1923 / 107 p. 8 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Schulen im beseßten Gebiet getan hat, habe i< im Auss{huß ein- gehend dargelegt.

Zum Schluß no< ein Wort über die Personalpolitik. Die Frage der Personalpolitik meines Ministeriums ist wiederholt be- handelt worden. Sie ist einmal in einer großen Plenarsißung be handelt worden, dann im Ausshuß und ist ießt durh Herrn Abg. König und Herrn Abg. Hoff erneut berührt worden. Jch weise zunächst den Ansprüchen gegenüber, die von Herrn Abg. König geltend gema<t worden sind, darauf hin, daß Sqchulaufsichtsbeamte und Vertrauen der Elternshaft zwei Größen sind, die gzu- fammengefaßt werden müssen, und daß es unendli<h s{wierig ift, einen Mann, der etwa die augenbli>li< bestehenden Verhältnisse in unserem Schulwesen bekämpft, der ein aus- gesprohener Gegner der Konsessiousshule ist, in solche Kreise als Sculaufsichtsbeamten hineinzubringen, in denen nur konfe|sionelle Sqhulen sind. (Sehr rih<tig!) Er mag mit no< so großer Dbjek- tHvität seines Amtes zu walten si< bemühen, es wird nur zu leicht ein starkes Mißtrauen der Elternschaft, der Erziehungsberechtigten zurü>bleiben. Da ste>t eine Schwierigkeit, und dieser Schwierigkeit muß Nechnung getragen werden. Es hat au< das hohe Haus durch die Annahme des Antrages Porsh die Berechtigung dieses Stand- punktes anerkannt. Ih hoffe, daß si< bei Auswahl sozialistischer Lehrer, wenn wir erst cinmal über die augenbli>lichen Schwierig- Feiten des Reichs\hulgeseßes hinweg sind, cine größere Bewegungs- freiheit von selbst einstellt, als sie jeßt mögli ist. Haben wir eine größere Zahl weltlißher Schulen, wie sie dur< die Verfassung und das Neichsschulgeseß geschaffen werden sollen, dann wird es au ohne >wierigkeit mögli sein, tüchtige sozialistishe Lhrer, die nah ißrein Programm und ihrer Ueberzeugung Anhänger der weltlichen Sqhule find, als Schulaufsichtsbeamte in größerem Umfange ein- zulegen.

f. “Ic gebe zu, daß ihre Zahl bisher gering ist. Aber meine Be- reitwilligkeit bekunden do wohl die von mir vollzogenen Er- nennungen* (Zuruf links) i< verstehe ni<t, Herr Kollege König, weshalb mein Verhalten verfassungswidrig ist (Wiederholter Zuruf links) aber wenn auf den Willen der Erziehungsberehtigten in der Verfassung der starke Nachdru>k gelegt wird und die Er- ziehungsberechtigten verlangen, daß ihrem Willen Genüge ges<hehe, so muß darauf Rücksicht genommen werden. Wir haben uns ja do< im N16s<huß darüber unterhalten, ob es mögli<h ist sagen wir bei- iviel2weise in rein fatholishe Kreise sozialistishe Kreis\hulbeamte bineinzubringen. SJI< glaube, daß der Wille der Erziehungs- berechtigten Jhre Forderung zum Scheitern bringen wird, bis das Neich8geseß die Verhältnisse ordnet. (Zuruf links: „Aber in die evan- gclischen Kreise. *) Es gibt neben den katholis<hen au<h rein evangelis<he Kreise, ausgeprägt konfessionelle Kreise, in .denen wir bis zu 96 und 97 vH Anhänger der konfessionellen Schule haben. Auch hier haben wir dieselben Schwierigkeiten. Hierfür müssen Sie Verständnis aufbringen. E

I halte es für meine Pflicht, auf einen einzelnen Fall no<h furz einzugehen. I< habe im Aus\<hnß bereits darauf hingewiesen: Wenn man Einzelfällen nachgeht, zerflaitern gewöhnli die Beschuldi- gungen. És handelt si< bei diesem Fall, den der Herr Abg. König hier im Plenum vorgebracht hat, um die Nichternennung etnes NRegierungsrats zum Oberregierungs8rat. (Fs ift schwierig, über diese Sache 31 svrecen, da sie nit nur eine Nngelegeuheit ves Kultusministers, sondern au<h des Jinenministers ist, und da es guter Brauch ist, über sol<he Dinge, solange sie si im Stadium der Erwägung befinden, zu \{hweigen. Aber da der Fall sowohl im Ausshuß wie au< hier im Plenum berührt worden ift, darf i< wohl darauf eingehen.

