1842 / 34 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

Das egiment marschirte nun compagnieenweise um den Plak, stellte sich dann noch einmal in Linie auf und kehrte nach einer allgemeinen Salve unter Musik in seine Quartiere zurú>.

Der König von Preußen fuhr gestern Windsor nach Eton, um die dortige berühmte Schule chen. Jn der Begleitung des Monar Peel, Graf Aberdeen, Graf Hardwi>e und Geheime Rath Bunsen, des Ober - Direktors ab, wo hern und Direktoren empfan < der oberen-Schule geführt, an der Zahl, waren und Se. Majestät beim E Der König verweilte einig < dèn Schul - Einrichtungen, der Frequenz und höchstderselbe in die Kapelle elem Wohlgefallen betrachtete, von Bacon und den Es wurden während auserlesene Musikstú>e n Orgel gespielt. Aus der Ka- nah dem Kreuz- und das Gesellschaftszim- Portraits hängen, und Vorsteher und Direktoren sich Se. Majestät eine Zeit lang sehr leut- er Bibliothek, welche

stern Nachmittag von Schloß

chen befanden si<h Sir R. e Freiherr von Der König stieg in der Se. Majestät von den Sch Allerhdchstderselbe wurde wo die sämmtlichen Zög- und die Lehrer versammelt intritte enthusiastish begrÜß- in dem Saal

gen wurde. sogleich na

erfundigte sich na ann wurde Aller geführt, deren Jnneres er mit vi besonders die schóne Statue E ganzen Styl des Gebäudes bewundernd. des Verweilens Sr. Majestät mehrere auf der neuen, von Gray gebaute pelle ging der König über den den Speisesaal

mer, in welchem mehrere interessant wurde in leßterem von den Frauen der empfangen, mit denen selig unterhielt. ter anderen Zimmern noch in dene Kuriositäten seine Aufmer seinen Namen in ein Deutsches rei, von Falkenstein“, Albrecht zum Geschenk erhalten hatte. seßten dann auch ihre Namen darunter. Zufriedenheit verließ der M von den Schülern wieder Es wird bei dieser der hiesigen Zeitungen bemerke, daß der König vortreffliches Englisch spreche.

duard’s VI,

der König dann un- Augenschein nahm, zogen verschie- ksamfeit auf sich, und er zeichnete Buch, „die Geschichte der Male- vor furzem vom Prinzen Die Begleiter Sr. Majestät Mit Aeußerungen der größten onarch furz vor 5 Uhr Eton und wurde bis zum Schloßthor von Windsor ge- | Gelegenheit von den Berichterstattern | von Preußen ein Ehe Allerhöchstderselbe sich aus der Schule von Eton entfernte, erbat er sich von dem Ober - Direktor ganzen Feiertag ohne Erercitien für dieser sogleich willfahrte. Majestät mit dem Prinzen Al- begab sich Allerhdchstderselde mit seinem f der Eisenbahn nah L

welches die Anstalt

derselben, Dr, Hawtrey, einen die Schuljugend, welchem Wu

Heute früh, nahdem Se. brecht gefrühstü>t hatte, Gefolge über Slough au ein besonderer Zug brachte. wo drei Königliche E Umwege nach dem Budcin die Juwelier : Werkstatt vo Bond: Street , lem Beifall das geschma>volle prächtigen Juwelier - Arbeiten besichtigte. Um F auf 12 langte Se. Majestät im Der Morgen war schdn, Menge vor dem Palast versammelt; feúh erwartet wurde, so Monarch wurde in die schaft geseßten Zimmer g bei welchem alle Mit Aufwartung machten.

ondon, wohin ihn Der König fuhr von Paddington, quipagenszu seiner;Verfügung sianden, auf einem gham- Palast und besuchte unterweges n Mortimer und Hunt in New- einige Zeit

und Silber - Geschirr

dieser Manufaktur Buingham- und es hatte sich eine große da aber der König nicht so erkannten ihn die Meisten nicht. Der für ihn im nördlichen Flügel in Bereit- eführt, wo er um 12 Uhr ein Lever hielt, glieder des diplomatischen Corps ihm ihre

Der Empfang war auf diese beschränkt, und vom Englischen Adel waren daher nur die Palast - Beam- die dem König attachirten Hofstaatsbeamten und Militairs anwesend. Gegen halb 2 Uhr entfernten sich die frem: ¿ vor 2 Uhr erschienen der Lord- e städtische Beamten und Mitglie in fehr großer

Palast an.

den Sesandten, und fur die Sheriffs und aader Gemeinde-Raths, last, um dem Könige ihre Glückwunsch - Adres Man erinnert sich selten eines gen im Schloß gesehen zu hab

se zu úberreichen. | so langen Zuges von City-Equipa- | en, Die Munizipalität wurde sehr | freundlich von dem Preußischen Monarchen empfangen, und nach- | welche von den Zeitungen noch beantwortete Se. Majestät König dankte für die ihm von ptstadt dieses großen Reichs erwiesene | daß er auf die Einladung der mit Recht so |

von England hierher gekommen sey, um |

dem der Recorder die Adresse, nicht veröffentlicht if, dieselbe Úberaus huldreih, Der der Corporation der Hau Ehre; er sagte, geliebten Königin der Taufe fúgte hinzu, er Bürger von London bei sehen, und er Freundschaft, w unerschÜttert fortdauern möge, licher Frömmigkeit fest begründ tât sich entfernt hatte, König und sein Gefolge jestät nah Schloß Wi Hofball stattfand. Hiesige Blätter berichten, daß Se. Preußen dem Prinzen von Wales den verliehen und einen rei tel geschenkt habe. Die Königl. Briti n Preußen zu i Ueber den bereits Preußen am Montag i neuen Parlamentshàu Service-Klub machte, Nâhere mitgetheilt: „Der minster-Abtei für 12 Uhr a nuten früher, so daß er Jederma ren noch nicht ang, wie beab el ein und war schon durch Lord Thynne und die geistlichen H ing das Schiff hinab Ugel und in die Edmund- worauf er die und die zahlreichen Gräber Souveraine besichtigte. j Schiff der Kapelle trat, wurde ihm bemerfli die Ritter des Bath-Ordens seit dessen Erneu installirt würden. Alsdann Pflaster, ünter welchem im Ueberreste Geor und der P orf, so wie anderer milie, ruhen. tige Grabmal Hein und im Jnnern dér Kapelle in einer

