1842 / 273 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

der Fabrication | auch angeord: Lokalitäten fontrollirenden Zoll: ende Entschädigung von Sei- der Fabrik-Gebäude, ihre Bü- Diese-Anordnung, welche eine erleich: we>te, scheint aber in ihrer Ausfüh: oßen, so daß die Regierung sich Wohnungen für Sie wird dies

so wie die Beaufsichtigungs - Weise Verschleißes gerege daß, wo mögli<h îin eingeräumt werden

Beamten, versteht sich geg ten des Staats an ay Ei reaus aufzuschlagen hätten. terte unmittelbare Aufsicht bez auf Schwierigkeiten zu stoßen schen wird, súr Herrichtung von Beamten selbs Sorge zu tragen. dem Schmuggel mit dem Rübenzu>er, der in ohne verskeuert zu seyn, in den Verbrauch fam,

den Fabriken selbst, in denen die gegen gebühr genthümer

fremde S taaten würde die weite

tanten POVECD:

wohl genöthigt ihre Douanen- thun müssen, um großen Massen, ein Ende zu machen. nicht unbetr die Angriffe D sen, die dem Finanz-Minister vorwarfen,

âchtliche Summen verloren, und. nebst dem auch noch der Vertheidiger des Kolonial-:Zuers hinnehmen müs: er begúnstige unter der | Operationen derse anhängigen Untersuchu Geseke nicht mit zu Werke, MES da es der Finanz-Verwaltung, die in doppelter D lich und materiell bei der Sache interessirt is, mit dem Vollzuge | derselben Ernst ist, so wird die angedeutete Maßregel ohne Zwei: | fel Pla6 greifen mússen.

Die Schwierigkeiten, mit denen die Zu>erfrage auf allen Seiten umgeben is, sind so groß, daß man si< nicht wundern | darf, daß das Miniskerium nur mit größter Umsicht daran rúh- | ren will. Jn den General - Conseils der Departements, wo die | ßes musikalisches Fest gegeben, Lebensmittel, De>en und Kleider | unter die Armen vertheilt; die Kinder, etwa 900 an der Zahl, | | waren auf den Spielpläßen versammelt, wo Kuchen und Er-

frischungen, nebst Zetteln für Verabreichung von Lebensmitteln für | eine gewisse Zeit, unter sie vertheilt wurden.

Rúbenzu>er - Jndustrie ihren Hauptsiß aufgeschlagen hat, ist die |

tonnte, zu Gunsten dieser entschieden worden, da nicht blos die Rübenzu>er - Fabrikanten selbsk, sondern auch noch zahlreiche an: | dere Personen und Jnteressen, zumal der Landwirthschaft, die nun

dersclben in | theiligt und |

es gegenwärti litisch ai} al politischer Beziehung | hat das Unglü>k gehabt, daß, indem er zu Hungerford von einem | auch die sorgfältigste | 9 geh à gerfi n eine

aus; die Franzdó-

kehr mit den Koloniee

ihr aber auch die einzige Pfla trosen, wenn im Falle eines in größerer Zahl bedürfen sollte. chen Seemacht gewissermaßen v

auf beiden lastenden Uebel | wand in dem Schiffe. 498 Mteenschen geborgen. Commandeur des Schiffes, Capitain

Mandal angekommen ift.

Andererseits wol:

ehler begangen, Darmstadt, 28. Sept.

abschneiden mußte. Zwickau,

Die Regierung wird

wenn beide

die Absicht tigen Theilen und 5

j nichts Anderes thun Gleichstellung der Auflage auf schlagen. „Nur dieses System hat er Kammer eine hinlänglich starke Majorität

und Jrland.

Lord Ashburton ist an Bord der September New-York verlassen hat, war heute s{<on im Mini: | Auch der Lord - Lieutenant von

us den D i e hier eingetroffen. ?en Deutschen Bädern zurü h:

Roß befindet i mit seinen beid um dieselben auszubessern. Di „Terror“ waren nämli Der Capitain hat dor Anstellung von Beobachtung ___ Die Great Western D jeßt auf der dortigen Rhed rößte nicht nur aller Dampfschiff aupt werden soll. Dasselbe wir als das lângste Englische L sein registrirter Gehalt wird 3200 T es, abgerechnet den Raum fúr seine Ma Kohlen und für 1200 Tonnen Waaren h Mit Ausnahme der drei oberen wird es ganz aus Eisen bestehen, nen dazu verwendet werden. nen (bis jebt hat fein Schiff über z fraft und drei Dampfkessel führen, os Wasser ug cyn, und der au ist schon sehr fortgeschritten. Unternehmen scheint kaum zu bestätigen, n von Londoner Journalen gemeldet worden,

r Entde>unggsreise nach auf den Falflands:Jnseln, ungsschisfe „Erebus“ und f einander gerathen, n errichtet und ist mit

gnie in Bristol läßt bauen, welches das n aller Schiffe übec- Fuß länger

dem Súdpole sich E seine

< zwischen Eisber Observatoriu

en beschâftig ampfschiff}s-Compa

inienschiff, 51 F

inen, für 1000 T enden Plab >e und der Kaj von welchem Metall 1400 Riesenschiff wird vier Masch

2590facher Pferde- 200 Ton-

Madrid, 19, repartirten Schach auf 12 M n ee n schreibt nach Algier auf baa ie

ier ein neu Trono, erschien

so aufgeklärt

wei) von je deren jeder wird „the Great Britain“

nâmlich daß die Transat-

2062

lantischen Dampfschiff - Gesellschaften, und namentli Western-Compagnie, bei ihrem Geschäft so bitteren ten, daß sie an die Einstellung ihrer Seefahrten dâch Bestimmung des „Great Britain“ ist Übrigens noch nicht ausge- | Englische General: Kon ie Times wünscht ihn zu Fahrten um das Vorge birge der guten Hoffgung nach den Plaereien des Landtransports der Jndischen Post durch u entgehen, Dieses Blatt glaubt, das Schiff würd, ahrt um das Cap bis zur Ganges -:Mündu in 35 bis 40 Tagen zurü>legen können, was jeßt ungefähr au die Dauer des Postenlaufs von Bombay Über Aegypten nah Mar- ar es e a orr N Ms wee mit seiner unge- 1 h f euren Dampfkraft is 1 eilen in der Stunde od e | $ - Der Staatsschaß hatte bisher auf diese Art | schnittlich 12 bis 13 Meilen fahren kdnnen, während die s E i Ra E S orientalischen Dampfbdte nur 8, die Transatlanti fähr Z De F A machen. | 1 | as neulich erwähnte Gerücht von einer entde>ten Charti- Hand die Rübenzu>er-Jndustrie, und gehe bei Beaufsichtigung der | sten-:Vershwörung gegen das e der Königin und E lben und dem Vollzuge der darüber bestehenden der erforderlichen und pflichtmäßigen Strenge | sollte nun die neueste Ordonnanz be eziehung mora-

mmtlichen Arbeitern wurde ein gre-

Dampfboote landete, sein Fuß zwischen den Bord und den Damm | Fürsten ist gerieth und so schwer verleßt wurde, daß das Bein abgenommen | sey es aus werden mußte.

