1842 / 14 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

von Hatintover über Verden na<h Bremen ie Zinsen des Anlage-Kapitals auf

se den einheimischen Handel und Ver- <thcilige Einwirkungen auswärtiger u {hüben, ist zu Unserem Bedauern r Uns veranlaßt schen mußten, die Stlände- Versammlung unter dem 30. Juni aufzu-

Oriental und „Great Liverpool“ von 1673 Tonnen und 450 Pferdekraft, und 1540 Tonnen und 464 Pferdekra dostan““ und „Bentink“, derselben Gesellschaft geh von 1600 Tonnen und 520 Pferdekraft, werften Liverpools der Vollendung nahe und werden zwischen zwischen Suez und Bombay fahren. Die große Frage ist nun, ob die Gesellschaft, ungeachtet der sehr bedeutenden Beisteuer, welche re Rechnung finden wird. erbindung mit der Halbinsel wird von der- selben Gesellschaft: under contract with U, Ms Government unterhalten, und zwar durch die Dampfschiffe, „Tagus“ von 900 Tonnen und 306 Pferdekraft, „Braganza“ von 700 Tonnen und 260 Pferdekraft, „Royal Tar“ von gleicher Größe und Pferde- Mary wood“ von 650 Tonnen und Die Regierung zahlt hiefür 30,000 Pfd. Set. esellschaft verbunden, wöchentlich ein ehen zu lassen, welches in ur Vigo, Oporto, Lissabon,

midt | nothleidenden Arbeiter in und außerhalb Manchester verwendet andgreif: | „feigen Niederträchtig- |

Lüneburg na<h Harburg, eine Garantie für d die Landes-Kasse zu Übernehmen.

Unsere Absicht, auf diese W fehr zu befördern und gegen na Eisenbahn-Unternehmungen zeit bis jetzt feuchtlos geblieben, da vorige allgemeine

dsen. i N Wir haben inzwischen diesen wichtigen Gegenstand seitdem fort- um keine Zeit zu verlieren, die er- ollständigen, auch in zusammentreten las- e zwischen den Städten

Verrath jeyn; der Tadel einer gegen die Regierun Demonstration, wäre deren Verwerflichkeit lich, würde wenigstens den Namen einer „| / Durch solche Maximen, die einzigen, welche die Opposition mit Konsequenz befolgt, wenn sie dieselben auch nicht immer mit der Naivetät der Patrie gesteht, ist das ganze tiefen Mißfkredit tröstlih zugleich ,

t. Der „Hin-

Der Courier glaubt, daß, wenn die Chinesen nicht innerhalb der ihnen durch den Traktat von Canton eingeräumten Frist von n Schiffs- zwei Monaten sich fügten, man bald vernehmen dürfte, daß die Stadt Canton wieder in den Händen der Engländer sey.

Lord Ashburton gedenkt am 24sten d. M. sich nach New-e York einzuschiffen.

Die ministeriellen Blätter besprechen fortwährend die Bezie- Sie meinen, daß

keit“ verdienen.

oppositionelle ist wunderbar namentlih der Journalismus durch das und durch den Mißbrauch seiner Kräfte sich täglich mehr und mehr in Meinung und Geltung .herunterbringt. noch vor zehn Jahren allvermögenden intellektuellen Macht ist | noch lange auf ihrem jeßigen Wege ht, wenn sle fortfährt, statt Jdeen nur sterile Phrasen zu geben, wenn sie fortfährt, sich auf eine hämische Kritik zu beschrän- ken, satt schópferische Anstrengungen zu machen, wenn sie nicht | endlich fühlt, daß, um geistig auf die Massen zu wirken, man vor allen Dingen eigene Ueberzeugungen und Redlichkeit der Gesin- Der öffentliche Antheil an den Zeitungs- | Debatten, an den jeden Morgen in demselben Tone deklamirten

Zornreden gegen die Regierung, ist in fortwährendem Sinken

begriffen, und wenn gleihwohl die politischen Jnteressen noch im-

mer außerordentlich rege sind im Französischen Publifum, so ist

diese Erscheinung nicht durch den Journalismus hervorgebracht, | sondern man fann vielleicht mit größerem Rechte sagen, daß sie | ihm zum Trosb stattfindet,

die Regierung leistet,

zu sehen, Die wöchentliche

erfennen seiner Aufgabe |

hungen Englands zu den Vereinigten Staaten. | die Amerikanische Regierung wenigstens eine Marine - Polizei er- richten müßte, um den Afrikanischen Handel zu beaufsichtigen. Die Britische Regierung mache auf nichts weiter Anspruch, als auf das Recht, verdächtige Schiffe der Vereinigten Staaten zu untersuchen und zu sehen, ob sie die Amerikanischen Geseße gegen Nur dann, wenn die Europái- | schen Großmächte eine solche Untersuchung blos für andere Mächte

verlangten und sich ausschließende Vorrechte in dieser Beziehung ausbedingen wollten, hâtten die Vereinigten Staaten Recht, zu Die Times will die Aufrichtigkeit der von den Verei-

nigten Staaten gegen den Sklavenhandel getroffenen Maßregeln | nicht in Zweifel ziehenz wenn aber jene Staaten unglü>licherweise beschlóssen, weder ihre eigene Macht, noch die Mithülfe fremder Staaten zur Abschaffung des Sklavenhandels anzuwenden, so fönnten sie sicher darauf rechnen, daß der gemeinsame Zwe> der | Europäischen Staaten deshalb nicht werde aufgegeben werden. mit Großbritanien“‘, fúgt das genannte Blatt hinzu, ereinigten Staaten schon erfahren; ein Krieg von ihrer Seite mit ganz Europa würde wahrlich etroas Neues seyn.“

Lord Ashburton, welcher bekanntlich mit einer speziellen Mission nach den Vereinigten Staaten von agt worden is, wird sih am 24sken d. M, Die neuerliche Differenz zwischen un- ten Staaten in Bezug auf

dauernd vor Augen behalten und, t forderlichen Vorarbeiten so viel als thunlich verv Residenzstadt hierselbsi eine Kommission sen, welche Behuf einer Eisenbahn - Anla , Braunschweig, Hildesheim und Celle alle zur Ecwerbung deigenthums und zur wirklichen Ausführung des Baues er- forderlichen te<hnishen Speczial- Vorarbeiten

