1842 / 291 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

Berliner Börse.

Den IS. Oktober 1842.

2134

Auswärtige Börsen.

Amsterdam, 14. okt. Niederl. wirkl. Sch. 624. 6% do. 10LL. Kanz-Bill. —. 6% Span. 15/7. 37 do. 204. Pass. 4. A —. Zinal, 3

Freitag, 21 des Regimentes,

Pr. Cour. Actien. a Brief, | Geld.

Fonds. |u

Antwerpen, 12. Okt. Zins). —. Neue Anl. I Paris, 13. okt. 5% Rente fin cour. 119. 10. 32 Ï Aul. de 1841 —. S5? Neapl. au compt. 108. 5% Span. Rente 21%. Pass. —.

Pr. Cour. Brief. | Geld.

Mittwoch,

Bel. Pots. Kisevb. | 5 do. do. Prior. Obl. | 4 Magd. Lpz. Biseab. |— do. do. Prior. Obl. | 4 Berl. Aub. Riseub. |— do. do. Prior. Obl. | 4 Düss Elb. Kiseub. | 5 do. do. Prior. Obl. | 4 Rhein. Kisenb. | 5 do. do. Prior. Obl. 4 Berl.-Fraukf. Bis. | 5 Friedrichsd’or —_ Audere Goldwün-

xeu à 6 Th. e Disconto. |—

| Sch. *) 32) 1035 | 1034 aa D S 4| 1025 | 102

Präm. Sch. der

Seehaudluug. |— 90x 907 Kur- u. Neumärk.

Sehuldverschr. zt 102 Berl. Stadi-Obl.*) [3 102% Dauz. do. in Th. |— 48 Wesip. Pfaudber. [35 103 Grossb. Pos. do 4 108 102% Ostpr. Pfandbr. | S y a do. Mi 1034 1034 Kur- u. Neum. do. [35 1045 103% Sechlesische do. 3 1025

1024

Wechsel-Cours.

do. y Hamburg . | Kurz do. C e 2 Mi.

| Kure |

| Lond +9000 2022090222000p0%. è Wien in 20 Xer

Breslau 100 Thlr. | 2 Mi. Leipzig in Courant im 14 Tbl. Fuss.. 100 Thlr. | 8 Tage

Fraukfurt a. M. WZ 150 Fl. | 2 Mi. Petersburg 1 SRuI.| 3 Woch.

Literarische Anzeigen.

In meinem Verlage ist erschienen und in allen Buch-|feit dem Westphälischen Frieden bis 1801,

dandlungen zu haben, in Berlin bei E. S. Mittler (Stechbahn Nr. 3): N n Theoretis< - res Handbuch

er

Land- und Wasser - Baukunst für

i u F Baumeister, Zimmerer und Maurer, so wie für _Bau- und Gewerbschulen. Nach eigener Erfahrung und mit Benußung der|u besten Werke bearbeitet von Friedrich Ern| Conradi,

Baumeister und Lehrer der Bauwissenschaft an der|wendige Schuß des Ober - h enschaft gezogen wird Die Darstellung der Kriege liefert das |und gratis zu haben:

Beispiel oder vielmehr das Resultat, da e Das ganze Werk wird 30 Bogen Text in Quarto Tes S seen d Ur Une U Zei j anlassu r utige und 63 Tafeln Zeichnungen in Median enthalten Franzosen wdederdolen Lte, g

Ei lef j j cizten, um die Operations - Kasse mit Geld zu ver- 2 res ausgegeben. Einzelne Lieferungen können nicht bet, indessen damals Tletite Liadische Länderitreden sind folgende zur häuslichen Erbauung und

Königl. Baugewerkenschule zu Chemniy. ifte Abtheilung. Preis 3 Thaler.

und in vier Liefecungen bis Ende dieses Jah-

abgelassen werden : deë Kauf der ersten verflichtet demnach zur Abnahme des Ganzen. Die Königl. Gewerbe -

Do e Ee Pubte c LET Frs -DNER. BENAREE Badischen Landestheile umfassen, so enthält das Werk

ktor Hülße, hat dieses Werk als Grundlage beim

Unterricht in der Bauwissenschaft eingeführt, und [doch genug Nachrichten über die Lasten, welche die dürfte i dessen Beni aner E seyn. vem dem Rheine nahe gelegenen Lande zu tragen

Chemniß und Schneeberg im August 1842. B. F, Goed\che, Sohn.

In der Stuhrschen Buchhandlung, Berlin,

Schloßplahß 2, Potsdam, am Kanal neben der Posi, | einfach V 37 Fotodamy Posi, dert, kdnnen nicht genug nachgelesen werden, denn sie 8

Die Mitglieder der ständischen Ausschuß-Versamm-|mdgen uns ein waruendes Beispiel seyn und werden.

ist à 5 Sgr. zu haben :

lung, im Oktober 1842.

