1842 / 313 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

und Valenciennes mit den Belgischen Lokomotiven und Da diese Unternehmun t, so hatte unláng arif:Ordonnanz verbfent- Reisenden

wischen Lille

ransportwagen bedient werden. Aufsicht der Französischen Regierung se r óffentlichen Arbeiten eine Preise der Pläße bei dem Transport der diesem Tarif wurden die ersten die zweiten auf 5 Centimes und Der Tarif

Minister de licht, um die festzuseßen. i auf 7 Tentimes pro Kilowmetre, die dritten Pläße auf 35 Centimes bestimmt. des Herrn Teste nah Mar- seille der Belgischen Regierung mitgetheilt worden, und da leßtere dagegen feine Einwendung machte, so entschloß sich Herr Legrand, der in Abwesenheit des Herrn Teste das Mi- nisterium der öffentlichen Arbeiten leitet, den Tarif ohne weiteres im Moniteur universel einrúcken zu lassen. ließ indessen dem Kabinet der Tuilerieen anzeigen, der ranzösischen Ministerium festgeseßte Tarif sey zu niedrig, und wenn Frankreich denselben nicht um 1 Centimes für die ersten und dritten, und um 2 Centimes für die zweiten Pläße erhöhen wolle, so werde Belgien seine Lokomotive und Transportwagen Zu bemerken is hier, daß die von Herrn Teste angeseßten Preise, verhältnißmäßig höher sind, als auf den Belgischen Eisenbahnen, und daß die Belgische Compagnie die Be- fugniß hat, zu ihren Lokomotiven das ungleich wohlfeilere Brenn- material aus Belgien zu beziehen. len-Arbeiter höchstens 50 Cent. täglich ge Frankreih mit 1 Fr. 50 Cent. bis 2 blieben also ganz auf die Seite der Belgischen Compagnie, die, damit nicht zufriedengestellt, eine Tarifs Was fkann . die Französische Regierung jeßt anders thun, als einer solchen Forderung nachgeben? Soll sie etwa auf eigene Kosten das ndthige Transport - Material herbeischaffen ? Darüber würde der ganze Winter vergehen und #0 lange die Eisenbahn von Lille nah Valenciennes unbenußt bleiben. Un- sere Regierung sieht sih also genöthigt, den schon veröffentlichten Tarif zu modifiziren und sich dem Vorwurf der Oppositionsblät- ter preiszugeben, sie habe hierin zu eilig gehandelt,

Eine zweite Differenz mit Belgien betrifft die für Frank: reih hôchst nachtheilige Auslegung des Handels : Vertrags vom Die Belgische Regierung behauptet, die in Folge jenes Vertrags den Französischen Weinen zukommende Zoll: Verminderung bei der Einfuhr nah Belgien finde nur dann statt, wenn die Französischen Weine direkt aus Frankreich bezogen werden. Jn allen übrigen Fällen sollen die Französischen Weine den früheren um 25 pCt. höheren Einfuhrzoll zahlen. zu denken, erklärt die Französische Regierung eine solche Auslegung für unzulässig, da der Handels-Vertrag vom 16. Juli l, J. keinen Unterschied macht, ob die Weine direkt oder indirekt aus Frank- reih bezogen werden; wenn sie nur wirklich Französische Weine sind. Der von der Belgischen Regierung hierin \chied bilde ein privilegium odiosum, welches als solches nícht still: \chweigend darunter verstanden werden können, sondern ausdrüdcklich Da die diplomatischen abinets \#o eben erst nah Brüssel abgin so kennt man noch nicht die Gründe, worauf die Belgische gierung die oben erwähnte Auslegung des Vertrages vom 16. Juli stüßen wird. Man fürchtet indessen, daß das Kabinet von Brüssel enheit nicht die nämlichen Argumente geltend machen rankreich bei der Abschließung der Handels-Conven- Als es sih darum handelte,

selbs war vor der Abreise

Die Belgische

nicht dazu hergeben.

Während dort ein Steinkoh- winnt, wird ein solcher în

r. bezahlt, Die Vortheile

rbdhung ganz unerwar- tet verlangk.

Wie leicht

emachke Unter-

im Vertrag ausbedungen werden müsse.

Vorstellungen unseres

bei dieser Gele wolle, welche tion vom 16. Juli vorbrachte. die Belgischen Linnenwaaren von der Zoll : Erhöhung, welche in Frankreich gegen

daß Belgien nach Belgien verhältnißmäßig über Bel-

durch die Ordonnanz Ï Linnenwaaren verhängk

ausdrúdlich ,

26. Juni

Frankreich der Britischen Linnenwaaren nicht Britische gien nah Frankreich eingeschmuggelt werden könnten. Die For- derung unserer Regierung fußte auf dem Umstand, daß nur Bel: gische Linnenwaaren, welche direkt nah Frankreich eingeführt wür- den, von der durch die Ordonnanz vom 26, Juni verordneten Zoll-Erhbhung befreit bleiben sollten. Auf die nämliche Art könnte heute Belgien einwenden, daß, wenn Französische Weine über England oder Holland kommend, die Handels-Begünstigungen des Vertrags vom 16. Juli in Anspruch nehmen wollten, dies ein Mittel wäre, um andere Weine, als Französische, nah Belgien einzushwärzen. Wenn Belgien darauf seine Argumentation stüßen wollte, so dúrfte es shwér seyn, eine schlagende Antwort darauf

dritte Beschwerde Frankreichs betrifft die auf Französische Handlungs - Reisende in Belgien gelegte Patent- Während Belgische Handlungs - Reisende in Frankr«äich, ohne die geringste Patent: Steuer zu zahlen, ungesidrt ihren Ge- \châften obliegen dürfen, hat die Belgische Regierung auf den Unter- schied zwischen inländischen und fremden Handelsleuten, welcher bei ihr besteht, gestÚßt, die Französischen Handlungs-Reisenden in die Kategorie der fremden Handelsleute gestellt und dieselben einer Pa: tentsteuer unterworfen, welche, wenn ih nicht irre, zwischen 650 und 600 Fr. beträgt. Schon das bloße Reciprozitäts-Recht hätte die Französischen Handlungs - Reisenden in Belgien von einer so hohen Patentsteuer befreien mögen, die unter den gegenwärtigen Umständen allerdings sehr lästig is. Frankreih kann nicht wohl Repressalien anwenden; denn man müßte eigens eine Patentsteuer für die Belgischen Handlungs- Reisenden einführen, da solche úber-

haupt bei uns nicht besteht. L beschränken, nicht besteht. Man will vor der

zu machen.