verlesen hatte,

des Thronfolgers als Zeuge beizuwohnen, und freue sih herzlih, den Lord-Mayor und die einem so glü>lihen Ereigniß zu | hoffe von Herzen, daß die solchergestalt bezeugte | ngland und Preußen bestehe, so | wie sle auf die Grundsábe christ: | et sey. Nachdem die Munizipali- | wurde im Palast ein Frühstü> für den servirt, und nah 3 Uhr kehrte Se. Ma- ndsor zurü>, wo am Abend ein großer

elche zwischen E

Majestät der König von Schwarzen Adler-Orden | h gesti>ten scharlahfarbenen Sammetman-

Wissenschaften hat den iede gewählt.

such, welchen der König von | nster-Abtei, bei dem Bau der uinster- Hall und im United | doner Blättern noch folgendes | hatte seine Ankunft in der West- | n lassen, fam aber {on 20 Mi: | nn Überraschte und die Statt durc

at der König hüren des Sch n zu seiner Bewillkommnun des Nordflúgel olaus- und Bene des Königs

er aus de

che Societät der hrem Ehrenmitgl erwähnten Be n der Westmi ser, in Westn wird in Lon

ugegen waren,

S ioar de h den westlichen Ein- |

< den Dichterwin-

in die Seitenfl dift - Kapellen , rih’s VII, n Flúgeln < gemacht, daß hier g durch Georg I. te man ihm das lichen Gewölbe die nigin Karoline, des P n von Wales, der Herzoge von Cumberlan rinzen und Prinzessinnen der K < bewunderte Se, Majestät d VII, und seiner Gemahlin Elis Nische von gegos chdem der König noch andere merkwür- male in Augenschein genommen, wurde er in den Nord-

s T, und der

lossen is. Ma

136

flügel zu dem Fefdrtigm Monument der Königin Elisabeth ge- führt, welches Jakob 1, ihrem Andenken errichten ließ, und las hier die Inschrift, welche den Charakter dieser jungfräulichen Kö- nigin und ihre ausgezeichnetsten Regierungs : Handlungen sil: dert. Hierauf kamen das Grabgewöibe, welches die U rreste FPbs l, und der Königin Anna birgt, und die sechs Übrigen

apellen an die Reihe. Da der König den besonderen Wunsch äußerte, die zur Krönung gehörigen Paraphernalien zu sehen, sd wurde er durch das Schiff nach dem Jerusalem-Zimmer geleitet, wo man ihm sämmtliche Krönungs-Gewänder und Prunkstú>e vorlegte und den Gebrauch eines jeden auseinanderseßte. Nach- dem der König seine Bewunderung über den altehrwürdigen Bau, den er jeßt in allen Theilen geschaut, ausgesprochen und sich sehr befriedigt erklärt hatte, entfernte er sich um 1235 Uhr durch den großen westlichen Eingang, wo ihn die versammelte Volksmenge mit lautem Jubelrufe begrüßte, während zahl: reiche Polizeimannschaft die Herandrängenden abwehrte. Mit dem Grafen Hardwi>e, dem Geheimen Rath Bunsen, der au<h in der Abtei sein Begleiter war, und seinen Ad- jutanten fuhr der König jeßt na< den neuen im Bau begrif- fenen Parlamentshäusern, wo Graf Lincoln und der Architekt, Herr Barry, ihn ewpfingen und ihn nah dem Modellzimmer ge: leiteten, um ihm ein kleines Modell des anzen Gebäudes in bi: ner Verbindung mit . der Wesiminsterhalle und Abtei zu zeigen, Hierauf wurde der Kdnig von Herrn Barry, der ihm die ver- schiedenen Privat : Wohnungen, Bibliothek- und Comité-Zimmer näher bezeichnete, um das ganze Gebäude geführt, dessen heral: dische Verzierungen und insbesondere die Wappenreihe von Wil: helm dem Eroberer bis äuf den heutigen Tag seine beifällige Be- wtnderung erregten. Nachdem er die kühne Grundsteinlegung zu dem großen Victoria : Thurme beschaut und die verschiedenen Viere>e durchschritten hatte, verfügte der König sich mit Herrn Barry und seinen anderen Begleitern nah der Westminster: halle, deren Schönheik und Geräumigkeit ihn sichtbar über: raschten, Mit Verwunderung hörte er, daß dieser Bau den Eingang zum Vestibul der neuen Parlamentshäuser bilden solle, Viele angesehene Personen, welche in WestttinflereHall Ein- tritt erlangt hatten, bewillfkommneten hier mit begeistertem Jubel: rufe den König, der durch wiederholte Verbeugungen dankte. Jn

vier Königlichen Equipagen kehrten der König und sein Gefolge |

von hier nah Marlborough- House zurú>, um bei der Königin: Wittwe Erfrischungen einzunehmen, und nach einigem Verroeilen stattete Se. Majestät dem Klub in Pall Mall, dessen Ehren- Mitglied sein hochseliger Vater war, und der ihn schriftlich gebe- ten hatte, beständiges Ehren-Miktglied des Vereins zu werden, per- sönlich seinen Besuch ab. Der Vorstand empfin ihn, und Graf Hardwi>e stellte ihm die bedeutendsten der änidvfenden Mitglieder vor, Die Könige der Franzosen, der E, der Niederlande und von Hannover sind ebenfalls Ehren-Mitglieder dieses Klubs, | Aus dem Klub begab sich der Eni zum Umffleiden nach dem

Buct>ingham- Palaste, und von dort direkt nah dem sehr elegant ausgeschmückten Bahnhofe zu Paddington, um mit dem Zuge, der um 5 Uhr abgeht, die Rü>fahrt abermals auf der Great-Western- Bahn bis Slough zu machen, wo die Königlichen Equipagen sei: ner harrten und ihn nah Windsor brachten.“