S8 handelt si< um einen Regierungsrat, der 1878 geboren ift, 1920 Negierungsrat geworden ist, also no< nicht drei Jahre Re- gierungsrat ist und vorher ein Jahr Hilfsreferent im Ministerium gewesen ist. Dieser Herr gehört nah seinem Dienstalter und Lebens- alter zu den jüngsten Negierungsräten bei uns in Preußen. (Hört, hört! re<ts.) Er hat erst eine etwa vierjährige Verwaltungsprarxis im Staatsdienst hinter si<. Das is das erste. Dazu kommt, daß die beiden Spezialkollegen, deren Vorgeseßter er in diesem Falle sein würde, ni<t nur an Lebenéalter und Dienstalter ihm bei weitem über- Tegen sind, sondern au<h das muß mit allem Freimut gesagt werden, na<hdem der Fall hier zur Besprehung gelangt ist zweifellos eine viel gründlichere und wissenschaftlichere Durchbildung und eine viel reihere Erfahrung in ver- antwortungsvollen Stellen des Staatsdienstes haben als dieser junge Beamte. (Hört, hört! re<ts Zuruf des Abg. König (Swinemünde) Ich glaube, Herr Abg. König, daß wir diese Interna der Ver- waltung vor diesem hohen Hause vorläufig nicht bespre<hen wollen, da die Frage no< nicht entschieden ist. Es ist bisher niht üblich gewesen, über Angelegenheiten, die zwischen dem einen und anderen Ministerium in der Schwebe sind, hier vor dem Hause zu sprechen. (Zuruf des Abg. König - Swinemünde.) Herr Abg. König, Sie fönnen von mir die Kenntnis nicht haben, daß ih mich geweigert habe. (Sehr gut! ünd Heiterkeit re<ts.) Der Herr, der hier zum Oberregierungsrat befördert werden sollte, hat beide Lehrerprüfungen abgelegt, hat die Mittelshullehrer- und die Refktorprüfung gema<t nihts dagegen einzuwenden und ist Rektor geworden. (Zuruf links.) Der andere Regierungsrat dieser Behörde hat seine Rektorprüfung abgelegt, die Prüfung für das höhere Schulamt, hat im höheren Schuldienst und im Seminar- dienst gestanden; dann ist er Kreiss{ulinspekltor gewesen, Seminar- direktor gewesen und 1907 Negierungs- und Schulrat geworden. Der andere hat beide Lehrerprüfungen und die Mittelshullehrerprüfung abgelegt, die Nektorprüfung, die Prüfung für das höhere Lehramt, hat im Volks\{uldienst gestanden (Zuruf links) Frau Abg. Wegscheider, mißversiehen Sie mih ni<t. Es ist notwendig, daß, nachdem dieser Fall vorgebracht ist, au< alles gesagt wird, was dahin gehört. Er hat im Volksschuldienst gestanden. Er ist im höheren Schuldienst, im Seminardienst gewesen, ist Seminardirektor gewesen und ist 1915 zum Negierungs- und Schulrak ernannt worden. Sie sehen, daß hier nicht zu unterschätende Schwierigkeiten vorliegen, wenn diese beiden Beamten, die zweifellos sehr tüchtig sind, dem zuerst genannten Negierungsrat unterstellt werden sollen. Meine Damen und Herren, als Leiter der Schulabteilung, und das ist das Ausschlag- gebende, würde der betreffende Negierungs- und Schulrat auch die kirch- lichen Angelegenheiten der Regierung zu bearbeiten haben, und ins- besondere würde die Frage der Trennung der vereinigten Schul- und Kirchenämter“ eine wichtige Aufgabe “darstellen. Mitteilungen ‘aus evangelisden und katholis<hen Kreisen dieses Regierungsbezirks haben ergeben, daß man der Ernennung mit höchslen Mißtrauen begegnen würde. Es ist Ihnen ja bekannt, mit welchen starken Worten der

Vertreter des Zentrums im Hauptaus\{huß gerade gegen die Er- nennung dieses Mannes zum Oberregierungsrat gekämpft hat. (Zu- stimmung im Zentrum.) Es ist mir“ unangenehm gewesen, über diesen Fall hier eingehender zu spre<hen: na<dem aber der Herr Abg. König diese Frage im Plenum vorgebracht hat, habe i es auch für meine Pflicht gehalten, darauf einzugehen. (Schr richtig! bei der Deutschen Volksp.)

Die Personalpolitik ist au {hon früher im nicht parla- mentarish regierten Staate das umstrittenste Gediet eines Ministers gewesen. Diese Erkenntnis steigert natürlich das Verantwoortungs- gefühl. Seien Sie gewiß, daß auf keinem Gebiete eine so starke und ernste Selbstprüfung stattfindet - wie hier. (Zuruf.) Frau Abg. Wegscheider, ih habe über Negierungsräte im Hauptaus\{<uß hon gesprohen und habe erwähnt, daß im Verlaufe des leßten Jahres drei Negierungsräte der Sozialdemokratischen Partei ernannt worden sind, drei der Demokratischen Partei und drei der-Deutschen Volkspartei. Dem stehen se<s Negierungsräte des Zentrums gegen- über, weil es eben sogenannte „katholishe Stellen“ waren. Sie Fönnen also auf diesem Gebiet zweifellos ni<ht über Imparität klagen. (Abg. Dankler: Sehr wahr!) Ich habe oft erklärt, daß die sachliche und fahlihße Tüchtigkeit in allererster Linie bei der Auêwahl der Beamten auss{laggebend sein soll.

Das ist auch der einzige Sinn des in Frage stehenden Artikels der Neichsverfassung, daß nur die Befähigung und die Leistungen und nihts anderes für die Beförderung maßgebend sein dürfen.

Schließlih no< ein Wort dem Herrn Abg. Hoff gegenüber. Herr Abg. Hoff, ih habe mi< do< etwas gewundert über Shre Klagen, betreffend imparitätishe Behandlung Ihrer Partei. (Sehr wahr! und Heiterkeit re<ts.) Ih glaube, daß das Gegenteil von dem, was Sie gesagt haben, eigentlih das richtige ist. Aber i< nehme an, daß Sie mih dur das Mißtrauen, daß Sie mir in diesem Falle entgegengebrat haben, nur dazu haben anregen wollen, den Wünschen, die Sie etwa haben, no< in größerem Umfange entgegenzukommen. Ich glaube, daß fortschrittli<e Lehrer, Rektoren, Kreisschulaufsichts- beamte jeßt in viel größerem Umfange befördert worden sind als früher. Wenn Sie aber die Forderung aufstellen, daß man für alle Parteien, die vielleiht früher bei der Beseßung von Aemtern in stärkerem Maße berüdsihtigt worden sind, eine völlige Sperre eintreten soll, so würde do eine Ungerechtigkeit gegenüber diesen eintreten, die in der Tat im modernen freien Volksftaat vollkommen unmögli ist. Wir reden viel über Fehler der Vergangenheit. Haben hier Fehler der Ver- gangenheit vorgelegen, so wollen wir sie wieder gütmadhen, aber do nit dadur, daß wir Angehörige anderer Parteien dabei zurüseßen. Es wird hon mit höchster Verantwortung ausgewählt. Eine sorg- fältige Auswahl von Beamten ist im parlamentarischen Staat, der auf die Verantwortung jedes einzelnen so bedingungslos angewiesen ist, sogar no< wichtiger als im alten Staat. (Sehr richtig ! re<ts.)

Es ist sehr \{wer, in Fragen der Personalpolitik Parteien zu überzeugen. Es werden nur zu leiht Ansprüche gemaht von Organi- sationen und von Parteien. Aber wihtiger als alle diese Ansprüche der einzelnen Organisationen und der Parteien muß au<h für mi das Wohl des Staates sein. (Lebhafter Beifall re<hts und in der Mitte.)

