1842 / 276 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

zu begrúunden gesu E 4 fen schr überz Ursprung der Zeus wérd als d dîe Thaten aller Götter hte cines großen Reich ehoben, wie Zeus en ihm unterworfenen meros als Zerstôrer a ben ihn als Erschütt lybios, Strabo und sucht; ae gee irikus bezeugt, niemals, wie auch der Verf. ben Rev ome E s, 7 E i hat die alte Gôtterwelt ge t Euemeros‘/, sagk er, ;/ \ - ge en Umschwung in den Ansichten über | sondern nur „dadurch hat er Bedeu- urch is sein Name auf dic Nachwelt gekom enossen entgegen- ttlichen überhaupt, aber

nésse, urfundliche Zeug /

indem er den Asien verlegte.

ende Darstellung gewählt“/, dtterwelt nach dem errscher der anz wie die Regenten-Ge- esonders aber ward hervor- Gewalt gdttliche Verehrung von en. Plutarch hat den Euc- nscht, die Kirchenväter ha- rer des Heidenthums gesegnet ; Eratosthenes, Po- versißdedette Ne Da ibi zu Igr ry 4 Wirkung des Buches, wte ste au Sextu - T ie Aber allerdings dürfen roße und weit verbreitete Ge- se Erscheinung zurückgeführt

n mächtiger

enschen erzwun lles Glaubens verw

| also nicht zu verkennen.

stürzt, nicht er hat jenen groß die göttlichen Dinge er ewonnen, und da er der Richtung seiner Ze fam./ Er leugnete nicht d1e Existenz des l für dic Masse riß er allerdings alle bisherigen Stüßen des Glaubens Durch seine „„rationalistische Behandlung//, sagt der Verf., cheimnißvolle Band zwischen Glauben, Daher bei diesem späterhin

war „bei dem Volke das Wissen und sittlichem Gefühl zertrennt. | 1 finsterer Aberglaube, grober Materialiömus oder cine unreine Mystik ] Dieser geistigen Mißgestaltung ge die philosophischen Schulen und Männer, der Wissen : digere Ansicht von der Gottheit und den höchsten Gütern des Lebens zu behaupten.‘ : C E : h

4) Untergang der Eidgenossenschaft von Achaja. Eine frische, lebendige, anziehende Darstellung, welche die Fntriguen der Rdômischen Republik und ihre „Gewaltthaten// vorführt, wie sie zu- vor noch „kein Tyrann in Hellas gewagt//, und welche zeigt, wie zu- leßt der Hellenen-NRame „zum Spott în dem Munde threr Beherr- scher‘/ wurde. Der Zweck dieser Abhandlung war, „„in einem gedräng- ten Ueberblick an das Schicksal des Achdischen Bundes zu erinnern, wie er auf gleihe Weise, ohne innere Selbstiständigkeit, indem er bald der einen, bald der anderen auswärtigen Macht sich hingab, zuleht jeden inneren Schwerpunkt verlor und wie ein shwankendes Rohr, jedes Sturmes Beute, der tiefberechneten Staatskunst seiner arglisti- gen Beschüßer unterlag.// Daher kam es nur auf „Hervorhebung der Haupt - Momente‘ an, und daher soll sie auch jeßt in dem unverän- derten Abdruck nur dastehen „als eine Erinnerung jener verhängniß- vollen Zeit, wo das gemeinsame Vaterland einer großen Gefahr nur kaum entging..// L) i j

5) P. Cornuel. Scipio und M. Porcius Cato. will als das Ergebniß unbefangener Forschun r Alten angeschen werden und in allgemeinen Zügen das Wesen und die Stellung beider Männer zu ihrer Zeit charakterisiren, weil gerade in dieser Beziehung der richtige Standpunkt der Beur- theilung dem Verf. noch nicht gewonuen schien. î Rbmische Aristokratie habe dem vdlligen Untergange Karthago's wi- derstrebt, weil sie durch die Fessel der Furcht das Volk in den Schran-

enúber ftrebten

herrschend wurde. ? t chaft cine wúr-

Er behauptet , die

Allgemeiner Anzeige Bekanntmachungen.

Ediktal-Citation. Königl. Land- und Stadtgericht Neustadt Ebw. Nachdem auf die Todeserklärung folgender Ver-

Schabschneider von Steinfurth, Sammlun 2) des Barbier- Gesellen Fohann Samuel Wilhelm|Fu Kräßschmer und 3) der unverehelichten Charlotte Dorothee Hinden- berg aus Neustadt Ebw., etragen worden ist, so werden diese Per- ie von ihnen etwa zurúckgelassenen un- bekannten Erben aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 8. April 1843, Vormitt. 11. Uhr, an hiesiger Gerichtsstelle anberaumten Termine per- \dnlich oder schriftlich zu melden und darauf weitere u erwarten. g werden zu demselben Termine die un- bekannten Erben oder nähsten Verwandten des am 4. März 1810 zu Werbellin verstorbenen Búdners Anton Lefevre unter der Verwarnung vorgeladen, daß fte bei ihrem Ausbleiben aller Ansprüche an den Nachlaß verlustig gehen.

