1901 / 104 p. 9 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

wanderte, längere Zeit in New Vork fh aufhielt und spätestens seit dem Jahre 1879 verschollen ift, a Antrag seines Bruders, des Häfnermeisters Friedri Müller in Bayreuth, die Aufforderung, si spätestens in dem auf Freitag, den 22. November 1901, Vormittags 10 Uhr, im Sizungs\aale für Zivil- sachen des Amtsgerichtsgebäudes zu Hof, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes- erklärung erfolgen würde. Zugleich ergeht an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Ver- {ollenen zu ertheilen vermögen, die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem K. Amtsgerichte Hof Anzeige zu machen. Hof, den 29. April 1901. Gerichtsschreiberei des Kgl. Amtsgerichts. Sauer, K. Sekretär.

[11075] Aufgebot.

Der Hüttner Iohann Nix in Haselstein hat be- antragt, die verschollenen

1) Maria Barbara Wasfsermaun, geboren 4. Fe- bruar 1842,

2) Thekla Wassermaun, geboren 30. August 1817, zuleßt wohnhaft in Haselstein, für todt zu erklären. Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, fich spätestens in dem auf den 27. November 1901, Vormittags 410 Uhr', vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, wel<he Auskunft über Leben oder Tod der Ver- schollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Auf- forderung spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Hünfeld, den 29. April 1901.

Königliches Amtsgericht. [11077 Nufgebot.

Auf Antrag der Cheleute Kaspar Heinrich Brand und Marie Karoline Brand, geb. Schrepel, in Buer werden

1) Anna Catharine Elsabein Schrepel, auch Marie Elsabein Schrepel genannt,

2) Anna Marie Louise Schrepel,

3) Kaspar Heinrich Schrepel,

im Inlande zuleßt in Buer vor dem Walde wohn- haft gewesen, welche verschollen sind, aufgefordert, ih spätestens im Termin am Mittwoch, 1L. De- zember 19091, Vormittags 10 Uhr, zu melden, widrigenfalls sie für todt erklärt werden sollen. Gleichzeitig werden alle, wel<he Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu ertheilen vermögen, aufgefordert, spätestens in dem genannten Termin dem Gericht Anzeige zu machen.

Melle, den 24. April 1901.

Königliches Amtsgericht. 1. [10738] Nufgebot.

Der am 29. Januar 1826 in Eichwalde geborene Johann Jacob Krafffkfe (Krawke), zuletzt in Muünsterwalde, jeßt vers{hollen, wird auf Äntrag seines Pflegers. Otto Schröder in Münsterwalde aufgefordert, sih spätestens im Aufgebotstermin am 17, April 19602, Vormittags 10 Uhr, bei dem unterzeihneten Gericht zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird. Alle, die Auskunft über Leben oder Tod des Kraffke zu ertheilen ver- mögen, werden aufgefordert, spätestens im Aufgebots- termine dem Gericht davon Anzeige zu machen.

F. 3/00. Neuenburg, den 23. April 1901. Königliches Amtsgericht. [10741] Aufgebot.

Der Abwesenheitspfleger Schmiedemeister Fritz Evers von Kassau hat beantragt, seinen Pflege befobhlenen, den Heinrih Christian Beudt, geboren am 23. März 1841 in Kassau, Sohn der am 19. No- vember 1857 gestorbenen Wittwe Maria Dorothea Beudt in Kassau, welcher angebli<h s{on- in jungen Jahren zur See ging und seitdem verschollen ist, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, \si< spätestens in dem auf Dienstag, den 17, Dezember 1901, Vor- mittags 10 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht anberaumten Aufgebotstermin zu melden, widrigen falls die T g erfolgen wird. An alle welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Aufforderuna, dem Gericht spätestens im Aufgebotstermine Anzeige zu

in Röthenbach, Gde. Wolfegg, für todt zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, ih spätestens in dem auf den 21. Dezember 1901, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, wel<he Auskunft über Leben oder Tod des Ver- schollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Auf- forderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Waldsee, den 26. April 1901.

Königliches Württ. Amtsgericht.

Straub, A.-N. Aufgebot. Auf Antrag des Bäkermeisters Michael Wolf in Weinheim ist zum Zwe>e der Todes- erklärung des Buchbinders Karl Philipp Wolf von Lüßelsachsen Aufgebotstermin vor Großh. Amts- geriht Weinheim bestimmt auf Dienstag, den A IEEREE 1901, Vorm. 10 Uhr. Es ergeht :

D Aufforderung an den am 13. April 1857 zu Lüßelfach}en geborenen im Jahre 1880 nah Amerika ausgewanderten Verschollenen, Buchbinder Karl Philipp Wolf, sih spätestens im Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen würde;

b. Aufforderung an alle, wel<he Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen ver- mögen, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.

Weinheim, den 16. Avril 1901.

Der Gerichts\hreiber Großh. Amtsgerichts: Dersperger. [11071] Aufgebot.

Die Geschwister Mettine Meyer, geb. Knudten, in Nebel a. Amrum, und Maria Christine Harms, geb. Knudten, in Norddorf a. Amrum, haben“ beantragt ihren Vater, den verschollenen Seemann Marten Martien Knudten, zuleßt wohnhaft auf Insel Amrum, für todt zu erklären. Der bezeichnete Ver- \hollene wird aufgefordert, ih spätestens in dem auf den 30. November 1901, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht Le raumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermin dem Gerichte Anzeige zu machen.

Wyk, den 25. April 1901.

Königliches Amtsgericht. [11078] VBekauatmachung.

