1842 / 118 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

Semen N

r U C E

â n Kollisionen zwischen den verschie- zes nothwendigerweise fo baba iner ten Ursache beginnen, wenn ie Nationen erklären ih Ueberdies ist

hter Art , und obgleich die Britischen Behörden nude 0,

dlfern, einen denen Grund vorhanden wäre?

nicht wegen jeder Gebiets- Verleßung den Krieg. ga gem

den können, so fehlt es ihrem Verfahren do Rat Seid A T E diefe Sache kein

Jedenfa

einigem Vorwande. ftatthaben.//

¿Die Angelegenheit der „„Creole// ist ein Gegenstand der

ih muß die voreilige Publizirung der tionen des Herrn Webster an Herrn Everett von Seiten un gierung cinigermaßen tadeln. Großbritanien is verpfli entschädigen ; aber auch aus dieser Sache läßt sih unm

Unterhandlung, un

die Besorgniß vor Krieg schöpfen.“

„Das Durchsuchungs-Recht is die lehte Frage, ißbräuche vor- fallen, und die Vereinigten Staaten werden es niemals bewilli Uchrigens scheint es mir auch nicht daß Großbritanien es wir in Anspruch nimmt. Was sagt Lord Aberdeen über dees Gegen- stand? ,/,„Wir verlangen nicht das Recht, ein Amerikan

ju durchsuchen. Selbst wenn es voll Sklaven ist, wollen wir es doch n seiner Fahrt nicht anhalten, sobald es ein Amerikanisches Schif apiere führt. Aber da Seeräuber Eure ationen, Spanier, Portugiesen, Fran- 0 ngländer, die durch den Traktat gegen den Sklavenhan- del gebunden sind, sie benußen könnten - so wollen wir jedes Schiff ANGEE führt, welche zu führen es nicht berechtigt ist dann wollen wir es nehnzey. î es aber wirklich ein Amerikanisches Schif, so soll es ung Herr Stevenson selbs giebt in sciner Kor- respon in Piel daß das bloße Aufziehen einer Flagge an der Mast-

Recht kann nicht ausgeubt werden, ohne daß große M

is, sobald es Amerikanische Flagge Muigeden und andere sen oder

<en, und finden wir, daß es eine Flagge

seine Fahrt fortsehßen.////

spiße ein Piratenschif nicht hüben kann.

schen England und den Vereinigten Staaten abge

entwarf den Traktat dem emáß. Er bewill

S exr Se estindishen Gew

seitiges Durchsuchungsrecht in den der Afrikanischen Küste.

Der Traktat ging darauf nach England zurü>, um

freundschaftlichem Sinne ausgehen will.

lich werden beigelegt werden.

Die finanziellen noch immer in trauriger Des cvae ee, of Commerce sagt darúber: „Nicht onorirte cheine häufen sich zur Schmach der

Staatsgläubiger

und die Regierung besißt noch keine Mittel, men herbeizuliefern.“

Nach den leßten Berichten aus Philadelphia war es den dor- tigen Banken kis dahin no< immer gelungen, bei ihren Baar- ahlungen zu beharren, Aus New - Orleans dagegen lauten die

erihte nicht so günstig. Jn New - York ist die Legislatur des Staates Sa! gewesen, zur De>ung der Ausgaben eine Ver-

möôgens-Steuer von 1 pr. Mille aus uschreiben.

Es heißt, daß die Regierung der

der Búrger der

busen beordern will, um so mehr, da Santana, wie berichtet wird, sich weigert, die bei Santa Fe gefangen genomme- nen Bürger der Vereinigten Staaten herauszugeben. Kriege mit Mexiko kommen

fónnte, und die Verwi>elungen dúrften sich dadur<h noch vermeh- den Vereinigten Staaten Geld ge- sammelt und Mannschaft geworben wird, um sie in den Stand Die Mexikaner

haben die Texianer ganz unvorbereitet getroffen, Leßtere waren aber bereits beschäftigt, Maßregeln zu ergreifen, um die Mexikaner Wie es heißt, sind selbst Kugeln für das Heer zu gießen.

sorgt, daß es darüber sogar zum

ren, daß für die Texianer in

zu seßen, den Mexikanern frâftig zu begegnen.

wieder zum Lande hinauszutreiben.

die Frauen beschäftigt,

<

Das hiesi

Der Schuß muß dem Charakter des Schiffes angemessen seyn. Eine Uebereinkunft wegen

eines gegenseitigeu Durchsuchun sgrechts ist, vor oer “ge Wie ossen worden.

err Canning sagte zu Herrn Rush: ///,-Entwerfen Sie die Ueber- einkunft, ganz wie Ste wollen, wir sind bereit, sie zu unterzeichnen.//// igte cin gegen-

}sern und an Der Traktat wurde uns zugeschickt. Wir ‘ratifizirten ihn, aber strichen den auf Westindien bezüglichen Theil. auch dort ra-

tifizirt zu werden, da aber verweigerte Herr Canning seine Zustim- mung, unzufrieden über die Veränderung, die wir in einem von uns elb entworfenen Traktate vorgenommen hatten. Jn der jehigen age der Dinge kann die Sache leicht durch eine Uebereinkunft zwi- hen den beiden Regierungen geordnet werden, wenn man von Unter diesen Umständen

hege ih keinen Zweifel daran, daß die bestehenden Differenzen güt-

Verhältnisse der Vereinigten Staaten sind e Journal chaßkammer- ation immer mehr am Markte, der Kredit geht dadur< immer mehr zu Grunde und die gerathen in stets grdßeren Nachtheil; dennoch fámmert sih der Kongreß nicht darum. Jn der nächsten Woche, glauben wir, wird ein Theil der Anleihe von 12 Millionen fällig,

die nôthigen Sum-

ereinigten Staaten in Folge der Kollifion pee Mexiko und Texas eine Escadre zum Schuß ereinigten Staaten in den Mexikanischen Meer-

aus Mexiko

nstruc- erer Re- tet, uns ttelbar ni

hes Schiff

ungehindert

Man be-

496

Präsident Houston hat mehrere Proclamationen erlassen, in denen

das Volk aufgefordert wird, Freiwillige zur Vertheidigung des

Landes zu stellen. Es heißt, daß 10, ann sih rüsten, gegen die Mexikaner die Waffen zu ergreifen. /