l ais zu Ulm aufgestellt, besteht aus einer oßen Anzahl der herrlichsten und ausgezeichnei sten ewehre, mit Gold, Silber, Perlmutter, gravirter und getriebeuer Arbeit verziert, wie dies der von den Königlichen Behörden geprüfte und beglaubigte Ver- loosungsplan näher ausweist. Viele dec Gewehre haben einen hohen geschichtlichen Werth, da sie theils y E E. Personen herrühren und mit deren Wappen Ç : und Chiffre bezcichnet sind, theils auch als úberaus| „Oktav. Velinpap schäßenswerthe Denkmale der Waffenschmiedekunst früherer und insbesondere neuerer Zeit eine ausgezeichnete Wichtigkeit besißen. : Die qi Same A herren bei ter Berl ogen tn 246 Preise, îm Werthe von 8200 Fl., 6000 Fl., un ; Roi ; i getheilten Beifall sowohl der Vollsiändigkeit Fl. / 4000 Fl. , 3000 Fl. 2c. :c. Eine genaue] [sz vorzüglich seiner bewährt gefundenen Branch- barkeit und fann deshalb allen Hausfrauen mit Zuversicht empfohlen werden. Die in wenigen Fah- ren ndthig gewordenen zehn Auflagen besiäligen das hier Gesagte hinreichend. Berlin, Verlag von C, F, Amelang.

bei uns an

Beschreibung der Gewehre nebst Schäßungswerth ist in dem obrigkeitlich bestätigten Plane enthalten. Der Preis eines Looses is 3 Fl. 30 Kr. oder 2 Thlr. Preußisch Courant. Bei Abnahme von 10 Loosen ein eilftes gratis. Die hohen Regierungen der meisten Eu- ropäishenStaaten haben dieBewilligung zum Debit der Loose in ihren resp. Staa- ebieten ertheilt.

n und Loose sind bei dem unterzeichueten Hand. lungshause, welches agusschließlih mit dem Verkauf derselben beauftragt ist, zu beziehen. Militairs, Fagdliebhaber, Kenner und Sammler) u m K ô von Waffen werden diese nie wiederkchrende Gelegen- heit nicht versäumen, mit einem o geringen Einsaße j ih bei einer Verloosung zu betheiligen, welche so 8. Velinpap. selleue und werthvolle Werke der Waffenschmiedekunst zum Gegenstande hat.

Briefe und Gelder werden portofrei erbeten.

eborene Samuel

P Der im Jahre 1784 zu Prillwiß en sich ein Ver-

Friedrich Wilhelm Regelin, für welche en von circa 50 Thlr. im Deposiîto befindet, if cchollen. Auf den Antra

des Kurators wird da- her der Re

er de gelin event. dessen Erben aufgefordert,

sich binnen 9 Monaten und spätestens in termino den 8. April 1843, Vormittags 11 Uhr,

in der Gerichtsftube zu Prillwiß einzufinden, widri-

genfalls derselbe für todt erklärt und sein Vermòd-

gen den sih meldenden Erben event. dem Fiskus

ausgeantwortet werden wird,

den 6. Juni 1842,

niglich Prinzliches Gericht Prillwit.

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fferten bittet loß zu Görliß ei tere Beförderung gütig übernommen.

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nzusenden , der Leo, H. Dr \chichte z. G stalten. 4r B Hälfte enthaltend. Zweite mit

Hankel, W G, Dr, dr: 1 S8 S S: r., Anleitung 1 Thlr. 15 S

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berühmten Gewehrsammlung Sr. Hoheit des verewigten Herzogs ürttemberg. Diese Gewehrsammlung, die bedeutendste unter al- len, welche jemals im Privatbesize befindlich waren,

- Kalend ahr 5603 (U Le

2072 cht‘/ und „hatte auf jeden | ken der Mäßigung erhal Cato aber habe gerade diese

tfernen gelegenbelten ordne. 8 e

ut, im en Leben Ern

es Geseypes, im Kriege unbeugsame Willenskraft und muth, frommer Glaube und Gyottesfurcht, das waren die säulen Römischer Freiheit. Mögen neuere Frciheitslehrer mit Theo- ricen sih vergnügen, die Geschichte allein gicbht Zeugniß, was im Völkerleben Wahrheit ist.-/ Jedoch will es uns bei solchen Stellen bedünken, als ob dessen historische Gesichtspunkte nicht immer durch cine innere Konsequenz gestüßt würden; während hier z. B. Rom ae über die Gebühr erhoben wird, wird es mit Bezug auf die- elbe Zeit in dem Aufsaß über Achaja, wenigstens seiner äußeren Politik nach, als arglistig, frech, tyrannisch geschildert und {chonungs- | los verdammt; äußeres und inneres Leben eines Volkes oder Staa- tes stehen aber doch niemals außer allem Zusammenhange mit einander.

(Schluß folgt.)

Pr. Cour. Brief. | Geld.

-

N

Fonds. Aclien.