Von dem Conversations - Lexikon

der Land- und Hauswirthschaft, herausgegeben

redigirt von F. Kirchhoff. isi der 9te und leßte Band unter der Presse und wird in cinigen Monaten vollendet und versandt. Alle diejenigen , welche das Werk noch nicht bis zum 8ten Bande erhielten, können durch iede so- lide Ds Deutschlands und des Auslandes die Fortseßung beztehen ; do< wird es gut seyn, dies vor Ablauf dieses Jahres zu thun; da die Auslage des Werkes zu Ende geht und die unterzeichnete Ver-

ogau eine spätere Nachlieferung einzelner |ren guten Werken auch die werthvollen Bismark-

fehlender Bände nicht garantiren kann. i

Die Flem ming sche Buchhandlung in Glogau. blifum hiermit no< besonders aufmerksam macht, da gewiß Mancher, welcher bis jeßt durch den ju hohen

Fdrsier's artisi. Anstalt in Wien Ged ‘dect f < unt “den j bigen Bedi j d

; ; 9 . wurde, gern sih untec den jeßigen ngungen da ist erschienen und in allen Buch- und Kunsihandlun- entschließ E E M O

In Ludwig

gen, Berlin, Gropius sche ® h \ y lung, Kdnigl. Bauschule, 13, L Cg Kunsthand

Post: und Taschenkarte Oesterreichischen Monarchie

von Joseph Zakowsky. In 12 Blättern. v6 O L U LLA L: Böhmen. ebenbürgen.

Tirol und Vorarlberg. Sugarn, s Galizien u. Lodomerien. | Militair- Gränze. Groß Quart in Umschlag geheftet. Preis jeder Abtheilung 45 Kr. C. M. 15 Sgr. Preis jeder einzelnen Karte 8 Kr. E. M. 24 Sgr.

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*) Der Käufer vergütet auf deu am 2, Januar 1843 fällizeu Coupon L yci Brief.

1563, 150! | 149f

1032

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Großherzogl. Bad. Ober-Lieutenant und Regiments-|an die iu gleichem Format und in derselben Aus-

Oberrhein seit dem Wesiphälischen Frieden bis 1801 |zu Festgeschenken.

genbli>e, wo der uicht allein für das \üdwestliche Oeutschland , sondern L für Oesterreich so noth: r

in wenigen Fahren 8, auh 9 Millionen Contributio- Â I tit bid a Vie Franzosen 0b len wüsten, ital anerkannte ascetische Beton zu haben:

Werk von dem größten JFnteresse seyn, für Baden

Breitestr. Nr. 20, E>e der Scharrnstraße.

werden, in Berlin dur< Alexander Dun>er, von einem Verein von Landwirthen und Gelehrten, Kdnigl. R Len I Sr 21:

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den Nr. 19, zu bezichen :

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Orchef im Balkon des Parquet-Logen

weiten Ranges

115 reise der 103

g 44 9581 443 1842. Morgens | Nachmittags ez S 17. Okt. 6 Uke. 2 Ubr.

{95

99 s Luftdruck 337,72" Par. |336,94" Par.| 335,52" Par.| Quellwärme 7,7° R. aben. Der A Luftwärme .…..|—+ T,6° R.|+ 10,1° R. + 8,2° R.|Flasswärme 7/7° R. é (b 7 ub

Thaupunkt ….|-+ G6,4° R.|4+ 6,/,5° R.|+ 6/6° R.| Bodenwärme 9/3° R. 0 r.

Dunstsättigung| 90 pet. 75 pCt. Ausdünstung 0/024 Rh.

trübe. | teübe. |Niederschlag 0/009 Rh.

Meteorologische Beobachtungen.

Abends 10 Ube.

Nach einmaliger Beobachtung.

13; | 13

¡0! 93

88 pCet.

azza per Amore. pola.

oge 1

Die Donnerstag, 20. Oft.

. Oft, Om Opernhanse: Marie, oder die Tochter

Aönigootädtis es Theater. 19, Oft. (Jtalienische Opern-Vorstellung.) Nina,

Opera semiséria in 2 Atti. Musiíca del

: Ein Plak in der Fremden- und in der

T 10 Sgr, Ein Plas in den Logen und

2% En Ranges 1 Rthlr., im Parquet und in den 15 S2“ im Amphitheater und in den Logen des Ir, Parterre 10 Sgr,, Sperrssß des dritten

anges A gr., Gallerie 5 Sar ertbücher in Jtalienischer 2, Billet - Verkaufs : Büreau A A ide Syra sind im

Sgr. zu

34 “E geBorstellungen um r

Einen Jux will cet en,

nfang der talienis

asse wird um

D | 4 WSW. WSW. | Wüärmewechsel-+-10,7°

Wolkenzug - . WSW. 6/,6° R. Tagesmittel: 336,79“ Par... +8,6° R... 4-6,5° R... 84 pci. WSW. Pr. Cour. Thile. zu 30 Sgr. | Geld. Loi 139

Zu Lande

&Honigliche Schauspiele. 20 Sgr. ; Mittwoch, 19, Okt. Jm Schauspielhause: Der Sohn der | 6 Pf. Hafer 1 Wildniß, romantisches Drama in 5 Abth., von F. Halm, Ju Pie gr se Donnerstag, 20, Oft. Jm Opernhause: Göß von Ber: | Z V kleine G lichingen mit der eisernen Hand. A Im Schauspielhause: Pour le premier début de Mlle.

