1842 / 326 p. 3 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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denn dem Einen sey die Erblichkeit, dem Anderen die Lebensläng- lihfeit garantirt gewesen. Von den eingewanderten Kretern war ein Theil nah ihrer Heimath zurückgekehrt, andere schickten sich an, diesem Beispiel zu folgen. Als Ürsache wird angegeben, daß sie auf die Güter, die ihnen zum Theil schon Capodistrias angewiesen hatte, fein Eigenthumsrecht erlangen föônnen, während man ihnen von Seiten Türkischer Agenten mit vortheilhaften An- erbietungen entgegenfomme. Die Regierung wird daher von dem Beobachter dringend aufgefordert, endlich doch die Ansprüche die- ser wackern Leute zu befriedigen. Von den Jonischen Jnseln wollte man Nachricht haben, daß es auf Zante zu einem ernsten Konflikt gekommen sey zwischen den Einwohnern und der Engli- schen Besaßung. Es soll Todte und Verwundete gegeben haben und die beiden Compagnieen, aus denen die Besaßung bestand, hierauf nah Korfu geschickt und durch eine Abtheilung eines Schottischen Regiments erseßt worden seyn. Dagegen hatte die

dadurch bedingten Veränderungen in der Personal: und Ge- werbesteuer:Geseßgebung werden Megenstans der ständischen Beschlußfassung seyn. Die früher beabsichtigte Vorlage einer For- derung zum Bau eines neuen Museums wir® für diesen Landtag noch unterbleiben, da viele andere wichtige und nothwendige Ein- rihtungen die Geldmittel des Landes in Anspruch nehmen.

Italien.

Palermo, 28. Oft. Amari's so fleißig bearbeitetes Werk : „Ein BruchstÜck (Periodo) der Sicilianischen Geschichten“ ist ver- boten, die wenigen sih noch vorfindenden Exemplare (vor einem Monat schon konnte man auch um den vierfachen Preis keines mehr bekommen) sind mit Beschlag belegt, der Autor is in Haft genommen, um nah Neapel gebracht zu werden, die Revisoren (Tensoren) sind ihrer Stellen entseßt, die hiesigen literarischen Blätter, welche aus dem Buch Auszüge mittheilten oder sonst da- von sprachen, sind suspendirt, Diese skrengen Maßregeln sind um so auffallender, als das ganze Werk und alle Aktenstücke desselben aus den öffentlichen Archiven hervorgingen, zu deren Benußung eine Höchste Erlaubniß unumgänglih nothwendig is. Außerdem mußte das Werk, ehe es gedruckt werden konnte, eine sehr strenge doppelte Censur passiren.

Syrakus soll in eine große Festung umgeschaffen werden, welche immer eine Garnison von 16,000 Mann zu fassen im Stande seyn wird. Bereits sind den Einwohnern der Stadt, welche die- selbe zu verlassen geneigt seyn soilten, für allfällige Entschädigung und anderweitiges Unterkommen Eröffnungen gemacht worden. Die guten Leute hatten etwas ganz Anderes erwartet. Vor eini- ger Zeit wurde der Plan gemacht, dieser von dem alten Glanz so sehr herabgekommenen Stadt durch Ertheilung eines Freihafen: Privilegiums wieder emporzuhelfen, Darauf scheint man nun ver- zichten zu müssen, obw-hl es keinem Zweifel unterworfen ist, daß bei der Lage des Ortes, dem herrlichen Hafen, vorzüglich aber wenn der Zug des Handels mit Ostindien allmälig wieder den al: ten kürzeren Weg über Aegypten einschlägt, Syrakus in kurzer Zeit sich wieder heben und einen großen Theil der Jnsel wieder zu Wohlstand bringen würde.

Spanien.

A Paris, 18. Nov. Der heutige Zustand der Presse in Spanien lâßt jedenfalls noch viele Reformen zu. Gegenwärtig fann Jedermann in Spanien eine Druckerei halten und mithin ein Journal herausgeben. Bedenkt man, daß ungeachtet seiner heutigen liberalen Verfassung das Spanische Volk vielleicht das leßte in Europa ist, welches für die Freiheit reif genuz genannt werden kann, so begreift man, welche schwere Folgen von der Leichtigkeit, womit Jedermann in Spanien durch das hundert- züngige Organ der Presse täglih zu dem Volke sprechen fann, zu fürchten sind. Alle Reisende, welche mit unparteiischem Blick Spanien durchziehen und betrachten, stimmen darin überein, daß die Nation im Ganzen daselbst ganz anders als freige- sinnt is, denn der wahre Spanier kennt nichts Anderes auf Ér- den, als Gott und seinen König. Würde es endlich der revolu- tionairen Presse gelingen, die Spanische Nation aus dieser ver- jährten politischen Ueberzeugung zu einem übertriebenen Freisinne emporzurütteln, so wâre ein solches Erwachen bei der Einbildungs- kraft und dem Muthe des Spaniers allerdings gefährlich. Die Urhe- ber der September-Revolution haben es begriffen, daß die Regierung

Hospodars, Fürsten Ghika, verordnende Großherrliche Ferman publizirt worden. Man sieht mit großer Spannung dem Resul: tat der bevorstehenden neuen Fürstenwahl entgegen, für welche

Beilage zur Allgemeinen Preußishen Staats-Zeitung. Fe 32 die Chancen mehr und mehr sich zu Gunsten des Großban i ls edi S 2

Philippeskfo stellen. Die aus dem Lande abwesenden Bojaren —— E y u ; g E S E fangen an, zurückzufehren, um an dem Wahlakte Theil zu nehmen. Deutsche Bundesstaaten. Das auf den Grund der ständischen Anträge erlassene Geseß we-