Zum Gedächtniß der Taufe wird eine Medaille geschlagen werden, mit der Jnschrift; „Albrecht, Prinz von Wales, geboren am 9. November 1841, getauft am 25. Januar 1842 in Schloß Windsor.“ Sie witd an ‘die Gäste Jhrer Majestät vertheilt werden. |

Herr Hayter, Geschihtsmaler der Königin, hat der „Taufe beigewohnt, um von derselben ein Gemälde entwerfen zu fönnen,

Capitain Trotter, der Ober-Befehlshaber der Niger- Expedi: | tion, ist mit dem Schiffs-Kaplan Mac Shane, dem Schiffs-Arzt | Dr, Stanger und vier Jnvaliden vorgestern auf dem Schiff „War- ree“ von Afrifa in Liverpool angekommen. Einer von der Mann- schaft der Expedition war noch auf der Heimfahrt gestorben. Der „Warree“ verließ Fernando Po am 23, November und wurde bis St, Thomas von dem Dampfschiff „Albrecht“ am Schlepptau ge- | zogen, worauf dieses Fahrzeug sich mit den no< übrigen Offizie- ren und Mannschaften der Expedition, die ihrer Genesung rasch entgegengingen , nah Ascension begab, Dort werden die beiden eisernen Dampfschiffe „Albrecht“ und „Wilberforce“ verbleiben, bis sie Jnstructionen von England hinsichtlich ihrer weiteren Be- | stimmung erhalten haben. Das dritte Schiff der Expedition, der | „Sudan“, wird diese Befehle zu Clarence Cove auf Fernando Po abwarten.

Der Morning Chronicle zufolge, hat die e Dampsschifffahrts-Besellschäft mit Bremer Rhedern Kontrakte ab- geschlossen, wonach diese ihr 10 bis 12 S chiffe stellen sollen, um nach Sunderland und Newcastle zu versegeln, dort Kohlen einzu- nehmen und diese nah den Stationen der Gesellschaft in WWest- indien Überzuführen. „Hier wird offenbar zugegeben“, bemerkt das genannte Blatt dabei, „daß ausländische Schiffe im Stande | sind, billiger zu fahren, als Britische; und der Unterschied muß | beträchtlich seyn, da die Bremer Schiffe eine ganze Reise, nâm- lich die von Hause nah unseren Häfen, verlieren.“ Die Schuld hiervon wird dann auf die Bauholz-Zölle ¿ven welche es un- | möglih machten, so wohlfeile Schiffe in England als in Bremen | zu bauen, und auf die L ORCINI, der, Lebensmittel, vermödge de- |_ren der Bremer sein Schiff um pCt. wohlfeiler verprovianti- | ren fônne, mithin im Vorthèil seyn würde, selbst wenn er, wie zwar nicht zu vermuthen, der Mannschaft höheren Sold geben müßte, als dieselbe in England erhâlt, Es wird dann umständlich nachgewiesen, daß namentlih der Súdsee-Wallfischfang von ande- ren Nationen unverhältnißmäßig erfolgreicher als von den Eng: ländern betrieben werde, namentlih von den Nord - Amerikanern, die doch meist Englische Seeleute dazu gebrauchten, und die allein | se<hsmal so viele Schiffe als England darauf verwendeten; das ey Verhältniß, heißt es ließli, walte in dem Fracht-Ver- dus e“ Indischen Ocean und ín entfernten Welttheilen úber- | haupt ob.

Die Manchester Chronicle führt berihtigend an, daß man das Vermögen des fürzlich verstorbenen Onkels Sir R. Peel's, welcher Leßtere Übrigens nichts davon erbe, da der Verstorbene zwei Kinder hinterlasse, sehr überschäßt habe, indem es nur etwa 1,200,000 Pfd. St, betrage. E

London, 28. Jan. Die heutigen Zeitungen (welche uns noch kurz vor dem Schluß unseres Blattes zugehen) bringen die Adresse der City an Se, Majeskât den König von Preußen und Allerhd<stdessen Antwort tg (Die Mittheilung derselben müssen wir uns vorbehalten.) Sie PRG außerdem, dafi der König heute den zoolo ischen Garten in London besucht und dann bei Sir R. Peel ein Frühstü> eingenommen hat, Von morgen an wird der König die f rige Zeit, welche er no< in England verteilt, seinen Ufenthalt in London im Buceingham- Palast, nicht im Set. James - Palask, nehmen, da dort Sr. Ma: jestät eine Reihe von Zimmern von der Königin zur V g gestellt worden sind und der König dies Anerbieten nicht ablehnen

glaubt, daß Se, Majestät England am 4, Februar

Belgien.

Brüssel, 28. Jan. Die Repräsentanten- festgestellte Kriegs-Bu

Nach dem Journal de la Belgique werden die Verband- lungen des Prozesses in Betreff des ersk im Monat März vor den Assisen

Die von den Kamme sion hat sich gestern zum lichsten Hande gen Handels - erungen zu verständigen.

Deutsche Buúdesfsaaten.

e, 26. Jan. Karlsruher Blätter rhandlungen der Abgeordneten-Kammer. achdruc> führte ‘der n ihm aufgestellten Saß durch, daß praftischere Bildung für das Leben e úßten, als seither der Fall gewesen sey; sie tief in der Schulweisheit und beg erungen der Zeit. Jene geschadet und namentli<h au großen Nachtheil zu aufgedrungen. <ule der alten Nation

Herr Kuenzer dringt auf Prüfung; er mag Sander's Antrag nicht furzer Hand abgethan wissen; das würde ohn Gerade eine „Frandtios S haidaiaen le h as t dru>t werde.

ehin auf Eng-

verlassen werde, rúfung sey

herzigkeit hinauslaufen. am geelgneislen, die M ußerdem verlangt er, da Da im Laufe der Sißung mehrfah die kirchlichen Angelegenhei- ten berührt wurden und namentli< gesagt war, eine evangelische, Freiburg eine kat Herr Wel>er, um zu erklären, da

i i lbe ohne alle Begründung sey. „Jn nicht anerkenne, weil derselbe R O Li Rede Udeliée,

tliche Anstalt, keine katholische, eine wissenschaf Ae Ae aber cinmal d | so regt si< au< in mir meine | llige Trennung," ware Sa f 3 widerl it Lebhaftigkeit die ihm gemachten Einwürfe und bei: (ufig F y den v and des Herrn Posselt, welcher jede „aufre- age“ vermieden wissen wollte. i L tâten seyen unleugbar im Verfall begriffen, Seine Mo- tion, wenn man ihr Folge gebe, bedinge feine Beeinträchtigung der Verfassung; er wolle nur, was im Sinne des Lebens sey. Das Resultat der Abstimmung war die Verwerfung des Sander- |

schen Antrags.

