1939 / 300 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 23 Dec 1939 18:00:01 GMT) scan diff

t R g _ 4 « i i i D Neis; uns Stkaak8amzeïger Nr. 300 vom 22. Dezember 1939. S. 2 8. An Arbeitskräften werden an der Baustelle benötigt: y Bekanntmachung Me * T Jm Einvernehmen mit dem Reichsminister für Volk3s Zahl: Berufsart: Dauer der Beschäftigung: aufflärung und Propaganda wird auf Grund des § 1 der Verordnung des Reichspräsidenten zum Schuß von Volk und Staat vom 28. Februar 1933 bis auf weiteres im Fn4 Ra S i En ed E E Se S eS s M e ea Coieo Coo deo e E oui) c LRDOIDON aae S v s ERNS L E BETDIeL Ung sämtlicher deutschsprahigen Zeitungen und Zeitschristen des t a A E e A E A E O Auslandes mit Ausnahme der rein wissenschastlihen und fachlihen Presseerzeugnisse 4 M0 00:00:009 0:0 00.0.0. Gd A Zement- und Betonarbeiter®) ® o s J P . e.“ . p 0.0.20... .. 9” Se... 0... eo... . verboten. Berlin, den 21. Dezember 1939. daes bede ges E, Mai) „E o vin aa as Q a o P S Ge S E ooooo rooeooe o) | Der Reichsführer h und Chef der Deutschen Polizei ini r Reichsministerium des Fnnern. E Sorigodelèrnte Bauatbele) a E L ade dd z R R ec J: A: MUTlE L C C S E Bail L E Es 0.0 0.0 §9 09 n ooooo... Se... ooooo 0.0 i Bekanntmachung. : j L GA 0E aaa U e Cen A A : Am 1. Januar 1940 wird die bisherige Reichsbankstells y E N in Posen in eine Reichsbankhauptstelle umgewandelt. ._- i D Dex NLaftebabari [Al Alf gden Wege get IVELDEN: ao ab ar o eite ad o o bid Ves odo 6 Coo E Cs e P apo ee déeoe eldes E Daelin, Vaiy 24. Den LaUR Reichsbankdirektorium. ooooooooooo. ooooooooooo ooooooooooo... ooooooooooo... o... 0000.000000.9.059 ee... Krepßshmann. Emde. S E C Ca e S Ce P s C O S I C Es S E O E T A So Cr S NEE E d Pr E S P S M E L EE Bekanntmachung. " C . - . - . A . L & i D ] Î l É 9, Menge der erforderlichen Baustoffe (einschließlih etwa bereits vorhandener Menggn): Reid Lte i 1 AATe A E R S E E R T S G E S R S REIENN B SE u R: E richtet, der die Reichsbanknebenstellen in Bieliß, Königshütte A Menge t Von der Baupolizei auszufüllen | und Sosnowiß (Oberschl.) angegliedert sind. (Stü, t, 48, fm) s Der ‘Geschästsbezirk sowie die Namen und Unterschriften (Stü, t, m?, fm) der Vorstandsbeamten werden durch Aushang in den Ges D Baues Sub Safleiue: schäftsräumen der Reichsbankstelle in Kattowiy bekannt« A C S S S E gemacht werden, Berlin, den 14. Dezember 1939. Aae e e eia Cs E E E Reichsbankdirektorium. E : R E Krebschmann. Emde. SButziegel vder beglei e 1 Ce Berichtigung. Jn der in Nummer 297 des Deutschen Reichsanzeigers B) Naturwerksteine G e Eo E und Preußischen Staatsanzeigers abgedruckten Anordnung E L des Reichsbeaustragten für industrielle Gans muß O E L e i es in der Ueberschrift statt „Anordnung zux Aenderung dex ais ae S oe o Qs ee O L O e d E N G eds CUELEA Anordnung Nx. 20“ vihtig „Nr. 22“ heißen. D) I. Bauholz (Schnittholz: a Senate a O A Bekanntmachung N der Reichsstelle für Lederwirtschaft: E davon Nadel tit e M Ergänzung der Liste der Bezirks-Ledergroßhändler 74 e ee ° vom 2% . f b) für den inneren Ausbau (Tischlerarbeite). ... E Dezember 1939 ' Wehrkreis XVII (Wien). L R A E 1. Alfons Komarek, Wien 11, Große Mohrengasse 6, E 2. Lichtenegger & Co., Wien I1, Größe Mohrengasse #, E 3. H. Neider & O. Winheim, Wien VII, Neustiftgasse 104, E R O O 4. çFulius Varga, Wien II, Ferdinandstr. 5, E 5, Kaxl Vesely & Co., Wien 11, Große Mohrengasse 14. 5) Einschließlich Eisenbieger und Eisenflechter. | Wehrkreis XVII1 (Salzburg). s) z. B. Eisenkonstruktionsarbeiter, Bagger-Lokomotivführer oder Geräteschlosser. Vorläufig nur: 5 L Seine S Glaser, Tischler. 1. Rudolf Brezina, Graz T uteenlai 4 zier sind die Mengen zu vermerken, die auf Nadelschnittholzeink hei Serie A î î È Ö U Se T Tas i ias gen z i f schnittholzeinkaufscheine der Serie A zu beziehen sind. Es gehören dazu folgende 2. Wilhelm Waller, Klagenfurt, Bahnhofstr. 