1908 / 271 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Antipater, der, von Caesar zunächst zum Staatsverwalter eingeseßt, E als erster Ausländer den jüdishen Thron bestieg, verband mit lugheit und Gnergie eine ftetem Argwohn entspringende Grausam- keit, der nah und na< ni<ht nur die Glieder der eingeborenen Dynastie, sondern au die eigenen Familienangehörigen und seine Gattin Mariamne zum Opfer fielen. Dieses leßtere Ereignis bildet den Inkalt und Abs{luß der Tragödie. Die stets. neu erwaende Eifer]ucht des Tetrarchen, angefaht dur< die Einflüsterungen seiner Schwester Salome, einerseits und die tiefe, immer wieder, troß aller Aufretzungen der eigenen Mutter Alexandra sh durchringende Liebe der Fürstin andererseits schaffen die tragishen Konflikte, an denen die bewegte Handlung so reich ist. Sie gestatten dem ernsten Beobachter tiefe Einbli>e in das Seelenleben der vom Dichter ges<affenen Gestalten und erschließen das Verständnis für das Unterliegen der edlen, hoch- herzigen Frau dem von rohen Instinkten getriebenen, despotishen Gatten nabe dessen Schwert die zuleßt Verzweifelnde vahinrafft. Herr Ibert Heine wußte den Herodes in seiner ganzen traurigen äußeren Größe und innerlihen Niedrigkeit darzustellen und Irene Triesh Fonnte als Mariamne ihre ftarke dramatis<he Gestaltungskunst nah larger Zeit wieder an einer ihrer würdigen Aufgabe erproben. Olga Engl (Salome) und Alwine Wie>ke (Alexandra) ergänzten ti kluger O die Darstellung der Vorgenannten und waren \si< bewußt, daß sie gewissermaßen den Schlüssel zu den ees Triebfedern des vielvers<lungenen Seelenlebens des ih n seinen Seelenleiden verzehrenden Fürstenpaars in Händen hatten. Aber auch die anderen zahlreihen Darsteller, insonderheit Karl Mein- hardt (Sameas) und Karl Clewing (Titus), waren sämtlih auf ihrem re<ten Playe, und die Regie des Herrn Rudolf Bernauer verdient San volle Anerkennung. Die junge Direktion verdient für den agemut dieser Hebbelaufführung aufrihtigen Dank.

Im Kölniglihen Opernhause haben die Proben zu „Habanera*, Oper in drei Akten von Raoul Laparra, deuts< von Georg Droescher, begonnen. Das Werk soll Anfäng Dezember unter der musikalishen Leitung des Kapellmeisters Ble im Verein mit „Verfiegelt*® in Szene gehen und ist in den Hauptrollen dur Frau Plaichinger und die Serre Bischoff, Grüning, Griswold be- seßt. Morgen, Dienstag, findet eine Aufführung von Richard Wagners „Tannhäuser“ in folgender Beseßung ftatt: Elisabeth: Frau Denera; Venus: Fräulein Rose: Hirtenknabe: Fräulein Lindemann; Tannhäuser: Herr Grüning; Wolfram: Herr Bronsgeest; Land- L Ste A A er es Wait E tete Mala,

einri der Schreiber : Herr Alma. usika eitet der ell- meister Ble<h das Werk. M

Im Königlichen Schausptelhause wird neben einer Wieder- aufnahme von Mosers Lustspiel „Auf Strafurlaub“ als nächste Neu- einstudierung „Zopf und Schwert“ von Karl Gußkow vorbereitet. In den Mies sind die Herren Molenar, Vollmer, Staegemann, Kraußne>,

allentin, Sommerstorff, die Damen Lindner, Arnstaedt, Buße und von Mayburg beschäftigt. Die Regie führt Herr Keßler. Morgen, Dienstag, wird F. Hebbels bürgerliches Trauerspiel „Maria Magda- Tene“ aufgeführt. Die Beseßung lautet : Meister Anton: Herr Pohl; Seine Frau: - Fräulein Abih; Klara: Frau Willig; Karl: Herr Werra>; Leonhard: Herr Böttcher ; ein Sekretär : Herr Lindner.