Alle diejenigen, die glauben, Erbrechte gegen den Nachlaß des dur< Aus\{lußurtheil für todt erklärten, am 23. November 1827 geborenen Hermann Müller von Bromskirchen geltend machen zu können, werden hiermit aufgefordert, ihre Nebte pätestens in dem auf den 412. Juli 1901, Vormittags 10 Uhr, an hiesiger Gerichtsstelle anberaumten Aufgebots- termin anzumelden, widrigenfalls festgëstellt wird, daß ein anderer Erbe als der Fiskus nit vorhanden ist. VII. 1/01.

Battenberg, 29. April 1901.

Fe *1a&æ Königliches Amtsgericht.

10671 Aufgebot.

Die unbekannten Erben des am 10. Mai 1899 zu Stettin verstorbenen Fräuleins Clara Hekel (geb. am 4. November 1832 zu Cüstrin als eheliche Tochter des Steuerbeamten Carl August Ferdinand Hekel und feiner Ehefrau Sophie Friederike Caroline, geb. Hartmann, daselbst) werden auf den Antrag des zum Pfleger bestellten Rechtsanwalts Dr. ÎIndig hier aufgefordert, ihre Ansvrüche auf den Nachlaß spätestens in dem auf den 22. Februar 1904, Mittags 12 Uhr, an hiesiger Gerichtsstelle, Elisabethstraße Nr. 42, Zimmer Nr. 26, bestimmten Aufgebotstermine anzumelden, widrigenfalls sie mit ihren Ansprüchen nnd Rechten auf den Nachlaß aus geschlossen werden und der Nachlaß dem re<tmäßigen Erben zur freien Verfügung verabfolgt werden wird. Der Erbe, der \i< erst später meldet, muß alle Verfügungen des Erbschaftsbesizers anerkennen und fann weder Rechnungslegung no< Ersaß der Nußungen, fondern nur Herausgabe des no< Vor

[10730] Nr. 5822.

machen. Neustadt i. Holst., den 20. April 1901 Königliches Amtsgericht.

[10737] Aufgebot. | Der Kirchspielsbote H. N. Fi>kbohm in AltenbruG als Vormund des Rudolf Wilbelm Prieß bat bean tragt, den verschollenen Rudolf Wilhelm Pricfß, geboren am 27. Mai 1858, zuleßt wobnbaft in Altenbruch, für todt zu erklären Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 18, November 1901, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufaebots- termine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, wel<e Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots-

termine dem Gericht Anzeige zu macben.

Otterndorf, den 27. April 1901.

Königliches Amtsgericht. 1 [10739] Aufgebot.

Die verehelihte Buchhalter Ottilie Drauschke, geb. Barschdorff zu Langenbielau 111 bat beantragt, den am 21. August 1823 zu Langenbielau geborenen Friedri<h Gustav Jacob, welcher Ende der 1840er Jahre von dort nah Amerika ausgewandert und von welchem die leßte Nachricht um das Jahr 1850 aus dem Staate Karolina eingegangen ist, für todt 1 erklären. Der vorbenannte Verschollene wird auf- gefordert, sich spätestens in dem auf den 20. Ja- nuar 1902, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht anberaumten Aufgebots- termine zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird. Alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, werden aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine dem Gériht Anzeige zu machen

Neichenbach i. Schl., den 22. April 1901.

Königliches Amtsgericht [10732] Aufgebot.

Der Bauer Nepomuk Blofi-in Höfen, Gde. Leupolz, O.-A. Wangen, der Bauer Xaver Bloß in Brenden Gde. Wolfegg, O.-A. Waltsce, und die Agatha Köhle, geb. Bloß, Ebefrau des Viehbändlers Eduard Köhle in Röthenbach, Gde. Wolfegg, haben beantragt, den verschollenen Severin Bloß, geboren am 22. Oktober 1833 zu Höfen, Gde. Vogt, O.-A. Ravensburg, Sohn des f Anton Bloß und der |

| [11079]

handenen fordern. l 1901. Königliches Amtsgericht. Abtbeilung 14 Amtsgericht Hamburg. Aufgebot.

Auf Antrag der Testamentsvollstre>er des ver storbenen Kaufmanns | Elias Schuster und seiner verstorbenen Ehbefra1 radel alias Elfriede, geb. Meyer, verw. gew. Cohen, nämli:

a. Gustav Jacob Cohber zuster,

b. Notar Dr. jur. He Max Crafemann und

c. Rechtsanwalt Dr. jur. Gustav Friedri Carl Johann Sthamer, vertreten dur< die biesigen Rechtsanwälte Dres. jur. Kleinschmidt und Sthamer,

werden alle Nachlaßgläubiger des zu Frankfurt a. M. geborenen, hierselbst wohnhaft gewesenen und am 18. November 1900 zu Paris verstorbenen Kaufmanns Joseph Elias Schuster aufgefordert, ihre Forderungen spätestens in dem auf Mitt- wo<h, den 19. Juni 1901, Vormittags 181 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine bei dem unterzeihneten Gerichte, Poststraße 19, Erdgeschoß links, Zimmer Nr. 1, anzumelden, unter dem Rechtôncc{tbeil, daß sie fonst, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichttbeilsre<ten, Vermächtnissen und Auflagen berü>sichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen föônnen, als sih na<h Befriedigung der nit aus- ¿csélosjenen@läu bige no< ein Ueberschuß ergiebt, und daß jedŒErbe nah der Theilung des Nach asses nur für den seinem Erbtheil entsprehenden Tbeil der Verbindlichkeit baftet.

Hamburg, den 23. April 1901.

Das Amtsgericht Hamburg. Abtheilung für 2 rfgcbotosacen. (gez.) Böl>ers Dr. Veröffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber [10747] Oeffentliche Bekauntmachuug.