6. Fi Ta: Bretter und Bohlen der Güteklassen TTT—VI, Rohhobler. D ¿che r Lo ; Ki/Lä: Bauware, Schalbretter, 100 vH. hobelfähige Blockware, 100 vH. rauhspundfähige Blockware und Bretter, Bauholzzopf. E Ds E R Fi/Ta/Ki/Lä: Kantholz und Balken, Latten, Kreuzholz (außer Güteklasse 0), Hobelware (insbesondere Hobeldielen), Rauhspund von der Deden. L Grubenschwarten (Brettschwarten), Schwellen. i | 9) Nur auszufüllen, wenn für das Vorhaben ein zusäßlicher Bedarf entsteht, der nicht aus vorhandenen Beständen gedeckt werden kann. | Jn diesem Fall is gleichzeitig der Gesamtbedarf an Vorhalteholz (Nadelschnittholz), unterteilt nah Schal- und Rüstholz, anzugeben. Bekanntmachung. __ | m - U Die am 21. Dezember 1939 ausgegebene Nummer 25A | E Von der Baupolizei auszufüllen des Reichsgeseßblatts, Teil I, enthält: Warenart (Ferti droidet) Verordnung über die Einführung des Hebammengeseßes in ggewnc Menge t der Ostmark. Vom 16. Dezember 1939. S __ Verordnung über die Einführung des Auswanderungsrehts 9. E) I. Stahl und Eisen für Hohbauten: in der Ostmark und im Reichsgau Sudetenland. Vom 17. De | a) Stahl- und Eisenmengen, die in der der Baugenehmigungsbehörde mit zember 1989. Ä ; M E Bauantrag vorzulegenden statishen Berechnung enthalten sein RNeihsfludhtsteute n R Un 4 A über dis ; müssen: S . Vom 18. Dezember 1939. E j S L L Eisenbetonbewehrungen) « - - « «s. eeeeereaeeeee eee P ooo eeee eere eo rere ore ‘.. | e e O zur Bereinheitlichung des Rechts der Vertrags , Stahl für Eisenbetonbewehrungen . « « « « «“« « « E C E de rsiherung. Bom 19. Dezember 1939, s davon E Gaeta o aae E ees V OLE S über Tanzlustbarkeiten im Kriege. Sa ea San Ote ee Dn M BIEINIDEL IOOOE | b) Stahl- 1 eit i M 0 E i E L E S Verordnung über Aenderungen des gewerbegerichtlihen Vev=4 ) E E B A für: fahrens in der Ostmark und des O Ben Veridligena 6 2. Zentrale Heizungs- und Lsiftinasaulägn ; / Z : , ; ¿ j Î j ; A E E ads Nau Sudetenland und in den in die Me MSgaue MLeDebA E 3. Eiserne Türen, Tore, Fenster, eiserne Oberlichte, B Ee E S ad E R M R Pi Werbeanlagen, eiserne Treppen und Leitern, Geländer, Evste Verordnung über die Bestimmung einer besonderen nre gungen S E S E L E 0/0 E S 0E E T EMEERO ooooooooooo M ooooooooo aaa. eo... oe. i 8 è | T 4. Blechdächer, Dachrinnen und Régenabsalltohe s o o e ma o bed boo orts F eor L Ge dees G E fir ape E i 53, K A G B die nach Fertigstellung des Neubaues nicht entfernt A: 00e A fle din Gt bel Bon : 4 dies C A N e ns eo 00000 ce) o... auf unter f 9 6 Av scniit X (a 4 d) indariamétt f L / oe Berlin 96 200. IT. Stahl unD Eisen e Tiefbauten : N Dis Grei M A erlin , den 22, Dezember 1939, 1. Stabstahl!°) (ohne Stahl für Eisenbetonbewehrungen) « « « « .P...eeeereeereer. 1G GINDEIeDIAN 2 TENgen ETDEN Reichsverlagsamt. Dr. i 2. Stahl für Eisenbetonbewehrungen . « « . D N N auf Grund der Prüfung des Bau- 9 S d A da davon Stahlgewebe. « « . «« as O O s L E O C F TU A stoffbedarfs unter Berücksichtigung 3, Formstahl11 S der durch die Zweckbestimmung d. ts stahl“) P E I C E I C I E E n E E N N z : 4. Bleche . . . . . . . . . . . .“ . . . . . . . . .- . . - ., . L Vorhabens be ingten Bauart für M E eo r E E E E C0 0s 900. C erforderlich gehalten. E 6 SPUnd ibe die na Fertigstellung bes Nelibaués nit ente E eat oee V “4 O 2) J Hs werden T E L L N 9 E 0/d 7 2 T O E S / 0 a C ® 7, Oberbaumaterial für Glei8anlagen « «oooooooooo scene reer nent 8, Sonstiger Stahl oder sonstiges Eisen C L O Abschnitt 11 insgesamt : des Baupolizeibeamten.) * FahrpreiSsermäßigung flir die ausländi ; H i ; itt 11 insges i usländischen y O Jm Falle- der Freigabe des angezeigten Vorhabens verpflichte ich mich, dieses mit den festgeseßten Mengen der kontingentierten Baustoffe Besucher der Wiener FrüHßsahrSmefsse 1020,

