1909 / 36 p. 17 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

3G.

Untersuchungssachen:

M

4 E B e Berlust- und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.

Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c. 5. Verlosung 2c. von Wertpapieren.

92) Aufgebote, Verlust- u. Fund- sachen, Zustellungen u. dergl.

R Oeffeutliche Zustellung. : Der Rechtsanwalt Justizrat Dr. Flinger in Weimar, als Vertreter der Häkierin Lina Köhler, geb. Schie, ges. Zöllig, daselbst, erhebt Klage gegen deren Ghe- mann, den Anstreiher Emil Köhler, früher in eimar, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Ghe- \cheidung, mit de-m Antrage, die Ghe der Streitteile ¿u s{cheiden und den Beklagten für den allein huldigen Teil zu erklären, ihm auch die Kosten des

Rechisftreits aufzuerlegen, und ladet den Beklagten,

zur mündliczen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 1, Zivilkammer Großherzogl. Landgerichts zu eimar zu dem auf Dienstag, den 20. April 1.909, Vormittags 9 Uhr, anberaumten Ver- handlungstermin, mit der Aufforderung, einen bei dem genannten Gerict zugelaffenen Rechtsanwalt zu einer Vertretung zu bestellen. Zum Zweck der dffentlihen Zustellung wird ‘dieser Auszug der Klage C8 bekannt gema 1909 eimar, den 8. Februar a s Der Gerichts\hreiber des Großherzoglih Sähsischen Landgerichts: Grießmann, i. V.

In Sagen der Ghefrau des Taglöhners Heinri

iedri Amlung, Martha geb. Adam, zu Brecken- S Klägerin, gegen ihren Ebenen Heinrich Friedri Aue ung, früher zu BreZenheim, z. Zt. unbekannten

ufentbalts, wegen Chesheidung, ist Termin zur mündlihen Verbandlung auf den 15. April 1909, L ormittags 9 Uhe, vor der zweiten Zivilkammer N Königlichen Landgerichts in Wiesbaden, Zimmer

r. 86, bestimmt, wozu der Beklagte hiermit ge- laden wird.

Wiesbaden, den 4. Februar 1909. [93554]

en ba, [03 Geriisscreiber des Königlichen Landgerichts. 824 effeutliche Zustellung. Die \Whefea des Malers Otto Müller, Marie eb. Shumaun, in Quedlinburg, Shmalestraße 62, rozeßbevollmächtigter: Rechisanwalt Weiße in alberstadt, klagt gegen den Makler Otio Müller, früber in Quedlinburg, jeßt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der 88 1567? und 1568 Bürgerlichen Geseh» uhs, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurteilen, die häuelihe Gemeinschaft mit der Klägerin wieter her- zustellen und die Koften des Rechtsstreits zu tragen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd- ichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die dritte Zivilkammer des Köntglichen Landgerichts -in Halber- ftadt auf den 20. April 1909, Vormittags S C L U e B ten e zugetastenen An zu en. E Zwede der i Zustellung wird dies: g der Klage bekannt gema@t. “Halberftadt, den 9. Februar 1909.

Müller,

Gerihtsshreiber des Königlichen Landgerichts. [93813 Oeffentliche Zustellung.

L) laberiäbrige Gustav Hermann Walter Pech in Mansfeld, geseßlih vertreten dur seinen VBor- mund, den Berginvaliden Gustav Pech ebenda, ver- treten dur die Rehttanwälte Dr. Max Landmann und Alexander Hillig in Leipzig, klagt gegen den Fleischer (Tierwärter) Hermann Thänert, zuleßt in Berlin, Martenburger Str. 21, jegt unbekannten Aufenthalts, wegêa Unterhaltsansprühe, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig und vorläufig vollstreckbar zu verurteilen, dem Kläger zu Händen seines Vormunds auf die Zeit von seiner Geburt bis zur Erfüllung des 16. Lebensjahres den Unterhalt dur Zahlung einer vierteljährlih im voraus zu ent- rihtenden Geldrente von jährli 300 4 zu- gewähren, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand-

Iung des Rechisftreits vor das Königliche Amtsgericht Berlin-Mitte, Neue Friedrichstr. 12/15, T1 Treppen, Zimmer 167/169, auf den 23. März 1909, Vor- Une 9x Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen San T wird diefer Auszug der Klage bekannt aht.