Hand sich darauf Borstellungen deshalb bei der Belgischen Regierung

Großbritanien und Arland.

London, 4. Nov. Aufenthalt zu Brighton vovth gleitung ihres Gemahls statt in Walmer - Castle an der Küst der zehn oder vierzehn Tage dau gestern nach seinem Land reitungen zur Aufnahme

Der Standard meldet dereröffnung des Kanzlei - Gerichtshof, Lyndhurst, der diesen Aft in Person vorn Unpäßlichkeit wieder hergestellt sey, und seinem bevorstehenden Austritt aus seinen Begründung habe.

An die Stelle O’Connell's, de ber ablief, ist, wie es schon vor Roe einstimmig zum Lord - Mayo Zahr gewählt worden. O’Connell hat darauf wie ldermen eingenommen und in seiner Danksa Rede an seine Kollegen unter Anderen mit Rücksicht auf \eine Baronet bei Gelegenheit der Ge: rinzen von Wales bemerkt, was ihn betreffe, so finde ierung vollkommen gerechtsectigt seh, mit RÜcksicht lichen Brauch nicht beobachtet zu haben, aber er

ie Königin hat ihren beabsichti ufig noh ausgeseßt und will in ssen dem Herzoge von Wellington

egangen, um die

nigin zu treífen.

genheit der gestrigen Wie- daß der Lord - Kanzler

ahm, von seiner leßten

daß das Gerücht von

Amtsverhältnissen keine

ssen Amtsdauer am 1. Nevem-

her ziemli E Duetie tand, Alderman

untér den nicht erfolgte Ernennu

er, daß die R auf ihn den

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wolle dagegen protestiren, und auch die Munizipalität in corpore músse dagegen protéstiren, daß eine solhe Geringschäßung bei ir- gend einem fünftigen Lord-Mayor wiederholt werde, eine Aeuße-

rung, die mit großem Beifall aufgenommen wurde,

Zeit etwa 1400 neue Mitglieder

werden sollten.

eins gegen die Korngeseße zu Manchester eines Ger

ten Preisen und bei dem

Brod zu kaufen.“

In Birmingham hat das Haus Goddard und Hill, welches besonders nach Amerika Geschäfte machte, mit 60,000 Pfd. fallirt; hier in London hat das Haus Turnbull und Radenhursk, das mit Kanada Geschäfte macht, seine Zahlungen eingestellt; und das Plymouth Journal von gestern meldet, jedoch ohne den Na- men zu nennen, das unerwartete sehr bedeutende Fallissement „des unternehmendsten Kaufmannes, der seit Jahren in Plymouth ge- lebt hat, eines Mannes, der durch seinen eigenen Fleiß und seine Energie den Grund zu einem großen Vermögen gelegt und dessen ehrenwerthes Benehmen ihm allgemeine Achtung erworben hat.“

Der Globe theilt folgendes ihm eingesandte Schreiben Úber die Verhältnisse in Afghanistan mit: „Dem Vernehmen nach ist ein Schreiben von Sir Robert Sale, von späterem Datum als die lehte Depesche aus Dschellalabad, nah Ankunft der leßten Jn- dischen Post eingegangen, in welchem gesagt wird, daß die Gefan- genen wirklih gegen Dost Mahomed ausgeliefert werden sollen. Jm Fall sich dies bestätigte, so wúrden die Pläne des Lord Ellen- borough, Kabul betreffend, entwickelt werden, weil Dost Maho- med's Befreiung der erste Schritt zu seiner Wiedereinseßung auf den Thron seyn würde; die Beseßung des Pendschabs würde der nächste Schritt seyn und der Jndus und Sut- ledsch die wesilichen Gränzen unseres Reiches in Ostin- dien werden, Ein die Sicherheit der Keiber- und Bolan- Pâásse gegen Persien und Rußland schüßender Offensiv- und Defensiv - Traktat mit Dost Mahomed würde die Grundlage seyn. Die Konzentrirung einer so mächtigen Armee, wie diejenige, von welcher wir zuleßt gelesen haben, und die Bewegungen, welche

angeblich {hon gemacht worden sind, bezwecken die gänzliche Unter-

werfung der S eiks, die neuerlich eine verrätherische Rolle gespielt

haben.“ Der Einsender dieses Briefes bemerkt, daß, wenn die darin erwähnten Maßregeln ausgeführt würden, mehr als je für die Sicherheit des nordwestlichen Jndiens geschehen dürfte, Der Herzog von Wellington scheine der Hauptleiter in dieser Angele- genheit gewesen zu seyn, und wenn die Sache sich so verhalte, so verdiene er das größte Lob für die Weisheit und das gesunde Urtheil, womit er den Krieg in Ostindien zu Ende gebracht habe. Der Spectator enthält folgenden Artikel úber den unglück- lichen Ausgang der Niger:Expedition : „Die leßten Trümmer der Nizger-Expedition sind von diesem verderblichen Fluß entfernt und die Leute der Mustermeierei mit dem Reste der Güter nach Fer- nando del Po gebracht worden. Bis zum allerleßten Augenblicke waren sämmtliche Vorfälle der Art, daß diese Expedition unüber- legt und grausam erschien. Selbst diese Beendigungs-Expedition, obwohl sehr beschränft und die Erfahrungen früherer Unfälle b hatte doch verhältnißmäßig zu leiden. Von acht bis zehn Weißen am Bord kamen nur zwei nicht aufs Krankenlager, und der Befehlshaber der Expedition war einer von diesen Beiden, Wieder war es einer von den Leuten des Mannes, der Lord John Russell das vollständige Mißlingen der Expedition vorhergesagt, welcher das Dampfschiff „Wilberforce“ auf der Rückehr von sei: ner zweiten Fahrt retten half. Ein schwarzer Bursche, der die Behandlung der Dampfmaschine auf Herrn Jamieson's Kauf: fahrteischiff gelernt, leitete die Dampfmaschine des „Wilberforce““, als er durch das Delta fuhr. Die Expedition hat einige Entdeckun- en gemacht. Sie hat entdeckt, was ihren Urhebern \chon vor der bfahrt aus England gesagt wurde, daß der Sklavenhandel in der Bai von Biafra, zu dessen Unterdrückung sie ausgerüstet worden, bereits aufgehört habe, und daß ein regelmäßiger Sande, den sie dort begründen sollte, selt 20 Jahren dort blüht und Fort- schritte macht. Sie entdeckte ferner, was ihren po rn ebenfalls vor der Abfahee aus England gesagt wurde, daß man sich dem zu einer Ackerbau-Niederlassung gewählten Punkt ohne dringende Gefahr für das Leben der Europäer nicht zu nähern vermöge. ae andere erwähnenswerthe That ist, dab die Expedition unge: fähr zwei Drittel des Weges den Fluß hinauf fam, den Kauf-

