1842 / 58 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

g Budgets außerdem

“d en, eine Summe, die man fa Y den würde.

benen Schuld fin L

Man begreift, nach

ewissen Verhattnlie, den fönnten; es ist dies eine gan

j zuhalten brauchen. | rals bei der eingeschriebenen Schuld i

Herr d’Audiffret glaubt sie auf folgende

einfache

zurü>zuzahlen bleibt, besteht aus Zinsen. 134,568,692 Fr. 895,302 6,539,107 21,408,227

Kapita 2,691,37

Summe der den Staats-Gläubigern gehdrenden Renten

würde aus der Zurü>zahlung tirung al pari und ohne Be Die gegenwärtigen Obligationen würden, mit ei wisse 4 pCt., oder gegen 34 pCt, zum Kapital ausgetauscht, und es würde lung eine Ersparniß von etwa Schuld würde mittelst der Amortisirung in de achtzehn R getilgt seyn,

für jene 6

gegenwärtig für die Zinsen bewilligten Kredite geometrischer Progression vermindern , und zwar 1843 um 874,000 Fr. Die progressive Tilgung die dfffentlichen Arbeiten betrifft und lionen bewilligt,

erst wird man diese einre

Ersparung wirklich

Durch eine bessere Organisirung der Civil: und Militair-:Pensionen fret etwas mehr als 18 Millionen

die Reduction von 70 Millionen,

die er auf Rechnung der offentlichen Schuld seßt. Man sieht, Ausgaben ersk in einer ziemlich

fönnte man nach Herrn d’Audi gewinnen, und man hâtte somit daß dieser Reformplan für die langen Periode zur Anwendung fommen fann. ndtbig, daß die Ersparungen unverzüglich

Budget der Ausgaben für 1842 zeigt gegen nahmen ein Defizit von 126 Millionen Fr., w vorgeschlagene Reduction von 96 Millionen für Armee und Marine nicht einmal vollständig

Die Vermehrung der Einkünfte würde, nach die Verschmelzung der Verwaltung der direkten Steuern mit der Verwaltung der Einregistrirung und Wirkung der Kontrolle dieser leßte-

ren Verwaltung würde den indirekten Steuern neue und unge- in der That nur mit

Hülfe der Agenten derselben, welche beauftragt wären, auf authen-

igenthums- Sicherheit die Resultate hrlichen Ertrages der beweglichen bestimmen: nur durch

Verfassers, hauptsächlich durch

der Stempel entstehen. Die

fannte Einnahmen verschaffen, Man wind

tische Weise alle sozialen Verträge und alle rungen darzulegen, dahin getangen. mit des Kapital - Werths und des j l und unbeweglichen Güter in Frankreich zu bi ihre Augen wird man die wirklichen Hülfsmittel Gegenstände fennen, nur durch ihre Hände sich tigen. Diese Wahrheit , sagt Herr d’Audiffret , daß sie {chon die irection

so unsicher l vólferung geworden sind. Fassung der gegenwärtigen gistrirung in den verschiedenen ihrer jeden

sehr leichte

Eine Kantonen,

Tag die successiven : j Zustand jedes Grundbesißers ANIOMe, würde di verschaffen, um danach alle Abgaben des Staats hâtte alle Mittel, um den Betrug zu verhindern Vertheilung zu reguliren, während man Reform des Hypothekenwesens

der Wahllisten sichern könnte. Dieser Gedanke

fasser bereits in den beiden oben erwähnten Werken entwoi>elt wor- desselben dem Schaß Ï

verschaffen und zugleich eine Erleichterung in der s

den, und er glaubt, daß die Anwendung neue Hülfsmittel gegenwärtigen Erhebung der Steuern gestatten

Die Politik ist der Abfassung dieses d'Audiffret nicht fremd geblieben,

drittenmale Úber die Finanzen Frankreichs zu hat vor einiger Zeit im Finanz-Ministerium die der direkten Steuern geschaffen, und zwar einz Herrn Legrand, einem ein faure-Passy eng verbundenen Deputirten eine S

err Legrand war kaum in seinen

daß man von der dem Herrn tee mehrere Büreaus absondere und eamte mehr zutheile. Herr Legrand,

Herrn Rodier, einen bloßen Beamten, davontragen müssen. Man

sieht aus

| diesem Beispiele, {sagt Herr d'Audiff genheit, U

den Gesch S S E R E R

Allgemeiner Anzeiger für

Bekanntmachungen.

Proklama. Es ift in der Konkurs - Sache Über das Ver

des lung F. G. Rost & Sohn) ein Term ar idung Trd Nachweisung der Ansprüch etwanigen unbekannten Gläubiger auf d

en 25. April- vor dem Here Assessor Siemon im

an w é bark erden daher hierdurch aufgefordert, zum Termin chriftlih/, in demselben aber pe dder durch geseßlich ulässige Bevollmäch gte ibnen beim Mang der anntschaft die FJustiz-Kommissarius Kublmeyer und Justizrat

um 72,824,000 Fr. entlastet wer: ausschließlich auf der eingeschrie-

die Verminderung der Militairmacht Verhältnissen ansehnliche Ersparnisse gemacht wer-

Rechnung, bei der wir ber die Reduzirung um 70 Mil- \chwieriger einzusehen ; eise erlangen zu fönnen. Die fun dirte Schuld, welche im Jahre 1842 einzuldsen oder

19,895,600 - 163,477,675 - 713,606,565 -

163,411,328 Fr..….…..3,588,354,680 Fr. Die erste bei der fundirten Schuld zu machende Ersparung der 5 pCt. oder aus einer

rmehrung des Kapitals entstehen.