1) Estelle, ou: Le père et la fille. L La première représentation de: Les fées de Paris, vaudeville nonveau en 2 actes, du théâtre du Gymnase, par Mr. Bayard. (Dans la

remière pièce Mlle. Destrêe remplira le rôle d’Estelle, et dans sa scconde, celui de Jauliette.)

79; |

99 4

102

3 l 1%

| | Destrée : |

E Id E E L E E I L ——E———_

Nathan der Weise.

Der Deutsche Oberrhein Dramatisches Ge in fünf Aufzügen 0

während der Kriege

Bearbeitet ach den Quellen des Großherzogl. Badischen Archivs von

Freiherrit Carl du Farrys de la Roche,

| G. E. Lessing.

Englischer Einband mit gy eem Schnitt. Preis 1 Thlr. 77 Sgr.

Diese ausgezeichnet hübschen Bändchen reihen sich

stattung bereits erschienenen Editionen von Goethe?s gr Hermann und Dorothea, Schiller's Tell, Lenau's eutscheu|Gedichten u. \. w. und eignen sich ganz vorzüglich

Adjutanten. gr. 8. broch. Preis 1 Thlr. 15 S Dieses Werk umfaßt die Kriege am

Leipzig, im Sept. 1842, G. J. Gdschen sche Verlagshandlung.

Bei J, J. Zedner, Behrenst, 20, ist erschienen VIII. Supplément du

eine flein-|Catalogue de la Nouvelle Bib ¿othèque de Lecture nte arr A anglaise et italienne.

nud dürfte um so zeitgemäßer erscheinen in dem Au-

eins von neuem în Frage

2 Sgr. 6 Pf.; Roggen 1 Rtblr. roße Gerste 1 Rthlr. 10 Sgr. 4

Das Scho>k Stroh 10 Rthlr., au<h 9 Rtblr. Der Centner Heu 1 Rihlr, 10 Sgr., au<h 1 Rthlr.

———_—R—— Verantwortlicher Redacteur Dr. F. W. Zinkeisen,

Marktpreise vom Getraide.

Berlin, den 17. Oktober 1842, : Weizen 2 Rthlr. 7 Sgr. 6 Jf auch 2 Rtble, 22 Sgr. 6 M M Fr ./ au r. 7 Sgr. Rthlr. 5 Sgr., auch 1 Rthlr. 1 Sgr. 3 De E r: „Weizen (weißer) 2 Rtblr. 15 Sgr., auch 2 Rthlr. Rthlr. 3 Sgr. 9 Pf.; Roggen 1 Rthlr. 16 Sgr. erste 1 Rthlr, 5 Sgr. ;. Hafer 1 Rthlr, 1 Sgr, 3 Pf

Sonnabend, den 15. Oktober 1842, 7 Sgr. 6 Yf,

Die allgemeine Theilnahme, welche in der neucsien Zeit für den Fortbau des Kölner Doms rege gewor- den n hat den Verfasser bewogen, die Geschichte und Beschreibung dicses vollkommensten Denkmals Deutscher Baukunst; womit er Ls großes Werk be- gleitet hat, zu einer Handausgabe umzuarbeiten und mit vielen usdhen auszufstatten. er lIner Dom

in seiner Vollendung. Ansicht von der Südseite. Gez. von Gerh ne Ee in München. u nes. Papier. Wir bemerken zu diesem sehr wohlgelungenen Stahl- stich nur, daß die Ansicht nach der Angabe und einer neueren Restauration des Dr. S. Boisserée entworfen und auegerntet worden ist; für diejenigen aber, welche ein größeres Bild vorziehen, fügen wir noch hinzu, daß die erste Zeichnung dieser Ansicht mit anderer Staffage in der Größe von 165 Zoll Hbhe und 145 Zoll Breite von dem rühmlih bekannten

Die Reichsstände In allen Buchhandlungen des Jn- und Auslandes

zu Festgeschenken sich eignende, bereits als vor-

iesenthal, Dr, F. H. R., biblisches, kirchen-

dre Beragen Letzoglih dis Kunmehs historisches und arhâFologishes Handwdrterbuch

Wennglei

inpapier. Geh. 1 Thlr. 15 Sgr. Gott mit dir!

atten. sten jüngeren Alters. gr. 8. Dritte verbesserte

Für alle gebildeten Stände Deutschlands muß das

\{dnen Titelkupfer. Sauber geh. 1 Thlr. 15 Sgr. Klet ke, H., Geistliche Blumenlese aus Deutschen Dichtern von Novalis bis auf die Gegenwart. Mit einem Anhange biographischer Nachrichten. L s g E E Maschinen- S bi c elinpapier. Geh. r. gr. Stuttgart und A aus S Verlag. Cut, is A (Kbnial S Epe tuen ent, L i i i j j rofessor un erpfarrer zu Fcankfurt a. d. O.), In Berlin vorräthig bei Julius Springer, p ristliche Glabke, En E on mationtéu& für die reifere Jugend. Neue wohlseile Ausgabe. 35 Bogen in gr. 8. Mit allegorischem Titel- kupfer und Vignette. Sauber gevestet 1 Thlr.