Die Abgeordneten des hiesigen Vereins gegen die Korngese waren dieser Tage versammelt, um úber ihre Operationen für din Winter zu berathen. Der Vorsißende, Herr Taylor, erklärte es für wünschenewerth, daß die Mitglieder des Londoner Vereins möglichst oft zusammenkämen und ihr einflußreiches Wirken mit den Bemühungen des Vereins zu Manchester eng verbänden. Aus den Berichten der Lokal - Vereine ging hervor, daß sich in leßter

cten einschreiben lassen. Es ward beschlossen, daß ein Comité zur Berathung der besken Mit- tel, die Zwecke des Vereins zu fördern, ernannt und daß wöchent- liche Versammlungen der Vereine in und um London gehalten

Dr. Bowring erwähnte in der leßten Bn des Ver- chts, nach

welchem Sir Robert Peel bei der nächsten Versammlung des Parlaments wenigstens 40 Anhänger im Unterhause verlieren würde, weil bei den ritt n durch die reiche Aerndte verursach- angel an Mitteln, zu kaufen, die Land-

besiger ihren Jnteressen durch die Maßregeln des Premier-Mini- sters einen schrecklichen Nachtheil zugefügt glaubten. Der Sun sagt hierüber: „Wir wissen réht gut, daß dieser Schein keine irflichkfeit isf. Aber sie pflegen von dem Geseße allen Vortheil zu er- warten, und sie tadeln es fúr jedes Uebel; Sir Robert Peel hat sie gelehrt, sih darauf zu verlassen, und nun klagen sie seine Maß- regeln an, daß sie jene Preis:Erniedrigungen hervorgebracht hätten, welche doch nur die natürlichen Folgen einer reichen Aerndte sind, wenn in den Fabrif- Distrikten kein Unternehmungsgeist is, So wie die Whigs sich freuen können, daß ihr Vorschlag eines festen Zolles nicht durchgegangen is, indem sonst die Leiden der Landbe- sißer ihnen wären zugeschrieben worden, so scheint Sir Robert Peel’'s Erfolg in Herabseßung der fluktuirenden Skala und des Tarifs ihn von seiner Partei zu trennen,“ Das genannte Blatt sucht dann darzuthun, daß Sir Robert Peel nothwendigerweise noch einmal auf die Korngeseße und Nahrungsmittel-Zölle zurúck- fommen müsse; in diesem Falle fönne er aber, ohne mit sich selbst in Widerspruch zu gerathen, nicht die Vorschläge der Whigs annehmen; so wie er aber schon einmal Úber diese Vorschläge hinausgegangen sey, so könnte er auch jeßt vielleicht die Getraide- Zóôlle ganz abschaffen und den Handel freigeben, „Es geziemt England“, heißt es am Schlusse, „ein solches Beispiel zu geben. Wir sind bei dem freien Handel mehr interessirt, als andere Na- tionen. Jn der Regel beschränken diese dadurch vergleichsweise nur unbedeutende Fabricationszweige, während England das schreck- liche Beispiel giebt, die Versorgung mit Nahrungsmitteln zu ‘be- schränken. Ob die Seiden- oder Sammt- Manufakturen blühen, is vergleichsweise von geringer Wichtigkeit; ob aber das Volk zur Genüge Nahrung habe oder nicht, das umfaßt den ganzen Unter- schied zwischen einem blühenden und einem sinkenden Staate. An- dere Regierungen verhindern vielleicht ihre Unterthanen, einige Luxus-Artikel zu gebrauchen; unscre Regierung hindert das Volk,

Apenrade an die Schleswigsche

nische Flagge führen möchten. Als

s Wo s E Bez L e Herzogthümern angehörenden Schiffe

mit den eingebrannten Worten Dansk Eiendom (Dänisches Eigen-

fahrteischisfe schon früher zurückgelegt. Jhr Hauptwerk i

k: aber, daß sie E dem Versuche, die Pläne der Civilisacions-Gesclswere für Afrifa dur Hinbringung von Waaren auszuführen, einst: T E a ¡redlichen Handel, den sie gerade begründen sollte, ver-

Der Sturz der Bank von Manchester hat unter ei von Familien ehr großes Unheil Gai, A ade Leute der Art, die sich von den Geschäften urúdckgezogen hatten H memen E E Ae s v Entwerthung der Actien um ihre ganze Habe gebracht. er 800, ls Y Ä 9 erlust der Actionaire beträgt

Der Handels:Umsaß ist sowohl in London als in den - häfen in einer vollkommenen Stockung. Man will e S daß in feinem früheren Jahre die Herabdrückung der Geschäfte so allgemein gewesen, als im gegenwärtigen, da er sich auf alle Klassen von Kaufleuten, vom größten bis zum unbedeutendsten, erstreckt, Dabei wird der Ueberfluß an müßigem Kapital so groß, daß das Geld mit jedem Tage schwieriger unterzubringen ist, was denn andererseits günstig auf den Stand der Fondspreise wirke. So erreichten heute die Consols den hohen Punkt von 94 pCe. Der Durchschnittspreis von Weizen is jeßt auf 51 Sh. 8 Pee. gefallen, der Zoll auf 19 Sh, gestiegen, und in vierzehn Tagen dürfte dieser wahrscheinlich noch höher seyn. Gestern kam nur wenig Englischer Weizen an den Markt, wodurch die Preise 1 Sh. höher gingen. Auch nach fremdem war ziemli viel Nachfrage zu den am Mittwoch um 1 Sh. gestiegenen Preisen, doch war Be Umon nichr bedeutend. Nach unverzolltem war einiger Begehr

r.

