1901 / 109 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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IV. Staats\shuldsheine von 1842:

Tätt. F. Nr. 199 207, 209 456 über 100 Thlr., Litt. G. Nr. 38731 über 50 Thlr., Lätt. H. Nr. 10584, 33 275 über

25 Thlr.

V. Vormals Kurhessishe Prämienscheine von 1845:

Serie 2315 Nr. 57 867 Il. Abtheilung über 20 Thlr.

Berlin, den 9. April 1901.

Königliche Kontrole der Staatspapiere. Rammomw.

Cramer. Haas.

Nichtamkliches.

Deutsches Reich.

Preußen. Berlin, 8. Mai.

Seine Majestät der Kaiser und König haben an den reiherrn von Hammerstein-Lorten und

I

Staats-Minister F an den Staats-N

Mein lieber Staats - Minister

die Insignien hierneben zugehen. Ich verbleibe Sdhlit,

den 5. Mai 1901.

Mein lieber Staats-Minister Brefeld! Ausscheiden aus dem Staatsdienst für die langjährigen und treuen Dienste, welche Sie in allen Ihren bisherigen Aemtern Meinen Vor- gängern an der Krone, Mir und dem Staate geleistet haben, Meinen

Freiherr von Nachdem Jch Ihnen dur< Erlaß vom heutigen Tage die nahgesuchte Dienstentlaffung in Gnaden ertheilt habe, kann JI< es Mir nicht versagen, Ihnen für die ausgezeihneten Dienste, wel<e Sie in treuer Hingebung an Jhr verantwortungsvolles Amt Mir und dem Vater- lande geleistet haben, Meinen wärmsten Dank aususprehen. Als Zeichen Meines Wohlwollens verleihe Ih Ihnen die Königliche Krone zum Großkreuz des Rothen Adler-Ordens und lasse I< Ihnen

inister Brefeld die nachstehenden Aller- höchsten Handschreiben zu richten geruht:

Hammerstein!

Ihr wobhlgeneigter König

Wilhelm R.

An den Staats-Minister Freiherrn von Hammerstein-Loxten.

Um Ihnen bei Ihrem

Königlichen Dank und Meine Anerkennung zum Ausdru> zu bringen,

verleihe I< Ihnen das Großkreuz des Rotben Adler-Ordens mit Eichenlaub, dessen Insignien hier anges{lossen sind.

Schliß, den 5. Mai 1901. An den Staats-Minister Brefeld.

Ich verbleibe Ihr woblgeneigter König

Wilhelm R.

Die vereinigten Ausschüsse des Bundesraths für das Landheer und die Festungen, für das Seewesen und für Justizwesen, sowie die vereinigten Ausschüsse für das Landheer und die Festungen, für das Seewesen und für Handel und

Verkehr hielten heute Sißungen.

Das Königliche

Staats-Ministerium trat unter

dem Vorsiß seines Präsidenten, Grafen von Bülow, heute

zu einer Sißung zusammen.

Na der im Reichs- Versicherungsamt gefertigten Zu- sammenstellung, welhe auf den Mittheilungen der Vorstände der Versicherungsanstalten und der zugelassenen Kasseneinrich- tungen beruht, betrug die Zahl der seit dem 1. Januar 1891 bis einshließli< 31. März 1901 von den 31 Versicherungs- anstalten und den 9 vorbandenen Kasseneinrichtungen bewilligten Jnvalidenrenten (S8 9 Absaß 2 und 10 des Jnvaliditäts- und Altersversiherungsgeseßes und 15 Absahß 2 des Jnvaliden-

versiherungsgeseßes) . . .

Davon find infolge Todes oder Auswanderung des Berechtigten, Wiedererlangung der Erwerbsfähig keit, Bezugs von Unfallrenten oder

Gründen weggefallen . E sodaß am 1. April 1901 liefen s

am 1. Januar 1901.

Die Zahl der während desselber willigten Altersrenten (889 Absak

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liditäts-

Davon

Berechtigten oder aus anderen Gründe!

sodaß am 1. April 1901 liefen

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am 1. Januar 1901. Jnvalidenrenten gemäß $

rungsgesezes (Krankenrenten) wurden seit dem 1. Januar |

1900 bewilligt s

Davon find infolge Todes, Wiedererlangung der Erwerbsfähigkeit oder aus anderen Gründen weg-

efallen R jodaß am 1. April 1901 liefen gegen . L am 1. Januar 1901.

