1842 / 103 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

von dem Kd coration von Anfang der Zu dieser Vorstellung sind nur noch

Berliner Den 12. April 1842.

bereits zu Anfang des Winters hier dfentlich- aufgetreten, und die

ahl der Konzerte, die er nah seiner Rü>kkehr von unehmendem Fnteresse und B Wenn die Gediegen

nigt Kapellmeister Dr. Mendelssohn-Bartholdy. D. * ersi. À

orstellung 7 Uhr, Ende gegen 9 Uhr. M illets zum zweien dritten Range à 40 Sgr. und „zur Gal: *

iel : A : Dad cdan ti

l des Publikums

höchsten Leichtigkeit n und Verzierungen, der Doppelläufe, des Fl , die Schönheit der mann rument abzugewinnen wei

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Range à 15 Sgr leie LIL Gon K

nem Spiel und Eleganz Brief. | Geld.

Ve en. Arpeggiando und Pizzicato vereini 14. April.

Ton-Nüancen, die er scinem Brl. Pots. Eiseub.

do. do. Prior. Act.

St, Schuld - Sch.

Per. Engl. Obl. 30. E Ss

Allgemeine

Preußis<e Staats-Zeitung.

o wurde durch scine glänzende Bra-

att hdren ; dies rei- en unerschdpflichen Reich- lerci entfaltete, wurde von dem Auditorium stets wieder begehrt, wenn der Konzertgeber es nicht auf sein Reper- toir geseßt hatte. Auch das Spiel auf der G- Saite, welches durch Paganini unter die Kunsisiülke auf der Violine einge hdren, und zwar, gleich seinem großen als leere Künstelei, sondern als eine Spielart, dic uns besondere Weisen, vorzüglich solche, die cine recligi®se Empfindung ausdrücken, in einem eigenthümlich s{dnen Kolorit darstellt. Von den Musik- üden, in denen sich Ernst am meisten als ein durchaus gediegener Künsiler bewährte, erwähnen wir vor allen ein Spobrsches Konzert, es er zweimal hier vorgetragen hat; man hätte noch mehr j atte der Virtuos freilich im Theater auch die Wirkung auf die grdßere Menge zu berü>ksichtigen. Wer be- ehabt hat, Herrn Ernst als Quartettspieler kennen ! em Fach er eben so ausgezeichnet ist, wie als Solo- Virtuos, wird sich des Kunstgenusses freuen, den derselbe uns auch in dieser Gattung noch darbietet, und der durch die Mitwirkung des Herrn Kapellmeister Mendelssohn in cinem Trio von dessen Com- position , für Piano, Violine und Violoncelle, erhdht wird. Soiree findet nächsien Sonnabend im Saale der Sing-Akademie statt ; fie wird aus dem genannten Trio und zwei Quartetten von Beetho- ven und Mozart bestehen. 10,

u immer neuer Bewun en Gesang seines Vortrages und dur vour auch der Laie nicht minder bewegt und ein ¡Karneval von Venedig// konnte man si lchem Ernst ein

ng hinrissen/ ungen um 7 Uhr

Königstädtishes Theater. |

Mittwoch, 13. April. (JZtalienishe Opern - Vorstellung)

I Puritani. 4 Donnerstag, 14. April. Graf Schelle. Vorher: Schneider s

fährliche Nachbarschaft. pril. Lord und R

.

Mgd. Lpz. Biseub. nfang dieser beiden do. do. Prior. Âct. Berl. Ankh. Eisenb. do. do. Prior. Act. Düss Elb. Eisenb. do. do. Prior. Âect. 2% | Rhein. Eisenb.

do. do. Prior. Âct.

Präm. Sch. der Seehandlung. Kurm. Schuläv. Berl. Stadt - Obl. Elbinger do. Danz. do. in Th, Westp. Psandbr. Grossb. Pos. do. Ostpr. Pfandbr.

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de t >, i tbum - malen, in Ma

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ührt worden orbilde, nicht Anhalt. St. Petersburg. Die Festung bei der

lfs-Zählung. Paris. sien Kammer-Verhand- | l. Vermischtes. |

Fips, oder: Die Freitag, 15.

und des Lebens Wogen. Sonnabend, 416. April.

