1842 / 227 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

Niederlande, mit Einschluß des Nieder: ländischen Limburgs.

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G a eve 0204s 04CLLC e 4009 aue Vereinigte Staaten von Nord - Amerika

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Cuba und Puerto Rico

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Ausfuhr... eenes s taaten Amerikas ( d die Staaten Süd - Amerikas) führen

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Rio de la Plata}

Die verschiedenen S ten in Nord -: Amerika un hiernach für mehr al und erhalten dafür 1m Erzeugnisse. lionen Fr. un städten is die Balance Sachsen und | lionen, bei Frankreich

Die Balance zu

Bayern 21 Millionen Fr.

972

Meteorologische Beobachtungen.

Nachmittags Nach einmaliger

Beobachtung.

6 Ube.

35,583,264 Fr. Autwerpen, 10. Ausg. Ziusl. —. Neue Avul, 17k. 29,608,237 » y z L 44,368,292 » Hamburg, 13. Aug. Bank-Actien 1655. Engl. Russ. 1097. 14,326,635 » Paris, 10. Aug. 6% Beate As cour. 118, 95. 3% Bente n cour. 78. 45, | 14 1942. Morgens 43,402,486 » Anl. de 1841 —. 5% Neapl. au compt. 105. 80, 57 Span. Rente 21%. Pass. —, . mne | J 64,554,784 » | Wien, 10. Aas Mei. 1083. 42 1014. 32 761. 242 ies Lußdruek .... 343,40” Par. 1340,39” Par. | 339,90 lg 269848 » | ne …. G e 0 0 b S —. Bank-Actien 1628. Aul. de 1834 1385. de 1839 I . 3,198,366 »

hr 19,321,766 » Dunstsättigung 82 pCt. 2,559,695 » Wetter... ... beiter, 8,255,970 » Berliner Börse. D ade

705,920 »

9,757,241 »

Den 15. August 1842.

Wolkenzug...

Quellwärme 7,6° R, L. Luftwärme .….. | + 11,2° R. |+ 21,6°R.| + 14,4° R. Pevetdie 18,4% n Thaupunkt .…. | + S,s°R.|+ 6,7°R.| + 9,9°R.

Ausdünstung

Würmewechsel-4-22,1°

Tagesmittel: 341,23 Par... +15/,7° R... +8,4°R... 62 yci, 0.

Auswärtige Börsen.

. . 21 s Amsterdam, Il. Aug. Niederl. wirkl. Schuld 524. 6% do. 1014. | Schlesische do. |35| 5% Span. 175. Ziosl. —. Preuss. mis s

. Vesterr. 1073.

Kanz-Bill. —, Präm. Sch. —.

Allgemeiner A Bekanntmachungen.

z

Auf den Antrag des Gutsbesißers L. F. Bartels, früber zu Krummendorf in Mecklenburg, icht zu ' ; Saalkow , werden alle und jede, welche an das vei rfpa aeg v halber verkauft werden. Diescs Gut hat den Beneficial - Erben des verstorbenen Pensionarii cine Fläche von 724 Morgen, worunter 650 Morgen

einrich Oldenburg demselben cedirte, annoch bis durchweg Weizenboden , 30 Morgen Wiesen (wobei Trinitatis 1862 laufende Pachtrecht des auf Rügen, cin reichhaltiges Mergel-Lager) und 44 Morgen Holz. im Gustower Kirchspiel belegenen Guts Saalkow, an|Das Wohnhaus, so wie die Übrigen Wirthschafts- den ihm mit überlassenen desfallfigen 4890 Thlr. be- Gebäude, sind seit 4 Jahren neu erbaut. tragenden Pachtvorschuß, so wie an das ihm ver-| h kaufte dortige Vieh-, Feld- und Wirthschafts-Jnven- der in der Registratur des Kdnigl. Ober - Landesge tarium , desgleichen an die dortigen Saaten und richts zu Ratibor oder bei dem Wirthschafts - Amte er des Pensio-| Wachtel Kunzendorf, Neustädter Kreis O. S., einzu» onstigem vrecht-

Acker-Arbeiten , als Nachlaß - Gläubi narii Heinrich Oldenburg, oder aus lichen Grunde Forderungen und Ansprüche machen zu kdnnen vermeinen, zu deren Anmeldung glaubigung in einem der folgenden Termine, den 15. und 31. August, oder den 20. Sep- tember d. F. Morgens 10 Uhr , vor dem Kdnigl. Hofgericht , bei Vermeidung der am 4. Oktober cr. zu erkennenden Peâklusion- hiermit aufgefordert. Datum Greifswald, den 16. Fuli 1842. Kdnigl. Preuß. Hofgeriht von Pommern und Rügen. v. Möller, Praeses.

Dampfschifffahrt zwishen Magdeburg und Hamburg.

Um bei dem jeßigen geringen Wasserstand der Elbe den resp. Passagieren keinen Aufenthalt zu verursachen, werden bis auf Weiteres nur die flottgehenden Dampf- \{hiffe „Elisabeth // und „Bohemia // den Passagier- diens| versehen und wodchentlich zweimal, nämlich :

von Magdeburg ; Sonntag Bohemta Mittwoch Elisabeth úr den Güter - Transport wdchentlich) einmal Schleppdienst sowohl von hier als von Ham-/| burg. Nähere Auskunft und Fahrbillets ertheilen in Berlin die Herren Herrmann & Meyer, Wer- derschen Markt Nr. 4.