eihe von Jahren gesicherten Nußnießung, gegen eringsten Werthe von sich aus dieser Umwand-

20 Millionen ergeben.

indem man während dieser Periode onds einen mittleren Werth von 81 Fr, annimmt, Die

der Schuld, welche fúr die man jährlich 10 Mil: wird im Jahre 1869 ihr Ziel finden,

stattfänden; denn das das Budget der Ein-

ausgeglichen würde.

der direkten Steuern ihrem Joche un- terworfen hat, die nur nach den aus den Vorschlägen der Einre- gistrirung geschöpften Erkundigungen sehen und handeln fann und dieselben vergeblich durch Nachforschungen zu erseb ht, di für die Untersuchenden, als unerträglich für die Be-

Modification in der Búcher der Einnehmer bei der Einre- die bloße Umänderung alphabetischen Tabeile in ein einfahes Repertorium, welches Beränderungen und den gegenwärtigen

zugleich die so gewünschte ausführen und die Regelmäßigkeit

Werkes des Herrn und namentlich scheint eine Ver- änderung in der Finanz-Verwaltung ihn bestimmt zu haben, zum

flußreichen und mit der Partei Du-

Posten eingeseßt, als er seinen irfungsfreis zu wenig ausgedehnt fand und gebieterisch verlangte, Rodier anvertrauten Comptabilité ihm einige zwanzig ein Deputirter, und unterstüßt von Herrn Passy, hat natürlih den Sieg über

wie sehr per\dnliche Ansprüche und unerprobte Ansichten die durch ¿e Rüksichten unterstüßt Ri A R TEA in ften und Nachtheile für den Schaß bewirken können,

Kaufmanns Friedrich Sattsrzes Mee hierselb ben haben sie zu gewärtigen , daß sie mit es An- | Verkau

Vormittags 10 Uhr iesigen Gerichts-

indem sie die regelmäßige und lange Zeit hindur erprobte Orga-

Meteorologische Beobachtungen.

1842,

nisation eines dffentlichen Dienstes stdren. 24, Februar.

Jm Jahre 1814 wurden die 21 Haupt-Abtheilungen , welche

Morgens 6 Uke.

Abends

Nachmittags 10 Ube.

2 Uhr.

Nach einmaliger

Beobachtung.

von den beiden Ministern des Schaßes und der Finanzen beseßt waren, auf 5 beschränkt, näâmlih auf die Abtheilung der einge- schriebenen Schuld, der Bewegung der Fonds, der treitsachen, des Sekretariats und der Com tabilité générale der Finanzen. Die spezielle Verwaltung der dentlichen Einkünfte, welche nicht in dieses erste Cadre aufgenommen wurde, is jeßt acht Direkto- ren übertragen, die resp. die direkten Steuern, die Einregistrirung, die Getränf- und andere indirekte Steuern, die Zölle, die Wäl: der, den Tabak, die Posten und die Münzen zu verwalten haben.

Luftwärme . .- Thaupunkt Duanstsättigung

Wolkenzug. - - Tagesmittel :

Tudruck .… . [333,29 Par, [333,08 Par. | 331/34 Par. Ls° R. 3,6° R. 84 yci, beiter. 0.

d: 0,9° R.

+ 3,4° R. E 3,3° R.

2,2° R. 63 pCt. 80 pCci. heiter. heiter.

0, O, O0.

l al pari.

3,840 Fr. Das Finanz - Ministerium umfaßt daher gegenwärtig 14 verschie-

dene Unterabtheilungen, wozu noch eine Central: Section fúr das Personal im Kabinet des Ministers fommt. Diese durch die Natur der Gegenstände deutlih und scharf bestimmte Eintheilung

ist die einzige Combination, welche die Uebereinstimmung und die S autus

Pr. Cour.

| Actien. Brief. | Geld.

Quellwärme 7/,4° R. Fluosswüärme 1,5° R. Bodenwärme 0,4° R. Ausdünstung 0/031 Rh.

0.

Niederschlag O. Würmewechsel +3,5°/ pn 3,99.

Zf.

332,57" Par. 4 0,6° R... —3/1° R... 76 pCi. 0.

Berliner Börse. Den 25. Februar 1842.

Pr. Cour. Brief. | Geld.

Einfachheit des Mechanismus einer c Verwaltung erhalten fann. Sie allein vermag die Una hängigkeit der persdnlichen Stellungen zu vernichten, sie allein stellt ohne Unterschied alle Haupt : Chefs unter eine höchste Autorität, unterwirst sie der un- mittelbaren Oberaufsicht des Ministers und bringt sie beständig unter seinen direkten Einfluß, ohne daß sie jemals sich eine isolirte Existenz schaffen könnten.

Der Verfasser ist sehr ungehalten darüber, daß man der Comp- tabilité générale mehrere ihrer Functionen genommen hat, um sie Herrn Legrand, Direktor der direkten Steuern zu geben. Un- ter dem Kaiserreiche existirte U und es entstand daraus die größte Verwirrung in der Éinrichtung der Abgaben und der Abfassung der Bücher; die Einnahmen waren um mehrere Mos nate im Rúckstande und Ran mit werthlosen Effekten, Ge- Defizits belastet, die eben so verderblih für den

S4. Schuld - Seb. Pe. Engl. Obl. 30. Präw. Scb. der Seebandlung. Kurm. Secbuldry. Berl. Stadt - Obl. Elbinger do. Daus. do. in Th, |— Westp. Pfandbr. | Grossb. Pos. do. Ostpr. Pfandbe. Pomm. do. Kur. u, Neuw. do. |* Seblesische do.

Konver-

ner für eine ge- 4x und 9) Fr.