Im Neuen Köntiglihen Operntheater: spielen die Sqlierseer in diesex Woche nur no< an drei Abenden. Morgen wird zum leßten Male „Der Amerikaseppl*“ und Freitag zum lehten Male „Der N aufgesührt. Für Sonntag, den 22.,

d als Abschiedsvorstellungen Nachmittags „Der Herrgottshnißer von

mmergau* und Abends „Der Meineidbauer* angeseßt. Die Tageskasse am Schalter IIT tes Königlichen Schauspielhauses ist täglih von 10}3—1 Uhr geöffnet.

Mannigfaltiges. Berlin, 16. November 1908.

Der „Kolontalkriegerdank", Verein zur Förderung der Erwerbstätigkeit und N deutscher Kolonialkrieger sowie deren Hinterbliebenen, der si< kürzli<h unter dem Patronat des Generals der Infanterie j, D. Dein von Gayl gegründet hat, versendet einen von namhaften Personen unterzeichneten Aufruf zur Sammlung für Kolonialkrieger. Da in dieser Weise zum ersten Male für ehemalige China- und Afrika- Xämpfer gesammelt wird, verdient dieser Aufruf besondere Beachtung. Spenden und Beitrittserklärungen sind an die Verwaltungsstelle des „Kolonialkriegerdanks*“ (Potsdamer Straße 27 b) zu rihten. Den Spendern wird die „Kolonial-Post*, Vereinsblatt ehemaliger China- und Afrikakämpfer, übersandt und darin öffentlicht quittiert.

Danzig, 14. November. (W. T. B.) Auf der biesigen Schichauwerft lief heute mittag 12 Ubr, der kleine Kreuzer „Ersaß Greif“ glü>lih von Stapel. Der Bürgermeister Sh miedel aus Kolberg gab dem Kreuzer den Namen „Kolberg“.

Leobschüß, 14. November. (W. T. B.) Die Jubelfeier des hundertjährigen Bestehens des Husarenregiments Graf Goeten (2. S@&lesishen) Nr. 6 nabm, der „Leobshüßer

eitung“ zufolge, gestern abend mit Zapfenstrei< und T ihren

nfang. Als Chrengäste waren ershienen Seine Hoheit der Erb- prinz und Jhre Königliche Hoheit die Erbprinzessin von Sachsen-Meiningen, der Oberpräsident Graf von Zedliß und Trüßschler, als Vertreter Seiner Majestät des Kaisers der General- feldmarshall Graf von Haeseler. Heute morgen fand großes We>ken, Gottesdienst und um 11 Uhr NRegimentsappell statt, bei dem der Regimentskommandeur Oberstleutnant von Sydow eine Kabinetts- order verlas, dur die dem Regiment die Säkularfahnenbänder verlichen werden. Auf dem Rathausplaß wurde dann ein Denkmal des Grafen Goeßen enthüllt. Auf einem von der Stadt auf dem Rathaus gegebenen as überreihte der Bürgermeister dem Kommandeur eine Ehrengabe von 2000 H zu dessen freier Verfügung.

Halberstadt, 14. November. (W. T. B.) Amilih wird ge- meldet: Gestern, den 13. d. M., wurde ein der Bierbrauerei Gebr. Kühne in Oschersleben gehörendes Fuhrwerk auf dem unbewachten Ueberwege bei km 30,6 der Nebenbahn Nienhagen—Jerxheim ¡wischen den Stationen S<hwanebe> und Nienhagen durch den 5 Uhr 96 Minuten Nachmittags in Nienhagen fälligen Personenzug 868 überfahren. Der Fuhrwerksführer, Bierkut ser S usk e aus Oschers- [eben, wurde aus dem Wagen geschleudert und {wer verlegt. Das Fuhrwerk und ein Pferd wurden stark beschädigt. Der Ver- unglü>te, welher den Unfall aus eigener Unachtsamkeit vers<uldet hat, wurde im Pa>wagen des Zuges nah Halberstadt befördert und dort im Salvator-Krankenhause untergebraht. Der Personenzug 868 erlitt dur< den Unfall eine viertelstündige Verspätung.