_ Amtliche Nachrichten. Rußland und Polen. Hauptstadt. : / Frankreich. Deputirten-Kammer. Vo 7 Urtheile über Thiers Haltung bei den jun lungen. Gerüch ' Schreiben aus Paris. h E Volks-Zählung und die Opposition des Herrn Großbritanien und Jrland. gen. Unterhaus. Eigenthum. Anna Beschluß hinsichtlih der Chatham - Jn Briefe aus London. traide-Bill und die Einkommen- Bdrsc; Blicke auf die Ereignisse in Kabul.) Niederlande. Deutsche Bundesstaaten. Mün von Griechenland für das Deutsche 1 den. Befinden Fhrer Königl. Hoheit der Prinzessin Fohann. Leipzig. Meß-Bericht. Hesterreich. Wien. Denkmal des Kaisers Franz. Graf Szeché- nyi und das Ungarische Centralisations-System. Italien. Rom. Ankunft der Prinzessin Amalie von Sachsen,

nten - Geseh.

Selim- Bey zum Pforten - Kommis- sarius in Syrien ernannt. Dankschreiben der Behdrden von Smyrna an den Oesterreichischen Contre: Admiral. Die Bewaff- nungen an der Griechischen handlung eines Britis Fnhalt ciner Note, wel erichtet haben soll.

Gold al marco Friedrichsd’vr Andere Goldmün-

Des Meer Æ (Italienische Opern - Vorstellung)

Zum erstenmale: Mose. Opera in 4 Atti. Musica del Maezsiro Rossíni, (Nach dessen neuer Bearbeitung.)

ber, oder:

Kur. u. Neum. do.

Scblesische do.

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über Ministerwechse (Abd el eee MWiedererscheinen; dic

Wechsel-Cours. Thlr. zu 30 Sgr.

Brief. | Geld,

ichen gewünscht , doch

ts-Verhandlun- | mmungen über das literarische hme der Korn-Bill. London. Angeblicher Vermischtes. Opposition gegen dic Ge- uer. Gúnstige Haltung der

arlamen

Oecffentlihe Aufführungen.

Sonnabend, 16. April, Abends halb 8 Uhr, im Saale ec F Sing-Akademie: Musikalische Soiree, gegeben von H. W. Era. * uartett von Mozart und Ÿ den Königl, Ko iano, Vio lix Mendelssohn - Ba Komponisten und von den in den Musikalienhandlungen von beim Hauswart der Sing-Akademie ?

rcits Gelegenheit Reue Best

zu lernen, in wel

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Wmd. « 124 2 995 Dea ia E dd ome : 2) Quartett von Be

ertmeistern Violoncell, vom

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rinzen von Oranien. en. Theilnahme des Königs ermanns-Denkmal. D

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tragen vom Ernst. Billets à 1 Rthlr. Schlesinger und Trautwein, und Abends an der Kasse.

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Leipzig in Courant im 14 Thl. Fuss. . 100 Thlr. Frankfurt a. M. WZ

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otsdamer Eisenbahn. . bis incl, 11, April c. sind auf der Berlin-

Berlin - In der VVoche vom

Potsdamer Eisenbahn gefahren 1) zwischen Berlin und Potsdam 6961 Personen

Bevdlkerun Griechenlaud. Türkei. Konftant

Marktpreise vom Getraide.

Berlin, den 11. April 1842.

Weiten 2 Rthlr. 28 Sgr. 9 i: 18 Sgr. 9

Auswärtige Börsen.

Amsterdam, S. April. Niederl, wirkl. Schuld 52. 5% Span. 213. . Oesterr. 106%.

Zinsl. 5%. Neue Aul, 21% 6G.

Paris, 7. April. 57 Rente fin cour. 118, 25. 3%; Rente fin côur. $0. 75. 57 Neapl. fin cour. 107. 75. 57 Span. Rente 25k.

4°, 100. 32, 7541.

ün s ois: ik Si ac S Dl ani alie Brun t

f. au< 2 Riéllr, 7

gr: 9 Pf gr. Pf. ; Roggen 14 Rthlr. 20 Sgr. , au

Zu Lande: f. ; Roggen 1 Rthlr. afer 27 Sgr. 6 Pf. a n Wal Ner ie 5 Sar B r. und 2 r. 3 lr. 18 Sgr. 9 Pf. ; Hafer 21 Sgr. 3 Pf.

den 9. April 1842,

, auch 8 Rthlr, 410 Sgr. Der Centua

Zusammen 7101 Personen. 5% do. 101 Î;.