Beitragserstattungen sind bis zum 31.

bewilligt:

a) an weiblihe Versicherte,

sind . «S gegen b) an versiherte Personen, die dur< einen Unfall dauernd erwerbsunfähig im Sinne des Inoaliden- versicherungsgesehes ge- worden sind E, egen can die Hinterbliebenen von Versicherten E gegen zusammen

: gegen bis zum 31. Dezember 1900.

und Altersversichherungsgeseßes Abjaÿ 3 des Jnvalidenversicherungsgeseßzes) betrug

sind infolge Todes oder Auswanderung des 1 weggefallen

Zeitraums be- t des Inva und

aus anderen

634 955

210 974, 123 981 105 337

379 548, 193 315,

186 233 188 472

16 des Javalidenversiche-

die in die Ebe

623 556

287

140 306 764 149

8 402

2 332, 6 070 5 118

März 1901

getreten

584 673 |

2,

131 923, |

î Ms Ï Is I V P Be a

|

| vergiftung gestorben sei.

r das abgelaufene Etatsjahr haben aus den im Etat der Staatseisenbahn-Verwaltung zur Pm SRAS nüß- liher Erfindungen vorgesehenen Mitieln 15 Beamten der Staatseisenbahn- erwaltung Belohnun im Gesammtbetrage von 6950 # für Erfindungen und Ver- besserungen, die für die Erhöhung der Betriebssicherheit oder in wirthscaftlicher Beziehung von Bedeutung find, bewilligt werden können.

Der Bevollmächtigte zum Bundesrath, Senator der Freien und Hansestadt Hamburg Dr. Burchard is in Berlin an- gekommen.

Laut Meldung des „W. T. B.“ ist S. M. S. „Bussard“, Kommandant : Korvetten - Kapitän von Bassewiß, am

6. Mai in Schanghai eingetroffen.

Vayern. __ Jhre Königliche Hoheit die Prinzessin Rupprecht ist, wie „W. T. B.“ meldet, heute früh in Bamberg von einem Prinzen entbunden worden.

Württemberg.

Die Finanzkommission der Kammer der Ab- geórdneten hot e T B herihlei den Antrag der deutshen Partei, Ermittelungen darüber, ob ein Anschluß an die preußisch:hessishe Eisenbahngemeinschaft im Interesse des württembergishen Staates liege, anzustellen und deren Ergebnisse den Ständen vorzulegen, mit 9 gegen 5 Stimmen abgelehnt. Mit demselben Verhältniß wurde ein Antrag des Zentrums angenommen, der si< aus wirth- schaftlichen, politishen und konstitutionellen Gründen gegen das Aufgeben der Selbständigkeit der württembergischen Eisen- bahnen ausspricht.

Oefterrei<h-Ungarn.

_Im öfsterreihishen Abgeordnetenhause begann gestern die Debatte über die Erklärung des Erzherzogs Franz Ferdinand. Eine große Anzahl von Meldungen zum Wort lag vor. Ueber den Verlauf der Debatte berichtet v. D. B." wlé folat:

Der Abg. Graf Palffy erklärte namens des Klubs des kon- servativen Großgrundbesitzes, daß dieser in der von der Regierung dem Hause gemahten Mittheilung eine interne Angelegenheit des Kaiserhauses erbli>e und \i< daher an der Abstimmung nicht betheiligen werde. Nah dem Abg. Grafen Palffy sprach der Kroate Biankini, welcher die Kompetenz des ftroatishen Landtags für diese Angelegenheit hervorhob, und sodann der Abg. Bareuther (Alldeutscher) Derselbe drü>te die Ansicht aus, die Regierung babe in der Angelegenheit der Erklärung des Erzherzogs die Rechte der Volksvektretung nit genügend gewahrt, und verlangte im Namen seiner Partei eine besondere Abstimmung über den Ausscußantrag, welcher dahin ging, „ehrfur<tsvollen Dank für die Mittheilung der Deklaration“ auszusprehen. Der Redner erörterte eingehend die staatêre<tlize Seite der Angelegenheit, bespra< die Pro- tektoratsübernahme des Erzherzogs über den fatholis{en Schulverein und sagte, er gestehe dem Erzherzog das Recht freier Meinungsäußerung zu und râume ein, daß die offene, ehrlide Sprache des Erzherzogs thm Achtung einflöße. Rom werde jedo< Oesterreich \icberen Ruin bringen. Seine, des Redners, Partei strebe ein engeres Bündniß mit Deutschland an und verlange die deutshe Staatssprache, um eine ein- heitliche Führung des Reichs zu ermöglihen. Wenn das „Hochverrath“ sei, wolle er sih gern „Hochverräther“ nennen lassen. Redner verwies auf den Einfluß der Klerikalen, der aufgeboten werde, um die „Los-von- Jom“ -Bewegung zu unterdrü>en. Je mehr gegen leßtere gewütbet werde, desto entschiedener würden die Alldeutshen ihre Ziele, die sie sich selbst geste>t hätten, verfolgen. Der Minister-Präsident Dr. von Koerber betonte, daß die Erklärung kein neues Net {affe und fein altes vernichte; fie enthalte nur die Konstatierung des Rechts- zustandes en für die Dynastie geltenden familienre<tli<en los vorgesehen sei. Für die Dynastie habe das

ivatfürstenreht mit den Rechtsinstituten, welche

D tands m Dea M 4A 9 en Standesre<hts der Mitglieder des boben

) "n A Inordn g «Anordni v

hei unbestrittene Geltung gehabt. Da nun dieses

ivatfürstenre<t und die Anordnungen und Gewobnbeiten, welcbe si j desselben bei den einzelnen Familien ausgebildet bätten, | irkfungen der Ebe nur dann anerfkennten, wenn die beiden j i ine standesgemäße Ebe einzugeben in en jeien, so bâtten au< in dem vorliegenden Falle die