Dánemark.

aber ohne Dampfkraft sehr schwierig seyn dürfte. Anderem für mehrere hunderttausend Rubel Segeltuch und Leines Im Ganzen sind nun, so viel man weiß, Es bestätigt sih, daß der 60jährige Treshin, mit sciner Frau in | al e Dort befinden sih nun im Ganzen | 12 Offiziere von 35. Uater ‘Anderen is auch die Sparkasse der | Schiffs-Mannschaft, 12,966 Rubel Banco enthaltend, gerettet wor: | Nachrichten von der Persischen Gränze: „Gegen Ende des l n Re ; | Juli griff cin Corps von 5900 Persern in der Umgegend von Ba- so weit es die Matrosen betriffc, sich die geseßlich bestimmte Ver- | jazid ein isolirtes Detachement von 200 Mann Türkischer Kaval- d Diese, obgleich dur< eine ihnen mehr als doppelt úberlegene Macht überrascht, warfen den Feind mit Ungestúm zu- rú>, schlugen ihn vollständ weit bis Ovadschik, und cine noch

| den, fúr deren Rettung die Berger auf den Lohn verzichtet haben, gútung bei der Russischen Regierung vorbehaltend.

Deutsche Bundesstaaten.

: | : Se. Hoheit der Prinz Alexander von Hessen und bei Rhein ist heute früh von Set, Petersburg zum Besuch am Großherzoglichen Hofe hier eingetroffen.

j Sept. (Leipz. Z.) Bereits am 20, August wurde mit dem Bohrloche am Raschberge in Schedewißer Flur auf dem von dem Professor Breithaupt kontrahirten Kohlenfelde in der Teufe von 188 Ellen ein Steinkohlenlager erbohrt, welches sich in einer Gesammtmächtigkeit von 3 Ellen 18 Zoll, nämlich eine Schiefer-Thonlage von 1 Zoll mit eingerechnet, zeigte und aus scbóner, ganz reiner ‘Pechkohle besteht, welche nah des Professors Plattner chemischer Analyse aus 57,0 festem Kohlenstoff, 37,8 flüch- unverbrennlichen Erden besteht. erschrotete man 10 Ellen 8 Zoll unter der Sohle des ersten Fund- flôßes ein zweites 1 Elle 8 Zoll mächtiges Fldß, welches grdßten- theils auch sehr shóne Kohle enthält. zeigt immer noch günstiges Kohlengebirge.

Schweiz.

__ Neuchatel, 24. Sept. Jhre Majestäten der König und die Königin von Preußen, welche gestern in Moutiers : Granval Ubernachtet haben, dürsten heut Nachmittag zwischen 2 und 4 Uhr im Fürstenthum eintreffen,

Am Mittwoch Abend is der Königlich schall und Jntendant der Königlichen Gärten, hier angekommen.

Ueber die am 22sken d. M. hier eröffnete, von dem Comité der Gesellschaft der Künske veranstaltete Kunst : Ausstellung be- merft der hiesige Conskitutionnel: dem erhabenen Souverain, der sich in diesem Augenbli>e unserer Gränze nähert, nicht den Glanz der Feske und den Pomp Fkrie- gerischer Schauspiele zu bieten vermag, so wird es ihm doch we- nigstens beweisen kdnnen, daß unter seiner Friedens blühen; dies wird unstreiti für das Herz eines Fürsten, der bei j glänzende Weise als BeschÜßker und Freund dersel

Spanien.

Sept. Es isk jest gewiß, daß die auf Madrid goziirt worden sind. Der ursprüngliche illionen reduzirt, 3 Millionen bleiben im welches sie ausgeben wird.

ahon, daß die Auswanderung von dort gende Weise zunimmt.

e n noEctss und

e n seine

le wieder so übe pn

, wie unter Karl

l

die Great | haden hât- |

eerd verdrängt wurden, hier eine Wie aber in der trüben Zeit Po- Jahrhunderts die in diesem Reich | d Gemeinden vielfache Drang- auch die Gemeinde Zahre 1742 kein sige Kirche zerstört und die eben waren, e beschloß demnach die Gemeinde, fs festlichste zu feiern, te Lebe und Anhänglichkeit an ihre Kirche hen Glauben an

Provinz Posen, Dr. Freymar Ober - Prediger Altmann aus Rawitsch, | intendenten und neun evangelische Prediger der der Kreis-Landrath von Mob wohnten, auf die te Einladung, diesem Feste bei, welches mit einer begann und mit einem heiteren Mahle endete. | zum Gedächtniß dieses Tages mehrere Weihge- |

Serbien.

schen Gränze, 16. i Serbien bat Tae (A

ges von ihrem heimathlichen H Zufluchtsstätte gebsfnet lens während d bestehenden prote sale zu erdulden hatten, \{yn diesem Dru, efeiert werden, we Protestanten zum gr größerer Freude und den 4, September d durch ihre unversieg ren protesta Bischof de Kreis - Superinten zwei andere Sup Umgegend und an sie gerichte firhlichen Feier Die Kirche hatte schenke erhalten.

G R Lamartine's Vert

Kolonieen , Völker ,

Von der Túrfki Produzenten.