Wir hegen die Ueberze ßen Vortheilen - welche

Der völlige Sturz dieser

unvermeidlich, fraft, „Montrose“ und „Lad

240 Pferdekraft. jâhrli<h. Dagegen ist die Dampfschiff von Southampton ab Falmonth die Londoner Briefmalle Cadix und Gibraltar úbernimmt. Die Reise nach Vigo wird un- ter gewöhnlichen Umständen in 4, nah der Bavon von Oporto em Wetter, widrigenfalls das Felleisen issabon gelandet wird) in bon in 6 bis 7, nah Cadix und Gibraltar in 9 bis 10 Tagen

zu vollenden hat. nigreich an den gro- enbahnwesen dem Verkehre und #0- mit der Beförderung des National - Wohlstandes darbietet , gleich anderen Staaten Theil nchmen muß, und daß zur Ausführung von Eisenbahn - Anlagen in Unserem Königreiche rasch und kräftig wird geschritten werden müssen, wenn dasselbe niht immer mehr in die ( erathen soll, troß sciner günstigen geographischen Lage ci- <tli<hen Theil seines bisherigen Verkehrs mit dem Aus- u verlieren. Diese Ueberzeugun sen, als seit Unserem

& e  den Sklavenhandel überträten. , daß Unser K

nung haben müsse.

(dies jedoch nur bei gúnsti für Oporto in Vigo oder 5, nach Lissa- hat in Uns um so mehr sich befestigen mÜs- rlasse vom 27. Funi d. F. verschiedene Eisenbahn-Anlagen im Auslande (z. B. von Berlin nach Côthen, von Köln nach Aachen) zur Vollendung gelangt, theils neue Eisenbahn - Unternehmungen (z. B. von Leip burg nah Nürnberg , von Magdeburg nach Braun grif genommen, theils die Pläne wegen Anlegung einiger, für Unser Königreich besonders nachtheiliger Eisenbahnen, weiter gedichen sind.

Wir haben daher beschlossen, zunächst solche Eisenbahn-Anlagen, welche Unser Königreich mit scinen dülichen und westlichen Nach- barländern, so wie mit den Hansesiädten Hamburg und Bremen in bringen würden, auf jede thunliche Weise ben zu rufen.

Kürzere Ueberfahrten kommen zwar vor, gehbren aber zu- den e r seltenen Ausnahmen, eben so auch Videnttuk längere. theils wiederum ser Schiffe führt außer dem Capitain einen Offizier der Königli- chen Marine am Bord, welcher úber genaue Einhaltung der Zeit zu wachen und in schwierigen Au des Schiffes theilzunehmen hat.

Gelder komme der Gesellschaft allein zu gut.

Portugiesischen die von der Regierung der rung des Brieffelleisens bewilligte Summe übersteigen oder zumal unter so ungünstigen Ver- wie die gegenwärtigen, Und zu einer Zeit, wo der Handel Englands mit Portugal und Spanien so sehr darnieder- ierung bringt also ein Opfer, welches ‘bar is. Ohne diesen regel:

Jedes die-

| „Einen Krie

„haben die ig úbece Alten-

>/ Varis, 8. Jan, Das gestern vom Temps veröffent- | lichte Programm der Herren Dufaure und Passy hat, so allge- | <wcig) in An- mein es auch gehalten war, dem linfen Centrum und der Linken was sie in dieser Session fúr ihre Re- | form-Vorschlâge von jenen zu erwarten haben. Wie demnach vor- | auszusehen war, haben die Organe der beiden genannten parla: | mentarischen Fractionen heute auf jenes Programm geantwortet. Zwei Journale, beide unter dem Einfluß des Führers des linfen Centrums, enthalten diese Antwort, doch mit dem Unter- schiede, daß der Constitutionnel, gemäß der oft befolgten Tak: tif seines Patrons, die Stimmung desselben geschi>t verbergend, sich mit einer gewissen Zurü>haltung äußert, während der Cour- rier français Alles unumwunden ausspricht. l einzig und allein auf den Sturz des Kabinets abgesehen is, was giebt es jeßt Nothwendigeres, als demselben die Majorität in der | Kammer, durh welche es gehalten wird, zu entziehen? Dies kann en Zusammenseßung derselben nur dann ge- | die Herren Dufaure | | jenex Durchsuchung ausgenommen zu so fônnen Sklaven-Händler, Seeräuber oder Schmuggler ihr un- estraft treiben, indem sie nur die Ameri- Die Frage is für die Un- ßten Wichtigkeit,

enbli>en an der Befehligung as Erträgniß der Passagier- Man begreift, vischen England

Gesellschaft

deutlich genug bewiesen, H London, 7. Jan. dord-Amerika beauftr in Portsmouth einschiffen. serer Regierung und der der Vereini | das Durchsuchungs - Recht der Schiffe auf hoher See, welches | England in Anspruch nimmt und welches die Vereinigten Staa- | ten nicht anerkennen wollen, hat hier großes Jnteresse erregt, und unsere Zeitungen und Reviews haben den Gegenstand mit Obgleich die Frage, wie sie jeßt aufge | wird, sih auf den Sklavenhandel bezieht, so is sie doch keines- Sie betrifft die Ansprúche aller Natio- | nen auf den Schuß gegen Seeräuberei und in der That auf das die Verbrecher ihres eigenen Landes auf dem Meere Wird die Forderung der Amerikaner, zugestanden,

cine bessere Verbindun sobald als möglich in

Dieser Zweck wird in Anfehung der oben erwähnten drei Eisen- bahn-Anlagen, nach Unserer wohl erwogenen Ansicht, so rasch, als es nothwendig ist, und auf so gemeinnühige Weise, wie Wir es wünschen, nur in dem Falle zur Ausführung gebracht werden kön- nen, wenn Unsere Regierung die erforderlichen Anlage- Kapitalien durch eine Garantie der Zinsen bis drei, hôchstens drei und ein halbes Prozent herbeischaft, und dagegen die Leitung des Untec- nehmens in ihrer Hand behält. :

Auf diesem Wege wird es möglich seyn, die Auswahl der Rich- tungen für jene drei Eisenbahn-Anlagen jedem fremdartigen, das Ge- meinwohl des Landes nicht vorzugsweise berücksichtigenden Einflusse zu entziehen, cin zusammenhangendes Eisenbahn - System nah u bringen, den Bau selbsi, da die allgemeinen at sind, ohne weiteren Aufenthalt zu begin- nen, und zugleich den einheimischen Kapital - Jnhabern eine er- wünschte Gelegenheit zu sicherec und vortheilhafter Anlegung des Gel-

Uns daher veranlaßt, bei der getreuen allgemeinen hiermit anderweit darauf anzutragen :

ung einer Eisenbahn zur Verbindung der Slädte annover, Braunschweig, Hildesheim und Celle und einec Eisenbahn ber Lüneburg nach Harburg, eine Garantie e- Kapitals bis zum Betrage von drei, hôch f.

auh nur erreichen köônne, háltnissen,

liegt, Die Englische R jedoh durch politische Rücksichten erklär mäßigen Dampsverkehr mit England wÚrde Portugal dem übrigen Europa noch weiter entrü>t werden, als jeßt schon der Fall ist, denn der Postverkehr dur<h Spanien ist schwierig, langsam und ortugal selbst wird immer die See als die ga er denn auch die zwei erbindung zwischen Li

Denn da es | ßem Eifer ergriffen.

weges darauf beschränkt.