Weimar, 29. Jan, in gewöhnlicher Weise ges

Kammer hat gestern

9, dget einstimmig (mit anders Antrag

470,916 Fr. 67 Stimmen) angenom Heidelberg sey | olische Anstalt, so erhob sich omplotts gegen den lchen Unterschied : e T 6 rn niedergeseßte Untersuchungs-Kommis-

Mv titemai versammelt, uw sih mic lsleuten von Antwerpen ber die bei un-

System einzuflhrenden

Deutschland sind beiden Konfe

rg feine protestantische. egensaß durch Konfession, und ich

und Schifffahrts

Karlsru gendes Nähere in Betreff der Universitäten : Abgeordnete Sander den vo inanzmänner eine

enthalten fol- Die beiden Badischen

„Mit großem

feutzito | riffen

chulweisheit efúge, doß sie ihm ein gt, daß sie ey aber endlich an der al-Oekonomen und den führen, und diese zmänner auf einer Anstalt, ielten ; sie würden er alle tief in die aqu der r

nicht selten viel immer die Anfor in manchen Dingen Deutschen Vaterlande anfkinationales Gese Zeit, zwischen der praktischen Bedürfnissen eine Aus werde sich herausstellen, wie er sie beantrage, eine zeitgemäße Bil auf einer solchen sih ein gründliches Urtheil ú wichtigen Fragen, z. B. die Or uperismus, zu bilden vermögen, zweifle zugsweise Deutschland berufen sey, Probleme wohlthätigen Wirku erigen Organisation gehabt, werde er llen; aber er sehe nicht ein, wie er sle vórschlage, reicher Wirksamkeit er auf das innigfte den alten Jnstituten wetteifern könne. aufgehoben und in eine neue Universität für Staats: r Bergbau und Forstwissenschaft, in eine große pol

(W. Z.) Der Landtag is gestern lossen worden. Die Mitglieder hatten darauf die Ehre, zur Großherzoglichen Tafel gezogen zu werden,

Jtalien.

(A. 3.) Am 17ten d, starb hier am air von Frankreich, Graf de la Fer- als er sich zu einem Festball bei dem Der pldbliche Ver-

leihung herbeizu

Rom, 20. Jan. Schlagfluß der vormali e ronnays, in dem Augenbli chen Ambassadeur begeben wollte. annes wird tief betrauert von seinen zahlreichen Freun- den hier, wo er nach seinem Rü>tritt aus dem ahren 1829 und 1830 als evolution raubte ihm Tit eigenes Vermögen,

Zeit eingreifenden

Arbeit und den Pa nicht daran, dafi dieser Art zu ldsen. Universitäten in ihrer seith gewiß nicht in Abrede ste nicht eine Anstalt,

Ministerium in Französischer Botschafter fungirte. | so daß er, ohne

rdischen Fürsten

uitpold von Bayern, so wie die | apel hier zurú>erwartet.

, welche die

el und Anstellu von der Großmuth eines

Am 2Asten d. wird Prinz L Söhne des Don Carlos, aus Ne Gestern wurden zwei Missethäter dur die Guillotine gerichtet, der eine wegen Muttermordes, der andere als Raub der; jener starb als reuiger Súünder,

frehste Bösewichr.

und von deren segens- durchdrungen sey, mit

für höhere Ge- technische Hochschule e zu einer solchen einen hohen Flor Fakultät müsse nah Frei: anges erho- große Bestimmung er- arauf hin- mmekdrper folgenreichste ein: dung und Deut: Schweiz Einfluß Partikularismus nicht entstanden rechter Zeit mehr erdem dem Elsaß rovinz, wo unsere raben werde, eine eutschen Elementes gemäß die po- n auf andere den Antrag des Herrn ründung einer polytech- ungen verwiesen wissen, Heidelbergs , als wovon gar g an der Verfassung gekränkt und < konservativ 1 fassung im Sinne der cit, no< Aussicht. Ohnehin habe rt, beide Landes-Universitäten und unantastbar, e, daß vorzugs: here Achtung vor unden sey;

werbe und Handel, umgewandelt wissen. gleichsam wie berufen und würde erreichen. Die evangelisch - theologische burg verlegt und dieses zu einer Universität ersten ben werden. Als solche habe es dann eine fúllt, um in unsere Zeit, deren Streben unverkennbar d gehe, die in unglú>lichen Tagen dem Deutschen Gesa entfremdeten Glieder wieder anzuziehen, auf das Als ein Hauptheerd er Gesiteung werde es namentlich auf die en, wo gewiß die neuen, den Schweizerischen befördernden Universitäten, Bern und Zürich, wenn für Freiburg worden wäre. und würde dieser alten Deutschen P litáât von der Nomani Art Bürgschaft fr Karlsruhe,

lytechnische Schule

eise entschädigen.

dieser als der versto>teste

ohne Zweife

Türkei.