Der am 22. März 1901 hierselbst verstorbene Schlossermeister Heinrih Meyer hat in seinem am 25, April 1901 eröffneten Testamente 95. V. 977. 01 seinen Sohn, den Schiffer Alex Meyer bedacht.

Berlin, den 25. April 1901.

Königliches Amtsgericht 1. Abth. 95.

[9514]

Rosalia, geb. Wirth, von Höfen, zuleht wohnhaft

Durch das heutige Auéschlußurtheil des unter- zeichneten Gerichts ift der am 24. November 184

hier geborene, vershollene Maurergeselle Friedrich August Näke für todt erklärt. Der 31. Dezember 1889 ist als Todestag festgestellt. Belgern, den 23. April 1901. Königliches Amtsgericht. [10745] Bekanntmachung.

Durch Aus\lußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom 15. April 1901 ist der am 13. November 1852 in Puddemin auf Rügen geborene Matrose Karl Seit T erdivaud Stein für todt erklärt. Als Zeitpunkt des Todes ist der Ablauf des 31. Dezember 1883 festgestellt. % P d e v Ie.

Bergen a. N, ben 15 Al 1501 ag

Königliches Amtsgericht. [11080]

Die am 21. März 1831 zu Wittenburg geborene Marie Wilhelmine Christine Tür> is heute dur< Aus\{lußurtheil des unterzeichneten Gerichts für todt erklärt. Als Zeitpunkt des Todes ift der 31. Dezember 1868 festgestellt.

Wittenburg, den 23. April 1901.

Großherzogliches Amtsgericht: [11082] Urtheils-Auszug.

Auf den Antrag der Josefine Neveux, Rentnerin in Ennery, hat das Kaiserliche Amtsgericht zu Met durch das am 1. April 1901 verkündete Urtheil für Necht erkannt:

Die zwei je zur Hälfte liberierten Aktien von je 400 é. der Caisse d’Escompte de Metz Mayer & Cie. in Meß auf den Inhaber lautend, aus der Emission vom Jahre 1881 hercührend und die Nummern 4757 und 4758 tragend, werden für kraftlos erklärt. '

(gez.) Fries. Zur Beglaubigung des Auszuges : Der Amtsgerichts-Sekretär Lichtenthaeler.

[11083]

Das Sparkassenbu<h Nr. 13849 der Sparkasse der Aemter Herne, Wanne und Eickel zu Herne (220 46) ist auf Antrag des bere<htigten Bergmann Johann Mischalla zu Wanne für kraftlos erklärt.

Herne, 25. April 1901.

Königliches Amtsgericht. [11081] Ausschlußurtheil.

In der Franz Bulinski’schen Aufgebotssache 4. P. 8/00 hat das Königliche Amtsgericht Graudenz in der Sißzung vom 26. April 1901 dur den Amtösgerichtörath Richter für Necbt erkannt:

Die Agnes Sadowski, geb. Kawski, und deren Nechtsnachfolger werden mit ihren Ansprüchen und Nechten auf die für die erstere in Abtheilung 1I1 Nr. 1 des dem Stellmachermeister Franz Bulinski gehörigen Grundstü>s Szczepanken 26 eingetragenen 22 Thlr. 24 Sgr. 5 Pf. = 68 4 45 4, mit fünf vom Hundert verzinslih, und der Kutscher Johann Sadowski bezw. dessen Rechtsnachfolger werden mit ihren Ansprüchen und Rechten auf die auf demselben Grundstü>k in Abtheilung [il Nr. 2 eingetragene Post von 20 Thlr. = 60 Æ, verzinsli<h mit fünf vom Hundert, ausgeschlossen.

[11056] Oeffentliche Zustellung. i R. 124. 01. 3.-R. 20.

Die verehelichte Franziska Johanna von Dühren, geb. Kowazek, zu Berlin, Möernstraße 94, Prozeß- bevollmächtigter: Rechtsanwalt Behrendt hier, klagt gegen den Handlungsgehilfen Wilhelm Leo von Dühren, früher zu Berlin, jeßt unbekannten Auf- enthalts, wegen bösliher Verlassung, mit dem An- trage, zu erkennen: die Ehe der Parteien wird ge- trennt, der Beklagte trägt allein die Schuld an der Scheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zwanzigste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts 1 zu Berlin, Neues Gerichtsgebäude, Grunerstraße, [T. Sto>werk, Zimmer 27, auf den 2. Oktober 1901, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforde- rung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 29. April 1901.

Lehmann, Gerichtsschreiber

des Königlichen Landgerichts 1. Zivilkammer 20. [11050] Oeffeutliche Zustellung.

Die Arbeiterfrau Helene Handel, geborene Kahraus, zu Elbing, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Diegner in Elbing, klagt gegen ihren Ebemann Arbeiter Gustav Haudel, früher zu Elbing, jet unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß er sie böslich verlassen habe, mit dem Antrage die Ebe zu trennen und den Beklagten für den schuldigen Theil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verbandlung des Nechts streits vor die Erste Zivilklammer des Könialichen Landgerichts zu Elbing auf den 9. Juli 1901, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gematht. 2 R. 22/01.

Elbing, den 29. April 1901.

(Unterschrift),

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

11228] Oeffentliche Zustellung einer Klage.

Nr. 6081. Die Christian Hiller, Ebefrau Christine, geb. Gönner, zu Bretten, Prozeßbevoll- mächtigter : Nechtêanwali Schmidt in Bretten, klagt gegen ihren genannten Ehemann, früher zu Knitt- lingen, unter der Behauptung, daß der Beklagte die Klägerin seit August 1893 böswillig verlassen babe und daß die Vorausseßungen der öffenflihen Zuú- stellung seit Jahresfrist gegen ihn bestanden haben, mit dem Antrage auf Scheidung der zwischen den Parteien am 11. April 1891 zu Knittlingen abgeshlossenen Ebe aus Verschulden des Beklagten. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 11. Zivillammer des Groß- berzoglichen Landgerichts zu Karlsruhe auf Sams- tag, den 6. Juli 1901, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum

zug der Klage bekannt gemacht. Karlöru e, den 29. April 1901. Kastner, _ p Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Landgerichts.