1

aber bei der gegenwärti schehen, wenn die Führer einer Fraction, und Passy, jeßt die Stúßen der Regierung, diese in der Kammer verließen, dadurch daß sie die von der Opposition ausge: henden Vorschläge mit den Stimmen ihrer Fraction unterstüßten,

Während also der Constitutionnel durch die Beobachtung eines gemessenen Ausdru>s (vergl. oben) ¡ / glaube man immer noch, daß ihre Anhänglichkeit für das Kabinet keinedauernde, ihre Beistimmung zu seiner Politik nur eine theilweise sey, und daß sie im Grunde immer noch dem linfen Centrum allein angehdren, führt der Courrier .français eine noch be- stimmtere Sprache und offenbart ganz deutlih die Stimmung des linfen Centrums und der Linken, in welche sie der bevor- stehende Abfall einer ihr politish verwandten Fraction verseßt. Es wird Herrn Dufaure vorgehalten, daß er auf den Rath des Herrn Thiers uad Barrot 84 Stimmen von der Opposition bei der Wahl zum Vice-Präsidenten erhalten, wofür er sich nun undankbar Als Minister habe er wie Herr Passy nichts für die Ne- form gethan, nach dem Austritt aus dem Ministerium haben sie sie verhindert, bei dem Anschließen an das jeßige Kabinet vertagen

barsle Heerstraße betrachtet, da schen Dampfböte, welche die Oporto untkterhalten, sehr gute Geschäfte machen. Um von der Küste in das Jnnere einzudringen, werden die schiffbaren Flüsse: der Tajo, Douro, Minho, Mondego, Lima und Caldao benußt, aber nur auf ersterem laufen Dampfbdte bis Villanova, Preise fúr die Ueberfahrt für Neisende auf den Schiffen der Ge- Man zahlt in der großen Kajüte von Southampton nah Vigo, Oporto und Lissabon, 17 Pfd. 10 Sh., nach Cadix und Gibraltar, 20 Pfd. 10 Sh., nah Malta 34 Pfd. und nach Alexandrien 46 Pfd., wobei die Beköstigung Leßtere ist in der Regel sehr gut, dagegen die Bettstellen klein, und überhaupt für Jedermann der Bequemlich- keit liebt, râthlich, eine eigene Kajüte zu miethen, was jedoch den Preis der Ueberfahrt um das zwei- und dreifache erhdht,

Dänemark.

Auf Königlichen Befehl ist der echenschafts- Bericht des Jahres 1840 bekannt gemacht Die Einnahmen betrugen: Aus den Dänischen Pro- vinzen 7,115,857 Rbthlr. 745 Sch.; Schleswig und Holstein 4,614,343 Rbthlr. 70 Sch.; Ueber- schuß des Herzogthums Lauenburg 232,000 Rbthlr.; Sun 2,140,359 Rbthlr. 81 Sch.; Posk : Jntraden 692 Sch.; im Ganzen 15,628,186 Rbthlr. 335 Sch.; 4 Rbthlr. weniger als im Jahre 1839, Die Ausgaben be- trugen 15,202,944 Rbthlr. 87 Sch.; 1,246,000 Rbthlr. mehr Der Ueberschuß beträgt also 425,241 Rbthlr. 42% Sch. Von der Staatsschuld sind abgetragen 7,380,231 Rbthlr. 48 Sch., so daß sie am 1. Januar 1841 noch 116,572,357 Rbthlr. 43 Sch. betrug.

Deutsche Buudesstaaten.

Stuttgart, 8. Jan. (Schwäb. M.) Jn dem Bericht der staaterechilichen Kommission an die zweite Kammer in Betreff der Motion des katholischen Bischofs von Rottenburg wird ange- führt, daß die Motion, als eine der Staats-Behörde, im Sinne der Verfassungs - Urkunde $. 36, 38 aufgefaßt, zu frühzeitig angebracht wäre, weil bei fein m der Jnstanzenzug bis alten sey, Prúfung der Punkte einzugehen habe, weil der Antragsteller die Herstellung arantirten Rechte der Kirche in tände ($F. 124, 125 der V. U.) berufen seyen, die Rechte des Landes in den durch die Verfassung bestimmten Verhältnissen geltend zu machen, Auf den Jnhalt der Motion selbst eingehend, findet die Mehrheit der Kommisfion von den 10 Punkten derselben nur einen, die Beschwerde wegen der Censur fatholischer Schriften, begründet, und trägt auf er- neuerte Bitte an die Negierung um Verwirklichung des $. 28 der Ver: fassungs-Urkunde (Preßfreiheit) anz im Uebrigen solle der Motion des Herrn Bischofs keine Folge gegeben werden. Die Minorität, deren Gutachten dem Kommissions-Bericht beigefügt ist, sieht in der Mo- tion nicht sowohl Beschwerden gegen vorgeseßte Behörden über Verleßung der der Kirche zurü>gegebenen Autonomie, die Bitte um Einseßung der Kirche in ein Recht, daß i der Verfassungs-Urkunde gebühre. Hinsichtlih der Motion selbsk ist die Minorität mit der Kommission in den meisten Punkten einverstanden, und hâtte nur hinsichtiich zweier Punkte (Aufsicht und Leitung der Geistlichen, und Untersuchungen gegen Geistliche) eine nähere Vernehmung des Herrn Bischofs gewünscht.