Die 3 pCt. m Zeitraum von

würden sich in zuerst im Jahre

1054 103

102%

1024

1023; 1021 103,

Brl, Pots. Eisenb. do. do. Prior. Âct, Mgd. Lpz. Bisenb. do. do. Prior. Act. Brel. Anh. Eisenb. do. do. Prior. Act. Düss Elb, Eisenb. do, do. Prior. Acr. Rhein. Eisenb.

do. do. Prior. Act.

104 Nt 82% | 82% 1025 104

48 au. 102 105 10‘

102% 1012

Gold al marco Friedrichsd'’or Audere Goldmün- zen à 6 Th. Discouto

RPARAATA| e | S

1248 | | 103; 110: M 1027 1073 Lee 86

8 | 101: 97% | 968 101

13x 84; 3

13

bs 4

richtsfosten und i Schas als fúr die Rüúükständigen waren.

Das erf des Herrn d'Audiffret kann in Bezug auf die darin enthaltenen finanziellen Dokumente mit Buden zu Rathe ezogen werden. Es enthält auch Ansichten Über Verbesserungen und Reformpläne, die das Gepräge eines gesunden und in den Geschäften erfahrenen Geistes tragen. Wir zweifeln jedod, daß man seine Rathschläge befolgen wird, und der Augenbli>, wo das Aus- gabe- Budget mit dem Einnahme - Budget im Gleichgewicht I wird, is gewiß noch sehr entfernt. Was man seit zehn Jahren gethan hat, läßt kaum annehmen, daß man Ersparungen bewirken werde, besonders wenn man die Eisenbahn - Projekte ausführt, womit die Verwaltung sich jeßt beschäftigt und für die der Staat bedeutende Summen bewilligen zu wollen scheint. Vom Jahre 1830— 1838 sind die außerordentlichen Hülfsmittel, d. h. diejenigen, welche unabhängig von den | ten erhoben wurden, auf mehr als 900 Millionen Fr. gestiegen. (Bericht des Rechnungshofes für das Jahr 1839.) Zu diesem Defizit muß man, na Herrn d’Audiffret, für die Jahre 1840, 1841 und 1842 noch die Summe von mindestens 330 Millionen Fr. hinzufügen, nachdem alle Reserven der Amortisirung erschöpft waren. Es is unmöglich, zu wissen, wo man auf diesem Wege Halt machen wird ; denn man muß es eingestehen, daß Niemand ernstlich daran denkt, Ersparungen zu machen, und daß selbst der Finanz-Minister den neuen Projekten, welche dem Staate Millio- nen und Hunderte von Millionen kosten, meistentheils nur einen scheinbaren Widerstand entgegenseßt.

Wir wollen unseren Bericht mit einer Uebersicht des Budgets fúr 1842 schließen, wie es die Kammern bewilligt haben.

Einnahmen.

und dann

gistriren können, Kanz. Bill. 264,

Präm. Scb. 149. Antwerpen,

Es wâre indeß 103 G. Köln - Aachen

elches durch die Petersbur den Dienst der

dem Plane des Tauris. Vorher:

Leibrente.

Berânde- Sonnabend,

gange Sonnag, 27. Taube, oder :

der besteuerbaren derselben bemäch-

ist so gebieterisch, xusgaben.

Fr. Eingeschriebene Schuld). .....- 262,872,056 Tilgungs-Fonds. . 90,178,962 Dotationen 16,268,000 Ministerium der Pustis und des ultus Minist. d. auswâr- tigen Angelegenh. Minist. d. dffentli- chen Unterrichts. Minist. d. Jnnern - - A>er-

Fr. _ Direkte Steuera. 396,054,610 Einregistrirung u. 230,882,500

: 34,700,000 Zólle und Salz. . 181,129,000 Jndirekte Steuern 139,943,000 Taba> u. Pulver 100,616,000 47,025,500 4,349,082

11,200,000 | s)

Montag, 28.

hauses, Abends 7

en sucht, die eben

von F. L J, Briganti,

56,636,119 Universitäts-Taxen M, Dane, Eventueller Ertrag der Departements Ertrag und Ein- fünfte aus Algier

e genaueste Basis 8,052,291 festzuseßen. Man

und die ungleiche 16,026,133 95,865,772 2,390,000

Amsterdam, 2l. Febr. 5% Span. 2H. Pas. —. Pol.

Frankfurt a. M., 22. Febr. 212 57; a. 13245 6. Preuss. Präm. Sch. 82% G. do. 49; Anl. 103! G, Pola, Anl. 244. 24%. 24% Holl. 514. Eisenbaho- Actien.

Hamburg, 23. Febr. , 18, Febr.

Poln. à Par. 300 Fl, 74%. do. 500 FI. 785.

Sonntag, 27. (Mlle. Grünbaum: Jm Schauspielhause :

der Königl: Konzertmei ßt. 1) Ouvertüre zu „Olympia“. von Curci, gesungen von Dlle. Tuczek.

loncelle (Manuskript) komponirt u 7) Der Mönch, von Meyerbeer,

La Mélancolie, Arie aus „Niobe“ von ‘Pa (Herr Lißt wird die Gesangsstücke au

—, Oesterr. 107. 20. Febr. Zinsl, —,

Bank-Aet. 2007. 2005, 6177.

Bank - Actien 1680.

26, Febr.

hier auftreten.) Febr.

Febr., im Kon Uhr: Großes

von Prume,

_ Auswürtige Börsen. Niederl. wickl, Schuld 524. 5%; do. 1014,

Ausg. —. Zuk, —.

Neue Aul. 22; Oesterr. 5°, Met. 109! Loose zu 500 FI. 1414. 1405. Loose 785 G. 5% Span.

