1909 / 26 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Akt reis ift, eine glänzende Fähig?ctt, uns in cine fremde, höchst reiz- volle Welt hineinzuverseßen, und er hat die Kraft, allen seinen Personen die Wärme und Fülle wirklichßen Lebens zu verleihen. Freilich wurde ihm gestern der Vorzug einer im oroßen wie im kleinsten gelungenen Aufführung zuteil. Die besten Schauspieler jedoch vermögen nicht so reiches Leben aus einem Stück herautzuholen, in dem es nit selbst pulsicrt. Und alle Ge- stalten dieser Dorfkomödie sind leben8voll; sowohl die ganze Familte Hegedüs, als der milde, alte Pfarrer, der sich selbst persiflilerende junge Lehrer, der düftere, heuchlerishe Kaplan, der bis zur Frechheit fals@e und gewalttätige Stublrichter, das - Kantorötöchterlein, das nit aufhört, mit Leckerbissen um setnen Gikorenen zu werben. Jeder in seiner Art tritt als eigene Persönlichkeit vor uns hin. Die Heloin selbst ist in ihrer sicheren Natürlichkeit eine sehr glücklihe Erfindung, mit einem kleinen modernen Einschlag, der sie schr gut kleidet. Sie hat nichts von einer abstraïten Tugendheldin an sich und wenn fie auch fast über die Gebühr gequält wird, so erscheint sie doch nit als ein hilfloses Opfer, das peinliche Empfindungen erwedt. Lucie Höflich wurde der Rolle in vollem Maße gereht ihr gebührt der Hauptanteil an dem Gelingen der Aufführung. Neben“ thr ist Oskar Beregi als Stefan Hegedüs zu nennen. Dem Künstler, in dessen Adern selbst magyarisches Blut fließt, gelang es, den grenzenlos temperamentvollen jungen Ungarn in dem s{roffen Wechsel seiner Stimmungen und Entschlüsse glaubhaft zu machen. Auch von den anderen Darstellern leistete jeder auf seinem Gebiet Treffliches. Neues Schauspielhaus.

Josef Kainz seßte sein Gastspiel gestern in der Rolle des Hamlet fort und bot eine künstlerische und hochinteressante Darstellung dieses komplizierten Charakters. Gerate von dieser Shakespeareschen Gestalt trägt wohl jeder gebildete Deutsche ein Jdealbild in seinem Herzen und dürfte daher wohl an jeder Verkörperung des Dänenprinzen dieses oder jenes auszuseßen haben, Diesem Scicksal wird auch der Hamlet s{werlich entgehen, den Kainz gestern auf die Bühne brachte, obwohl ein mehr als stürmischer Beifall den Künstler lohnte. Mag das zweifellos stark in Wirkung tretende Virtuosentum die Mehrzahl dec Besucher bestrickdt und zum Beifall fortgerissen haben, die Darbietung des Künstlers verträgt elnen böberen Moßstab und eine strenge Nachprüfung der Einzelheiten. Nichts spricht mehr für die feine. Durcharbeitung und Vertiefung der Charafkteristif, mit der Kainz diese shwierige Rolle gemeistert hat, als der Umstand, daß manhes, was in seiner Darstellung zunächst vielleicht als überfeinerte Pointe ersien, fh {chließlich unaufdringlih dem Gesamtbilde einfügte und daß auch in der Na@wirkung die Figur Hamlets zwar bis in die feinsten Züge ausgefeilt, aber do wie aus einem Gufsse plastish steben bleibt. Der Gesamteindruck war um so harmonisher, als der Künstler seiner Lieblingsunart, Perioden seiner Rollen zu Shnellsprehübungen zu verwenden, diesmal nur selten nah- E Ueber die. übrigen Mitwirkenden ist wenig Gutes zu sagen.

n einem hervorragenden Gaste gemessen, pflegt das Ensemble ja meist s{lecht ‘abzuschneiden; man * muß zufrieden \ein, wenn es nit gerade abfällt. Das konnte“in d:r gestrigen Vorstellung ab nur hon dem König Claudius des Herrn Siebert und allenfalls oh von der Königin der Gertrud Arnold gelten. Die Ausftattung war ivürdig und geschmackvoll, die Regie geschickt.

Schillertheater Charlottenburg.