(Hannov, Z.) Das den Stän- den zugesandte Königliche Schreiben vom 11, Dezember, die Eisenbahn - Unternehmungen betreffend , lautet folgendermaßen : „Ern | August u. sw. Nachdem der zwischen Uns, Sr. Ma- jestät dem Könige von Preußen und Sr. Durchlaucht zu Braunschweig«und Lüneburg abgeschlossene Vertrag, einer Eisenbahn von Ma nah Minden betressend gen Auswe gezecht - unter

nach zur Ausführung Vorarbeiten schon bes

gesebliches Gewerbe un kanische Flagge aufzuziehen brauchen. terdrú>ung des Sklaven - Handels von der gr und der Traktat, den England zur Erreichung dieses Zwe>es vor furzem mit fast allen Seemächten abgeschlossen hat, wird ohne die Anerkennung des gegenseitigen Durchsuchungs - Nechts null und nichtig. Die Regierung der Vereinigten Staaten hat den Sklaven: Handel in Verruf erklärt, aber sie weigert sich, das einzige wirk- | same Mittel zu seiner Unterdrü>ung anzunehmen. So kann die

Frage nicht stehen bleiben und sie is von der Art, daß man sie nicht dur<h Verhandeln und gegenseitiges Hinhalten

des zu verschaffen Wir finden Stände-Versammlun 1) Behuf Ausfü

sich den Anschein giebt, als sellschaft sind ziemlich hoch.

ür die Zin-

von Celle ú / G stens drei und

sen des Anla

in halbes pC i D % Behuf Ausführung ciner Eisenbahn von Hannover über

Verden nah Bremen eine Garantie für die Zinsen des Anlage- Kapitals bis hdchstens zur Hälfte des eben angegebenen Betrages daß mindestens die andere Hälfte von emen garantirt werde, auf die Landes-

inbegrisfen ist.

unter der Voraussehun dem Senate der Stadt

kasse zu übernehmen. ; Zugleich erklären Wir Uns wiederholend bereit, für einen etwai-

gen Ausfall im Rein-Ertrage der beabsichtigten Eisenbahn-Anlagen bis zu den garantirten Zinsen-Beträgen mit Unserer General-Kasse mit einzutreten, insoweit dies verfassungsmäßig ohne Anleihe gesche-

Auch haben Wir beschlossen, das zu den genannten Eisenbahn- Anlagen, mit Ausnahme der Bahnhdfe, erforderliche Grundeigenthum, so weit darüber von Uns frei verfügt werden kann, unentgeltlich, un- ter Vorbehalt des Eigenthums, zur Benutzung für die Änlagen ab-

Fndem Wir auf Unseren Erla

Die Vorbereitungen zur Taufe des Prinzen von Wales in Windsor Castle werde ebfrig becriébeti und mújsen zum nuar beendigt seyn, an! welchen? Tagè die Taufe stattfinden soll. 112 Arbeiter sind uñausgescbt* beschäftigt, die Decorationen in der St. George?s Kapelle: und Kardinal Wolsey’s Halle zu ver- | ändern und der Prinz Albrecht beaufsichtigt die Arbeiten sehr eifrig. | Auch im Jnnern von Windsor Castle werden sehr ausgedehnte Vorbereitungen getroffen und mehrere, dem Publikum gewöhnlich | gedffnete Staats-Zimmer sind gegenwärtig geschlossen. | | Lord Melbourne skattete am Sonnabend, zum erstenmale seit | seinem Ausscheiden aus dem Kabinette, der Königin und dem Prinzen Albrecht einen Besuch ab, und blieb bis zum Dienstag in Windsor Castle.

Der Associations - Geist hat sich in den leßten Jahren in England auch auf die Herausgabe von Büchern aus- Es haben sich nach aus Personen

Kopenhagen, 8. Jan.

Die Aeußerungen dieser beiden Journale zeigen also, daß es Herzogthümern

den Parteien fein Geheimniß mehr is, welche Stellung die Her- | ren Dufaure und Passy zu ihnen angenommen, und daß der Exi-- skenz des Kabinets von dieser Seite keine Gefahr drohe.

231,565 Rbthlr.

Großbritanien und Arland

London, 7. Jan. Das Dampfschiff „Firebrand“ hat Be- fehl erhalten, sich dem Geschwader anzuschließen, welches Se. Ma- jestät den König von Preußen von Ostende nach England einholen | fol. Man glaubt, daß Se. Majestät am 21sten d. M. hier lan- den werden. Wenn Windstille oder widrige Fahrt einträte, soll der „Firebrand“ die Fregatte „Warspite“, welche für den Gebrauch Sr. Majestät bestimmt is, ins Schlepptau nehmen, um die Ueber- | fahrt möglichst zu beschleunigen.

Im Laufe der nächsten Woche will der Hof sih von Wind- sor nach Claremont begeben und dort 8 bis 10 Tage zubringen; gin gleich nach der Taufe kurze Zeit

u näherer Begründung des obigen Antrages Uns e ; vom 27. Junt d. J. und auf dessen Anlagen be- iehen, fügen Wir jedoch die Bemerkung hinzu, daß Wir in der ichtung von Celle auf Lüneburg Uelzen den Vorzug geben müssen. nisse wiederholter technischer Untersuchungen geht nämli e über Telmer/ eine beträchtlichere Ansteigung und ßere Anzahl von Krümmungen vorkommen würde, als auf der Linie über Uelzen. Dieser Umstand würde auf den Be- trich der Bahn- Anlage in vielfacher Hinsicht so nach! heilig einwirken, enügender Grund zu finden seyn möchte, obgleich diesclbe in dieser Richtung - Kapital erfordern em noch hinzukomnit,

als 1839,

egenwärtig dem Bahnzuge über us dem icht vorlicgenden Ergeb-

und verspricht Gesellschaften gebildet , sch mit verschiedenen Zweigen der Litera- tur, der Wissenschaften und Künste beschäftigen und durch Unter- zeichnung eines kleinen jährlichen Beitrages gewöhnlich 1 Gui- nee eine Summe aufbringen , die sie in den Stand seßt, von Zeit zu Zeit eine Reihe von Werken dru>en zu lassen, von denen die meisten wohl sons niemals erschienen seyn würden. dieser Werke sind Wiederabdrü>e sehr seltener Bücher, die zur Erläuterung spezieller Gegenstände dienen; so richtet die Shake- speare- Gesellschaft ihre Aufmerksamkeit nur auf seltene Werke, die Licht auf das Leben oder die Werke dieses Dichters werfen. Die Gesellschaft für alte Musik h1t im vorigen Jahre einige höchst merkwürdige und werthvolle Ueberreste aus der Elisabethi- schen Musifschule in Engländ, so wie Purcell®s Oper „Dido Diese Werke sind in einem sehr

hervor, daß

auf dem Bahnzu eine bedeutend gr

daß darin allein schon ein die Bahn über Uclzen zu führ 17 Meile länger sein und ein wird, als die Linie Über Telmer. ina daß der Bahnzug über Uelzen eine vorzüglich bevölkerte und betrieb- same Gegend berühren wird, #0 scheint Uns die Erwartun fertigt , daß der Betrieb auf diesem Bahnzuge in seinen finanziellen Ergebnissen mindestens eben so günstig sich gestalten und füc den dentlichen Verkehr noh nüßlicher scyn wird, als auf dem Wege Uber Telmer.