E j restlos durchzuführen. Jede nachträgliche Aenderung der Bauplanung oder Bauausführung werde ih ebenso wie jede sonsti ä / V Î ( 2 ( 4 ge Veränderung | der vorstehend gemachten Angaben vor Beginn der Bauarbeiten unaufgefordert dem Arbeitsamt anzeigen. Jch bin mir Vau t, daß vorkom 2 rApds, A L in Der V : ] Jch m Versäumnisse als Verstöße gegen die Anzeigepflicht strafrechtlich verfolgt werden. ft D igs

ao 00

E oder R Firmenstempel

sowie

der Steghöhe glei

eo o oe ea o o a o o o n o a a oe e n o nee ¿D papa o op o ap e o ca apo ou o ste dia ait das

rofilstahl in Stäben.

ist und deren Flan

4

ooo aao aao ooo

ooo ooooooooooo aao ao

(Unterschrift des Bauherrn oder der Bauverwaltung,

nicht des Archite

j d V-Stahl von 80 mm Höhe und mehr sowie Belag-Stahl. 18) Breitflanschträger es von ie: abweichende „Träger, deren Flanschbreite Ta s bis unter 300 mm Höhe mindestens chbreite mindestens 300 rum beträgt, bei Formstahl von 300 mm und höher,

ften oder Bauunternehmers)

10) Als Stabstahl ist anzusehen: Rundstahl von 5 mm Durchmesser und stärker in Stäben, Vierkantstahl von 5 mm und stärker in Stäben lachstahl von 10 bis 150 mm Breite und 5 rom Mindeststärke in Stäben, Halbrundstahl, normale und abogtindié Abmessungen in Stäben, echsfantstahl und Achtkantstahl in Stäben, Winkelstahl, gleihschenklig und ungleihschenklig, rundkantig und scharskantig in Stäben, fine f ed und breitfüßig, rundkantig und scharffkantig in Stäben, T- und V-Stahl unter 80 ram H onstiger 11) Als Formstahl is anzusehen: T- un

öhe in Stäben, T-Stahl in Stäben

Wien, 21. Dezember. Für die Wiener Frühjahrsmesse, dke termingemäß vom 10. bis 16. März 1940 (Technische Messe bis 17. März) abgehalten wird, zeigt sich heute bereits lebhaftes Fnteresse in den neutralen Ländern, so daß ein reger Auslandsbesuch zu er warten ist, Wie alljährlich, werden auch diesmal wieder die Staats bahnverwaltungen Belgiens, Bulgariens, Griechenlands, Ftaliens, Jugoslawiens, Lettlands, Litauens, dex Niederlande, des Protekïto= rats, Rumäniens der Schweiz, der Slowakei, Ungarns und der Türkei den Fnhabern eines Auslandsausweises die gewohnte 25 bis 60 % Mh Fahrpreisermäßigung auf den Normaltarif gewähren. Die Deutsche Reichsbahn bewilligt den ausländischen Messebe=-- suchern wiederum 60 % Ermäßigung. Es ist zu erwarten, daß die Direktion der Ostbahn in Krakau für das Gebiet des General- gouvernements für das beseßte Gebiet eine Fahrpreisermäßigung in der Höhe der seinerzeit von der polnishen Staatsverwaltung

bewilligten Fahrpreisevmäßigung gewähren wird,

U

Neïhs- Staatsanzeiger Nr. 300 vom 22. Dezember 1939. S. 3

Marktregelnde Vereinbarungen mit der Wirtschaft der Ostgebiete.