Kanz-Bill, —. Präm. Sch. —, Antwerpen, 7. April.

hs

Genugthuung wegen Miß- onischen Unterthans n Hoe n ie Pforte an die Europäischen Mächte

tindien. Maßregeln der Ostindischen Regierung zum Entsaß der |

ritischen Truppen in Afghanistan. Gerü Mißlingen der Sieks-Expedition nach Tübet. Meuterci und Aufregung in verschiedenen Theilen Fndiens. Tharawaddie's Umkehr von Rangun. Theehandel. Vermischtes.

Meteorologische Beobachtungen.

Nach einmaliger

Beobachtung. Anl. de 1841 fin cour. 81.

Das Scho> Stroh 9 Rt cht über Beludschistan.

Wien, 7. April. 5% Met. 10757 Heu 1 Rthlr. 5 Sgr./ auch 22 Sgr. 6 Pf.

Quellwärme 7/5° R. . Bank-Actien 1611. Anl. de 1834 137. de 1839 110.

Flusswärme 4/5° R. Bodenwärme 3,8° R. Ausdünstung 0/031 Rb. Niederschlag 0,017 Rh. Wüärmewechsel +4+6,/0°

Luftdruck .… , |339/29 " Par. |(339/,21"" Par. | 339/22" Par. Luftwärme .….. | + 0,4°R. | + 5,4°R. | + 0,3°R.

Thaupunkt Dunstsättigung

Verantwortlicher Redacteur Dr. J.-W. Zinkeisen.

Gedruckt in der De>er schen Geheimen Ober - Hofbuchdrud>erci.

trübe, Schnee, Königliche Schauspiele. Mittwoch, 13. April. Jm Schauspielhause: Antigone, Tra- gódie von Sophokles, überseßt von Donner. Musik zu den Chören

suzeiger für die Preusifehen Staaten.

und daher hierdurch dfentlich vorgeladenen Tischler=- y Ert i < Napoleon JFhne, gerichtlich abgeschaot zu 6642 Thlr. 26 Sgr. Pf.- soll Schul en halber

am11.November 1842, Vormittags 11Uhr, an der Gerichtsstelle subhastirt werden. Hypothekenschein sind in der Registratur einzusehen.

Vollständiger Bericht über die Jnsurrection in Kabul und den Rückzug der Engländer.

“Verfassung der Landgemeinen.

Wolkenzug... Tagesmittel; 339,94" Par... + 2,0° R... 3,6° R... 63 pct. No.

Amlkliche Uachrichten.

Kronik des Tages.

aben Allergnädigst geruhet :

ó n außer Dienst, RLa mder 5 dler-Orden vierter Klasse; dem evange: lischen Schullehrer Klies< zu Glausche, im Kreise Namslau, das Allgemeine Ehrenzeichen; 0 wie dem im Dienste des P en Albrecht von Preußen Königl. Hoheit stehenden Lakaien Pätelt die Rettungs-Medaille mit dem Bande, zu verleihen.

täglich R dem gedachten Geschäfts-Lokale cingesebe! *

Berlin, den 6. April 1842. Die Direction der Berlin -

Passagier - Dampfschifffahrt zwischen Potsdam und Hamburg. Vom 25. April c. und dann regelmäßi 9 Uhr Vormittags wird das K ngs- Dampfboot ,/ der Falke// mit < Hamburg abgehen. tationen sind folgendermaßen festgestellt : Montag Abfahrt von Potsdam Z3randenburg 1 - Rathenow in Havelberg Nachtstation.

Bekanntmachungen.

ma. ; erorts am 4. April

meisters Ernst Heinri

x9 F

Die unbetáikten Erben ) arer Eisenbahn- 41841 verstorbenen Friederi>e verwittweten Accise-Ein- aft. nehmer Rumpf geborenen Grimm werden aufgefor- dert, sich vor oder spätestens in dem auf den 30. Januar 1843, Vormittags 114Uhr,- Herrn Ober - Landesgerichts - v. Siegroth in dem Fnstructions-Zimmer angeseßten Termine ihre Erbansprüche anzumelden und idr Erb- re<t gehdrig nachzuweisen, widrigenfalls der nah Berichtigung der von der Erblasserin ausgesetten Le- verbleibende Nachlaß als herrenloses Gut em Kdniglichen Fiskus ausgeantwortet werden wird. Ratibor, den 29. März 1 |

Kdnigl. Ober - Landesgericht.

