1842 / 334 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

Lieder, Jsenberg, Krapf und MÜhleisen eingeladen. Wir waren zu- sammen 12 Personen, darunter 7 Preußen. Frúh vor Sonnenaufgang seßte sich unser Zug in Bewegung; es war ein herrlicher, feierlicher Morgen und unvergleichliche Augenbl:>e, als wir aus den grünen Anlagen vor der Stadt, aus den Dattel- und Akazien-Alleen her- austraten, die Sonne sich links hinter dem Motattem - Gebirge erhob und rechts die Häupter der Pyramiden, die wie riesenhafte Berg: Krystalle in der Ebene lagen, sich entzündeten, Wir mußten, der Ueberschwemmung wegen, die in diesem Jahre eine fast uner- hôrt spâte und bedenkliche Höhe erreicht hat, einen großen Umweg auf den Dâmmen nehmen, die uns fast bis nah Safkara fúhrten. Erst nach 55 Stunden erreichten wir den Fuß der größten Pyra- mide, die auf geradem Wege, wie er in der tro>enen Jahreszeit gangbar ist, nur 14 bis 2 Stunden von Kahira entfernt ist, Nach dem Fröhstú>, das wir in einer der Grabkammern einnahmen, die dort vor 5090 Jahren in den Fels gehauen waren, bestiegen wir mit Hülfe der Beduinen die größte Pyramide und brachten

Steindammes aufmerksam, auf dem die Materialien vom Arabi- schen-Gebirge herübergeschafft wurden, und der schnurgerade auf die zweite, niht auf die größte Pyramide zuführt, und erst ganz in der Nähe mit einem stumpfen, aber entschiedenen Winkel sich. der Pyramide, auf der wir standen, zuwendet. Sie wissen, daß ich das fúr eine beachtenswerthe Bestätigung meiner Meinung an- sehe, daß die größte Pyramide nach der zweiten gebaut wurde. Die Uebersicht ‘des ‘ganzen Gräberfeldes ist von hier so leicht, ih im voraus mehrere Orte auswählen zu fönnen glaubte, wo

Har Clapeyson, Jngenieur der Eisenbahn auf dem rechten En ist jedo< in leßterer Beziehung der gegentheiligen Ansicht.

Was aber den Punkt der Geschwindigkeit anbelangt, so ifff er des Dafürhaltens, daß bei einer gewöhnlichen Geschwindig- feit die Chancen, aus dem Geleise zu fommen, wie 10 bis 12 Millionen gegen Eins stehen, bei einer Schnelligkeit aber von 20 Lieues auf die Stunde können sie bis auf 5 Millionen gegen Eins herabfommen. Man könne aber gewiß keine Unvorsichtig- feit darin finden, einen Convoi zu besteigen, wo ein Verhältniß von 5 Millionen gegen Eins der Fälle obwaltender Gefahr be- stehe. Auch Herr Polonceau, Direktor der Eisenbahn von Straß- burg nah Basel, erklärt, daß man bei Anwendung von zwei Ma- schinen bei dieser Bahn ebenfalls die kleinere vorausstelle; vierrà- derige Maschinen seyen bei dieser Bahn nicht mehr im Ge- brauche, wohl aber bei einigen anderen Unternehmungen noch, wie bei der Bahn von Montpellier nach Cette. Nach einer von dem Advokaten der Bahnverwaltung, Herrn Bethmont, er- wähnten, auf der Eisenbahn nach Versailles (linkes Ufer) gemach- ten Probe hatte es sich aber herausgestellt, daß eine Maschine mit se<hs Rädern noch fortlaufen fann, wenn sie ihre beiden hin- teren Räder verloren hat, was freilich für den vorliegenden Fall, wo die Vorderachse brach und allem Anschein nach allein das ganze Unglü> veranlaßte, wenig beweist. Daß aber die zerbrochene Vorderachse des „Matthieu Murray“ von wirklich guter Qualirät

war, gestehen fast alle zu, namentlih auch Herr Baude, Minen- | mahls der Bex - en - aten,

Ingenieur. Herr Combes, Minen-Jngenieur en Chel, hält es zwar für besser, daß wenn man do< zwei Maschinen vor einen Convoi spanne, solche von gleicher Kraft seyen; das Gegentheil finde aber täglich statt, und es sey nicht nothwendig anzunehmen, daß der „Eclair“ den „Matthieu Murray“ vor si:h her getrieben habe, da Alles von der Leitung der Maschinen durch die Mechaniker abgehangen habe. Aber die Herren Lebas, Jarcot und Cave ver- warfen Überhaupt die Anspannung zweier Maschinen an einen Convoi, wenn dieselben nicht von möglichst gleicher Stärke und also Zugkraft seyen. Die úbrigen Zeugen-Aussagen, besonders der Übrigen Bedienstigten bei der Bahn, die jedoch nicht Kunstverstän- dige sind, drehen si< vorzüglich um die Frage, ob der bei dem

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suchen wollen.

Kammern des Königs und der Königin.

an, die in dem hohen Saale so kräftig und feierli sere Führer nachher den übrigen B darin unseren Gottesdienst und ein lautes gemeinschaftliches Ge- bet gehalten. Unterdessen war am Fuße der Pyramide unser ge- râumiges, orientalis< ges<hmüd>tes Zelt aufgeschlagen und der Preußische Adler davor aufgepflanzt worden. Jm Jnnern war ein durch die Bedeutung des Festes gewÜürztes Mittagsmahl bereitet, bei dem wir den Rest der Tagesstunden in heiteren Gesprächen und Erinnerungen zubrachten, auch hier unser erster Trink- spruch dem Könige und dem Königlichen Hause galt, braucht nicht gesagt zu werden: es bedurfte wahrlich feiner großen Be- redtsamfeit, um Aller Herzen zu begeistern. Erst nah Sonnen- untergang brachen wir wieder auf und langten bei hellem Mond- schein durch die stille, fühle Nacht um Mitternacht hier an. Ueber die wissenschaftliche Ausbeute, die ih seit Alexandrien gemacht habe, schreibe ih ein andermal; Einiges findet sich hier in Privat - Sammlungen; auch einige nicht uninteressante | Acquisitienen habe ich gemacht und stehe jest über einen Gold- ring, mit dem Namen des illegitimen Amenophis IV., des Ge- ahl in Unterhandlung. Einen neuen König, wahrscheinlih den noch fehlenden leßten Ramses der 20sten