Der Galveston Civilian, ein Texianisches Blatt, giebt folgendes Nähere Über den Beginn des Krieges zwischen Mexiko und Texas, welchen Santana gleich bei seinem Regierun s-Antritt beschloß und zu welchem er sid seitdem fortwährend rüstete:

„San Antonio hat si< am 5. März den Mexikanern unter dem General Vasquez ergeben, dessen Truppen-Corps aus 400 Mann re- e Kavallerie, 100 Mann Jnfanterie, 30 berittenen Kaddo - Jn-

ianern und 550 Rancheros beseht und ohne Zweifel die Vorhut des Heeres bildet. Alle in San Antonio de Beiar ansässigen Mexikaner haben si< dem Jnvasions-Corps angeschlossen. General Burrelson, der die Texianischen Truppen kommandirt, steht zu Gonzales, hat 2000 Mann unter seinen Befehlen und erhält täglich Verstärkungen. Er ist gerüstet, den Feind fräftig zu empfangen, und obgleich derselbe ihm sehr überlegen ist, so sind doch sowohl er wie seine Leute voll Zuversicht auf den Sieg. General Houston hat Galveston am 6ten Morgens verlassen, umksih zur Armee zu begeben. Er \chien ruhig und gefaßt, ist bei guter Gesundheit und ent lossen, sih an den treulosen-Mexikanern energisch zu rächen. Nôthigenfalls werden innerhalb Monatsfrisi 10,000 Texianer unter den Waffen scyn. Von Houston und Galveston zieht Alles bis auf den lehten Mann aus, so wie auch in anderen Theilen von Texas. Das Dampfschi „/Lafitte// und drei Sloops , sämmtlich Privatleuten ueà v igl sind von den Bürgern von Galveston bemannt und ausgerüstet worden und am 6. März unter den Befehlen des Capitain Clarke nah Copano und Braso San Jago abgesegelt. Die Texianische Flagge soll auf leßtgenanntem Orte anPgepNamit und dann Matamoras an- gegriffen werden. So hat es Genera Houston befohlen. Das Kom- mando über die Mexikaner , welche in Ui eingefallen sind, führt, wie es scheint, niht General Santana elbst, sondern der General Arista. Nach den leßten, am 11. Máârz in Galveston cingare nen Berichten standen diesseits des Nueces damals bereits 800 texifaner, welche auf Victoria dirigirt waren, 3000 hatten sich nah San An- tonio gewendet, und im Ganzen hatten 14,000 Mann den Rio Grande überschritten. Die Texianer konzentrirten sich in der Gegend von Victoria, Gonzales und Austin, welche Punkte sie aufs en sierde zu hertdeldigen Xu Gem waren; ihre ganze Truppenmacht bestand in- deß bis dahin nur aus 4000 Mann.“

Die Mexikanische Regierung hat die 1,200,000 Dollars be- tragende Anleihe, welche unter der Regierung Bustamente's nego- zirt worden ist, für null und nichtig erflärt.

In New-York hat eine große Feuersbrunst an 70 r in Asche gelegt. Auch in New-Orleans war kürzlich ein großes Feuer, und das dortige Theater San Carlos brannte von Grund aus ab.

E E m. a

Inland.

Königsberg, 20. April. Wie aus den hier ausge- gebenen Anzeigen hervorgeht, wird das der hiesigen Dampfschiff- fahrts-Gesellschaft gehbrende Dampfboot „Gazelle“! in diesem Jahre von Anfang Mai bis Anfang Oktober wödchentlich dreimal von hier nach Dontia und dreimal von dort nach Königsberg gehen, Eine diesen Anzeigen hinzugefügte Zeichnung zeigt deutlich den

eraden und fúrzeren Weg über Pillau zur See, den das Dampf- oot in ungefähr 9 Stunden zurü>legt, während der Weg zu Lande 18 Stunden erfordert. Durch die im vorigen Jahre in ununterbrochener Reihefolge gemachten 20 Fahrten nach und 20 Fahrten von Danzig fand diese sehr angenehme und rasche Reiseart, welche Königsberg der Stadt Danzig und die Provinz Ostpreußen der Provinz Pommern um neun Stunden näher rü>t, schon viele Liebhaber und steht zu erwarten, daß das Dampfboot in diesem Jahre stark benußt werden wird. Das Personengeld betrágt so wie im vorigen Jahre 3 Rthlr, auf dem ersten und 2 Rthlr. 5 Sgr. auf dem zweiten Plaße. In Pillau wird bei jeder Fahrt angehalten, jedoch nur so lange, als erforderlich ist, um Passagiere abzuseßen und aufzunehmen.