Der Reichswirtshaftsminister hat im Einvernehmen mit

dem Reichskommissar für die Preisbildung an die Reihsgruppe

ndustrie und an die Reichsgruppe Handwerk nachfolgenden Er- ß herausgegeben: :

Zur Sicherung eines geregelten Aufbaus der Wirtschaft der Ostgebiete und ihrer Eingliederung in die großdeutshe Wirt- chast ordnet der Reichswirtschaftsminister im Einvernehmen mit dem Reichskommissar für die Preisbildung für den gemeinsamen Geschäftsbereih an:

1. Marktregelnde Verbände sowie Unternehmen und Betriebe des bisherigen Reichsgebiets bedürfen zu marktregelnden Verein- barungen mit marktregelnden Verbänden mit Unternehmen oder Betrieben der Reichsgaue Danzig-Westpreußen und Posen sowie der Regierungsbezirke Kattowiß und Zichenau des Reichswirt- \haftsministers und, soweit die Zuständigkeit des Reichs- kommissars für die Preisbildung berührt wird, dessen Genehmi- gung. Vereinbarungen der genannten Art, die in der Zeit vom 1. September 1939 bis zum heutigen Tage getroffen worden sind, bedürfen der Bestätigung.

2. Anträge auf Erteilung der Genehmigung oder Bestätigung sind über die Reichsgruppen der Organisation der gewerblichen Wirtschaft: zu leiten.

3, Die Reichsgruppen geben die Anträge mit threr Stellung- nahme an den Reichskommissar für die Preisbildung und an den Reichswirtschaftsminister weiter. Dem an den Reichswirtschafts- minister gerihteten Stück ist je eine weitere Abschrift für jeden der obengenannten Reichsgaue oder Regierungsbezirke, in denen auch nur ein Partner der marktregelnden Vereinbarung seine ge- U Niederlassung hat, beizufügen, damit die Stellungnahme er örtlichen Stellen herbeigeführt werden kann. Der Reichs- kfommissar für die Preisbildung behält sich vor, diese Anträge gegebenenfalls zugleih als Anträge nah der Preisbindungsver- ordnung zu bescheiden.

4. Von jeder zux Vorbereitung marktregelndec Verein- barungen zwishen der Wirtschaft der Ostgebiete und der des übrigen Reichsgebietes stattfindenden Cedlin, die nicht lediglich der Klärung des Tatbestandes dient, ist dem Reichs- fommissar für die Preisbildung und dem Roichswirtschaft3- minister sowie der zuständigen Wirtschaftsgruppe (Reichsinnungs- verband) so rechtzeitig Kenntnis zu geben, daß eine Beteiligung möglich ist. Findet die Verhandlung in. einem der obengenannten Reichsgaue (Regierungsbezirke) statt, so ist der örtliche Reichs- statthalter (Regierungspräsident) Abteilung Wirtschaft gleihfalls zu verständigen. Dasselbe gilt von der Benachrichti- gung des Reichsprotektors in Böhmen und Mähren Abteilung a an falls die Verhandlung im Protektorat stattfinden oll.

Berliner Börse vom 21. Dezember.

Am Donnerstag waren die a A an den Aktienmärkten allgemein etwas lebhafter, und da es [ih fast aus\chließlich um Kauforders handelte, seten sich überwiegend Kurssteigerungen durch. Die Aufwärtsbewegung 1 in erster Linie auf Käufe der Bankenkundschast zurückzuführen, denen sih der Berufshandel mit Leihten A Glinaen anshloß. Die Kursabshläge waxen in ihrem Ausmaß eas völlig unbedeutend.

Von Montanen stiegen Veveinigte Stahlwerke um % und Harpener um ?/ %. Mannesmann und Buderus shwächten sih im leßtgenannten Ausmaß ab. Klöckner büßten 7 % ein. Die

.14 % verloren, . Lahmeyer sogar ?/4 % niedriger lagen,

brigen Werte wurden unverändert notiert bzw. erhielten keine Anafangsnotiz. Am Braunkohlenaktienmarkt war der Grundton ausgesprochen fesi. Zu erwähnen sind Leopoldgrube mit + 56, Deutsche Erdöl mit + 4, Jlse Bergbau mit 1/4 und Rheine- braun mit + 2%. Größere Steigerungen erfuhren ferner Kalîi- werte, von denen Wintershall 1/4, Kalichemie 1% und Salz- detfurth 214 % gewannen. Von hemischen Werten blieben Farben bei einem Umsay von 42000 N.Æ mit 1644 unverändert. Gold- {midt kamen !4 % höher an. Die am Vortage stärker befestigten Elektrowerte vermochten sich nicht immer voll zu behaupten. Siemens lagen 4 % höher, während Lichtkraft und E je