Folgen der nichtstandesgemäßen Ebe einzutreten.

rafident besprach eingehend die familienre<tli<en und staatêre{tli<ben lgen der morganätischen Eben und erörterte sodann die Frage, warum Reichêrath im Gegensaß zu Ungarn diese Erklär Wege

D ois 2907 Pt A t A +1 Hiitheilung zur Kenntniß gebraht und nit au die Zustim-

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Der Minister

des Hauses provvz sei ° ntershied sei

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des Protektorats über ‘rePrâsfident auf die in diese eits und bemerkte, diese Angelegenbeit stehe mi in gar keinem Zusammenhang. Nac l der Abg. Groß (deutse

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mit Freude die

d Mittbeiluna

nfolge in Oesterreih die prag Familienstatut maßgebend Volkspartei) sprach \ih gegen das Prinzip leit aus, welhes cin Rest mittelalterlicher, feudaler Ans Ver Abg. Kramarc (Iungczece) erklärte. der Re diefer Frage unzuständig Ver Redner besprach das Bündnik mit eutshland und führte aus, obne Rüc>tende>ung seitens Oesterreich- igarns würde Deuts{land der isolierteste Europas n Die deutshe Regierung sollte au â-von-Roms- gung” verurtheilen, wele nit religiös, i politis und Vesterreid gerichtet sei. „Wir wollen“, sagte der Redner, gnicht von Deutschland kommandiert werden wir wollen ein lovales Bündniß.“ Finde ih in Oesterrcih ein Minister. der die Selbst- ständigkeit Vesterreichs vertheidige, so werde er durch die österreihis{- ungari]/@e auswärtige Politik detavouiert. Man müße es dem Eri- derzog danken, daß er den Muth gehabt habe, auëäzuspre<en, was langit bâtte gesagt werden müssen -und der Würde des Staats einzig | ein entspree. Die Rede des Abg. Kramarc wurde wiederbolt ifallsfundgebungen unter Widerspruch der Alldeutsen Sodann wurde der Antrag des Ausschusses, die Er- clarung des Erzherzogs unter dem Autdru> ehrfurhtsvollen Dankes zur Kenntniß zu nebmen, angenommen.

Dem Abgeordnetenhause if eine Interpellation der Abgg. Klofac und Genossen über- die Angelegenheit des Soldaten Zilac zugegangen, in welcher die Exhumierung der Leiche Zilac's verlangt wird, da Gerüchte aufgetaucht seien, daß Zilac nit dur< Selbstmord, sondern infolge Blut-

unterbro<ben

Die Obmänner der Linken des Abgeordneten- hauses versammeltén si< gestern Abend na< Schluß der

Si über das Arbei : fowie über die Kom. | pee iAIae in Bd Masse-frebenscage in bera U

a den Verlauf und das Ergebniß der Konferenz ist Geheim- Es beschlossen worden. Heute werden die Ob männer der

e<hten zusammentreten, worauf eine gemeinschaftlihe Besprechung aller Obmänner erfolgen wird. Auf beiden Seiten des Hauses äußert man die Meinung, daß ein Kom- promiß zu stande kommen werde. der Herie H Sißung des ungarischen Unter-

hauses versicherte? in der Beantwortung einer Interpellation des Abg. Grafen Aladar ihy in der Angelegenheit des Professors der Rehtsphilosophie Piler, der Unterri ts-Minister Dr. von Wlasfsics auf Grund von Erklärungen des Professors Pier, derselbe habe die ihm zugeshriebenen Aeußerungen : „Jh werde die Begriffe Nation und Vaterland aus den erzen der Jugend reißen“ und „Religion ist die Offenbarung mens>; liher Beschränktheit“ oder ähnlih lautende Aeußerungen nj ethan. Der Minister führie weiter aus, zur Beruhigum onne er mittheilen, daß au<h na< der ersiherung der Hörer solhe Aeußerungen nie gefallen seien, und versicherte \hließlih, daß er niemals P werde, gegen einen Professor, der die Staatsgesegze oder die Disziplin verleße, ein uschreiten, andererseits werde er aber mit eifersühtiger Sorgfalt die Lehrfreiheit wahren, deren Seele die Geistesfreiheit Fei, Der Abg. Graf Aladar Zichy erklärte, die Antwort des Unterrichts- Ministers niht mit Beruhigung hinnehmen zu können, und verlas unter * großer Ünruhe des Hauses Bruhstüe aus Werken des Professors Pi>ler, um zu beweisen, daß dessen Theorien antinational und kosmopolitis< seien und die Ehrfurcht vor dem Thron ershütterten. Am Schluß seiner Rede verlangte Graf Zihy für die Jugend weniger Wissen- schaft, aber mehr Gottesfurht und Vaterlandsliebe. Der Unterrichts- Minister Dr. von Wlassics führte aus, er könne sih niht in eine Polemik über die Ht Lag der rehtsphilosophishen Theorien des Professors Vi>ler ein- lassen; diesen Standpunkt könne er den Männern der Wissenschaft gegenüber ni<t einnehmen. Die Universität jei niht nur eine Uhraustalt, sondern ein Jnstitut für die Pflege wissenschaftlicher Forschung; mit Entschieden- heit müsse er jedo<h für die eminente wissenschaftliche Be- fähigung des Professors Pikler eintreten. Eine andere Frage sei, ob die Rechtsphilosophie einen Prüfun sgegenstand bilden jolle; der Entwurf zur Reform der juridishen Studien schalte die Rechtsphilosophie aus der Zahl der obligatorischen Kolleaien aus; diese Reform zwerde demnächst ins Leben treten. Die Antwort des Ministers, dessen Ausführungen den lebhaften Beifall der Liberalen fanden, wurden mit allen Stimmen gegen die der Volkspartei und der Ugronpartei angenommen.