Taunusbabn - Act. 388%. 388,

963 6. München-Augsburg 76 G. Engl. Russ, 1095.

Lond. 3 Met. 38%, Hamb. 3477, Paris 404, do, 200 Fl, 27.

entlichen Einfkünf- E 4 L ; Mo 4 Königlihe Schauspiele. Sonnabend, 26. Febr. Jm Schauspielhause: Iphigenie auf Symphonie von L, van Beethoven (Col Febr. Im Opernhause: Die Lottonummern, Betty.) Hierauf: Die Danaïden, Die gefährliche Tante. Vorher: Die

Königstädtisches Theater. (Jtalienische Opern-Vorstellung. Norma. (Signor Raffaele Vitali wird als Polione vor E k zum vorleßtenmale

nation von Fräul. Ch. von Hagn. 4) Le Duel, Violine und Violoncell, von A. Lwoff, 5) Ouvertúre zu „Euryanthe“.

nd vorgetragen von gesungen von Herrn Zschiesche. vorgetragen von L, Paccini, gelengen von Dlle. Tuczek. dem Pianoforte begleiten.)

vorgetragen von onzert für Vio-

6) M. Ganz.

Preuss,

è 6, 421014 6.

Leipzig - Dresden

Zum erstenmale wiederholt : Tauber und Die Lebensretter.

Oecffentlihe Aufführungen.

rtsaale des Königl. Schauspiel-

ofal- und Jnstrumental-Konzert

ster Gebrüder Ganz, unter Direction

2) Tavatine aus: 3) Decla-

für

L, und

onzertante

l, No. 95).

Ganz.

Ertrag der Jndi- chen Rente ***) . Taxe der Erfin- dungs-Patente 600,000

Verschiedene Ein- s 10,743,450 —TT60,083,112

12,847,077 212,793,577 325,802,975 125,607,614

ist von dem Ver- | baues u. Handels

Minist. d. Finanzen - Krieges. - Marine. rwourde, - - dfffentli- cen Arbeiten *)_ 53,387,500

1,276,338,070

1,050,000

gr. 6

lr. 13 Pf. ; Roggen 1

schreiben. an roß

General-Direction ig und allein, um

*) Die eingeschriebene Schuld umfaßt : die j Vortheil der Staats-Gläubiger in Renten auf das große Bu konstituirte fun- dirte Schuld; die für mehrere Unternehmungen von Brücken und Chausseen geliehenen Kapitalien ; die von den Fnhabern von Civil- Aemtern deponirten Cautionen ; die Vorschüsse und noch nicht gede>- ten Kapitalien, welche die schwebende Schuld des Schaßes geschaen haben; die eigentlich sogenannte lebenslängliche Schuld und die Pen-

sionen aller Diener der NeGarunsg: j U M **) Die außerordentlichen dentlichen Arbeiten sind in dieser Summe nicht mitbegriffen; sie betragen 75 Millionen. ) Die Fudische Rente besteht aus einer Abgabe (redevance)/ e

welche die Ostindische Compagnie dafür an Frankreich zahlt , daß sie in den Franzdsischen Besißungen in Ostindien das Salz- und Opium-

Monopol besttt.

telle zu verschaffen. Der Scheffel

Die Preise 24. Februar d. J.

Politiker Berlin, am Die Aelte

e

ret bei dieser Gele-

hierselbsi vorgeschlagen werden, zu melden, ihre For- digen Jnventarium, 4 Meile von der Stadt Elbing derung , die Art und das Vorzugsrecht derselben an- jan der Berlin-Königsberger Chaussee gelegen - steht zugeben und die etwa in Händen habenden Grid gegen ein Kaufgeld von 48,000 Thlr. , wovon circa

en chen Beweismittel beizubringen. Bet ihrem Ausbl i- |30,000 Thlr. stehen bleiben kdnnen , zum sofortigen aus freier Hand, womit

andagutes mich beauftragt hat. Fundem ih : zur dentlichen Kenntni bânge, for- sich persdnlich oder in por- tofreien Briefen an mich zu wenden, und bin ih bereit, vollständige Auskunft über das Gut und die Kaufbedingungen zu ertheilen. t Marienwerder in Westpreußen, den 15, Febr. 1842. eh, |Der Kdnigliche Ober - Landesgerichts - Justiz - Kom-

md

nen des- | dieses dies hierdur

in zur |\prüchen von der ase ausgeschlossen und i dere ih Kauflustige auf -

e aller \halb ein ewiges Stillschweigen auferlegt werden wird Brandenburg a. d. H., den 9. tr ass 1841, Kbnigl. Preuß. Land - und Stadtgericht.

Bekanntmaqcyun sich bis| Ein (owohl der Annehmlichkeit seiner L rsdnlich| ner Ertragfähigkeir w seiner Lage als sei- / wozu mit einem Areal von N Lan

nde: Sgr.

gr.

Zu Wasser:

Gerste 1 Rthlr. 1 Sgr. 3 M g

Das Scho> Stroh 4 Rihlr. 5 Sgr., au 22 Sgr. 6 Pf.

oder : 10,800 pCt, na

der Eigenthümer i

8 Pf. , auch 1 Rtslr. 11 Pf. , au<h 28 Sgr. 9 Pf.;

cizen 3 2 Rthlr.

Sgr, ;

y kleine

Sgr. ; Hafer 25 Sgr., auch 21 Sgr. 11 Pf

9 Pf. Eingegangen sind 104 Wispel 12 Scheel. thlr. 5 Sgr., au<h 2 Rthlr. 28 Sgr.

21 Sgr. 3 Pf.- auch 1 Rthlr. 18 Sgr. 2 Pf. ;

f., auch 1 Rthlr. ; Hafer 22 S

ittwoh, den 23. Februar 1842,

40 Rthlr., auch 8 Rthlr. Der Centner Heu

Kartoffel - Preise.