T Bud liche Zustell i Kl t ellung einer Klage. Nr. 6140. e u zom Wilhelm Bückel zu

Freiburg, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. L Karlörube, Tlagt gegen seine Ebefrau

Katharina, geb. Nonnenmather, früher zu Freibu unter der Behauptung, daß die Beklagte fich seil 1896 gegen feinen Willen böswillig von der häus- lichen Gemeinschaft ferngehalten habe und daß. die S UGeN für die öffentlihe Zustellung seit Jahresfrist gegen sie bestanden haben, mit dem An- trage auf Scheidung der zwischen den Parteien am 12. Mai 1894 zu Göbrichen abgeshlofsenen Ehe. Der Kläger ladet die B lung des Rechtsstreits vor die Il. Zivilkammer des Großherzoglichen Landgerihts zu Karlsruhe auf Samstag , den 6. Juli 1901; Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge- dahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu - stellen. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Karlsruhe, den e E 1901.

/ astner, Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Landgerichts. [11053]

Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Clara Johanne Marie Meyer, geb. Genschow, zu Bremen, vertreten dur<h den Rechts- anwalt J. Dy>hoff zu Osnabrück, klagt gegen den Bäckermeister Johann Wilhelm Meyer, zuleßt zu Osnabrück, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage auf Scheidung der Che dem Bande nah und Erklärung des Beklagten für den s{uldigen Theil, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zivilkammer 11 des Königlichen Landgerichts zu Osnabrü> auf den 12, Juli 1901, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge- dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>ke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt Ee

Osuabrück, 30. April 1901.

Der Gerichts\hreiber des Königlichen Landgerichts.

[11227] Oeffentliche Zustellung.

Die unverebelichte Verkäuferin Clara Schulz als Vormünderin ihres minderjährigen Kindes Elfriede Schulz zu Lübben klagt gegen den Schlosser Erich Wegener, zuleßt in Zorge, jeßt unbekannten Auf- enthalts, wegen Alimente mit dem Antrage: den Be- klagten zu verurtheilen, dem Kinde von seiner Geburt an bis zur Vollendung seines 14. Lebensjahres als Unterhalt eine im voraus am Ersten jedes Kalender- Vierteljahres fällige Geldrente von vierteljährlich 27 M. und zwar die rü>ständigen Beträge sofort zu zahlen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Herzogliche Amtsgericht zu Walkenried auf den 2. Juli 1901, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwe>e der öffentlichen e wird dieser Auszug der Klage bekannt emacht.

G Walkenried, den 25. April 1901. Sporleder, Sekretär,

Gerichtsshreiber des Herzoglihen Amtsgerichts. [11054] Oeffentliche Zustellung.

Die Firma Wintgens und Groß zu Aachen, ver- treten dur< Rechtsanwalt Dr. Wilden daselbst, Flagt gegen den Kaufmann Leonard Appelrath, früher in Aachen, zur Zeit ohne bekannten Wohn- und Auf- enthalts8ort, wegen erhaltenen Darlehns, mit dem Antrage: Königliches Landgericht möge den Bellagten kostenfällig und vorläufig vollstre>bar verurtheilen, der Klägerin A 600 ‘nebst Zinsen zu 49/6 seit dem Tage der Klagebehändigung zu zahlen, und ladet den Be- flagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Aachen auf den U. Oktober 1901, Vor- mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei deim gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be- stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Plümmer, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [11052] Oeffentliche Zustellung. ,

Die Firma Fr. Timme & Co. zu Braunschweig, vertreten dur<h den Rechtsanwalt Justizrath Semler daselbst, klagt im Wechselprozesse gegen den Fabrik- Direktor N. Rydlewski, früber in Cologna-Veneta bei Verona in Italien, jeßt unbekannten Aufenthalts, aus dem Wechsel vom 25. Januar 1900 über 750 4 und der Protefturkunde vom 6. April 1901, mit dem Antrage auf Verurtheilung des Beklagten dur vor- läufig vollstre>bares Urtbeil zur Zahlung von 750 M nebst 69/5 Zinsen seit dem 6. April 1901 und 4 M 75 «4 Wechselunkosten, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verbandlung des Rechtsstreits vor die Kammer für Handelssachen des Herzoglichen Land- gerichts zu Braunschweig auf den 9. Juli 1901, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen Zum Zwe>ke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Braunschweig, den 30. April 1901.

(Unterschrift), Registrator als Gerichtsschreiber des Herzoglichen Landgerichts. [11063] Oeffentliche Zustellung.

Der Kaufmann Georg Ludwig zu Frankfurt a. M., Prozcfibevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Bayerthal bier, klagt gegen den Freiherrn E. von Koenneritz, früher zu Stuttgart-Berg, Kuhnstraße 5, jeßt mit unbekanntem Aufenthalt wo? abwesend, auf Grund einer Wechselforderung aus Accept, mit dem Antrag auf solidarishe Zablung der Wechselsumme von M 150 nebst 69/4 Zinsen seit dem 11. Juli 1900 urid 3,30 {k Wechselunkosten sowie |} 9% Provision. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Necbtsstreits vor das Königliche Amtsgericht 1, 8, zu Frankfurt a. Main auf den 28, Juni 1901, Vormittags $ Uhr, Zimmer 133. Zum Zwe>e der öffentlichen Zu- stellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Fraufkfurt a. M., den 23. April 1901.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. 8. [11066] Oeffentliche Zustellung.