Die Ausführung eines Eisenbahnbaues von Celle über Uelzen nach Lüneburg uud Harburg würde anschlagsmäßig (mit Cinschluß der Kosten aller Gebäude und Betriebsmittel, so wie des Verlustes an Zinsen während der Bauzeit und ciner Erhöhung von 10 Pro- zent für zufällige Vermehrung der Ausgaben), einen Kosten - Auf- wand von 4,040,991 Thlr. erfordecn; Wir wünscheu daher, daß die von Uns wegen der Bahn-Anlage von Celle nach Harburg bean- tragte Zinsen - Garantie auf den eben angegebenen Kosten-Aufwand Übernommen werden möge; unbeschadet ciuer wohl zu erwartenden besonderen Betheiligung derjenigen Städte , deren Fanteressen durch diese Bahnrichtuug im Vergleiche zu der möglichen direkten Bahn von Celle auf Hamburg, vorzüglich berücksichtigt werden.

Wir empfehlen der getreuen Stände- Versammlung diese Eisen- vorzugsweise bald in Berathung zu nehmen i ltig sichtigen , wie wichtig es ist, daß die- sclbe auf eine befciedigende, dem Zwe>e entsprechende Weise zur Er-

eshwerde gegen das Verfahren auch heißt es, daß die Köni ‘deres Anlage in Brighton residiren werde. Da nun außer tach der Times hat die Königin befohlen, daß von der in England angekommenen Chinesischen Ranzion zum Belauf von 2 Millionen Dollars den Truppen, welche bei den Operationen en Canton direkt betheiligt gewesen sind, der Betrag einer ein- hrigen Feldzulage, des sogenannten Batta, ausbezahlt werde. Ein Oberst würde demzufolge für seinen Antheil 900 Pfd., ein Oberst-Lieutenant 720 Pfd., ein Major 540 Pfd., ein Hauptmann 216 Pfd. erhalten und so weiter fort. sten Berichten von der Niger-Erxpedition scheint wenigstens gänzlich fehlgeschlagen zu seyn; Flusse zurügezogen. ultat der Staats - Einnahme des weil es beweise, daß die Hülfs- seyen, obwohl sie durch widrige u> erlitten hâtten. < in dem Etikette - Streit artero nochmals aufs ent- anzosischen Gesandten an die junge

Ét verfassungsmäßige Staats - Behörde

zur höchsten die Kammer

der durch die Verfassung Anspruch nehme, und die und Aeneas“ herausgegeben. schönen Styl geschrieben. Herr Lumbey, der neue. Pächter der Jtalienischen Oper, hat die Sängerin Molteni und die Sänger Santi, Guasco und Ronconi, welche hier noch ¿hicht gehört worden sind, engagirt. Die Grisi, Persiani, Mario ‘und Lablache werden auch hierher zu- rüd>fehrenz; Tamburini geht na< Jtalien. Werken, die zur Aufführung kommen sollen, nennt man die „Vestalin“ von Mercadante und „Maria Padilla“ am 26, Februar eröffnet werden. d in dieser Saison eine Französische Gesell unter der sich einige der ersten Pariser Schauspieler

F

dieselbe für dieses die Schiffe hatten \ich Der Globe hâlt das Res leßten Quartals für b quellen der Nation nicht erschbpft Verhältnisse einen zcitweiligen Dr Die Morning - Post erkl zwischen Herrn von Salvandy und Es \chiedenste für die von Seiten des tend gemachte Forderung, seine Kredit nigin übergeben zu wollen, und zugleich versi ministerielle Blatt, daß der Britis Arthur Aston, an Espartero’s Bene den entferntesten Antheil habe.

Standard erklärt die Nachricht der r ierung das Briefporto auf 3 Penc ur durchaus unbegründet; das K nicht daran, dem Parlamente einen derartigen Vor Am 31. Januar und an den folgenden Ta ausführlichen Ankündigung im Globe, in tung eines zahlreichen Damen-Comit©s, an de finnen Ducie, Radnor, Lady Spencer und Mistreß B hen, und unter dem Beistande der Anti-Korngeseß-B Stadt, ein „nationaler Anti - Korngeseß- Bazar“ erd Bereits sind eine große Menge meist werthvoller Gegenstände theils theils zugesichert worden; der Verkauf wird von den um weitere Beiträge aus allen Theilen des Landes

dffentlich ersuchen, selbst besorgt und der Erlós zum Besten der

efriedigend, Unter den neuen

von Donizetti.

Das Theater wird Prinzen-Th

schaft spielen, bahn - Angelegenheit

und dabei sorgfältig zu b

Die Regierung, welche lange Zeit úber die zu wählenden Communications - Mittel mit Alexandrien und Jndien unentschlossen war, hat unlängst mit der Peninsular and oriental steam navigation company definitiv auf se<s Jahre ur Beförderung der Briefe in l ege zu Gebote: die Errichtung einer Linie mittelst Schisfen von der Königlichen Marine, nach Vorgange Franfkreihs, Beförderung durch die Französischen ampfíschiffe, welche zwischen Marseille und Alexan- endli<h Benußung der dur<h den Lloyd Verwendung von Kriegsschiffen ben, den beiden leßteren Korrespon-

che Gesandte in Madri

hmen in dieser Sa = London, 7. Jan.

brigens es cinen Gegenstand der sorgfältigsten Et- Unserer Regierung seyn lassen, auch den von den zunächst en Eisenbahu-Anlagen entfernter belegenen Theilen Unseres Königreichs die Vortheile jener Anlagen möglichst müssen Wir in dieser Hinsicht noch besonderen Wert daß behuf einer besseren Verbindung Unseres Königreichs mit sei nen westlichen Nachbarländern und zur Vermchrung des Verkehrs auf den übrigen von Uns beabsichtigten Eisenbahn - Anlagen / eine senbahn von Hannover nach Minden und Köln, bald zur Aus- elange. Wir behalten Uns vor, die für diesen Zwe> etwa gemeinen Stände-Versammlun twirkung derselben zum Gegen u machen, sobald Wir dazu nach Lage der wegen jcner leiteten Verhandlung Uns veranlaßt sehen werden.

