1909 / 287 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

zum Deutschen Reichsanzeiger und Königlich

Berlin, Montag, den 6. Dezember

M A

P I R

Erste Beilage

_Amlliches. Deutsches Reich.

Auswärtiger Handel Deutschlands mit Getreide und Mehl.

Nach Erntejahreu, beginnend mit L. August. Vom 1. August bis 30. November. (Mengen in dz = 100 Kg.) 1) Ein- und Ausfuhr.

Preußischen Staatsanzeiger.

1909,

au R i Gesamteinfuhr Davon sofort verzollt oder zollfrei Gesamtausfuhr Davon Ausfuhr aus dem freien Verkehr Marengattung 1909 1908 1907 1909 1908 1907 1909 1908 1907 1909 1908 1907 e E 1 333 249 898 654 1 871 979 1133 304 815 823 1 421 866 1/981 624 3 826 205 1 051 260 1 952 078 3815773 939 179 A P e n fe 4 uts 10 425 993 7 672 422 8 387 412 8 848 405 6 484 266 7 129 314 1 577 937 2051 840 686 276 948 733 1 627 063 - 296 753 Malzge n d e iw ov 1 100 329 1/897 915 1 444 463 821 879 1 093 585 1 251 067 ndere E os e ee v ind 10 627 424 7 479 530 7 863 523 9 196 823 6 760 050 6 988 308 | 141 785 113 706 88 162 10 970 10 701 6 300 Gerste ohne nähere Angabe... .., 13 588 b 472 10196 - Uer en n R e e 2 075 607 1 309 019 1 309 864 1461 708 1 034 681 965 587 1 643 601 1 382 729 1 665 017 1 177 391 1159860 | 1335088 Ss L e in 3146 344 1 799 394 4 937 735 2 341 919 1476 307 3 866 509 191 029 73 691 267716 73 130 259 Roggenmehl Tes ae ata A 3 960 6 404 10 806 3956 5 991 10 798 460 955 405 285 256 124 460 729 . 405 211 256 035 Ente C s v m a e E 52 951 77 039 TTDOL 39 487 54 653 59 157 646 322 609 481 328 614 643 600 602 727 321 707 2) Mehlausfuhr gegen Einfuhrschein. I 3) Einfuhr in den freien Verkehr nah Verzollung. M Et E. Davon verzollt Gattung, Gesamte verzollte Menge = - - - | 90 1908 1907 tt beim unmittelbaren Eingang in | bei der Einfuhr von E. Ausbeuteklasse. ger F ATER U T LAS den freien Verkehr Niederlagen, Freibezirken usw. ; 1909 | 1908 [1907 | 1909 | 1908 | 1907 | 1909 | 1908 | 1907 E 28 Q o ie A A es S 52 811 748/ 1415158) 196735 88 175) 369 804 M 1 Sasse (0-80 p) ia I E Su "8081 IR en D S t 9 452 295| 7 236 577| 8 153 737| 8 842 075| 6 479 20M 7 124 585| 610 220| 757 375| 1029 152 E 5 ite e o 10 I all * BEOs7s| Maligerste. « « « + + «eini 836 912| 1123 571| 1 302 791| 821 852| 1093 585| 1251067| 15060| 29986| 51724 E Roe H cotmebl 5 J Gs 71848 53 433 41 801 Anders Detie « e ou 8A ups 10 567 498| 7 581 006| 7 740 996) 9 196 676| 6 759 737| 6988 155| 1 370822| 821269 752841 E rie E E E 1 d M Mao 018 | Weizenmehl: 648003): 602 696)! A S 8| 261 930| 932715 E 1 glage E M COELET 545 7811 468 022 294 168 Bogen, C E e E H 228 4 O ü 500i 151 162 190 3 e 20 E 2 Sle (ib A S 200 "2907 ¿0M Welzenmehl «+298 ; 93 6231 34469] 8338317 657 833) 1582 j 3. Klasse (über 70—75 v. B S 32 961 65167| 12609 4; Klase (0—70.v. H) 6 43 049 34 291 13 150 H. Klasse (0—7b v. H) . « + + . - 15 304 26 101 816 Hartweizenmehl). . . « «.« « + 2018 4 847 99

*) Ausbeute für jede Mühle besonders festgesetzt. 4) Niederlageverkehr.

