1909 / 52 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

sind die deutschen Arbeiter. (Zurufe Tippelskirh u. Co. !) ozialdemokcratie, weil

wirklichen Nutzen daraus ziehen, bei den Sozialdemokraten : Fragen Sie

Damit verlasse ih die Polemik gegen die S ih do der Ueberzeugung bin, in Stuttgart und in Efsen getan bringen, daß Partei und Fraktion in verschiedene Dinge sind.

Nun, meine Herren, möchte ih zuwenden. Der Herr Abg. Arniag bezug auf Bemerkungen, die ih hin habe. J lehne nah keiner Ri Gegenteil, ih freue mich darüber. für vollständiger, beigegeben wird, die nit nur für alle Bibliotheken, für die

Der Herr Abg. Dr. Arn Koprazoll gewendet. Ih Kaufmann ganz gegen den er die Gewerbeste der Einkommensteuer oder neue Leute dur sole Sachen abgeschre wahrs{heinlich. Hätte der Queensländer, gefragt: wirst du, Gouverneur, aud auf unsere Sathen l einen entsprechenden

Aber au mit

die Arbeiter selbst werden, haben, Ihnen eines Tages bei? der Kolonialpolitik zwei fehr

sthafteren Dingen

mi einigen ern mißverstanden in

hat mich au sichtlich der Denkschrift die Privatinformation ab; im die Information Denkschrift mit eihstag, sondern au

Aber ih halte

wenn {hr eine gute für den hohen R

ing hat ih dann f nur sagen

gleichgültig ist, ob er einen gel

daß es für einen ben Zettel bekommt, einen grünen mit cinen blauen mit dem Einfuhrzoll. Daß ckt werden, halte i der nicht wkiedergekommen ist, “iemals eine Cinkommensteuer egen, hätte der _gesagt: _wahrscheinlich, wenn sie Nußen bringen! Herrn Dr. Arning

nicht einig. I bâtte es nicht getan, gefordert hätte, mit ihm 4u ren meine Angaben über

ls, land sei de falsch, in Deutschlan se 4 Milliarden Al

ih habe das ausgere terkeit.) Die Nullen find

a P D A E, [hon Derbängniövoll geworden. (Erneute

bin ih wegen der Zahlen cún er mih nicht dazu auf- Er hat mir also vorgere@{hnet, rauch in Ostafrika seien ganz brau viel höher. J möchte : foholika dividiert durch 60 Millionen gibt nicht 375 Mh net und finde, daß es 37,50 M diesein Reichstage man

Kind der Sorge des Herr li cinen gut Weiße behand hen Großkaufleute Kleinkaufmann. fmann genötigt, Bücher behandelt wird. iderstand sih alsbald n die Inder als inen Falle als Sehen Sie aber alle Sie die Beschränkungen wegen der Wahl zum Erbrechts, des Che- je Weißen ganz be-

n Abg. Dr. Arning find en Rat gegeben : wir eln, auferlegen

Ein besonderes die Inder, und würden {ihnen dad können, Bücher zu führen. es sih hier nicht, ift aber ebensowenta wie zu führen, selbst wenn glaube, daß in den bei allen Weißen bem Weiße behandeln wollte.

iße Vollkaufleu Erwerbs von G Gouvernementsrat, wegen rets auf sie anwenden,

sonders dagege den tch angege zu beschnetden,

Indern.

Sehr angenehm h nach der Ri Gouvernementsrat

- der Gouverneur au Ostafrika gegangen, zweitens, daß d nung getragen

- Mitglieder au

x hat uns neu urch, daß wir

den indischen

er als Weißer lonten ein fehr großer W ürde, wenn ma Man kann fie nicht dem anderen nicht. te an, so müssen rundeigentum, Gerichtspflege, des und da werden sh d Wir müssen uns

ben habe, stellen, n ob fie ausgehen von Schwarzen,

sle ungesunden Auswüchse Weißen oder von

Herrn Dr. Arning Ausgestaltung des schen wir auch, das wünscht de Weisungen nah

at mich die Anregung des berührt, daß

d es sind hon entsprechen dahin, daß fle ertveitert werden, lihen Verordnung mehr Rech-

Sinne der ursprüng weniger Beamte als

rde, indem mehr Nichtbeamte, fgenommen werden möhten.