ersor- gungswerte wurden allgemein höher notiert. So Dessauer Gas und EW-Schlesien um je 4, Bekula und HEW um je 1 und Char- lotte Wasser um 4 %. Autowerte besserten ihren Kursstand. BMW und Daimler kamen je ?/ % höher zur Notiz. Maschinen- bauanteile lagen niht ganz einheitlich. Rheinmetall-Borsig ge- wannen 1 und Berliner Maschinen 124, während Schubert & Salzer 134 % verloren. Zu erwähnen sind noch Deutscher Eisen- handel mit + 1, Metallgesellschaft mit + 2%, Zellstoff Waldhof mit + 114, Feldmühle und Allgemeine Lokal und Kraft mit Je + 4%. Stoehr gaben um 1% nah. Deutsche Reichsbank wurden mit 10114 gegen 101% % notiert.

Jm Verlaufe war die Tendenz ausgesprochen freundlich. Ver- einigte erreichten einen Stand von 1094 und Farben einen solchen von 1644. Siemens besserten um 1%, Westdeutsche Kaufhof zogen um 14 % an. Sonst betrugen die Veränderungen gegen- über dem Anfang ungefähr 4 bis 4 %. Von den erst später notierten Papieren sind vor allem Mansfeld zu nennen, die bei Repartierung zum Kassakurs um 5 % höher bewertet wurden. Ferner konnten sich Conti-Gummi und Elektrische Lieferungen um je 2%, Süddeutsche Zucker bei Zuteilung zur Kassanotig um 3 % erhöhen.

Gegen Ende des Verkehrs konnten die Kurse meist noch an- ziehen. So schlossen Farben mit 1644, Vereinigte Stahl mit 1004 und Accumulatoren mit 235. Metallgesell\chaft erhöhten ihren Stand auf 12334. Andererseits gingen Stoehr um 1% auf 103 zurück.

Jm Kassaverkehr hatten Banken unetinheitlihe Kursentwick- lung. U, a. verloren Deutsch-Asiaten 8 A. Hyp.-Banken lagen hingegen bis um 14 % fester. Die zu Einheitskursen gehandelten Jndustrieaktien wurden z. T. um 2!/2 bis 83% Höher notiert. Tuch Aachen und Petereit gewannen bei Repartierung je 3%, während Riebeck Montan 3 % einbüßten.

Steuergutscheine I waren meist unverändert. L i gewannen allerdings je 24 Pfg. Steuergut’cheine II büßten mit Ausnahme des behaupteten August je 76 %% ein.

Die Reichsaltbesißanleihe notierte \{chliezlich unv, 1384. Die Gemeindeumschuldung stellte sich um 2% % niedriger auf 94%. Am Kassarentenmarkte zeigte si weiterhin starker Bedarf für Hyp.-Pfandbriefe. Auch Liqu.-Pfandbriefe waren 3. T, be- achtet, Kommunalobligationen lagen rubig. Stadtanleihen hatten stilles Geschäft. Provinzanleihen waren behauptet. Alt- besizemissionen konnten si z. T. bis um 14 % bessern. Von den stetig veranlagten Staats- und Länderanleihen notierten 29er Hessen 954 nach 99,60. Reichsanleihen wichen nur vereinzelt eine Kleinigkeit vom Vortagsstande ab. Fndustrieobligationen hatten freundlihen Grundton. Farbenbonds befestigten sich

Um 1%,

Der Privatdiskont war mit 2% % unverändert.

Am Geldmarkt waren die Blankotagesgeldsäße mit 26 bis 234 % unverändert. :

Bei der amtlichen Berliner Devisennotierung war der Gul- den von 182,45 auf 132,35 abgeschwächt.

Wirtschaft des Auslandes.

Ausweise ausländischer ITotenbanken.

London, 20. Dezember, (D. N. B.) Wochenausweis der Vank von England vom 20. Dezember 1939 (in Klammern Bu- und Abnahme im Vergleih zux Vorwoche) in 1000 Pfund Sterling: Jm Umlauf befindliche Noten 552340 (Zun. 7220), hinterlegte Noten 27880 (Abn. 7220), andere Regierungssicher- heiten der Emissionsabteilung 565 250 (unverändert), andere Sicher- heiten der Emissionsabteilung 3070 (unverändert), Silbermünzen- bestand der Emissionsabteilung 660 (unverändert), Goldmünzen- und Barrenbestand dex Emissionsabteilung 220 (unverändert), Depositen der Regierung 34 500 (Abn. 11 300), andere Depositen: Banken 114850 (Zun. 27 110), Private 40380 (Abn. 280), Regierungssicherheiten 145 230 (Zun. 19 120), andere Sicherheiten, Wechsel und Vorschüsse 5450 (Zun. 70), Wertpapiere 28 020 ( un. 3590), Gold- und Silberbestand der Bankabteilung 1030

bn. 40). Verhältnis dex Reserven zu den Passiven 15,23 gegen 20,76 9/0.