Abg. Baszewski (Pole) tritt ein für Berücksichtigung der nationalen Minderheiten. olnishe Organisationen haben si<h_ im Ruhrgebiet solidaris< erklärt mit der Haltung der deutshen. Des- halb muß der Staat auch den Polen gegenüber seine Pflicht en

Lebhafte Zurufe rets: Sagen Sie das ihren Landsleuten in Posen, ftpreußen und Schlesien!)

p Prelle (D. Hann.) betont den privatrehtlihen Charakter der Klosterberwaltungen und wendet si<h dagegen, daß rein hannoversche Klostergelder von Dum für auberhannerSe Snteressen verwandt werden. Der Redner verlangt, daß die deut Schule aufgebaut werde auf der Grundlage der <ris\ ien Welt- anschauung. Der Kirche dürfe der Einfluß auf die Schule nicht

genommen werden, Die Schule müsse dem Streit der Parteien entzogen werden, das Mütbestimmungsreht der Elternschaft weiter ausgebaut werden. : L | bg. König - Swinemünde (Soz.) bekämpft die Personal- politik des Ministers. Nah den Grundsäßen des Dre een Staates würden Sozialisten grundsäßli<h ausgeschlossen, wo Kon- fessionsshulen sind. Wir wollen nicht, das ganze Leben kon- fessionalisiert wird. Die konfessionellen Aufsichtsbeamten schaffen mehr Konflikts\toff als die nichtkonfessionellen. Sozialisten, die rüher ganz ausgeschlossen waren, sollten jeßt besonders grobe Berü>k- ihtigung bei Anstellung und örderung finden. Erziehung der eutigen Jugend zum Ge riô\taat ift bie wihtigste Aufgabe der ulerziehung; dem muß besonders der Geschichtsunterricht dienen. Ein Regierungsvertreter erklärt ge enüber den Aus- [a des Abg. Herrn Prelle, daß, wenn Klostergelder für An- äufe außerhalb Hannovers verwandt worden seien, das lediglih im wohlverstandenen Interesse Hannovers selbst geshehen sä. Präsident Leinert äußert si< zu dem Zwischenfall anläßlich der Räumung der Pressetribüne dahin: Meine Worte Lis von der Presse so gedeutet worden, als ob ih ihr insgesamt den orwurf hätte machen wollen, daß sie nah Sensationen trahte. Ih habe das natürlih nit gemeint; wenn es so aufgefaßt wurde, muß ih das bedauern. Meine Worte sollten ledigli<h meine Maßnahmen über die Räumung des gesamten Landtages begründen, damit der Oeffentlichkeit ni<ht mitgeteilt werden kann, wie Abgeordnete sich hier im Landtag betragen haben. Das war der Grund meiner Aus- führungen; sie waren also nicht eine Kritik? an der Presse selbst, Mittwoch 12 Uhr: Weitevberatung. }

Schluß 5 Uhx 10 Minuten,

Statistik und Volkswirtschaft.

Großhandelspreise April und Anfang Mai.

Die seit Anfang April aufwärtsgerihtete Bewegung der Groß- handelspreise erfuhr dur< die in der zweiten Hälfte des Monats eingetretene Steigerung der Devisenkurse einen neuen Antrieb, der das Niveau der Großhandelspreise nah den Be- re<nungen des Statistishen Reichhsamts von dem 4888 fachen des Friedensstandes im Durchschnitt März auf das 5212 fache oder um 6,6 vH im Durchschnitt April emporführte. Der Dollar wurde im April mit 24457 M gegen 21190 4 im März notiert. Die Höherbewertung beträgt 15,4 vH. Dieser Bewegung sind die Einfuhrwaren mit einer Steigerung von dem 6816 fachen auf das 7466 fahe oder um 9,5 vH nur zögernd gefolgt. Die vorwiegend im VSnlande erzeugten Waren haben gleichzeitig von dem 4503 fachen auf das 4761 fache oder um 5,7 vH angezogen. Im einzelnen stiegen Getreide und Kartoffeln von dem 2803 fachen auf das ‘3473 fache, Fette, Zucker, Fleish und Fishe von dem 437d fachen auf das 4802 fache, Kolonialwaren von dem 95208 fachen auf das 5917 fache, Lebensmittel zusammen von dem 3336 fachen auf das 3952 fache oder um 18,5 vHz; ferner Häute und Leder von dem v674fachen auf das 6566 fadhe, Textilien von dem 8933 fachen auf das 9693 fahe, Metalle und Petroleum von dem 5982 sahen auf das 6346 fache; nur die Gruppe Kohlen und Eisen, in der die im Anschluß an die Devisen- fenfung vorgenommenen Preisherabsetzungen erst im April zur vollen Auswirkung gelangen, zeigt einen Nückgang von dem 7988 fachen auf das 7309fahe oder um 8,5 vH, so daß sih für die Hauptgruppe der

Industriestofe im Durchschnitt eine Senkun auf das 7566fahe oder um 2,9 vH ergibt.

Infolge der weiteren

Niveau der Großhandelspreise Anfang Mai erneut an zwar von dem 5738 fachen des Friedensstandes- am 25. April i : . Mai. Gleichzeitig sind Hauptgruppen die Æbensmittel von dem 4481 fachen auf da fache oder um 7,2 vH, die Industriesloffe von dem 8089 fa

6188 fache oder um 7,8 vH

das 8779 fache oder um 8,9 5141 fachen auf das 5364 fa waren von dem 8723 fachen gestiegen.

Steigerung der Devisenkurse am

vH, ferner die Inlandswa de oder um 4,3 vH und ‘bie auf das 10309 fache oder um

g von dem 7790 faden

hat

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Hand

el und Gewerbe.

Berlin, den 9. Mai 1923.

Telegrap

hishe. Auszahlung.

Amsterd.-NRotterd. Buenos Aires (Papierpeso) . Cra u. Antw. Christiania . . Kopenhagen Stockholm und s o elsingfors . . « Se snafe é LOUdot 6s New York . - i s e eo. Welz e... Spanien .. Japan …..…... Mio de Janeiro . Wien Bd O ugoslawten (Agram u. Bel- grad) 4 Kr.=1Dinar Budapest.

Sofia . Konstantinopel. «

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Ausländische Banknoten vom 9.

Amerikanishe Banknoten 1000—5 Doll. . 2 und 1 Doll.

Belgische

Bulgarische Dänis 4 Englische

innische ranzösis Je olländische talienische SFugoslawische Norwegische Oesterreichische

y Numäuische

Schwedische Schweizer

e UWL U EUV Ens

Ungarische Banknoten

Die Notiz ‘Telegrapbische Aus

Geld 14713,12

13590,93 2149,61 6184,50 6982,50

9975,00 1027,42 1813,45 173565,00 37675,57 2498,73 6792,97 5739,62 18453,75 3940,12 52,96 1118,19

393,01

6,98 300,24

groß 8 Abschn. zu 1 £ u.darunte

(1 Dinar = 4 Kr.) - neue (1000-500 000 Kr.) neue (10 u. 100 Kr.) .