Großbritannien und JFrland.

In der gestrigen Sißung des Unterhauses richtete, wie „W. T. B.“ meldet, William Nedmond die Anfrage an die Regierung, ob dieselbe Jnformationen darüber habe, daß deutshe Truppen auf ein britishes Boot in China geschossen hätten. Der Unter-Staatssekretär des Aeußern, Lord Cran- bourne, erwiderte, die Regierung habe feine Informationen über einen derartigen Zwischenfall erhalten. Hierauf stellte Redmond die weitere Anfrage, ob die chinesishe Re- gierung eine Note an die Mächte bezügli<h der Mand- |hurei gerihtet habe und was dieselbe in der Note vor- shlage. Lord Cranbourne entgegnete, die Regierung habe in leßter Zeit keine solhe Note von China erhalten. Bla>k richtete nahfolgende Anfrage an die Regierung: Werden, da die Golderzeugung in Transvaal wieder begonnen hat, Schritte zur Besteuerung des erzeugten Goldes gethan und welches Verhältniß wird die Besteuerung zum erzeugten Goldwerthe haben? Der - Staatssekretär für die Kolonien Chamberlain erwiderte, die Minen würden der früheren Besteuerung unterworfen werden, bis neue Ein- rihtungen getroffen seien. Jm weiteren Verlaufe der Sitzung theilte der Staatssckretär des Kricgsamts Brodri> mit, Lord Kitchener habe ihn vor einigen Tagen bena; richtigt, daß alle Freiwilligen, welche verschiedenen Regimentern beigegeben seien, sih jeßt auf dem Wege nah Kapstadt befänden oder nah England eingeschifft seien: er schließe aus der Disposition der Truppen Lord Kitchener's, die ihm dieser mit der legten Post bekanntgegeben habe daß er die Hoffnung hege, binnen kurzem die vom ursprünç lihen Korps der Yeomanry no< Uebrigen entbehren za können, da sie nah seinem Dafürhalten der Ruhe bedürften: aber er (Brodri>) könne das Datum der Außerdienststellung nicht feststellen. Sodann genehmiate das Haus die erste Lesung ciner von dem Vize-Präsidenten des Unterrihts Departements Gorst eingebrachten Unterrihts-Bill.

In Monmouth wurde gestern bei der Ersaßwahl zum Unterhause der Konservative Lawrence mit 4604 Stimmen an Stelle des Konservativen Harris gewählt, dessen Wahl infolge Protestes für ungültig erklärt worden war. Der Radikale Spicer erhielt 4261 Stimmen.

Die Konferenz der Bergarbeiter des Vereinigten Königreichs, welhe gestern in London abgehalten wurde, um über die Frage des allgemeinen Ausstandes als Protest gegen den Ausfuhrzoll auf Kohlen zu entscheiden, vertagte sh auf heute, um vor der Entscheidung erst die Ansichten der

A Grubenbesizer kennen zu lernen. Es ist wenig Aussicht vor

handen, daß es zu einem Ausstand kommen wird.

Frankrei.

Der Deputirte Marchand hat, dem „W. T. B.“ zufolge dem Minister-Präsidenten Walde>-Ro usseau angekündigt daß er ihn über die Plünderung des Ortes Marguéritt: interpellieren werde, um Gelegenheit dazu zu geben, die v einzelnen Blättern erhobenen Beschuldigungen zurü>zumweisen in welchen die franzöfishen Kolonisten als Unruhestifter und die Araber als deren beklagenswerthe Opfer bezeichnet würden.

Der Aus\<huß des nationalen Bergarbeiter- Verbandes hat beschlossen, die einzelnen Syndikate aufzu- fordern, si< bis zum 1. Oktober mittels Neferendums über Se M, welche die Lage der Bergarbeiter verbessern, zu äußern.

Der „Liberté“ wird gemeldet, der General-Gouverneur von Algerien Jonnard habe der Negierung mitgetheilt, daß er den angeblichen Brief des Sultans von Marokko, in wel dieser Tuat-Häuptlingen mitgetheilt haben soll, daß er die maroffkanishen Grenzstämme beauftragt habe, dur< Ein- fie in das französishe Gebiet die militärischen Operationen

rankreihs zu behindern, für une<ht halte und überhaupt daran zweifle, daß der Sultan jemals derartige Aeußerungen gethan hahe.