Die Rohstoffpreise im Ausland im Kriegsjahr 1939 im Vergleich zu 1914.

Der starke Preisanstieg, der im Ausland durch den Kriegs- ausbruch an den Märkten der Nahrungsmittel und industriellen Rohstoffe ausgelöst worden ist, hat die Erinnerung an die ge- waltige Hausse der Warenpreise während des Weltkeieges 1914/18 wieder wahgerufen. Das Statistishe Reichsamt stellt im neuen Heft von „Wirtschaft und Statistik“ die einshneidende Entwicklung der Großhandelspreise vor 25 Jahren noch einmal in. thren wesentlichen Baen kurz dar, um sie mit dex Gegenwart zu ver- gleichen. Der Vergleich der Preisentwicklung in den beiden Kriegs-

ce eigt, daß die Aae im ganzen gegenwärtig er eblich \chärfer als 1914 ist. Am Weltmarkt sind zwar die Preise der Nahrungsmittel seit August 1939 meist weniger als

in den entsprehenden Monaten von 1914 gestiegen; dagegen haben die Preise der Rohstoffe sich durchweg viel stärker als da- mals E So ergeben ih gz, B, für die ersten drei Kriegs8-

monate folgende Veränderungen der Preise: 1939 1914

Baumwolle . a x u «#9 8 -+ 11,0 % 28,9 % N -+ 48,4 % + 10,0 % Rohseide E L -+ 49,4 % 19,8 % E C 200 9 + 3,4 % Rindshäute . L Kautschuk A O 20,7 % Kupfer L S0 S O0 B C C R Bo =— 11,1 % Bir Ca A 4,7 %

R C ae O0 16,3 %

Das gleiche Bild bietet die Entwicklung des Gesamtniveaus

der Großhandelspreise an den Binnenmärkten des Auslands; Es betrug die Veränderung:

i 1939 1938 in Großbritannien « ¿ann + 24,9 % + 6,4 % in Schweden C L N 8,9 % in Norwegen . nun + 19,4% + 14,7 % in Dänemal ¿b 26,79 + 4,0 % in den Ver. Staaten von Amerika + 83,5 % + 0,2 % Mm A 7 + 10,4 % + 1,2%

Lediglih in Deutschland sind die Preise 1939 seit Kriegs-- ausbruch im gangen unverändert geblieben, während sie 1914 nah drei Monaten Krieg bereits um mehr als 22 % gestiegen waren.

Als Ursache dex unterschiedlichen Preft8entwicklung in den Kriegsjahren 1914 und 1939 wird hauptsächlich die erhebliche Ver- chärsung des Wirtschaftskrieges angeführt. Die Transport» [chwierigkeiten infolge dex Blockade der Westmächte und der deut- schen Gegenmaßnahmen geben den Fei gegenwärtig einen starken Auftrieb, obgleich die weltwirtschastliche Versorgungslage an sich günstiger als 1914 ist. So waren z. B. Mitte 1939 die sihtbaren Weltvorräte an Weizen um 162 %, an Tee um 101 %, an Baumwolle um 133 % und an Zinn um 41 % größer als vor Ausbruch des Weltkrieges.

Scharfer Rückgang des britischen Außenhandels in den beiden ersten Kriegs8monaten.

Großbritanniens Wirtschaftskrieg ist zwar im wesentlichen auf die Unterbindung des deutshen Außenhandels gerichtet, aber tats sächlich hat die Blockade im ersten Kriegsmonat wentger Deutsch- land, als vielmehr die neutralen Länder Europas und in noch größerem Maße Großbritannien selbst betroffen, Nach Mittei- lung des Statistischen Reich8amts in „Wirtschaft und Statistik“ ging der Einfuhrwert in den neutralen Ländern Europas 1n Reichsmark von August zu September um 30,6 %, der Aus- fuhrwert um 31,7 % zurück. Und in Großbritannien selbst sank gleichzeitig die Einfuhr um 46,2 % und die Ausfuhr um 46,6 %.