/ . Z.) Der die Reise nah Konstan- zum 24sten eintreffen dürfte. rsten Michael begleiten ihn, heute noch zwei andere nach, Anskrengungen aufgeboten wer hl des Alexander Pet

es 17ten un stantischen Kirch

- | finopel angetreten, wo er bis

ndien verwendet, um dadurch rdnete des

Die Fürstin kurz es scheinen in den A sollen, um rowit u binter- Wenn nicht alle Zeichen Ray so an bei der Pforte shon in Bereit- chen Serbischen Regierung mit ach Konftantinopel gesendeten Couriere f dem Rückweg nach Belgrad be- onsul den Bosporus Besiß von dem Ser

es fonnte im

tambul alle

die Bestät Mit um so

ößten Theil vertr

itles Strebe Theilnahm

| ist der Bestätigungs - Ferm | schaft, und die von der

| werden sich viellei schen nur unge: | finden, bevor der | einmal Alexander Petrowitsch | genommen, is er von dem Gro ! einer deshalb | dann haben wir ein neues sait a | vor dem Magisirat in Southampton | wird von der Times für ein eitles Mährchen erklärt. Der Ge- | egnen, und | würzhändler Pearce soll jene falsche Anga | bei seinen verzweifelten Vermdgens-Umst dieses Mittel zu retten, Der Bradford Observer meldet, | großen Flachsspinnerei-Fabrik Marshall und Sohn bei dieser meh- | rere ausgedehnte Schulgebäude und ein bequemes Haus für einen | Schullehrer errichtet haben. dffaung dieser Schule statt;

erreicht. Hat Menschen mit fceun

bischen Thron ßherrn in seinem Best bestätigt, hne Waffengewalt wird sagen, in denen sie

( ccompli, das i nicht rú>gäângig gemacht werden kann. P Folgen der ger das seyen innere Angelegenheiten ihres Reichs, be gemacht haben, um | fremden Einfluß verbitte, und wenn Rußland nicht vermdge nden sich vielleicht dur< | nes Schußtrechts entscheidend einschreitet, so möchte die

| des Fürsten Michael eine verlorene seyn.

daß die Eigenthümer der | bien,

Es giebt Viele in Ser- ien, welchen Serbiens Selbstständigkeit am Herzen liegt und die ein isolirtes Einschreiten der Nordischen Macht bei weitem mehr , | verabscheuen würden, als das an Michael verübte Unrecht. Sollte Vor kurzem hatte die förmliche Er: | daher die Gemeinschaftlichkeit des Verfahrens, welches durch die von den vier Konsuln der Großmächte unterzeichnete Erklärung vom 7ten d. eingeleitet ward, im Schoße der Mächte selbs von end einer Seite deecavouirt und wieder aufgehoben werden, so re es wohl das beste, das bereits Geschehene fortbestehen zu Denn unter welcher Aegide auch Alexander Petrowitsch | ein i le V Ungefähr 750 Ar- den Serbischen Thron besteigen mag, das eine scheint durch viel- einmal in jenen Theilen des Landes eine dieser Jndustrie entspre echt "Mulieen A E Bn Un Bots | MUge Qevgetse Fast auser L 2 pre: | er e N "de. 2 d chende Richtung genommen hat und durch Zerskdrun y T iee chie: Ses Mete | AUNAE unberechenbare Verlegenheiten kommen würde, dabei durch Frâftige Fürsprecher in den Departemental:Räthen vertreten mr Ytiemand wird auch leugnen wollen, daß die Runkelrüben- | oder vielleicht noch dfter zu veranstalten, Zu>er-Fabrication in national-ökonomischer und in Frankreich be- sonders bei gewissen Eventualitäten, wie z. B. im Fall eines Krie- ges mit England, der ihm die Verbindung mit seinen Ko- | lonicen abschneiden, vielleicht, ja wahrscheinlich, digen Verlust bringen würde, auch in von der höchsten Wichtigkeit sey und also Beachtung verdiene: allein die Argumente, welche die für ihr Produft anführen, sind nicht blos eventuell, sondern auch jeßt schon und zu aller Zeit, gewichtig ; Zu>er macht fast die ein: zige Rükfracht der Französischen Handels-Marine bei ihren Fahr- ten aus den Kolonieen nah dem Mutterlande Handels-:Marine aber hat nur den einzigen wichtigeren Ver- n; nehmt den Zu>er weg, so hat dieser so gut als aufgehört, und sie selbst geht zu Grunde, mit | schule zur Bildung geschi>ter Ma- ges die Kriegs-Marine solcher die Zukunft der

idigung der vorwiegend indu- endenzen unserer Zeit.

on des General-Conseils des Departements von Mâcon eine öffentliche | Präsidenten, Herrn Eines der Mit- ere, hielt eine | ür industrielle

Während der Sessi Sadône und Loire hielt die Akademie Situng, der das Ge : von Lamartine, an der Spiße, glieder jener Akademie, Rede, in welcher er die vor Bestrebungen heftig tadelte, theidigung jener Bestrebungen auf, urtheilen, ob der große Dichter in na lede Vertheidiger der materiellen Jnteressen gewesen ist : *)

„Meine Herren! i i

Fh wünsche im Namen des Conseils, welches ich trete die Ehre habe, einige Worte auf die scharfsinni tungen, die Herr von Lacretelle ú u erwiedern. f : meinen Herrn Gegner bitten, dur< dasjenige, was ich sih nicht beleidigt zu finden.

sich ausdehnt , den Gegenstand des Úbertragen.

Eine andere Thatsache:

neral-Conseil mit seinem beiwohnte. lle der Jün herrschende Neigung

è i : Ber: | / , Herr von Lamartine trat zur B | dieselbe wird im Nilschlamme

Hälfte der Schiffe des Mittelländischen Meeres damit beschäftigt, die Baumwolle des Nils nach Europa zu transportiren. Dies if noch wenig: der neu sih ergebende Reichthum der Baumwollen - Kultur, dfnet der Politik die Augen, und man erinnert sich pldhlich, daß die die vom Handel mehrere i Weg nach Jndien ist, und stellt die Ver- |

Herr von Lacrete

und die Leser mögen selbst |

weifel, daß dieser junge Mann ei- T A s chstehender Rede ein würdiger |

] | i : ndigen, fast unbeugsamen Charakter besigt, der sich sagt ues darate Fife Ton Cs Arbeiter | schwerlich zum E kflaven des Auslandes herabwürdigen wird. Jm- | elne Rede, welche von den edelmüthigskten Gesinnungen zeugte; er | merhin betrachte man die Vorfälle in Serbien mit Einschl

| sprah seine Absicht aus, solche Festlichkeiten einmal im Menat | y i E A Sand ais