Hamm (Westfalen), 16. November. (W. T. B.) Die Nat- iht, daß die endgültige Un terwasserseßung des Shachtes eRadbod* in Angriff genommen würde, indem eine Nohrleitung bis zur Lippe gelegt und von dort das Wasser dur< Dampfpumpen bis zum Schachte gedrückt werden follte, rief unter den Angehörigen der in der Grube befindliGen Verunglü>kten große Er- regung hervor, zumal vielfah- Gerüchte umgingen, daß no< einige von den Verunglü>kten am Leben seien. Das Mitglied des Aufsichtsrates, Kommerzienrat Rau tenstrau<h aus Trier, erklärte auf cine Anfrage, daß alle Beamten, die sich am Tage des Unglü>s im Schacht befanden oder bei den Rettungtarbeiten be- teiligt gewesen sind, davon überzeugt seien, daß hon am Donnerstag- mittag niemand mehr von den Verunglückten am Leben gewesen sei. Mer nicht dur die Explosion getötet worden sei, sei durch die giftigen Schwaden ersti>t worden oder aber bei dem entstandenen Feuer in den Flammen umgekommen. Den Beschluß, den Schacht abzudämmen, habe man gefaßt, um des Feuers Herr zu werden, das sonst {h mehr und mehr ausgebreitet haben würde. Hätte man das Feuer nit abgedämmt, so mußte man annehmen, dap die Toten zu Asche verbrannten. Man hoffe dur die Unterwasserseßung des Scha>tes die Leiden vor tem Feuer zu bewahren und so die jpätere Bergung mögli zu mahen; außerdem sei dies der einzig fihere Weg, die

iftigen Gase aus dem Schacht zu entfernen. Die Unterwasserseßzung oll vorautsihtli< vierzehn Tage dauern; man hofft, daß bis dahin das Feuer gelö\<t is und das Wasser wieder ausgepumpt werden kann.

Zur Aufrechterhaltung der Ruhe traf äm Sonnabendmorgen eine Genbarmerie- und Polizeiabteilung in Stätke von 90 Mann hier ein. Der Zechenplaß wurde vollständig abgesperrt. Die Volksmenge ver- hielt < im Gegensaß zum vorhergehenden Tage vollständig ruhig. Kurz nah 11 Uhr fuhr Seine Königliche Hoheit der Prinz Eitel - Friedri mit dem Automobil in die Kolonie Hoevel ein. Der Prinz ging dur die Straßen und betrat viele Häujer. In der Kolonie sind allein 139 Witwen vorhanden. Eine Frau verlor ihren Gatten und vier Brüder. In einem anderen Hause beklagt eine Mutter mit vier Kindern den Verlust ihres einzigen Grnährers. Bei dem Besuche des Prinzen spielten fi< oft ers<hütternde Szenen ab. Gegen 114 Uhr langte der Prinz auf der Zehe an. Hler

and die eingehende Besichtigung der ganzen Zechen- E nlagen ge die eine Stunde dauerte. Zum S@luß wurde der Prinz in das große Maschine nhaus geführt,

wo in einer langen Reihe von Särgen die Verunglü>ten aufgebahrt waren. Als der Prinz abfuhr, versicherte er dem Generaldirektor der Zehe Janssen seine herzlichste Teilnahme.

Nath allen Seiten grüßend fuhr der Prinz sodann na< Hamtt und von da um 34 Uhr nah Berlin zurü>, Die Menge bereitete ihm eine summe Ovation.