Burchar

Se. Majestät der König

oskmeister, Ha zu Detmold, den Rothen A

Secehandlu

otódam na ekanntma

hrige Leipziger Wollm mit dem 16. Juni. De Rh dee St dt Leipzi r Rath der Sta pzig. ; Dr. Gro.

B n g: Der diesid arkt beginnt den

9 Uhr Vormittags, 13ten und endi

Nothwendiger Verkau Berlin, den 12. M artensiraße Nr. 42 belegene Neu- mannsche Grundsiü> , gerichtlich abgeschäßt zu 5243 Thlr. 23 Sgr. 9 Pf., soll / am 8s. November 1842, Vormittags 11Uhr, an der Gerichtsstelle subhastirt werden. Hypothekenschein sind in der Registratur einzusehen. ypotheken - AMahinee: der Zie dler zu Gladow, der Händler <ulße und der Viktualienhändler Wilhelm lze, welche nicht zu: ermitteln gewesen , werden zu diesem Termin dffentlich vorgeladen.

eferendarius

Stadtgericht

Das in der 9 Uhr Abends,

(Es if den Passagieren überlassen, die Nacht auf dem Dampfboot oder in cinem Hotel zu bleiben.) esfahrt: 19 Meilen Wasserweges.

fahrt von Di Ankunft in amburg D R CKAN MAMATLA,

Tagesfahrt : 32 Meilen Wasserw 1ste Kajüte: für z es oder weniger 10 Sgr. , für die ganze chen Potsdam und Hamburg A cht

r zwei Meilen Was- gr., für die gan

Der bisherige Land - und Stadtgerichts-Assessor Kobert ist ustiz- Kommissarius bei dem Land- und Stadtgerichte zu “Delibsch und den in dessen Bezirke belegenen Patrimonialgerich: D ten, zugleih au< zum Notar in dem Departement des Ober:Lan-: | _desgerichts i DBitterfeld,

Literarische Anzeigen.

Handbuch für jeden Pserde-Besitzer. Bei E. S, Mittler (Stehbahn Heinr. Mödller: Der er

f e E dea k z p d ellung aller innerlichen und CZußerlichen D e E und gründlicher U f erkennen, zu verhüten un

sung - das Alter eines erkennen, und einem Anhange, wel Buche vorkommenden Rezevte ent buch für jeden Pferde - Besißer - wirthe, Thierärzte, S

3 Uhr Morgens,

elei - Besiher 6 F fen ag Nachm.

ohann Chri- u Naumburg, mit Anweisung seines Wohnsibes zu |

ist zu habe: Ly estellt worden.

Nothwendiger Verkau Land- und Stadtgericht h.

Die sub No. 16. Vol. I. pag. 361 des Hypothcken- buchs von Raßberg verzeichnete, daselbs belegene, sub No. 17 fatastrirte dem Mühlenbesißer Fohann Wilhelm Bbhme gehd- deren Gebäudewerth zu 4620 Thlr. 15 Sgr., an 950 Thlr. 10 Sgr., an hlr. 4 Sgr. 35

efommen: Der General-Major und 1ste Kommandant e, von Kurssel, und

, Der General-Major und Commandeur der 3ten Znfanterie- Brigade, von Werder, von Frankfurt a. d. O.

Berichtigun der unserer gestrigen Zeitung ublifandum wegen Kündigung von 1,328,200 Rthlr, Staats- Schuldscheine, gehdrigen Uebersicht derjenigen bisherigen Verloo- en, aus welchen noch unrealisirte Staats : Schuldscheine im j ufe sind, ist ein Drufehler stehen geblieben, und müssen die junter der Abtheilung à 1000 Rthlr., Zeile 7, als in der 18ten ABiehung gezogen angegebenen Staats-Schuldscheine nicht 21,674 A. ' 942 22,674 A. bis 22,942 A. heißen, wel: | hes hiermit berichtiget wird.

Passagiere zahlen : wei Meilen Rothwendiger Verkauf.

ericht zu Berlin, den 18. März 1842.

ier in der Stralauerstraße Nr. 22 belegene Grundfiü> des Bierschänkers Christoph Lüschow, richtlich abgeschäßt zu 6361 Thlr. 2 Sgr. Pf./ joll November 1842, Vormittags 11Uhr- an der Gerichtsstelle subhastirt werden. Taxe und Hypothekenschein sind in der Registratur einzusehen,

u heilen. Nebst Anwe!

ahlmühle neb Men V erweges oder weniger 6 es genau und sicher

hwis n Potsdam und Hamburg Fünf r.