Des Herrn Abendmahl. Ein Beicht- und

erze Kommunionbuch für ¿gege Christen. Füänste

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n stich und einer Vignette nah Zeichnungen von

Militairishen Werken Geisler, estochen von C. Mayer. 8. Maschinen: aus dem Verlag dec Velinpapier. Sauber geheftet 1 Thlr.

Chr. Fr. Müller schen Hofbuchhandlung Andachtsbuch für gebildete Christen. Zwei

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i zu haben sind. {bnen allegori:hen Stahlstih und Vignette.

Untec dieser Sammlung befinden si<h außer ande- Velinpapier. Elegant geheftet. Komplet 2 Thlr.

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Christliches Trosibuch fär Leidende und Traurige. gr. 8. Velinpapier. Sauber geheftet 1 Thl“. 15 Sgr.

Wilmsen, F. P., Eusebîia. Andachts-Uebun- gen in Gesängen, Gebeten und Betrachtungen ur weibliche Erziehungs - Anstalten und für die Apot An dacts, 8, Mit einem Titelkupfer.

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Zerrenner, Dr. E. C. G., (Königl. Konsisiorial- und Schulrath zu Magdeburg), Taschenbuch zur täglichen Erbauung für denkende Christen. Zweite verbesserte und vermehrte Ausgabe, Mit einem Titelkupfer. 32. Maschinen- Velinpapier. Geheftet 1 Thlr. 5 Sgr.

von C, Fr. Amelang in E Verlag ven s i

_W, ren Buchbdlg., Literarische Anzeige cem grahe d 1e | À rschi e 3 & E N Mich te Arran e

ms von Mes von Sulpice Boisserée.

iebt es aber einen wichtigen Beitrag zur Badischen andesgeschichte ab. ie Kriege dieser Periode, \o mit thren Folgen aber doch so genau geschil-

Durch alle Buchhandlungen kann gratis bezogen

chen Schriften, worauf man das militairische Pu-

gehalten en wird. Jy Unterzeichneter sind so eben von nachstehenden

n durh Ferd. Dümmler, Liu-

(eL. H: Romantisches Heldengedicht in zwölf Gesängen v

on C. M. Wieland. Englischer Einband mit goldenem Schnitt nebsi ei- nem Stahlstih. Preis 1 Thlr. 20 Sgr.

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G. E. L L . 2 Englischer Einband E E Schnitt Preis 1 Tble. / Minna von Barnhelm,

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Lithographen Borum in Kreide - Manier sorgfältig auf Stein bearbeitet bald in unserem Verlage er- scheinen wird.

Zugleich verbinden wie hiermit die Anzeige, daß wir cine ncue Ausgabe des großen Werkes des Herrn Dr, Sulpiz Boisserée über den Kdlner Dom vorbe- reiten, welche in einem gegen die ursprüngliche Aus-

Ur gebildete Bibelleser. 8. 1841. Maschinen-Ve- gabe um die Hälfte verkleinerten Formate und auch

Andachtsbuch für gebildete Chri- an e Boie L

reise mit einem neuet! es Textes in 4. vublizirt werden wird. Um aber auch diejenigen Blätter dieses Werks, welche

und vermehrte Auflage. Mit Vignetten und einem} nes größte Denkmal der Altdeutschen in seinem

Ganzen und besonders in seiner Vollendung darstel- len, dem Publikum im Einzelnen mehr jugan lich zu machen, wollen wir schon jebt folgende Blätter auf kleinerem Papiere zu beigeschten Preisen ablas- G lfeee i sicht der Domkirche wie sie is gezeich eußere Ansî er Domkir - net von Quaglio, gestochen von Darnftedt, 4 Thlr. 10 Sgr. Längen - Aufriß derselben wie sie werden oll, ge- zeichnet von Fuchs, gestochen von Duttenkofer, 4 Thlr. 10 Sar. Hauptseite- und Thürme derselben wie sie werden sollen, gezeichnet von Fuchs, gestochen von Rauch, 3 Tblr. 74 Sgr. Ansicht der Vorhalle wie sie werden soll, gezeichnet von Moller, gestochen von Leißmer, 5 Thlr.

10 Sgr.

Alle Bol und Kunsthandlungen sind in Stand geseßt, Abdrüke dieser Blätter zu den beigesehten Preisen zu liefern. Der Preis des ursprüglichen Werkes mit dem Texte in Folio und den Kupfersti- hen in den ersten bdrüken auf großem Papier/ von welchen wir noch eine Anzahl Exemplare besißen, bleibt wie bisher unverändert 120 Fl. für ein voll-

ändiges Exemplar. y München Juli 1842, Literar. artist. Anstalt.