Neben dieser Dampfboot - Verbindung mit Danzig sind nun auf den Binnengewässern noch zwei eiserne Dampfbôte täglich in Fahr! auf Elbing und ein drittes in Elbing im Bau begriffen, \o daß noch in diesem Jahr vier gute Dampfböte zwischen hier, El- bing, Pillau und Danzig fahren werden, während noch vor wenig Jahren nicht ein einziges zu sehen war.

Dauer der

vo

kürzeste Dauer .

Fahrten auf der Berlin-Anhaltischen Eisenbahn

m 415, bis incl. 21. April 1842,

1) Zwischen Berlin und Cöthen.

Personenzug, Güte k s 4 Stunden 44 M en 5 Stunden Z Minuten.

Tagesmittel :

längste - .5 - 33 mittlere - ...5 - 5 - 6 - 18 -

2) Zwischen Cöthen und Berlin: kürzeste Dauer .…. 4 Stunden 35 Minuten. 5 Stunden 16 Minuten. Lingste - E - 40 - 7 - 4M - mittlere - E c 56 ¿ 5 “i 57 E

Meteorologishe Beobachtungen. 1842. Morgens | Nachmittags Abends Nach einmaliger

26. April. 6 Ube. 2 Ube. 10 Ube. Beobachtung. Luftdruck... 338/22“ Par. 338,11" Par. 338,01” Par.| Quellwärme 7,6° R. Luftwärme .…. | + 4,6°R. |+ 13,/2°R.| + 4,3° R. | Flusswärme 8,2° R. Thaupunkt .…. | 4+ 2,1° n. |+ 4,7° R. | + 1/5° R. | Bodenwärme 7/,0° R. Dunstsättigung | 81 pet, 51 pCci. 79 pct. | Ausdünstung 0/031 Rb. Wetter... trübe, beiter, balbbeiter, | Niederschlag O. Wied. «é N. N. N. Würmewechsel+13,3° Wolkenzug. - - -—— N. + 3,71°.

338,11" Par... 4 7/,4° R... +2,68" R... 70 pc«. x.

sive 5. Paris, 22.

253. Passive 43.

12 2 ü .

Amsterdam, 23. April. Niederl. wirkl. Schuld 52 c.

Anl. de 1841 fin cour. 81. 55.

Petersburg, 19. April. Lond. 3 Met. 38. Poln. à Paris 300 Fl. 73%. do. 500 F1. 79%. do. 200 Fl. 28. Wien, 22. April. 5% Mei. 108. Bank - Actien —.

Auswärtige Börsen. 5% do. 104

Kanz-Bill. 264. 5% Span. 20. Pass. —. Ausg. —. Ziosl, —. Preua” Präm. Sch. —. Pol. —. Oesterr. —. ® Antwerpen, 22. April. Zinal. 5%. Neue Anl. 195.

Hamburg, 25. April. Bank-Actien 1677. Engl. Russ. 1104. London, 22. April. Cons. 3% 914. Belg. 103%. Neue Anl. 245. Pas- Ausg. Seb. 124. 24% Holl. 524. 5% 1005. 55 Port. 37%. Engl. Russ. 113. Beas. 674. Chili 76, Columb. 264. Mex. 354. Peru 184. 1. 40.

32 218.

April. 57 Rente fin cour. 119. 50. 32 Rente fin cour. 81. 5%, Neapl. fin cour 107. 90. 52: Span. Reuto

Hamb. 3477; . Paris 403,

42, 99%. 3% —. E'A.

Anl. de 1834 6984. de 1839 279%

tion von Gerst. Fes 29

dem Unzelmann:

Donnerstag, 28, April. gôdie von Sophokles, úberseßt von Donner. lihen Kapellmeister Dr, Felix Mendelssohn- Bartholdy, Decora-

onnabend, 30. Ap

Anfang dieser Vorstellungen um 7 Uhr. Preise der Pläße:

des ersten Ranges 1 Rthlr. 2c. Sonntag, 1. Mai. m Schauspielhause : ranzösischen, von Castelli. Gabriele.) Die Gebesserten, Lustspiel in 3 Abth., von Bauernfeld.

Königliche Schauspiele. Im Schauspielhause: Antigone, Tra- Musik vom Ködnig-

, April, Jm Schauspielhause: Antigone.

Im Schauspielhause: Antigone. in Billet zum Balkon und einer Loge

Jm Opernhause: Die Krondiamanten. Gabriele, Drama in 3 Abth., nah ‘di einstudirt.) (Mlle. Bertha

Hierauf: Zum erstenmale wiederholt :

Königstädtishes Theater.

Donnerstag, 28. April. Zum erstenmale wiederholt: Steffen

Langer aus Glogau, oder: Der Holländische Kamin. Original-

Gedru>t in d

Barbiere di Seviglia. Maestro Rossini.

Sonntag, 1. Mai. Der Holländische Kamin.

Lustspiel in 4 Akten und einem Vorspiel: Der Kaiser und der Seiler, in 1 Aft, von Charlotte Birch-Pfeiffer. s Freitag, 29. April. Der Solanddsde Kamin. onnabend, 30. April. (Jtalienische Opern-Vorstellung) ll

Steffen Langer aus Glogau, oder:

Opera buffsa in 2 Atti. Iusca del (Neu einstudirt.)