Magdeburg, den 19. Juli 1842. irection der vereinigten Hamburg - Magdebur-

ger Dampfschifffahrts - Compagnie.

Holtzapfel.

Guts - Verkauf.

Das den Herren Erben des Wohlseligen Herrn F. F. von Stumpfeldt zugehdrende, in Neu - Vorpom- mern, und zwar im Franzburger Kreise, 35 Mellen von Stralsund, 25 Meilen von Barth und 6 Meilen von Rosiock belegene Allodialgut Kaßenow, so wie das bisher zu diesem Gute gehdrende Kru und zwar leßteres besonders, sollen d und meistbietend verkauft werden. :

Zu diesem Aufgebot werden nachstehende Termine, als:

am 12. Julius d

am 9. August d. Fs. und

am 6. September d. Js.-/ - s 411 Uhr, in dem Hause des Herrn F. En-| Näheres besagen di

zuschen, und kann das gener Meldung auf d nommen werden.

em Hofe, in Augenschein ge- Se der neuesien Vermessung vom Jahre 1839 4) das Hauptgut Kaßenow 2203 M

und sind davon 17 Morgen 172 ten, ferner 1865 Morgen 107

CIRuthen Gar-

as Krugge

Die Gutsg und der Aer g Greifswald, im Jun

Ÿ

als Gevollmächtigter E von Stumpfeldshen Mer. Neunte Auflage dersmer. Neunte Au lage d

. Billroth,

1,645,425 » | T Pa © 3,276,054 » Fondo M L Actien. |8 Pr. Cour. 300,456 » | | Brief. | Geld. Brief. | Geld. die Vereinigten Staa- Si. edie) Ger |Brl. Pots. Kisenb. | 5 | 1273 Dienstag, 16. Au ; ; , z do. 2.3% abgest. |*)| 104 103% | ao. do. Prior. Obl. : 2! 16. b 3% Millionen Fr. Wasren in Belgien ein s 524 vu36: 4 | 1024 | 1024 | Kei bea: nnenb: |-| 1168 | 118è «As Ganzen nur für 5,111,496 Fr. Belgische |präm. Seb. der| | Us do L Q T L l aas Gunsten Englands beträgt 30 Mil: Seehandlung. |—| 85% 85% | Brl. Anb. Eisenb. |—| 104% 103% | Mittwoch, 17. Aug. d fúr die Niederlande 6 Millionen; bei den Hanse: |Kur- u. Nw. Schr. 1354| d do. do. Prior. Obl. |4| 1024 u Gunsten Belgiens 9 Millionen, bei | Berl. Stadt-0bl. 4 10 1035 |Düss Elb. Eisenb. |5| S1 illionen bei _— Türkei nahe an 3 Mil: do.z.34 7abgest. |*)| 1025 do. do. Prior. Obl. |4| 99 |: Bote me Saorens h : E : Danz. Ä in Th. s 43 angs Rhein. Kisenb. 5 Donnerstag, 18, Aua. Westp. Pfandbr. 35| 103 do. do. Prior. Obl. | 4 98% Grossh. Pos. do, 4 | 106% Berl.-Frankf. Eis. | 5 1024 | 1 HERRS ch Ostpr. Pfandbr. 27 103? R Friedricbsd’or 134 13 ien M 31) 12 14] Audere Goldwün- | Kur- u. Neum. do. 3%| 103 L L La 95 91 Disconto. - 3 4 j |

*) Der Käufer vergütet auf den am

Das in einer der schönsten Gegenden Ober-Schle- |siens im Neustädter Kreise gelegene freie Allodial- Rittergut Mühlsdorf soll in freiwilliger Subhasta- tion, wozu den 3, Rovember a. c. beim Königl. Ober-Landesgericht zu Ratibor Termin ansteht, Erb-

Die näheren Verkaufs - Bedingungen sind entwe-

schen.

Subhastations-Patent.

Fn dem zu dem Vermögen Frau Christianen Hen- ritten verw. Häßler , Besißerin der Steyermühle und der damit unter der Firma Schroeter Gebrüder et Comp, verbundenen Stcingut-Fabrik, allhier an- [hängigen Kreditwesen sollen die dazu gehörigen Jm- [mobilien nebst dem Fabrik- und nach Befinden auch dem Wirthschafts-Fnventarium

den 12. September 1842 an Amtsstelle allhier dfentlich versteigert werden.

Die JFmmobilien sind mit Berücksichtigung der Abgaben, jedoch ohne Veranschlagung des Steingut- Fabrikbetricbs, auf

60,808 Thlr. 12 Ngr. und die Fabrik - Fnventarien auf 7606 Thlr. 8 Ngr. 4 Pf.-/ endlich die Wirthschafts-Fnventarien-Gegenstände auf 371 Thlr. 11 Ngr. 7 Pf. : ewürdert worden, und wird im Termine selbs dic odalität bekannt gemacht werden, in welcher diese Fnventarien zum Verkauf gelangen sollen.

Amtswegen werden daher Kauflustige hierdurch gez |

laden, gedachten Tags Vormittags an Amtsstelle allbier zu erscheinen , der ihre Zahlungs - Fähigkeit und Heimaths - Angehdrigkeit sich auszuweisen und sich zu versehen, daß sodann, wenn die hiesige Kir- |chenuhr die Xllte Mittagsstunde ausgeschlagen hat, [mit der Subhastation nah Vorschrift der Erl. Proz. Ordng. ad Tíît. 39, und des Mandats vom 26. Au- gust 1732 verfahren werden wird.