se Zeitung Takwimi Wakaji vom 8, Januar | enthâlt außer der Nachricht von der Sendung des Seriaskers Syrien noch mehrere Artikel, die wir ihrem Haupt: Jnhalte mittheilen. Da die meisken i mit denen der Zoll-Direction in Verbindun einleuchtend ist, daß die bi waltete Angelegenheit der für si< allein verwaltet werden könne; die Ve Direction mit dem Handels : Direktorium aber ten der leßteren förderlich Aemter dem Direktor der das Handelsgericht nah dem Ober-Zoll-Amte verle : ireftors der Viktualien und mit ihm die s vom zweiten Range hat der ehemalige Chef der alten, und der Viktualien-Fonds ist | aße transportirt worden. errliche Botschafter in London, S che- Selner Hoheit zurü>gekehrt ist und en und Oesterreichischen Hofe obwal- armonie und Freundschaft es erheischt, daß statt des seit Zeit in Wien residirenden Geschäftsträgers auch dorthin | eschi>t werde, so hat der Sultan den inisterium, Aali Efendi, als Botschaf: ter nah London, und den bisherigen De wad Ee z endi, in gleicher a Wee «Einnabme, Akif Es Der bisberige Minisker des Aus- ifaat Pascha, ist auf Pension geseßt und sein fenntnißreichen | erfordert, dem vormaligen Handels - Minister, S a- von Seiten nah Konstantino- ist angekommen und hat am 14. cher er sein Kreditiv Überreichte. | n Höfen bestehenden alten und

Die Türki

uropaischer Bil aupt-Geschäfte des Handels - Direktoriums |

stehen; da es ferner | Rathe befinden sich 4 seigneurs- syndics, 4 anciens syndics und k von dem Handels - Direktor ver: | ite dess sich 7 e: ;

ualien no< besser und bequemer nüpfung der Zoll- | auch den Geschâf- so hat Se. Hoheit beide | roßherrlichen Zblle anvertraut und |

| 21 Staatsräthe, welche zusammen die vollziehende Gewalt aus:

schen planmäßig unter, den Fortbestand des

das allerdings seinem Plane hâtte, müsse ma

| der frúheren Schranken hinsichtlich des Niederla}un s - Rechtes, Amt eines Würde eines | (ras < hiufichelich 9 sung d Staatsdiener Schakir Efendi, e nah dem Großherrlichen S

Da der bishe kfib Efendi, mit

die zwischen dem Osmanis

zu verlieren Herr Wel>er will Sander lediglich, in so weit er sich auf G nischen Universität bezieht, an die Abtheil nicht aber in Betreff der Aufhebun feine Rede seyn könne, da sie eine n einer Zeit, wo das Recht so ng beeinträchtigt werde, eigen, denn zu einer Ausbildung der Ver

olfsfreiheit sey jeßt weder ja Karl Friedrich feierlich erkl ten fortbestehen; au< seyen Herr Welcker bemerkte im Fortgange sein weise dur<h Schuld der Regie den Universitäten und den man doch die

stellt! Hoffentlih w Beschlússe des Bund

müsse man ein eigener Gesandter Rath am auswärtigen

Stiftungen nden beschlossen. rungen die frú elehrten geschwo untergraben und s und Schelling unter Polizei- ürden nun endlich es wieder aufgehoben werden.

gen den Plan Sanders, weil derselbe auf Beförderu seitigen Fachbildung hinauslaufe. Sinne Wel>er's, als wel Haupt abgeschlagen; Aehnl wechselseitige Wir durchaus nothwendig hält Verluste, von wel seßt wissen: weil jede Auf auch die kirchliche Se Universität) und bem nene Schrift über die katholischen Z eine sehr beunruhigende Wirkung gehal berhaupt annehme, die würden von Seiten der Regierung beeinträch glaubt annehmen zu können, auf etwas Kosmopolitisches Herr Goll äußert: ilige Crispin. erlust zu entschädigen vermeine? cherz hinaus,

Lehrfreiheit ar Máân- ensur ge: Ausnahms:

Er spricht ge- rt sich im

rim Efendi, zugewendet des Französischen Hofes pel geschi>te Baron Bourqueney anuar eine Audienz gehabt, in wel n Gemäßheit der zwischen beide aufrichtigen Freundschaft bewies der Sultan dem Gesandten viele | Huld und Gnade. Auch der bisherige ger, der General: Konsul von Alexandrie mont und zwei Schiffs -: Capitaine, dienz gekommen waren,

Da d°?r bisher Efendi, obwohl e große praqft rend jenes Úber die Körper

die bekannten als Eesandter

Herr Trefurt âu cher den Sanderschen Argumenten das iches bemerkt Herr Mördes, der die schen allgemeiner und Fachbildung für Herr Zentner will die schweren chen Freiburg heimgesucht worden, end < er: er mag aber von der Aufhebung Heidelbergs nichts ebung unpolitisch sey. te der Frage auf (Freiburg als katholische erfte gelegentlich, daß eine neulich erschie- de Badens im Lande t habe und der fatholi- holischen Jnteressen Herr Merk olytechnische Universitäten steuerten inaus und könnten nicht national Sander mache es fúr den ange- Der Antra err von Jbste tion; sie will nur das Sander hat manches Treffliche be nwand wegen der Verfa denklih machen. Es

Französische Geschäftsträ- | n, der Graf von G die sammtlih mit zur Au- fanden bei Sr. Hoheit sehr gútige Auf-

e Zhtissab Nasiri (Polizei-Chef) Jbrah im n redlicher und sachfundiger Beamter, Éeine gheit besißt und auch schon bejahrt is, ehôrt und skrenge Aufsicht ebensmittel u. st. w. noth- oheit den Oßman ollegiums, wegen und sonstigen Qualifi- chen Amtes an Jbra- onstantinopel ernannt. Gesandte in London, Schek ib Ober-Zustiz-Kollegium eingetreten,

E

Inland.