Großmann, Gerichtsschreiber des Königlichen y Amtsgerichts Berlin-Mitte. Abt. 69.

93821} Oeffentliche Zuftellung.

Die Firma Jacoty & Schindler G. m. b. H. zu Berlin, Marienburgerstraße 263, Prozeßbevollmäh- tigter: tsanwalt Dr. Salier in Berlin, König- Feb: 27, Tagt gegen A. Krohn, früher zu Berlin,

ie Eine 84, jegt unbekannten Aufenthalts, auf L Les Behauptung, daß der Beklagte ihr aus D s sel vom 24. September 1908, fällig am 22. Dezember 19083, die Summe von 533,55 46 vershulde, mit dem Antrage: kostenpflichtig zur Zablung von 533 4 55 Z nebst 6 0/0 Zinsen seit dem 22. Dezember 1908 und 1 4 §0 F Wehselurkosten zu verurteilen, 2) das Urteil für vetlllufig uosiitreckdar ¿u erklären. Die Klägerin Tadet den Beklagten zur mündlichen Verbandlung des Rechtsftreits vor die 16. Kammer für Handels-

achen des Königlichen Landgerihts T zu Berlin, Neue

dri@straße 16/17, II. Stock, Zimmer 61, auf den 20. April 1909, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gericht gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemaht. 69. P. 33. 09.

Verlin, den 6. Februar 1909.

Schrapel, Gerichtsschreiber des Königlichen

Landgerichts 1. 16. Kammer für Handelssachen, [93823] Oeffentliche Zustellung,

j fragte Frau Jenny Meier zu Berlin, Friedrih- rahe 99, Prozeßbevollmähhtigter: Rechtsanwalt Mae W. 9, E D; es

aer, j. unbekannten Auf-

enthalts, früber in Charlottenburg, Wielandstraße an

Ctr Des,

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1) den Beklagten | We

Vierte Beilage zum Deutschen Reichsanzeiger und Königlich Preußischen Staalsanzeiger.

Grund der Behauptung, daß der Beklagte aus E Wechsel vom 26. September 1906 über 1500 4, zahlbar am 1. Oktober 1906, als Akzeptant des Wechsels den Betrag von 1500 #6 verschulde, mit dem Antrage auf Verurteilung des Beklagten zur Zablung von 1500 # nebst 6 ®% Zinsen feit J. Oktober 1906. Die Klägerin ladet den Be- flagten zur mündlichen Verhandlung des Nechtsftreits vor die 1. Kammer für Handelssachen des König- lien Landgerichts II1 in Charlottenburg, Tegeler Weg 17/20, Zimmer 38, I Treppe, auf den 15. April 1909, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zroecke der ¿fentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Charlottenburg, N 5, Februar 1909.

ettin, Gerichts\chreiber des Königlichen Landgerihts III.

93815 Oeffeutliche Zustekllung- [ Der ) androiet Hermann Marohn in Seedorf, Kreis Hokensalza, vertreten durch die Deutsche Mittel- standskafse GesellsGaft mit beschränkter Haftung in Posen, klagt gegen den Altenteiler Martin Schmidt, unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß auf dem im Grundbuche von Seedorf Blatt 52 cin- getragenen Grundftück des Klägers in Abteilung II unter Nr. 1? ein Wohzungsreckt und Leibgedinge für den Beklagten eingetragen stehe, Beklagter dur Kapitalzablung wegen dieser Nechte digeunden sei, aber noch nicht in die Löschung derselben gewilligt habe, mit dem Antrage, dzn Beklagten zu verurteilen, die Löschung des für thn im Srundbuche von See- dorf Blait 52 in Abteilung 11 unter Nr. 1? einge- {ragenen Wohnungsrechtes und Leibgedinges ¡u be- willigen. Der Kläger ladet den Beklagten zur münd- lien Verhandlung des Rechtsstreits vor das König- lide Amtsgericht in Hohbensalza auf den 28. April 1909, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffent- lihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage be- kannt gemacht.

Hohensalza, den 2. Februar 1909.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [93816] Oeffentliche Zustellung.

Der Rentner Claus Mohr sen. in Itzehoe, Ka- pellenstr. 40, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Reinecke in Itzehoe, klagt gegen den Schlachter Jacob Vleser, früher zu Itzehoe, Sandberg Nr. 26, jeßt unbekanrten Aufenthalts, daß der Beklagte ihm auf Grund des Wechsels vom 14. April 1908 500 6 \{ulde, mit dem Antrage auf Verurteilung des Beklagten zur Zahlung von 500 6 nebst 69/9 Zinsen seit dem 16. Juli 1908 und 95,75 Wechselunkosten. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtssireits vor das Königlihe Amtsgericht zu JFyehoe auf den 26. März 1209, Vormittags Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemaßt.

Itzehoe, den 3. Februar 1909.

Der Geritsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [93817} Oeffentliche Zuftellung.

Der Schneidermeister Karl Nübel zu Montigny, flagt gegen den Karl Anton Neumeyer, Reisender, früher zu Montigny, jet ohne bekannten Wohr- und Aufenthaltsort, unter der Behauptung, daß ihm der Beklagte für in den Jahren 1904 und 1905 gelieferte Kleidungsstücke den Betrag von 106,90 4 ichulde, mit dem Antrage, Kaiserliches Amtsgericht wolle den Beklagtea kostenfällig und vorläufig voll- streckbar zur Zahlung von 106,90 46 einhundert sech8 Mark neunzig Pfennig nebst 40/9 Zinsen seit dem 1. Januar 1906 verurteilen. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechbtsstreits vor das Kaiserlihe Amtsgericht zu Mey, Saal 52, auf Freitag, den 2. April 1909, Vormittags § Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Meg, den 8. Februar 1909.

Heckel, Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Amt3gerichts. 93818 Oeffentliche Zustellung.

: Der ) NasGinerfabrikant M. A. Mütze in Bisch- heim b. Kamenz Prozeßbevollmächligter: Rechts- anwalt Dr. Volkmar Uibrig 11. in Dresden klagt gegen den Kaufmann Ludwig Hartmaun, früher in Dresden, zuleßt in Waldheim, jeßt unbekannten Auf- enthalis, auf Grund der Behauptung, daß der Be- kagte Akzeptant eines Primawehsels vom 15. Ok- tober 1908 über 300 46, fällig am 15. Januar 1909, sei und daß der Wesel dem Akieptanten zur Verfall- zeit vergeblich zur Zahlung vorgelegt und mangels Zahlung protestiert worden sei, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflitig zur Zahlung von 300 #6 Gselsumme nebst 6 v. H. Zinsen seit dem 15. Jas nuar 1909 sowie 5 4 20 F Wehselprotestkosten zu verurteilen, au das Urteil sür He Euns vollftreckbar ¿u erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Pulsniß auf den L6. April " Pulóuige dax 8 Februar 1909

den 8. Februar N Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerits.

[93946] Oeffentliche Zufiellung.

Die Firma bs Dee Jak. Beer, Zigarren- und Zigarettenfabrik zu Gonsenheim b. Mainz, Prozeß- bevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Rosenthal in Wiesbaden, klagt 1) gegen den Reinoldo Viuk, früher in Wiesbaden, Morißftr. 56, jeßt unbekannten Aufenthalts, 2) gegen dessen Ehefrau N. Viuk v. Dyk, „jevt unbekannten Aufenthalts, auf Grund Wechsels über 100 46, ausgestellt am 17. September 1908, fäslig am 1. Dezember 1908, mit dem Antrag auf Verurteilurkg der Beklagten als Gesamtschuldner an Klägerin 109 46 nebst 6 9% Zinsen seit 3. De- ¿ember 1908 sowie 3,70 46 Wechselunkosten zu zahlen, au das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären.

unter der Behauptung, | [

Berlin, Donnerstag, den 11. Februar

Öffentlicher Anzeiger.

Preis für den Raum einer {gespaltenen Petitzeile 30 .

Die Klägerin ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht in Wie3baden, Gerichtsstraße 2, auf Mentag, den 29. März 1909, Vormittags 9 Uhr, Zimmer Nr. 61. Zum Zwecke der öffent- lien Zustellung wird dieier Auszug der ‘Klage bekannt gemacht. 2d. D. 11/09.

Wiesbaden, ‘den 6. Februar 1909.

Der Grie reiber E ea Amtsgerichts, [93820] Oeffentliche Zustellung.

Der Pferdehändler Zsidor Schwarz zu Zunin, Projeßbevollinähtigter, Nechtsanwält, Justizrat Cohn in Bromberg, klagt gegen dén Pferdehändler M. H. Jedwap, srüher in Kalish, Russisch Polen, jevt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der Behauptukng, taß er am 2. November 1908 vom Beklagten auf dem Pferdemarkt ¡u Gnesen ein zusammengehöriges Paar Pferde, zwei Rappstuten, zum - Preise von 1206 4 einschließlih Halftergeld gekauft, den Kauf- preis sofort bezahlt und alsdann die Pferde nah Znin gebracht habe, daß der Beklagte vor und bei Kaufabschluß versichert habe, die Pferde seien gesund, es si in Znin aber sofort herausgestellt habe, daß das eine Pserd mit dem Hauptmangel der Dämpfig- keit behaftet sei, was der Kreistierarzt Brunnenberg in Znin am 16. November 1908 festgestellt und durch Attest vom 20. November 1908 bescheinigt, und daß er, Kläger, dem Beklagten durch. am 17. November 1908 abgesandten Brief den Mangel angezeigt habe und nunmehr Wandlung und Er- stattung von 18,50 „#6 Kosten für tterärztlihe Unter- E und Ausstellung des Attéstes verlange, mit dem Antrage, -den Beklagten kostenpflichtig zu ver- urteilen: 1) die dem Kläger am 2. November 1908 in Gnesen verkauften beiden Pferde zwei Rapp- tuten in Znin zurückzunehmen, 2) 1224,50 „46 nebst 59/ Zinsen von 1206 4 seit 2. November 1908 und von 18,50 4 seit 20. November 1908 an Kläger zu zahlen, 3) das Urteil gegen Sicherheit für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königlihe Amtsgericht zu Znin auf den 5. April 1909, Vormittags 9 Uhr. e Zwecke der öffentlichen Zustellung

uszug der Klage bekanüt gemacht.

Zuin, den 2. Februar 1909.

Der Gerichts\hreiber des Königlichen Amtsgerichis. 93814]

Mit Bewilligung des Königlichen Amtsgerichts Dresden vom 5. Februar 1909 wird auf Antrag des Maurermeisters Johaanes Otto Müller in Eilen- burg biermit öffenllih bekannt:gemacht, daß derselbe gegenüber dem Kaufmann Arno Ma ierfelder, unbekannten Aufenthalts, als dem gesebli haftenden Gesellschafter ‘der auf Blatt 11103 des Handels- registers des Königlichen Amtsgerichts Dresden ein-

etragen gewesenen und erloshenen Firma Dresdner Handelsgesellschaft M. Thierfelder & Co. in Dresden erd die Forderung dieser Firma auf Erfüllung einer angebli mit 3000 # noh nicht gedeckten Kommanditeinlage mit 3000 4 Teilbetrag- derjenigen" 5000 #4, die er von genannter Firma f ü dieselbe eingelöftes Afiept zu fordern hat, aufrechnet.

Dresden, den 6. Februar 1909.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. F E

3) Unfall- und Fuvaliditäts- x. Versicherung,

Keine.

4) Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2.

[93929] Verkauf alter Metalle usw.

Am Dounerstag, deu 25. Február 1909, Vormittags 10 Uhr, sollen in dem Geschäfts- zimmer Nr. 2 des Artilleriedepots in Koblenz, Kastorpfaffenstraße 5, die hei den Artilleriedepots Wesel, Düsseldorf, Münster, Minden, Cöln, Koblenz, Saarlouis, Hannover, Wolfenbüttel, Oldenburg, Verden, Cafsel, Fulda, Erfurt und Naumbur lagernden alten Metalle (Bronze, Gußs@rott, Stahl- \chrott, Messing, Schweißeisen, Zink 2c.), Lafetten- rümpfe, Achsen 2c. im Wege der öffentlihen Aus- schreibung verkauft werden, Die Verkaufsbedingungen sind bei den genannten Artilleriedepots einzuseben, auch können Abschriften derselben gegen postfrete Ein- sendung von 1 # vom Artilleriedepot Koblenz be- ¡ogen werden.

Artilleriedepot Koblenz.

Bei der Munitionsfabrik Spandau sollen nach- stehende Maschinen 2c. in öffentlicher Verdingung an den Meistbietenden verkauft werden:

1 Dynamomaschine, 2 L 21s ritt Kesselspeisedampfpumpen mit ubebör, 1 Pulsometer - [92808] 26 Bohrmaschinen für Zündöffnungen mit Zubehör, 2 Drehbänke mit Zubehör, 1 doppeltwirkende Kalibriermashine mit Zubehör, 1 Werkzeugshleifmasine, 1 Füllreservoir mit Shwimmerhahn.

Hierzu ist auf Dienstag, den 23. Februar 1909, Nachmittags L Uhr, ein Termin im Ge- \chäftszimmer der Munitionsfabrik anberaumt.

Die Verkaufsbedingungen liegen daselbst zur Ein- siht aus, können auc egen Erstattung der Schreib- gebühren von 30 „S abschri li bezogen werden.

Für die einzureihenden Angebote ist das den Be- gange beigegebene Formular zu benugen.

pandau, den 5. Februar 1909. Königliche Munitionsfabrik.

6. Kommanditgesellscha 7. Erwerbs- und 8. Niederlassung 2c. von 9. Bankausweise. 10. Verschiedene Bekanntmachungen.

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1909.

â Akti d Aktiengesells{ch. irtlaftägenosfen]zhaften. S

echt8anwälten.

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Verdingung von 2060 kg Soblleder, 625 kg Kalbleder, 3100 kg Zaumleder, 950 kg Vachetteleder, 1090 kg Weiß- und eue, 1600 kg Mashinen- riemenleder, 1300 kg Treibriemen und 1425 k R in 21 Losen für den Direktionsbezirk

öln, Die Zerdingung egangen können bet unserer Hausverwaltung, Domhof 28 hierselbst, eingesehen oder von ihr gegen portofreie Einsendung von 50 § in bar (nicht in Briefmarken) bezogen werden.

Die Angebote sind, versiegelt und mit der Auf- {rift : „Angebot auf Lieferung von Leder" versehen, bis zum 4. März d. J.- Vormittags 105 Uhr, dem Zeitpunkte der Eröffnung, porto- und bestell- geldfrei an uns- einzureichen.

Ende der Zuschlagsfrist 4. April d. J., Nach- mittags 6 Uhr.

Cöln, im Februar 1909. j

Königliche Eisenbaghndbirektiou.

(B IRE R S P O A OMRPREE 72 G R EN R T

5) Verlosung x. von Werl- papieren.

[93931] Bekanntmachung. 83 9/6 Schöneberger Stadtätileihe vom Jahre 1904, L. Abteilung.

Von den von der Stadtgemeinde Schöneberg aus- gegebenen Schuldverschreibungen der vorbezeichneten Anleihe sind zwecks Tilgung für das Nechnuugs« jahr 1910 Stücke im Nennwerte von 241 000 6 angekauft worden. Eine Auélosung im Monat Juli d. J. findet sona nit ftatt.

Schöneberg, den 4. Februar 1909.

Der Magistrat. J. V.: Machowicez.

" Befanntmachung.