rflärung der allgemeinen Stände-Versamm- bemerflih, daß Wir

adifalen Blâtter, e zu erhdhen be- abinet denke schlag zu ma gen wird, nach einer anchester unter Lei: ssen Spike die Grà- dwring ste- ereine jener ffnet werden.

u eròôffnen , so

daß die Re darauf legen,

absichtige, f Es standen ihr, Hannover, 10.

abgeschlossen. amtlichen Korrespondenzen, drei

dem Herzoge die Anlegung bec Braunschweig und Hannover n der Mitte des Monats gu t war (aden W Ee in esselben Monats eine umfassende Mit- ber die Eisenbahn - Angelegenheit an die vorige n rfurt assen , mit dem Antrage , behuf agen zur Verbindung der Städte Hannover , Hildesheim, Braunschweig und Celle; von Celle über

den Dienst versehen , zwischen Triest n Der Plan einer

fostspielig aufgege

noch in Antrag zu brin-

und Alexandrien Y nde ciner demnächstigen

wurde als zu denzmitteln se indie aS auf die Vo einging. Leßtere ieht tar, Malta und Aera,

Eisenbahn - en Stand Indem Wir einer lung entgegensehen die Berathungen

‘dem 25.

Grü d t , , d

rschlâge bor entgegeo: fa descded es, daf wischen Falmouth , Gibral-

e beiden großen Dampfschiffe :

eingesandt,

Damen, die Stände - Versammlung gelangen

Ausführung von Eijenbghn - An

machen Wir nue no n dieser Sache als vertrauliche behandelt zu

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wünschen, jedoh wider den Abdru> des gegenwärtigen Erlasses nichts a i Deeselb it Unserer Kd

r verbleiben Derselben mit Unserer Königli allem Guten, wie auch mit gnädigstem Willen siets r U E

Darmstadt, 9. Jan. Gegenwärtig sind auch die Verhand- lungen der zweiten Kammer in Dru> erschienen, welche den Vor- trag des Regierun s- Kommissars, Oberst-Lieutenants von Bechtold, „das Militair-Budget für die Finanz: Periode 1842—1844 betressend“, enthalten. Es heißt darin unter Anderem:

¿Wenn das neue Budget eine bedeutende Steigecung der frühe- ren Ansäte darbietet - p liegt dec Grund hiervon 1) in den zur Si- cherung der Bereitschaft des Deutschen Bundesheeres bereits getro|e- nen oder noch zu treffenden Vorkehrungen, 2) in der unverkennbaren Nothwendigkeit einer Verbesserung der Gagen der Offiziere, so wie der Dienstalters - Zulage für die Offiziere und Mittel-Stabspersonen, sodaun 3) in den hdheren Ansäßen für Brot, Holz, Oel, Fourage und Remonte.// Jn Bezug auf das erste Moment heißt es weiter ; „Rach dem Vorgange in den meisten anderen Deutschen Staaten, ganz af 5 aber nah den Forderungen eines neueren Bundes- Beschlusses vom 24. Jun. 1811, erscheint es als eine unbedingte Rothwendigkeit; in dem Pferdestande der Kavalerie und der Arltille- rie, so wie in dem Präsenzstande verschiedener Chargen 2c. eine Ver- mehrung eintreten zu lassen.// Nach Angabe des Näheren fährt der Bericht fort: „„Wir werden Fhrem verehrlichen ersten Ausschusse (dem für die Finanz - Angelegenheiten) nachzuweisen im Stande seyn, daß alle diese Aenderungen dur< die Forderungen des Deutschen Bundes vollsiändig gerechtfertigt , resp. geboten sind, und daß das Großherzogliche Kriegs - Ministerium sich bei der beabsichtigten Ver- mehrung no< immer innerhalb der Gränzen der mödglichsien Sparsamkeit zu halten gewußt hat. Wenu nun gleich der Betrag des früheren laufenden Budget durch die fraglichen Aenderungen, hauptsächlich aber wegen des Zugangs von 125 Kavallerie- und Ar- tilleriedienst - Streitpferden und von 10 Artillerie - Zugpferden mit der entsprechenden Mannschaftszahl um 49,382 Fl. erhdht werden wird, so if dessenungeachtet bei dem patriotischen Sinne, welcher bei den Ständen des Großherzogthums immer vorherrschend war, nicht zu bezweifeln , daß Sie diesen durch die Zeitumstände und im Futeresse unseres großen Deutschen Vaterlandes dringend gebotenen Mchrauf- wand nicht beanstanden werden. / Fn Bezug auf den zweiten An- laß der Erhöhung des Budgets heißt es: „Nachdem in den lehteren Jahren in mehreren anderen Staaten , namentlich in Baden, Er- hôhungen der feüheren Offiziers-Gagen eingetreten waren, fand sich das Großherzogliche Kriegs - Min'ftertum veranlaßt, in dieser Hin- sicht bei verschiedenen Staaten nähere Erkundigung einzuziehen, und das Resultat dieser Eckundigung war von der Art, daß die diesseitigen Offiziere in ihrem Einkommen den Offi;ieren in den Staaten , welche wegen derselben Preise der verschiedenartigen Le- bens - Bedürfnisse hierbei zunächst in Vergleich gezogen werden dürf- ten, durchschnittlich genommen , allecdings sehr nachsichen. Ganz besonders zeigte sich dieses aber den Großherzogl. Badischen Offizieren gegenüber. Da nun die Truppen der beiden Groß- Lame Hessen und Baden demselben Armee-Corps angehören, die diesseitigen Offiziere also dazu bestimmt sind, früher oder später zur Seite der Badischen Offiziere zur Erhaltung der Jntegrität und der Würde unsers gemeinsamen Deutschen Vaterlandes zu kämpfen, von beiden Offizier-Corps folglich gleiche Leistungen in Anspruch genommen werden, so würde es, bei den beinahe völlig gleichen Preisen aller Lebensbedürfnisse in beiden Staaten, als ein Mißstand und als eine Unbilligkeit zu betrachten seyn, wenn man den großen Unterschied, welcher dermalen zwi;chen den beiderseitigen Gagen z1c. stattfindet , fortbestehen lassen wollte.// Rachdem der Regierungs- Kommissar das Einzelne und Detaillirte erdrtert, fügte er am Schlusse noch hinzu: „Auch dürfen“ wir hierbei nicht unerwähnt lassen, daß nach einer in dem uns benachbarten Herzogthume Nassau erschienenen Bevor dnung, vom, 9. Jtipd (dke für die dortigen Offi- ziere cine so bedeutende 3agen-Verbeßtering eingetreten ist, daß eine Vergleichung der dortigen Gagenausäße mit den diesseits beabsich- tigten, nicht wenig zu Gunsten der ungeschmälerten Annahme der leßtern sprechen dürfte.// it

Nachdem der Regierungs-Kommissar noch des dritten Punk- tes gedacht, der kein Jnteeresse darbietet, zog er das Facit, und war dahin, daß, während das Budgêt für 1839— 1841 betrage: 959,695 Fl. 16 Kr., sich das von 1842 1844 erhöhe auf 1,157,250 Fl, 30 Kr.