Pr. Eugl. Obl. 30. | 4| 1023 do. do. Prioc. Obi, Präm. Sch. der Mad. Lpz. Eiseub. Seebaudlung. |— 85 do. do. Prior. Obl. Kur- u. Neumärk. Brl. Aub. Eisenb. Schuldverscbr. 34 102 101 do. do. Prior. Obl. Berl Stadi-Obl.*) 35) 1022 | T10LTZ} Düss Elb. KBiseub. Dauz. do. in Th. |—| 48 do. do. Prior. Obl. Westp. Pfaudbr. |/35| 103 Rhein. Kisenb. Grossb. Pos. do. [4 | 106! do. do. Prior. Obl. Ostpr. Pfaudbr. |2 1035 Berl.-Frankf. Eis. Poum. do. 3 103% . driekod’ Kuer- u. Neuw. do. |: 104% 103% E E e Seblesische do. |35| 103 _— Anpen VolGmGn- gen à 5 Th. Discouto.

London, 26. Sept. Cons. 3% 92%. Belg. —.

em Herzoge is zu haben ;

Dieselbe, gegenwärtig im Herzogli-

und anderen berühmten in Stahlsti

estattet und den Finanz - Minister

(gez.) Friedrich Wilhelm.

ler (Stechbahn 3):

- é hemie , mit 4 Küpiert, gr. 8. |eltgegengesehten

1843),

Et Zer I R

ten meinte; damit das Volt in Muße seine inneren An- ir kdnnen es wohl unters

Schlusse sagt: „Jm Hause keusche ben, wenn der Be : // im dentlichen - ?

itte und strenge

und Würde und Heilighaltang Meteorologische Beobachtun gen.

s Wien, 2. fert, 55 Mei 10. 4%, 100. 3%, 77. 212

Anl. de 1834

394. de 1839 1092,

e

Morgens | Nachmittags | Abends Nach einmaliger 6 Ube. 2 Ubr. 10 Ube. Beobachtung, :

Lußfidruck . ..,

Thaupunkt Dunstsättigung

Wolkenzug Tagesmittel :

339/54" Par. |339/23" Par.| 337/16" Par.| Quellwärme D 5,4° R.|+ 10,2 R.|+4+ 8,7° R. Vatrwtieus 750 x 3/6" R. |+ 5/5° R.|+ 7/3° R. |Bodenwirme 10,4° R 86 pci. 69 pet. 90 pet. | Ausdünstung 0,019" Rh

balbheiter. | halbbeiter. reguig. | Niédeerschlag 0,076" Rh Ww. .W. Ww. Würmewechsel-4-11 A J w. 7,2° R. : 338,64 Par... +8,1° R... +5,5° R... 82 pet. w.

VB-e4 i-n:0 20D $6 D Den 3. Oktober 1842.

Mittwoch, spiel in 5 Abth

Zf.

Brief. | Geld.

St. Sebuld-Seb.*) 131 103% 103% } Bel. Pots. Kisenb.

| #11

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T4

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Auswärtige Börsen. Amsterdam, 29. Sept. Niederl. wirkl. Sch. 5I-, 5? do. 101 7.

Kanz-Bill. —. 5 Span. 15. 32 do. 20-7. Pass. —. Preuss. Präm. Sch. —. Pol. —. Oesterr. 1073. Autwerpen, 28. Sept. Zinsl. —. Neue Anl. 15.

Hambu rg, L. Okt. Bank- Actien 1640. Engl. Russ. 1083.

Neue Aul. 153. Pas sive 35. Ausg. Sch. 93. 222 Holl. 514. 57 102. 5% Port. 357.

Engl. Russ. —. Bras. 67, Chili —. Columb. —. Mex. 35. Peru 153. Paris, 28. Sept. 5% Rente fin cour, 118. 70. 3% Reute fiu cour. 80, 20. Anl. de 1841 —. 5% Neapl. au compt. 107.45, 5% Span. Rente 214. Pass. —,

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Dritte verb

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uener Theil.

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i gr. (Jeder der beiden Theile bildet auch ein für sich be- stehendes Ganze.) E _ Unter der großen Anzahl von Kochbüchern erwarb sich wohl keines schneller einen vortheilhaf-

teren Ruf als gegenwärtiges! Es verdankt diesen

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Kaiser Barbarossa. Dichtergahe l omhbau

von

Ludwig Bauer.

brosh. Preis 227 Sgr.

e hat im Laufe des leßten Fah-

ffen, der Ausbau des

C ner Domes; und vaterländische Herzen haben damit

_ F, E. Fuld in Feankfurt a. M. |manche Hoffnung auf eine Wiederkehr Deutscher Ei-

: Auf Dero Schreiben vom 25sten v. Mts. benach- nigkeit und Grdße verdunden. Von den

richtige ich Sie, Frau Gräfin von Urach, daß ih

Jhrem Wunsche gemäß die Debitirung der Loose der|berzen aufgegangen, Die oben angekündigte Schrift

iber die Gewehrsammlung Jhres verstorbenen Herrn | knüpft eine

Gemahls veranstalteten Lotterie im Preußischen aus- [zen theuer seyn muß, die um manche vernehmlichec spricht,