Gestern vormittag fand in den protestantis<hen Kirchen der Stadt ein Trauergottesdien\ statt. Besonders ergreifend 0 staltete si dieser in den Gemeinden Hövel und Bo>um, G beiden Gemeinden, die von dem Unglü> am meisten betroffen N Heute früh zelebrierte der Bishof vonDingelstedt aus Münster der Pfarrkirche in Hövel ein feierliches Requiem. Zur Beerdigung der Verunglü>ten sind anwesend in Vertretung des berpräsidenten der Regierungspräsident von Gescher aus Münster, ferner der Lan . hauptmann von Westfalen Dr. Hammerschmidt u. A. Bisher sin 19 Leichen von Verunglü>ten rekognosztert. f

Die Liste der Verunglückten weist etwa 30 Namen auf, die R italienishe Herkunft deuten. Wie die Verwaltung bis jeßt festgeste t hat, sind etwa 16 Mann der Verunglückten Jtaliener. Au befinde ih unter den Verunglü>ten eine große Anzahl Oesterreicher. ft

Der Aufsichtsrat der Trierer Bergwerksgesell\<al" stellte dem Generaldirektor 60000 4 zur Verfügung, mit dene die erste Not gelindert werden soll. Alenthalben tritt jeyt die öffen lie und private Unterstüßung und die Sammeltätigkeit {einung. Verschiedene Behörden haben \si< zur Entgegennahme eits Unterstüßungen bereit erklärt. Eine Anzahl Zeitungen hat S Sammlungen eröffnet, die {hon einen beträchtlichen Betrag E en haben. Der Magistrat der Stadt Dresden erläßt c Aufruf an die Bevölkerung zur Sammlung von Beiträgen je e Hinterbliebenen der Opfer und für die Verleßten der Gru katastrophe in „Westfalen. Basly, Mitglied der . Deputierie kammer und Präsident des Grubenarbeiterverban von Pas - de - Calais, sandte an den Vorsizenden i Verbandes der Bergarbeiter Deutschlands, Reichstag8abgeordne Sachse, folgendes Telegramm: Die Grubenarbeiter von Calais sind über das \<re>lihe Grubenunglü> bei H Schmerz erfüllt und fenden den - deutshen Brüdern und yme- gehörigen der Opfer des Unglü>s den Autdru>k inniger Anteilna

Stuttgart, 14: November. (W. T. B.) Der Graf vou

geppeltn hat an den Ortsvorsteher und den Geistlichen E

<terdingen ein Schr eiben gerichtet, in dem er für die Erri des dortigen Gedenksteins seinen tiefgefühlten Dank ausspricht. i Graf von Zeppelin hebt in dem Schreiben hervor, pas der Gedenkste a ni<t nur das Andenken an die Zerstörung des Luflschiffe8, fonds au< daran festhalten werde, daß der deukwürdige 5. August 1908 den Geburts\lunde der nationalen Luftschiffahrt in Deutschland gewo? N sei. Wenn es ihm gelingen sollte, der Luftschiffahrt den ihr N e bührenden Plaß unter den Kulturmitteln zu sichern, \o folle Denkstein auf Ehterdingens Gemarkung für alle Zeit daran erinnett daß die ganze Welt dem Verständnis und der Opferfreudigkeit H deus Volksseele seine seit Jahrhunderten ersehnte Errungen{<a erdankt.

RNö dkjärsbro (Jütland), 15. November. (W. T. B. Heute Ba bier cin Ballon mi drei La 5 orgen n ertin au e L ü! Ofisez und Fünen na Sütla nen waren, Die Fahrt ging über

New York, 16. November. (Meldung des „ReutersÄ? Bureaus*.) Ein Telegramm aus Srn ulgee (Oklahoma) ber Ge: Als der Scherif mit seinen Leuten einen Neger wegen eines te griffs auf einen Indianerknaben festnehmen wollte, verbarrik ade si der Neger in seinem Haus und \<oß von dort auf die e Ae R S Ne [as Les Andere Personen

efanden. Dann und’ kam in den Flammen um. Le Das Hans i

Neubuqhara, 15. November. (W. T. B. {dund der „St. Petersburger Telegr.-Agentur“ See N E Buqara in den leßten Tagen von einer Räuberband e zwei U ebt! fälle auf Kaufleute ausgeführt, wobei den Räubern 124 000 Rb in E N fielen; einer der überfallenen Kaufleute wurd€ getötet.

(Forisezung des Nichtamtlichen in der Ersten und Zweiten Beilage.)

