1923 / 93 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

annehme, daß die Gründe derpolizeilichen Beschlagnahme der Näume nit olitischer Natur, sondern sicherheitspolizeilicher oder feuecpolizeilier tatur gewesen seien. Es wäre undankbar, daß ein Re1ichstagsabgeord- neter, wenn er in einem solchen beschlagnahmten Lokal arbeitete, aus diesem Umstand das Recht herleiten dürfte, mit Erfolg zu verlangen, die Beschlagnahme aufzuheben. Es handle sih aiso um eine ver- waltungspolizeilihe Verfü ung, die sih gegen eine verbotene Partei gerichtet habe und zu Recht estehe -—— Abg. Dr. Kahl (D. Vp.) widersprah diesen usführungen, es ese verhindert werden, einen Reichsta sabgeordneten aus politishen Gründen in seiner parla- mentarishen Tätigkeit dur< polizeiliche Maßnahmen beeinträchtigen u können. Redner unterstüßte den Anirag der Abgg. v. Graefe, ulle unb Henning auf Aufhebung der Beschlagnahme. Die Polens reibeii müsse unter allen Umständen gewahrt bleiben. Abg. Dittmann (Soz.) [rie Bestimmungen des Melepes zum Schuye der Nepublik an, die das Vorgehen der preußishen Regierung reht- fertigten. Es frage sich sehr, ob die Deutschvölkishe Freiheitspartei eine rein politische artei jei oder nit eine militarish-politische heimorganisation unter dem Mantel einer politishen Partei. Solche Vereinigungen verstießen gegen das Gesey zum Schuße der Republik. _ Im weiteren Verlauf seiner Ausführungen verwies Redner g die zahlreichen Verfolgungen, die ohne Rückstcht auf Jm- munität Abgeocdnete der Linken und au<h des Zentrums in der Kaiserzeit zu erleiden gehabt hätten. Es sei venvunderli, daß sich gerade jeßt die Abgeordneten der Rechten so stark für die parlamen- tarishe Immunität, die in diesem Fall ja gar nit bedroht sei, ein- seßten. Abg. Graf West arp (D. Nat.) war der Ansicht, daß das Vorgehen der Polizei einen angen Eingriff in die Im- munität der Abgeordnetentätigkeit darstelle und daß der MNeichsta dagegen einshreiten müsse. Abg. Dr. Bell (Zentr.) betonte, das der Ausshuß keiner Partei zuliebe und keiner Partei zu- leide die Frage zu behandeln habe. Nedner kam zu dem Grgebnis, daß solange der Staatsgerihtshof zum Schuße der Republik no< nicht endgültig euae en habe die Polizei niht nur beretigt, sondern au verpflichtet war, die Näume der bon der Preußischen egierung, verbotenen Deutschvölkischen Frei- heitspartei zu [{ließen. Vas sei um so mehr der Fall, als die voll- ziehenden Polueiorgane niht einmal alle Räume beschlagnahmt hâtten, fondern aus Nüsicht auf die parlamentarishe Jmmunität den drei Reichstagsabgeordneten s fünf Näume für ihre Tätigkeit belassen hätten. Abg. Dr. Spahn (Zentr.) wies darauf hin, daß

i j raefe sei, da au< ihm eine Reihe von Zimmern beshlagnahmt worden sei. us er sei in seiner Tätigkeit als NReichstagsabgeordneter dadur beeinträchtigt worden, indem er infolgedessen seine Bibliothek in einen ungeheizten Wohnraum hôätte verlegen msen, wo sie im Winter für ihn unbenußbar sei. Er verwies den Abgeordneten Graefe auf die

. Entscheidung des Staatsgerichtshoss. Sollte dort zu ungunsten des Abgeordneten Graefe entschieden werden so bliebe es dem Reichstag immer noch vorbehalten, dur< den Neichstagspräsidenten auf den Preußischen Minister des Innern einzuwirken, daß den Abgeordneten v. Graefe, Wulle und Henning uneingeshränkte Möglichkeit geboten werde, ihre Mandatstätigkeit auszuüben. Der Vorstbßende des Aus- usses, Abgeordneter Dr. Warmuth (D. Nat.), gab alsdann von einem Schreiben des Meichstagspräsidenten Löbe an den Ausschuß Kenntnis, in dem mitgeteilt, daß am 17. April, Nachmittags, Kriminalbeamte in amtliher Cigenschaft im Bureau der Deutsch- völkischen Freiheitspartei im NReichstagsgebäude den Abgeordneten v. Graefe aure hätten. Der Neichstagspräsident habe darauf dem Berliner Polizeipräsidenten mitgeteilt, daß er dies für nan halte, und er habe darauf aufmerksam gemacht, daß das Betreten des Reichstags dur<h Kriminalbeamte ohne seine Kenntnis und Genehmigung nicht mehr stattfinden Male —— M der Abstimmung wurde der Antrag der Abgeordneten v. Graefe, Wulle und Henning gegen die Stimmen der Deutschnationalen und der Deutschen Volks- partei abgelehnt. Es verbleibt also bei der polizeilihen Beschlag- nahme der Näume.

_— Jm Beamtenauss<huß des Reichstags wurde gestern der Entwurf eines Geseyes über die Anpassung von Dienstgeldstrafen an den Geldwert beraten. Alle Parteien einigten sich mit der Regierung dahin, die im Entwurf vorgeschlagenen Säye sämtli<h um 50 Prozent herabzuseßen. Der Ausschuß \nahm ferner eine von allen Parteien eingebrachte Ent- s<ließung an, die og um Vorlage eines Geseßentwurfs zu ersuchen, dur< den die Bezüge eines Beamten während eines

Disziplinarverfahrens der Geldentwertung angepaßt werden.