Ein großer Gedank res Deutschland ergri

ten Samenkörnern is hier eines in eine

rinneruig, die jedem Deut - Ó heilige Stätte h sie fnüpft den Ruhm der Ho- geseßt habe. henstaufen an jenen hochfliegenden Wunsch nah Voll- endung des Deutschen Domes und verheißt ihm, das Große mit Großem vermählend , reicheren Se- t gen. é M Moleae etner FenTen Vorzeit betrach- e , , ten wir e Gegenwart m rem Literari she A nzetgen. Fürchten- ibrem au Meer telt denn nach Anton in Halle is so eben erschienen [dem uralten Rechte der Poeste ist au dicht nur äußerlich objektiv oder geschichtli ein la haben, in Berlin Fgutetes (f E bdruct vom Geiste des le: e v __ az» _|[benden Geschlechts : der gefesselte Rhein, der Deut- M M e iee Ae schen stete Vereinzelungssucht , der alte Kampf von d./ der neueren Geschicht ite| Staat und Kirche, der in unseren Tagen unter neuer Register vertehene| Form Deutschlands Ruhm und Kra Sat. droht, dieses und noch manche schwere seine Stelle, nicht minder als die ilder von hoher Begeisterun opferndex Vaterlandslicbe, {dner Eintracht, die Hände reiht zum fruchtbaren Gedeihen. . Baller, Tue Aen, 21, is zu haben: Stuttgart und Tübingen, im August 1842.

sraeliten auf das Jn Berlin erti 4 1842, Preis 12 Sgr, 6 pad Beilage, Béeitesiraße Ne, 20, Ee der Scharrenstraße,

dieses Ge-

ur Expe- in dieser L

. Cottascher Verlag.

le sich wegen ihrer n ei Julius Springer, sie-F euen Ansi

und Poe um die Tragôdie Antigone und die d

|Dichtungswe e des Sofokles äberbaupt n Vorzügen und Mängeln richtiger schäßen zu lernen;

Königliche Schauspiele.

Dienstag, 4. Oft, Jm Schauspielhause: Doktor Lusispiel in 5 Akten, von R. Benedix. Hierauf: Der Set aus Liebe, komisches Ballet in 1 Aufz., von Hoguet,

95, Okt. Jm Schauspielhause: Der Fremde, Lust von A. W. Zffland. (Neu einstudirt.) Donnerstag, 6. Okt. Jm Opernhause: 3 roße romantische Oper in 3 Abth., nah dem Französischen ) h. Haupt. Musik von Rossini. (Nach des Komponisten Einrichtun för die Pariser Bühne.) Ballets vom Kdnigl. Solo- aglioni,

Die Meldungen um Billets sind, so weit der Raum di-- gestattet hat, berüsichtigt worden, und kdnnen solche bis À, stag, den Aten d. M., Abends 6 Uhr, im Billet-Verkaufs-Büreau in Empfang genommen werden, nach welcher Zeit dieselben ander- weit verkauft werden müssen.

Billets zum ersken Range sind nicht zu haben. "F

Preise der Pläße: Ein Plaß in den Logen des zweiten Ran- ges 20 Sgr. 1c,

L „Fönigeolidiiothes Theater.

ienstag, 4, Okt. Einen Jux will er sih machen. it Gesang in 4 Akten, von J. Meran, E, Pil mi Mittwoch, 5. Oft. (Jtalienische Opern - Vorstellung.) Zum erstenmale: Nina, pazza per Amore. Opera semiseria in 2 attí, Musiíca del Maestro Coppola,

Donnerstag, 6. Okt. Von Sieben die Häßlichste. (Dlle. Rein- beck, vom Königl. Hof-Theater zu Dresden, neu engagirtes Mikt- glied: Ernestine, als Debüt.)

Verantwortlicher Redacteur Dr. J. W. Zinkeisen.

M“ d

-

iF.Düúmm

bens Jesu mit steter Rücksicht auf die vorhan denen Quellen, 14r Bd., 3 Thlr. 15 Sgr.

Schorch, Fr. E. Das Leben Jesu in seinec

Angemessenheit zu den religidsen Bedürfnissen des Menschen - Geschlechts. Für dende Mecchree Jesu. geh. 264 Sgr

Religion, christliche, und christil. Kirchen gla u-

ben, Eine Skizze der Ansichten theologen. geh. ers Sgr. sichten eines Nicht

Die durch den dfteren Vortrag in Gesellschaften

bekannte und sehr beliebte C % Star seh Composition von Jul.

M ein Herz ich will dich sragen, aus Halm’'s „Sohn der VWVildniss“

sür eine Singstimme mit Piano oder Guitarre, erschien so eben. Preis 74 Sgr. Ferner vielseitigen

Wünschen emäß ein eir E des Liedes ov Eee izelner Abdruck à 5 Sgr.

Du siehst mich an und kennst mich nicht.

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Ueber die

Tragôdie Antigone

nebst einem vergleichenden Blick au Sofokles und Shakspeagre von

Dr. Theodor S Ï gr. 12. geh. e Tbir.