Landenge von Suez, | essen blieb, der kürzeste W ung beider Kontinente wieder her. i Eine dritte Thatsache endlich. Vor etwa funfzig Jahren ent- | lischer Maschinist die unberehenbare Expansivkraft des | ers, und erfindet die Dampfmaschine .… it ) Resultat der erwähnten drei industriellen Begeben- | schen dem Fabrikanten und dem Arbeiter, , zwischen der freien Ar

hier zu ver- en Betrach- ber die Gefahren der Jndustrie an-

ihrer bevorstehenden Sanctionirung von Seiten des Sultans als | | z J ( Wenn alle Fabrikbesiter | ein schreiendes Unrecht, als eine freche Gewaltthat gegen den | solchen Geist bethätigten, würden wir gewiß ein freundlicheres Ver: | Fürsten Michael, aber man vergesse nicht, daß es sih hier um | hâltniß zwischen den Fabrikanten und Arbeitern wahrnehmen, als | die Wahl des geringeren von zwei Uebeln handelt: isolirte Jn- z j tervention einer Macht oder Anerkennung vollbrachter Thatsa- er Sohn des General: Lieutenants Sir Henry Hardinge | chen. Nach und nach is die Zah! der aus Serbien nach Sem- lin geflüchteten Personen bis auf 200 angewachsen, die Kasse des nzlich erschöpft ; die flúchtige Partei des Fürsten hat, echtsgefühl oder im Schre>en und -in der Eile der lucht, die dófffentliche Kasse in Belgrad unberührt gelassen, und | N e MTIs Thaler fielen so e die Hand des siegreic;en s i | Wutkschitsch. er junge Fürst selbst besißt wenig Vermögen und Kopenhagen, 26. Sept. Jhre Königlichen Hoheiten der | befindet sich jeßt it Vei Sedan i Kronprinz und die Kronprinzessin sind in Begleitung Zhrer Kd- | genheit. nigl. Hoheit der Großherzogin von Me>lenburg:Streliß am 22sten | Nachmittags in Odense angelangt. Am 21sten is die Stände-Versammlung in Roeskilde geschlos- sen Bus Ch | ) us Christiania wird unterm 23sten gemeldet, daß man s ab. M L I E Bo n e D Mas: Sai aA will, das: Wra> des E andaËn Russischen } s nen, nienschifss „Jnge S i i daß die Kolonieen eben o gut als die Rübenzuer-Fabtikanten in : M a R e D I E I N ihren Klagen die Gränze der Wahrheit überschritten haben, und daß die wirklichen Ursachen ¿um großen Theil ihnen selbst zur Last fallen, während fie dieselben einzig dem System der Verwaltung Schuld geben möchten.

__ Bei der Rübenzu>er:Jndustrie in Frankreich is es gegangen, wie bei allen anderen Jndusftriezweigen : die Schwindelei, die Sucht nah plößlichem großen Gewinn hatte sich derselben bemächtigt, und wenn sich die übertriebenen Hosfnungen, die man sich auf solchen gemacht hatte, nicht in ihrer vollen Ausdehnung verwirk- | lichten, so fann man dies nur natürlich finden. len die Fabrikanten die ungeheure CTontrebande, die sle trieben, um der Bezahlung der geseßlichen Auflage sich zu entziehen, nicht ein- gestchen. Die Kolonisten aber haben den großen daß sie die Anpflanzung des Zu>errohrs, mit einer ans Unglaub-: liche gränzenden Ausdehnung, selbst auf solchem Boden vorgenom: men haben, der, vermöge seiner natúrlichen Beschaffenheit von vorn herein jede Hoffnung auf einen mit den Kosten des Anbaues in E S stehenden Ertra le wollen nun die Folgen des von ihnen selbst gemachten Fehlcrs auf Rechnung der Regierung schieben. err wahrscheinlich, einem von ihr gegebenen förmlichen Versprechen nachzukommen, in der nächsten Session ein definitives Gese über die Zu>ker-Frage vorlegen. Man mag aber die Sache betrachten, | rwoie man will, so wird sie zur Befriedigung aller Jnteressen, und Zndustrieen aufrecht erhalten werden sollen, wie es des Ministeriums zu seyn scheint, können, als den Kammern die Rüben- und Kolonialzu>er vor die Aussicht, in d für sich zu vereini

Großbritauien

London, 24. Sept. gatte E, die am 5 zu Spithead angekom der Kolonieen be Jrland, Graf de Grey, rend, wieder

s F

gestellt hat,

de>t cin Eng siedenden Wass

Was ist das l die im nämlichen Jahrhundert zusämmenfallen? Das Resul- den Ausdru, ist eine zweite Schdpfung | politischen, moralischen und merkantilishen Welt. die Verschmelzung der Sprachen, der Volks- der Religion und der Fnteressen. Für die ge- sammte Menschheit erwächst daraus eine Vermehrung der Kräfte und der Einigkeit, deren Folgen neir Gott berehnen fann. Endlich kann daraus die von so vielen Welteroberern und Philosophen seit Jahr- aber nie erreichte Universal - Monarchie hervor- gehen, ih meine nicht die politische, sondern die Universal-Monarchtie

er Fntelligenz, des Handels, der Fndustrie und der Fdeen.

Dies, meine Herren, sind die Wirkungen der Fndustrie. Die ver- schiedenen Zweige der Fndustrie bilden die Stufenleiter, auf welcher die Civilisation ein Jahrhundert -nah dem anderen, cine Entde>ung na der anderen sih empóörhebt. Dürfen wir jeßt es wagen, die Jn- dusirie zu verdammen, sie einzuschränken und zu hindern? Wohl weiß < es, daß eine solche Jdee in einem Manne von hohem Verstande wie Sie nicht emporkeimen fann, und daßadie Klagen, die Sie gegen

ndustrie heute hier cetbi@la lieg 4 ts s cin Spiel ihres s sind; aber es ist gefährlih, mif de Männern Jhres Gleichen wird alles als Ernst aufgenommen, und wenn dieselben mit ihren Zeitgenossen einen Scherz treiben, so laufen sie Gefahr, ihnen einen Ferthum cinzupräget; :

Was is nun aber im Grunde Wahres att der Sache? Daß die Welt sih umgestaltet und immer industrieller und demokratischer wird: | cins ift die Folge des anderen. die Facta unserer Zeit leugt

und schweren Probleme, we ! ta i, Soll man unsere A-beiter aufhalten, und die fortschrcitende

der Massen zurükschieben, unsere Werkstätten zuschließen, und unsere Maschinen zerstd-en? Nein; man muß den Muth haben, Zeit anzunehmen, und dieselben zu über- Que der E N eit A ge-

samen Anstrengungen entstanden. Die Welt wtrd inoutiriel; nun, Vir i Viidatit “ine Seele, um O Gebrechen die welche sie bei Völkern, deten C

fai E ut:

Als ich ihn so eben mit industrielle System bekritteln u erinnern, daß Fean Jacques | alls mit vielem Scharfsinn und Fuhlosigkeit der Künste und die Gefahr der Wis- senschaften vertheidigt hatte. Ein solches Paradoxom ift vershwun- den; doch der Name des unsterblichen Schriftstellers i geblieben, und nachdem Frankreich den erhobenen Vorwürfen des großen Philosophen, der dadurch den s{hdnsten Ruhm unseres Vaterlandes angriff, die ver- akte, schritt es dessenungeachtet noch mu- Bahn der Wissenschaften und des Gente's | Fortschreiten ganz Europa mit sih. Eben so werden es auch wir machen, nachdem wir die Anklagen unseres gegen die Fndustrie isenbahnen

sagen werde, l eben so viel Geist als Beredsamkeit das hdrte, konnte ih ni<ht umhin, mich Rousseau cines Ta Beredsamkeit, die

tat davon, erlauben sie mir der geographischen, po Das Resultat davon ist, stäâmme, der Sitten,

es und zwar eben

efolge în großer Verle: r

diente Würdigung gezollt h thiger und rascher auf der fort, und zog in seinem

hunderten geträumte, Türkei. Konstantinopel, 7. Sept. ultan den Pascha von Aegypten, Mehmed Ali, „einen der älte- en Wesire der hohen Pforte, in Rüsicht auf seine Hingebung nd seinen Diensteifer“, zum Groß-Wesir ernannt, Der Hatti: cherif, in welchen dies verkündet wird, isk in den shmeichelhaf:- esten Ausdrü>en abgefaßt und dem Bevollmächtigten Mehmed li’s, Sami Pascha, nebft der Großwesirs - Decoration úÚbergeben orden. Es versteht sich Úbrigens von selbsk, daß die neue Wlrde in bloßer Titel sey, indem Mehmed Ali nach wie vor in Aegyp: en bleiben wird, und der wirkliche GBroßwesirats-:Posten bekannt: < dem Mehmed Réuf Pascha übertragen worden, Briefe aus Erzerum vom 15, August enthalten folgende

Es bestätigt sich, daß der eben fortfabs und werden versuchen, Tombinationen ein Mann wie der

der so viel Frische Denkens bei voller Reife des Verstandes in einer mehr pastoralen Civilisation betrauert sich selbs gar maleris<h ausdrückt, unseren Maschinen

vorwirfr, daß sfe mit ihrem schwarzen Rauche die heitere Bldue sei- } nes Himmels trübten, oder sich darüber beklagt, daß die langweiligen ahnen die wellenartigen, reizenden Krüm- Wege durchschnitten und der Landschaft Wenn man vielleicht auf einen so weigert sih der einzustimmen ;

ren, unsere mechanische

der vor uns sicht, so viel Lebhaftigkeit des sich vereint, und, wie er

des Geistes und

ye

Es sind unter si h den Verlust

geraden Linien unsecer Eisenb mungen sciner Pfade und die ganze feühere Poesie rauben. Augenbli> zu solchen dichterischen Klagen lächelt , so hohe und ernste Verstand des Staatsmannes/ darin e denn selbs unter dem allein poctischen Gesichtspunkte findet der Ver- stand eine hdhere Poesie in jenem fieberhaften Treiben der industriel- len Welt, welche die Metalle, das Wasser, das Feuer, die Elemente Werkzeugen des Menschen bildet, als in der Un- nwissenheit und der Uufruchtbarkeit oder in jener kontemplativen Ruhe der Natur, welche die Werke Gottes durch das Werk des Menschen nicht zu vermehren weiß. 6 Sie haben, mein Herr, als Beleg ihrer Ansichten gegen die Fn- dustrie den Namen des großen , modernen Dichters Großbritaniens angeführt. Wohlan! der Zufall will, daß Sie durch das Zeugniß der Autorität, welche Sie anriefen, verurtheilt seyu sollen. Sie haben die Werke Lord Byron's nicht ganz gelese ter den Noten seiner unsterblichen „Pilgerschaft‘/ gefunden ha- ben, daß die Frage, die wir hier erdrtern, von ihm ga gen Sie entschieden worden ist. i rühmten Dichter, was nah dessen Meinung poetischer wäre: die Er zeigte mit dem Finger den Ocean und seßte hinzu: Fch frage Sie meinerseits, was is poetischer von beiden , dieses leere, na>te, einsame Meer, welches nur von Wilden Baumstamm durchfahren wird, oder jene Meeres- Segel wie Wolken den Him- ausende von disziplinir=-

| leristen an.

alle zu lebendigen Bewegung

und verfol thätigkeit, der U

Die Perser hatten in d größere Anzahl Verwundete, unter dener ihr An- Die Türken verloren nur 5 Mann. in Folge dieses Gefechts in der Nähe von Bajazid nichi mehr fúr sicher hielten, so zogen sle sich zurú> und verließen ie Haupt- Stellungen, die sie seit einiger Zeit inne hatten, um sich zvei S tun- den weiterhin aufzustellen. Das Hauptquartier ist nunmehkn Bajazid, wo sich am Ende des Juli 6000 Mann regulairer “Jnfanterie und Kavallerie und fast eben so viel unregelmäßige Außerdem hatten die Kurden der Distrikte Bajazid, Musch und Wan die Waffen ergriffen und man erw Augenbli> 5000 Lasen, die von Trapezunt abg Endlich war noch ein Artillerie - Corps mit 12 Konstantinopel , welches in starken Tagemärschen a

marschirte, am 12ten in Baibut angekommen. Am

war Mustapha Sabri von Erzerum nah Bajazid ab das Kommando der Túrkischen Armee zu übernehmen.

ten ihn drei Stunden esem Gefechte 30 Todte

die Schwierigkeiten unserer Die großen Forts

Da die Yerser sich so gebt der Hartherzigkeît, i hervorbringt, zu verhindern. Sie haben die Aufmerksam und das Elend der a bei cin Wort des ri litischer Au O! dieses Wort, glauben das Zeugniß aller metner

n, denn Sie würden sons un-

und gar ge-

Man fragte cines Tages den be-

Wissenschaft oder die Natur.

im ausgehdhlten bucht, die mit Schiffen bede>t is, deren mel umschatten, und die in ihren Räumen ten Menschen tragen, von deren Verde>en die Kanonen hercabdonnern, ten und verste>ten Kraft ihres Steuerruders Faßt eine solche Frage nicht die Antwort

Aber es sind ja die den Sie so sehr

an, welche den Armen von de ten, die die Gesellschaft von ddl und tauben Geseßgeb

und die unter der geregel en wissen wir cs, daß

die Wellen bändigen ?