Abg. Arning hat geglaubt, in gen Bemerkungen wende von meiner Seite daß diese Be ch in ihrem Sinne,

kameradschaftliher Weise die hinsihtlih des Herrn hier gefallen find. Da habe ih denn merkung eigentlih nirgends, weder in ihrem vollständig aufgefaßt worden ist, und ih lese sie deshalb nochmals aus dem Stenogramm vor. ¿hte aber darauf hinweise ebert 25 Aufstände gege

n, daß es unter dem Regime ben hat. Ebensowenig wie ih err Gouverneur von Liebert und seine Eingceborenen- rwerfung dieses noch ungebändigten Landes Aktionen etwas zu tun hat, ebensowenig wenn irgendwo im Innern des Landes ein zu tun habe mit der

des Herrn von U behaupte, daß Ô politik mit den

Sie h A daß das irgend etwas

itik des Herrn von Rechenberg. y P die Dinge miteinander in Ver-

her darauf hingewiesen, daß in solchen ß eine besondere Neigung zu krieger nement vorausgeseßt werden kann, nter Umständen auch in größerem Um- in Kamerun der Fall ift. Herren von Liebert und Dr. Sozialdemokraten geglaubt, d Meinungen heraus-

ringen ; ih habe wilden Ländern, auch ohne

Verwicklungen bei Kriege eklatieren

bindung zu b

Kontroverse i

Auffassungen un

Widerspru tines rohes und haben dann

in 90 Fragen Haus unterein wir nicht ganz einig. {ritt gemacht hat größere Fortschritte

lospolemisiert

deutshen Ko (i ist dieses hohe

politik einen Fort der Humanität Sozialdemokr ofraten), sonde der Kolonialpoliti tionalliberalen.)

och eine kurze Bemer „Hamburger Nachri ß ih deshalb tun,

abe si eine gro niht gut auf mir sigen

ter dem 14. Oktober nah ß die Drudstelle gekündigt bekommen: eine Kündigung # abgelaufen; der

| Wenn aber die deutshe Kolonial.

und jeßt auch na macht, so sind Ste ( (Zuruf von den Sozi Jahren und länger an richtig! rechts und bei den Na

Meine Herren, ih habe n mit Rücksicht auf ein Zitat aus den en ist, und das mu ständige Stelle h

jejenigen, die seit zwanzig k festgehalten haben. (Sch

fung zu machen ten“, das hier weil darin ge-

vorgebraht word Î ße Unwahrheit

sagt worden ist, die zu lassen. Das kann ih ß deshalb feststellen, daß ih un drahtet habe: „Ist es richtig, und ich habe die Antwort nden; der Vertrag if läng [l aber zusammen mit dem Bezirkérat die Druck- weil der Redakteur 5000 Rupien s{uldig ift und rauf hat der Bezirksrat einen Beschluß gefaßt,

lassen und mu Daressalam ge worden ist ?* hat nit ftattgefu - Bezieksamtmann wi legung aufheben, nicht bezahlt. Da

wonach scließli die Kündigung erfolgen sollte. Dann habe ih, wie der Drudck tatsählih eingestellt worden ift, nah Tanga telegraphiert und habe die Antwort bekommen und das ist im Januar —: die Summe von 5000 Rupien ift nit bezahlt. Die Drudckeinstéllung ist also im Januar oder am 31. Dezember erfolgt; die beschriebenen Verhältnifse liegen aber bereits im Oktober. Am 14. Oktober ist dem Verleger der Zeitung bereits aufgegeben worden, die Summe zu bezahlen; er hat sie bis heute nicht entrihtet. Jnfolgedefsen ist diese Angabe aus den „Hamburger Nathrichten® nicht richtig.