Miß Harriett Martineau, durch ihre national - i Schriften bekannt, hat die Pension, welche ihr Een als Premier-Minister anbieten ließ, mit der Erklärung abgelehnt daß, ihren Ansichten nach, die Minister nicht befugt seyen, zu ih- ren Gunsten über die Gelder der Nation zu disponiren, wie aus einer neuerdings publizirten Korrespondenz zwischen ihr und der Betve hervorgeht. a G

nter den in diesen Tagen gestorbenen Personen befinde sich der Dichter und Novellist Allan Cuningham, ein Ge Walter Scott?s und Chantrey's, der noch zwei Tage vor seinem Tode sein leztes Werk, „das Leben Sir David Wilfie's“, be- endigte, und der Ober- Rabbiner von England, Herr Salomon Hirschel, der sein 82stes Lebensjahr erreicht hatte.

Auf die „British Queen“, deren glúcklihe Ankunft man erst heute hier erfahren hat, wurden vorgestern und gestern bei Lloyds 20 pCt. Prämie bezahlt,

Belgien.

i Venlo, 6, Nov. Mit der „British Queen“ ist die Nach- richt aus New-York eingetroffen, daß die Amerikanische Regierung bereits, ehe sie die von Belgien ergriffenen Repressalien gekannt, die Maßregeln gegen die Belgischen Schiffe zurückgenommen habe.

Schweden und Norwegen.

Stockholm, 31, Okt. Se. Majestät der König haben dem General - Major Axel Möllerhielm die nachgesuchte definitive Entlassung von dem Amte eines Ober: Statthalters von Stoeckck- holm bewilligt, welcte Functionen der Graf Lewenhaupt, der da- mit interimistisch beauftragt ist, auch fernerhin befleiden wird.

Am Sonntage empfing der König die Bevollmächtigten der Pensions-Anskalt des Civil-Etats, nebst deren Secretair, und hielt der Vorsißende derselben, Präsident Westerstrand, eine Anrede. Der König ertheilte folgende Antwort: „Meine Herren! Seit langer Zeit haben Männer, die den Wunsch hegten, den Civil- Beamten eine ruhige Zukunft zu bereiten, mit Miles die Be- dürfnisse vernommen, welche viele derselben durch Mangel an Auskunft für ihren Unterhalt in alten Tagen trafen, Sie ent- warfen einen Vorschlag, um einer solchen, sie und ihre Familien bedrohenden unglücklichen Lage vorzubauen. Die Pensions-Anstalt des Civil-Etats wurde gestiftet. Feder Staatsdiener hat bereits zu deren Bildung beigetragen, und die, welche zu einer Civilstelle, erledigt in Folge des erreichten Dienstalters oder Absterbens des früheren Jnhabers, befördert werden, jeder in seiner Ordnung, werden weiter bann beitragen. Jhre künftigen Pensionen sind be- gründet auf die Solidität der Zettel der Bank, welche die metallishe Münze vorstellen. Vergessen Sie niemals, daß diese repräsentative Múnze den Werth alles Grundbesißes, den Fortgang der Gewerbe und Arbeiten shÚbet. Jch erneuere Jhnen, meine Herren, die Versicherung Meines Königl. Wohlwollens und Meiner Huld.“

Gestern hatte der hier angekommene neue Geschäftsträger Le Vereinigten Staaten, Herr Liv, seine Antritts - Audienz beim

nige.

Dánemark.

Kopenhagen, 4. Nov. Man schreibt aus St, Thomas vom 23, August: „Hier wird jeßt unter der Benennung eines Marine-Railwoay ein Werft angelegt, wo jedes Schiff mit voller Ladung vermittelst Dampfkraft auf trockenes Land gebracht, jeder nöthigen Ausbesserung unterworfen und wieder in die See hinab- gelassen werden fann, ohne den mindesten Schaden für dasselbe. Besonders anziehend war es, die dazu im Wasser erbaute viereckte Eindämmung, durch Dampf ausgepumpt, und dann die Schienen und das Mauerwerk gelegt zu sehen, das sih am äußersten Ende der Eindámmung 27 Fuß unter der Meeresfläche befindet. Das Ganze is nun bald fertig und wird dann natúrlich die Einfassung der Dâmmung wieder weggenommen, so daß die Schiffe herein- geholt werden können auf den zu ihrer Heraufziehung aufs Land auf dem Railway angebrachten Wagen, der dann durch die Dampf- maschine bewegt wird. Diese Anlage wird circa 150,000 Piaster zu stehen fommen, die allein durch Einwohner von St- Thomas auf Actien zusammengebracht sind.“ j Die Flensburger Zeitung bespricht eine Petition, die von S cándas Versammlung abgehen soll, und worin angetragen wird, dad die S wie dar D i e - el: Herzogthümer zugleih mit der D a his dafür wird angeführt,

L 4 im Auslande so wenig bekannt sey. daß „Schleswig - Holstein" V Trt berichtet von einer Petition

thum).

Kopenhagen, 5. Nov. Jhre Königl, Hoheiten der Kron-

rinz Und. die Kronprinzessin so wie die Großherzogin von Melen- bar -Streliß sind hier diesen Morgen im besten Wohlseyn einge- troffen und auf dem Christiansburger Schlosse abgestiegen.

Deutsche Bundesstaaten.