Nach dem geglückten Versuche, das tragische Drama

der Griechen auf die heutige dür fte diese vorurtheilsfreie, i (0 viel Kris Si

eren Scha

t eine ebiete E erwünscht i; Beachtung der Yollologen emvfteblt

0 ten; den Theater- reunden fann sie als We( wier dienen,

um erstenmale:

“a Baer

aid o

Allgemeine

____ Preußische Staats-Zeitung,

Î Inhalt. Ï

? ten. Amtliche Nachri B ; Vermischtes, Straßburg. Der wissen Rrantrets A et Briefe aus Paris. Bie Presse über die ea des neuen Tarifs verminderte Einfuhr des Leinengarue, Fortdauernde Konflikte wegen der Zukcrfrage; ungünstige Aus- sichten auf den ter: Hlermals zu befürchtende Ueber cchwem- ne-Gebiets. ° Großl L Teauien 4 rland. London. Aufenthalt des Erzher- zogs Friedrich. Rückkehr des ranzdsischen Botschafters. Handels-Vertrag mit Uruguay. er Stader Zoll. Ultratory- “”Syposition gegen das Ministerium. O’Connell's erneute Agita- ofen Beseßung und Gehalt der Dechantenstelle von Westmin- ser. Rowland Hill's Entlassung. Vermischtes. Niederlaude. Haag. Schiffbarmachung des Tajo. Belgieu. Brüssel. General Vandermeeren. ci 7. eutsche Bundesstaaten. Freiburg und Karlsruhe. Durch- “reise JFhrer Kdnigl. Majestäten von Preußen. Karlsruhe. Aufhören der Se E N Zeitung. -- Kassel. Der t n Fulda. N / A L A ator, Ball zu Ehren Jhrer Maiestäten.

Tube E Pre be el. Neue Truppen-Sendungen nach den

i n. R 7 Juland, Posen. Einweihung der neuen evangelischen Kirche én

Gnesen. Martin Zurbano.

Blicke auf Literatur und Geschichte des Alterthums. (Schluß)

Amtliche Uachrichten.

Kronik des Tages.

Berlin, den 3. Oktober. Jhre Majestäten der König und die Königin sind von der Reise aus Neuchatel zurückgekehrt.

m

Jhre Königl. Hoheiten die Prinzessin Albrecht und Höchst: |

deren Kinder, die Prinzessin Charlotte und der Prinz Albrecht, sind von Kamenz hier wieder eingetroffen.

Aan aa E E

Am Mittwoch den 5ten d. M., als am Tage der Procura- tions: Vermählungs: Feier Zhrer Königl. Hoheit der Prinzessin Marie mit Sr. Königl, Hoheit dem Kronprinzen von Bayern, fahren sämmtliche Hof-Equipagen, so wie auch die Aanipazen aller zur Feier eingeladenen Herrschaften, durch das Portal Nr. 5 im Königlichen Schlosse bei der Wendel: Treppe vor und durch das Portal Nr. 1 wieder ab. i i

Alle Equipagen hingegen, welche die mit Entrée: Billets ver: sehenen Zuschauer nah dem Königlichen Schlosse bringen, fahren durch das sogenannte Múhlen : Portal Nr. 3 in der Ee linker Hand bei der kleinen Thür vor und durch das Portal Nr. 2 wieder ab.

Die Abfahrt aus dem Königlichen Schlosse, nach beendigtem Feste, geschieht in entgegengeseßter Ordnung, so daß die Hof: Equipagen und die Equipagen derjenigen Herrschaften , welche zur Theilnahme an dem Feste eingeladen waren, bei der Wendeltreppe vor- und durh das Portal Nr. 5 abfahren; wohingegen die Equipagen fúr Zuschauer durch das Portal Nr. 2 ein- und durch das Múhlen-Portal Nr. 3 abfahren.

Die Bedienten der geladenen Herrschaften, welche zum Ab- holen kommen, stellen sich bei der Wendeltreppe auf dem gepflaster- ten Theile derselben in Reihen auf und warten daselbst, bis sie von den hierzu bestimmten Lakaien in den Schweizer-Saal zu ihren Herrschaften werden gerufen werden.

Berlin, den 2. Oktober 1842.

Königliches Hofmarschall: Amft.

ei der heute angefangenen Ziehung der 3ten Klasse 8óster avi, N A Sorteeit fiel ein Gewinn von 1000 Rthlr. auf Nr. 44,445; 3 Gewinne zu 400 Réthlr. fielen auf Nr. 4808, 56,161 und 73,169; 3 Gewinne zu 200 Rthlr. auf Nr. 14,786. 53/429 und 70,881 und 8 Gewinne zu 100 Rthlr. auf Nr. 15,817. 98'930. 34,747. 35,759. 52,706. 64,751. 74,758 und 84,108.

Berlin, den 4. Oktober 1842. i Königl. Preußische General-Lotterie-Direction.

Angekommen: Se, Excellenz der Wirkliche Geheime Rath und Land-Hofmeister im Königreich Preußen, Graf zu Dohna: Schlobitten, von Schlobitten.

Se. Excellenz der General - Lieutenant und Commandeur der |

Sten Division, von Hedemann, von Erfurt. Der of, Jägermeister, Graf von der Asseburg, von

Meisdorf.

Zeitungs-Uachrichten. Ausland.