S

Theater.

| Hebbeltheater. (Königgräger Straße 57/58.)

Königliche Schauspiele. Dienstag: Opern- baus. 242. Abonnementsvorstellung. Dienst- und Freipläße find aufgehoben. Taunhäuser und der Säugerkrieg auf Wartburg. Romantische Oper in 3 Akten von Richard Wagner. Musikalis<he

tung: Herr Kayellmeister Ble. Regie: Herr Regisseur Dahn. Ballett: Herr Ballettmeister Graeb. Anfang 7} Uhr. .

Schauspielhaus. 255. Abonnementsyorstellung. Maria Magdalene. Bürgerliches Trauerspiel in 3 Aufzügen von Friedri Hebbel. Negie: Herr Oberregisseur Droescher. Anfang 7 Uhr.

Neues Operntheater. Unter Leitung des Direktors Xaver Terofal : Gastspiel des Schlierscer Baueru- theaters. Zum leßten Male: Der Amerikaseppl. Bauernposse mit Gesang und Tanz in 3 Akten von Do Rauchenegger und Konrad Dreher. Anfang

L

Miüitwo<h: Opernhaus. Mittags 12 Uhr: Oeffeut- liche Hauptprobe. Abends 74 Uhr: Kovzert des Nöuiglichen Operuchors.

Mittwoch: Schauspielbaus. Geschlossen.

Neues Operntheater. Mittwoch (Buß- und Bettag): Geschlossen. Donnerstag : Geschlossen. Gastspiel in Kottbus. Freitag : Zum leßten Male: Der Para-

rapheus<hufter. Sonnabend: Geschlossen. Gast-

piel in Potödam. Sonntag: Abschiedsvor- D Enites véls Veiteen 3 Uhr: Der Herrgotts- ergau. nds 8 T2

Der Meineidbauer. S D

Deutsches Theater. Dienstag: Revolution in Krähwiukel. Anfang 74 Uhr. Mittwoch (Bußtag): Geschlossen. Kammerspiele.

Dienstag: Gyges und sein Riug.

8 Uhr. Mittwoch: Ges@lossen.

Neues Schauspielhaus. Dienstag: Faust, L. Teil. Anfang 74 Uhr.

Mittwo< (Bußtag): Geschlossen.

Donnerstag: Julius Caesar.

Freitag: Zum ersten Male: Blaue Verge, An- fang 74 Uhr, Sonnabend: Vlaue Berge.

Anfang

Dienstag: Erde. Anfang 8 Uhr. Mittwoch: Geschlofsen. Donnerstag: Der Liebhaber. Freitag: Erde. Sonnabend: Zum ersten Male: Hohes Spiel

Berliner Theater. Dienstag: Herodes und Mariamue. Anfang 8 Uhr. Mittwoch: Geschlossen. Donnerttag: Herodes und Mariamue. Freitag: Der Veilchenfresser. Sonnabend: Der Veilcheufresser.

Lessingtheater. Abends 8 Uhr: Michael Kramer.

Donnerstag, Abends 8 Uhr: Michael Kramer.

Freitag, Abends 8 Uhr: Gespenster.

"Srhillertheater. @. (Wallnertheater.) Dienstag, Abends 8 Uhr: Die Zwillingsschwester. Lusisviel in vier Aufzügen von Ludwig Fulda.

Peittwo<, Abends 8 Uhr: Konzert.

Donnerstag, Abends 8 Uhr: Die Hwillings- \<wester. E

Charlottenburg. Dienstag, Abends 8 Uhr: Der \<warze Kavalier. Ein deutshes Spiel in drei Akten von Heinrih Ulienfein.

Mittwoch, Abends 8 Uhr: Konzert des Berliner Lehrer-Gesangvereins.

Donnerstag, Abends 8 Uhr: Der schwarze Kavalier.

Theater des Westens. (Station: Zoologischer Garten. Kantstraße 12.) Dienstag: Der fidele Bauer. Anfang 8 Uhr.

Mittwoch (Bußtag): Oratorium Elias. An- fang 73 Uhr.