Der Hausbesitzer und Bergarbeiter Friedrih Paul Hähnel in Kleinvoigtäberg, lagt gegen den Tbeater- besiger Eduard Schiffel, früher in Kleinvoigtsberg, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen mung einer Wohnung und Zahlung rückständigen Miethzinses, mit dem Antrage auf Verurtheilung des Beklagien

29 M 75 A rüd>sländigen Miethznses, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlitg des Rechtsftreits vor das Königliche Amtsgericht zu Frei- berg auf Donnerstag, den 20. Juni 1901, Vormittags 92 Uhr. H Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt g M 1. Mai 1901 g, am 1. at Wr. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

Zwe>ke - der öffentlichen Zustellung wird dieser “E Räumung der Wohnung und zur Zählung von

eklagte zur mündlihen Verhand- ,

zum Deutschen Reihs-Anzeiger und Königlich Preußis

; Berlin, Freitag, den 3. Mai

1 104.

1. Untersu<ungs-Sachen. 2. Aufgebote,

erlust- und Fundsachen, Zustellungen u. dergl. 3. Unfall- und Invaliditäts- 2c. R , Be entli éV A én 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c. 4

5. Verloofung 2c. von Werthpapieren.

Dritte Beilage

chen Staats-Anzeiger.

6. Kommandit-Gesellschaften auf Aktien u. Aktien-Gesells{. 7. Erwerbs- und Wirthschafts-Genossenschaften. 8. Niederlaffung 2c. von Necbtsanwälten. 9. Bank-Ausweise. 10. Verschiedene Bekanntmachungen.

9) Aufgebote, Verlust- u. Fund- sachen, Zustellungen u. dergl.

[11058] Oeffentliche Zustellung.

Die Victoria zu Berlin, Allgemeine Versicherungs- Aktien-Gesellschaft zu Berlin, Lindenstraße 20/21, vertreten dur< den Rechtsanwalt Dr. Georg Sieg- mann, hier, Jerufalemerstr. 52, klagt gegen den Versicherungs-Inspektor Alfons Walter, früher zu Berlin, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen einer am 9. Juni 1898 protokollaris<h festgelegten, vom Beklagten anerkannten Schuld von 1057,81 4. zu der no< nachträglih 33,69 Æ kamen, deren Fest- stellung übersehen worden war, aus vom Beklagten zu viel verbrauhten Reisespesen von 27,97 M. und 32,70 Æ, ferner wegen eines vom Beklagten er- bobenen, ihm nicht zukommenden Bureau-Zuschusses von 15,84 4, einer nicht verdienten, aber troßdem erhobenen Absclußprovision der lebenslänglichen Eisenbahn - Unglü>s - Branche von 7,10 Æ, ferner wegen 114,53 Inkassoprovision, welche einem anderen Generalagenten zu Lasten des Beklagten, gutgeschrieben werden mußten, ferner wegen einer Reihe von Außenständen bei Agenten, für welche Beklagter das Delkredere zu tragen hatte und wegen {ließli einer Restforderung von 180,— M. von einem dem Beklagten gewährten Darlehn von 200 M. Auf diese Gesammtshuld des Beklagten von 1494,40 Æ ift der Erlos der Kaution von 1284,90 M. und ein Guthaben aus früherer Thätigkeit von 109,92 M gut gere<net worden, fodaß eine Forde- rung von 100,48 M. verbleibt. Wegen dieses An- \spru<s beantragt die Klägerin die kostenpflichtige

. Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung von

100,48 A nebst 49/9 Zinsen seit dem 25. August 1899 und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- bandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts- eriht T zu Berlin, Abtheilung 71, Jüdenstraße 59 111, Zimmer 163, auf den 27. Juni 1901, Vor- mittags 10 Uhr. Zum Zwe>ke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Verliu, den 26. April 1901. (L. S8) Bernhardt, Gerichtsschreiber

des Königlichen Amtsgericht 1. Abtheilung 71.

[11059] Oeffentliche Zustellung.

Der Kaufmann Jacob Meier zu Berlin, Hagels- bergerstraße 9, vertreten dur< den Re<tsanwalt Grün- feld zu Berlin NO., Neue Königstraße 55/56, jetzt Alexanderstr. 15, klagt gegen den Kaufmann Richard Kleesattel, früher zu Schöneberg, Babnstraße 22, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Herausgabe einer Perlen-Kravattennadel oder Ersaß des Werthes derselben mit 150 4, Aktenz. 32. C. 393. 01, mit dem Antrage auf kostenpflichtige Verurtheilung des Beklagten zur Herausgabe einer Perlen-Kravatten- nadel oder Zablung von 150 Æ und vorläufige Voll- stre>barkeit des Urtheils, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgeriht 1 zu Berlin, Ab- theilung 32, Ildenstraße 59 11, Zimmer 113, auf den 11, Juli 1901, Vormittags 11 Uhr. Zum Zwe>ke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 26. April 1901.

(L. 8.) Brandin, Gerichts\cbreiber des Königlichen Amtsgerihts 1. Abth. 32.

{11055] Oeffentliche Zustellung.

Der Herr Gustav Maron zu Berlin, Prozeßbevoll- | mächtigter : Rechtsanwalt Rosenfeld 1. daselbst, klagt |

gegen den Herrn Ludwig Knorr von Noseuroth,

früher zu Berlin, jeßt unbekannten Aufenthalts, auf |

Grund der Wechsel vom 24. August bezw. 24. August bezw. 29. September 1900 über 1000

von M 1000 seit 25. August 1900, seit 30. September 1900 und von M 2. April cr. kostenpflichtig zu verurtbeilen. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Ver

pon M 1600

bandlung des Rechtsstreits vor die 10. Kammer für | Vandelsfachen des Königlichen Landgerichts [l zu | Zimmer 76, |

Berlin, Neue Friedrichstraße 16/17 [T1 Treppen, auf den 13. Juli 1901, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem

gedachten Gerichte zugelaffenen Anwalt zu bestellen. | Zustellung wird dieser |

Zum Zwe>ke der öffentlichen Auszug der Klage bekannt gema<ht. Die Einlassunas frist ift auf zwei Wochen festgesetzt. Berlin, den 29. April 1901. Schulze, Gerichtsschreiber des Landgerichts 1.

[11057] Oeffentliche Zustellung.

Die Handlung in Firma L. H & Co. Militär-Bekleidungs- Berlin, Lindenstr. 25, 1, Prozeßbevollmäcbtigter Nechtäanwalt Bauer bier, Friedrichstr. 127 gegen den früheren Leutnant Pactkard, Weßlar, jeyt unbekannten Aufenthalts, Behauptunao, daß der

á Königlichen 10. Kammer für Handelssachen

früber zu

und 1899 - der Klägerin no< 770,60 K \{uldig sei,

mit dem Antrage auf Verurtbeilung des Beklagten | infen seit | «I

zur Zablung von 770,60 M nebst 49/4 dein 1. Januar 1909 und vorläufige Vollitre>barkeits erklärung des Urtheils gegen Sicherheitsleistung Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zweite Zivil kammer des Königlichen Landgerichts | zu Berlin. Grunerstraße, Neues Gerichtsgebäude. 1. Sto> Zimmer 13, auf den 9, Juli 1901, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, cinen bei dem ge- dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen

| willigt.

Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemadt. Verlin, den 29. April 1901. __ IJetschmann, Gerichtsschreiber

des Königlichen Landgerichts 1. Zivilkammer 2. [11065] Oeffentliche Zustellung.

Der Gutspächter Karl Koch in Bruderdiebacherhof, vertreten dur< Rechtsanwalt Osius in Hanau, klagt gegen den Schweizer Hermann Werner, früher zu Bruderdiebacherhof, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen einer Nestforderung aus Darlehn und für ge- [iefertes Holz aus dem Jahre 1900, mit dem An- trage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurtheilen, an den Kläger 66 4 25 „4 nebst 49/5 Zinsen seit Klagzustellung zu zahlen und das Urtheil für vor- läufig vollstre>bar zu erklären, und ladet den Be- klagten zur mündli<en Verhandlung des Nechts- streits vor das Königliche Aintsgericht zu Langenselbold auf den 20, Juni 1901, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwede der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemat.

Langenselbold, 29. April 1901.

Müller, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[11064] Oeffentliche Zustellung.

Der Fabrikant Julius Ahlemann zu Leipzig, Weststraße Nr. 26, Prozeßbevollmächtigter: Rehts- anwalt C. Naumann in Lüchow, klagt gegen den Kürschner Glabbagt, früher zu Salzwedel, zuleßt in Magdeburg, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte von dem Kläger im beiderseitigen Betriebe des Handelsgewerbes Waaren am 31. Marz, 10. April und 17. Mai 1900 zu den vereinbarten Preisen von zusammen 222,35 4. ge- kauft und empfangen bezw. mit der zugestellten Rechnung ohne Erhebung von begründeten Ein- wendungen abgenommen habe, mit dem Antrage auf Verurtheilung des Beklagten dur< vorläufig voll- stre>bares Urtheil zur Zahlung von 222 M4 35 4 nebst 49% Zinsen seit dem 1. Oktober 1900. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhband- lung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts- geriht A. Abth. 3 in Magdeburg, Domplatz 9, Zimmer Nr. 9, auf den 4. Juli 1901, Vor- mittags 9 Uhr. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Magdeburg, den 27. April 1901.

Rerhausen, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts A. Abtb. 3. [11062] Oeffentliche Zustellung und Ladung.

In Sachen Anton Kollmann, Eisenhändler in Noding, Kläger, vertreten dur Rechtskonsulenten Freundorfer in Roding, gegen:

1) Josef Raith, Häusler von Wetterfeld, K. Amts gerihts Roding, jeßt unbekannten Aufenthalts,

2) Barbara Raith, Häuslersebefrau in Wetter feld, Beklagte, wegen Forderung, bat das K. Anmts- geri<t Roding K. Amtsrichter Schöpf die öffentlihe Zustellung des Klageschriftsatzes mit Ladung an den Mitbeklagten Iosef RNaith, Häusler von Wetterfeld, jeßt unbekannten Aufenthalts, be Durch Verfügung des zur mündlichen Verbandlung Termin auf Mittwoch,

| Vertreter den

resp. | 1000 A resp. 1600 Æ, mit dem Antrage, den Be- | flagten zur Zahlung von „K 3600 nebst 6 9/9 Zinsen |

1000 seit |

| wegen

Berger, Collani | und Effekten-Fabrik zu | fagt | 11S. Juni 1901, Nachmitt. 3! 4 unter der Beklagte für die aus der | fägerishen Filiale zu Mey käufli<d entnommenen | Kleidungéöstü>ke und Effekten aus den Jahren 1897 |

[L R EN | Forderung aus Darlehen | fennen

| Flâger den Betrag

é . —_ | treits

den 19. Juni 1901, Vormittags 9 Uhr, im Sißungssaal des K. Amtsgerichts Roding an- beraumt. Zu diesem Termin ladet der fklägerische

Mitbeklagfen Iosef Raith vor. Klägerischer Vertreter wird den in der Klage

29. April 1901 enthaltenen Antrag stellen, dabin gehend: K. Amtsgericht Noding wolle Urtbeil erlassen

l. die Beklagten sind gesammtverbindlih \{Guldia, |

1 Schuldpoften zu |

an den Kläger den ceingeklagte: Aa D A sedéundstebzug Mart dreiszig Pfennige nebst 49/9 Zinsen bieraus 1. Ne vember 1900 zu beiablen.