Das Cha:1lottenburger Schillertheater führte gtstern zum ersten Male Felix Phil ippis Schauspiel „Das Erbe“ auf, dessen Inhalt von den Aufführungen im Berliner Theater her bekannt ist. Dle gestrige Aufführung war offenbar mit greßer Sorgfalt vorbereitet, und die theatralisch wirksamen Szenen des Stückes kamen stark zur Geltung. Den Generaldirektor Sartorius spielte Herr Pategg in seiner markigen, krafts vollen Art, den unredlichen Abteiluncgschef von der Matthiessen gab Herr Gerhard gewaudt und ges{chmeidio, ohne in Uebertreibungen zu verfallen. Hedwig Pauly (Frau Sar! orius), Helene Wagenbreth (Clariffa), die Herrrn Stoppel (Oberwerkführer), Legal (Lorinser) und andexe Fanden den Vorgenannten würdig zur Seite. Der stürmische Beifall rief auch den anwesenden Verfasser mit ben Darstellern vor die Rampe.

Lust)}pielhaus.

Im Lustsplelhause erzielte gestern ein Schwank, .Seine kleine

Freundin®* von Jultus Horst und Alexander Engel, den Ver-

fafsern der „Blauen Maus", die im vorigen Jahre an derselben Stätte mehrfahe Wiederholungen erlebte, einen Heiterkeitserfolg. Ungern sieht man aber solche den Pariser Boulevardpofsen nach- gearbeitete Stüde in ein Theater einzichen, das sich bisher nicht mit bloßer Spaßmacherei begnügte, sondern halbwegs literarische Ziele verfolgte. Die Herren Horst und Engel haben den Franzosen manchen Trick abgeguckr, niht aber die Grazie, mit der sie in ihren Schwänken au über gewagte Situationen hinweglommen. Immer- hin gewann das Stü durch die reizvolle Darstellung der Frau Cerigtoli, die ein Theaterprinzeßchen mit anmutigec Schelmerei spielte ; und man@he komische Situation und einige gute Wige wurd?n viel belacht. In heren Rollen zeihneten sich noch Marie Wendt, die Herren Ba, Schönfeld, Impekoven und andere aus.

_ Im Königlichen Opernhause findet morgen, Sonntag, eine Wiederholung der „Zaubeiflöte“ statt. Herr Knüpfer singt den Saroftro, Herr Philipp den Tamino, Herr Bron?geest den Papaneno, Herr Lieban den Monostatos, Herr Bachmann den Sprecher, Fräulein Hempel die Köntgin der Nacht, Fräulein Ekeblad die Pamina, Fräulein Dietrich die Papagena, die Damen Rose, Ober, Rotbauser die drei Damen, die Damen Lindemann, Parbs und von Scheele-Müller die drei Genten, Montag geht „Lohengrin® in Szene. (Anfang 7 Uhr.) Die Besetzung lautet: Lovengrin: Herr Grüning; Elsa: Fräulein Fabry; Orirud: Fräulein Ober: Telramund: Herr Bischoff ; König: Herr Griswold; Heerrufer: Herr Bronsgeest. Für diz Erstaufführung der Oper „Elektra“ von Richard Strauß am 6. Fe- es find die Abonnements sowie die Dienst- und Freipläßze auf- gehoben.

Im Königlichen Schauspielhause wird als näßfte Neuheit Mitte Februar Gerhart paupimann9 deutshes Märchendrama „Die versunkene Glode* aufgeführt; die Proben haben bereits begonnen. Morgen, Sonntag, wird das engli\he Lustspiel „M15. Dot“ in der bekannten Beseß#ng wiederbolt. Am Montag wird Ernst von Wildenbrus Schauspiel „Die Rabensteinerin*, mit Frau Willig in der Titelrolle, den Herren Molenar, Zimmerer, Staegemann, Patry, Pohl und den Damen von Arnauld, Buße und von Mayburg in den übrigen Hauptrollen, gegeben.

Im Neuen Königlichen Operntheater wird morgen „Walle: steins Tod“ in nachstehender Beseßung aufgeführt: . Wallen- stein: Herr Molenar ; Herzogin: Fcäulein von Arnauld; Thekla: Fräulein Steinsieck; Detavio: Herr Kraußneck; Max: Herr Staegemann; Terzly: Herr Arndt; Gräfin Terzky: Fräulein Lindner; Illo: Herr Zimmerer; Buttler: Herr Pohl; Isolani: Herr Vallentin; S{hwedi- scher Oberst: Herr Werrack.

Mannigfaltiges. Berlin, 30. Januar 1909.

Das unter dem Protektorat Ihrer Majestät der Kaiserin und Königin stehende Deutsche Hüifskomitee sür die in Süd- italien dur Erdbeben Geschädigten hielt gestern eine Präsidialsißung im Neichskanzlerpalais unter dem Borsig des bayerischen Gesandten Grafen von Lerchenfeld - Köfering ab. Der Kom- merzienrat Selberg verlas die legten Berichie des ftell- vertretenden - Vertreters des Komitees Herrn du Virage in Neapel. Ihre Majestät die Kaiserin habe den beiden Vertretern, dem Kapitän zur See Rampold und Herrn du Vinage sowie dem Konsul Aselmeyer- Allerhö{stihren Dank für die mühevolle Tätigkeit im Dienste der deutschen Hilfssaktion telegrophisch aussprechen lassen. Der Kommenzienrat Selberg gab ferner einen Ueberblick übér die bedeutsame Tätigkeit der Landes-, Provinzial- und Lokalkomitees,

die des LayerisGen in München, des sächsischen in Dresden, des - wüirttembergisGen in Stuitgart, des Darm- siädter, Bremer und des t1Wheinishen Hilikomitees, die

umfangreie Materialsendungen abgesandt hatlen. Die Unterkunfis- baraden für etwa zweihund1t Personen wurden der italienishen Ne- gierung für das italien{che Note Krevz überwiesen. Der Vizeober- zeremontienmeister Kammerherr von dem Knesebeck berichtete sodann über die außerordentlihen Leisturgen des deutschen Roten Kreuz-

eine überaus segentreihe Tätigkeit eniwickelie die Wunden der Opfer find zum Teil entseßllch —, ferner über das Depot in Neapel, die Marerialsentungen_nach Catania, Palermo und Reggio. Der Geheime Sechandlungérat Shöll er berichtete üter die Eingänge und die erh:blihen Autgaben, Der Vertreter des Hamburger Komitees H. Reinke gab eine U-b 1siht über die bedeu‘urgsvolle Hilfstätigkeit, die das Hamburger Hilfskomitce cnifaltet, und über die sehr um- fangrelhen LTranspo.te von Material, Lebensmittela, Holz und Kleirung, die mit der „Jllyria“ und fünf weiteren Dampfern in die betroffenen Gegenden gesandt sind. Auf Anregung des General- konsuls von Koch und nach Darlegungen des Geheimen Ober- regierungsrats von Gersdorff wurden erbebliße Summen für Unterstüßungen bewilligt. Auch dem Noten Kreuz. wurdeo Summen zu Materialleistungen zur Verfügung geslelit. Zur Erledi ung der Unterflüßungen in Deutschland wurde etne Kommission, bestehend aus dem Geheimen Okerregierungsrat von Gerédo:ff, dem Geheimen Kommerzienrat Pintsch und dem Kommerzienrat Selberg eirgeseßzt. Für die Prüfung und Gewäbrung von Bittgesu&en in Italten wurden der deutsche Generalkonsul Steifensand, ter deutshe Konsul Aselmeyer und die Vertieter tes Komitces in Neapel als Kommission gewählt. Auf Antrog des Kommerzienrats Selberg wurde au zu deren Ver- fügung eine erhebliche Summe bereit gestellt, damit sofort -helfend eingegriffen werden kann. Um weitere Spenden wird gebeten. Das Bureau des Komiteces befindet fh Berlin NW., Alsensiraße 10.

Im Wissenshaftlichen Theater der „Urania“ finden morgen sowie am Montag und Dienttag die leßten Wiederholungen des Vortrags „Sizilien“, in dem u. a. au die untergegangere Stadt Messina dur einige Bilder und Panoramen vor ihrer Zerstörung geschildert wird, ftatt. Am Donnerstag wird der Vortrag „Von Abbazia bis Corfu“, der mit zahlreichen farbigen Bildern und Wa: del- panoramen ausgestat!et ist, zum ersten Male gehalten ‘und wird dann am_Donnerétag, Freitag und Sonnabend wiederholt. Am Sonnabcnd- nahmittag 4 Uhr findet noch einmal eive Wiederholung des Vortrags „Ueber den Brenner nach Venedig“ zu kleinen Preisen stait. Im Hörfaal werden naGstehende Vorträge gehalten: Dienstag, Professor Dr. Göße: „Der Nibelungenshaßz dur gerwanishe Fuvde des frühen Mittelalters erläutert“; Mittwoch, Dr. W. Berndt: „Die Lehre von der Entwicklung der Tiere“; Donnerétaa, Professor Dr. Rathgen: „Lithium und Ammonium“; Sonnakend, Profissor Dr. Donath: , Die: Tranétformation von Wechselströmen“.

Unter Vorfüßrung zahlreicher Lichtbilder aus Sizilien, Calabrien und aus anderen Ecdbebengebieten spriht der Direktor Dr. F. S. Archenhold im Hörsaal der Treptower Sternwarte (Treptower Chaufse 21/22) morgen, Sonntag, Nachmittags 5 Uhr, über „Das Erdinnere und die Beben der Erdkruste*, Abends 7 Uhr über die „Gnistehuyg der Mondkrater“ u d am Montag, Abends 9 Uhr, über die „Monde und ihre Verfinsterungen“. Mit dem großen Fernrohr wird jeßt am Tage die Sonne und Abeads dex Mond aezeigt. Zum

}/ Aufsuchen anderer Objekte stehen den Besuchern zwei kleinere Fern-

rohre unentgeltlich zur Verfügung. A

__ Jekaterinoslaw, 29. Januar. (W. T. B. A beute, E En fin großer Ei sblo e i O T0

zan: nf Per s / zwanzig verleßt. onen wurden getötet und zweiun i

Messina, 29. Janüar (W. T. B.) tern abead 9 Uhr D E und heute früh 7 Uhr 45 Mitte, Lerfoläten heftige L g i Moley Die Putbus gte ben vor. Das Wetter ist s{lect a Sol führen, shreiten rüstig

Ceuta, 29. Januar. (W. T. B.) Eingeb berihten, daß das Dorf Romara, 2 500. Ce A

bhang des Gebirge3 Liegt, durch einen Gr dst 48 Ungefähr hundert Personen wurden E E a Le:

(Fortsezung des Amtlichen und Nichtamtlichen in der Ersten,

Theater,

Hospitals in Syrakus unter der Leitung des Doktors Colmers, der

Montag: Zaza.

Zweiten und Dritten Beilage.)

Nenes Schauspielhaus. Sonntag: Gastspiel Saal Bechstein. Sonntag, Abends 8 Uhr: ; Josef Kainz: E e 8 Uhr. S Zum ersten Male: Lazuli. Anfang Schwaukabeud von Noda-Roda. B E Abnigliche Schauspiele, Soauntag: Opern- Oas S Kainz: Hamlet, Mittwoh: Zaza. Montag, Aber hr: Liederabeud von

haus. 28. Abonnementsvorstellung. Dienst- und Fret- pläße sind aufgehoben. Die Zauberflöte. Oper in 2 Aufzügen von Wolfgang Ainadeus Mozart. Dichtung uach Karl Ludwig Giesecke, von Emanuel Schikaneder. Musikalis@e Lettung: Herr Generalmusikdirektor Dr. Muck. Regie: Herr Oberregisseur Drotscher. Anfang 7F Uhr. ; Schauspielhaus. 30. Abonnementsvorfiellung.

Anfang 73 Uh

Mitiwoch: Gastspiel Iosef Kainz: Faust, L, Teil.

r. Donnersta.: Gasifpiel Iosef Kainz: Hamlet. Freitag: Die Sünde. -

Sonnabend: Gasispiel Iosef Kainz: Zum ersten Male: Galeotts.

Donnerstag: Lazuli. reitag : Lazuti. Sonnabend: Lazuli.

8 Uhr: Seine kleine Freundiu.

LCustspielhaus. (Friedrichstraße 236.) Sonn- tag, Nachmittags 3 Uhr: Paune.

Olga vou SŸhmid.

Beethoven-Saal. Montag, Abends 8 Uhr: 2, Klavierabend von Jguaz Friedman.

Blüthner-Sgal. Sonntag, Abends 73 Uhr:

Populäres Konzert, Dirigent: Ferdinand Neißer.

Zbends

E E S A E A L S

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Dienst- und Freipläßge sind aufgehoben. Mrs. Dot. Lustspiel in drei Akten von W. Somerset Maugham. Deuts ‘von B. Pogson. Regie: Herr Regisseur Keßler. Anfang 74 Uhr.

eues Operntheater. Nachmittags 24: Uhr: Auf Allerhöchsten Befehl: Fünfte Vorsteliung für die Berliner Arbeiterschaft: Naria Magdalene. Bürgerliches Trauerspiel in drei Aufzügen von Friedri Hebbel. Abends 7} Uhr: 155. Billett- reservesaz. Dienst« und Freipläge sind aufgehoben. Wallensteins Tod. Trauerspiel in 5 Aufzügen von Schiller. Regie: Hecr Eggeling.

Montag: Opernhaus. 29. Abonnementsvorstellung. Dienst- und Freipläße find aufgehoben. Lohengrin, Romantishe Oper in drei Akten von - Richard Wagner. Musikalische Leitung: Herr Kapellmeister oe Strauß, Regie: Herr Regisseur Dahn. Anfang

Xe j

Schauspielhaus. 831, Abonnementsvorstellung. Die Rabensteiuerin. Schausptel in ‘vier Akten von Ernjit von Wildenbruh. Regie: Herr Regisseur Patry. Anfang 7F Uhr.

Opernhaus. Dienstag: eana Bajazzi, Mittwoh: Die lustigen Weiber von Windsor. Donnerstag: Mignon. Freitag: Tanuhäuser. Soanabend: Zun- ersten

ale: Elektra. Anfang 8 Uhr. - Sonntag: Iphigenie in Aulis. Versizgelt.

Schausvielhaus. Dienstag: Mrs. Dot. Miti- woh: Wildenbruchs Geburtstag: Die Quißzows. Donnerîtag: K'ein Dorrit. Freitag: Die Welt, in der man fich langweilt. Sonnabead: Mrs. Dot. Sonntag: Die Journalisten.

Cavalleria rusti-

Deutschés Theatér. Sonntag: Die Lehrerin.

Aufang 7 Uhr. :

Montag: Revolutiou in Krähwinukel. Kammerspiele.

ag: Der Sraf vou Gleicheu.

B Montag: Dex Arzt am Scheidewege.

Anfang

Hebbeltheater. (Königgräßer Straße 57/58.) Sountag: Nevolutious8hochzeit. Anfang 8 Uhr.

Berliner Theater. Sonntag, Nachmittags 3'Uhr: Bartel Tuaraser. Abends 8 Uhr: Einer vou unsere Leut. S Montag: Dex Bogen des Philoktet. Dienstag: Einer von unsere Leut. Mittwoch: Einer vou unsere Leut, Donnerstaa: Herodes und Mariamne.

vreitag: Einer von uusere. Leut.

onnabend: Eiuex von unsere Leut.

Lessingtheater. Sonutag, Nahmittags 3 Uhr : Noseumoutag. Abends 8 Uhr: Der König.

Vèontag, Abends 8 Uhr: JIbsen-Zyllus: Vierte Vorstellung: Gespeuster.

Dienstag, Abends s Uhr: Der König.

Sthilleriheater. ©. (Wallnert heater.) Sonntäg, Nachmiitags 3: Uhr: Ein Volksfeiud. Schauspiel in“fünf „Aufzügen von -H:urik Jösen. Deutsh von Wilhelm Lange. Abends 8 Uhr: Das kleiue Heim. Drama in drei Akten von Thaddäus Rittner.

Montag, Abends 8 Uhr: Komtesse Guekerl.

Dienstag, Abends 8 Uhr: Das kleine Heim.

Charlottenburg. Sonntag, Nahmiitags 3 Uhr: Julius Caesar. Trauerspiel R e: William Shakespeare. Abends 8 Uhr: Das Bi Schausptel in vier Aufzügen von Felix

Montag, Abends 8 Uhr: Chavleys Tante.

Dienstag, Abends 8 Uhr: Das Srbe.

„Theater des Westens. (Station: Zoologischer Garten. Kantstraße 12) Sonntag, Na9mittags 34 Uhr (halbe Preise): Eiu ‘Walzertraum,. Operette -yon Oscar Straus. Abends 8 Uhr: Der tapfere Soldat.