Allerdings zeigen die Septemberzahlen nur die Lage zu Kriegsanfang. Der Außenhandel wurde zunächst durch eine Art Schockwirkung der Kriegserklärung in gewissem Umfang gelähmt. Es ist deshalb niht verwunderlich, daß nah dem Septemberein- bruch im Oktober in Großbritannien, wie übrigens auch in den meisten anderen Ländern, Ein- und Ausfuhr wieder etwas zu- genommen haben. Hinzu kam, daß der Oktoberhandel im ganzen auch unter einem E L ETiE Auftrieb stand. Mit dieser Zu- nahme ist indessen in Großbritannien keineswegs ein Ausgleich für den Rückgang im September erfolgt. Die Einfuhr in den beiden ersten Kriegsmonaten ist im ganzen um 39,5 % kleiner als das Ergebnis in der gleichen Zeit des Vorjahres, Noch beträcht- licher ist der Rückgang der Ausfuhr. Diese liegt in den Monaten September/Oktober 1939 um 51,7% unter dem Vorjahrsstand. Nicht ganz so groß war der MALGONN des britishen Außenhandels in Landeswährung, wobei jedoch zu bedenken ist, daß der Kurs des englischen Pfundes gegenüber dem Vorjahr um 16,5 % gesunken ist. Tatsächlih dürfte der Mengenrückgang des britischen Außen- handels noch erheblih größer sein, als in den Rei Ee zum Ausdruck kommt, weil die Weltmaxrktpreise gleichzeitig erheb- lih gestiegen sind. Die. Fndexziffer der Weltmarktpreise erhöhte sih in dieser Zeit auf Grund von Preisen in Reichsmark um 18,4 %, auf Grund von Preisen in englishen Pfunden um 42,3 %.

Gründung einer slowakischen Ein- und Ausfuhr- gesellschaft. 21. Dezember. Unter der Firmenbezeihnung Dovus“ AG. wurde die beveits vor längerem angekündigte “ras its Ein- und Ausfu anae egründet, Wie der Slovak“ bemerkt, ist es Ziel der Gesellschaft, den slowakishen Außenhandel zu zentralisieren, wobei“ seinerzeit der Warenaus- taush mit den Staaten des Südostens als besonderes Aufgaben-

Pre N

ebiet der neuen Gesellschaft bezeihnet wurde, Das Aktien- apital beträgt 4 Mill. Ks. Jn der Gründungs-HV. wurde Jng.

Klinovsky zum Vorsizer des Verwaltungsrates bestellt, währe als Vertrauensmann des stark beteiligten Staates Dr, Vyskouzil vom Wirtschaftsministerium fungiert.“

Fortseßung auf der nächsten Seite.

L E I s

April: und Mai -

(Die Preise verstehen fich ab

- erer

Notierungen der Kommission des Berliner Meta

Originalhüttenalumtnium,

99 9/6 in Blöden

desgl. in Walz- oder 99 0

C /o 0 4 60/0 Neinnickel, 98—99 9/ Antimon-Negulus «

STETON F:

Lieferung und Bezahlung): 04 0 0.0 133 R Drakhtharren L) . . . o . 137 7 L M:

Feinsilber .

Fn Verlinsfestgestellt Auszahlung, auslän

Telegraphische Auszahlung.

slbörsenvorstandes

vom 22. Dezember 1939.

Lager in Deutshland für prompte

für 100 kg 4

wont

e Notierungen und telegraphische dische Geldsorten und Banknoten

Aegypten(Alexandrien und Kairo) . . - « Afghanistan (Kabul). Argentinien (Buenos Me) « eite! hie Australien (Sidney) Belgien (Brüssel u. Antwerpen) « - - « Brasilien (Nio de San n Brit. Indien (Bom- bay-Calcutta) « « « Bulgarien (Sofia) . Dänemark (Kopenhg.) England (London). Estland (Neval/Talinn) . Finnland (Helsingf.) Frankreih (Paris). . Griechenland (Athen) Holland (Amsterdam und Notterdam). . Fran (Teheran) . . « Fsland (Neykjavik) . Ftalien (Nom und Máäiland) s Fapan (Tokio u. Kobe) Jugoslawien (Bel- grad und Zagreb). Kanada (Montreal). Lettland (Dia) «s Litauen (Kowno/Kau- nas) Luremburg (Luxem-

P e es Norwegen (Oslo) .. Portugal (Lissabon). Rumänien (Bukarest) Schweden(Stockholm

und Göteborg) « . Schweiz (Zürich,

Basel und Bern). Slowakei (Preßburg) Spanien (Madrid und

Barcelona) ©« « « - Südafrik. Union (Pre-

toria, Johannesbg.) Türkei (Iftanbul) . . Ungarn (Budapest) . Uruguay (Montevid.) Nerein. Staaten von

Amerika (New York)

1 ägvvt. Pfd. 100 Afghani

1 Pav.-Pef. 1 austr. Pfd.

100 Belga 1 Milreis

100 Nupien 100 Leva 100 Kronen

1 engl. Pfund

100 estn. Kr. 100 finnl. M. 100 Fres. 100 Drachm.