Mit Beziehung auf die an Amtsstelle allhier und an Lokal -Gerichtsstelle zu Breitenbach aushängende Beschreibung der Pertinenzien und Oblasten wird dies hierdurch bekannt gemacht.

Rossen, am 24. Funi 1842. Königl. Sächs. Fustiz-Amt allda. Canzler.

Dampfschiffe „Patriot“ und „Elbe“

fahren jeden Dienstag, Mittwoch und Sonnabend, - Fdhr jeden Sonnabend.

Die aufs bequemste und eleganteste eingerichteten | iem Futeresse er

von Hamburg nah Cuxhaven u. Helgoland) nahme geistreicher Leser in hohem Grade in Anspruch

von Hamburg nach Norderney jeden Dienstag, 4) Braniß, Dr. Chr. J, z verbreiteten Fahr - Tábellen Uebersicht des Entwickelungsganges der | (Gasihof zum Kronprinzen) abgehalten (und ertheilen Auskunft und Fahrbillets in Berlin Philosophie

die Herren Herrmann « Meyer, Werderschen in der alten und mittleren Zeit.

hmlich gestellten Aufbots - Bedingungen | Markt Nr. 4. : Unterzeichnetem, \o wie die Gutsfarte, ein-| Hamburg, im August 1842. Julius Kühne.

Gut selbs, nah vorhergegan-

2. Januar 1843 fälligen Coupon X pCi. |

nzeiger für die Preufifchen Staaten.

Das erste Heft ist bereits an alle Buchhandlungen des weiblichen Unterrichts wendet - machte die Her- ausgabe eines Lehrbuchs beim Unterricht in der Ge- schichte zum Bedürfniß. Das obige Werk, ausge- zeichnet durch lebendige, gewandte Darstellun leichte, von jeder Künstlichkeit entfernte S lückliche Auswahl dessen , was aus dem ete der Geschichte für das weibliche Ge- clecht lehrreich , bildend und unterhaltend i voll warmen Eifers für das Würdige und leich bei seinem ersten ufnahme. Diese steigerte si chen Fugend und ihren Lehrern, und älteren Frauen, in immer o daß die eben erschienene 7te Durch die überall verbessernde fassers hat diese neue Ausgabe , und so darf die Gun, blichen Geschlechts die- wohl auch

versandt. Crefeld, im März 1842. F. H. Fun ckeshe Buchhandlung.

PA O

Durch Alexander Dun dcker, Königl. Hof-Buch- händler in Berlin, Franzdsischestr. 21, ist zu beziehen : Neuester-Verlag der Buchhandlung Fosef Max und Comp. in

i Breslau. Als fertig und erschienen : 1) Steffano Carini. Ein Roman. 8. 1842. Geheftet. 1 Rthlr. 10 Sgr. Nachdem Ludwig Tie vor kurzem in seiner Acco- rombona mit gewohnter Meisterhand die sozialen Zu- stände, ja die gesammten Lebens-Verhältnisse Ftaliens im Mittelalter in einer gtopurinen und bezichungs- reichen Dichtung aufgefaßt und dargestellt hat, erhal- ten wir in diesem so cben erscheinenden Roman eines ungenannten Verfassers ein lebendiges, an effektvollen Scenen und Ereignissen reiches Bild des Lebens und Treibens im späteren und neueren Rom, wie es in den Palästen der Großen und in den Hütten der Ar- men zur Erscheinung kommt. Wir glauben daher, daß dieser Roman gebildeten Lesern als das Erzeug- [niß eines vielbegabten Talents erscheinen dürfte, und daß das Jnteresse daran sich bald zu cinem allgemei- nen fieigern wird. Y Godwie-Castle. | Aus den Papieren der Herzogin von Nottingham. |4te Auflage. Mit der Abbildung des Schlosses in Stahlstich. 3] Bände. 8. 1842. Geh. 3 Thlr. 225 Sgr. | Die vierte Auflage dieses Deutschen Dichterwerks, [welches im Andenken gebildeter Leser sih fort erhält, [und dessen wiederholte Lektüre den Geistreichsten un- [ter ihnen zum Bedürfniß geworden is, hat als Zu- \gabe eine getreue Abbildung von Godwie- Castle er- halten, die, wie wir hoffen, gern geschen und mit Theilnahme aufgenommen werden wird. 3) Steffens, H., | Was ich erlebte. Aus der Erinnerung niedergeschrieben. 5ter, 6ter Band. 8, 1842. Geheftet. 3 Thlr. : Fnhalt. Kopenhagen 1802—1804. Reise nach Halle 1804. Halle 1804-—1806. Emigration. Lübeck, Winter 1808. Halle, Frühjahr 1809 bis Herbst 1814. 1) Universität. 2) Studien. 3) All- E literarische und gesellige Verhältnisse. Ge- eime politische Unternehmungen. Ruf nach Bres- lau; Reise nach Jena und Berlin. Leßte verhäng- nißvolle Ereignisse in Halle. Diese Memoiren Eren zu den bedeutendsten Er- scheinungen in der Literatur. Seit Gdôthe’s „Wahr- heit und E dürfte kein Werk von gleich gro- ienen seyn. Der Reichthum des Inhalts dieser Lebens-Darstellung, welche zugleich eine Darstellung der gegenwärtigen Zeit genannt werden darf, wird mit jedem Bande wachsen und die Theil-

nehmen.