So eben ist erschienen und in der V schen Bucb- handlung Cbclteats, 25, Ede der Dorarbeenfr.) zu haben: / «ber die Abse6- Was bestimmt das Geseg úbe! b-

i iftli d Schullehrer ? barkeit der Geistlichen pp s h

Ein jurisßis<es G E dnigsberg bei Voigt. Dies Ls ee welche sowohl die Absehbarkeit der Geisilichen und Lehrer im Allgemeinen bespricht, ls auch vorzugsweise eine neuerdings eingetretene T Joe: dieSuspension des Oberlehrer itt vom rechtlichen Standpunk: aus beleuch- tet, empfeblen wir allen denjenigen, die über die ge- nannten Verhältnisse Belehrung wünschen.

yn der Plahnschen Buchhandlung (L, , Jherfraße 37, erschien #0 eben : M8 (he LIME) on der Gott mißfälligen Rechtgläubigkeit. Predigt gehalten am 14ten Sonntage na Trinitatis 1842 Franzdsis{em Be G T dee ia städti ediger an der Lo n Kirche in Berlin. A en geh, Preis 24 Sgr.

Fn Unterzeichnetem ist so eben erschienen und an alle Buchhandlungen versandt worden ;

G. E. Englischer Einband mie goldenen Schnitt. r, 4 114 4

gearbeitete Aufl. mit 5 Abbildungen in 4. Preis 4 T i Aae e Seis 2 Thlr. 20 Sgr,

Allgemeine

Me 291.

Berlin, Donnersta

_Preußis<e Staats-Zeitung.

den 20fen

Inhalt.

Amtliche Nachrichten. , Erdffnung der Sibungen. Rußland und 9 chine Warschau. Rüdtreise des Kaisers und

en Michael. Fran bei BEE E Vie Staats-Einnahme Englands. Brief

. (Trappisten-Kolonie in Afrika.)

atb éeitaulen Kub Celand, London. Aufenthalt des Erzher- ogs Friedrich. Gerücht über cine Niederlage in Afghanistan. Unruben in Kanada. Stürme in Westindien. Arbeiter - Ver- urtheilungen und S E. Vermischtes. Zweifel an dem obigen Gerücht. Brief aus London. (Stand der Dinge in Fndien; Lord John Russell und Lord Palmerston.)

Niederlande. Amsterdam, Die erdichtete Nachricht vom Un- tergang einer Oesterreichischen Fregatte. Neuer General - Gou- verneur von Niederländisch -Fndien ernannt.

Belgien. Brüssel. Die neue Anleihe. ;

Deutsche Bundesstaaten. München. Festlicher Umzug des l erd die Stadt. Leipzig. Bericht über die

ichaelis - Messe. L Der auf Schweizer Boden festgenommene Französische usreißer.

talien. Mailand. Truppen-Uebungen. erbien. Von der Serbischen Gränze. Verurtheilung des Ministers Rajewitsch.

Vereinigte Staaten von Nord-Amerika. Präsidentur - Kandi- daten. Zufriedenheit mit dem Gräânz-Traktat.

Mexiko. Unterwerfung von Yucatan. Rüstungen gegen Texas.

güland lin, Die Mitgli igten ständisch nland. erlin. e tglieder der vereinigten n en Ausschüsse bei Sr. Majestät dra Könige. Bresla u, Posen

und Düsseldorf. Feier des Geburtstages Sr. Majestät des dnigs.

Wissenschaft, Kunst und Literatur. Ausstellung der Arbeiten der Franzdsischen Akademie zu Rom in der Schule der bildenden Künste zu Paris,

Amtliche Uachrichten.

Kronik des Tages.

Se, Majestät der Kdnig haben Allergnädigst geruhet: Dem Großherzogl. Badischen Artillerie-Hauptmann Ludwig

den Rothen Adler-Orden vierter Klasse zu verleihen.

Bekanntmachung,

Bei der heute unter Zuziehung der zur vormals Sächsischen, jeßt Preußischen Steuer: Kredit-Kassen-Schuld verordneten ständi- schen Deputirten stattgehabten Verloosung sowohl der im Jahre 1764, als auch der an die Stelle der unverwechselten und vor- mals unverloosbaren S teuerscheine im Jahre 1836 ausgefertigten Steuer: Kredit-Kassen-Scheine, sind behufs ihrer Realisirung im Oster-Termine 1843 folgende Nummern gezogen worden, und zwar:

I. Von den Steuer-Kredit-Kassen-Obligationen aus dem Jahre 1764. von Litt. A. à 1000 Rehlr.

Nr. 1186. 2257, 2443. 2848. 2894. 3109, 3397. 3532, 4960, 9923, 6668. 7383, 7404, 7478, 8332. 8501. 8663, 9226. 9578, 10,857. 11,569. 11,841. 12,425. 12,713. 13,518, 13,748, 13,875 und 14,099.

von Litt. B. à 500 Rthlr. Nr. 169, 947. 1028, 1621. 1895. 2152. 3126. 3470, 3597, 3619, 3886, 5065. 5670, 6239, 7297 und 7800, von Litt. D. à 100 Rthlr. Nr. 208. 1461. 1720. 1726. 1877. 3045. 3107. 3693. 3965. 4652. 4974. 5014. 5055, 5077, 5616. 6341 und 6688.

IL, Von den Steuer: Kredit-Kassenscheinen a Are 1836. is M D von Litt. X. à 1000 Réhlr. Nr. 45, 47 und 285.

von Litt. B, à 500 Rthlr,

Nr. 110, von Litt. C, à 200 Réthlr. Nr. 103 und 127,

Die Realisirung dieser Scheine wird Ostern 1843 bei der hie- sigen Instituten- und Kommunal: Haupt -: Kasse gegen Rückgabe derselben mit den dazu gehörigen Talons und Coupons erfolgen,

Merseburg, den 4. Oktober 1842.