Familien von drei Personen und darüber genießen nur > des Passagiergeldes zu ent- ren zahlen die Hälfte. ; das Uchergewicht ist gten.

Dampfschifffahrt ) Hamburg.

nd „„Delphin// gehen uhden mit Gütern

i ines Yter-

onders für Land- Vierte Auflagt reis 20 Sgr.

rth der Mühlenwerke Nußzungswerth zu 4748 deren Zubechdr an Garten zu 745 Thlr. abges

ichen em Mühlenbesitzer zigen walzenden Grund

9 (Nr. 102) beigelegten, zu

er unter 10 An G pk sind 69 Pfund r

ohann Wilhelm Bdhme e ou Die große merkwürdige Sonnenfinsterni

ams. F u i 1842, tral und total, tein diese

verschiedenen n reu in ciner \o eben bei

cipzig erschiene nnen finsterniß

ahrhunder gh dra rli

nen Schri 8.

——— “2 L E P E A ——_

Zeitungs-Nachrichten. Ausland.

Nußland und Polen.

St. Peters Ministers dar eron is der Festung von

rx. 8. Mit einex Karte 2h Sonnenfinsterniß

7. April. Auf den Antrag des Finanz: | Malestát der Kaiser genehmigt, daß die Gle; St, Petersburg in einen Park umgewandelt

Frankreich.

Deputirten -: Kammer. 9.) Das Amendement des Herrn L. von Malleville gab dem zu einer Apologie des von ihm ung, in welcher er äußerte:

l hat vom Gesichtspunkte des Fnteresses des chabt, die man von ihr erwarten durfte: bung aller Baulichkeiten, welche sih bis li<h gemacht und uns die atente zu entwerfen. hierin einem {hon

vom 7, April.

-M ini ster Veranla

¡angeordneten Modus der Volksz

entzogen hatten, md

teuer betrifft, so habe ehe mich unterwerfen müssen. Und dieses Ge-

eh ist nicht durch die Finanz - Verwaltung hervorgerufen worden,

Berlin, Donnerstag den 14e April

in dieser Versammlung und in den General-Conseils Über die Un-

| gleichheit der jeßigen Repartition erheben. Fn der nächsten Session wird Jhnen der Entwurf zu einer neuen Repartition vorgelegt wer- den. Hält die Kammer dann die ihr zugchenden Nachrichten nicht für genügend, so wird es in ihrer Macht sichen , die Resultate der und die Sachen zu las- Jeßt aber wäre es weder billig, no< | der Würde der Kammer angemessen, den Werth von Dokumenten

| zu entfräften, welche ihr noch nicht Übergeben sind, und die ste nicht | kennt. Zu dem vorgeschlagenen Amendement übergehend , suchte der | Minisier nachzuweisen, daß es nicht zeitgemäß sey, und daß ihm kein Bis in einem Geseße über den Supplementar - Kredit gebühre, und agte unter Anderem zur Begründung dieser Ansicht : M 1A der E en Thei

nannte, nämlich die Untersuchungen in Betreff der Abgaben für Bau- lichkeiten und der Patent-Abgaben. Fn Betreff dieser bciden Punkte liegen die Resultate vor, und das Amendement bestreitet sie in keiner l e die Repartitions-Steuern auf das Mo- | biliar, die Thüren und Fenster, wobei es leicht ersichtlich ist, daß die Verwaltung und ihre Agenten kein anderes Jnteresse haben , als das des ganzen Landes, nämlich das Funteresse einer guten und gerechten Derteituag. Ob die steuerpflichtigen Gegenstände so oder jo taxirt em Schatze gleichgültig seyn, da er doch dieselbe Summe

Zählung zu vertagen oder zu vernichten,

| sen, wie sie sind.

lung von 1841 war ein Element, welches ih den fisfa

Weisc. Es bleiben also no

| sind, kann é cinkassirt. Er hat also kein unmittelbares Fnteresse bei der gegen- Es Frage.//

geben, ähnli

Der Minister des vorigen Redners, daß die

in welchen die Zählung nicht beendet,

gethan, so würde die Kammer gesehen haben, da

Eben so besiritt er die anderen Einwürfe des Herrn Thiers.