Steffen Langer aus Glogau, oder:

—————————————- Verantwortlicher Redacteur Dr. J. W. Zinkeisen.

er Ded>er schen Geheimen Ober - Hofbuchdru>erei,

Bekanntmachungen.

ublikandum. unserer Gesellschaft findet

am 26. Mai, 9 Uhr, hier im Börsenhaufse fiatt. Zu derselben, mit Bezichung auf $. 53, 54

chen wir gehenden Tagen in dieser selbst ist es unthunlich| die Legitimation für dieselbe durch Vorzeigung

n den beiden der Versammlung vorauf-| extheilen,

Allgemeiner Anzeiger Verkauf einer Apotheke. gen. Fn einer der bedenteudsten Städte in Rhein-Preu- Je

P | Die diesjährige ordentliche General-Versammlung fti Ns Gre E ut iegen, renen Apotdefe

sh an Unterzeichnete wenden,

Frölich & Co,

in Münster in Westphalen. mologieen, durch eine vergleichende

der Actien oder Quittungsbogen und Ueberreichung etwaniger Vollmachten 2c. in unserem Büreau zu führen und dagegen die Eintritts- und Stimmkarte zu emyfangen.

Dort kdnnen auch Uebersicht der ju verhandelnden Gegensiäände und Verwaltnngs-Berich

nommen werden. Stettin, den 21. April 1842. Direktorium derx Berlin-Stettiner Eisenbahn- ce aft. Masche. Wartenberg. Witte.

der Pfaueninsel.

dam und der Pfaueninsel an den Tagen, w Ort dem Publikum ged|net ist/ beginnt in e Fahr am 3, Mai. Die Abfahrtsstunden sind zum Z. und 5. Mai festgeseßt : von Potsdam um 9, 12, 2, 4, 5k Uhr, von der Pfaueninsel um 10, 1/ 23, 4, 64 Uhr, as Fahrbillet kostet zur Hin- oder Rückfahrt 4 Sgr., e Kinder unter 12 Jahren die ate, Um Fami- ien die Benubung dès Dampfschiffes zu erleichtern, nd in Berlin wie in Potsdam Tages vor den ra en Billette zu 2 E e Preise von 15 Sgr. in den Billet - Verkauf - Büreau der Wohlldbl. Berlin-Potsdamer Eisenbahn. Gesellschaft

zu haben,

Literarishe Anzeigen.

Á Mont arofes Whrtertin bed g t innerhalb der o eben haben wir an die verehrlihen Sorti-| deutend vergrdßert; daher kommt es, daß wir im lehten 8 Tage vor der Versammlung een ge- mentchantungen - wn R C roy me Dn Stande sind, Bieses sorgfältig übe e J H ° t . S die 2te Abtheilung der ften Lieferung von vermehrte Wörterbuch um cinen verhältnißmäßig \o 0 ,

j n's vollständigem Wörterbuch der Dg S en m Fra tate e Rae E R Werkes gz Z nach den neuesten und besten Werken wird. Dampfschifffahrt zwischen Potsdam und|über Sprache, Künste u. Wissenschaften;| Auf die äußere Ausstattun ane tg S Bs ex V nter, die Ande arts verwandten wir eine gon be(ondere Sorg- - prache der shwierigeren, eine Auswahl erläuternder| fa Die reges ige Dampfschifffahrt zwischen Pots-| Beispiele zur Verständlichkeit ihrer verschiedenen Be- zeugen wird,

deutungen, die hauptsächlichsten sinnverwandten Wör- ter, Sprüchwdrter und sprüchwdörtlichen Redensar- ten beider Sprachen, die Ausdrücke des Frans fee

Gesehbuchs , die Münzen , Gewît verschiedenen Staaten, ein Verzei

lichsien Eigennamen von Personen, Ländern ; : N L Los Personen. L L: Berlin unter Lißt, Mit Beiträgen von oder Guizot, Biber, Hdlder, Courtin und der Wertherin Leiden. mehreren anderen Mitarbeitern, 8, geh. Preis 74 Sgr

Auf's neue durchgesehen und vermehrt

4 Bânde,

Ungeachtet

am besten bezeichnen. der ne

Zusäße wird der Umfan

Wir hofen somit, daß diese

lt, wie man sich durch Einsicht

te und Maße der

niß der gebräuch-| Durch alle Buchhandlungen ist

Leipzig, 1842.

von r an i üniotrstät ‘Túbin ; der ler schen Verlags- Buchhandlung in n 8 Lieferungen yon ungefähr - 30 B09- Elberfeld in M baen p

und he

für die Preußisch

Subscriptionspreis 14 Fl. od. 8 Thlr. 10 Sgr.

de Licferung 1 Fl. 45 Kr. oder 1 Thle. 14 Sgr. Poiloux Reprise.

Fn diese neue Ausgabe wurden die neuesten Vo-

L s lche ent- 15000 Tblr. gezahlt werden müssen. Hierauf Re- weder dem politischen und l fleftirende wollen

iterarishen Federkrieg-

den Salons, der Phraseologie der neuen S

und 58 unseres Statuts, ergebenst einladend , ersu- vanfivté N oder der besonderen Sprache der Parteien, zuwcilen j s / / welche auf frankirte aaren die ndthige Auskunft auch dem Dialekt der niederen Klassen angehdren,

Bereichert is dieselbe ferner durch eine Menge Ety- / abe der unregelmäßigen Bildung der Mehrzahl,

An endlich dur<h man<he Sprüchwdrter und Redensar- ten, welche die Eigenthümlichkeit beider Sprachen

ungemein billigen Preis zu liefern.