Königsberg, 31. Jan. Die hie dem Vabalie aler Da den

Der Redner

u den geplagtesten aften, die Taxe der g damit verbunden ist: so h

il sche Landesthei heriges Mitglied des OÖber- Justiz-

Efendi, bis seiner aus

gezeichneten praktischen Klugheit cation zur t

chtigen Verwaltung eines sol him’s Stelle zum Polizei: Chef von K Der gewesene Großherrliche

Efendi, is statt seiner in das

der Abgeordnete Wie er denn Karlör

wohl auf einen bloßêèn der Kammer is keine systematische Opposi Wahre und Guee. Der Welersche Ei derung fann ihn nicht be und die Pflicht der Kammer, zu erw daher verlangt er Verweisu Christ will Prúfun Er will sîch

die Aufgabe n und zu prüfen, und theilungen. nsehen der Kamnmier fordere eine

echen, ob es < eben; muß aber dar- ein kleines Land i onders in einer Zeit, w tte machen.

tssenschaftlichen Anft

e Zeitung meldet: inister, General der Boyen, erlassenen Allerhbchsten Kabinets - Ordre haben Se. Majestät der König den sogenann: der Paradepla6 hierselbst als Standort fúr das sse der Preußischen Provinzial-Stände zu errich- Herrn Vaters Majestät eichzeitig die Absicht auszusprechen geruht, ihn

artenmäßig behandeln

ortan für die Exerzier wohin das von dem Köni U verlegen oder neu zu e

bt nicht darüber a lich sey, eine der beiden Universitäten a auf aufmerksam machen, wie schwierig es für zwei Hochschulen Na Ca reußen rae die medizinischen, thue ; ein Gleiches câten zu thun, werde Bad Wer wolle sh denn er ehrenwerthe Abgeordnete thue

vom 14ten d, M. ten Königsgarten o

erinnert daran, alten, und na- für zwei Universi- Herr Knap y will

das nicht,

auszuersehen a pitres in Gott ruhenden

u lassen, Ob bungen benußt Sgarten zu entfer- auen seyn dürfte,

Fönnen, und nende Exerzierhaus z

137

darüber haben Se, Majestät i ¿ Beschlußnahnrs vorbehalten sich no< die weitere Allerhöchste

enf

renden Versammlung erwartet wird, und diese flóßt daher auch

dem Auslande ein größeres Juteresse ein, als es sonst wohl der | ziemlich bedeutende Anzahl politischer Fall zu seyn pflegt, wenn in den Kantonen der Schweiz irgend | zum Theil ofal- Revolution den bestehenden großen und Éleinen \ath | Resultat h

eine

mit ihren Verfassungen umwirft, um dafür andere Lokal: Juteres- | glieder (von 240) für die Nothwendigkeit der Re sen und andere unbekannte Namen an das Ruder p bringen, und einen

Erkundigen wir uns nach der bisherigen Ver assung Genfs, | S

wandten, die kein Bürgerrecht hatten), die

dessen der größere Einflu

üben, während neben ihnen der Re râsentativ-Rath, welcher jedoch durch den Staats-Rath selbst er“ olífiândig wird und 240 Mit- glieder zählt, die geseßgebende Gewalt darstellt.

Indessen sind sowohl durch die Gebietstheile, die im Jahre 1815 mit der Stadt verbunden wurden, als durch Aufhebung

eine Menge neuer und zum Theil auch fremdartiger Elemente in

die Bürger - und Einwohnerschaft von Genf gekommen. - Die | Tage (22, | Stadt und ihr Gebiet, die seit der dur< Calvin bewirkten Re- | Rath im Einverständnisse m formation als der Hauptsiß des Protestantismus Helvetischer | Tagen ein Wahlgeseß zur Konfession angesehen wurde, hatten durch die Veränderungen des Verfassungs-Rathes) ausgea

Jahres 1815, durch welche ihnen zwanzig katholische, in früherer

Zeit zum größten Theil Savoyisch gewesene Parochieen zugeführt | vember aufgeschre>ten rubigen wurden, in kirchlicher Beziehung einen wesentlich gemischten Cha: | geltend zu machen, rafter bekommen. Der bisherigen protestantischen Ansicht trat | wirklich erschien am

war nicht | „Association vom 3, | ohne ein bedeutendes Gewicht in der politischen Waagschale denn | wollen, sobald die

nunmehr eine entschieden katholische gegenúber, und

es giebt jezt Úber 25,000 Katholiken im Kanton Gen

kommen behaupten, denn diejenigen, die si als dessen historische | Nachfolger in der reformirten Kirche Genfs betrachten.

das dreibundertjährige Jubiläum dexr Reformation unter Theil: distische Partei machte dámals mit der katholischen gemeinschaft-

Staat auch nur entfernt durch seine Kassen oder durch seine | Beamten das Fest der Landeskirche unterstúßke. Ja, die Geisk-

lichen der Mecthodisten, sowohl in der Schweiz als in Schottland, | fratischen Kantons Wa weigerten sich, das, was in Genf jeßt geschehe, als legal anzuer- | Beschllssen wird es fennen und die Diener der reformirten Kirche als ihre „Brüder“ | Einfluß, den Gen zu bezeichnen. Gleichwohl wurde dieser Sturm damals noch be- Museen, so

shworen, wenn auch der Staat mit weiser Mäßigung sich ent- |

nicht verfehlt, die Forderungen der der R den Parteien, wozu namentlich die völlige Trennung der Kirche vom Staate gehört, in den lebten fünf J

à l’Americain du canton de Vaud“ eine Schrift erschienen, als deren Tue sich der reformirte Prediger Herr Archinard ge- nannt hat.