500 u. 1000 Lei. unter 500 Lei .

Spanische s A Tschecho-\low. Staatsnot., eue (100 Kr. u. darüb.) e ZUnter N

9, Mai

Brief 14786,88

13659,07 2160,39 6215,90 7017,50

10025,00 1032,58 1822/55

174435,00

37864,43 2511,27 6827,03 5764,38

18546/25 3959,88

53,24 1123/81

Geld 14189, 43

13107,15 2077,29 6134,62 6753,07

9629,87 1002,48 1766,57 167330,62 36284,06 2413,95 6998,96 9936,12 17955,00 3890,29 91,07 1089,27

394,99

7,02 301,76

380,54

6,88 286,28

Yai. Geld 80(80,30 37790,35 2141,60 296,25 6977,50 173864,29 173864,25 1022,40 2493,75 14728,05 1820,40 390,00 6174,50 51,95

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0. S M 0.0. E: 0. S

173,55

167,65 9994,95 6792,95 5715,65 1118,15 1117,20

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00 Kr.

A O A R 8. Mai

Brief 1426057

1317285 2087,71 6165,38 6786,93

9674,13 1007,62 177543

168169,38

36465,94 2496/05 6591,44 5063,88

18045,00 3909,76

51,33 109473

382,46

6,92 98772

Brief

3797400

379446 215240 997,16 701250 17473576 17473676 1027,60 2506B

14801, %M

1829,60 392,00 6205,1

99

174 108,4

10045,G

(827,06 744,

1123,

11280 9,

zahlung“ sowie „Banknoten“ u

feht ih für a Gulden, Franken, Krone, Finnländishe Mark, Lit

ejetas, Lei,

für je 100 ôösterreihis<he Kronen.

In der gestrigen Bank für Handel u

Berliner Meldung des „W. T. B.“ das Jahresergebnis für 1 Es gestattet die Verteilung von 80 vH.

Aufsichtsraissißung der nd ie A-G. wurde

stattfindenden ordentlichen Generalversammlung soll die Ex

des

widmen will.

Kapitals von jet Milliarde vorges@<lagen werden. Das neu von den alten Aktionären übernommen werden. Kapitals steht mit der Ausdehnung der Gef da die Bank in erweitertem Umfan Abmachungen nach di

t 500 Millionen a

Die

fund Sterling, Dollar, Peso, Yen und Milreis und

Nordischen

nah cine

922 vorgelegt. Der am 14. Mai d. J

höhung uf eine

e Kapital wird Erhöhung de ätte in Zusammenhang e si< der deutschen Indusi éer Nichtung hin sind durch den

Eintritt der JIndustriegruppe Litwin (Deutshe Evaporator 4-0)

getroffen worden.

Wagengestellung für Kohle, Koks und Briketts am 7. Mai 1923:

Gestellt. . Nicht gestellt . . Beladen zurüd>- geliefert . *) Nach Anordnung Zahlen vom Ruhrgebiet b werden.

Die

ür deutsche Elektrolytkupfernotiz stellte si< lau d B.“ am 8. Mai auf 13 693 M für 1 kg (am 7.

des „W. T. auf 13858 M für 1 kg).

Berlin, 8. Mai.

in Berlin im Verkehr mit dem offiziell ege eSt dur< den Landesverband Ber

burg des MReichsverbands E. V., Berlin.

Bexlin. Gerstenflo>ten,

lose 1200,00—1300,00.4, Gerstengrü floden, lose 1375,00—1450,00 .4, Ha

Hafermehl, lose —,—

Elektrolytkupfernotierung

Die Pacye Vene sich für 2 ofe —,— S

e, losel.200,00—1250,00,4, do! f rüße, lose 1400,00 —L% 200 , Kartoffelstärkemehl 785,008 Maisflo>ken, lose —,— bis —,— M, Maisgrieß 1350,00—

Nuhrrevier Anzahl der Wagen

—) D

ana)

| Obersehlesisches Revier

P

2219

—*) 9 219

des Herrn Reichsverkehrsministers ie is auf weiteres ni<t mehr veröffen

(W. T. B.)

dex Vereinigt t Berliner Meldun

16preis dem Éinzelhandel lin und Brande!

des Deutschen Nahrungsmittelgroßha J

er

Maismehl 1350,00—1400,00 6, Maispuder, lose 1600,00

Makkaroni, lose 2400,00—-3000,00 Æ, Schnittnudelm 0 b

bis 1850,00 A Neis —, 1475,00 M,

bis 8309,00 Æ, Pflaumen 6448,00 M, Nosinen, kiup.

getr. P

' t

glaj. Tafelreis 1520,00—2045,00 M id reis 1250,00— 1270,00 ., Reismehl, lose 1260,00—1260,00 4.0 | grieß, lose 1250,00—1290,00.46, NRingäpfel, amerik. 5376, getr. Aprikosen, cal. 9542,00—12436,00 Æ*, getr. Birnen,

2266,00—2611,00 ) carab., 1922 er Ernte 2834,00-48

Burmare!

8 —,—

firsiche, cal. 7339, 00-—8492,00 s 6*, Korinthen 6

grober

06,00

kg a Gerstengraup

50, D q (| 60,004

gnd

H 0 7360, |

1

en uf den

‘nen in Kisten, 1922 er Ernte 6068,00—8759,00 4, Mandeln Gultan 615,00 6023,00 Mandeln, süße 9352,00—11946,00 „4, n 11110,00—13580,00 .4*, Kümmel 14925,00—15549,00 M, uts Pfeffer 5821,00—5871,00 4, weißer Pfeffer 7655,00 bis 00 h, Kaffee prime roh, je na< Zoll 12200,00—12600,00 A, ï fee sguperior 11709,00—12100,00 „4, Röstkaffee, minimal 14000,00 f 19500,00 M, Ersaumisung 209/60 Kaffee 3100,00—3300 4, Röst- his en 1000,00—1050,00 #4, Nöstgerste 950,00—1000,00.4, Bohnen, t 1450,00—1800,00 „4, Weizenmehl 1200,00—1500,00 .4, Speise- Wen 1175,00—1400,00 4, Weizengrieß 1435,00—1575,00 M, Linsen et 9600,00 4, Purelard 5925,00—5975,00 4, Bratenshmalz 15 00—5975,00 M, Sped, gesalzen, fett 5625,00—5675,00 A, L caed beet 12/6 1bs per Kiste 260000,00— 265000,00 .4, Marmelade {80,00— 2690,00 4, Kunsthonig 965,00—1050,00 .4, Auslandszuer,

ffiniert —,— bis —,— M, Tee in Kisten 28000—31000 4. 4) Bessere Sorten über Notiz.