Brauchbarkeit und Verbreitung des längst anerkann- noch bedeutend erhdhen

Schrift, Dru und

Stuttgart und Tübingen, März 1842. F. G, Cottascher Verlag.

hu €/

Synonymik, durch

dieser zahlreichen uen Auflage nicht rarbeitete und reich

neue Auflage die

des Werkes über-

en Staaten. u

BAEOs Friedrichs\r. Nr. 161, nahe den Linden - zu

aben : ¿

Bremer, Friderika, Morgendämmerun- en. Ein Glaubens - Bekenntniß. Aus dem <wedishen überseßt von Dr, M. Runkel:

8. Eleg. broch. Preis 75 L r.

Diese kleine S rift der be bten Verfasserin childert in begeisterter, überzeugungsvoller Darstel- lung in kurzen Umrissen die Entstehung und Ent- wi>elung aller Religionen mit besonderer Berüksich- tigung der <ristli<en, deren Glaubens - System in seinen Hauptlehren unter einem eben so orig nell als geistreich ausgefaften Gesichtspunkte erdrtert und zugleich die Kritik der neueren Strau ß ischen Schule widerlegt wird.

Für Gerichte und Fustiz-Kommissarien-

Von den nun geschlossenen ersten 5 Jahrgängen 41837 41 des Centralblatts für Preuß. Suristen e- sige ih einige Exem! Diese kosten im Nettopreis 20 Thlr., und bin ich bereit , sie für 8 Thlr. abzu- lassen. Für diesen geringen Betrag empfängt man bei unmittelbarer Bestelung Über 400 eng ge druckte Bogen, und werden die Herrn Gerichts-Di- reftoren un Justiz-Kommi arien diese Melogenpeit, ibre Bibliotheken zu komplettiren/, gew ß gern er- Briefe und Gelder werden sranco erbeten.

greifen. Antiquar G. Walter, Mohrenstr. 36,

zu beziehen :

A. 5. Bdhme.

In der unterze d Buchhandlung i das so der Kaiserl. Akademie d. Natu Vichtige Werk vorräthig : rforscher edirte

Die Cyclose des Lebenssafstes in den Pflanzen.

Von Dr. C. H. Schul rof. an Berlin, mit 33 Stelndretatelh, 4, e 1

15 Sgr. Hirshwald : \< Battr m handlung

Wilh. Logier in

L E N O D R O E R <5 S di Lt 2

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Saite A

des- * ten, Wirklichen Geheimen Rath von Bodels\

* geruht.

Allgemeine

Preußis<e Staats-Zeitung.

118.

Berlin, Freitag den Wee April

m E ————————————————————

————_———

Inhalt.

Amtliche Nachrichten.

Frankreich. Lelograpdt! e Depesche. Finanz-Minister Hu- mann +. Paris. Vermischtes. Brief aus Paris. (Die Regulirung der Rhein-Gränze mit dem Gro herzogthum Baden.)

Großbritanien und Jrland. D Ste erhandlun-

en. Oberhaus. Frländische Branntwein-Steuer. Annahme exr Kornbill. Uliterhaus. Zweite Lesung der Einkommen- pan d pot London. Bevorsichender Hofball in Kostüm.

rm tes.

Dänemark. Kopenhagen. Taufe durch Untertauchung.

Deutsche Bundes aten, G ertgart, Hippophagen. Han- nover. ‘Preußisches Landrecht in Ostfriesland. Hamburg. _Dampfschiff-Verbindung mit Berlin, alien. Rom. Spanische Priester in Süd-Amerika. Neapel. Reise des Kdnigs von Bayern.

Spanien. Madrid. Schreiben aus Madrid. (Der Junfant Don Francisco de Paula ; Zerman; Marliani ; der Handels-Vertrag mit England; Schaßkammerscheine ; Entschädigungs-Geseh.)

Griechenland. Athen. Jodrebiag der Befreiung Griechenlands.

Vereinigte Staaten von Nord - Amerika, Lage von Texas in Bezug auf den Krieg mit Mexiko, Verhalten der Vereinigten Staaten in diesem Kriege, Santana's Haß gegen Texas.

Inland. Berlin. Die Besteuerung des Englischen Baumnwollen- Garns. Brandenburg. Schreiben Sr. Majestät des Kaisers von Rußland bei Gelegenheit der Feier des öten Kücrassier - Regi- ments. ofe n. Chausseebau. Sparkasse. Kdl n. Das No- tariats - Fnfstitut. Halle. Bürgerfest.

Herr de Tocqueville und Graf Molé in der Franzdsischen Akademie. Wissenschaft, Kunst und Literatur. Versammlung des wissen-

\chaftlichen Kunst- Vereins. (Weiteres über den Bau des Grie- chischen Theaters.) Die Gesellschaft naturforschender Freunde,

e ————————————

Amtliche Uachrichten.

Kronik des Tages.

Des Königs Majestät haben den Staats-Minister Grafen von Alvensleben auf seinen Wunsch von der Leitung des Fi- nanz-Ministeriums wit dem 4. Mai d. J. E entbinden, demselben dagegen einen Theil der Immediat - Vorträge in allgemeinen Lan-

Angelegenheiten zu übertragen, den A Ober-Präsiden-

wingh, aber zum Staats-Minister zu ernennen und selbigem die Leitung des Finanz- Ministeriums von dem gedachten Zeitpunkte ab anzuvertrauen

. Majestät der König haben Aller nâdigsk geruht: Ga a Reglerungs: und a von Wißleben

hierselbst den Charafter eines Geheimen Regierungs - Raths bei-

t Land- und Stadtgerichts - Assessor Kind zu Lübbecke zum Land- und Stadtgerichts-Rath, und

Den Ober- Landesgerichts - Secretair Stuve zu Paderborn zum Kanzlei-Rath zu ernennen.