¡[Montag bis Freitag : Der tapfere Soldat.

Sonnabend, Nachmittags 4 Uhr: Dornröscheun. Abends 8 Uhr: Der tapfere Soldat,

Komisthe Oper. Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Soffmauns®s Erzählungen. Abends 8 Uhr:

Montag und folgende Tage: Revolutioushochzeit,

Montag bis Sonnabend: Seine kleine Freundin.

Residenztheater. (Direktion: Richard Alexander.)

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Dex Floh im

Obr. Abends 8 Uhr: Kümmere Dich um

Amelie. E in 3 Akien (4 Bildern) yon eorges Feydeau.

D tis Mid folgende Tage: Kümmere Dich

um Amelie.

Thoaliatheater. (Direktion: Kren und Shöufeld.) Sonntag: Vorlehztes Gasispiel Alexander Girardi: Mein Leopold. Anfang 8 Uhr. E

¿Montag: Abschiedsvorstellung Alexander Girardi: Meiu Leopcld.

Dienstag: Das Mitternachi8mädchen.

Mittwoch: Das Mitternachtëmädchen.

Donnerstag: Das Mitternachtsmädchen.

Areitag! Das Mitternacht8mädcheu.

onnabend: Das Mitteruachztsmädchenu.

Trianoniheater. (Georgenstraße, nahe Bahnhof Friedrichstraße.) Sonntag, Nahmittags 3 Uhr: Die Liebe wacht. Abends 8 Uhr: Der Satyxe.

Montag bis Sonnabend: Der Satyr.

Konzerte.

Philharmonie. Sonntag, Mittags 12 Uhr: Oeffentliche Haup: þrobe zum 3. Konzert des Polsyarmonilihen Chors, Dirigent: Profefsor Siegfried Ochs, Mitwirkende: Frau Ottilie Megtger-Froitzheim, die Herren Heiurich Kühkl- born und Richard Breiteufelb. Das Phil- harmouishe Orchester. i

Montag, Abends 75 Uhr: 3. Konzert des Phil- harmonischen Chors. Dirigent: Professor Sieg- fried Ochs.

Singakademie. Sonntag, Abends 8 Uhr: Dew Audeuken Seiurich van Eykens: Konzert, veranstaltet von Maria Seret van Eyken. Nit,

Zaza.

wirkende: Prof. Georg Schumann, Prof. A Eni N Aus

g Slindworth-Scarwenka-Saal, Montag, nds r: L. Konzert des A eza 1 Chors „Jacob Kwast““. Dirigent: B Saal.

Birkus Schumann. Sonntag: D große Galevorstellungen. Nachmittags 3} Uhr und 74 Uhr. In beiden Vorstellungen : U Solo, der Seeräuber uud Mädchenhäudler. In beiden Vorstellungen: Master Paet als Kuusiradfahrer. Das boxende Käuguruh sowie das übrige sensatiouelle Rieseuprogramm Nachmittags hat jeder Erwalhsene ein Kind R zehn Jahren frei auf allen Pläßen außer Galeris- E Milexe E E N Jahren halben Preis.

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Verlobt: Frl. Margarete Rei Drt eunant Karl von Sub (Gr -Drobdten Verehelicht: D Granskevitz bei Trent), -

Von Ginen (goceieke von Dintinge mi Fr E Hrn. Oberleutnant Haus

in Sohn:

vor ; id Ludwiger (Charlottenburg). Hru. Länd-

rihter Dr. Erich Weit ) gert (Kottbus). Et Ge ter: Hrn. Major E. von era (Berlie) : L en: Hr. Professor Dr. Johannes Peters

resíau). Fr. Maria von Hövel, geb. Gra

Grimniß bei Joachimsthal U.-Vè,). Fr. Paula von Buggenhagen, geb. e aru (Betlio).

; Verantworilicher Redakteur: Direktor Dr. Tyrol ke Charlottenburg.

Verlag der Expedition (Heidrich) in Berlin.

Druck der Nordd Buchdruckerei und Verla: Anstalt Berlin L, Wlbelurftraße Nr. D

Acht Beilagen (eins{ließlich Börsen-Beiläge),

und bas Verzeichnis gekündigter Schlefischer Pfaudbriefe.