F

Kartoffelpreise der S p Pa L 2 des Deutschen qidwirtschaftsrats. Erzeugerpreise für Speisekartoffeln in Mark je Zentner ab Verladestation: weiße rote Kartoffeln 3200 3200 3500

3400 3400 3800

3000—3300 2900—3100 3300—3600 3200—3500 3200—3500 3200—3500 3300 3000 3800—4000

3200—3400 3000 4000 7, Mai: 4000 4000 4000

Bresla u, 7. Mai: 2500 9500 SE Föln, N h., 1. Mai: Rheinishe weiße 4000.

gelbfleish.

Berlin, 8. Mai: Stettin, 8. Vai: Königsberg, Pr., 4, Mai: i Dresden, 7. Mai: Hannover, 4. Mai: Schwerin, Me >l 7, Mai: Frankfurt a. M.,

Kurse der Federal Neserve Bank, New York, Durchschnittskurse vom Monat April 1923:

1 0-M. = $ 0,238 216 293815 1 $ = P.-M. 24 177,950 | G-M. = Fr. Fr. 3,573 1 £ = P.-M. 112 559,671 6.-M, = Belg. Fr. 4,139 1 M Fr. = P.-M. 1611,896

M, = Port. Cscudos —,— 1 Belg. Fr. = P.-M. 1391,683 O2

1

1

1 G F N, L ' 1

1 6,-M. = P.-M. 5759,582 1 Lira, it. = P.-M. 1199,807

Wochendur<hschnittskurse für die ‘Woche endend mit dem 28. April 1923: $ 0,238 216 293 815 1$= P.-M. 29 411,765 Fr. Fr. 3,527 £ = P.-M. 136 506,373 Belg. Fr. 4,076 1 D Fx. = P.-M. 1986,765 Port. C8cudos —,— 1 M Fr. = P.-M. 1719,118 i r

G.-M.

E N

P.-M. 7006,362 ra, it. P.-M. 1455,392

1 L vom 30. April 1923: G.-M. = $ 0,238 216 293 815 1 P.-M. 32 258,065 1 4

j, „M. = Fr. Fx. 3,919 P.-M. 149 561,290 G.-M. = Belg. Fr. 4,086 r. Fr. = P.-M. 2183,871 3M. = Port. C8cudos 5,439 1 Belg. Fr. = P.-M. 1880,645 G-M. = P.-M. 7684,397 1 Lira, it. = P.-M. 1583,871

vom 2. Mai 1923: $ 0,238 216293815 1 M. 33 333,333 Fr. Fr. 3,571 1 M. 154 610,000 elg. Fr. 4,136 1 Fr. Fr. = P.-M. 2223,333 Port. Cscudos 5,451 1 Belg. Fr. = P.-M. 1920,000 P.-M. 7940,543 1 Ura, it. = P.-M. 1633,333

vom 1. Mai 1923: $ 0,238 216 293 815 P.-M. Fr. Fr. 3,534 P.-M. Belg. Fr. 4,100 Fr. = .= Port. Escudos 5,402 elg. Fr .= P.-M. 7218,676 ira, it.

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30 303,030

140 581,818 P.-M. 2042,424 . = P.-M. 1760,606 = P.-M. 1478,788

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pi bunt ban bund fk eCeee S

Berichte von auswärtigen Devisen- und ertpaptermärkten.

Devisen.

Köln, 8. Mat. (W. T. B.) Amtli®@e Devisenkurse: Holland 14383,95 G., 14456,05 B., Frankreih 2433,90 G,, i610 B., Belgien 2099,73 G., 2110,27 B., Amerika 36 757,87 G., 36 942,13 B., England 169 2295,87 G., 170074,13 B.,- Schweiz 6593,47 G., 6626,53 B.,, Ztalien 1765,57 G., 1774,43 B., Dänemark 6822,90 G., 6857,10 B, orwegen 6216,91 G., 6248,09 B, Schweden 9750,56 G., 9799,44 B, Spanien 5561,06 G., 5548,94 B., Prag 1089,27 G,, U A B., Budapest 6,89 G., 6,91 B, Wien (neue) 50,48 G,,

Danzig, 8. Mai. (W. T. B.) Noten: Amerikanische 36 408, 75 G., 36 991,25 B.,- Polnische 76,80 G. rep., 77,20 B. N Telegraphische Auszahlungen: London 167 455,31 G., 168 294,69 B,, Holland 14 239,31 G. rep., 14 310,69 B., Paris 2394,00 G., 2406,00 B., Posen 76;673 G., 77,075 B., Warschau 76,92> G., 77,325 B.

Prag, 8. Mai. (W. T. B.) Notierungen der Devisen- zentrale (Durchschnittskurse): Amsterdam 1339,00, Berlin 9,50, Christiania 582,00, Kopenhagen 636,00, Stokholm 912,00, Zürich 606,00, London 158,62, New York 34,30, Wien 4,76, Marknoten 9,60, Polnishe Noten 7,20, Paris 226,90. Bei den Kursen handelt es si< jeweilig um 100 Einheiten dez betreffenden Währung. Gine Ausnahme bilden Berlin, Wien und Polnische Noten, die in 10000 Einheiten, und New York und London, die in einer Einheit der nen O E M

London, 8. Mai. (W. T. B.) Devisenkurse. Paris 69,70, Belgien 80,75, Schweiz 25,633, Holland 11,80, New York 4,61,62, Spanien 30,33F, Jtalien 95,25, Deutschland 168 500,00, Wien 325 000,

Bukarest 975,00. ai

Paris, 8, Mai. (W. T. B.) Devisenkurse. Deutschland 0,043, Bukarest 7,50, Prag 44,90, Wien —,—, Amerika 10e Belgien 86,40, England 69,68, Holland 590,00, Italien 73,20, Schweiz 272,00, Spanien 229,75, Sto>holm 401,50.