h 2 i i ibezi i: Verzollt von | ; E M arendattunga Einfuhr auf Niederlagen, in Freibezirke usw Niederlagen, Frei-| Ausfuhr von Niederlagen, Freibezirken usw. 1900 ff 5 ROOE: ga ADOT bezirken usw. | 1909 1908 1907 Roggen a E D E e E 0s Net 199 945 82 831 450 113 29 546 10 432 112 081 A E M ao 0a v A ib Es 7 1 577 588 1188 156 1258 098 y 629 204 424 777 390 523 Weile s le E E as S 1 701 121 975 000 1 063 561 wie 3, 131 515 103 005, 81 862 Hafer N S C S A: e A0 a A Lo MEAD 613 899 274 338 344 277 466 210 222 869 329 929 a A A Es 804 425 323 087 1071 226 Spalte 8—10 190 956 73 561 267 457 MOMRERR C 2s. V s A E 4 413 8 226 74 89 Weijerimeßl ; 5 a 6 Spre ns Pi a A 13 464 22 385 18 394 2722 6754; 6 907 5) Bestand an Getreide und Mehl in Zollagern usw. Ende November 1909. Roggen Weizen Roggenmehl Weizenmehl aus- ; use- : ; aus- N TINE! aus- é va L

(ut | inländisch| ändisch | inländisch | andi | inländish| änbisch | inländisch

1909 N Ote T U 100 458 | 112 158 | 490 396 90 494 307 1 546 4415 3 881

Sit gann 4 10S ep s E s S 126 570 | 221 566 | 448 666 82 474 64 1033 3739 4 049

O e C E n 70 338 24 075 | 527 507 65 500 142 610 1476 3451

davon 1909 in: emishten CTransitlagern . . . . «« 9688 | 56561 } 411949 | 78944 s ea Be LURIdIern, «4 dieie 1] 70.994 19 299 62751 10 406 52 596 2100 3 073 . Freibezirken, Zollausschlußgebieten und im Freihafen Hamburg . . {20 176 36 298 15 696 1144 255 950 2315 808 Berlin, den 6. Dezember 1909. S Kaiserliches Statistisches Amt. van der Borght. Deutscher Reichstag- der frühere Reichsversicherungsamtspräsident Bödiker empfohlen | behandelt worden. Ich habe keinen Grund, an der é fenwbrifiden

hat. Nehmen Sie das vorgelegte Geseß an, so geben Sie die Seel:

Versicherung des Abg. Sachse zu zweifeln, daß er “als. V lichkeit einer gerechten Witwen- und Waisenversicherung aus dêr Han | i j E

Vormittags 11 Uhr. vorstand das flu blatt nit veranlaßt - und niht geschrieben habe. ih a

4. Sißung vom 4. Dezember 1909,

Berit von Wolffs Telegraphishem Bureau.) Darum stimmen wir gegen dieses Gesetz, sind aber event. mit Kom- | Cs handelt er nur darum, däß das Flugblatt ‘verbreitet wo did 5 C seßt nah Erledigung der ersten Punkte der | missionsberatung einverstanden. Den guten Traditionen dèr früheren isk, daß es Beamte des Verbandes verbreitet haben, die eg Es Tagesordnung worüber in der vorgestrigen Nummer d. Bl. Era S mi E enl L diele park E: a fr arrer gas Barvas t daß Spaniol heute auf , L i ; ändig untreu geworden; es hat bet diejer Gelegenheit geholsen, die eiten de ergärbeitervereins kämpft, so fkonstati i ) j berichtet worden a0 die Beratung des Entwurfs eines Geseßes, Nette der Arbeiter zu beshneiden, und der Abg, Trimborn h kein | Mitglied des christlichen Eeraarblccoeias | T aa Jetet, Flugblat

änderung des 15 des olltarif- Dezember 1902 (Reichsgeseßbl. S. 303) und des 8 2 des Geseyes, betreffend den Hinterbliebenen- versiherungsfonds und den Reichsinvalidenfonds, vom 8. April 1907 (Reichsgeseßbl. S. 89), fort.

betreffend die A

ist gedruckt in- der Druckerei der \ozialdemokrati Rheim geseßes vom 25. L i des „Beobachters! u

eitung*, nachdem. die bürgerlihe Druerei des. „Beobachters“ in Wen be C cbrebbnt hat Ebenso ist “p richtig

F I 1 l wir in diesem Falle die Angreifer seien. Wir smd gestern dur An- griffe provoziert worden.