Inzwischen traten in der neuesten Zeit diese kirchlichen Diffe-

en mehr in den gs gegen die politischen, wiewohl die servativer

ren Lösung der leßteren zum

gnügen werden, die von den bisherigen Vertheidigern der Verfas- sung von 1603 und 1814, d. h. von den aristofratischen Familien Genfs, jeßt gemacht werden, L hatten am 3, März 1841 im Vereine mit itgliedern der beiden firchlichen Parteien eine Asso- ie es sih zur Aufgabe stellte, eine Verfassungs- n, und die sich unter dem Namen „Association stituirte und regelmäßige Sißungen ner dieses Vereins machten sih besonders , Rillier : Constant u. A. bemerklich. Die die diese Association verlangte, betrafen tung des bisherigen repräsen- uer seiner Mitglieder, und eine Eintheilung der Bevölkerung in bung des bisherigen derung der Zahl der als ‘des Repràäsentativ- Stadt-Rathes für Genf 2, es ließ dieser Verein eine Flugschriften erscheinen, die nt abgefaßt waren und das selbst 80 Mit- form erflärten solchen Antrag auch beim Staats-Rath einreichten. Der taats - Rath erbli>te jedoch in diesen Vorschlägen „Gefahren für so erfahren wir, daß einige Elemente derselben no< von der | das moralische Uebergewicht, das die Stadt bisher úber den Kan- Zeit des Turiner Vertrages 1603) datiren, dur< welchen | ton geûbt; denn da nun nicht mehr blos die Seelenzahl, son: Genfs Unabhängigkeit, unter ermittelung und Garantie Hein: | dern auch die Zahl der einzelnen Gemeinden den Maßstab für die rich’s IV. von Franfreih und der Kantone Bern und Zürich, von | Wahlen abgeben sollten, so war zu besorgen, daß die Masse über den Herzogen von Savoyen, die bis zum Jahre 1524 gemein: |} die Jnetelligenz den Sieg davontrage, und daß namentlich bei der schaftlich mit den Bischöfen das Souverainetäts-Recht ber Genf geübt vorherrschenden Zahl, kleiner fatholischer Kommunen der Kanton hatten, anerfannt wurde. Damals nämlich schon bildeten ein klei: nicht blos seinen frúheren protestantischen, fondern auch feinen ner (vollziebender) Rath von 25 und ein großer (gesetgebender) jeßigen gemischten Charafter ganz und gar verliere. Rath von 200, späterhin 250 Männern die Regierung von Genf, der Staats-Rath um die Mitte des Monats Nv und damals ward der Grund gelegt zu der Oligarchie, die seitdem | die ausweichende Antwort, daß, wenn jene 80 beinahe zwei Jahrhunderte hindur, vermittelst der Eintheilung | Anträge bei dem Repräsentativ - Rathe in vollst der Bewohner in Citoyens (Bürgern, die es schon durch ihre | an welcher auch der Staats-Rath Theil nim Voráâltern waren und zu allen Aemtern gelangen konnten), Bour- bringen wollten, egis (Nachkommen solcher Bürger, die erf in neuerer Zeit das | Gleichzeitig gab man zu verstehen, M vel erhalten hatten; diese durften zwar in die allgemeine Konzess | Versammlung, aber nicht in den kleinen oder großen Rath oder Znitiative der Geseßgebu j zu höheren Aemtern fommen) und T7 Ins LHiolon Schußtver-: | hinführo mit dem Repräsentati / i i tadt beherrschten. | geben, daß in dem leßteren die einfache Stimmen-Mehrheit und Diese Eintheilung wurde zwar im Jahre 1814, als Genf dem | nicht mehr, wie bisher, zwei Drittel der Stimmen, entscheiden | Fränzösischen Kaiserreiche wieder abgenommen und späterhin auf | solle und endli dem Wiener Kongresse durch zahlreiche Landgemeinen arron- | herabseßen. | dirt und zu einem Kanton der Schweiz erhoben wurde, ] le | nicht wieder förmli<h hergestellt , gleichwohl hat sich in: | doch nicht der „Association vom 3, g gewisser Familien erhalten, bei | die Gemüther des Volkes in ihrem Jn denen auch ein größeres Besikthum und größere Bildung sich fin- | erklärte, daß man sich nur mit einer den. Durch die Verfassung vom 9, August 1814 wurde ferner stellen werde. emgemd festgeseßt, daß die Regierung fortan aus einem Staats-Rath | glieder des Repräsentativ - Rathes ve | und einem Repräsentativ: Rath bestehen solle, Jm Staats: | 21. November den Antrag zu machen, i ¡ zur Entwerfung einer neuen C Staats- Rath, der bei der A meinen Ausbruch von Unruher Kantons ein, doch zwei Dri Waffen zu ergreifen Aufstande vom 22, November, ruhr auszuarten drohte. Andrang der Menge Widerstand Truppen auf das schmählichste ovember) nach

ay A mehreren M auf die jüngsten politischen 5 ciation gegrú G nf. G Aiiovens Be Mer Musehe j vom 3. Marz“ In Genf, der Stadt von vielfachem historischen, wi enschaft- ielt, Als leitende lichen und gewerblichen Interesse, ist gegenwärtig de "O di H O Versammlun damit beschäftigt, dem Kanton eine neue Verfassung | politischen Reformen , zu geben. ie wird diese ausfallen, im demofratischen oder im | hauptsächlih eine verän konservativen Sinne? oder vielmehr, welchen Einfluß kann eine | tativen (großen) Rathes, eine neue Verfassung auf die Stadt gewinnen, die seit Zahrhunderten | die bis jeßt auf zehn Jahre eine eigenthümliche, geographische, kirchliche und wissenschaftliche | des Landes in Wahlkreise, Stellung einnimmt zwischen Deutschland, Franfreich und Jtalien | der Ausúbung des Wahlre (Piemont: Savoyen), welche Länder, firchli< und literarish alle | Census, ganz gleichstelle; drei so verschieden, sih doch in Genf zu begegnen scheinen? Dies | Mitglieder des Staats - Rathes sowohl sind die fra en, deren Lösung von den Resultaten der fonstitui- | Rathes, die Errichtung eines besonderen Jm Laufe des verflossenen Jahr

förmlih fon erren James Fazy

derte Einri ere Amtsda gewählt worden, welche alle Theile chtes, unter Aufhe ferner die Vermin

sehr geistreih und prägna atten, daß sich im reprâsentativen Rathe

Deshalb gab ember v. J. Mitglieder ihre âändiger Session, mt, zur Sprache Leßterer alsdann seine Erflärungen abgeben würde, daß man allerdings zu einigen und zwar wolle der Staats - Rath die die er bicher ausschließli<h gehabt, v-Rathe theilen; ferner wolle er zu-

sionen geneigt sey,

< auch die Zahl der Staatsräthe von 25 auf 13 So wichtig diese Zugeständnisse auch waren, genúgten sie rz‘, die einmal angefangen, teresse aufzuregen und nun Rad.kal - Reform zufrieden- < die gewonnenen 8) Mit- rmocht, in demselben am daß ein Verfassungs-Rath, onstitution, einberufen werde. Der fregung der Gemüther einen allge- 1 besorgte, berief die Milizen des ttheile derselben weigerten sich, die Signal zu dem Volfs- der in einen blutigen Pbbel- Auf- Regierung, zu s<hwach, um dem zu leisten, und von ihren eigenen verlassen, gab noch an demselben , und so beschloß der Reprásentativ- it dem Staats-Rathe, daß binnen 14 Einberufung der „Consftituante“ (des rbeitet werden folle.