Der bisherige Ober-Landesgerichts-Assessor Richters ist zum Justiz-Kommissarius bei dem Land- und Stadtgerichte zu Dülmen und zum Notarius im Departement des Königlichen Ober-Landes-

erichts zu Múnster, mit Anweisung seines Wohnsißes in Haltern, bestellt worden,

Bekanntmachung.

Bei der heute unter Konkurrenz der zur vormals Sächsischen, jeßt Preußischen Steuer- Kredit - Kassenschuld verordneten skändi- chen Deputirten stattgehabten Verloosung sowohl der im Jahre 1764 als auch der im Jahre 1836 an die Stelle der unverwech- seleen Und vormals unverloosbaren Steuerscheine ausgefertigten Steuer - Kredit - Kassenscheine sind Behufs ihrer Realifirung im

Michael - Iermin 1842 folgende Nummern gezogen worden:

1, Von den Steuer - Kredit - Kassen - Obligationen aus dem Jahre 1764, Von [Litt. A. à 1000 Rthlr,

Nr. 110. 580. 655. 885, 1087, 2469, 2485. 3195. 3736. 4004. 4326. 4512. 4890, 4891. 5015. 6495, 6638. 6840. 8597. 8640. 8742. 9954. 10,612, 11,246. 11,418, 12,615. 12,743, 12,977, 13,545.

Von Litt. B, à 500 Rthlr,

Nr. 105. 300. 984. 1141. 1549, 1881, 2136. 3219, 3948. 5394. 6036, 6230, 6331, 6734, 7531.

Von Litt. D. à 100 Rthlr.

Nr. 26. 507. 1233. 1748. 1770, 2089. 4609,

11, Von den Steuer - Kredit - Kassen- Scheinen aus dem Jahre 1836, Von Litt, A. à 1000 Rthlr. Nr. 161, 167. 244. Von Litt. B, à 500 Rthlr, Nr. 124,

Von Litt. C. à 200 Rthlr. Nr. 159. 177.

Die Realisirung dieser Scheine wird Michaelis 1842 bei der hiesigen Haupt - Jnstituten- und Kommunal - Kasse gegen Rú>- abe derselben mit den dazu gehörigen Talons und Coupons er- olgen. x Merseburg, den 18. April 1842, Jm Auftrage der Königlichen Haupt-Verwaltung der Staats - Schulden. Der Regierungs - Präsident von Krosigk.

Angekommen: Se. Dane der Prinz Karl B i- ron von Curland, von Magdeburg.

Der Ober- Präsident der Provinz Pommern, von Bonin, von Stettin.

I ————— —— L D

Zeitungs -Uachrichten. Ausland.

Frankreich.

Telegraphische Depesche. Die Telegraphen- Expedition zu Köln an den Telegraphen- irektor zu Berlin, Köln, den 27. April Abends: „Paris, 25. April. Heute Mittag is der Finanz-Minisker umann vom Schlage getroffen worden, diesem Todesfall war Feine Krankheit vorhergegangen.“

Paris, 23. April. Es scheint jeßt beskimmt, daß der Herzog von Nemours si< wegen des vorgerú>ten Zustandes der Schwan- gerschafe seiner Gemahlin in diesem Jahre nicht na< Algier bege-

en wird. Dagegen wird sich, wie es heißt, der Herzog von Aumale am 2ten oder 3ten k, M. nah Afrika einschiffen, um an der gro- ßen Expedition gegen Abd el Kader Theil zu nehmen.

Die Regierung hat gestern Abend durch den Telegraphen die Nachricht von der am 21sten d. erfolgten Ankunft des Levante- Paketbootes zu Marseille erhalten.

Die Gazette des Tribunaux enthält nachstehendes Schrei- ben aus Montpellier: „Der Zustand Marie Capelle?s verschlim- mert sich täglih mehr. Die Verurtheilte, welche bei ihrem leßten Erscheinen vor dem Zucht - Polizelgericht von Tulle \o0 merkwür- dig wohl aussah, leidet jeßt an vdlliger Abzehrung. Aufgefordert von der administrativen Behörde, hat sich eine Kommission von Aerzten zu der Verurtheilten begeben und, wie es heißt, eine Geisteskranfkheit fonstatirt, welche von Wuthanfällen begleitet ist, die seit einigen Tagen das Anlegen der Zwangsja>e nothwendig gemacht haben. Marie Capelle wird, wie man sagt, nach der unter der Leitung des Doktor Rech stehenden Jrren- Anstalt in

Montpellier gebracht werden. “.

Der Direktor des Französischen eaters in London soll mit Mademoiselle Rachel einen Kontrakt abgeschlossen haben, wonach ¡je für se<hs Vorstellungen 30,000 Fr, und außerdem ein Benefiz erhält, welches ihr mit 25,000 Fr. garantirt worden is. Auf diese Weise wird die berühmte Künstlerin in weniger als 14 Tagen 99, Fr. einnehmen,

Börse vom 23. April. Zu Anfang der heutigen Börse war die Stimmung flau, und die 3proc, gingen etwas zurü. Da aber die 5 proc. Rente fortwährend gesucht blieb, so schlossen alle Fonds-Gattungen zu etwas besseren Taursen.