er ein Leidensgefährte des Abgeordneten

_Der Finanzpolitishe Auss<huß des Reihs- wirtschafts8rats beschäftigte sih gestern aus Anlaß eines Antrags der Arbeitgeberabteilung mit den Steuer- exklärungen innerhalb der Besazungs8zone. Laut Bericht des Nachrichtenbüros des Vereins deutscher Zeitungs- verleger gab der Vertreter des Reichsfinanzmini- steriums eingehend Auskunft über die getroffenen Maßnahmen, und der Ausschuß erklärte sih mit großer Mehrheit mit diesen ein- verstanden. Der L beschäftigte sih ferner mit dem Ent- wurf eines Geseßes zur Aenderung der Geseße über den Ein- {tkttt der Freistaaten ürtiemberg, Bayern und Baden in die „Biersteuergemeinshaft“ und dem Entwurf eines B iersteuergeseßzes. Ter zur Beratung eingejeßte Arbeitsauss{<uß hat dem erstgenannten Entwurf ohne Abänderung zugestimmt. Zu dem zweiten Entwurf wurden Ab- anderungen vorgeshlagen. Bezüglih der Höhe und Spannung der Ste uersäve entschied fh der Ansshuß für die Bei- behaltung des im Rer vorgesehenen Staffelverhältnisses, be- schloß jedo<, in Anbetra t der inzwishen eingerretenen Geld- enùwertung und der aus diesem runde erfolgten Bierpreis- erhöhungen die im Entwurf vorgesehenen Säße zu verdoppeln. Weiterhin wurde auf Verlangen des gesamten Gewerbes einer Verschiebung der Stamm»ürzehöchstgrenzen für die verschiedenen Biere zugestimmt. Zur Besriedigung einer besonders starken Nachfrage soll die Stammwürzegrenze für Einfachbier von 5% Prozent auf 7 Prozent, für Vollbier von 13 Prozent auf 14 Prozent, für Schankbier auf 9 bis 10 Prozent heraufgeseßt werden, Das Gutachten des Arbeitsausshusses wurde en bloc mit allen gegen eine Stimme angenommen. U Abstimmung N Feroen N S E gr „Die rbeitgeber-

ELITETEr Der ruppe (Handwerk) im Vorläufigen Reichswirtschaftsrat erbeben dagegen Widersprad, daß e Steuergeseßen den Neuen des kleinen und mittleren Gewerbe- standes zu wenig Rehnung getragen und dadur<h der Existenz- kampf des selbständigen gewerblichen Mittelstandes immer mehr ers<wert wird. Das sei au<h insbesondere wieder beim vor- liegenden Entwurf eines L E ITIELes der Fall. Aus diesem Grunde könnten die Vertreter der rbeitgeber im Handwerk diesem Geseßzentwurf nicht zustimmen.“

Der Auss<uß des Reich8wirtshaftsrats für dwirtshaft und Ernährung hâftigte sih in der strigen Sipung mit der Gestaltung der Preise für Sti>- toffdünger. Arbeitgebervertreter der Landwir ft stellten den Antrag, die Reich83regierung solle veranlassen, daß der vom T eliat ermäßigte Preis für die Zeit vom 12. Februar dieses Jahres S denjenigen Abnehmern zugute komme, die nah dem 12. Februar tidstoffpreisermäßigung erhielten. Die Antvag- teller, insbesondere Vertreter der landwirtshaftlihen Genossen- chaften, führten zur Begründung aus, daß die Genossenschaften, ie sfih zur Sicherung der regelmäßigen Versorgung mit Sti stoff- dünger Lager gehalten hätten, dur< die Preisermäßigung in Ver- lust geraten seien. Eine völlige Absaßsto>ung sei bei ihnen ein- getreten, da ihre Mitglieder, zumal der Getreidepreis erheblih gegangen ist, den Stidfosf iht mehr abnehmen. Die ge- adenen Vertreter des S us ats stellten dem die Mae Lage der Industrie gegenüber, die gleihfalls unter der saßz- (ocn aber au< unter der Ruhrrevierbejseßzung leidet. Die Fn- ustrie könne einen Verlust, wie ihn der Antrag der Landwirte haft mit brächte, und ‘der von einem Sachverständigen auf rund 20 bis 25 Milliarden geshäßt wurde, niht tragen. Man TWnune es ihr au< niht zumuten, da dieser ‘Verlust durch die FÆ-

some Wirtschaftspolitik verursa<ht sei. Der Vertreter des teihS8ministeriums für Ernährung und Landwirtschaft legte die von der ¿.2gierung in der L verjolgte Politik dar und spra sih unter Bestätigung der Darlegungen der Stikstoffindu ‘rie gegen den Antrag der Landwirtschaft aus. Der Antrag wurde nach längerer Erörterung mit zehn gegen zwei (Arbeitgeber der Landivirtschaît) Stimmen abgelehnt. Ein zweiter nrn of Frabtermäßigung für Kalk wurde ent- sprehenv der Stellungnahme des Verkehrsausschusses der Regierung als Wèatertial uberwiejen.

Hande! und Gewerbe. Berlin, den 21. April 1923. Telegrapvhi!cbe Auszahliuna.

21. April 20. April

Geld Brief Geld Brief 10174,50 10225,50 9975,00 10025,00

9486,22 9533,78 9251,81 9298,19 1491,26 1498,74 1463,83 1471,17 4648.39 4671,65 4588,50 4611,50 4912,68 4937,32 4802,96 4827,04

6957,96 6992,44 6307,93 6842,07 731,16 734,84 698,25 701,759 1286,77 1293,23 1254,85 1261,15 12094687 121553,13 111870250 119297,50 2998487 26115,13 } 2548612 25613,88 1725,67 1734,33 1680,78 1689,22 4748 10 4771,90 4588,50 4611,59 4024,91 4045,09 3885,26 3904,74 12269,29 12330,75 2892,75 2907,25 2668,31 2681,69 37,05 37,29

39,784 39,96 793,01 796,99 758,10 761,90

Amsterd.-Rotterd. Buenos Aires (Papierpeso) . Frage! u. Antw. Ghrifstiania Kopenhagen Sto>holm und Gothenburg . lfingfors… Italien . . EOOA. p Gh New York Ges Sa SHDIEH. s 6 6-6 Spaniea .…..- Japan Nio de Janeiro . Wien R A S S rag . : ter A (Agram u. Bel- Ra na 4 Kr. = 1Dinar Budapest C A Konstantinopel. .

266,33

5,13 196,50

267,67

5,17 197,50

259,36

4,98 191,52

256,64

9,02 192,48

E

Ausländishe Banknoten

Amerikanische Banknoten 1000—s Doll. . S 2 und 1 Doll Belgische

Bulgarische Dänis s Englische

Loe Französische olländiiche S ie ugoslawi Norwegische Oesterreichische

Rumänische

Schwedische Schweizer Spani\che L G A Tschecho-slow. Staatsnot., neue (100 Kr. u. darüb.)