Meine Herren, ich will auf alle diese einzelnen Dinge, die hier vorgebracht find, nit weiter eingehen. Es ist eine Reihe von meiner Ansicht nah irrtümlichen Mitteilungen gemacht, auf die zurückzukommen ih gelegentlih Veranlassung nehmen werde.

Eine Bemerkung aber, die der Herr konservative Redner gemacht hat, möhte ih do niht nur wiederholen, sondern meinerseits unter- streichen. Er hat gesagt, daß den Männern, die früher in den Kolonien gewirkt haben, ein fehr großer Teil der Entwicklung zuzuschreiben ift, und daß unserjeits keinerlei Veranlaffung besteht, wenn wir uns jeyt etwa einer anderen Politik zuneigen, diese Leistungen beiseite zu \htieben. Das unterstreihe ich in jeder Reihe doppelt. (Bravo! rets.) Meine Herren, noch eine kurze Bemerkung zu dem, was der Herr Abg. Lattmann ausführte. Er hat uns gesagt, wenn ih ihn richtig verstanden habe: der Staatssekretär stcht auf dem Standpunkt, daß Kolontalpolitik keine Parteisahe sei; sie wird aber do und das ergibt fich hon aus der Verbindung mit der Heimat nach und nach zu einer solhen Parteisache werden können und müssen. Meine Herren, ih bin nit der Ansicht. Ih finde, daß alle bürgerlichen Parteien, wie das au der Herr Abg. Dr. Arendt hervorgehoben hat, in den wesentlichen Purkten untereinander einig find, sodaß wir eigentlich hier in diesem hohen Hause nur zwei Parteien haben, eine Partei, die für Kolonialpolitik ist, und eine, die dagegen ist. In dieser einen Partei ist ein Programm, das lautet: wir find alle für eine nationale, fulturelle und kommerzielle Kolonialpolitik. Die einen unterstreichen etwas stärker das „nationale“, die, anderen gehen mehr auf das „kom- merzielle“, andere wieder machen si eine Kombination aus allen dreien. Ich glaube, besonders da auch innerhalb der Parteien über die Details eine Einigkeit nicht herrsht, daß man damit sehr zu- frieden stin kann. Wir haben ja in dieser Debatte gehört, in der- selben Partei ist einer für die Inder, cin anderer dagegen; in der- selben Partei ist einer für den Austaush von Askari unter den Kolonien, ein anderer dagegen; in einer Partei ist jemand für eine sehr starke Kontrolle der zu gründenden Gesellshaften, andere meinen, man solle dem etwas mehr die Zügel lassen. Also das find lauter Detailfragen, über die im einzelnen noch gar kein Programm inner- halb der Parteien besteht und bei der Neuheit der Verhältnisse auch nit bestehen kann. Jh glaube also, wir tun gut, wir bleiben bei der gegenwärtigen Behandlung, uns zu einigen auf ein nationales, fulturelles und kommerzielles * Kolonialprogramm. Daß alle diese Dinge zu einem gleichmäßigen und verständigen Ausglei kommen, das wird die- Sorge meiner Verwaltung sein. (Bravo! rets.)

Abg. Storz (d. Volksp.): Der Kollege Noske hat im wesent- lichen auf den tandpunkt eines Se Seits cefieltt, e seiner sonstigen scharfen Kritik. Wir alle haben ein Interesse daran, daß die Neger befreit werden und befreit . worden rausigen Tyrannei threr Unterdrücker, von Zauberern usw. Einzelne