Jm Auftrage der Königl. Haupt-Verwaltung der Staats-S chulden, der Regierungs-Präsident von Krosigk.

Angekommen: Der General-Major und 2e Kommandant

von Stettin, von der Schleuse, von Stettin,

Abgereisk: Der - ister , burg, nah Meisdorf Hof- Jägermeister, Graf von der Asse

E E E R E T

Ständische Ausshüsse.

Eröffnung der Sigzungen.

Berlin; 19. Okt. Nachdem bereits vorgestern Miet lieder der vereinigten ständischen Ausschüsse bn nate waren, fand gestern ormittags in dem dazu von des Königs Majestät bestimmten Saale des Königlichen Schlosses die feier- ogs Eröffnung ihrer Sißkungen statt, Sobald die Miktglieder vereinigten ständischen Ausschüsse hier die ibnen bestimmten be eingenommen hatten, wurde das Staats: inisterium, wel: Qn sh in einem der Zimmer des Königlichen Schlosses versam- On L durch eine aus Mikgliedern der verschiedenen Stände evildete Deputation hiervon benachrichtigt; es begab sich gleich- i < dem Sißungssaale. Die Staats-Minister nahmen hier G hnen bestimmten Pläße ein, und der Minister des Jnnern, raf von Arnim, erd ete, in Gemäßheit der Ale öchsten Orts genehmigten Geschäftsordnung, die Sißung durch nachskehende Rede:

Durchlauchtige Fürsten, Hochgeehrte Herren!

Der Befehl Sr. Majestät des Königs führt mih in JZhre Mitte, um die Versammlung der vereinigten Aus\hüsse aller Pro- vinzen des Reiches in Gemäßheit der Allerhöchsten Ordre vom 19, August d. J. zu eröffnen. Dieselbe lautet :

„I habe in den, sämmtlichen im vorigen Jahre versammel: ten Provinzial-Landtagen var rgeen Propositions-Dekreten Meine Absicht ausgesprochen, eine Vereinigung der inzwischen durch die

erordnungen vom 21. Juni d. J. gebildeten ständischen Aus- schüsse in solchen Fällen stattfinden zu lassen, wo Mir ihr Beirath in wichtigen Landes-Angelegenheiten, bei denen es sih um die Jn- teressen mehrerer oder selbst aller Provinzen handelt, nothwendig erscheint, Diese Vereinigung der Ausschüsse ist eine Entwickelung der ständischen Jnstitutionen, wie solche von Meines Hoch seligen Cours Vaters Majestät in reiflicher Erwägung der Bedúrfnisse

eines Volks und Seiner Länder gegeben sind, indem sie den ständischen Beirath der einzelnen Provinzen durch ein Element der Einheit ergänzt. Die selbstständige Wahrnehmung der Jnteressen der einzelnen Landestheile ist durch die Provinzial -, Kommunal: und kreisständischen Verfassungen genugsam gesichert, aber es fehlte bisher noch an einem Vereinigungspunkt, um die Ausgleichung abweichender Jnteressen da, wo eine solche sih für das Gesamme- wohl des Staats als nöthig erweist, herbeizuführen und die Mit- wirkung ständischer Hege bei allgemeinen Maßregeln in Fällen zu beschaffen, wo der Landesherr sie auf möglichst kurzem Wege nôthig erachtet, Dieser Vereinigungspunkt ist nunmehr in den Ausschüssen gegeben. Die im vorigen Jahre versammelt gewe- senen Provinzial - Landtage haben den Gang, den Jch in dieser Entwi>elung befolge, und den Geist, in welchem des Hochseligen Königs Majestät das ständische Wesen neu begründete, auf er- freuliche Weise erkannt, indem sie die Hoffnung aussprechen , daß die Selbskständigkeit der Provinzial-Landtage durch die Zusammen- berufung der Ausschüsse keine Beeinträchtigung erleiden werde. Jn diesem Sinne „Zabe Jch durch die Verordnungen vom 21, Juni d. d: den Ausschüssen die Beskfimmung gegeben, die abweichenden Ansichten der Landtage einzelner Provinzen zu vermitteln, über etwaige, bei der weiteren Berathung der Gefe e in den höheren Instanzen der Legislation hervorgetretene, neue nim sich noch: mals gutachelich zu äußern, bei den Vorbereitungen allgemeiner Geseße, sowohl über deren Nothwendigkeit, als über die bei ihrer Abfassung zu befolgende Richtung, ihr Gutachten abzugeben und auch bei solchen Angelegenheiten, die bisher in der Regel an die Provinzial-Stände niche gelangt sind, von dem Standpunkte der praktischen Erfahrung und der genauen Kenntniß der provinziellen Interessen, Meine Regierung mit ihrem Rathe zu uncerstúben.

Dieses wird daher auch die Bestimmung seyn, welche die Ausschüsse zu erfüllen haben, wenn Zch dieselben sämmtlich zur Berathung allgemeiner Landes- Angelegenheiten hier versammele.