Hf ä UNLET A E A 86,00 790,00 Ungarishe Banknoten . . .. 4,58 4,62

Die Notiz „Telegraphishe Auszahlung® sowie ,Banknoteu® ver- steht sich für je 1 Gulden, Franken, Krone, Finnländishe Mark, Lire, Mos Lei, Pfund Sterling, Dollar, Peso, Yen und Milreis und ür je 100 ösfterreihishe Kronen.

vom 21. April.

Geld Brie e « 26134,50 26265, « 2613450 2626550 e 150620 1513,80 203,45 204,55 4987,50 5012,50 121096,50 121703,50 121096,50 121703 50 733,15 736,85 1755,60 1764/40 10199,40 10250,60 1286,75 1293,25 265,30 266,70 4738,10 4761,90 36,55 36,75

127,65 128,35 12465 125,35 7032,35 7067,65 4783,00 4807,00 4049,89 4070,15 U 792,00

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(1 Dinar = 4 Kr.) neue (1000-500 000 &r.) neue (10 u. 100 Ke.) « 500 u. 1000 Lei.

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Nah der Wochenübersiht der NeiGsbhank v 15. April 1923 betrugen (in Klammern =+ und a Vergleich wit

der Vorwoche): Ï . 1923 1922 1921 die Aktiva: in 1000 .4 in 1000 .4 in 1000 .4 Metallbestand®) . 11 697 642 1018 758 1 0399 788

(+ 2566 343) 259) darunterGold*®®) 1 004 830 ( 999 86 1 091 Bos Reichs- und Dar- |

atis (A

(unverändert) L)(— 4) 1 239 227 239 4291 536 23 143 827 lehns a s@egaffen (— 61 280 627) 688 211)((+ 202713 Noten anderer

221 343 7 867 2 017 Banken . y (+

(—+ 42 159) 2122 409 Wechsel u. Sche>ds | 2586 547 766 2378 174 ) itedids 267 984)

18tontierle 149 182 551

(+ 163 365 906) l i 5 440 994 849 anes C 082 7 107 C 8430 79) Lombardforde- 86 309 44 207)|(

6412 634

rungen. .. . .(-+ 3460562) f. Effekten 232 638 2 666)|(

1 425 737 A 344 222) sonstige Aktiven . 11 060 520 271 928)|(— die Passiva: | N

556 290 913

(— 16 546 493) Grundkapital .. Reservefonds . . .

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59 252 063 (+2 092 935)

13 224 3 860) 217 368 760)

9 211 887 120 625)

180 000 180 000 (unverändert) | (unverändert) erinn) | Gnverladan) | (ume

nveränder unverän unverändert 5 837 964 907 134 063 613 ( 68 736 1e (+ 213 851 925)|(+ 2 226 364) (— 499 051)

180 000 (unverändert) 127 264

umlaufende Noten

sonstige tägli< fällige Verbind- lichkeiten : a) Neihs- und | Staatsgut- A b) Privatgut- { Haben a sonstige Passiva .

424 782 789 7 995 314 (+ 13721 826)|(+ 1 998 974)

2 729 777 338 22 779 046 (—+ 453 034 637)|((-+ 282932 681) 849 985 825 3118 967 3483 277 (+ 93 410 407)((— 1371 033) (— 317 026)

®) Bestand an kursfähigem deutsben Gelde und an Gold in Barren

oder ausländis<hen Münzen, das Kilogramm Feingold zu 2784 4

bere<net. zwar: Goldkassenbestand 820 378 000 (— 19 500),

*) und Golddepot (unbelastet) bei ausländishen Zentralnotenbanken

184 452 000 (+- 19 500).

20 436 489 (+ 2986514

Die Generalversammlung der Fahrzeu fabrik ° dorf A-G, Düs)el dorf, in der 98 Ufiióake Su 15 668 Stimmen vertreten waren, bes{<loß 50 an die Uftionäre zu verteilen (i. V. 25), 7 138 509 4 auf Grund tüd, Maschinen und

Mobilien abzuschreiben, 880 000 .4 der Sonderrüdlage und 2000 dem Angestellten - und Arbeiterunterstügungsfonds vadükres

415 509 4 werden dem Au!sichtórat vergütet und 1 789 55 neue Rechnung vorgetragen. Der Aufsichtsrat und Ge 4 qug ermächtigt, die Kapitalerhöhung um 25 000 ad wurts 45000000 #4 Stammaktien und 5000000 .4 N A R aktien mit ahtprozentiger Vorzugsdividende und „ugs Stimmiecht bei Bedarf durchzuführen Dee alten Aftione. fahem im Verhältnis von 1:1 junge Aktien nicht über 500 of, Te erbalten Nah dem Ge)chäftsberiht der Mashine a Grigzner, Aftiengesellsc<atkt, Durlach, für 1Qdril das abgelauïene Jahr der Gesellschaft weit über ihre Leisty 22 hat teit hinaus für alle Abteilungen starke Beichäftigung- anbas cht 98fäh je der Umfay fowohl hinfihtlih der Menge als auch der Betra und is ordentlich gestiegen, wozu insbesondere das Auslands g el außer wesentlich beigetragen hat. Der zur Erreichung der : daft leistungsfähigfeit erforderlihe Ausbau des Werks ist im vergg, 0 Jahre wiederum bedeutend gefördert worden. Nach Abzu Ges Fingenen „und vertragémäßigen Vergütungen für Aufsichtsrat, Ditektion Beamte beträgt der Reingewinn laut Gewinn- und Verlustkont un das Jahr 1922 120 316 260 .4 zuzüglih Vortrag aus 1991 für! 1023941 .#. Beantragt wird, denselben wie folgt zu vert bo 50 Goldpfennige Dividende auf 9 000 000.4 Stammaktien = j pon für die Aftie (1 Goldmark = 3000 Papiermark) 13 500 009 4 6 bH auf eingezahlte 250 000 .4 Vorzugsaktien 15 000 „4 1 get weisung auf Beamtenunterftüßungs- und Rubegehaltskonto 12 000009 Ueberweisung auf Konto für Arbeiterwohlfahrtszwe>e 18 000000 f Ueberweisung auf Konto für Errichtung einer Kleinkinderbewahransi h, 10 000 000 .4, Ueberweisung auf Werkerhaltungskonto für Neubaute / und Neueinrichtungen 60 000 000 .4, der Rest von 7825 201 ¿l neue Rehnung vorzutragen. auf In der am 19. d. M. abgehaltenen Aufsihtsratssizung de Sc<hlesishenBergwerks-undHütten- A-G, Beuthe D. S., wurde laut Meldung des ,„W. T.-B.“ beschlossen, der für den 16. Maï in Ausficht genommenen Generalverfammlung vot \hlagen, an die Aftionâre für das Geschäftsjahr 1922 cui u faßungsmäßigen Vordividende von 4 vH (Papiermark) eine Dividend von 0,04 vH in Goldmark (1 Goldmark = 5000 Papiermark) au zushütten. Ferner foll der Generalverfammlung die Er h ¿hu n des Aktienkapitals um 15 Millionen Mark auf 40 000 $60 ¿ vorgeschlagen werden. Ein Teilbetrag der jungen Aktien soll den Aktionären angeboten werden. In der Generalversammlung der Holz- und Bay, Industrie Ernst Hildebrandt A. G, Maldeuten- «” der Jahres