, Deputirten-Kammer. Sißung vom 8. April. Die Erörterung úber das Amendement von L. Malleville wurde fort- geseßt und führte, wenigstens bis zu Abgang der Posk, zu keinem

esultate. Die Kammer schenkte Übrigens den Rednern, die heute

in dieser Frage auftraten, Herrn de la Plesse, Herrn Lepelletier d’Aulnay, Herrn Lestiboudois und Herrn Dupin, nicht die geringste Aufmerksamkeit, und der Lärm der Privat - Conversationen ließ dieselben kaum zu Worte kommen. Herr Thiers, der eine große

schien besonders stdrend einzuwirken.

eine leßte Anstrengung gemacht.

ige f.

eistes darúber gesprochen hat. den Hafen von Algier präsentirte sich als Marine-Minister und als Kriegs -

| ment bleibt, was es is; um es zu würdigen, bedarf es nur fol: | gender Worte: Würde es angenommen, so müßte die Zäh- | lung von vorn wieder anfangen; weil ungefähr 50 mehr oder minder bedeutende Gemeinden f

ten 37,000 Gemeinden, die dem Geseße gutwillig Folge leisteten, | sh der Zählung noch einmal unterwerfen. Gemeinden, was würde Franfreih dazu sagen? Und wenn nun diese zweite Zählung nicht glú>liher ausflele? Wenn von den

Man sage doch deutlich darin, daß die Maire's und d leure befugt seyn sollen, die Thüren, die sich ihnen nicht gutwillig dfffnen, mit dem Beil einzuschlagen. Es lohnt sich wohl der Múhe, dies auf eine kategorische Weise auszusprechen. Aber Herr

Thüren von selbst dfnen und es keine Schwierigkei überwinden giebt, weil die Maire's die Zählung emeinschafclich

so viel Prozesse geben, als es Hâuser giebt, denn nun würd

die Streiti keiten erst re<ht überhand O Der Maire, der natürliche Vertreter seiner Gemeinde, würde die Jnteressen der- selben wahren wollen, während der Controlleur nur die Jnteressen

| sondern cs is das Resultat der Klagen, welche sih scit 20 Jahren j |

err Thiers: „Jch werde die Fraae so bestimmt fassen, wie

nur möglich. Die Zählung is nicht vollständig. Eine große Anzahl von Steuerpflichtigen hat sich geweigert, die Thüren zu öffnen. So lange sie sich dessen weigern, muß die Opcration unvollständig blei- ben und kann nicht für cine neue Repartition der Steuern als Basis dienen. Das Geseß von 1831 if aber ungenügend, diesen Wider= stand zu beseitigen, und darum entschuldige ih auch die Verwal- tung, daß sie vor den Schwierigkeiten zurückgebebt isi, auf die sie genguen. Um das Geseß nun klarer zu machen, ist das Amendement n Vorschlag Heprace worden. Wir wollen der Regierung dic Mittel ihnliche Unordnungen, wie im vergangenen Jahre vorfielen,-

zu verhüten.// Der Redner führte hierauf zu Gunsten des Amende=- ments an, daß es bezwecke, in jeder Wohnung zur Zeit der Ope- ration cin Zusammenwirken und eine gemeinschaftliche Protokoll- Aufnahme des Munizipal-Agenten und des Steuer-Beamten herbei- zuführen, und endete hierauf mit folgendem Dilemma: „Entweder genügt das Geseß, oder es genügt nicht; wenn es nicht genügt, müssen wir das Amendement annehmen, durch welches es verbessert wird; wenn es genügt, so haben wir ein s{<waches Ministerium, da es vor der Vollsire>ung einer guten Maßregel zurü>kgeschre>t ist.// nnern besiritt die Behauptung des hlung nicht vollständig sey, und sagte hierbei: „Der vorige Redner hat gesagt die Zahl der Gemeinden, : omme nicht in Betracht; er

hat sehr wohl gethan, diese Zahl nicht anzugeben, denn wenn cer es geseh( die Operation rdßtentheils vollendet sey, und sic würde es schwerlich für angemes- en erachtet haben, die Zählung von neuem in 37,000 Gemeinden zu beginnen, weil sie in 50 oder hèdchstens 100 nicht beendet worden.“

| Anzahl von Deputirten, unter denen Berryer, O. Barrot, Vivien, Chambolle, in einem der Seitengänge um sich versammelt hatte,

