihtums in Nord- und lassen. Möge alles aufgeboten werden, um die Wiederkehr solcher | Industrie. Selbst in der Elektrizitätsindustrie, deren Lage no< vor | Nordostrußland verursahte eine vermehrte Einfuhr von Maschinen Vorkommnisse für die Zukunft zu verhindern. Was die Frage der | einem halben Jahre so günstig war, - haben die Bestellungen nach- | für die Holzbearbeitung, insbesondere für die Einrichtung von Säge- Arbeitslosigkcit betrifft, so hat sih- der Abg. Molkenbuhr die Lösung gelassen. Deshalb sehen wir mit s<werer Sorge der Zukunft ent- | werken. y dieses Problems sehr leiht gemaht. Eine Arbeitslosenstatistik soll | gegen, aber die Neichs-, Staats- und Kommunalverwaltungen müssen Die Mühlenindustrie dehnt si< ras< aus, und es werden vtel- die nôtigen Unterlagen schaffen. Arbeitslos ist ein sehr vager | das Ihrige zur Steuerung der Arbeitslosigkeit tun und vor allem fach, hauptsä<li< in Südostrußland, an der Wolga, im Ural und in Begriff; es gibt Arbeitsfähige und Arbeitsfreudige, die keine Arbeit | die {were Not für den Arbeiter dadur bekämpfen, daß sie ihm Be- ! Wesisibirien groze neue Mühlen eingerichtet oder alte modernifiert.

finden können, ebenso Arkeits\<wa<he, die dur< Krankheit oder schäftigung geben. Die Einfuhr von Müllereimaschinen, für die neben etner s<weize- Unglü> arbeitsunfähig geworden find; dann aber gibt es noch die Der Präsident s{lägt hierauf dem Hause vor, si zu ber- | rishen Firma hauptsächlich deutsche Fabriken in Betrahht kommen, ist Kategorie dér Arbeits\heuen. Zwischen diesen Kategorien einen | tagen und morgen um 11 Uhr die nähste Sißung abzuhalten mit daher wieder beträhtli< gestiegen,

scharfen Unterschied zu machen, wird der Statistik sehr \{<wer sein. | der Tägesordnung : Fortseßung der Bespre<hung Und Petitionen. Bemerkenswert ist die wahsende Einfuhr von Gas8- und Dieselbe Schwierigkeit ergibt fi, wenn man dem Gedanken der Abg. Graf Hompes< (Zentr.) beantragt, morgen die Petitionen, | Naphthamotoren aller S-steme aus Deutschland uvd England. Arbeitslofenversicherung näher tritt; sollen etwa au die Arbeits. unter denen si fehr wichtige befänden, an erster Stelle zu beraten. Die russische Fabrikation ist zwar in der Ausdehnung begriffen, Tonnte sheuen 2 G für den Tag bekommen ? Das könnte denen so gerade Abg. Bassermann (nl.) tritt di-¿sem Vorschlage bei, bittet aber, | aber mit dem Anwatsen der Nachfrage, das durch die hohen Preise

passen. Wir können uns in keiner Weise mit den Ausführungen des | jedenfalls die Petitionen, betreffend die Schiffahrtsabgaben, zurü>: | für Kohle und Naphtha beschleunigt wurde, nicht Schritt halten. A0 Molkenbuhr über die Arbeitslosenversicherung einverstanden er- | zustellen, da in dieser Materie demnäthst eir e Vorlage f etfoattein ist. L Gestiegen ift au< wiederum die Einfuhr a A für die

läâren. Dagegen glauben wir, daß die großen Arbeitgeber, Kom- Der Präsident ist bereit, diesem Wunsche des Abg. Basser- Papterindustrie und die Buchd1u>erei, na<hdem infolge der politischen munen, Staat und Reichsregierung, in erster Linie dazu? berufen | mann zu entsprechen. id D Ereignisse der Bedarf des rufsishen D folg Dettingen 1s sind, in beshleunigtem Tempo die unter ihrem Betriebe stehenden „Abg. Raab (wirth. Vgg.) bittet, es bei dem Vorslage des | Büchern in den leßten Jahren h sehr stark vergrößert hat.