Königsberg, wurde laut Meldung des „W. T. B ß genehmigt und, dem Vorschlage der Verwaltung entsprechend,

ab)<lu die Verteilung von 200 vH auf die Stammaktien und 6 vH quf d Vorzugsaktien nah Abschreibungen von 4 960 174 4 festgeseßt. Der geseßlichen Rücklage werden 2353 963 .4 zugeführt, fo daß diese nunmehr 5 000 000 4 beträgt. Dem Werkerbaltungskonto find 10 000 000 Æ#, der Werkarbeitnehmerunterstüßungsfasse und der Beamtenunterstüzungskasse je 1 000 000 zugeschrieben worden. Die Generalversammlung bes<hloß ferner die Ex, höhung des Grundkapitals von jeßt 4 5500 000 u Á 2 250 000 dur< Ausgabe von nom. .4 2000000 Stammaktien mit Dividendenberehtigung ab 1. Januar 1923 und nom. .4 25000 zu 110 vH rückzahlbare Vorzugsaktien mit se<sfachem Stimturecht, Die Stammaktien werden von einem unter Führung der Deutsche Bank, Filiale Königsberg, stebenden Konsortium mit der Verpflichtung übernommen, hiervon „41 000 000 den alten Aktionären derartig an- zubieten, daß auf fünf alte Aktien eine neue Aktie zum Kurse vo 2000 vH zuzügli<h Schlußscheinstempel und Bezugsörechtsteuerpaus< bezogen werden fann. Die restlihen .4 1000 000 Stammaktien follen von dem Konsortium besimöglih verwertet werden; mehr als 4/7 von dem Erlss fließen der Gesellschatt zu.

Die Generalversammlung der Maschinenfabrik Ger- mania vorm. J. S. Schwalbe & Sohn, Chemnig, beschloß die Auss{<üttung einer sofort zahlbaren Dividende von 50% auf die alten und 25% auf die jungen Aktien für das Gesc{äfts- jahr 1922. Den vorgeschlagenen Saßzungsänderungen im Gesellschafts» vertrage wurde ebenso wie der Erhöhung des Grund- kapitals von 18000000 4 auf 42000 000 4 zugestimm

Der Verbraucherpreis für geröfteten Kaffee wird laut Meldung des „W. T. B.“ vom 20. d. M. vom Vere der Kaffee-Großröster und -Händler, Sig Hamburg, offiziell mik 13 500—16 400 .4 für } Kilo je na< Qualität notiert.

Berlin, 20. April. (W. T. B.) Großhandelspreise in Berlin im. Verkehr mit dem Einzelhaudel, offiziell festgestellt dur<h den Landesverband Berlin und Brandew burg des Reichsverbands des Deutschen Nahrungsmittelgroßhaudelt G. V, Berlin. Die Preise verstehen sih für +4 kg ab Lage Berlin. Gerstienflo>den, lofe —,— bis —,— 4, Gersiengraupet Iofe 975,00—1100,00 .4, Gerftengrüge, lofe 975,00—1050,00 .4, Hafer floden, lote 1080,00—1150,00 .4, Hafergrüge, lose 1100,00—1150,00.4

fermebl, lose —,— #, Kartoffelstärkemehl 650,00—850,00 r Maisflocken, 1ose —,— bis —,— H, Reh 900,00—950,00 Mèaismehl 895,00—925,00 .4, Maispuder, lose 1100,00—1150,00 Makkaroni, lose 2150,00—2300,00 .#, Schnittnudeln, lose 1445,00 bis 1550,00 4, Reis —,— bis —,— #, Burmareis 1080,00 bis 1125,00 4, Nai, Tafelreis 1175,00—1505,00 4, grober Lrud) reis 898,00— 950,00 .4, Reismehl, lofe 950,00—970,00 .4, eis grieß, lofe 960,00— 990,00 .4, Ringäptel, amerik. 3889,00—4039,00 4 getr. Aprikosen, cal. 7185,00—10358,00 .4*, getr. Birnen, cal. 4563,00 bis 6436,00 4, getr. Fir siche, cal. 4963,00—5937,00 4, getr. Pflaumen 1696,00—1888,00 #*, Korinthen 4507,00 bil 4786,00 .4, Rosinen, fiup. carab., 1922 er Ernte 2226,00—3927,00 4, Sultaninen in Kisten, 1922 er Ernte 4631,00—6273,00 4, Mandeln bittere 4128,00— 4202,00 .4, Mandeln, süße 6563,00—8407,00 R Kaneel 8442,00—9489,00 .4*, Kümmel 10556,00—10966,00 fhwarzer Pfeffer 4569,00— 4639,00 .4, Teffer 5895.00 bis 6070,00 4, Kaffee prime roh, je nah Zoll 10000,00—11006,00 Kaffee superior 9465,00--10000.00 „(, Röstkaffee, minimal 10000,00 bis 16000,00 .4, Ersagmishung 20 % Kaffee 2750,00 .4, Nöstroggen 950,00 bis —,— A, östgerste 900,00 bis —,— 4, Bohnen, weiße 1000,00—1200,00 4, Weizenmehl 975,00—1075,00 .4, Speisecrbien 1025,00—1200,00 Æ, Weizengrieß 1085,00—1175,00 „&. Linen 1400,00—1650,00 4, Purelard 4450,00—4500,00 .4, Bratenihmalz 4450,00—4500,00 4, Sped, getalzen, fett 4200,00—4250.10 Corned bee} 12/6 1bs per Kiste 195000 00— 200000,00 „6, Marmelade 920,00—2830,00 .4, Kunsthonig 1110,00—1325,00 6. Aus]ancézudteh raffiniert —,— bis —,— 4, Tee in Kisten 15500—23500 4.