Von den auf Grund der Allerhöchsten Privilegien vom 21. September 1892 bezw. 15. Juni 1896 und vom 20. Mai 1898 ausgegebenen 3 9/oigen Rhein- provinz Anleihescheinen 11. Ausgabe und 49/oigen NRheinprovinz-Anleihescheinen 20.,, 21. und 31. Aus- gabe sind am 23. Januar 1909 planmäßig folgende Stücke ausgelost worden:

A. 39/0 Anleihescheine 11. Ausgabe. a. Reihe 27, Siücke à 200 6.

190 Hb. Neihe 29, Stücke à 500 #. Nr. 3336.

c. Reihe 31, Stücle à 5000 4. - Nr. 8291 8358 8530 8610 8800 8926.

B. 49/7 Anleihescheine 20. Ausgabe. a. Buchstabe A, Etücke à 500 #4.

Nr. 474 484 562 576 583 642 691 739 921 948

994 1083 1188 1244 1406 1408 1467 1468 1520

1521 1606 1616 1619 1664 1675 1708 1709 1712

923.

b. Buchstabe 8, Stücke à 1000 4. ?}] Nr. 2022 2059 2078 2089 2090 2093 2138 2171 2195 2320 2374 2538 2711 2779 2792 2940 2956 3025 3149 3153 3184 3315 3578 3581 3587 3592 3612 3670 3725 3767 4001 4007 4321 4336 4344 4378 4393 4426 4768 4778 4783 6110 6134 6256 6277 6311 6404 6632 6648 6671 6777 6801 6869 6896 6943 6944 6945 6946 7000 7094 7199 7277 7468 7500 7708 7733 8058 8177 8179 8229 8533 8587 8594 8634 8652 8671 8674 8758 8772 8941

8950 8981. e. Buchstabe C, Stücke à 5000 6. Nr. 9164 9189 9999 10671 11125 11145 11158.

C. 49/, Anleihescheine 21. Ausgabe. a. Reihe 57, Stücke à 500 4. Nr. 683. b. Neiße 58, Stüce à 1000 4.

Nr. 1794 1800 2004 2064 2067 2103 2121 2126 9395 2457 24786 2479 2483 2503 2604 2707 2821 9846 2941 3030 3154 3214 3739 3783 4169 4461 4604 4607 4916 4962.

c. Reihe 59, Stücke à 5000 6. Nr. 5009 5055 5110 5338 5647 5843 6056.

D. 49/7 Anleihescheine 31. Ausgabe. a. Buchstabe 4, Stücke à 200 4. Nr. 150 599 643 799 862. b. Buchstabe 1, Stücke à 500 46. Nr. 1050 1651 1690 1767 1801 1980 2099 2509 2697 2698 2850 3060 3272 3520 3595 3850 4208

4600. e. Buchstabe ©, Stücke à 1000 4.

Nr. 4625 4800 4901 5101 5342 5409 5551 56183 5801 6001 6051 6446 6505 6951 7333 7401 7635 7825 8065 8102 8308 8532 9200 9239 9431 9923 10124 10251 10324 10425 10613 10801 11100 11151 11331 11551.

d. Buchstabe D, Stücke à 2000 46.

Nr. 11733 12317 12443 12551 12607 12801 13151 13210 13429 13510 13843 14131 14266 14442 14539 14838 15001.

©. Buchstabe E, Stücke à 5000 46.

Nr. 15409 15644 15765 15833 15927 16024 A 16335 16733 17001 17157 17318 17724

Die vorbezeichneten Anleihescheine werden den Jn- habern mit dem Bemerken hierdurh gekündigt, daß die Auszahlung des Kapitals nah dem Nennwerte der Anleihescheine und gegen Rückgabe derselben nebst den Anweisungen bezw. Erneuerungsscheinen und den noch nit fälligen Zins\{einen vom 1, Juli dieses Jahres ab durch die Landesbank der Rhein- provinz stattfindet.

Der Betrag der eiwa fehlenden, no nicht fälli Zinsscheine wird am Kapital A Mi 4