uptlinge haben ganze Hekatomben threr Stammesangehörigen niedermeteln lassen. Die Sozialdemokratie sollte auch vom ethishen und auch vom kommerziellen Standpunkte den Wert der Kolonien einsehen. Es is gut, daß man beizeiten an die Pflege der Baum- wollkulturep in den Kolonien herangegangen ist. Das entsprit durhaus au en Interessen der deutshen Arbeiter. ch fürchte, es wird auch den Soziäldemokraten einst zugerufen werden wie den Bourbonen: Ste haben nichts gelernt und nihts vergessen. Zu dem Staatssekretär haben wir das Vertrauen, daß er ähnlihe Verträge, wie sie seiner- zeit mit Tippelskirch abgeschlofsen worden sind, niht abschließen wird. Der Abg. Erzberger verlangte die Anstellung christliher Beamten. Wer sind denn die Träger des Mohammedanitmus in Afrika ? Bastarde, Araber und Nèger. Der Anschluß an den Mohammeda- nismus befreit die Neger von der Zugehörigkeit zu einer minder- wertigen Rasse. Die crisilihe Religion ist dem Neger \{chwer ver- ständlih. Dazu kommt die Konkurrenz der verschiedenen Konfe|sionen in den Kolonien; es kommen da Erscheinungen zu Tage, die man im Geschäftsleben unlauterer Wettbewerb nennt. Da sagen fich die Neger: wenn die Weißen selbst niht wissen, welhes die wahre Re- ligion ift, so bleiben wir bei der unserigen. Ich verkenne keineswegs den Jdealismus und das Streben der Missionare, aber ih frage den Abg.

rzberger: will er mit der Anftellung christlicher Beamten etwa für die ristlihe Religion Propaganda machen? Die Verwaltung kann an dem Streit der Konfessionen nit beteiligen. Grfreulich is, daß die Verwaltung in Dares\salam auf den Gedanken einer Simultanschule zurückgekommen ist. Der Gouverneur Rechenberg hatte geglaubt, daß die Regierungs\{hule ohne Kinder sein würde. Das Gegenteil ist der Fall. Es ift nur bedauerlih, daß die Schule in so Gen Räumen untergebracht und daß der Staatssekcetär

unzulängli hiervon bis vor kurzem nicht unterrihtet gewesen ist. Er wird gewi jet alles tun, um die berechtigten Wünsche der Weißen in Decetetam

p erfüllen. Der Gouverneur Rehenberg ist zweifellos eine tüchtige

nd von der

ersönlichkeit, aber er hat doch den Verdacht aufkommen lassen, d nfef oneller Beziehung niht ganz E Le Die

er in kon terefen der Mose treibt, ist nur zu billigen.

eine freundl berechtigten fommen. Der Segen mit auf den Able

nteressen der Ansiedler dürfen aber nicht zu kur taats\sekretär wünshte den Weißen Gottes

R Das klang doch wie eine klthle ertigung. Es befinden ch in den Kolonien Flächen, die hoh elegen sind und für die Weißen sehr gute Bedingungen bieten.

Interesse der dauernden Erhaltung der deutshen Wirtschaft ist 7s erwünscht, in manchen Gegenden einen Stamm von Deutschen oder Weißen anzusiedeln. Mag eine Kolontalpolitik noch so wohl- wollend gegen die Schwarzen sein, so wird se doch nit eine Los- trennung von dem Heimatland hintan halten können. Die Hereros waren auch dem p leg gewonnen und erhoben ih do. Nunmehr scheint inigkeit in der Beurteilung dieser Dinge zu Das System Trotha wird jeyt von keiner Seite mehr verteidigt. ir sind einig in dem Bedauern, daß o viele Menschenleben in diesem Ausrottungskrieg gefallen nd; die Ueberlebenden werden dauernde Feinde der Deutschen leiben. Daher die starke Beseßung und die großen finanziellen Opfer. Das beeinträchtigt auch die Freude über die Diamantenfunde. Die wirtschaftliche Extwltang in Südwestafrika wird jeyt so an- erkannt wie nie zuvor. Das ift ein sehr erfreuliher Umshwung gegen früher, wo Bebel sagte: Nicht geschenkt! Gegenteil glauben wir allen A en, mit der gegenwärtigen Kolontalpolitik zufrieden u sein. Kolonien. Diese Zustände in den Kolonien erscheinen nur deshalb so verabsGeuungs- wert, weil die Verhältnisse in unserer Heimat relativ sogut find. Ich weiß, daß mancher, der in die K einen starken Be- tätigungödrang hat. In Kamerun besteht ein Dualismus zwischen Militär: und Zivilverwaltung, Hoffentlich gelingt es, ditsem Dualismus in Kamerun ein baldiges Ende zu ermög ichen, und daß die Zivilgewalt über der Militärgewalt stehen wird. Der Abg. Erz-

berger hat am Sonnabend eine Lobrede a Hosen ift das Dernburgs Glück und noch uf E [E N überzeugt, daß wir den Tiefstand in der Kolonialpolitik über- pripieg haben. Wir werden vorwärts kommen zum Segen dex Damit schließt die Diskussion. Zu der Petition der Deutschen Kolonial, shleunigen Weiterbau der Usambarabahn in Tia die nah dem Kommissionsantrag den verbündeten Regierungen als R MEOE Pee soll, kommt der g. Dr. Arning (nl. auf die Cröôrteru dieses E reg ame p rei adersénlié Fug erga a E uf Ueberweisung zur Berücksichtigung Staatssekretär des Reichskolonialamts Dernburg: L n R Von seiten des Reichtkolonialamts oder des undesra1s steht nichts entgegen, daß die Petiti: Â überwiesen wird. A D ENE

_ Das Gehalt für den Gouverneur für Ostafrik B gr Bev Peti n Siaasetcetärs. E N die erwähnte ion sowie die Petition der D me par min gi orie ar mgt vir es EE ua » Wer en verbundeten i überwiesen : en Regierungen als Material ie sonstigen ordentlihen Ausgaben für die Zivilv - tung, für die Militärverwaltung, bie Flottille iben ns weitere Debatte nah den Kommi sionsanträgen bewilligt. _Nur bei den Ausgaben für die Verwaltun der Dienst- gebäude und Grundstücke sowie des Jnventars führt der Abg. Dr. Sn (nl.) Beschwerde darüber, daß einem Arzt die zugesagte Wohnung nicht offen gebalten wurde, sodaß er genötigt ewesen sei, sich nah einer anderen Wohnung umzusehen. Sein An- pruch auf etre hôhere Entschädigung sei abgewiesen worden. Ein e E L werT geeignet, enf pt zu veranlassen, nach en. r gegen eine solche Behandlung proteilieta enes La E Staatssekretär des Reichskolonialamts Dernbur g: Ih bitte den Herrn Vorredner, mih freundlihf| mit dem Material zu versehen und mir Namen und Ort zu nennen, ich werbe dann selbstredend hinter der Sache herfafsen.

Bei den ordentlihen Ausgaben für die Eisenba (Usambarabahn) bemerkt i isenbahnen Me nbe (Zentr) der auf eine Anregung des Abg. von

Staatssekretär des Reichskolonialamts Dernburg :