®) Bessere Sorten über Notiz. :

rere ere E

Wollversteigerung am 19. April 1923 in Hans nover. In der sechsten diesjährigen Versieigerung des Wo

verwertungsverbandes deutsher Landwirtschaftskammern, abgedaltei von der Deutschen Wollgesellshaft, wurden 4000 Ztr. angeboten, wels in lebhafter Stimmung Käufer jauden. Man bezahlte :

Kilogramm M Avon brifgewa/

ohne Srpeten t 35 000

Beste A/AA-Wollen . . . . . 1200 000—1 400 000 zus Gute med>lenburgishe Merino- 000 A-Wollen e «+ « « 1000 000—1 300000 bis zu 60 Auegewahsene A/B-Wollen . «» 1 000 000—1 100 000 A B-Wollen . 900 000—1 000 000 27700

Kreuzungs-C-Wollen . . . . . 700 000— 900 000

Einige ganz herv «Wollen brachten noh höhen Pren (s 1600 a6 E E A L lin, Freitä niere nächsten Versteigerungen finden statt: Berlin, 516 den 4. Mai, Güstrow, Dee den 21. Juni B fereitad den 29. Juni, Berlin, Freitag, den 13. Juli, Le oer tein Sreitag en A. August ; Anmeldungen an Mi ente Nollew , Berli . 11, en, dorf 4330 und 8251. Ce:

(Weitere Nachrichten über Handel u. Gewerbe {. i. d. Zweiten Beilage)

R

[lung jengeste am 19. April 1923:

a

Nichtamtliches. (Forisebung aus der Ersten Beilage.)

Handelt und Gewer: Ee für Kohle, Koks und Briketts p

Anzahl der Wagen

Muberevier |

dit E 0 4 Z9 h pestellt . jn mri: _*)

jufert z Pa y dn des Herrn Neichsverkehrsminisiers sollen ) h o biet bis auf weiteres nicht mehr veröffentlicht

i bom

id

; ftrölvikuptetnotleruug der Vereinigung t L feftrolvtkupfernotiz stellte ih laut Berliner Meldun April auf 9914 4 für 1 kg (am 19. April au

deu 7. B.° am 20. E für 1 kg).

(artosfélpreise der Notieru

station: weiße 1900 1800

d je Zentner a

erlin, 20. April: étettin, 20. April: Magdeburg,

19. April :; - (rjurt, 19. April: Zresla u, 19. Aprik:

2300 1700

öln a. Rh, 17. Aprik: Keine Kartoffelnotierung. /

ce der Federal Reserveba

vom 13. April 1923:

1$=

'=8 0,238 216293815 1 1L=

M. = Ft. Fr. 3,550

M. = Nélg. Fr. 4,107 1 Fr. Fr. = j j = Bélg. Fr. 4, : 18 Fr. = P-M. 1234,043

M, = Port. CEGöcudos 9,190

j = P-M. 5068,432 1 Ura,

vom 14. April 1923: e

N =# 0,238 216 293 818 18=

M. = Fr. Fr. 3,571

N, = Belg. Fr. 4,136 j, M, = Port. Escudos 5,190: M, = P-M. 5068,432

Lira,

z feinmiiiionen del Deuts édaftsrats. Erzeugerpreije Tür Speijekartosteln pitidaf tra b Verlade

Kartoffeln

2000—2200. 2000—2200 2300—2500

1£= P.-M. 99 025,532,

r. Fr. = P 4 la. Fr. =* P.-M. 1225,532 E =2 P.-M. 1059,574 E

R Oberschlesisches Revier 2 296

2 266

rote

gelbfleisch.

2200

1900 2 2100

1800

2300

/ 2600 1700 |

nk, New York,

M. ‘21 276,596 „M. 99 134,043 r. = P.-M. 1427,660

it. = P.-M. 1061,702

P.-M. 21 276,596 „M. 1419.149

ta l u p e Ln Ia E REE N B ¿7 T Fa

Ls

lntersuhungêsa

E T E i Aufgebote, Berlust- u. Fundsachen, Zustellungen u. dergl. Verfäufe,- Verpachtungen, Verdingungen 2.

Verlosung 2c. von Wertpapieren

{mmanditgesellschaften auf Aktien, Aktiengesellschaften

und Deutsche Kolonialgesell schaften.

Zweite Beilage

Berlin, Sonnabend, den 21. April

Berichte von auswärtigen Devisen- und Wertpapierme>rkien.

Devisen. Köln, 20. April. (W. L. B.) Amtliche Devisenkurse - Holland

10 244,32 G. 10295,68 B., Frankreich 1745,62 G., 1754.38 B. Belgien 1488,76 &.. 1496,24 B.. Amerika 26 024,78 G., 26 155.22 B,,

Gnglanè 120996,75G., 121 603,29 B., Schweiz 4698,22 G., 4721,78 B.

Jtalien 1261,84 S., 1268,16 B., Dänemark 4887,75 G., 4912,29 B., Norwegen 4588,60 G. 471150 B. Schweden 6872,78 G. 6907,22 B, Spanien 3930,15 G.,, 3949,85 B.,, Prag 768,08 G, L B., Budapest 5,114 G., 5,135 B. Wien (neue) 36,73 G., 36,77 B. /

Danzig, 20. April. (W. T. B.) Noten: Amerikanische 24 937,50 rep. G., 25 062,50 B., Polnische 53,984 G., 54,264 B. Telegraphische Auszahlungen: London'116 707,90 rep. G., 117 292,90 B., Holland 9775,50 rep. G., 9824,50 B., « Paris 1645,87 G., 1654,13 B., Pojen 53,984 G., 54,265 B. Warschau 54,61 G., 54,89 B.