Auch unter dem Titel: Geschichte der Philosophie seit Kant. 4ster Theil. Einleitung. gr. 8. 1842. 2 Thlr,

Literarische Anzeigen.

Den Freunden des öffentlichen jur, Ver

agdeb. Mo Cart gded. Morgen, | idmen wir die Anzeige, daß wir der neunten Auf-

Es wird diese neue, sehr forrekte Ausgabe in

von welchen 55 Morgen 96 JRu- | Titeln: ltivirter Acker und 5 Morgen 157 URu-| Les cing Codes. | Die fünf Franzd-

ebäude sind i swirthli tande Mit fi ischen Geseßbücher ; n ut fultivtet, Hurt En hen Brande S behru ever fe aamaa Mes A R Lehrbuch der Weltgeschichte

chenUeberseyzung von|Mit ge einem praktischen Furisten. rand

Herausgeg, von J. Cra-sausgegeben von J. Cra-|wachsender

Deutschen Abtheilung. | Deutschen Abtheilung.

en Sgr. erscheinen, 2 Thlr. kosten und durch C. H. Jonas| Die grdsßere Au merksamkeit eiche man seit ge- 4 raumer Zeit guf dic Verbesserung und T d

in Berlin, Werdersir, 141, zu beziehen seyn, '

nfängen der philosophischen Speculation und reich 6 Bi ui Ende, e olaischen Philosophie, De

î n. res die Presse verlas I G A E

e é d zum Privat-Unterricht heran- chen Texte. Her- |für Tdchterschulen und zu P R Utiaae,

er| Mit 6 Stahlstichen. 3 Bände gr. 8. 1842. 815 Bo-

ädchen. 7te verbess. . 3 Thlr. 7

Königliche Schauspiele.

Jm Schauspielhause: Die Geschwister, 1164 | 1155 | Schauspiel in 1 Aft, von Göthe. Hierauf: Zum erstenmale: 1025 | Industrie und Herz, Lustspiel in 4 Abth., von Bauernfeld.

Jm Opernhause: Die Hochzeit des

| Figaro. (Dlle. Halbreiter: Gräfin Almaviva; Herr Krause:

92: a1 | Im Schauspielhause: Verirrungen. 2 917 | (Dlle. Brdge, vom Stadt-Theater zu Riga : Mariane, als Gastrolle.)

Verantwortlicher Redacteur Dr. J. W. Zinkeisen.

Gedrudckt in der Decker schen Geheimen Ober - Hofbuchdruckere?.

weiten Geb

der Geschichte, fand nen eine freundliche sowohl bei der weibli als auch bei jüngeren erweiterten Kreisen, Auflage ndthig wurd Hand des Herrn Ver abermals bedeutend gewonnen welche die Gebildeten des wel bisher zuwendeten / den. Als werthvolles und er dieses Werk in jeder gebildeten Fa

d svätestens zur Michaeli-Messc

6) Der Pro Eine Monatsschrift

sem Werke erwartet wer Festgeschenk wird milie stets willkomme Fn nächster Zeit un d. F. erscheinen :

die evangelische Kirch e. Herausgegeben vom Professor Dr, Su ow. gr. 8. 184

. 8, 1842, i Das erste Monatsheft erscheint mit dem 1. Juli d. J.

7) Thomas Thyrnau. n von Godwie-Caßle

gen Dichterwerke d tsche Zustände zur | cit der Kaiserin Maria | E “v? hohe Kaiserin gleich groß- berlicht der nd wird dieses neue f und verdienter allgemel- / der Musengott ne Kränze seiner

Von der Verfa sseri

und St. Roche. Jn dem dritten gro Verfasserin werden Deu lung gebracht. Theresia ist der Sto} entnommen / Fürstin, als Frau und ihrem Hofe hier durch das Za verherrliht. Deutschla gewiß abermals mit Dan ner Theilnahme ent

Aus der Z

egen nehmen ische immergrü begünstigten Dichterin darreichen. ) Tie, Ludwi Gesammelte Nove Vermchrt und verbessert. 11r bis 14r Band. 8. 1842. Auch unter dem Titel: Gesammelte Novellen. Ne 1r— 4r Band. Diese längst erwartete Fort ten Novellen unseres ersten welche bei sehr billiger Preisste Ausaabe erscheinen, wird binnen e ausgegeben. Breslau, den 15. Juni 1842. Buchhandlung Fosef Max u. Comp.

aber von neuem fr

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seßung der meisterhaf- Deutschen Dichters,- llung in eleganter inigen Wochen zu-

Gedichte von K. F. H. Straß (Otto von Deppen).

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Leipzig,

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Literatur und dffentliches Leben. von Karl Biedermann. . Fuliheft. Heften. 8 Thlr., wel hrlich berehnet wird.