< die Pdbel-Ereignisse vom 22, No- enfs allen ihren Einfluß zu beschwichtigen, und itmachung der fich auflósen zu en seyn und die ats- Rath hatte on erlassen, di

orbli>enden red- Auf die Zusam- gierung insofern th hatte und es nicht nach Ge- f eben so viele l des Kantons Deputirte (auf adt Genf allein große Mehrzahl der ge:

‘tel an, und zwar befanden isherigen Staats - hl von Zllustrationen mondi, der bekannte Hif?g- durch die revolutionairen hatten, Cher-

Demgemäß wurden au

, Und dies war das

Inzwischen suchten die dur Bärger G um die Parteiungen November eine Máârz“, worin diese erÉlârte, zusammengetret

Bekanntm

„Constituante““ was mehr | neue Verfassung votirt haben wür als zwei Fünftel der ganzen Bevölkerung ausmacht, Ferner trat seinerseits unterm 28, 9 der in den reichen Familien der Stadt ihren mächtigen Stüßpunkt | wegen ihres ruhigen To habenden aristofratischen Partei eine demokratische gegenüber, die | lichen Absichten allgemei sich zum Theil aus den ehemaligen Habitans (Uhrmachern und | menziehung des Verfassi | anderen Jndustriellen) und zum Theil durch zahlreiche Einwande: j einen günstigen Einfluß rungen aus dem benachbarten Frankreich refrutirte. Endlich aber | auch durchseßte, eine Wahl nach Di giebt es in Genf neben den hier genannten drei Parteien noch meinden) vorzuschlagen, eine vierte, nâmlih die Partei der Methodisten, auch „Mo: | Wahl - Distrikte kamen miers“ genannt, die, durch Engländer und besonders Schotten ge- zusammengenommen. | gründet, welche sih seit dem Jahre 1815 am Genfer See nie- | 500 Einwohner Einer) derließien, von der reformirten Kirche Genfs sich förmlich trenn- gewählt. fen und der strengen Dogmatik Calvin's gewissenhafter nachzu- | mâßigt lib | sich darun | (Rigaud,

tovember eine Proclamati nes und der daraus herv nes Vertrauen erwe>te. ngs- Raths wußte die Re zu üben, als sie den Mu striften (und e Stadt Gen ls auf den Übrigen Thei 1 Ganzen wurden 1415 und zwar 65 in der St eßteren gehörte die eralen oder fonfervativen Parte ter mehrere Syndiken des b | Naville 2c.) und eine große Der kirchlich-politishe Charakter dieser verschiedenen Parteien | der Wissenschaft, wie Simonde de Sis machte sich zum erstenmale bemerklich, als im Jahre 1835 in Genf | rifer, der mit Ereignisse von 1 nahme der Reformirten aller Länder gefeiert wurde. Die metho: | buliez und andere Diese sogenan liche Sache und widerseßte sich entschieden dem Gedanken, daß der | ber in Genf versammelt,

so daß auf di

Von den L

seiner Familie bereits 94 so außerordentlich Professoren der Hoch onstituante“

viel gelitten <shule von ist nun seit dem 17.

adt, eingeführt lih mit abhà durch seine berú inneres geist sondern auch au auch noch ferner erhalt eriellen Jnteressen und en Leidenschaft den Sie en Staatslebens davon herigen Schri ; seiner Berathung einem gemäßigten Sinne

werden soll. Von ibren en, ob der moralische mten Lehranstalten und es Leben, nicht blos auf die benachbarten größe: en werde, oder ob die der in der Menge stets Uber die edlere

tten des Ver einen Schl ausfallen, bisherigen erkennen, da ng anerkenne. Mitglied der f) als Vice-Pr ssociation vom 3. zur Seite gestellt. rherrschender fon: n von 25 Mitglie- lossen waren, am ng der neuen Verfassung er- < nâmlih darin 15 Konservative

wie durch sein die gesammte S hielt, dur irgend eine offizielle Betheiligung bei dem Reforma- | ren Länder geb tionsfeste die religidsen Gefühle eines Theiles der Landes-Einwoh- | Herrschaft der mat ner irgendwie zu verleßen, Inzwischen hat aber dieser erste Erfolg | vorwaltenden blind egierung entgegenstehen: | gaben des civilisirt Darf man aus den bis ahren immer entschiede- Rathes auf das Resultat ner hervortreten zu lassen. Wir machen in dieser Beziehung na: | so wird dasselbe in mentlich auf die „Lettres d’'un Americain“ aufmerksam, ein Buch, | dadurch,

das in Genf bereits die zweite Auflage erlebt hat, und das sich | und Staatsrath für die Trennung mit großer Wärme ausspricht. Als Erwiede- Gerechtigkeitssinn der rung is darauf unter dem Titel »„Réponse d’un vrai Geneyois Präsidenten wurden di

denn schon

hlte, gab er zu en Genfer Regieru erren Dufour ( Monin (Katholi Mitglied der „A

emischt, jedoch mit vo < die Kommissio bungen gesch

heil davon erwartet wird, ob die Ka- | d x Núance, ist den i f 4 rd, 0 le a: ern, ie, nachdem die tholiken sich der Partei der Radikalen (Demokraten) anschließen | 15. Januar u petielm À

oder mit den allgemeinen, aber gemäßigten Zugeständnissen sich be: ! nannt worden, s befinden si