Paris, 8. April. Das Journal des Débats sagt: „Die Opposition hat in der gestrigen Sißung der Deputirten-Kammer noch s geht bei der Diskussion Über die Sup-:plementar- Kredite wie bei der Diskussion Úber die Adresse zu. Nach Algier kam Spanien, und heute is die Zählungs-Frage an- Was das Amendement des Herrn von Malleville betrifft, o glauben wir nicht, daß es ernsthaft damit gemeint sey, obgleich

err Thiers zwei Stunden lang mit seltener Gewandtheit des Vorgestern bei der Frage úber err Thiers als Jngenieur, inister; heute war er Fi- nanz - Minister; und seiner unerschütterlichen Gewohnheit zufolge, | | hat er der Kammer eine Vorlesung úber die finanzielle Gesezgebung | Frankreichs vom Beginn der, Republik bis auf den heutigen Tag | zum besten gegeben. Wir bitten Herrn Thiers um Entschuldigung, | | aber das Amendement wird, um uns eines seiner Lieblings - Aus- | | drú>e zu bedienen, dadurch um nichts praktischer, Das Amende: |

: | sandt hat. [h derselben widerseßt haben, múß: | | Verfügung stellen. Was würden diese |

schon censirten 37,000 Gemeinden sich einige widerseßten, soll man | dann zum dritten Male beginnen? Welchem Geseße zufolge soll | | das geschehen? Diese Andeutung fehlt dem Amendement des | Herrn von Malleville, um es vollends „praktisch“ ju machen.

biete zu suchen. e Control: |

bli> diese Vorhersehungen auf eine der | Krieg wird sich mehr in die Länge ziehen, als man allgemein in Frankreich glaubt. Wie kleinlih und lächerlih erscheinen die De- batten über den Hafendamm von Algier, oder vielmehr Úber das System dieses oder jenes Jngenieurs, während man uns, noch tàg- lich die Besißnahme streitig macht und wir, um uns in dem Lande | festzuseßen, mit unaufhörlichen Schwierigkeiten zu kämpfen haben.

Thiers sagt, daß si< nah dem System des Amendements alle |

; ei mit den Beamten der direkten Steuern vornähmen! Das würde |

zungen darbieten ; es ( hat dabei seine ganze Lebhaftigkeit und das ganze Feuer, welches eine

des Schaßes im Auge hätte.“ Der Courrier francais nennt dagegen die Rede des Herrn Thiers eine Schule der Po- litif und der Administration.

Gestern waren während der Sißung der Deputirten-Kam- mer unaufhörlich Gerüchte von einem bevorstehenden Minister: wechsel in Umlauf, der die Deputirten so in Anspruch nahm, daß sie ihre Privatgespräche kaum unterbrahen, um auf die Rede des Herrn Thiers zu hören. Man sol den Wunsch ausgesprochen haben, daß Herr Molé an die Stelle des Herrn Guizot trete, obgleich auch hier no< mehrere Schwierigkeiten zu úberwinden wären. Die bedeutendske möchte seyn, den Grafen Molé dahin zu vermögen, daß er die Präsidentschaft antrete, ehe die Wahlen beendigt wären. Herr Molé hat sih dahin ausge- sprochen, daß er si<h nur dann zur Leitung der Geschäfte verstehen wúrde, wenn man darein willige, ihm als Haupt - Kollegen einen Mann, wie Herrn Thiers, an die Seite zu stellen, dessen Einfluß auf die Wahlen günstig einwirken müsse. Aber Herr Thiers wird sich faum bewogen finden, in einem zu bildenden Ministerium eine untergeordnete Stelle anzunehmen, nachdem er dirigirender Mini- fer mit dem Portefeuille der auswärtigen Angelegenheiten gewe- sen isf, Diese und ähnliche Schwierigkeiten können den Augen- bli> einer Modification des Kabinets noch einige Zeit verzögern und Herrn*Guizot am Ruder erhalten. Aber Alle, die mit dem Hofe in Berührung kommen, sprechen sich dahin aus, daß die Zeit des Herrn Guizot vorüber sey und man ihn nur noch beibe- halte, weil noch feine Gelegenheit da sey, ihn zu erseßen.