Fnhalt: Schleswig-Holsteinsche Verhältnisse. Von Chr. Feldmann. Ueber öffentliches, mündliches Rechtsverfahren und Geschworen - Gerichte. Die politische Poesie in Deutsch- ner. Dritter Artikel. Preu-

Die Freunde der Philosophie und der Geschichte derselben empfangen hier das längst angekündigte und erwartete Werk eines ausgezeichneten Denkers und *|Kenners , das sich nicht bloß durh den Standpunkt ee Anfang, in A ur N anz gon thümliche, wahrhaft meisterhafte Behandlung u ) Ruthen kultivir- (lage unserer Taschen-Ausgabe der trefflichen Ueber- ; n rfen fen und 10 Morgen 58, LIMurbenunfalztviren (ebung det fnf ramzbsshen esehbüder mun gu) ey Uet aueheidnet, Diese erse Bad, bilde (in / esen, 11 de anzö sischen Le em Deutsche s L : i Mor ps in rorargg 5 Kur ads und 57 Mor- stehend edrut, binzüfügen lassen. is selbsiständiges Ganzes; er beginnt mit den ältesten | r ft 62 Magdeb. Morgen 13 QRu- |rasch aufeinander folgenden Heften unter folgenden |, weite, leßte Band, die Geschichte der Philosophie fit Kant enthaltend , soll noch im Lauf dieses Fah-

Herausgegeben s 3 184 Preis de

e

Dr. G. F. K Da land. Von C. Buch ßens politishe Entwickelung Thronwechsel, punkte betra eiffragen des Deutschen Han ißes. Politische und'koinmerz Musterung der Tagespresse. D

aus Deutschem Stand- chtet. Erster Artikel. Ueber et- dels und Ge- ielle Uebersicht. Deutsche Zoll- Art. 19, der Bundesakte.

verein, Oesterreich un

Allgemeine

Preußische Staats-Zeitung.

N 227.

Inhalt.

i richten. Buitllche RaGr n e Kammer. Parés. Die Opposi-

Fr ns- Presse Über die Adresse. Vermischtes. Briefe aus Pa - e Teiuwendulgen der verschiedenen Parteien gegen das Re- entschafts-Geseß. Stimmung gegen elgien; das Fouxrnal des Siv ats über Deutsche Zoll-Verhältnisse.)

Großbritanien und Irland. London. Thronrede zum Schluß der Session. Bevörstehende Reise der Kdn in. Wechsel im Kommando der Armee. Lord Stuart de Rothesay's Rückehr nach St. Petersburg. Eindruck der ministeriellen Erfolge in der Franzdsischen Deputirten-Kammer. Zunehmende Unruhen in und um Manchester. Proclamation gegen die aufrührerischen Arbei- ter. Kommissions-Bericht Über die Verhältnisse der Westindischen Pflanzer und Arbeiter. Vermischtes. Schreiben aus London. (Schluß der Sitzung; Palmerston und Peel; die Auftritte in Manchester.

Bs Brüssel. Der Klerus und der Elementar- Unterricht nach dem neuen Geseh - Entwurf.

Deutsche Bundesstaaten. Karlsruhe, Ab eordneten-Kammer. Volljährigkeit des Erdgroßberzege, Kassel. Ernennung.

Italien, Rom. Oeffentliche Erdrterung des Puseyismus in Eng- and.

Spanien. Madrid.

Türkei. Konstantinopel. Englands und Rußlands Einschreiten zu Gunsten Persiens. Das System des Groß-Wesirs.

Ostindien. Lebensweise des General - Gouverneurs Ellenborough.

Jnland. Magdeburg. Das Städtchen Mödckern arer Koblenz. Aussichten auf die Weinlese; Kreuznach ; Eisen-Einfuhr.

Wissenschaft, Kunst und Literatur. Krasinski Geschichte der Reformation in Polen.

Amtliche Nachrichten.

Kronik des Tages.

Berlin, den 16, August 1842.

Se. Majestät der König haben dem bei Allerhöchstdenenselben beglaubigten urfúrstlich Hessischen außerordentlichen Gesandten und bevollmächtigten Minister, Freiherrn von Dörnberg, gestern Nachmittag im biesigen Schlosse eine Privat-Audienz zu ertheilen und aus dessen Händen das für ihn ausgefertigte Beglaubigungs- Schreiben Sr. Hoheit des Kurprinzen und Miktregenten Aller- gnädigst entgegenzunehmen geruht.

Se. Majestät der Kdnig haben Allergnädigsk geruht :

Dem Kaiserlich Oesterreichischen Feldmarsthall-Lieutenant und Vice-Gouverneur der Bundes-Festung Mainz, Grafen zu Leinin- gen- Westerburg, den Rothen Adler-Orden erster Klasse; dem Dom-Kapitular , Land-Dechanten und Schul-Jnspektor, Pfarrer Ziliken zu Wattenscheid, den Rothen Adler-Orden dritter Klasse; dem evangelischen Vier Hahn zu Wittenberge und dem Ober- Förster Schulze zu Stabenow, im Regierungs-Bezirk Stettin, den Rothen Adler-Orden vierter Klasse zu verleihen; so wie

Den Geheimen Finanzrath und Provinzial - Steuer - Direktor “s Ag OWIRn zu Königsberg zum Geheimen Ober- Finanz- rath; un

Den Ober-Zoll-:Jnspektor Clemens zu Tilsit zum Steuer- rath zu ernennen,

Se. Königl. Hoheit der Prinz Albrecht ist aus Schlesien hier wieder eingetroffen.

am.

Zeitungs-UÜachrichten.

Ausland.

Frankreich.