Frankreich.

aris, 29. Sept. Die ministeriellen Blätter beobachten Stilsa veic n úber die, neuesten Nachrichten aus Afrika, die nicht anz günstig für die Französische Armee lauten. Indeß scheinen deutet Algier epo dat Briefe jene Nachrichten zu bestätigen.

Die Englische Post hat heute wegen stürmischen Wetters nicht

in Calais landen fônnen,

Berlin,

| sitiven Grund irgend e | nicht von dem Ursprun | Presse beruft

Mittwoch den I Oktober

Der Herzog von Bordeaux tritt heute in sein 23ses Jahr, | und es Lde f Feier dieses Tages zahlreiche Gesellschaften in | Faubourg St. Germain staëc.

Der Freiherr Alexander von Humboldt hat gestern, in Beglei:

tung des Herrn Arago, den artesischen Brunnen von Grenelle in Augenschein Ao RIEA: Sie tranfen Beide einen Becher von dem Brunnenwasser, welches jezt-in-Paxis förmlich Viode gewor: den ist, Eine Karasfe von dem Greneller W

Diner fehlen.

Deus, der der Regierung durch seine beständigen Anforderun-

en zur Last geworden is, hat es auf seinen Wunsch erlangt, daß af, ihn E NoS u oe hat, us ihn von dort auf Kosten taats na merifa zu transportiren.

A Dorfe yar 29, Bartel Die Course der Renten | hielten sih auf den gestrigen Preisen. Die proc. Rente hatte sich etwas gehoben, ließ aber am Schlusse der Börse wieder nach. Die Spanische aftive Schuld giebt seit einigen Tagen zu vielen Geschäften Anlaß, ohne daß sich der Cours derselben bedeutend | veränderte.

rbien, Von der Türkischen Gränze. Neue Nachrichten

Straßburg, 29. Sept. Das Elsaß berichtet heute: „Der wissenschaftliche Reaares von Frankreich hat gestern die erste Siz: ung seiner zehnten Session gehalten. Die Erwartungen der Freunde dieser Anstalt wurden nicht getäuscht. Eine große Anzahl Deutscher Gelehrten bezeugten durch ihre Gegenwart, daß sie die hohe Bedeutung des an sie ergangenen Aufrufs, als die leßte Ver: sammlung von Lyon Straßburg als den Siß der Session von 1842 erwählt, aufgefaßt. Wir dürfen schon jeßt behaupten, daß die zehnte Session des wissenschaftlichen Kongresses reich an Re- sultaten seyn werde; denn schon jeßt haben sich die herzlichsten Verbindungen zwischen den Gelehrten der beiden Nationen ange:

| fnúpft. Jn der neuen Halle, die zu diesem Behuf so gut, als die

Lokalität es gestattete, eingerichtet war, wurde die gestrige Sißung gehalten. Herr Räß, Bischof von Straßburg, wohnte der Sißung bei. Um halb 4 Uhr nahm Herr Hepp, General-Secretair, unter dem Beisiß der General:-Secretair:Adjunkte, auf dem Búreau Plaß und eröffnete

die Sißung durch eine passende Anrede. Er bemühte sich, den Gedan: |

fen, welcher der Veranstaltung des wissenschaftlichen Kongresses im Allgemeinen vorgeschwebt, und die Resultate, wvelche man davon zu er-

uheben. Sodann ging Herr Hepp zu dem besonderen Charakter ber, den ohne Zweifel der Kongreß“ von. Straßburg us wird, und beleuchtete den glülichen Einfluß, dèñ "erauf die Zukunft“ der beiden Völker ausúben kann, die sich dazu eingefunden und deren gute Nachbarschafts-Verhältnisse er enger knüpft. Zum Schluß drückte er den Wunsch aus, daß dieser Einfluß nicht blos vorübergehend seyn und daß zu dessen Dauer sich unter den Miktgliedern des Kongresses eine encyklopädische Gesellschaft der Rhein-Ufer bilden

móge. Wir pflichten aus allen unseren Kräften diesem Wunsche | des ehrenwerthen General-Secretairs bei, und wir hoffen, daß sein |

Aufruf Anklang finden wird.“

Die Zahl der Mitglieder des Kongresses, welche ihre Karten |

an den Tagen vom 26. und 27. September zurückgenommen, be: läuft sich Bu 419, Von dieser Zahl gehören 290 Personen zu

Straßburg und 129 Fremde, worunter ausgezeichnete Männer n |

den verschiedenen Zweigen der Wissenschaft.