Einführung einer Todtenschau is in der Ausführung begriffen, einigte Staaten von Nord-Am s gen es E E Dresden, 20. Nov. Nachstehendes ist die gestern erwähnte

x A aainia es au, E der Rear A ou er Mien L : : : orbereifungen Jc ur no n lgen Beztrken des Landes 0b Mem 8 Work 91:06 n Lage e » Segel pexikanischen abersichtlihe Mittheilung, die der Staats-Minister von Lin: | in Wirksamkeit treten, so berechtigen doch die getroffenen Einleitun- Belt A E N E Vort D E sicht er ch ritonlither denau in der Eróöffnungs-Sißung des Landtages vorgetragen : gen ju der ArS die Schwierigkeiten der Vollziehung über- Neutralität der Vereinigten Staaten in dem Kampfe ¡wischen „Zum viertenmale hat die Regierung heute den versammelten | V N mit den Ständen wegen verbesserter Einrichtung des Prû- Mexiko und Texas zu sichern. Andererseits fordert der New: Ständen über das Geschehene Mittheilung zu machen und das Neu- | fungswesens bei den Banrgewerken berathenen Maßr geln ind bercits Yorker Herald zu einer Intervention in Texas auf, wo móg: beabsichtigte zue "rg eg pn area gingen die

(0 e Qnversiänduisse mit Frankreich, da. der Englische Einfluß lehten Ja re voruber, und mit besonnener Ruhe konnten die Beschlüsse

und des Buchhandels ist, insoweit es im Verwaltungswege geschehen konnte, thunlich entsprochen worden, und wird wegen deren weiterer Ausführung im Wege der Geschgebung eine Vorlage an den Landtag erfolgen. , / ie Verwaltung der inländischen Straf- und Versorgungshäuser hat ihren ungestörten Fortgang genommen, und namentlich haben die zu Hubertusburg und Groß-Hennersdorf neu errichteten Straf-/ Heil- und Erziehungs - Anstalten an Umfang und Wirksamkeit gewonnen : leider hat si fas überall das Bedürfniß einer vergrößerten Räum- lichkeit fühlbar gemacht, worüber den getreuen Ständen eine beson- dere Mittheilung zugehen wird. «ai

Die H r - Verwaltung ist auf dem scit Einführung der neuen Staats - Verfassung betretenen Wege nicht nur regelmäßig und ohne Störung vorgeschritten, sondern is durch Ausführung der am leßten Landtage gefaßten Beschlüsse und demgemäß erlassenen Geseße wesent- lich befestigt und verbessert worden. Als besonders einflußreich sind in dieser Bezichung folgende Maßregeln zu bezeichnen :

¡edie zwölfiährige Verlängerung der Zoll - Vereinigungs- und da- mit in Verbindung Pegcitiae Verträge, woorüber cine besondere Mittheilung erfolgen wird ; / - i i:

die Ausführung der neuen Geseßgebung über die Ausübung des landesherrlichen Salzverkaufs-Rechtes mit ciner für die Salz- Konsumenten verbundenen Prets- Verminderung ;‘/ / T

„die neue Geseßgebung Über das Münzwesen und die damit in Verbindung stehende Ausgabe cines neuen Papiergeldes; //

„die durch den neuen Múnzfuß nothwendig gewordene und viel- fache Erleichterung der Korrespondenz bezweckende Reform der Posi-Taxen.// ] | .

Mit Veräußerung der dazu bestimmten Domanial- Grundstücke,

Ablôsung der Frohnen 2c. is fortgefahren und der Erlds verfassungs-

mäßig verwendet worden. :

Die für das Bauwesen und besonders für den Chausseebau ge- machten regelmäßigen und außerordentlichen Verwilligungen sind nach sorgsamem Ermessen verwendet und der günstige Einfluß des Geseßes wegen Einführung breiter Radefelgen auf die Erhaltung der Chausseen bereits wahrnehmbar geworden Ylle Zablungs - Verbindlichkeiten sind gewissenhaft erfüllt, dic am leßten Landtage beschlossenen Steuer - Erlasse gewährt und von den für die Leipzig - Hofer Eisenbahn im voraus ausgesprochenen Bewilligungen , nach Maßgabe ihres Vorschreitens, bereits Gebrauch gemacht worden. a j Als Schlußstein des Abgaben-Systems und vorzugsweise wichtig für die Steuer - Geschichte Sachsens ist die neue Feststellung und künftige Erhebung der Grundsteuer nach den im Jahre 1834 be- shlossenen Grundsäßen zu bezeichnen. Die allgemeine Einführung ciner gleichartigen Grund - Besteuerung scht nahe bevor, und es werden den getreuen Ständen cinige darauf bezügliche Geseße zur Berathung und Erklärung vorgelegt werden. Fn Folge dieser neuen Grundsteuer - Regulirung wird auch die seit dem Jahre 1835 beste- hende Geseßgebung über Gewerb - und Personalsteuer in vielen nicht unwichtigen Punkten umzuändern seyn und darüber eine beson- ere Vorlage erfolgen. : B : Auf die Mr Ausgaben, die durch #0 tief eingreifende Um-

estaltungen herbeigeführt wurden, wie die der Einführung einer neuen

Grundsteuer, eines neuen Münz-Systems, einex Erneuerung des Pa-

piergeldes , einer theilweisen Uebernahme des Eisenbahn - Aufwandes

sind, ist in dem Staats-Budget und in dem Dekrete wegen Verwen: dung der Kassenbestände, die als Ueberschüsse der Verwaltung anzuse-

Serbien. Die Ofener Zeitung vom 13. November bringt uner:

rfolgrei-

Meteorologische Beobachtungen.

1842. 22. Nov.

Lustdruck ..., 33322" Par. 333,25" Par. 1332,36” Par. Lustwärme .…..|— 2,0? R. |— 0,2°R. f 2,5° R. Thaupunkt 41° R. |— 5/1° R. 6,0° R. Dunstsättigung 83 pet. 65 pCt. 75 pCi. Wetter . balbheiter. heiter. balbbeiter. NW. NW. NW. Würmeweehsel -+0,0" Wolkenzug ... NW. 4,9° R.

Tagesmittel: 332,94" Par... —1,6° R... 5,1° R... 74 pi

Morgens

Nachmittags 6 Ubr.

2 Ubr.

Nach einmaliger

Abends Beobachtung.

10 Ubr.

Quellwärme 7,39 R.

Flusswärme 0,8° R.

Bodeuwärme 95,/2° „R.

Ausdünstung 0/010 Rh, Niederschlag O.