‘Amsterdam, s. Mai. (W. T. B.) Devisenkurse. London 11,804, Berlin 0,00,70, Paris 16,95, Schweiz 46,05, Wien 0,00,36, Kopenhagen 47,60, Sto>holm 68,10, Christiania 43,05, New York 2995/9, Brüssel 14,65, Madrid 38,90, Italien 12,422, Budapest ——, Prag 7,57$F—7,623, Helsingfors 6,95—7,10.

Zürich, 8. Mai. (W. T. B.) Devisenkurse. Berlin 0,01,53, Wien 0,00,78, Prag 16,49, Holland 217,30, New York 95,552, London 25,63, Paris 36,724, Italien 26,95, Brüssel 31,95, Kopen-

hagen 103,25, Sto>Æholm 147,50, Ghristiania 93,85 id 84 Buenos Aires 200,50, Budapest 0,10, Bukarest —,—, Mei 84,29 Warschau 0,0117, Belgrad 580,00. L L openhagen, s. Mai. (W. T. B.) Devisenkurse. L

24,78, New Vork 5,39,00, Hamburg 0,01,65, Paris 38.65 Unten 30,80, Zürich 97,00, Rom 26,20, Amsterdam 210,75, Sto>holm 143,00, Christiania 91,00, Helsingfors 14,85, Prag 14,95.

Stockholm, 8. Mai. (W. T. B.) Devisenkurse. London 17,35, Berlin 0,01,10, Paris 24,95, Brüssel 21,65, \{<weiz. Pläve 67,90, Amsterdam 147,35, Kopenhagen 70,10, Christiania 63,70, Washington 3,76, Helsingfors 10,38, Nom ——, Prag 11,25.

Christiania, 8. Mai. (W. T. B.) Devijenkurse. London 27.33, Hamburg 0,01,75, Paris 39,50, New York 5,93,00, Amsterdam 231,75, Zürich 106,50, Helsingfors 16,40, Antweryen 34,00, Sto>- holm 157,75, Kopenhagen 110,50, Nom —,—, Prag 17,75.

London, 8. Mai. (W. T. B. Ueferung 32 /

f Säfber 327/g, Silber auf #

& , Wertpapiere.“

amburg, 8. Mai. (W.T. B.) (Sc{lußkurse.) Brasilban 230 000, Commerz- u. Privatbank 17 400, V nv aua 200, Ce T Büchen 74 750, Schantungbahn 8400, Deuts<¿Austral. 167 000, Ham- burg-Amerika - Paketfahrt 83 500, Hamburg'z Südamerika 175 000, Norddeutscher Lloyd 39 250, Vereinigte Elbschtffahrt 43 500, Calmon Asbest 18 650, Harburg - Wiener Gummi 39750, Ottensen Eisen 36 200, Alsen Zement 104 000, Anglo Guano 150 000 B., Mer> Guano 83 000, Dynamit Nobel —,—, Holstenbrauerei 43 500, Neu Guinea Otavi Minen 330 000. Freiverkêhr. Kaoko —,—

I

[1 , Dia 5 E a Behauptet. A ranksurt a. M, s. Mai. (W. T. B.)* Oesterr. Kredit 32 000,00, Badische Anilin 45 000,00, Chem. Griebheim 38 800,00, Höchster Farbwerke 35 500,00, Holzverkohlungs - Industrie Konstanz 31 000, Deutsche Gold- u. Silberscheideanstalt 42 000/00, Adlerwerke Kleyer 15 800,00, Hilpert Armaturen —,—, Pokokny u. Witte- find 14 800,00, Aschaffenburg Zellstoff 74 250,00, Phil. Holzmann 13 500,00, Wayß u. Freytag 22 500,00, Lothringer Zement 24 000,00, E Waghäusel 23 750,00, 3 % Merikanishe Silber- anleibe —,—. London, 8. Mai. (W. T. B.) 49% fundierte Kriegsanleihe 93,00, 5 % Kriegsanleihe 1025/16, 4 9% Siegesanleihe G4 G London, 8. Mai. (W. T. B.) Privatdiskont 13/5. Amsterdam, 8. Mai. (W. T. B.) s 0/6 Niederländische Staatsanleihe von 1918 937/19, 3 9% Niederlähdishe Staats anleihe 65/16, 3 9/9 Deutsche Neichsanleihe Januar - Juli - Coupon —,—, Königlich Niederländ. Petroleum 364,590, Holtand-Amerika- Linie 111,50, Atchison, Topeka & Santa —,—, Nock Jsland ——, Southern Pacific —,—, Southern Nailway —,—, Union O Anaconda 96,90, United States Steel Corp. 1038/1. Ruhig.

Berichte von auswärtigen Warenmärkten.

London, s. Mai. (W. T. B.) Bei der heutigen Woll- auktion wurden 14700 Ballen angeboten, die bei festen Preisen

größtenteils Absatz fanden. Manchester, 8. Mai. (W. T. B.) Der heutige Tuch- und

Garnmarkt nahm einen s{leppenden Verlauf.

1 Üntersuhungs}jachen.

2 Aufgebote, Verlust- u. Fundsachen, Zustellungen u. dergl.

3. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c.

{, Verlosung 2c. von Wertpapieren

5, Kommanditgefellshaften auf Aktien, Aktiengefellshaften und Deutsche Kolonialgesellschaften.

Ta E E

Öffentlicher

Anzeigenpreis für ven Raum einer 5 gesvaltenen Einheitszeile 1400 4

6. Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften. 7. Niederlassung 2c. von Nechtsanwälten.

8. Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung. 9, Bankausweise.

10. Verschiedene BekanntmaMungen.

11. Privatanzeigen.

S” Befristete NAnzeigen müssen drei Tage vor dem Einrückungstermin bei der Geschäftsstelle eingegangen fein.

1) Untersuchun sahen. Z

[16807] Bekanntmachung.

Jn der Untersuchungssache gegen Gil, Nichael, verh. Kaufmann in Bayerisch- Valdheim, wegen verbotener Ausfuhr u. a. lurde durh Beschluß der Strafkammer dei Landgerichts Weiden vom 5. Mai 1923 die Beschlagnahme des im Deutschen istihe befindlihen Vermögens des Michael Gilh gemäß $ 332 R.-St.-P.-O. an- seorduet.

Weiden, den 7. Mai 1923.

Der Vorsißende der Strafkammer:

Güllich, Landgerichtsdirektor.

3/1000, Nr. 3 3000 Leipziger 126, 129, 443 erlin, dén 8.