15 Sgr., auch 10 Sgr. Branntwein -

waren: 13% 135

24. Februgr 1842,

reise. von Kartoffel - Spiritus in der Zeit vom 418. bis Rihlr. pro 200 Quart à 54 pCt./ Tralles. Korn - Spiritus ohne Geschäft.

Marktpreise vom Getraide. Berlin, den 24. Februar 1842. Weizen 3 Rthlr., auch 2 Rthlr. 20 Sgr. ; Roggen roße Gerste 1 ersie 1 Rthlr. .z Erbsen

sten der Kaufmannschaft von Berlin.

Verantwortlicher Redacteur Dr. J. W. Zinkeisen, Gedru>t in der De>er schen Geheimen Ober-Hofbuchdruerei,

die Preuftischen Staaten.

Dividende - Zahlung.

Die

mit Ausschlu dem Berliner Bahnhofe

Herrn Plahn gezahlt werden. oupons hat

eine Speifeation derselben, na net , mit seiner Namens - Unterschrift

von Dividenden-

Woh n Anzei rseh ohnungs-Anjzeige versehen Berlin, den Februar 16

Herren |incl. 129 Morgen Wald und 237 Mor M Niede- missarius , Kreis - Justizrath Martins.

h Sello!rungs-Wiesen, nebs vollsiändigem todten und leben-

Dividende der Berlin - P Eisenbahn-Actien wird gegen Abgabe des 3 Coupons mit Vier Thaler vom 1. bis i 4. Márz d. F., Vormittags von 9bis1

des Sonntags , im Kassen - Lokale ur< unseren Rendanten Ein jeder eichzeitig demzufolge den laufe

d

einzureichen.

842. Die Direction der Berlin - Yatedamer Eisenbahn- Gesellschaft.

gr, 6 Pf.

otsdamer ten ncl. 2Uhr- JFnhagher

fol nden Num-

Allgemeine

Preußis<he Staats-Zeitung.

Inhalt.

Am D E ankreich. Paris. Frankreich hat den Traktat über das Durch- suchungsre L zatie L des Brirfgebeimnisses. Junteresse der Post-Berwaltung.) G O, ; (C RVIIA Bs s Großbritanien und Jrland. London. Berathungen im auswärti- en Amte, Hindernisse des Britischen Handels nah den Sund-Jn- 19». Arbeiternoth in Paisley. O’Connell’'s Erklärung hinsichtlich er Ayengetese, Vermischtes. Auswechselung der Ratificatio- nen des Traktats zur Unterdru>ung des Sklavenhandels ohne Frankreich. Korngesehß-Debatten. Aufrechthaltung des Armen-

gesetzes. Diutkche Bundesstaaten. München. Städti . N ; t .— Regensburg. er ehemalige Bürgermeister Bee M ues e art. Abgeordneten-Kammer. Eisenbahnen. Karlsruhe. Of- ieller Artikel der Karlsruher Zeitung Über die Auflösung der Stände-Versammlung. Sigmaringen. Abschaffung der kdr- E De Sea Neue Städte Orbnung. 264 attaide sl «Skala X mhburg. Ansicht Über die Peelsche Ge- weiz. enf. Religidse Fragen wieder an d Vereinigte Staaten von Nord - Amerika. Se Reat ten. Sg Mnaige-Farderug an Mexiko. Nachrichten aus

Ee 7 fs. nland. K n. Schiffs-Verkehr während des Jahre: Düsseldorf. Kohlen-Fdrderung im au en C agores Gen

Bäder; Verkehr mit Belgien; Kohlen-Betrieb.

Die Deutsche Antipoden- Kolonie in Australien. (Dritter Artikel.)

Wissenschaft, Kunst und Literatur. Berichte Über die lehten Sitzungen der Gesellschaft nat ' j - senschattlicien gesetcoaf L urforschender Freunde und des wis

IgE m

Amtliche Uachrichten. Kronik des Tages.

Se. Majestät der König haben Allergnädigsk geruht :

Dem Kaiserl. Königl. Kreis - Hauptmann Klezansky in Leutmeriß den Rothen Adler-Orden dritter Klasse und dem Bür- germeiles Nechodom in Tepliß den Rothen Adler-Orden vierter

lasse M verleihen; und

Die Annahme: dem Wirklichen Geheimen Rath und Gesand- ten, Freiherrn von Bülow, des von Sr. Majestät dem Könige der abei ihm verliehenen Großkreuzes vom Leopolds - Orden; dem Geheimen Legations-Rath Bor> im Ministerium der aus- wärtigen Ange ge peten, des vom Großherzoge von Sachsen: Weimar-Eisenah Königl. Hoheit ihm verliehenen Komthur-Kreu- zes des E lichen Haus:Ordens vom weißen Falfen; dem an nag I e E n B der Universität

, Dr, gg, on Sr, Majestät dem Köni Schweden ihm verliehenen Serditern ¿Orbeas: e Nit ven Professor Dr. Gerhard hierselbst, des von Sr. Majestät dem Könige von Griechenland ihm verliehenen goldenen Ritterkreuzes vom Erlóser-Orden, und dem Tischlermeister Glo > zu Breslau der von Sr, Majestät dem Könige von Hannover ihm verliehe- nen Kriegs-:Denfmünze für das Jahr 1813, zu gestatten ; so wie

Den bisherigen Land- und Stadtgerichts - Direktor Orth- mann zum Rath bei dem Ober: Landesgerichte in Köslin zu er: nennen. 2

Se. Königl. Hoheit der Prinz W von hier abgereist, ¿ Wilhelm is na< Jtalien

Angekommen: Der General - Major

von Küstrin, Köhn von Jasfki, ven Di Kommandant Abgereist: Se. Excellenz der General-Lieutenant und Gou-

verneur von Danzig, von Rüchel- Klei st, nah Danzig. -

ee

Zeitungs -Uachrichten. Ausland.