Kiel, 7. Jan. Mit den drei Dampfschiffen, welche von

von der Direction der Kaiser Ferdinands Nordbahn veran: laßt, und von ihrem Personale mit der möglichsten Sorg- falt bewerkstelligt worden is, und daß sih zeigte, wie die Linie von Stoerau nah Prag vier Wasserscheiden unvermeidlich Über- schreiten müßte, deren naturliches Gefälle auf 20 Meilen Länge 1:80 bis 1: 150 beträgt, und wobei, wenn die Bahn durch Lo- fomotive befahren werden sollte, eine Verlängerung der Trace um mehr als 15 Meilen nothwendig wäre, die somit über 56 Meilen Länge erwachsen würde, während die Linie über Olmúß 59 Mei- len beträgt ; aber bei leßterer das Maximuri des Gefälles 1 : 230 jedo<h nur auf 17 Meile ausmacht, im Uebrigen aber sehr

geringe Terrain - Schwierigkeiten vorhanden sind, so daß an den Baukosten deshalb cin Bedeutendes erspart wer- den wird, weil von Olmúßs aus nur 31 Meilen und

von Stocerau bei 53 Meilen hergestellt werden müßten, das Terrain von Stockerau aus auch viele Mehrkosten erfordern, und durch solche Niveau - Verhältnisse der Nußeffekt der Eisenbahn verloren gehen würde. Jm Verhältnisse zu der jeßigen Dauer der Fahrten auf der Nordbahn würde die Fahrt über Olmüs statt zwei Tage, kaum úber 15 Stunden währen, und wenn die Zahl der Reisenden ven Prag, Galizien, Schlesien, Schweden, Polen und Rußland, auch bis jeßt gering seyn mag, so wird sie bei den bereits projeftirten und im Bau begriffenen Eisenbahn- Verbindungen zwischen Breslau und Warschau bedeutend anwach- sen; jedenfalls aber der Güter-:Verkehr von der allergrößten Wich- tigkeit seyn.“

Griechenland.

__ Athen, 25. Dez. Zufolge der neuesten Zählungen im Kd- nigreiche Griechenland befinden sich daselbst Römisch - katholische Christen: 1 Erzbischof (Siß zu Naxos), 3 Bischöfe (Siße zu Syra, Tinos und Sáantorino), 78 Priester (die Mönche mit in- begriffen), 7 Klöster (des Jesuiten: , Lazarisken- und Franziskaner- Ordens und der Ursulinerinnen), 43 Kirchen, 83 Kapellen, 2 Se- minarien mit 25 Novizen, 3 Schulen und 22,900 Katholiken beiderlei Geschlechts.

Syrien.

Veirut, 3. Dez. (L. A, Z.) Gegen Mitte des vorigen Monats griffen 6 —7000 Drusen unter der Anführung von Schible-el:Arian, welcher sich von den Wunden eines früheren Ge- fechtes noch nicht erholt hatte, Sachlé zum zweitenmale an. Der Emir Handjiar (Muhammedaner), Fürst von Baalbek und der Meotualis, fam mit 109 Mann Kavallerie und 2000 Mann Jn- fanterie Sachlé zu Hülfe, Nach einem hißigen Kampfe schlug er die Drusen in die Flucht, welche 4—500 Todte und beinahe 600 Verwroundete auf der Wahlstatt ließen. Die Motualis mit den Christen von Sachlé und Maalea seßten insgesammt den Fliehenden drei Stunden lang nach und erlegten oder verwundeten ihrer so viele sie erreichten. Schible-el-Arian rettete sich mit 150 Mann durch die Flucht und befindet sich jeßt in Rasciaya. Gestern griffen die Drusen Zouk im Thale Bahr-el: Kelb an. Sie wurden ebenfalls geschla- gen, aber es gelang ihnen, unterdessen Feuer an das Dorf zu legen. Die Drusen führen einen Vertilgungskrieg, und so, mit Feuer und Schwert, gelang es ihnen bisher, sich der festeslen Bergpläße zu bemeistern. Der Zwe>, den sie bei diesem Angriffe der Christen verfolgen , i eine leichtere Besiegung der Türken nach Unterwer- fung der Maroniten, und dies hängt wieder mit ihrem Haupt- plane zusammen, in Syrien ein unabbäângiges Drusenreich zu

gründen. Die Drusen sind ein sehr roher Menschenschlag ; verwerfen den Glauben an Einen Bree wn Siddee zu ne inne Seelenwanderung. Neschid-Pascha von St.-Jean:d’Acre if auf Veranlassung des Herrn Wood, Englischen Konsuls in Damas- fus, E die Drusen zum Gehorsam zu zwingen und die Ubrigen Bergvölker zur Ruhe zu bringen.

Vereinigte Staaten von Nord- Amerika.

New-York, 16. Dez. Die Stärke der Armee, welche die Vereinigten Staaten gegenwärtig auf den Beinen haben, beträgt

e

nach der dem Kongreß kürzlich gemachten Aufgabe 10,694 Mann;

Kiel aus eine regelmäßige Verbindung zwischen Holstein und Dà- | zur Vervollständigung des Heeres werden no< 1838 Mann ver-

nemark unterhalten, sind im vorigen Jahre gegen 9000 Passa- | langt. In dieser Zahl sind nicht diejenigen Passagiere | worden, begriffen, welche in Segelschiffen die Reise machten, auch nicht

giere befördert.

diejenigen, welche von Travemünde nah Kopenhagen oder umge- kehrt fh einschifften, Eine neue Berbindiee tain die zwisehen Kiel und Jütland, dem nördlichsten Theile der Cimbrischen Halb- insel. _Zütland stand früher fast nur auf dem Landwege mit Hol- stein in Verbindung; die neu eingerichtete Fahrt des Dampf- schiffes „Löwen“ hat bewie‘en, daß es ein Bedürfniß war, Zút- land mit Holstein, Hamburg und dem Elbufer durch die Seefahrt, welche wohlfeiler, schneller und bequemer is, zu verbinden. Es wird diese Fahrt auch in dem neuen Jahre beibehalten werden.

j Desterreich.