B L R E E

c ur Ausführung gekommen. Jn Dresden, Leipzig, Chemniß, Plauen und Baußen find Peüfungs- Kommissonen und zu Freiberg tre i ifo i j i é adet E ; Prüfungs - Behörde für mechanische Baugewerke errichtet worden, Ernennung des Grafen della Detsima zum ZJonischen Senats- N A Ode am aGta sep umd die Pgrrdeung S Na): des ergangenen SaeZtages ausgeführt und die Vorlagen des jeßigen | F.ren instructionsmäßige Wirk lamkelt uuumehr Conen wird. Die Präsidenten einen angenehmen Eindruck hervorgebracht. Der Graf er Prásident des Staates Zllinois hat ausdrúcklich erklärt i Grundpfeiler des Staates und seiner Wohlfahrt der öffent- E Gebete Theilnabme und Wirksam- hatte zum Befreiungswerk des Griechischen Volks nah Kräften | daß an eine Zahlung der auswärtigen Schuld nicht zu denken liche Unterricht hat seit Erlassung des Volksschul-Gescßes an Um- keit gesichert, ihnen cine erhöhte Bedeutung für das allgemeine mitgewirkt und war von einer der früheren National-:Versamm: | sey, vielmehr vor allen Dingen für eine Steuerverminderung fang und Wirksamkeit unverkennbar gewonnen. gr enige haben Wohl veclichen und manche Erweiterungen derselben veranlaßt. Die lungen P NOMEEN Be rgrrroge beehrt Peine i v h ct Sorge getragen werden müsse. Staat und Ven ju E amis Barg Mage Ble in Freiberg errichtete mechanische Paugewert - Sue es ie ee werden alle Fragen der äußeren und inneren Politik aus dem Ge- teren zu diesem Zwede gebrachte R Leislungen im Mühlenbau, Brunnen- und Röhrwesen und den Ar- sichtspunft des Griechischen National-Geistes beurtheill. So is | ——— __ __— E end anerkannt zu werden. Nur da, Ben iafe en Frmeres Gau beiten mit dem Erdbohrer die bisher oft vermißten Geschiklichkeiten es eine erfreuliche Erscheinung, da in Missolunghi eine destheilen Oertlichkeit, Uebervdlkerung und Dürftigkeit- verbunden mit | yerhreiten. y j : auch eine erfreuliche Erscheinung, daß sich in Missolungh d des Gesezes störend i F dramatische Gesellschaft gebildet hat, die sih die Belebung des J nland dem MRgei N ehenttaten Tinte dea Vioet 2 a it voll- | By Prndee: Saeaut E Tblr Gat actes Zriechi f i p und hemmel / ; ustcie lastet , hat si e Au r C f j jebe sogar die Absiche, V S A M Trg Baer dete Berlin, 23. Nov. Se. Majestät der König haben Aller: ständi errei e Abhülfe Ver den Umfang, Leser B U auch in der Erhaltung der bedrängten Zweige bewährt, während an- mie den ven MendelssohnBanolby fomponirttn Üben. | Pun dés’ Peiner Wilbeim von Preudem, Kb Hat | dige MUbelung Ln Bon égebiege füblbaren Bedürsnises | lidfcten tnsere Fabriforiper und gabrie.-Achelier (n Bet eamte E y P ° jutanten des Prinzen Wilhelm von Preußen, König + Hoheit, Wegen des besonders im Ober - g ( -_| Mâßigkeit und Ausdauer fortwährend beurkunden. Reu aufges plossene des Ur ERN des ois Ner [en Der Zien e iedens guter S E I A die acoTEcnca und. deabsicd “rae Steinkohlenlager bicten der Fndustrie , wie dem Eisenbahn - Verkehr, vom heiligen Michael, und dem Kammerherrn Grafen von derx ren Gymnasial-Unterr hôchst wichtige Hülfsmittel dar. ; E E / d Groeben, des Ritterkreuzes vom Königlich Bayerischen Ver: Verbesserungen, bei Gelegenheit des Budgets, vorgelegt werden. Das kräftige Vorschreiten der Landwirthschaft giebt sich in stei- wartete Meldungen aus Belgrad, die, wenn sie sich bestätigen, dienst:Orden der Krone; A Major pr s E iat Tia Für die Ausbildung der inneren Ver Afusig der o Ter, gender E und Bodenverwerthung , in der regen Theilnahme Serbien so gut als vollständig wieder unter Türkische Herrschaft ürassier:R i dniglich Niederländi- sität, die Verbesserung ihrer Vermdgens-Verwaltung und besonders | Fey Landwirthe an rationeller Verbesserung des Wirthschafts - Betrie- g 9 D Kürassier-Regiment, des Ritterkreuzes vom Königlich Niederländ (tone : i stellen und alles, was die Serben in funfzig Jahren errungen schen Orden Ei eichenen Krone E des Fürstlich Hohenzollern; zur Belebung ihrer geiliger Meta Lur Beratee duen, bes so wie an landwirthschaftlichen Vereinen S Se uns haben, vernichten. Das genannte Ungarische Blatt sagt nämlich: Hechingenschen Ehrenkreuzes L2ter Klasse; so wie dem Königlich zeichneter Lehrer, isi im Lause E und belohnt somit die diesem wichtigen Bs pes s Uf Pferde- Qt neuesten I Pa ih mitg Mever p von M Tate Bayerischen und Griechischen Konsul in Köln, Kommerzienrath 9 ide mit einem nicht unbedeutenden Aufwande e dic Faeisrge- Balgndere Bag Mee fert SUMLERAGAa ieadi: rânze vom 7, November melden Folgendes: „Der die Bestä- Bartels, des Ritterkreuzes v óniali lgi Í S ; ne Sistirung der geistlichen Zehnt - Abldsungen / add u Fe eee Fn S N E Gr 6n9, h: gepagian, H B R E U rau und die gûnsiig sid gestaltenide Begründung einer Geislichen- N ne baten: wie die von Zeit zu Zeit veröffentlichten pet d- enfyartende Ferman, nicht „Berat“, wie man erwartete, ist in Wittwen - und Waisen - Kasse , - | ten zeigen, die Abldsungen, Gemeinheitstheilungen und Grundstüs- O Der Uer Sas, My SOTEL- Ssqu ang „un nt eie e e E! n a Stellen ne Delgdn dns DusüeniDenle N nin fortwährend erwünschten Fortgang gehabt ; u Kiamil Ea eni Lósung Laplgee Türkischer Aauenen am L ische gering dotirten geist 9 | namentlich baben die zum vbligen Abschluß Kelangten Ablbsungen Falimedan vorgelesen worden. Man war sehr befremdet, als man He ; t ische - } in dem Grade zugenommen , daß der Betrag der auf die Landren- aus N Ferman g rehferte, daß Alexander Czerny Geor- ing L Ea dfe LAMIE S RE g e P brer Ler: n E LRE E e dieser Finanz-Periode eine gewit nicht als Fúrst so wie dies der Fall war in , E irchen - Angelegenheiten zu | sehr beträchtliche Hdöhe erre : 5 , 2 der Obrenowitschschen Familie fondern nur als Ba (ch mebrcben Sit He ana E p P Zut Pen! Grund des : Unter Ane L REED bete CLl O MUA Je Beg (Ober-Richter) von Serbien bezeichnet wurde; über: Schulgeseßes, dur Verordnung beseitigt wurden, theils durch eine S Nd. auf einem Pfandbrief-Systeme beruhenden landwirth- dies wurden ihm die neuernannten Begs: Alexander Simitsch, geseßliche Vorlage zu erledigen seyn werden. z chaftlichen Kredit-Fnstitute kund gegeben , welches die Bestimmung Wutsitsch : Perisitscch und Abraham Petroniewitsh beigegeben. Das erwünschte Ziel einer gemeinnügigen Bildung aller taub- a “den G tsbcsibern einerseits die Aufnayme hypothekarischer » ‘i cweili stummen Kinder im Lande wird durch eine vermehrte Ausstattung | hätte, den Gu | n sine Til Dem Jnhalte des Sherifs zufolge soll der jeweilige Pascha von äßigen Zinsfuße, andererscits die allmälige Til Belgrad allen Versammlungen und sonstigen Sißu des Se- der beiden Landes- Anstalten an Gebäuden und Lehrern vollständig ev» Darlehne ot bhies A è j Seaiiine lafienden Schulden zu erleich- 9 t Eonsgen Sipungen s Ver reicht, und es wird der dadur erhdhte Aufwand keine neue Be- | gung der auf dem Grundeig Left ae fündbarkeit nats als Vorsiger beiwohnen; auch is Serbien verpflichtet, lastung der Staatskasse, sondern nur eine Uebertragung des Verhält- | tern, zugleich aber durch die den Pfandbriefen gesicherte Unkündbarkei an die Pforte eine halbe Million Piaster jährlichen Tribut mehr i t u Gemeinden tu den eil- und Versorgungs - Anstalten auf | den landwirthschaftlichen Unternehmungsgeist aufzumuntern. So- als bisher zu entrichten; ferner hat Serbien alle Gyumrufks die für Taubsiumme erfordern. Io cis e E aeaen Lanteteeabälnlen (Mauthen), so wie jene sechs Bezirke Serbiens, die noch vor Er- rung eines 10 langung der Constitution unter der glücklichen Regierung Milosch Obrenowitsh)s dem befreiten Serbien einverleibt wur- den, an die Pforte unweigerlih abzutreten. Endlih müs-