Dynastie, habe ich auf den Seiten der Nadel der Kleopatra ge: |

funden, Der Obelisk von Heliopolis ist jeßt von den Bienen ganz mit Nilerde übersponnen und s{<wer zu lesen; er bildet den Mittelpunkt eines Gartens von Boghos Bey. Wir haben Sais und die anderen Ruinen in der Nähe des Rosetta - Armes besucht und au< den Plan von Heliopolis aufgenommen Kahira kostet wieder viel theure Zeit. Jch denke Ende des Monats von hier aufzubrechen, zunächst nach den Pyra- miden und dem Fayum;z dann gehe ih mit Bonomi und Erbfam oder Frey zu Lande mit Eseln und Dromedaren das östliche Ufer entlang; die Anderen bleiben bis zu größeren Haltpunkten in der

Unglü> selbst zu Grunde gegangene Mechaniker Georges nicht mehrmals den „Matthieu Murray“ für eine schlechte und schwer zu leitende Maschine erklärt habe, was von Mehreren verneint, von der größeren Zahl aber bejaht wird. Auf den Antrag des Herrn Bethmont nun, den derselbe in der vorgestrigen Sißung stellte, wird der Gerichtshof, von drei Experten begleitet, morgen Vormittags 11 Uhr die Ateliers der Eisenbahn selbst besuchen, um die Trümmer des „Matthieu Murray“ zu besichtigen, und den

Barke. Wir kommen in diesem Winter in keinem Falle höher

als Syene hinauf und gehen von dort eben so auf dem westlichen Wüsten-Ufer wieder hierher zurú>.

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Wissenschaft, Kunst und Literatur. Paris, im Nov. (Haude und Sven. Ztg.) Se. Majiesidt

Grad der daran vorgegangenen Zerstörung zu verifiziren.

Jch habe hier natürlih nur die allgemein interessirenden # Fragen berührt, die für das gesammte Eisenbahnwesen in allen Ländern Wichtigkeit haben, weil aus der Entscheidung und Lösung È derselben ein bleibender Gewinn von der höchsten Bedeutung, da es sich um Erlangung von grbßeren Bürgschaften fúr die Siche- F rung von Menschenleben handelt, erzielt werden soll, Aber schon Ÿ aus dem furzen Resumé wird man zur Genüge entnehmen kön: Ÿ nen, wie sehr die Meinungen der sachkundigsten und erfahrenstenŸ Männer vom Fache noch über die meist-n Punkte getheilt sind. F

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Lepsius' Aegyptische Expedition. Besuch bei den Pyramiden,

RKabhira, 23. Okt, Gestern ging uns der erste Brief aus Europa zu: aus London vom 4, Oktober, Die Beschreibung des Kölner Domfestes und des Königs herrliche Worte bei der Grund- steinlegung waren uns schon durch die Aligemeine Zeitung bekannt geworden, die uns von Zeit zu Zeit von Al-cxandrien zugeschi>t wird. Wir haben den VBeburtstag des theuren großen Königs, der solche Gedanken zu denken und solche Worte zu sprechen vermag, bei den Pyramiden gefeiert. Es war unser erster Ausflug dahin, und es schien mir, daß wir feinen würdigeren Ort in ganz Aegypten für diese Feier finden konnten, Wir hatten unseren Preußischen Vice: Konsul, Herrn von Bokty, den Oeskerreichischen General-Konsul Champion, und die Missionare

hier auf der Spiße des âltesten und höchsten Menschenwerkes unserem Könige ein jubelndes Lebehoch. Jh beschreibe Jhnen nicht die Gedanken und Gefühle, die mich in jenen Augenbli>en bestürmten ; dort am Zielpunkte jahrelanger Wünsche und zugleich am wahren

numental - geschichtlichen Forschung nicht blos für die Aegyptische sondern für die Weltgeschichte Ua Gi sicher R dort, wo ich vor mir die weite, sich neu aus den heiligen Fluthen befruchtende Ebene von Memphis und Heliopolis und weiterhin das Arabische Gebirge und die reiche Niederung des alten (Bosen hatte, wo ih unter mir das merkwürdige Gräberfeld úbersah aus dem Jeßt der Mosesstab der Wissenschaft die Schatten der uralten Todten hervorruft und im Spiegel der Geschichte nach Zeit und Rang mit allen ihren Eigenthümlichkeiten, Sitten, Na: men, Titeln und Umgebung an uns vorüberziehen läßt, und wo fich hinter mir die gränzenlose, farblose, lautlose Wüste ausbreitete von feinem Thiere, keiner Pflanze, keiner Spur menschlicher Ge- genwart, nicht einmal von Gräbern belebt!

„Z{ machte unseren Englischen Archäologen auf die Richtung des

È Sprache an den Grafen von Sx. Priest, Pair von Frankreich uud E Verfasser des Werkes „Elisioire de la Royauté consiíderée dans ses # ou igines”, von welchem so eben die zweite Auflage bei dem Buch- # händler Delloye in Paris erschienen ist, zu richten:

2 der Gesinnung als durch den Ausdruck der Ueberzeugungen is - die

H durch die Uebertreibung socialer Lehren bedroht gewesen, ist es dop- Z pelt verdiensilich, daran zu exinnern , daß die monarchischen Jnsti- # tutionen, eine fruchtbare Quelle der Ordnung und Ruhe des dffent- # lichen Geistes, unter dem wohlthätigen Einflusse der Religion, jede

wegen, welcher es gewidmet ist: die Biographie des Belling-Blücher- schen , jeßigen 5ten Husaren - Regiments, erscheint nämlich zur Feier des 16. Oezembers 1742, an welchem Fürst Blücher von Walliatt das Licht der Welt erblickte. heißt, diejenige Stimmung zum Bewußtseyn bringen, welche, soweit der Preußische, der Deutsche Waffenruhm reicht, für den Helden un- serer Armee in Aller Herzen lebt. ) Rostock geboren , kam auf eigene Weise, mit 17 Fahren, aus den feindlichen Reihen der Schweden, als Kornet in Belling's Preußische Husaren-Schule und reihte sich alsbald ehrenvoll den Helden des sie- benjährigen Krieges an. Daß er 1773, als Stabs - Rittmeister, un- freiwillig von dem Kriegerkleide schied und vierzchn Fahre si<h dem landwirthschaftlichen Berufe widmete, is bekannt; daß in dieser Zeit der Reiz, der Zauber seines Daseyns , gleichsam von ihm genommen war, sicht man aus den 7 Briefen, welche er an den großen Kdnig, um Rückkehr in sein wa j

digst, doch vergebens flehend schrieb: eine wunderbare Jronie des Schicksals, da

Thaten-Laufbahn reichlich eingesammelt, lehrt scin eigenes Tagebuch Úber die beiden Rhein - Campagnen : es ist ben gehalten : rers, in welchem wir den n sondern leibhaft vor uns schen.

Anfangspunkte unserer Expedition, dort auf der Höhe der Pyra- gelt genug gethan; so Überzcugten die Besten (Scharnh orf an mide des Cheops, an welchen der erste Ring unserer ganzen mo- | der S

Dienst empfangen habe , zu welchem er nah sieben Fahren wirklich (50 Jahre nach dem Hubertsburger Frieden) berufen ward; mit Er- folgen, welche an der Seine, an der Loire und an der Themse die gerechte Huldigung geärndtet haben; im Vaterlande aber, und in unserem Heldenheere hat Blüchers Name einen Klang, der in Aller Herzen wiedertönt.

für den Kriegsmann galten, als die Unmittelbarkeit der Lebens- Úbung, gedieh thm in dem Husarendienste, die Rüstigkeit des Kör- pers, und der edle Kern des inneren Lebens entfaltete sich gediegen bis zur höchsten Klarheit, bis zur Unerschütterlichkeit des Charakters sonder Gleichen. Für die Ueberlegenheit des Heldengeistes in Blücher sprechen, außer seinem Feldherrnruhme, eine seltene Popularität, cine Ne D und die vollste Anerkennung bei den Eben- Urligen. Au l

lebte Weise hold gewesen: im Jünglings-Alter zeichnet Blücher si< als Husaren-Lieutenant aus; rin ganzes Menschenalter später leuchtet er als Reiter-General hervor; und als 72jähriger Greis schreibt er seine Triumphe in die Weltgeschichte ein: senau aber, als d Anerkennung Beider und seine S

min ors frühen Tod bilden das sittliche Monument zur Seite des daß ai Ade starb den 12, September 1819 zu Krieblowiß in Schle- demselben Jahre kam, in welchem Blücher für Preußen geboren wurde,

der König haben geruht, folgendes Schreiben in Französischer

¿Herr Geaf! Jch habe mit dem Funteresse, welches ernste Forschungen ceinfldßen, Jhre „Geschichte des Königthums, mit Rücksicht auf scinen Ursprung, empfangen. Es is Mir angenehm, Ihnen Mein lebhaftes Wodlgefallen Über die Zusendung eines Werkes zu bezeugen, welches eben so bemerkenswerth durch die Hdhe

es hervorgerufen haben. Jn einer Zeit, wo die Civilisation dfters

wir bei unserem nächsten längeren Besuche Ausgrabungen ver- l Dann sliegen wir bis zum Eingange auf der nörd- lihen Seite herab und besuchten im Jnnern die sogenannten | Jn der ersteren, die durchaus von Granit gebaut is und daher ein tónendes, metallenes Echo zurü>giebt, stimmten wir unsere Preußische Königs - Hymne schallte, daß un- eduinen erzählten, wir hâtten

Blücher's Leben, von Meisterhand geschrieben, und die seines Lieblings - Regiments „7 gegendetig mit vielem neuen Gudte argeboten, werden immerdar zur Bewun erung erwe>en. Nachah- men läßt eine solche Erscheinung sich nicht; das aber if, einer sol- chen Größe gegenüber, der edle Stolz der Nachlebenden, daß Sterne gleichen Glanzes, wenn auch in anderen Arten, kommen können und zur Zeit gewiß kommen werden. k:

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Jn der leßten Woche vor dem Weihnachtsfeste soll in der Wohnung des mitunterzeichneten Ober - Schenken vi Arnim, Charlottenstraße Nr. 31, die jährige Aus ellung und der Verkauf der dem Friedrihs- Stifte geschenkten Sachen stattfinden. Wir unterlassen daher nicht, alle gútigen Beschüter unserer Anstale, hamentlih aber die uns seit Jahren so freundlich gesinnten Da: men, hierdur< ganz ergebenst zu ersuchen, uns auch diesesmal ihre sets so reichlih gespendeten Gaben zuzuwenden und gegen die Mitte des künfti en Monats der Hof- und Staats- Dame, Frau Gräfin von Viere> Excellenz, im Palais des hochseligen Königs Majestät, der Frau von Buch Excellenz, Französische Straße Nr. 32, der Frau Gräfin von Arnim Excellenz, Unter den Linden Nr. 73, der Frau Gräfin von der Gröben, Behren: straße Nr. 33, der Hof-Dame Fräulein von Zeuner, im Königli- chen Schlosse, und der Frau Práâsidentin von Scheve, Friedrichs- straße Nr. 38, gütigsk zu überschi>en und durch diesen Beweis ihrer Theilnahme den Fortbestand einer Stiftung zu sichern, welche

sih größtentheils durch ihre Liebe und Wohlwollen in gedeihlichem | Zustande erhalten hat.

Berlin, den 26. November 1842, Die Direction des Friedrichs- Stifts. von Wiebel, von Arnim. Bercht. Graf von der Gröben, Hartmann. Der. von Könen. Dr, Kunzmann. Kunowsky. von Reuß. von Schöning. Tondeur.

Berlin - Potsdamer Eisenbahn.

In der VVoche vom 22. bis incl, den 28. Novemberc. sind aus der Berlin- Potsdamer Eisenbahn gefahren 6774 Personen.

Dauer der Fahrten auf der Berlin - Anhaltischen Eisenbahn vom 19. bis incl. 25. November 1842.

1) Zwischen Berlin und Cöthen.

Personenzug, Güterzug. kürzeste Dauer .…. 5 Stunden Mia nten. 5 Stunden 50 Minuten. läingste e O 15 a 9 - 8 . mittlere - ...5 4 14 2 6 D 27

2) Zwischen Cöthen und Berlin: kürzeste Dauer .…. 4 Stunden 46 Minuten. 5 Stunden 43 Minuten.

längste 2 As 40 - 9 - 48 - mittlere - ...5 - Q N G is 22 - Meteorologische Beobachtungen. 1842, Morgens Nachmittags Abends Nach einmaliger 29, Nov. 6 Ubr. 2 Ubr. 10 Ube. Beobachtung.

Lustdruek .... 331,72” Par. |335/1 1” Par. 1335,07" Par. | Quellwärme 7/3° R. Lustwärme .…..|+ 3,29 R. |+ 5,4° R. '+ 4,7° R.| Flusswärme 1,1° R.

Bürgschaft darbieten können, deren die Verbreitung der Aufklärung und die freie Entwickelung der menschlichen Fähigkeiten bedürfen. Fch verbleibe Jhnen wohlgewogen

(unterz.) Friedrich Wilhelm. Sanssouci, den 22. Funi 1842.// F

Gebhard Leberecht Fürst Blücher von Walstatt, / geboren den 16. Dezember 1742.

Geschichte des Königlich Preußischen fünftenHusa- ren-Regimente, Von K. W. von Schöning. Berlin bei Lüderiß, 1843. |

Wir nennen dieses Buch vorläufig nur der festlichen Gelegenheit

Diese einfache Thatsache aussprechen,

Blücher, vor hundert Fahren in

res Lebens-Element, den Reiterdienst, wür-

der Verstoßene der Erwählte werden sollte? Welche Lorbeeren Blücher in dem zweiten Stadium seiner

in den frischsten Far- Bild des echten Avantgarde - Füh- hôheren Beruf nicht etwa ahnen, Wie Blücber hier den Besten seiner

das treue

piße) sich seit 1806, daß er allein die hôhere Weihe zu dem

In einer Zeit geboren, wo Wissenschaft und Schule weniger

dec Himmel ihm dem Seltenen auf nie er-

Scharnhorst und Gnei- ie Freunde und Gehülfen Blücher's, Blücher's c<hmerzens - Thränen über seines

schen und des welthistorischen.

welches Herzogthum durch den Berliner Frieden an Preußen in

28 Sgr. 9 Pf. ; Roggen 1 Rthlr. 22 Sgp. 6 Þ

Sa? fte Ges 1 Nile, 19° Gre, (2E0n fee L ebl. 10 gl Í Kthlr, Sgr. ; Hafer j ;

1 Rthlr. 1 Sgr. 3 Pf. gl. thlr, 5 Sgr./ auch

Thaupunkt .….|+ 2,1 R. |+ 3,2° R. |+4- 3/3° R. | Bodenwärme 4/,8° R. Dunstsättigung| 91 pet. 84 pct. 89 pCt, Ausdüostung 0/001 Rh, Wetter ...... trübe. halbbeiter. Niederschlag 0/092 Rh. Winde » c W. WSW. WSW. Wüärmeweebsel 4-5,9? Wolkenzug WSW. + 2,7° R.

Tagesmittel: 334,97" Par... 44.4 R... +2,9° R... 88 pct. WSW. Abends 19 Uhr Nebel und Regen.

Auswärtige Börsen.

Amsterdam, 26. Nov. Niederl. wirk], Sch. 52, Kanz-Bill. —. 05% Span. 18/7. 3% do. —. Pass. —. Preuss. Präm. Sch. —. Pol. —. Oesterr. 108.

Antwerpen, 25. Nov. Zinsl. 4. Neue Anl. 18.

Hamburg, 28. Nov. Bank- Actien 1635. Engl. Russ. 1082.

London, 25. Nov. Cons. 3% 95. Belg: 102. Neue Anl. 175. Pas- sive 35. Ausg. Scb. $5. 24% Woll. 523. 55 101. öf Port. 363. 32% 21%. Engl. Russ. 1125. Bras. 65. Chili 89. Columb. 203. Mex. 30, Peru 17.

P aris, 25. Nov. 5% Rente fin cour. LI9 15. Reute fin cour. 80. 40, Aul. de 1841 —. 5%, Neapl. au compt, 108. 95. 5% Span. Rente 23%. Pagss. 35.

Wien, 25. Nov. 5% Met. 1095. 4% 100%. 35 76%. 21% —. 1% —. Bank-Actien 1625. Anl. de 1834 1425. de 1839 1107.

Konigliche Schauspiele. S

Donnerstag, 1. D:z. Jm Opernhause: Don Juähz Oper in 2 Akten, Musik von Mozart. (Mad. Sophia Schoberlechner: Donna Anna.)

Jm Schauspielhause: 1) Clémence, ou: La fille de l’avo- cat, drame en 2 actes, par Mad. Ancelot. 2) Un mari char- mant, vaudeville en 1 acte.

Freitag, 2. Dez. Jm Schauspielhause: Vicomte von Léto- rières, oder: Die Kunst zu gefallen.

Sonnabend, 3. Dez, Jm Schauspielhause. Zum erskenmale': Erich, der Geizhalz, Original-Schauspiel in 5 Abth., von K. von Holtei,

Königsstudtis<hes Theater. Donnerstag, 1. Dez. Zweite Vorstellung der Kaiserlich Rus-

52 do. 1013. Ausg. —. Zinsl. —,

sischen Pantomimisten, Herren Gebrüder Lehmann, in drei Ab- theilungen. Erste Abtheilung: Lucifer und der Küper. Komische Pantomime in 1 Aft, odér: Klassische Statuen- Gruppen, auf beweglichem Piedestal Dritte Abtheilung: Pierot?s Luftreise. 2 Akten, mit Maschinerien und Verwandlungen. nuddreißig Minuten in Grüneberg, oder: Der halbe Weg. Pof- senspiel in 1 Aft, von K. von Holtei,

Zweite Abtheilung: Canova?'s Atelier

Große Pantomime in Vorher: ODret-

Freitag, 2. Dez,

Oeffentliche Aufführungen. Die erste Quartett-:Versammlung der Königl. Kammermusiter

Nacht und Morgen.

Zimmermann, Ronneburger, Richter und Lobe kann, wegen Dienst- abhaltung, erst am 7. Dezember stattfinden.

Marktpreise vom Getraide. Berlin, den 28. November 1842. Zu Lande: Weizen 2 Rthlr. 7 Sgr@6 p auch 41 Rthlr. ./ au<h 1 Rthble.

Zu Wasser: Weizen (weißer) 2 Rthlr. 15 Sgv., auch 2 Rthlr.

5 Sgr. und 2 Rthlr. 2 Sgr. 6 Pf.; Roggen 2 E Ie Pf, auch 1 Riblr, 20 Sage Pf-s Roggen 2 Rihlr, 23 Sgr

Sonnabend, den 26. November 1842, Das Schock Stroh 10 Rthlr., auch 9 Rthlr. 15 Sgr. Der

Centner Heu 1 Rthlr. 10 Sgr., au< 1 Rthlr. 2 Sgr. 6 Pf.

Verantwortlicher Redacteur Dr. J, W. Zinkeisen. Gedru>t in der De>er schen Geheimen Ober-Hofbuchdruckerei,

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« Allgemeine

_Preußis<e Staats-Zeitung.

M 334.

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Inhalt.

Amtliche Nachrichten.

Frankreich. Paris. Verschiedene Stimmung in Betreff des Aufsiandes tn Barcelona. Vermischtes. Brief aus Paris. CON FODER: MNSGINNa des Generals Facqueminot zum Depu- tirten.

britanien und JFrland. London. Ernennungen in Ka- | Se Js Aufnahme der Chinesischen Küsten. |

nada, E i Ueber die Folgen der Erdfnung des Handels-Verkehrs mit China. Betheiligung anderer Nationen an diesem. Verkehr. Bench- men der Chinesen in den leßten Affairen. Vermischtes. Schrei- ben aus London, (Der Franzdsish-Belgische Zollverein.) t Niederlande. ag. Der Gebiets - Austausch zwischen den Nie- derlanden und Belgten. i i Deutsche Bundesstaaten. Hannover. Geseh über pupillarische Ausleihungen in den Landestheilen , wo das Preußische Landrecht ilt. Mai "j Politischer Prozeß vor dem Zucht-Polizeigericht. amburg. Amerikanisches Mehl nach Deutschland verschrieben. Frankfurt a.M.—Luxemburg. Herabseßung ciniger Steuern. Spanien. Paris. Telegraphische Depeschen. Barcelona. Stellung der JFnsurgenten zu General van Halen. Schreiben aus Paris. (Weiteres Über den Aufstand in Barcclona, welcher, den neuesten Nachrichten zufolge, wenig Anklang zu finden scheint.) Griechenland. Schreiben aus Athen. as neue Schloß; das neue ie eses und seine Revision; rückständige Entschädi -

ns: die Bank.

Moldau und Wallachei. Jassy. Die Fürstenwahl in der Wal- lachei. Freudiger Empfang des Fürsten von der Moldau,

Türkei. Konstantinopel. Von der Persischen Gränze und aus

Syrien.

Vereinigte Staaten von Nord-Amerika. Schreiben aus Pa- ris. (Präsident Tyler, seine Gegner und seine Vertheidiger; der neue Tarif in Betreff der gemischten Seidensiofe.) S

Inland, Berlin. Allerhöchste Verordnungen in Bezug auf dent Steuer-Erlaß und den Salzpreis. Danzig. Getraide-Ladungen durch den Eisgang verunglü>t.

Preise der vier Haupt-Getraide-Arten im Monat Oktober 1842. R O, Kunst und Literatur. München. Litcrar-

Amtliche Uachrichten. Kronik des Täges. Se. Majestät der M haben Allergnädigst geruht: r

j em Hauptmann iße vom Asten Bataillon (Seetti 2ten Landwehr-Regiments und dem Kriminal : Rath üs Sustie, Kommissarius Füisting zu Münster den Rothen Adler- Orden vierter Klasse, so wie dem Maschinenmeister Friedr ih auf der Pfaueninsel, dem Schübken Krimendahl[ der dritten Schüben- Abtheilung, dem Gemeinen Müller vom kombinirten Garde-Re- serve- Bataillon und dem Fischerwirth Pelleikis zu Nidden, Kreises Memel, die Rettungs : Medaille am Bande; ingleichen

Dem Geheimen Justiz- und Kammergerichts - Rath von Brauchitsch die Dirigentenstelle bei dem Land- und Stadtgericht in Erfurt zu verleihen; und

Dem Stadtrichter Wo d iczka zu Bauerwiß und dem Land- und Stadtrichter Reichel zu Ober- Glogau den Charakter als

ustizrath, und dem Ober-Landesgerichts: Secretair Tirpi6 zu

Ratibor den Charakter als Kanzleirath beizulegen.

Die zur Kunsk-Ausstellung d. J, eingesandten Werke können, von heute ab, täglich in den Stunden von 9 bis 3 Uhr, im Laufe

dieser und der folgenden Woche wieder in Empfang genommen werden.

Berlin, den 1. Dezember 1842, Königliche Akademie der Künste. Dr, G, Schadow, Direktor.

Angekommen: Se, Durchlaucht der Fürst zu Sal m- Horstmar, von Koesfeld.

Abgereist: Se. Durchlaucht der Fürst zu Wied, nach Frankfurt a. M.

O

Zeitungs -Uachrichten. Ausland.

Frankreich.

Paris, 26, Nov. Jm Constitutionnel heißt es: „Man sagt uns heute, daß die Spanischen Emigranten, gleich uns, die Barce- lonaer Emeute verabscheuen, und daß sie einer Empörung, die von der arbeitenden Klasse herrühre und eine republikanische Farbe habe, durchaus fremd wären. Wir können an diese vollkommene Un- \{uld der Emigration nicht glauben. Was sie offen in Pampelona versuchte, kann sie auch heimlich in Barcelona versucht haben. Seit achtzehn Monaten hat sie nicht aufgehört, durch alle möglichen Mittel die insurrectionellen Leidenschaften in Spanien anzuregen ; wer eine republikanische Presse bezahlt, kann wohl Aufrührer der- selben Meinung bezahlen, Man weiß übrigens längst, daß ge- stúrzte Regierungen sich nicht scheuen , die Sachen aufs Aeußerste zu treiben, um, wo möglich, in dem trüben Wasser eine Restau- ration zu fischen oder sih wenigstens zu rächen. Man hat dies

in Frankreich gesehen, warum sollte es in Spanien unmöglich seyn.“

Der National drú>t si tadelnd über die Maßregeln der Junta von Barcelona aus, weil sie nicht von allgemeinen Prin- zipien, sondern von Provinzial:Ansichten ausgehe. Es fônne da- ber von einer allgemeinen Revolution keine Rede seyn, Was aber

Berlin, Freitag den 20 Dezember

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| | vorzüglich das Mißfallen jenes radikalen Blattes erregt, ist, daß | leibt sind und demnach die Bewegung keinen politischen Ausgangs- |

Großbritanien und Arlanud.

Loudon, 26. Nov. Die Hofzeitung meldet jeßt amtlich die punkt hat. | bekannten Ernennungen der Herren Lafontaine und Baldwin zu Ge- Aus Toulon wird unterm 21. November gemeldet, daß das | neral-Advoka-ten und der Herren Aylwia und Small zu General: Dampfschiff „Gassendie“ mit einem geheimen Auftrage nah der | Prokuratoren von resp. Nieder- und Ober-Kanada, woraus sich die Spanischen Küste abgesegelt sey. | vollfommene Gutheißung der Politik des General-Gouverneurs jener Aus den Verhandlungen vor dem Zuchtpolizeigeri<hte scheint | Provinzen, S ir Ch. Bagot?s, von Seiten des Ministeriums ergiebt. immer deutlicher hervorzugehen, daß die übertriebene Schnellig: | Die Regierung hat bereits den Auftrag gegeben, ein Schiff keit der Fahrt hauptsächli<h Schuld an dem Unglü> auf der Ver- | auszurüsten, wel&,es zur Aufnahue der Küstenstre>e von China sailler Eisenbahn gewesen is. Fast alle diejenigen Zeugen, die als | bestimmt is, an welcher die zu eröffnenden Häfen liegen. Der Passagiere die Unglüsreise mitgemacht haben, stimmen darin úber: | „Samorang““ von 26 Kanonen is dazu ausersehen und wird un- ein, daß die Schnelligkeit so groß gewesen sey, daß man ängstlih | ter dem Kommando des in dergleichen Arbeiten erprobten Capitain von den möglichen Folgen des leisesten Unfalls gesprochen habe. | Belcher stehen. : i Ein Herr Apiau, der mit seinen beiden Söhnen in dem ersten | Die Folgen hervorzuheben, welche die Erdffaung des Han: Waggon saß und einen derselben verloren, den anderen und sich | dels mit China für England insbesondere und für den Weltver- selbst mit größter Mühe und shwer verwundet gerettet hat, be- | kehr im Allgemeinen haben dürfte, läßt sich besonders die Mor- hauptet, daß er wenige Sekunden vor der Katastrophe ausgerufen | ning Ch ronicle so angelegen seyn, daß selbst ministerielle Zei: habe: „Wenn ich diesesmal glü>lich davonkomme, so fahre ich | tungen, welche mit diesem Oppositionsblatt sonst stets in Fehde nie wieder auf der Eisenbahn.“ | liegen, in diesem Fall seine patriotischen Gesinnungen höchlichst be- Frau von Villeneuve, Schwester des in Brüssel getödteten | loben und lange Auszúge aus seinen Artifeln in ihre Spalten Herrn Sirey, hat den hiesigen Blättern nachstehendes Schreiben | übertragen. Das genannte Whig-Blatt sagt unter Anderem: zugesandt: „Wir erfahren, daß man in den Berichten über das | ¿Das Chinestsche Reich, welches der neue Traktat dem Handel \chre>liche Ereigniß, welches uns in Schmerz versenkt, zu verstehen | und Verfehr der Christenheit dfnet, enthält aller Wahrscheinlichkeit "nale N : ; nach wenigstens halbmal so viel Reichthum und Gewerbflciß als giebt, daß unjer unglülicher Bruder dur seinen Angriff Ben | der ganze Úbrige Theil der Erde. Seine Bevölkerung wird von Streich, der ihn getroffen, provozirt habe. Im Namen der Fa: | neueren wohlunterrichteten und besonnenen Schriftsellern auf etwa milie protestiren wir laut gegen jene Insinuation, indem wir uns | 300 Millionen berehnet. Daß der größere Theil derselben bei wei- auf die an Ort und Stelle eingezogenen Erkundigungen und auf | tem wohlhabender und in der Kultur weiter fortgeschritten is, als die Briefe mehrerer glaubwürdigen Personen stüßen, welche darin | die Bewohner irgend eines anderen Asiatischen Landes , it gewiß, Úbereinstimmen, daß unser Bruder nicht der angreifende Theil und wir bezweifeln, ob bei aller ihrer anerfannten Jnferiorität in gewesen sey. Man muß daher warten, bis die Justiz jene furht- | den höheren Gebieten der Kunst und Wissenschaft, in einigen blos bare Scene aufgeklärt hat; bis dahin is es unsere Pflicht, jede | näßlichen Künsten und vor Allem in der Kriegs-Wissenschaft und Vermuthung zurú>zuweisen, die dem Andenken unseres Bruders | UMNIeS C E evÓ dts 7E bi dliteie in Europane nachtheilig is. Bis dahin kdnnen wir und alle Welt in jener Nation, ihr Gewerbfleiß, ihre Geschicklichkeit i

: : | schen Künsten, die Vortheile, welche ihnen ihr Boden und verhängnißvollen Nacht nur ein Opfer, einen Dolch und einen | llima in Betref der Erzeugung werthvoller Ausfuhr-Artikel verlei-

iehenden Mörder erbli>en.“ | hen, und ihr ausgedehnter Begehr nach Erzeugnissen fremder Länder, h; In Orleans ist ein Kassendiener der dortigen Bank, Na- A Me ihren Reichthum und ihren Geschma> für Luxus- mens Boi sselier, auf eine schauderhafte Weise ermordet wor- | Gegenstände hervorgerufen wird, sie nicht in den Stand schen, bessere den. Er hatte einzukassirende Papiere im Belaufe von 12,000 Fr. | es Ju M e dee Ae I LOn ILO g eT h

i , i i i * fru | bei er größe âlfte f 3 i; S A n O | Men tus f 2e iee Buda nd Gattin 1 A O P e, e 20 n C te di | häuslichen Lebenöweise der Chinesen ersehen haben, sind wir sehr ein, in seinem Gasthofe “ou ihm zu frühstü>en. Er folg i eser geneigt, dafür zu halten, daß der Durchschnitts-Betrag an physischer Einladung und ward seitdem nicht mehr gesehen. Statt seiner zog | Behaglichkeit und künstlichen Mitteln des Lebensgenusses, welche bei Morelli 5000 Fr. von den alen Papieren ein, fehrte dann | einer gegebenen Anzahl von Chinesen angetrofen werden/ größer seyn nach dem Gasthöfezurt> Und Übergab“ mach einigen Stun: | muß als der Betrag dieser Dinge, den man bei derselben Anzahl den einem Ee T A E i nas ne | Un R, Griechen, Ungarn, Portugiesen, Spaniern oder selb| der Posk. s maa dem vermißten Boisselier nachspürte Frtalienern findet. : La A 5 und Aue ihn noch Morelli, der sich aus e Staube gemacht | „Bis jeßt is der Handels - Verkehr diescs reichen, an Luxus gé= atte, fand, ward die zurú>gelassene Kiste gedffnet. Der Jnhale | wdhnten Volkes mit fremden Rationen durh unwcise, aber thres E inen scheußlichen nbli> dar . | Zweck sehr vollständig erreichende Gesche gelähmt gewesen. Doch der

. « man fand den in mehrere | Stu>ke zerschnittenen Leichaam

Mânner aus allen Parteien und Meinungen der Junta einver: |

e Es: En | Geschma> an fremden Luxus-Artikeln, die Gewohnheit, fremde Waa-

Under U eichn Le N R | ren zu faufen, und der Wunsch nach, so wie der Besiß der Mittel h s in s Sen on) la dem Dmer de * / zu einem ausgedehnten Handels-Verkehre, haben doch ihren Einfluß ofes, in welchem jeßt alle Spuren der That aufgefunden worden unter dem Volfc nicht ganz verfchlen können. Die Verlvrgung die-, sind, geschehen konnte, ohne daß irgend Jemand, auch nicht ein: ser mächtigen Masse von Konsumenten und Produzenten ist den Euro mal die Bewohner der anskoßenden Zimmer etwas davon hörten. | päern und Amerikanern jeßt unbehindert freigegeben. Unmöglich kann Es is der Polizei bereits gelungen, den Mörder Boisselier?s, | ein solches Ereigniß eintreten, ohne die wesentlichste Umgestaltung in dessen wahrer Name Monctely i, zu verhaften. Derselbe ist dem Welthandel und in dem produktiven Gewerbfleiße eines feden- nach Orleans gebracht und seine Jdentität von vielen Personen Landes hervorzubringen. Wird dec Umstand gehörig benußt, #9 anerkannt worden. Er selbsk leugnet bis jest hartnâ>ig und kann China allein England in den Stand schen, mindestens der dop- sucht ein Alibi zu beweisen 3 | pelten Zahl des gewerbfleißigen Theils seiner Bevölkerung und dem "Bi z 9% N. b Di í | doppelten Umfange seines jeßigen Handels Beschäftigung zu geben z drse vom 26. November, ie heute eingetroffenen | durch Befriedigung eines Begehrs, der möglicherweise grdßer werden

| kann, als der der ganzen übrigen Welt. Doch wollen wir unsere Er- #

wartungen nicht auf die unermeßlichen Resultate weiser Benußung # künftiger Gelegenheiten begründen. Der Anfang, ja schon die Aus- | der Börse ber die Folgen des Barcelonaer Aufstandes beruhigt. | sit auf einen solchen Handel muß unverweilt die wichtigsten Resul- i tate Sa U S R O dant, p a e é

© Paris, 26. Nov. Die von vielen Seiten bestrittene Darife und die no< thdrichteren Korngeseße zum Stillstande gebracht * und bezweifelte Wieder-:Ernennung des Generals Jacqueminoe baben, werden von neuem in aa kommen, sobald der kräftige

! } | Geist unserer Fabrikanten und Kaufleute unter dem Einflusse eines jo - um Deputirten des 1sten Arrondissements von Paris macht der | neuen und umfassenden Begehrs wieder aufzuleben beginnt.“

¿Wir haben in der That eine zu genaue Kenntniß von dem

hdheren Notirungen von London haben günstig auf die hiesigen Course gewirkt, obgleich das Geschäft sehr unbelebt blieb. Die | Spanische aktive Schuld is auf 23} gestiegen, Man schien an |

egierung viel zu schaffen, Die Regierung legt ein großes Ge- wicht auf die Wieder-Ernennung des Generals Jacqueminot, denn Charakter unserer Landsleute, um nicht zu fühlen , daß, so weit die man fann sagen, daß dieser einigermaßen der Vertreter der dyna- nächsten Wirkungen in Betracht kommen, es unsere Pflicht is, eher stischen Jnteressen und der Juli:Politik isk, welchem Umstande er | Zögerung und Mäßigung anzurathen, als den Speculationsgeist durch vorzüglich sein schnelles Emporskeigen seit 1830 zu verdanken hat. neue Reizmittel aufzumuntern. Was wir mit Grund zu fürchten Es gilt also hier nicht die Wahl eines bloßen Deputirten von | baben, ist, daß, wie groß auch der uns gedffnete Markt is, derselbe Paris, sondern eines Mannes, der für eine vorzügliche Stüße der dh durch das pldzliche Ergicßen der Waaren, welche unsere Kauf-

S é ; | leute und Fabrikanten \o lange nicht haben verkaufen können, bis O gilt, Es wird daher vom Kabinet nichts ver: | zur Uebersättigung angefüllt werde. Unsere Landsleute würden wohl

umt, um die frühere konservative Majorität zu Gunsten des thun, sich daran zu erinnern, daß dec Begehr, der gewiß ent= Kandidaten zu erhalten. : sehen und zunehmen wird, noch nicht geschaffen is; daß crsi Die Opposition ihrerseits hat ihre eigene Taktik, die die | einige Zeit vergehen muß, bevor man in Ecfahrung bringen Wahl des ministeriellen Kandidaten gewaltig gefährden kann. | kann, welches der jeßige Geschmat der Chinesen is und Anstatt wie bisher die Stimmen der Opposition auf verschiedene | welche Artikel einen sicheren und bequemen Marft finden werden. Kandidaten repartiren zu lassen, will man jeßt sämmtliche Kräfte Wenn unsere Kapitalisten, ohne auf diese Rü>ksichten zu achten, auf einen und den nämlichen Kandidaten konzentriren. Und um !k der jeßt vorherrschenden Verzweiflung ungeduldig die erste Aus- die grdßtmögliche Anzahl von Oppositions-Wahlmännern zur Ab: d phaltehea Speculatlonsvrh bte Zl teen und ihrer lang stimmung anzuspornen, werden Alle, die einen besonderen Einfluß verhaltenen Speculationswuth die Zügel schießen lassen, so werden

: ¿ | wir ein plôhliches Aufleben des Begehrs und der Beschäftigung, eine auf den ersten Wahl: Bezirk von Paris ausüben können, aufgefordert, momentane rosperität, eine reißende, schwankende Ausdehnung un- sich als Kandidaten zu stellen.

; Deren sind fünf, nämlich der | seres Handels, aber auch eine plôßliche Sto>kung und eine lange Marquis Vaufreland, der Graf Alexander von Girardin und die Dauer des Mangels, Dru>kes und Stillstandes zu erleben haben. Herren Pasqualis, Boinvilliers und Foissac. Sämmtliche Núancen | Wir halten es für unsere Pflicht, nicht die schône Seite der Aussicht der Opposition versammeln si< heute zu einer Vorbereitungs- ¿U zeigen, ohne diese Warnung beizufügen. Für jcht aber sind wir Sigung, worin jeder Kandidat besonders vernommen werden soll. geneigt, nur an die ungeheure und sichere Ausdehnung zu denken, Dann wird zur Abstimmung geschritten, um zu sehen, welcher von | welche am Ende unser Handel ohne Zweifel erlangen wird, und an den fünf Kandidaten die größte Anzahl ven Stimmen erhalten | e Qui e A EN N Fo E ; / è „| bedrängten Kapitalissen und Fabrikanten zu Theil werden muß.- Uk e ibe eee Rib aT A er R E | “Indeß wird die Hereinziehung Chinas in den Verkehr der

j j civilisirten Welt auch nicht ohne politische Folgen von Bedeutung der eingeschriebenen Wähler des ersten Arrondissements von Paris | bleiben. Wie {wach und ungenügend sich au ) die Regierung er-

| beträgt 1644, Von diesen sind bei der Wahl vom verflossenen | wiesen hat, so is sie doch immer die Regicrung eines großen, tapfe- Monat Juli 1253 erschienen. Die absolute Majorität war dem- | ren, gewerbfleißigen, reichen und kfunstgewandten Volkes ; ste ift T nach 627; General Jacqueminot erhielt 689 und die Opposition Regierung, welche ein einziger talentvoller Fürst oder E er 559 Stimmen. Geseßt, daß von den früher ausgebliebenen 400 M O Tee e Santa en E Das Beispiel Wählern heute nur 50 gegen Herrn Jacqueminot stimmen, so ist Rußlands bewei, daß unter einer kräftigen und aufgeklärten Herr- es um die Wahl desselben geschehen. schaft mächtige Heere und Flotten die Schöpfungen weniger Jahre find. Einfluß auf ein solches Land, wie dieses, wird fortan einer

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