_ Wien, 8. Jan. Der Oesterreichische hält einen eingesandten Artifel, in welchem die Frage über die Wahl der Linien für die Eisenbahn zwischen Wien und Prag, mit Rüksicht auf die Verbindungen mit Sachsen und Schlesien in folgender Weise besprochen wird: „Auf die frühere Bitte der Nordbabn - Direction erhielt dieselbe den Bescheid von der allge- meinen Hofkammer, daß auf die angesuchte Zinsen-Garantie oder Lt E direkte Unterstúßung von Seiten der Staats-Verwal- ftung um so weniger eingegangen werden föüñe, als die Staats- bahn nah Prag und an die Sächsische Gränze sich an die Nord- bahn anschließen, und folglich au die® lufrative Benußung a eei gg tag Wer in E Aussicht gestellt wird. Unter en drei zu diesem Behufe angestellten Ni M di Trace Ms Gn De ge/ 1 Nivellements stellt sich die mehr als 9 Meilen sih zeigenden Gefälle für den Betrieb als boch D wee O O gten e aues Anibessekt dar,

o>erau na rag aber, von welcher zu spre in Korre(von- denz:Artikel aus Böhmen in der Sa A et Korrespon Zeitung besondere Veranlassung giebt, hat auch nur von einem mit den Sachverhältnissen wenig Vertrauten, oder vielleicht durch Interessen für die Lokal - Verhältnisse Betheiligten empfohlen werden können. Der Korrespondent giebt die Ent ernung Prag'’s in dieser Richtung auf 36 Meilen an, während dieselbe befannt- Le vei Bee die A etner E er, die Baukosten hier urden geringer, die Fahrzeit kürzer seyn, der T TEN imes, die einen Umweg L e Tee Duo

eilen achen müßte, sich die Passagiere aus di E chwer zu ihrer Benußung entschließen E T amens über Olmúß wird darin fälschlih auf 2 Tage angegeben, während die Eilfuhren den Weg in 36 Stunden zur legen), Dann wird

Beobachter ent-

i zu 150 Und mit Verlust des Jene direkte Route von

| für Prag die hieraus sich ergebende Verbindung mit Galizien, | |

Schlesien, Polen und Rußland wegen der geringen Zab( i- senden als von gar feiner Bedeutung ange ührt, D Slirtar ist in Kürze nur zu erwiedern, daß die

| theidigung

Jm verwichenen Jahre sind 4922 Mann ausgehoben

China.

Maca9o, 20, Oft, Ueber die Einnahme von Emoy und Kulangsu (wie es in den amtlichen Berichten genannt wird) hat Sir H. Pottinger folgendes Umlaufschreiben an die Königl, Groß: britanischen Staats-Angehdrigen in China gerichtet :

,¡Jhrer Majestät Bevollmächtigter fühlt sh hoch erfreut, den Königlichen Unterthanen und Anderen, die Fnteresse daran finden, anzeigen zu können, daß die Stadt Emoy mit ihren schr ausgedehn- ten und furch{baren Linien von Batterieen und Flotten von Kano nenbdôten und Kriegsdschunken mit im ganzen mehr als 500 Stücken Geschüß am 26sten d, M., nach einer kurzen, aber lebhaften Ver- der Chinesen, dur<h Jhrer Majestät Sce- und Land- Streitkcäfte unter dem Befchl FF. EE. des Kontre-Admiral Sir W. Parker und des General-Major Sir H. Gough in Besiß genom

men wurde. Diese glänzende Waffenthat wurde glü>licherweise mit nur ganz geringem Verlust vollbracht; und neben den

Befestigungswerken, welche insgesammt abgebrochen und zerstört und wobei die Kanonen vernagelt und zerschlagen wurden, sind un geheure Magazine voll von Kriegs - Vorräthen entweder weggebracht oder unbrauchbar gemacht worden. Anordnungen sind jeßt im Gange, um cine Abtheilung Truppen auf der kleinen Fnsel Kulangsu wekche von der Stadt Emoy durch cinen tiefen Kanal getrennt zu lassen, und eben so werden in diesem Hafen cinige der Königlichen Kriegs schiffe verbleiben, während der Haupttheil dec Expedition weiter nord- wärts gcht, so daß Britische oder andere Schiffe, welche hier bei Emoy

en des schwierigen Terrains und des auf |

25 (soll heißen 18 | | und des Contre-Admiral Sir William Parker über die Erfolge der in China operirenden Britischen Streitkräfte bis zum 5, Sep- tember enthalten nichts Wesentliches weiter, als was darüber schon gemeldet worden. 26. August erfolgten Erstürmung der Batterieen vor Emoy wird in der Depesche des General Gough auf 9 verwundete Soldaten angegeben, Aufnahme aller dieser Tracen | Flotte dagegen hatte bei derselben Gelegenheit,

währeud der kommenden Fahreszeit anlegen wollen, umfassenden Schub finden und vor jeder Gefahr ciner Belästigung sicher seyn werden. Fhrer Maiestät Bevollmächtigter erachtet es für ganz überflüssig, nur ein Wort

| bezüglich auf die Art , wie dieser Dienst vollführt wurde, zu sagen.

Die Thatsachen bedürfen keiner Lobreden. Die Chinesische Regie- rung bildete sich umsonst ein, se habe Emoy uncinnehmbar gemacht ; alleiti sle wurde enttäuscht vor dent Augen des Vice-Kênigs der Pro= vinzen Schi-Kiang und Fo-Kien der mit einer Anzahl hoher Of- fiziere den Angriff von den Hdhen oberhalb der Stadt mit ansah in dem kurzen Zeitraum von vier Stunden vom Abfeuern des ersten Geschüßstüks an, und wäre der Widerstand noch hundertmal größer gewesen, als er war, der Geist und die Führung aller beim Angriff Verwendeten zeigte, daß das Resultat das nämliche hätte seyn müssen. Gott erhalte die Königin: Am 31. August 1841, an Bord des Königlichen Linientchifs „,Blenheim-//, im Hafen Emoy,

(Gez.) Henry Pottinger, Königlicher Bevollmächtigter.//

Die offiziellen Berichte des General-Major Sir Hugh Gough

Der Verlust der Engländer bei der am

getödtet wurde Niemand von dem Landheere. Die nah dem Be: