1842 / 257 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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t durchschnittlich nicht mehr als 5554 Ctr, aus denen nur j

E Kupfer aufbereitet werden fónnen. Die herrschaftliche

LA melzhüte in Saalfeld liefert jährlich 1837} Pfund Kupfer und

L Ctr. Speise. ; 19% Auf bens ‘Cupferhammer in Meernach, Bergamts-Revier Grä-

werden 12,000 Pfd. Kupfer verarbeitet. ana Kobalt werden gewonnen me Ctr, welche, nachdem die Noschersche Schmalte-Fabrik i Saalfeld eingegangen is, ex- portirt werden. Das Blaufarbenwerk Sophienau bezieht seine Kobalte aus dem Auslande, und es ist die Größe des Fabrif-Um- fangs nicht aus den Akten zu ersehen. Von größerer Wichtig- feit für das Herzogthum is die ren Pad eon, An Ei- senskeinen werden in den Berg-Amts-Revieren Saalfeld, Grâ- fenthal und Vongederg zusammen 99424 Seidel oder 39,770 Ctr. jährlich gewonnen, ie Eisenhütten des Herzogthums liefern 15,400 Ctr. Eisen. : Einen größeren Reichthum in mineralischer Hinsicht besißt das Herzogt um in seinen Ihonschiefer-Gebirgen, woraus jährlich 28,205 Ctr. Dachschiefer, 62,500 Scho> Schiefertafeln und 75 Millionen Stü> Schiefergrisfel gewonnen werden, welche Pro- dufte einem Preise von 12,080 Schill. für den Dachschiefer, 31,422 Sch. für die Schiefertafeln, 37,500 Sch. für die Schiefergriffel gleichkommen. Rechnet man noch hinzu 4050 Sch. den Werth von 2700 Scho> Websteinen, so ergiebt sich, daß nur allein durch diese Stein - Arbeiten die Summe von 85,052 Sch. den Einwoh- nern der Aemter Sonneberg und Gräfenthal zu gute fommt, während der Werth des in dem Herzogthume jährlich gewonnenen Eisensteins nur 4081 Sch. beträgt und die Erzeugnisse sämmtlicher Eisenhütten des Landes zu einem Preise von 108,000 Sch. ange- shlagen werden, wovon nur wenig als reines National-Einkommen übrig bleibt, wenn man die verhältnißmäßig sehr bedeutenden Ko- sten und insbesondere den vollen Preis des auf die Eisen - Erzeu- gung verwendeten Holz-Materials in Betracht zieht. Stettin, 26. August 1842. A —————————— Verein für Pferdezucht und Pferdedressur.

Berlin, 13. Sept. 1842, Vormittags 10 Uhr. Jagd-Rennen. Herren reiten. Pferde aller Länder, tragen 160 Pfd. Circa 5 Deutsche Meilen. 3 Frd'or. Einsaß P. P. Das Terrain wird auf Fal>en- berger Revier durch Stangen mit Flaggen bezeichnet. Es erschienen: Des Herrn Lieutenant von Grünberg Fuchs-Stute v. Rubello. 1. Des Herrn von Malyahn Fuchs-Stute Gone-away. 2. Des Herrn Lieutenant von Rauch s{hwarzbraune Stute Mar-

garetha v. Y. Reveller, M. v. Robin Hood. 3, Des Herrn Lieutenant Grafen von der Golß Fuchs- Wallach

Denham v. Battledore u. d. M. d. General Miner, 4. Des Herrn Lieutenant Grafen Brandenburg braune Stute v. Morisco, M. v. Wildfire. 0, Des Herrn Lieutenant von Barby braune Stute Lucia v. Gaber- lunzie u. d. Nadegda vom Lamplighter. 0. Des Herrn Lieutenant von Storch braune Stute. 0. Des Herrn Lieutenant von Schlieffen braune Stute v. Priam u. d. Muley-St. 0. Des Herrn Lieutenant Schneider brauner Wallach. 0, D ias Lieutenant von Treskow brauner Wallach v. -Priam. 0, Des Herrn Lieutenant von Romberg braune Stute. 0.

Des Herrn Lieutenant von Kleisi Fuchs-Stute. 0.

Es zahlten Reugeld : Se. Durchl. der Prinz zu Hohenlohe- Oehringen;zund Se. Durchl. der Prinzzu Hohenlohe-JFngel- fingen, der Herr Lieutenant von Wedell und der Herr Lieute- E n LEO Ae T, L

er Besißer von Falkenberg, Herr von Freyer, hatte mit seiner gewohnten Gefälligfeit die zu durhlaufende Linie auf seinem Terrain mit Flaggen bezeichnet. Es führte diese von der Chaussee nah Werneuchen, da, wo zwischen Fal>enberg und Weißensee der Weg nah Schönhausen abgeht, über mehrere 8, 10 und einen 15 Fuß breiten Graben, so wie über cin 35 Fuß hohes Rúckwerk, nach der E>e des re<ts von Fal>enberg liegenden Gehölzes, von wo aus sie sich im re<hten Winkel gegen die Chaussce wandte, bis wohin noch cin 4 Fuß hoher Zaun und vier kleinere Gräben zu Úbersprin- en waren. Dicht bei der Chaussee auf der Höhe zwischen Ahrends- elde und Falkenberg war das Ziel. Der Boden war grdßtentheils, besonders in den Kartoffelfeldern, tief und die leßte Strecke, welche bergan geht, hauptsächlich dazu geetgnet , einen richtigen Maßstab für die Ausdauer der fonkurrirenden Pferde zu geben. Diese lehteren waren sämmtlich von ihren Besihern, Kavallerte-Offizieren der Ber- liner und Potsdamer Garnison, geritten und mehrentheils im Dienst gebraucht. Troß der bedeutenden Entfernung von Berlin hatte sich eine zahlreiche Menge Zuschauer cingefunden. Herr Major Graf von Fin>en stein hatte die Güte, das Richter-Amt zu übernehmen. Nach einem falschen Start geschah die Wiederholung desselben sehr gleichmäßig, Góne- away und die Fuchs-Stute des Herrn von Kleist führten in einer Pace/, die jedem Rennen auf freier Bahn Ehre gemacht haben würde und wurden von allen Pferden dicht ge- folgt. So blieb Alles Uber die ersten drei Gräben bis zur ersten Barrière zusammen, welche von allen Pferden sicher übersprungen wurde, mit Ausnahme des braunen Priam-Wallachs, der den Sprung versagte / auf die Hülfe seines Reiters indeß bald nachfolgte. Von hier gus behauptete Gone-away, die von Margaretha und Denham dicht gefol t war, über den großen Graben bis an die E>e des Hol- zes die Führung. Hier kam die Rubello-Stute auf, seßte sich, nah- dem sie die 2te Barrière úbersprungen hatte, an die Spitze und behaup- tete dieselbe bis zum Ziel, wo Gone-away als 2tes und Margarethe und Denham als 3tes und 4tes Pferd einkamen. Die Fuchs-Stute des Herrn von Kleist war bei dem Sprung Über einen Graben un- po ter A Liegen A genannt. Das Rennen hatte, troß der Schwie-

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Hindernlse darboten, nur 7 E ene und die Menge der

Der Sieger erbi i ; j Pokal und die Einsähe, einen vom Verein ausgeseßten werthvollen

1094

Die Versammlung Deutscher Architekten zu Leipzig. (Vergl. St. Ztg. von gestern.)

24 Leipzig, 12. Sept. Gestern Vormittag nach 10 Uhr ver- sammelten sich die hier anwesenden Architekten wieder in dem E s Saale des hiesigen Schütenhauses zu ciner Sizung. Diese war noch zahlreicher besucht als die vom vorhergehenden Tage, indem sie durch neu hinzugekommene Gäste vermehrt worden war. H Professor W., Lex erdfnete die Sißung mit einem Vortrage Über evangeli- schen Kirchenbau mit besonderem Bezuge auf seine in der Buchhänd- ler-Börse hierselb ausgestellten vier Entwürfe zu einem evangelischen Dome, wie er solchen sih als Haupt- Kirche eines großen protestan- tischen Staates gedacht hatte. Ein nationaler Ehren- und Ruhmes- Tempel, der die Stelle eines Atriums einnahm, war mit der Kirche in Verbindung gebracht. Darauf machte der Königlich Preußi- she Wegebaumeister , Herr Krafft aus Stettin, die Versamm- lung mit einer Gründung vermittelst Sandes bekannt, den er statt eines Pfahlrostes bei Fundamentirung eines in der Nähe von Stettin neuerbauten großen Waarenspeichers auf moori- gem Wiesengrunde mit bedeutender Kosten- Ersparung und mit glü>- lichstem Erfolge in Anwendung gebracht hatte. Herr Baumeisler L. Hoffmann aus Berlin sprach hierauf über die von Zietensche Was- ser - Hebemaschine mit Bezug auf den Mautget ersczen Stoßheber, und zuleßt hielt no< Herr F. von Quast- Architekt aus Berlin, einen Vortrag über die Wichtigkeit der Erhaltung vaterländischer Alterthümer, vorzugsweise der mittelalterlichen Bau - Denkmäler und brachte die Begründung eines allgemeinen Deutschen Vereines e An rhaltung und Verdffentlichung der vaterlän- ischen Bau - Denkmale des Mittelalters in Vorschlag, welcher wieder Zweig - Vereine für einzelne Staaten, Provinzen und Städte konstituiren solle, so daß ganz Deutschland mit einem Nech von Alter- thums-Vereinen überspannt wäre, deren Aufmerksamkeit in immer engere Kreise sih zusammenziehend nicht leiht etwas der Erhaltung Würdiges entgehen würde. Dieser allgemeine Verein sollte dann mit dem Deutscher Architekten zusammenwirken. Nachdem diese Vor- träge bis gegen ein Uhr die Versammlung beschäftigt hatten, trennte sich dieselbe zu einem Besuche der Schletterschen Gemälde-Sammlung und des neu erbauten Bahnhofes der Leipzig-Altenburger Eisenbahn. Nach 2 Uhr fanden sich die Architekten wieder in dem großen Saale des hiesigen Schübenhauses zu einer Festtafel beisammen, zu der sich auch no< mancher Kunsifreund von nah und ferne eingefunden hatte. Der erste Toast, vom Herrn Baumeister Knoblauch im Namen sämmt- licher Fremden ausgebracht, galt dem erhabenen Beherrscher des Lan- des, in dem die Fremden eine so freundliche und gastliche Aufnahme gefunden hatten, Sr. Maiestät dem Könige Friedrich A ugu st| von Srbelicd Säcksische ions Gee Lebehoch gerufen. Der K Sächsische Kammerherr, Herr Freiherr von ierau, Le TEEA und g E Rey Mi

¡Mit nen von der Dichtkunst geweihten Worten riefen Sie uns den ersten Trinkspruch zu, auf das Wohl unseres Mt pa Kd- nigs. Nehmen Sie dafür unseren herzlichsten Dank und Willkommen in unseren Gränzen, und erlauben Sie mir, im Namen meiner Lands- leute, Fhnen in einem zweiten Trinkspruch zu entgegnen.

¡Von Deutschem Lande, Deut schem Volke und Deutschem Reiche sprechen wir so gern, weil diese Worte Erinnerungen erregen , an große Thaten und unvergänglichen Ruhm. f

¡Vor unserem Gedächtniß glänzen tausend Bilder, Lichter und Farben, die zu heilig begeisterten Zeiten unsere Dichtkunst belebten, vor dem Auge unseres Geistes bauen sich die Städte, von behaglicher Liebe zur Kunsi mit mannigfach-reichen Giebeln, Zinnen und Thúr- men geshmü>t, wdlben sich die Dome fromm und bescheiden in un- erreichbarer Pracht, stark und kräftig in zierlicher Anmuth, unendlich, fast ewig in endlicher Form! Ja, meine Herren , eine Baukunst, einzig und unvergleichlich, groß und unerschdpflich, dürfen wir unser Eigenthum, dürfen wir eine der \{dnsten Perlen im Diadem unse- rer herrlichen Geschichte nennen. Eine Deutsche Baukunst war es, die aus jenen Städten aus dem heiligen Reiche erblühte.

2 „Das Reich ist gefallen! Tiefe Trauer müßte unsere Herzen er- füllen, läge in den Worten das Ende unserer Geschichte, dem aber ist nicht s0 das Reich ist gefallen, aber Deutsches Volk und Deutsche Kunst lebt und strebt, grünt und blüht von neuem, so Gott will, zu einem glänzenderen Daseyn empor. An der Jsar Strande wie an der Donau fügen Deutsche Meister wunderbare Baue, die alten Marken {müd>en sich mit Prachtgebäuden, von Deutschem Geiste erfunden, und am Königlichen Rheine erstehen Schldsser aus ihrem Schutte wieder, und ein Deutscher Dom, seit Jahrhunderten seiner Vollendung vergeblich harrend, wird neu gegründet, von Deutschem Fleiße neu begonnen, diese Werke und Baue, meine Herren , erstebeu unter dem Schuße, dur< den Beistand, durch die Kraft und Einigkeit Deutscher, ja, mit Stolz dürfen wir sagen, unserer Fürsten, denn in dieser einigen Kraft sind sie allesammt die unseren, aus dieser einigen Kraft blüht uns die Hoffnuug und

Wahrheit entgegen: Deutsches Volk, Deutsche Kunst werden [l und blühen, o lange jene besteht. Wie fönnten wir Dre, ai

mit Begeisterung rufen : o<! Dreimal # lands Fürsten! j Hoch! Dret hoch leben Deuts#<-

in donnerndes, begeistertes: ¡Sie leben hoch !// erschallte drei Mal durch den Saal. Nach einer längeren Pause a ai des

Kunst ein Vivat! dargebracht ; diesem {loß sich cin Toast i Mitglieder des hiesigen provisorischen e A weiche Le Zu Ea e Bildung und Berufung dieser Versammlung Ä be-

übernommen hatten: das laute Vivat! galt den Herren Geutebrüd>, Dr. Puttrich, Barth und Weigel aus Jivtia:

Dieser Toast wurde durch einen anderen auf die C ‘wi den Herr Bau- Direktor Geutebrü d> Do era

Es fanden sih unter der Versammlung auch einige Gäste und

Architekten, die ni<ht Deutsche waren. Herr Freiherr von Friesen

nahm ihretwegen das Wort und erhob auf die Gesundheit der hie anwesenden Herren Franzosen das Glas. Herr M S

dankte darauf im Namen seiner gegenwärtigen und abwesenden Lands-

leute für die gastfreundschaftlihe Aufn i i - leute in Deutfcland gefunden. fnahme, die erx und seine Lands-

„Unter fröhlichen Liedern und Gesprächen war der Abe - gerü>t , und heiter und zufrieden verließen Alle den SaS ma E Ane zum dritten- und leßtenmale für dieses Fahr zu ver-

Am heutigen Tage, den 12, September, fand die S s - sammlung att. Pleselbe wurde dur fn e Beke Eee von denen besonders der des Herrn Hof-Bau-Fnspektors Hesse aus Berlin das Fnteresse der Gesellschaft erregte ; déeselbe gab eine Notiz über das aus Eisenstäben konstruirte, leiht transportable, große Speisezelt Sr. Majestät des Kdnigs von Preußen, das zuerst bet dem im vorigen Jahre stattgehabten Mandver in Schlesien, und in die- fen Jahre bei der Dombau - Feierlichkeit in Köln aufgeschlagen war; asselbe ist so groß, daß 500 Persduen zusammen speisend daruntec Play finden kdnnen (wenn Ref. nicht irrt, so ist dasselbe 160 Fuß lang), und kann auf einem einzigen Wagen transportirt werden ; dasselbe wiegt mit Leinewand und Emballage nur 100 Ctr. Nach diesen Boe Egen, die aus mangelnder Zeit abgekürzt werden mußten, wurde zur Wahl des nächsten Versammlungs - Ortes geschritten. Bam berg wurde das dur<h Stimmenmehrheit erwähit, mit beson- derer Rüksicht darauf, daß die Lage dieser Stadt die Kunstgenossen Süddeutschlands auffordern werde, bei dieser allgemeinen Vereinigung Deutscher Architekten , in der Mitte des September nächsten Fahres, zahlreicher ju erscheinen t es dem der Fall gewesen war, Der ( Voi u de i Jabee in Wirksamfeit 7 L r Wahl eines neuen im nächsien us der allgemeinen Stimmung , die si g sammlung Deut cher Architekten fund “L P A n Ver schließen, daß Keiner von den Vielen, die derselben beiwohnten, un- pen nach Hause zurückkehren , und daß Jeder der Anwesenden m nächsten Jahre wiederkommen werde, wenn die Geschi>d'e günstig sind. Keiner verkennt hierbei wohl, wie großen Antheil an dem glücklichen Erfolge dieser ersten Versammlung die verehrten Männer haben, die den provisorischen Vorstand bildeten, und Jeder der Theil- enden wird gewiß dankerfüllt aus Leipzigs gastlichem Obdach

: Berlin - Anhaltische Eistndaqn, Die Frequenz auf der Berlin-Anhaltischen Eisenbahn hat betragen:

j Personen, Einnahme, vom (1. Jan. bis ult. Juli c, 178,503 219,869 Rthlr. 12 Sgr. 5 Pf im Monat August........... 35,037 45,0060 - - 8 t 213,540 264,929 Rthlr. 13 Sgr, 1 Pf. i i Centner. Einnahme. Frachtgut bis ult. Juli c, .. 172,546 52,893 Rthlr, 20 Sgr. 7 Þf im Monat August .......... 36,866 410,083 - 2W9 - 411-

209,112 62,977 Rihlr. 20 Sgr 0 PÍ.

Berlin - Stettiner Eisenbahn.

Section Berlin-Neustadt-Eberswalde, Frequenz in der V oche vom 4. bis einschliesslich 10, September 4296 Personen, _Mittlere Dauer der Fahrten: Dei A URD eei eaen es 1 Stunde 21 Minuten, - Dunkelheit... 1 - 30

Meteorologische Beobachtungen.

Abends 10 Ubr.

Nach eiumaliger Beobachtung.

1842. Morgens Nachmittags 13, Sept. 6 Ubr. 2 Ubr.

Luftdruck .….. 335,99" Par. (337/06 Par. |338/61" Par.| Quellwärme 9/0°® R, Lufiwärwe .…. | + G, R.| + 18,2°R.| + 13,0° R.| Flusswürwe 14/0 R,

Thaupunkt .…. | 4+ G6,4°R.| 4- 10,3? R | + 11,8° R.| Bodeuwürwe

Dunustsättigung 96 pct. 55 pCt. 91 pci. A uadüustung

R P bezogen, bezogen. Regen. Niederschlag 0,0 Rh.

e, WNW,. WNW. NW. Waürmewechsel-+ 18,9° olkenzug. «. WNW. vis 11/,0°,

Tagesmittel: 337,22" Par... +12,7° R... 4-9,4° R... S1 pci, WNW.,

Auswärtige Börsen.

Amsterdam, 10. Sept. Niederl. wirkl. Sebuld 5213-, 652 Kanz-Bill, —, 05% Span. 165. Pass. —. Ausg. —, n E rin Pat, Oa d rg —,. Oeaterr. 1075.

amburg, 12. Sept. Baok- Actien 1650. Bogl. Russ. é

; London, 8. Sept. Cous. 3% 93. Bel«. —. Bias Ei Pas- sìîve 4. Ausg. Sch. 95. 25% Holl. 523. 5e 1025. 52 Port. 354 32 21 Engl. Russ. —. Bras. 654. Chili —. Columb. 20%, Max. 354. Pera y

Paris, 9. Sept. 5. Rente fla cour. 118. 95. 3% Reute fin cour 80.35 Anl. de 1841 —. 5% Neapl. au compt. 107.5, 5% Span. Rente 224. Pass. 2! Wien, 9. Sept, 6% Mei. 109. 45 1004. - 32 77. 242 —. Bauk-Actien 1628. Aul. de 1834 139%. de 1839 1097. L

Königliche Schauspiele.

Donnerstag, 15. Sept. Jm Schauspiel : - Resultate, Lustspiel in 2 Abth., von C Dien, (0e S Sett vom Großherzoglich Meklenburgischen Hof-Theater zu Schwerin: Margarethe Weskern, als Gastrolle.) Hierauf: Fantasie für Vio- nas m au Dage s Herrn A. Möser, vor seiner Ab- reise na aris. Und: Der Sohn au ag * nie ge h f Reisen, Posse in 2 Abth.,

Freitag, 16. Sept. Jm Schauspielhause: Torquato Tasso,

A Königsstädtisches Theater.

onnerstag, 15. Sept. Einen Jux will er sich m ;

mit Feling m N D von J. Nestroy. A D Freitag, 16. Sept. Der Talisman, (Dlle. Bert -

mann: Salome, als Gastrolle.) ( ne De

Verantwortlicher Redacteur Dr. J. W. Zinkeisen. Gedru>t in der De>ker schen Geheimen Ober - Hofbuchdru>eret.

Allgemeiner Anzeiger für die Preußischen Staaten.

L E E E E

Bekanntm achungen, Signalement. hat braunes Haar, spricht den Sächsischen Dialekt und zweier kleiner Kinder, deren eines sich noch bei Steve. ai Der Handlungslehrling Moriß Kieckba ch und ist besonders daran kenntlich , daß der rehte| der Amme befindet, reise, und daß er in Hambur 17 Jahr alt, aus Berlin gebürtig, 5 Fuß 2 Zou|Arm kürzer als der linke und steif is, Er wars|unter dem Namen Siemers aufgetreten sey. N

Der Handlungslehrling Kiek bach, der Bediente|9"0ß/ hat ein volles rundes Gesicht, etwas ge- Augen und dunkelbraunes Haar. Bei seiner

Múller und der Laufbursche Steinbach, welche |rdthete

der Unterschlagung einer bedeutenden Summe Gel-|Entweichung war derselbe mit einem dunkelfarbenen den Hute bekleidet.

des und des Diebstahls dringend verdächtig sind, |Dberrod>e, grauen Beinkleidern und einem runden

haben sih der Einleitung der Untersuchung durch | Ute bekleidet.

die Flucht entzogen und sollen sih von hier ü 9 Potsdam , Wittenberg , Torgau und rwa Aue Hei e Manie oe Barbier Geor Prag begeben haben. Alle Polizei-Behörden des Fn- gebürtig, 5 Fuß 2 bis

und Auslandes werden ersucht, auf die gedachten

drei Personen, welche unten näher signalisirt sind, |blasse Gesichtsf

arbe, hellblaue Augen, \<wache

bei seiner Entweichung mit einem dunkelgrünen Ober- 5 j ro>, grauen Buckskin - Beinkleidern und einem run- Me

Dr. Tefimaun. Signalement,

BÉLEFLL f Familienname: Siewert; Vorname: Adolph

: 18 Jahr alt, aus Berli e ti : . @ 2 bis 3 / rlin| Gegen den flüchtig gewordenen hiesigen Kaufmann Christian; Gewerbe: Kaufmann; Geb : es Haar, welches er gentibni d ß/ hat dunfkelblon \Adolph Christian Siewert ist Le: ang Mecklenburgischen; bisheriger Wohnort : Greiféwalde

gut geordnet trägt, | und Betruges die Kriminal - Untersuchung erdffnet,| Religion : evangelisch ; Alter : 38 Jahr; Grèße : 5 Fuß

vigiliren, dieselben im Betretungsfall verhaften und genbeaunen, einen kleinen Schnaußbart Us rid und es werden bei der Wichtigkeit, welche die Hab- 7 bis 8 Zoll ; Haare: hellbraun , auf dem Vorderkopf

an das Hausvoigtei- Gefängniß abliefern zu lassen.

en Berliner Dialekt. Er war be leidet m

haftwerdung des Entflohenen hat, alle Behbrden des etwas dünner; Stirn: hoch und frei; Augenbraunen:

Die bierdurch entstehenden Kosten sind wir sofort Oberrock von dunkler Farbe, grauen Beinlloidere 8 Jn- und Auslandes dringend ersucht, denselben im dunkel; Nase: gelegen) Mand: gewöhnlich ; Bart:

zu erstatten bereit. einem Hute.

c 3, D Berlin, den 13, September 1842. Ä eet Steine aide ¡Theodor Christian Ro-

fung gefäll

Betretungsfalle anzuhalten und von seiner Ergrei-|bxaun ; Zähne: vollständig ; Kinn und : "e Anzeige zu machen. Das Signalement, licht und voll ; Gesichtsfarbe: Lefund; Geüag: lang- so weit es aufzustellen gewesen ist, ist angefügt, und tig ; besondere Kennzeichen : nicht bekannt.

Gti % : e ayr Kbnigl. Preof Kammergerihes- Inquisioriat, [bórilg- 5 5uf $04 guf van (Glenfe Bude las mar moe} esonders Darauf cu fmertiam gra

Allgemeine

reußis<e Staats-Zeitung.

“Wilh Zis aa s,

worden seyn. Es heißt, man Presse den Gegenstand von diese Neuerung unter: position zu soßen.

starb, ist gänzlich n der Stelle

eshalb aufgegeben wolle damit warten, bis die d ( allen Seiten beleuchtet habe, oder bis man

Inha lt. gefunden haben und d

Brief aus Paris.

Streit wegen des des Erzbischofs von Can- Verfahren in Afgha-

Deutschland und Frankreich. s Brüssel. ( ! Campine; fortgeseßte Polemik

Stockholm. Königliche Resolution Herzog von Leuch-

ahl. Schreiben aus Schreiben aus Luxemburg.

Amtliche Nachrich ne allzuheftige Op

Herzog von Orleans Bau der Kapelle, welche a bereits begonnen. Student der Medizin, Namens angeklagt, an der udwig Philipp zugeschrie- Er hatte sich nah Bel: en. Eine Frau, Namens und die am 14. Mai d. J. tjährigem Gefängniß ver:

Vermischtes. ilie; die Gener

in Edinburg. Zustand dee Fabrik -

nehmen kónne, ohne auf ei Das Haus, abgebrochen, und der desselben errichtet werden soll, hat eute erschien ein angeblicher Gauthier de la Génaudiere, ng der fälschlich dem Könige L benen Briefe theilgenommen zu haben, r aber ausgeliefert vord nmen gelebt hatte ner Briefe zu ach erschien ebenfalls vor Gericht. ndes úÚber die 4ten d. M. um fünf Uhr welche in Joinville (Departement rt, eine furchtbare Ex- Untersuchung ergab sich, nen Fuß lang und mit unter dem einen Bogen der ie Steine des Brückenbogens r Explosion. Es scheint, daß dies g der Maschine zu e>t; die im er sind wieder freigelassen

Großbritani worin der

terbury. nistan. Vermisch Belgien. Brüs Der Kölner

ischtes. el. Wein-Einfuhr aus vor den Assisen,

ombau. Schreib bahnen und die Canalisation der Über die Tariffrage.)

weden und Norwegen.

f das Norwegi sch

Verfertigu

en geflüchtet, wa ulle, mit der er zusa1 wegen Anfertigung je urtheilt worden war,

Das Commerce enthált Folge einer neuen Höllen - Maschine: Morgens fand auf der oberen Marne plosion statt. daß ein Kasten von eln und Eisenstü>ken gefüllt, Brücke befestigt gewesen war. utlih die Spuren de en ist, um die Wirkun

e Straf-Geseßbuch München. l. Oberbürgermei etternich.) S() eneral du Moulin.) Angebliche Unterhand! Schrel

in Bezug au Deutsche Bundesf tenberg. Ka\\ Mainz. (Fürst von M (Biographisches Über Spauien. d Handels - Vertrag (Jahresfeier des Unsicherheit der

Entde>kung

der Brúke, ) úber die Marne fúh Bei der sofort angestellten Weißblech, etwa ei

lungen wegen eines ben aus Madrid. isten - Unfug in Benicarl ;

Anwesenheit

4. September; Karl Landstraßen.)

Dombau - Verein. des Herrn Minister Mühler. F prinzen von Bayern,

Breslau. ischba ch. Abreise des Kron-

blos ein Versuch gewes prúfen. Die Urheber sind noch nicht entd genbli>e vom Maire verhafteten Personen

Reise-Skizzen aus Griechenland.

Ueber das Befinden der Herzogin hergestellt glaubte, lauten die ersonen ihrer Umgebung, noch âre daher sehr zu wün g der Prinzessin den die Luft im Ganzen si Alle Nachrichten aber stimmen

Paris, 10. Sept.

von Orleans, die man fast ga! neuesten Briefe aus Eu, von nicht vollkommen befriedigen daß eine fortdauernde milde Witterun ren Aufenthalt zu Eu gestattet, lsam erwiesen hat.

Amtliche Nachrichten.

Kronik des Tages.

haben Allergnädigst General- Secretair des L

d, und es w

Se. Majestät ( C E efonomie - Koll doch als hei

Berlin, Freitag den 16e@ September 1842.

rechthaltung der Ruhe sorgen zu wollen. Aus Manchester wird gemeldet, daß nur die Furcht vor der Militair: und Civil-Gewalt den Pdbel im Zaum halte, der noch immer zu Aufläufen geneigt \sey und mitunter nur dem wirklichen Einschreiten derselben nach: gebe. Auch in Merthyr-Iydvil fanden am Dienstage einige Un- ordnungen statt, weil die Besißer der Eisenwerke 100 bis 150 Ar- beiter, die als heftige Chartisten befannt sind, nicht wieder anneh- men wollten. Von diesen zogen 40 durch die Straßen und baten um Almosen. An ihren Hüten hatten sie Zettel mit der Jnschrift befestigt: „Jn England, einem freien und christlichen Lande, wer- den wir dem Hungertode preisgegeben, weil wir Chartisten sind.“ Auf die Ermahnungen der Polizei-Vorgeseßten nahmen sie diese Jn- schriften aber am Ende ab und gingen nach Hause. Jm súdlichen Staf- fordshire hat eine Zusammenkunft zwischen den Kohlengräbern und den Meistern stattgefunden, bei welcher Lord Dartmouth den Vorsiß führte. Die Kohlengräber trugen ihre Beschwerden vor und er- hielten nach einer langen Besprechung die Versicherung von Sei- ten der vornehmsten Meister, daß denselben abgeholfen werden solle. Es is also Aussicht vorhanden, daß alle Kohlengräber bin- nen kurzem wieder in ihren Gruben seyn werden. Jn einer Ver- sammlung, welche die Magistrats-Personen und Vice-Lieutenants der Grafschaft am Montage in Stafford hielten, wurden daher auch die Resolutionen des Lord Wrottesley, der darauf antrug, daß Konstabler zu Pferde patrouilliren sollten, um Úber die Auf- rechterhaltung der Ordnung zu wachen, als unzwe>mäßig und provozirend bezeichnet und von ihm selbst zurü>genommen. Vor den Assisen in Salford werden nun fast täglich die bei den Un- ruhen Betheiligten verhört und theils Deren theils zu Ge- fängnißstrafen verurtheilt, Es sind 90 Arbeiter in Salford zu zehntägigem bis achtzehnmonatlichem Gefängniß mit s{hwerer Ar- beit verurtheilt worden. Auch vor den Assisen von York standen am 5ten d. 150 Arbeiter und wurden theils zu dreiwöchentlichem bis achtzehnmonatlichem Gefängniß verurtheilt, theils freigelassen. Die Tory- Blätter gestehen jeßt ein, daß Lord Ellenborough allerdings den Befehl ertheilt habe, Afghanistan zu räumen, be- haupten aber, daß es dennoch {eine Absicht gewesen ey, {päter ge-

e Kraft des Königs zu rühmen, indern sich umgeben sehen wird. m Augenblicke so ziemlich stille und ein- itäten der Kammern hier geblieben ßtentheils zu der Session der General - Con: ments abgegan-

Dem zum giums ernannten nomie-Rath und Prof Charakter als La

Dem Sped Spediteur zu verleihen.

Jhre Durchlaucht die Frau Fürstin von Liegniß ist n Leipzig abgereist.

Der bisherige Ober:L Justiz - Kommiss \{heid, Altena un am leßteren Landesgerichts

Gesundheit und rúst der jeßt wieder von allen sei Hier is das Leben in diese Was noch a war, ist jeßt fast grd seils, die vorgestern en. Herr Guizot wird von C ewahrer bereits sich befindet.

earbeitet, die Vorarbe die in der nächsten Session zur Vorla welche die General-Conseils vor Allem telleftuelle und materielle chen Unterrichts,

aunschweigischen Oek überein, die

bisherigen Herzoglich Br pen S Lengerke de

ssor Dr. Alexander von Hek onomie- Rath zu ertheilen ; und

iteur Moreau - Valette das Prâdikat: H n Notabil

begonnen hat, in die Departe aen nach Eu gehen, wo der In den Ministerien wird úbrigens iten für die verschiedenen Geseß- e kommen sollen,

jeßt viel g Entwürfe, sind begonnen. Die F beschäftigen, beziehen Interessen des Volkes, der seit 1830 wirklich macht hat, auf Straßenwe besserungen erfreute und richtung von wird auch die eben o bestand der Findelhäuser neue Conseils vorgeleg als frúher, wo die Mei wird die Erfahrun be Jhnen vor einiger Zeit vo Commissairs hier gesprochen, leichterungen

andesgerichts-Assessor Ger stein ist zum and- und Stadtgerichte ( , mit Anweisung seines Notar im Departement des Ober-

rius fúr die L d PlettenbFrg Orte, und zum zu Hamm bestellt worden,

sich auf wichtige in auf den Zustand des öffentli skaunenswerthe Fortschritte in Fran , das sih nicht minder großer < weitere erhält, auf die Er- Schulen oder Bewahranstalten ; dann wichtige Frage über den Fort- der Erwägung der General: diesmal mit einem reelleren Erfolge nungen darüber so außerordentlich getheilt

Kleinkinder-

Bekanntmachung. schwierige als

Um irrthümlichen, durch verbreitete unrichtige Angaben her- u begegnen, wird hierdurch bekannt ge- rleichterung des Publikums nachgegebe- Kassen-Anweisungen in rekommandirten sichtigt, noch festgeseßt worden is, daß die bisherige < durch Jnhalts- Declaration die Ga- irgend beschränkt werden solle. < wie vor fúr alle derartige Sendun- welche vorschriftsmäßig deklarirt wer- der Absender durch Recommandation oder durch per Reitpost“ oder „per Schnellpost“ ausdrü>- erkennen giebt, auf diese Garantie verzichten

beigeführten Meinungen macht, daß bei der nen Versendun fen weder bea Befugniß der Versender, rantie der Post zu sichern, Garantie findet vielmehr na gen ohne Ausnahm den, insofern nich die Bezeichnung lich die Absicht zu

den 14. September 1842. General:P ost-Am t.

t werden, ob

n der Anwesenheit eines der den Auftrag hat, die r den Eingang der Bel: freich, die im vorigen Jahre besonders ßen Hochöfen: Besißer und Eisen-Pro- aufzunehmen und wo mögli in neues Blatt, die Legislatu das Ministerium auf, ie Wahrheit der Thatsache der An- mmissairs bestreiten wolle, sselben nennen.

d der Prozeß gegen en Ufers zur

sich zeigten, Jch

Belgischen andlungen wegen Er gischen Erzeugnisse in Fran an dem Widerstande der gro duzenten scheiterten, Ziele zu führen. E nun diese Angabe und fordert Wenn man d des Belgischen Co dieses Blatt sogar de Erst im Anfang die Verwalter der Verhandlun

re, bestatigt sich darüber

n Namen de des nächsten Monats wir Eisenbahn nah Versailles link olizeigerichte kommen. t über 150, und die Sache nimmt Grade in Anspruch.

und Jrland.

hatte die Königin E the zu sehr heftigen huld sey, daß der < die Landung der Königin so vóllig unvorbereitet überrascht wurde, reden, das eine Menge von Persôn- che selbst ein Resultat man es fúr gerathen, die Sache niederzu-

Anzei sstellung im Kön d am Sonntage den 18ten d. n 11 Uhr eröffnet werden, und an den

5 Uhr, Sonntags von 11 Uhr an be-

g e. iglichen Akademie-Gebäude un-

Die Kunst-Au M. nach been:

ter den Linden wir digtem Gottesdiensk u! Wochentagen von 10 bis sucht werden

vor dem Zucht der zu verhdrenden Zeugen das allgemeine Jnteresse im

Großbritanien

London, 10. Sept. verlassen, als es in dem dor Debatten darüber kam, wer eigentli Stadt-Rath, wie früher am 31. August Morgens Nach längerem Hin- lichkeiten zu Tage för herbeizuführen, fand

Mit dem sich so gebessert, daß kei Die Berichte aus o< unverändert. An e ewdhnlichen Gange, unter die Mehrzahl,

den 15. September

Direktorium und Senat der K Dr. G. Schadow,

dniglichen Akademie der Künste. tigen Stadt -Ra

onstantin Ghika, Groß- erwähnt, dur Wallachei, von Rügen.

Excellenz der Kaiserlich Russische Gene- deur des abgesonderten Corps der in-

Angekommen: Der Fürst C ban und Prásident des Abgereist: Se. ral-:Lieutenant und Comman neren Wache, von Reibniß, nach Warschau.

Divans der derte, ohne in der Sa

Befinden des Erzbischofs von Canterbury hat es ne Bülletins mehr ausgegeben werden.

den Fabrik - Distrikten lauten im Ganzen inzelnen Orten sind die Arbeiten wieder während an anderen noch ein Theil aus Mangel an Arbeitern t sind. Die Gegner der Fabrikherren wollen eil die Schuld dieses Zustandes der Dinge daß bloßer Eigennuß und úbertriebene Fällen veranlasse, den Arbeitern die ver- Erhöhung zu verweigern, die sie jeßt l : da in den meisten Handelszweigen der Ab- | Dichtung, worin er einer Sage Daß die Arbeiter binnen sehr Gerhard von St. Trond, Mitbegründer des Kölner Domes war.“ werden, nachzugeben, um nicht der scheint gewiß, indeß möglichen neuen Bewegung aufs

Zeitungs-Uachrichten. Ausland.