Deputirten - Kammer. Sißung vom 11. August, Zu Anfang der heutigen Sibung erklärte Herr Laurence im Namen des 9ten Büreaus, daß Herr Emil von Girardin sei- nen Wählbarkeits - Census nachgewiesen habe, und derselbe ward hierauf als Deputirter zugelassen, An der Tages-Ordnung war hierauf die Erörterung des Adreß-Entwurfes. Es verlangte Nie- mand das Wort. Alle Paragraphen wurden unverändert und dann der ganze Entwurf mit 347 gegen 14 Stimmen angenom- men. Jn den Büreaus wurden heute zu Mitgliedern der Kommission, welche den Regentschafts-Geses-Entwourf prúfen soll, ernannt: die Herren Dufaure, Lacrosse, Thil, Hebert, Gillon, Sal- vandy, Sebastiani, Dupin und Laurent. Nur die beiden Erskge- nannten gehören der Opposition an.

Paris, 11. ug: Der von At von Lamartine verfaßte Adreß - Entwourf hat bei der Opposition wenig Beifall gefunden. Der Courrier français âußert sih über denselben in fol: ender Weise: „Der Adreß - Entwurf ist in einem elegi- chen Styl abgefaßt, der den Worten einer großen Versamm- lung let ansteht, Man erkennt in demselben nicht das Ta- lent des ausgezeichneten Dichters, aus dessen Feder er geflossen ist, Es ist eine Anhäufung von Antithesen und Metaphern, die dem Gedanken keinen Plaß übrig lassen. Bei so ernsten Umstän- den wie die, welche zur Einberufung der Kammern Anlaß gegeben haben, muß sich die Sprache der Staatsgewalten auf der Höhe der Erei nue halten; sie muß einfach und edel seyn und nicht nad ffeft haschen. Die Politik darf nicht die Sprache der Poesie sprechen, und hohe Gesinnungen drúckt man natürlicher aus. Wir bâtten auch in der Adresse zu finden gewünscht, was der Thron-Rede mangelte, nämlih den Ausdruck eines unbeding- ten Vertrauens in die Stärke so wie in die Zukunft unserer Institutionen, Alle Meinungen vereinigten sich in dem Wunsche,

Berlin, Mittwoch den 17e Augusi

daß die Adresse die ministerielle Frage vermeiden und ausschließlich der monarchischen Frage gewidmet seyn möge, Aber dies war fein Grund, um in jenem Dokumente einen beständig larmoyanten Ton, ohne alle Festigkeit, anzunehmen. Das Unglück hat auch seine Würde, die man nicht vernachlässigen darf. Ein Volk, wie das Franzdsische, muß selbst in seinen Trauerkleidern ein ruhiges M und eine männliche Haltung zeigen.“

er Commerce berichtet einen Unfall, der dem Wagen des Königs vor zwei Tagen begegnet seyn soll. Der König kehrte Nachmittags von Paris nach Neuilly zurúdck, als die E in der Mitte der Elysäischen Felder scheu wurden, Der Zügel des rechten Vorderpferdes riß in dem Augenblick, als es gelungen war, die Pferde zum Stillstand zu bringen. Nach kurzem Aufenthalt fonnte der König den Weg nah Neuilly fortseßen.

Gestern sind im Handels - Ministerium die Ratificationen des Belgischen Handels - Traktats ausgetauscht worden. Herr Kindt, der zu dem Ende Belgischerseits hierhergesandt worden war, wurde gestern Abend vom Könige empfangen.

Vorgestern brach zu Montrouge unter den bei den Fortifi- cationen beschäftigten Arbeitern cine Art von Emeute aus. Eng- lische Mechaniker haben eine für Wallarbeiten geeignete Maschine erfunden, mittelst deren zwei Menschen fúr den Transport von Erde und Schutt die Arbeit von 20 Menschen verrichten. Die Arbeiter, denen diese Maschine einen unberechenbaren Nachtheil verursacht, säumten nicht, sich zusammen zu rotten und Drohun- gen gegen die Engländer auszustoßen, und die Sache begann einen aufrührerischen Charakter anzunehmen, Die sofort ergriffenen mi- litairischen Maßregeln stellten indeß die Ruhe bald wieder her, und heute ist die Maschine ohne Hinderniß in Bewegung geseßt worden.

«“« Paris, 14. Aug. Js der Entwurf des Regentschafts- Geseßes nur für den gegenwärtigen Fall verfaßt, Pms isk er pr organisches, fonstituirendes Dokument, wie die Organe der äußer- sten Linken sagen? Dies ist die Frage, die gegenwärtig in der Presse verhandelt wird. Der National und der Commerce haben bereits ihr Anathema gegen den Entwurf ausgesprochen und sind der Meinung, daß man eine konstituirende Versammlung zur Abfassung dieses Entwurfs einberufen müsse. Auch der Cour- rier français ist nicht sehr damit zufrieden, indeß wird er sich vielleicht besänftigen, da Herr Thiers feierlih versprochen hat, den Geseß - Entwurf zu unterstüßen. Es ist sehr begreiflich, daß die Journale der âußersten Linken eine konstituirende Versammlung verlangen und den Kammern das Recht, dies Ge- ses zu machen, bestreiten, Eine konstituirende Versammlung wáre ein Mittel, das Land aufzuregen, und daran liegt den Radi- falen weit mehr, als an einem guten Regentschafts-Geseße. Das ministerielle Journal la Presse ist dagegen sehr zufrieden. Es verlangte ein organisches und dauerndes Geses, das unsere Jn- stitutionen zu ergänzen bestimmt sey, und der Geseß-Entwurf er- füllt nach seiner Ansicht diese Bedingungen, doch habe derselbe eine Lúcke, indem nicht darin gesagt worden sey, wem die Aufsicht oder die Vormundschaft Úber den minderjährigen König übertragen werden solle, im Falle die Mutter oder Groß- mutter sich wieder vermähle; da dies ziemlich oft vorkommen fónne, so müßten für einen solhen Fall Maßregeln ergriffen wer- den. Die Erörterung in den Blâttern wird nun bald mit großer Lebhaftigkeit beginnen, und die Meinungen werden sich deutlicher aussprechen, als dies bisher geschehen is, Diejenigen, welche in dem Entwurf nur ein Geseß für den gegenwärtigen Fall sehen wollen, billigen ihn vollständig, und wir glauben, daß die Majori- tât der Kammer ihn aus diesem Gesichtspunkte betrachtet, Es ist nicht wahrscheinlich, daß der Entwurf verändert werden wird, und selbst wenn die Opposition geneigt seyn sollte, einige Amende- ments dazu vorzuschlagen, so wird sie die Annahme derselben doch nicht durch seßen.