Jn dem Hotel des Oesterreichischen Botschafters is ein au- ßerordentlicher Courier aus Wien eingetroffen. Er überbrachte auch, wie verlautet, Depeschen von Seiten unseres dortigen Bot- schafters, Grafen Flahault an Herrn Guizot, worin gemeldet wird, daß die Türkisch : Griechische Frage einer definitiven Lösung sehr nahe gerü>t ist. Geskern früh liefen ausführliche Depeschen von Herrn von Bourqueney aus Konstantinopel ein, welche ebenfalls sehr befriedigend lauten. Danach stände die Pforte im Begriff, eine neue Note an Sir Stratford Canning zu richten, um die E Râumung Syriens durch die Britischen Truppen zu

ordern.

Es soll eine Flotille nah Tanger gesendet werden, um von dem Kaiser von Marokko wegen des dem Abd el Kader verliehe- nen Beiskandes Rechenschaft zu fordern.

Der Bericht des Herrn Hervé úÚber die Proposition des Herrn Golbery is auf Sonnabend und der des Herrn Dufaure über die Eisenbahnen auf Montag oder Dienstag angekündigt. Die Kom- mission Über das Zu>ergeseß wird am Sonnabend die Delegirten und die bedeutendsten Fabrikanten vernehmen.

Das Wahl - Kollegium zu Meß hat an die Stelle des ver- storbenen Herrn Parant den Bactaillons-Chef Herrn Ardant zum Deputirten mit 139 Stimmen erwählt. Sein Mitbewerber, der ehemalige Deputirte- Bompard, hatte deren 129.

Mit großer Thätigkeit bringt man jeßt in den Gemeinden von Jssy und Vaugirard das Expropriations - Geses Behufs der Fortification in Anwendung. Es werden den Besißern nur zehn Tage zur Fortschaffung ihrer t uta Habe bewilligt.

Lord Granville, der vorige Großbritanische Botschafter am Pariser Hofe, wird den ganzen Sommer in Nizza zubringen.

f Gestern fand in der komischen Oper eine Feierlichkeit zum Gedächtniß Cherubini's stat. Man gab „les deux Journées“, eine der lieblichsten Opern des berühmten Komponisten. Am Schlusse der Oper ward die Büste Cherubini's auf die Bühne gebracht und von den Schauspielern bekränzt, während zwei Ge dichte zur Feier des Tages von Bouilly und Deschamp vorgetra- gen Düvïe April. 9 F

rse vom 8. April. Jn den Französischen Renten zeigte sih heute an der Börse eine große Festigkeit, wabtsedeinli@ iti Folge der aus London eingegangenen böberen Notirungen. Auch verbreitete sich das Gerücht, daß das Mallevillesche Amendement über die Zählungs - Frage mit einer starken Majorität verworfen worden sey (s. Deputirten-Kammer). Es war einige Frage nach der Spanischen aktiven Rente.

« Paris, 8. April. Während man die Supplementar- Kredite für Algier votirt und mitten unter den Sieges-Berichten des Generals Bugeaud erscheint der so oft geschlagene, vernichtete, von den Stämmen verlassene Abd el Kader plößlich wieder an der Spiße eines ziemlich bedeutenden Corps. Er kömmt aus der Wüste, aus Marokko, oder sonst wo her mit 4000 Mann Kaby- len zu Fuß, einem Bataillon und zwei Schwadronen regulairer Truppen und etwa 1000 Arabischen Reitern. Mit diesen Trup- pen kürzt er sich auf unsere Verbündeten in Tlemzen und kämpft gegen den General Bédeau, dem der General-Gouverneur unver: züglich ein Bataillon Zuaven seines Expeditions-Corps , unter dem Befehl des Obersten Cavaignac, zur UnterstÜßung ge- Auch die Garnison von Oran und die Duairs disponible Truppen dem General Bédeau zur l Diese Zwischenfälle beweisen, daß man sih mit ganz anderen Dingen beschäftigen müßte, als mit dem Hafen von Algier, und daß man zuvor die Haupksachen erle: digen sollte, ehe man zu Nebendingen übergeht. Die Berichte des Generals Bugeaud hatten. glauben lassen, daß unsere Feinde in

sollen alle

Afrika in kurzem vernichtet seyn würden, und daß Abd el Ka-

der nichts úbrig bliebe, als ein Asyl auf dem Marokkanischen Ge- Dieser kühne E straft in diesem Augen- e Weise Lügen, und der

Die Volkszähl ird den Stoff für die beiden nächsten Siz- O s [f deo E es Kampfes. Herr Thiers

der roße Täuschung erzeugen kann, entwi>elt, um das bereits von der Devi De Teommission vorgeschlagene Amendement zu unter:

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