Zu einer solchen Versammlung finde I< gegenwärtig Ver- anlassung, indem J vorläufig úber folgende Mir zur Entschei- dung vorliegende Gegenstände vor Meiner definitiven Entschlie- ßung Besprechung mit den ständischen AusschÜssen sämmtlicher Provinzen für angemessen erachte :

1) Ueber die näheren Bestimmungen für den von Mir ver- heißenen und mit dem 1. Januar, kommenden Jahres beginnen- den Steuer-Erlaß ;

2) Ueber die Beförderung einer umfassenden Eisenbahn-Ver- bindung zwischen den verschiedenen Provinzen der Monarchie un- ter Beihülfe aus Staatsmitteln ;

3) Wegen des Entwurfs eines Geseßes Über die Benußung der Privat-Flússe, in besonderer Beziehung auf die sich bei der | Berathung durch die Provinzial - Landtage herausgestellten Mei- | nungs-Verschiedenheiten, die der Ausgleichung bedúrfen. |

Jch habe demnach beschlossen, die AusshúÚsse aller Provinzen | nach Berlin, behufs der Eröffnung ihrer Berathungen am 18, Oftober d. J., zu berufen, und beauftrage das Staats-Mini- erin, die eben aufgeführten Gegenstände zur Vorlegung bei der

ersammlung derselben vollständig vorzubereiten,

Für die Beförderung eines ersprießlichen Zusammenwirkens der Ausschuß - Versammlung mit den von Mir zum Verhandeln mit derselben beauftragten Staatsdienern is durch die von Mir

enehmigte Geschäfts-Ordnung gesorgt. Sie, den Minister des ias beauftrage Jch, den Ober-Präsidenten einer jeden Pro- vinz anzuweisen, die erwählten und von Mir bestätigten Mitglie- der des Ausschusses derselben, in Verhinderungsfällen deren Stell- vertreter aufzufordern, sich spätestens am 17, Oktober d. J, zu dem erwähntenZwe> hier einzufinden.

Sanssouci, den 19, August 1842,

(gez.) Friedrich Wilhelm. An das Staats-Ministerium.“

Durchlauchtige, Hochgeehrte Herren!

Zwei Jahre sind verflossen, seit der Ruf unseres Königs Sie um Seinen Thron versammelte, um dort in der ehrwürdigen Re- sidenz des alten Preußenlandes und hier an dieser erhabenen Stätte den Bund Königlicher Huld und unverbrüchlicher Unter- thanen: Treue feierlih zu erneuern. Freudig folgten Sie jenem Rufe, und Keiner is heut unter uns, der nicht das Andenken jener Tage frish und lebendig in sich trägt, in denen der ange- stammte Herrscher zu Seinem treuen Volke sprach, in denen Sein Königlicher Geist dasselbe für immer mit unauflöslichen Banden ae ved und Ehrfurcht zu einem Ganzen vereinigte und an sich nüpfte. A Aufs neue ist Sein landesväterlicher Ruf an die Vertreter Seiner Provinzen (tgangen. Aufs neue haben Sie Sich freudig an den Stufen Seines Thrones versammelt, Und jene Einheit, mit welcher Preußen damals beim heiligen Eidschwur seinem Könige ein Ja! zurief, welches wiedertdnte und verstanden wurde in den fernsten Ländern, jene Einheit, welche damals unter Gottes

| ständiger Vertretung

Oktober

des \egensreichen riedens, die it bi Ihrer gegenwärtigen Versämmiung, Einheit bildet das Element nig find Preußens Provinzen in der Liebe zu ihrem Köni einig da, wo es gilt, die S igfei igfei Va: ferlandes ju Code Selbstständigkeit und Heiligkeit des Va- inigfeit im ständischen Rathe ist es, welche beut der Landes-

herr von Zhnen mit Zuversicht erwartet, E weiser Wil aus freier Königlicher Gnade eine wichtige Ergänzung des ständischen Instituts durch die Versammlung der vereinigten AusschÜsse ins Leben ruft, Wo die Stimmen der Provinzial-Landtage sich in selbst: ndiger 2 é und Wahrnehmung der provinziellen Eigen- thumlichfeit bei den ihnen vorgelegten Fragen trennen, da sollen die Ausschußtage vermitteln und ausgleichen. Wo für umfas- sende Geseße vor ihrer shließlichen Bearbeitung für die Provin- zial-:Landtage der Standpunkt des allgemeinen und Úberwiegenden Bedürfnisses des Landes ermittelt werden soll, da sollen die Aus- \hußtage ihn erwägen und bezeichnen. Wo die Regierung des Königs in wichtigen Berwaltungs-Fragen eines ständischen Bei- raths bedarf, der die mündliche Besprechung zwischen den Die: nern des Königs und einem Organ der Stände erfordert, da sollen die vereinigten Aus{Ü}e dies Organ seyn.