- gestern ten Ministerrath gefaßten Beschluß veröffent- ur

j W. T. B i Gesandte Yang-Yü ist, wie dem „W. T. B.“ aus S Bea pra E ieh n seiner Familie in das Ausland abgereist. Spanien. : Die „Gaceta de Madrid“ hat gestern einen in dem vor-

t, d welchen die konstitutionellen Garantien für Barcelona aufgehoben werden.

Niederlande. R L i weite Kammer hat, wie „W. T. B.“ meldet, mit A 38 Stimmen die Militärgeseße angenommen. Dadurh wird die jährlihe Aushebung von 11000 auf 17 000 Mann gebraht und die Nationalgarde dur< eine Landwehr erseßt. Türkei, f T ishen der Pforte und den Botschaftern ist, na g f A e B.“ mitgetheilten Depesche des Wiener Telegr. - Korresp. - Bureaus“ aus Konstantinopel vom gestrigen Tage, bezüglih der fremden Postämter ein ernster Konflikt entstanden. Die türkishen Post- direktionen übermittelten den fremden Postämtern eine irkularnote, in welher erklärt wird, daß die r auswärtige Postämter einlangenden Postsendungen fünftig geöffnet und dur<h die türkischen Verwaltungs- behörden den Empfängern würden zugeführt werden. Sollte diesem Verlangen niht Rechnung getragen werden, so werde die Beförderung der für das Ausland bestimmten Sendungen der fremden Postämter durch - die Eisenbahnen verweigert werden. Die am Montag abgehende Briefpost wurde zurücfgehalten, die einlangenden Tagesposten wurden geöffnet * und durch die türkischen A zugestellt, was si als eine Verlegung der Rechte der fremden Posten darstellte. leich- zeitig richtete die Pforte an die Botschafter eine Note, in welcher sie die sofortige Aufgabe der fremden Postämter in der Türkei verlangt. Die Botschafter hielten eine Versamm- lung ab, um fi über die zu ergreifenden Maßnahmen zu einigen. Die für gestern aus dem Auslande erwarteten Briefposten sollten von den Direktionen der fremden Post- ämter in Begleitung der Dragomane und Kawassen der Bot- schaften erwartet und übernommen werden. Die gestern mit einem aus Triest angekommenen Lloydschiff aus Albanien in Konstantinopel angelangten Briefsendungen wurden von der ósterreihishen Post mit Beschlag belegt, welhe die Be- forderung der türfishen Sendungen durch den Oesterreichischen Lloyd verweigert. : A Eine weitere Meldung besagt: Wahrscheinlich infolge des seitens der Botschafter Oesterreih-Ungarns, Deutsch- lands, Großbritanniens uud Frankreichs erhobenen Protestes und der in Aussicht gestellten Retorsions- maßregeln erfolgte gestern die Aushändigung der aus Europa mit der Bahn in Konstantinopel eingetroffenen, für die dortigen fremden Postämter bestimmten Postsendungen an die zur Empfangnahme erschienenen, von- Kawassen be- leiteten Botschafter - Dolmetsher und die von Beamten, Trägern und Post - Kawassen begleiteten Posidireftoren, welchen si<h fünf französishe Matrosen zugesellt hatten, nah einigem Zögern ohne Anstand. Der türkishe Post- direktor erklärte dabei, die Maßregel habe auf einem Mißverständniß beruht, und die einlaufenden fremden Poftsä>e würden ohne weiteres ausgefolgt werden. Dagegen werde die Absendung der von den fremden Postanstalten nach Europa expedierten Postbeutel verweigert werden. Gejtern erfolgte die Absendung der Post mit dem Orient-Expreßzzug

mittels eigenen Kuriers.

Griechenland.

Jn Gegenwart des Königs, der Minister und zahlreicher |

Deputirten fand gestern, wie „W. T. B.“ berichtet, in Nauplia die Enthüllung eines Denkmals für de

Freiheitskämpfer Theodor Kolokotronis

König hielt hierbei eine Ansprache, in welcher i Griechenland habe die Pflicht, seine Streitkräfte zu Lande und zur See auf der Höhe zu erhalten, die erforderlich ist, um die nationale Unabhängigkeit sichern und seine Mission erfüllen zu können.

Bulgarien.

Die Grundsteinlegung zu dem Denkmal für den |

Kaiser Alexander Il., welche vorgestern in Sofia stattfand, verlief, dem „W. T. B.“ zufolge, programmgemäß. Am Abend folgté ein Fa>elzug, bei welhem Scenen aus dem Aprilaufstande

von 1876 dargestellt wurden; der Fadelzug s{hloß mit einer |

Huldigung für den Fürsten Ferdinand. Dieser gab in seiner Erwiderung auf eine Ansprache der Hoffnung Ausdru, daß die bulgarishe Ausdauer dem tüchtigsten Elemente auf dem Balkan, den Bulgaren, zum Triumph verhelfen werde. Der Zug veranstaltete hierauf vor der Wohnung des russishen Konsuls Ba <metjew eine Kundgebung, für welche dieser seinen Dank ausspra<h. Abgesehen von einer Kund [e vor dem Gefängnisse Sarafow's, herrschte vollkommene

rdnung. Bei der am Sonntag von den Studenten veran- stalteten Vorfeier wurden einige Personen, welche gegen Nuß;- land gerichtete Kundgebungen veranstalteten, verhaftet, später

jedo< wieder in Freiheit gesetzt.

Schweden und Norwegen. Der \{wedis<he Marine - Minister Dyrssen hat, dem »W. T. B.* zufolge, gestern seine Entlassung eingereicht.

Amerika.

Nach einem in New York eingetroffenen Telegramm aus Bermuda vom 1. d. M. ist, wie „W. T. B.“ berichtet, eine Arzahl Buren mit einem Regiment, das sie bewachen soll, am 29. v. M. nah Bermuda abgegangen. Die Vor- bereitungen zur Herstellung von Wasserreservoirs auf der Daniell-Jnsel schritten ras fort.

Afien,

Der General - Feldmarshall Graf von Waldersee meldet, wie „W. T. B.“ berichtet, aus Peking vom 6. d. M., r Leutnant von Kummer vom Reiter-Regiment sei mit seiner Patrouille 200 km westli<h von Kalgan bei N ings- ien ding auf feindlihe Kavallerie gestoßen und habe die- elbe erfolgrei< angegriffen. Die 160 m lange Eisen- ahnbrüd>e über den Peitangho bei Hanku sei durch

#

i Eisenbahnbau-Kompagnien unter dem or Gerhard- neu gebaut und 14 Tage vor dem Bectertoieenin fertiggestellt worden.

Das „Reuter"she Bureau“ berihtet aus Peking vom gestrigen Tage, die Gesandten hätten beschlossen, eine g e- meinsame Note an China zu richten, in welcher sie mit- theilten, daß der Gesammtbetrag der Entshädigungs- forderung auf 459 Millionen Taëls festgeseßt worden fei, und in der sie um Mittheilung ersuhten, in welher Weise China die err en zu bestreiten gedenke.

Aus Tientsin vom gestrigen Tage meldet dasselbe Bureau, daß die deutsche Jnfanterie am Montag von dort mit der Bahn nah Peitaho abgegangen sei. Heute werde eine Abtheilung britisher Artillerie nah Schanhaikwan ab- gehen, wo sie den Sommer über bleiben werde. Die leßten russishen Truppen seien gestern nah Port Arthur ab- gegangen. Bis zum Bahnhof hätten ihnen die deutschen Truppen und Truppen-Abtheilungen der übrigen Nationen das Geleit gegeben. Der zur Zeit in Tientsin befindliche britishe Admiral Seymour sei gestern Nachmittag nach Taku abgereist.

Afrika.

Am 5. d. M. sind, wie dem „W. T. B.“ berichtet wird, von Standerton einige britishe Kolonnen abgegangen, um sich mit einer vom Platrand aufgebrochenen Kolonne zu ver- einigen. Während des Marsches unterhielten die Buren ein ständiges Feuer. Die Platrandkolonne erreiht: noch in der- selben Nacht Weltevreden, wobei der Feind noch einigen Widerstand leistete. Am nächsten Taae wurde das Burenlager bei Uitkyfk von der Kolonne des Obersten Colville von Heidelberg aus überrump:lt, wobei 3 verwundete Buren ge- fangen genommen, 4 Wagen, 13 Pferde, 5009 Siück Vieh und Munitionsvorräthe erbeutet wurden. Dec Nebel machte eine Verfolgung des Feindes unmöglih. Die Kolonne seßte \o- dann ihren Marsh nah Süden fort und griff ein anderes Burenlager an, ohne daß die Buren Widerstand leisteten. Ein Marim-Nordenfeldi-Geshüß und einige Wagen mit Vorräthen fielen in die Hände der Engländer. Jn- zwischen ging die Platrandkolonne gegen den Vaal vor. Am 5. machten die Buren einen energishen Angriff auf die britishen Aufklärungstruppen. Leßteren gelang es je- doch, ihre Stellung zu behaupten. Die Engländer hatten 3 Todte und 2 Verwundete. Schließlih wurde der Feind vertrieben. Nah Meldungen aus gegnerisher Quelle hat sih das Kommando Briß, 250 Mann stark, dem Kom- mandanten Christian Botha, dessen Truppe an sh schon

| Nahmittags 3 Uhr: D 11 | stand: „Methodik des geogra uni tGen Unterri | Verhandlungen: 1) Dr. Anton Be>ker-Wien: „Zur Lehrbücher-

Sitzungen stattfinden. Eröffnung des XTI. Deutschen Beographeuta es. Berathungs8gegenstand : (E dbotar-Torious : Wirklicher Geheimer Aomiralitätsrath, Professor Dr. G. Neumayer, Direktor der Deutschen Seewarte in Hamburg: „Bericht über die Thätig- keit der vom XI. Deutschen Geographentag in Bremen ernannten Kem- mission für Südpolar-Forshung. Vorträge: Dr. Emil Philippi- Berlin: „Diegeologischen Probleme der Deutschen SüdpolarsExpedition“. Meieyor Dr. Alexander Supan-Gotha: „Das antarktishe Klima“. irflicher Geheimer Admiralitätsrath, Professor Dr. G. Neumayer- Paebuna: „Die neuesten Ergebnisse erdmagnetischer Ceelumg inner- alb der Polar-Regionen“. Nachmittags 3 Uhr: Zweite Sitzung. Geschästlihe Mittheilungen. Vorberathung über die Wabl des nächsten Tagungsorts. Beratbungsgegenstand: „Drgani- sation des geographischen Unterrichts". 1) „Die Lage des eograpbischen Unterrichts nah den neueren Lehrplänen.“ Referent: GiTebarer Regierungsrath, Professor Dr. H. Wagner - Göttingen; Korreferent: Direktor Dr. Auler-Dortmund. 2) „Ueber die in der Organisation unseres höheren Schulwesens liegenden Schwierigkeiten für eine gedeiblihe Entwi>elung des geographischen Unterri<ts an den bôheren Schulen.“ Referent: Oberlehrer Heinrih Fischer-Berlin. 3) „Antrag auf Einsetzung einer entralfommission für Schul- geographie.“ Abends 8 Ühr: Festliher Empfang des Geographen- tages durch die Städtishen Behörden in dem Remter und den Sälen des Rathhauses. | D | Mittwoch, den 29. Mai. Vormittags 9 Uhr: Dritte Sitzung. Berathungsgegenstand: „Landesfkunde der deutschen Schubgebiete.“ Vorträge: Geheimer Regierungsrath, Professor Dr. Freiberr von Richthofen, Mitglied der Königlichen Akademie der Wissenschaften in Berlin: „Chinas Binnenverkehr und Weltverkehr“. Professor Dr. Georg Volkens-Berlin: „Wifsenschaftlihße Ergebnisse einer Reise nah den Karolinen und den Marianen“. Dr. E. Kobl- shütter-Berlin: „Geodätishé Arbeiten und geophvysishe Forschungen in Ost-Afrika“. Professor Dr. Karl Dove-Jena: „Die wissenschaft- liche Erforschung Südwest-Afrikas". Professor Dr. A. Schen>-Halle: „Deutsh-Südwestafrika im Vergleih zum übrigen Süd-Afrika“. 3 Uhr: Vierte Sitzung. Berathungsgegen- Unterrichts“.

frage“. Professor A. Fischer-Hamburg: „Die wörtliße Benußung des Lhrbuchs im geogravhiscen Unterricht“ 2) „Die Verknüpfung der physischen mit der politischen Landesfunde im Schulunterricht.“ Referent: Professor Dr. A. Kirchhoff-Halle ; Korreferent : Profeffor Dr. Langenbe>-Straßburg. 3) „Das Zahlenmaterial im geographischen Unter- riht.* Referentnoc unbestimmt. 4) „Was gehört aus der Projektionëlehre auf die Schule?“ Referent : Professor Dr. A. Bludau-Pr.-Friedland. Demonstrationen: 1) Professor Dr. Karl Dove-Jena: „Karten für den Unterri@t über deutsde Kolonien*. 2) Dr. Mar Gbeling- Berlin: „Ueber einige neue Reliefs für den Schulunterricht“. Abends 6 Uhr: Vorträge mit Projektionêbildern im Hörsaal des Physikalischen Instituts der Königlichen Universität an der Kceuzkirche. Professor Dr. Kurt Hassert-Tübingen: „Gletscherspuren in Monte- negro“. Dr. Mar Friederihsen-Hamburg: „Die Vulkanlandschaften

350 Mann mit 2 Geschüßen zählt, angeschlossen. Das ver- einigie Kommando fteht jeßt östlih von Wetrokfontein.

Der Oberst Bullo> hatte am 6. d. M. ein Gefecht mit dieser |

Kolonne, das Ergebniß is aber no< unbekannt. Auftralien.

Der Herzog von Cornwall und York hielt gestern, | wie dem „W. T. B.“ berichtet wird, im Gouvernementshause | zu Melbourne Empfang ab. Hierbei wurden auch die; aus- |

ländishen Marine-Offiziere, nah Ländern getrennt, empfangen.

Die Höchstkommandierenden, darunter der deutsche Kontre- |

Admiral Kirchhoff, stellten die Offiziere ihrer Schiffe vor.

Parlamentarische Nachrichten.

Der Bericht über die gestrige Sißung des Reichs- tages befindet si<h in der Erjten und Zweiten Beilage.

Statiftik und Volkswirthschaft.