=— Paris, 11. Aug. Morgen oder spätestens Úbermorgen tritt Herr Kindt, der die zwischen Belgien und Frankreich abge- schlossene Handels - Convention vom 16. Juli zur Auswechselung der Ratificationen hierher Úberbrachte, die Rückreise nah Brüssel an, und der Vertrag wird sonach so ziemlich gerade mit dem Ab- laufe der von Frankreich für den Fortbestand des bisherigen Taz rifs fúr Belgien gestatteten längeren Frisk, die mit dem 15. August abläuft, bekannt gemacht werden und in Wirksamkeit treten. Un- verkennbar dauert hier eine gewisse Mißstimmung über die in den Belgischen Kammern bei Annahme desselben laut gewordenen Gesin- nungen, die Frankreich nicht sonderlich hold waren, aber, wohl der wahre Ausdruck der dortigen Volks - Meinung seyn mögen, noch fort, und der Vorwurf bder Undankbarkeit für geleistete Dienste wird den Belgiern nicht blos vom National, sondern auch von anderer Seite gemacht, die nicht gerade in den Journalen ihre Meinung erkennen zu geben pflegt. i

Die kommerziellen Verhältnisse Frankreichs zu Deutschland finden heute im Journal des Débats eine Besprechung, welche auf verschiedene Artikel Deutscher Blätter úber diesen Gegen- stand besonders Rúsicht nimmt, ein neuer Beweis, wie sehr die Wichtigkeit des Deutschen Zoll- Vereins in den Augen des Aus- landes Anerkennung gewinnt und Aufmerksamkeit erregt. Die Franzosen fürchten besonders eine Erhöhung des Zolls auf den Eingang der Französischen Weine und Seidenwaaren in Deutsch- land, und daher giebt das Journal des Débats allerlei Rath- schläge, deren grdßeren oder geringeren Werth, so wie deren Auf- richtigkeit, der Unbefangene leiht würdigen wird. Wenn man uns z. B. einen größeren Absaß des Schlachtviehes als Ersaß für Konzessionen zu Gunsten der Französischen Weine in Aussicht stellt, so scheint man dabei nur zwei allerdings sehr wesentliche Punkte zu vergessen , erstens: daß seit 25 Jahren in Deutschland der innere Verbrauch an Schlachtvieh so sehr gestiegen is, daß die Mm S der Ausfuhr desselben für uns bei weitem nicht mehr so dringend is, als die Nothwendigkeit für Frankreich, seinen Wein-Produzenten die mehr und mehr beschränkten Absaßwege zu erhalten und ihnen neue u suchen; und zweitens, daß Frankreich der Einfuhr Deutschen Schlachtviehes stets die größten Hinder-

1842.

dúrfnisses, einer Systems-Aenderung in dieser Beziehung noch nicht Raum geben zu wollen scheint. Wie da eine gewisse Begenseitig- keit stattfinden soll, ist niht wohl abzusehen.

Außer der äußersten Linken, die allerdings nur gering an Zahl und Bedeutung in der Kammer is, und der äußersten Rech- ten, wo die Legitimisten sißen, scheint nun auch aus der Mitte der Konservativen selbst doch einige Opposition gegen das in dem Ent- wurfe des der Kammer vorgelegten Regentschafts- Geseßes vorge- shlagene System der männlichen Regentschaft hervortreten zu wollen, Die Lerren von Lamartine und von Salvandy werden als diejenigen genannt, welche, von einer Anzahl ihrer Freunde unterslüßt, die Ansprüche der Herzogin von Orleans auf die Re- gentschaft, oder vielmehr, da diese Prinzessin selbst bekanntlich keine darauf macht, den Grundsaß der Zulässigkeit einer weiblichen Re- gentschaft Überhaupt vertreten wollen, Mag dem seyn wie ihm wolle, so ist doch feinesweges zu glauben, daß diese Ansicht auf Erfolg rehnen dürfe.

Großbritanien und Jrland.