Fraukreich. Da mit dem gestrigen Tage der Termin

L Aae 21 rad f abgelaufen ist, welcher für die Ratification des Dur - Traktats festgeseßt worden war, und bier Ratification dn S, ten Frankreichs nicht erfolgt is, so gewinnt diese Angelegenhei dadurch wieder an Wichtigkeit, Frankreich isolirt sich noch ein: mal, und zwar bei Gelegenheit elner Frage, die es selb angeregt hat, bei Gelegenheit eines Traktats, den der Französische Bot- schafter in England bereits paraphirt hatte, und unter dem Vor- wande eines Votums der Kammer und der Annahme eines Amende- ments, dessen Verfasser einer der entschiedensten Anhänger des Mini- steriums war. Das Journal des Débats diee es für jeßt nicht für nothwendige das Benehmen des Französischen Kabinets zu rechtfertigen, sondern beschränkt sich auf folgende, die Thatsache crosrende otiz: „Gestern, am 20, Februar, lief der Termin für

den Austausch der Ratificationen des Durchsuchungs - Traktats ab, Die Morning Posk vom 18ten d, meldet, daß die Rati- fcation von Seiten Frankreichs verschoben worden sey, und daß s Fran sede Regierung Modificationen verlangt habe, die noch in Fra e ständen. Die A der Vereinigten Staaten hat, wie d ga t, erklärt, daß sie sich den Folgen des Durchsuchungs - Rechts s ad von Seiten Englands, noch von Seiten Frankreichs, oder ir-

u eines anderen der fontrahirenden Theile unterwerfen werde.“

anderes hiesiges Blatt, die Patrie, enthält über denselben

Berlin, Sonntag den 27 Februar

erfahren aus zuverlässiger Quelle, daß der General Cas}, C der Vereinigten Staaten von Nord- Amerika, R V auswärtigen As eine offizielle Note überreicht hat in welcher er auf energische Weise gegen den Durchsuchungs- Trak: wi protestirt. Unter den wichtigen Dokumenten, die jener Note eigefügt sind, befindet sich ein genauer Nachweis über den Um- fang des Handels, den die Vereinigten Staaten auf den Meeren führen, die dem Durchsuchungs- Rechte unterworfen seyn sollen. Es ergiebt sich daraus, daß jene Gewässer von einer Anzahl von Gd en durchschnitten werden, die zusammen 1,657,166 Tonnen Jehalt haben. Die Note fügt hin u, daß die Amerikanische Re- gierung tausendmal lieber Krieg i als auf die Freiheit ihres Handels verzichten wolle; sie werde in dieser Beziehun Augenbli> lang schwanken.“ (Vergl. unten London. Die heimliche Eröffnung der Briefe durch die Post-Verwaltung wird einmal wieder von den Oppositions-Blättern sehr lebhaft besprochen, indem sie von einigen Fällen der Art Kenntniß erlangt zu haben vorgeben. Der National fragt bei dieser Gelegenheit die Presse, was sie, die Herrn Zsambert wegen Veröffentlichun eines ihm zu Gesicht gekommenen Briefes so lebhafte Vorwürfe gemacht habe, zu der Verleßung des Brief-Geheimnisses von Sei- ten der Behörde sage ? Die Presse antwortet darauf: „Es ist dies eine Frage, die der National nicht an uns hâtte zu richten brau- chen, Er sollte längst wissen, daß unsere Prinzipien nicht gelegenheitliche oder Parctei-Prinzipien sind, und daß Mißbräuche, die wir verfolgen wenn die Opposition sie begeht, uns nicht duldsam und stillschroeigend unden. wenn die Verwaltung sich deren zu Schulden kommen läßt. Wenn daher die von dem National angeführten That- sachen festständen, so würde Niemand einen aufrichtigeren und ent- schiedeneren Tadel darüber aussprechen, als wir; wir würden es diesesmal, wie immer , der Opposition Úberlassen, dasjenige unred- lich bei ihren Gegnern zu finden, was ihr bei ihren Freunden ganz natürlich erscheint, Nachdem wir das Benehmen der Patrioten die sich nicht scheuen, das Brief-Geheimniß zu verletzen gebrand- marft haben, würden wir das der Regierungs-Agenten, denen daf: selbe Vergehen zur Lask gelegt werden kann, nicht minder energisch brandmarfen. Die Einen wie die Anderen würden wir daran (R N O Hes Privat- Korrespondenz abso- , daß jedes Abweichen von diesem Prinzip ei Verleßung des öffentlichen Vertrauens, eine ebun eien ist, was in den menschlichen Beziehungen das geheiligtste seyn muß; den Einen wie den Anderen würden wir sagen, daß sich die Staats- Vernunft selbst vor jenem-Prinzip beugen muß, und daß, wenn die gegenwärtigen Geseke zur strengsten Beobachtung desselben nicht genúgten, man sie ungesäumt vervollständigen müßte. Wir stellen die Bewahrung des Brief-Geheimnisses über jede andere Rücksicht, und an dem Tage, wo die Posk-Verwaltung mit Recht der Untreue verdächtig wäre, würde die ganze Institution gefähr- det seyn. Wenn die Post das öffentliche Vertrauen verliert , so bleibt sie nur noch ein gehässiges und zwe>loses Monopol.“