IT. Dieselben haben unter s\olidarisher Haftung sämmtliche Streitskosten zu tragen, bezw. dem Klag theil zu erstatten.

ITT. Das Urtheil wird für vorläufig vollstre>bar |

ertlart. Noding, 1 Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts NRodina Der K. Sekretär: (L. 8.) S<hwarzfiscber [11245] Schorndorf. Oeffentliche Zustellung. Friedri Huber, Restaurateur in Stuttgart treten dur< Rechtsanwalt Be>k hier, klagt

Mai 1901

| Ernst Zucker, Sattler, zuleßt wohnhaft in Schorn

derzeit mit unbekanntem Aufenthalt abwesent Forderung aus Darleben u. ant

zu erkennen: „Der Beklagte ift kosten

DOTT,

Antrage, fallig \culdig, an den Kläger 163 M 19, Zins aus 1063 M 11 4 vom 4. März 1901 ab zu bezablen“*, und ladet den Beklagten wur münt

n Verbandlung des Mechtsstreits vor das K [mttgeriht Schorndorf auf Dienêtag, den Uhr.

Mai 1901.

Den 1 Gerichtsschreiber des K. Amtägerichts: Brotbe> Stuttgart.

Oeffentliche Zustellung. Der Wilbelm Dinkela>er, Nöfileswirth in Sindel- fingen, vertreten dur Rechtsanwalt l)e. Erlanger in Stuttaart, klaat aegen Friedri Bausch, Cbr

Sohn, Maurer, zuleut wohnhaft in Sindelfingen Aufenthalt abwesend, wegen

mit dem Antrage, wu er

„Der Beklagte ift kostenfällig {uldig jon 1200 M nebît 41 9, ember 1892 zu bezablen“, mündlichen Verbandlung

por die Zweite

Landgerichts u Stuttgart auf Dienstag, den 2. Juli 1901, Vormittags 2%: Uhr, mit der

[11051]

Ï

jeut mit unbekanntem

Zinfen leit 22

des Mechts-

Aufforderung, einen bei dem geda<hten Gerichte zu- gelassenen Anwalt zu bestellen.

Stuttgart, den 24. April 1901.

(Unterschrift),

H.-Gerichtsshreiber des Königlichen Landgerichts. [11060] Oeffentliche Zustellung.

Der Fleischermeister Emil Zorn zu Zeulenroda tlagt gegen den Strumpfwirker und Viebhbändler Franz Oberländer, früher hier, jeßt unbekannten

ufenthalts, aus feit dem 5. Januar 1898 erfolgter fäuflicher Lieferung von Fleis<- und Wurstwaaren, mit dem Antrage auf Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung von 70,08 , und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Fürstlihe Amtsgericht zu Zeulenroda auf Mon- tag, den 8. Juli 1901, Vormittags :10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Weber, Gerichtsschreiber des Fürstlichen Amtsgerichts.

3) Unfall- und Jnvaliditäts-2c. Versicherung. Keine.

4) Verkäufe, Verpachtungen, Es Verdingungen 2. Grundstück in VBraunschweig,

vor dem Fallersleberthor (Nähe der Infant.-Kaserne), Größe c. 1400 qm, mit s{öônem Garten, Einfahrt, Wagenremise nebst Pferdestall, Burschenkammer | und Böden, zu verkaufen. Vornehm und ruhige Lage. (2 Wohnungen mit je 6 Zimmern, Küche, Badestube, Keller nebst Zubehör und eine kleinere Erker - Wohnung.) Preis 65000 K, Anzahlung nah Abrede.

Gefällige Angebote an P. W. Brenuuee, Braunschweig, Fallersleberstr. 14. | [7995] Bekanutmachung. |

Verpachtung

|

Johannis 1902 bis zum (Sesammtflähe 255,062 ha, Garten, 173,801 ha A>er, mit einem Grundsteuer-Rein-

Kreise Franzburg von 1. Juli 1920 darunter: 2,902 ha 68,618 ha Wiesen ertrage von 6240 M Bietungstermin am 20. Mai d. Js., Vor-

mittags LT Uhr, in den Räumen der zeichneten Regierung. | Bisheriges Pachtaufkommen eins{ließli< 1240 A | Drainage-Zinsen 8750 M | Erforderlihhes Vermögen 78000 A Letteres | möglichst einige Tage vor dem Termin unserem |

unter- |

| | Einkommens- und Ergänzungssteuer na<zuweisen. | 9 | dur

Prozeßrichters wurde |

mit dem 4 Sve | möglichst einige ge vor dem Termin unserem

11 „A nebst | N us L | Einkommen- un tanzungas!teuer nacunveifen

| [11220] | des Ki | Franzburg an ten |!

und latet den |

Zivilkammer des Königlichen | | mittags L Uhr, îin den

Kommissar unter Vorlegung der Veranlagung zur |

Pachtbedingungen find in unserer Registratur wahrend der VDienststunden ei ben gegen Erstattung der Schreibgebübr Besichtigung der Domäne nah ¿uvori bei dem jeßigen Pächter Herrn O in Endingen gestattet

Stralsund, den 15. Avril 1901

L “a k 1444

: Königliche Regieruug, Abtheilung für direkte

Steuern, Domänen und Forsten

Bekanntmachung. Verpachtung des Königliden Domänen-Vorwerk Kreise Franzburg von © I 1920 Gefammtflähe 632,2242

3.9918 ha

[11219]

Yohanniä 1909

Garten 4158

Vai 7 110 Aru dito | YBlelen mit etn rund!