100 Gulden 100 Nials 100 isl. Kr.

100 Lire 1 Yen

100 Dinar 1 kfanad. Doll. 100 Lats

100 Litas 100 lux. Fr. 1 neuseel. Pf. 100 Kronen 100 Escudo 100 Lei

100 Kronen

100 Franken 100 Kronen

100 Peseten

1 südafr. Pf. 1 türk. Pfund 100 Pengó 1 Goldpeso

1 Dollar

Für den innerdeutshen Verre chnungsverkehr gelten folgende Kurse

England, Aegypten, Südafrik.

Fan é s

Australien, Neuseeland « « «

Maat e S

Ausländische Geldsorten und Banknoten.

Sovereigns. « .+ . + 20 Francs-Stücke Gold-Dolla1s « « « « Aegyptische 2-0‘... ee 1000—5 Dollar. .

2 und 1 Dollar. Argentinische. « » « + Australishe « «« + - Belgishe . „oa oa Brasilianische . « « « Brit.-Indische e... Bulgari|che « « « e - An E e n Englische: große « « « 1 £ u. darunter Estnishe ...«+.« Finnische 2.4.4. 4. Französische . »«-« olländisWé „os « « talienische: große . 10 Lire u. darunter Fugoslawische: große 100 Dina av Kanadische « « « « Lettländische . . ... Litauishe : große 100 Litas u, darunt, Luxemburgishe . Norwegische . . Numänische: 1000 Lei und neue 600 Lei unter 500 Lei... Schwedische . „.«, Schweizer: große 100 Frs, u, darunt, Se Sûüdafr. Union » « « Türkische 0009. Ungarische «ogau oi

Union .

99. Dezember | 21. Dezember Geld Brie! | Geld Brief 18,73 18,77 | 18,78 18,77 3,663 0,567] 0,563 0,56? 4150 41,58 | 41,44 41,52 0,130 0,132] 0,130 0,132 347 3,053| 3,047 3,053 48'065 48/15 | 48,05 48,15 62,44 62,56 | 6244 62,56 5/045 b05b| 5,045 5,055 2353 92,357] 2,353 2,357 132,22 132,48 [132,22 132,48 1498 1430 | 1428 14,30 38'31 3839 | 38,31 838,39 1309 13,11 | 13,09 13,11 0'583 0585| 0/583 0/585 5,694 5,706] 5,694 5,706 4875 48,85 | 48,75 48,85 4194 42,02 | 41,94 42,02 10,375 10,395| 10,36 10,38 5659 856,71 | 56,59 56,71 9091 9,109] 9/091 9,109 5999 59,41 | 59,99 59,41 55,86 56,98 | 55,86 55,98 8'591 8,609] 859k 8,609 95,61 25,67 | 25,61 25,67 1978 1,982 1,978 1,982 0,919 0,921] 0,919 0,921 9491 2,495] 2,491 2,495

Geld Brief

9.74 9,76

514 5 526

7'792 7/808

ael O8 73/17 T 1B 2/152

Notiz für | 1 Stódck 1 ägypt. Pfd.

1 Dollar

1 Dollar

1 Pavy.-Peso 1 austr. Pfd. 100 Belga

1 Milreis 100 Rupien 100 Leya

100 Kronen 1 engl. Pfund

.| 1 engl. Pfund

100 estn. Kr. 100 finnl. M. 100 Frs.

100 Gulden 100 Lire

100 Lire

100 Dinar 100 Dinar

1 fanad. Doll. 100 Lats

, | 100 Litas

as Litas lux. Fr. 100 Kronen

100 Lei

100 Lei

100 Kronen 100 Frs.

100 Frs.

100 Peseten

1 südafr., Pfd. 1 türf, Pfund

100 Pengò

S

22. Dezember | 21. Dezember Geld Brief | Geld Brief 20,38 20,46 | 20,38 20,46 1616 1622 | 16,16 16/22 4185 4205| 4/185 4/205 848 852 | 848 853 964 9266| 2,64 2,66 264 286 | 264 2,66 052 054 | 052 054 634 636 | 634 6,36 41/44 4160 | 41/40 41/56 0'085 0095| 0/085 90,095 6687 6713 | 66/87 6713 4795 48,15 | 47,95 48,15 948 952 | 948 952 948 952 | 948 952 470 4831| 4,790 «81 (79 4811-479 L81 132/09 132/61 |132/09 132/61 13,07 13,13 | 13,07 183,13 5,63 667 | 5,63 6,67 199 201 | 1/999 2/01 41,70 41,86 | 41,70 41,86 1036 10/40 | 10,35 10,39 56/49 5671 | 56,49 5671 59,18 59,42 | 59,18 5942 55/81 56,03 | 5581 56/03 55,81 66,03 | 56/81 5603 848 8,52 | 8,48 8,59 186 1186| 184 L886