[16883]

Berlin, den 8. 5. 1923. Der Polizeipräsiden®

[16908]

u. Kraft-Aktien Nr. zu je 6000 M.

e ————

Der Polizeipräsident. [16909] j

) Aufgebote, Ber- lust-und Fundsachen, dustellungen u. dergl.

15810) H Aufgebot. Gr “le Firma tewger, ofmann Cssen, hat das RKufgebot: 1. der D 60593 über Eintausend Neichs- Me Adler AktienFesellshaft für s 0 äu und Eisenindufrie, Erkelenz, 7 dem zugehörigen Gesinnanteil schein Y T en Erneuerungs\äinen, 2. der d g Huldverfcreibun en Nr. 9916/20 Mark r. 19 855—74 FMiber Eintausend p der Adler AkFKengesells<haft für / t und Cisenidustrie, Erkelenz, en (E en zugehörige Gewinnanteil- und Inbahee rerungösc< ien beantragt. Der ht fter der Urkuyßen wird aufgefordert, E m don auf den 12, De- Ke dia 1923/ Vormittags 10 Uhr, in unter Æichneten Gericht in Werden jh umen ufgebotstermine seine Nechte Vidri en And die Urkunden vorzulegen, (f genfall die Kraftloserklärung der

nden effolgen wird. erden\ den 2. April 1923.

Amtsgericht. 1923. L Beschluß. {16396} die Ari Aufgebokdwerfahren, betreffend | Der M 1063 der Zwickgier Maschinenfabrik | er Auf 3 über 1000 A, wird, nahdem Vahlun gebotsantrag/und der Antrag auf} die du (ssperre zuri@genommen worden ist, 1) Beschluß vom 24. August 1922

beth ( : À R ns 1 CPpoD) oufüegobent

Wwickau, den :

mern 14 492, 14 497 Berlin, den 9. d.

[16417]

in Beeskovo, Nechtsanwalt Nössiger i

2000 Æ, unverzinsli<,

getragen auf dem i stü>e Teupiß Band

Abt. IIT Nr. 1 bez Briefe beantragt.

wird aufgeforder

den 28, Setiftember mittags 11 Gericht seine Nechte vorzulegen,

[16808]

andi iein C E E I E

1029/21 viderrufen.

O) ; _den Mai 1923, j Vas Amtsgericht. ad E

dmr wier ions if

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J

bhanden gekowumen : 37 9% Stalienishe Rehte Nr. 544 682/84 905/06 = 2/200, ypothekenpfandbrie fe

3/1000, 6, 1923. (Wp. 199/23.) Der Polizeipräsident. Abteilung IV. E.-D.

Erledigung : Die lik Neichsanzeiger 103 vom 4. 5. 23 gesperr#n .4 6000 Karls- ruher Maschinen-Akt#n sind ermittelt. (Wp. 193/23.) bteilung TY. G.-D.

Abhanden gekondnen: Elektr. Licht 50 386, 150 389/90

ais Verlin, den 9.5.0923. (Wp. 201/23.) bteilung IY. C.-D.

nen-Aktien Num- 2/1000.

i 23. (Wp. 200/23.)

Der Polizeipräsident/ Abteilung TV. E.-D.

5 vertreten dur< den bevoll: mächtigten Molkereiinspe{tor Hans Klunker in Beeskow, dieser verFeten dur<h den Beeskow, hat das Aufgebot der über fdie Posten von 5000 mit vier vom Hindert verzinslich, ( nd 8000 .4 mit ja. vier vom Hundert jährfiher Zinsen, ein- inF Grundbuche von Mittenwalde (Mark) Herzeihneten Grund- Blatt Nr. 327 in . 3 bezw. 4 gebildeten er Inhaber derUrkunden spätestens in dem au 1928, r, vor dem unterzeichneten anbeaumten Aufgebotstermine zumelden und die Urkunden idrigenfalls die Kraftlos- | Zimmer 28, auf den 14. Fuli 1928, erklärung deg Urkunden erfolgen wird. Mittenwä(de (Marl), den 30. April Ds Amtsgericht.

L é iGE Bib

Landwirt Johann VBlomen in Teinehöhe bei Neviges hat die dem Land- | F Fpirt Ludwig Brab in Wenau bei Düren inter dem 26. Oktober 1921 vor Notar |F Dr. Bicheroux in Aahen Not.-Neg. | erteilté Generalvollmacht

Ÿ Langenberg, Nhld., den 26. April 1923. [5 : Amts eri

E E R S

[15808]

_ Durch Auss{hlußu

ist der am 8. 4. 18

meinde Aegidienbe#, Bürgermeisterei

Königswinter, Kis Sieg, geborene

Wilhelm Stockhausen für tot erklärt

worden. Als Todestag gilt der 31. De-

zember 1911.

Königswinter, den 28. April 1923.

Das Amtsgericht.

[16809] Oeffentliche Zustellung.

Die Gärtnerfrau Wathilde Kußner geb. Kaminski in Osterode, Wstpr., e querstr. 1, Prozeßbevollächtigter : Nechts- anwalt Westphal in Allistein, klagt gegen ihren Ehemann, den f Gärtner Alfred Kutsner, früher în Osferode, jeßt unbe- fannten Aufenthalts, ufiter der Behaup- tuyg, daß er sie verlaffen habe, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Chemann Fstenpflichtig für den {huldigen Teil zu erflären. Die Klägerin ladet den Beklagte zur mündlichen Ver- handlung des MeMtsstreits vor die erste Zivilkammer des eo in Allenstein auf den 11. i 1923, Vormittags 9 Uhr, mit de# Aufforderung, sih dur einen bei diem Gerichte zugelassenen Nechtsanwalt fals Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lässen.

Allenstein{ den 4. Mai 1923.

Gerichts\{deiber des Landgerichts.

[16419] OeffentlichewZustellung.

Die Frau Martha Idas, geb. Cordes, in Schölish bei Stad, Prozeßbevoll- mächtigter: Justizrat Jacþbi in Frankfurt O., klagt gegen den Arbeiter Julius Jonas, srüher in Franffurt a. O., jeßt unbekannten Aufenthalt Grund der

Lire 3400 il .vom 27. 4. 1923

zu Orscheid, Ge-

einen bei

[16811]

Kreis

gegen

auf Scheidun die Che der

zu erklären.

aen

beauftragen.