Paris, 29. Sept. Aus der im gestrigen Moniteur verdf E Uebersicht der in Frankreich während des Monats August eingeführten Waaren ergiebt sich eine starke Abnahme der Einfuhr von Flachsgarn. Während dieselbe im Monat Juli mehr als eine Million viermalhunderttausend Kilogramme betrug, ist sie im August auf einmalhundert und einige zwanzig tausend Ki: logramme gesunken. Die heutige Þ resse ruft Victoria úber die: ses Resultat, welches ihr zufolge die Wirksamkeit des neuen Tarifs gegen England auf die schlagendste Weise darthut, Ja, noch mehr, der Umstand, daß die Hälfte des im August eingeführten Garns

i trepot geblieben und feine Käufer gefunden, ist in den Au- | dis pen Presse ein Beweis, daß die Franzdósischen Webereien |

das ausländische feine Garn gar nicht in dem Maße bedürfen, wie man N lattes, daß sie es im Gegentheil recht que ers behren können. Endlich F! die Presse ihrer National: én : pathie gegen England die Genugthuung, anzunehmen, daß das ein: geführte Garn wahrscheinlich größtentheils Belgischen Ursprungs und unter dem Schuße des Belgien gewährten Zoll-:Privilegiums

ingeführt sey. Dieselbe Vorausseßung macht die Presse auch | id Pas l; die p August vorgekommene merkliche Vermeh: |

rung der Leinwand: Einfuhr, die sie freilih dem Moniteur ge- genüber nicht ableugnen kann, die sie aber wenigstens auf Rech: nung des bundesverwandten Belgiens seßen zu dürfen glaubt. Aus dem Allen wird denn unter anderen Schlüssen auch die Folge: rung gezogen, daß Belgien, Angesichts o unermesßlicher Vor- theile, die ibm schon sein jeßiges Handels-Verhältniß zu Frankreich

1842.

eben deshalb eine Ausnahme von dem neuen Tarif zu seinen Gun- sten eintreten lassen zu fönnen geglaubt, geradezu unwahrscheinlich gemacht.

Was nun aber die Abnahme der Garn- Einfuhr im Monat

August betrifft, so ist dieselbe vielleicht weniger dem neuen Tarife, als dem Umstande beizumessen, daß die Englischen Kaufleute in den vorhergehenden Monaten alle ihre Garn-Vorräthe in größter asser darf bei feinem Eile in die Französischen Häfen geführt, um für dieselben noch

| die leßten Tage der Dauer des alten Tarifs zu benußen. Die Englischen Magazine sind durch die ungeheuren Garn-Sendungen, die im Juni und Juli in Frankreich eingegangen , natürlich so weit geleert, daß die Erschöpfung ihrer Vorräthe die Abnahme der Einfuhr im August zur Genüge erklärt. Man darf überdies nicht aus den Augen lassen, daß die Quantität des in dem vorigen Monate eingegangenen Garns, wenn sie allerdings unter der Durchschnittsmasse der Einfuhr der leßten Jahre bleibt, doch das Einfuhr-Quantum mancher einzelnen früheren Monate übersteigt.

Jn demselben Maße, in welchem sich die Englischen Maga-

zine erschöpft, ist natúrlih der Französische Markt augenblicklich überfúllt worden, und es liegt in der Natur der Sache, daß die Einfuhr des Monats August bis jeßt shwachen Absaß gefunden. Von dieser Erscheinung auf die Entbehrlichkeit des fremden Garns fúr die Französischen Webereien zu schließen, ist ungefähr eben so

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verständig, als wenn man annähme , daß ein augenblicklich gesât- tigter Mensch Úberhaupt keiner Nahrung mehr bedürfe.

Hâtte indessen, was bis jeßt keinesweges erwiesen is, der neue

Tarif wirklih bereits auf die Garn-Einfuhr und die Garn- CTon- sumtion in Franfreich bedeutend eingewirkt, fo dürfte man eini- germaßen bezweifeln, daß diese Einwirkung für die Franz0-

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sische Jnduftrie, sclbs| vom Standpunkte der eifrigsten Anhänger des Systems der Schubzblle angesehen, cine wohlthätige gewesen. Zur Bestärkung dieses Zweifels liefert der Moniteur selbst die

Thatsache, daß, während die Garn-Einfuhr sich verringert, die Lein-

wand-Einfuhr im August merklih zugenommen. t sich hieraus nicht mit Wahrscheinlichkeit folgern, daß das Ausland den Fran- zosen jeßt die fertige Leinwand zu liefern anfängt, zu welcher B ihnen früher blos das Garn zufuührte? Demnach hâtte Frank- reich dur die Erhohung des Tarifs eine Maßregel genommen,

1‘ - e durch welche seine Webereien weit mehr verlieren müßten, als

j é : ; E | warten hat, die aber Niemand zu sehr übertreiben dürfe, hervor: | seine Spinnereien dabei gewinnen fönnten.