Wien, 20. ApriL iW. L. B.) Notierungen der Devisen- j¿entrale: Amsterdam 27 800,00 G., Berlin 2,85 G. Kopen- bagen 13 485,00 G.,, London 330 700,00 G., Paris 4734,00 G, Zürich 12 900,00 G, Marknoten 2,70 G., Lirenoten 3472,50 G., Sugoslawishe Noten 704,00 G, Tscheho - Slowakishe Noten 2102,00 G., Polnische Noten 1,28 G, Dollar 70 725,090 G. Ungarische Noten 13,50 G.,, Schwedische Noten 18 650,00 G. ,

Prag, 20. April. (W. £. B.) WMNouerunaen der VDevisen- zentrale (Durch) chuittsfkurse): Amsterdam 1348,00, Berlin 14,00, Christiania 615,50, - Kopenhagen 650,00, Stockholm 913,00, Zürich 611,00, London 159,590, New York 34,40, Wien 4,75, Marknoten 13/4, ‘Polnishe Noten 6,90, Paris 228,00, Bei den Kursen handelt es si jeweilig um 100 Einheiten der betreffenden Währung. Eine Ausnahme bilden Berlin, Dun und Polnische Noten, die m 10 000 Einheiten, und New York; und London, die in einer Einheit der betreffenden Währung notiert werden. Ä

London, 20. April. (W. T. B.) Devisenkurse. Paris 70,12}, Belgien 81,10, Schweiz 25,65, Holland 11,883, New York 4,65,92, : Spanien 30,36, Italien 93,81, Deutschland 122 500.00, Wien 327 500, Bukarest 985,00. i : 0

Ppar1s, 20. April. (W. T. B.) Devisenkurse. Deutschland 0,06, Bukarest 7,05 Prag 45,00 Wien 22,00, Amerika 15,00, Belgien 86,40, England 69,81}. Holland 586,00, Jtalien 74,40, Schweiz 272,00, Spanien 229,75, Stockholm 401,75.

Amsterdam, 20. April. (W. T. B.) Devitenkurse. London 11,883, Berlin 0,00,994, Paris 17,05, Sei 46,374, Wien 0,0036, Kopenhagen 48,30, Stockholm 68,39, Chêistiania 45,85, New York 255,00, Brüssel 14,72}. Madrid 39,15,- Italien 12,674, Budapest ——, Prag 7,97}—7,624, Helsingfots 7,00—7,15. ; üri<h 20. April. (W.T. B.) Depisenkurse. Wies 0,00,774, Prag 16,41, Holland 215,75, New York 5,9504, London 25,65, Paris 36,724, ‘Italien 27,324, Brüssel 31,80, Kopen- hagen 104,00, Sto>holm 147,00, Christiania 98,75, . Madrid 84,50,

Buenos Aires 201,00, Budapest.0,12, Bukarest —,—, Agram —,—, |

Warschau 0,01,25, Belgrad 555,00, ;

Kopenhagen, 20. April. (W. T. B.) Devijenkurse. “London 24,64, New York 5,30.50, Hamburg 0,92,25, Paris 35,50, Antwerpen 30,70, Zürich 96,35, Rom —,—, Amsterdam 207,85, ‘Stockholm 141,90, Christiania 95,10, Helsingfors 14,75, Prag 15,85.

12 0v0, Sloman Salpeter 80 000.

Berlin 0,02,21,.

„Deutschen NeichSanzeiger und Preußischen Staatsanzeiger

L. 93.

1923

25,05, Brüftel 21,90, sc<weiz. Pläys 17,40, Berlin 0,01,60, Paris 25,05, Brüfse , schweiz. 68,10, Kaheivai 146,70, Kopenhagen 70,754 Christiania 67,10, Washington 3,74,00, Helsingfors 10,40, Rom —,—, Prag 11,35.

Ghristiania, 20. April. (W. T. B.) Devijenkurze. ondos 25,98, Hamburg 0,02,25, Paris 37,25, New Yort 5,98, Amsterdam 218,75, Zürih 101,25, Helsingfors 15,50, Antwerven 32.295. Sto>“ holm 148,25, Kopenhagen 105,75, Nom —,—, Prag 16,75.

(W. T. B.) Silber 32!/z, Silber auf

Stockholm, 20. April

London, 20. April.

Lieferung 31/16. Wertpapiere. x

Hambut# g, 20. April. (W. T. B.) (Schlußkurse.) Brasilbank 195 000 B., Commerz- u. Privatbanf 15 500, Vereinsbank 9100, Lübe>— Büchen 38 000, Schantungbahn 9000, Deutsch-Austral. 95 000, Hants burg- Amerika - Paketfahrt 56 650, Hamburg - Südamerika 166 000, Norddeuticher Lioyd 32 750, Vereinigte Elbschiffahrt 33 799, Calmon Aibest 18 650, Harburg - Wiener Gummi 33 500, Öttensen Gijen 22 290, Alsen Zement —,—, Anglo Guano 110 000, Ver> Guano 71 000, Dynamit Nobel 36 750, Holstenbrauerei 35 000, Neu Guinea 35 000 B, Otavi Minen 285 000. Freiverk ehr. Kaoko

Frankfurta. V, 20. April. (W. T. B.) Oesterr. Kredit 18 800,00, Badische Anilin 33 000,00, Chem. Griesheim 28 400,00, Höchster Farbwerke 28 500,00, Holzverkohlungs - Jndustrie Konstanz 22 000, Deutsche Gold- u. Silberscheideanstalt 36 500,00, Adlerwerke Kleyer 12 000,00, Hilpert Armatureu 14 000,00, Pofkorny u. Wittes find 9800,00, Aschaffenburg Zellstoff 66 500,00, Phil. Holzmann 10 600,00, Wayß u. Freytag 17 500,00, Lothringer Zement 14 000, A Waghäujel 18 700,00, 3 %/% Mexikanische - Silbers anleihe —,—. : :