Frankreich.

Den neuesten Nachrichten aus Eu zu- twährend des be den mit den Ministern, Die Eisenbahn - Frage ódnigs mit den

er Fabriken, mit ill zu stehen genöthi um großen T en und behaupten,

Habgier sie in den meisten langte unbedeutende Lohn- sehr gut geben könnten, saß sich bedeutend gebessert furzer Zeit gezwungen seyn oth anheimzufallen,

Paris, 10. Sept. folge, erfreut fi und arbeitet täg m Besuche ildet den Haupt Mitgliedern des

an versichert, es sey die Rede ehenden Pairs - Ernennun lden, Dieser Plan soll

< der König for sten Wohlseyns

lich mehrere Stun in dem Schlosse befinden.

egenstand der Konferenzen des man doch all- *) Hierunter sind auch dicienigen Deutschen Weine mitbegrifen-

ner Hut, wie | die aús den Niederlanden in Belgien eingeführt werden, inden!

gemein vor einer ; nsrichter in Staffordshire in einer | Rheinweine zum Theil diesen Weg nehmen ; an!

denn unter Anderem N M e altenen Versammlung beschlossen haben, durch ge- | auch Bordeauxweine aus den Patrouillen zu Pferde in allen Bezirken für Auf- | Rotterdam in Belgien an,

davon gewesen, bei der bevor- e Bank geistlicher Pairs zu igen Widerstand im Kabinet

von ihnen geh meinschaftliche

gen Kabul zu marschiren, auf welche Behauptung die Whigblät- ter mit Spott antworten. Die M orning Chronicle, weit entfernt, die beabsichtigte Räumung Afghanistan?s in Zweifel zu ziehen, droht sogar mit einer dentlichen Anklage Lord Ellenbo- rough’?s. Die Truppensendungen nach Ostindien und China sind übrigens immer noch sehr bedeutend, Die Times bemerkt in einem ihrer lezten Blätter: „Obgleich wir die Auslieferung unse- rer Gefangenen durch Akbar Chan als das sine qua non fúr den Abschluß einer Uebereinkunft halten, und obgleich wir auch geneigt sind, zu bedenken, daß, sobald diese Gefangenen in unseren Hân- den sind, weiter wenig Grund vorhanden is, in Afghanistan Krieg zu führen oder dort eimen Fuß Landes zu beseben, so können wir doch nicht mit einem unserer Kollegen úberein stimmen, welcher be- hauptet, es sey gleichgültig, dur< welche Mittel diese Befreiung bewerkstelligt werde. Die Britische Regierung is verpflichtet, der ganzen wilden und civilifirten Welt zu zeigen, daß ein Britischer Unterthan nie von seiner Regierung verlassen wird.“

Der sechswöchentliche Durchschnittspreis des Weizens is auf 58 Sh. 1 Pee. gefallen, und man sieht einem noch niedrigeren entgegen. Der Eingangs-Zoll ist 14 Sh.

Das Holländische Dampfboot hat vorgestern wieder 35 Stü>k schönes Rindvieh aus Rotterdam hierher zu Markte gebracht. Auch Geflügel aller Art brachte das Dampfboot mit.

Belgien.

Brüssel, 11. Sept. Bei dem Streite, welchen die Gleich- stellung des Zolles auf Deutsche und Französische Weine hervor- erufen hat, dürfte es von Jnteresse seyn, die offiziellen Angaben ber die Wein - Einfuhr in Belgien aus Deutschland und Frank- reich zu erfahren. Es wurden nämlich eingeführt :

Franzöósishe Weine. Deutsche Weine*).

Jm Jahre 1836... 63,965 Hectolitres....- 5,823 Hectolitres. I ee 65,650 D E HN 3,794 » A0 ee 80,502 Us 9,220 » B09. 66,998 D G 3,450 » 1840... 73,005 A Gs 4,496 » 4841... 86,648 » 4 0, eO »

Jm Ganzen 435,968 Hectolitres. 20,463 Hectolitres.

Hierzu bemerkt der Jndépendant: „Die Weine, auf welche der Beschluß vom 28. August Anwendung findet, sind ganz ande- rer Art als die Französishen Weine; diese können jene niemals erseßen, uud ein Unterschied der Zölle würde auf die Vermehrung oder Verminderung der Consumtion durchaus keinen Einfluß ha- benz sie haben ihre besondere Eigenschaft, ihre besondere Consum- tionz die Franzósishen Produzenten sind dabei völlig unbetheiligt. Man muß übrigens bemerken, daß die gleichmäßige Behandlung keinesweges ein neues System is, denn niemals, \o viel woir wis- sen, haben die Franzdsischen Weine in Belgien geringere Zölle be- zahlt als die Deutschen Weine; die Konkurrenz war völlig frei, und es is daher leicht, die Resultate derselben zu würdigen.“ Das Journal de Bruxelles sagt: „Die Festlichkeiten in Köln sind ein wahrhaft denkwürdiges Ereigniß für Deutschland. Nichts is nationaler als das Werk, welchem der Preußische Mo- narch so edelmúthig seinen Namen beigesellt unter der begeistern- den Zustimmung der großen Deutschen Völker-Familie. An die Vollendung des Kblner Domes knüpfen sich die schönsten Erinne- rungen wie die glänzendsten Hoffnungen. Auch ein Belgischer Dichter, Herr van Hasselt, hat das Ereigniß besungen in einer folgt, nah welcher ein Belgier,

dic dererseits kommen großen Entrepots in Amsterdam und