Zur Arbeiterbewegung. hilfen Ge

n Ko "n A dem „DYannoD.

niederg 1 Meister: in der Hauptsache auf eine 9tstür Stundenlobn von 40 4 stunden und von 50 9% für ie erhöhung für diejenigen, die bereits den geforderten Stundenlohn er- hielten. Mehrere Meister baben die Forderungen bereits zugest sodaß schon über 100 Gehilfen zu den neuen : igungen a

Aus Jserlohn berihtet die „Rh.-Westf. Ztg Anfang v. M. währender Ausstand der Kessel s<hmie in Untergründe seit dem 4. d. M. beendigt i

] r verzabnte Schiffëketten worden, während die Forderung vertretern bei Lobhnfestsetungen scitens der Arbeitnek Wurde

In Leipzig find, wie dic Berlin (vergl. Nr. 108 d. Bl.), [ge am 1. Mai ausgesperrt gewesenen H c Stu>atcure u. f. w. am 6 eingestellt worden. I | j Yan

Aus Gotha wird der „Rh.-Westf. Ztg." mitgetheilt, daß in der dortigen Waggonfabrik vorgestern 200 Arbeiter in den Aus- stand getreten sind, weil ibnen für Ausbleiben am 1. Mai tatuten gemäß: ein Abzug gema<ht worden war.

In der Um id von Mantua dauert ' arbeiter (vornebmlih der auf den Reisfeldern beschäftigten), wie die „Rh.-Westf. Ztg.“ erfährt, bereits feit geraumer Zeit. In Sestri Ponente wurden ferner 500 Werftarbeiter wegen Arbeitsmangels entlassen, und auch die große Schiffswerft Ansaldo will aus dem nämlichen Grunde s{licßen. : d

Aus Bern wird derselben Zeitung telegrapbhish gemeldet, daf; gestern 250 Arbeiter der Werkstätten der Gotthardbahn zu Bellinzona wegen Lohnstreitigkeiten die Arbeit niedergelegt haben.

In Madrid is, „W. T. B.* zufolge, der Ausstand der Straßenbahnbediensteten (vergl. Nr. 98 d. Bl.) beute beendet. In Barcelona hingegen (veral. Nr. 100 d. Bl.) nimmt derselbe inen größeren Umfang an. | U Aus Genua mdei dasselbe Bureau, daß ungefähr 500 Getreide-Lastträger, welche seit dem Ausstande der À uslader (vergl. Nr. 108 d. BL) untbätig waren, geftern die Arbeit wieder aufgenommen haben.

Kunst und Wissenschaft.

Für den in der Pfingstwode in Breslau stattfindenden X11. Deutschen Geograbphentag ist folgende vorläufige Tages- ordnung aufgestellt worden : E

ontag, den 27. Mai. Abends von 8 Uhr an: Begrüßun gs8- abend in den oberen Sälen des Palast-Restaurants, Neue Schweid- nigzerstiraße 16. i Ee aa, den 28. Mai. Vormittags 10 Uhr: Erste Sitzung in der Aala Leopoldina der Universität, wo auch die folgenden

: ferner auf eine

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Zentral-Frankreihs und die Spuren ihrer ehemaligen Vergletscherung“. | Abends 8 Uhr: Festmahl im großen Saale des Palast- | Nestaurants. | U | Donnerstag, den 30. Mai. Vormittags 9 Uhr: Fünfte Sitzung. Berathungsgegenstznd: „Gletscher unde undGlacial- fors<un; Vorträge: Professor Dr. Finsterwalder-München : Erscheinungen, welhe einem Gletschervorstoß vorangehen“. Pro- Hans Mevyer-Leipzig: „Beitrag zur Gletscherkunde der Professor Dr. Siegmund Günther-München: „Der gegen- ige Standpunkt der Lehre von der glacialen Erosion“. Profesor . Albre<ht Pen>-Wien: „Neuere Ergebnisse der Eiszeitfor|{ung_ in Alpen“. Professor Dr. Wilhelm Goeß - München: „Die Biederbolung diluvialer Vereisung in Schwaben“. Oberlehrer r. W. Halbfaß - Neuhaldeusleben: „Die Bedeutung limno- ogisher Landesanstalten für die geographis<he Wissenschaft“. Nachmittags 3 Uhr: Sechste Sitzung. Geschäftliche Mit- | theilungen. Wahlen. Beschlußfassung_ über den Ort der nächsten Tagung. Beschlußfassung über Anträge. Vorträge: Profesor Dr. A. Kir<bhoff-Halle: „Bericht der Zentral-Kommission für wisjen- schaftliche Landeskunde von Deutschland“. Professor Dr. C. M. Kan Amsterdam: „Die neuesten Fortschritte der Kenntniß von Sumatra“. | Privatdozent Dr. Karl Sapper-Leipzig: „Die geogravbis<he Forschung in Mittel-Amerika im 19. Jahrhundert“. Abends 8 Uhr: Fest- zen Saale des Konzerthau?es,

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| Gartenstr. 39/41. f s Für Freitag, den und Sonnabend, den 1. Juni,

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Konstantinopel in den Dardanellen ern

vom 183. April d. J.) Dänische Antillen.

Die Regierung der dänischen Antillen hat die sciner Zeit gegen Baranquilla wegen doct herrihenden Gélbfiebers angeordnete Quarantäne wieder aufgehoben. (Vergl. „R.-Anz.* Nr. 69 vom 21. März d. I.)

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