Múnchen, 4. Nov. Jn Fol sollen der allaemeine tfi m r eo Ded ges

eins für den Kölner Dombau und die einzelnen Kreis-Aus{chüs,

ber d. J. gewählt werden und am 1, A il Die Regierung von Mittelfranken Ammtliche Mltglieder des Dombau: Vereins (d. h. ahres-Beitrag von wenigstens inzahlung von 50 Fl. die Ei- Mitgliedes auf 20 Jahre erworben haben) auf, Kreis-Hauptstadt Ansdach wohnenden Mitgliedern Vereins (deren Verzeichniß das Kreis - Zntelligenz: als Mitglieder des Kreis - Ausschusses zu

im Monat De 1843 in Wir ordert UEREE Diejenigen,

1 fl verpflichte genschaft eines aus den in der

amfeit treten.

elche {h für einen t, oder durch eine

nittheilt) sechs

sind gestern

ver, 7. Nov. Se. Majestät der Köni Ha U , otenfirchen

Nachmittag 4% Uhr in erwünshtem Wohlseyn von

wieder eingetroffen.

Se. Male d Kayphausen,

Präsidenten des Ober-Steuer-

den bewilligt,

Braunschweig, 7. Nov. erlassene Bekanntmachung werde Aten ordentlichen Landtages auf den

haben dem Geheimen Rathe, Grafen zu Jnnh- die erbetene Entlassung von dem Dienste eines

und Schaß: Kollegiums in Gna-

Durch eine unterm Aten d, M. n die Stände zur Erbffnung des 29sten d. M. zusammenbe-

amb. Korr.) Mit Befremden Blättern, D der

eitung (Korrespondenz:Artikel aus E ree und wahrhaft beleidi- Senats in der neral - Konsuls zu die fein Deutsches Blatt statten sollte, ohne sich zuvor er Persönlichkeit des zu haben. Jst es nun zwar in daß der Antrag auf Abseßung chsst von der Kommerz - Behd nnte, ohne da die Jn-

Hamburg, 6. Nov. (H und E haben wir in ¿eipziger Allgemeinen Ce 9, Bécoder, Nr. 298) j Verfahren des hiesigen burgischen Ge

Deutschen

Paris vom 1 gende Angriffe gegen das Sache des bisherigen Ham deaux, Herrn F. Meyer, gelesen: Ang egen eine Deutsche Regierun der Authenticität der Einsenders genügend Überzeugt Hamburg allgemein bek des Herrn Meyer zunä g und daß der Senat nicht anders handeln fo n des Handelsstandes zu vernachlässigen, da m vor allen Dingen gutes Einverneh- it den Landes : Behbrden anempfehlen, so dÚrften doch für das Ausland, welches sich durch verfälschte und erdichtete Angaben hintergehen läß Nie is Herrn

ngaben und d

die Jnteresse nen eines Konsuls ih

zum Theil ganz t, einige Berichtigungen am Meyer vorgeworfen worden, rtifel behauptet, daß er die Trauerflagge am Herzogs von Orleans nicht aufgezoge ß er nicht, nachdem am 14. Juli die T Bordeaux eingegangen war, am folgenden Tage dem Kollegen gefolgt und vielmehr Beweis der Theilnahme an e

rechten Ort wie jener E e rauer:Botschaft in Beispiele seiner bis zum 16, Juli gewartet, bevor er inem so beklagenswerthen Er- welche Unterlassung denn auch den bekannten, rthen Auflauf vor seiner Wohnung am Ferner wird ihm zur Last gelegt, sich d im vorliegenden Falle ráfekten des Gironde- n einen noth den an: so viel wir wissen, thatsächlich Wenn derselbe

eignisse gegeben ; allerdings hôchst tadelnswe 18, Juli zur Folge hatte. j unter nichtigen Vorwänden der üblichen un ondolenz-Visite bei dem ÞP

gewiß schicklichen K Departements entzogen zu haben. deren Vorwurf hat Herr Meyer,

zu widerle frâften gesucht.

n Erkenntniß des dortigen Tri: wornach er als Konsul nicht gehal- ntliche Trauerbeweise abzulegen, so scheint er als bloße Jnkompetenz- Maßstab für at abgeben |

ertheidiger sich auf ei bunals erster Jnsta ten wäre, solche dfe ganz zu überse Erfkflâárung eines seine Verpflichtunge Wenn er ab t, u seyn, so haben wir dagegen glaubwürdig des Herrn Meyer, scho | die Nothwendigkeit seiner Jun diese aber erst im Oktober definitiv en wir nicht bezweifeln, daß die Gegen- | Meyer hinlänglich berücksichtigt worden úgend gewesen wären, eine Zu- bsezung veranlaßt haben wür- Herr Meyer doch der Mah- die ihm auf frúhere Beschwerden seiner Kundgebung antiorleani- einer Verwickelung in Spanisch - Kar- angen, zumal es ihm nicht un- ch eingezogenen Erkundigungen als Minister der auswärtigen e 1839 mit Entziehung des er die Beibehaltung seiner bisherigen erwendung des Senats ver- in wie weit Herr Meyer im chzeitigen Stellung als glauben wir doch, na Stimmung in Hamburg denzen desselben

nz berufen,

hen, daß jenes Erkenntniß, l fremden Gerichtes, durchaus feinen n gegen den Hamburgischen Sen er sih beshwert, ungehört abgeseßt worden zu vernommen, daß aus den

eigenen Berichten n vor dem Eingange der

Französischen Beschwerde, hervorzugehen schien. ausgesprochen ist, so fônn vorstellungen des Herrn

sind, und falls sie irgend gen rüdcknahme der angekündigten A Vor Allem nungen eingedenk seyn sollen, der Französischen Regierun stischer Gesinnungen und

listishe Umtriebe, wiedcrholt zugeg befannt seyn fann, was wir na vernehmen, daß Marschall Soult, Angelegenheiten, ihm b Exequaturs gedroht, und Stellung nur der Nachsicht und V dankt habe. Ohne zu untersuchen, Stande gewesen, sich mit seiner glei Neapolitanischer Konsul zu entschuldigen, Art und Weise, wie sich die und Bordeaux ausgesprochen, als notorisch annehmen zu dürfen. reits am 31, Juni 1831 im Jn nene Schreiben mehrerer ronde von 29. Juli d. J der Hamburger Flagge treffend; auch hrend des Aufenthalts der Herzog Weisung erinnern.