Sie wollen keine Maschinen, mein Herr! fünstlihen Hände des Arbeiters ; für unsere Bäuerinnen vermi Arbeit der Spinne oder dés Pflug if ja die erste der Ma funden wurde, um die Erde Art mehr Achren mit gertngerem in den Händen des Menschen zur Maschine, sobald er denkt. Maschinen sind die unermüdl während wir ausruhen/, fortar schinen, darum ift es schwach! darin liegt seine Stärke.

jener Spinnrocken - d st| ja eine Maschine, welche der Seidenwurmes abgelausht wurde; der schinen , welche von dem Landmanne er- tiefer zu furhen und derselben auf diese Schweiße zu entlocken.

Juland.

erbst-Uebungen des Gä&rde-Corps andver inder Rich-

Armuth dagege

Verliu, 30, Sept. Die wie glauben ,

sind mit gestern durch ein zweitägiges Feld: tung von Ruhlsdorf nach Charlottenburg beendigt word dem auf Allerhöchsten Befehl die in der Mitte des Mondts August angescßt gewesenen großen Uebungen, wegen des durch die unge- wöhnliche Hiße eingetretenen Wassermangels , waren, haben die Truppen, in hergebrachter garnisonsweise den kleinen Krie Am Asten d. M., nach der Rü>ke< Königl. Hoheit vom Nhein, fand ein M Kavallerie- Brigaden mit der reitenden von Zehlendorf gegen einander statt. zweigen vorbereitet, rückte am enge Kantonnirungen bei Teltow, und 29sten fand | fehlen der General-Majors statt, worauf die Truppen in i

Am 1. und 2, Oktober des Garde- Corps in ihre

Jutroschynun, 26. Sept. Am Aten d. M. wurde hier das zweihundertjährige Jubiläum der hie und Begröndung einer protestantischen Kirchen - Jahre 1642, als durch die des damaligen Besißers der Herrschaft Jutroschyn, Kolaczkowski, protestantischen Flüchtlingen aus Schlesien und Böhmen, welche durch die Schre>nisse des dreißigjährigen Krie-

reuEisde Hosmars err von Meyerin>, ichen Glieder der Jntelligenz, beiten. Das Thier erfindet keine Ma- Der Mensch hingegen erfindet und Sie sind die Kennzeichen sei- Hütet Euch, an der Schdpfung Euch zu versún- e Fndustrie anklagt. Nicht durch eine verdorbene lifation wurde der Mensch industriell , sondern er eworden von dem Augenbli> an, als Gott ihn Laßt dem Menschen unangetastet

anze Welt Gewaltthätigkeit hm in Handels - Verkehr zu noch entschuldigen. welche eine Nation gegen die

Erlauben Sie mir jedoch, zwischen dergleichen,

ausgeseßt worden den kdunen, zu

Art, fortwährend Waffen gebt, r des Prinzen von Preußen andver der beiden Garde- Artillerie in der Gegend fflich in allen Dienst- 27sten ein Theil der Trupperi in

uhlsdorf u. s. w. Am 28sten r mit Bivouacq, unter den Be- von Prittwiß und von Knobelsdorff re respektiven Garnisonen abrü>ten. en sämmtliche Reserve:Mannschaften

gebraucht sie, d ner Perfektibilität. digen, wenn Jhr di und habgierige Civi | es dur<h Gott vervollkommnungsf diesen seinen s{dnsten Anspruch! England, sagen Sie, übt gegen die aus, um die Nationen | Fch will die Die Geschichte hegt zu den Urtheilen - andere gusspricht, wenig Vertrauen. JFhnen den ungeheuren Unterschied - wenngleich gewaltthätigen und grausamen Eroberunge rinzips gemacht werden - ilitair-Systems unternom1 berall wo das siegreiche Rom seine Adler hin Hingegen wo Tyrus,/

„Wenn Neuchatel auch

r Aegide die Künste des - g ein föstlicher Genuß seyn enheit sich auf so en erwiesen hat.“

ig erschuf.

eder Gele wingen , mi

i 6v ein Feldmandve änder weder anklagen ,

und jenen,

Namen des industriellen nen wurden,

olge des brutalen besteht, hervorzuheben. Ue trug, hinterließ es nur Ruinen und Eindden. Sia tem

*) Mir verdanken die vollstän ten Rede der Güte eines unserer das Original von dem Redner selb

en Ansiedelung emeinde festlich

ournal, el Es war im

rogramm erflârt, daß es lipp IL, und

dige Ueberseßung dieser interessan-

ariser Korrespondenten , welchem

im Manuscript mitgetheilt ward. Anmerk. d. Red,

egend, wie unter UT,, zu sehen wünsche.

2063

Karthago und England erschienen” was haben sie zurü>gela}sen? | twungene Bildung, eine Menge von Konsumenten s wollen ( t < vereine mi<h mit Ihnen, um den ungerechten Krieg zwischen England und China wegen des Opiumhandels zu dessen, wenn ih die Sache nicht von dem Standpunkte | istorikers, dec nur die Fakta/ die ihm zu Füßen liegen, | anschaut, sondern von dem weit hdheren Standpuntte der historischen Philosophie, welche mit ihrem Bli>k nicht nur die Fakta, sondern auch deren Resultate für die ganze zukünftige Ci betrachte, so finde i< allerdings etwas / was cinen merkantilen Eingriffe der Briten im Orient darbietet. Wer weiß cs, ob nicht der Kanonenschuß, welcher von einem Handelsschiffe zu des Krieges mit China E, wurde, nicht vielleicht | die Thore einer neuen Welt durch Kanonenschuß nicht früher oder später vierhundert Millionen thäti- dschastlichen Banden an die große Gemcin- schaft der Europäischen Völker fesseln wird. Und wenn dies, woran | ih nicht zweifeln fanu, geschehen sollte, meine Herren, welche große

mit welcher Zurückhaltung und Vorsicht man von sten Thatsachen, der unbedeutendsten Entde>k un- er Industrie, sprechen muß, will ih Jhnen nur dret cinahe unbvemerkbare Begebenheiten - welche gleichsam durch Zufall, obwohl im Grunde durch den Finger der leitenden Vorsehung her- fen, im Anfang des laufenden Jahrhunderts sich ereigneten, n; dies soll meine ganze Rede ausmachen.