Arbeiten zur Ausführung zu bringen. - Nah dem, was der Staats. Präsidenten zu belassen, da eiue Partei no< nit ¿zum Worte ge- Was die landwirts<aftli<en M aschinen und Geräte an- ekretär ausgeführt hat, habe ih die Ueberzeugung gewonnen, daß ge- | kommen sei, aber den lebhaften Wunsch babe, si< namentli< au zu | betrifft, fo hat deren Einfubr im abgelaufenen Jabre wieder einen nam- ehen ift, was gesehen konnte. Worauf es aber vor allen Dingen | den Ausführungen des Abg. Gothein zu äußern. haften Aufs<wung genommen. Das deutsche Pfluggeschäft hat troß ankommt, is eine richtige Verteilung der Arbe!ter ; bestünde eine Abg. Graf Hompes < zieht mit Rücksicht auf den Widerspru | der starken inländischen Konkurrenz keine Einbuße erlitten, sondern folhe im ganzen Reich, in Stadt und Land, dann wäre au von | des Abg. Raab fcinen Antrag zurü. weitere Fortschritte gemacht. Besonders in die Augen fallend ist Ua S keine Rede; jet häufen sich ‘die Arbeiter in Schluß 5% Uhr. Näthste Sißung: Sonnabend 11 Uhr. | aber das starke Anwachsen des Absayes von amerikanischen Mäh- En ez O und Geschästszweigen an, während in anderen (Fortseßung der Besprehung der Jaterpellationen betreffend und Erntemaschinen, das {on seit geraumer Zeit zu beobachten ift; Arbe na herrsht. So erklärt si< denn auc der Arbeiter- die Arbeitslosigkeit : Petitionen.) N Die Amerikaner verstärken ihre Verkauféorganiation fortgesevt, o ist mangel ‘auf dem Lande. Dur Notstandskassen wäre eine Abhilfe 2 e im legten - Jahr ein neues Verkaufskontor der „International leichter mögli als dur eine Retichsarbeitslosenversicherung. : Harvester Co.“ in Ssamara eröffnet worden. Die Preise sind von Abg. Gothein (fr. Vag.): Jh möchte Verwahrung dagegen v Handel und G b den deutschen Fabriken um 5, teilweise sogar um 7—8 9% erhöht einlegen, daß us Ln Umsande daß andere Parteten keine Inter- ewerbe, worden. Westsibirien und das Steppengebtiet erwiesen sih au i! pellationen As B „ha fel irgend ein Schluß darauf gezogen (Aus den im Reihsamt des Innern zusammecngeßellten Berihtsjahr infolge der ras<h wachsenden Besietlung dur die aus Losigkelt 4 Wenn der Vorhalt Leo Ae Molke e des f M E Dan elan Suda is fb fi übetsiedelnden Bauern als Markt von steigender Aufnahme“

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Sinn hatte, würden wir bis zu einer unlauteren Konkurrenz in | Die Einfuhr von Metallwaren, Maschinen und Auto- ‘Der Absag ae uy Grntemasdinen. 1907 weitere Forts<ritte Interpellationen gelangen. Auh wegen der Grubenkatastrophe mobilen nah Rußland 1907. gemaHt; eine russische Fabrikatio risti A vorläufi 5 iht. Die Gin- werden wir unsererseits keine Interpellation einbrmgen. Wix haben Die Einfuhr von Erzeugnissen der metallurgishen Industrie fuhr von -vier- E E E n 1906

i Í rieug ier- und mehrsitzigen Automobili hat si gege es heute zweifellos mit einer internationalen Krisis zu tun, | na Rußland if jr Berichtejahre weiter zurü>gegangen und zwar | yerdeyy- Sl re 1906 Der Staatssekretär hat betont, E der Rückgang unserer Ausfuhr | au für Deutschland im speziellen. Die Gründe bierfür dürften in auf E gestiegen 2°90n Bastautomobitien ist ble A im Ieftoskauer gegenüber dem Rü>gange der englischen nur gering erscheint ; der | erster Linie in den wirtshaftlihen Verhältaissen Rußlands zu suchen Plaß lebhaftes Interesse In Persone 8 bie überwitegt das Staatssekretär üb-1sieht abcr unter aUEeIeH daß in England eine un- | sein, daneben kommen aber au< Ginwirkungen des neuen Zolltarifs französische Fabrikat Lastaut obile 7 naulomo i us Deutschland- emeine Steigerung der Ausfuhr mas vorhergegangen war, wie | în diesem Rückgang unverkennbar zum Ausdru>. Uebrigens haben Bezüglich der Persone t mobil “ift u bo fit ah (éine und sie der deuts<e Export nit entfernt erreichte, Die Sojial- auh die sehr hohen Preise, die in der ersten Hälfte des Berichts. billig” ausgestattete Wage1 i L S L “Leg rzugt werdell- demokraten machen au für“ die heutige Krise die kapitalistische jahres in Deutschland herrschten, in Verbindung mit den ungemein (Nach einem Berit des Kaiserligies E Moskau.)