Wort der E ale gehabt. ier expropriieren Sie das Recht der Witwen und isen. Sie nehmen A ihre rechtlihen Ansprüche fort. Die Dae verlangt, daß wir einem offenbaren Unrecht zustimmen sollen. CEnttäuschen Sie die Arbeiter niht noch mehr, denken Sie daran, daß es sih um den Teil der Bevölkerung

Ab. 1 (Soz.) fortfahrend: Es ist dem handelt, der bisher von der Gesehgebung auf das \{mählichste ver- Abg. Behrens (wirtsch. Vagg.): Wir stimmen dem Geseh- Fenteng Es A N E dét Sade nit ernst gewesen. Der nag! worden ist. : s entwurf zu unter dem ausdrücklihen Bedauern, daß es nicht Salt Abg. Trimborn hat s{ gestern selbst persifliert, ohne es zu Abg. Giesberts (Zentr.): Ih glaube dem Hause einen Gefallen | geworden is, die Witwen- und Waisenversichorung bis zu dem im merken. Hätte man rechtzeitig den § 11 des olltarifgeseßes nah | zu tun, wenn ih heute auf den Sermon des Be Eo nicht ein- | § 15 des Zolltarifgesezes vorgesehenen Zeitpunkte in Kraft treten zu unserem Äntrage aufgehoben und dem System der Getreideexport- | gehe. habe einigen Behauptungen des Abg. Sachse entgegen- | lassen. Wir können uns der Notwendigkeit nicht vers{ließen, dieses prämien und der Einfubrseine ein Ende gemacht, so hätte män jeht zutreten. Cr hat uns als die Mitschuldigen an der Brotperteuerungs- | Geseß mit der ganzen Vereinheitlihung der Versicherungsgese ebung das Geld. Aber gerade das Zentrum hat iesen unseren Antrag ver- olitik hingestellt. Demgegenüber erinnere ih an einen hocinteressanten { in Einklang zu bringen. Einer Verhöhnung der Witwen und Waisen, worfen. Der „neue Kolumbus“ tut jeßt stolz auf das „Ideal“, das | Artikel des „Vorwärts", wonah Deutschland seinen 'Getreidébedarf | wie man ih auf der Unken ges{chmackvoll ausgedrückt hat, machen wir mit dem § 15 verwirklicht worden sei; mit diesem „Ideal“ können {on bis auf ein Fünfzehntel selbst decken kann, und wona für uns durch die Zustimmung zu dieser Vorlage jedenfalls mcht s{uldig. die Witwen und Waisen aber nihts anfangen. Das Zentrum | die Industrie noh immer der Inlandsmarkt das beste sahgrmeL Eine Verhöhnung läge vielmehr darin, wenn män das Gesetz turls-

muß feine Schuld einlöfen; bis ien hatte es allerdings die | sei. Wenn das Geld aus dem Zolltarif für die Witwen- und Waisen- | peitshen wollte.

itwen- und Waisenv „geseblih festgelegt“, aber sie | versicherung niht in dem Umfang eingekommen ist, wie wir dies vor- ; ; ; d Teiiritla zum hohlen es eta bena Le fo in Wahrheit | ausgeseßt haben, \o haben wir es in der Hand, andere Mittel B Hu Ggr die erste Lesung. wirb der A ie Witwen und Waisen verhöhnt. Gerecht wäre es, die Kosten für | dafür zu beschaffen. (Zurufe links.) Heute haben wir es nur mit der ei sehr \hlecht beseztem Hause er Antrag auf

Kommissionsberatung gegen die Stimmen der Linken ein\chließ- lih der Nationalliberälen abgelehnt und darauf der Entf in zweiter Lesung ohne Debatte angenommen.

formalen Erledigung der Sache zu tun. Bis zum 1. Januar können wir die Witwen- und Waisenversicherung niht verabschieden. Cs ist im Laufe der Debatte auch das 30 000-Mark-Flugblatt im Ruhrgebiet

die Arbeiterfürsorge niht durch die Kleberei, sondern dur Zuschläge zu den Steuern auf die hohen Einkommen zu decken, wie es nach unserem ursprünglichen Vorschlage kurz vor seinem Tode auch