Meine Herren! Der Herr Vorredner hat in da

Weise auf einen Paragraphen aufmerksam gematht, weier sib dle lautend in den vershiedensten vom Reih mit einer Eisenbahnunter- nehmung abgeshlofsenen Verträgen vorfindet. Der Herr Vorredner ist der Ansicht gewesen, daß dieser Paragraph vielleicht heute noch keine Bedeutung habe. Das ift niht der Fall. Er hat schon heute eine Bedeutung: die Usambarabzhn hat mehr als 100000 4, im [eten Jahre über die 152000 4 Zinsen gebraht. Die Sathe hat also schon eine Bedeutung, allerdings niht diejenige, die der Herr Vorredner angenommen hat. Was durch diesen Paragraphen zum Ausdruck gebraht werden foll, ist dies, daß dem Reih kein Ret eingeräumt werden sollte, auf an si{ch zweckmäßige Dispositionen der Bauunternehmung irgendwie einzuwirken. Es soll uns nit ein Ret eingerämt werden, festzustellen: wieviel Gehalt bekommt der Betriebs leiter, wieviel Gehalt bekommt der Sthaffner, wieviel Gehalt bekommen die \hwarzen Gehilfen. Es foll uns auch darüber kein Recht ein- geräumt werden, festzustellen, wo und woher die Betrkebsleitung thre Materialien bezieht. Freilich felbft zu liefern, ist fie nicht berechtigt und nicht in der Lage. Und daß die Preise, die cingeseht find, richtig sein müssen, ergibt si aus der rechnerischen Prüfung, die ins putlebt Wir haben ein Recht, zu prüfen, ob für die Leistungen, die geitádt sind, die Ansäye rihtig find. Wir haben aber kein Recht, zu fragen : find diese Leistungen notwendig gewesen oder niht? Das steht bei der Pächterin. Wenn wir uns die Kontrolle über jeden kleinsten Teil dieser Bahnbetriebe in unseren Kolonien reservieren wollten, würden wir uns ein Personal anshaffen müssen, das gar nicht mögli ift, zu halten. Vor allen Dingen bekämen wir aber gar keine Pächter. Ih stehe auf dem Standpunkt des. Herrn Vorredners, daß Vorsiht ge- boten ist. Aber auf der andern Seite ist doch immer ein fateci@ieb zu machen, mit wem ih kontrahiere, und hier glauben wir, nachdem der Vertrag so geshlofsen ift, daß der Pächter einen aroßen Nuyen daran hat, daß die Bahn prospertert, wir unter keinen Umständen voraussezen, daß er illegitimer Weise versuhen würde, sih vorher zu bereihern. Diese Gefahr glaubte der Herr Vorceduer erkennen zu können. Jh sehe sie nicht; denn tatsählih fteht uns dur die Einsicht der Bücher und die rehnerishe Prüfung der einzelnen Beläge das Recht Ls festzustellen, ob die uns angesehten Preise angemessen finde

m Extraordinarium sind zu ü Baum- E ert gent wie im Ber e C0 O S iageddtfe La bg. Dr. Arendt (Rp.): Wir können diese Versuche nur

eißen, müssen aber die Erwartung aussprechen, daß die Ne

die er Versuche allen Pflanzern zut än \ den Pflanzern die Ergebnisse E E E ay cie

der Üsambarapoft als Beilage beigefügt worden find

Maße bekannt zu geb b g orden find, in au

Ostafrikanischen Rundschau zu „fie nit etwa nur als Beilage zur Abg. Dr. Arning (nl.) bittet um Versuche, in Ostafrika die

Oelpalme einzuführen.

Staatssekretär des Neichskolonialamts Dernburg:

Das kolonialwirtschaftlihe Komitee hat gebeten, ihm einen Zu- \{uß zu dieser Einrichtung der Oelpalmenkultur in Ostafrika zu ge- währen, und das Reichskolonialamt ist dieser Bitte nachgekommen,

Bei der Forderung im Extraordinarium von 20000 zue Beschaffung eines Keane Nr de e des Mg: De.

afen Tanga bestätigt au es 1 Arning nt) der s an E S

Staatssekretär des Reichskolonialamts Dernburg:

Die Anregung des Herrn Abg. Dr. Arning hinsichtlich Daressalans ist ja sehr dankenswert, aber, meine Herren, wir haben in den Kolonien so viel zu tun und zu bauen, daß wir die kleine Unbequemlith- Á in i va mit dem Leichtern doh noch eine Weile hin nehmen müssen, denn ein solcher Kai ift nicht lei nf geht gleih in die Millionen. D Laie je KGNMNES, IRE

Was Tanga angeht, so ist die Situation dahi: die Aufstellung eines Dampfkrans notwendig A La g meinerseits zugesagten und jeyt in Ausarbeitung be rif ha jektierung einer ausgedehnten Hafenanlage nah den ckn TA Ps» Budgetkommisfion geäußerten und au von mir zugegebenen Budde