ereits im Jahr

die Karlistischen Ten

Wir erinnern nur an das b icateur von Bordeaux erschie: ier de la Gi-

im Courr amburger (i! Nichtaufziehung

. wieder abgedruck), die i Namenstage des Königs Ludwig fónnten wir. allenfalls an eine im Jahre in von Berry in Franf- halten es jedoch für ne fernere Details Úber diesen Vorfall einzugehen, Meyer sein Verdienst um Subscription zu Gunsten Als freche

reich, ergangene angemessen, auf kei j der um so unangenehmer is, da Herrn die in Bordeaux so reichlich geflossene der Hamburger Abgebr Erdichtung dürfen wir Französische Ministerium oder sonst it des edlen Geschenfes von Franzosen unseren Abgebrannten gemacht, hervorgeho- e sich jene Beschwerde, wie wir aus f die offiziell dofumentirten That- Erachtens ,

annten nicht abzusprechen ist. bezeichnen, wenn behauptet wird, daß das Jemand in Bezug auf diese Angelegenhe 20,000 Fr., welches der König der ben habe; vielmehr beschränkt guter Quelle vernehmen, au und fonnte

( olches Verfahren Herrn Meyer, dessen Stellung Wünsche des hiesigen Handelsstande teinahme eines unserer A wünscht seyn kann 9g hâtte nur die unangene die Französische Regierung Herrn Me \spâteren Anlaß das Exequatur entzo egen ihn stattgehabt e zuzuschreiben.

Desterreich. 31, Oft. (Oesterr. Beob.) Am 27sten und Stadt Salzburg Zeuge erhabener Feierlich-

ihm durch die Antecedentien des gegen (eine Landsleute und die s dem jede politische Par- e nur höchst uner- Jede fernere Nachsicht hme Folge nah sich ziehen können, daß yer bei diesem oder bei einem en hâtte, und Legterer hat ähren lediglich seiner eigenen

enten im Ausland eboten wurde.

daher das Handelowe

Salzburg, 30fen d, M. vir die

2239

feiten, welche, obgleich sie öfters hier begangen wurden, doch ihrer tahé bei der hiesigen Brasilianischen Gesandtschaft angestellt hohen Bedeutung wegen von roßem Interesse waren. Den | worden, mit der Geschichte des Erzstiftes alzburg Vertrauten dürfte es nicht Aegypten.

, Metropolie Salzburg gehdrigen Suffra- | Bier ikr lt ‘eau ind Lavant von ta Eritisdfen von Alexandrien, 16. Oft. (L. A. Z.) Der Vicekönig Ee

i i i dten Sami- estandtheilen ihrer eigenen Didzese errichtet und dotirt | tete hier nur auf Nachrichten von seinem Abgesan A a se et else e e der heilige Gebhard im Jahre | Pascha in Konstantinopel, und nachdem er diese P de 1072 das Bisthum Gurk in Oberkärnthen und der heilige Ge heute nah Kahira abgereist, wohin ihm die ri P red Eberhard die Bisthúmer Seckau in Steiermark und Lavant in roßimächte ohne Zweifel bald folgen werden. Zeßk| E en Unterkärnthen; ersteres im Jahre 1219, leßteres 1221. Auf auch den Grund der schnellen Abreise Jbrahim-Pascha?s un ei diese Errichtung und Fundirung gründet sich das alte Vorrecht | Pascha’'s nah Unter-Aegypten. Sie geschah meen der ungezeee der Fürst-Erzbischdfe von Salzburg, die Bischdfe dieser drei Dibze- | ren Verheerung, welche die Rinderpest dort angerichtet ha "Std sen selbst zu ernennen, zu fonfirmiren, fonsefriren und Krankheit ist, wie man glaubt, mit einigen hundert : , zu transferiren. Nur in RüSL4Ht des Bisthums Gurk wurde | die Jbrahim- Pascha aus Karamanien fommen ließ angese im Jahre 1535 eine Uebereinkunft zwishen dem Erzhause | worden und soll iede {hon gegen , 60,000 St f in eei. Oesterceih und dem Erzstifte Salzburg petepnen, fraft des- | im Werthe von 1% ill. Talaris getddtet haben. P a eute sen abwechselnd jederzeit zweimal dem Erzhause Oester- | sind dadurch völlig außer Stand geseßt, ihr Land zu bebauen,

Z 6‘ , das Re- | und nur zum Theil vermdgen noch die Sdhne des Pascha's oder res e ein 4 s é uf Berz b ira zusehen soll, vas dr i t- | andere Großwürdenträger mit Hülfe der Kavallerie“Pferde es zu L T Mee f dét eit der Fürst-Erzbischof von Salzburg selbst \ei- | thun. Dieses Unglück is von der größten Bedeutung für Ae \Gutsfeczati 1s ernennen habe. Das Recht der Confirmation | ten, denn in Ermangelung des Rindviehs wird ein großer Thei

i ieb ij i e immer | des Landes in den nächsten Jahren nicht vollständig bestellt wer- be Epe ermien O E e e S Aus- | den können, die Pâchter werden zu Grunde gehen und das Fleisch übun "" vitfer ausgezeichneten e rote: welche in der fatho- | wird einen unershwinglichen Preis haben. Leßteres P atr jeßt lischen Kirche latini ritus feinem anderen Metropoliten als | der Fall, und die Folgen sind unabsehbar, wenn die Keglerung dem Salzburger Erzbischof zukommen, fand sich an den vorbezeih- | feine Mittel zur Abhúlfe der Noth ergreift, neten zwei Tagen neuerdings die Veranlassung. Als nämlich nach | a dem Hintritt des leßten Fürstbischofes zu Gurk das Prásen- | E E tations-Recht zu diesem erledigten Episfopalsiße, dem oben erwähn- ten Vertrage gemäß, Sr. R Eee BA E susiens, J nland.