Die Deputirten-Kammer ist in diesem Augenbli> ganz ohne Geschäfte. Es ae noch fein Kommissions - Bericht vor, der zu einer öffentlichen Berathung Anlaß geben könnte, so daß wahr- scheinlih in dieser ganzen Woche keine Sißung stattfinden wird. So sind also schon 2 Monate verloren, ad daß die Kammer sich mit irgend einer ernsten Angelegenheit öffentlich beschäftigte. Da darf man sich denn freilich niht wundern, wenn zuleßt die

nicht einen

E hen. Recht, Billigkeit und Staats-Klugheit gebieten es in gleicher

Gegenstand Fol gendes: „Es scheint, daß neue Verwi>kelungen die Verlegenheit unseres Ditisteriams noch vermehren Werben. Wir

ppglen Kapitel des Budgets im Sturmschritt votirt werden. eer dramatische Dichter Caignez is gestern in einem Alter bon 86 Jahren mit Tode abgegangen. Seine Zeitgenossen wissen s faum mehr, daß er der erfasser eines Stú>es ist, welches einer Zeit in ganz Europa als Oper, wie als Drama, unter dem itel „die diebische Elster“, das größte Aufsehen machte. N Börse vom 21. Februar. Die Französischen Renten wa- ren heute während der ganzen Dauer der Börse mehr angeboten. Die Spekulanten schienen zu besorgen, daß die Durchsuchungs- Frage und die Nicht-Ratification des Vertrages von Seiten Frank- reichs zu einer neuen diplomatischen Complication Anlaß geben werde. Die Vorgänge in Portugal haben nur wenig Eindru> auf die Fonds dieses Landes hervorgebracht.

O Paris, 21. Febr. Es is bei weitem no< nicht so ge- s r. ge-

a ge man es gewöhnlich annimmt, daß Frankreich doch endlich Pio ahnen erhalten wird. Abgesehen von den Intriguen der Be vat- Jndustrie, die wie raubgierige Wölfe auf diese Unternceh- ngen herfallen mdchte, um die Eisenbahnen zu eigenem Nußen

“auszubeutenz; abgesehen von dem Widerstand jener Deputirten,

deren Departements fkeiné Eisenbahnen erhalten sollen (und deren Anzahl ist wenigstens ein Drittel), erhebt sich in den T ganz ungegründeten Forderungen der Pofkmeister in ranfreih ein so gewaltiges Hinderniß, daß selbst die erfahrensten Männer die glú>kliche Lösung der Eisenbahn-Frage fúr sehr schwer zu halten anfangen. Die Zahl der Post - Stationen in Frankreich beträgt gegenwär- tig an 1480 mit 25,000 Pferden und 12,000 Posftillonen. Die Regierung und die Kammer haben die Verpflichtung, bei der En der Eisenbahnen, welche die Jnteressen dieses bedeutenden ZJndustriezweiges mehr oder weniger gefährden müs: sen, die Beschwerden der Postmeister in nähere Erwägung zu zie-

Weise. Recht, weil die Regierung und die Postmei el- seitig durch Verträge luden sind; Silbe, aa R dusktriezweig von der Regierung gleichen Schuß ansprechen darf, und ganz vorzüglich die Posktmeister, welche, wie ich später anführen werde, dem Staat wichtige Dienste leisteten und noch leisten kôn- nen; Staats-Klugheit, weil der Untergang der Post - Anstalten die nacht lag den besleb für den Staat selbst nach- sich ziehen würde i ehenden Verträgen haben di i in Frankreich die Obliegenheit, ndedicen ads din DdRL dns Los Gre iterde E ces BEERNEs zu stellen h erden in diesem Falle als Fuhrk : Artillerie gebraucht. Die Möglichkeit der R U dringenden Noth über 25,000 eingeübte D: A : ! e

zu können, is einer von jenen e eilen vei H E wie Frankreich, wo man an guten, starken Pferden Mangel lei-

1842.

det, bei vielen Mitgliedern der Kammer den Enthusiasmu

Gunsten der Eisenbahnen {wächt, und Herr Thiere L hat die Aufmerksamkeit seines Büreaus auf diesen Umstand so sehr gezogen. daß viele Deputirte die unmittelbare Ausführung eines großen Eisenbahn-Systems, ohne fúr die Folgen, die daraus entstehen können, hinreichend vorher gesorgt zu haben, für minder rathsam zu halten anfangen. Dazu kommen die Pferdezúchter, welche in den Eisenbahnen den Untergang dieses Zweiges der Jndustrie erbli>en. Man hat berechnet, daß die Pferde der Postmeister täglich mit Malleposten, Diligencen und Privat-Reiseroagen im Durchschnitt 40,000 Lieues zu machen haben. Dieser starke Postdienst macht es, daß die Postpferde höchstens 18 Monate zu diesen Strapazen geeignet sind, daß mithin von den 25,000 unterhaltenen Post- pferden jährlich an 19,000 Stú> erneuert werden mús- sen, Dies bringt eine große Bewegung in den Pferdehan- del, der zum Nachtheile einer bedeutenden Volksmenge einge- hen müßte, wenn die Poskmeisker dur<h die Eisenbahnen zu Grunde gerichtet würden, Man vergesse auch nicht, daß die Posfmeister wegen des starken Bedarfes an Heu, Hafer und Stroh dem A>erbau einen besonderen “JZmpuls geben, und daß die Landeigenthümer, welche zuerst die Rü>wirkung des Ruins der Post-Anstalten erfahren würden, eben jene sind, die die meisten Abgaben zur Beskreitung der Eisenbahnkosten zahlen sollen.

