1842 / 329 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

Belgien.

Brüssel, 21. Nov. Herr von Caumartin, der den Herrn Sirey im Hause der Dlle. Heinefetter erstohen hat, is ein Sohn des unter diesem Namen bekannten Mitgliedes der Fran- zösischen Deputirten-Kammer, früheren Präsidenten des Gerichts- hofes von Amiens. Herr Sirey saß mit den Herren Milord und de Lavilette, so wie mit den Damen Heinefetter, Beer und Kerz, an der Abendtafel, während Herr von Caumartin auf dem Sopha saß und sich mit der Gesellschaft unterhielt. Der in Folge des Wortwechsels entstandene Streit muß sehr heftig gewesen seyn, da an dem Roe des Herrn Sirey mehrere Knöpfe abgerissen und der Sto>, in welchem sich das von Herrn von Caumartin gebrauchte Stilet befand, ganz verbogen und an mehreren Stellen beinahe zerbrochen is, Herr Sirey hatte seinen Gegner einen „Po- lisson“ genannt und ihm gedroht, ihn zum Fenster hinaus zu wer- fen, falls er nicht zur Thür hinausgehe, worauf Herr von Cau- martin ihm eine Ohrfeige gab, die den darauf folgenden Kampf herbeiführte. Herr Sirey hat nur no< wenige Minuten ge- lebt, nahdem er die Wunde erhalten, die ihm durch das Herz ge- “gangen war, und Herr von Caumartin soll, nachdem er selbst einen Arzt herbeigeholt, den Weg nach Breda eingeschlagen haben. Irrehümlich hatten die hiesigen Blätter gestern den getddte-

ten Herrn Sirey als Grafen bezeichnet; derselbe ist der Sohn eines Französischen richterlihen Beamten bürgerlicher Abkunft. Dlle. Katinka Heinefetter ist nah Lüttich zu ihrer Schwester Sa-

bine abgereist. Schweden und Norwegen.

Christiania, 12, Nov. Das Staats-Budget vom Seeuer- jahre 1841 is durch die Presse dem Publikum zur Beurtheilung vorgelegt worden, Nach demselben betrugen die Einnahmen etwas uber 3 Millionen Spthlr., nämlih 1,909,042 Spthlr. 77% Schill. in Silber und 1,175,974 Spthlr. 747 Schill. in Zetteln, die Aus- gaben hingegen 384,835 Spthlr. 1115 Schill, in Silber und 3,131,346 Spthlr, 577 Schill. in Zetteln. Der Kassen: Bestand ist nah den offiziellen Angaben um 309,060 Spthlr. ver- mindert worden, indem der Ueberschuß der Aktiva über die Passiva von 2,202,360 Spthlr. auf 1,892,500 Spthlr. ge- wichen is, wozu das oft erwähnte Defizit des Marine - Departe- ments das meiste beigetragen hat. Da indeß das Storthing das Staats: Vermögen im Jahre 1841 nur zu 236,000 Spthlr. be-

rechnete, so wäre die Verminderung zu 115,000 Spthlr. anzuseßen. Der Ausfuhr-Zoll betrug im Jahre 1841 ungefähr 14,000 Spthlr. weniger als im vorhergehenden Jahre, was hauptsächlih der Er- mäßigung des Zolles von Brettern und Balken um ein Viertel, do<h auch der abnehmenden Ausfuhr anderer Handels - Artikel, wie der Fischwaaren, nämlich um 3 Millionen Pfund, beizumes- en ist,

Die hiesige Verbrecher-Statistik zeigt, daß im verwichenen Sommer nur die Hâlfte der sonst gewöhnlichen Arrestanten im Stadt:Gefängniß, und in demjenigen der angränzenden Kommune statt 27—40, nur 5—8 verhaftet gewesen sind. Man sieht hierin eine Wirkung der Mäßigkeits-Vereine und der geschärften Beauf- sichtigung der Branntweinhäuser.

Deutsche Bundesstaaten. München, 21. Nov. (Bayer. Bl.) Die Mitglieder der Abgeordneten - Kammer beschäftigten sich diesen Morgen zunächst mit der Zusammenseßung einer Kommission zur Entwerfung der Dank - Adresse an Se. Majestät den König, dann mic der Kon- stituirung des ersten Ausschusses (für Gegenstände der Gese6ge- bung). Jn jene wurden die Abgeordneten Freiherr von Thon- Dittmer, Freiherr von Rotenhan, Professor Dr. Harleß, Regie- rungs: Direktor Dr, Windwart, Freiherr von Freyberg und Appella: tionsgerichts : Direktor von Wening, in diesen die Abgeordneten Frelherr von Fuchs, Ober-:Appellationsgerichts-Rath von Harsdorf, Professor Dr. Albrecht, Appellationsgerichts-Direktor von Wening, Freiherr von Freyberg, Pfarrer Tafel und Freiherr von der Tann gewählt. Auch von der Kammer der Reichsräthe ist heute, dem Vernehmen nach, bereits die Kommission zur Entwerfung der Dank-Adresse ernannt worden.

Regensburg, 18. Nov. Die am 9ten d. stattgehabte außerordentliche General-Versammlung der Bayerisch - Wüärttem- bergischen privilegirten Donau - Dampfschifffahrts : Gesellschaft er- öffnete der Vorstand, Bürgermeister Freiherr von Thon - Dittmer, mit der Anzelge, daß Se. Majestät der König geneigt sey, der Gesellschaft in ihrer dermaligen kritischen Lage durch ein Darlehen von 50,000 Fl, aufzuhelfen, und daß zum Zwe>ke dieser Mitthei- lung und der Bekanntmachung der näheren Bedingungen, unter welchen das Darlehen gegeben werden wollte, ein Königlicher Re- gierungs - Commissair der General-Versammlung anwohnen werde, welchen er in der Person des Regierungs-Rathes Herrn Schubert einführte, Unter lebhafter Aeußerung des Dankes faßte die Ver- sammlung nach vorangegangener erschópfender Debatte den Be- luß, das mehrerwähnte Darlehen unter den von der Königlichen Regierung gestellten Bedingungen anzunehmen mit der Voraus- seßung, daß unter den vor allem zu bestreitenden Verwaltungs- Kosten auch die vertragsmäßige Berichtigung der Zinsen, des prânotirten Darlehens (resp. des von den Actionairen zuge- schossenen Kapitals von 150,000 Fl.) begrisfen sey, und der Aus\huß wurde demnach zur Erwirkung der weiteren Verein- barung mit der höchsten Stelle ermächtigte, Hinsichtlich des zweiten Berathungspunktes , namlih der Befahrung der oberen Donau, welche Frage höheren Orts wiederholt angeregt worden ist, genehmigte die Versammlung die Anträge, die der Aus- \huß zur Aufbringung der hierzu nöthigen Mittel vorlegte, ein- stimmig. Diese Anträge lauten: Auf die von der Regierung vorgeschlagene Bildung einés neuen Hülfsvereins außer der Ge- sellschaft nicht einzugehen, dagegen zum Zwe>e der Befahrung der oberen Donau von Regensburg aufwärts das Actien - Kapital der Gesellschaft um 200,000 Fl. zu erweitern, diese Summe lediglih für die obere Donau, unter abgesonderter Rechnungs- stellung und Verwaltung zu bestimmen, hiebei sonach die An- sprüche der dermaligen Actien- und Partial - Obligationen auf den dermaligen Vermögensstand ganz getrennt aufrecht zu ers halten, zu diesem Zwe>e aber sowohl in Donauwörth als den anderen Donauskädten bis Ulm aufwärts, so wie in den betheilig- ten Nachbarstädten Augsburg und Nürnberg Zeichnungglisten auf- zulegen, jedenfalls aber die Erhebung der gezeichneten eträge, so wie den Bau neuer Schiffe von der doppelten Vorausseßung ab- bâángig zu machen, daß die Eisenbahn zwischen Augsburg und Nürnberg in ihrer Ein: und Ausmündung bei Donauwörth nicht nur in Bau genommen, sondern die Aussicht auf baldige Vollen-

dung nahe gerúd>t, gleichzeitig aber mit Beseltigung der die Schiff- fahrt ershwerenden Brü>en und mit den zur Fahrt überhaupt unerläßlichen Strom-Verbesserungsbauten von Seiten des Staates vorgeschritten sey und ein gedeihlicher Erfolg sich werde hoffen

Stuttgart, 22. Nov. (Schw. Mittheilung aus den Verhandlun (S. das Blatt v. 25sten d.), wona bahnen 1 pCt. Ertrag gewähren dürften , kann zur gung noch bemerkt werden, daß, wie man höre, ahnstre>en theilweise bis zu 3 pCt. bere auptbahnen im Ganzen aber gegen 14 pCe. Nebenbahnen höher berechnet ist, wirkenden Verkehrs-Verhältni darin seinen Grund, daß die An mit den Kosten einer Lokom wie 1 zu 3 und daß die Pferdebahnen dennoch de und inneren Verkehre überhaupt sehr dienlich sind.

Spanien. : In der vorgestrigen Nacht stand den Kasernen unter dem Gewehr,

e Ursache dieser Maßregel erfahren

Heute verlas der Minister-Präsident, General Rodil, im Kon- gresse der Deputirten ein Dekret, dur<h welches die eróffnet erflârt wurden, aus einander.

Dem Vernehmen nach, 7000 Mann Junfanterie un

M.) Bezüglich auf die Eisenbahn - Kommission schen Haupt- ervollständi- der Ertrag ein- net is; der Er-

„Lord Ellenborough hat die W dem großen Duab: Kanal anbefohlen

China.

Hong-Kong, 10. Sept. Pos, die von China nach Ostindie nahm von der Britischen Expedition Nachrich und aus Macao bis zum 26. Juli mit, die wichtigsten Ereignisse zugetragen, abgehende Schiff „Sesostris“ die näheren Beri wird, die aus Nanking bis zum 3 ein Friedens-Vertra abgeschlossen worde bedarf. Daß diese u denken und Zögern erfol Nach diesem Traktat soll schen Niederlassung abget stets eines oder me auch dürften zwei

lederaufnahme des Baus an rttembergi

(Bombay Times.) Die lebte pa abgefertigt wurde, ten bis zum 25. J

Seitdem haben si s heute von hier hte úberb 1, August reichen. g zwischen England und China in aller F der nur noch der Ratification. des Kaisers r den obwaltenden Umständen ohne Be- gen werde, scheint Niemand zu bezweifeln, uns Hong: Kong für immer zu einer Briti: und es scheint, daß dann hier imenter garnisoniren werden ; gatten hier stationirt bleiben, alten, und eini

n und Euro Ertrag der hat neben den ein- ssen in dem betreffenden Landestheile lagekosten einer Pferdebahn,

worüber da otivbahn, niedrig dur

<<nittli m Nachbar.

© Madrid, 14. Nov. die Besaßung von Madrid in

ohne daß man eine befriedigend reten werden,

hrere Europàische Reg oder drei leichte Fr um die Himmlischen in Furcht zu erh zur Unterhaltung des Verkehrs mit den fünf Fre uns fortan Handel zu treiben fünf der bedeutendsten Küstenstäd Ningpo und Tschinghai, und es soll residiren. Als Entschädigung wollen nen Dollars (úber 29 Millionen Tha zu bringen, was sie Von diesen 21 gezahlt werden, und bis zum Emp und Kolangsu in unseren Hände bis zum Empfang der ersken Rat nesischen Küste bei Nanking und T zurüziehen, Dies ist der Umriß de Operationen der Expedition Nähere über die Vorfälle zu herbeigeführt wurden. Durch sle<te Witterung un war die Expedition bis zum 6. Juli den. An dem genannten Tage nun fiang hinauf und erreichte am 14, sten von ziemlicher Stärke, men wurde. Am 20. Zuli ging die Flotte, vor der Stadt Tschinkiangfu vor An 21sten die Truppen gelandet waren, rüúd>te Spiße der zur Rechten au Lager auf den über den welches angeblich 3000 M sich näherten, ergriffen die C úÚber das gan Die linke B

Cortes fúr

e Dampfbôt Die Versammlung ging darauf sogleich e Ca

âfen, wit denen

Diese Hâfen, / Emoy, Futschaufu, in jedem derselben ein Konsul die Chinesen noch 21 Millio- ler) an England zahlen, ohne schon als Nanzion în Canton WVillionen sollen 6 sogleich aus- fang des Restes sollen Tschusan n bleiben, Die Expedition soll von 6 Millionen an der Chi- inghai bleiben und si< dann r Ergebnisse, mit welchen die eschlossen sind, und es is nun das erichten, dur welche jene Resultate

gestattet seyn so

find in der Umgegend der Hauptstadt sind Canton,

d 1000 Mann Kavallerie zusammen-

659 Paris, führlichen Nachri tungen aus dieser Stadc haben dieselben nur bis Abend spât der Aufstand ausbrach, peschen bis jeßt die einzigen Angab jener Vorfälle bilden. Blätter über die eigentlichen Thaks, eine Angabe, aus der sih ein S Volks von Barcelona ziehen läßt, große Kraftentwi>elung möglich ma fungen uns die Mittheilun 2 id Ie sich laus geseßlih in ganz Spanien, besteht, au<h in Barcelona e von ihr freizuhalten gewußt hat. in Bezug auf Militairpflichtigkei selb Philipp V. nach der Zertrúr Verfassung nicht Hand zu legen Regierung Karl's Il, rechte zu nehmen, die vinzen des Landes ‘bes stande in Barcelona, auf einander gefolgten ter der Milicairpflicht sich größtentheils mit Provinz begnügt. aber glaubte dieses Verhältniß, saße der Gleichheit der Rech länger fortdauern lassen einigen Wochen dem À : den bestimmten Befehl ertheilt, die Aushebun schaft für das nächste Diensksjahr nah den meinrechtlihen Conscriptions: regel nun hat den ungünstigsten Eindru> auf die Ca greift leicht, daß sie bei ihrem leidenschaft- <t von dem Plane der Regierung welcher die durch eine gering- Ruhestörung vom 413ten mit schütternden Aufruhre anschwellen konnte. hatte eine solhe Wirkung vorausgesehen, daß sie sh lieber allen geseßlichen Folgen des die Regierung aussetzen,

21, Nov. Noch immer fehlt es uns an aus- gnisse in Barcelona. Die Zei- find um zwei Tage im Rü>kstande; wir dem Tage, an dessen so daß die telegraphischen De- en Úber die Veranlassung und Indem aber die Barceloneser chen schweigen, bringen sie doch <luß auf die Stimmung des welche dem Aufruhr eine so hte, wie diejenige, deren Wir- gen der Französischen Regierung scil- Conscription, wie sie mit Ausnahme der Nord - Provinzen, das sich bisher thatsächlich Die Catalonier haben von jeher t Privilegien besessen, an die nmerung der alten Catalonischen Ein späterer, unter der gemachter Versuch, den Cataloniern die Vor-

sie in diesem Punkée vor den übrigen Pro-

ben, scheiterte an einem furchtbaren Auf-

Seit dieser Zeit hatten die verschiedenen,

Regierungen den Umfang und den Charak-

der Catalonier auf sih beruhen lassen und

freiwillig geworbenen Truppen aus dieser

Die gegenwärtige regentscha

<ten úber die Erei

zum 13ten erhalten,

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d andere Verzögerungsgründe vor Wusung aufgehalten wor- bewegte sie sih den Jantse- Juli einen militairischen Po- der sogleich angegriffen und genom-

aus 70 Segeln bestehend, Als am Morgen des Lord Saltoun an der fgestellten Brigade gegen das feindliche Fluß herüberhängenden Anhöhen vor, Sobald unsere Truppen inesen die Flucht und zerskreuten sich e Land, fo daß es unmdbglich war, sie zu verfolgen. unter General Schoedde, auf die Stadt bestimmt war, fand, als sie ge schen Truppen zum äußersten Widerstande entschlossen. lischen Truppen brachen unter dem Feuer des Compagnie gehörenden Dampfboots „Au>land“, gestellt war, daß seine Kugeln die Stadt bestrichen, plaße auf. Die Tartaren machten jeden Zoll brei hielten von den Mauern aus Mauern sind aus Ziegelstei reichlich mit Bastionen, Scharten und mit Zwölf- und Sechs-Pfündern und D wurden Sturmleitern angeseßt, und der war Lieutenant Cuddy von de pagnie des 55sten Regiments. Als er ob er mit seinem Degen der Mannschaft, den Leuten mit großer Geistesgegenwart der Schuß eines Dschindschals ihn \hwer am Etwa funfzehn Minuten später wehte die Briti Zinnen. * Die mittlere Brigade, Lord Saltoun unterstüßen und d zug abschneiden sollte, tionen eingedrungen, und die Stadt war ba Tschinkiangfu hat ungefähr e Festungswerke sînd sehr ir erlitten bei dieser Erstúr Deiver, Major Unia>ke, bons wurden getödtet, verwundet und 170 Gemeine von getödtet, theils verwundet, Die Chinesen verlo Es wurde nun in Tschinkiangfu eine star gelassen, und die Flotte begab sih nah Nanki lische Meilen weiter au elegen isk. Hier langt lotte nahm eine Stellung ein, den Fluß stoßenden Mauern bom Mann Tartarischer Truppen bi das tapfere und tóôdtliche Spi stands-Flagge aus der Stadt ab die am 13ten hatten anfangen am 15ten begannen die Unterhandlun vollmächtigten, welche dann am 26ste trag abschlossen. Die Chinesische Regierun shmerzlih zu empfinden ange ten und von ununterbrochenem Gewerbflei ten Operationen, wie wir sie geführt haben,

mlih darum, die

tai Ros Pot E Bin Ug 7,

inzuführen,

ann umfaßte.

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welche zum Angriff landet, die Tarctari- ftlihe Regierung als unvereinbar mit dem fe und’ Pflichten aller Spanier, nicht

rfén, und sie hatte demgemäß vor amiento dèr Hauptstadt

der Ostindischen welches so auf: von dem Landungs- t streitig und unter- ein heftiges und wohlgerichtetes Feuer. Die efähr 25 oder 30 Fuß hoch, chießlôchern versehen und schindschals gespi>t, der die Zinnen der r Grenadier-Com- en angelangt war, winkte m zu folgen, und half Bruskwehr, bis Fuß verwundete, sche Fahne auf den unter General Bartley en Truppen des Lagers den Rú>- Zelt in die Fortifica- ld in unserer Mache. 4 Englische Meilen im Umfange, stark und waren gut ausgebessert. mung s{<merzli<hen Capitain Se O Lieutenant Gib-

ziere schwerer oder leichter allen Waff

ataloniens der jungen Mann- orschriften des ge- Diese Maß- talonier her-

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nen gebaut, un eseßes vorzunehmen.

vorgebracht, und man be lichen Charakter durch di in eine Aufregung versett sind, i fügige Veranlassung herbeigeführte Blibesschnelle zu einem er Die städtische Behörde und deshalb erflärt, Ungehorsams gegen regel mitwirken wolle, gießen in den Straßen Ereignisse in Barcelona Hand angelegten Planes gewesen, die militairischen Vorkehrungen, selbst in der Nacht vom 12ten geglaubt, auf das Vorhandensey deutet werden könnten, von de unvollflommene Kenntniß erhalten.

vorgenommene Ausrufung des Jnfa zum Regenten is als reine Fabel a

Ostindien.

Von beiden Kriegsschaupläßen, aus sind die wichtigsten Nachrichten hier ein- gung der Feindseligkeiten rags gemeldet (vergl. den Zftg.), und aus Afghanistan daß die Operationen fangenen befreit sind. tet in leßterer Hinsicht:

hat, nach Zurü>legung ei 200 Englischen Meilen, nen geschlagen. nommen und zerstört, Mann getödtet, 4 Offizi Gefangenschaft befreite er 327 Sipoys; genen waren vorher nah Kabul fortgesch „General Pollo> verließ Gundamu> am 7. September, um die Linie wieder zu durchziehen, auf welcher im verflossenen Ja- gen Unglü>sfälle sih ereignet hatten; er hatte 70 < das schwierigske, undurchdringlichste Ter- Auch traf er auf bedeutenden Widerstand, 1 Offizier getödtet und 240 Mann getödtet oder verwundet. Er erreihte Kabul am 16. September. , Capitain Anderson mit seiner Gattin und Capitain Troup und Dr. Campbell famen sogleich na< und die übrigen Gefangenen hoffte man in acht bis ohne Mühe zurück tte blos den Capitain ste Abtheilung vo

Mauern erstieg,

als zu einer Maß- die das Signal zu neuem Bluktvers von Barcelona seyn würde.

war fask um dieselbe vorbereitet und

Folge eines von langer steht nicht anzunehmen, obgleich welche die Regierung in Madrid auf den 13ten treffen zu müssen n eines Nevolutions-Projektes ge- Regierung eine, wenn auch Die angeblich in Saragossa nten Don Francisco de Paula

Verlust, Oberst

11 andere O

engafktungen theils ren an 1000 Mann. fe Garnison zurú>- ng, welches 40 E oder Blauen Flu August an, und die in welcher sie einen Theil der an bardiren konnte. Ungefähr 14,000 ldeten die Garnison. Eben sollte el beginnen, als eine Waffensftill- eschi>t wurde. Die Operationen, wurden nun ausgeseßt, und gen zwischen den hohen Be- n den bereits erwähnten Ver-

fwärts im Jantsekiang

Bombay, 15. Oft. e die Expedition am 6,

China und Afghanistan, Aus China wird die Beendi und der Abschluß eines Friedens-Vert Artikel Paris im gestrigen“ Bl. d. St. hat man die nicht minder erfreuliche gegen Kabul vollkommen gelungen und die Ge Die Bombay Times berich „General Nott

F X x L

nes siegreichen Mar- eine Armee von 12,000 Afgha- er nah Gisni vorgerü>t, hat es ge- Hierbei wurden ihm 2 Offiziere und 20 ere und 100 Mann verwundet,

hatte die Bedrângnisse von außen einem so dichtbevölker- ß lebenden Lande muß- seit zwei Jahren an dessen Küsken en haben, indem ethen und vernichtet wurden. nen Uebereinkunft scheint man Personen, roelche die Expe- olfs gesehen haben, halten geßlichen Lehre gen Traktats zuvörderst rn müßtey, bis die vor- selbst hinlänglich ein- daran festhalten ließe. mitten unaufhörlichen trauriger Erfahrung die Treu- n der Chinesen kennen, r die Dauerhaftig- wahrscheinlich so lange r seine Auf: So viel scheint wohl olitif jeßt viel- rf, uns neuen ehe noch ein Jahr verstrichen würde uns sicher-

die Europäischen Gefan- afft worden.“ die schlimmsten Fol und Handel dadurch in Sto>ken Ueber die Dauer der jeßt getroffe

verschiedener Meinung zu seyn.

nuar die trauri Englische Meil rain zu marschiren. und es wurden ihm

dition mitgemacht und die Leiden des V diese fúr so s{<wer, daß sie der Regierun dienen und die Aufreht-Erhaltung des j aus Gründen der Furcht theilhafte Tendenz desselben den Chinesen leuchtend würde und ihr eigener Nuten sie Die Kaufleute dagegen, welche lange Zeit in Schwankens gelebt haben und aus losigfkeit, den Wankelmuth und D hegen weit minder sanguinische Hoffnu keit des Vertrages und glauben, daß der in Kraft bleiben werde, als wir die Mi rechterhaltung zu sorgen, aber ni gewiß, daß, wenn eine krä leicht Alles vermag, eine Anlaß zu Streitigkeiten g isf, Lord Palmer

g zur unver

vollkommen siche Trevor mit 8 Kindern

3 Kindern, dem Lager, zehn Tagen Mahemed Akbar rave mit sich fortgeführt.“

eneral Englands September, zog dur< den Bolan-Paß und Die zweite seßte Abgang der lebte bte Truppen-Abtheilung sollte ge- den sonach Quettah

hig; in Bundelfund aber herrschte

zu empfangen.

ruppen ver-

erreichte am 19ten Da gung und war beim ß angelangt.

Ci auf zu gleicher

„Jn Sind ist Ad Aufregung; im

am 21sten in

ttel haben, achrichten im s

<t länger. ftige und entschlo shwache, nah Elliot's eben wird, on, fünf Jahre a

gen Anfan und. es wür

eit verlassen werden.“ m Ruder,

lassen,

anzen übrigen Jndien ist die lich einen neuen

hinesischen Kri

rt worden,“ In folgendem ‘Privatschreib

en aus Tschinkiangfu, 35 Englische

d noch einige nâ- Meilen von Nanking, datirt vom 18, August, sin ige Begebenheiten enthalten : here Tem Ler F 9 G De das Unsrige ganz gehörig ge: Gin da d den Chinesen die Meinung benommen, daß e zu E n das Einzige seyen, was die Barbaren Furchtbares besäßen ; jeßt gestehen sie, daß es unsere Leute sind, nicht Unsere Geschüße, die den Ausschlag digten. U ievrie Vie Lik Pv Meise ; rmte diese Festung : je dena tis e des Platzes, obgleich die Tartarischen Trup- un Es d bis aufs Aeußerste Stand hielten. Ein pen túchtig fochten und bis a / labams Dies Chinesischer Mandarin hat nah Nanking geschrie u 1 Diese Barbaren sind sehr kühn, und es ist ihnen niht zu widerstehen; en unsere stärksten Thore mit ein wenig Pulver, und sie rg ris mit Stangen unsere Mauern.“ Niemals sah ich Glchen Verlust an Meuschenleben und Hab? und Gut, wie hier; ir haben auch Offiziere und Mannschaften genug verloren, aber r Berlust der Chinesen läßt sih gar nicht berehnen, denn als hen, daß sie nicht länger gegen uns Stand halten konnten, d leenfe ihren Frauen und Kindern die Hälse ab oder trieben Fein die Brunnen und Teiche und tódteten dann sich selbst. manchen Häusern fand man 8 bis 10 Leichen, und ich selbs a daß sich am Tage nah dem Kampfe ein Dußend Frauen und Flnder in einem Teiche ertränkten. Die gane Stadt und die Vorstädte sind ein Haufen Ruinen; ganze Straßen sind nle- dergebrannt , und der Plaß is von Chinesischen Plün- derern gänzlich ausgeräumt worden, Wir haben zugleich mit einer Compagnie des 98sten Regiments ein Dschoß- Haus auf einem Berge am Ufer des Janktse>iang besekt; das 55ste und bte Regiment haben einen ahnlichen Berg auf der anderen Seite der Stadt, etwa drei Englische Meilen von hier entfernt, beseßt ; die Übrigen Truppen sind nah Nanking auf- gebrochen. Die Chinesen wichen erst, als die Truppen gelandet waren und angreifen wollten; sie zeigten sodann die Vollmacht des Kaisers, zu unterhandeln und sich unseren Bedingungen zu unter- werfen. Der Friede ist erklärt, und die Bedingungen sind: Wir behalten Hong Kong und werden in Peking einen Gesandten und in Nanking und an anderen Orten, die wir besucht und genom- men haben, Konsuln halten; 21 Millionen Dollars werden uns von den Chinesen bezahlt, wovon 10 Millionen bereits abgezahlt seyn sollen. Wir| werden bald von hier nah Jndlen zurü>kehren und dürften wohl im Dezember und Januar in Madras ein- treffen.“ ; L Ein anderes Privatschreiben, vor Nanking vom 23, August datirt, berichtet Folgendes: j . „Die Flotte ging am 7ten d, bei Nanking vor Anker; _am Iten wurden die Truppen gelandet; die Schiffe nahmen ihre Stel: lungen ein, und es wurden die nöthigen Vorbereitungen zum An- griff getroffen. Dies waren jedoch bloße Demonstrationen, denn aus den auf den Mauern aufgeste>ten Waffenstillstands - Flaggen war sogleich abzusehen, daß der Feind es schwerlich zum Kampf würde fommen lassen. Zwei Mandarinen von hohem Range mach- ten dem Abgesandten ihre Aufwartung, sie waren vom Kai- ser ermächtigt, mit uns wegen des Friedens zu unterhandeln, und überbrachten einen vom Kaiser unterzeichneten Brief, in wel: chem gesagt war, daß, mit Hinsicht auf die beispiellosen Erfolge unserer Waffen in allen unseren Gefechten mit den Chinesen, besonders aber zu Tchangkiang, und da er, der Auserwählte des Himmels, sih überzeugt habe, daß die Kai- serlichen Truppen uns im Felde nicht Stand halten könnten, er Willens \ey, jegliche Bedingungen, die wir fordern möhten, wenn sie nur die Ehre des himmlischen Reichs nicht kompromittirten, zu genehmigen, Man sieht, der Ton hat sich etwas bedeutend ge- ändert. Die Bedingungen, welche wir verlangen, scheinen gerecht und billig. Die Kriegskosten sollen mit 21 Millionen Dollars, ausschließli<h der Ranzion von Canton, von den Chinesen bezahlt, der Handel sell ohne Beschränkung wieder erdffnet und die Jnsel Hong: Kong, als Genugthuung fúr den dem Britischen Abgesandten (Elliot) zugefügten Schimpf, den Engländern verbleiben. Es freut mich, melden zu können, daß, als bei den Unterhandlungen die Entschädigung für das Opium zur Sprache gebracht wurde, Sir Henry Pottinger ausdrü>li< erklärte, er habe damit nichts zu thun, es sey dies ein Handel, der von der Britischen Regierung niemals gebilligt oder in Schuß genommen worden, und er glaube daß, wenn die Chinesen das Opium zu einem rechtmäßigen Han- dels-Artikel machen und einen sehr hohen Zoll darauf legen woll- ten, die Britische Regierung ihnen allen möglichen Beistand leisten würde, um die Einschmuggelung desselben in China zu ver- hindern, und daß zu diesem Zwe> Englische Kreuzer an der Chi- nesischen Küste stationirt werden dürften. Wer wird dies nun no< einen E nennen können, Es scheint gewiß, daß die Chinesen in diese Bedingungen gewilligt haben, und wir war- ten nun blos noch auf die Unterzeichnung des Traktats von Sei: ten des Kaisers, an den derselbe abgefertigt worden is, so daß man jeßt wohl mit Zuversicht den Krieg als glú>lich beendet an- schen kann, Es giebt nur Wenige unter unseren Trup- pen, die dies bedauern, obwohl ih für mein Theil wohl Peking zu sehen gewünscht hâtte. Wir schäßten uns indeß sehr glú>lich, daß wir so schnell mit den Chinesen bei Tschankiang fertig wurden, denn hâtten wir unverrichteter Sache nach „Bom- bay zurü>kehren müssen, so würde dies sehr nachtheilig für uns gewesen seyn. Die Tartaren kämpften gut. Es heißt, die Chi- nesen befänden sich im ganzen Reiche in einem Zustande der Un- Na Und der Empörung gegen die Tartarische Regierung, die sih daher fürchte, ihre Truppen zu entfernen, So viel ist gewiß, daß, wenn sle wirklich eine so große Armee besißen, wie das Gerücht geht, wir do<h niemals eine Spur davon gesehen haben. Jn Nanking sollen 8000 Soldaten seyn.“ Folgendes is der Belauf des Verlustes von Britischer Seite: „Von der Landmacht wurden getödtet der Oberst Driver, Capitain Collinson, Lieutenant Gibbons; verwundet der Major Warren, Capitain Simpson, die Lieutenants Bernard, Baddely, Grant, Cuddy und Waddle, der Fähnrich Travers und ein Dschemedar; von den Marine-Truppen getödtet der Major Unia>e, verwundet der Lieutenant Crouch und der Fähnrich Lyon. Gemeine wurden im Ganzen von der Marine 24, von der Land-Armee 145, mithin zusammen 169 Mann, getödtet und verwundet,“

Inland.

Berlin, 26. Nov. Se. Majestät der König haben Aller- gnädigst geruht, dem Kammerherrn Grafen von Saldern- [hlimb auf Ringenwalde, die Anlegung des ihm von Sr. Kö- niglichen Hoheit dem Großherzeg von Hessen und bei Rhein verliehenen Komthur-Kreuzes zweiter Klasse des Ordens Philipp’s des Großmüthigen zu gestatten.

Königsberg, 22. Nov. In den fünf durch den Dinter- Verein hierselbst ins Leben gerufenen Kleinkindershulen wurde in

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dankbarer Anerkennung des hohen Schußes, welchen Jhre Maje- se die Kbni n diesen Anstalten Allerhuldreihst zuzusagen geruht haben, der Geburtstag der hohen Königlichen Frau festlich be- gangen.

Insterburg, 21. Nov. Der Präsident des hiesigen Ober- Landesgerichts, Herr von Bertram, if gestern nah kaum drei- tâgigem Krankenlager und nachdem er seit 16 Jahren hier ge- wirke und sich die allgemeinste Liebe erworben, mit Tode abge- gangen.

Zur Handels-Statistik der Vereinigten Staaten im Jahre 1840—1841,

2 Paris, im Nov. Jch habe die offiziellen statistischen Nachweisungen Über die Douanen vor mir liegen, welche der Staats - Secretair des Schaßes dem Kongresse der Vereinigten Staaten in Bezug auf die Einfuhren und Ausfuhren derselben wäh- rend des mit 1. Oktober 1840 beginnenden und mit 30, Septem- ber 1841 endenden Fisfaljahres vorgelegt hat. Diese Aktenstü>e sind, wie sih bei den ausgedehnten Handels : Verbindungen der Vereinigten Staaten leicht begreifen läßt, von außerordentlichem Umfange und sehr fomplizirter Natur, Jch will Jhnen daher einstweilen nur die allgemeinen Resultate daraus mittheilen, dann die vorzüglichsten und wichtigsken Details vorführen, und endlich einen Vergleich der Bewegung des äußeren Handels der Vereinig- ten Staaten mit der des vorigen Jahres anstellen.

Während des Fiskaljahres 1840—1841

betrugen die Einfuhren..................... 127,946,177 Dollars Und die Ausfubr. Ea 121,851,803 -

Es ergiebt sich also zum Nachtheile der Vereinigten Staaten eine Bilanz von .….. 6,094,374 Dollars, Während des vorigen Jahres hingegen hatten die Ausfuhren die Einfuhren in folgender Weise Úberstiegen: / AULfUhEn A O iee 132,085,946 Dollars Guben s 107,141,519 -

Bilanz zu Gunsten der Vereinigten Staaten 24,944,427 Dollars. Aus der Zusammenstellung der Ziffern dieser zwei Jahre er- iebe sich: 1) daß im Jahre 1840—1841 die allgemeine Handels- ewegung (Einfuhren und Ausfuhren), die sich auf 249,797,980 Dollars belief, um etwa zehn und eine halbe Million die von 1839 1840 Úberstieg, welche 239,227,465 Dollars betrug ; 2) daß diese ganze Zunahme auf die Einfuhren trifft, während die Aus- fuhren im Gegentheile eine Abnahme von einer etwa gleichen Ziffer erlitten haben, was im Jahre 1840 eine Zunahme von mehr als 20 Millionen fúr die ersteren und eine Abnahme von mehr als 10 Millionen fúr die leßteren ergiebt; endlih 3) daß in Folge dieses Umschwungs, wie bereits gesagt, die Vereinigten Staaten, die im Jahre 1839— 41840 eine Bilanz von nahe an 25 Millionen Dollars zu ihren Gunsten hatten, nun im Jahre 1840— 1841 ein Defizit von mehr als 6 Millionen ausweisen.

Jm Waaren-Verkehr begründet der Ueberschuß der Ausfuhren Úber die Einfuhren den Gewinn, nicht so im Geld : Verkehr, wo ein Mehr in den Ausfuhren ein wahres Defizit begründet, Um daher ein wahres Resultat der ganzen Handels-Bewegung zu er- langen, müßte man die Ziffer des eingeführten baaren Geldes zu jener der ausgeführten Waaren hinzufügen und umgekehrt, oder man müßte eine besonderè Berechnung für das baare Geld zum Grunde legen. at

Im Zahre 1840—.1841 wurden in Baa-

Les ausge führ A u E O A, 7,058,749 Dollars al O E L E 4,988,633 -

was gegen die Vereinigten Staaten eine Bilanz ____—_—_—_—_— ePgIebt V E It eda iee A E IEA 2,070,116 Dollars.

Nimmt man nun von den allgemeinen Ziffern der Einfuhren und der Ausfuhren die Ziffern des baaren Geldes weg, so werden uns bleiben

für die Einfuhren, I e eta, 122,957,544 Dollars, und für die Ausfuhren .................... 114,793,054 - also Defizit für die Vereinigten Staaten von 8,164,490 Dollars. Zu diesem Defizit hinzugefügt jenes von .… 2,070,116 - das sich aus dem Defizit der Einfuhren in

Baarem ergiebt, so hat man... 10,234,606 Dollars,

welche Ziffer die wirkliche Bilanz zum Nachtheil der Vereinigten Staaten in den Austauschen von 1840 1841 repräsentirt. Die offiziellen Statistiken weisen aber nur eine scheinbare Bilanz von 6,094 374 Dollars aus. ;

Um nun genau festzustellen, auf welchen Artikeln i ai 6 das Defizit in den Ausfuhren lastet, wollen wir die Ausfuh- ren der zwei Jahre einander gegenüberstellen, mit Eintheilung derselben in Kategorieen nach der Natur der ausgeführten Artikel :

1839—40, 1840—41, Zunahme. Abnahme. Dollars. Dollars. Dollars. Dollars.

Transit-Waaren .. 18,190,312 15,469,081 221,284 Baumwolle... 63,870,307 54,330,341 9,539,966 Tubs). i 9,883,957 12,576,703 2,692,746 Fischerei:Produkte. 3,198,370 2,846,851 351,519 Forstprodufte .…... 9,323,085 6,267,852 944,767

Thiere und Pro-

dufte davon .…... 3,006,934 4,360,180 1,353,246

Getraide u. Früchte 15,587,657 12,377,282 3,210,375 Landwirthschaftliche

Produkte verschie-

dener Art... 177,384 103,441 73,943

Manufakturwaaren 12,848,840 13,523,072 674,232 132,086,846 121,851,803 5,061,991 15,897,034

Aus dieser Uebersicht erhellt, daß unter den neun Kategorieen, in welche wir die Ausfuhren jeder Art zusammengefaßt haben, vier im Jahre 1840—1841 eine Gesammt- Zunahme von 5,664,991 Dollars, und fünf eine Gesammt-Abnahme von 15,897,034 Dol- lars erfahren haben, was allerdings das eben erwähnte General- Defizit von mehr als zehn Millionen Dollars ergiebt, Was die Artikel betrifft, auf welche die Zunahmen und Abnahmen getroffen haben, so treten sie in vorstehender Uebersicht zu klar hervor, als daß wir nöthig hâtten no< etwas hinzuzufügen. Mur auf die Bemerkung wollen wir uns beschränken, daß die Baumwolle fúr sich allein fast das ganze Defizit der Ausfuhren in sich begreift.

Vergleicht man nun die Ziffern der in die verschiedenen aus- wärtigen Länder während der zwei einander hier gegenübergestell- ten Jahre gemachten Ausfuhren mit einander, so findet man, daß die Ankäufe Großbritaniens allein in einer Weise sich vermindert haben, daß sie das ganze Defizit der Amerikanischen Ausfuhren nicht nur in sich begreifen, sondern noch überschreiten. Die Ziffer E Ankäufe ist von 61 auf 49 Millionen Dollars, also um un- gefähr 12 Millionen gefallen, Daraus folgt nothwendigerweise,

daß die Ausfuhren nach allen anderen Ländern, diese. zusammenge? nommen um 2 Millionen zugenommen haben, -so daß also die Vereinigten Staaten Großbritanien allein den Rü>gang bei- umessen haben, der in ihren Ausfuhren skattgefunden hat. Die dinkäufe Franfreichs in den Vereinigten Staaten sind ziemlich sta- tionair geblieben und bieten nur eine Differenz von 40,000 Dol-

lars weniger dar,

Die Masse der Einfuhren besteht aus einer so Zahl von Artikeln, daß es eine reine Unmöglichkeit wäre, in einige Kategorieen zu bringen, wie oben in Betreff der Aus- fuhren geschehen is, um die Artikel besonders hervorzuheben, auf welche vorzüglich die Zunahme von mehr als 20 Millionen Dol- lars getroffen hat, die im Jahre 1840—1841 stattfand. Wir mÜs- sen uns daher darauf beschränken, die Ziffern nur einiger Waaren

einander gegenúberzustellen.

AS39—4O, 1S40—44,

Dollars. Käassée. eee 8,546,222 E Ee 9,417,589 Seidenwaaren aus Europa ……….…..... 8,288,958 Seidenwaaren aus Cha » Crd. s 986,441 Stoffe aus Wolle und Seide .….... 1,729,792 Wollenskoffe .….….. 2,387,338 Linnenstoffe …….... 4,179,120 S t 8 4,696,529 Baumwollenzeuge (farbige) .…..….….. 3,893,694 Baumwollenzeuge (weiße)... 917,104

Französische Weine 1,053,816 Weine aus anderen

Ländern 664,920 S pirituosa (aus

Getraide) 1,172,495 Spirituosa

(andere)... 2,910,791 BUSEr! 07 e tes rot 5,980,950

Bearbeitetes Eisen 3,397,480 Gold und Silber (in Baarem).…... 8,882,843

61,606,059 77,790,131

Jn dieser Uebersicht sind alle Einfuhr-Arktifkel begriffen, deren Werth eine Million Dollars úberschreitet, Es sind deren siebzehn, worunter 6 eine Gesammt- Abnahme von 6,615,224 Dollars im Jahre 1840— 41, und eilf eine Gesammt-Zunahme von 19,878,239 Dollars crfahren haben. Als Gesammt-Resultat ergiebt sich also für diese 17 Artifel in Masse genommen eine Zunahme von 13,263,013 Dollars. Die nicht aufgezählten Artikel, deren Ge- sammtwerth sich auf 50,150,043 Dollars beläuft, haben folglich zu dem Mehr der Einfuhren für etwa sieben Millionen Dollars beigetragen. Besonders beträchtlch war die Zunahme bei den Baumwollenwaaren , Seidenwaaren, Linnen und beim Zu>er. Die Ziffer dieser Artikel allein hat um mehr als vierzehn und eine halbe Million zugenommen. i Linnen betrug die Zunahme beiläufig 70 pCt. vergleichsweise zu 1839 40, bei den Baumwollenwaaren nahe an 100 pCt. und Die Einfuhr an Weinen bietet im Jahre 1840—41 einen bemerkenswerthen Umstand dar, bei welchem vorzüglih der Französische Handel interessirt is, Es hat nämlich in diesem Jahre eine Zunahme von über 464,000 Dollars fúr alle Weine, die nicht aus Frankreich kommen, dagegen eine Abnahme von 92,000 Dollars in der Einfuhr der Französischen Weine stattgesunden, Die Folge davon war, daß Frankreich, welches im Jahre 1839—40 ungefähr drei Fünftheile der ge- sammten Wein-Einfuhr geliefert hatte, im J

beim Zu>er mehr als 60 pCt.

noch zwei Fünftheile lieferte.

Ende ging.

Oben wurde gesagt, daß das in den Ausfuhren von 1840—41 sich zeigende Defizit einzig einer Abnahme von mehr als 12 Millio- ven in den von Großbritanien gemachten Einkäufen zuzuschreiben sey, und daß im Gegentheile die Einkäufe aller anderen Länder zusammengenommen eine Zunahme erfahren haben. Es wird sich nun zeigen, daß Großbritanien aber Bilanz gegen die Vereinigten St

indem es seine Verkäufe um 11

seine Einkäufe um 12 Millionen verminderte. im Jahre 1839— 40 die Einfuhr der aus Großbritanien gekom- menen Waaren 35 Millionen betragen und im Jahre 1840— 41 auf 46 Millionen sîch gehoben, was nur etwa die Kollektiv-Zunahme der Einfuhr aller anderen Von diesen 9 Millionen kommen nahe an 7 auf Frankreich. Darâus, daß Großbritanien die Haupt-Ursache der den Ver- einigten Staaten in der Handels-Bewegung von 1840—1841, ver- glichen mit jener von 1839—1840, erwachsenen Verluste ist, indeß nicht, daß Großbritanien auch

Austauschen von 1840—1841

Handels, so sehen wir den Bel

und den der Einfuhren zu.................. also eine Bilanz fúr die Vereinigten Staa- den. Vol e, La T 0, G. A Während also die Vereinigten Staaten vom Auslande im

e

Allgemeinen für etwa zehn Millionen mehr kaufen, als sie dem- selben verkaufen, verkaufen sie andererseits an Großbritanien für nahe an drei Millionen mehr, als sie Die Einfuhren an Französischen Waa TEUGEN Sab Ati L L e OLAUD E U « IOd

die Ausfuhren Amerikanischer Waaren nach Sant i Lava Sid

also Bilanz zu Gunsten Frankreihs von

10,444,882

14,018,57:

2,025,649

3,694,180 19,878,239

Bei den Seidenwaaren und

ahre 1840 41 nur Diese Thatsache is sicherlich bemer- fenswerth und fann jedenfalls nicht in dem Ablaufe des die Fran- zösischen Weine privilegirenden Vertrags von 1832 seine Erklä- rung finden, da dieser Vertrag erst im leßten Monat Februar zu

mals dazu beigetragen hat, die aaten ausschlagen zu machen, Millionen vermehrte, während es Jn der That hatte

9 Millionen für Länder übrig läßt.

den Hauptgewinn aus den gezogen habe, d. i. daß Großbrita- nien den bedeutendsten Antheil an dem Defizit von ungefähr 10 Millionen, das sih zum Nachtheil der Vereinigten Staaten erge- ben hat, gehabt habe. Großbritanien hat vielmehr nur z Theile das kommerzielle Gleichgewicht wiederhergestellt, das im Zahre 1839—1840 zu seinem Nachtheile so arg gestdrt war. Es hat, wie gesagt, für 12 Millionen weni Staaten gekauft, dagegen ihnen für 11 was fúr dasselbe eine Verbesserung von 2 gleicht man indeß die Austau

ger von den Vereinigten Millionen mehr verkauft, 3 Millionen ergiebt. Ver- sche des Englisch - Amerikanischen auf der Ausfuhren zu 49,552,273 Dollars 46,662,815 -

2,889,458 Dollars.

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von ihm faufen. 23,933,812 Dollars 21,766,755