London, 12. Aug. Das Parlament is heute, nachdem vorgestern noch Lord Palmerston und Sir R. Peel im Unterhause, ein Jeder von seinem Standpunkt aus, und eben so gestern Lord Brougham im Oberhause, einen Ueberblick über die in dieser Ses: sion zu Stande gebrachten Geseße und die sonstigen Verhandlun- gen derselben gegeben, von der Königin in Person mit folgender Thronrede prorogirt worden :

„Mylords und Herren! Der Zustand der öffentlichen Angelegenheiten gestattet es Mir, Sie von Zhrer ferneren Gegenwart im Parlament zu entbinden, _Zch kann nicht Abschied von ZJhnen nehmen, ohne Jhnen Meinen dankbaren Sinn für die Emsigkeit und den Eifer auszu- drúcken, womit Sie während des ganzen Berlaufes einer langen und höchst múhevollen Session sich der Erfüllung Jhrer dffent-

lichen Pflichten entledigt haben.

Sie haben Maßregeln von der größten Wichtigkeit zu erwä- gen gehabt, die mit den Finanz- und Handels-Jnteressen des Lan- des zusammenhängen und dazu dienen sollen, den Staats - Kredit aufrecht zu erhalten, die National-Hülfsquellen zu verbessern und durch Ausdeb;nung des Handels und Belebung des Begehrs nach Arbeit die allgemeine und dauernde Wohlfahrt aller Klassen Mei- ner Unterthanen zu fördern.

Obgleich Maßregeln dieser Art nothwendig Jhre Aufmerk: samkeit sehr in Anspruch nehmen mußten, so haben Sie doch zu- o große Verbesserungen in mehreren Zweigen des Rechtswe- ens und in den die Verwaltung innerer Angelegenheiten betreffen- den Geseßen bewerkstelligt.

Jch skatte Jhnen Meinen befonderen Dank ab fúr den neuen Beweis, den Sie Mir von Zhrer Loyalität und innigen Anhäng- lichkeit gegeben, indem Sie einem Geseß zur Vermehrung der Sicher- heit und des Schußes Meiner Person Zhre bereitwillige und ein- muüthige Zustimmung ertheilten.

Zch empfange fortdauernd von allen fremden Mächten Ver- sicherungen ihrer freundlichen Gesinnung gegen dieses Land, Obgleich Jch die Unglücksfälle tief zu beklagen habe, welche eine Abtheilung dec Armee westlich vom Jndus getroffen, so ge- reicht Mir doch der Gedanke zur Genugthuung, daß die tapfere Vertheidigung der Stadt Dschellalabad, die durch einen entschei- denden Sieg im Felde gekrönt wurde, auf hervorragende Weise den Muth und die Mannszucht der Europâischen und eingebornen Truppen, \o wie die Geschicklichkeit und Tapferkeit ihres ausge- zeichneten Befehlshabers, erprobt hat.“

„Herren vom Hause der Gemeinen!

Die Liberalität, womit Sie die zur Bestreitung der Bedörf- nisse des Dienstes nôthigen Gelder bewilligt haben, erfordert Meine wärmste Anerkennung.“

„Mylords und Herren! Sie werden mit Mir in den Ausdruck des demüthigen Dan-

Französischen Deputirten-Kammer bei der Wah

nisse entgegengeseßt hat und für jeßt, troß des dringenden Be-

fes gegen den allmächtigen Gott einstimmen, für die gunstige Jah- reszeit, die seine Güte uns gewährt hat, und für die Aussicht auf eine reihlichere Aerndte, als die vorjährige war.

Es sind, wie Jch hoffe, Anzeichen vorhanden, daß die Mas nufaftur- Jndustrie sih allmälig von der Gedrücktheit erholt, welche mehrere Zweige derselben betroffen und bedeutende Klassen Meines Volkes Entbehrungen und Leiden ausgeseßt hat, die Mir die tiefste Sorge verursachten,

Jch hege das Vertrauen, daß Sie, bei der Rückehr in Jhre verschiedenen Grafschaften, von demselben aufgeklärten Eifer für die dfffentlichen Jnteressen, den Sie während der Dauer Zhrer parlamentarischen Pflichten an den Tag gelegt, beseelt seyn und Alles , was in Zhren Kräften steht, aufbieten werden, um durch Zhr Beispiel und Jhre thätigen Bemühungen jenen Geist der Ordnung und der Unterwerfung unter das Geseß zu befördern, der so wesentlich für die dffentliche Glúckseligkeit is, und ohne den kein Genießen der Früchte einer friedlichen Jndustrie und kein Vor- schreiten auf dem Wege der sozialen Verbesserung möglich ist,“

A Zu Asieg des September wollen die Königin und Prinz Albrecht zur See eine Reise nah Schottland machen und die dortigen Hochlande besuchen; zur Residenz Jhrer Majestät is der Palast von Dalkeith bei Edinburg bestimmt,

Lord Hill hat nun wirklich, dem Standard zufolge, seines Gesundheits - Zustandes wegen den Wunsch ausgesprochen, den Ober - Befehl über die Armee niederzulegen, und Jhre Majestät soll den Herzog von Wellington ersuchen wollen, dieses Amt zu übernehmen.

Lord Stuart de Rothesay, der Britische Botschafter am Rus- sischen Hofe, welcher sih auf Urlaub hier R e ibe hat London wieder verlassen und sich auf dem Dampfschiff „Wilberforce“ nach

Antwerpen eingeschifft. c i i ministeriellen Partei in der Die Nachricht von dem Siege der st car Pri fidenten und der Vice-Präsidenten is von den hiesigen Fonservativen 0e tern mit großem (Beifall aufgenommen worden, Der Stan-