i öchstdieselben hierzu den Herrn è - N : E iigeg, Dérbbertn bee Kathedrale zu Budweis, Gubernial- Koblenz, 6. Nov. Der Ober-Präsident der Rhein-Provinz Rath und geistlichen Referenten beim Böhmischen Landes-Guber- | hat nachstehende Aufforderung zu einer Kirchen - Kollekte ertanes: nium. Die kanonische Confirmation und Consecration hat dem- „Des Königs Majestät haben dur Allerbdchste Kabinets Ordre

7 i i | vom 16. August d. F. zu bewilligen geruht, daß zur Erbauun einer nächst am 27sen und 30sken d. M, hier stattgefunden. | rom 16, MRaEE e 1e Mubrort dine Fathotisthe Firchen- Kollekte und

j durch Deputirte cine Haus-Kollekte in der Rhein-Provinz und West-

Spanien. ube abgehalten werde. Die Abhaltung dieser Kollekte ist dem-

: y . sich gemäß von den Königl. Regierungen der Rhein-Provinz anzuordnen,

© Madrid, 29. Oft. Seit vorgestern unterhält man sich | und sind die eingehenden Beträge nev einem Verzeichniß der bel-

ier fast von feinem anderen Gegenstande, als dem verfehlten gesteuerten Geldsorten an die Hauptkasse der Königl. Regieerns ju usgange, welchen, zufolge mehrerer glaubwürdiger Blätter des | Düsseldorf abzuliefern. Zur Einsammlung der Haus - Kollekte (

Auslandes, die von Herrn Carnerero angeblich in Deutschland | den fatholi;hen Familien der Rhein-Provinz) wird den Deputirten

e emeinde Ruhrort hierdurch eine Frist bts zum Schlusse des Gi CERS U en en Vas ‘Ver delte derbres 1843 bestimmt. Da die Pfarrgenossen dieser Gemeinde, deren O, d, Mee E N d ßes G wicht auf die Bewah- Zahl ih mit Einschluß der Dienstboten und im Winter hinzutre- S ivie, n Vg Laides m e die seiner Königin | fenden Arbeiter af etiva 1490 beläuft, wenig ‘eigene Mittel vepye/ schuldige Achtung eat, seine Ermächtigung zu Schritten ertheilt Us Le E balt ich Gie für verpflichtet, die Unter- haben sollte, die zu einer Beeinträchtigung dieser beiden hôchsten sung des fraglichen Kirchenbaues dem Wohlthätigfkeitssinne der ihm von der Nation anvertrauten Kleinode hâtten führen können. | fatholischen Einwohner der Rhein-Provinz angelegentlich zu empfehlen.

iebt sich daher lieber der Meinung hin, daß entweder Herr Koblenz, den 11. Oktober 1842. Sloman A AEauiia auf seine eigene Gefahr, und in der Voraus: Der Ober-Präsident der Rhein-Provinz, S chaper./

“im Interesse seines Landes zu handeln, gewisse Andeutungen eat hend e cen D ibe zu denen br Tie berechtigt R oder daß bie MEe Ce Lin vilüec A, Um gerrigen Tate Fe O i derglei attfand, und die von den Zeitungen in ier ( , j : Lt R fectiét Spylithan Misfion verbreiteten Gerüchte rein aus | lichen Seidentrocknung nach der Methode von Talabot, wie solche

i riffen sind. Zu leßterer Annahme berechtigt uns eine | bereits seit vorigem Jahre in Lyon zur Ausübung „gekommen ist, Mde Dbreta, dem Oct s jeßigen Vik isicciüms befindliche | zum Zwecke hat. Durch diese Anstalt wird einem längst gefühlten Erklärung, vermödge deren die Reise des Herrn Carnerero nach | ckedürfnisse abgeholfen und der Seidenhandel der seitherigen will- Frankfurt, Brüssel und Paris mit gar keinem politischen Zwecke | kürlichen Privat-Trocknung enthoben. Es wäre nun sehr zu wün- verknüpft gewesen wäre. Wie dem nun auch seyn möge, so müssen | schen, daß auch Elberfeld und Barmen diesem Beispiele bald folgen die Spanier doch gerade dürch die Weigerung gewisser Ka- | möchten, damit die Rheinischen Seiden-Manufakturen in Betreff | binette, zu angeblichen Vermählungs - Plänen die Hände | des Seiden-Einkaufs, nach dieser allein siheren Basis zur Regu- zu bieten, am sichersten zu der Ueberzeugung gelangen, | lirung des Gewichts, gleichgestellt würden, daß die Unabhängigkeit dieses Landes von jener Seite

her am wenigsten E act E E E Sv6 e | bi insicht, mit der fie die gegenwartig & pa: : l: Z / j | i, ARA sich zu gleicher Zit dutéch die Stimmung | Die wissenschaftliche Neise des Professors Lepsíus | bewährt, welche sih hier vermittelst der periodischen Presse zu er: in Aegypten und im Petráischen Arabien. fennen giebt. Kaum hatte sich in den Provinzen das Gerücht : ; E i Hin verbreitet, die Negierung habe im Auslande Unterhandlungen er- i Ein Brief des Professors Ri char epsius aus Alexan- dffnet, um die Hand eines fremden Prinzen für die Königin zu | drien vom 19 25. September meldet dessen Ankunft in Aegyp- ewinnen, als auch in allen Theilen der Halbinsel uber Verrath, | ten. Wir benußen diese dachriht, um Über den Zweck und die Berlebung der National-Unabhängigkeit, Jntriguen der Nordischen | Ausrüstung einer wissenschaftlichen Expeditien, auf welche die Au- Mächte u, st. w. geschrieen, und noh mehr denn zuvor auf der | gen der gelehrten Welt gerichtet sind, einiges Nähere mitzutheilen. Nothwendigkeit, die Hand der Königin Jsabella an einen einhei- Se. Majestät der König genehmigten in den leßten Tagen mischen Prinzen zu verleihen, bestanden wurde, : : des Jahres 1840 eine wissenschaftliche Reise, welche Professor