si A A

Die Beiziehung der katholischen Glaubensgenossen zu den Be- dürfnissen ihrer Kirchen und Schulen ist, wenn auch nicht ohne Schwierigkeit , im Verordnungswege nunmehr geordnet worden.

Für eine verbesserte Verwaltung, Beaufsichtigung und Belebung

Auswärtige Börsen. Amsterda m, 19, Nov. Niederl. wirkl. Sch. 52 E. Dr do. 1015. Kanz-Bill. —, 5% Spau. 195. 3% do. 22%. Pass. —. Ausg. —. Zinsl. —.

rfacher Beziehung steht, als die verschiedenartige Beurthci- E des Wirk{amkeit der ausländischen JFustitute dieser Art zu Theil geworden ist, haben jedoch die Regierung abhalten

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neben der Presse, wie sie heute besteht, sich nicht lange erhalten fonne, und daß entweder die cine oder die andere weichen músse.

* Zu diesem Ende wurde schon vor längerer Zeit eine Kommission * in Madrid niedergesebt,

: welche mit der Verfassung eines Geseb-

# Entwurfs zur Regulirung der Pres - Zustände beauftragt blieb.

# Dle Arbeiten der Kommission sind, den neuesten Nachrichten aus

* Madrid zufolge, so weit vorgerückt, daß der erwähnte Geseß-Ent- uf in der nächsten Session den Cortes wird vorgelegt werden onnen.

Unter den Maßregeln, welche die Kommission vorschlagen soll, um die Mißbräuche der Presse einzuschränken, wird die Hinterle- gung einer Caution in baarer Múnze und im Betrag von 40,000 Realen, angeführt, Es besteht zwar schon dermalen für den Herausgeber eines Journals in Spanien die Obliegenhcit, eine Caution in den Staatsschaß zu hinterlegen, aber anstatt in Geld konnte dieselbe bis jeßt in Papier-Effekten erfolgen, so daß zuleßt die Journale nur leere Papierfeßen als Bürgschaft ihrer politischen und moralischen Tendenzen der Regierung darboten. Eine andere Reform, welche die Kommission sowohl im Interesse des Fisfus, als aus Gründen der Vorsicht vorschlagen möchte, wäre die Einführung der Stempeltaxe nah dem Muster der Fran- zösischen Journale. Bis A werden die Spanischen Journale stempelfrei gedruckt. Die Vortheile, welche die Regierung aus ei- ner solchen Maßregel ziehen könnte, wären die beträchtlichen Geld- Einkünfte, welche dabei in die ganz ausgeleerte Staatskasse kämen. Ferner würde die Herausgabe gefährlicher Journale dadurch er- \hwert, indem dann nicht dem ersten Besten erlaubt wäre, durch ein wohlfeiles Journal die bffentliche Meinung irre zu führen, Wie man sich leicht denken kann, würde die Stempeltaxe bei den Spanischen Journalen das größte Mißvergnügen erregen, Für Spanienmehr wie fär Jedes andere Land ist die Fesiseßung der Preß: Verhältnisse eine wahre Lebensfrage, von deren Entschei: dung die Ruhe und Ordnung desselben ganz besonders abhângt.

Griechenland.

Die in Deutschland eingegangenen Athenischen Zeitun- Sl, Lo bis zum 31, Oftober. Die A febune Sa Fürsten R E Aner „Und Ghika hatte großes Aufsehen gemacht. mene ‘at vis bhilhellenisch gesinnte Männer geschildert, na: mit elde f (e A Erstere noch vor kurzem die Otto-Universicät

ee er ire gevigen Schenkung bedacht, Auf diese Art, wird be-

aus mehr als tausend Deputirten bestehend, in den ersten Tagen

Versicherung, daß der Tribut an die Pforte nie vergrößert werden dürfe, Der die Freiheiten Serbiens enthaltende Ferman der Pforte ist vom September 1829 richtig, so stürzen damit älle

merft, stehe feine traftatmäßige Stipulation in der Türkei sicher,

Literarische Anzeigen. Bei F. A. Brockhaus in Leipzig is ep

vorräthig : i 4a Anciennitäts-Li

aus Bucharest zufolge is daselbst am 1, d. der die Absezung des

Allgemeiner Anzeiger

heit, Kunst, Laune und Phantasie, von Georg

oß, und bei E. S. Mittler in Berlit (Sten Buchbandl be itis Paolo von der Heroldschen

schen Buchhandlung

sen alle von den Serben bis jeßt besessenen Kanonen den Türken abgetreten und abgeschafft werden. Gleich nah der An- kunft des Emin: Efendi in Belgrad hat man sich an das hiesige Kaiserlich Königliche Militairklommando gewendet wegen Ueber- lieferung jener Türkischen Decoëdtionen, ‘welche des Serbischen Für- sten Michael Brust geschmückt haben und welche in der Verwah- rung des Semliner Militairkommando?s seyn sollen, welchem An- sinnen jedoch keine Folge gegeben wurde; die Decorationen, welche dem Fürsten Michael für seine Person gegeben worden, hat er beibehalten.“

Zu obigem Artifel bemerft die Allgemeine Zeitung: „Wir fügen wenige Worte zur Erläuterung bei. Der Titel, wel: chen Fürst Milosch, wie seine beiden Sdhne Milan und Michael, als sie zur Regierung gelangten, von der Pforte erhielten, war Knes. Indem man den neuen Gewalthaber blofi zum Justiz: Verwalter macht, ihm eine Art Regentschafts - Conseil von drei Begs beigiebt, den Senat (der ohnedies nur von der Pforte ab- hängt, und dessen Beschlüssen schon Milosch kein Veto entgegen- stellen durfte) unter das Präsidium eines Türkischen Pascha?s stellt, der die Kanonen von Belgrad zur Verfugung hat, während Serbien auf alle eigenen Geschüße verzichten muß, ist die Um- wandlung in eine Türkische Administration, wie sie auch im Liba- non eingeführt werden soll, vollendee. Dazu werden die Lasten des Landes ( der Tribut an den Suzerain ) ver- mehrt , die Einnahmen (durch Ueberantwortung der Mauthen an die Türken) vermindert, und endlich die sechs Bezirke, um welche Czerny Georg und Milosch blutige Kämpfe führten, und die Gegenstand der Friedensschlússe von Bucharest, Akjerman und Adrianopel waren, der Pforte wieder einverleibt. Die sechs Be- zirfe sind der von Krain, Timok, Parakin, Krushewaß, Starov- lash und der Drinaische, Sie wurden 1830 Serbien zurückge- geben, was Milosch der Serbischen National-Versammlung, die,

des Februars 1830 in Kragujewas stattfand, verkündigte, mit der

e

find die obenerwähnten Meldungen Privilegien zusammen.“ Moldau und Wallachei.

Von der Türkischen Gränze, 9, Nov. Berichten

Antwerpen, IS. Nov. Zinsl. 45. Neue Avl. 19% 6. Hamburg, 2L. Nov. Bauk- Actien 1635. Engl. Russ. 1083. London, 18. Nov. Cons. 3% 945, Belg. 102. Neue Aul. 18%. Pas- sive 4. Ausg. Sch. 107. 2% Holl. 525. 5% 1003. 5; Port. 387. 35 327. Engl. Russ. 1125. Bras. 65. Chili 90. Columb. 21%. Mex. 33. Peru 17. Paris, 18S. Nov. 5% Rente fn cour. 119. 15. Rente fin cour. 80. 30. Aul. de 1841 —. 5% Neapl. au compt, 108. 65. 5% Span. Rente 235. Pass. 4, Wien, I8. Nov. 5% Met. 1083. 4% ‘1008. 39% 77%

1% —. Bank-Actien 1616. Anl. de 1834 Lil, de 1839" 1097.

Königliche Schauspiele.

Donnerstag, 24, Nov. Jm Schauspielhause: Auf Höôchstes Begehren: Die Krondiamanten, komische Oper, mit Tanz, in 3 Akten, von Scribe, Musik von Auber. Im Schauspielhause: Keine Französische Vorstellung. Freitag, 25. Nov. Jm Övtrndabse: Auf Allerhöchsken Be- fehl, in Ztalienischer Sprache: (Mad. Schoberlech- ner: Semiramis.)

Im Schauspielhause: La première représentation de: Le mariage d’argent, comédie en 5 actes et en prose, du théâtre français, par Scribe. Sonnabend, 26. Nov. Jm Opernhause: Die Leibrente, Schwank in 1 Aft, von G. A. von Maltiß. Hierauf: Blaubart, großes pantomimisches Ballet in 3 Akten, von A. Vestris. Für die hiesige Bühne eingerichtet und in Scene geseßt von den Dlles, Therese und Fanny Elßler. (Dlle. Fanny Elßler: Jsmele.) Preise der Plâße, Ein Billet zu den Logen des ersten Ranges: 1 Rthlr. 10 Sgr. 1c. Es wird ersucht, die durch Meldungen für alle Vorstellungen der Dlle. F, Elßler reservirten Billets, bis spätestens Freitag Abend 6 Uhr, im Billet-Verkaufs-Büreau abholen zu lassen, widrigen: falls dieselben anderweit verkauft werden müssen. D Im Schauspielhause: 1) Cicily. 2) Un Monsieur et une

ame.

Semiramis.

Königsstudtisches Theater. Donnerstag, 24, Nov. Muttersegen, oder: Die neue Fanchon. Schauspiel mit Gesang in 5 Abth. Freitag, 25. Nov. Nacht und Morgen.

Verantwortlicher Redacteur Dr. F. W. Zinkeisen.

Gedruckt in der Deer schen Geheimen Ober-Hofbuchdruckerei.

amburg und von der Enslin- (F. M.), Berlin, Breitestr, 23,

für die Preußischen Staaten.

fasser, in sciner Gegend wohlbekannt als geschickter danah richten kann. Eine lange Erfahrung, eine Mann und als besonders thätiges Mitglied des Han- novr. Gewerbvereins, vermißte bis jeßt ein Werk, welches den obigen Gegenstand mit der erforderl, Ausführlichkeit darstellt, ein Werk von einem Prak-

Menge von ihm erbauter Sprißen seßten hierzu den Verfasser in den Stand.

Vorräthig in Oehmigke?s Buchhandlung (Jul. Bülow) îin Berlin, Burgstraße 8.

des Kirchen- und Schulwesens is durch Abstellung der Mißbräuche bei Taufen, durch eine regelmäßigere Führung der Kirchenbücher und Einführung eines neuen Perikopenbuches , durch eine den Kreis - Di- rections-Bezirken entsprechende Abarauzung der Ephorieen, durch An- fertigung möglich genauer Uebersichten des Einkommens aller Kir- chen- und Schul-Diener und der dabei eingreifenden Verhältnisse der Kirchen- und Schul - Gemeinden und durch eine vermehrte Aufmerk- samkeit auf den E und Kirchenbesuh der Schul» inder fortwährend gesorgt worden. |

N S Crt f deshalb am leßten Landtage ertheilten Zusage ist der Entwurf einer Kriminal-Prozeß- Ordnung bearbeitet und den hon im voraus hierzu erwählten ständischen Deputätionen zur Prú- fung vorgelegt worden, welche ihre Arbeiten in abgesonderten Berich- ten an die Kammern bringen werden. i

Sind durch ein am vo igen Landtage verabschiedetes Geseh bereits mehrere Bestimmungen im Wechselrecht getrofen worden, so haben Se. Majestät auch , im Verfolg der damals ausgesprochenen Absicht, eine vollständige Wechsel-Ordnung entwerfen lassen, welche mit einem damit im Zusammenhange stehenden Gescß-Entwurfe, die Haft in Ci- vilsachen betreffend, den Ständen zur Beratung zugehen wird. Bei dem großen Einflusse, den die diesfallsige inländische Geseßgebung auf den Kredit des Handelsstandes und auf die Sicherheit und den Flor des Verkehrs mit dem Auslande äußern muß, schien es im vorliegen- den Falle rathsam , die einer neuen Wechsel - Ordnung unterzulegen- den Grundsäße im Zusammenhange und in einer nicht vorgreifen- den Weise zur öffentlichen Kenntniß zu bringen , um hierüber praf- tische Stimmen des JFn- und Auslandes zu vernehmen. Dieses Verfahren hat den doppelten Vortheil gewährt, daß einmal die darüber eingegangenen praktischen Bedenken noch zeitig erwogen und, so weit ndthi ; berücksichtigt werden konnten, und daß anderer- seits auch die Uebereinstimmang des Handelsstandes, wenigstens mit den Haupt-Grundsäßen , gewonnen wurde. Auf den Grund dieser prüfenden sachkundigen Erdrterungen wird der Entwurf, nach dessen faudiGer Genehmigung, mit der Zuversicht des Erfolgs , erlassen

‘den können. E wird dem Wunsche nah schneller und kräftiger Execution der in Handelssachen gefällten Erkenutnisse durch den Geseß-Ent- wurf über Haft in Civilsachen entsprochen werden und so wenigstens ciner der hauptsächlichsten Gründe voclausia Erledigung finden, welche die Errichtung von Handelsgerichten îm ganzen Lande als wünschenswerth erscheinen ließen.

Wenn seither das Hypothekenreht gegen andere Zweige der Ge- scßgebung hauptsächlihhe und wesentliche Gebrechen nicht erkennen ließ und selbs die Hypotheken - Verfassung nur in dem Mangel über- sichtlicher tabellarischer Formen zu besonderem Tadel Veranlassung gab, so konnte die Entwerfung einer Hypotheken-Ordnung bisher als cin besonders dringendes Bedürfniß nicht erkannt, ja sogar der der- malige Zeitpunkt, in Rücksicht der noch nicht völlig beendigten Ab- lôsungen, Gemeinheits-Theilungen und Zusammenlegungen, als noch zu frühzeitig betrachtet werden. Fnzwischen machen die Grundsäße, nach welchen die Kataster bei der neuen Grundsteuer angelegt wurden, die Errichtung von Grundbüchern, zum Behuf der Ermittelung der Grundstücks-Komplexe, erforderlih, und es werden diesfalls und we- gen der damit zu verbindenden Hypothekenbücher den getreuen Stän- den die ndthigen Vorlagen gemacht werden.

Auch in der eigentlichen inneren Landes-Verwaltung, in der Aus- bildung der Kommunal-Verhältnisse, Beförderung und Befreiung des bürgerlichen Verkehrs von lästigen Beschränkungen O im Laufe der vergangenen Jahre bedeutende Vorschritte. amentlich haben

müssen, über die in dieser Beziehung an sie gelangten Anträge un- mittelbar Entschließung zu fassen, sondern es vielmehr als angemes- sen erscheinen lassen, darüber zuvörderst das Gutachten der allgemei- nen Stände-Versammlung zu vernehmen, an welche zu dem Ende eine diesen Gegenstand betreffende Vorlage gelangen wird, : Zu den bemerkungswerthen Ergebnissen der leßten Fahre gehört die zunehmende Ausbreitung des Sparkassen - Jnstituts. Nicht nur, daß sich die Zahl der im Lande bestehenden Sparkassen in dieser Zeit beinahe verdoppelt und, mit Einschluß ciniger im Entstehen begrif- fener, bis zu 27 vermehrt hat, so ist es auch als eine besonders cr- freuliche Erscheinung hervorzuheben, daß diese scither fast ganz auf die Städte sich beshränkenden Anstalten neuerdings auch auf dem platten Lande Wurzel zu fassen angefangen haben. Fs in einer

mer allgemeiner werdenden Theilnahme des Volks der durcl die Sparkassen ebotenen Füglichkeit, kleine Ersparnisse benußen Geek vergrößern zu können, etn wirksames Schuß=- und Heilmittel gegen cinige der hauptsächlichsten Gebrechen der Zeit zu erkennen, so muß man wünschen , daß Behörden und Vereine ihre Bemühungen dahin richten mögen , diesen Anstalten , namentlich in den Fabrikgegenden, cinen zunehmenden Eingang zu verschaffen. Js 4 j Haben s{hwere und ganz ungewöhnliche Brand-Unglücksfälle die Ansprüche an das Brand-Versicherungs-Jnstitut des Landes sehr ge- steigert, und werden diese Ereignisse zu einer mäßigen Erhöhung der fixirten Brandkassen-Beiträge für die nächsten Jahre Veranlassung geben, so findet sich aber auch damit die wohlihätige Wirksamkeit dieser Landes Anstalt von neuem beurkundet. wb Wegen einer Revision und beziehendlich Vervollständigung der das Apothekerwesen in seinen inneren und äußeren Beziehungen re- gelnden geseßlichen und administrativen Vorschriften wird zunächst durch eine Vorlage, den Verkauf der Arzneiwaaren und das Ausge=- ben von Arzneien betreffend, das Erforderliche geschehen und durch Bearbeitung einer die gesammten Verhältnisse des Apotheker - Ge- werbes zum Staate umfassenden Apotheker - Ordnung das Weitere orbereitet. iz 8 Z Während die Leipzig-Dresdner Eisenbahn unter der umsichtigen Leitung ihrer Direction fortfährt, durch geregelten Betrieb und sici- gende Lebhaftigkeit des Verkehrs die Hoffnungen zu verwirklichen, mit welchen dieses vaterländische Unternehmen bei seinem Entstehen begrüßt wurde, und während ihr durch die Vollendung der Magde- burg-Leipziger und Berlin-Anhaltischen Bahn neue und sich immer weiter verzweigende Verbindungen in nördlicher und nordôsilicher Richtung erdffnet worden sind, ist die weitere Entwickelung des Säch- sischen Eisenbahn-Systems nach anderen Seiten hin ein Gegensiand

Ergebniß stellt sich die definitive Begründung des Sächsisch-Bayeri- schen Eisenbahn-Unternehmens dar. Vorbereltet und gesichert durch einen in Gemeinschaft mit der Herzoglich Altenburgischen Regierun abgeschlossenen Staatsvertrag mit dem Königreich Bayern, is das- selbe bereits so weit gcdiehen, daß nah wenig über Jahresfrist dic erste Bahnsirecke zwischen Leipzig und Altenburg eröffnet und dem Betrieb Übergeben werden konnte. Rasch und ununterbrochen rüdckt der Weiterbau vorwärts, und der Zeitpunkt ift nicht mehr ent- fernt, wo diese Bahn durch ihre Fortführung bis an den Abhang des Erzgebirges ein wichtiges Befdrderungsmittel des inneren Lan- des-Verkehrs bilden und beim künftigen Anschlusse an die auf Bayeri- {hem Gebiet im Bau begriffene Bahn von Augsburg über Nürnberg und Bamberg zur Rordgränze ihre eigentliche und wahrhaft natio- nale Bestimmung und Vollendung erreichen wird.

der eifrigen Sorge der Regierung gewesen. Als deren bedeutendstes |

Noch bleiben aber in Ansehung des Sächsischen Eisenbahnwesens

hen sind, bereits vorläufige Rücksicht genommen worden, und die ge- treuen Stände werden sowohl daraus als aus dem „mit gewissenhaf- ter Vollständigkeit abgefaßten Rechenschaftsbericht Über die abgelau- fene Finanz-Periode ersehen, wie der gesammte Finanz-Haushalt und Finanz - Zustand cin so gut geregelter, qUnstig gestalteter ist, daß da- durch der Landes-Kredit unerschütterlich begründet und gleichzeitig die Möglichkeit gewährt wird, außerordentliche Bedürfnisse auf künftige Zeiten in angemessener Weise zu vertheilen y Die durch auswärtige Ereignisse herbeigeführte allgemeine poli: tische Bewegung der Jahre 1840 und 1841, welche ihren Einfluß uber ganz Deutschland úbte und alle Bundesstaaten zu einer grdò- ßeren und vollständigeren Kriegsbereitschaft aufrief, konnte das Kö- nigreich Sachsen nicht unberührt lassen. Der dadurch entstandene ungewöhnliche Geldaufwand war nicht unbedeutend. Zweckmäßige Organisations-Veränderungen und durchgreifende Ersparnisse in der Militair- Verwaltung, da, wo sie, ohne Gefährdung des Zwecks, zu machen möglich waren, haben die Sraatsfkasse vor neuen Ansprüchen bewahrt, und es gereicht der Regierung zur besonderen Genugthuung, ungeachtet iener Anstrengungen , weder in der laufenden Finanz-Pe- riode die fúr das Militair-Budget bewilligte Summe überschreiten, noch für die künftige Periode eine höhere in Anspruch nchmen zu müssen, sondern sogar die transitorishen Zuschüsse bedeutend herab- sehen zu können. d : i : , In gleich günstiger Weise gleicht sich das höhere Geldbedürfniß aus, welches der in dem jeztlaufenden Fahre so hohe Futterpreis er- fordert. Auch hier machen Ersparnisse in anderen Positionen des Militair- Budgets allgemeine Ucberschreitungen des Etats hoffentlich unnöthig.

Die Rüßlichkeit und Nothwendigkeit der Militair-Magazine hat sih in diesen drangvollen Zeiten von neuem auf das vollkommenste bewährt, indem deren Benußung es möglich machte, daß selbs| wäh- rend des diesjährigen allgemeinen Mangels an gutem Brod der Sol- dat dessen auch nicht einen Tag entbehrte._ E

Für die Militairpflihtigen war eben so, wie für die Behörden, die sechsjährige Anmeldung der Dienstreservirten cine nicht geringe Last, und da deren zunehmende Anzahl cine Verkürzung der Zeit von 6 auf 3 Jahre gestattete, 0 war es der Regiernng erwünscht, diese Erleichterung eintreten lassen zu können u

Zur Erledigung der aus früheren Militairleistungen sich her- schreibenden Forderungen und zur endlichen Purification des betrefen- den Rechnungswesens hat das unterm 25. Juni 1840 erlassene Gescß wegen Niederschlagung der gus den Jahren 1805—1815 herrührenden Ansprüche für Natural- und Pferde-Lieferungen den erwünschten Schlußsitein gewährt. j

Auch während der leßten Jahre war das Bestreben der Regie- rung unausgeseßt dahin gerichtet, in Uebereinstimmung mit den Deut- schen Regierungen den so wichtigen Fnstitutionen des Deutschen Bun- des für gemeinsame Zwecke volle Anwendung zu sichern und das Band zu erstärken und zu befestigen , das allein geeignet ist, dem in der Kultur so weit ausgebildeten gemeinsamen Vaterlande auch diejenige politische Wichtigkeit zu erhalten, zu der es durch scine moralische und physische Kraft befähigt ist; fortwährend ist aber auch die Auf- merksamkeit auf die Erhaltung möglich| freundlicher Beziehungen mit den Außerdeutschen Staaten gerichtet worden. Die bei vorkommenden Gelegenheiten deshalb empfangenen Beweise der Freundschaft bestätigen den günstigen Erfolg der Tagen Bemühungen. Die Verlänge- rung der Zoll-Vereins- Verträge , der Zutritt mehrerer Lande zu dem Verein, der Abschluß von Handels-Verträgen mit England, Griechen- land und der Pforte, die MEO gt gtehto «Vertrage mit Sicilien und Belgien und vielfache Verhandlungen anderer Art haben den diplo-

schwierige Aufgaben zu ldsen übrig, und wenn dafür durch die Be- \{chlüsse und Anträge der lehten Stände-Versammlung der Weg im Allgemeinen bereits Sette! ist, so werden doch veränderte Verhältnisse weitere Erwägungen und Entschließungen in dieser Angelegenheit bedingen , über welche die Vernehmung mit der ge- genwärtigen Stände-Versammlung beabsichtigt wird. Wegen der bereits am vorigen Landtage zur Sprache gekommenen Ein eruna eines neuen Dezimal - Maß - Systems wird den getreuen Ständen eine Vorlage zugehen, während zur Ausführung des bereits ULeO Gewichts - Systems umfängliche Vorbereitungen stattge- unden haben. ! Den am lehten Landtage beantragten Erleichterungen der Presse

matischen Verkehr im Allgemeinen wesentlich erweitert, und die da- N U eien näheren Beziehungen und Verbindungen seßen die Regierung um so mehr in den Stand, die spezielleren Jnteressen ein- zelner Unterthanen mit glücklichem Erfolge zu wahren. A

Der Wunsch der Regierungen , alle Hemmnisse und A 0s keiten möglichst zu beseitigen, welche die Verschiedenheit den und Verwaltungs-Grundsäße und Vorschriften in den L t Staaten nothwendig für die Unterthanen Verbau h U allgemein, und besonders tritt dieses Bestreben it c R Cen lichen Weise in Deutschland thatsächlich hervor. Als moe Rechtsbülfe können die Verträge genannt werden, die über P ie it Preußen mit Preußen, Sachsen-Altenburg und Gera, die Verträge m

die beiden Gesehe Über den Gewerbe-Betrieb auf dem Lande und die Armen-Ordnung zwei wichtigen Zweigen der inneren Verwaltung eine verbesserte Grundlage gegeben , deren wohlthätige Folgen für eine freiere Entfaltung Jer ewerbthätigkeit und für eine zweckmäßige Armenpflege nicht ausbleiben werden und, so weit die Kürze des inne- nReA Reiteauns ein Urtheil gestattet , bereits jeßt wahrzuneh- men i

Mit der, bis auf wenige Ausnahmen, vollezdeten Bildung der Heimaths-Bezirke is ein \shwieriges, die Thätigkeit der Behörden vielfach in Anspruch nehmendes Geschäft erledigt und dadurch der Staats- Organismus in einer der wichtigeren Beziehungen auf ange- messene Weise vervollständigt worden.

tiker selbs, aus dem der Handwerkömann deutlich f: ; 4 : entnehmen fann, wie man Feuersprizen, die jede Eine Sammlung Zeichnungen, ältereSti- Anforderung befriedigen, nah der neuesten Art ver- che und Radirungen, wobei vorzügl. Blätter v. fertigen kann, das alle einzelnen Theile, so wie de- Andran, Edelink, Masson, Callot, Visscher, v. d. Velde, ren Zusammenseßung gründlich und ganz vollständig VVaterloo, Schmidt, F. Kobell etc., die Skulpturen erklärt und über Construction , Grdßen. und Ge- d. Dresdner n, lone Drnck, auch Æ r bil- D iei % J - i 5 " / , r tr. . Es giebt viele Schmiede, Rothgießer und Sebloç- wichts- Verhältnisse' der einzelnen Theile zum Gan- lige Sachen ve1 aust Walter onens

E es er, di en, #0 wie über das beste Material, über die Wir- VSE L Til j é Bestellungen für 1843 auf die bekannte Zeitschrift : vi verdienen tnSenersprihen berstellen und damit fungskraft der Spriben und über deren Preise - so Musikalien zu den billigsten Preisen bei

; // L allein es fehlt ihnen eine |sihere Angaben enthält. - f , Bock (Dráginalien//, aus dem Gebiete der Wahr-| deutliche Anleitung wie ‘die deg eno S: Der Ver- lbeitende Technikee a e Q Se j ur Dieenac a A Epe A de No e t: Bk F e. usikhalz.

Beilage

des Offizier-Corps der Königl. Armee 0%; Preuß. für das Fahr 1842. Entworfen von dem Ober - Lieutenant a. D. Mansfeld t. geh. 2 Thlr.

Die Schlangen - Feuerld\{\ i für solche, welche ihrer bedürfen oder l e Draa {ch u. praktisch bearbeitet A Cd /

en- Fabrikant und Kuyferschmied Mit 100 Fig. auf 16 Tafel s wi "hlen