Aus diesen Gründen sind die Postmeister Ubereingekommen eine Art Schadenersaß von der Regierung zu fordern. Um ein solches Begehren zu verstehen, muß man wissen, daß die Regie- rung für die Beförderung der Mallepost den Postmeistern nur 3 Fr. fúr jedes Pferd zahlt, während ein solches Pferd, welches der Schnelligkeit wegen, womit diese Pferde bei gutem und schlech-

tem Wetter gleichmäßig ihren Dienst versehen müssen, den ganze (s f 2A hindurch nicht mehr gebraucht werden fann, T Postmeister p r. kostet. Der Postmeister verliert also bei Beförderungen der Nallepost 3 Fr. fúr jedes Pferd. Um ihn für diesen Verlusk, so wie für die anderen oben erwähnten Obliegenheiten, \hadlos zu halten gewährt ihm die Regierung das Recht, von jedem anderen dfffent- lichen Reisewagen, welcher an der Poskstation vorbeifährt, chne der Postpferde sich zu bedienen, 8 Cent, für jeden Reisenden zu fordern. Diese Wagen -Gebühr allein wirft den Poskmeistern von Frankreich einen reinen Gewinn von 9,000,000 Fr. ab. Da mit den neuen Eisenbahnen die jeßt im Gang befindlichen Messa- gerieen von selbst eingehen würden, so verldren dadur die Postk- meister dieses bedeutende Einkommen, welches an und für sich die meisten Postmeister bereichert. Um diesem Uebelstand ab- zuhelfen, schlagen sie vor, daß die Regierung statt 8 Cent. wie ebt, 2 Cent. für jeden Reisenden, der durch die neue Eisenbahn efdrdert werden wird, ihnen als Schaden-Ersaß einräumen solle wogegen sle sich anheischig machen, alle Verpflichtungen wie bis- her zu tragen und 25,000 Pferde mit 12,000 Pofillionen fort- während zu unterhalten, Diese Konzession der Postmeister isk nicht so roßmüthig, wie sie auf den ersten Bli>k erscheint, denn da die Zahl der Reisenden auf den Eisenbahnen sich in dem Verhältniß von &—10 zu vermehren pflegt, so würden fle, ungeachtet der auf ein Viertel reduzirten Reisenden-Gebühr, zuleßt, anstatt 9 Millio- nen, 18 bis 20 Millionen dafúr einlósen. | ai

Großbritanien und Jrland.

London, 19. Febr. Heute früh hatten di Oesterreich, Rußland, Frankreich, Previn und va Sa c wärtigen Amte eine Konferenz mit dem Grafen Aberdeen and blieben über zwei Stunden in Berathung. Darauf fand bén E B A statt, welchem sämmtliche Minister veiwohnten, von denen i ° : i hatten en einige kurz vorher Sir R, Peel besucht Aus einem amtlichen Berichte, der dem Unt Ú Britischen Handel nach den Sund-Jnseln po Menwegi c s Magpoi e sich, daß, nah den Holländischen Zoll-Vorschriften, alle En üsch Waaren sich ersk in Batavia, Surabaya oder Palèmbanca, Tus en Le ml A R widrigenfalls sie ¡ , erlegen en, wodurch der Handel v i ven feineren, Disen dn VIUMET Mac 1E R Me die Holländer auf Sumatra eine Art von Salz- Monopol d Gen zuführen. Sowohl diese Umstände, als die Ausbreitung der mA, länder auf Sumatra und ihre Absichten auf Borneo ? hab F A E Handels-Kammern und zu Unterhandlun gu e gegeben, die aber bisher fein sonderli zesulta: hatten. Man glaubt indessen, daß die Britische aae ete

ernstlichere Vorstellungen machen werde, mi G j , mit Berufu f Bernd Pon 192, ana, Engtiside ind, Hollfndishe Waaren durch ausdrü>lih bedingt war, da M A ten sollten, und wo- z l , eine d j Fj s zum Nachtheil der déren Mv iGG t au ded der Ged ans der nothleidenden Handwerker in Paisley und ey, y dia "n ae Ee ah Eo Jir Sprache 75 + Herr Wallace gab die Zahl derselb N Den m S L Me es selbs temmen, Eine holfen wörden, sie verdienen abe Miche inebi gere ad e | r nicht mehr als 4 Sh. die W wofür ste im Durchschnitt 14 bis 16 S L T E E, genöthigt sind. Diejenigen, die unt E e LIN M Ee lich 1 Sh. für jedes Familien Deo ee werden, erhalten wöchent- i j -9 lied, was icht 2 > rDtt 'IGDE,* CIDL? Eefiliitenet baben HeE el R A E Armen in Paisley, die überdies L N U L. Gex a dée E ey, d les weder Betten noch Kleider andere Bequemlichkeiten besiken, i Kleider, no< sind, Jn Renfrewo und A ben, in deren Genuß die Gefangenen s : yr is das Elend in starkem Fortschrei- a E Weber werden zum Steinbrechen und zu f enb ied Q E gebraucht, wodurch sie aber die Hände so voll Bla- dieselbe ommen, daß es lange Zeit kosten wird, ehe sie f en wieder zu der früheren feinen Arbeit gebrauchen fönnen, Die Leute in Paisley hatten gehofft, daß im Parlamente etwas Zesdeden würde, um ihre Auswanderung zu befördern. Herr Wallace trug nach dieser arstellung darauf an, daß eine Kommission an Ort und Stelle gesandt werde, um ble Größe des Elends, welches Alles úberträfe, was man seit, 25 Zor: ren dort gesehen hätte, zu untersuchen, na90 jedoch auf