17 829 69 M Bietungêstermin am 29. Mai d. mittags 11 Uhr, in den Räumen der neten Regierung D D L L H Ï neuen |

F

Grforderliwes Vermögen 165 0 Leyteres

Kommisar nlagung zur serer Registratur n, au von ihr

zu bezieben ift na< zuvoriger ¡ter, Herrn Hientzsche

t Li

Stralsund, den 29. April 1901 Königliche Regierung, Abtheilung für direkte Steuern, Domänen und Forsten.

Bekanntmachung. Verpachtung | omänen-Vorwerks Bussin im Kreise

1902 bis 1. Juli 1920

9 0675 ha LVaruntier

ten, 274,5730 ha Aer

: Weide mit

2s 05 A

8, Juni d. Js., Vor

Käumen der unter»

niglichen von hannté | Gesammtfläche 2 8900 ha Ga Wiesen, 14,3814 Reinertrage von

Biekungêstermin am

30,4769 ha | einem Grundsteuer

j ï h

zeihneten Regierung

des Königlichen Domänen-Vorwerks Endingen im |

Die Domäne wird im Termin zweimal ausgeboten -

a. zunähst mit der Verpflihtung des neuen Pächters zur Uebernahme des dem alten Pächter gehörigen Wirthschafts-Inventars gemäß $ 35 Ix der Alceuicinen Pachtbedingungen von 1900,

b. fodann ohne diese Verpflichtung.

Bisheriges Pachtaufkfommen einschl. 14 A 02 4 Dränagezinsen 9174 M 65 „8.

Erforderlihes Vermögen 75000 A Leßteres möglihst einige Tage vor dem Termin unserem Kommissar unter Vorlegung der Veranlagung zur Einkommen- und Ergänzungssteuer nachzuweisen.

Pachtbedingungen sind in unserer Registratur während der Dienststunden einzusehen, au von ihr gegen Erstattung der Schreibgebühren zu beziehen.

Die Besichtigung der Domäne ist nah zuvoriger Meldung bei der jetzigen Pächterin, Frau Ww. Hafemeister in Bussin, gestattet.

Stralsund, den 29. April 1901.

Königliche Regierung,

Abtheilung für direkte Steuern, Domänen

und Forsten.

9) Verloosung 2. von Werth- papieren. Die bisher hier veröffentlichten Lien KRL S

über den Verlust von Werthpapieren befinden aus\{ließli< in Unterabtheilung 2.

[11218] Bekanntmachung. In der am 1. April 1901 stattgehabten Aus- loosung der in Gemäßheit des landesherrlichen Privilegiums vom 28. Juni 1889 emittierten Anleihe- scheine sind folgende Nummern gezogen worden : Buchstabe A. 9528 9568 9740 9824 10278 10292 10369 10839 10843 10874 11006 11047 11059 I 1B LLEEZ 11764 11828 11847

9445 9466 10197 10199 10738 10756 10933 10970 LIIOS 111703 11739 11750

9907 10492 10891 10908 11125 11165 11420 11541

11878 11933 11945 11999

45 Stü> à 500 4 Buchftabe B. 12184 12230 12251 12329 12444 12481 12636 12822 12953 12965 12992 13133 13151 13163 13300 13317 13320 13350 13408 13568 13573 13581 13582 13589 13591 13796 13876 14008 14062 14153 14219 14239 14242 14258 14265 35 Stü>k à 1000 M Buchftabe C. 14330 14438 14514 14569 14836 14911 14912

9940 10621

22 500,

14311

14577 14769 1493:

0)

¡1 Stü>k à 5000 A = A 55 000,

E E zusammen M 112 500,—

deren Auszahlung vom L. Oktober 1901 ab

die Altonaer Stadtkasse,

die Haupt-Sechandlungskasse Berlin,

die Deutsche Bank in Berlin und

die Hamburger Filiale der Deutschen Bank in Samburg Nüdclieferunag der

s mweisung und den

etre

1 Anleibescheine zinsscheinen 5 bis

Die Verzinsung der am 1. April 1901 gezogenen , s

Nummern hört mit Ende September 1901 auf. Aus früheren Ausloosungen find noch rü>-

| ständig :

Buchitabe A

10451 10620 Stüd> àù 500 A « 1 500 Buchstabe B

5tüud à 1000 M M 2 000, «4 3 500, Altoua, den 18. April 1901 Der Magistrat. [1083 Die zu den Schuldverschrcibungeu der Groß- herzogli<h Meeklenburg-Schwerinschen Anlcihe von 18483 angefertigten neuen ZinE&scheinbögen können gegen Ueberreihzing oder Einsendung der be züglihen Anweisungen vom 1. Mai d. J. ab, mit Ausfluß des Monats August, von der Gros herzoglichen Schulden-Tilgung&s-Kasse Land- fasten ¡u Rosto entgegengenommen werden Rosto, 20. April 1901 Großherzogliche Schulden-Tilgungs-Kommission. v. Bülow. H. v. VDerten. Frhr Maltzan.

6) Kommandit-Gesellschaften auf Aktien u. Aktien-Gesellsch.

Die bisher bier veröffentlihten Bekanntmachungen über den Verlust von Wertbpapieren befinden aus\{licilid in Unterabtbeilung 2

[11258 In Tei

veröffentli

verschreibungen

Berichtigung. : n Nr. 8 des Deutschen Reichs-Anzeigers hten Verloosung der ; Theil-Schuld- unserer Gesellschaft muß es bei Nestanten scit 1, Oftober 1L%96 unter Litt. B. nidt 7447, sontern Nr. T7497 beißen.

Berliner Elektricitäts-Werke.

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amt Ent E

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