Auch haben wir erfahren, daß Herr Carnerero während seiner | Lepsius nah Aegypten und dem Kupferlande im Peträischen Anwesenheit in Paris eine Audienz bei dem Könige Ludwig Phi- | Arabien anzutreten hätte. Derselbe sollte von einem Archi- lipp hatte, ohne jedoch eine Ausgleichung der bekannten Kredential- | tekten, mehreren Zeichnern und einem Gypsformer begleitet Angelegenheit erreichen zu fönnen. Bekanntlich begleitete Herr | seyn, um auch hinsichtlih der Messungen, Aufnahmen, Abbildun- Carnerero im Jahre 1811 den Bevollmächtigten, welchen die | gen und Abformungen die Reise für Wissenschaft und Kunst mdg- Spanische Regentschaft nah Sicilien schickte, um mit dem dama- | lichst nußbar zu machen, Der Architekt fand sich in der Person ligen Herzoge von Orleans zu unterhandeln. Uebrigens soll | des von Herrn Lepsius vorgeschlagenen und vom Königlichen Mi-

err Carnerero in seinen Depeschen die Schuld seiner angeblich | nisterium bestätigten Herrn Erbfkam, die Zeichner in der Person fehlgeschlagenen Bemühungen vorzüglich auf den üblen Eindruck | der Gebrüder Max und Ernst Weidenbach aus Naumburg, wälzen, welchen die fürzlih in Serbien ausgebrochene Revolucion | von denen der Erstere schon eine Zeit lang vorher von Herrn auf die allen gewaltsamen politischen Umwälzungen abgeneigten | Lepsius im R R O R beschäftigt worden, endlich in Mächte gemacht habe. dem Herrn J. Frey, der, in Franfreih und Jtalien gebildet,

Unterdessen ist es eine beachtenswerthe Erscheinung, daß man | bereits früher in Rom bei hieroglyphischen Publicationen mitge- auch in unserem, bisher von Parteien zerrissenen Lande mit jedem wirkt hatte; als Gypsformer begleitete die Expedition der im Tage mehr die ernstliche Absicht ausspricht, abermaligen erschút- | Rauchschen Atelier zu Berlin gebildete Former Franke. cernden Umwälzungen für die Zukunft vorzubeugen. Die ganze Ueber die Aufgabe und den Reiseplan spra Dr. Lepsius sich Nation erhebt sich im voraus mit dem größten Nachdruke gegen | in einer ausführlichen Denkschrift aus, welche von dem Königli- die verborgene Hand, welche eine Verlängerung der Regentschaft | cen Ministerium der Akademie der Wissenschaften und dem fiber den von der Constitution festgeseßten Zeitpunkt hinaus herbei- General-Direktorium der Königlichen Museen vorgelegt und von führen möchte, Jedermann erkennt es als das Bedürfniß für | diesen als durchaus zweckmäßig. erfannt wurde. Der sehr inter- Sicherstellung der Zukunft, daß nach Ablauf von zwei Jahren | essanten Denkschrift dürfen wir hier einige Mittheilungen entnehmen. der Thron ohne weitere Stórung in seine Rechte trete. Zu , Die Entzifferung der alphabetishen Hieroglyphen, eine der diesem Zwecke haben Parteien, die bisher einander sehr fern | folgenreichsten wissenschaftlichen Entdeckungen des Jahrhunderts, standen, sih die Hand gereiht, und um so auffalleader | hat uns in die Geschichte der Civilisation der Menschheit die wei- ist es, daß gerade von der Seite her; von welcher man es am we- | testen und unerwartetsten Blicke geöffnet. Nach den bisherigen nigsten erwarten sollte, die vermittelst dieses geschlossenen Bünd- | Quellen lag jenseits des 7ten oder 8ten Jahrhunderts alles in nisses vertheidigten Grundsäge angefochten werden, Der Cor- | mythischer Quvarrung, allein seit der vor 20 Jahren erfolgten responsal vom 19ten enthielt felgende Aeußerung: „Jn Staa: | Bekanntmachung von Champollions Leitre à Mr. Dacier hat sih ten von unserer Beschaffénheit ist das lebenslängliche und erbiiche | in der hieroglyphischen Wissenschaft eine neue und sichere Ge- Königthum eine Nothwendigkeit, welche für den äußersten Fall | schichtsquelle gedffnet, durch welche nah und nach bereits ein Zeit- sehr {wer auf andere Weise zu erseßen is, ohne zu verursachen, | raum, erst bis zum Beginn des zweiten Reiches in den Zeiten des daß die Bande des Gehorsams sich ldsen, die Garantieen der dfffent- | Moses und Jakob, und jeßt bis zur ersten Blüthe des alten lichen Ordnung erschüttert und die der Regierung gebührende Ach- | Reiches bis gegen 3000 vor Christus, sih vor uns aufgerollt hat, tung in den Händen dessen, dem sie auf dem Wege der Stellver: | und zwar in noch jeßt vorhandenen gleichzeitigen Denkmälern, tretung anvertraut is, beeinträchtigt werden,“ Dieser Artikel eines | welche gleich mit den größten und staunenswerthesten Werken des Blattes, welches noch nie zur Verantwortung gezogen wurde, ist anzen lterthums, den Pyramiden von Memphis beginnen. Wir von Seiten der Regierung „als aufrührerisher Tendenz“ dem | besißen Aegyptische Annalen, die uns theils in Griechischer Sprache Preßgericht Überwiesen worden. N von dem Aegyptischen Gelehrten Manethon aus v A Zeit

Der Franzbsishe Geschäftsträger, Herzog von Glüsberg, ist | der Ptolemäer, theils in Altägyptischen Papyrus - ur: gestern nah San Sebastian abgegangen, um dort mit seinem Va: | welche selbst um die Zeit des oses niedergeschriewen ae ter, dem Herzoge Decazes, zusammenzutreffen. Am 3. November | den, E sind. Mit Hülfe dieser agr" (M A8 wird er hierher zurÜckgekehrt seyn. eine Reihe von nahe an 400 Kbcigsgamea, Sronologischen

Der bisherige Kaiserl. Brasilianische General-Konsul in Preu: | Denkmälern lesen, zu einer fask “weg A Tegen 500 Jahre ßen, Herr Aranjo, ist von Berlin hier eingetroffen und als At- | Folge zusammenstellen, an deren Kette wir

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