[16812]

Fremdenlegion habe ih um fie seit J gekümmert habe, nfit dem Antrag auf f | Chescheidung auf rund des $ 1568 Vor- | B. G.-B., und laLet den Beklagten zur mündlichen Verhazfdlung des Rechtsstreits vor die vierte Hivilkammer des Land- erichts in FrankfÄrt a. O., Logenstraße 6 1,

zu scheiden zu erklären.

zugelassenen treter zu

Vormittags F Uhr, mit der Aufforde- rung, sih dur} einen bei diesem Gerichte zugelassenen Re<tsanwalt als Prozeßbevoll- 4mäachligten vertFeten zu lassen. _Fraukfurt den 13. April 1923. Der Gerichts\{hreiber des Landgerichts.

e Zustellung. * Die Ehefrau KFharina Jensen, geb. Pühl in Kiel-Hassee, Prozeßbevollnächtigte : Nechtsanwälte Haryles und Schwerdtfeger t den Arbeiter Andreas Kiel-Hassce, jeßt unbe- 8, auf Grund des $ 1333 Antrag, die Che der

ladet 1.

F 2. dessen 46810] Oeffentli bekannten

Landgerichts 12,

Parteien für nichtig Klägerin ladet den Bekligten zur münd- lihen Verhandlung des die 3. Zivilkammer d Kiel auf den 12,

mittags 10 Uhr, fit der Aufforderung, diesem

Der Gerichts\{hre hes Landgerichts. | in Tilsit, klagt gegen

Anna Ida GeyecA g S<hwabhausen, wohnhaft in Nahlendorkf, Querfurt, Nechtsanwalt Haberlar ihren Ehemann, Neinhold Richard Geher aus Carédorf, früher in Nahlendor wohnhaft, Ana inten Aufenthalts,

er arteien/zu scheiden und den Beklagten ne R: ig an der Scheidung

e flagten zur mündl[hen Verhandlung des Ehestreits vor Landgerichts Leizßig auf den 11, 1923, Vormiftags. 9 Uhr, mit der Aufforderung, efnen bei diesem Gerichte

eyvollmächtigten\mit seiner Vertretung zu

Leipzig, den Der Gerichtsschreiber des Landgerichts.

Oeffentliche Gere S ReE ) ite Das, F vertreten dur e nwälte Hach, Dr. Schmidt, Lübe mann, Maler Friedrich d | Lübe>, mit Antrag, und B&@elagten für s{uldig

Kläggtin ladet Beklagten zur mündlichen Vefhandlun

mit Aufforderun Nectsanwalt zu seinem Ver- bestellen. 1923. Gerichts|

[16421] Oeffentliche Zustellung.

Der Oberstaat®Fuwalt in Schweidnihz den Berg Krystek, L

rystek, geb. Erwer,

Aufenth ts, der mündlichen Ve E des Nechts- streits vor die [k in Schweidnitz 2, Juli 192F, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforde{un diesem Gericht zugelassenen Rechtsanwalt

zu erklären. Die |als ProzeßbevollmäMhtigten vertreten zu

lassen. Schweidnitz, en 28. April 1923. Der Gerichtsschreiber des Landgerichts.

[16813] Oeffentli Zustellung.

Die Arbeiterfrau Auguste Hermanowski, geb. Brandenburger, in Tilsit, Prozeß- bevollmächtigter: Neckt8anmwalt Dettmann en Arbeiter Ferdiz früher in Tilsit,

Nechtsstreits vor Landgerichts in uli 1923, Vor-

erihte zugelassenen

nand Hermanowsfki | unter der Behauptung daß der Beklagte, ihr Ehemann, sie bild na<h der CGhe- \{<ließung {wer mFhandelt, nicht aus- reichend für ihren Änterhalt gesorgt und sie am 23. Septembêr 1921 verlassen habe, ohne si<h weiter un sie zu kümmern, mit dem Antrag aff Ehescheidung. Die Klägerin ladet d>n Beklagten zur münd- lihen Verhandlfing des Rechtsstreits vor die dritte Ziviskammer "des Landgerichts in Tilsit aus den 26. September 1923, Vornsittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, \einen bei dem gedachten Gerichte zugelaffenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e deLgffentlihen Zustellung wird dieser Ausz(g der Klage bekannts- gemacht. Tilsit, den 4&Mai 1923. i

Der Gerichts\{Feiber des Landgerichts.

[16422] Oeffentli ustellung.

Der OberstaatsanwaltkeimThüringischen E in Weimar erhebt Klage gegen den Kellner und Masseur stein, früher in Weimar, [bt unbekannten Aufenthalts, wegen Nichthakeit der Ghe, mit dem Antrage, die EbF für nichtig zu erklären, ihm die Kosten Des Rechtsstreits aufzuerlegen, und ladet dfn Beklagten zur mündlichen Verhandlungf des Rechtsstreits vor die 1. Zivilkammer /des Thüringischen Landgerichts zu Weimayfzu dem auf Diens- tag, den 25. Septgsnber 1923, Vor- mittags 9 Uhr, eraumten Verhands- lungstermin mit Fr Aufforderung, ih dur einen bei digfem Gericht zugelassenen Nechtsanwalt alF# Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lass.

Weimar, dei 4. Mai 1923.

: ustizobersekretär ischen Landgerichts.

geb. Jakoby, aus

Prezeßbevollmächtigter: in Leipzig, klagt den Bäckermeister

Kreis Querfurt , mit dem Antrag,

ägerin ladet den Be-

e 7. Zivilkammer des Fuli

<tsanwalt als Prozeß-

Mai 1923.

Ehefrau

, geb. Schulz, Lübe>, ode, flagt gegen Ehe- inrichsen, früher e Ghe der Parteien

vor Landge- I, Lübe>, zum Termin , Morgens 10 Uhr, einen .bei diesem Gericht

_Lübe>, 28. April iber des Landgerichts. des Thürin [16416] Oeffentlich Der minderjährige Nudolstadt, vertreten duch den städtischen Amtsvormund Schröder} in Rudolstadt, 0 Sine migt: Se e<tsanwalt Dr. orchers in HannoveF klagt gegen den Maschinenmeister AWdert Großkurth, früher in Hannov jeßt unbekannten Aufenthalts, auf Gund der Behauptung, daß infolge der verhältnisse eine Erhöhung der ihm zu zahlenden Unterha te erforderlich sei, mit dem Antrage, den Beklagten zu ver

auer Josef Kryftex, Ernestine Emma beide jeßt un- zur Fortsetzung ste ammer des auf den

Ziv

i< durch einen bei