Jm Jahre 1768, wenn ih mich nicht irre, bringt man zum er stenmal dem General-Gouverneur von Füdien einige Thecblätter, als cine Seltenheit; und gegenwärtig durhfahren ganze Flotten von Drei- de>ern alle sechs Monate den Ocean, um für den Bedarf einer Con- sumtion, die über Großbritanien, Deutschland, Rußland, die Schweiz ungeheure Ladungen dieses nämlichen Thees , welcher Austauschhandels zwischen zwei Welten bildet, zu

rah? Wer weiß es, ob dieser

Vor ungefähr vierzig Jahren wird aus | Amerika dem Pascha von Aegypten cine Baumwollen stiaude überbracht ;

bebaut , und heutigen Tages ist die

ahrheit scherzen. Von

Was ist dabet zu thun? Soll man }

nen? Soll man sih weigern, die großen

lche die Vorsehung uns beständig vorlegt, | geliums und der e<ten Moral.

ott der Reichthum ift, feit des Landes auf die Wunden, die Laster

rbeitenden Volksklassen geleitet; Sie haben da- lichen Glaubens, welches bestimmt is ein po- sdru> zu werden, ausgesprochen: die Wohlthätigkeit ! Sie mir, ist auch das unsere! Jch rufe Kollegen des General-Conseils 20 Sat an; se mögen JFhnen sagen, ob nicht alle unsere Berathungen N Segenstandé Batten, das Loos der arbeitenden Volksklassen zu er- Wir gehdren nicht jener Schule hartherziger Ockonomisten | r Gemeinschaft der Nationen, wie Fnsck- si< ab/@mttc un en Es, A i oismus und die Konkurrenz allein zu slumme a taleen Geseh Sten ihrer industriellen Vereine machen. Leider u einer anderen Spre E ZNataFia eme M den bdheren Regionen diese Geseßgebung des Egotsmus in den un- aa Leon cbeatagoit mußten. Aber wir, wir haben einen Glauben, | und handeln nach deln, heilen, beleben, und ) anderen rechtmäßigen Reichthum giebt, denn U n klagt, und, um Alles mit einem Wort zu sagen, daß dic Politik mit Hülfe der Wissenschaft und der Vorsorge dahin kommen muß, wohin die Religion durch die Tugend gelangte, nämlich zur Grleichterung alles dessen, was erleichtert | werden fann, zur geregelten Verwaltung aller Kräfte, die geregelt wer- m Gleichgewichte endlich unter allen großen Jndustrieen. Wir wissen, daß eben darin dic größten Schwierigkeiten liegen ; wir leugnen es nicht, uns damit. Jch Dev öffentliche

Wir glauben, daß die Gesellschaft han-

und fúr die Zukunft sorgen muß, daß es keinen

als wenn keine unverschuldete |

il in jeder Berathung beschäftigen wir |

im Gegentheil in ie j will im Fluge diese Schwierigkeiten darlegen. Reichthum hat drei unabänderliche absolute Ge- sepe: die Arbeit, die Freiheit der Arbeit, und die Konkurrenz. Jeder Mann muß arbeiten, es is dies ein Geseh der Natur, ein Gesetz eben so für den Geist als für die Materie. Jeder Mann muß frei arbei- ten können, und endlich jeder Mann muß in seiner Befugniß, zu ar- beiten und zu produziren, keine andere Schre>en haben, als die Kon- furrenz mit jenen, die gleich ihm arbeiten und produziren. Dies ist das Geseß, welches man nicht verleßen kann, ohne der Willkür oder der Unterdrückung sih schuldig zu machen. Sobald man von diesem Geseße sih entfernt, so begünstigt man den Einen auf Kosten des Anderen, und stellt ein gewisses Maximum der Arbeit und der Production auf, welches nicht nur den Staat ärmer macht und ihn zu Grunde richtet , sondern in dem Arbeiter die heiligste Freiheit des Menschen , die Freiheit seines Schweißes , unterdrü>t. Es is mir wohl bekannt, daß es eine neue Schule giebt, welche an der Spihe der Fntelligenz zu stehen sich wähnt, und welche außer dem Bereiche der don mir aufgestellten Bedingungen , eine getenndene Organisa- tion der Arbeit und eine Vertheilung des dffentlid

träumt. Nur die Zeit besißt die Geheimnisse der Zeit, aber bei dem nwärtigen Stande der geistigen Bildung glauben wir wenigstens, die Freiheit ohne Gerechtigkeit nicht besicht , und daß, eine ge-

ihen -Reichthums

und willkürliche Organisation der Arbeit einführen zu asten von Jndien bei uns aufleben lassen , statt der fortschreitenden Gleichheit der modernen Welt, und die Tyrannei der Arbeit , statt deren Unabhängigkcit und Vergeltung nach Verdiensl, ; :

Nichtsdestoweniger ist, wir gesichen es offenherzi | renz allein niht hinreichend; denn die Konkurrenz i Die Konkurrenz is ohne

| wollen , so viel hieße, als die

die Konkur-= er sih selb itleiden , sie han-= atalismus ; sie unter- ¿Möge die ganze Welt [t < t wenn nur ih reich werde“‘/ i ihr Spruch. Dergleihhen Grundsäße vertragen si nicht moralischen Gesellschaft -

B d | Überlassene Egoismus. ivilisation umfaßt, | delt mit der blinden und brutalen Kraft des Ersaß für die | drú>t und zersidrt alles um sich her. zu Grunde

en einer wohlgeordneten am wenigsien mit einer <risilihen Gesellschaft. ndustriezweig zu Grunde

die Konkurrenz hner den leßten Sold un

tet und dem arbeitslosen Tage leßte Stück Brod aus den Händen gerissen hat, so kann die Gesell- schaft diesem nicht zurufen: Stirb Hungers. hdchste Sah einer moralis<hzen Gesellschaft kann nimmer und nimmer Das leßte Wort der Gesellschaft soll im Gegentheil das Leben seyn, nämlich: Arbeit und Brod! Dorthin muß man end- lich gelangen, mittelst einer besser durchdachten politischen Oekonomie und mittelst jener Eingebungen des Herzens, die jener Wissenschaft vorangehen und sie ergänzen, und die einer unserer Kolle treffend mit den drei Worten charakterisirte: Lieben i (Aimer, c’est savoir.) L

Fa, die dkonomischen Wissenschaften sind beschränkt, das Geseh ist hart, die Konkurrenz unbarmherzig, aber außer der Wissenschaft, der Konkurrenz, den Systemen der Gesebbücher, giebt es denn, meine Her- , außer der Wissenschaft, dem Gesehe und den Die moralische

einen ganzen

Das leßte Wort, der der Tod seyn.