Wien, 20. April. (W. T. B.) Türkische Loje 450 000, Mats rente 800, Februarrente 1480 Oesterreihishe Krönenrente 610, Oesterr. Goldrente 15 950, Ungarishe Goldrente —,—, Ungarische Kronenrente. 7900, Anglobank 209 500. Wiener Bankverein 131 000,. Oesterreichische Kreditanstalt 153 000, Ungarische Kreditbank 530 00 : Länderbank, junge 312 000, Oesterreichish - Ungarische Nationalbauk 308 000, Wiener Unionbank 196 000, Ferdinand Itordbahn, 13 200 000, Lloyd Triestina —,—, Oesterreichihe Staatsbahn -1 080.000, Süd- bahn 186 100, Südbahnprioritäten 970 000, Siemens Schudert 64 950, Alpine Montan 639 500, Poldihütte 890 000, Prager : Cijen 2 075 000 Rima Murany 320 000, Waffenjabrik 64 000. Brüxer Kohlen 2 250 000, Salgo - Kohlen 1.870 000, Veitscher 23 100 000,-- Daimler 31 500, Skoda-Werke 905 000, - Leykani-Josessthal 238 000, Galizia 11 300 000. L F, : : V

London, 19. April. (W. T. B.) 4 9% fundierte Kriegsanleibe 91,25, 5.9% Kriegsanleibe 103g, 4 9% Siegesanleihe 94,50. | Lond on, 20. April. (W. T. B.) Privatdiskont 2,00. L

Amsterdam, 20. April. (W. T. B.) 29 9% - Niederländische Staatsanleihe von 1918 91/9, 3. 9% Niederländische - Staatss anleihe 659/19, 3 9% Deutsche Reichsanleihe Januar - Juli - Coupon 1/1, Königlih Niederländ. Petroleuin 398,50, Holland - Amerikas ' Linie H at Topeta E 68. P E A Southern Pacific —,—, Southern Railway 39,00,

naconda 104,00, United ‘States Steel Corp.

, ,

Pacific 145 50,

| Öffentlicher Anzeiger.

Anzeige:ivreis für den Naum ‘einer 5 gespaltenen Einheitszeile 1400 .4

1091/6. -— Matt.

6. erbs- und ietlbaltagelunes haften. : 7. Niederlassung 1. von Nechtsanwältén.

8. Unfall» und Invaliditäts- x. Versicherung. 9, Bankausweise. 10. Verschiedene Bekanntmachungen.

11. Privatanzeigen. : a

Ua“ Vefriftete Anzeigen müssen d r e i Tage vor dem Einrückungstermin bei der Geschäftsstelle eingegangen fein. “WA

E Alle zur Veröffeutlichung im Reichs- und Staatsanzeiger jv, im Zentral-Handelsregister bestimmten Druckaufträge müssen iftig völlig dru>reif eingereiht werdenz es muß ans den mustripten felbst auch ersichtlich sein, welche Worte durch Sperr- u oder Fettdru>k hervorgehoben werden sollen. Schriftleitung )Geschäftsftelle lehnen jede Verautwortung für die auf Verschulden t Auftraggeber beruhenden Unrichtigkeiten oder Unvollständigkeiten

4 Yanuskrivts ab. “Wg :

e H P ;-

| lutersuchungssachen,

1899 zu Hagelloc, Geftreite der

5 in Ludwigsburg i > wird für fahnen- v erflart.

14, April 923. Anfégeriéft Ludwigsburg. mtsrichter.

du am 19. Ap

drstraftfahrer RiFgrd Hans, 3. Komp. ische Kraftfahrkbteilung, geboren

f vid fie fab ati

p, T a ücht ärt.

Vinster i, Westf.„/den 18. April 1923.

h Das Anstsgericht.

b :

(2 unker Erwin Schneider von der

«Abt, 2 Stettin ift für fahnenflüchtig

Ie worden. “ettin, den 13. Aþril 1923.

Staatsanzfaltschaft.

) Aufgebote, Ber-

„eund Fundsachen, Witellungen u. dergl.

1908] j Aufgebot.

he, Deutsche Bank Jin Berlin W. 8 in guigebot der ablsandengekommenen

fe 6, 2271 und 4204 der Chemischen uf Aktien (udrm. E. Schering)

Der Inhaber der A géfordert, spätestens in vember 19283, Vo vor dem unterzeichnet ir. 111, anberaum vorzulegen, widri erflärung der' U

83. Fr. 958. 23.

u Colltéret (Frankrei Nord), vertreten du Justizrat Eggeling in das Aufgebot von

für Bergbai und Nr. 22 297 und

2, die verwitwete prez zu Auby (Frankr Nord), vertreten dur Justizrat Eggeling i Aufgebot von fünf Nr. 4672, 4808,

4103, 6075, 62 und 47 580 der 100

genannten

4. Geo

anwalt O. S., das

M beantragt.

aktien. Nr. 3

nden wird auf- | Tal ittags 10 Uhr, Gericht, Neue Friedrßsiräße 13/14, /3. Sto>, Zimmer Aufgebotstermin

seine Rechte anzume]den und die Urkunden

1. der HonoraryrofXsor Dantel Vital Departement du den Rechtsanwalt Beuthen, O. S. Prioritätsstamm- aktien der Schlesisheq Aktiengesellschaft Zinkhüttenbetrieb 30 673] über je 100 Taler. au Augustin Des-

den Rechtsanwalt uthen, O. S, das ioritätéftammäáfktien , 5125, 18 688 und von neun Stammaktien Nr. 4101, 4102, 10 193, 10 725, 19 128 bengenannten Gefellschaft

über je er.

3. Emile V|nlaer in Lille das Aufgebot der Prioritätstammaftie Nr. 37 727 und der Stamm>ktie Nr. 19135 der oben- sellschaft über je 300 4. Despinoy zu Haubourdin (Frankreih)| vertreten dur< den Rechts- Justizrat Eggeling zu Beuthen, fgebot s vier Stamm-

95 S2,

40 207 der obenge [9329]

über je 100 Taler. j

5. der Geistliche Lefradc zu Fougueruil (Pas-de:Calais), vertreten\dur< den Nechts- anwalt Justizrat Eggeling in Beuthen, O. S.. das Aufgebot Fer Stanmaktie Nr. 36 440 der obengenannten Gesellschaft über 100 Taker.