__ Wohl werden sich auch in dieser Versammlung verschiedene An- sichten geltend machen und, wie es unter Männern sich geziemt, mit Nachdru> und Ueberzeugung verfochten werden. Dies ist selbst nôthig, um das wahre Beste zu erkennen, Aber wenn sich die auf die Eigenthümlichkeit der Provinzen, auf die Verschie- denheit der Auffassung gegründeten Meinungen bekämpfen so sey es doch stets ein brüderlicher Kampf, und es geschehe immer im Hinblick auf das Allen gemeinsame Wohl Preußens, immer in dem lebendigen Bewußtseyn, daß Sie hier versammelt sind als die Glieder eines Staatskörpers, als die getreuen Unterthanen eines Königs.

Durchlauchtige, Hochgeehrte Herren!

An diesem ersten Ausschußtage bietet ein Königlicher Wille aus voller Freiheit Jhnen vom Throne herab eine Gabe des edéei- sten Vertrauens. Hierdurch wird dieser Tag für immer als ein glorreicher bezeichnet seyn in der Regent-Laufbahn Friedrich Wil- helm?s des Vierten.

, Daß er auch als ein segensreicher bezeichnet werde in den Blâttern der Preußischen Geschichte, daß er stets ein Tag freu- diger Erinnerung bleibe fúr den Königlichen Geber und rúhm-

Hülfe und Schuß ein starker Mitarbeiter ward an der Erhaltung

lies Zeugniß lasse von denjenigen, welche zum erstenmale durch das Vertrauen ihres Königs, dur< das Vertrauen ihrèr Provinzen zu ihm berufen wurden, dafür bürgt Jhre bewährte Gesinnung, mit der Sie sich der Erfüllung Zhres Berufes hin- geben werden in gewissenhafter Unterthanen-Treue, in Verleugnung einseitiger Jnteressen, wo der Patriotismus sie fordert, und in wahrer Einigkeit des ständischen Rathes.

Ein großes und wichtiges Feld ist ihm eróffnet; möge es durch freue Bebauung unter Gottes Segen reiche Früchte tragen.

Hierauf erwiederte der Marschall der vereinigten ständi Ausschússe, Fürst zu Solms-Lich und HoßeineVoins, Fuma

„Von Sr. Majestät dem Könige zu dem c renvollen eines Marschalls der vereinigten Aus schüsse der N iat: S tage berufen, zähle ih es zu meinen vorzüglichsten Pflichten in Erwiederung der eben vernommenen Worte die Gesinnungen aus- zusprechen, von welchen wir bei dem Beginne unserer Berathun- gen durchdrungen sind, Wir sind, das darf ich im Namen Aller sagen, wir sind mit Freude und mit Stolz hierher gekommen ; denn wir sind berufen, in unabhängiger Berathung Über wichtige und folgenreiche Fragen den Erwartungen Sr, Majestät des Königs zu entsprechen und das Beste des Landes wahrzunehmen. Aber wir haben noch einen anderen, nicht minder wichtigen Grund weshalb wir mit Freude uns hier versammelt haben. Die Er- fahrung der bisherigen Landtage hat uns nämlich gezeigt, daß Se, Majestät der König den wohlbegründeten Beirath Jhrer Stände gern und bereitwillig zu vernehmen geneigt sind. Hierauf gründen wir unsere Zuversicht, Denn die erfreuliche, zum Gedei- hen des ständischen Wesens nothwendige Gewißheit, daß der wohl- begründete Beirath der Stände von Sr. Majestät dem Könige und Seiner Regierung gern und bereitwillig vernommen wird diese Gewißheit ist uns jeßt schon gegeben, und wir bauen darauf mit fesker und wohlbegründeter Ueberzeugung. Mit treuester An- häânglichkeit an Se. Majestät unseren Allergnâädigsten König mit Liebe zu dem Vaterlande, welchem anzugehören wir stolz sind, beginnen wir das uns aufgetragene Werk, und mit den- selben Gesinnungen werden wir, so Gott will, dasselbe beendigen, Meine Herren, es giebt ein Mittel, wie Sie sämmtlich das, was ich im Namen Aller gesagt habe, befräfcigen können; es is, wenn A Alle mit einer Stimme rufen: Se. Majestät der König lebe

Ein dreimaliges begeistertes „Lebehoch!“ folgt dieser Rede, g geist ebehoh!“ folgte dem Schlusse

Hierauf wurde sofort zu der Namhaftmachung der von Sr, Majestät dem Könige ernannten Protokollführer der vereinigten ständischen Ausschüsse geschritten, Es sind: der Regierungs-:Präsi- dent Graf von Püúd>ler, der Landrath von Veltheim, der Städte-Feuer-Societäts- und Land-Armen-Direktor Fröhner und der Ober-Bürgermeister Naumann. Um den Mitgliedern der vereinigten ständischen Ausschüsse Zeit zur Einsicht der ihnen mit- aebi Denkschriften Über die zur Berathung kommenden Sragen zu lassen, wurde hierauf die Sißung für heute geschlossen und die nächste auf künftigen Freitag, den 21. Oktober, festgeseht: Zunächst wird die Frage über die näheren Bestimmungen für den von des Königs Majestät verheißenen Steuer-Erlaß und über die Beförderung einer umfassenden Eisenbahn-Verbindung zwischen den verschiedenen Provinzen der Monarchie unter Belhülfe E Staatsmitteln zur Berat ung fommen, über welche wir morg die betreffende Denkschrift mittheilen werden,