O Paris, 23, April. Die Französische Regierung hakt, wie Sie bereits aus den öffentlichen “Pei Meine I ben, einen Vertrag mit dem adischen po abgeschlossen, um die wechselseitigen Gränzen am Rhein auf eine bestimmte und unwandelbare Art zu ermessen. Obgleich dieser Vertrag schon am 5. April 1840 unterzeichnet wurde, so machten die dazu O trigonometrischen Vermessungen die Ausführung desselben bis gegenwärtig unmöglich. Jeßt, wo diese Arbei- ten vollendet sind, verlangt die Franzdsische Regierung von der Kammer eine Summe von 37,562 Fr., um erwähnten Vertrag u vollstre>en. Nach diesem Vertrag hat die Badische Regierung für den durch die Aenderung des Strombettes des Rheins erhal: tenen Zuwachs an Land an Frankreih 34,685 Fr. zu bezahlen. Aus ähnlichem Grunde soll Frankreich den Gemeinden von Ba- den 25,711 Fr. entrihten. Da jedoch Frankreich der Gemeinde von Freystetten im Großherzogthum Baden eine besondere Ent- schädigung von 11,851 Fr. schuldig is, so beträgt die von Frankreih an Baden auszubezahlende Summe 37,962 Ft. also 2877 Fr. mehr, als das Großherzogthum Baden an die Badischen Gemeinden zu entrichten haben wird. Die besonderen Ansprúche der Gemeinde Freystetten beruhen auf folgenden Grün: den. Es wurde im ersten und zweiten Pariser Frieden ausdrúd>- lich bestimme, daß die Rhein-Gränze zwischen Frankreich und den Deutschen Staaten, sowohl in Bezug auf die Ober - Herrschafts- linie, als auf die Privat-Eigenthums- ránze, auf den alten Stand vor dem Frieden von Luneville im Jahre 1801 zurückgeführt wer- den sollte. Die hohen kontrahirenden Theile gingen von dem Be aus, daß zur Zeit des Abschlusses des Luneviller Frie- dens die Demonstration der Gemeindegüter eine vollbrachte Sache war, und beachteten nicht den Fall, daf in dieser Zwischenzeit eine Gemeinde ihre Güter an Private veräußerte, was die Gemeinde von Freystetten am 25, November 1802 gethan die damalige Französische Regierung Kenntniß von dieser Ver- äußerung, \o ließ sie die Wirkung davon hemmen und durch ein Urtheil vom 30. Thermidor (17, September 1804) die Nulli- tât der Veräußerung erklären. Der Käufer, ein Französischer Un- terthan, appellirte gegen dieses Urtheil an den Staats-Rath, wel: cher durch zwei Dekrete vom 18. Juni 1809 und 27. Januar 1810 die Gültigkeit des Kaufes anerkannte, mit dem Zusaß je- doch, daß der Kauf-Schilling nicht der Gemeinde von Freystetten selbst ausbezahlt, sondern in die Kasse der Französischen Domai- nen hinterlegt würde, was auch wirklich geschah. Nach den Ver- trägen von 1814 und 1815, welche den Besißstand vor dem Lune- viller Frieden herstellten, glaubte sih die Gemeinde von Freystet- ten berechtigt, die Jnsel, welche sie im “a veräußert hatte, und deren Kauf-Schilling den Franzbsischen Domainen zu gute ge- fallen war, in Natur zurü> zu begehren, - Diese Bals hatte un- terdessen mehrere Besißer gewechselt und wesentliche Veränderungen erlitten, die Zurückgabe in natura war daher mit 0A Schwierigkeiten verbunden. Man versuchte zwar, die Ge-

at. Kaum erhielt

meinde von Freystetten durch Abtretung von Franzdsischem Bo-

1842.

den dafür zu entschädigen, doch konnten die von den beiden Re- gierungen ernannten Commissaire deshalb nur sehr \{hwer mit ein- ander einig werden, bis man zuleßt es rathsamer fand, eine Ent- schädigung in Geld zu bewilligen, Die von den betressenden Commissairen ermittelte Summe wurde auf 11,851 Fr. 85 Cent. angeschlagen und in dem Vertrag vom 5. April 1840 ausbedungen. Die zur Begutachtung dieser Frage ernannte Kommission in der Deputirten- Kammer hat durch das Organ ihres Berichterstatters die Rechtmäßigkeit dieser Forderung anerkannt und \{lâgt vor, den erwähnten Vertrag in seinen Haupt- und Nebenbestimmungen anzunehmen. Die Einhelligkeit, mit welcher dieser Beschluß von der betreffenden Kommission gefaßt wurde, bürgt im voraus für die Annahme desselben von Seiten der Kammer.

Großbritanien und Irland.

Parlaments-Verhandlungen. Oberhaus. Sibung

vom 22. April. Dem Antrag auf die dritte Lesung der Bill áber die Jrländische Branntwein - Steuer, die heute an der Ta- gesordnung war, widerseßte sich der Bischof von Derby, weil er von der Erhöhung der Steuer die Wiederaufmunterung uner- laubter Destillation befürchtete, die jeßt glü>licherweise auf, ehört habe. Auch Lord Monteagle machte auf die Gefahr aufmerk- fam, die mit einer Maßregel verbunden sey, welche einem Ge- werbe, das so viel Verbrechen erzeuge, einen neuen Impuls geben würde, so wie darauf, daß in Folge der vorgeschlagenen Aufhebung des Rúckzolls auf Malz, welches zur Destilla- tion verbrau<ht wird, die Jrländischen Destillateure gegen die Schottischen, für welche jener Rü>zoll bestehen bleiben solle, in Nachtheil gestellt seyn würden. Graf Ripon vertheidigte die Bill im Allgemeinen, gab jedoch zu, daß die Ungleichheit hin- sichtlich des Rúkzolls übersehen worden sey. Lord Wicklow, Marquis von Clanricarde und Lord Fortescue stimmten den gegen die Bill in ihrer Mgen Gestalt erhobenen Einwendungen bei, und der Herzog von Wellington ließ es sich am Ende, auf den Wunsch dieser Pairs, gefallen, daß die dritte Lesung bis Mon- tag ausgeseßt werde, damit die gerügte Ungleichheit, wo möglich, erst beseitigt werden könne.