6. der Landmann Gustav Wafflart zu Esquerchin . (Nord), vegireten dur< den Rechtéanwalt Justizrät Eggeling in Beuthen, O. S., das Mufgebot von zwei Stammaktien Nr. 27/737 und 28 785 der obengenannten Geseßs<aft über je 100

r aufgebotenen Aktien werden aufgefordett, ibre Necbte pätestens in dem auf den /10., Dezember 1923, Vormittags 1A Uhr, vor dem unter- zeichneten Geridffe, Zimmer 23, des Zivil- gerihtsgebäudeFim Stadtyark anberaumten Aufgebotstermiste anzumelden und die Ur- funden vorzulfgen, widrigenfalls deren Kraftloserklärußg erfolgen wird. Amtsgerit Beuthen, O. S... den 11. April (923. 12 F. 16/22.

[8847] Aufgebot. Die Reichseisenbähgdirektion in . Han- nover hat das Aufgebod\der angeblich ver- brannten Aftien Nr. 10 und 2047 über je 1000 4 der C. Emann, Aktien- gefells<haft, Kupfer- u. Méssingwerke nebst den dazugehörigen Genußscheinen Nr. 10 bis 20 ‘und den Erneuepungsscheinen be- antragt. Der Inhaber Urkunden wird aufgefordert, spätestens/ in dem auf den 14.November 192}{ Mittags 11 Uhr, vor dem unterzeihngfen t, Zimmer 170, anberaumten /Mufgebotstermin feine Nechte anzumelde> und die Urkunde vor- zulegen, widrigeyfalls die Krafiloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Duisburg, Fen 13. April 1923.

gericht.

ahlungssperre \ binsi@tlih des Dn Ea - Anteils{heins Nr. 352 B s oren ai: ta Amtsgericht Ber C, L 9 den 1244. 23. [9336]

Zahlungësperre 7 Februar 1920 über E S) Anleih> Nr. 9879 877 über 500 4 ift aufgehoßen.

Es Mun 154,

Amtsgericht Berlin- ARLOS 18 T [9335] | {G

9330]

‘Die Inhab Die ÎInhaber [9331]

èr. 840.

[9332]

Vereinigte

[8846]

Departement du

spätestens

Aufge erstatten.

[8812]

41819 und d

Abhandeu A. E. G.-Aktien Nr. 180 050, 292 248 u. merzbank-Afktien N C Berlin, den 20. |. 1923. (Wp. 169/23.) Der Polizeipräsident.

Abhanden geko H 5000 A.-G. für} Bauausführungen- Akt. Nr. 15 847, 8, 16.156 und Mant Dampfer-Akt. Nr. {0 Verlin, den Der Polizeipräfident. Abt. LY. E.-D.

Abhanden gebommen: acific AblieferungssFein zu 9 St>. Lit. B

Bertin, den 20. (1923. (Wp. 167/23.) Der Polizeipräsid

Abhanden geko

Nrn. 12 860/68 u. 47 228/30,

Berlin. den 20. Der Polizeipräfident. Abt. 1V. E.-D.

Der Maurer Bruno 6. Oktober 1860 in Nürf in Böhmen, is verscholle t 14. April 1903 feine Wohqung in Nieder- hermersdorf verlasjen, sei Nachricht vou ihm, auf A Amalie Emma Ahwust, Chemnitz-Gablenz, Oitstf. das Aufgebot des V Todeserklärung angeordFmet. \{ollene wird aufgefor

1923, Vorm. 11/ Uhr, anberaumten Aufgebotstermine z er für tot erflärt./ W Leben oder Tod des Verschollenen zu geben ents wird aufgefordert, spätestens im

otstermin fdem Gericht Anzeige zu

Amtsgericht Ch

Die Chefrau des Dlejnicz>. Sofie geb. Mittelgasse 43, hat ollenen, am 11.

Kutscher Iohann Carl Güstav Jeschke; zulegt wohnhaft in Casfse | erklären. Der bezeichnete B aufgefordert, sih späteste 1: dem den 4. Januar 19247 Vormitta 9 Uhr, vor dem unter <neten Gericht, Zimmer Nr. 51 des tjéfen Erdge!chofses, anberaumten Aufgebot#äermin zu melden, widrigenfalis die Todéserklärung - erfoigen wird. An alle, lche Auskunft über Leben oder Tod /des Verschollenen zu erteilen vermögen, /ergeht die ret L spätestens im Aufftebotstermine dem Gerich| Anzeige zu macfn.

Caffel, den L. -April 1923. Das Atatsgericht. Abt. 3.

elommen: „S 7000 686, 220 662/65, 2400 Löbecter Com- 17 712/13 == 2/1200.

Abt. N. E.-D.

«dani c

3, 21497, 19 852, zu „M 1000 Swhles.

4. 23. (Wp. 168/23.)

GUEA ar ER

[8848] Aufgebot. : Der Geschäftsführer Kikchtges in Trabens Trarba< als Bevollmächgter der Frau Gottfried E ir. m E S i at beantragt, den ver enen inr Abteilung IV. CG.-D. Jeter Jung aus Belg, gxb. daselbst am . April 1894, zuleßt woßnhaft in Belg, für tot zu erflären. Der shezeichnete Ver- \{ollene wird autgefordent, „fh spätestens in dem auf den 26. September 1923, Vormittaas 10 Uhr,f vor dem unters zeichneten Gericht anbergumten Aufgebots« termin zu melden, widrenfalls die Todess . An alle, weis oder Tod des Vers schollenen zu erteiley! vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotss termin dem Gericft Anzeige zu machen. Traben-TrarKach, den 4. April 1923, Amftsgericht.

Canada-

men : A 12 000,— Märki Tuchfabrik-Aktien,

1923. (Wp. 166/23.)

lwust, geb. am n, Bezirk Mies Gr hat am

m tehlt jede rag seiner Frau . Neumann, in

185 11, wird | [8352]

Der Eisenbahnschaffner D biewsfi in Remscheid wie seine Ehefrau Anna Biczkowski und/ seine Kinder Anna,

ollenen zwe>8

rt, ih fofort und in dem r 29. Oktober melden, sonst wird Wer Auskunft über l J

Der Pfandschein der i Nr. 1425 übèr

s

500 M ift dur A Gta

/ pril 1923.

nit, .18. April Amtsgericht. Aufgebot. : <lossers Stanislaus zu>owski, in Cassel, eamte den ver- ärz 1872 geborenen.

1923.

[8814]

Das auf den Nanien; des Karl Günther aus Gröbers unter 26. Juli 1917 ausgestellte: Testamentsvoll- stre>erzeugnis für -den-Erbteil, der der