Donnerstag: Der fidele Vauer.

reitag: Der fidele Bauer. onnabend, Nam. 4 Uhr: Dorurösthen. Abends 8 Uhr: Der fidele Bauer.

Komische Oper. Dienstag: Tiefland. An-

Dienstag,

fang 8 Uhr. t Mitiwos: Geschlossen.

| Donnerstag: Die verkaufte Braut. Freitag: Hoffmauns Erzählungen. Sonnabend: Die verkaufte Braut.

Custspielhaus. (Friedrichstraße 236.) Diens- Aae Tür ius Freie. Anfang 8 Uhr. ittwo<: Ges&lofsen. Donnerstag: Die Tür ins Freie. Freitag: Zum ersten Male: Madame Flirt. Sonnabend: Madame Flirt.

Residenztheater. (Direktion: Rithard Alexander.) Dienstag: Kümmere Di<ß um Amelie. Schwank in 3 Akten (4 Bildern) von Georges Feydeau.

Mittwoch (Bußtag): Geschlossen.

Donnerôtag und folgende Tage: Kümmere Dich um Amelie.

Thaliatheater. (Direktion: Krenund SWönfeld.) Dienstag: Gastsyiel Alexander Girardi: Vruder Stieg G Bloem in 3 Akten. Anfang 8 Uhr.

woh: Geschlofsen.

Donnerstag und Freitag: Gastspiel Alexander Girardi: Bruder Straubinger.

Sonnabend, Nahm. 4 Uhr: Max und Moritz. Abends 8 Uhr: Gastspiel Alexander Girardi: Bruder Straubinger.

Trianontheatex. (Georgenftraße, nahe Bahnhof Friedribftraße.) Dienstag: Die Liebe wat, E, d: A {lossen

o<: Geschlofsen. Donnerstag bis Sonnabend: Die Liebe wacht.

Konzerte.

Singakademie. Dienstag, Abends 8 Uhr: Einziger Klavierabeud von Saudra Drouctevr.

Saal Bechstein. Dienstag, Abends 7 Uhr: 1, Kammermusikabeud des Noss. Quartetts aus Wien: der Herren Professor Arnold Nosé K. 1 K Hofmusier Paul Fischer, Auton Ru-

a, Prof. Hans Pfitzuer. uxbaum, Mitwirkung:

Beethoven-Saal. Dienstag, Abends 8 Uhr: Klavierabend von Maria Avanui Carreraë-

é Klindworth-Scharwenka-Saal. Dienttol 8 Le uzert U „ünd Meta Zlotnic>ta, 06 Jugeboeg S

Klüthner-Boal. Dienstag, Abends 8 Uhr“ Liederabeud von Jduna Walter-Choinauuê-

Birkus Schumann. Dienstag, Abends pri: 74 Uhr: Das Seusationsprogramm 7 Bumbolag als Radfahrer. Das größte Nat!! wunder. 97 Uhr: Begiun der großen di ; jährigen Pracht - Ausftattungspantomim Golo, der Seeräuber „und Mädeheuh is idleie

nderbare Akte und die wirkli< märhe Schlußapotheose. s

Familiennachrichten.

Vereheliht: Hr. Forstmetfler a. D. Wilhel® Keßler mit Frl. E i onbitt (Boslect mit gui. Chatloite Felid Berti) eetras

l. q n).

Geboren: Cine S Dri Oberleutn0"

Brix (Militsch). (Meb); estorben: Hr. Generalmajor A 24

Hr. Generalmajor a. D. P (Charlottenburg). Hr. Landrat a- S De Lminaccigtrtat feary Eelenther Santos r. Amtsgerichtsrat Franz Schlen v Fichtenho}-SHlaitensee). Fil. Frieda E

tegemann (Berlin). Verantwortlicher Redakteur: 2 Direktor Dr. Tyrol in Charlottenbutt Verlag der Expedition (Heidri®) in Dru> der Norddeutshen Buchdru>er Anstalt Bi Wilhelmstraße Nr

Neun Beilagen (cinsließlih Börsen-Beilage).