Als darauf Graf Ripon die dritte Lesung der Kornbill beantragte, erhob Marquis von Lansdowne darüber Beschwerde, daß nach dec in dem neuen Tarif auf fremdes Schlachtvieh vor- geschlagenen Zoll-:Sfkala dieser Zweig der Landwirthschaft nicht so viel Schuß erhalten solle, als der Getraidebau vermöge der vor- liegenden Bill, Lord Ripon wollte für jest sich nicht näher dar- auf einlassen, die Gründe genau auseinanderzuseßen , warum der Zoll auf Schlachtvieh gerade o vorgeschlagen \ey, er bemerkte aber, daß, seiner Meinung nach, ein dem Getraidezoll an n entsprechender Vieh-Zoll în seiner praktischen Wirkung einem Ver- bot gleichkommen würde. Die Kornbill wurde sodann ohne Ab- stimmung zum drittenmal verlesen und angerommen.

Unterhaus. Sißung vom 22. April. An der Tages- ordnung war die zweite Lesung der Bill Úber die Einkommen- Steuer, und die Opposition, die, Haare sle sich lângst von der Vergeblichkeit ihres Widerstandes Überzeugt haben muß, doch den Entschluß dur<führen zu wollen \{eint, diese Maßregel auf jedem Stadium zu bekämpfen, ließ diesmal durch Herrn C. Buller die Ausse6ung der Bill auf sechs Monat, das heißt die Verwer- fung DeT Ban, Seaneragen,

¡Nachdem ih‘, sagte Opponent unter Anderem gehabt, die gedru>te Bill zu lesen, habe ih mich noch Gde iede inquisitorischen Charakter einiger ihrer Abschnitte Überzeugt , und ich behaupte, daß eine Bill, zu der eine solche Maschinerie ndthig ist von diesem Hause nimmermehr angenommen werden sollte. Der Be- trag der durch ste zu erhebenden Einnahme is viel zu gering, als daß es der Mühe werth wäre, ihn zu solchem Preise aufzubringen. Nun hat man freilich der Bill einen Tarif beigesellt , der sie durch Erdff- hung der Aussicht auf freieren Handel versüßen soll. Fch wünschte, ich könnte versichert seyn, daß wirklich ein wesentlich freierer Handel dadurch erlangt werden wird; aber Sir R. Peel vertheidigt diese Maßregel durch die widersprechendsten Argumente. Gilt es, Opposi- ent - Meier zu gewinnen, so sagt er ihnen, die Lebensmittel sollten wohlfeiler werden; will er aber die autgercgien Agrikulturisten beshwichtigen, so versichert er ihnen, es werde keine wesentliche Re- duction in den Preisen stattfinden. Herr Roebu>k trôstet sich mit der Hoffnung, daß es ihm im Ausschuß gelingen werde, die Steuer aufEinkommen von Gewerben von 7 Pce. auf 35 Pce. für das Pfund zu reduziren. Aber ein solches Amendement würde sogar höchst unge- recht seyn. Sollte es gerecht seyn, so müßte es das lebenslängliche Einkommen und alles andere Einkommen aus nicht bleibenden Quellen mit einschließen. Gerecht wäre aber Überhaupt nur eine Steuer, die den Genuß und die Ausgaben träfe, nicht eine, die das bloße Einkommen trifft, denn man darf einen Familienvater, der einen Theil seines Einkommens für die Seinigen zurücfzulegen - verpflichtet ist, nicht so schwer be- steuern, wie einen Hagestolz, der sein ganzes Einkommen zu seinem DAZAGEE ausgeben kann. Jch gehbre Übrigens keinesweges zu de- nen, welche glauben, jeder Radikale müsse durchaus ein Vertheidiger der direkten Besteuerung des Reichen und der nzlichen Steuer-Fret- pet des Armen seyn; aber es ist von Chartisten in Glasgow ver- ¡chert worden, daß die Armen selbst theilweise Über die Einkommen- Steuer gar nicht erfreut seyen, weil sie fühlten , daß dieselbe durch Verminderung der Fonds der Reichen auch auf sie thren Dru er- stre>en und sie der Arbeit berauben werde. Mag man mich immer- hin der Parteisucht beschuldigen, ich glaube meine Pflicht zu thun, indem ich mich dieser Bill wîdersehße- und wenn ih dadur< den Ta- rif verzdgere, so liegt die Schuld nicht an mir, sondern an dem Mi- nisterium, welches der Einkommen-Steuer den Tarif nachgescht hat.

Es fann von feinem weiteren Interesse seyn, aus der fol- genden Debatte no< Auszüge mitzutheilen, da der Gegenstand längst nach allen Seiten hin erschöpft ist und die Redner immer wieder auf die alten Argumente zurü>kommen, Auch nahm an diesem Abend keines der ausgezeichneteren Mitglieder des auses an der Diskussion Theil; die Minister scheinen es gar nicht mehr der Múhe werth zu halten, den Gegnern no< zu antworten. Das Amendement wurde schließlich mit 155 gegen 76 Stimmen

verworfen und die Bill zum zweitenmale verlesen. i ondon, 23. April. Die Königin wird nâchstens einen bia Ball in Fostümen geben, bei welchem Zhre Sleriestñe als