ren, nichts anderes ? dfonomischen Systemen giebt es eine ganze Welt! Welt, Gott und dessen nicht geschriebenen Gesche, die immer besser von den Philosophen, und besonders von frommen Männern ausge- | legt, unsere, wie jedes Menschen Werk, immer unvollkommene Gesehe zu verbessern und zu ergänzen vermögen. habenere Eingebungen als die,

Fa, darin findet man er- e Ei welche die tndustrielle Habsucht und selbs die rein menschliche Politik einfldßen kann; ohne diese hdheren en giebt es keine Gesellschaft, die nicht der Last ihrer Ge- res Egoismus, ihrer Ungleichheiten und ihres Elendes ut's terliegt. Das Gleichgewicht, unaufhbrlich durch die Gewinnsucht ge- [ stdrt, wird fortwährend und sogleich durch die Rächstenliebe hergestellt. Fahrhunderte hindur<h | Es erzeugt sich ein beständiger Wettstreit in entgegengeseßter Rich= tung zwischen der Habgier und der Nächstenliebe. ! l erstreben wir denn anders, als daß die politische Gesellschaft nicht eine träge Zuschauerin bei dem Kampf zwischen den verschiedenen Fndu- chen dem Reichthum und der Arbeit abgebe, sondern reite, nicht etwa als willkürliche Schiedsrichterin zwi= wischen dem Konsumenten eit und dem freien Lohne, sondern um mit der ganzen Macht der Verwaltung den Schuß, den jeder von ihr zu verlangen berechtigt ist, zu geben; um neben jede Noth sogleich eine Hülfe zu stellen, um cinen zeitweiligen Lohn- sobald die Arbeit ausgeht, zu verabreichen, um einen gemeinschaftlichen Un- terstüßungs-Fonds den arbeitenden Volksklassen zu errichten, furz um ârte, thätige Vorsehung auf allen Punkten, wo Bilde jener unsichtbaren Vor= zu Zeit den Augen der Leidenden esellschaft das Verdienst und enblick zu vertreten. lfreiche Solidarität von Al- Philosoph, dem ich zu ant- in seiner Rede mit so viel Hoffnung anzuru-

Fch für meinen Theil zweifle gar nicht at nie gefehlt , das zu erfinden, was ste große Erfinder der menschlichen Gesell- sondern die Liebe! Das Genie is nur eine enliebe hingegen eine letdenschaftliche Tu- sey es zu unserem Verdtenste, schaftliche Wunsch, die ist der charafteristishe Zug Dieser Leidenschaft verdanken wir so viele Erfin- en, welche von unserer Nachkommenschaft besser als von uns Diese Leidenschaft hat die Französische ation erzcugt, i< meine die Revolution gesund aufgefaßt, und moralisch betrachtet, nämlih die Anwendung der Grundsäße der brúderlichen Liebe unter den Menschen, nah dem Geiste des Evan- Diese Leidenschaft if es, welche der Religion das erhabene Wort Gleichheit entlehnte, und die, ich hoffe es wohl, in Kürze das no<h erhabenere Wort Liebe und e Solidarität unter allen Klassen ihr noch ent= lehnen wird. Dieses Fahrhundert, welches man so oft anklagt und welches von den Philosophen gepriesen werden müßte, hat der Po- litik einen unermeßlichhen Aufschwu Politik nur nach oben, heutzutage tete früher die Stä ihre Macht auf die

Was wollen und striezweigen, z

und Produzenten

eine sichtbare, aufgekl das Volk leidet, zu schaffen nach dem schung, welche nur darum von Zeît sich entzieht, als um der menschlichen G den Ruhm zu gdnnen, sie auf einen Aug es wohl möglich werden, überall jene lem mit Allem, welche der ausgezeichnete worten die Ehre habe- fen schien, zu verwirklichen ? Die Gesellschaft h nothwendig brauchte. chaft ift ni<ht das Gente/ Geistesfähigkeit, die Mensch gend, und sagen wir cs ofen heraus, sey es zu unserer Entschuldigung, Gesellschaft zu bessern,

menschliche res Zeitalters.

ürdigt werden werden.

wechselseiti

e Ehemals bli>te die >t sie nach unten ; sie betrach- rke als einen Rechtstitel, gegenwärtig sucht ste Vernunft zu gründen, und vorzüglich auf jene religidse Vernunft, welche nicht das problematische Produkt der Wissenschaft ist, sondern welche die Diener des göttlichen Gese jene Männer, die als Vermittler zwischen Gott und der Mensch ershcinen, schon gemacht mit den Dogmen ihres Glaubens zugleich erhielten. Fndem die ökonomische Wissenschaft sich c{dyft sie das Licht, die Wahrheit und die Wohlt wahren Quelle, wo sie, erlauben Sie mir diesen Ausdru, thr gdtt- liches Recht sucht und findet. Früher war sie nur eine Vereinigung von Fnteresscn, jeßt wird sie eine Religion, und während sie diese erhabene Bezeichnung zu verdienen strebt, empfängt sie die Seele | und die Macht davon, um mit Liebe ein freies arbcitendes Volk zu organisêren. T

Trennen wir uns, meine Herren, in dieser Hoffnung, und indem wir die demokratischen und industriellen Bedingungen unserer heu- tigen Gesellschaft. annehmen, lassen Sie uns ein jeder in der Sphäre unserer Berufspflichten dahin arbeiten, die Gesellschaft zu verbessern. Sie, meine Herren, Mitglieder dieser Akademie, die Sie den Fdeen- weg beleuchten, denken Sie und forschen Sie wie früher, pflege Wir Männer der Verwaltung und der Praxis, wir werden an den Vorschriften und an den Gesehen arbei=- Und Sie, ehrwürdige Männer, Diener des Almosens und Verwalter der menschlichen Tugenden , von jenem Geiste beseelt, welcher den menschlichen Rath jederzeit hoch Überflügelt, leihen Sie uns, uín unsere unvollkommenen Geseße zu ergänzen und zu erseßen, jene zwei Kräfte , die von Fhnen allein besessen werden und ohne welchen keine Gesellschaft lange sich aufrecht erhalten kann: die Menschenliebe oben und die Ergebung unten!

u Gott erhebt, âtigkeit an der

Sie die Wissenschaften !

Preise der vier Haupt : Getraide: Arten

in den fúr die Preußishe Monarchie bedeutendsten

Marktstädten imMonat August 1842, nach einem mo-

natlihenDurchschnitte in PreußischenSilbergroschen und Scheffeln angegeben.

Namen der Städte. | Weizen Roggen | Gerste Hafer

Königsberg

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Insterburg Rastenburg Neidenburg Danzig. «oe ccoeorcooos

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