= Paris, 29. Sept. Jch habe in einem meiner leßten

Briefe die Schwierigkeiten besprochen, welche die Zucker-Frage dem

Ministerium, das zur Lösung derselben den Kammern Vorschläge

| , darbietet. Die Ordonnanz vom 16. August, deren e adin ging, das fisfalische Zuteresse wahrzunehmen, hat zu den schon vorhandenen Verlegenheiten nur noch neue hin- zugefúgt, da die Strenge, mit der künftig auch nur der geringste Schritt der Fabrikanten, Raffinateure oder Handelsleute, die sich mit der Bereitung oder dem Verkauf des Zuckers beschäftigen, ! von den Douanen:Beamten kontrollirt werden soll, so weit geht, daß daraus unvermeidlicherweise, wie die Erfahrung schon jeßr zeigt, die fleinlichsten Vexationen, besonders für die Handelsleute, | hervorgehen dürften. Man fann wohl annehmen, daß die durch die Ordonnanz vom 16. August vorgeschriebenen Formen, die bei dem Detail-Verkauf beobachtet werden müssen, ohne solche Vexationen gar nicht eingehalten werden können, und daß auf der | anderen Seite die strenge Beobachtung derselben dem Zuerhandel neue schwere Auflagen aufbúrdet und ihn mit einer so lästigen Prozedur umgiebt, daß er geradezu unmöglih wird. Ss wird genügen, anzuführen, daß z. B. der Epicier, wenn er eine Quantität Zucker verkauft, die Uber 20 Kilogramme beträgt, allemal einen förmlichen Passir - Schein von der Douane lósen muß, ohne welchen die Waare nicht aus seinem Magazin an den Käufer abgegeben werden“ darf. Bedenkt man nun die Unzahl kleiner Krämer in der näheren und ferneren Umgebung von Paris nur allein, die dergleichen Quantitäten von 30 bis zu 100 Kilogrammen von hier zum Detail - Verschleiß in ihren Ge- meinden ausführen, und daß alle diese, durch den Zwang, einen Passirschein zu lösen, eine wirkliche neue und zwar nicht unbe- trächtliche Steuer zahlen müssen, die am Ende doch nur wieder den Konsumenten zur Last fällt, so wird begreiflich, wie tief die Anordnungen jener Ordonnanz nicht nur in den Handel selbsk, sondern auch in die Verhältnisse der Allgemeinheit eingreifen; man wird aber auch begreifen, daß die zunächst Betheiligten, näm- lich eben die Raffinateure, so wie die großen und kleinen Kauf: leute, die sich mit dem Zuckerhandel bisher befaßt haben, uicht ruhig bleiben mögen, wo es sich um Interessen handelt, die so tief ihre Existenz und ihren Wohlstand berühren. Aus Lille, Valenciennes, St. Quentin und aus Paris selbsk sind Be- \hwerden wegen jener Ordonnanz bei der Regierung eingelaufen, deren | einige in sehr energischer Weise den Grundsaß vertheidigen, daß der

Regierung zwar das Recht zustehe, die Fabrication des Zuckers und den

âhre, ni r anstehen dürfe, sich von Deutschland loszu: | Verkauf desselben aus den Fabriken an die ersten Abnehmer ge- gp dig “aalen b Markt für seinen Gewerbefleiß zu | nau zu fontrolliren und alle Sicherheit sh zu verschaffen , daß

suchen, den es innerhalb seiner eigenen engen Gränzen nicht fin- |

den könne.’ . : Hâtte jedes andere Blatt diese Ansichten und Behauptungen

ult, (0 Ffönnte man sie füglich sich selbst überlassen. Aber cu eet se hat sih durch eine längere Zeit sehr gut geführte Re-

i sroirthschaftlichen Dingen einen ge: | E E tisidè Au Aud 1 x | 16. August der Fall seyn werde, damit enden, den ganzen Handel

| mit Zuer zu ruiniren und unmöglih zu machen. Die Eingabe

wissen Ruf als ökonomische Autorität erworben, der eine Wieder:

legung ihrer Jrrthúmer nothwendig macht, auch hier in diesem R dieselben so starf sind, daß man sie unmöglich für un: | freiwillige halten fann. Fangen wir damit an, darauf aufmerk:

nicht der Schaß des Staates um das ihm geseßlich und rechtlich | Gebúhrende betrogen werde; aber weiter dürfe der Staat nicht | e jeder Schritt darüber hinaus, der auch noch den weiteren

erschleiß mit hemmenden Formalitäten umgeben und mit neuen Lasten beschweren wolle, sey gegen Recht und Billigkeit und könne nur, wie dies sicherlih bei Aufrechthaltung der Ordonnanz vom

der Handelsleute und Raffinateure von St. Quentin geht am weitesten und spricht sich am stärksten aus. Sie sagen darin, daß

sam zu machen, daß die Annahme der Presse, die im August sie entschlossen seyen, die Dg für allen aus dem Vollzuge

und unter der Herrschaft des neuen T ein Fehates Flachs: | der Ordonnanz ihnen entstehenden en vorzugsweise Belgisches Fabrikat, sich auf keinen po: | 1a | 1

wars DA La iner Art stügt. Der Moniteur spricht | Jnstanzen bei den Gerichten zu vere

sorte der Einfuhr - Gegenstände, und die | der Kaufleute der anderen genannten Orke s

sich auf kein e Dee Nee Ps e O S teur ergänzen könnte Die Vorausseßung der Presse wird im Gegentheil Tue die bekannte Thatsache, daß Belgien bisher sehr wenig Garn und Leinwand nach Franfreich geliefert, und daß man

dachtheil und Schaden verant:

j ; . Sthi lls durch alle wortlich zu machen und ihr gutes Recht Me Telleus S

ßen fich im ae 8 sentlichen dieser Erklärung an und machen au fâr den Fee das Prinzip der Handelsfreiheit geltend, sobald ¡ofuflage in den brif verlassen und nach Leistung der geseslichen y

Verkehr übergegangen sey.

med reue ei at x e t,

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